CISPA – Unternehmen, Blockwarte der digitalen Gesellschaft

Der nächste Anschlag, die nächste Gesetzesvorlage, zur Totalverdächtigung, zur Totalkontrolle, zur Verbauung der virtuellen Landschaft mit realen Mietskasernen, in denen Unternehmen die Blockwarte der totalen Bewachung …

Und erfreulicherweise gibt es dagegen wieder zahlreiche Aufrufe, gegen diesen neuerlichen legistischen Anschlagsversuch aufzutreten, zu unterschreiben, beispielsweise diesen:

STOP CISPA

Was CISPA bedeutet, welche Auswirkungen zu befürchten sind, hierzu weitere Informationen, eine kleine Auswahl:

SOPA-Nachfolger CISPA

Internet-US-Gesetzesentwurf CISPA – Sicherheit statt Datenschutz

US-Firmen dürfen bald private E-Mails lesen?

Umstrittener US-Gesetzesentwurf CISPA leicht entschärft

Bereits nach Lektüre dieser hier für einen raschen Überblick ausgewählten Informationen dürfte klar sein, worum es geht, deutlich geworden sein, daß dagegen wieder entschieden einzuschreiten ist.

Wie gelesen werden kann, wird als ein Vorteil angeführt, es werde hierfür in Washington keine zusätzliche Bürokratie benötigt werden, keine zusätzlichen Ausgaben aufgewendet werden müssen, es werde Washington nicht mit der Überwachung beschäftigt sein … Das Bewachen und das Überwachen werden also Unternehmen besorgen und auch Regierungsstellen versorgen … Das Blockwartesystem mit einem Wort. Es ist kein neues System, kein modernes System, sondern ein altes System, ein System von Diktaturen, aber mit absoluter Gewißheit und Entschiedenheit kein System für und von Demokratien …

Bei derart vielen nationalen wie internationalen Angriffen – SPG-Novelle, ACTA, Vorratsdatenspeicherung, SOPA, PIPA … –, die ständig abzuwehren sind, denen die digitale Gesellschaft mehr oder weniger schon ununterbrochen ausgesetzt ist, stellt sich allmählich die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, die sogenannten modernen Kommunikationstechnologien zu nutzen, ob es nicht bereits besser wäre, zurückzukehren zu Füllfeder, Briefpapier, Postkarte …

Ein Gedicht rezitiert ein Gedicht

Günter Grass sagt, nun, nach und allem
Schreiben auf eine einz’ge Lesung hin,
Ich hätt’s jetzt anders geschrieben – das
Lyrische Ich nicht nur seines Gedichts aber
Sagt, ich bin zu lesen –, über die Region hinaus,
Entschlackt vom Nationalen, ich bin
Nicht zu lesen im Historischen Kerker, und das
Wußte Günter Grass, als ich ihn ließ, mich in
Haft zu schreiben, weiß Günter Grass
Selbst jetzt noch nicht -, ich muß allgemeiner
Gelesen werden, in jedem Land aber,
Wie es jedem Land konkret zukommt.

Was auch in diesem Gedicht nicht gelesen werden
Will, aber un-endlich zu lesen ist, zu schreiben bis …

Warum schweige ich, verschweige,
was offensichtlich in Planspielen
geübt, deren Ende wir sind.

Jetzt aber, weil wiederum und
rein geschäftsmäßig,wenn auch
mit flinker Lippe deklariert,
geliefert, unbewiesen,
doch als Befürchtung von
Beweiskraft sein will,
Mit Tinte, zu spät; auch wir
Zulieferer ei
nes Verbrechens, weshalb
unsere Mitschuld
durch keine
der üblichen Ausreden
zu tilgen.

Heuchelei zudem,
zu hoffen,
es mögen sich
viele vom Schweigen
zum
Verzicht 
 

Grätzelstaatliche Propaganda – je einzige Auferstehung

Manchmal ist es tröstlich zu wissen, nicht mehr viele Auferstehungen dieser Propagandawoche des Organisierten Glaubens mit dem in Rom nistenden Grätzelstaat erleben zu müssen … Wobei die Lektüre von Zeitungen, der Konsum von Fernsehnachrichten nicht durch das Zauberspektakel selbst vermiest werden, denn niemand will etwas dagegen haben, wenn Menschen in ihren Versammlungshäusern ihre Fetische feiern, dabei für sich bleiben, und vor allem, nicht andere mit ihren Fetischen penetrant und missionarisch behelligen, auch wäre nichts beispielsweise gegen eine Berichterstattung im Umfang von ein, zwei oder drei Einspaltern am ersten und am letzten Tag in dieser Woche einzuwenden, nichts zu sagen gegen einen kurzen Fernsehbericht über eine besonders schön gestaltete Osteraufführung mit einer besonders hübsch hergerichteten Grabkulisse  … Ostern solcherart eingereiht in all die Feste, die auf dieser Welt ebenfalls basierend auf Schriften gegegeben werden, mag dann sogar ein Fest sein, wie etwa der Bloomsday am 16. Juni in Dublin, das eine touristische Reise nach Rom, mit einem Besuch des vatikanischen Grätzelstaates …

