Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Es muß seit den Tagen der Chefredaktion von Andreas Unterberger, in denen für die freiheitliche „Zur Zeit“ in der Tageszeitung „Die Presse“ Inserate geschaltet wurden, eine Verbundenheit zwischen diesen beiden Medienprodukten sich entwickelt haben, die Freiheitlichen noch heute zum Vorteil gereicht …

Erich Körner-Lakatos - für die Presse ein renommierter HistorikerEs ist nicht angegeben, wer diese Rezension des Lobes für Erich Körner-Lakatos schrieb, so daß gefragt werden darf, wurde es ihm selbst ermöglicht, sein Buch zu bewerben?

Erich Körner-Lakatos ist also, für „Die Presse“ ein renommierter Historiker -, ja, er ist derart renommiert, daß er sich selbst verlegen …

Erich Körner-Lakatos leuchtet der „Presse“ Nischen der Geschichte aus, und trotz Licht sieht „Die Presse“ nicht in den Nischen die freiheitlichen Spitzenfunktionäre und freiheitlichen Spitzenfunktionärinnen stehen, in deren Schatten Erich Körner-Lakatos …

Der Inhaltsangabe des von der „Presse“ beworbenen Buches ist zu entnehmen, eine Nische, die Erich Körner-Lakatos ausleuchtet, ist das Verhalten neutraler Staaten gegenüber Deutschland im Mai 1945. Nun, „Proben seines Könnens“ legt Erich Körner-Lakatos kontinuierlich in der freiheitlichen ZZ vor. Von daher läßt es sich auch gut erschließen, weshalb Erich Körner-Lakatos „heikle Kapitel der stolzen sozialdemokratischen Geschichte nicht umschifft“ … Womit nicht gesagt werden will, daß diese Kapitel zu verschweigen sind, sondern viel mehr, daß diese Kapitel von einem vielleicht weniger renommierten Historiker aber dafür unparteilicheren zur Gänze behandelt werden sollen, soweit noch Neues der geschichtlichen Aufarbeitung hinzugefügt werden kann …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Neutrale Staaten – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Pfeilkreuzler

Holocaust

Bestrafungsbegierden

Ist der Magyare ein Arier?

Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Andreas Unterberger

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

In der Ausgabe Nr. 17/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt Erich Körner-Lakatos keine Satire wie in der Ausgabe 16/2013 (in der vom Holocaust, der nicht geleugnet werden darf, …), sondern einen Bericht über einen Todesfall, in dem er aus der faschistischen Partei der Pfeilkreuzler in Ungarn eine sozialistischen Partei macht …

Kann das eine Geschichtsverfälschung genannt werden? Durchaus. Kann das als Leugnung geschichtlicher Tatsachen bezeichnet werden? Durchaus. Ist es eine zur Gesinnung zurechtgelegte Geschichtsdeutung … Aber hat das auch zu interessieren, in welcher Geschichte die freiheitliche ZZ lebt? Ja.

Pfeilkreuzler - für freiheitlichen ZZler eine sozialistische Partei

“Doch Admiral Horthy unterliegt einer Trias von Feinden: Adolf Hitler, Josef Stalin und den Pfeilkreuzlern (eine sozialistische Massenpartei).”

Jedoch nicht, wie und warum kommt Erich Körner-Lakatos persönlich zu einem derartigen Geschichtsbild, auf dem eine faschistische Partei als sozialistische Partei gemalt ist. Warum, das hat ausschließlich zu interessieren, veröffentlicht Erich Körner-Lakatos seine Geschichtsübermalung? Warum druckt das die freiheitliche ZZ, das Magazin der sich Wahlen stellenden freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen? Es geht einzig um Gegenwart und Zukunft. Aus der pfeilkreuzlerischen Partei eine sozialistische Partei zu machen, muß einen Nutzen haben, muß wem dienen. Es dient auch wem in der Gegenwart. Beispielsweise der rechtsextremen Jobbik-Partei, einer Wiedergängerin der pfeilkreuzlerischen … Und der rechtsextemen Jobbik-Partei ist der freiheitliche ZZler wohlgesonnen. Es kann also in kommenden Wahlen in Ungarn für die Jobbik-Partei durchaus von Nutzen sein, wenn die Tradition, in der sie marschiert, vom Faschistischen freigesprochen wird, um Wähler und Wählerinnen es zu erleichtern, sie doch zu wählen … Und menschgemäß dient es auch dazu, außerhalb von Ungarn ein beschönigendes Bild zu malen, zur Beruhigung, zum Wegreden berechtiger Bedenken über die Entwicklungen in Ungarn … Und Freiheitliche marschieren dabei in der Verteidigungsreihe ganze vorne mit …

NS Was Erich Körner-Lakatos geschrieben hat, kann mit weiteren Informationen als Anregung zur eigenen Recherche zu den Pfeilkreuzlern auf der carte postale gelesen werden … Zur Verdeutlichung aber, wie sozialistisch die pfeilkreuzlerische Partei war, soll ihr Innenminister Gábor Vajna mit seiner Erklärung vom Oktober 1944 belegen:

In Verbindung mit der Judenfrage, die in den letzten Monaten so viel Aufregung bei den Juden sowie in einigen judenfreundlichen Kreisen auslöste, erkläre ich, daß wir die Judenfrage lösen werden. Diese Lösung, wenn sie auch erbarmungslos sein wird[.]

