„Remigration“: Belasteter Begriff der Gegenwart

In Deutschland wurde am 15. Mai 2025 im Bundestag ein Abgeordneter der Fraktion identitärer Politik für sein Verwenden des Begriffs „Remigration“ in seiner Rede von Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz aus der Partei CSU gerügt, sie beließ es diesmal aber dabei, Marc Bernhard zu verwarnen und diesmal noch keinen Ordnungsruf zu erteilen,

am 24. April 2025 rief im österreichischen Parlament „Umvolkung“ den ersten Nationalratspräsidenten zu seiner gesinnungsgemäßen Ordnung, die ihn ermächtigt, weder zu rügen noch zu verwarnen.

Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz aus der Christlich-Sozialen Union begründete ihre Rüge und ihre Verwarnung damit, daß „Remigration“ ein aus „unserer Geschichte belasteter Begriff“ sei, und sie hat damit vollkommen recht, wenn „Geschichte“ als Gegenwart gelesen wird,

denn „Remigration“ ist ein belasteter Begriff aus der Gegenwart und nicht aus der Vergangenheit, im Gegensatz zum Begriff „Umvolkung“, der ein belasteter Begriff auch aus „unserer Geschichte“ ist, wenn „Geschichte“ als Vergangenheit gelesen wird, und „Umvolkung“ bleibt auch in der Gegenwart weiterhin ein gesinnungsgemäß belasteteter Begriff, mögen ihm die Gesinnungstreuen noch so viele modern erscheinende Wortkleider überziehen.

Was der belastete Begriff aus der Gegenwart „Remigration“ wieder einmal allzu deutlich macht, ist, daß wie ehedem die Vergangenheitstreuen stets darauf angewiesen sind, für ihre Gesinnung alles zu stehlen, was nur gestohlen werden kann,

und also auch Begriffe für ihre Gesinnung zu vergewaltigen, wie sie es eben wieder mit „Remigration“ beispielhaft

NS In Deutschland gibt es ein Gutachten, in dem u. v. a. m. „Remigration“ und „Umvolkung“ enthalten sind, ein Gutachten nicht zum Zweck der Eignungsfeststellung für hohe und höchste Staatspositionen,

ein solches Gutachten mit u. v. a. m. diesen Begriffen „Umvolkung“ und „Remigration“ in Österreich, würde es denn erstellt werden, hingegen diente zur Feststellung, wer ministrabel, wer kanzlrabel, wer präsidiabel

… steht für gepanden Artenschutz

Die Rückkehr des Großen Panda-Paares in den Tiergarten Schönbrunn ist ein wichtiges und freudiges Ereignis: Sie ist allen voran ein Zeichen der internationalen Verständigung, steht für gelebten Artenschutz, internationale Forschung und die langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft zwischen China und Österreich.

Das also ist für den derzeitigen österreichischen Bundeskanzler „Zeichen der internationalen Verständigung“ und das auch „steht für gelebten Artenschutz“ …

Wie schön das Christian Stocker auf der Konzernplattform X am 14. Mai 2025 schreibt, so schön spricht sonst nur noch ein Kardinal, wenn er von der „Schöpfungsverantwortung“ predigt, und vielleicht noch

ein Bundespräsident, der weiß, wer einst für die Bewahrung der „Schöpfung“ sich einsetzte, und dem es wohl ebenfalls ein gar freudiges Ereignis sein muß, jetzt nicht mehr

nach China reisen zu müssen, um Pandas füttern zu dürfen, sondern auf so kurzem wie einfachem Wege bloß noch nach Schönbrunn …

Für „gelebten Artenschutz“ scheint Christian Stocker auf eine Parole eines Vorgängers von ihm zurückzugreifen: „Koste es, was es wolle!“

Man sagt, dass sich die Kosten auf etwa eine Million Dollar pro Jahr belaufen. Üblicherweise läuft der Leihvertrag für zehn Jahre, mit einer Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre. Auch Jungtiere, die im Ausland gezeugt werden, bleiben Eigentum der Volksrepublik. Die Rechnung geht aber ganz offensichtlich auf, die Tiergärten, die mit so einer Attraktion aufzuwarten haben, können nicht über mangelnde Besucherzahlen klagen. Zur Leihgebühr kommen auch noch Investitionen für artgerechte Gehege und fürs Futter. Pandas ernähren sich von Bambus, das können 60 bis 90 kg pro Tag sein, und gerade die Zoos in nördlichen Breitengraden müssen den möglichst frischen Bambus um viel Geld heranschaffen.

Was es wohl sieben Jahre später im Angesicht der Inflation kosten wird?

Möglicherweise fand Christian Stocker in einem Nachschlagewerk nicht „gepandaten“ und so griff er, um rechtschreibmäßig kompetent zu erscheinen, zu „steht für gelebten Artenschutz“, steht für gepandaten Artenschutz ihm nicht richtig oder wahr genug klang; rechtschreibmäßig jedoch hätte er mit steht für profitablen Artenschutz sich auch keine Blöße gegeben, aber wohl zu …

„Jetzt das Richtige tun“, ist die derzeitige Parole des derzeitigen Bundeskanzlers, und wie wahr und richtig alles ist, was er tut, aus „Kollaboration“ wird „internationale Verständigung“, er tut schon alles, was er tun kann, für „gelebten Artenschutz“, und mehr noch, sein Anliegen die gesamte „Schöpfung“, und so tut er nicht nur etwas für „gelebten Artenschutz“, sondern auch für „gelebten Klimaschutz“, und mit ihm die gesamte derzeitige Regierung Österreichs, allein in den letzten Tagen durfte erfahren werden, wieviel sie tun für den „gelebten Klimaschutz“.

Was das erst für ein wichtiges und freudiges Ereignis werden wird, nach der Rückkehr Art Panda in den Tiergarten Schönbrunn auch noch die Rückkehr der Klimaart Großer Bonsai in den Botanischen Garten im Belvedere, sie allen voran Zeichen der stockerischen Bundesregierung, die steht: für „gelebten Artenschutz“, für „gelebten Klimaschutz“ …

„Umvolkung, Remigration: ‚Komme ich eigentlich auch im VS-Bericht vor?'“ Ja.