Aber diese über den Grätzelstaat weit hinausgehenden medialen Breitseiten eine Woche lang werden nicht von Pfarrblättern allein abgeschossen, sondern von allen Medien, und das ist das Unerträgliche, Jahr für Jahr diese aufdringliche Berichterstattung über die Fetische einer Sekte ausgesetzt zu sein …

Als ob das mediale Sturmfeuer nicht ausreichte, gibt es zusätzlich auch noch unhaltbare Gesetze, auch in Österreich¹,  die gegen alle in einem Staat gerichtet sind, die nicht den römisch-katholischen Fetischen verfallen sind, und auch letzten Freitag andere Veranstaltungen organisieren und besuchen wollten, aber in der Ungewißheit, nach diesem Veranstaltungsverbotsgesetz verurteilt werden zu können, es bleiben ließen …

Unverständlich jedoch bleibt weiter, wie es nach wie vor möglich sein kann, daß derart viel medialer Raum den Organisierten Glauben überlassen wird, in diesem Fall dem grätzelstaatisch organisierten Glauben und seinen leitenden Angestellten, etwa dem leitenden Angestellten Christoph Schönborn …

Erschreckend und enervierend ist aber der Umstand, und das geht weit über diese Propagandawoche hinaus, daß Medien leitende Angestellte dieses Organisierten Glaubens nach wie vor zur Wirklichkeit, zu Gegebenheiten befragen, als ob jemand, der auf einem mit irrealen Schriften verlegten Boden unverrückbar steht, etwas zu sagen hätte, oder gar Lösungen anbieten könnte …

Allein diese Auszüge aus einer Rede von Christoph Schönborn vom 27. März 2008 in Jerusalem reichten bereits, um endlich zu verstehen, daß aus Irrealem, dem alle Organisierten Glauben verfallen sind, nichts hervorgehen kann, zur Verbesserung der Zustände, es also reinste Vergeudung ist, ihre Meinungen einzuholen …

Ich möchte euch eine Sache sagen, die ich im Herzen trage. Ich denke, es ist ein Wort des Heiligen Geistes, das ich sagen muss. Welche ist die Schuld Europas? Die Schuld Europas, die Hauptschuld, ist das Nein zum Leben. Vor einigen Tagen habe ich im österreichischen Fernsehen auf die Frage eines Journalisten geantwortet: „Europa hat dreimal Nein zu seiner eigenen Zukunft gesagt“. Das erste Mal im Jahre 1968, wir feiern jetzt 40 Jahre, durch das Ablehnen von Humanae Vitae. Das zweite Mal im Jahre 1975, als die Abtreibungsgesetze Europa überschwemmt haben. Das dritte Mal zur Zukunft und zum Leben. Gerade gestern habe ich aus Österreich die Nachricht bekommen, dass die Regierung der homosexuellen Ehe zugestimmt hat, auch in Österreich: das ist das dritte Nein. Und dies ist nicht zuerst eine moralische Sache, sondern eine Frage der Gegebenheiten, der Fakten: Europa ist im Begriff zu sterben, da es Nein zum Leben gesagt hat.

Die Schuld Europas im 20. Jahrhundert sei das Ablehnen eines Textes vom damaligen Grätzelstaatherrscher, in dem schwitzend phantasiert wird von der Sittlichkeit, in dem „Männer der Wissenschaft“ beschworen werden, in dem Frauen „Ehrfurcht“ ihren Gatten … Die Schuld Europas im 20. Jahrhundert sei die Ehe für gleichgeschlechtliche Partner und Partnerinnen … Die Schuld Europas im 20. Jahrhundert seien die Abtreibungsgesetze …

