Zum Parlamentarischen Blindheitstag, 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008: Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Im Angesicht des Gegenwärtigen sind Erinnerungsreden so wahr, wie eben Festreden je wahr sind …

Im Angesicht des Gegenwärtigen ist das Schweigen von der Vergangenheit die einzige wahre Gedenkrede …

Im Angesicht des Gegenwärtigen ist das Handeln im Gegenwärtigen das einzig wahre Gedenken, beispielsweise auch an den Novemberpogrom in Österreich in 1938 …

Erste Nationalratspräsidentin warnt vor UnbelehrbarenIm Angesicht des Gegenwärtigen zu appellieren, wie es Barbara Prammer zum Anlaß einer der zu Gewissensberuhigungsübungen verkommenen Gedenkveranstaltungen aktuell tat, „jedes Wort auf die Goldwaage zu legen“, zeugt von einem völligen willentlichen Unkenntnisvorgeben des Gegenwärtigen … Die Goldwaage ist längst unter der Last all der unentwegt auf sie geschmissenen Wörter zusammengebrochen und also seit langem schon unbrauchbar geworden für das, was tatsächlich zu wägen ist: das Handeln, die Wahlstimme … Daß die Goldwaage längst irreparabel geworden ist, ist bloß aber nicht nur Barbara Prammer noch nicht aufgefallen – wie denn auch? Ihre Wahstimme hat sie nicht auf die Waage gelegt, ehe sie schon im März 2013 verkündete, Norbert Hofer bekomme ihre Stimme … Daß die Goldwaage … ist bloß aber nicht nur Barbara Prammer noch nicht aufgefallen – wie denn auch? Ihr Handeln hat sie beispielsweise am 28. Oktober 2013 nicht auf die Waage gelegt. Denn hätte sie es getan, wäre sie an diesem Tag ebenfalls auf dem Viktor-Adler-Platz gestanden, um gegen die rechte Gewalt, gegen den Überfall auf Menschen in Wien am 27. Oktober 2013 ihre Stimme zu erheben … aber in einer Demokratie hat ein jeder Mensch nur eine Stimme, und ihre Stimme mußte Barbara Prammer sich für den 29. Oktober 2013 aufsparen, ward ihre Stimme doch Norbert Hofer schon seit Monaten versprochen …

Einst, wenn es einen Bedarf an weiteren respektive neuen Gewissensberuhigungsübungen geben sollte, wird in Österreich sich der 29. Oktober 2013 dafür anbieten, unter dem Gedenkveranstaltungstitel „Parlamentarischer Blindheitstag“ … Der Parlamentarische Blindheitstag wäre auch ein dankbarer Gedenktag: könnte dieser doch gleich an zwei Tagen begangen werden: für den 29. Oktober 2013 und für den 28. Oktober 2008 … Aber bis dahin ist das Land mit den gegenwärtigen Gewissensberuhigungsübungen ja noch gut versorgt … Was mit einer kaputten Waage auch nicht mehr zu wiegen ist, ist der Inhalt … Barbara Prammer spricht mit dem Hinweis auf das Bauernhaus im Oberösterreichischen von den „Unbelehrbaren“ und, es müsse aufgepasst werden, daß es nicht noch mehr werden … Im Parlament im Wienerischen ist das Aufpassen eine leichte weil überschaubare Aufgabe. Denn, nur mehr 20 Prozent von 183 Wählerinnen und Wählern sind noch keine „Unbelehrbaren“, bereits achtzig Prozent hielten diesmal unbelehrbar daran fest, ein Hauptgesinnungsschreiber dieser Gemein-Schaft ist ein Wählbarer für eines der höchsten Staatsämter … Gegenüber vor fünf Jahren eine Steigerung um etwas knapp über zehn Prozent … Wie wird die Steigerung in fünf Jahren aussehen? Wird es dann im Parlament neunzig und mehr Prozent „Unbelehrbare“ …?