Ist das nicht rührend, ist das nicht herzig, wie eine Strippe fragt, ob sie denn auch vorkomme, genauso, wie ein Kleinkind seine Mutti fragt:

Auch
Ich
Auch
Ich Auch

und dann, wenn seine Mutti ihrem Kind bestätigt, ja, es auch, sich zufrieden weiter mit Hafertrockenschleim und Kinderkalkzwieback füttern läßt. Es muß ja fragen, es hat ja noch nicht die Kulturttechnik gelernt, wie etwas selbst herauszufinden ist; es weiß aber wenigstens schon, daß ihm schnell was zu mühsam, zu fad wird, wie beim Spielen es selbst etwas tun muß, das Spiel zu anspruchsvoll ist, es sich vor dem Versagen, vor dem Verlieren fürchtet, auch wenn es ihm doch heiß interessiert, ob es vorkomme oder nicht …

Komme ich eigentlich auch im VS-Bericht vor? Es gibt noch keine Textversion und dieses PDF zu durchforsten ist mir zu mühsam.

… was es sich so sehr wünscht, vorzukommen, war es doch in seinen Augen so recht, recht brav, und so klein kann es gar nicht sein, daß in ihm nicht schon das Begehren, auch einmal auf etwas stolz … Mutti kann ihrem Kind, wenn es sich recht brav weiter füttern läßt, bestätigen, es komme vor, und es könne, wenn es alles aufgegessen hat, zu Vati laufen und ihm stolz vermelden:

Auch
Ich Auch

Vielleicht fragt es aber nicht artig, sondern wirft sich gleich auf den Boden, mit seinen Füßchen in die Höh‘, strampelt und schreit:

Auch
Auch
Ich Auch

Und nur Vati es noch beruhigen kann: Ja, Du auch. Und das Kind stolz sieht, wie stolz Vati noch in seinen Schaftstiefeln auf seinen Burschen ist, und es stolz auf seinen Vati, weil dieser stolz auf sein Kind ist, kommt es doch auch vor.

Das ist doch rührend, das ist doch herzig, wie eine ausgewachsene Strippe das Kleinkindhafte bewahrt, darin verhaftet, alles muß sich stets um sie drehen.

Und wer in diesem Gutachten ebenfalls vorkommt, ist gesinnungsgemäß der Chef der Strippen.

Weder rührend noch herzig ist, wo überall der Strippenchef auftritt, und das vor allem in Österreich,

und vor allem mit wem in Österreich

in dem ihm gesinnungsgemäß Türen von Gebäuden recht weit aufgerissen werden, die ihm in Deutschland verschlossen.

Was in diesem Gutachten ebenfalls und mehrmals vorkommt,

das sind Begriffe u. v. a. m.: „Umvolkung“, „Remigration“, „Bevölkerungsaustausch“, „Großer Austausch“ also Begriffe, die in Österreich ehrenwerte sind,

so hat, kurz ist dies erst her, im österreichischen Parlament ein Abgeordneter von „Umvolkung“ gesprochen, und für den Nationalratspräsidenten, seinem ehrenwerten Ruf gerechtwerdend, ging das gesinnungsgemäß in Ordnung,

und auch „Bevölkerungsaustausch“ ist in Österreich ein ehrenwerter Begriff, denn sonst würde ein Militär des österreichischen Bundesheeres diesen wohl nicht als Buchtitel …

Der Begriff „Remigration“ macht einen Menschen, der diesen in Österreich verwendet, nicht nur ministrabel, sondern auch kanzlerabel,

Minister war er, für den „Remigration“ ein ehrenwerter Gesinnungsbegriff, bereits für kurz, für gar volkskanzlerabel hält er sich weiterhin selbst —

und beinahe, beinahe wäre er auch zu dem gemacht worden, und seine Partei diesmal mit ihm mit all ihren ehrenwerten Begriffen wieder einmal zu einer Regierungspartei

Staatssekretär für Deregulierung?

Es wird jetzt viel darüber berichtet, Sepp Schellhorn sei „Staatssekretär für Deregulierung“, auch seine Partei stellt ihn auf ihrer Website, wie an diesem Tag 14. Mai 2025 zu lesen ist, so dar.

Und das ist gemäß der Novelle des Bundesministeriengesetzes per 1. April 2025 korrekt, heißt es in dieser doch zum

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
2. Angelegenheiten der Deregulierung und Entbürokratisierung, soweit sie nicht in den Wirkungsbereich anderer Bundesministerien fallen.

Auf der Website des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten ist am 14. Mai 2025 von „Deregulierung und Entbürokratisierung“ nichts zu lesen, und vom Staatsekretär nur, daß er bloß „Staatssekretär im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten“ ist. Und auch im Organigramm dieses Ministeriums ein bloßes Kästchen mit „Staatssekretär – Büro des Staatssekretärs“, ohne zugeordnete Aufgaben, im gesamten Organigramm kommen „Deregulierung“ und „Entbürokratisierung“ nicht vor. Eine Suche auf dieser Website, ebenfalls am 14. Mai 2025, nach „Deregulierung“ ergibt zwei Treffer: ein aus 2019 und ein aus 2021. Die Suche nach „Entbürokratisierung“ ebenfalls zwei Treffer: beide aus 2021 —

Es scheint, daß „Angelegenheiten der Deregulierung und Entbürokratisierung“ ganz in den „Wirkungsbereich anderer Bundesministerien fallen“, und soher für Sepp Schellhorn die bloße Aufgabe eines „Büros des Staatssekretärs“ gemäß Organigramm direkt der Bundesministerin unterstellt, zu sein …

Die Aufgabe eines Vorzimmers, auch wenn es ein ministerielles ist, das weiß seine Partei, das weiß ihre Vorsitzende, wird einen derart umtriebigen Mann wie Sepp Schellhorn nicht auslasten, und so, darf desselben Tages gelesen werden, wird ihm ein „NEOS-Sonderbüro“ … und das wird ihn schon herausfordernd genug sein, zwischen dem „neu geschaffene[n] NEOS-Sonderbüro“ und dem „Büro des Staatssekretärs“ zu pendeln, allerdings, vielleicht sind im Sinne der jetzt gar so beschworenen „Einsparungen“ die zwei Büros nur ein Büro, aber dann bliebe Sepp Schellhorn immer noch die Aufgabe, wenn schon, wonach es aussieht, alle „Angelegenheiten der Deregulierung und Entbürokratisierung in den Wirkungsbereich anderer Ministerien fallen“, der „Regierungskoordination“ … Das ist der Auslastung wohl auch im genug. Und das kostet menschgemäß nicht zu knapp.

