Feingeister wie „Steppenwolf“ und „Königstiger“ lesen französische Autoren

Ein Ratschlag von – wem könnte für diesen gedankt werden, wie fast immer wiederum ein nicht namentlich gekennzeichneter Beitrag auf Unzensuriert … Es soll daher, passend zum heutigen Inhalt, einfach angenommen werden, es sei Unzensurix

Ein Ratschlag also soll aufgenommen werden,  um diesen in folgender Formulierung zu retournieren, vor allem aber weiterzugeben:

Wer wissen möchte, wie gut die Freiheitlichen sind, der sollte die Kommentare ihrer Schreibstaffel ebenfalls lesen, konkreter auch, wer wissen möchte, wie gut der III. Präsident NR ist, der sollte seine Kommentarstaffel …

Es könnte erneut etwas zu den Kommentaren selbst geschrieben werden, zu diesen Kommentaren bar jedweder … Heute sollen aber die Feingeistigen den ihnen gemäßen würdigen Platz eingeräumt bekommen, Königstiger und Steppenwolf.

Von Königstiger wird gewußt, wo er seinen Arbeitsplatz hat, im Parlament, er ist freiheitlicher Abgeordneter, liest französische Autoren und heißt DDr. Werner Königshofer. Von Steppenwolf wird nicht gewußt, wo er seinen Arbeitsplatz hat, womit er seinen Lebensunterhalt verdient, mit welchem Namen er beispielsweise in Ämtern vorstellig wird. Von Steppenwolf wird gewußt, er schreibt Kommentare … Und Steppenwolf teilt mit Königstiger das Lesen französischer Autoren, konkreter, eines französischen Autors …

Nachdem von Königstiger der Name und der Arbeitsplatz gewußt werden, kann er mit Steppenwolf nicht verwechselt werden. Wäre dem nicht so, könnte …. Denn ein weiteres teilen Steppenwolf und Königstiger miteinander, beide geben ein Rätsel auf, warum sich der eine Steppenwolf nennt, der andere KönigstigerWeshalb Steppenwolf als Steppenwolf auftritt, darüber wurde bereits spekuliert … Als DDr. Werner Königshofer einen Namen für seine Website suchte, woran dachte er, was sah er sich vielleicht gerade an, und wußte augenblicklich —, den Panthera tigris tigris, den Panzerkampfwagen der Wehrmacht?

NS Zu diesem Ratschlag von wem auch immer auf Unzensuriert, die Pressesprecher der Regierung sich anzuschauen, paßt auch vorzüglich noch etwas Heitres, eine Schnurre, die in keiner Weise ernstzunehmen ist, vor allem auch deshalb, weil nicht einmal den von Hans-Georg Peitl selbst verschickten Mitteilungen geglaubt werden darf, der seit seiner hier uneingeladenen und somit auch unaufgeforderten Verkündung der Tatsache, Pressearbeit für die Freiheitlichen in Absprache mit dem Büro Strache zu machen, alles Erdenkliche versucht, diese seine verbreitete Tatsache als Einbildung von einem Journalisten wegzuschreiben. Es scheint die Frage nicht unangebracht zu sein, ob Hans-Georg Peitl selbst eigentlich wisse, was er schreibt und sagt, und vielleicht ist das der wahre Grund, weshalb Hans-Georg Peitl es so stark empfand, es ihm zur verkündenswerten Tatsache wurde, der Freiheitlichen Pressearbeit

Informationen können zu Verbrennungen führen, jedenfalls die von WKR und ÖLM

Wiener Korporationsring (Vorsitzende Grafburschenschaft Olympia) und Österreichische Landsmannschaft laden zur Sonnwendfeier und offenbaren mit dieser ihrer Einladung einmal mehr bloß, einen sorglosen Umgang mit Informationen, ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Eigenen, ihre Bedenkenlosigkeit, die Eigenen Gefahren auszusetzen, ihre Verantwortunglosigkeit im Namen ihrer Gesinnung, die Eigenen, also, wie diese wohl von ihnen selbst in ihrer weiterhin von der Vorsehung bestimmten Diktion genannt werden, das eigene Volk ins Feuer zu hetzen.

