Vom angeblichen Folder-Marsch der Familie

Inzwischen habe, wie in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard“ gelesen werden darf, die Polizei ihre Presseaussendung zurückgezogen und eine korrigierte Fassung vorgelegt, in der nicht mehr von „nationalsozalistischem Inhalt“ gesprochen werde, sondern von einem Folder mit „angeblich rechtsradikalem Inhalt“.

Standard - Polizei - Presseaussendung

„Dort steht jetzt nur, dass der Folder ‚angeblich rechtsradikalen Inhalt‘ habe. Der Flyer sei nochmals vom Verfassungsschutz untersucht worden, sagt Polizei-Sprecherin Barbara Riehs. Man habe allerdings keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand feststellen können.“

Das hat, so darf der Artikel gelesen werden, die Polizeisprecherin der Journalistin offensichtich vermittelt.

Polizeibeschützte Folderaustragung

„… von einer unbekannten Person ein Exemplar eines Folders mit nationalsozialistischem Inhalt …“

Von der Polizei-Website dürfte die Journalistin diese Auskunft nicht selbst abgerufen haben. Denn dort ist auch heute noch, 16. Juni 2014, 20.18 Uhr, die ursprüngliche Presseaussendung zu finden, über die gestern ausführlich geschrieben wurde, also jene mit der Formulierung „mit nationalsozialistischem Inhalt“. Wie in der Collage gesehen werden kann, ist keine veränderte Presseaussendung für gestern und heute angeführt. Möglicherweise wurde die korrigierte Fassung der Presseaussendung vom Verfassungsschutz veröffentlicht, und beim Verfassungsschutz ist alles geheim, also unauffindbar.

Polizei - Marsch - Noch eine Folder-Variante

„… ein rechtsgerichteter Folder vor Ort von einer Passantin …“ „Es habe sich jedoch ‚kein Hinweis‘ ergeben, dass abgesehen von diesem einen Exemplar weiteres bedenkliches Material weitergereicht wurde, sagte Riehs. Die Frau, die an den Einsatzleiter herangetreten war, sei außerdem unmittelbar danach verschwunden gewesen.

Was wohl noch alles über den Inhalt dieses Folders geschrieben werden wird? Angeblich und tatsächlich.

Schließlich muß hier doch noch einiges zurechtgerückt werden.

Und eines Tages wird vielleicht sogar davon gesprochen werden, daß es gar keinen „Marsch der Familie“ gab. Manche werden vielleicht noch meinen, sich erinnern zu können, angeblich habe es aber doch ein Gerede um die Austragung eines Folders … Eine ehrenwerte Gesellschaft geht doch nicht auf die Straße, eine ehrenwerte Gesellschaft hat ihre Salons, ihre Prunkräume. Die Straße ist für …

Aber weder eine für die ehrenwerte Gesellschaft in Österreich noch für die von nicht aus Österreich kommende nationale ehrenwerte Gesellschaft, etwa für die „europäische aktion“. Ehrenwerte Gesellschaften verteilen keine Folder. Sie schreiben zwar, aber sie haben gesinnungsgemäß ihre ehrenwerten Medien dafür, die im geistigen Austausch stehen, die einander befruchten, wie etwa das freiheitliche Medium „Unzensuriert“ und der „Schweizer Krieger“ …

Wie reich an Ehren diese Geselllschaften sind, Sie sind eingeladen, selbst einen Blick in diese Prunkräume zu werfen …

Bernhard Schaub

Identitäre und Unruhen – Wiener Polizei verwechselt Wien mit Irgendwo

Wie erst heute durch einen Zufall gelesen wurde, habe das Restaurant Centimeter nach Rücksprache mit der Polizei die „Demonstranten“ am 17. Mai 2014 nicht des Lokales verweisen dürfen, „solange die Unruhen auf der Straße anhielten“.

Identitäre - Polizei - UnruhenNun, auf welcher Straße in Wien es diese von der Polizei ausgemachten „Unruhen“ am 17. Mai 2014 gab, die es notwendig machten, die „Demonstranten“ bis etwa 18.15 Uhr im Lokal halten zu müssen, dafür kann es die Erklärung geben, daß die Polizei in Wien den Polizeifunk von irgend einer Stadt auf dieser Welt abhörte, in der es an diesem Tag tatsächlich „Unruhen“ gab, die eine solche Maßnahme rechtfertigte.

Eine andere Erklärung kann sein, daß die Polizei in Wien derart feinfühlig ist, daß sie die unruhigen Gedanken eines Passanten, der zu einer ersten Verabredung unterwegs ist, als „Unruhen auf der Straße“ empfindet, gegen die die allerschärfsten Polizeimaßnahmen sofort gesetzt werden müssen, „Demonstranten“ sind in einem Lokal zu halten und der Passant mit den unruhigen Gedanken ist zu vertrieben unter Einhaltung einer totalen Informationssperre.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 9Wie unruhig es in den Straßen rund um das Restaurant Centimeter an diesem späten Nachmittag war, das zeigen die Bilder zum Bericht

Als die Polizei einen Passanten zum Demonstranten machte

eindrücklich … Vielleicht war es diese gewisse Unruhe in manchem Polizistenherzen, die auf die Straße übertragen wurde?

Identitäre - Reinthaler - Polizei - Kameraden im GeisteOder ist die Erklärung dafür im Bericht von Ludwig Reinthaler eher zu lesen,

„Die Polizei war uns wohlgesonnen, eine Kameradschaft im Geiste. So, wie ich das auch in Wien erlebte. Denn diese Polizei weiß genau, wo das kriminelle Gesindel zu suchen ist …“

der über seinen Ausflug zu den „Demonstranten“ nach Wien auf „freies österreich“ veröffentlicht ist?

Nun, welche Erklärung tatsächlich zutreffen mag, ist im Grunde nebensächlich. Aber eines sollte nicht vergessen werden, wie solche Gruppierungen versuchen, sich einzuschleichen, beim Restaurant Centimeter mit dem „Vorwand einer Geburstagsfeier“ – ein harmloser und lächerlicher Schleich menschgemäß … Nicht harmlos, wenn auch parolenmäßig weiter lächerlich, allerdings ist es, wenn sich solche Gruppierungen Wahlen stellen und sich dann Stimmen erschleichen, wie eben die freiheitliche Gemein-Schaft, die gemäß NR Christian Höbart eine identitäre genannt werden kann.

Marie Salmhofer, Freundin bedeutender Männer

Bedeutend aber ist einzig in dem Sinn zu verstehen, es sind Männer, die sich Wahlen stellen, beispielsweise Christian Höbart.

Marie Salmhofer - Freundin bedeutender MännerOb das Vorstellen dieser Männer, die mit Marie Salmhofer auf der Plattform des Unternehmens Facebook befreundet sind, eine Farbe ist, mit der ein wenig an einem Sittenbild gemalt werden könnte, wird nicht gewußt. Aber ein paar Striche auf dem Geistesbild können mit ihr allemal gezogen werden.

