„Sind wir schon auf dem Mars?“ – Chemtrails-Befaßter Norbert Hofer weiß vielleicht schon mehr

Es wurde bereits in „Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung“ von der internationalen Bedeutung der Freiheitlichen und ihren Leistungen für das Ansehen Österreichs in der Welt berichtet, mit dem Haupt- aber nicht Alleinbeispiel vom „Schweizer Krieger“ …

Ein besonderes Beispiel muß doch noch hinzugefügt werden, auch für „Terra Germania“ ist die freiheitliche Homepage eine Quelle des Wissens, verbreitet diese also auch sogleich den freiheitlichen Beitrag „Historiker revidieren die deutsche Kriegsschuld von 1914“. Daß auch auf dieser Site dieser Beitrag sofort recht verstanden wird, muß nicht besonders hervorgehoben werden, selbstverständlich wird sofort zum Sprung angesetzt, um die in diesen Kreisen brennende Frage nach der Schuld am Weltkrieg von 1939 bis 1945 zu stellen, Adolf Hitler als einen Mann des Friedens sich wieder betätigen zu lassen, der mit Auschwitz …

Freiheitliche Wissensquelle für Terra Germania

„Kurze Zeit danach wurde Henry Kissinger vom dunklen Cabal beauftragt, Hintermänner zu organisieren und die Hippie – Bewegung ins Leben zu rufen.“

Das überrascht nicht. Beklemmend und erschreckend daran ist nur, daß, wenn die Zahlen stimmen, derartige Sites Zugriffe in zweistelliger Millionenhöhe haben, und es stellt sich die bange Frage, wie viele davon sehen das als wahr an, mag es noch so aberwitzig, unerträglich, unfaßbar, wirr, ungeheuerlich, unsinnig und so weiter und so fort sein. Zwei Beispiele dafür wurden dennoch ausgeschnitten und auf die carte postale geklebt, es muß aber zugegeben werden, das es sogar zum Genieren ist, derartiges für eine Collage des Verdeutlichens auszuschneiden und aufzukleben …

In diesen Kreisen also werden freiheitiche Beiträge mit rechter Freude gelesen, erwartet und dann raschest wieder verbreitet. Auch keine Überraschung. Was aber von Interesse wäre – eine Frage allerdings, die nicht zum ersten Mal gestellt wird -, aus welchen Quellen schöpfen Freiheitliche ihr Wissen, beispielsweise Norbert Hofer und die anderen freiheitlichen Abgeordneten im Parlament?

Sind wir schon auf dem Mars

Kommentator in diesem Video aus dem Off: „Sind das Chemtrails? Chemtrails auf dem Mars. Sind wir schon auf dem Mars?“

Bei der letzten parlamentarischen Anfrage zu „Chemtrails“ gaben Norbert Hofer und die Mitfragenden aus seiner Gemein-Schaft keine Quellen an. Ist ihnen „Terra Germania“ dafür eine Quelle? Oder ähnlich welt- und wirklichkeitsabgewandte Sites? Sollte es von Norbert Hofer und weiteren freiheitlichen Abgeordneten diesbezüglich wieder eine parlamantarische Anfrage geben, in der die Frage vorkommt, ob bekannt sei, daß „Chemtrails“ auch auf dem Mars gesichtet worden seien und was die österreichische Bundesregieurng dagegen zu unternehmen gedenke, wenn sie darüber … dann könnten die Quellen der Freiheitlichen wieder ein wenig mehr eingegrenzt werden … Das ist deshalb von Interesse, also aus welchen tiefen Brunnen Freiheitliche ihr Wissen ziehen, weil es ein bezeichnendes Licht auf die Freiheitlichen und ihre – etwa Verschwörungen nachzugehen ist auch Arbeit -, also ihre Arbeit im Parlament, und es betriffft ja nicht nur irgendwelche Erscheinungen am Erden- oder Marshimmel, es betrifft ja nicht nur parlamentarisches Eintreten für SS-Mörder, es betrifft ja auch sehr relevante gesellschaftspolitische Themen, zu denen Freiheitliche recht dubiose Zahlen ….

NS Unabhängig davon, ob „Terra Germania“ für Freiheitliche ebenfalls eine Quelle des Wissens ist, eines verbindet sie, die Liebe zur Dichtung, konkret teilen sie die Liebe zu Theodor Körner, den die „Terra Germania“ zitiert und über den erst vor kurzem die freiheitliche ZZ schrieb, gesinnungstreu recht lobend …

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

Es klagen Freiheitliche stets, sie werden zu wenig gewürdigt, sie werden zu wenig anerkannt, für das, was sie sind, schlimmer, sie werden dafür auch noch straffrei „Rechtsextreme“, ja sogar „Nazis“ genannt, und dabei wollen sie doch nichts anderes, als das Ansehen Österreichs in der Welt zu mehren …

Und das tun sie, die Freiheitlichen, wahrlich, das tun sie. Und wie sie das tun – Respekt!

Deshalb sollen heute, wenige Wochen vor dem Jahresende, Freiheitliche in einer kursorischen Rückschau für das, was sie sind und tun, einmal so recht ganz vorbehaltlos …

Freiheitliche Beiträge finden internationale VerbreitungUnd wie ist eine solche Vorstellung in einem ihnen recht gerecht werdenden Licht am besten und am leichtesten möglich? Indem einfach auf die freiheitliche Homepage verwiesen wird, auf diese Homepage, von Freiheitlichen Unzensuriert betitelt, die freiheitliches Spitzenpersonal als Autoren und Autorinnen hat, vom ehemaligen III. Präsidenten NR über NRs bis hin zum zurzeitigen III. Präsidenten NR …