Denn in ihrer Einladung schreiben ÖLM und WKR, es soll in feuersicherer Kleidung zum Feuerspringen … Landsmannschaft und Ring preisen die Tracht als bereits ausreichenden Schutz …

Ein weiteres Kennzeichen offenbart diese Einladung. Wer ihren Informationen vertraut, wer sich von ihnen führen läßt, hat zu zahlen. Am Cobenzl wird der Preis für den einzelnen aus dem eigenen Volke, wenigstens diesmal noch, nicht allzu hoch sein, drei Euro Eintritt, zusätzlich vielleicht eine versengte Dirndlschürze um 61,11  und dazu noch eine Brandsalbe zu 6,88 …

NS Bemerkenswert und alles bereits über den Gehalt der Informationen dieser Partei ebenfalls aussagend ist, daß auch bei der Sonnwendfeier auf dem Stadthügel der Redner ein Freiheitlicher sein wird, und jede und jeder mag diesen Satz nun selbst nach eigenen Erinnerungen fortschreiben, und wer die Freiheitlichen wählt, hat …

Weiterer NS Wer Dr. Karl Katary sei, der am 8. Juni 2011 zu Dichtungen aus dem deutschen Osten sprechen wird, möglicherweise gedacht als ein Aufwärmen in feuersicherer Umgebung, mag sich selbst über ihn informieren … Beispielsweise gibt ein Protokoll des Wiener Gemeinderates vom 25. Juni 2003 erste, wenn auch nicht unerwartete

Schreitet der III. Präsident NR die Reihen ab, was bekommt er wohl zu sehen, was bekommt Martin Graf wohl zu hören?

Und gefällt es Dr. Martin Graf, was er zu sehen, was er hören bekommt?

Es wurde nicht recherchiert, wo überall Dr. Martin Graf bereits als III. Präsident NR auftrat, welche Dörfer er bereits in diesem gebirgs- und wasserreichen Land besuchte. Dr. Martin Graf war, wie gesehen werden kann, jedenfalls einmal in Amstetten. Es wird unter Berücksichtigung der Gepflogenheiten bei hohen und höchsten Besuchen nicht allzu falsch sein, annehmen zu dürfen, daß sehr viele Mandatare und Mandatarinnen der eigenen Partei in ein Spalier sich einreihen, wenn ihr Präsident NR ihre Gemeinde besucht, es für sie ein Hochtag ist, sie sich herausputzen, die Festtagstracht anlegen, auch ihre Ehrenabzeichen besonders gründlich polieren, ihre Tätowierungen von Körperhärchen …

Vielleicht war der III. Präsident NR bereits in Ebenthal, und wenn Dr. Martin Graf Ebenthal erst besuchen sollte, und ihm eine Tätowierung in der Sommerhitze des Jahres 2011 nicht mehr …, so bleibt ihm beispielsweise immer noch Linz, das er auf dem freiheitlichen Rückweg …

Selbstverständlich gefällt es dem III. Präsidenten NR, wie nachgelesen werden darf, nicht … Was bekommt Dr. Martin Graf,  kehrt er in sein Parlamentsbüro zurück, zu hören, zu sehen, vielleicht sieht er beim Spiel zu? Vielleicht bitten sie ihn gar, mitzuspielen, mit ihnen die Freizeit im Büro zu verbringen, in privater aber in spieltauglicher Kleidung? Gibt er ihrem Drängen nach, sich an dem Spiel aktiv zu beteiligen? Zieht er sich dafür dann  auch etwas Authentisches an, oder trägt er das bereits unter dem weißen Hemd, gefertigt aus schweißsaugendem Material?

So viele Fragen, und noch zwei, aber wenigstens zwei, die gleich hier beantwortet werden können:

Umfrage – Rücktritte von Abgeordneten

Hätten Sie den III. Präsidenten NR zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt?