Mit dem Schmeißen der Wörter auf die kaputte Waage jedenfalls wird das „Aufpassen“ nicht funktionieren …

Eine Rune auf der 21er Theke – Eine Runde Bauernhaus – Parlament

Beinahe hätte vom dem heutigen Tag gesagt werden können, es ist ein schöner Tag gewesen, weil nichts geschrieben hätte werden können, da kein geeignetes und also klares Bild von der Rune, wie diese im Fernsehen zu sehen war, von den Filmberichten zu ziehen gewesen ist, von der Rune auf der Theke im Bauernhaus im Oberösterreichischen, in dem der Verein Objekt 21 …

Runen aus OberösterreichAls die Suche schon abgebrochen werden wollte mit dem freudigen Ausruf, es ist ein schöner Tag gewesen, wird dummerweise rfjwatch noch aufgerufen, und was ist dort klar und deutlich zu sehen – die Rune auf der 21er Theke …

Enttäuscht darüber, daß es kein schöner Tag gewesen sein wird, will bloß noch festgehalten werden, daß Runen in bestimmten Kreisen nicht unbeliebt sind, und wie es scheint, besonders im Oberösterreichischen, die einen schmücken ihre Theke und ihre Haut mit Runen, ein Dritter wiederum signiert seine Bilder, die er als Geschenk in das österreichische Parlament trägt oder von anderen, etwa von He.-Chr. Strache verschenkt werden …

Damit die Runen nicht die Träume mißraten lassen, sich schnell noch erinnern, was bereits über Runen hier geschrieben wurde, wie beim direkten Ansprechen darauf reagiert wird, ob im Gerichtssaal, ob in einer Zeitung – stets das gleiche Muster, es ist nicht, was es ist, es wird nichts gewußt, Ahnungslosigkeit über Ahnungslosigkeit, Unschuldigkeit über Unschuldigkeit, alles nur Unterstellungen und so weiter und so fort …

Runen - Who makes the nazisAch, sollen doch die Träume mißraten, schlimmer als im Wachen kann es nicht werden, wird gedacht, als die Tyr-Rune aus dem Bericht über den 21er Prozeß zum Odin-Wiesinger-Cover der „Tyr“-Ausgabe führt und diese Publikation zu „Who makes the Nazis?“, und beschlossen, schlafen zu gehen …

Und beim Hinübergleiten in den Schlaf ein beruhigender Gedanke, Norbert Hofer hört Bach, verbreitet er, und nicht beispielsweise … Und der Traum, entgegen den Befürchtungen, ein angnehmer, bekräftigt dieser doch, Odin Wiesinger ist mit der Marko Germania Pinkafeld, dessen Ehrenmitglied Norbert Hofer ist, befreundet, aber das heißt nicht, daß Norbert Hofer mit Odin … Unangenehm wird es im Traum dann aber doch, weil eine Reise durch die eigene Schreibe anzutreten ist, die Route ausgewählt nach Stichworten Rune, Wiesinger, Graf, Parlament, Abgeordnete, Schreibstaffel, Satire … Spindelegger … Mölzer … He.-Chr. … Hofa …

NS In der freiheitlichen ZZ versuchte E. K. L. einmal für Odin Wiesinger wegzuschreiben, daß dieser Runen für sein Logo verwende … Übrigens, für die freiheitliche ZZ schreibt auch Norbert Hofer, der nun von einem der höchsten österreichischen Staatsämter aus das Verbotsgesetz -, ach ja, es solle doch nicht, argumentiert Norbert Hofer, verboten sein, etwas Dummes zu sagen. Ist es auch nicht. Sie werden das bestätigen können, Herr Hofer. Im Bauernhaus. Da ist es ja beispielsweise nicht bei Dummheiten geblieben, wie die Verurteilungen …

Nicht Norbert Hofer, die Hofa in Parlament und Medien verhalten sich skandalös

Norbert Hofer als III. Präsident NR verursacht gleich in der ersten Woche seiner Amtszeit Aufregungen durch prototypische freiheitliche Ansichten, und die werden nun als Skandal empfunden.