Zur Nachlese, eine Auswahl:

„Holocaust, weil den dürfe man ja […] nicht leugnen.“

Erich Körner-Lakatos und die Jobbik-Partei

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Was hätte 1939 Georg Trakl über Joseph Georg Oberkofler gesagt? Das fragt sich 2013 Helge Morgengrauen nicht. Stattdessen empfiehlt er Joseph Georg Oberkofler zur Wiederlesung, in der Ausgabe 17/2013 der freiheitlichen ZZ … Und es ist wieder einer der Schriftsteller, für die sich die freiheitliche ZZ glaubt recht fleißig betätigen zu müssen, für einen Ostmark-Lyriker und so weiter und so fort …

Joseph Georg Oberkofler - Ein Empfohlener der Zur ZeitAber das mag heute nicht mehr interessieren, welchen Herren Joseph Georg Oberkofler diente. Freilich, es soll nicht vergessen werden, vor allem in der Wahlzelle darf es nicht vergessen werden, in jedweder Wahl muß daran gedacht werden, was für eine geistige Nahrung Freiheitliche heute noch anbieten, heute noch – nach allem, was gewußt wird – in ihrem Programm haben … Trotz des Umstandes, daß das Jahr 2013 bisher schon für die Freiheitlichen das Wahlstimmenverlustjahr besthin ist, stellen Sie sich dennoch für eine Sekunde vor, was eine freiheitliche Bundesregierungsbeteiligung auch hieße: dann würden in dieser freiheitlichen ZZ plötzlich zusätzlich zum freiheitlichen III. Präsidenten NR, zusätzlich zu den freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren auf Landes- und Gemeinderatsebene Minister, Staatssekretäre schreiben, und auch ein Vizekanzler, der sich jetzt noch damit begnügen muß und wohl weiter bis zu seinem Obmannschaftsende damit bescheiden wird müssen, als zurzeitiger Obmann in der freiheitlichen ZZ zu schreiben … Die ZZ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung ist zusätzlich keine Wahlempfehlung für Freiheitliche …

Wäre Georg Trakl nicht schon wenige Monate nach den monarchischen Befehlen zum Krieg von 1914 bis 1918 gestorben, auch am Blutgrauen dieses erst wenige Wochen dauernden und kaiserlich angeordneten Schlachtens zugrunde gegangen, sondern erst nach dem Tod von Joseph Georg Oberkofler, hätte er sich noch neben diesem begraben lassen? Sie liegen auf dem gleichen tirolerischen Friedhof nahe Innsbruck. Sie kannten einander, Jahrzehnte vor dem nächsten Schlachten, das von der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches befohlen wurde, dessen Wortdiener Joseph Georg Oberkofler war. Obgleich er Zeitzeuge des Schlachtens von 1914 bis 1918 war –, wie wenig bis gar nicht ist Zeitzeugenschaft eine Garantin dafür, wenigstens gegen das nächste Schlachten sich zu stellen …

Georg Trakl konnte 1939 nichts mehr über Joseph Georg Oberkofler sagen. Dafür aber Ludwig von Ficker – „Briefwechsel 1940-1967“, Band 4, Haymon-Verlag, 1996:

A r n u l f M o r s c h e r : geb. 13.3.1911; lebt in Innsbruck. Er arbeitete bis zu seiner Einberufung 1940 in der Maschinensetzerei – der »Budi« – im Deutschen Alpenverlag, ehemals Tyrolia, freundschaftliche Arbeitsverhältnis, schildert Herr Morscher den Herausgebern, war geprägt von Verehrung der Weitsicht – auch in politischen Belangen – des um vieles älteren Kollegen Ficker. Als die Belegschaft 1939 zu Kriegsbeginn geschlossen sich die Proklamation des »Führers« anhorchen mußte, meinte Ficker. mit Morscher etwas im Hintergrund stehend: »Er wird sich zu Tode siegen.« Schon vor 1938 hatte der Maschinsetzer-Verein Ficker einmal gebeten, an einem seiner geselligen Abende einen kleinen Vortrag zu halten. Morscher blieb bis heute in Erinnerung, wie Ficker ihnen an einigen Beispielen nahebrachte, »daß die Dinge nicht tot seien.« Seine strikte und apriorische Ablehnung des Nationalsozialismus fiel, wie Morscher erzählt, umso mehr auf. als Ficker sonst »jede Partei reden ließ und Toleranz zeigte«. Ficker legte die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Regimes, die von anderen in der »Budi« als Erfolge begrüßt wurden, als Kriegsvorbereitung offen. Auch die Teilnahme von Künstlern an Propagandaveranstaltungen kritisierte Ficker: Während der Lesung Joseph Georg Oberkoflers anläßlich des Aufmarsches zur Bergisel-Gedenkfeier 1939 am Rennweg wandte Ficker sich kopfschüttelnd an Morscher: »Das dürfte dieser Mann nicht machen, daran dürfte er sich nicht beteiligen.« In vielen Pausengesprächen und auch in den nicht mehr erhaltenen Briefen an Morscher habe Ficker dem jungen Kollegen dessen anfängliche Aufbruchsbegeisterung für die Bewegung zurechtgerückt, so gut es durch die Feldpost-Zensur eben ging. Morscher war drei Jahre in Rußland, dann in Holland in »Auffrischung«, schließlich kurze Zeit im amerikanischen Kriegsgefangenenlager und kehrte im Juli 1945 nach Innsbruck zurück, wo er wieder in der Tyrolia arbeitete. Dopplers Brief: Franz Doppler war Arbeitskollege im Alpenverlag.