Ein Gemeinsames von Martin Graf, Robert Menasse und dem Eckart

Kann es nicht geben, ist nicht vorstellbar, könnte in einer ersten Reaktion …

Und doch, in einer Hinsicht gibt es ein Gemeinsames von Martin Graf, Robert Menasse und dem Eckart, auf der Plattform Facebook gleichen sie ihr Verhalten einander an; sie können keine Kommentare dulden, die …

Das Erwähnenswerte daran ist nicht, daß Martin Graf und Robert Menasse und der Eckart Kommentare löschen, das Auffällige daran ist, daß sowohl Martin Graf und der Eckart als auch Robert Menasse viel von Demokratie, viel vom Wert der Meinungsfreiheit reden und schreiben, aber im Handkehrum …

Ob das nun für Martin Graf oder für den Eckart zu bedenken ist, etwas mit Robert Menasse gemein …, oder das nun für Robert Menasse …

Generell könnte gesagt werden, wofür diese Damen und Herren beispielhaft stehen, die erste Reaktion in diesem Land, möglicherweise besonders in diesem Österreich genannten Land, ist das Löschen, also das Ausblenden von allem, das nicht in … Gerade so, als ob das Spiel, das besonders von Kleinkindern zum Erkunden und zum Zurechtfinden in der Wirklichkeit gespielt wird, schließe ich meine Augen, siehst du mich nicht, alles ungetan, ungesagt, ungeschreiben, ungeschehen … Fraglich aber ist es, ob es tatsächlich ein Spiel der Kleinkinder ist, und nicht viel mehr ein Spiel der Erwachsenen, ob Kleinkinder tatsächlich ein derartiges Spiel zum Erkunden der Wirklichkeit benötigten, es also in Wahrheit ein den Kleinkindern verkauftes Einübungsspiel in die vereinbarte Wirklichkeit zur Sicherung dieser Art von Wirklichkeit …

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Es ist gut und richtig, menschgemäß eine absolute Notwendigkeit, auf die Massenverbrechen, auf die Massenmorde totalitärer kommunistischer Regime aufmerksam zu machen, an diese zu erinnern, vor deren Wiederkehr zu warnen, diese ebenfalls anzuprangern, diese genauso absolut zu ächten, wie die Massenverbrechen und die Massenmorde des totalitären nationalsozialistischen Regimes.

Allerdings, wenn Dr. Martin Graf für ein Buch aus der Reihe der Eckartschriften, mit dem vorgegeben werden will, diese Aufgabe unparteiisch zu erfüllen, wirbt, wie auf Unzensuriert am 1. Juni 2011 geschehen, und nicht nur für dieses eine Buch, sondern, wie gesehen werden kann, für das gesamte eckartsche Sortiment wirbt, hat das mit redlicher Ächtung des Kommunismus nicht das geringste zu tun. Diese Ächtung, unter der die Leibwäsche der Marke Aber die Anderen erst getragen wird, ist genauso ohne Wert wie die Ächtung des Nationalsozialismus durch einen Kommunisten oder eine Kommunistin, die, gar heute noch (wie etwa im letzten steiermärkischen Wahlkampf), verteidigende, der, gar heute noch, warme erklärende Worte für den Kommunismus beispielsweise der Sowjetunion findet.

Wer nun tatsächlich den Werbetext auf Unzensuriert für den Eckart schrieb, kann ein weiteres Mal nicht gesagt werden, weil wiederum nicht angegeben ist, wer es schrieb …

Im Grunde aber ist es unerheblich, wer es war, denn wesentlich ist, daß es die Informationen eines Dritten Nationalratspräsidenten sind, wie nicht nur Andreas Mölzer Unzensuriert bezeichnet, sondern beispielsweise auch die FPÖ Amstetten, mit der mittlerweile weit über Amstetten hinaus bekannten Brigitte Kashofer, darauf verweist, Dr. Martin Graf schreibe unter …

Dieser Werbetext für den Eckart spricht deutlich aus, worum es tatsächlich geht, es geht nicht um die Verurteilung kommunistischer Regime, es geht um das Verächtlichmachen, um das Nichtverstehen, um die Ablehnung gesellschaftlicher Entwicklungen, um die Verfolgung jedweder Kunst, die nicht im Stillstand des Abbildens lieblicher Bauernsonntage in den Bergen und an den Flüssen …

