Die Werte der Wähler und Wählerinnen im Parlament, die für Martin Graf stimmten, verschlechtern sich, weiter

Es kann heute das Ergebnis der Umfrage, ob die Abgeordneten, die am 28. Oktober 2008 Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten sollen, mit einem neuen Zwischenstand bekanntgegeben werden, der nicht unerfreulich ist. Denn es sind wieder mehr dafür, daß alle Wähler und Wählerinnen im Parlament von Martin Graf zurücktreten sollen …

Das Erfreuliche daran ist nicht, daß sich mehr für die Rücktritte aussprechen, sondern es sich die Erkenntnis durchsetzt, der Wähler und die Wählerin in jedweder Wahl ist der und die Verantwortliche und nicht die sich einer Wahl Stellenden …

Das Erfreuliche daran ist, die genaue Bestimmung, wer die Konsequenzen tatsächlich zu tragen, nämlich die Wählerin und der Wähler jedweder Wahl, und nicht der oder die Gewählte dafür, daß sie oder sie gewählt wurde …

Wenn sich diese Erkenntnis weiter und endlich durchsetzt zu einer tatsächlichen Veränderung des Wahlverhaltens, kann jedweder Wahl mit Gelassenheit entgegengesehen werden. Denn es gibt eine zweite Umfrage, in der für zwei Drittel, um bei diesem Freiheitlichen als Beispiel zu bleiben, der sich wieder ein Wahl stellen wird wollen, Dr. Martin Graf nicht wählbar ist.

Nicht unwesentliche Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Zusammengefaßt vom Innenministerium

Das ist das tatsächlich Entscheidende, sich umfassend zu informieren und dann verantwortungsbewußt zu wählen … Es ist nebensächlich, wer sich mit welchen Programmen und Aussagen einer Wahl stellt, denn Wähler und Wählerinnen haben über die Wählbarkeit zu entscheiden, haben zu wissen, was es heißt, etwa einen Schmißtönnchengschnasgänger zu wählen ..

Wenn Sie bisher sich noch nicht an den Umfragen beteiligten, ist es für Sie nach wie vor möglich, denn die zwei Umfragen werden erst mit der nächsten Nationalratswahl beendet werden:

Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen?

Rücktritt von allen Wählern und Wählerinnen im Parlament, die Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten?

Im Stadtpark, Spätherbst 2012

 Es gilt in Österreich das Verharren in der Vergangenheit, das –, es schöner sagen, mit Peter Altenberg,

so tauchen wir denn hinab in Erinnerungen, da wir vom seienden Tag nicht leben können.

Aber es sind keine Erinnerungen, die gemütlich zu einer Portion Eis, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen wie einst im Stadtpark zu genießen und am Tisch beim leeren Becher leicht zurückgelassen werden können, um auf die Straße des Heute zu treten, in der Sicherheit, daß vor allem eine der schlimmsten Vergangenheiten im österreichischen Stadtpark nicht mehr Gegenwart ist, das nationalistische Grab des zwölfjährigen Reiches …

Hinabgetaucht, die einen, um ihr Reich zu suchen, die anderen, um das Loch zu diesem Reich noch einmal abzudichten, und über dem Wasser ruft vergebens das Heute nach ihnen, lockt sie vergeblich mit der klaren Aussicht, die erforderlich ist, um Vergangenheit und Gegenwart scharf zu trennen, politisch gegenwärtig zu sein …

Österreich, 2009

Es gibt wieder Aufregungen, es gibt wieder Aufforderungen zum Rücktritt und es wird im Spätherbst wieder weitere Erinnerungen geben, im Stadtpark, beim letzten Eis für das heurige Jahr, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen, die Erinnerung daran, daß niemand zurücktrat, weder Maria Strache noch Odin Graf, die Erinnerung daran, daß der Fluß der Empörung mit Rücktrittsforderungen nach drei Tagen ausgetrocknet war, daß wieder im Parlament der österreichische Streicher für hohe und höchste Christschwarze frei von Bedenken zum Vorbild heutiger Politik wurde, Preisträger und Preisträgerinnen stolz und still die Urkunden über dem Kopf heimtrugen, die Erinnerung daran, daß die Vergangenheit die politische Auseinandersetzung genau in den Tagen wieder dominierte, als die Gesetze zur Sicherheit der Polizei aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket

Nie wieder Staatsräume der demokratischen Republik Österreich für …

Auch wenn am Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die Republik Österreich sein wird, sind dennoch zum letzten Mal einige Sätze zu schreiben.

