Chicken ladder for the party leader

Kinder nennen es beim Spielen nicht „Hühnerleiter“, sondern „Räuberleiter“, und an diese Leiter — die bekannt als Räuberleiter aber eben auch als Hühnerleiter, als Baumleiter — mußte sofort gedacht werden, als Bernhard Heinzlmaier das sagte, mußte augenblicklich gedacht werden, jetzt macht er dem leader of the party die Leiter, die Zungenleiter, wobei nicht zu bezweifeln ist, daß er kräftig genug ist, ihm im Freien die Leiter auch mit Händen und Schultern zu machen, damit the party leader auf einen Baum …

In der Folge „Links. Rechts. Mitte“ von der Fernsehanstalt Servus vom 7. Dezember 2025 sagt Bernhard Heinzlmaier, dem party leader die Leiter machend:

Ich wollte noch etwas zu Herbert Kickl sagen. Im Unterschied zu Ihnen kenn i den Herbert Kickl sehr gut. Und die Verhandlungen san a bissl anders abgelaufen, als Sie das dargestellt haben. Kickl hat das nicht in die Luft gesprengt, sondern, er hat sich, er ist der ÖVP, so sieht er das, nicht in die Falle gegangen, und, und ebendieser, ähm, ähm, er sieht, das muß ma, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, die ÖVP, als die, die unseriös verhandelt haben. Nur das man das richtigstöllt, und i man, i red mit ihm sölbst und er sagt ma das donn so.

In der Folge „Links. Rechts. Mitte“ dieser Fernsehanstalt vom 21. September 2025 sagt Bernhard Heinzlmaier dies, und das nun jetzt zu zitieren, scheint treffend und passend zum Kapitel „Dorn im Auge“, auch er, Bernhard Heinzlmaier weiß um die NGO

[…] Springen sie über jedes Holz, das man ihnen hinhält. […] Die Leute fühlen sich in dieser Gesellschaft, ja, anfoch nicht mehr wohl, ich kann das nachvollziehen, i fühl mi do a nimmamehr wohl, weil es ist, man wird ständig beschimpft, kriegt ständig unmögliche Zufschriften, ja, also, also, äh, es ist wirklich unerträglich, und bei uns wird jeden zweiten Abend drüber gesprochn, ob ma do nit weggehn, weil ma do nimmermehr sein wolln, aber des einzig Beruhigende, daß es jo in Deutschland noch hundertmal ärger ist, also im Vergleich dazu, do hot ma noch diese Terror-NGOs, die noch viel schlimma san wie in Österreich und den normalen Bürger terrorisieren.

Wohin er wohl ginge, wenn er gehen könnte, wer spricht so, und nennt sich Bürger?

Nachdem — aufgenommen in den ehrenwerten Bund auch durch Einladung zum Vortrag im Schloß Albeck in Sirnitz — er sagt, daß er den party leader sehr gut kennt, wird ihn dieser vielleicht schon wen empfohlen haben,

mit wem ebenfalls aus dieser party er sich über ein Wohingehziel beratschlagen könnte, idealerweise eine party person, die selbst schon mehr als einmal dort war, das sie empfehlen könnte, ein ihr Land in Südamerika …

Und zu dieser September-Folge zog sich Bernhard Heinzlmaier ein Adorno-T-Shirt über, und es könnte gesagt werden, er spricht auch durch seine Shirts oder seine Shirts sprechen für ihn

Zu diesem Shirt kommt die Erinnerung hoch an den „Kongo-Müller“, der einem gesinnungsgemäßen Magazin eine „Legende“, ein „Wehrmachtsrecke“,

aber „Kongo-Müller kommt beim Anblick des heinzlmaierischen Shirts nur deshalb hoch, weil Theodor W. Adorno ihn einmal erwähnte,

als er, Adorno, einen Vortrag hielt:

„Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“, und diesen Vortrag — es muß in Deutschland gar schlimm gewesen sein —

hielt Theodor W. Adorno in Wien, Österreich

Golden autumn of the spirit in the mountains around Lech

Es wurde schon einmal erzählt, daß zum Philosophicum Lech am Arlberg die Hervorragendsten eingeladen werden, die es verstehen, in die Tiefe zu denken, also auch die einstige „Vorsitzende“, und das ist menschgemäß das Selbstverständlichste, ist doch Lech am Berg — und welcher Vergleich läge näher, wird doch in Lechwelten selbst auf einen in Königsberg verwiesen — das österreichische Königsberg, mit seinem hervorragendsten Denker, von dem auf der Website des Philosophicums gelesen werden darf:

Gemeinsam mit Konrad Paul Liessmann, der mit seinem untrüglichen Gespür für brennende Fragen der Gegenwart von Beginn an maßgeblich zum Erfolg des Philosophicum Lech beigetragen hat, wird Barbara Bleisch für dessen kontinuierliche Weiterentwicklung garantieren“, ist Ludwig Muxel überzeugt.      

Und doch muß es noch einmal zitiert werden, was schon einmal zitiert wurde, das an diesem 6. Dezember 2025 auf der Website des Philosophicums Lech am Berg unter der Co-Intendanz des Österreichs hervorragendsten Denkers nach wie vor zu lesen ist:

Vorsitzende des Board of Trustees von ZEDE, Honduras, einer NGO für die Etablierung von Wirtschaftszonen zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

(Was an „Zur Person“ auch gefällt, ist die vollständige Beschreibung ihres Werdegangs; das macht das Philosophicum Lech auch so besonders und herausragend, es werden keine parteipolitischen Vortragenden geladen, zum Beispiel keine, die für ihre Partei in einem Gemeinderat einer kleinen Landeshauptstadt sitzen oder saßen …)

Denn es ist eine der brennenden Fragen der Gegenwart, gerade jetzt in Österreich: die rasch ansteigende Arbeitslosigkeit, die brennende Frage zu beantworten: wie können Arbeitsplätze geschaffen werden? Und da gibt es eine Expertin in Österreich, mit ihrem Sitz im österreichischen Parlament, der ihr von der Partei, die einzig in Österreich in die Tiefe zu blicken vermag, bereitgestellt wurde,

die als einstige Vorsitzende von Camp die Expertise in der Frage der Schaffung von Arbeitsplätzen reichlich besitzt, die unaufhörlich im Gespräch ist mit Forschenden ebensolcher Expertise, und die beispielsweise eines recht genau wissen, Bonobos schaffen keine Arbeitsplätze.

Statt also solchen Forschenden breitesten Raum für ihre Auseinandersetzung etwa mit Arbeitslosigkeit, mit Schaffung von Arbeitsplätzen zu geben, kann eine Tageszeitung am 6. Dezember 2025 nicht anders als — es fehlt ihr halt das Gespür, es fehlt ihr halt der philosophische Zugang zu den brennenden Fragen der Gegenwart

So bleibt sie in dem zurück, von dem sie meint, es sei notwendige Kritik, statt jene zu loben, die für das Heil der Menschen sorgen, die für die Schaffung von Arbeitsplätzen sorgen, und so läßt sie einen Fabian Sommavilla statt die Forschenden u. a. m. gegen sie schreiben:

Stecken Trumps Tech-Bros hinter der absurden Begnadigung von Honduras Ex-Präsident?

Es sind noch keine vier Tage seit Donald Trumps zweiter Amtseinführung im Jänner 2025 vergangen, da meldet sich sein wohl längstdienender und durchaus umstrittenster politischer Einflüsterer, Roger Stone, auf dessen Krawallplattform Stone Cold Truth zu Wort. Er hat eine Empfehlung für den neuerlichen Präsidenten parat: How President Trump Can Crush Socialism and Save a Freedom City in Honduras heißt der Artikel, in dem er alles Linke – allen voran die 2022 gewählte Präsidentin Xiomara Castro – verteufelt und alles Rechtslibertäre – etwa den 2022 in die USA ausgelieferten Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández – lobpreist.

In vielen blumigen Worten wirbt Stone dort gemeinsam mit einem rechtskonservativen Mitautor für die 2013 genehmigte und ab 2017 geschaffene Zone für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung (ZEDE) in Honduras, die Próspera getauft wurde – angelehnt an das Wort Prosperität, Wohlstand. Im libertären Utopia dürften Unternehmen ihre eigenen Regeln machen und auch Menschen dürfen sich nach eigenem Gutdünken optimieren und „experimentellen Behandlungsmethoden“ unterziehen. „Die Stadt wurde zum Himmel für Bitcoin-Unternehmer, denen es auf den Zeiger geht, in Erste-Welt-Ländern zu Tode besteuert zu werden“, schreibt Stone. Einzig und allein das „sozialistische Regime von Honduras“ würde Próspera, das unter anderem von Peter Thiel, Marc Andreessen und Sam Altman mitfinanzierte Schlaraffenland, davon abhalten, ein globales Zentrum für Innovation zu werden. Etwa indem es zulässt, dass das Höchstgericht von Honduras Próspera als unvereinbar mit der Verfassung einstufte. Dadurch wurde de facto aufgelöst, was Hernández einst erlaubte.