Unzensuriert müßte also mit Blick auf die Angehörigen des eigenen Lagers und im Wissen um die österreichische Geschichte ganz andere Bücher, jedenfalls keine Bücher der österreichischen Landsmannschaft, nicht nur empfehlen, sondern diesen Mitgliedern und Mandatarinnen und Mandataren sogar Bücher der redlichen Geschichtsschreibung kaufen und persönlich zum dringenden Studium und zur längst überfälligen Lektüre schenken, wie beispielsweise dem Tätowierten in Ebenthal, wenn für einen Augenblick und dazu noch leichtgläubig angenommen werden will, es sei lediglich eine Bildungsfrage …

Und die Empfehlung für Bücher der unparteilichen Geschichtsschreibung könnte durchaus in Anlehnung an die Einleitung für die Eckartschrift 202 auf Unzensuriert etwa wie folgt beginnen:

Es birgt auch der Nationalismus mit all seinen Abarten, sei es Faschismus, Nationalsozialismus, Sozialheimatschaft oder …, schon vom Beginn an den Keim des Zerfalls. Diese zeigen den Menschen zwar eine augenscheinlich bessere Zukunft auf, welche vordergründig den zu erstrebenden Staat als das Paradies auf Erden erscheinen lässt, dies alles jedoch nur unter dem Opfer, dass sich der Mensch unterwerfen muss. Die Realität allerdings sah und sieht vollkommen anders aus. Die Millionen von Opfern des Nationalsozialismus sprechen eine deutliche Sprache.

NS Wem es sonderbar erscheinen mag, daß die Werbung für den Eckart erwähnenswert ist, wird es beim Lesen beispielsweise nachfolgender Beiträge noch verständlicher werden:

Martin Graf, Mädelschaft Freya und Hanna Reitsch, Zeugin der Holocaustleugnung

Nach dem Vortrag des Ostmärkers geht der Eckart-Schriftleiter auf den WKR-Ball

Landsmannschaften sind auch gerne mit Dr. Martin Graf und anderen Freiheitlichen unter den Burschenschaften

Harald Stefan in der Hofburg und die Umdeutung der Geschichte

Martin Grafs Liebe bleibt eine verkümmerte, jedenfalls, was die Meinungsfreiheit betrifft

Es wurde aber nicht wirklich erwartet, daß seit dem 10. September 2010 es, ein paar Monate ausreichten, um …

Es aber dennoch erneut, immer wieder, zu versuchen, einen Meinungsaustausch mit jenen, die … Natürlich war das Ergebnis wieder das bereits bekannte vom letzten Herbst, mit dem einzigen Unterschied, es mußte, um auf Martin Graf Facebook einen Kommentar schreiben zu können, unter einem anderen Namen gepostet werden, mit: Martin Graf – Umfrage: Rücktritt.

Der Ablauf muß nicht noch einmal genau beschrieben werden, dieser gleicht dem vom Herbst 2010. Nun darf ebenfalls Martin Graf – Umfrage: Rücktritt „Gefällt mir – Martin Graf“ klicken, aber keinen Kommentar mehr schreiben …

NS Allerdings hätte es durchaus sein können, daß dieser Kommentar in Form einer Verlinkung allein von der Überschrift her nicht gelöscht wird, ist doch lediglich zu lesen das Zitat von Brigitte Kashofer, von ihr erst im Jänner 2011 geschrieben auf Unzensuriert

Noch ein NS Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde gestern als empfehlenswertes Weitersagespiel präsentiert. Es ist vorstellbar, daß Spielern und Spielerinnen als Begründung für die Nichtwahl der Freiheitlichen auch Dr. Martin Graf einfällt. Manch recht trifftiger Grund läßt sich wohl auch finden unter III. Präsident NR

Kurzmann, Taschner, Wurzer und das Spiel jeder Generation dieser Gesinnungsgemeinschaft

Gerhard Kurzmann ist, wie in den Medien gelesen werden kann, angeklagt wegen Verhetzung. Ein Spiel liegt der Anklage zugrunde. Bernhard Lehofer, Anwalt von Gerhard Kurzmann, wird vom Landesstudio Steiermark mit der Aussage zitiert, Gerhard Kurzmann habe nicht daran gedacht, daß mit diesem Spiel der Tatbestand der Verhetzung verbunden sein könnte …