Mit „Deregulierung und Entbürokratisierung“ sollten, wie immer wieder zu hören und zu lesen ist, „Einsparungen“ einhergehen, aber Einsparungen durch Deregeluierung und Entbürokratisierung sind Aufgaben, die gemäß der Novelle in den Wirkungsbereich anderer Ministerien fallen …

Wie kommt Michael Völker auf „Judenverfolgung“?

Angezeigt wurde bereits der Hintergrund der „NS-Verharmlosung“ der zwei Rechtsanwälte, was also von deren Einbringung einer Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft zu halten ist.

Damit wäre alles gesagt, was zu deren durch Sepp Schellhorn ausgelöstes Ansinnen zu sagen ist, bis auf eine Frage.

Wie kommt Michael Völker am 12. Mai 2025 in der Tageszeitung „Der Standard“ auf „Judenverfolgung“?

Sein geschmackloser Vergleich mit der Judenverfolgung vor 85 Jahren, für den er sich allerdings schon entschuldigt hat, führt jetzt zu einer Anzeige wegen des Verdachts der Verharmlosung im Sinne des Paragrafen 3h des NS-Verbotsgesetzes. Die beiden Wiener Rechtsanwälte Florian Höllwarth und Andreas Schweitzer haben eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht.

Richtigerweise hat Sepp Schellhorn nicht von „Juden“ gesprochen, als er von seinem Gefühl erzählte, er hat nicht gesagt, er hätte sich wie ein „Jude“ gefühlt; und das zitiert Michael Völker auch am 12. Mai 2025:

Schellhorn antwortete auf die Frage, wie er reagiert habe, so: „Die Frage ist dann immer, was moch i jetzt, und i hob mi gefühlt wie vor 85 Jahren. Soll man flüchten, soll man aufstehen, wohin geht man? Man kann nicht auf die Straße, man kann nicht die Straßenseite wechseln, man könnte höchstens des Abteil, den Waggon wechseln.“

Richtigerweise spricht Sepp Schellhorn in seiner Entschuldigung vom „Leid, das Menschen vor 85 Jahren angetan wurde“, und das zitiert Michael Völker auch in seinem Artikel am 12. Mai 2025:

Theoretisch droht bei einer Verurteilung nach Paragraf 3 des Verbotsgesetzes eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Für Schellhorn gilt die Unschuldsvermutung. Umgehend nach seiner Äußerung hatte er sich auch dafür entschuldigt, die Aussage sei „absolut unpassend“ gewesen und in einer Emotion passiert. „Es war niemals meine Absicht, jemandes Gefühle damit zu verletzen. Das Leid, das Menschen vor 85 Jahren angetan wurde, ist unvergleichbar.“

Und dennoch reduziert es Michael Völker kurz wie einfach auf „Judenverfolgung“.

Es sind in diesen madigen zwölf Jahren der totalitären Herrschaft des Österreichers, es sind in diesen madigen sieben Jahren der totalitären Herrschaft des Österreichers auch in Österreich so viele Menschen verfolgt worden — sei es wegen ihrer sogenannten Herkunft, sei es wegen ihren Orientierungen gleich welcher Art, auch der politischen, sei es wegen deren körperliche oder geistige Konstitution — daß es achtzig Jahre später vollkommen unangebracht ist, es derart verkürzt darzustellen, wie es am 12. Mai 2025 auch Michael Völker …

Es kann also achtzig Jahre nach der totalen Verfolgungsmaschinerie des Österreichers nur mehr von „Menschenverfolgung“ gesprochen werden, um allen Menschen, die damals verfolgt und von denen so viele, so viele ermordet wurden, gerecht zu werden.

Wie kommt also Michael Völker am 12. Mai 2025 diese Totalverfolgung auf „Judenverfolgung“ zu reduzieren? Vielleicht hat er, Völker, nur die eigene Tageszeitung vom 8. Mai 2025 gelesen, sie als Quelle herangezogen:

Staatssekretär Schellhorn fühlt sich wie ein Jude 1940 […]

Das aber hat, um genau zu sein, am 8. Mai 2025 nicht „Der Standard“ selbst geschrieben, sondern das steht in einem Posting, dessen Screenshot „Der Standard“ in seinen Artikel vom 8. Mai 2025 mit Verlinkung zum bequemen Aufruf aufgenommen hat, einer hat das am 8. Mai 2025 auf der Konzernplattform X geschrieben, und die Tageszeitung des österreichischen Medienstandards findet es zur Verbreitung noch desselben Tages wert …

Übrigens und nur nebenher: Wer Jahrzehnte später für sich reklamieren will, „Juden“ zu sein, und sich als „neue Juden“ darzustellen bemüht und damit „Judenverfolgung“ wie in den totalitären Jahren des Österreichers verbreiten meinen zu müssen, sind jene, die auch damit ihrer identitären Gesinnung folgen …

Die Ursache dafür ist natürlich Sepp Schellhorn selbst, wie wenig muß er von der Gegenwart wissen, daß er, um benennen zu können, wie er sich „gefühlt“ habe, fünfundachtzig Jahre in die Vergangenheit zurück muß, wie muß er von der Gegenwart nichts wissen wollen, daß er nicht einmal in seiner Entschuldigung auf die Gegenwart zu sprechen kommen kann, in der so viele, die damals verfolgt wurden, weiter und wieder verstärkt verfolgt werden, und das nicht nur in diesem Österreich, wegen deren

Orientierung,

ihnen zugewiesenen Herkunft,

und sie immer wieder nur auf ihre sogenannte Herkunft und so weiter und so fort.