Etwas mehr als zehn Monate später hat Trump genau das getan. Er hat sich – für viele zunächst überraschend – stark in den Präsidentschaftswahlkampf in Honduras eingemischt und den rechtskonservativen Nasry „Tito“ Asfura gepusht. Noch ist das Ergebnis in einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den Mitte-Kandidaten Salvador Nasralla ausständig, doch die Linke ist geschlagen. Und Trump hat auch Juan Orlando Hernández begnadigt, der in den USA eigentlich eine 45-jährige Haftstrafe absitzen sollte, weil er des Schmuggels von fast 400 Tonnen Kokain in die USA überführt wurde und weil er Bestechungsgelder aus kriminellen Kreisen angenommen hatte. Er machte sich also nachweisbar genau jener Verbrechen schuldig, die Trump in Venezuela, Kolumbien oder Mexiko zu bekämpfen vorgibt.

Ende Oktober begnadigte Trump übrigens auch Changpeng Zhao, den Gründer der Kryptobörse Binance, der wegen Geldwäschevergehen im Gefängnis saß. Er hat freundschaftliche Verbindungen zur Trump-Familie. In beiden Fällen hatte Trump von einer angeblichen Verfolgungsjagd durch die demokratische Vorgängerregierung Joe Bidens gesprochen. Viele Leute hätten ihm das versichert.

Ob, um noch einmal die Website zu zitieren, die „Vorsitzende des Board of Trustees von ZEDE, Honduras, einer NGO für die Etablierung von Wirtschaftszonen zur Schaffung von Arbeitsplätzen“ wieder eine Vortragende sein wird, am 22. bis 27. September 2026? In dieser Zeit findet das 29. Philosophicum statt: in den „Lechwelten“ Es böte sich an, trug sie doch in 2017 bereits ihren „Mut zur Faulheit“ vor, und „Faulheit“ scheint gemäß der „Vorschau“ für das 29. Philosophicum eine brennende Frage

Eine erste Programmübersicht finden Sie hier ab Ende März 2026.

Der Influencer weiß, was angesagt ist, die Smart Watch zählt für uns Schritte und Kalorien, der „Social Bot“ lässt uns wissen, welche Morgenrituale uns durch den Tag helfen und der „Spiritual Guide“ führt uns zu seelischem Wachstum. Immer mehr Menschen delegieren einen Gutteil ihrer Arbeit an eine KI: Diese organisiert Termine, beantwortet E-Mails, schreibt Seminararbeiten, plant die Ferienreise, wählt Musik und Lektüren für uns aus und vermittelt sogar das perfekte romantische Date. Und wer sich im Zeitgeschehen orientieren will, sieht sich mit einem Heer von medialen Meinungsmachern konfrontiert, das uns mit den „richtigen“ Wahrheiten, Gefühlen, Einstellungen und Haltungen versorgen will. Akzeptiert man solche Angebote, befindet man sich schnell in einer Blase oder Echokammer, die man nur ungern verlässt, schließlich fühlt man sich wohl in einer Gemeinschaft der Gleichgesinnten, die Zweifel an der eigenen Weltsicht erst gar nicht aufkommen lässt.

Was bedeutet heute noch die Aufforderung von Immanuel Kant, doch den Mut aufzubringen, eigenständig und ohne Bevormundung zu denken? Woher rührt diese freudige Bereitschaft, die eigene Souveränität aufzugeben und sich anderen Instanzen und der KI zu überantworten? Liegt es nur an der schon von Kant kritisierten eigenen Faulheit – oder deutet sich in dieser Absage an die Ideen der Aufklärung ein gesellschaftlicher Wandel an, der unsere hart erkämpften Vorstellungen von unabhängiger Wahrheitssuche, persönlicher Freiheit und demokratischer Politik radikal zur Disposition stellt?

Über diese und ähnliche Fragen werden beim 29. Philosophicum Lech Vortragende aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften und benachbarten Disziplinen referieren und mit dem Publikum diskutieren.

Barbara Bleisch
Konrad Paul Liessmann
Intendanz Philosophicum Lech

Es wird jetzt bis März 2026 die Programmübersicht noch abzuwarten sein, mit der genauen Liste der Vortragenden. Und sollte die oben erwähnte Vorsitzende wieder eine der Vortragenden sein, und vielleicht dazu auch noch der Forschende, der ebenso seinen Kant aus Königsberg kennt und mit Gespür so Tiefes zu den brennenden Fragen der Gegenwart zu reden weiß; allein die zwei Vortragenden rechtfertigten jeden Cent der wohl nicht geringen Ausgaben für Teilnahme, Unterkunft, An- und Abreise, wenn die zwei also auch Vortragende im Herbst ’26 sein sollten, dann, ja dann wird es kein Halten geben, sofort zum Besuch sich anzumelden, um fünf Tage am Berg ohne die oben zitierte Tageszeitung ein Gespür von Königsberg …

Mit Spannung wird daher die Programmübersicht ’26 erwartet, die verraten wird, ob die Moderation wieder von Michael Fleischhacker in seiner herausragenden Art durchgeführt werden wird,

ob auch Norbert Bolz wieder etwas vortragen wird,

ob auch wieder einmal Peter Sloterdijk etwas vortragen wird,

und wenn dem so werden sollte, dann wird es ein mit Freuden zu erlebender Herbstbeginn des Geistes im Gebirge, oder, wie es ein Mann sagen würde, dem alles glänzt, einfach wie kurz gesagt: Golden

Land der Ordnung, Land der Schäden

Gegen einen Antiquar, ist in die aktuellen Berichterstattung zu lesen, wird „Anklage wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ erhoben, bereits am 11. Dezember 2025 wird er sich „vor Geschworenen am Wiener Landesgericht“ verantworten müssen.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat am Donnerstag [4. Dezember 2025] ihre Anklage gegen einen angesehenen Wiener Antiquar verteidigt, der sich am kommenden Donnerstag wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor Geschworenen am Wiener Landesgericht verantworten muss.

Die Staatsanwaltschaft Wien wirft […] vor, dieser habe sich zumindest von 10. Oktober 2024 bis zum 22. Jänner 2025 im nationalsozialistischen Sinn betätigt, indem er öffentlich in für jedenfalls mehr als 30 Menschen wahrnehmbarer Weise in seinem Webshop unter der Kategorie „Drittes Reich“ den Nationalsozialismus verherrlichende Bücher zum Kauf anbot. In der Anklageschrift wird betont, […] habe nicht nur in Bücher gebundene NS-Propaganda offeriert, sondern die Tat „auf eine Weise begangen, dass sie vielen Menschen zugänglich wurde“. Die von der Anklage umfassten Werke tragen Titel wie „Das Ende Österreichs“, „Wie die Ostmark ihre Befreiung erlebte“ oder „Deutsche Wissenschaft und Judenfrage“.

Ja, in diesem Land ist die Welt noch in Ordnung. Ein angenommener und angesetzter „Tatzeitraum“ von rund drei Monaten — 10. Oktober 2024 bis zum 22. Jänner 2025 — reicht aus, um offensichtlich ohne Anzeige durch Private behördlich selbst tätig zu werden und noch desselben Jahres — 11. Dezember 2025 — die Verhandlung stattfinden zu lassen.

Als […] am Morgen des 14. Jänner sein Antiquariat […] aufsperrt, treten vier unauffällige Herren an ihn heran, ihre Namen nennen sie nicht. Im Akt stehen nur Nummern: W-25, W-135, W-31 und W-168.

„Landesamt für Verfassungsschutz“, sagen sie, „Referat 2, Extremismusbekämpfung.“ Sie händigen […] einen Hausdurchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft Wien aus. Darin steht ein schwerer Verdacht: […], einer der renommiertesten Antiquare des Landes, habe sich nationalsozialistisch wiederbetätigt – durch den Verkauf alter Bücher. Ein Polizist aus Vöcklabruck habe auf […] Website ein Nazibuch entdeckt. Auch se[…] stehe unter dem Verdacht der Staatsfeindlichkeit. Man sei deshalb gekommen, um die Buchhandlung nach Nazimaterial zu durchsuchen.

[…] verhält sich, wie das Protokoll vermerkt, „von Anfang an kooperativ“. Er führt die Beamten hinein in sein Bücherbergwerk. Ein feiner, belesener Herr, der sich als „aufrechten Antifaschisten“ bezeichnet und zwischen Bergen aus Kartons, Büchern, Akten und Schubern fast verschwindet.

Falter. 49/2025. 2. Dezember 2025. Florian Klenk.