Ein Ausschnitt für das Geistesbild wurde in die Collage geklebt. Doch. Es ist auch ein Ausschnitt für ein Sittenbild, für ein Geistessittenbild.

Marie Salmhofer - Hermann Berger - Hannes StiehlWie gelesen werden kann, geht es um Uwe Sailer, darum, es könnte ihm etwas gefallen, mit dem er einen „Erklärungsbedarf“ hätte, wie Erich Reder meint. Es wird, wie ersichtlich ist, von allen gewußt, daß es nicht jener Uwe Sailer ist, gegen den irgendwer eine Seite auf Facebook eingerichtet hat, mit dem einzigen Begehren, ihn aus dem Polizeidienst zu verjagen. Und obgleich das gewußt wird, stellt Hermann Berger davon einen Screenshot öffentlich. Und obgleich von allen gewußt wird, daß es nicht der Uwe Sailer ist, der aus dem Polizeidienst gejagt werden soll, wird es eifrig kommentiert.

Also trotz des Wissens, daß es nicht stimmt, und auch trotz des Wissens, wer das geschrieben hat, nämlich die „hirn… Frau S“, wie sie genannt wird, die, wie ebenfalls festgestellt wird, „ignoriert“ werden könne, kommt beispielsweise Hannes Stiehl weder als freiheitlicher Mandatar noch als freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat noch als Polizist auf die Idee, das Löschen zu verlangen, sondern er hinterläßt lustige Kommentare, die ihn nicht als „Freund von Uwe“ ausweisen.

Es muß hier nichts zur Verteidigung von Uwe Sailer geschrieben werden. Herr Sailer macht das selbst eindrücklich. Möglicherweise auch bereits wegen dieser Denunzierung. Aber es ist doch erwähnenswert. Erwähnenswert, weil auch dieses Beispiel zeigt, wer sich in Österreich Wahlen stellt, wer dennoch in Österreich in nicht geringem Ausmaß gewählt wird, und in dem konkreten Fall zeigt es darüber hinaus auch noch, was für eine Auffassung ein Polizist von Wahrheit und Lüge hat. Es ist bloß zu hoffen, daß dieser sein privater Umgang damit nicht auch seinen Polizeidienst entscheidend prägt.

Hermann Berger, der das auch noch in Umlauf brachte, hat unendlich viel mehr Freunde auf dieser Plattform als Maria Salmhofer, und es sind sehr viele aus der freiheitlichen Gemein-Schaft darunter, aber auch andere Freunde, die  … Das Bild mit den Folgerungen daraus für das eigene Wahlverhalten muß, wie stets, eine jede wahlberechtigte Bürgerin und ein jeder wahlberechtigte Bürger selbst zeichnen.

Ebenso das Bild darüber, was sagt es aus, daß Wahlkandidaten mit Maria Salmhofer befreundet sein wollen, die auf ihrer Seite auf der Plattform des Unternehmens Facebook Ansichten und Meinungen und Auseinandersetzungen veröffentlicht, auf die sogar Kabarettisten und Kabarettistinnen mit ihrer ständigen Suche nach garantierten Lachnummern verzichteten, in ihre Programme aufzunehmen.

Möglicherweise kann das alles auch positiv gesehen werden … Vielleicht sind freiheitliche Freunde von ihr, die sich noch Wahlen stellen, auch irgendwann bald keine Bedeutenden mehr, wie jene zwei Freunde von ihr – Werner Königshofer und Martin Graf …

Mit Hannes Stiehl hätte Heimat ohne Hass die richtigen Fragen in bezug auf die Polizei stellen sollen

Es ist kontraproduktiv, wenn es nicht gut recherchiert ist, wenn es nicht haltbar ist, wenn alles zu einer Vorhaltung aufgebläht wird, sogar  bereits sogenannte private Ansichten einer Polizistin … Auch einer Polizistin und einem Polizisten muß menschgemäß zugestanden werden, außerhalb des Dienstes sich gesinnungsgemäß politisch, weltanschaulich zu äußern, dem Zugriff beruflicher Vorschriften entzogen zu sein … Und zusätzlich war es mit einer vollkommen falschen Frage verknüpft. Denn. Von wem soll die Polizei unabhängig sein? Eine unabhängige Polizei allerdings wäre sehr zu fürchten.

Was von der Polizei aber verlangt werden kann und muß, ist ein unparteiisches dienstliches Verhalten und Vorgehen. Es dürfen in bezug auf unparteiliches Vorgehen und Verhalten höchste Zweifel angemeldet werden. Es wird nicht verwundern, daß im Zusammenhang mit berechtigten Vorbehalten der Name Hannes Stiehl fällt oder fallen muß, über den schon einige Male etwas zu schreiben war, wie nachgelesen werden kann.

Hannes Stiehl - So ist esDiesmal fiel Hannes Stiehl auf, als eigentlich etwas darüber geschrieben werden wollte, wie über Menschen hergezogen wird, nämlich von den Treibern und Treiberinnen von „freies österreich“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook, zum Beispiel über Bürgermeister Michael Häupl. Es wollte etwas zu den Kommentaren der Herren Kurt Berhuber und Erhard Brunner geschrieben werden.

Aber es wurde Abstand davon genommen, als die Fotos vom Betriebsausflug 2014 der FPÖ Bezirk Schwechat gesehen wurden, an dem auch Erhard Brunner teilnahm. Kein Mensch verdient es, sich selbst bloßzustellen. Und mit diesem Betriebsausflug kommt Wolfgang Zistler, freiheitlicher Gemeinderat, ins Spiel, der sich für die Burschenschaften einsetzt. Und Hannes Stiehl, der auch freiheitlicher Kandidat in der letzten EU-Wahl war, schreibt dazu, am 5. Juni 2014: „So ist es!“

Für erste Informationen gibt die Collage einen Einblick darüber. Wer daran interessiert ist, sich bitte selbst weiter zu informieren, auf den entsprechenden Seiten.

Und es überraschte ganz und gar nicht, daß Hannes Stiehl ein Freund von Ludwig Reinthaler ist, auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Es ist auch nicht überraschend, daß weitere freiheitliche Funktionäre mit Ludwig Reinthaler auf dieser Plattform befreundet sind. Es überrascht auch nicht, auf den ehemaligen freiheitlichen NR Werner Königshofer, auch auf Robert Faller als Freund von Ludwig Reinthaler …

Ludwig Reinthaler, wurde dann gedacht, könnte etwas über Erhard Brunner schreiben, was er beispielsweise an ihm schätzt, oder einer der anderen Freunde, die Erhard Brunner auf dieser Plattform hat, beispielsweise Harald Vilimsky oder Johann Gudenus oder Christian Höbart oder Franz Radl oder Hannes Stiehl oder …

Möglicherweise ist es nicht gleich so spürbar, aber tatsächlich ist es so, daß es ungemein ermüdend ist, auf gewissen Seiten, von gewissen Seiten aus sofort auf die Üblichen zu stoßen, ohne also danach zu suchen, sondern ungewollt, wie sehr würde gewünscht werden, beispielsweise nicht mehr den Namen Hannes Stiehl lesen zu müssen, aber …

Es ist auch nicht von Belang zu erfahren, wer mit wem beispielsweise auf dieser Plattform befreundet ist, oder, „freies österreich“ ihren Apparat auf „Radio Honsik“ eingestellt hat, oder … Tatsächlich wesentlich und wichtig ist, daß solche „Freunde“ nicht mehr gewählt werden. Um ein altes Sprichwort zu variieren:

Wer solche Freunde wählt, braucht keine Feinde mehr.