Nun, weshalb sollte Gerhard Kurzmann zu dieser Tat nicht einmal die …? Möglicherweise wollte Gerhard Kurzmann tatsächlich der altersmäßig jüngeren Generation in seiner freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft eine Freude bloß machen, und hat dafür nach einem Spiel für sie … Möglicherweise dachte Gerhard Kurzmann, wenn das Spiel im Internet veröffentlicht wird, können es nur freiheitliche Buben zum Spielen abrufen. Das ist nicht so weit hergeholt, wird berücksichtigt, wie wenig Freiheitliche die Wirkung ihrer öffentlichen Auftritte bedenken, was sie verursachen …

Die Buben waren wohl traurig, als das Spiel Anfang September 2010 nicht mehr … Aber dann, das Glück, wieder spielen zu können, wohl eine Freude. Und an dieser Freude wird sich wohl auch Gerhard Kurzmann gefreut haben, ein Spiel zu haben, für jede Generation dieser Gesinnungsgemeinschaft, ein Spiel, das den Dialog zwischen den Generationen fördert, wenn auch bloß innerhalb dieser Gesinnungsgemeinschaft, abgeschottet von der übrigen Gesellschaft …

Aber Generationen außerhalb dieser Gesinnungsgemeinschaft können eine anderes Spiel für sich finden. Ein ganz einfaches Spiel nämlich. Es ist ein Spiel, das keine Regeln kennt, ein Spiel, für das keine technischen Hilfsmittel benötigt werden. Das gemeinsame Spiel für alle Generationen heißt schlicht: Ich wähle die Freiheitlichen nicht, wähle Du die Freiheitlichen auch nicht. Es ist also ein sogenanntes Weitersagespiel. Mit einem einzigen leicht zu merkenden Satz, der menschgemäß, wenn gewollt, variiert werden kann: Wähle Du die Freiheitlichen nicht, wähle ich ebenfalls die Freiheitlichen nicht. Oder auch: Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … Es gibt derart viele Gründe, die Freiheitlichen nicht zu wählen, Gründe, die gut bekannt sind, die jeder und jede ergänzend in diesem Spiel, wie im Schlaf, aufzählen kann.

Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … ist aber kein Spiel ohne Gewinn. Der Gewinn wird einer für alle sein, nach jedweder Wahl. Ein Gewinn würde etwa schon sein, daß den Freiheitlichen aufgrund von Stimmverlusten die finanziellen Möglichkeiten (Steuergeld finanzierte Parteiförderung) eingeschränkt wären, um beispielsweise Spiele, Plakate, Postwurfsendungen massenhaft und fortwährend zu vertreiben, die allenthalben auch noch Gerichte zu beschäftigen haben. Und es könnte diese Gesinnungsgemeinschaft, die kaum noch wer wählte, unattraktiv werden für Spender und Spenderinnen, so daß vielleicht noch Geld bleibt für eine kleine Werbung, für 888 selbstkopierte Blätter Ö-Norm A3 im selbstgebastelten Layout die alten Sprüche, die bis jetzt so unerfreulich  die Straßen …

Barbara Rosenkranz auf Sos Heimat – Laßt den Humpen weiter vorübergehen

Unter die Sos Österreich wurde eine weitere Befreundete gemischt, Barbara Rosenkranz die Zurück zur Vernunft, eine Landesrätin, die Bundespräsidentin werden wollte …

Was für eine präsidiale Zukunft wäre das mit einer Bundespräsidentin Zurück zur Z… geworden – es hätte sich diese Schreibstaffel mit in die Hofburg gezwängt, mit dieser ihrer herzchristlichen Sprache, in der Menschen zum Beispiel das Menschsein aberkannt wird, Menschen zum Ding

Es ist nicht mehr notwendig besonders darauf hinzuweisen, was es für ein Lebewesen allein rechtlich bedeutet, als Ding eingestuft zu sein.