„Daran dürfte er sich nicht beteiligen.“ Das sagte Ludwig von Ficker also über Joseph Georg Oberkofler, 1939 war das. Auch sie kannten einander. Auch Oberkofler wurde von Ludwig von Ficker gefördert und veröffentlicht … Trotz dieses günstigen und also kritischen und hellsichtigen Umfeldes entschied sich Joseph Georg Oberkofler dafür, sich zu beteiligen …

Und Helge Morgengrauen entscheidet sich Jahrzehnte danach, einen Roman von Joseph Georg Oberkofler zu empfehlen, der … Es mag nicht in eigenen Worten darüber geschrieben werden, was es an Urteilen über eine solche Literatur ohnehin schon gibt. Es genügen einige Zitate zusätzlich noch, die zum Teil auf die carte postale geklebt sind, um sowohl die Empfehlung zur Wiederlesung als auch Joseph Georg Oberkofler richtig einschätzen zu können, und zum anderen Teil hier noch geschrieben folgen. Aus „NS-Herrschaft in Österreich“, ÖBV und HPT, Wien 2000, Tálos, Hanisch, Neugebauer, Sieder; Klaus Amann: Literaturbetrieb in der „Ostmark“ (1938-1945):

20 Vgl. auch die „Einsatzliste“ für Dichterlesungen (1942-1945) des „Werbe- und Beratungsamtes für das deutsche Schrifttum beim Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“, enthalten im Nachlass Max Stebich in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Die „kriegswichtige Bedeutung dieses Dichtereinsatzes“, heißt es 1942, liege in der „Stärkung der seelischen Widerstandskraft des deutschen Volkes“ und, zwei Jahre später, in der „geistigen und seelischen Betreuung der Heimatfront“. In diesen Listen erscheinen mehrfach die Namen der „Österreicher“ Franz Karl Ginzkey, Sepp Keller, Franz Nabl, Joseph Georg Oberkofler, Karl Hans Strobl, Bruno Brehm, Karl Heinrich Waggerl und Robert Hohlbaum. Der letzte im Juni 1944 erstellte „Einsatzplan“ reichte bis März 1945.

Vielleicht wird wer einwenden wollen, Zitate über, aber nichts von Joseph Georg Oberkofler selbst … Nun gut, ein Beispiel seines Schaffens aus dem Buch „Ostmarklyrik der Gegenwart“, Adolf-Luser-Verlag, Wien – Leipzig, 1939, herausgegeben von Dr. Adalbert Schmidt:

Josef Georg Oberkofler

Unser Gesetz

Es hören nicht viel nach der andern Geschwätz.
Wir leben nach unserm eignen Gesetz.

Und alle Schelme in Hof und Haus,
die Scholle verstößt sie. Sie sterben aus.

Wir sind nicht erklügelt von Weis und Lehr.
Wir sind geboren von alters her.

Wer uns will haben, der nehme uns ganz,
der seh auch den Schweiß unterm Erntekranz.

Wir zählen genau, wir wägen gerecht
und Maß des Bauern ist Scholl und Geschlecht.

Sie ändern sich nicht, sie bleiben Gewalt,
sie geben uns ewig Halt und Gestalt.

Wir führen des Hergotts Werk an der Hand,
er hat uns zu seinen Verwaltern ernannt.

Wir kennen ihn gut, er hat uns erprobt.
Wir halten uns Treue. Gott sei gelobt.

Satire und Freiheitliche

Erich Körner-Lakatos kann nicht vorgeworfen werden, er leugne den Holocaust, auch wenn er schreibt:

Exaltierte Anhänger des neuen Ritus würden vielleicht den Holocaust vorschlagen, weil den dürfe man ja, ganz im Gegensatz zu unserem christlichen Herrgott, nicht leugnen.