Vor allem um nicht zu vergessen, darauf zu achten, daß es auch tatsächlich bei dieser Entscheidung der Betriebsgesellschaft bleibt, den Schaften nicht wieder die Staatsräume zu vermieten, für ihren Ball, der aufgrund ihrer Kostümierung korrekterweise Schaftengschnas genannt werden muß. Denn Wolfgang Jung zählt bereits darauf, daß bei einer freiheitlichen Regierungsbeteiligung die Betriebsgesellschaft den Schaften wieder Staatsräume

Und auch ein paar Anmerkungen im Rückblick auf die heftigen Diskussionen, die es zum Säbeltanz in der Hofburg gab.

Die Hauptargumenationslinie gegen den Wkr-Ball wurde in der jüngsten Vergangenheit gezogen, nicht nur von Säbeltanzeifrigen, sondern auch von jenen, die gegen einen Wkr-Ball sind … Es muß für viele der Eindruck entstanden sein, hier seien auf beiden Seiten Menschen unterwegs, die sich ein politnostalgisches Wortgefecht liefern, um je das eigene … Soher wird es vielen wohl unverständlich sein, weshalb Schaften nicht einen Ball (sogar in der Hofburg) veranstalten sollten, seien Schaften zwar in der Vergangenheit nicht harmlos gewesen, aber für Gegenwart und Zukunft scheinen sie in ihren Kostümierungen zu ignorierende Sonderlinge. Es wurde ins Treffen geführt, am Ball tanzen säbelnd Rechtsextreme, ohne aber konkrete gegenwärtige Bedrohungspotentiale vorzubringen.

Die Kostümierten sind nicht so harmlos in Gegenwart und Zukunft. Es wurden Beispiele vom freiheitlichen Akademikerverband angeführt, die Sie hier nachlesen können.

Es wurde vor allem der Eindruck erweckt, überhaupt gegen einen Wkr-Ball zu sein, den Schaften ihren Schmißtönnchenball verbieten zu wollen. Es hätte mehr klar werden müssen, daß es lediglich gegen einen Wkr-Ball in Staatsräumen geht, eindrücklich klarzumachen, daß es nicht angeht, Staatsräume an jene zu vermieten, die im Grunde viele gesellschaftliche gute Entwicklungen rückgängig machen würden, wenn sie könnten. Es müssen auch Schaften ihren Kostümball irgendwo veranstalten können, aber eben nicht in den Staatsräumen der Republik. Es wurden ihnnen hier bereits Vorschläge unterbreitet. Freilich wird es für die Schaften nicht leicht werden, einen neuen Tanzboden, also in Deutschland, vielleicht nun auch in Österreich, zu finden, nicht einmal in Privaträumen, wie das Beispiel München zeigt

Schaftengemäß fällt Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft zusammen, so daß doch in diesem Absatz Vergangenheit erwähnt werden muß, aber um zu zeigen, wie ihnen Gegenwart und Zukunft von Vergangenheit determiniert ist. Es geht hierbei auch um das Frauenbild, das schaftliche Frauen selbst verbreiten, etwa durch die Verbreitung, daß Hanna Reitsch für die heutige Frau noch ein … Auffällig an den Diskussionen um die Schaften war auch, daß es von beiden Seiten eine totale Männerdiskussion war, Frauen kamen nicht vor, oder höchstens in der Beschreibung, wie schaftliche Männer Frauen sehen, auf diese Art haben die schaftlichen Männer ihr Rollenverständnis von Frau und Mann in der Gesellschaft völlig durchgebracht, denn auch für die sogenannten Gegner des Wkr-Balles waren Frauen kein Thema, sondern nur die Männer der Burschenschaften, aber es gibt auch die Mädelschaften, die recht aktiv sind, aber nicht an dem Herd, der in der Küche …