Und damit solche Freunde nicht mehr gewählt werden, ist es noch mehr vonnöten, umsichtig zu agieren, also Haltbares vorzubringen.

Der verantwortlichen Ministerin für die Polizei ist etwa die Frage zu stellen, wie verhalten sich Polizisten im Dienst, beispielsweise Hannes Stiehl, der einen Glauben gefährlicher findet als die NPD? Hannes Stiehl selbst ist gesinnungsgemäß in dieser Hinsicht zu verstehen, wer wird den Freund eines Freundes gefährlich finden können, also Udo Manfred Voigt von der NPD, der auch ein Freund von Ludwig Reinthaler ist.

NS Daß die Hinweise auf die oben genannten Freundschaften auf dieser Plattform morgen schon nicht mehr bestehen könnten oder die Einsicht verwehrt ist, kann durchaus passieren. Aber heute am 11. Juni 2014 gab es diese und wurden auch entsprechend gesichert, um diese bei Bedarf vorlegen zu können, wer am 11. Juni 2014 mit wem auf dieser Plattform befreundet war. Aber wie bereits erwähnt, wichtig sind die Wahlen, die Wahlen entscheiden darüber, ob weiterhin auch mit Verbindungen auf dieser Plattform zu beschäftigen sein wird oder nicht. Diese Freunde endlich zu denen gewählt werden, über die je kein Wort mehr zu verlieren ist, wie etwa über Erhard Brunner …

 

FPÖ stellt sich mit Spitzenkandidaten Friedrich Wannieck der Wahl in Arktogäa

Zum Treffen in einem bereits traditionell zu nennenden prunkvollen Ambiente erschien, wie nach einer Sitzung mit einem Medium bekannt wurde, doch noch Friedrich Wannieck, Großindustrieller und Hauptförderer der Guido-von-List-Gesellschaft.

FPÖ kandidiert in Arktogäa mit Spitzenkandidat WannieckAls Ergebnis dieser nächtlichen Sitzung kann, so ihr Sprecher, mit Freude vermeldet werden, die FPÖ tritt in Arktogäa zur Wahl an und wird ihre gesamten Kräfte bündeln, um diese Wahl eindrucksvoll zu gewinnen. Sie geht mit Zuversicht in diese Wahl und kann mit einer einhundertprozentigen Zustimmung bei einer einhunderprozentigen Wahlbeteiligung rechnen, wie erste ätherische Umfragen, noch in derselben Nacht durchgeführt, ergaben.

Für diesen zu erwartenden und unaufhaltsamen Wahlsieg in einem kontinentalen Ausmaß werden, so ihr Mediumssprecher He.-Chr. Strache, die Kandidaten hauptverantwortlich sein, an vorderster Front Spitzenkandidat Friedrich Wannieck, aber auch Karl Lueger, Guido von List und Jörg Lanz von Liebenfels. Es macht seine Bewegung, die sich fortan – der rechten Ordnung halber – vornehmlich mit „WIR“ ansprechen wird, stolz und bewegt, daß die vier Gründer der Guido-von-List-Gesellschaft abermals bereit sind, sich einer großen Aufgabe zu stellen, dem Kontinent Arktogäa wieder ein Gesicht zu geben.

Aber als loderndes Zeichen, als schlagkräftiges Argument und als nicht zu unterbietendes Angebot an die Jugend des Kontinents Arktogäa wurde der Mediumssprecher selbst ersucht, berichtet er mit vor Rührung und Treustolz gebrochener Stimme, zu kandidieren; bei einem zu erwartenden einhundertprozentigen Sieg also auf einem recht absolut sicheren Listenplatz. Mit Alexander Geljewitsch Dugin ist es nicht nur gelungen, einen weiteren Kandidaten der Jugend zu gewinnen, sondern auch einen der und für die Intelligenzija von Arktogäa. Daß es eine Bewegung der Jugend ist, wird bereits auf dem ersten vorgestellten Wahlplakat deutlich zum Ausdruck gebracht, der jüngste Kandidat ist in Farbe gehalten.

Eine amtliche Umbenennung der FPÖ in WIR ist angedacht, wird aber voraussichtlich erst nach der Wahl in Arktogäa erfolgen, wenn es aufgrund des kontinentalen Wahlsieges, der also nicht nur ein Schollenrutsch sein wird, nicht mehr als notwendig erachet werden wird, einen nicht verwechselbaren Parteinamen führen zu müssen, sondern der ganze Kontinent Arktogäa zu einem recht einzigartigen WIR geschmiedet worden sein wird. Das erste Plakat für die Wahl in Arktogäa ist bereits in diesem Sinne gestaltet, wie gesehen werden kann; das Medium wurde vom Spitzenkandidaten höchstselbst um exklusive Veröffentlichung ersucht, genauer, wurde von ihm die Erlaubnis dazu exklusiv erteilt. Das Plakat wurde aber auch volksbildnerisch ausgelegt, so der erste Kandidat für Jugend und Intelligenzija, denn zu vielen in diesem Land, das auch ein Kontinent des Nordens mit seinen Engeln und dem Bewußtsein einer Blume ist, gerade den jungen Menschen, ist ihr Land, ihr Kontinent zu oft bloß ein Fleckchen Eis …

Was auf diesem zum Geheimtreffen erhobenen Treffen in diesem prunkvollen Ambiete davor geschah, bis also der gekürte Spitzenkandidat der Großindustrie doch noch zur Sitzung und es zur Einigung zur Wahlkandidatur in Arktogäa kam, darüber wurde bereits berichtet, wie nachgelesen werden kann.

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, ist freiwilliger Selbsteintritt in die Welt der Psychiatrie

Das muß jedem Menschen klar sein, der je noch die freiheitliche Gemein-Schaft wählen will, daß es seine freie Entscheidung und Verantwortung ist, die Welt, in der er bisher lebte, freiwillig und ohne äußeren Druck und ohne Not verlassen zu wollen, um in die Welt der Psychiatrie zu flüchten.