Diese derart Herzhochabendländischen hätten massiv, kann vorgestellt werden, beflügelt durch die ihre Wahl ihrer Blockfreundin, verkündet, sie seien, auch als Frauen, nun die Herren der Hofburg, nun, auch als Frauen, die Herren des Staates, daß es nicht lange gedauert hätte, bis alle Welt zur Ansicht gelangt wäre, diese herzheimatliche Sprache sei zur offiziösen Sprache im Staate Österreich …

Aber dieser präsidiale Humpen ist vorübergegangen …

NS Menschgemäß ist es zugleich auch vorstellbar, daß es zu anderen Sprechweisen kommen kann. Dafür gibt Kurt Michael Dolezal, Facebook-Freund der Abgeordneten, ein gutes Beispiel. All die Mandatare und Mandatarinnen werden ihn nicht unberührt gelassen haben, wie es scheint. Präsentierte er sich zunächst noch als einer, dessen Lieblingszitate sind,

fressen, saufen, speiben-kellnerin-buddern-schuldig-bleiben!

mit der politischen Einstellung und religiösen Ansichten …, so präsentiert er sich nun als ein Freund der …

Martin Graf lauscht am Heldenplatz im Schein der Fackeln Wolfgang Jung

Es waren tatsächlich keine Leistungen, die zu würdigen sind, aber vielleicht hat Bruno Kreisky diese seine Handlungen als Bundeskanzler für sich selbst in seinem Privatbuch der Verdienste nicht auf der Habenseite verbucht, später, als er nicht mehr Bundeskanzler war.

Wenn Wolfgang Jung nun am 8. Mai 2011 den Knochen von Mördern von Selbstmördern, wie jedwede Militärs zu bezeichnen sind, seine Ehrbezeugung erweist, am Heldenplatz, und dabei spekuliert, Bruno Kreisky hätte Walter Nowotny, wäre er bei der richtigen Partei gewesen, möglicherweise gar zum Verteidigungsminister gemacht, dann denkt Wolfgang Jung, ein Bruno Kreisky hätte ebenfalls so schlicht gedacht, wie sonst vor allem Freiheitliche schlicht denken können.

Es ist wahr, Bruno Kreisky holte ehemalige Mitglieder dieser Totalverbrechenspartei beispielsweise in sein erstes Regierungsteam, aber Bruno Kreisky wäre wohl nicht so närrisch gewesen, einen derart exponierten Vertreter dieses Massenmordregimes, das auch das sogenannte eigene Volk in extremstes Leid, Elend und Tod führte, zum Minister zu machen. Von Freiheitlichen aber würden das heute noch bestimmt viele erwarten, ihnen ohne weiteres zutrauen. Darüber will aber hier gar nicht geschrieben werden. Zu gut muß es noch in Erinnerung sein, welche Bruchpiloten und Bruchpilotinnen freiheitliche Minister und Ministerinnen waren, so daß über ihre Gesinnung gar nicht mehr gesprochen werden muß, denn diese verkam seinerzeit schon zur Nebensächlichkeit ob ihrer Unfähigkeiten.

Aber der Spekulation von Wolfgang Jung darf eine entgegengesetzt werden, die realitätsnäher erscheint; denn nach allem, was über ihn bekannt ist, wäre Walter Nowotny wohl eher seinem Lehrer Hans Ulrich Rudel gefolgt, der nach 1945 weiter ein Aktiver war. Ein derart aktiver Weitergänger wäre für Bruno Kreisky, selbst für Bruno Kreisky als Realpolitiker, nicht ministrabel gewesen …

Flieger und Fliegerinnen des Naziregimes waren ja nicht unbedingt besonders lernfähig, wird auch noch an Hanna Reitsch gedacht

Wolfgang Jung sprach zu den Knochen und zu den vor ihm stehenden Getreuen, es gäbe keine einzige Äußerung, die Walter Nowotny vorgeworfen werden könnte, scheinbar jedoch auch keine, aus heutiger Sicht, die für ihn sprechen würde. Was es aber gibt, wie gelesen werden kann, ist ein Zitat aus seinem letzten Brief:

„Ein Hundsfott, der jetzt die Flinte  ins Korn werfen will! Es gibt nur noch eines: Bestehen und Treue halten, mag kommen, was da will!“

Dieses Zitat klingt doch stark mehr danach, daß Walter Nowotny nach 1945 weiter ein braver Schüler von Hans Ulrich Rudel geblieben wäre …

Aber, auch Wolfgang Jung ist es unbenommen, dem Mörder und Selbstmörder im Dienste des Naziregimes zu gedenken, jedoch das Steuergeld der Gegenwart ist nicht dafür bestimmt, mit beiden Händen hinausgeworfen zu werden, damit freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen das Gebeinhaus ihrer Lagerhelden herausputzen, darin u.v.a.m. ihre Fechtburschen beim Säbeln …