Welche Demokratie von Schaften bevorzugt wird, reicht ein Blick auf die Tradition, die sie unentwegt hochhalten, auf ihr 1848, das sie stets so stolz  ansprechen. Dafür soll kurz in die Gegenwart des 19. Jahrhunderts gewechselt werden, um das Urteil eines Zeitgenossen über diese Ereignisse zu zitieren. Es gibt das Wort von der Geschichte, die sich wiederholt, beim zweiten Mal als Farce. Für Karl Marx ist 1848 die Farce von 1789, genauer: er sieht in der Krise 1848-1851 eine makabre Parodie von 1789 …

PS Wie vor bald einem Jahr geschrieben, scheint es morgen tatsächlich zu einer letzten Demonstration von Tausenden gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg, in den Staatsräumen zu kommen. Sollten Sie keinen Kalender zur Hand haben, können Sie den Termin für die morgige Demonstration auch hier eintragen.

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen – Zusammengefaßt vom Innenministerium

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Gut zusammengefaßt vom Innenministerium.

Wenn am kommenden Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die demokratische Republik Österreich sein wird, sollten Wähler und Wählerinnen für jedwede kommende Wahl die Zusammenfassung des Innenministeriums aufbewahren, um, bevor Sie beispielsweise einer Partei der Freiheitlichen Ihre Stimme geben wollen, selbst zu überprüfen, ob die von Ihnen präferierte Partei mehrere innerministeriale Kriterien erfüllt, und dann entscheiden, ob Sie eine Partei, auf die mehrere oder sogar alle sicherheitsbehördlichen Elemente zutreffen, tatsächlich noch wählen wollen …

Wenn Sie es dennoch tun wollen, dann werden Sie sich nicht beklagen dürfen, am Ende wieder der Bezahler und die Bezahlerin der hinterlassenen offenen Rechnungen von der Partei, die Sie wählten, zu sein, werden Sie die Schuld dafür nicht von sich weisen können, werden Sie nicht die gesamte Politik dafür verantwortlich machen können, nicht nur aufgrund dieser Kriterien, sondern auch aus weiteren Gründen, die dann wieder in Gerichten und in parlamentarischen Untersuchungsauschüssen verhandelt und geklärt müssen werden, wie es eben in Österreich aktuell geschieht … Also aus Gründen, die Ihnen, ist zu hoffen, wenigstens noch wichtig sind, sauberer und verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Steuergeld, kompetentes und gewissenhaftes Erfüllen mandatarischer Aufgaben, ehrliches Arbeiten für das Gemeinwohl, nicht für das private Wohl von Funktionären und Funktionärinnen und nicht für das Parteienwohl …

Zu den innerministerialen Elementen wurden ein paar Aussagen von freiheitlichen Mandataren aus einer von diesen gemeinschaftlich abgehaltenen Pressekonferenz hinzugefügt sowie eine Meldung der Kleinen Zeitung und aus einem Standard-Interview über Aussagen von zwei weiteren freiheitlichen Mandataren. Für einen ersten Test, wie eine solche Prüfung vor einer Wahl ablaufen könnte, reichen die paar Namen aus.