Ganz anders aber ist es in diesem Land, in dem es einen „Tatzeitraum von 2005 bis 2018“ brauchte, in dem es eine Anzeige von einer privaten Organisation im Jahr 2018 brauchte, um behördlich tätig zu werden, in dem zwei Jahre nach eingebrachter Anzeige der privaten Organisation die Staatsanwaltschaft mittels Einleitung eines Ermittlungsverfahrens im Jahr 2020 tätig wurde und sieben Jahre nach eingebrachter Sachverhaltsdarstellung durch eine private Organisation die Verhandlung stattfand, am 3. Dezember 2025 …

In diesem Land mußte vier Jahre nach eingebrachter Anzeige der privaten Organisation und zwei Jahre nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft eine parlamentarische Anfrage gestellt werden:

10748/J vom 21.04.2022 (XXVII. GP)
Anfrage der Abgeordneten Dr. Stephanie Krisper, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Anzeige gegen „Aula“-Chefredakteur Pfeiffer wegen Verdachts der NS-Wiederbetätigung

Im Jahr 2018 übermittelte die Organisation SOS Mitmensch eine Sachverhaltsdarstellung der Staatsanwaltschaft Graz, in der Ausgaben der Zeitschrift Aula der letzten 10 Jahre im Hinblick auf den Verdacht der NS-Wiederbetätigung ausgewertet worden waren. Aufgrund dieser Auswertung zeigten sie den bis Juni 2018 verantwortlichen Chefredakteur der Aula, Martin Pfeiffer, wegen Wiederbetätigung und Verhetzung an (https://www2.sosmitmensch.at/wiederbetaetigungs-anzeige-gegen-aula chefredakteur). Im Frühjahr 2020 leitete die Staatsanwaltschaft Graz aufgrund der Sachverhaltsdarstellung ein Ermittlungsverfahren gegen Martin Pfeiffer und einige weitere Autoren der Aula ein. Zu diesem Zeitpunkt sichtete die StA die Artikel und kündigte laut „Der Standard“ an, bis zum Sommer 2020 eine Entscheidung zu treffen, ob man Anklage erheben werde. Zwei Jahre später gibt es aber immer noch keine Entscheidung (https://www.derstandard.at/storv/2000115101669/wiederbetaetiqunqsverdacht gegen-aula-chefredakteur). Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende Anfrage […]

Ein „Polizist aus Vöcklabruck“ habe, wird berichtet, ein „Nazibuch“ auf der Website des Antiquars „entdeckt“ — ein also nicht nur lesender, offensichtlich an Büchern interessierter, sondern auch ein aufmerksamer Polizist, der scheinbar auf privater Suche nach neuem Lesestoff auf ebendieser Website ein „Nazibuch“ entdeckt; und in welcher „Kategorie“ wird es der Polizist aus Vöcklabruck entdeckt haben? Wenn der bereits oben zitierten Berichterstattung von „Voralberg Online“ vom 4. Dezember 2025 gefolgt wird, ist es nicht unwahrscheinlich,

[…] indem er öffentlich in für jedenfalls mehr als 30 Menschen wahrnehmbarer Weise in seinem Webshop unter der Kategorie „Drittes Reich“ den Nationalsozialismus verherrlichende Bücher zum Kauf anbot.

daß er es in der Kategorie „Drittes Reich“ entdeckt habe, in der auch Bücher angeboten werden, wie am 5. Dezember 2025 entdeckt, beispielsweise: „Wo sind sie geblieben…? Geschundet, gequält, getötet – Gesichter und Geschichten von Roma, Sinti und Juden aus den Konzentrationslagern des Dritten Reiches.“ Oder: „Politik der Täuschungen. Missbrauch der Presse im Dritten Reich. Weisungen, Informationen, Notizen 1933-1939.“ Oder: „Berthold Beitz im Dritten Reich. Mensch in unmenschlicher Zeit.“ Oder: „Broszat, Martin / Frei, Norbert (Hg.) Das Dritte Reich im Überblick. Chronik. Ereignisse. Zusammenhänge.“ Oder: „Scheffler, Wolfgang Judenverfolgung im Dritten Reich 1933-1945.“ Oder: „Kolbenheyer, E. G. Die Kindheit des Paracelsus. Das Gestirn des Paracelsus. Das dritte Reich des Paracelsus. 3 Bände. Erscheinungsjahr: 1930 / 1937 / 1925“ …

E. G. Kolbenheyer …

Erwin Guido Kolbenheyer, ein „vergessener Herold der deutschen Geistesgeschichte“, wie an ihn Herbert Stückbauer erinnerte, in dem Magazin, für das auch Martin Pfeiffer schrieb, und das war nicht in der „Aula“, nicht in der „Aula“.

So durfte, klärte Herbert Stückbauer im zurzeitigen Magazin auf, erfahren werden, daß Erwin Guido Kolbenheyer höchste staatliche Wertschätzung erfuhr, anläßlich seines Todes am 12. April 1962:

Kolbenheyer hat sein Werk „unter ein strenges Wertgesetz gestellt“ (Drimmel, österreichischer Unterrichtsminister, anläßlich Kolbenheyers Ablebens).

Ein Polizist aus Vöcklabruck war es; Vöcklabruck im Bezirk Vöcklabruck, in dem um die Wichtigkeit der Geschichtsbildung gewußt wird, und das nicht im kleinsten Kreis, sondern auf die breiteste Weise, die gedacht werden kann, ausgestrahlt von Frankenburg in das ganze Land, in Frankenburg im Bezirk Vöcklabruck wird Geschichte nicht gewürfelt …

In solch einer Region lebend kann es nicht anders sein, als geschichtlich derart bewandert zu sein, um sogleich ein „Nazibuch“ zu erkennen, welches das wohl war, daß der Polizist aus Vöcklabruck entdeckte, war es eines mit „Ostmark“ im Titel? Ja, bei den vielen Ostmarken muß das Wissen groß sein, um in der Sekunde zu erkennen, von welcher Ostmark aus welcher Zeit ein Buch handelt,

wer eine gewisse Ostmark war und wieder sein wollte, nämlich die, die sie waren bis bald vor achthundert Jahren

So geschichtsbewußt ist es in dieser Region auch in der Vergangenheit zugegangen, als das Vöcklabrucker Bezirksblatt der Salzkammergut-Zeitung wiedergab, welche Ostmark wieder zu sein gewollt werde, vor 91 Jahren, am 8. März 1934, dabei aber nicht

den Mann zu loben vergaß, der diesen „schönen und bedeutungstiefen Satz geprägt“ ….

In diesem Land schreibt ein Polizist, um noch einen Moment bei der Polizei zu bleiben, ein ehemaliger Direktor des nun unter einem anderen Namen bekannten Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ein Buch, verlegt von einem staatlich hoch und eben erst wieder recht ausgezeichneten Verlag

im Parlament dieses Landes, dessen Titel freilich nicht mit dieser seiner einstigen langen Berufsbezeichnung, sondern kurz wie einfach:

„Geheimdienstchef“, und wie es für einen Geheimdienstler geziemt, heißt sein Buch einfach wie kurz: „Schattenwelten – Österreichs Geheimdienstchef erzählt“ …

Menschgemäß gab es eine Antwort auf die oben zitierte parlamentarische Anfrage, im Juni 2022, von der damaligen Justizministerin, gepflogenheitsgemäß gerichtet an den Präsidenten des Parlaments, in der u. a. zu lesen ist:

Ich ersuche um Verständnis, dass mir eine umfassende Beantwortung der Fragen aufgrund der Grenzen des parlamentarischen Interpellationsrechts, meiner verfassungsrechtlichen Verpflichtung zur Wahrung der Amtsverschwiegenheit und des Datenschutzes sowie in Hinblick auf die Bestimmungen der StPO über die Akteneinsicht nicht möglich ist. Die an mich gerichteten Fragen betreffen zum Teil Inhalte eines anhängigen, nicht öffentlichen (§ 12 StPO) Ermittlungsverfahrens, weshalb zu einem Großteil der Fragen nicht im Detail Stellung genommen werden kann, um laufende Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.

Die Sachverhaltsdarstellung gegen den Chefredakteur der Monatszeitschrift „Die Aula“ langte am 17. Dezember 2018 bei der Staatsanwaltschaft Graz ein. Dieser Anzeige waren über 200 Einzelartikel angeschlossen.

Im Zeitraum von Herbst 2019 bis Sommer 2020 wurden Verfahren gegen bislang insgesamt 36 Autoren in Bezug auf knapp 200 Aula-Beiträge finalisiert, wobei teils von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gemäß § 35c StAG abgesehen, teils mit Verfahrenseinstellung nach § 190 Z 1 StPO vorgegangen wurde, weil die in Prüfung gezogenen Beiträge für sich genommen nicht tatbildlich waren (§§ 3d, 3g, 3h VerbotsG, § 283 StGB) oder die Strafbarkeit allfälliger strafbarer Handlungen bereits verjährt war.

Das Hauptverfahren, nämlich das gegen den Chefredakteur eingeleitete Ermittlungsverfahren ist aktuell noch bei der Staatsanwaltschaft Graz anhängig. Weiters ist zu drei Autoren die Prüfung der Verdachtslage noch nicht abgeschlossen.

Ob zukünftig die Notwendigkeit einer Weisungserteilung besteht, kann nicht beantwortet werden.

Die Strafsache wurde seit Beginn als vorhabensberichtspflichtig im Sinne der §§ 8 Abs 1, 8a Abs 2 StAG behandelt. In der Causa wurden mehrere Vorhabensberichte der Staatsanwaltschaft Graz und der Oberstaatsanwaltschaft Graz sowie Stellungnahmen der Oberstaatsanwaltschaft Graz erstattet.

Weder die Oberstaatsanwaltschaft Graz noch das Bundesministerium für Justiz haben
„informelle Anregungen“ erteilt. Es sind mehrfach Berichtsaufträge sowie Erlässe seitens der Oberstaatsanwaltschaft Graz und des Bundesministeriums für Justiz ergangen.

Die Fragestellung ist aufgrund ihrer offenen Gestaltung einer Antwort nicht zugänglich bzw wird auf die Beantwortung der Fragen 2 bis 9 verwiesen.

Dr.in Alma Zadić, LL.M.

