Alle wissen alles und alle tun nichts! Höchste Zeit zur Aufarbeitung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus – Aber in der Gegenwart

In der ORF-Sendung „Erlesen“ am 14. Mai 2013 erzählt Karl Löbl, er habe Leonard Bernstein nach Helmut Wobisch gefragt, und der Komponist antwortete ihm, er, Wobisch, sei sein „Lieblingsnazi“ unter den Wiener Philharmonikern …

Karl Löbl wußte also vor Jahrzehnten bereits über Helmut Wobisch … Leonard Bernstein starb 1990, also muß dieses nicht öffentlich geführte Gespräch zwischen ihm und Karl Löbl vor nun mindestens über 23 Jahren -, irgendwann also zwischen einem Vierteljahrhundert und gar einem halben Jahrhundert flüsterten einander Karl Löbl und Leonard Bernstein …

Karl Löbl wußte es, nicht nur er, auch Thomas Daniel Schlee äußerte sich im März 2013 dahingehend, daß das für ihn nicht neu sei, schon sein Vater habe über Wobisch …

Aufarbeitung der Aufarbeitung des NationalsozialismusThomas Daniel Schlee wußte es also auch schon – alles von seinem Vater oder Zusätzliches auch noch von anderen? -, von wem wußte es Karl Löbl? Und wer informierte über Wobisch den Informanten von Karl Löbl, wer war die Informantin des Informanten von Karl Löbl, Leonard Bernstein wußte es bereits, ehe Karl Löbl ihn darauf ansprach, von wem? Von wem wußte es die Informantin von Leonard Bernstein, und wer informierte den Informanten der Informantin von dem Dirigenten und wen flüsterte es Leonard Bernstein weiter und so weiter und so fort … Das heißt soher nur eines: alle haben es gewußt, alle haben darüber geschwiegen, alle haben wohl auch befürchtet, ihre Karrieren zu riskieren, alle fanden es vielleicht sogar prickelnd, Geheimnisträger und Geheimnisträgerinnen eines schmutzigen Wissens zu sein, eines Wissens, das allenthalben auch nutzbringend für den persönlichen Fortgang zum Einsatz kommen kann … Alle haben den ehemaligen Aktiven einer nationalistischen Massenmordtotaldiktatur ermöglicht, weiter angesehene Bürger in diesem Land zu bleiben und zu sein, weiter erfolgreich …

Und nun gab es im Frühjahr 2013 plötzlich diese Aufregungen um Helmut Wobisch, ach, als wäre das alles unbekannt, als hätte darüber nie jemand etwas gewußt, wissen können, plötzlich werden Konsequenzen gezogen, Ehrenkonzerte abgesagt …

Es ist Helmut Wobisch dafür nur ein Beispiel. Über ein anderes Beispiel wurde vor kurzem geschrieben: Derrick … Auch bei ihm: plötzlich jetzt, das konnte niemand wissen, niemand hat das gewußt … Plötzlich jetzt werden Konsequenzen gezogen, die Sendung abgesetzt …

Möglicherweise wird das alles nur mißverstanden, und es sind alle bloß damit honorig beschäftigt, die Geschichtszunft blühen und gedeihen zu lassen, alle nur darum besorgt, daß auch Historiker und Historikerinnen nicht nur immer Arbeit haben, sondern ebenfalls Karrieremöglichkeiten. Vielleicht wird es einfach nicht verstanden, was alle verstehen, daß nämlich die Gegenwart in der Geschichte zu verhandeln ist, die Zukunft die Gegenwart zu sein hat,  in der die Gegenwart offen und ehrlich gelebt werden darf … Auch im Falle Wobisch wurden Historiker und Historikerinnen damit beschäftigt, herauszufinden, was ohnehin alle wußten und wissen …

Eher aber ist es endlich an der Zeit, das Wissen nicht für die Historiker und Historikerinnen aufzusparen, sondern es sofort gegenwärtig einzusetzen, sofort gegenwärtig Konsequenzen zu ziehen …

Und es ist auch höchst an der Zeit, den Satz „Wir haben ja nichts gewußt“ und den Satz „Wir wissen ja gar nichts“ in Österreich aber nicht nur in Österreich für die Zeit ab 1945 aufzuarbeiten. Diese Aufarbeitung würde noch einmal als ein Nebenergebnis kenntlich machen, was von dem Satz „Wir haben ja nichts gewußt“ von jenen zu halten ist, die diesen nach 1945 einsetzten, um sich für die Zeit von 1933 bis 1945 reinzuwaschen … Zu diesen beiden Sätzen gehören auch ihre Brüder, die unweigerlich stets augenblicklich ihnen zur Seite stehen: „Wir haben ja nichts getan“, „Wir tun ja nichts“ … Thomas Daniel Schlee läßt die Brüder beispielgebend auftreten, mit seinem Hinweis, nicht er habe die Helmut-Wobisch-Gedächtniskonzerte erfunden, sondern … Derart unschuldig sind stets alle, die immer nie etwas gewußt haben, die immer nie etwas getan haben, die immer nie etwas wissen, die immer nichts tun, bloß immer das fortsetzen, was ihnen immer andere …