Der Skandal sind nicht die vor Veränderung durch eine Stahlummantelung geschützten freiheitlichen Anschauungen, noch ist Norbert Hofer die Ursache des Skandals, sondern der Skandal ist, daß erst mannigfache Wiederholungen zu Aufregungen führen, die nun nutzlos sind, weil nicht mehr gehandelt werden kann, gehandelt wurde davor mit der Wahl von Norbert Hofer, der Skandal ist, daß die Gesinnung einer solchen Gemein-Schaft eine Zustimmung von achtzig Prozent im österreichischen Parlament immer noch erhält, und ebenfalls ein Skandal ist es, daß im Vorfeld der Wahl im Parlament nicht nur medial breit geschwiegen wurde über eine solche Gesinnung, die Norbert Hofer nicht nur vollständig teilt, sondern auch ihr Hauptschreiber ist …

Nicht nur Norbert Hofer verhält sich skandalösIm Angesicht einer solchen Gesinnung ist bereits das Schweigen ein Skandal, aber aus diesem Skandal wird ein Megaskandal dadurch, daß Norbert Hofer durch eine positive Berichterstattung noch verwöhnt wurde, dadurch ohne Not Wahlhilfe bekam, für die er sich auch gleich recht artig bedankte …

Der Skandal ist auch, daß in Österreich nach wie vor nach dem Motto gehandelt wird, wie bereits zwei Tage vor der Wahl an die Abgeordneten geschrieben wurde und mit Blick auf die mediale Öffentlichkeit erweitert werden kann: statt rechtzeitig lieber danach und das dafür recht kurz …

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Ist es nicht ein besonderer Hohn, daß gerade jene Wähler und Wählerinnen, die allgemein bekannt sind als Abgeordnete im österreichischen Parlament, am meisten bildungsresistent und, muß gesagt werden, am meisten zukunftsdenkresistent sind, die gleichzeitig verantwortlich und gefordert sind, für gesetzliche zeitgemäße Bildungsrahmenbedingungen zu sorgen?

Aber es wird mehr und mehr verstehbar, daß es den Wählerinnen und Wählern, die allgemein bekannt sind als Abgeordnete im österreichischen Parlament, seit Jahrzehnten nicht gelingt, eine zeitgemäße Bildungsreform in ein entsprechendes Gesetzeswerk zu bringen. Wie denn auch? Die Praxis dieser Wähler und Wählerinnen sagt diesen doch, es geht auch so. Ohne Reform. Ohne Bildung. Ungelernt, lebt sich’s ungeniert. Mit der Wahl von Norbert Hofer haben die Hofas Zeugnis ihrer Lernunfähigkeit, Kurzzeitdenkkompetenz und Blindheit abgelegt. Weder aus der Geschichte mit Martin Graf haben sie irgend etwas gelernt, noch aus der Geschichte und Gegenwart mit Norbert Hofer …

Die Hofa sind’s, die die Präsidenten machen, und nicht die Präsidenten wählen sich selbst, obgleich angenommen werden darf, Norbert Hofer wird sich selbst auch gewählt haben wie vor fünf Jahren wohl ebenfalls Martin Graf, soher ist Norbert Hofer auch ein Hofa …

Norbert Hofer - Gemeingefährliche Wähler und Wählerinnen im ParlamentUnd Norbert Hofer selbst tritt als Kronzeuge gegen seine Hofas auf. Denn bereits innerhalb einer Woche nach seiner Wahl zum III. Präsidenten NR bestätigt Norbert Hofer eindrücklich, weshalb er ein unwählbarer Kandidat für dieses Amt war. Aber für die Wählerinnen und Wähler im Parlament am Wahltag: das Lächeln und dazu eine Blume am Rock: einfach unwiderstehlich … Und in den Tagen danach wohl mit einem Lächeln seinen medialen Dank vorgetragen: Schon zwei Tage nach seiner Wahl verbreitet Norbert Hofer die freiheitliche und also burschenschaftshörige Bibelgeschichte als Freibrief für die Schaften in der Gegenwart, sie, die Burschenschaften, seien beim Aufstieg von Adolf Hitler verboten worden … Und am sechsten Tag nach seiner Wahl das freiheitliche Wegbeten des Verbotsgesetzes …