Ja, in diesem Land, in dem ein Inhaber einer Universitätsbuchhandlung auf dem schnellsten Weg der Gerichtsbarkeit zugeführt wird, ist die Welt in Ordnung, im Gegensatz zu dem Land, in dem „für jedenfalls mehr als 30 Menschen wahrnehmbarer Weise“ —

etwa die an das Landhaus geschlagenen Verse, an das Landhaus, das Menschen aus ferner Welt auf ihrer Bildungsreise auf ihrem Orientierungsweg zur Tat besuchen,

etwa die heiligen Fresken zur Preisung der jüdischen Menschen,

die dem Österreicher, wenn er diese kannte, wohl Bestätigung seiner von der Vorsehung empfangenen Sendung,

etwa das ehrenreiche Eintreten für einen Dichter des rechten Wortes in rechter Zeit,

etwa die großzügig zum Hörgenuß der Menschen aus aller Welt präsentierte Kunst,

aber auch zum Pausengenuß beispielsweise zwischen den Akten des Bühnenweihespiels,

etwa das Relief zur Freude der des Lateinischen mächtigen Menschen aus aller Welt,

etwa die Gleichbehandlung von Menschen, die

ein bestimmtes Symbol zeigen, aus dem

nach 85 Jahren ein an ein Fensterkreuz erinnerndes Kreuz gemacht ward,

etwa Wiederbetätigung — in Anlehnung an einen Romantitel von Johannes Mario SimmelWiederbetätigung ist nur ein Wort

Wiederbetätigung ist nur ein Wort,

als wär’s ein Wort vom Gedicht, das zu interpretieren freilich eines jeden Menschen nach seiner Gesinnungsmeinung Recht …

In Österreich ist die Welt noch in Ordnung

Gar recht in alter aber auch neuer Ordnung ist in Österreich die Ordnung, daß diese es verdiente, neu getauft zu werden,

so einfach wie kurz auf: Abendland

wer in Österreich schreiberisch gesinnungsgemäß derart auffällt, wie etwa Martin Pfeiffer, wird zur Rechenschaft gezogen, und verurteilt, wie eben jetzt, am 3. Dezember 2025, Martin Pfeiffer für den verhandelten „Tatzeitraum von 2005 bis 2018“. Und ein 1951 gegründetes Magazin, wie die „Aula“, von dem jetzt in der Berichterstattung über die pfeifferische Verurteilung ausschließlich geschrieben wird, eingestellt, bereits 2018 eingestellt wurde, 67 Jahre nach dessen Gründung.

Ob in diesem aularisch-pfeifferischen Prozeß auch für Martin Pfeiffer Entlastendes vorgebracht wurde? Seine Verteidigung wird das wohl getan haben. Und was hätte es für Martin Pfeiffer Entlastendes gegeben haben können?

Wird zu seiner Verteidigung vorgebracht worden sein, daß er Vorsitzender der „Gesellschaft der freien Publizistik“, und das seit 2010, darein ein Nachfolger von so ehrenwerten Vorgängern wie Rolf Kosiek, der ein Ehrenvorsitzender dieser ehrenwerten Gesellschaft mit

gesinnungsgemäßer Meinungsfreiheit über alles …

Und mit ihrer „Ulrich-von-Hutten-Medaille“ stets die Ehrenreichsten auszeichnet, wie Ilse Dvorak-Stocker

Vorstellbar durchaus, fällt diese doch in den o. a. Tatzeitraum, beispielsweise seine Schreibe für das Magazin „Zur Zeit“ der

Männer der Familie Mölzer, dessen Oberhaupt,

Andreas Mölzer, ein ehrenwerter Mann ist, und das über jeden rechten Zweifel erhaben ist er, sonst er würde er nicht im Wochentakt in österreichische Fernsehanstalten geladen werden.

Und wo der Vater wurde, wird der Sohn,

der Vater Obmann, der Sohn Schriftführer, in der, nein, nicht einer „rechten NGO“, sondern einer „patriotischen NGO“: „Kärntner Heimatdienst“, so verlautbart auf deren Website am 3. April 2025 über die Jahreshauptversammlung mit Wahl und Resolution:

Der Kärntner Heimatdienst als zivilgesellschaftliche Organisation, die sich dem Kärntner Landespatriotismus, sowie dem Wohl und Wehe der im Lande lebenden Menschen und dem Lande selbst verpflichtet fühlt, benennt in der Resolution folgende Aufgabenstellung und Projekte für seine gegenwärtige und künftige Arbeit:

1. Der Heimatdienst als Wahrer und Hüter der Kärntner Identität
2. Der Heimatdienst als patriotisches Gewissen des Landes
3. Der Heimatdienst als patriotische „NGO“ und wertkonservativer „Think Tank“

Die Entschließung der Jahreshauptversammlung des KHD befindet sich in voller Länge im Anhang, ebenso ein Bild mit dem wiedergewählten Vorstand. (Rechte: Frei, im Bild von links nach rechts: Schriftführer Wendelin Mölzer, Finanzreferent Wolfgang Ptok, Obmann-Stv. Franz Jordan, Obmann Andreas Mölzer, Organisationsreferent Christioph Steinacher, Verbandsreferent Karl-Heinz Moschitz)

Oh, Patriotismus, es gibt zurzeit noch einen ehrenwerten Mann in der Ferne, auf den sind die Augen gerichtet, auch wenn die deutsche Sprache nicht seine erste Sprache ist, nicht seine, wie es den Patriotischen heißt, Muttersprache, so ist er ihnen in ihrem Hinterland doch einer, der an der Front …

Wie sehr hätte ihn diese zurzeitige Schreibe entlastet haben können, in einer Verrechnung mit seiner aulaischen Schreibe?

Es ist zu befürchten, daß das Entlastendste für Martin Pfeiffer, da es in nicht in den oben angeführten Tatzeitraum fällt, im Prozeß nicht vorgebracht wurde, seine rechtliche Aufarbeitung der Vergangenheit zur Erlangung seines Doktorgrades, 2020 vom Ares-Verlag veröffentlicht:

Die Praxis der Wehrmachtgerichtsbarkeit an der Front und im Hinterland
Im Namen des Deutschen Volkes

Ares-Verlag, ein ehrenwertes Unternehmen des ehrenwerten

Leopold-Stocker-Verlages, und es ist ein über jeden rechten Zweifel erhabenes

alteingesessenes Unternehmen in Graz,

das eben erst, kurz ist es her, den Franz-Dinghofer-Medienpreis im Beisein der Ehrenreichsten im recht feierlichen Rahmen des

Franz-Dinghofer-Symposiums,

zu dem der ehrenwerte Nationalratspräsident geladen, im österreichischen Parlament verliehen bekam, den das

zurzeitige Oberhaupt

ja, Familien in Österreich haben Oberhäupter

der Familie Stocker entgegennehmen durfte. Für die Laudatio am 11. November 2025 auf den Verlag und das Oberhaupt im österreichischen Parlament konnte ein ebenso ehrenwerter Mann gewonnen werden, der, wie Martin Pfeiffer, ein Schriftleiter —

der Schriftleiter der ehrenwerten Zeitschrift „Der Eckart“ hielt eine dem Feste angemessene getreue Rede …

Martin Pfeiffer, promovierter Jurist, ist politischer Publizist und war Mitarbeiter mehrerer konservativer Zeitschriftenprojekte, etwa der Wiener „Zur Zeit“. Seine hier abgedruckte Dissertationsschrift wurde betreut vom Dritten Nationalratspräsidenten a. D. Prof. Dr. Wilhelm Brauneder.

Amazon

Der Martin-Pfeiffer-Betreuer Wilhelm Brauneder wurde in diesem Prozeß wohl leider nicht als Entlastungszeuge geladen, wohl auch nicht Wolfgang Dvorak-Stocker, mit ihnen wäre es vielleicht zu einem anderen Urteil gekommen, wenn noch zusätzlich der ehrenwerte Nationalratspräsident a. D. Wolfgang Sobotka in dem Prozeß bescheinigen hätte können, daß es sich bei Wilhelm Brauneder und Wolfgang Dvorak-Stocker um untadelige Entlastungszeugen, die er einst in das Parlament geladen und es ihm eine Ehre war, werbend ihr ehrenwertes Buchprodukt zu unterstützen …

Gerade der pfeifferische Verleger hätte, wäre er in diesem Prozeß befragt worden, ehrenwerte Herren anführen, die er ebenfalls verlegte, die vielleicht bereit gewesen wären, ein gutes Wort für Martin Pfeiffer einzulegen, wie Wolfgang Etschmann im

Truppendienst

oder ein ehemaliger Geheimdienstchef, was hätte dieser nicht alles vorzubringen gewußt, über das hinaus, was bereits in seinem Ares-Buch

aber genug davon. Der Prozeß ist vorbei, Martin Pfeiffer wurde verurteilt, ein Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, vielleicht beruft er gegen dieses, so geht es möglicherweise in die nächste Instanz, und wenn es zu einer neuerlichen Verhandlung kommen sollte, finden sich eventuell doch Ehrenwerte, die vor Gericht ein rechtes Wort für ihn finden, beispielsweise in soldatischer Haltung

ein bundesheerlicher Oberst Hermann Mitterer,

zu dessen Koppbuch ist auf Amazon zu lesen,

Der Autor benennt die Verantwortlichen für diese Umvolkung.