Freiheitliche Satire - Freiheitliche WirklichkeitDenn Erich Körner-Lakatos schreibt diesen Satz in einer Satire, veröffentlicht in der Ausgabe 16/2013 der freiheitlichen ZZ. Und eine Satire erfüllt nicht den Tatbestand einer Leugnung. Jedoch tauchen Freiheitliche im selben trüben Wasser nach Satire und Nicht-Satire, so daß selten klar zu erkennen ist, womit sie auftauchen – mit etwas Satirischem, mit etwas doch nicht Satirischem … Wie  noch in Erinnerung sein wird, fischte der gerichtsbekannte John Gudenus heraus, er glaube alles, was dogmatisch vorgeschrieben – dieser Fang wurde ihm nicht als Satire …

Der Holocaust aber ist kein Glaube, und nicht jede Satire ist eine Satire, vor allem dann, wenn sie derart danebengreift, nichts also zur Kenntlichmachung, das eine wesentliche Aufgabe der Satire ist, beiträgt, wie jene von Erich Körner-Lakatos über die Initiative des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien …

Freiheitliche wissen, was sie tun, vor allem dann, wenn sie in ihrer ZZ eine der Satire nicht gerechtwerdende Satire veröffentlichen …

NS Ob der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen in der selben Ausgabe ebenfalls eine Satire schrieb, der in Deutschland sich betätigen will, um wieder den Deutschen ein „gesundes nationales Selbstbewußtsein hineinzustoßen …

NNS Möglicherweise war die Aufregung um Karl Schnell zu voreilig, und Karl Schnell versuchte lediglich, „Umvolkung“ als satirisches Wort zu …

NNNS Und auch Johann Gudenus wird eines Tages als Satiriker vielleicht noch erkannt werden, bis dahin aber muß er für seine Satiren viel Geld ausgeben …

Freiheitliche geben 200 Euro als 200 Schilling aus

Früher hat man 200 Schilling beim Bankomat abgehoben, heute kommt man mit 200 Euro auch nicht länger aus.

Schreibt der freiheitliche Spitzenfunktionär Dr. Martin Graf. Und er erinnert damit an Jean-Jacques Rousseau, der eine Prinzessin sagen ließ:

Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.

200 Euro für Freiheitliche 200 Schillling

Freiheitliche geben 200 Euro als 200 Schilling aus.

Dr. Martin Graf erinnert menschgemäß nicht an den Philosophen, sondern an die Prinzessin. Wie die Prinzessin vor weit über zweihundert Jahrhundert weiß auch der Freiheitliche in seinem goldenen Steuergeldbettchen nicht, wie lange Menschen in diesem Land mit zweihundert Euro auskommen können und zu oft auch auskommen müssen, die der Freiheitliche in seinem von den arbeitenden Menschen gut abgeschirmten und von ihnen weit entfernt aufgestellten Steuergeldbettchen ausgibt, als wären es 200 Schilling, für den Steuergeldbettchenfreiheitlichen sind 200 Schilling gerade einmal 200 Euro, die er mir nichts, dir nichts ausgeben kann …

Wieviel 200 Schilling und wieviel 200 Euro für alle anderen, die keine Freiheitlichen sind, bedeuten, ist leicht erklärt und schnell erzählt:

Im Dezember 2001, also ein paar Tage vor der Einführung der Währung Euro in Österreich, reichten 200 Schilling gerade einmal dafür aus, um sich an 2,5 Arbeitstagen ein Menü mit einem Getränk kaufen zu können … Im April 2013 ist glücklicherweise die finanzielle Situation nach wie vor so, weiter zu denen zu gehören, die sich in der Mittagspause ein Menü mit einem Getränk leisten können. Das Menü setzt sich wie 2001 immer noch zusammen aus einer Fritattensuppe, Augsburgern mit Rösti und Dillfisolen, dazu ein Glas Apfelsaft. 2001 konnte dieses Mittagessen mit 200 Schilling an 2,5 Arbeitstagen bestellt werden, es reichten 200 Schilling also nicht einmal für ganze drei Arbeitstage Mittagessen. 2013 kann im selben Wirtshaus ebendieses Menü mit einem Getränk mit 200 Euro an 25 Arbeitstagen gekauft werden, darin enthalten ist sogar an jedem Arbeitstag dieser 25 Arbeitstage ein kleines Trinkgeld …

Die Prinzessin meinten viele in der Tochter der Maria Theresia erkannt zu haben, es wurde ihr unterstellt, diesen Brot-und-Kuchen-Satz gesagt zu haben, und diese (wenn auch keine wahre) Unterstellung war dennoch stimmig, denn die Tochter der Maria Theresia lebte im von den anderen Menschen im Staat gut abgeschirmten und von den anderen Menschen im Land weit entfernten goldenen Palast … Aber sie brauchte nicht rechnen zu können, denn sie lebte in für ihresgleichen einem Märchen, für dessen politisches Ende Rousseau den ersten Satz …