Ob Hannes Jarolim bei dieser Wahl auch ein Hofa war, kann nicht gewußt werden, aber er benimmt sich nun wie ein Hofa, also unschuldig und „äußerst erstaunt und negativ überrascht, habe es für Hofer doch von verschiedenen Seiten Vorschusslorbeeren gegeben“ … Die Wahl von Norbert Hofer ist nur ein Beispiel, ein beklemmendes allerdings. Eine Wahl, die aber auf die generelle Arbeitsweise im Parlament kein gutes Licht wirft. Ob Hannes Jarolim etwa, wenn er kein Wähler ist, sondern Gesetzgeber, Gesetzen auch auf diese Art seine Stimme gibt oder verweigert, weil es aus irgendwelchen Ecken her heißt, dieses oder jenes Gesetz gehe in Ordnung bzw. nicht in Ordnung? Von Barbara Prammer darf angenommen werden, daß sie bei dieser Wahl eine Hofa war. Bereits im März 2013 hat sie öffentlich verkündet, Norbert Hofer ihre Stimme zu geben … Hat Hannes Jarolim bei den Vorschußlorbeeren in erster Linie an Barbara Prammer gedacht, treffender, sich an das Gedachte von Barbara Prammer erinnert? Läßt er, um bei Hannes Jarolim als abgeordnetes Beispiel zu bleiben, als Gesetzgeber auch andere denken?

Norbert Hofer ist lediglich ein exemplarisches Beispiel. Nämlich dafür: Es wird endlich Zeit, daraus Lehren zu ziehen. Die Wähler und Wählerinnen, die allgemein bekannt sind als Vertreter und Vertreterinnen der repräsentativen Demokratie in Österreich, sind demokratiepolitisch, und das zeigt diese Wahl von Norbert Hofer durch die Hofas auf beklemmende Art, gemeingefährlich, gemeingefährlicher jedenfalls als die Wähler und Wählerinnen außerhalb des Parlamentes …

Es wird endlich Zeit, über eine andere Demokratie nachzudenken, mehr, es anzugehen, noch mehr, es radikal rasch zu verändern.

Norbert Hofer – Kaum eine Woche im Amt und …

schon die Fürsprache für jene, denen für ihre Wiederbetätigung das Verbotsgesetz lästig ist  … Ach, was wird in den nächsten fünf Jahren noch alles von Norbert Hofer zu hören sein und mehr noch von den Abgeordneten, die ihn zu ihrem III. Präsidenten NR machten …

Norbert Hofer Nicht einmal eine Woche im AmtWozu alles wiederholen? Es ist alles bis zum Überdruß bekannt … Vor allem den Abgeordneten, die ihn wählten … Wozu alles wiederholen? Es ist alles bis zum Überdruß bekannt … Vor allem auch den Medien, die die Legende vom netten Gesicht der Freiheitlichen statt zu berichten …

Was werden die achtzig Prozent der Abgeordneten, die ihn zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, sagen? Zu ihrer Entschuldigung. Die Tradition in diesem Land werden sie als Fahne schwingen: Nichts gewußt zu haben. Er lächelte stets so fein und freundlich … Er wird es so schlimm nicht gemeint haben …

Diese Wahl wird nicht nur Nobert Hofer motivieren, sondern nicht wenige in diesem Land, denen die hoferisch freundlich und lächelnd vorgetragenen Sätze Ansporn sein werden, sich besonders zu betätigen …

Rechte Gewalt in Wien gegen Menschen und Freiheitliche suchen panisch nach gegenzurechnender Gewalt in Deutschland

Norbert Hofer – Kaum zwei Tage im Amt

Von der gemeingefährlichen repräsentativen Demokratie in Österreich und die Kornblume von Norbert Hofer ist sein Schmiß

Gratulation zur rechten Wahl von Norbert Hofer

Norbert Hofer, Volksmann, gegen Verbotsgesetze und Rechte mit Vätern

Ein anderer Dritter Nationalratspräsident wird Norbert Hofer sein – er hört Bach und verbreitet keinen Rennicke