Dabei wird Erschreckendes deutlich: Verschiedenste Kräfte arbeiten am Austausch […]

Amazon wird sich bei „Umvolkung“ wohl an die Konnotierung halten, die im April 2025 der ehrenwerte Nationalratspräsident im österreichischen Parlament auch gefunden hat;

ein ehemaliger Vizekanzler;

ein Landeshauptfrau-Stellvertreter;

ein ehemaliger Nationalratspräsident III und zurzeitiger einfacher Abgeordneter;

ein ehemaliger Nationalratspräsident III und ehemaliger Minister und zurzeit auf dem Lande Funktionär;

u. s. w. v. a.

NS Das Dissertationsbuch von Martin Pfeiffer ist nicht billig: direkt beim aresschen Verlag 32,00 Euro, ein weniger billiger beim Verlag Antaios, und zwar 29,90 Euro, und für nicht dem Establishment Angehörende und also Nicht-so-Betuchte bei Amazon ab 22,90 Euro. Wie der heutige Preisvergleich, ebenfalls aufgerufen am 4. Dezember 2025, zeigt, nicht im speziellen Fall, aber generell lohnen Preisvergleiche allemal.

Honduras – Hernández – Trump and Barbara Kolm with her libertarian utopia of her identitarian party for the Austrian people, who will have hell to pay for the great deal of trouble and unpleasant consequences

Honduras mag, von Österreich aus gesehen, weit weg sein, die Wahl für sich entscheiden zu wollen, also für Donald Trump and his boys, mag in Österreich nicht von großem Interesse sein, aber Honduras ist Österreich näher, als in Österreich gesehen werden will,

genauer, mit dem für ZEDE zugerichteten Honduras, und mit dieser Zona de empleo y desarrollo económico, ist dieses libertäre Modell in ungezügelter Ausprägung mit seiner Gesinnungsvertreterin inmitten von Österreich in dessen Parlament

Es wäre müßig, auszuführen, es liegt auf der Hand, warum die trumpsche Einmischung, weshalb die massiven und erpresserischen trumpschen Versuche die Wahl in einem anderen Staat, in diesem Fall von Honduras, zu seinen und seinen boys Gunsten zu beeinflussen, die trumpschen Drohungen …

On Monday night, US President Donald Trump, who is a vocal backer of Asfura, claimed counting had „abruptly stopped“, and accused officials of „trying to change the results“ of the election. Trump said there would be „hell to pay“, having previously threatened to cut off aid to Honduras if Asfura was not elected.

ZEDE wurde 2022 gesetzlich gestoppt, und das vertragen boys ganz und gar nicht, wenn ihnen Grenzen gesetzt werden, auch wenn sie sich, wie erfahrungsgemäß es bekannt ist, insgeheim wünschen und danach verhaltensauffällig betteln, Grenzen gesetzt zu bekommen, denn ihr Inneres weiß, sie brauchen eine Anleitung zu ihrer Orientierung.

Die Überschriften von drei Artikeln, in denen deren Gesinnungsvertreterin im österreichischen Parlament jeweils erwähnt wird, fassen die Begehrlichkeiten und die Träume von einer eigenen Riveria der boys auf einen Blick zusammen:

Honduras: „Die Privatstädte warten, dass die Regierung wechselt, um dann ihr Projekt mit noch mehr Wucht durchzusetzen“

Honduras: Privates Paradies

Honduras als Experimentierfeld neoliberaler Utopien

Oder, kurz wie einfach in frei nach der Gesinnungsvertreterin gepreßten Parolen ausgedrückt:

Bringing ZEDE back und

Bringing CAMP back

Wenn die Aussicht, daß es, einfach wie kurz gesagt, etwas bringt, einbringt,

dann sind die broligarchs first zur Stelle,

beispielsweise, ach Namen, wer kennt sie nicht …

Es wird nicht überraschen, in diesem Zusammenhang auch den Namen des zurzeitigen Außenministers von Trump erwähnt zu finden, dessen personal assistant

The Economic Development and Employment Zones (ZEDE), a controversial project supported by U.S. and European investors, are a threat to sovereignty, governance and the autonomy of Honduran territory. It was promoted by former Honduran President Juan Orlando Hernández, who was convicted of drug trafficking and sentenced in the US. US companies, one of which was led by a personal assistant of Republican Senator Marco Rubio, are lobbying for this project.

Dazu gehört auch, daß ein boy einen boy, wenn es von den eigenen Interessen getrieben dienlich ist, begnadigt, und schon ist er freigesetzt: Juan Orlando Hernández …

Juan Orlando Hernández muß ein gar ehrenwerter Mann sein, wenn auf der Website des freiheitlichen Bildungsinstituts am 3. Dezember 2025 das doch mit einigem Stolz Geschriebene gelesen werden darf:

Seit 2014 ist sie eines der 21-Mitglieder des „Committee for Adoption of Best Practices” (CAMP) des ZEDE – Programms (Zone for Employment and Economic Development) des Staatspräsidenten von Honduras.

Sie, die Gesinnungsvertreterin im österreichischen Parlament, leitete CAMP dieses ehrenwerten Staatspräsidenten, und sie wird auch mit einigem Stolz das ehrenwerte Wirtschaftsprogramm für ihre Partei zum Gesinnungsgefallen ihres Obmannes in Österreich geschrieben haben, basierend auf einer Wirtschaftsgesinnung, die in Österreich von den Menschen schon einmal teuer bezahlt werden mußte …

Und was den Menschen teuer, muß auch stets in einem exklusiven Ambiente beleuchtet werden, also in einem Palais, in einem Hotel der höchsten Klasse

Der Liberale Klub und das Freiheitliche Bildungsinstitut luden am 9. April 2018 zum Vortrag von Dr. Barbara Kolm unter dem Titel „Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich und (neue) Budgetpolitik im Europäischen Kontext“ ins Hotel Bristol in Wien. Ca. 100 interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit zur anschließenden Diskussion mit der Wirtschaftswissenschaftlerin. 

Kolm beleuchtete zunächst die wirtschaftliche Realität Europas – hochverschuldete Staatshaushalte, Arbeitslosigkeit, hohe Steuern, Mangel an Innovationen, eine verfehlte Wirtschaftspolitik und falsche Anreize – und ging dann auf das Budget der neuen Bundesregierung ein. Es sei „ein erster sehr guter Anfang“. Kolm erklärte das Doppelbudget im Spanungsfeld zwischen Reformen und Einsparungen und hielt ein Plädoyer für Eigenverantwortung, Leistung und Wettbewerb: Die EU müsse wieder „den mündigen Bürger in den Vordergrund stellen“.

Barbara Kolm ist Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center. Zuvor arbeitete sie in der Privatwirtschaft und als Assistentin an der Universität Innsbruck. Sie hält eine Gastprofessur an der Universität Podgorica und ist selbständige Unternehmensberaterin. Kolms Publikationen beschäftigen sich mit marktwirtschaftlichen Lösungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherung des Arbeits- u. Wirtschaftsstandortes und Armutsbekämpfung, sowie mit der Lehre der Österreichischen Schule der Nationalökonomie; ihre Vortrags- und Lehrtätigkeit an Universitäten und bei internationalen Konferenzen behandeln Themen wie die Zukunft Europas, Globalisierung, Finanzmarktkrise, Deregulierung und Wettbewerb. Seit 2014 ist sie eines der 21-Mitglieder des „Committee for Adoption of Best Practices” (CAMP) des ZEDE – Programms (Zone for Employment and Economic Development) des Staatspräsidenten von Honduras.

Wie es nach dieser Gesinnung um Bildung, Gesundheit usw. bestellt ist, erhellen die gesinnungsgemäßen Vorstellungen der ZEDE

Der Wettbewerb ist neben „Freiheit“ das Leitmotiv, und die Kombination beider Begriffe bildet quasi das Glaubensdogma der Zede-Befürworter: der freie Wettbewerb. „Die Zone erlaubt es den Unternehmen, unter idealen Wettbewerbsbedingungen und unter idealen Marktbedingungen zu arbeiten“, wie Barbara Kolm, Mitglied des Camp, betont. Dieser Wettbewerb bietet in den Augen der Befürworter eine Lösung für alle Probleme, selbst für die soziale Grundversorgung innerhalb der Zone. Wird es dort ein Gesundheitssystem geben, eine Rentenversorgung, Arbeitslosengeld, Kindergärten, Schulen? Bei einer entsprechenden Nachfrage, so das Argument, werden sich auch Unternehmen finden, die beispielsweise Pensionsfonds anbieten oder private Krankenhäuser betreiben. Umgekehrt bedeutet das ebenso, dass alle fehlenden Institutionen und Angebote nicht vonnöten sind – sonst hätte der Markt dies schon geregelt. Michael Strong malt sich zudem aus, dass die Kirchen bei der Erfüllung sozialer, unprofitabler Aufgaben durchaus nützlich sein könnten.

Ihre Redlichkeit hat die Gesinnungsvertreterin, fällt eben zu „Pensionsfonds“ auch noch ein, einmal in einem Gespräch mit dem jetzigen österreichischen Finanzminister offen gezeigt; es ging nicht um Honduras, sondern um Chile, „Wirtschaftszonen“, ja, die Gesinnungsvertreterin kennt ihre Welt

Kurz wie einfach kann auch dies in einer Überschrift ausgedrückt werden:

Barbara Kolm mit ihrer libertären Utopie ihrer identitären Partei für das österreichische Volk, das für die großen Probleme und unangenehmen Folgen teuer bezahlen wird müssen, wieder einmal, wenn —

„Former US president“

There is no direct connection between Aldous Huxley (author) and Donald Trump (former US president), as Huxley died in 1963.