Alle wissen alles … Die Frage ist, wie wird mit diesem Wissen umgegangen. Wird es aufgespart für die Geschichtsschreibung? Oder wird das Wissen sofort gegenwärtig eingesetzt? Und würde bei sofortiger gegenwärtiger Wissensverwendung noch eine Geschichtsschreibung gebraucht werden? Wenn alles offenliegen würde, was in Wahrheit offenliegt, nur geheimgehalten wird …

PS Alle haben alles gewußt und alle wissen alles, alle haben nichts getan und alle tun nichts .. Das ist menschgemäß nicht nur eingegrenzt auf den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu verstehen, sondern beispielhaft für viele Bereiche, das Credo der Gesellschaft, nicht nur der medialen …

PPS Jetzt nach all diesen Aufregungen um Helmut Wobisch und auch den „Carinthischen Sommer“ wird es verständlicher, erklärlich, weshalb vor Jahren die Verweigerung nach Ossiach zu fahren, um selbst bei der Aufführung eines musikalischen Werkes, zu dem der Text geschrieben wurde, anwesend zu sein. Geschrieben für den Komponisten, nicht für Ossiach. Der „Carinthische Sommer“ war immer schon nicht koscher, eine Veranstaltung, die zu meiden ist. Auch ohne explizit davon gewußt zu haben, wie in Ossiach mit dieser Vergangenheit in der Gegenwart umgegangen wurde …

Ein Freiheitlicher soll vergessen werden – Michael Spindelegger wäre das wohl nur allzu recht

In der breiten Medienberichterstattung kommt Dr. Martin Graf seit längerem nicht mehr vor … Nun, da die Tage dieses Freiheitlichen in einem der formal höchsten Staatsämter dieses Landes gezählt sind, scheinen die Medien an der Permanenten Affäre als III. Präsidentin NR ihr Interesse verloren zu haben. Das wäre eine mögliche Erklärung, die Permanente Affäre ist für sie jetzt schon Geschichte, nicht im Sinne von historisch, einfach vorbei, endlich vorüber, die letzten Wochen als Ausgedinge, nicht mehr erwähnenswert …

Eine zweite mögliche Erklärung, die Permanente Affäre will in den letzten Tagen wenigstens für ihre Gesinnungsgemeinschaft etwas Gutes tun, indem sie vermeidet, medial vor den nächsten Nationalratswahlen noch breit vorzukommen, denn sie ist kein und schon gar nicht überzeugendes Argument, weshalb noch einmal Freiheitliche gewählt werden sollten …

Zwischenstand Rücktritte Abgeordnete 15-05-2013

Zwischenstand: 61,59% für Rücktritte der Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten.

Es kann auch sein, daß dieser gute Dienst nicht ganz freiwillig erfüllt wird, sondern die Permanente Affäre sich freiheitlicher Strategie beugen muß, denn auch sie muß, so könnte es in einem freiheitlichen Wahlstrategiepapier durchaus aufgezeichnet sein, vergessen werden, wenn im September 2013 noch Stimmenzuwächse erzielt werden wollen …

Wer sich außerhalb der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft darüber freuen kann, wenn die Permanente Affäre bereits jetzt der Vergessenheit anheimgegeben wird, mehr, darauf hoffen muß, daß die Permanente Affäre bis zum nächsten Nationalratswahlsonntag nicht nur vergessen, sondern gänzlich aus dem Gedächtnis der Wähler und Wählerinnen gelöscht ist, ist der zurzeitige christschwarze Führer Michael Spindelegger, der heute im christschwarzen Hofburgsandkasten den Traum vom Kanzler erzählte …

Zwischenstand Überlegt wählen 15-05-2013

Zwischenstand: 73,98% würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum dritten Nationalratspräsidenten wählen.

Das ist die rechte Gelegenheit, wieder einmal die Zwischenstände der Langzeitumfragen bekanntzugeben, auch daran zu erinnern, wer hauptverantwortlich dafür war, eine Permanente Affäre als III. Präsidentin NR … Die Werte sind nach wie vor schlecht. Weder könnn die Abgeordneten überzeugen, daß ihre Wahl eine gute Wahl war, noch will eine Mehrheit je einen …

An den beiden Langzeitumfragen sich zu beteiligen, sind Sie weiter herzlich eingeladen.

Eine Auswahl zur Nachlese zum Vormerken für die nächste Nationalratswahl:

Martin Graf und Michael Spindelegger, der Führer, kann nichts beitragen

Michael Spindelegger würde Zukunft im nachhinein gestalten

Permanente Affäre

200 Euro sind 200 Schilling

Shakespeare ist Andreas Mölzer keiner – Außer vielleicht für sich und „Die Presse“ noch

Dabei reicht es bei Andreas Mölzer eigentlich nicht einmal dazu, seinen Vornamen weglassen zu können, er hat es nicht zu dem gebracht, er wird es nicht mehr zu dem bringen, daß in anerkennender Weise lediglich sein Nachname noch … Wird also von Andreas Mölzer gesprochen, muß stets in rechter Bemessung seiner Größe sowohl sein Vorname als auch sein Nachname ungekürzt geschrieben werden. Ganz ausgeschrieben deshalb, weil Andreas Mölzer kein Tatverdächtiger ist, wie es Harald Walser einer für Andreas Mölzer zu sein scheint, denn in seinem heute in der Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Artikel schreibt Andreas Mölzer den Namen von Harald Walser nicht einmal aus, kürzt konsequent „auf Harald W.“ ab, wie es eben in Medien üblich ist, wenn über Verdächtige einer strafbaren Handlung …