Was für eine Aufregung also hätte Sepp Schellhorn allen ersparen können, wenn er er für das Ausdrücken seiner Gefühle die Gegenwart herangezogen hätte, aber er wollte damit wohl nicht seine Gefühle öffentlich machen, sondern jene vor allem verunglimpfen, die seinem Gehabe gegenüber seinem Verständnis nach sich ungehörig, ungebührlich zeigen, und das geht eben immer noch am besten mit der Vergangenheit.

„NS-Verharmlosung“

Auch der Rechtsanwalt Andreas Schweitzer geht davon aus, dass das – wenn überhaupt – nur mit „viel Fantasie“ möglich wäre.

So wird am 3. Jänner 2022 Andreas Schweitzer von der Tageszeitung „Der Standard“ zitiert. Wie reich das Leben von Andreas Schweitzer innerhalb von drei Jahren doch geworden sein muß, vor drei Jahren hatte er nur „Fantasie“, und jetzt, drei Jahre später, ist er voll mit „viel Fantasie“, mit der er jetzt eine Anzeige wegen „NS-Verharmlosung“ mit einbringen kann. Vielleicht aber hatte er, Andreas Schweitzer, vor drei Jahren auch schon „viel Fantasie“, und es fehlte ihm vor drei Jahren bloß der richtige Name, der ihm seine „viel Fantasie“ damals schon voll entzündet hätte. Andreas Schweitzer kann verstanden werden, vor drei Jahren ging es um einen Mann, dessen Name kein Feuerwerk der „Fantasie“ …

Laut Gesetz müsse nämlich eine „gröbliche“ Verharmlosung von NS-Verbrechen durch den FPÖ-Chef nachgewiesen werden. Kickl werde aber wohl argumentieren, dass er seine Aussagen nach dem Prinzip „Wehret den Anfängen“ getroffen habe, glaubt Birklbauer. Der Jurist sieht „keine Möglichkeit“, wie der besagte „ZiB 2“-Auftritt unter diesem Straftatbestand subsumiert werden könnte. Auch der Rechtsanwalt Andreas Schweitzer geht davon aus, dass das – wenn überhaupt – nur mit „viel Fantasie“ möglich wäre. Beide Juristen verweisen auf einen Fall aus dem Jahr 2016. Damals leugnete ein oberösterreichischer Rechtsanwalt in seinem Schlussplädoyer, dass es Gaskammern in Mauthausen gab. Die Staatsanwaltschaft Wels leitete Ermittlungen ein und wollte Anklage nach dem Verbotsgesetz erheben. Der Weisungsrat im Justizministerium stoppe das, er befand zwar die Aussage laut „Kurier“ für „nicht akzeptabel“. Aber er habe den Holocaust nicht an sich geleugnet, weshalb keine gröbliche Verharmlosung vorlag. Anhand dieses Falls sei zu erkennen, wie weit sich dieser Straftatbestand spannen lasse, erklärt Birklbauer.

Ob der zweite Rechtsanwalt, der nun mit Andreas Schweitzer mit eine „Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft“ einreichte, auch eine „Viel-Fantasie“-Erweckung hatte, vermag nicht beantwortet zu werden, vielleicht handelt Florian Höllwarth einfach danach, was ihm seine Wirklichkeit diktiert …

Florian Höllwarth, Opferanwalt der Eltern der 2021 ermordeten Leonie sowie Volksbegehren-Initiator „Gegen die Impfpflicht“, wäre angeblich beinahe der FPÖ-Kandidat für die Präsidentschaftswahl geworden. Höllwart hatte der Tageszeitung „Heute“ nur bestätigt, dass es diesbezüglich ein Telefonat mit Herbert Kickl gegeben habe, aber das sei „es auch schon gewesen“.
Mein Bezirk. Thomas Fuchs. 12. Mai 2025 und …

„NS-Verharmlosung“ ist die erste Überschrift zur Anzeige von Florian Höllwarth und Andreas Schweitzer …

For Oskar Deutsch

Am 10. Mai 2025 veröffentlicht „The Guardian“ die Aussagen von Joseph Borell zu dem, was in Gaza passiert, und ebenfalls am 10. Mai 2025 veröffentlicht zur Mittagszeit der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs das Interview mit Oskar Deutsch —

Der gesamte Artikel

„Israel committing genocide in Gaza, says EU’s former top diplomat“

zum Lesen; von Oskar Deutsch ist es nicht notwendig, das gesamte Interview zu transkribieren, er wird zu vielem befragt, zu dem er seine Meinungen hat, etwa zum eben von 133 Männern zu ihrem Übermann gemachten Mann, aber das ist hier von keinem Belang, von Bedeutung sind seine Meinungen zu Gaza und seiner zurzeitigen Regierung in Israel im Abgleich mit dem, was Joseph Borell sagt, —

Ö 1: Es fanden und finden zahlreiche Gedenkfeiern statt, morgen etwa in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Dem Gedenken im Parlament ist die Israelitische Kultusgemeinde diese Woche ferngeblieben, weil Nationalratspräsident Walter Rosenkranz von der FPÖ dazu geladen hatte. Den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch haben wir zum ausführlichen Interview gebeten, gestern, weil heute Schabbat ist. Katja Arthofer hat mit ihm über die Kritik von Altbundespräsidenten Heinz Fischer an Israels Vorgehen im Gaza-Streifen gesprochen, über muslimischen Antisemitismus in Österreich und die Erwartungen der Kultusgemeinde an den neuen Papst.

Oskar Deutsch: Das Verhältnis ist gut geworden, und daß er leider, daß er dann verstorben ist, indem er dann vielleicht schon bemerkt, daß es da im Krieg zwischen Israel und einer Terrororganisation geht, und daß das dementsprechend auch zu bewerten sein sollte.