NS Aber auch freiheitliche Prinzen sollen nicht von Empfehlungen und guten Ratschlägen ausgeschlossen werden, die sie davor wenigstens persönlich bewahren können, ein finanzielles Desaster zu erleiden. Es wird den freiheitlichen Prinzen daher empfohlen, jetzt schon einen Rechenkurs wenigstens in der Volkshochschule zu besuchen, denn es könnte durchaus sein, daß die freiheitlichen Prinzen bereits nach der Nationalratswahl im Herbst 2013 das Rechnen ebenso dringend im Privaten benötigen werden wie alle anderen arbeitenden Menschen in diesem Land, damit sie spät aber wenigstens für sich selbst nicht zu spät wissen, wie sie dann mit 200 Euro umgehen müssen, um nicht in den Bankrott zu schlittern … Und vielleicht wird ihnen durch so einen Volkshochschulrechenkurs auch klar, wie lange in Österreich ein arbeitender Mensch seinerzeit mit 200 Schilling auskam, wie lange heute ein arbeitender Mensch mit 200 Euro auskommen kann, auskommen muß …

NNS Wähler und Wählerinnen ist aber dringend geraten, ehe sie Freiheitliche wählen, ihnen eine öffentliche Rechenprüfung abzuverlangen und abzunehmen, denn es ist nicht die erste vorgelegte Rechnung, die nicht aufgeht …

Jedwede Werbung braucht stets Beipack-Informationen

Barbara Coudenhove-Kalergi wird wohl schon gespannt auf die Antwort eines Schuhgeschäftes warten, ob sie nun den Zuschlag erhält,  neue Werbetexterin für Franz zu sein … Sie kann sich berechtigte Hoffnungen machen, mit ihrem Probewerbetext in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 24. April 2013 -, irgendwer wird sie, sollte es nicht dieses Schuhgeschäft sein, schon als Werbetexterin anstellen, es braucht ihr nicht bange zu sein, denn Werbepersonal suchen viele und ständig, nicht nur dieses Schuhgeschäft, das seinerzeit, als es auf Franz als Werbeträger setzte, als modern, fortschrittlich angesehen wurde … Allerdings, wenn sie auf eine Zusage auf einen Arbeitsplatz etwa in einem Grätzel von Rom wartet, wird sie sich noch gedulden müssen, sehr gedulden müssen, möglicherweise wird die Erfüllung ihrer Bewerbung überhaupt darin bestehen, sich beworben zu haben, eine sogenannte Motivationsbewerbung abgeschickt zu haben …

Coudenhove-Calergi - Werbung braucht Information

Lesen Sie zu jedweder Werbung stets Beipack-Informationen.

Welchen Karriereplan Barbara Coudenhove-Kalergi für sich entworfen hat, ist nicht bekannt … Sollte dieser vorsehen, über Werbetexte den Einstieg in den Journalismus zu schaffen, sollte Barbara Coudenhove-Kalergi auf die Frage, was sie in fünf Jahren sein möchte, selbst die Antwort Journalistin gegeben haben, dann ist das durchaus ein zu erreichendes Berufsziel … Es bleibt dann noch die Frage offen, wo … Wird  von ihrem Werbetext ausgegangen, könnte vermutet werden, sie möchte in einem Medium des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche selbst unterkommen, vielleicht genügt es ihr auch, beispielsweise in der Umsonst „Heute“ oder in der Umsonst „Österreich“ oder in der „Kronen-Zeitung“ oder in der „Zur Zeit“ exklusiv über kirchliche … Allerdings, die Kirchenmänner lesen sich gerne selbst, auch in Österreich, mit Schönborn und Laun beispielsweise sind die Posten … Es bliebe noch das Schreiben von Büchern -, aber das sogar besorgt sich beispielsweise ihr Bruder Franz selbst …

_________________________

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Helmut Qualtinger liest Jorge Mario Bergoglio

Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ

Robert Mugabe empfängt den Diener des Herrn

Täglicher Heldenplatz ist heute aber noch immer der Petersplatz

Quellen für die Montage auf der carte postale:

Papst Franziskus: Radikaler in Sandalen, Matthias Mattusek, Spiegel Online

Gotteskrieg, Süddeutsche

Wir werden noch allerhand hören vom Papst Franz, Der Standard

Kollektives Schweigen – Warum?

Nun also wurde herausgefunden, daß Horst Tappert in der Waffen-SS gewesen ist, daß er darüber stets geschwiegen hat –, wer will ihm das verübeln, gerade diesem Schauspieler, der den anständigen, den höflichen, den aufrechten Deutschen so überzeugend verkörperte und zu einem Exportschlager machte …

Gerade aber seine Lebensrolle macht es notwendig, darüber zu sprechen, nicht über Horst Tappert, sondern über Derrick …

Derrick und das kollektive SchweigenSeit dem Start von Derrick in 1974 fand sich niemand, kein einziger ehemaliger Kamerad von Derrick, der sagte, er war einer von uns, von der Waffen-SS, 39 Jahre lange funktionierte das kollektive Schweigen darüber – warum?