Norbert Hofer – Kaum zwei Tage im Amt und …

wie er sich von seinem Vorgänger Martin Graf, dessen Fürsprecher er treu bleibt, unterscheidet, war im heutigen Morgenjournal von Ö 1 um 7.00 Uhr …

Wie Norbert Hofer das einschlägig von Freiheitlichen über Burschenschaften Verbreitete recht auswendig gelernt aufsagen kann … Dieses „Ehrenmitglied der Marko Germania Pinkafeld“, die einen Freund haben, den Martin Graf zum Nationalratspräsidentenkünstler sich erwählte – Odin Wiesinger …

Norbert Hofer - Warnung Burschenschaften sind nichtUnd wie der Radiojournalist die Rede vom netten Gesicht der Freiheitlichen wiederholt …

Und wie Norbert Hofer bestätigt, daß für den nun nächsten freiheitlichen III. Präsidenten NR es dasselbe sei: die Wahlkampfbotschaften der Freiheitlichen und die Inhalte der Freiheitlichen …

Die Inhalte der Freiheitlichen schreibt federführend Norbert Hofer, wie noch erinnerlich ist, und aus diesen Inhalten werden dann halt die einschlägig bekannten Wahlkampfreime der Freiheitlichen …

Ach, wie anders ist doch Norbert Hofer, legt recht brav die Kornblume ab, wenn er seinen Stuhl neben Barbara Prammer und Herrn Kopf …

Der Schutzinstikt gegen die Willkür geht verloren und auch Alfred Goubran verliert ihn

Die erste Reaktion vor Tagen war, sofort vergessen, dieses sonderliche Interview, von dem so gar nicht geglaubt werden kann, daß es überhaupt ein Gespräch war, sondern mehr das alleinige Abfassen eines Denkprobierzettels von Alfred Goubran, mit dem er Marie-Theres Egyed dann nicht zum Einkaufen aber in die Redaktion schickte, um etwas zu verkaufen, das immer öfters verkauft werden will …

Und ebendieser vermehrt versuchte Verkauf eines Ausschließgesellschaftsmodells läßt es nicht zu, diese Veröffentlichung durch die Tageszeitung „Der Standard“ zu übergehen … Es kann auch nicht damit abgetan werden, Alfred Goubran wisse einfach nicht, worüber er spricht. Und weil es eben kein solitärer Zugang von Alfred Goubran ist, kann dieser Denkprobierzettel nicht übergangen werden. Als jüngste Beispiele, in welche Reihe sich Alfred Goubran stellt, sei lediglich verwiesen auf Kevin, der seine Artikel mit Christian Ortner unterschreibt, und auf die freiheitliche Gemein-Schaft, die von einem elitären Reich träumt, in dem ebenfalls nicht alle wählen dürfen …

Menschgemäß weiß Alfred Goubran nicht, wovon er spricht. Er hätte sonst jauchzen müssen, denn diese Ausschließgesellschaft ist zu einem Großteil bereits realisiert. Wie viele in Österreich bereits jetzt von Wahlen ausgeschlossen sind, er hätte im heurigen August bloß seine Denkprobierzettelveröffentlichungszeitung einmal genau lesen müssen, aber die Überheblichkeit eines sich wohl selbst als den idealen Wahlberechtigten Ansehenden läßt Genauigkeit nicht zu, er hätte dann auch nichts mehr zu sagen, treffender, zu plaudern, augenblicklich müßte er sogar mit dem Denkprobieren aufhören …