Was wäre das für ein glückliches Jahrhundert das 20. Jahrhundet in Europa, nicht nur in Europa, zu nennen, wäre das von Christoph Schönborn Aufgezählte die Hauptschuld Europas im 20. Jahrhundert gewesen, da sonst nichts im 20. Jahrhundert in Europa geschehen ist, um es als Hauptschuld Europas … Wie gering dagegen ist, nach Christoph Schönborn, die Schuld zu bemessen für die Weltkriege, für die Shoa, für den Archipel Gulag, für …, für …, für …, für …

Aber derart, wie beispielsweise Christoph Schönborn, kann tatsächlich nur reden, der aus irrealen Schriften seine Wirklichkeit bastelt … Erschreckend jedoch ist, daß nicht nur Pfarrblätter diese gebastelte Sektenwirklichkeit nach wie vor breitest …

¹ Zwei Beispiele:

Kärntner Veranstaltungsgesetz, 1997:

(3) Am Karfreitag und am 24. Dezember sind Veranstaltungen verboten. Am Karsamstag dürfen Veranstaltungen nicht vor 14 Uhr begonnen werden.

Niederösterreichisches Veranstaltungsgesetz, beschlossen am 18. Mai 2006, gültig seit dem 1. Jänner 2007:

Verbotene Veranstaltungen

(1) Veranstaltungen sind verboten, [..]  das Ansehen oder die Einrichtungen der Republik Österreich, eines Bundeslandes oder einer sonstigen Gebietskörperschaft oder einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft gefährden bzw. herabsetzen

3. sie am Karfreitag oder am 24. Dezember durchgeführt werden sollen und geeignet sind, den Charakter dieses Tages zu stören oder religiöse Gefühle der Bevölkerung zu verletzen.

Damit es nicht heißt, das Veranstaltungsgesetz schreibe nur Verbote vor, gibt es für die Organisierten Glauben die Freiheit auch vor diesem Gesetz:

(4) Von der Anwendung dieses Gesetzes sind ausgenommen: 2. Veranstaltungen zur Religionsausübung,

Organisierte Glauben – Bei so viel Drehungen muß der Wahrheit schon ganz schwindlig sein

Ehe Christoph Schönborn nun ob seiner Entscheidung, einen homosexuellen Pfarrgemeinderat zu erleiden, noch mehr von österreichischen Medien zu einem Mustertoleranten hochgeschrieben wird, als es in den letzten Tagen seit seiner Bemerkung, er halte dafür seine Kappe hin, ohnehin zur Genüge schon geschah, ist diese schönbornsche Entscheidung auf das zu reduzieren, was sie tatsächlich ist, die willkürliche Entscheidung eines leitenden Angestellten des in einem Grätzel von Rom residierenden undemokratischen Regimes …

Es ist ein Kennzeichen von undemokratischen Regimen nach Laune, Antipathie und Sympathie Entscheidungen zu treffen, die zumeist negativ für Menschen im unmittelbaren wie mittelbaren Machtbereich von derartigen Regimen ausfallen, und die sehr selten positiv überraschen …

Es ist auch ein Kennzeichen von undemokratischen Regimen, daß nie sie schuld sind … Als leitender Angestellter dieses römisch-katholischen Grätzelregimes agiert auch Christoph Schönborn nicht anders, wenn er, um den „Standard“ vom 3. April 2012 zu zitieren, für die Regeln seines Organisierten Glaubens einen Dritten verantwortlich macht:

Der Kardinal wies laut dem von der Erzdiözese übermittelten Redetext jene Kritiker in ihre Schranken, die dem Kirchenrecht Engstirnigkeit vorwerfen: Nicht die Kirche oder ihre Satzung habe die Regeln gemacht, vielmehr gingen sie unmittelbar auf Worte Jesu zurück und drückten eine „biblische Sicht“ aus. Die Devise „Wachset und mehret euch“, und zwar im Ehestand, sei Teil des „Masterplans“ Gottes.

Ganz nebenbei ist zu dieser Regelweglung zu sagen, daß Menschen eine Eigenschaft besonders auszeichnet, nämlich überholte Schriften und überholte Reden samt deren Verfasser und Verfasserinnen einfach zu vergessen, sie aus dem Diskurs zu nehmen, wenn sie relevanzlos geworden sind … Die Bibliotheken der Welt sind voll mit derartigen Schriften, die, untauglich, unbrauchbar und unverwendbar geworden, vergessen sind, jedoch als Tribut an den Beginn des Menschen als Sammler zwar nicht weggeworfen werden, aber dennoch endgültig entsorgt sind. Auch die Bibel ist längst ein Fall für die klassische Philologie, aber keine Grundlage für den gesellschaftlichen Diskurs des gegenwärtigen Menschen.