Und es kann dafür ein konkretes Datum angegeben werden. Samstag, 31. Mai 2014. Auch ein konkreter Ort: Wien, Österreich. Wer nach diesem 31. Mai 2014 die freiheitliche Gemein-Schaft noch wählt, stimmt für den Übertritt in die Welt der Psychiatrie, gibt unmißerständlich seine Bereitschaft bekannt, der freiheitlichen Gemein-Schaft in diese Welt zu folgen, in der führende Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft – namentlich von He.-Chr. Strache aufwärts – ihre Heimat wohl schon haben, möglicherweise schon seit der Zeit, als Gott Mohammed Allah Jesus Jahwe Franziskus ihnen eine Rippe zu ihrer Welt zurechtbog auf dem entschwundenen Kontinent, der so schwer auf dem Nordpol lastete, so daß sich dieser schließlich zu seiner Rettung seiner entledigen mußte, und ihn weit von sich stieß, unauffindbar aber bis zum heutigen Tage …

Kabarettistische Vortragende gesucht für Alexander Dugin

Ein Manifest sucht Vortragende, die es im Stil von Helmut Qualtinger verstehen zu verdeutlichen, was dieses Manifest verströmt – vor allem nichts Wählbares.

Jenen, die es absichtlich mißverstehen werden wollen, muß deutlich geschrieben werden, es wird hier in keiner Weise davon gesprochen, daß irgendwer in die Psychiatrie einzuweisen sei. Weder die Menschen, die die freiheitliche Gemein-Schaft auch nach diesem 31. Mai 2014 weiter oder zum ersten Mal wählen wollen, noch freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen. Es geht einzig darum, es anschaulich machen zu können, es begreifbar machen zu können, was für eine Welt über alle hereinbrechen könnte, wenn weiter eine freiheitliche Gemein-Schaft in diesem Ausmaß und nach aktuellen Meinungsumfragen in noch größerem Ausmaß gewählt werden sollte.

Es ist die Welt der Psychiatrie.

Die Psychiatrie ist die Welt von bedauernswerten und auf gesellschaftliche Fürsorge angewiesenen Menschen, die den Zugang zur Wirklichkeit verloren haben, die in der Realität sich nicht mehr zurechtfinden, die nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst außerhalb der Psychiatrie zu sorgen, auf sich selbst Obacht zu geben, und so leben sie in der Welt der Psychiatrie, in der für sie gesorgt wird, in der sie vor sich selbst beschützt werden, darauf geachtet wird, daß sie sich selbst nicht gefährden. Und viele von ihnen verbringen ihre Tage, bar jedweder Beschäftigung und bar jedweder Aufgabe, damit, in den Gängen der Psychiatrie auf und ab zu gehen und dabei Welten zu ersinnen, die nur für sie allein existieren, ihnen zu ihrer einzigen und nur für sie allein existierenden Wirklichkeit geworden sind, als ihnen einzige Möglichkeit und damit ihnen einzige Rettung für ihr Da-Sein und für ihr So-Sein.

Es wird das den Menschen in den Psychiatrien vielleicht ungerecht erscheinen, vor allem in bezug auf Gefährlichkeit, die hier herausgelesen werden könnte, und die von ihnen nicht in diesem Ausmaß ausgeht, wie von jenen, die sich am 31. Mai 2014 im Stadtpalais Liechtenstein trafen. Verzeihung. Aber ein anderes, vor allem ein zutreffenderes und anschaulicheres Bild will und will sich davon nicht zeichnen lassen, als ebendieses: Alexander Geljewitsch Dugin geht in einem Liechtenstein-Prunkraum auf und ab, trägt sein Manifest vor, auf und ab, geht auf und ab, immer schneller trägt er sein Manifest vor, seine Zuhörer folgen ihm – sind auch Zuhörerinnen anwesend? – immer schneller und immer schneller im Kreis herum Dugin, immerzu, seine Zuhörer müssen ins Laufen kommen, um ihm folgen zu können, bei Fuß will er sie haben, immerzu, die Gedanken im Kopf von Dugin jagen gegeneinander, kämpfen je um ihre Vorherrschaft und zwingen so Dugin noch schneller seine Kreisrunden im Prunkraum zu drehen, und dadurch sind auch seine Zuhörer gezwungen, schneller und schneller zu laufen, bei Fuß, und wenn sie schließlich erschöpft sind, von diesem Immerzu-Immerzu-im-Kreis, sinken sie alle zu Boden, und mit leeren Blick, mit überdrehten Augen, mit weit aufgerissenen Mündern, mit weit nach unten hängenden Unterlippen, auf denen schwer die herausgestreckten bewegungslosen Zungen bleiern liegen, wiederholt ein jeder Zuhörer für sich stumm das Manifest, während Alexander Geljewitsch Dugin durch die Reihen seiner auf dem Boden liegenden Zuhörer kriecht, jedem die Wange tätschelt, den einen links, den anderen rechts, mit blicklosem Blick in starre Augen und dabei unentwegt anrufend Engel Nordlands, Blume des Bewußtseins, Fürst entschwundenen Kontinents

Aber was für eine Welt ersinnt sich Alexander Geljewitsch Dugin für sich in seinem Manifest? Das Zuhörer findet, vor allem Zuhörer, die immer noch gewählt werden. In Österreich. Vielleicht findet sich ein Kabarettist, der dieses Manifest in sein Programm aufnimmt, weil es jeder Kabarettistin erspart, selbst Pointen schreiben zu müssen. Denn jede Zeile dieses Manifestes ist eine Garantin für einen Lacher, werden sie vorgetragen, wie es Helmut Qualtinger mit den Zeilen aus einem anderen Manifest machte. Und damit will auch gesagt werden: „Mein Kampf“ ist zu vergessen, Adolf Hitler ist zu vergessen, der Nationalsozialismus ist zu vergessen. Das heißt, die Kritik und die Warnung vor derartigen Gemein-Schaften muß eine andere werden, die Fixierung dabei auf die madigen zwölf Jahre der totalitären nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches greift sehr lange schon zu kurz, verhindert die Freilassung der Gesellschaft aus dieser Haft, in der ebensolche Gemein-Schaften die Gesellschaft weiter halten will …

Das zeigt bestürzend überdeutlich dieses Manifest, auch dieses Manifest …

Und bis ein Kabarettist oder eine Kabarettistin sich gefunden hat, um dieses Manifest in qualtingerischer Vortragskunst zu rezitieren, lesen Sie es bitte auf diese Weise, oder spielen sie dabei einen Zuhörer im Palais Liechtenstein vom 31. Mai 2014 nach, wie er bäuchlings oder rücklings auf dem Boden, schielend und mit eingefrorenen Gesichtsmuskeln …

„DAS ARKTOGEA-MANIFEST

‘Arktogea’ bedeutet wörtlich ‘Nordisches Land’. Ein mythischer Kontinent, der sich vor Zeiten am Nordpol befunden hatte, aber seit langem sowohl aus der physischen Wirklichkeit als auch aus dem kurzlebigen Gedächtnis der Menschen entschwand. Mit ihm entschwand bzw. verbarg sich die geistige Achse des Seins, der Weltenbaum, von woher die Traditionen und Religionen ihren lichttragenden und operativ-transformativen Sinn bezogen hatten.