Alfred Goubran veröffentlicht einen Denkprobierzettel

„Der Standard“, 25. Oktober 2013

Es will, und das darf wirklich wörtlich genommen werden, nichts gegen Alfred Goubran geschrieben werden, aber es muß sofort und immer gegen Modelle einer Ausschließgesellschaft und Wegsperrgesellschaft geschrieben werden. Gegen diese Lockungen in eine Draußen-vor-derTür-Gesellschaft, zu der jene verlocken möchten, die als Türsteher und Türsteherinnen selektieren wollen, wer hinein und vor allem, wer draußen zu bleiben hat … Deshalb auch die Konzentration auf diesen Teil des Denkprobierzettels, obgleich es ein leichtes wäre, über den gesamten Denkprobierzettel ein -, aber es geht nicht um Alfred Goubran, sondern darum, daß wieder, ein weiterer aufritt …

Und solchen Aufritten ist stets und sofort entgegenzutreten, ist sofort die Frage eindringlich zu stellen, wohin führen solche Ausschließ- und Wegsperrgesellschaftsmodelle … In Letzte Einkehr notiert Imre Kertész am 11. September 2001:

„In Mittel- und Osteuropa [zeigen] die politischen Prozesse der letzten zehn Jahre, daß sie [die Demokratie] jederzeit zurücknehmbar ist. In diesen Ländern hat sich die Demokratie noch nicht als eine Existenzbedingung erwiesen; in diesen Gesellschaften hat sich noch kein spürbarer Schutzinstinkt gegen die Willkür entwickelt. Im Gegenteil, es haben sich eher jene Instinkte entwickelt, die der Überlistung durch eine Willkürherrschaft dienlich sind, dem Fortbestand und Überleben autoritärer Macht.“

Der Schutzinstinkt gegen die Willkür, von dem gemeint wurde, es würde diesen in Österreich geben, geht auch im sogenannten Westen und also auch in Österreich verloren, die Demokratie als Existenzbedingung will auch im sogenannten Westen und also auch in Österreich aus dem Gesellschaftsvertrag als Hauptbedingung gestrichen werden, von immer mehr Menschen und vor allem von jenen Menschen, die sich selbst als Spitzen der Gesellschaft verstehen … Dolche haben Spitzen, sie sind, das entspricht mehr der Wahreit, stickers of democracy …

PS Und haben nicht gerade am 29. Oktober 2013 die Wählerinnen und Wähler im Parlament vorgezeigt, was herauskommt, wenn nur eine sehr privilegierte Schicht wählen darf? Mit ihrer Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten … Von allen von dieser Wahl Ausgeschlossenen hätte Norbert Hofer keine achtzigprozentige Zustimmung erhalten …

Die Kornblume ist der Schmiß von Norbert Hofer – Von der gemeingefährlichen repräsentativen Demokratie in Österreich

Den Abgeordneten konnte bereits zwei Tage davor in einer persönlichen E-Mail zu deren überwältigenden Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten gratuliert werden. Wie erwartet, wurde er gewählt, mit überwältigender Mehrheit. Norbert Hofer wurde mit 80,3 Prozent gewählt, die Erste Nationalratspräsidentin mit 83,5 Prozent und der Zweite Nationalratspräsident mit 82 erhielten gerade noch ein wenig mehr Zustimmung …

Gemeingefährlichkeit der repräsentativen DemokratieBei der Nationalratswahl am 29. September erhielten Freiheitliche 20,51 Prozent. Die Wähler und Wählerinnen außerhalb des österreichischen Parlamentes wählten zu rund 80 Prozent nicht Freiheitliche, die Wählerinnen und Wähler im Parlament hingegen wählten zu rund 80 Prozent einen Freiheitlichen zum Dritten Nationalratspräsidenten, der an diesem Parlamentswahltag seinen Schmiß im Knopfloch trug. Diese offen zur Schau getragene Gesinnung war den Wählerinnen und Wählern im Parlament wohl kein letztes Argument, für Norbert Hofer nicht zu stimmen …

Das Positive daran ist, wenn etwas Positives daran ist, das Positive daran ist, daß außerhalb des österreichischen Parlamentes nicht 80 Prozent diese Gesinnung wählen. Obgleich den Wählerinnen und Wählern außerhalb des Parlamentes, die Freiheitliche wählen, das Gemeinste unterstellt wird, bildungsfern zu sein, mehr noch, dumm und stumpf zu sein, Verliererinnen und Verlierer zu sein, erhalten Freiheitliche außerhalb des Parlamentes aber lediglich rund 20 Prozent (zugegeben, ein sehr hoher Prozentsatz, wird bedacht, daß die stimmenstärkste Partei nicht einmal mehr auf 27 Prozent kommt), während im Parlament rund 80 Prozent …