Was letztlich verantwortlich war, weshalb Christoph Schönborn diese Entscheidung traf? Nun, vielleicht um sich als Gütigen verkaufen zu können, vielleicht weil dieser Pfarrgemeinderat ein Überchrist ist, der nun selbst den leitenden Angestellten dieses Regimes als einen „sehr toleranten Menschen empfindet“, wie er von der Umsonstzeitung „Österreich“ am 3. April 2012 zitiert wird. Sehr tolerant, vielleicht auch bloß sehr gehorsam, muß der Pfarrgemeinderat aus Stützenhofen selbst sein, um es sich gefallen zu lassen, von Christoph Schönborn in der sonntäglichen Verkündigungsstunde ausgerichtet zu bekommen, eine eingetragene Partnerschaft wie die seine gehe in Ordnung, da es ja bei einer solchen lediglich um zivilrechtliche Absicherungen gehe, etwa im Falle des Besitzes eines gemeinsamen Hauses, soher seine Partnerschaft auf eine rein materielle Ebene reduziert zu bekommen, und diesen Reduzierer dann zu empfinden als sehr … Nebenbei ist zu bemerken, daß Christoph Schönborn und die anderen leitenden Angestellten seiner Organisation, als sie noch die Chance sahen, auf die Gesetzgebung in Österreich einzuwirken, ganz anders sprach:

Die österreichischen Bischöfe halten daher die Einführung einer „Eingetragenen Partnerschaft“ für homosexuelle Paare weiterhin weder für angebracht noch für notwendig, weil die bestehenden zivilrechtlichen Bestimmungen die entsprechenden Sicherheiten gewähren.

Es ist kein „Osterwunder“, wie ebenfalls „Österreich“ jubelt, oder genauer, es ist ein Osterwunder wie das Osterwunder tatsächlich zu verstehen ist, nämlich als Osterhysterie, die ebenfalls auf diesen Redner, dem Christoph Schönborn die Regeln seines Organisierten Glaubens in die zweite Kappe wirft, zurückgeht, der in seinem ihm einzig zur Verfügung stehenden Wissen um sein ihm von seinem erträumten Vater zugesichertes ewiges Leben hysterisch zwischen Freitag und Sonntag schwankte, soll er sterben, soll er nicht sterben …

Ehe noch weitere Journalisten und Journalistinnen in Österreich hochergebene Briefe, wie heute Michael Jeannée von der „Kronen-Zeitung“, Christoph Schönborn öffentlich schreiben, ist auch daran zu erinnern, wie der Organisierte Glauben von Christoph Schönborn weltweit agiert, aber nicht nur die schönbornsche Organisation, wobei Beispiele dafür nicht aufwendig gesucht werden müssen, sondern beinahe täglich von all diesen Organisierten Glauben geliefert werden, auch heute, ein Beispiel aus Rußland, das zu dieser schönbornschen Verkaufskalküllaune – „Rußland, in St. Petersburg ist das Reden über Homosexualität verboten, also auch Hinweise auf die Aids-Vorsorge“ („Salzburger Nachrichten“):

Das zumindest hat der Abgeordnete der St. Petersburger Duma, Witali Milonow, angekündigt. Vertreter der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche sowie der moslemischen Glaubensgemeinschaft würden prüfen, ob das Ende Februar von der St. Petersburger Duma verabschiedete Gesetz, welches die Werbung für Homosexualität und Pädophilie unter Strafe stellt, eingehalten wird.

In Russland wurde der Paragraf, der gleichgeschlechtlichen Sex unter Erwachsenen verbietet, 1993 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Russland wollte damals unbedingt in den Europarat&, meint Schwulen-Aktivist Nikolai Aleksejew gegenüber der Internetzeitung. Einen Sinneswandel in der Gesellschaft gibt es bisher nur in Ansätzen. Bis weit in das liberale Lager hinein gilt heute noch die Meinung, Homosexualität sei unnatürlich und schade der Geburtenrate in Russland. Die russisch-orthodoxe Kirche hatte in den 1990er-Jahren erfolgreich durchgesetzt, dass in der Moskauer Metro keine Werbung zum Schutz vor Aids aufgehängt wird.