Andreas Mölzer bestätigt Harald WalserEs wird auf diesen heutigen Artikel von Andreas Mölzer nicht deshalb eingegangen, weil Andreas Mölzer etwas geschrieben hat, das ein weiteres Mal zu kommentieren wäre, sondern ausschließlich deshalb, weil „Die Presse“ einen Artikel eines Freiheitlichen veröffentlicht, der in seiner Machart zu bekannt ist, um ihn in Wahrheit weder zu kommentieren noch zu veröffentlichen … Es ist eine Schreibe für ein einschlägiges Medium, beispielsweise für die freiheitliche ZZ … Alle bis zum Überdruß bekannten Tricks werden in dieser von Andreas Mölzer eingesetzt, um Harald Walser lächerlich zu machen, mehr noch, schlimmer noch, ihn als potentiellen Mörder hinzustellen. Denn nichts anderes behauptet Andreas Mölzer, wenn er Harald Walser unterstellt, er wolle Robespierre -, schlimmer noch, Andreas Mölzer stellt Harald Walser als Mörder hin, wenn er von Harald Walser als einem „ehrenwerten Mann“ spricht, wie gewußt wird, ist die Rede über den „ehrenwerten Mann“ eine über einen Mörder … Jedoch, es kann auch einfacher – also lächerlicher – sein, freiheitliche ZZler, wird etwa an Erich Körner-Lakatos und seinen lateinischen Zitaten gedacht, gefallen sich darin, als Bildungsbürger sich zu präsentieren …

Kurz und bündig: „Die Presse“ hat keinen Artikel veröffentlicht, sondern die Projektion von einem Freiheitlichen …

Ich (das ist das von Antonios ausgeborgte Ich) will, was „Die Presse“ Andreas Mölzer sprechen läßt, nicht widerlegen;
Ich spreche hier von dem nur, was ich weiß.

Was gewußt wird, ist, wer für Freiheitliche heute noch groß und unvergessen ist, wer Freiheitlichen geistliche Quellen sind, wessen Literatur und Kunst Freiheitlichen Erbauung sind, von wem Freiheitliche sich nicht zu distanzieren vermögen, daß freiheitliche Politik nicht in der Gegenwart angekommen ist, daß freiheitliche Politik eine Politik der Vergangenheit ist, also eine des Überholten, des Gescheiterten, eine des in den Untergang führende … Das Konzept sozialer Heimatparteien scheint stets dieselbe Überschrift zu tragen: Niedergang, heute wie ehedem …

Was auch gewußt wird, ist, daß Andreas Mölzer Harald Walser, sogar dadurch, daß er Harald Walser lächerlich machen wollte, bestätigt … Bereits mit dem Wort „Umerzieher“ in dem von der Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Titel. „Umerziehung“ ist ein Wort, das heute in den Lagern verwendet wird, von denen sich Freiheitliche wieder und wieder und wieder mit Distanzierungen zu betätigen haben … Ein Beispiel dafür, wie und von wem das Wort „Umerziehung“ heute noch gebraucht wird, wurde zur Projektion von Andreas Mölzer auf die carte postale geklebt … „Die Presse“ läßt Andreas Mölzer in seiner Umkehrung, Verdrehung auch dem freiheitlichen Volksanwalt Peter Fichtenbauer beistehen – von dem ebenfalls gewußt wird …

Was hingegen nicht gewußt wird, wohl auch deshalb, weil ein mediales Pendant zur freiheitlichen ZZ fehlt, wer für Grüne heute noch groß und unvergessen ist, also alles das, was von Freiheitlichen gewußt wird, wie oben geschrieben …

Was hingegen von Grünen auch nicht gewußt wird, sind etwa Forderungen, wie sie von Freiheitlichen allenthalben vorgebracht werden; kurz und bündig: Forderungen danach, die Gegenwart realiter in Vergangenheit zu wandeln, beispielsweise durch Verbotsgesetze, Arbeitslager …

Abschließend kann zusamengefaßt werden, daß es auch von einem Harald Walser nicht unrichtig ist, immer wieder darauf hinzuweisen, in welchen Zügen soziale Heimatparteien sitzen, wohin diese Züge auch heute noch fahren könnten, wenn Wähler und Wählerinnen sozialen Heimatparteien die Lokomotiven überlassen …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Peter Fichtenbauer

Arbeitslager

Die unvergessenen Großen der Freiheitlichen

Gesetze „unerheblich“

Opfer von sozialen Heimatparteien – auch das sogenannte eigene Volk

Kunst

Literatur

Holocaust

Die Presse

Grafens Unzensuriert

Rassismus

Antisemitismus

Roma und Sinti

Die narreneingesäumten True-blue-Slacks des Freiheitlichen

Wie im anschließenden Ausschnitt der Tageszeitung „Der Standard“ zu lesen ist, hat der freiheitliche Landesrat Manfred Haimbuchner mit dem Narrensaum seiner freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft -, das wurde am 10. Mai 2013 veröffentlicht …

Manfred Haimbuchner Der Standard 10-05-2013Ebenfalls am 10. Mai 2013 erschien die Ausgabe Nr. 19/2013 der freiheitlichen ZZ, mit einem Gastkommentar von Dr. Manfred Haimbuchner, zurzeitiger freiheitlicher Obmann in Oberösterreich, in dem er Joachim Fernau zum „großen Mann“ … Joachim Fernau war nach 1945 ein Vielgelesener, und auch vor 1945 als SS-Kriegsberichter tat er sich besonders hervor, den Menschen des sogenannten eigenen Volkes zukunftsreich … Im August 1944 veröffentlichte die nationalistische Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches noch seinen Artikel mit der rohen aber an der Wirklichkeit total vorbeigeschriebenen Botschaft:

Der Sieg ist wirklich ganz nahe.