Katja Arthofer: Im Zusammenhang mit dem Gaza-Streifen, Herr Deutsch, hat für große Irritationen diese Woche ein Interview von Altpräsident Heinz Fischer geführt. Fischer habe in diesem Interview kritisiert, wie Israel mit der Bevölkerung im Gaza-Streifen umgehe, er sieht Menschen- und Völkerrechtsverletzungen, er macht das aber mit einer Art Holocaust-Vergleich und Heinz Fischer sagt auch folgendes: „Ich fürchte, daß der größte Förderer des Antisemitimsus der Herr Netanjahu ist, derzeit, das ist ein bissel hart formuliert, aber diese Politik, die da gemacht wird, mit diesem, das sogenannte ‚Kriegskabinett‘, wie sie das selber nennen, die selber nicht wissen, was es bedeutet, wenn vierzigtausend Zivilisten getötet werden, wenn bei einem Terroranschlag oder auch durch einen Unfall zwei kleine Kinder ums Leben kommen, ist zumindest für einige Tage das ganze Land aufgeregt, und dort kommen Tag für Tag Dutzende, an manchen Tagen noch mehr Menschen, Frauen und Kinder ums Leben.“ Die israelische Botschaft in Österreich kritisiert Heinz Fischer dafür scharf, was sagen Sie dazu?

Oskar Deutsch: Also, ich verstehe es nicht, ich verstehe es nicht, wie er überhaupt zu diesen sämtlichen Punkten kommt. Hier wird eine Täter-Opfer-Umkehr gemacht. Ja. Hier wird überhaupt vergessen, was am 7. Oktober 2023 passiert ist. Da sind Hamas-Terroristen, sind, haben Israel überfallen, haben eintausendzweihundert Menschen getötet, Babys getötet, Kinder getötet, ältere Leute getötet, und Geiseln genommen, heute noch sind neunundfünfzig Geiseln in den Händen der Hamas. Aber es sind nicht nur 59 Geiseln. Die Hamas, und das muß man dem Altbundespräsidenten vielleicht auch erklären, hat nicht nur Geiseln aus Israel, sondern hält die gesamte Bevölkerung Gazas als Geiseln fest, als menschliche Schutzschilder, und die israelische Regierung – und manche mögen sie, manche mögen sie nicht – Israel ist eine Demokratie und da wird, wenn so Gott will, nächstes Jahr wiedergewählt. Ja. Tut das, was jede Regierung machen würde, nämlich ihre Leute beschützen, damit so etwas wie am 7. Oktober nicht mehr passiert.

Katja Arthofer: Anlaß für Heinz Fischers Aussagen ist ja der neue Vorstoß der Regierung Netanjahu, die Anfang der Woche einen Plan vorgelegt hat, der die Eroberung des Gaza-Streifens vorsieht, seine dauerhafte Besetzung und eine Umsiedelung der Bevölkerung nach Süden, wie es darin heißt, etwa nach Ägypten oder Jordanien. Erobern, besetzen, umsiedeln, hilft dieser Plan aus Ihrer Sicht die Region zu befrieden?

Oskar Deutsch: Also, ich weiß nicht, was der Herr Fischer weiß oder was er nicht weiß. Es gibt viele Pläne. Die Pläne, die bis jetzten waren eineinhalb Jahre, haben nicht dazugebracht, daß die israelische Bevölkerung geschützt ist. Also das ist die Aufgabe eines Regierungschefs oder Regierung, alles zu tun, damit die eigene Bevölkerung geschützt wird. Und es wäre doch so einfach, so einfach, das sofort zu beenden. Ja. Nämlich die Terrorherrschaft der Hamas im Gaza-Streifen muß beendet werden, das heißt, die Terroristen müssen die Waffen zurücklegen und die Geiseln müssen befreit werden. Wenn das passiert, ist der Krieg dort sofort beendet.

Katja Arthofer: Das ist aber was anderes als eben eine Eroberung, eine dauerhafte Besetzung und eine Umsiedlung der ganzen Palästinenserinnen und Palästinenser, die dort leben.

Oskar Deutsch: Richtig. Aber das müßte man der Hamas sagen. Ihr könnts der Bevölkerung in Gaza sofort einen Frieden schenken, indem ihr eure Waffen zurücklegt und indem ihr die Geiseln befreit.

Katja Arthofer: Aber auch Angehörige von Hamas-Geiseln kritisieren diesen Plan in Israel, und die sagen, er zeige, daß es der israelischen Regierung wichtiger sei, Land zu erobern, als die Geiseln zu befreien. Teilen Sie diese Sicht der Angehörigen der Hamas-Geiseln?

Oskar Deutsch: Also was, was, was ich, was ich gut finde, ist in Israel, ist eine freie Meinungsäußerung möglich. Und ich verstehe natürlich Verwandte von Geiseln, stellen Sie sich vor, Gott behüte, jemand von uns würde einen Sohn oder eine Tochter oder einen Ehemann als Geisel in Gaza sein, eineinhalb Jahren haben, ein Tag ist furchtbar, aber eineinhalb Jahre, an die sechshundert Tage sind die Leute in Tunnels oder was, unter furchtbaren Bedingungen, also ich verstehe natürlich Angehörige von Geiseln, die sagen, daß man alles tun soll, damit die Geiseln wieder freikommen, aber das wird ja auch getan. Nur, es geht nicht.

The former EU foreign policy chief Josep Borrell has launched a blistering attack on Israel, accusing its government of committing genocide in Gaza and “carrying out the largest ethnic-cleansing operation since the end of the second world war in order to create a splendid holiday destination”.

Nur, was gehen soll, ist ein Urlaubsparadies, eine „Riviera“ nach dem Geschmacke von Donald Trump, dem das schmeckt, was im Büro von Netanjahu gekocht wird, eine „Freihandelszone“ — libertäres Great: Holiday destination mit Gasfeldern und Milliarden Barrels Erdöl vor der Küste und in der Gegend des Hafens von Gaza und Westjordanland

Katja Arthofer: Von furchtbaren Umständen und Zuständen hört man halt auch sehr viele Berichte aus dem Gaza-Streifen. Jetzt ist klar, es gibt keine unabhängigen Berichte, vor Ort sind nur mehr palästinensische Journalistinnen und Journalisten, aber Vertreter von Hilfsorganisationen, auch österreichische, sprechen jetzt ganz aktuell eben von einer humanitären Katastrophe, von großem Hunger, und vorgesten im Mittagsjournal von Ärzte ohne Grenzen ein Österreicher, Zitat: „Von der Hölle im Gaza-Streifen“. Wie bewerten Sie die aktuelle Lage?