Dieses entschwundene Zentrum ist Arktogea. Es fehlt der heutigen Menschheit und somit ist diese dem Untergang geweiht und wird bald verschwinden.

Die letzten Menschen… sie wollen nichts wissen vom Geist und vom Licht, vom inneren Maß der Dinge und der Wesen, vom heroischen Weg der Überwindung dunkler Gravitationskräfte und vom Streben nach absoluter Befreiung von den Ketten der Konzentrationslager im Universum.

Arktogea beschäftigt sich damit, womit sich sonst niemand beschäftigt, verteidigt das, was sonst niemand verteidigt, und kämpft gegen das, dessen absolute Gewalt durch die ihm ergebene apokalyptische Mehrheit anerkannt wird.

So soll es sein: Jedem das Seine.

Die Fragestellung ist in ersten Linie eine metaphysische und ontologische. Aber die Tiefe der Metaphysik ist nichts von der greifbaren Wirklichkeit Abgesondertes. Das glauben nur diejenigen, die für ihre Ergebenheit und ihre Sklavendemut vor der dunklen Gewalt der ‘immanenten Mächte’ eine Rechtfertigung suchen.

Deshalb ist der Widerstreit allumfassend und schließt alle Sphären der Wirklichkeit in sich ein — von den höchsten, in denen heute die erbitterten Kämpfe der Himmelskrieger gegen das Höllenheer toben, bis hin zu den niedrigsten, den Sphären der Politik, der Wirtschaft und des Alltagslebens.

Die Menschen der Arktogea sind äusserst gering an der Zahl, unverstanden, nicht zugehörig der heutigen Welt, abgesondert, differenziert; sie verneinen völlig das gesamte apokalyptische Reich der Gegenwart und bejahen ebenso völlig die alternative Welt, die Welt der Tradition, die Welt des Pols, die Welt des Seins, die Welt der Arktogea.

Der Antichrist hat neben seiner theologischen noch auch eine geopolitische, immanent soziale Bedeutung. Heute ist es offensichtlich, dass der liberale Westen die ‘vollendetete’ und ‘vollkommene’ Form der geschichtlichen Verwirklichung jener unheilvollen Gestalt ist, eben jene Weltanschauung und jenes System, das im kalten Krieg gegen die UdSSR gewonnen und nun überall die Grundlagen des planetarischen Übergewichts in Form einer ‘neuen Weltordnung’ geschaffen hat.

Der Widerstand gegen die Macht des atlantischen ‘Reichs des Bösen’, gegen die USA und die liberal-kapitalistische Gesellschaftsordnung ist in allen Formen und in jeder beliebigen Kombination gutzuheißen. Wer immer auch den Antichrist zum Kampf herausfordert, selbst wenn er dabei die wahren Eigenschaften von dem, mit dem er es zu tun hat, nicht mutet, erwirbt sich dadurch unsere Achtung und verdient unsere Zuneigung und Solidarität. Auch wenn man die Dinge bloß in wirtschaftlicher Hinsicht als Widerstreit zwischen Sozialismus und Kapitalismus ansieht, ist das in Ordnung. Wenn sich dem Angriff der Atlantiker ein positiver Nationalismus entgegenstellt, ist das auch in Ordnung. Wenn die Gefahr der ‘neuen Weltordnung’ als geistige, religiöse Drohung empfunden wird, ist das ebenfalls in Ordnung. Wenn dem Protest eine spontane künstlerische, ästhetische Intuition zugrundeliegt, ist selbst das in Ordnung. Denn in der Tat stehen alle diese Ebenen in einem inneren Zusammenhang. Sie sind alle Bestandteile des einheitlichen Plans der Vorsehung, da es selbst in einem System schärfster apokalyptischer Überwachung Menschen geben kann und geben muss, die der Arktogea treu sind, auch wenn sie oftmals nur eine unklare Vorstellung von ihr haben.

Wir haben grosse weltanschauliche Arbeit geleistet, deren greifbare Ergebnisse in unseren Büchern, Publikationen, Programmen, öffentlichen Reden und Aufsätzen bewahrt wird.

Aber das Wichtigste steht uns noch bevor.

Formen des Widerstandes gegen die moderne Welt:

◊ Orthodoxes Christentum

◊ Islam (iranischer, schiitischer, revolutionärer Islam und Sufismus)

◊ Traditionalismus

◊ Konservative Revolution

◊ Nationalbolschewismus

◊ Der dritte Weg

◊ Eurasianismus und Neo-Eurasianismus

◊ Russland

◊ Sozialismus

◊ Islamischer Sozialismus

◊ Nationalismus

◊ Nonkonformismus

◊ Anarchismus (von rechts und von links)

◊ Sozialrevolution

◊ Alternative Geopolitik

◊ Kultureller Radikalismus

◊ Tiefgehender Mystizismus

◊ Subversive Gegenkultur

◊ Kontinentalismus (in der Geopolitik)

◊ Tantrismus

◊ Dzog-Tschen

◊ Eschatologismus

◊ Die Neue Rechte (die ‘Nouvelle Droite’ in Frankreich bzw. Italien, jedoch nicht die angelsächsische ‘New Right’)

◊ Die Neue Linke

◊ Antikapitalismus

◊ Revolutionärer Syndikalismus

◊ Das letzte Imperium

◊ Neues Äon

◊ Das Jüngste Gericht

Die folgenden Autoren sind von grundlegender Bedeutung für unsere Sache:

◊ Awwakum Petrow

◊ Comte de Lautréamont

◊ Michail Bakunin

◊ Fjodor Dostojewski

◊ Karl Marx

◊ Arthur Rimbaud

◊ Konstantin Leontjew

◊ Friedrich Nietzsche

◊ Baron Roman von Ungern-Sternberg

◊ Georges Sorel

◊ Arthur Moeller van den Bruck

◊ Boris Sawinkow

◊ Ramiro Ledesma Ramos

◊ Nikolai Kljujew

◊ Nikolaj Ustrialow

◊ Nikolai Trubetzkoy

◊ Karl Haushofer

◊ Sri Ramana Maharishi

◊ René Guénon

◊ Gottfried Benn

◊ Carl Jung

◊ Louis-Ferdinand Céline

◊ Georges Bataille

◊ Che Guevara

◊ Ernst Niekisch

◊ Petr Savitsky

◊ György Lukács

◊ Ezra Pound

◊ Julius Evola

◊ Martin Heidegger

◊ Ali Schariati

◊ Henry Corbin

◊ Herbert Marcuse

◊ Jean-Paul Sartre

◊ Herman Wirth

◊ Carl Schmitt

◊ Georges Dumézil

◊ Mircea Eliade

◊ Ajatollah Chomeini

◊ Jean-François Thiriart

◊ Lew Gumiljow

◊ Guy Debord

◊ Gilles Deleuze

◊ Ernst Jünger

◊ Jean Parvulesco

◊ Alain de Benoist

Arktogea, die Elite des entschwundenen Kontinents, die Fürsten eines Landes, das es nicht gibt, diese Arktogea verbreitet sich in alle Richtungen aus. Es ist ein Kreisangriff des Potentials, das in Bälde schon aktuell sein wird. Die Knospen der Blumen schlagen gleichzeitig in alle Richtungen aus, ihnen sind die Gesetze der linearen Flugbahnen egal, wo Rechts und Links einander ausschließt und das Obere mit dem Unteren unvereinbar ist. Solche eindimensionale Logik ist ein Überbleibsel jener gigantischen intellektuellen Provokation, welche beginnend mit dem mittelalterlichen Universalismusstreit von den dunklen Agenten der Entartung geschürt wurde. Die Nominalisten waren die ersten Boten des geistigen Verfalls, nach ihnen kam das Monster Descartes (sein abscheulicher Name sei in alle Ewigkeit verflucht). Danach ein langweiliger (aber rechtschaffener) Kant. Dann Positivismus und Neo-Positivismus. All diese Strömungen stützen sich auf die Metapher der ‘Stunde’, jene später von La Mettrie formulierte These vom ‘Maschinenmensch’, die behauptet, dass das menschliche Bewusstsein ein ‘Mechanismus’ sei.

Für die Menschen von Arktogea hingegen ist der Mensch ein ‘potentieller Engel’ und sein Bewusstsein ist wie eine Blume. Sie kämpfen mit uns (mit Erfolg) und wir erheben uns gegen sie (verlieren aber fast immer dabei).

Das ist die Logik der Geschichte. Bevor wir nicht aufhören zu existieren, ist die Geschichte nicht zu Ende (was immer auch Fukuyama sagen würde).

Aber die Zeit wird kommen, wo wir sie überwältigen werden. Und dieser Sieg wird der letzte und endgültige sein. Endkampf und Endsieg. Es wird nicht mehr viel Zeit übrig sein.

Schliesst Euch daher uns an, denn morgen wird es bereits zu spät dafür sein.“ 

Palais Liechtenstein - Eine Welt der besonderen ArtDas ist also, nun das alte Geschwefel. Es sucht halt wieder einer nach dem Verschwundenen, von dem wieder niemand sonst weiß, ob es je existierte … In Österreich suchten auch schon welche nach dem Land der Germanen, nämlich an vorderster Front Jörg Lanz von Liebenfels, Guido von List – Arktogäa. Und was nicht vergessen werden darf, was brachte es den Menschen in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – darauf zu hören und diesen zu folgen, diese zu wählen, die Anhänger und Anhängerinnen von Männern einer ganz eigenen Welt waren? In diesem Zusammenhang aber darf nicht vergessen werden, Adolf Hitler, der Nationalsozialismus und vor allem Heinrich Himmler, der besonders recht empfänglich und recht triebtätig für die Welt der Psychiatrie war – da war die österreichische Provinz Welt …

Das Treffen im Palais Liechtenstein war, wie berichtet wird, ein „Geheimtreffen“, ein „privates Treffen“. So kann nicht gewußt werden, wer noch anwesend war oder erschien … In dieser Welt ist aber alles möglich. Vielleicht waren auch Jörg Lanz von Liebenfels und Guido von List da, und ihre Referenz an Alexander Geljewitsch Dugin war, sie lasen im Duett sein Manifest, auch als ihre Ehr- und Treubekundung an die anderen Anwesenden … Vielleicht war es auch ein Trio, das dieses Manifest vorbetete. Also auch Karl Lueger erschien. Dann wären am 31. Mai 2014 drei der Gründer der Guido-von-List-Gesellschaft anwesend gewesen und nach der Verlesung saßen die drei vielleicht noch beisammen, in recht seliger Erinnerung an 1908, als sie diese Gesellschaft gründeten … Und sie mußten vielleicht dabei allenthalben He.-Chr. Strache freundlich distanziert zurechtweisen, weil er sie im Erinnern störte, mit seinen Versuchen, sie zu fotographieren, unter aufgeregt freudigen Rufen Tradition – Identität – Unsere identitäre Tradition … Während sich die drei Herren nicht nur erinnern, sondern sich auch ständig umsehen, ob er nicht doch erscheint, der damals auch dabei war, bei der Gründung dieser ihrer Gesellschaft, ihr Industrieller …

ZZ-Leserbriefschreiber Detlef Wimmer: „Brauchen genaue Kontrollen eines strengen Bettelverbotes“

Tatsächlich braucht es eine genaue Kontrolle, ehe ein strenges Bettelverbot je noch erlassen wird, also Kontrolle im Sinne von sachlicher Prüfung, ob ein derartiges Verbot tatsächlich berechtigt, gerechtfertigt, angemessen, verfassungskonform und so weiter und so fort ist.

Aber das hat Leserbriefschreiber Detlef Wimmer aus Linz mit seinem Leserbrief in der freiheitlichen ZZ in der aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 wohl nicht gemeint.

Leserbriefschreiber Detlef Wimmer hat eben das gemeint, was ihm freiheitliche Funktionäre und freiheitliche Mandatarinnen vorsagen, er von ihnen hört, was und wie diese über Menschen sprechen und schreiben, die ihr Leben durch das Betteln hart zu bestreiten haben.

Kurz - Wimmer - SozialtouristenDem Leserbriefschreiber aus Linz kann freilich kein Vorwurf gemacht. Er wird sich nicht beruflich damit auseinanderzusetzen haben, es wird ihm sein Beruf nicht dazu verpflichten, sich genau zu informieren. Er wird vielleicht ein Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft sein und darauf vertrauen, was diese ihm vorsagen, aber nicht nur diese, sondern auch was ihm SPÖ und ÖVP inzwischen vermitteln, die wiederum verstärkt nachreden, was ihnen Freiheitlche vorreden … Das Wort „Sozialtouristen“ hat der linzerische Leserbriefschreiber vielleicht vom Außenminister aufgeschnappt … Wo es wohl Sebastian Kurz aufschnappte?