Die Beschwörung des nahen Sieges hat damals einer sozialen Heimatpartei schon nicht den Sieg gebracht, sondern den Untergang, für den die Menschen teuer bezahlen mußten, für deren Wohlergehen diese soziale Heimatpartei skrupellos vorgab, sorgen zu wollen …Und den Freiheitlichen, die sich ebenfalls als soziale Heimatpartei verstehen und sogar als solche bezeichnen, mit ihrem Traum vom großen Wahlsieg wird menschgemäß kein Untergang gewünscht, nichts Dramatisches also, nichts Heldisches also, wie es sich diese vielleicht selber wünschen, sondern einfach die Zurechtstutzung mit einem demokratischen und milden Instrument, das Verkleinern der Freiheitlichen auf ihre gemäß Gesinnung und Fähigkeit angemessene Größe durch den Wähler und die Wählerin, das stille und unaufgeregte Versinkenlassen in Wahlen in die Einflußlosigkeit, in das Unmaßgebliche …

Manfred Haimbuchner - Joachim Fernau

„Um des einstigen SS-Schreibers Oeuvre, in dem der Germanist Wapnewski ‚Unbildung‘, ’schauderhaften Geschmack‘, ‚Instinktlosigkeit‘ und ‚Geschichtsfälschung‘ entdeckte […]“

NS Auch wenn das Jahr 1944 oben angesprochen wurde, geht es aber ein weiteres Mal nicht darum, was damals war, wer damals was war, wer was tat, wer was nicht tat, sondern ein weiteres Mal um das Festhalten, wer für Freiheitliche heute noch groß und unvergessen ist, für wen Freiheitliche heute noch ihre Treuehosen anziehen, in diesen vor diesen strammstehen, weiter nicht ausziehen wollen … Aber ohne Hose gibt es keinen Saum, ebenso gibt es ohne Saum keine Hose, zerfällt die Hose in untragbare Flecken, die noch spärlicher verdecken könnten, was trotz eingesäumter und eingetragener Hose schon kaum zu verdecken ist …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Freiheitlicher bestätigt, Opfer von sozialen Heimatparteien ist am Ende stets das sogenannte eigene Volk

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Oberstürmführer Robert Verbelen

Freiheitlichen sind Gesetze „unerheblich“

Sie werden sich gut erinnern, wie oft und wie lange schon Freiheitliche mit Gesetzen, vor allem mit bestimmten Paragraphen hadern, Sie sollten sich vor allem vor jedweder kommender Wahl daran erinnern, und auch besser daran erinnern, wie lange Freiheitliche sich schon äußerst schwertun, über sie rechtsstaatlich gefällte Urteile anzuerkennen und daraus angemessene Konsequenzen …

Diese Tradition pflegt auch der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen, ganz aktuell ein für Wahlen erinnerungswertes Beispiel, mit seiner von der „Kärntner Tageszeitung“ zitierten Aussage, Gesetze seien unerheblich … Wobei es aber vollkommen gleichgültig ist, welches Gesetz er für unerheblich hält, wesentlich ist, daß er ein gültiges Gesetz für unerheblich hält, und damit auch dazu anstiftet, ein bestehendes Gesetz zu brechen …

Und an noch etwas erinnert der zurzeitige freiheitliche Obmann, nämlich daran, daß das ganze freiheitliche Gerede von der „direkten Demokratie“ nichts anderes ist als eben Gerede, Gerede, das von Freiheitlichen nicht wirklich in Taten umgesetzt werden will … Eine Bürgerin engagiert sich, eine Bürgerin setzt sich also dafür ein, daß bestehendes österreichisches Gesetz auch tatsächlich angewandt wird. Und die Antwort vom zurzeitigen freiheitlichen Obmann darauf ist, daß er sagt, das sei ein Unding, die Einflußnahme von Einzelnen sei ein Unding … Daran sollten Sie auch vor jedweder Wahl denken, besser denken, welchen Wert ein Freiheitlicher Ihrem Engagement zumißt: den Wert eines Undings, also keinen Wert … Das Wählen ist die Einflußnahme des Einzelnen, nehmen Sie den zurzeitigen freiheitlichen Obmann beim Wort, die Einflußnahme in jedweder Wahl von Einzelnen für Freiheitliche ist ein …

Und damit so ein „Unding“ nicht mehr passieren kann, damit „direkte Demokratie“ nicht in eine Richtung sich entwickeln kann, die von Freiheitlichen nicht geliebt wird, fordern Freiheitliche Verbotsgesetze, die freilich so gar nichts mit dem bestehenden Verbotsgesetz zu tun haben, sondern …