Oskar Deutsch: Ja, sicherlich furchtbar und auch da gehen die Vorwürfe an die Hamas, die sie alle als Geiseln halten. Die tun wir leid. Es tut mir auch jedes einzelne Opfer, egal, ob es ein Baby, ein Kind oder ein Mensch ist. Das sind ja alles Menschen. Das ist furchtbar. Aber man muß Israel verstehen, daß sie alles tun, ihre eigene Bevölkerung zu schützen.

Katja Arthofer: Aber muß man auch diese Regierung verstehen, in der Rechtsextremisten sitzen?

Oskar Deutsch: Ja, man muß überhaupt nichts verstehen. Ich beschäftige mich mit Politik in Österreich, ich beschäftige mich mit Politik in der ganzen Welt, und ich habe zu allem eine Meinung, aber vielleicht ist es so, daß ich doch ein bißchem mehr Wissen habe, über was sich in Israel abspielt, als ein Altpolitiker. Und so ist die Situation. Wie gesagt, das Ganze kann, hätte am Tag eins nach dem 7. Oktober bereits beendet werden können, indem die Hamas die Geiseln zurückgegeben hätte und ihre Waffen abgegeben hätte. Das tun sie nicht. Also sollte die ganze Kritik in diese Richtung gehen.

Fellner-Österreich-Nachrichten auf der Werteskala mit „Grosz“ beurteilt

Es sollte für Nachrichten eine Werteskala eingeführt werden, nach der Nachrichten nach ihrem Wert- und Wahrheitsgehalt einzustufen sind, und auf einer solchen Skala erhält das fellnerische oe24 als Bewertung: „Grosz“.

Es könnte gesagt werden, das wäre für Gerald Grosz der Aufmerksamkeit zu viel, eine Stufe der Bewertungseinheit seinen Namen zu geben. Eine numerische Skala des Wertsgehalts und des Wahrheitsgehalts erfüllte doch den gleichen Zweck, auf einer solchen ist dann die Null die Einheit. Eine solche nicht-numerische Werteskala, würde sie eingeführt werden, hat allerdings nur eine Stufe, nämlich die „Grosz“, die gleich Null ist, die eben die Null ist, wie sie von der Verwendung einer numerischen Werteskala her …

Verantwortlich für die Verbreitung von Nachrichten, die null und nichtig sind, ist die fellnerische Anstalt, und das ist das Wesentliche, zu benennen, wer dafür die Verantwortung trägt. Soher bräuchte es zusätzlich ganz und gar nicht den Namen Grosz. Aber eine Null verschweigt, wer die Leiter macht, und in Österreich ist eine Sprosse auf der Leiter, die jenen, für die Gerald Grosz glüht, zu ihrem Aufstieg gemacht wird, eben Grosz.

Soher sind die Verantwortlichen zuerst und halt auch die Sprossen konkret zu nennen.

Und wenn dafür die Verantwortlichen und halt auch die Sprossen hier konkret genannt sind, so ist auch eine fellnerische Nachricht als aktuelles und konkretes Beispiel und für die Nachrichten konkret beispielhaft anzuführen, deren Wert null und nichtig sind, deren Wert auf der einzuführenden Werteskala eine Grosz ist.

oe24: „AfD nicht mehr als rechtsextrem eingestuft“ —

Am 8. Mai 2025 verbreitet Gerald Grosz dies und nicht nur am 8. Mai auf der Konzernplattform X und nicht nur auf dieser Konzernplattform u. a. m. mit einem Ausschnitt aus dem verantwortlichen Medium Fellner, dessen Inhalt er selbst ist, und er will damit wohl nicht nur für das dafür verantwortliche Medium Reklame machen, sondern auch seine eigene Seriösität

Daß dem alles nicht so ist, wie das verantwortliche fellnerische Österreich verbreitet und es durch sein Medium erklären läßt, das könnte hier wie stets leicht bewiesen werden, aber bei Nachrichten, die null und nichtig sind, die eben Grosz sind, genügt vollauf der Hinweis auf die seriöse Berichterstattung, auch in diesem exemplarischen Nachrichtenfall, und es wäre der Ehre zu viel, einer Nachricht, die in bezug auf Wert und Wahrheit Grosz ist (ist gleich null und nichtig), durch Richtigstellung eine Aufwertung erfahren zu lassen. Und darüber hinaus, noch nie war es so leicht, selbst innerhalb einer Minute sich selbst zu erkundigen und erfahren zu lassen, die Wertlosigkeit und Wahrheitslosigkeit dieses Mediums. Die Wertlosigkeit und die Wahrheitslosigkeit verraten die sendenden Medien von derartigen Nachrichten bereits selbst durch ihre Unterstellungen, durch ihre Beschimpfungen, ohne diese Beschimpfungen, ohne diese Unterstellungen, und das wissen sie recht genau, hätten sie keine einzige Nachricht zu vermelden, sie hätten nur ihre Beschimpfungen, ihre Unterstellungen, die ohne Wertgehalt, die ohne Wahrheitsgehalt sind, außer dem, wenn dies als Wert und Warheit gesehen werden will, sich selbst bis zur Kenntnlichkeit … Aber auch dies ist bereits mehr als genügend bekannt, so daß keine einzige Beschimpfung, keine einzige Unterstellung es lohnt, so wertlos sind diese, je noch zitiert zu werden.