Freiheitliche haben auch stets damit recht zu kämpfen, daß ihnen Sachen aus der Vergangenheit vorgehalten werden, die also weit zurückliegen – der zurzeitige freiheitliche Obmann wird am besten verstehen, was damit gemeint ist, dem heute noch die Zeit, in der er ein junger Erwachsener war … Deshalb soll nur ein noch semmelwarmes Beispiel herangezogen werden, um aufzeigen zu können, wie Freiheitliche international beachtet werden, wie es die Welt nach freiheitlichen Beiträgen dürstet, wie freiheitliche Beiträge rascheste internationale Verbreitung finden. Am 15. November 2013 veröffentlicht die freiheitliche Homepage „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ und noch desselben Tages findet dieser freiheitliche Beitrag internationale Verbreitung, wobei der „Schweizer Krieger“ lediglich ankündigt, es werde morgen darüber einen Hauptartikel  … Und am 16. November 2013 gibt es dann diesen Hauptartikel … Der „Schweizer Krieger“ muß ein sorgsamer Mensch sein, kein Mann der Schnellschüsse, er überlegt, ehe er einen Hauptartikel schreibt, er nimmt sich einen ganzen Tag dafür Zeit, vielleicht ist ihm die freiheitliche Homepage nicht nur Wissensquelle, sondern in bezug auf Sorgfalt auch eine Lehrmeisterin … Wie es darum auch immer bestellt sein mag; jedenfalls übernimmt er den freiheitlichen Beitrag und denkt diesen gesinnungsgetreu, wie dieser zuvor bereits und gleichzeitig national weitergedacht wurde, fort und schreibt am 16. November dazu seinen Hauptartikel:

„Ist ihnen sicherlich schwergefallen? Hätte auch im 2 Weltkrieg einige Passagen die man Dringendst hinterfragen müsste.“

Das ist nicht, wie es die Fettierung nahelegen würde, die Überschrift des Hauptartikels, das ist der ganze Hauptartikel. Davor zitiert der „Schweizer Krieger“ seine freiheitliche Quelle … Möglicherweise lernte der „Schweizer Krieger“ von Freiheitlichen auch die Rechtschreibung. Nicht nur dieser Hauptartikel erzählt von den profunden Rechtschreibkenntnissen dieses Mannes, in seinem Block gibt es noch viele weitere herrliche Beispiele dafür; ein sehr bezeichnendes ist wohl, weil mit dem ungewollt eingestanden wird, welch hohen Wert die Wahrheit in diesen Kreisen besitzt: „Egal ob war oder nicht war“ – einen Friedensschluß mit der Wahrheit gibt’s nicht … Und das schreibt der „Schweizer Krieger“ in seinem Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, um die er sich ebenso sorgt, wie beispielsweise in Österreich Norbert Hofer …

Dermaßen eindrucksvoll ist also die internationale Reputation der Freiheitlichen, und es soll Ihnen nicht vorenthalten werden, wie es um das nationale Ansehen von dem „Schweizer Krieger“ bestellt ist. Hierzu ist ebenfalls ein entsprechender Auszug aus „Sie reden wieder von einem nationalen Sozialismus“ auf die carte postale geklebt. Daß Sie dabei auch etwas über Bernhard Schaub erfahren, ist nicht auf ein schlampiges Ausschneiden zurückzuführen, sondern darauf, daß gerade mit Bernhard Schaub gezeigt werden kann, was für international angesehene Reisepartner Freiheitliche für sich reklamieren können … Und einem derart international Anerkannten wird schon einmal ein Haus in Wien zur Heimat für einen Aufritt, ein Haus, das auch Freiheitlichen …

Schuldzuschreibung auf freiheitlicher Homepage für millionenfache Morde in den letzten 100 Jahren an den „Nahost-Schützling“

Es hat nicht lange gedauert, bis die Vorgabe über die „deutsche Kriegsschuld“ auf der freiheitlichen Homepage gesinnungsgetreu wirkt, schon heute schreibt einer aus der Schreibstaffel, wer millionenfachen Mord in den letzten einhundert Jahren zu verantworten hat, es sind der „Nahost-Schützling“ der „USA“ und die Vereinigten Staaten, die

Unzensurierte Schuldabwälzung und Schuldzuschreibung„nichts und niemanden etwas bezahlen, trotz aller Schuld einschließlich millionenfacher Morde, die sie in den letzten einhundert Jahren auf sich geladen haben.“ 

Gestern die Schuldwegschreibung auch von der Schreibstaffel, hin zu den jüdischen Menschen, und heute also schon die Schuldumhängung, wie in

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

bereits vermutet wurde, wohin der Pflug gezogen werden will, und heute schon, schneller als erwartet  …

Das Schlimme aber daran ist tatsächlich, diese Unfähigkeit, dieser Unwille zum Ausstieg aus der nationalistischen platten Vereinfachung, dieses hartnäckige Beharren auf ein Hinundherschieben der Schuld nicht und nicht aufgeben zu können und zu wollen, denn das gebiert nur Ungeheuer. Dabei wäre es so ein leichtes. Denn beispielsweise auch das Buch von Christopher Clark, mit dem Freiheitliche und mit ihnen ihre Schreibstaffel die Schuldabwälzung und die Schuldzuschreibung erneut probieren, böte einen guten Ausstieg und endlich das Annehmen der Erkenntnis, daß Geschichte komplexer ist, daß Geschichte nicht brauchbar ist, um die eigene Gesinnung zu rechtfertigen, die stets bloß ein wirres Gemenge ist, eine Zusammenschusterung der Wirklichkeit, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts gemein hat, die, die Gesinnung, nur mit gemein etwas gemein hat, nämlich gemein und gemeingefährlich …

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

Freiheitliche greifen nach jedem Strohhalm, um ihre geliebte deutsche Scholle reinzupflügen, aber das Rauspflügen der Flecken der Schuld hat nur zur Folge – wie vom Waschen her es bekannt ist, die Flecken werden rausgewaschen, wodurch die Farben der Kleidung wieder fleckenlos -, die ursprüngliche Farbe der freiheitlichen Erde ist wieder einmal ungetrübt erkennbar …

Heute wird es auf der freiheitlichen Homepage mit einem Kommentar über die „deutsche Kriegsschuld von 1914“ versucht, und wer es diesmal versucht, die Flecken aus der Erdfarbe zu pflügen, kann wieder einmal nicht gesagt werden. Denn die Kommentare werden nicht respektvie äußerst selten namentlich gekennzeichnet. So ein seltener Fall war es, als Norbert Hofer seine glühende Verteidigung von Martin Graf … Die erneute Frage provozieren also Freiheitliche selbst, Freiheitliche selbst sind für die Annahme verantwortlich, es könnte eine freiheitliche Abgeordnete, ein freiheitlicher Abgeordneter, ein freiheitlicher Nationalratspräsident sein, der diesen nur nach dem Kalender heute geschriebenen Kommentar zum Veröffentlichen vorlegte.

Worum geht es in diesem Kommentar?