Heinz-Christian Strache - Gesetze unerheblichNS Wenn sich der zurzeitige freiheitliche Obmann die von ihm selbst letzten Donnerstag veröffentlichte Umfrage auf seiner Seite des Unternehmens Facebook genau ansehen würde, was er da veröffentlicht hat, eine Umfrage, in der nichts stimmt, weder die ausgewiesenen Prozentzahlen noch die dazugehörige graphische Darstellung durch Balken, könnte er sich selbst die Antwort geben, für welche Position … Nachdem ihm aber jedwede Einschätzung der eigenen Fähigkeiten fehlt, das übrigens Freiheitliche insgesamt kennzeichnet, werden Sie ihm als Wähler und Wählerin beistehen müssen, damit er, auch er, endlich einen seinen – also seinen Fähigkeiten entsprechenden – Platz findet, außerhalb des Parlamentes, fern von jedwedem politischen Amt …. Es sollen Freiheitliche nicht ungerecht behandelt werden. Deshalb darf darauf verwiesen werden, daß Freiheitliche sehr wohl imstande sind,  ihre Fähigkeiten recht genau einzuschätzen, wie aktuell zu erfahren ist, ist dem ehemaligen freiheitlichen Landeshauptmann-Stellvertreter und Finanzminister nun die Bestimmung seiner Fähigkeiten möglich, er sei steuerlich ungebildet … Zu solchen Eigenwahrnehmungen aber sind Freiheitliche zu spät, erst viel zu spät fähig, und bloß dann, wenn sie alles, was sie ihnen möglich ist, einsetzen müssen, um einer Verurteilung zu …

NNS Welchen Wert die Aussagen von einem Freiheitlichen besitzen, können Sie ebenfalls der Collage auf der carte postale entnehmen … An einem Tag der letzten Woche wolle der zurzeitige freiheitliche Obmann auf „positive Themen“ setzen, an einem anderen Tag der letzten Woche auf … Ein verantwortungsvoll ausgeübtes öffentliches Amt verlangt nicht nur rechnerische Kompetenzen, sondern auch Sprachkompetenz, die Fähigkeit beispielsweise unterscheiden zu können, was ist positiv, was ist negativ … Aber auch dabei können Sie dem Freiheitlichen helfen, sich nie mehr in einem politischen Amt etwa mit sprachlichen Schwierigkeiten plagen zu müssen …

Freiheitlicher bestätigt, Opfer von sozialen Heimatparteien ist am Ende stets das sogenannte eigene Volk

Die freiheitlichen Reden konnten an diesem 8. Mai nicht auf dem Heldenplatz gehalten werden, vor den Burschenschaften. So blieb Andreas Mölzer nichts anderes, als eine solche in seinem Block … Wie erfreulich, ohne Schaftsuniformtrachten, ohne Säbel, ohne gespenstisch brennende Fackeln. Wie wenig erbaulich aber für Andreas Mölzer selbst, im kahlen und nüchternen Block den Burschenschaften einen Text zu schenken, den die Burschenschaften erst zu einer Rede erwecken müssen, auf ihren Buden, in denen sie sich den mölzerischen Text selbst vorlesen werden müssen, oder das gestern bereits taten, davon träumend, wieder am Heldenplatz zu stehen, in Uniform, mit brennender Fackel …

Andreas Mölzer - das eigene Volk ist das Opfer natioaler HeimatparteienDas Wesentliche an diesem mölzerischen Geschenk an die Burschenschaften zum Budeneigenvortrag aber ist die mölzerische Bestätigung, daß die letzten (und nicht, wie Andreas Mölzer schreibt, die ersten) Opfer von sozialen Heimatparteien immer die Menschen des sogenannten eigenen Volkes sind, die letzten Opfer von sozialen Heimatparteien sind also stets die Menschen, für die sich soziale Heimatparteien, wie soziale Heimatparteien nie müde werden zu behaupten, einsetzen, die letzten Opfer von sozialen Heimatparteien sind also immer die Menschen, um deren Wohlergehen soziale Heimatparteien, wie soziale Heimatparteien nie müde werden zu behaupten, besorgt seien, mehr noch, für deren gutes Leben (wie soziale Heimatparteien …) sie unermüdlich streiten und kämpfen, ach, eine ihre Welt als Behauptung und Darstellung …

Das ist die geschichtliche Kontinuität von sozialen Heimatparteien, die Menschen des sogenannten eigenen Volkes skrupellos zu ihren letzten Opfern zu machen …

Auf das, wie dieses mölzerische Burschenschaftsgeschenk sonst noch eingeschätzt werden kann, muß nicht eingegangen werden, denn Andreas Mölzer schreibt selbst die Befürchtungen, wie solche Reden beurteilt werden, Andreas Mölzer klagt ohnehin recht wortreich, wie solche Reden beurteilt worden sind. Soher weiß Andreas Mölzer selbst am besten, was von solchen Reden zu halten ist. Dieser mölzerischen Einschätzung kann nicht widersprochen werden …