Es besteht keine direkte Verbindung zwischen Aldous Huxley (Autor) und Donald Trump (ehemaliger US-Präsident), da Huxley 1963 starb.

Was im AI Mode in der Nacht, vom 1. auf den 2. Dezember 2025, über die „direkte Verbindung“ zwischen Aldous Huxley und Donald Trump sonst noch zu erfahren ist, muß weder zitiert noch weiter ausgeführt werden, das erübrigt sich vollkommen, da bei Donald Trump es sich nur mehr um einen ehemaligen US-Präsidenten handelt,

der jetzt ein powerless old age pensioner, ein, wie es im Deutschen so trefflich heißt, Rentner ist, und sein Traum von einer dritten Amtszeit jedoch, his dream of a third term, den er sitting on the south porch für sich bei so viel Rentenzeit vielleicht weiter träumt, ist ausgeträumt, dreaming dreamed out

Hätte Aldous Huxley den nun ehemaligen US-Präsidenten als US-Präsident erlebt, er hätte ihn wohl unter den „boy gangsters“ gereiht.

That says everything there is to say about a former

„Science, Liberty and Peace“

„Gespenstisch“ wie die Gegenwart, in deren Kalender das Jahr 2025 steht, die Gegenwart von Aldous Huxley ist, die er, seine Gegenwart, 1946 mit „Klarheit“ beschreibt.

Im Falle der Atombombe ist es gut denkbar, dass es keine Verteidigung gibt. Doch selbst das bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des Kriegs. Die Mentalität sämlicher Nationen — die Mentalität, die ansonsten vernünftige Erwachsene einnehmen, wenn sie in der internationen Politik wichtige Entscheidungen treffen — ist die eines vierzehnjährigen Straftäters: hinterhältig und kindisch, bösartig und einfältig, manisch egoistisch, überempflich und gierig — und gleichzeitig lächerlich angeberhaft und eitel.

Solange es um nichts geht, dürfen sich die Erwachsenen, die die Politik des Landes beherrschen, nach den Regeln dieses sonderbaren Spiels wie Erwachsene verhalten. Doch kaum stehen wichtige wirtschaftliche Interessen oder das Ansehen des Landes auf dem Spiel, verschwindet der erwachsene Dr. Jekyll und an seine Stelle tritt Mr. Hyde mit den ethischen Maßstäben eines Boy Gangsters und einer Weltanschauung, die er aus der Lektüre von Houston Stewart Chamberlain und blutrünstigen Comics entnommen zu haben scheint. Vergessen wir aber nicht, dass der derselbe Delinquent, der verborgen hinter der seriösen Fassade des Polikers Millionen von Menschen zu Opfern oder zu Tätern macht, in jedem von uns lauert und nur darauf wartet, dass eine Krise uns unsere oberflächliche Vernunft und unseren Idealismus vergessen lässt, um sein Gesicht zu zeigen. Dieser jugendliche Kriminelle in unserer Mitte reagiert auf die Atombombe nicht spontan damit, allen Kriegen ein Ende zu setzen, indem er seine Ursachen in Nationalismus, wirtschaftliche Rivalität und Machtgier beseitigt. Stattdessen verspürt er den spontanen Impuls, diese neue, von der Wissenschaft bereitgestellte Macht zu nutzen, um seiner jeweiligen Bande zur Weltherrschaft zu verhelfen. Es ist bemerkenswert, dass Menschen gern von einem Krieg sprechen, der allen Kriegen ein Ende bereitet, oder von einem Krieg zum Erhalt der Demokratie; aber weniger gern sprechen sie von Frieden, der dem Krieg ein Ende bereitet, oder von demokratischer Selbstbestimmung (dem genauen Gegenteil des Militarismus) zum Erhalt der Demokratie.

„Gespenstisch“ wie die Gegenwart, in deren Kalender das Jahr 2025 steht, die Gegenwart von Aldous Huxley ist, die er, seine Gegenwart, 1946 mit „Klarheit“ beschreibt.

Nevertheless wars have still been fought Methods of defence against the new destructive weapon are devised and yet more efficient instruments of counter- attack are invented. Advances in technology do not abolish the institution of war; they merely modify its manifestations. In the present instance it seems quite possible that there may be no defence against atomic missiles. But this does not necessarily presage the end of warfare. The collective mentality of nations — the mentality which reasonable adults have to adopt, when making important decisions in the field of international politics — is that of a delinquent boy of fourteen, at once cunning and childish, malevolent and silly, maniacally egotistical, touchy and acquisitive, and at the same time ludicrously boastful and vain. When the issues involved are of no great weight, the adults in control of a nation’s policy are permitted, by the rules of the curious game they are playing, to behave like adults. But as soon as important economic interests or national prestige is involved, this grown-up Jekyll retires and his place is taken by an adolescent Hyde, whose ethical standards are those of a boy-gangster and whose Weltanschauung seems to have been formed by a study of Houston Stewart Chamberlain and the more sanguinary comic strips. And let us remember that this same delinquent boy who, concealed in the middle-aged body of a politician, decrees that millions shall do and suffer the utmost in scientifically organized malice, resides within us all, ready and waiting, whenever some crisis makes us forget our surface rationality and idealism, to come out into the open. To this boy gangster in our midst, the natural reaction to the atom bomb is not an impulse to put an end to war by getting rid of its causes in nationalism, economic rivalry and the craving for power. Rather it is an impulse to make use of the new powers provided by science for the purpose of establishing world dominion for his particular gang. It is a highly significant fact that people love to talk about a war to end war, or a war to preserve democracy; they do not love to talk about peace to end war, or self-governing democracy (which is the polar antithesis of militarism) to preserve democracy.

Aldous Huxley nennt, wenn er dies schreibt, keine Namen von Personen, er bezieht es auf Nationen, und zwar auf sämtliche, aber den Gang von Nationen entscheidet das jeweils gegenwärtige Personal, und Urteile über dieses sind Vorurteile über Nationen,

Die Mentalität sämlicher Nationen — die Mentalität, die ansonsten vernünftige Erwachsene einnehmen, wenn sie in der internationen Politik wichtige Entscheidungen treffen — ist die eines vierzehnjährigen Straftäters: hinterhältig und kindisch, bösartig und einfältig, manisch egoistisch, überempfindlich und gierig — und gleichzeitig lächerlich angeberhaft und eitel.

The  collective mentality of nations — the mentality which reasonable adults have to adopt, when making important decisions in the field of international politics — is that of a delinquent boy of fourteen, at once cunning and childish, malevolent and silly, maniacally egotistical, touchy and acquisitive, and at the same time ludicrously boastful and vain.

und wer würde bei dieser zutreffenden Beschreibung an Nationen, gar an eine bestimmte Nation denken, sehr wohl aber augenblicklich in den Sinn wird kommen, in der huxley’schen Gegenwart, und sofort wird exemplarisch und auch stellvertretend für diese vierzehnjährigen Straftäterinnen Donald Trump genannt werden. He, Trump, is just one delinquent boy from the boy gangsters —

wer kennt nicht all die Namen der Gegenwart,

wer kann sie alle noch aufzählen?

Wer in der Gegenwart lebt, wird das Buch „Science, Liberty and Peace“ von Aldous Huxley nicht lesen müssen, um zu wissen, wie es in Huxleys broligarchischer Gegenwart zugeht, aber es ist förderlich, zu erinnern, daß es auch andere Gesellschaftsentwürfe gibt, zum Beispiel, da Huxley in seinem Essay mehrfach von Genossenschaften

This constitutes yet another argument for the division and dispersal of power, the deinstitutionalizing of politics and economics and the substitution, wherever possible, of regional co-operative selfhelp for centralized mass production and mass distribution, and of regional, co-operative self-government for state intervention and state control.

What is needed is a restatement of the Emersonian doctrine of self-reliance — a restatement, not abstract and general, but fully documented with an account of all the presently available techniques for achieving independence within a localized, co-operative community. These techniques are of many kinds — agricultural techniques designed to supply the basic social unit, the family, with its staple food supply; mechanical techniques for the production of many consumer goods for a local market; financial techniques, such as those of the credit union, by means of which individuals can borrow money without increasing the power of the state or of commercial banks; legal techniques, through which a community can protect itself against the profiteer who speculates in land values, which he has done nothing whatever to increase. At present this documented and practical restatement of an old doctrine is being made by such men as Wilfred Wellock in England, as Ralph Borsodi and the writers who contribute to Free America in the United States.

schreibt, fällt zu den von ihm Genannten noch ein Name ein — Rudolf Diesel, von dem zwar der Dieselmotor noch weithin bekannt sein wird, aber kaum bis

gar nicht mehr seine Überlegungen zur sogenannten soziale Frage, zu der war bereits 1903 seine Antwort der „Solidarismus“

Aldous Huxley beginnt „Zeit der Oligarchen – Wissenschaft, Freiheit und Frieden“ mit Tolstoi. Sein Anfang seiner Gegenwartsanalyse soll der Schluß dieses Kapitels sein:

„Bei einer derartig schlechten Einrichtung der Gesellschaft wie der unseren, in der eine kleine Zahl von Menschen die Macht über die Mehrheit hat und diese unterdrückt, dient jeder Sieg über die Natur unweigerlich nur dazu, Macht und Unterdrückung zu vergrößern. Und genau das geschieht heute.“

Fast ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit Tolstoi diese Worte geschrieben hat, und nichts hat sich seither daran geändert. In den zurückliegenden Jahrzehnten haben Wissenschaft und Technik beachtliche Fortschritte gemacht, genau wie die Zentralisierung von politischer und wirtschaftlicher Macht und wie Oligarchie [Broligarchie oder auch Tech-Oligarchie] und Despotismus. Man muss kaum erwähnen, dass die sich rasch entwickelnde Wissenschaft nicht der einzige Grund für diese Dynmaik ist. Kein gesellschaftliches Übel hat jemals nur eine einzige Ursache. Umso schwieriger ist es, in jedem dieser Fälle ein Gegenmittel zu finden. Hier soll lediglich festgestellt werden, dass der wissenschaftliche Fortschritt einer der Urheber des voranschreitenden Niedergangs der Freiheit und der Zentralisierung der Macht […]

“The arrangement of society is bad (as ours is), and X a small number of people have power over the majority and oppress it, every victory over Nature will inevitably serve only to increase that power and that oppression. This is what is actually happening.”