Es geht darum, von Deutschland und Österreich die Kriegsschuld wegzuschreiben. Und der freiheitliche Kommentator oder die freiheitliche Kommentatorin meint, das zu schaffen mit dem Hinweis auf eine Diskussion mit drei Historikern. Es wird auch zu dieser Fernsehdiskussion verlinkt, und dabei wohl damit gerechnet, es wird kaum wer der Leser und Leserinnen sich diese Diskussion ansehen. Wer aber sich diese Diskussion ansieht, kann ein weiteres Mal feststellen, wie leicht es Freiheitliche machen, ihnen zu widersprechen, sie zu widerlegen. Wenn Freiheitliche je beleidigen könnten, könnte gesagt werden, es ist geradezu eine Beleidigung, wie leicht sie es machen, sie zu widerlegen. Denn es muß dazu, beispielsweise, nicht einmal eine kleine Nachforschung betrieben werden, es reicht aus, ihr angebotenen Materalien mit ihren Kommentaren abzugleichen. Also auch in diesem konkreten Fall von heute:

Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt seinIm freiheitlichen Kommentar wird konsequent von der „Alleinschuld“ gesprochen, die nun „revidiert“ werde. Jedoch in der Fernsehsendung wird erstens nicht von einer „Alleinschuld“ gesprochen, sondern von (und das ist ein qualitativer Unterschied) einer „Hauptschuld“, davon, wer hauptverantwortlich ist für den Ausbruch des Krieges von 1914 bis 1918. Das revidiert weder die Schuld von Deutschland und Österreich noch die Schuld von anderen Staaten. Der Titel des freiheitlichen Kommentars „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ macht allein schon deutlich, worum es geht. Es geht darum, Deutschland und Österreich einen Persilschein auszustellen, also keine Schuld am Krieg, wie gering oder wie groß, zu haben, sondern gar keine Kriegsschuld zu haben. Was aber noch wesentlicher ist, in dieser Diskussion ging es nicht in erster Linie um Schuld oder Nichtschuld, sondern um die geschichtliche Interpretation der Ereignisse von 1914. Und auch Christopher Clark, dessen Buch „Die Schlafwandler“ Anlaß für diese Diskussion war, hat, wie er in dieser Diskussion u.v.a.m. sagt, nicht ein Buch über die Schuld geschrieben, sondern eine Interpretation der damaligen Vorgänge. Es geht um eine Europäisierung der geschichtlichen Betrachtungsweise und nicht um ein Steckenbleiben im nationalistischen Morast, wie es auch dieser freiheitliche Kommentar wieder einmal … Und es gibt in diesem freiheitlichen Kommentar noch eine Verlinkung, genaugenommen, müßte von einer Verrechtung gesprochen werden, denn es wird zum Kopp-Verlag verrechtet, zu einem Artikel von Michael Grandt, der auch gleich ein Buch von Karl Albrecht Schachtschneider … Mit dieser Verrechtung wird noch mehr klar, woher … Das muß nicht wiederholt werden, wer der Kopp-Verlag, wer die Brüder Grandt, wer Karl Albrecht Schachtschneider, der Freiheitlichen Experte für die Europäische Union  …

Recht ordentlich funktioniert auch in diesem Fall das Zusammenspiel von Freiheitlichen und ihrer Schreibstaffel. Im freiheitlichen Kommentar wird vorgeklagt, die „Unterjochung“ des „Deutschen Reiches“ und von „Österreich-Ungarn“, wird vorgesät, wer die „Saat für den Zweiten Weltkrieg“ ausgebracht habe, und die Schreibstaffel nimmt es treu auf, die Schreibstaffel sieht es als ihre Ehre an, es noch klarer zu benennen:

„Darf man dann endlich auch einmal sagen, wer am 24. März 1933 Deutschland den Krieg erklärt hat?“

„Auch wie die Amis in den 1. Weltkrieg hineingezerrt wurden, das ist genauso bekannt. Da war eine ganz bestimmte ethnische Volksgruppe am Werken, die kein Schweinefleisch ißt.“

Um den größten und grauslichsten Schandfleck aus der deutschen Scholle zu pflügen, und das ist Auschwitz, muß weit hinten angefangen werden, mindestens auf den Feldern des Weltkrieges von 1914 bis 1918 … Es wäre eine Selbsttäuschung zu meinen, Freiheitliche verstünden nicht, was beispielsweise in einer Fernsehsendung drei Historiker sprechen, sie verstehen es recht genau und wissen es einzusetzen, ihre Schreibstaffel versteht es ebenfalls recht genau und weiß, was für eine wichtige Rolle ihr dabei zu kommt, sie schreibt sich heran, die Schuld an Auschwitz den Ermordeten …

Der Friedensnobelpreis hat mit der Verleihung an Barack Obama seinen Wert total eingebüßt

Aber viel Wert hatte der Friedensnobelpreis schon davor nicht, wird nur daran gedacht, wer diesen bekam, zum Beispiel Henry Kissinger und Lê Đức Thọ, auch, wer diesen nicht bekam, etwa Mohandas Karamchand Gandhi …

Aber mit der Verleihung an Barack Obama ist der Friedensnobelpreis absolut nichts mehr wert, schlimmer, ist dieser zum gemeingefährlichen Preis geworden. Und wer je diesen Preis noch bekommt, muß sich dafür genieren, für diesen ausgewählt worden zu sein, und wer je diesen Preis noch annimmt, muß sich dafür noch mehr genieren, diesen anzunehmen …

Vielleicht war die Verleihung an Barack Obama gedacht als eine Art Ermunterung und eine Form von Unterstützung, sich tatsächlich für den Frieden einzusetzen. Tatsächlich aber war die Verleihung an Barack Obama nichts anderes als eine paradoxe Intervention … Jahre nach der Verleihung soll Barack Obama gesagt haben, er sei wirklich gut im Töten von Menschen …

Barack Obama - a cruel record

Jimmy Carter: „Eine grausame Bilanz“ …

Vielleicht wurde vom Nobelpreiskomitee bei der Zuerkennung des Friedensnobelpreises an Barack Obama auch gar nichts gedacht, war das Nobelpreiskomitee ebenfalls nur der zu dieser Zeit noch grassierenden Massenpsychose erlegen – ein Messias, seht! Ein Messias, preiset! Preiset den Messias … Gepreist wurde, aber nicht gesehen … Messiasse enttäuschen immer, wie viele Jahrtausende müssen noch vergehen, bis die Erkenntnis endlich menschliches Allgemeingut geworden sein wird, daß Messiasse immer nur enttäuschen können, und, assassins ihrer eigenen Heilsversprechen sind, und sich dabei zusehends verwandeln, um am Ende nur eines noch zu sein, asses …