Widersprochen muß Andreas Mölzer aber in einem werden. Die letzten Opfer der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches hatten im Gegensatz zu den ersten Opfern und zu allen Opfern  dieser zwölfjährigen Massenmordtotaldiktatur eine Wahlmöglichkeit, nämlich die soziale Heimatpartei, als eine solche wird sich die nationalsozialistische Arbeiterpartei verstanden haben, nicht zu wählen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen den Opfern. Die einen opfern sich aktiv und freiwillig, weil sie soziale Heimatparteien wählen. Die anderen sind Opfer ohne eigenes Zutun, werden, ohne darauf aktiv Einfluß nehmen zu können, zu Opfern gemacht, sind nur deshalb Opfer, weil soziale Heimatparteien sie beispielsweise ethnisch einer Gruppe, auch das nicht ihre aktive Entscheidung, zuordnen, die soziale Heimatparteien willkürlich der Ausgrenzung, der Vertreibung, der Vernichtung …

Das ist die ewige Wahlmöglichkeit der letzten Opfer einer sozialen Heimatpartei, diese nicht zu wählen, das ist stets die Entscheidungsfreiheit der letzten Opfer von sozialen Heimatparteien, sich nicht durch das Wählen von sozialen Heimatparteien zu ersten Tätern und zu ersten Täterinnen zu machen, und dadurch auch nicht zu den letzten Opfern einer sozialen Heimatpartei …

NS Wenn Andreas Mölzer, auch das bestätigt er mit seinem Burschenschaftsgeschenk, schon so genau um die Verbrechen der sozialen Heimatpartei, wie die NSDAP eine war, Bescheid weiß, ist Andreas Mölzer zu fragen, wie kann dann die freiheitliche ZZ heute noch unverdrossen treu …

Zur Nachlese, eine Auswahl, allein aus den letzten zwei Wochen:

Unvergessen: Parteigenosse und SA-Obertruppführer Adam Wandruszka

Freiheitlicher ZZler – Revisionistische Geschichtsschreibung

Faschistische Partei für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

„Holocaust, weil den dürfe man ja nicht leugnen“

„Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Zum Verstehenkönnen von Satiren der freiheitlichen ZZ

In der Ausgabe Nr. 18/2013 der freiheitlichen ZZ wurde eine Satire veröffentlicht, in der jedoch nicht angeführt ist, auf welchen Text sie sich bezieht …Zum rechten Verständnis der freiheitlichen ZZ soll hier über diese sonst nicht zu verstehende Stelle Auskunft gegeben werden, auch als Service für Leser und Leserinnen der freiheitlichen Zur Zeit: 

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Die ZZ-Antwort darauf ist also die Frage, was der Unfug mit der Parenthese …

Heinrich Himmler - Zum Verstehen einer freiheitlichen Satire

Wie tiefsinnig ist diese Satire angelegt, der “Name bleibt aus Gründen des Datenschutzes geheim” -, oh, hohe arische Satirekunst, H. Himmler hätte wohl diese seinem Appell vorangestellt, 1941, in Stettin, zur Einstimmung auf den Ostfeldzug …

In der Satire „Auf dem Gedanken-Strich“ wird von einem „begeisterten Leser“ geschrieben … Von einer Begeisterung kann  menschgemäß keine Rede sein -, darin ist die Satire genau, erfüllt also in dieser Hinsicht den Anspruch, eine Satire zu sein. Außerhalb einer Satire aber ist das richtige Wort:  Fassungslosigkeit …

Mit einem Synonym wurde der einzige Grund der Lektüre dieses Produktes freiheitlicher Geister bereits angeführt:

Für freiheitlichen ZZler Andreas Mölzer ein Unvergessener: „Parteigenosse und SA Obertruppführer“ Adam Wandruszka

Für freiheitlichen ZZler Andreas Mölzer ein Unvergessener: „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka

In der Ausgabe Nr 18/2013 der freiheitlichen ZZ versucht Andreas Mölzer den Freiheitlichen und also auch sich selbst die Position der dritten Kraft im Land zu halten, aber er kann seinen Freiheitlichen die dritte Position nur noch im Schreiben erhalten, die Wählerinnen und Wähler können dieser Argumentation nicht mehr folgen, und sie folgen ihr auch nicht mehr, wie aktuell auch in Salzburg … Die Freiheitlichen müssen sich mit der vierten Position begnügen …

Es ist vorüber …

Es ist für die Freiheitlichen vorbei, von der dritten Position auf die vierte und noch weiter nach hinten, es ist zu hoffen, daß die Wähler und Wählerinnen den Freiheitlichen diesen Weg nach hinten weiter und weiter gehen lassen, die Freiheitlichen an ihren demokratischpolitisch in Ordnung gehenden und zustehenden letzten Platz der Unbedeutsamkeit und der Einflußlosigkeit führen …

Der freiheitlichen ZZler Unvergessenen

„Der Historiker Prof. Dr. Adam Wandruszka spricht in seinem ‚Festschrift‘-
Beitrag davon, daß ‚für die Verirrungen und Wirrnisse, für die Prüfung und
Bewährungsprobe unserer Zeit die größte Katastrophe, die den Dom seit
seiner Entstehung betraf, die Brandkatastrophe von 1945, tiefe, symbolhafte
Bedeutung‘ erhalte“. In: Der Dom zu St. Stephan in Wien,
Festschrift zur Wiedereröffnung des albertinischen Chores,
Der Dom zu Stephan, im Eigenverlag der Dompfarre, 1952.