Dabei hätte es der linzerische Leserbriefschreiber so leicht, er müßte sich bloß die Tageszeitung aus Oberösterreich besorgen, um sich über die Situation in bezug auf Bettelei in diesem Bundesland zu informieren. Es wird diese Tageszeitung in Linz doch ohne Schwierigkeiten zu bekommen sein, darf mit Sicherheit angenommen werden. Sollte sich Detlef Wimmer aber die Zeitung finanziell nicht leisten können, er kann es auch gratis im Internet unter http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Weniger-Bettler-auf-den-Strassen;art4,1405477

Detlev Wimmer - LeserbriefschreiberWeshalb Detlef Wimmer einen derartigen Leserbrief an die freiheitliche ZZ schickt, ohne sich vorher zu informieren, worüber er einen Leserbrief schreibt, könnte mit einer – diese Spekulation darf erlaubt sein – seiner prekären Lebenssituation zu tun haben. Möglicherweise sucht dieser linzerische Leserbriefschreiber schon lange eine Arbeit, aber er findet keine und keine … Und die freiheitliche ZZ sucht schon seit Wochen eine „Hilfskraft“ … Heutzutage wird von Menschen, die eine Arbeitsstelle suchen, sehr viel abverlangt, bereits bei ihren Bewerbungen müssen sie äußerst kreativ vorgehen, damit ihre Bewerbungen überhaupt noch Beachtung finden. Und ein vorausgesandter Leserbrief nach dem Geschmack eines zukünftigen Arbeitsgebers und dann eine nachgesandte Bewerbung … Sollte es denn so sein, ist Detlef Wimmer alles Gute zu wünschen, daß er mit dieser zweistufigen Bewerbung bekommt, was er sich ersehnt und dringend benötigt: die Stelle einer Hilfskraft …

Die Straße nicht dem Kommunismus überlassen und in die Parlamente nicht seinen Zwilling wählen

Gerhard Deimek - Identitäre - VerbotEs könnte durchaus passieren, daß etwa der freiheitliche NR Gerhard Deimek es wieder als eine anerkennenswerte Haltung empfinden wird mögen, aber es ist auch diesmal in keiner Weise als Übereinstimmung mit freiheitlichen Positionen gedacht, gemeint, und doch kann es nicht verschwiegen werden, bloß auf die Möglichkeit hin, daß es freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen für sich vereinnahmen könnten.

Es kann keine größere Entfernung gedacht werden, als jene zur Gesinnung und dem Gedankengut der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und gerade deshalb kann auch darüber nicht geschwiegen werden.

Worum geht es?

Es geht aktuell um die Demonstration gegen das schaftliche „Fest der Freiheit“ am 4. Juni 2014 und dabei konkret um den Satz: „Die Freiheit, die wir meinen, ist Kommunismus.“ Ein Satz, der in einem Kurzaufruf von „Nowkr“, wie in der Collage zu sehen ist, auch verschriftlicht ist.

Das ist ein Satz, dem ein entschiedenes Nein entgegenzustellen ist.

Denn.

Nationalsozialismus und KommunismusDer Antifaschismus darf nicht zu einer Angelegenheit zwischen „zweieiigen Zwilingen“ verkommen. Wer kann sehenden Auges an einer Demonstration noch teilnehmen, die unter der Flagge des Kommunismus durch die Straßen zieht? Niemand. Aber das kann nicht die Lösung sein. Es müssen andere Demonstrationen her. Die Notwendigkeit von Demonstrationen gegen die Gesinnung und gegen das Gedankengut von Burschenschaften, von identitären Bewegungen, die in Österreich untrennbar mit einem Namen verbunden sind und mit einem Namen benannt werden können, nämlich mit freiheitlicher Gemein-Schaft, wird nicht geringer werden. Ganz im Gegenteil. Von Wahl zu Wahl wird es dringlicher. Auch durch Demonstrationen darauf aufmerksam zu machen, auch durch Demonstrationen den Diskurs voranzutreiben, welcher Gesinnung und welchem Gedankengut sich eine Gesellschaft aussetzt – kurz und knapp: welchen Gefahren -, in der mehr und mehr Menschen nichts dabei finden, eine derartige Gesinnung und ein derartiges Gedankengut zu wählen, eine derartige Gemein-Schaft zu stärken, vermehrt in politische Gremien auf allen Ebenen zu entsenden, sei es in die Gemeinderäte, in die Landtage, in das Parlament, in das Europaparlament.

Es werden andere Demonstrationen benötigt werden. Von Menschen organisiert, die nicht gewillt sind unter der Flagge des Zwilings des Nationalsozialismus die berechtigte und notwendige Kritik an der Gesinnung und an dem Gedankengut an den unter der Bezeichnung freiheitliche Gemein-Schaft zusammengefaßten Bewegungen sichtbar, also auch auf der Straße, zu äußern.

Gegen den Kommunismus muß in Österreich nicht demonstriert werden. Von diesem geht keine Gefahr aus. Die Ergebnisse der Wahlen in Österreich sprechen hier eine allzu deutliche Sprache, auch geschichtlich. Aber Demonstrationen unter der Flagge des Kommunismus werden nur mit die Gefahr mehren, daß jene, die in Österreich geschichtlich und auch heute die größte Gefahr, die gedacht werden kann, und die größten Verhinderer und Verhinderinnen, die gekannt werden, für ein gedeihliches Zusammenleben sind, noch mehr in Wahlen gestärkt werden.

Bernhard Weidinger - Burschenschaften - SchlüsselbergerWenn die Straße aber dem Kommunismus überlassen wird, um gegen Faschismus aufzutreten, droht dem Antifaschismus die Gefahr des Raumverlustes. Auf diesen Raumverlust muß reagiert werden. Gegen die Raum-Eroberung durch die freiheitliche Gemein-Schaft. Entgegen der Deutung vom Politologen Bernhard Weidinger, daß Burschenschaften mit ihrem „Fest der Freiheit“ auf Raumverlust reagieren würden, ist mehr anzunehmen, daß es um weitere Raum-Eroberung geht, um das Erobern auch von Räumen, die bisher nicht unbedingt ihr primäres Ziel der Raumbesetzung waren. In den ihnen unendlich wichtigeren Räumen etwa der politischen Gremien haben Burschenschaften durch ihre Mitglieder, also durch freiheitliche Mandatare, sich längst sehr breit gemacht. Nun gilt es anscheinend, auch außerhalb der politischen Gremien weitere Räume zu erobern. Wie auch die Identitären sich gestärkt fühlen durch die Erfolge der freiheitlichen Gemein-Schaft in Wahlen und Meinungsumfragen, jetzt Räume, also auch die Straße, erobern zu können. Und welche Räume haben Burschenschaften in Österreich tatsächlich verloren? Wird beispielsweise bloß an die Hofburg gedacht, kein Raumverlust, oder an Tirol im Spätherbst 2013, aber auch an den von Bernhard Weidinger angesprochenen Heldenplatz, mit dem diesjährigen Gedenken am 8. Mai auf dem Heldenplatz kann von einer burschenschaftlichen Zufriedenheit gesprochen werden, ist dieses Gedenken ganz nach ihrer Gesinnung gewesen, wie Gerhard Schlüsselberger anerkennend schreibt.

Es ist das Gebot der Stunde, dem Antitotalitarismus den Raum zu sichern …

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Aber wer soll ihr die Paläste bezahlen? Menschgemäß alle Menschen, die sie wählen und auch jene, die sie nicht wählen. Oder anders gesagt, in der Sprache der freiheitlichen Gemein-Schaft ausgedrückt: das Volk soll ihr die Paläste errichten, das Volk, für das derartige Parteien, zu der auch die freiheitliche Gemein-Schaft gehört, vorgeben zu sein, das Volk soll sich für derartige Parteien die Paläste vom Mund absparen, für diese Parteien, die stets posaunen, für das Volk da zu sein, für das Volk arbeiten zu wollen.