Es ist falsch zu sagen, der Friedensnobelpreis habe erst mit der Verleihung an Barack Obama seinen Wert total eingebüßt; denn: eigentlich bereits mit der Verleihung an Henry Kissinger und Lê Đức Thọ, bekamen diese den Preis doch zu einer Zeit, als der Krieg noch dauerte, somit wurde im Grunde ein Kriegsnobelpreis verliehen … Im Unterschied zu Henry Kissinger und auch zu Barack Obama nahm aber Lê Đức Thọ den Preis mit der Begründung, sein Gegenüber, also Henry Kissinger, hätte den Waffenstillstand verletzt, es gäbe keinen Frieden  … Damals schon eine, wenn es als solche gedacht war respektive überhaupt gedacht wurde, eine paradoxe Intervention, die fehlschlug … Le Duc Tho wurde kein Friedensmensch, wie seine weitere kriegerische … Und auch aus Barack Obama wird kein Mensch des Friedens mehr, wie sein forcierter Einsatz von Kampfdrohnen …

… a hitman is a president is a hitman is a president is a hitman …

Freiheitliche rühmen in der Zeit des Gedenkens der Novemberpogrome Miklós Horthy

Ach, wen und vor allem was könnten Freiheitliche noch alles rühmen, gäbe es das Verbotsgesetz nicht mehr, gegen das Freiheitliche allenthalben von niedrigster und höchster Stelle aus das Wort führen, das sie mit ihrer Sorge um die Meinungsfreiheit kleiden … Möglicherweise fänden sie, die Freiheitlichen, mehr Verständnis für ihr gesinnungstreues Anliegen, das Verbotsgesetz abschaffen zu wollen, wären also dann damit vielleicht sogar erfolgreich, wenn sie sagten, worum es ihnen tatsächlich geht. Sie möchten ja nur mit brennenden Herzen loben und rühmen, das, was einmal war, sie wollen nur jene unschuldig loben und rühmen, die ihnen vorbildhaft …

Zur Zeit rühmt HorthyAch, wen und vor allem was alles könnten Freiheitliche loben und rühmen, dann endlich im eigenen Lande, auf ihrer, wie es im hoferischen Gemein-Schaftsprogramm heißt, deutschen Kultur- und Sprachscholle, ohne bange Blicke auf …, beispielsweise auch oder gerade in einer Woche, in der andere der Novemberpogrome gedenken, wenn es … Aber so bleibt ihnen nur eines, davon zu schweigen, worüber andere reden, und mit großen und sehnsuchtsvollen Augen gen Ungarn zu blicken, wo Denkmäler jenen errichtet werden, die … Wie eben Miklós Horthy, dem die freiheitliche ZZ in ihrer Ausgabe vom 8. November bis 14. November 2013 ein Artikeldenkmal …

Ganze freiheitliche Gemein-Schaft ist ausgewandert

Sie werden sagen, das stimmt nicht. Weil Sie haben die freiheitliche Gemein-Schaft erst am 29. September 2013 gewählt, Sie haben erst am 29. Oktober 2013 einen Bestimmten aus der freiheitlichen Gemein-Schaft zum Nationalratspräsidenten gewählt, und das konnten Sie nur, weil die freiheitliche Gemein-Schaft kandidierte, und kandidieren konnte die freiheitliche Gemein-Schaft und der Bestimmte aus der freiheitlichen Gemein-Schaft bloß, weil sie im Land, weil er im Parlament aufhältig ist …

Sie werden auf die Frage nach den Kriterien, die für Sie entscheidend sind, um eine Partei, einen Kandidaten für ein bestimmtes Amt wählen zu können, vielleicht antworten, Sie wählen jene, die bemüht sind, einen redlichen, einen positiven Beitrag zu einer gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten, Sie wählen jene, die glaubwürdig machen können, als Gewählte nicht zum Nachteil und vor allem nicht gegen die Menschen zu regieren. Sie wählen jene, die glaubwürdig machen können, verantwortungsbewußt und sorgsam zu entscheiden und zu handeln. Um aber das zu können, werden Sie dem wohl zu stimmen, daß hierzu es unerläßlich ist, mit Daten und Fakten sorgfältig umzugehen, daß es unabdingbare Grundvoraussetzung ist, mit Daten und Fakten je auf dem neuesten Stand zu entscheiden und zu handeln ….

Wenn Sie diesen oben angeführten Bedingungen für eine Wahl einer Partei oder einer Kandidatin für ein bestimmtes Amt zustimmen, dann können Sie der Frage nicht ausweichen, weshalb haben Sie am 29. September 2013 die freiheitliche Gemein-Schaft und am 29. Oktober 2013 einen Bestimmten aus der freiheitlichen Gemein-Schaft gewählt?

War es Ihnen nicht klar, daß Sie Phantome wählten? Phantome, weil ebendie freiheitliche Gemein-Schaft diese Bedingungen nicht erfüllt. Und zwar deshalb, weil die ganze freiheitliche Gemein-Schaft vom Kontinent Daten und Fakten ausgewandert ist … Und was Ihnen die freiheitliche Gemein-Schaft zurückgelassen hat, um von Ihnen gewählt zu werden, sind Datenphantome und Faktenphantomfakte. Und wer sie wegen ihren Daten und Fakten wählte, in der Meinung, es seien tatsächliche Daten und Fakten, wählte in Wahrheit Faktenphantome und Datenphantome, das heißt, wählte tatsächlich die Leere …

Ganze freiheitliche Gemein-Schaft ist ausgewandertEin konkretes Beispiel dazu liefert wieder einmal die freiheitliche ZZ. Der Aufmacher der aktuellen Ausgabe brüllt „Ganz Afrika will auswandern“ …  Und das „Ganz Afrika will auswandern“ belegt ein freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament auf Seite 26 fundiert wie folgt: von „etwa einer Millarde Menschen“, so Johannes Hübner, „denken rund 400 Millionen daran den Kontinent zu verlassen“ … Denken Sie bei den nächsten Wahlen an die Auswirkungen von derart rechnerischen Leistungen, wenn Sie Freiheitliche in die Macht setzen, das österreichische Staatsbudget erstellen zu müssen … 40 Prozent sind also nach freiheitlicher Rechnung 100 Prozent, denn „ganz Afrika“ … 40 Prozent „denken“ also daran – was wird nicht alles gedacht, und dann doch nicht getan; wie viele Prozente von den 40 müßten unter dieser Berücksichtigung noch in Abzug gebracht werden? Ebenfalls auf Seite 26 schreibt Bernhard Tomaschitz zunächst nur: „Millionen von Afrikanern …“, auf Seite 30 sind es dann plötzlich „hunderte Millionen“ …