Es nützt Andreas Mölzer dafür auch nichts mehr, sich auf einen „unvergessenen Historiker“ zu berufen, sich an das zu klammern, was Adam Wandruszka irgendwann sagte, als das „Gottgewollte“ noch geholfen hat, zumindest in Österreich, der von „gewissermaßen ‚gottgewollten‘ drei politischen Lagern sprach“ … Die Zeit geht darüber hinweg und immer schneller und mehr und mehr unaufhaltsam …Einst wird vergessen sein, daß die Freiheitlichen das dritte Lager waren, das Andreas Mölzer vergebens versucht den Seinen schreibend noch zu halten … Der hundertjährige Bogen, den Andreas Mölzer dafür mühsam und ohne Überzeugungskraft versucht zu spannen, endet 2013, bricht unter der Last des neuen Wahlverhaltens zusammen … Die Freiheitlichen als dritte Kraft werden so vergessen sein, wie es „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka heute bereits ist, außer für Freiheitliche, für Freiheitliche ist er ein Unvergessener …

Und noch einer, wieder einer, ist für freiheitliche ZZler ein Unvergessener,  Egmont Colerus, den Helge Morgengrauen in der Ausgabe Nr. 18/2103 zum Wiederlesen empfiehlt. Und wen wird es noch überraschen können, daß dieser Wiederempfohlene einer war, der 1933 aus Protest aus dem Wiener Pen-Club austrat und 1936 eintrat in den „Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs“, 1938 einen Beitrag ablieferte für das „Bekenntnisbuch österreichischer Dichter“ … Der Grund für den Austritt unter Protest aus dem Wiener Pen-Club von Egmont Colerus u.v.a.m. war: einige protestierten gegen die Bücherverbrennungen und die Verfolgung von Schriftstellern in der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches … Der „Bund deutscher Schriftsteller Österreichs“ war eine getarnte Organisation der in Österreich zu dieser Zeit verbotenen NSDAP … All das kann beispielsweise nachgelesen werden in „NS-Herrschaft in Österreich“:

Dem „Bund“ gelang es mit massiver Unterstützung durch die Deutsche Gesandtschaft in Wien, das Propagandaministerium und die Reichsschrifttumskammer sich bereits geraume Zeit vor dem „Anschluss“ als eine Art Außenstelle der Reichsschrifttumskammer in Österreich zu etablieren. Der „Bund“ exekutierte die rassistischen Grundsätze nationalsozialistischer Literaturpolitik (Arierparagraph, Gesinnungsprüfung usw.) und zielte darauf ab, die literarischen Kontakte mit Deutschland zu monopolisieren.

PS Und wenn die Freiheitlichen dereinst endlich und bald auf dem Platz der Unbedeutsamkeit angekommen sein werden, kann auch, was für ein Gewinn an Lesequalität wird das sein, endlich damit aufgehört werden, die freiheitliche ZZ durchzublättern, denn es ist mit dem Lesen der freiheitlichen Zur Zeit keine Begeisterung verbunden, das richtige Wort in der ebenfalls in der Ausgabe 18/2013 veröffentlichten Satire wäre Entgeisterung gewesen, entgeistert ist zu fragen: Was soll das stete Aufwecken der Gespenster der Vergangenheit? Bis dahin aber muß dieses Magazin in die Hand genommen, mit Widerwillen und mit Überdruß seit dem ersten Exemplar, das in die Hand genommen wurde. Jedoch die hohe Konzentration an freiheitlichen Spitzenfunktionären und Spitzenmandatarinnen, die in der freiheitlichen ZZ schreiben, und die für nicht wenige – es werden aber erfreulicherweise weniger und weniger – nach wie vor wählbare Kandidaten und Kandidatinnen für höchste Staatsämter sind, ist es ein nicht zu ignorierendes Magazin …

Zum Menscherbarmen, was für ein erbärmlicher Gott auch Allah ist

Den Menschen sich ausdachten – aus welchen Ängsten heraus auch immer, aufgrund welcher Mängel auch immer –, wenn seine Anhänger und Anhängerinnen ihm nicht einmal glauben, einer Beleidigung selbst souverän entgegentreten zu können, schlimmer noch, wenn sie ihm derart klein glauben, er könne beleidigt werden …

Allah -  how great are you - We dust - We nothing - Oh MAn

God, how great are you wih your clones Allah and Jesus? We Powder! We Naught! O MAn!

Wie anmaßend groß gegen ihn kommen sich seine Erfinder und Erfinderinnen von welchem Allah auch immer vor, wenn sie nach wie vor glauben, einen Gott verteidigen zu müssen, schlimmer, einen Gott verteidigen zu können, schlimmer noch, für einen Gott Morde als verschleierte rechtsstaatlich legitimierte Todesstrafen zu begehen, der doch die Welt, das Universum und also auch sie selbst, wie ihm von ihnen unterstellt, geschaffen …