Aber es sagt auch sehr viel darüber aus, was zwar ohnehin bekannt ist, jedoch immer wieder gesagt werden muß, wie freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen auch auf diesem Acker ihre Wähler und Wählerinnen sehen, wofür die Freiheitlichen sie benötigen, nämlich als Zahlende, Wählerinnen und Wähler sind für sie also das Steuergeldausnehmvolk, das ihnen ihre Hobbykellerbudengeschichtsbastelei finanzieren.

Heldenplatz, am 8. Mai 2011

Die Aufregungen, die ein Datum hierzulande nach wie vor auslösen kann, verführen zu fragen, ob es nicht besser wäre, überhaupt alle Formen von kollektivem Gedenken, für und an wen auch immer, einfach bleiben zu lassen.

Es ist menschgemäß ein hehres Ansinnen, der Opfer kollektiv zu gedenken, beispielsweise der Opfer des Nationalsozialismus. Zu gedenken und damit stets einhergehend zu mahnen, zu hoffen, zu ersehnen und zu beschwören, daß diese einst von einer Mehrheit getragene und die Normalität des Nationalsozialismus seiende Bestialität nie wieder Wirklichkeit werde. Aber so viele Jahrzehnte kollektive Gedenken, sogar in Österreich, haben nicht dazu beigetragen, daß eine Wirklichkeit ohne den Stoff Bestialität geschaffen werden konnte. Bis zum heutigen Tage ist es soher nicht gelungen, überzeugend darzustellen, daß eine Wirklichkeit, der das Element Bestialität für immer absolut entzogen ist, nicht als das Ende der Wirklichkeit des Menschen zu fürchten ist, sondern als Anfang einer Wirklichkeit des Menschen zu begrüßen ist, aber endlich ohne die Substanz Bestialität.

Der Nationalsozialismus jedoch ist lediglich und dazu ein noch sehr spät hinzugefügter Baustein der Substanz Bestialität, der allerdings aufgrund seiner monströsen Verbrechen als Grundbaustein der ersten Herstellung der Substanz Bestialität erscheint, aber in der Genealogie der Substanz Bestialität zeitlich einen lächerlich geringen, den geringsten Platz beanspruchen kann. Es werden diesen zwölf Jahren totalitärer Herrschaft des Nationalsozialismus eine Bedeutung zuerkannt, als hätte dieser Millionen Jahre totalitär geherrscht. Aber es waren schwache zwölf Jahre, wenngleich höchst grausame zwölf Jahre, die, derart enden solche Ideologien immmer, bald auch das sogenannte eigene Volk als Opfer sahen. Es ist somit eine vollkommen ungerechtfertigte Bedeutung, die dem Nationalsozialismus zugestanden wird, und, mit dieser ungerechtfertigt zuerkannten Bedeutung als, beinahe geschrieben, unausweichliche Naturgewalt, werden nur, ebenso ungerechtfertigt, die Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Nationalsozialismus bedient, die daraus ihre, ebenso ungerechtfertigte, Bedeutung ziehen, um ihre Leben irgendwie bewältigen zu können, einigermaßen durch ihren Alltag zu kommen.

So viele Jahrzehnte des kollektiven Gedenkens haben keinen Beitrag geleistet, Gewaltverbrechen und Massenmord absolut zu ächten und absolut abzulehnen. Es stehen Heerscharen an Freiwilligen weiter bereit, unter welcher Fahne und welchem Programm immer, auch der Nationalsozialismus lockt mit seiner Fahne und seiner Weltanschauung, die Wirklichkeit in gesetzesgedeckte Grausamkeit zu verwandeln. Und es stehen auf der neuen Straße der Auseinandersetzungen, wie das Web gennant werden könnte, der freiwilligen Kämpfer und Kämpferinnen, formiert in unterschiedlichen Staffeln, mehr und mehr bereit, diese noch in Sprache gefangengehaltene Bestialität in Wirklichkeit zu verwandeln, sich ihre Regime zu erstreiten, ihre Regime zu wählen, auf die sie, nach dem unausweichlichen Untergang, wieder ihre Schuld und ihre Verantwortung abwälzen werden wollen. Noch also schreiben diese Freiwilligen nur in aber vielen Foren ihre bestialischen Lösungen, aber die Vielzahl derer, die im Web anonym im Morden das Heil sehen, das Morden als Lösung gesellschaftlicher Probleme anbieten, ist erschreckend, und erschreckend ist, wenn auch nicht unerwartet, es sind nicht nur ausgewiesene Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Nationalsozialismus. Und auch jene, die besonders gegen den Nazismus auftreten, verbalisieren erschreckend oft als Lösung und Verhinderung des Nazismus nur Gewalt.