Die Irrealität der Organisierten Glauben sind in der Wirklichkeit nach wie vor lebensgefährlich, wie nicht nur der heutige Hinweis auf die Verhinderung von Informationen zum Schutz vor Aids zeigt, also allein schon durch ihren Kampf gegen lebensrettende Information  sind Organisierte Glauben lebensbedrohlich … Es muß also gar nicht auf die vielen Morde durch Gläubige aufgrund ihrer Glauben … Auch die eisernen Verfechter der irrealen Lehre von „Kreuz Net – Katholische Nachrichten“ kennen kein Pardon, gibt es für sie nur eine Lösung, sofort den Tod zu empfehlen …

PS Von einer medialen Schlampigkeit ist noch zu berichten, die auch viel aussagt über den massenmedialen Zugang zur Organisation von Christoph Schönborn: In nicht nur einer Tageszeitung war zu lesen vom „homosexuellen Gemeinderat“, der ja kein „Gemeinderat ist“, sondern lediglich ein „Pfarrgemeinderat“  …

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Christoph Schönborn wolle, war heute in der Pressestunde des österreichischen Fernsehens zu hören, die schwarze Pädagogik aufarbeiten, denn der leitende Angestellte des Grätzelsstaates sehe kirchengemäß die schwarze Pädagogik gesamtgesellschaftlich noch nicht aufgearbeitet …

Und nur wenige Stunden später wird diese Aussage von Christoph Schönborn bereits medial brav apportiert …

Es soll nicht der Eindruck entstehen, es will jede Aussage von Christoph Schönborn zugeordnet werden als eine aus der Irrealität –, die seiner Organisation Wirklichkeit ist, wofür der Hinweis auf die Geschichten im alten und neuen Testament ausreichen dürfte …

Reformiert oder unreformiert -, schwarz muß die Pädagogik sein.

Reformierte, unreformierte Kirche - Schwarz muß die Pädagogik ...

Es mag also nicht ganz unrichtig sein, daß die schwarze Pädagogik noch nicht in ihrem vollem Umfang gesamtgesellschaftlich aufgearbeitet wurde, jedoch in der Organisation von Christoph Schönborn ist mehr als Aufarbeitung vonnöten, nämlich die Abschaffung der geltenden schwarzen Pädagogik: Katechismus ist der römisch-katholische Begriff dafür. Und, wie hier schon angesprochen, an diesem seit 1992 gültigen Katechismus wirkte Christoph Schönborn als Sekretär von Joseph Ratzinger, der nun mehr unter seinem pseudonymisierten Namen bekannt ist …

Es mögen keine weiteren Beispiele aus der katechischen Pädagogik zitiert werden, denn es wurden bereits welche verwendet, die Aussagekraft genug besitzen, um den schwarzen …

Willst Du Freude am Sohne haben, vergiß Deinen Stock nicht

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Scharfsinn der Kirchenväter – Auferstehung der Embryonen

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Die gedrehte Wahrheit von

Christoph Schönborn

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

PS Als ergeben einfallslos präsentierte Hubert Patterer von der „Kleinen Zeitung“ in dieser Verkündigungsstunde den österreichischen Journalismus, er stellte wieder die aus den bereits veröffentlichten Interviews in den gleichgeschalteten Tageszeitungen ohnehin bekannte Frage, ob denn näher beim Karfreitag oder näher beim Ostersonntag

Die gedrehte Wahrheit von Christoph Schönborn

In der für Christoph Schönborn gleichgeschalteten Presse dreht dieser leitende Angestellte des Grätzelsstaates der Wahrheit eine Nase, was im Grunde ohne Belang ist, im Grunde auch nicht interessiert, was Christoph Schönborn mit seiner Nase anstellt …

Es ist aber nicht belanglos, wenn Journalisten sich zu Schreibgehorsame eines leitenden Angestellten machen, der seinen absolutistisch regierten Grätzelstaat reinzuwaschen, die Schuld von seiner Organisation auf andere abzuwälzen versucht …

In diesem Interview in sechs Tageszeitungen schiebt Christoph Schönborn die „schwarze Pädagogik“ dem Staat zu, in diesem Fall dem österreichischen Staat, und die sechs Tageszeitungen apportieren gehorsam die „Botschaft“ des leitenden Angestellten, es sei absolut nicht ein kirchliches Problem alleine gewesen … Und ach, Christoph Schönborn als Schüler habe den „Sadismus des Direktors“ erlebt … Und ein Direktor repräsentiert den Staat, und sonst …

Aber die Sadismen in der Schule waren keine staatlich verordneten Sadismen, im Gegenteil, wie allein mit einem Blick in das Schulunterrichtsgesetz von 1974 festgestellt werden kann, in dem die Erziehungsmittel taxativ aufgezählt sind, die absolut nicht der „schwarzen Pädagogik“ entnommen sind …