Manche mögen sich vielleicht fragen, weshalb glüht Gerald Grosz derart für eine Partei in einem anderen Land. Manche werden als Antwort darauf vielleicht sagen, weil es „Schwesterpartei“ sei, wie diese doch vielfach bezeichnet wird, aus der er kommt. Die AfD gibt es seit madigen zwölf Jahren, die FPÖ seit —

Es wäre daher wohl richtiger von deren Mutterpartei, von der sie lernt und lernt, zu sprechen, nach deren Gesinnung würden sie es wohl lieber hören,

wenn Vaterpartei gesagt werden würde, und so ist es verständlich, daß ein

Vater für seine Kinder sorgt, die ihm auch Brüder sind, Brüder, die in ihren ersten zwölf Jahren schon recht viel und recht brav von der Partei der Väter

NS Aber auch außerhalb von Österreich ist Gerald Grosz gar recht gefragt, etwa beim Kurier des Deutschlands, auch ein Philip Hopf lädt ihn zu Befragungen ein, deren Podcast u. v. a. m. als „libertär“ eingeordnet wird,

eine Wirtschaftstheorie, kurz wie einfach gesagt, für das Geld —

und noch eine österreichische Schule

Vom Wesen der einfachen Gemüter

Altbundespräsident Fischer macht Täter zu Opfern und spricht den Opfern ab, sich verteidigen zu dürfen. Der Krieg muss enden. Wie? Alle Geiseln befreien und die Hamas entwaffnen. Ein genozidales Massaker wie am 7. Oktober darf es nie wieder geben. #BringThemAllHomeNow59

Am 7. Mai 2025 schreibt dies Oskar Deutsch auf der Konzernplattform X; es ist ein schlichtes Gemüt, das Oskar Deutsch hiermit der Welt offenbart, und Oskar Deutsch könnte seine schlichte Sicht der Welt nachgesehen werden, wäre da nicht —

„Die Welt nach Gaza“ von Pankaj Mishra, ein Buch in diesem Jahr 2025 veröffentlicht, eines, das recht besonders in Österreich, in dem achtzig Jahre auf seine recht eigene Weise gefeiert bearbeitet werden, zu lesen zu empfehlen ist, aber das ganze Buch, und nicht nur einige Abschnitte daraus, so versteht es sich von selbst, das hier aus diesem nichts zitiert wird, da eben das ganze Buch zu lesen, die ganze Geschichte —

Es ist ein Buch der Analyse, eines, das in kompakter Form als ein weiteres Buch zu allem hinzukommt, was bereits vorhanden ist, das schlichte Gemüter nicht wahrzunehmen bereit sind, diese es lieber vorziehen, in ihrer einfachen Weltsicht zu verharren, und es will ihnen in keiner Weise unterstellt werden, hinter ihrem so kurz wie einfach Vorgebrachten verbergen sie … Die Unterstellung „Zeichen des bösen Willens“ ist die Kompetenz der schlichten Gemüter, und also auch eines Oskar Deutsch, die das „nicht akzeptieren“ können, was ihnen ihre Schlichtheit offenbart, was ihre schlichte Welt stört, und zum Heilerhalt ihrer Welt Konsequenzen fordern, die anmaßend sind. Anmaßungen, eine weitere Kompetenz von schlichten Gemütern, hinzukommt ihre Analyseresistenz

Zu diesem Wesen der schlichten Gemüter gehört auch, „gegen jeden […] vorgehen“ zu wollen, die …

Zu diesem Wesen der schlichten Gemüter gehört auch, ein „Zentrum“ zu errichten sich nur denken zu können, das deren einfache Welt manifestiert …

Zum Wesen der schlichten Gemüter gehört auch, niemals um Ratschläge und Warnungen verlegen zu sein, stets genau zu wissen, wer etwas bloß „sogenannt“ ist …

Zum Wesen der schlichten Gemüter gehört auch, ganz vorne in der Reihe zu stehen, um ihren Lob ergeben zu überreichen …

Im Umfeld von schlichten Gemütern sind unweigerlich vor allem Männer anzutreffen, die gar im hohen Alter sich noch radikalisieren, wenn ihre Kraft auch nur noch zum Verbalradikalismus reicht, Eier auf Menschen zu werfen …

Für schlichte Gemüter ist ein Gesetz weise, wenn sie es als weise erkennen …

Schlichte Gemüter haben ein schlagendes Herz vor allem für Männer, die ihnen ein ganzes Land sind, das sie verteidigen, indem sie nicht die Namen der Männer nennen, die sie in Wahrheit verteidigen, sondern den Namen des Landes, im Namen des Landes rücken sie aus, während sie doch nur im Namen dieser Männer ausrücken, von Begin an, um nur eine von deren Zeit benannt herauszugreifen,

und hierein reiht sich Oskar Deutsch ein …

Mises

am Sonntag, dem 4. Mai 2025, in der Dokumentation „Österreich – Die ganze Geschichte – Die große Depression“ von Ludwig von Mises erzählt, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreich (ORF III). Was für ein Roman, den jene gerne als Fernsehbuch gehört und gesehen haben werden, mit rechtem Genuß ihn immer wieder hören und sehen und empfehlen werden, deren Guru

von Mises

sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, eine kommunistische Erhebung in Österreich zu verhindern. Tief sitzt die Angst im konservativen Lager vor der Revolution […] Ludwig von

Mises notiert 1940 in seinen Erinnerungen, wie er Otto Bauer, den prominenten Führer der österreichischen Sozialdemokratie und Begründer des Austromarxismus, überzeugt: „Ich habe schon erzählt, wie mir das durch Einwirken auf Otto Bauer gelang, daß es damals in Wien nicht zum Bolschewismus gekommen ist, war einzig und allein mein Erfolg. Bauer habe ich allein von der Idee, den Anschluß an Moskau zu suchen, abgebracht.“

Maria Jahoda, überzeugte Sozialdemokratin, berichtet allerdings, daß Otto Bauer sie schon Mitte der zwanziger Jahre über die grausame Verfolgung Andersdenkender in der Sowjetunion aufgeklärt und damit von der kommunistischen Idee abgebracht habe. Für

von Mises

führt der Sozialismus notwendigerweise zu Not, Elend und Gewalt. Eine Planwirtschaft produziere immer an den Bedürfnissen der Menschen vorbei, nur der freie Markt garantiere eine realistische Preisbildung und damit das natürliche Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Und so endet schon die Spekulationsära 1924 in Österreich mit einem dramatischen Kursverfall und wirft viele Menschen in noch größere Armut zurück. Ein Bankensterben setzt ein. All das hatte

von Mises

vorhergesagt. Er berät in seiner Funktion als Sekretär der Handelskammer auch die Regierung in Wirtschaftsfragen. Allerdings scheint sein direkter Einfluß geringer als er selber annimmt. In den Tagebüchern von Bundeskanzler Seipel findet er kaum Erwähnung.