So viele Jahrzehnte des kollektiven Gedenkens haben, um es nicht im allgemeinen zu belassen, keinen konkreten Beitrag geleistet, daß Roma und Sinti in Europa kein ungeduldetes Leben mehr zu führen genötigt sind. Im Gegenteil, muß gesagt werden, wird allein an aktuelle Ereignisse in Ungarn beispielsweise gedacht. Roma und Sinti, die zu den Hauptopfern der Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen gehörten, zeigen bitter konkret auf, daß es weit über den Nationalsozialismus hinausgeht, der Diskurs weit tiefer und endlich breitest geführt werden muß. Roma und Sinti sind nicht nur weiterhin Herabwürdigungen und Verfolgungen ausgesetzt, sie mußten sehr lange und müssen eigentlich noch immer um den ihnen zustehenden und also angemessenen Platz im kollektiven Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus kämpfen. Kollektive Gedenken, in denen sie unbedacht bleiben, müssen für Roma und Sinti bittere Veranstaltungen gewesen und auch heute noch oft sein, werden sie doch auch durch diese an ihre Gegenwart erinnert, daß ihnen ein menschenwürdiger Platz in der europäischen Gesellschaft weiter verweigert wird. Schlimmer noch, es werden, wieder, Gesetze verlangt und verabschiedet, die ….

So viele Jahrzehnte des kollektiven Gedenkes haben es nicht vermögen können, die alles entscheidende Frage breitest zu stellen, wer waren die wahren Schuldigen. Selbstverständlich werden viele Namen gewußt, von jenen die gewählt wurden, von jenen, die in diesen zwölf Jahren hohe und höchste Positionen im Verbrechensstaat besetzten. Aber die Namen der Wähler und Wählerinnen sind ungenannt. Wenn es einst wieder zu einem derartigen Ausbruch der normalisierten Bestialität kommen sollte, wenn es einst wieder zum unweigerlichen Untergang der normalisierten Bestialität kommen sollte und dabei wieder am Ende das sogenannte eigene Volk in der sogenannten eigenen Heimat das letzte Opfer sein wird, werden beispielsweise jene, die heute ihre blutrünstigen Kommentare auf die Straße von Sos Heimat schmieren, gennannt werden können als die Befehlenden ihres Regimes. Die Frage heute ist, wen wählen sie dafür aus und wen wählen Sie …

NS Beinahe wurde auf den im Titel angeführten Heldenplatz vergessen. Das WKR-Totengedenken am 8. Mai 2011 am Heldenplatz, veranstaltet von Menschen, denen hier nicht die Freude gemacht wird, sie als Nazis zu bezeichnen, wird wohl sinngemäß viel von dem Schwulst über Opfer, Heldentum, Blut mit pompösen Gesten über Heimat und Vater im Abendland transportieren, was Terry Eagleton in Das Böse in bezug auf Nazis schreibt:

Einesteils voll engelhaftem „Schwulst über Opfer, Heldentum und Reinheit des Blutes, waren sie anderenteils fest im Griff jenes Phänomens, das die Freudianer „obszöne Lust“ nennen – versessen auf den Tod und Nichtsein. Nazismus ist eine Art von bizarrem Idealismus, der eine Todesangst vor menschlicher Fleischlichkeit hat. Doch er ist auch ein höhnisches Gejohle an die Adresse all dieser Ideale. Zu hochtrabend und zu hämisch in einem, ist er voller pompöser Gesten über Führer und Vaterland und dabei zynisch bis in den Kern.