Wer aber zu dieser Zeit Schüler oder Schülerin war, konnte trotz dieses geltenden Schulunterrichtsgesetzes eines weiterhin erleben, prügelndes Lehrpersonal, und es war christliches Lehrpersonal, das in den Schulmessen zum Wohlgefallen des Pfarrers inbrünstig streberhaft seine Gnade und Vergebung der Sünden erflehten … Es haben sich Pfarrer als Religionslehrer auch besonders hervorgetan, haben zu besonderen Erziehungsmaßnahmen gegriffen, etwa zum Hosengürtel, daß zuerst mit Schrecken gedacht wurde, der Herr Pfarrer wolle sich entkleiden, aber nein, welch ein Glück, er brauche den Ledergürtel nur zum Peitschen, zur Freude seiner Zucht … Mit der römisch-katholisch pandemisch infiltrierten österreichischen Gesellschaft zur der Zeit, als Christoph Schönborn ein Volksschüler war, darf mit höchster Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß der sadistische Direktor seiner Schule ebenfalls ein Christ war …

Es war der Sadismus in den Schulen spätestens ab den 1970er Jahren kein staatliches Problem, aber die Schüler und Schülerinnen hatten ein Problem mit dem christlichen Lehrpersonal, dem das Schulunterrichtsgesetz eine Schrift der Sünde erschienen sein muß, ein Schulunterrichtsgesetz, das sie als Mitglieder dieses Organsierten Glaubens nicht befolgten, weil es den Weisungen des Evangeliums …

Christoph Schönborn darf im Grunde nicht einmal vorgeworfen werden, er drehe der Wahrheit eine Nase, auch dieser leitende Angestellte des Grätzelstaates macht halt das, was er gelernt hat, er erzählt Märchen, wenngleich keine förderlichen, keine zukunftstauglichen, es stehen ihm ja keine anderen berufsbedingten Bücher zur Verfügung, als beispielsweise das alte und das neue Testament, als der Katechismus …

Diesen sechs österreichischen Unternehmen ist aber vorzuwerfen, daß sie ihre Tageszeitungen zu Evangeliumsblättern verkommen lassen …

Auferstehung der gleichgeschalteten Presse für Christoph Schönborn

Es ist noch so ein besonderer Witz an der Auferstehung, daß gerade ein leitender Angestellter des in einem Grätzel von Rom residierenden und absolutistisch regierenden Regimes sich einbildet, zur Demokratie etwas beitragen zu können …

Kein Witz allerdings ist es, daß sechs Tageszeitungen in einem demokratischen Land sich instrumentalisieren lassen, um willfährig einen leitenden Angestellten als einen um die Demokratie Besorgten sich inszenieren zu lassen, als wäre Österreich nicht mehr, wieder nicht mehr, als ein im letzten Winkel im Zwingergärtlein dieses römischen Grätzelstaates verfallendes Marterl …

In diesem Grätzelstaat mit seinem ach so demokratischen und ach so zeitgemäßen Katechismus, über den in den letzten Tagen hier schon einiges geschrieben wurde, und an dem Christoph Schönborn als Sekretär seines Anführers mit dem nun pseudonymisierten Namen mitwirkte, in diesem geltenden Katechismus steht geschrieben:

Durch diese Salbung erhält der Firmling das Mal, das Siegel des Heiligen Geistes. Das Siegel ist Sinnbild der Person […] Zeichen ihrer Autorität […], ihres Eigentumsrechtes an einem Gegenstand […] – man kennzeichnete etwa die Soldaten mit dem Siegel ihres Anführers und die Sklaven mit dem ihres Herrn.

Dieses Sakrament dient also dazu, Firmlinge in das Inventar aufzunehmen und soher als Gegenstände auf ihren Besitzer zu vereidigen,, dem sie sklavisch gehorsam … Wie viel Christoph Schönborn nicht nur von Demokratie versteht, hat er auch durch seine sekretariale Mitwirkung an diesem Katechismus hinlänglich

Es ist ein weiterer besonderer Witz an der Auferstehung, daß gerade ein leitender Angestellter dieses Regimes gegen Korruption … Aber die Männer dieses Grätzelstaates konnten immer schon recht gut sich im Spiegel selbst betrachten, ohne dabei in den Erdboden zu versinken ob ihrer Handlungen, auch aktuell wird es nicht anders sein, im Umgang mit Korruption im Grätzelstaat –, ach wie anständig, wie ehrlich, wie wird der Wahrheit das Gesicht zugedreht …

PS Es muß noch hinzugefügt werden, und zwar deshalb, weil ja immer sofort hysterisch an die madigen zwölf Jahre des totalitären Regimes des deutschen Reiches gedacht werden will, aber diese nationalististische Diktatur hatte weder das Copyright noch das Monopol auf eine gleichgeschaltete Presse.