Diese Parteien, zu der eben in Österreich die freiheitliche Gemein-Schaft gehört, wollen, wie es in einem Sprichwort heißt, wie die Made im Speck leben. Der Speck ist solchen Parteien das Volk, das sie stets ausweiden zu gewillt sind. Nicht nur in Österreich.

Daran sollten Wähler und Wählerinnen denken, wenn sie derartigen Parteien wählen wollen. Sie sollten sich fragen, was kann von Parteien erwartet werden, die stets nur in Palais und in besten Hotels herumlungern, nicht nur körperlich herumlungern, sondern es ist auch ein permanentes geistiges Herumlungern. Das Kennzeichen derartiger Parteien ist eine geistige Faulheit, für die stets das Volk die Zeche bitter zu bezahlen hat.

Und mit wem verkehren Vertreter und Vertreterinnen solcher Parteien? Mit Oligarchen. Mit Reichen. Mit der Aristrokratie. Kurz mit all jenen, für die das Volk nichts anderes ist als Verschubmasse, für die das Volk nichts anderes ist als Rekrutierungsmasse, weil sie von vorne und hinten bedient werden wollen, in ihren Palästen.

Rolexköpfe in PalästenUnd dieses Treffen, das es am letzten Wochenende in Wien gegeben hat, zeigt das wieder einmal allzu deutlich, wird die Liste durchgegangen, wer daran teilnahm. Und mittendrin gesinnungsgemäß Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft. Wie nebensächlich ist die Frage nach der ideologischen Ausrichtung. Gleichgültig, ob rechtsextremistisch, ob nationalbolschwestisch, ob …, das Entscheidende ist, es sind Volksvernichter. Es ist auch gleichgültig, was beispielsweise bei diesem aktuellen Treffen gesprochen wurde. Es ist mit geistiger Faulheit am besten zusammengefaßt beschrieben. Wer geistige Faulheit nicht kennt, kann empfohlen werden, beispielsweise den Bericht über dieses Treffen im „Tagesanzeiger“ nachzulesen.

Und von wem sind Vertreter solcher Parteien beeindruckt, etwa He.-Chr. Strache? Von einem Nigel Farage, für den „die Finanzmärkte überreguliert“ sind. Es muß nicht ausgeführt werden, was deregulierte Finanzmärkte für das Volk bedeuten – ohnehin hypogut bekannt. Aber auch Nigel Farage wird gewählt. Das Glück für derartige Parteien der geistigen Faulheit ist die geistige Faulheit ihrer Wähler und Wählerinnen, aber die werden für ihre Wahl keine Paläste bekommen, sondern eine saftige Rechnung …

Aber das ist nur allzu gut bekannt, auch aus der Geschichte, denn die Ahnen derartiger Parteien gaben schon vor, dem die heutigen Gestrigen nacheifern …

Es ist aber im Angesicht der Wahlen in Europa immer wieder festzuhalten, daß beispielsweise in Österreich von den teuersten Adressen, an denen sich die freiheitliche Gemein-Schaft recht bevorzugt aufhält, es keine Straßen und Brücken gibt – nach Simmering oder Floridsdorf oder Favoriten oder …

Hotel Bristol

Palais Epstein

Palais Palffy

Palais Liechtenstein

Wiener Hofburg

Die einzige Verbindung zwischen beispielsweise Simmering und derartigen Feinste-Adressen-Parteien ist das Stimmzettelkreuz, nach solchen Ausflügen darf das Volk je wieder zurück nach Favoriten in den Sozialbau, wie er ihm etwa von einer freiheitlichen Gemein-Schaft zugestanden wird …

 

Der Aufstieg der NR Barbara Rosenkranz: Kolumnistin von „Unzensuriert“

Einem Aufstieg einer freiheitlichen Funktionärin zu einer Mandatarin geht in Österreich stets der Nachstieg der Wählerinnen und Wähler voraus, die das Verstiegene freiheitlicher Funktionäre als wählbar erachten.

NR Barbara Rosenkranz - Kolumnistin UnzensuriertWie verstiegen muß sich beispielsweise eine NR Barbara Rosenkranz haben, um die Aussagen von Viktor Orbán als „plausibel und vernünftig“ zu erachten, den sie in ihrer Kolumne von heute ausführlich zitiert.

Wer schwindelfrei ist, mag dem Verstiegenen von Viktor Orbán, dem NR Barbara Rosenkranz zitierend und beipflichtend nachsteigt, selbst nachgehen. Aber es muß gewarnt werden, wer in solche Tiefen

„Schließlich werden wir nicht mal mehr biologisch fähig sein, unsere eigene Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.“

blicken will, muß darauf gefaßt sein, ganz schwindelig zu werden, und wer nicht wirklich schwindelfrei ist, dem ist vom Blick in diesen Abgrund dringend abzuraten.

Kolumne Unzensuriert

„Meine Kolumne“ – „Meine“ …

Daß es auch in dieser „unzensurierten“ Kolumne eine ganz eigene Herangehensweise an die Wahrheit gibt, das zu schreiben, wieder zu schreiben, kommt einer Fleißaufgabe gleich. Aber ihre Darstellung, weshalb Viktor Orbán europaweit in der Kritik steht, weicht doch entschieden von dem ab, weshalb Viktor Orbán tatsächlich kritisiert wird, wie selbst Jürgen Elsässer zu berichten weiß, einer, der dem freiheitlichen Medium „Unzensuriert“ ebenfalls kein Unbekannter ist, auch eine recht verläßlicher Garant, wenn es so recht darum geht, der Wahrheit, den Daten eine besondere Note

Elsässer - Rosenkranz - UnzensuriertAber Jürgen Elsässer – dennoch eine kleine Collage auch mit Zitaten – ist heute nicht der Mittelpunkt, sondern NR Barbara Rosenkranz, die zur ersten Kolumnisten der „Unzensuriert“ aufgestiegen ist, die anderen sind ja, wenn Namen genannt werden, bloße Gastkommentatoren, wie beispielsweise Georg Zakrajsek, der recht anschaulich über „Neger“ zu schreiben weiß, freilich mit einer ganz anderen Intention als beispielsweise Jean Genet. Wobei es selbstverständlich kein Vergleich sein kann, der je zwischen Jean Genet und einem „unzensurierten“ freiheitlichen Gastkommentator gezogen werden – nicht einmal im Konjunktiv …

Es wäre für Barbara Rosenkranz kein unaufhaltsamer Abstieg, folgten ihr keine Wählerinnen und Wähler mehr nach, denn mit dem Aufstieg zur ersten Kolumnistin der „Unzensuriert“ hat sie den Gipfel erreicht, über den hinaus keine Wahlstimme mehr tragen kann, auf den sie stolz mit ihrem Mann anstoßen kann, auf einen für alle Zeiten ihr bleibenden Höhepunkt, in schollenkameradschaftlicher Gemein-Schaft mit all den anderen Männern, wie etwa Jürgen Elsässer oder …, des „unzensurierten“ …