Der Schluß aus dieser Parlamentspräsidiumswahl von gestern ist so einfach wie erschütternd zu ziehen. Nicht die Wähler und die Wählerinnen außerhalb des Parlamentes sind – noch nicht in demselben Ausmaß – zu fürchten, aber die Vertreter und die Vertreterinnen der repräsentativen Demokratie in Österreich haben mit dieser Wahl eines Freiheitlichen mit dieser Gesinnung ihre Gemeingefährlichkeit vorgeführt.

Was kann gegen diese Gemeingefährlichkeit der repräsentativen Demokratie in Österreich getan werden? Deren beruflichen Vertreterinnen und Vertreter im Parlament bilden, bilden und noch mehr bilden? Vor allem einzuschärfen, ein nettes Gesicht ist nicht mit Inhalt gleichzusetzen. Mit Stichtag 9. Mai 2012 war das Durchschnittsalter im österreichischen Parlament 51,23 Jahre … Die Lernfähigkeit und vor allem die Lernwilligkeit soll in diesem Alter schon sehr gering sein, wie oft zu hören ist, allerdings vorgebracht gegen Menschen außerhalb des Parlamentes, vor allem gegen Menschen, die in diesem Alter arbeitslos sind.

NS Norbert Hofer hat sich auf der Plattform des Unternehmens Twitter einen Tag vor seiner überwältigenden Wahl zum III. Präsidenten NR für die positive Berichterstattung bedankt … Über die Vertreter und Vertreterinnen der sogenannten vierten Gewalt in einer repräsentativen Demokratie ist oben bereits geschrieben worden, beim nochmaligen Lesen muß lediglich „Wähler und Wählerinnen im Parlament“, „Vertreterinnen und Vertreter im Parlament“ usw. getauscht werden gegen …

Rechte Gewalt gegen Menschen in Wien und Freiheitliche suchen panisch nach gegenzurechnender Gewalt in Deutschland

Es muß heute in aller Frühe panisch bei den Freiheitlichen zugegangen sein, um rasch eine Gegenantwort auf den gestrigen Überfall zur Mittagsstunde in Wien zu verbreiten. Panisch deshalb, weil sie in der Eile auf ein Buch aus dem Jahr 2010 zurückgreifen mußten, um Menschen, die Freiheitliche Ausländer nennen, der Gewalt bezichtigen zu können. Ganz nach dem freiheitlich verstandenen Nächstenliebe-Gebot, Zahn um Zahn, blindes Auge um blindes Auge …

Gewalt in Wien - Freiheitliche antworten mit GegenrechnungUm 9.00 Uhr bereits ist die Antwort veröffentlicht. Und Freiheitliche wissen, sie können sich auf ihre Schreibstaffel verlassen. Die Schreibstaffel liefert nach: die Entschuldigung, die Verharmlosung … Um 14.56 Uhr bereits schreibt etwa Odin in seinem Kommentar u.v.a.m. dazu, wer sich dagegen wehre, werde gleich als „Rechtsradikaler, als Nazi“ …

Auf wessen Buch die Betreiber der freiheitlichen Website, die ab morgen wieder einen ihrer Autoren als Dritten Nationalratspräsidenten und eine ihrer Autorinnen als Nationalrätin ansprechen werden können, in der Eile zurückgreifen mußten, ist einfach schnell gesagt, nämlich auf das Buch eines „Salonfaschisten“ (zu dem übrigens erst im September 2013 etwas zu schreiben war) …