Wkr-Ball in der Hofburg – Es tanzt immer das freiheitliche akademische Personal

Wie zu lesen ist, wurde nun auf einen sprachlichen Trick zurückgegriffen, um das Schmißtönnchengschnas weiter in der Hofburg veranstalten lassen zu können … Sprachliche Tricks haben in Österreich Tradition. Der berühmteste Trick war wohl jener, sich ab 1945 sofort als Opfer darzustellen …

Mit sprachlichen Tricks können in Österreich also immer noch Realitäten geschaffen werden, die nicht mit der Wirklichkeit …

Die Wiener Kongreßzentrum Hofburg Betriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung als willige Gehilfin für freiheitliche Akademiker und Akademikerinnen wird noch zu erklären haben, was für sie tatsächlich ausschlaggebend war, den gleichen Tänzern und Tänzerinnen die Hofburg ab 2013 wieder vermieten zu wollen, für diese freiheitlichen Akademiker und Akademikerinnen willfährig andere vor den Kopf zu stoßen, Termine ohne Absprache einfach zu verschieben, nur um vor diesen freiheitlichen Akademikern und Akademikerinnen in die Knie zu gehen … Haben freiheitliche Boykottaufrufe ihre Wirkung gezeitigt, die Furcht vor finanziellen Einbußen?

Es ist beschämend, wie willig diesen Unnachgiebigen nachgegeben wird, es ist beschämend, wie diesen unerträglichen freiheitlichen akademischen Ideen das symbolische Zentrum der demokratischen Republik weiter …

Für die Wiener Kongreßzentrum Hofburg Betriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung werden durch einen sprachlichen Trick derartige Ideen wieder und weiter hofburgfähig:

Feine Gesellschaft mit ihren Programmen aus ihrem Geist

„Zur Zeit“ wirbt Robert Faller als Abonnenten

Das Magazin „Zur Zeit“ wird schreiben können, es könne nicht dafür verantwortlich gemacht werden, daß beispielsweise Robert Faller dieses Magazin als eine „sehr gete Zeitung“ einstufe und es auffordere: „weiter so“ …

„Zur Zeit“ wird eines aber wohl genau wissen, es treffe auch den Gesinungsgeschmack eines Robert Faller punktgenau, denn es wäre sonst eine vergebliche Mühe, Robert Faller zu fragen, ob er denn „Zur Zeit“ nicht abonnieren wolle … In diesem Fall ist ohnehin zu vermuten, es handle sich um eine rein rhetorische Frage, und Robert Faller sei längst schon ein Abonnent des Magazins „Zur Zeit“. Für diese Vermutung spricht das diese Frage schließende smiley … Und es spricht auch dafür, daß Freiheitliche und NVP einander nicht unbekannt sind, gibt es doch beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens „Facebook“ eine gemeinsame geschlossene Widerstandsgruppe

Das könnte wohl eine idealtypische Beziehung zwischen einem Abonnenten und einem Medium genannt werden, also eine nicht nur geschäftliche Verbindung, sondern eine …

Für Robert Faller scheinen T-Shirts als Propagandamedium nicht uninteressant zu sein …  Und Mitarbeiter von einem freiheitlichen Spitzenfunktionär haben  T-Shirts

Ein Berührungspunkt mit teilender Meinung wohl auch das Engagement gegen „Kinderschänder“ …

Freilich gehen Freiheitliche in ihren Aussagen und Aussendungen nicht soweit, wie beispielsweise Robert Faller, „Kinderschänder“ gleich mit Mord zu bedrohen, also alle zu Richter über „Kinderschänder“ mit einem einzig erlaubten Urteil und zugleich zu Vollstreckerinnen des Todesurteils zu ermächtigen … Diese Propaganda gegen „Kinderschänder“ dieser nationalen Kreise eines Robert Faller oder etwa einer ejr in Vorarlberg scheint wenig der Sorge um das Wohl von Kindern geschuldet zu sein, als vielmehr der eigenen Befriedigung blutrünstiger Gewaltphantasien, die nicht nur gefahrlos öffentlich ausgelebt werden kann, sondern mit denen auch auf breite Zustimmung gerechnet werden darf, weil eben Menschen, die an Kindern sich vergehen, ohnehin für die Mehrheit … Von diesen nationalen Kreisen werden die jungen Opfer von kriminellen Handlungen schamlos instrumentalisiert, um ihre Propaganda für  ihre nationalistische Gesinnung mit breit zu streuen, für diese ihre nationale Gesinnung Anhänger und Anhängerinnen zu gewinnen, Aktivistinnen und Aktivisten zu rekrutieren …