„In den Tagebüchern von Bundeskanzler Seipel findet er kaum Erwähnung.“ Ach. Wer Einfluß hat, braucht nicht auch noch in Tagebüchern mehr als einmal erwähnt zu werden, und Mises Einfluß so recht auf die auf Seipel folgende Volkskanzlerei, der für die Menschen in Österreich folgenschwer leidensreich …

Auf das in dieser öffentlich-rechtlichen „Dokumentation“ Aufbereitete näher einzugehen, ein weiteres Mal auf Mises einzugehen, der selbst, wenn er es noch erleben hätte können, voll des Dankes für das zu ihm so milde und überaus freundlich Gesagte gewesen wäre, ist in diesem Kapitel nicht mehr notwendig, zu viele gibt es bereits zu Hayek und Ludwig

Mises

erhält trotz seines wissenschaftlichen Renomees niemals eine Anstellung als ordentlicher Professor. Hierfür ist er einerseits zu kompromißlos, er ist bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Noch wesentlicher aber dürfte seine jüdische Herkunft gewesen sein. Er unterrichtet daher als Privatdozent und hält seine Seminare in der Handelskammer statt in der Uni ab.

„Seine jüdische Herkunft“ aber war damals schon jenen nicht wesentlich, die unter seinem wirtschaftstheoretischen Einfluß das Land dorthin führten, wo es schließlich endete, im Untergang, noch unwesentlicher ist heute seinen wirtschaftstheoretischen Wiedergängerinnen „seine jüdische Herkunft“, für ihre Gesinnung nehmen sie, was ihnen brauchbar dünkt.

Aber letztlich doch nicht jeden Menschen mit „jüdischer Herkunft“, sie teilen sie ein, in jene, die für sie brauchbar, wie eben Mises, und in jene, mit denen sie weiterhin dem Antisemitismus frönen, über einen von diesen

schreibt beispielsweise G. G. im „Deutschland Kurier“, der,

also der Kurier des Deutschlands, beispielsweise mit einem Mises-Zitat den Antisemitismus von sich weisen und seinen Philosemitismus vor sich hertragen kann. „Niemals eine Anstellung — noch wesentlicher seine jüdische Herkunft“ … Damit dürften wohl die für diese Dokumentation Verantwortlichen ihrem Philosemitismus Ausdruck verliehen haben; Ach, Mises mußte einem Ruf nach Genf folgen, um einen universitären Lehrauftrag …

Hierzu erscheint doch passend ein Zitat aus „Die Welt nach Gaza“, auch wenn auf Deutschland bezogen ist,

so ist doch in Österreich der Philosemitismus zur rechten Zeit entdeckt worden, als die Vaterpartei der nun in Deutschland als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuften Partei in Österreich Regierungspartei wurde: „Doch wie der Historiker Frank Stern in seinem Buch Im Anfang war Auschwitz (1991) schonungslos darlegte, ist der deutsche Philosemitismus ein ‚politisches Instrument‘, das nicht nur eingesetzt wird, um ‚außenpolitische Optionen zu rechtfertigen‘, sondern auch, um in Zeiten, da ‚der innere Friede durch antisemitische, antidemokratische und rechtsextreme Erscheinungen gefährdet ist‘, eine ‚moralische Haltung zu demonstrieren‘. Somit erreichen Israelphilie und Philosemitismus in Deutschland gerade zu der Zeit einen Höhepunkt, als es dort zu einem erneuten Wiederausbruch rechtsextremer Wut kommt.“

Genug jetzt, zu viel schon des Eingehens auf die dokumentarische Weichzeichnung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs.

Am Sonntag, dem 4. Mai 2025, in der Dokumentation „Österreich – Die ganze Geschichte – Die große Depression“ von Ludwig von Mises erzählt, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreich (ORF III). Was für ein Roman, den jene gerne als Fernsehbuch gehört und gesehen haben werden, mit rechtem Genuß ihn immer wieder hören und sehen und empfehlen werden, deren Guru

Auch der spätere Wirtschaftsnobelpreisträger August Friedrich

von Hayek

nimmt an einigen dieser Seminare teil.

Ludwig Edler von Mises wird 1881 in Lemberg der österreichisch-ungarischen Monarchie geboren. Er wächst in jüdischen Familie des gehobenen Bildungsbürgertums elitär auf. Ludwig lernt Englisch, Polnisch, Italienisch, Französisch. Er studiert ab 1900 in Wien Rechtswissenschaften und promoviert 1906 zum Doktor juris. In seiner Habilitationsschrift beschreibt er 1912, was den Wert des Geldes bestimmt. Die Geldpolitik der Notenbank versucht die hohe Staatsverschuldung durch das Drucken von Geld in den Griff zu bekommen. Genau in diesem Eingriff des Staates sieht der Jurist und Ökonom Ludwig von Mises einen gravierenden Fehler.

von Mises, der zu einem der wichtigsten Vertreter der sogenannten Wiener Schule der Wirtschaftstheorie wird, warnt daher schon vor dem Krieg vor der Gefahr einer Inflation. von

Mises Warnungen

vor einer Geldentwertung bleiben ungehört.

1934 einem Ruf als Professor gefolgt war, emigriert 1940 aus Furcht vor den Nazis nach Amerika. Erst in den 1980er Jahren wird seine liberale Theorie in den USA und in Großbritannien großen Anklang finden.

Auch durch den Einfluß von Friedrich von Hayeks.

Diese Phase „Weniger Staat, mehr Privat“ wird

als Reagonomics und Thatcherism nicht ununumstritten in die Geschichte eingehen. von

Mises erlebt diesen Siegeszug der liberalen Wirtschaftstheorie nicht mehr, er stirbt 1973 in New York.

So wird am Sonntag, dem 4. Mai 2025, in der Dokumentation „Österreich – Die ganze Geschichte – Die große Depression“ von Ludwig von Mises erzählt, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreich (ORF III). Was für ein Roman, den jene gerne als Fernsehbuch gehört und gesehen haben werden, mit rechtem Genuß ihn immer wieder hören und sehen und empfehlen werden, deren Guru Mises