Sie kommen sich derart groß vor, beispielsweise islamische Prediger, die heute noch gerne auf ein Bild zurückgreifen, um mit diesem den Menschen, von dem sie sich selbst ausnehmen, kleinzumachen, in Hinkunft aber um der Wahrheit willen, es nur wenig anders beschreiben sollten: Nicht mehr sollten sie ihre Demütigungsrede beginnen mit vor dem Thron Gottes … Sondern: Vor des Menschen Thron ist der siebente Himmmel nicht größer als ein Sandkorn, der sechste Himmel hingegen ist im Verhältnis zum siebenten nur so groß wie ein Ring in der Wüste, der fünfte Himmel im Verhältnis zum vorhergehenden wiederum nicht größer als ein Ring in der Wüste, und so weiter herab bis zum ersten Himmel, den Allah, wenn er zu diesem hinaufschaut, für etwas Allumfassendes hält. Darauf soll er dann stets gefragt werden: Wie groß bist du noch vor alledem? Die richtige Antwort kann nur beinahe wie der Ausruf von Lessings Saladin lauten: Ich Staub! Ich Nichts! O Mensch!

PS Wie blutrünstig war der Organisierte Glaube durch die Jahrtausende, wie blutrünstig ist der Organisierte Glaube weiterhin, und wie blutrünstig will der Organisierte Glaube weiter bleiben, wie oft noch will der Organisierte Glaube seine Blutrünstigeit erneuern, falsch gesagt, veraltern …

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Die Überschrift soll bereits deutlich machen, wie belanglos, wie unerheblich es ist, was der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos zur Geschichte schreibt … Noch einer mehr, wer will das noch groß beachten …

Es ist aber nicht unerheblich, es darf nicht unbeachtet bleiben, wenn eine Tageszeitung wie „Die Presse“ für derartige Produkte wirbt, einen Geschichtsumschreiber als „renommierten Historiker“ verkaufen will, wie darüber bereits berichtet in Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“ … In diesem von der Tageszeitung „Die Presse“ beworbenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler u.v.a.m:

Szálasi kommt nie mehr nach Güns zurück, denn am 5.Mai 1945 erfolgt in Augsburg seine Gefangennahme durch die US-Streitkräfte, danach Auslieferung nach Ungarn. Nach einem Schauprozeß wird Szálasi wegen illegaler Machtergreifung und Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkende während seiner kurzen Herrschaft zum Tode verurteilt und am 12.März 1946 im Hof eines Budapester Gefängnisses durch den Strang hingerichtet. Vorsitzender Richter im Szálasi-Prozeß ist Péter Jankó (geb. 20.August 1907 Pápa, gest. [Selbstmord] 15.September 1955 Budapest), der weder willens noch fähig ist, während der Strafverhandlung die Grundsätze des Prozeßrechts einzuhalten.

Die Presse und freiheitlicher ZZler

„Im Oktober 1944 wurde Horthy politisch kaltgestellt: Das noch radikalere Regime der Pfeilkreuzler übernahm die Macht – eine nationalsozialistische Partei, die sich in Ideologie, Herrschaftswesen und Symbolik an Hitlers NSDAP orientiert.
Nun konnten auch aus dem Land der Magyaren ungehindert die Züge in die Vernichtungsfabriken der SS rollen. Oder es wurde gleich in Ungarn gemordet: Todesschwadrone richteten Tausende Juden, Sinti und Roma in den letzten Kriegsmonaten hin.“

Es muß hier nicht die Geschichte des Massenmordes auch in Ungarn ausführlich wiederholt werden, die ist bekannt, es muß hier auch nicht ausführlich wiederholt werden, daß Ferenc Szálasi wenige Monate vor dem Ende des Krieges von 1939 bis 1945 noch die „Endlösung  der Judenfrage in Ungarn“ verkündet hat, auch das ist bekannt, aber es muß diese Abscheulichkeit eines freiheitlichen ZZlers festgehalten werden, Massenmord als „Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkene“ verkaufen zu wollen. Und das ist für „Die Presse“ ein zu empfehlendes …

Es sollte menschgemäß nicht zu streng geurteilt werden, auch einer Zeitung, die sich selbst wohl als Qualitätszeitung versteht, kann es passieren, einmal ein Buch zu empfehlen, das … Bloß, diese Empfehlung ist keine einmalige … Wie die auf die carte postale geklebten Beispiele zeigen, gibt es zwischen der „Presse“ und dem freiheitlichen ZZler eine seit langem bestehende Verbindung …

Im Grunde könnte es auch unbeachtet bleiben, was „Die Presse“ für Qualität hält, welche Bücher „Die Presse“ zur Geschichte für empfehlenswert hält … Aber es geht nicht um Geschichte, nicht um die Vergangenheit, denn es ist nicht vorüber, es geht um Gegenwart und Zukunft. Auch in diesem von der „Presse“ empfohlenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler über die Gegenwart, und dafür müßte ihm beispielsweise die rechtsextreme Jobbik-Partei in Ungarn sehr dankbar sein …

Und vor allem, eines dürfen Wähler und Wählerinnen in Österreich nicht vergessen, nicht unbeachtet lassen, wer in der freiheitlichen ZZ seine Schreibkameraden und seine Schreibkameradinnen sind: freiheitliche Spitzenfunktionäre und freiheitliche Mandatarinnen aufwärts von dem zurzeitigen Obmann … Wähler und Wählerinnen sollten auch daran denken, welche Leistungen Freiheitliche, wie beispielsweise Harald Stefan, gewürdigt sehen möchten, es sind die Leistungen, die direkt in den Untergang führen …