Auf derartige Fürsprecher aber können Kinder leicht verzichten …

Im Teutschgärtlein von „Zur Zeit“

hat Helge Morgengrauen nun einen weiteren Dichter ausgegraben, der menschgemäß mehr über Helge Morgengrauen aussagt, als Helge Morgengrauen es wahrhaben möchte, oder öffentlich preisgeben möchte – Ottokar Kernstock …

Ottokar Kernstock war nicht mehr am Leben, als die nationalistischen deutschen Barbaren für madige sieben Jahre Österreich, als die nationalistischen Massenmörder und Gewaltverbrecherinnen für insgesamt madige zwölf Jahre Deutschland totalitär beherrschten, in denen sie auch das sogenannte eigene Volk in den Tod schickten, das sogenannte eigene Volk in den Tod sich schicken ließ … Soher kann Helge Morgengrauen leicht schreiben, Ottokar Kernstock sei kein Nationalsozialist gewesen, aber dabei darf nie übersehen werden, was auch ein Helge Morgengrauen immer kläglich versucht wegzuschreiben, daß dieses nationalistische totalitäre Regime des Deutschen Reiches eine lange, eine sehr lange Vorlaufzeit hatte, bis es zum Unglück von Millionen von Menschen an die Macht gewählt wurde, um dann auch das sogenannte eigene Volk zu tyrannisieren, zu kriminalisieren, zu ermorden, hungern zu lassen, es auszubeuten, während von Adolf Hitler abwärts die Führungsriege verschwenderisch lebte, sich alles gönnte, was auf Kosten auch des sogenannten eigenen Volkes sich zu gönnen nur gedacht werden kann …

Ottokar Kernstock war einer der motiviertesten Kriegstreiber des national abgesegneten Mordens von 1914 bis 1918. Das ist mehr als ausreichend, ihn nicht mehr auszugraben, sein dichterisches Pflanzen von Trieben als das zu sehen, was es war, das Ausheben von Massengräbern, in die Ottokar Kernstock die Menschen seines sogenannten eigenen Volkes getrieben sehen wollte, in diesen seinen dichterisch ausgehobenen Gräbern wollte Ottokar Kernstock die Menschen seines sogenannten eigenen Volkes verhungern, erfrieren, das eigene Blut gegen den Durst saufen, krepieren sehen … Und was von der kernstockschen literarischen Leistung fern von Ethik und Moral zu halten ist, über diese hat Karl Kraus vor bald einhundert Jahren geschrieben: „Dilettant“. Vielleicht waren die letzten Worte von Ottokar Kernstock, als er vor seiner Höllenhimmelfahrt sein dichterisches Schaffen auf Tauglichkeit hin prüfte, besorgt darüber, bestehen zu können: „Was war mei Leistung?“

Für Nationalgesinnte aber ist Ottokar Kernstock weiterhin ein propagandatauglicher Dichter, wohl auch deshalb, weil es ein Gedicht von ihm gibt, das Freiheitliche meinen, in ihrer vollkommenen Ignoranz der chronologischen Geschichte, Ottokar Kernstock habe es zu Ehren von Jörg Haider geschrieben …

Für Deutschnationalgesinnte aber ist Ottokar Kernstock weiterhin ein propagandatauglicher Dichter, wohl auch deshalb, weil er ihr Blutverspriester wider die Türken und Türkinnen …

Für Deutschnationalgesinnte aber wird Ottokar Kernstock auch ein Tröster sein, spricht doch durch seine Verse zu ihnen die Natur noch ihr nationales Bekenntnis …

Für Nationalgesinnte aber ist Ottokar Kernstock weiterhin ein propagandatauglicher Dichter, der ihnen etwas zu sagen hat, weil sie mit ihm eine Gegenwart teilen, in der sonst niemand mehr lebt, außer eben, beispielsweise, Helge Morgengrauen mit seinen …

Die bekennende Liebe von Nationalgesinnten auch zu einem Ottokar Kernstock läßt gut erahnen und mehr noch warnen, was auch das sogenannte eigene Volk von ihnen als gewählte Regierende zu erwarten hat, im günstigsten Fall nur eine von ihnen geplünderte Staatskasse …