Datenphantome und Faktenphantome sind auch daran gut erkennbar, daß niemals die Quellen genannt werden, wohl auch nicht genannt werden können. Johannes Hübner schreit von „Schätzungen“, Bernhard Tomaschitz schreibt von „verschiedenen Berichten“, und Andreas Mölzer schrieb in der Ausgabe 42-2013 vom 18. Oktober ebenfalls ganz allgemein von „Untersuchungen“, wie hier nachgelesen werden kann:

Drohnen und höchste Freiheit beim Fakteneinsatz – Die mölzerischen ZZler stellen freiheitliche Gesinnung auch gegen Afrika vor

Sollten Sie nun vermissen oder sogar bemängeln, daß hier kein Wort zum Thema Auswanderung und Zuwanderung selbst geschrieben wird … Das ist leider nicht möglich, weil Freiheitliche in bezug auf Daten und Fakten nicht auf dem gleichen Kontinent sich befinden, und der freiheitliche Gesinnungskontinent nicht betreten werden will, aber es muß immer wieder aufgezeigt werden, mit welchen Datenphantomen und Faktenphantomen Freiheitliche versuchen, auf ihren Gesinnungskontinent zu locken, auf dem aber jenen, die diesen Lockungen nicht widerstehen, nur eines erwartet, im moralischen und ethischen Morast dieser Gesinnung zu versinken. Denn eines ist klar, es ist nicht einfach Schlampigkeit, Ungenauigkeit, Unfähigkeit, es ist gesinnungsförderlicher Einsatz freiheitlicher Scholleanschauung …

NS Wenn Sie hier nach den Stichworten „Daten“, „Fakten“ suchen, werden Sie weitere Datenphantome und Faktenphantome finden, und nicht nur in bezug auf Auswanderung und Zuwanderung …

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

Eine Brücke brauchen Freiheitliche und also auch ihr sich nun als Brückenbauer vorgestellter Hauptgesinnungsherstellungsspitzenfunktionär und auf den Nationalratspräsidentenstuhl gesetzter Norbert Hofer nicht mehr zu bauen, die zu den Salonfaschisten …

Welche Brücken Norbert Hofer bauen will, wurde in

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

bereits ausführlich befragt … Es stellt sich eigentlich mehr die Frage, welche Brücken will Norbert Hofer noch bauen, es scheinen doch alle Brücken, die gesinnungstreu je gebaut werden können, ohnehin schon errichtet zu sein …

Freiheitliche Brücken zu SalonfaschistenWie auch der aktuelle Kommentar auf der freiheitlichen Homepage Unzensuriert wieder einmal erzählt, mit dem Titel „Die Grünen – Die zersetzende Kraft der Emanzipation“. Allein der Titel sagt bereits alles aus, was Freiheitliche nicht wollen, nämlich den emanzipierten Menschen. Mehr will auf den Inhalt dieses Kommentars gar nicht eingegangen werden, denn es ist im Grunde ein Kommentar ohne Inhalt, es ist ein weiterer Kommentar, der als Feindbestimmung katalogisiert werden kann. Und das ist keine Interpretation dieses Kommentars. Denn im Kommentar selbst wird davon geschrieben: „Gegner“, „bekämpfen“ … Oh, es sind Freiheitliche jetzt schon zu hören, die schreien werden, das sei unvollständig zitiert, weil nicht geschrieben, es wolle „politisch“ bekämpft werden. Aber es ist bloß auf den Punkt gebracht, denn es geht den Freiheitlichen um Kampf, nicht um eine politische Debatte. Denn wer andere beispielsweise als „Nachgeburt“ bezeichnet, agiert nicht politisch, sondern … Und welcher Platz in der Gesellschaft „Nachgeburten“ und „pathologischen Hysterikern“ zugewiesen werden will, wenn dazu in die Macht gesetzt, über diesen Platz kann auch in dem oben verlinkten Text nachgelesen werden: das Gefängnis und das Krematorium …

Die Brücke zu den „Salonfaschisten“ ist gebaut, und auch die Brücke zur „Schreibstaffel“ der Freiheitlichen ist gebaut, wie ein weiteres Mal die Kommentare zu diesem Kommentar „… Die zersetzende Kraft der Emanzipation“ erzählen, in denen etwa davon gesprochen wird, daß der „Feind“ gekannt werden müsse, um „bekämpft“ … Von einem „politischen“ Bekämpfen ist hier nicht mehr die Rede. Und was im Kommentar selbst verabsäumt wurde, nämlich die Bezugsquelle für die „Studie“ zu nennen, wird von einem Schreibstaffler nachgereicht …

Aber was ist das für eine Studie? Oder wesentlicher, von wem ist diese Studie? Freiheitliche meinen sich raffiniert, wenn im gesamten Kommentar gewichtig damit geworben wird, es sei die Studie des „Instituts für Staatspolitik“ … Oh, das klingt seriös, das klingt ernsthaft, das klingt redlich, das klingt objektiv … Das „Institut für Staatspolitik“ ist ein „Salonfaschist“, Götz Kubitschek … Auf dieser Brücke stehen Freiheitliche und ihre Schreibstaffel und werben für eine „Studie“, die direkt beim „Salonfaschisten“ zu bestellen ist, von seinem Rittergut Schnellroda verschickt dann „Salonfaschist“ Götz Kubitschek diese „Studie“ … Oh, es sind schon die Freiheitlichen zu hören, es sei nicht gewußt worden, daß die Adresse Rittergut Schnellroda des „Instituts für Staatspolitik“ die Heimadresse von dem „Salonfaschisten“ Götz Kubitschek … Und die Schreibstaffler und die Kommentarstafflerinnen werden das nachschreiben … Aber „Salonfaschist“ Götz Kubitschek ist den Freiheitlichen ein zu gut bekannter gesinnungstreuer Kopf, so daß auf derartige Ausflüchte höchstens, wenn überhaupt noch, gelangweilt reagiert werden könnte … Das muß hier nicht noch einmal ausführlich behandelt werden, es kann ohnehin nachgelesen, was bereits beispielsweise im September 2013 geschrieben wurde:

Ist Gleichstellung für „youtube“ Rassismus, Verherrlichen von Krieg, Nationalsozialismus?

Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemeinschaft

Es seien den Freiheitlichen ihre Brücken gegönnt, niemand wird den Freiheitlichen ihre Träume zum Vorwurf machen können oder wollen, wer wird abschätzig reden wollen, beispielsweise darüber, in welchem Deutschland Götz Kubitschek, Oberleutnant der Reserve, leben möchte, wie er stotternd vorträgt, „das ist das Land, in dem die Deutschen leben“ … Wer wird der Frau auf dem Rittergut widersprechen wollen, wenn sie sagt: „Wir sind rechts, ich bin rechts.“? Oder dem Oberleutnant der Reserve, wenn er sagt: „Wir sind sehr sehr konservativ, wir sind Rechtsintellektuelle …“ Konservativ – ein Fertigbauteilpfeiler, den Michael Spindelgger schon gut verwenden könnte, um eine Brücke zu den Freiheitlichen zu bauen, für eine gemeinsame Regierung … Es sind ja bloß Konservative, wie eben Christschwarze auch Konservative sind, und darüber hinaus stehen doch beide, Freiheitliche und Christschwarze, geeint auf der ebenfalls schon gebauten christlichen Nächstenliebetraditionsbrücke …

Aber für eine erneute christfreiheitlichschwarze Regierung bedürfte es diesmal einer weiteren Brücke, und diese zu bauen ist wild entschlossen der forsch auftretende Obmann der Partei Neos … Matthias Strolz muß von sich eine sehr hohe Meinung haben, er meint, kompetent aufzutreten, aber er tritt bloß unbändig auf … Noch spricht er davon, keine Koalition mit den Freiheitlichen eingehen zu wollen, zugleich aber auch davon, eine Regierung mit Freiheitlichen zu unterstützen, zugleich kann Matthias Strolz sich auch andere Regierungsvarianten vorstellen, in der beispielsweise das Stronach-als-Team … Das sind Lösungen! Wer erinnert sich nicht, an die Lösungen der seinerzeitigen christfreiheitlichschwarzen Regierung, beispielsweise an die Pensionsreform, die so außerordentlich war, daß Matthias Strolz jetzt eine Pensionsreform … Oder an die außerordentliche Bildungsreform, die Matthias Strolz jetzt … Es geht Matthias Strolz, wie er sagt, um Lösungen. Um welche Lösungen? Mehrzahl ist hier nicht angebracht, es geht wohl nur um eine einzige Lösung, Matthias Strolz möchte sein eigenes berufliches Fortkommen gelöst haben, und das auf höchster Ebene, er scheint ein bedingungsloser Anhänger des Peter-Prinzips zu sein. Wer mag ihm das verübeln? Niemand. Das ist nur allzu menschlich. Aber dafür hätte Matthias Strolz bereits jetzt kompetente Ansprechpartner, beispielsweise das Arbeitsmarktservice …

Es sind also den Freiheitlichen ihre Träume gegönnt, auch Michael Spindelegger sein Traum vom Bundeskanzler und für Matthias Strolz die besten Wünsche, daß er für sein berufliches Fortkommen eine gute Lösung findet, aber eines dürfen sich die Menschen in diesem Land nicht gönnen, eine Regierung mit diesem hier angesprochenen Personal. Denn, dann wird sich den Menschen in diesem Land bald nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich noch etwas gönnen können, sondern …

November 1938 bis November 2013: Die Lüge ist dem Menschen eine Gottesgnade, muß Christoph Schönborn denken …

Jedenfalls dem sogenannten einfachen Menschen, der sogenannte einfache Mensch soll nicht mit Geistigem belästigt werden, der sogenannte einfache Mensch soll mit Einfachem … dem sogenannten einfachen Menschen ist das Komplizierte nicht zumutbar, für den sogenannten einfachen Menschen reicht ein wenig Herz, ein wenig Bedauern, ein wenig Sentimentalität … der sogenannte einfache Mensch ist die Masse, die auch aber nicht nur der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche als Mitgliedsmasse, als kirchensteuergeldbringende …

Die Lüge ist dem einfachen Menschen ein GnadengeschenkOb dies die Leitregeln von Christoph Schönborn sind und diese in guter Lesesicht an seiner Schreibtischmauer hängen, wird nicht gewußt, aber es könnten seine Leitregeln sein, möglicherweise derart verinnerlicht, daß er sie nicht mehr nachzulesen braucht … Ob diese Leitregeln wie oben verfaßt sind, ist einerlei, aber Christoph Schönborn muß doch Leitregeln in der Art haben, und zwar für seine Artikel etwa in der Umsonst, für seine Artikel, die für die Masse geschrieben sind, für den sogenannten einfachen Menschen …

Schmerzlich müssen wir heute dieses weitgehende Schweigen eingestehen. Jene einzelnen Stimmen, die sich erhoben und sich auf die Seite der Verfolgten stellten, waren viel zu wenige. Als Christen haben wir aus diesem Versagen gelernt.

Das Schweigen wird eingestanden … Das war deren einziges Versagen … Ach, wie müssen den vielen und vielen, allzu vielen Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ihre christlich getauften und geschulten Herzen gelitten und ungehört geschrieen haben, während sie taten, was ihnen nicht nur für diese eine Novembernacht 1938 auferlegt ward, von wem …? Es steht geschrieben, Jesus prüft den Menschen in vielerlei Gestalt … Zwölf lange Jahre nahm er die Prüfung mit einem Oberlippenbärtchen … Wie es dazu kam? Ach, die zweitausend Jahre davor, vergeben und vergessen, hinweggenommen die … Davon dem sogenannten einfachen Menschen zu sprechen, das hieße, so mildtätig und gütig ist Christoph Schönborn, den sogenannten einfachen Menschen zu überfordern, denn schließlich weiß Christoph Schönborn, weshalb massenweise die sogenannten einfachen Menschen beispielsweise die Umsonst lesen, und die Macherinnen und Macher beispielsweise der Umsonst werden wohl auch solche Leitregeln aufgestellt haben, freilich abgestimmt auf ihr Geschäft …

Was davor in den zweitausend Jahren, die in Auschwitz mündeten, war?