Es müssen viele davon gewußt haben, denn Adolf Hitler zog nicht allein mit Stephan Derrick und Heinrich Himmler in den Vernichtungskrieg. Es hätte verlockend sein können, Derrick als leuchtendes Beispiel für die Anständigkeit der Waffen-SS –, nein, mit dieser Argumentation wäre kein Durchkommen gewesen …

Warum also dieses jahrzehntelange Verschweigen?

Der Schaden, Derrick als Mitglied der Waffen-SS öffentlich zu machen, wäre größer gewesen, als es zu verschweigen. Freilich wurde gewußt und war bekannt, daß mit Herbert Reinecker ein HJ-Oberbannführer und SS-Unterscharführer und Mitglied einer SS-Propagandakompanie die Drehbücher auch für Derrick schrieb, aber ein am Schreibtisch Massenware Erzeugender ist keine Identifikationsfigur …

(Ob Herbert Reinecker ein gewichtiges Wort bei der Auswahl des Schauspielers zu reden hatte? Horst Tappert und Herbert Reinecker wären, ist nun zu lesen, im selben Regiment gewesen. War Horst Tappert also eine strategische Besetzung?)

Das wird der Gewinn gewesen sein aus dem kollektiven Schweigen über die Zugehörigkeit zur Waffen-SS von Derrick, seinen ehemaligen Kameraden, die keineswegs also nur sogennante ohnmächtige Pflichterfüller waren, werden politisch und weltanschaulich klar erkannt haben, Derrick spricht für uns, Derrick verkörpert ohne militärischen und nationalsozialistischen Sprech unsere soldatische Ehre und Treue, unsere weltanschauliche Verankerung, Derrick erzählt von unserer Aufrichtigkeit und Anständigkeit, von unserem Wollen einer nach unserer Gesinnung gestalteten sauberen Welt, mit Derrick identifzieren sich die Menschen, Derrick macht für uns in der Welt Werbung, Derrick stellt unseren Ruf wieder her, Derrick ist ein wichtiger Mann der Revision der uns nicht wohlgesinnten zeitgenössischen Geschichtsschreibung, der Erfolg von Derrick ist unser aller Freispruch …

Was aber dennoch schwer zu glauben ist, daß in fast vier Jahrzehnten kein einziges Bandenmitglied sich meldete, um Derrick zu verpfeifen. Es darf eher angenommen werden, das wollte einfach niemand veröffentlicht haben, es war einfach stillschweigende Übereinkunft, das Ansehen von Deutschland ist wiederherzustellen, Deutschland muß eine gute Marke werden, und Derrick verkörperte alles, wie Deutschland sich sehen wollte, sich selbst und von den anderen in der Welt … Dafür wurde in Kauf genommen, daß hinter dem Schreibtisch ein SS-Mann saß, der die schriftlichen Vorlagen dafür lieferte und zugleich die Garantie war für keinen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, und vor der Kamera, was noch wichtiger war, ein großgewachsener und zur Massenidentifikation tauglicher SS-Mann …

Eine Meinung beleidigt niemanden

Das darf einer Initiative, die die Diskussion forciert über Organisierte Glauben und deren nach wie vor existierenden gesellschaftlichen und politischen Überstellungen mit verbrieften Sonderrechten, nicht passieren, selber wie ein Organisierter Glaube zu reagieren – auf die Meinung eines einzelnen … Also gleich davon zu schreiben, der Kommentar eines einzelnen beleidige 17.000 Wienerinnen … Weshalb aber dieser Kommentar in der Wochenzeitung „Falter“ für die Initiative gegen Kirchenprivilegien lediglich die beleidigt, die in Wien das Volksbegehren unterschrieben, mag einer noch sympathischen Bescheidenheit geschuldet sein, oder, was wahrscheinlicher ist, der ihrer Sichtweise, daß ein regionales Medium nur regional beleidigen kann …

Und noch etwas darf einer solchen Initiative nicht passieren, gleich der unseligen Art der Organisierten Glauben wegen der Meinung eines einzelnen sofort alle in Sippenhaftung zu nehmen, im konkreten Fall also die gesamte Zeitung für die Meinung eines einzelnen …

Damit ist auch schon das Wichtigste zu diesem Kommentar im „Falter“ geschrieben, genauer, zur Reaktion auf diesen Kommentar, der selber aber nicht …

Oder nur mit äußersten Vorbehalten ringt der Kommentar von Joseph Gepp selbst eine Notiz …

Ein Gepp macht noch keine BeleidigungAuffällig ist auch an der Meinung von Joseph Gepp, daß die Beiknieer (da es mehrheitlich Männer sind, kann auf das Anführen der weiblichen Form verzichtet werden) der Organisierten Glauben stets auf Formuliertes zurückgreifen müssen, das vor einer Ewigkeit geschrieben wurde, um heutzutage noch Prediger der Organisierten Glauben sein zu können … In dieser Hinsicht ist Joseph Gepp, beispielsweise im Vergleich zu Rudolf Langthaler, nahezu ein Moderner, denn er braucht nur einhundert Jahre in die Vergangenheit zurückzugehen, um den Organisierten Glauben das Brot zu brechen …