NS In der Panik scheinen die Treiber der freiheitlichen Website keine geeignete Gegenrechnung aus Österreich gefunden zu haben … Anderseits ist es aus freiheitlicher Sicht doch wieder eine recht geeignete Gegenrechnung, wird doch die „Bevölkerung Wiens als eine „deutsche“, der „Charakter Österreichs als deutscher“ beschrieben, in der freiheitlichen ZZ, diesem weiteren Gesinnungsmedium, das ab morgen einen ihrer Kommentatoren wieder als Dritten Nationalratspräsidenten …

NNS Oder, es war doch einfach zu wenig Zeit, um beispielsweise die Kriminalstatistik derart umzuschreiben, daß die ihre geliebten „Deutschen“ in einem für sie rechten Licht … denn die Statistik wartet mit keinen Schmeicheleien für die von den Freiheitlichen als ihnen zugehörig empfundenen „Deutschen“ auf (worüber übrigens ebenfalls erst im September 2013 zu schreiben war) …

Gratulation zur rechten Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten

Norbert Hofer - Gratulation an AbgeordneteWie leicht ist es doch, die Arbeit der werten Damen und Herren im Parlament zu kritisieren, ihnen beispielsweise vorzuhalten, wen sie zum Dritten Nationalsratspräsidenten wählten und wählen werden, wie auch von dieser Stelle aus erst am 6. Oktober 2013 … Und darum soll ihnen auch einmal gratuliert werden, und zwar rechtzeitig, weil eben gewußt wird, die Wähler und Wählerinnen im Nationalrat machen es sich nicht leicht, sie stimmen nicht willkürlich für irgendwen, sie lassen sich nicht von Oberflächlichkeiten und über sich bestimmen.

Als Ermunterung zu ihrer neuerlich recht durchdacht zu nennenden Wahl am 29. Oktober 2013 wurde bereits heute an alle Abgeordneten des österreichischen Parlamentes diese E-Mail gesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

um Ihnen zur Ihrer recht klugen Wahl von Martin Graf zum III. Präsidenten NR zu gratulieren, ist es wohl zu spät. Damit aber diese Unhöflichkeit nicht noch einmal passiert, darf ich Ihnen heute schon zu Ihrer nächsten ebenfalls recht durchdachten Wahl vorab gratulieren.

Zwei Tage vor der anstehenden Wahl im Parlament kann bereits ausgeschlossen werden, daß Sie Norbert Hofer nicht mit überwältigender Mehrheit zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen werden. Ein Indiz dafür ist auch, daß es diesmal keine breite mediale Debatte darüber gibt, ob Norbert Hofer nun ein geeigneter Mann für dieses hohe Staatsamt ist oder nicht. Es herrscht einmütige Stille, die wohl so gedeutet werden darf, Norbert Hofer ist der rechte Mann für dieses hohe Staatsamt.

Darum heute schon: Gratulation zu Ihrer Wahl!

Es kann (und deshalb muß Ihnen einfach gratuliert werden) davon ausgegangen werden, Sie werden sich Ihre Wahl recht überlegt haben, Sie werden die Für und Wider gewogen haben, Sie werden zur Einsicht gekommen sein, Österreich braucht in Zeiten wie diesen an der Staatsspitze einen rechten Mann, und wer kann rechter für dieses hohe Staatsamt sein, als eben Ing. Norbert Hofer.

Und sollte Ihre recht kluge Wahl doch, am 30. Oktober 2013 schon oder  – nach einem meinetwegen österreichisch zu nennenden Motto: lieber danach als rechtzeitig – eher später kritisiert werden, darf ich Ihnen  voller Bewunderung Ihrer bald recht kompetenten Entscheidung mannigfache Gründe beisteuern, die Ihre Stimme für Norbert Hofer zusätzlich erklärlich machen. Diese Gründe finden Sie zu Ihrer freien Verfügung noch einmal zusammengefaßt unter Norbert Hofer, Mannsvolk, gegen Verbotsgesetze und für Rechte mit Vätern.

Ihre Arbeit bleibt so oft unbedankt. Und deshalb war es ein Bedürfnis, Ihnen einmal öffentlich zu gratulieren, Sie zu ermuntern, weiter so! Sie sind auf dem rechten Weg!

Mit freundlichen Grüßen,