It is nearly half a century since Tolstoy wrote these words, and what was happening then has gone on happening ever since. Science and technology have made notable advances in the intervening years — and so has the centralization of political and economic power, so have oligarchy and despotism. It need hardly be added that science is not the only causative factor involved in this process. No social evil can possibly have only one cause. Hence the difficulty, in any given case, of finding a complete cure. All that is being maintained here is that progressive science is one of the causative factors involved in the progressive decline of liberty and the progressive centralization of power, which have occurred during […]

NS Adlous Huxley schreibt

„Weltanschauung“ und

„Houston Stewart Chamberlain“, und ohne es zu wollen, fällt dazu unweigerlich das österreichische Bundesheer ein, das mag außerhalb von Österreich nicht nachvollziehbar sein, und es wird auch innerhalb von Österreich nicht verständlich sein wollen, und auch dann nicht verständlich sein wollen,

wenn es eines Tages, was für eine Vorstellung, wirklich eines Tages dazu kommen sollte, zu seiner umfassenden Durchleuchtung, was deren Verteidigung …

AI – Lottery of Truth and Reality

Es gibt nicht nur die eine Lotterie, von der bereits erzählt wurde, zum Absahnen von Wirklichkeit und Wahrheit, sondern auch diese Lotterie, bekannt unter ihrem Kurznamen „ChatGPT“, von der heute, 29. November 2025, erzählt wird, die in einem mit „AI Raffle“ einig ist, wenn es um die Mitgliedschaften von Dr. Rudolf Bayr geht, wenn die Mitgliedschaften von Dr. Rudolf Bayr gelost werden, nein, auch darin sind sich „ChatGPT“ und „AI Raffle“ nicht einig, denn,

während die Lostrommel von „AI Raffle“ kein Antwortlos mit der Preisgabe der NSDAP-Mitgliedschaft von Rudolf Bayr enhält, gibt „ChatGPT“ bereitwillig und offen preis:

Rudolf Bayr war nach aktuellem Forschungsstand kein Mitglied einer politischen Partei. Weder eine NSDAP-Mitgliedschaft noch spätere Parteibindungen sind belegt.

Nach der vorliegenden Forschung ist kein Parteibeitritt Rudolfs Bayrs eindeutig dokumentiert.

Wesentliche Punkte:

1. Keine bekannte Parteimitgliedschaft in der Zweiten Republik

Für die Zeit nach 1945 gibt es keine Hinweise, dass Rudolf Bayr Mitglied einer politischen Partei wie ÖVP, SPÖ oder einer anderen österreichischen Partei gewesen wäre. Er galt im ORF und im literarischen Umfeld als unabhängiger Intellektueller, nicht als parteipolitisch gebundener Autor.

2. Zur Zeit des Nationalsozialismus

Bayr wurde 1919 geboren und war während der NS-Zeit sehr jung (19 bei Beginn des Krieges). Es gibt keine belegte Mitgliedschaft in der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen. Wenn überhaupt war er — wie fast alle Jugendlichen seiner Generation — zeitweise in nationalsozialistischen Jugendorganisationen involviert, aber eine offizielle Parteimitgliedschaft ist nicht dokumentiert.

3. Wahrnehmung

Er wird in der Literaturgeschichte als klassischer Philologe, Essayist, Kulturjournalist beschrieben — nicht als politisch aktiver Parteimenschen.

Kurzantwort

Rudolf Bayr war nach aktuellem Forschungsstand kein Mitglied einer politischen Partei. Weder eine NSDAP-Mitgliedschaft noch spätere Parteibindungen sind belegt.

Hingegen „gut dokumentiert“, so auf einem „ChatGPT“-Los:

Rudolf Bayr (1919-1990) war österreichischer Schriftsteller, Essayist, Kulturjournalist und Radiodramaturg. Seine wesentlichen Mitgliedschaften sind gut dokumentiert:

Bekannte Mitgliedschaften von Rudolf Bayr

1. Österreichischer PEN-Club
Bayr war Mitglied des österreichischen PEN-Clubs, der Vereinigung von Schrifstellerinnen und Schriftstellern.
2. Österreichischer Schriftstellerverband
Er gehörte dem Östterreichischen Schriftstellerverband an (oft auch als „Österreichischer Autorenverband“ geführt).
3. Salzburger Kulturvereinigungen
Bayr war in mehreren Salzburger Kultur- und Literaturkreisen aktiv – u. a. im Umfeld der Salzburger Festspiele und der lokalen Literaturgesellschaften, wo er als Kulturvermittler und Theaterkritiker wirkte.
4. Rundfunkbezogene Gremien
Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit beim ORF (Radio Salzburg) war er Mitglied mehrerer kultur- und literaturbezogener Rundfunkgremien.

Ausgelost von „AI Raffle“ allerdings ein „österreichischer Politiker und ein Mitglied der SPÖ namens Rudolf Bayr, „der 1927 in Wels geboren wurde und 2013 in Wels starb“, „der sich vor allem auf die Lokalpolitik in Oberösterreich konzentrierte“. Aber:

Es gibt keine bekannte Verbindung zwischen Thomas Bernhard und einem „Rudolf Bayr“.

Es muß also nach diesem Los neben dem welserischen Bayr noch einen Bayr gegeben haben, der nicht nur ein „österreichischer Politiker“ war, sondern auch „Lehrer und Mentor von Thomas Bernhard“ …

Lose sind keine Bücher, und so wird auf dem „ChatGPT“-Los kein Platz sein, um anzuführen, für welche Zeitungen neben „Salzburger Nachrichten“, „Die Furche“ und „Kurier“ Rudolf Bayr „während seines Lebens“ noch schrieb …

Rudolf Bayr (1919-1990) war österreichischer Schriftsteller, Essayist, Redakteur und Radiodramaturg. Eine vollständig belegte Liste, für die er während seines Lebens schrieb, ist in öffentlichen Standardquellen nicht eindeutig vollständig überliefert. Allerdings sind folgende Presseorgane sicher dokumentiert.
Zeitungen, für die Rudolf Bayr nachweislich schrieb

Salzburger Nachrichten Kulturjounralist und Feuilleton-Mitarbeiter (besonders bekannt – vielfach dokumentiert)
Die Furche Beiträge zu Kultur- und Geistesfragen
Kurier Feuilletonbeiträge (belegt in bibliographischen Sammlungen)
Weitere Medien, mit denen er stark verbunden war
Nicht Zeitungen, aber für sein Schaffen zentral:
ORF – Hörspiel und Literaturredakteuer, später Leiter der Literaturabteilung von Radio Salzburg
Österreichische Kulturzeitschriften – diverse Essays, u. a. in literarischen Periodika
Hinweis
Eine vollständig gesicherte Liste aller Zeitungen existiert nicht öffentlich; Bayr veröffentlichte zahlreiche Einzeilbeiträge in unterschiedlichen Feuilletons, die oft nur in Spezialbibliografien oder Archiven erfasst sind.

Beim Durchgehen der Lose fällt auf, die großzügige Auslosung der Geburtstage und der Sterbetage, hierin sind sich „ChatGPT“ und „AI Raffle“ einig,

mit Lebensjahren von Menschen nicht zu geizen, sie einmal so lange und dann wieder so lange leben zu lassen, derart einig, als gäbe es zwischen den

Lotterien eine Absprache darüber, wie es üblich bei einem Kartell, bei einem Syndikat, bei einer Gang …

Über die Bundesverfassung Österreichs mit dem politischen Willen zu deren Änderung endlich reden, ehe „zurückgebracht nach Wien“ —

Wer müßte eine „Ansage an den Bundeskanzler und Bundespräsidenten“ machen, mit der „Idee“, über die österreichische Bundesverfassung endlich einmal ausführlich und umfassend zu reden, um nicht weiter das Geschreibe von der „eleganten Verfassung“ … Und zwar so über die Verfassung reden und diese vor allem so ändern, daß von einer tatsächlich „eleganten Verfassung“

Was für eine günstige Gelegenheit das gewesen wäre, wenn Marko Arnautović mit der Idee, macht eine elegante Verfassung, in seiner Ansage an den Bundeskanzler und Bundespräsidenten gekommen wäre, aber er kam mit der Idee, den Fußball in Österreich mit einem Feiertag am 18. November zu krönen, nur weil nach bald drei Jahrzehnten wieder einmal eine Qualifikation geschafft wurde.