Wenn es eine „verdiente Niederlage“ war, ist Joseph Gepp zu fragen, wer hat dann einen Sieg errungen? Wer nach wie vor bei Max Weber nachschlägt (welche Seiten und vor allem wie werden diese gelesen?), ist nicht nur demokratiepolitisch nicht unbedingt ganz im Heute, auch wenn er meint, vom Heute aus sich zu äußern … Was ist aber tatsächlich passiert? Es konnten 100.000 Menschen nicht überzeugt werden, dieses Volksbegehren zu unterschreiben … Was wäre aber geschehen, hätten tatsächlich 100.000 Menschen es unterschrieben? Nichts, oder das Übliche in Österreich: das Ignorieren eines demokratischen Instruments, also eine neuerliche Niederlage der Demokratie ….

Genug, oder zusammenfassend: Würde Joseph Gepp diesen seinen Kommentar in einem Wirtshaus mündlich von sich geben, wäre die Reaktion wohl, schon noch den ersten paar seiner Sätze, sich zu einem anderen Stammtisch zu setzen, um nicht unhöflich aber unvermeidbar zu gähnen …

Statt zu schreiben, Joseph Gepp habe mit seinem Kommentar 17.000 Wiener beleidigt, hätte es gereicht, diesen Kommentar für das Wirtshaus unerwähnt zu lassen, oder, eine andere Möglichkeit, schlicht anzumerken, wer beleidigen will, muß dafür auch etwas Profundes vorbringen …

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Es könnte ein gutes Land, dieses Österreich, sein, würden alle in diesem Staat mit dieser Nachsicht und dieser Großzügigkeit und vor allem mit dieser unentwegten Belohnung mit Wahlstimmen behandelt werden, wie die Freiheitlichen, denen nicht pauschal etwas vorgeworfen wird, bei denen sehr differenziert wird, über die also beispielsweise nicht gesagt wird, die Freiheitlichen reden von „Umvolkung“, sondern eben genau und sorgsam namentlich angeführt wird, wer was sagt und schreibt, wie aktuell eben Karl Schnell, dem rasch Herbert Kickl mit einer Erklärung beimarschiert …

Aber es will ein Land der Nichtlesenden und der Nichtzuhörenden bleiben, weil in diesem Land beispielsweise der Satz, daß die Freiheitlichen von der „Umvolkung“ reden, nicht formuliert werden will, in der breiten medialen Berichterstattung und in der breiten öffentlichen Diskussion … Und das wäre weit anderes als eine Pauschalierung, sondern lediglich ein Zitat eines freiheitlichen ZZlers, lediglich die Wiederholung, was Freiheitliche selbst bestätigen …

Aber es verwundert in diesem Land immer wieder die Aufregung, die es geben kann, wie beispielsweise die aktuelle um die Aussage von Karl Schnell über die „Umvolkung“ … Es ist ein Freiheitlicher, was soll ein Freiheitlicher sonst sagen, wurde schon wieder vergessen, daß Karl Schnell ein Freiheitlicher ist, wurde schon wieder vergessen, was Freiheitliche sagen, was Freiheitliche nur sagen können?

Herbert Kickl - UmvolkungNS Bemerkenswert allerdings, das muß hinzugefügt werden, ist die Presseaussendung von Herbert Kickl, in der er von der Kriminalisierung von Worten spricht … Es dürfte das Buch über das Verbotsgesetz von Wilfried Grießer mit dem Titel „Die verurteilte Sprache“ in diesem Lager mit Wohlwollen und Nutzwert gelesen werden … Bemerkenswert an dieser Presseaussendung ist ebenfalls, daß Herbert Kickl für „Umvolkung“ das Wort „Bevölkerungsaustausch“ einführen will … „Austausch“ muß für Herbert Kickl also total negativ besetzt sein, denn „Austausch“ im Sinne von Dialog scheint Herbert Kickl zu scheuen wie Gott den denkenden Menschen, sonst könnte er für „Umvolkung“ nicht „Austausch“ …

NNS Und da Freiheitliche nichts Neues bieten, gibt es keine Bedenken, hier einen Text zu wiederholen, der am 22. August 2010 geschrieben wurde, und es ist eigentlich eine Notwendigkeit, auch diesen Text zu wiederholen, wird doch bei jeden neuen Aufregung vergessen, wen die Aufregung betrifft, es ist die freiheitliche Bewegung, und nicht nur einzelne Freiheitliche als Ausnahme von der freiheitlichen Regel, wobei die freiheitliche Ausnahme von der freiheitlichen Regel, beispielsweise mit Nachsicht und Großzügigkeit und ohne Pauschalierung Menschen, die nach Österreich zuwandern, zu begegnen, bis heute noch nicht festgestellt werden konnte …

UmvolkungMartin Graf warnt vor der „Umvolkung“

Freiheitliche Politiker warnen vor der »Umvolkung«.
Martin Graf ist ein freiheitlicher Politiker.
Martin Graf warnt vor der »Umvolkung«.