„Haßarbeit der Kirche

[D]aß der Holocaust kein geschichtliches Ereignis und nicht zu verstehen sei. Dieses ’nicht zu verstehen‘ ist das, was ich nie verstanden habe. Wieso sollte er nicht zu verstehen sein? Die Sache ist schließlich ganz einfach. Ein monomanisch Besessener reißt die Staatsmacht an sich, die wahren Gebieter über Macht und Kapital sehen in ihm und seinen Prinzipien plötzlich die große Chance, und der Pöbel lebt seine eigentlichen Neigungen aus, seinen Haß, seinen mörderischen Sadismus, seinen Untertanengeist, seinen Pseudoheroismus, und vor allem kann er alles stehlen, was man ihn stehlen läßt. Und warum wurden gerade die Juden zu diesem Zweck ausgewählt? Nun, weil sie am besten dazu geeignet und am einfachsten zu benennen sind, nachdem die zweitausend Jahre anhaltende Haßarbeit der Kirche bereits alle Schablonen für die freie Entfaltung mörderischer Triebe ihnen gegenüber geformt hat. (Raul Hilberg hat aufgezeigt, daß die Nazis zur Praxis der katholischen Kirche lediglich die Technik der ‚Endlösung‘ hinzugefügt haben: Auschwitz). Was ist da nicht zu verstehen?“

So lautet der Tagebucheintrag vom 6. August 2001 von Imre Kertész. Es lohnt ingesamt dieses Tagebuch von Imre Kertész zu lesen, eben erst unter dem Titel „Letzte Einkehr – Tagebücher 2001-2009“ veröffentlicht. Es ist viel zu erfahren, wie es einem Menschen, der von anderen als „Jude“ katalogisiert ist, heute in Ungarn geht …. Bestimmte Schaften in diesem heutigen Ungarn haben ja auch in Österreich beherzte Fürsprecher und Verteidigerinnen …

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

Was wurde in den letzten Jahren von freiheitlicher Seite nicht alles aufgeboten, um nicht nur dreimal zu verleugnen, daß Martin Graf der Betreiber der Website Unzensuriert ist. Nun hat Ing. Norbert Hofer im Interview, das er der Tageszeitung „Der Standard“ gab, bestätigt, was ohnehin gewußt wurde, nur von freihetilicher Seite aber nicht gewollt wurde, daß es gewußt wird:

Das ist Grafs Homepage – und deswegen muss er entscheiden, ob er sie weiterhin betreibt.

Norbert Hofer gibt ein Interview

Norbert Hofer bedenkt im Interview seine Wörter.

Eine weitere Beschäftigung mit Martin Graf ist nicht weiter vonnöten. Es muß daher auch nicht wiederholt werden, was alles von freiheitlicher Seite aufgeboten wurde, um die Homepage anderen in die … (es kann ohnehin nachgelesen werden). Denn Martin Graf hat seinen Stuhl im Parlament geräumt. Obwohl, vergessen darf er nicht werden, in seinem Abschied lag die Andeutung eines Wieder…

Das ist Grafs Homepage … In dieser Hinsicht erfüllt ein Homepageautor die Homepagerichtung: „Der Wahrheit verpflichtet“. Für den Autor Norbert Hofer ist diese Homepage eine Homepage, also nicht, wie im Homepage-Impressum vollmündig verlautbart, das „größte regierungskritische Medium Österreichs“ … Nicht einmal ein Medium, bloß eine Homepage, das sagt damit ihr Autor Norbert Hofer, aber mit einer Heimadresse Schlösselgasse, die allein schon viel über die scholleanschauliche Verortung  …

Was kann sonst über dieses Interview gesagt werden?

Zunächst einmal kann allgemein gesagt werden: da ein Freiheitlicher nicht anders kann, agiert ein Freiheitlicher eben wie ein Freiheitlicher agieren muß, und Norbert Hofer ist ein Freiheitlicher, mehr, er ist der Hauptgesinnungsherstellungsfreiheitliche; das war Martin Graf nicht.

Und konkret kann zu diesem Interview gesagt werden …

Es wird Norbert Hofer zwar auf aktuelle Lästerungen auf Unzensuriert angesprochen, aber er wird nicht gefragt, ob er, III. Präsident NR Norbert Hofer, weiter Autor dieser Site bleiben will. Auf die angesprochenen Lästerungen reagiert Norbert Hofer freiheitlich musterhaft, er kenne den Beitrag nicht, deswegen möchte er diesen auch nicht kommentieren …

Unzensuriert Hofer Strache Kindermordphantasien

Wie reagiert Norbert Hofer auf Informationen? Jedenfalls nicht mit Handlungen.

Das mag durchaus sein, daß Norbert Hofer diesen konkret angesprochenen Beitrag nicht kennt. Ergänzend zu diesem Interview kann berichtet werden, wie Norbert Hofer reagiert, wenn er etwas kennt: nämlich gar nicht. Weder kommentiert noch, was wesentlicher ist, handelt Norbert Hofer. Um zwei konkrete Beispiele anzuführen, über die Norbert Hofer bereits vor Wochen informiert wurde. Auch heute noch, am 8. November 2013, wie gelesen werden kann, stehen diese Beiträge unverändert zur Verbreitung auf der Site Unzensuriert, deren Autor auch Norbert Hofer ist:

Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Initiativbewerbungen Krematoriumsheizer in Auschwitz?

Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Kindermordphantasien?

Unzensuriert Hofer Deimek Strache Vilimsky Krematoriumsheizer

Wie reagiert Norbert Hofer auf Informationen? Jedenfalls nicht mit Handlungen.