(Wie könnte denn so ein Feiertag für den Fußball genannt werden? Naheliegend beim Fußballspiel: Tag der Gewalt? Feiertag der Ausschreitungen? Tag des Rassismus? Tag des Polizeiaufmarsches?)

Es darf aber angenommen werden, daß der Bundespräsident nicht postwendend reagiert hätte, wäre die Ansage von Marko Arnautović an ihn und an den Bundeskanzler gewesen, eine neue Verfassung zu machen, denn für den Bundespräsidenten ist die jetzige schon derart „elegant“ …

Hans Kelsen verstand etwas von Verfassungen, aber wohl nichts von Schönheit und Eleganz, so wie —

Das Land hat sich nie seiner genuin austrofaschistischen Geschichte gestellt, die vor genau 90 Jahren in den Bürgerkrieg führte. Die damalige Zerstörung der Demokratie war von einer langen Latenzperiode geprägt, die ihren ersten Höhepunkt mit der Verfassungsnovelle von 1929 erreichte. Sie bewirkte eine Machtverschiebung vom Parlament zur Regierung, stattete den Bundespräsidenten mit autoritärer Gewalt aus und entledigte sich durch eine „Umpolitisierung“ der Richterschaft der lästigen Kontrollfunktion des Verfassungsgerichtshofes (VfGH). Hans Kelsen, bis dahin Mitglied des VfGH, bezeichnete die Novelle als „den Beginn einer politischen Evolution, die unweigerlich in den Faschismus führte“.[1] Nach 1945 griff Österreich auf diese Verfassung zurück. Das Amt des Bundespräsidenten ist seither eine „tickende Zeitbombe“[2], deren Explosivität sich die FPÖ bewusst ist.

Da es bei der arnautovićischen Ansage aber nicht um die Verfassung ging, sondern um das Wichtigste, das Staatsentscheidenste, konnte und durfte sich der Bundespräsident pflichtgemäß nicht seiner Reaktion enthalten, für die er sich umgehend aufnehmen hat lassen mit seiner überbetonten — ob dies der Sorge geschuldet, ein Fußballer und mit ihm alle fußballerischen Menschen im Land könnten ihn nicht verstehen, spräche er nicht im Dialekt? — mundartlichen Kurzantwort

Marko Arnautović: Eine Ansage an den Bundeskanzler und Bundespräsidenten. Ich bitte Euch, daß Ihr den 18. 11. als Feiertag machts. Die Leute sollen wissen, daß wir die WM-Qualifikation geschafft haben, am 18. 11. Und ihr sollt alle feiern, weil es ist nicht nur unser Sieg und unser Triumph, es ist auch Euer Trumph, also nicht nur Ihr, Journalisten, sondern auch die ganzen Fans, was im Stadion waren und Zuhause waren. Ich wünsche Euch alles, alles Gute! Ich liebe Euch! Ciao! Ciao!

Bundespräsident: Sehr nett! Na ja. Lieber Marko Arnautović, Du hast gestern abend eine Idee ghobt, für die die Bundesregierung und ich uns einsetzen soll’n. Na joa. Schau mal. Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Wenn Ende Juli nächstes Joahr des nach Wien zurückgebracht wird, dann könnt‘ ma vielleicht noch amol red’n, könnt‘ ich mir vorstell’n, hm?

Wenn „des zurückgebracht wird“, als ob „des“ je in Wien gewesen wäre — zurückgebracht kann doch nur etwas werden, das schon einmal da war …

Wenn Wien wieder heimgebracht, ist es zu spät, einfach wie kurz gesagt, die Verfassung …

AI – „The story of the man, who died in the end“

Die sofort auf der Baumgartner Höhe einbehaltene amtsbehandelte Person hörte nicht auf, ihre Wirklichkeit und ihre Wahrheit zu schreien, die von mehr und mehr Patients nachschreiend übernommen wurde. Die Maßnahme dagegen, die amtsbehandelte Person in einem Zimmer des sonst leerstehenden und nur noch als Lager verwendeten Pavillons, also weit entfernt von allen anderen, unterzubringen, sie nicht mehr mit anderen Patients in Kontakt kommen zu lassen, zeigte nicht die erwünschte und erhoffte Wirkung.

Es war ein unablässiges Schreien in allen Pavillons der von der amtsbehandelten Person übernommenen Wirklichkeit und Wahrheit, die vor deren Einweisung die Patients nicht kannten, ihnen diese Wirklichkeit und diese Wahrheit vollkommen fremd gewesen sind. Es blieb aber nicht nur beim Nachschreien der Wahrheit und Wirklichkeit der amtsbehandelten Person, es kam zu Essensverweigerungen, zu Hungerstreiks von nicht wenigen, zu einer nach und nach alle erfassenden Revolte zur Durchsetzung ihrer Forderungen, zum einen wollten sie unbedingt das von Thomas Bernhard und Rudolf Bayr erarbeitete Theaterstück „Der Park“ von Thomas Bernhard zur Aufführung bringen, zum anderen wollten sie den von Thomas Bernhard und Rudolf Bayr gemeinsam erarbeiteten Roman „Die Geschichte des Mannes, der am Ende starb“ von Rudolf Bayr vorgelesen bekommen haben, für das Personal der Baumgartner Höhe ein Rätsel, wie die Patients auf Adam Silvera kamen, der ihnen „Die Geschichte des Mannes, der am Ende starb“ vortragen sollte …

Tag für Tag, Nacht für Nacht das Schreien der von der amtsbehandelten Person auf die Baumgartner Höhe gebrachten Wirklichkeit und Wahrheit, der Hungerstreik, die Rebellion zur Durchsetzung der Forderungen, das Theaterstück „Der Park“ von Thomas Bernhard selbst zu spielen, und den Rudolf-Bayr-Roman „Die Geschichte des Mannes, der am Ende starb“ von Adam Silvera vorgelesen zu bekommen. Sie verstehen nicht, daß ihre Forderungen nicht erfüllt werden können. Das Personal der Baumgartner Höhe versucht es wieder und wieder, ihnen zu erklären, sie würden es sogar begrüßen, wenn sie ein Theaterstück aufführten, wenn sie einen Roman vorgelesen bekommen wollen, aber, so sehr das Personal sich auch bemüht, so sehr das Personal auch sucht, es ist kein Theaterstück „Der Park“ von Thomas Bernhard auffindbar, es ist auch kein Roman „Die Geschichte des Mannes, der am Ende starb“ auffindbar, ohne diesen Roman hätte es auch keinen Sinn zu versuchen, Adam Silvera als Vorleser zu gewinnen.

Die Vorschläge des Personals der Baumgartner Höhe,

ein anderes Stück aufzuführen, zum Beispiel eines von Peter Weiss, das in einer ihnen vertrauten Umgebung spielt,

und einen anderen Roman vorlesen zu lassen, zum Beispiel „Wittgensteins Neffe“ von Thomas Bernhard,

werden augenblicklich, ohne auch nur eine Viertelsekunde über die Vorschläge nachzudenken, rundweg abgelehnt, ihre Antwort, wenn es eine Antwort genannt werden kann, ist das Schreien nach dem bernhardischen Park und der bayrischen Geschichte des Mannes, der am Ende starb und das sofortige Hinausstürmen aus dem Speisesaal in den Park, den Patients ist nun klar, ihre Forderungen wollen nicht erfüllt werden, sie gegenwärtigen für sich, ihren Forderungen wird nicht nachgegeben werden, so beschließen sie den Ausbruch ins Freie, sie besetzen den Park der Anstalt auf der Baumgartner Höhe, und sie weigern sich, in die Gebäude, in die Pavillons zurückzukehren, trotz der kalten Jahreszeit, bleiben sie auch über Nacht im vom sogenannten ersten Schnee befallenen Park …

Rudolf Bayr war ein österreichischer Schriftsteller und Kritiker, der eng mit Thomas Bernhard befreundet war und ihn unterstützte. Er war ein wichtiger Förderer Bernhards, der ihn nach seinem literarischen Durchbruch in den 1960er Jahren ermutigte und dessen Werk auch maßgeblich beeinflusste. Freundschaft und Förderung: Rudolf Bayr war ein enger Freund und ein wichtiger Förderer von Thomas Bernhard. Er unterstützte Bernhard in seinen frühen Jahren und nach seinem literarischen Durchbruch. Kritiker und Ratgeber: Bayr war auch ein angesehener Literaturkritiker, der Bernhards Werk maßgeblich beeinflusste. Er war ein wichtiger Ratgeber und Sparringpartner für Bernhard in literarischen Fragen.

Gemeinsame Werke: Gemeinsam arbeiteten sie an mehreren Werken, darunter das Theaterstück „Der Park“ von Thomas Bernhard und der Roman „Die Geschichte des Mannes, der am Ende starb“ von Rudolf Bayr.

Nachlass und Nachwirkung: Nach dem Tod von Thomas Bernhard trat Rudolf Bayr in den Ruhestand und widmete sich der Ordnung von Bernhards Nachlass und der Pflege seines Werkes.