Diesem Schluß liegen die Ausführungen von Helge Morgengrauen in der aktuellen Ausgabe von Zur Zeit zugrunde: »[D]ie Warnungen freiheitlicher Politiker vor der Umvolkung […]«.

Mehr ist dazu nicht zu schreiben,  denn auch diese Zeitung berichtet ohnehin alles, was diese Partei …

Eines aber doch, weil Martin Graf, III. Präsident NR, seine Verteidigung eines Plakates mit dem Satz beginnt:

Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben.

Die Zeitung, für die der III. Präsident NR schreibt, belegt selbst, wie unheutig in dieser Partei gedacht wird, wie unbrauchbar deren Zugänge zu heutigen Gegebenheiten sind, wenn etwa, um als Beispiel die Bildung herauszugreifen, Helge Morgengrauen, ebenfalls in dieser Ausgabe veröffentlicht, unter der Überschrift Ein Schulgipfel droht schreibt:

Das Elend der Schule im besonderen und der Erziehung im allgemeinen kommt freilich nicht von ungefähr, ist vielmehr auch eine Folge zweier verlorener Weltkriege.

Bis in die Wörter hinein ist alles ungegenwärtig. Wer verwendet heute noch außerhalb geschichtlicher Werke beispielsweise die Wörter – alle nicht nur aus der aktuellen Ausgabe von der Zeitung, in der ein III. Präsident NR schreibt – Umvolkung? Endlösung? Judenfrage? Zigeuner? Neger?

Genug.  Zu viel  …

Umfrage Rücktritte – Martin Graf allein oder …

Martin Graf verteidigt sein ….

Martin Graf schaut vorbei, auch in Belgien

In den Kellern des Internets die akademischen Flecken

Claus Nordbruch überreicht ein Telegramm und gibt Bernhard Tomaschitz ein Interview

Die Tore von Auschwitz und Zur Zeit

»Eine Hure, die es mit jedem treibt, ist ein emanzipiertes Klasseweib«

Neger– Deutscher Charakter Österreichs – Grafland

NS Etwas Heutiges muß es doch auch in dieser Partei geben? Ja, heutig an dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ, FPK betreibt, sind einzig die Taten, die in medialen Berichten stets den Satz enthalten müssen: Es gilt die Unschuldsvermutung …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch – Ein Glück

Ein zweiter ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der Tageszeitung „Die Presse“ meint auch noch einen wesentlichen Beitrag liefern zu können und schreibt ebenfalls schnell noch etwas zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien aber auch zu Frank Stronach, zum Lateinunterricht, zu Aufführungen auf dem Domplatz in Salzburg, zu Sokrates …  Thomas Chorherr mischt also Themen, die nicht zueinander gehören, das heißt, Thomas Chorherr schreibt so, wie am Stammtisch geredet wird, an dem zwischen den Bestellungen von zumeist alkoholischen Getränken von einem Thema zum anderen willkürlich gesprungen wird, Themen oft genug sogar innerhalb eines einziges Satzes abenteuerlich, um nicht unfreiwillig kabarettistisch zu schreiben, vermischt werden – und dabei aber von keinem Thema so genau etwas recht gewußt …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch - Ein GlückDer gesamte Artikel von Thomas Chorherr ist um die zentrale Frage des politischen Zufalls gebaut. Aber es ist eine völlig falsche Frage. Denn die festgesetzten Termine von Volksbegehren haben absolut nichts mit Politik zu tun. Es gibt für Volksbegehren einfach gesetzlich vorgeschriebene Fristenläufe. Thomas Chorherr weiß also nicht zu unterscheiden zwischen Politik und gesetzliche Fristen …

Es stellt sich daher die Frage, ob Thomas Chorherr überhaupt weiß, was Politik ist, wird hierzu zusätzlich bedacht, daß der Minister für Inneres nach den Fristen im Volksbegehrensgesetz darüber zu entscheiden hat, und im konkreten Fall hat Sicherheitsministerin Johanna Mikl-Leitner über den Termin zu entscheiden gehabt, womit eigentlich auch die Frage beantwortet ist, was Thomas Chorherr von Politik versteht … Ebendieser Thomas Chorherr, der in diesem Land allenthalben als großer Publizist … Einer mit Auszeichnungen, beispielsweise mit dem Leopold-Kunschak-Preis …Es ist aber nicht nur eine Qualität der Tageszeitung „Die Presse“, derartige Geistesgrößen als … Über eine zweite durfte vorgestern -, Andreas Unterberger, ob er den Leopold-Kunschak-Preis für das sein bürgerliches Gewissen …

Eines der von Thomas Chorherr zu einer Mischung versprudelten Themen sollte doch, gerade vor all den heuer fixierten Wahlen auf Landes- und Bundesebene, separiert und besonders hervorgehoben werden … Es ist ein Unglück, daß nicht wenigen in diesem Land Frank Stronach als wählbare Alternative gilt, allerdings es ist ein Glück, daß nicht auch noch Thomas Chorherr kandidiert …