Norbert Hofer versucht seit dem 29. Oktober 2013, also seit seiner Wahl zum III. Präsidenten NR, sich als Brückenbauer zu verkaufen. Zu wem will er, Autor der Brückensprengerin Unzensuriert, Brücken bauen? Wer bauen will, muß handeln. Aber Norbert Hofer handelt, wie allein diese zwei Beispiele zeigen, nicht. Möglicherweise erfaßt Norbert Hofer den Sinn des Wortes Brückenbau nicht. Oder er verwendet freiheitlich schlicht eine falsche Formulierung. Das heißt, er sagt, er wolle Brücken zwischen „allen Mandataren“ bauen, aber tatsächlich meint er, die anderen sollen nicht die Brücken zu den Freiheitlichen einreißen. Damit verlangt Norbert Hofer aber sehr viel, beispielsweise von Bundeskanzler Werner Faymann, der nun seit Wochen auf der Site Unzensuriert, deren Autor Norbert Hofer ist, auf die niederträchtigste und wohl auch strafrechtlich relevante Art verleumdet wird … Damit verlangt Norbert Hofer aber sehr viel, beispielsweise von den Grünen, für die nun seit Wochen auf der Site Unzensuriert, deren Autor Norbert Hofer ist, vorgeschlagen wird, sie, die Grünen, nur mehr zum Verbrennen im Krematorium aus dem Gefängnis zu entlassen …

Freiheitliche wissen bestens Bescheid

Freiheitliche wissen zu genau um Toleranz, Menschenverachtendes, Niveau, sorgsamen Umgang mit Daten und Fakten, Vorurteile, wenn es gilt, daraus Vorwürfe konstruieren zu können.

Das aber sind bloß die aktuellsten Beispiele, wer auf dieser Site nach den Stichworten Schreibstaffel oder Kommentarstaffel oder Blutige Maria sucht, wird eine Menge an Beispielen vorfinden, und sich die Fragen stellen, die Nina Weissensteiner dem Website-Autor Norbert Hofer nicht stellte:

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, nicht einem ganz anderen Niveau verpflichtet wäre? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Niveau ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Niveau vorzuwerfen, beispielsweise der freiheitliche Abgeordnete Gerhard Deimek …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendeine andere Site der Toleranz verpflichtet wäre? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Toleranz ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Toleranz vorzuwerfen, beispielsweise der freiheitliche Landtagsabgeordnete Dieter Egger …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, nichts Menschenverachtendes zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Menschenverachtendes ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Menschenverachtendes vorzuwerfen, beispielsweise Gerhard Deimek …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, keine Hetze zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, was Hetze ist. Sind sie doch in der Lage, anderen widerliche Hetze vorzuwerfen, beispielsweise Martin Glier, Leiter FPÖ-Pressestelle im Parlament …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, keine Vorurteile zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, was Vorurteile sind. Sind sie doch in der Lage, anderen Vorurteile zu unterstellen, beispielsweise Dieter Egger …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, mit Fakten und Daten sorgfältig umzugehen? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, daß mit Daten und Fakten sorgsam umzugehen ist. Sind sie doch in der Lage, andere zur sorgfältigen Recherche zu ermahnen, beispielsweise Gerhard Deimek … Allerdings wird Gerhard Deimek seiner Ermahnung nicht gerecht, wie das konkrete Beispiel zeigt, hat er einfach nicht sorgfältig gelesen …

Und was in diesen Interview mit Norbert Hofer gar nicht angesprochen wurde, ist die freiheitliche ZZ, für die Norbert Hofer ebenfalls schreibt, wie zuvor schon Martin Graf … Und die Fragen, die Nina Weissensteiner zur Brückensprengerin Unzensuriert nicht stellte, können auch unverändert in bezug auf die freiheitliche ZZ gestellt werden, und diese müssen also nicht gesondert noch einmal formuliert werden …

Eine Frage kann aus aktuellem Anlaß hinzugefügt werden:

Ob eine Zeitung, in der freiheitliche Abgeordnete, in der freiheitliche Nationalratspräsidenten schreiben, wie eben in der freiheitlichen ZZ, mehr als irgendeine andere Zeitung sonst verpflichtet wäre, darauf zu achten, wem sie Geburstagszeilen widmet?

Ob Erich Priebke vor seinem Tod die freiheitlichen Geburtstagszeilen las und sich darob freuen konnte?

Um zu einem Ende zu kommen, mit diesem Interview, in dem Norbert Hofer erneut versucht, sich als Brückenbauer zu verkaufen, während er in Wahrheit bestätigt, es sollen die anderen die Brücken zu den Freiheitlichen bauen, die dann Freiheitliche … Barbara Prammer hat Norbert Hofer aktuell eine Brücke gebaut, auf der er aus der von ihm angestichelten Debatte (das ist eigentlich eine Gegenwartsverfälschung, wenn Norbert Hofer es „Debatte“ nennt; es war keine Debatte, sondern eine Entrüstung über ihn, der eine breite Debatte über das Verbotsgesetz in freiheitlicher Gesinnung hätte haben wollen, wieder einmal) über das Verbotsgesetz flüchten kann … Worte seien auf die Waagschale zu legen …  Nun, was von den Worten auf der kaputten Waage gehalten wird, was je nicht auf die Waage gelegt wird, darüber wurde erst gestern geschrieben …

Zum Parlamentarischen Blindheitstag: 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008 – 1. Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Es könnte jetzt noch darüber geschrieben werden, zum Beispiel über den Widerspruch in der hoferischen Herauskommrede … Es sei unnötig gewesen, sagt Norbert Hofer, die Debatte über das Verbotsgesetz zu führen, weil es würde wichtigere Themen geben, über die er, Norbert Hofer, reden möchte … Das erste wichtige Thema aber, über das er reden wollte, war das Verbotsgesetz. Nein, es war das zweite wichtige Thema. Das erste wichtige Thema, über das Norbert Hofer kurz davor sprechen wollte und sprach, war, daß die Burschenschaften unter Adolf Hitler verboten wurden …

Es könnte jetzt auch noch ausführlich etwas zur hoferischen Begründung der NS-Verbrechen geschrieben werden. Die NS-Verbrechen zählen für Norbert Hofer, sagt er in diesem Interview, zu den grausamsten der Geschichte, weil Menschen wegen ihres Glaubens und ihrer Anschauung systematisch vernichtet worden seien … Dazu muß doch kursorisch festgehalten werden. Diese hoferische Meinung transportiert den Anschein einer gewissen Mitverantwortung, einer gewissen Mitschuld der Ermordeten und von Gründen für den NS-Massenmord, nämlich Glaube und Anschauung. Als wäre es um einen Kampf zwischen Glauben und Anschauungen gegangen … Tatsächlich aber wurden die Menschen grundlos systematisch vernichtet, die Menschen wurden nicht wegen ihres Glaubens ermordet, sie wurden industriell systematisch ermordet, nur deshalb, weil sie Juden waren, die Menschen wurden nicht wegen ihrer Anschauung ermordet, sie wurden industriell systematisch ermordet, nur deshalb, weil sie Roma, Sinti waren.