NR Rosenkranz stellt alle, die einen Wkr-Ball in den Staatsräumen der Republik äußerst bedenklich finden, in eine historische Reihe von … Als gebildeter Verteidiger der Schaften wird er wohl selbst nur allzu genau wissen, in welcher Reihe er wo steht, vor dem Feuer, um beste Sicht zu haben auf brennende Bücher, aber nicht vor den brennenden Büchern, die im zwölfjährigen nationalistischen Reich, das allen Tod und Armut brachte, sondern vor denen 1817 auf der Wartburg

NR Stefan mußte schon einmal weit in die Vergangenheit zurückgehen, um eine positive Erinnerung an eine Leistung des nationalen Lagers … Aber die „Leistungen der deutschen Wehrmacht“ können nur mehr zu einer „positiven kollektiven Erinnerung“ werden, wenn die Geschichte umgedeutet wird, wie es für NR Stefan ein „wesentliches Element“ ist …

Wolfgang Jung, ist NR im Parlament gewesen und nun im Wiener Landtag, gibt, Zukunft will sich nicht schreiben lassen, einen Ausblick, was zu erwarten ist, wenn die Meinung, die das nationale Lager liebt, durch Regierungsbeteiligung …

Ach ja, bei dieser gemeinschaftlichen Pressekonferenz meldete sich auch Johann Gudenus, der nicht NR im Parlament, sondern im Wiener Landtag ist, zu Wort, der im letzten Jahr bewies, wofür ihm wichtig ist, Geld auszugeben, selbstverständlich nicht genommen aus seiner Brieftasche

Um zu einem Ende zu kommen, auch wenn der Testlauf noch lange fortgesetzt werden könnte, mit weiteren Mandatarinnen und Mandataren … Etwa mit dem III. Präsidenten NR Graf  oder mit NR Hofer, mit Andreas Mölzer und Zur Zeit oder den unzensurierten Freiheitlichen, oder mit NR Höbart, mit …

NS Zur letzten Demonstration am kommenden Freitag gegen ein Schaftengschnas in Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich rufen sehr viele auf. Ihre Teilnahme an dieser im feinen Tuch wäre eine gute Gelegenheit zu zeigen, daß Demonstrantinnen keine ungewaschenen Nichtleistungsträger sind, wie ihnen seitens der für den Erhalt des Hofburgschaftengschnas sich einsetzenden Wortfechter unterstellt wird …

Es ist aber ganz und gar nicht notwendig, in Ausgehkleidung zu demonstrieren, denn so schmutzig wie freiheitlich akademische Denkloden kann Ihre Garderobe je nicht sein

Auch hier können Sie Ihr Kommen in einen Veranstaltungskalender eintragen: Endlich letzte Demonstration für Nie-mehr-Hofburg-Schaftengschnas.

Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

Während Burschenschaften in München sogar von der sudetendeutschen Landsmannschaft schon ausgeladen werden, können Burschenschaften am 27. Jänner 2012 in Wien ein weiteres Mal ihr Schaftengschnas mit Säbeltänzen im Abendkleid in den Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich …

"Unser Türkenproblem ist in Ungarn das Zigeunerproblem." (Freiheitlicher Akademikerverband)

Während DDr. Alfred Oberwandling seine Klage und sein Gejammer über die Ausladung lediglich in einen Leserbrief gießen kann, dieser es lediglich zu einer Veröffentlichung in den burschenschaftlichen Blättern schafft, kann DDr. Alfred Oberwandling in Österreich im Parlament auftreten und mit Parlamentsberichten darüber rechnen …

Während DDr. Alfred Oberwandling aus München keine Antwort auf seine Anfragen erhält, schreibt in Österreich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eine Unterstützungszusage an jene, die unappetitliche „Auschwitz-Vergleiche“ anstellen, und zu den Degentänzen  vor seiner Tapetentür … Vielleicht nur eine Einhaltung einer Ratingagenturforderung, bei Stellungnahmen auch einzusparen …

Während DDr. Alfred Oberwandling für die sudetendeutsche Landsmannschaft in München nicht wichtig genug zu sein scheint, um ihm zu antworten, wird er in Österreich vom Wirtschaftsbund ausgezeichnet …

Während Dkfm. DDr. Alfred Oberwandling Leserbriefe nach München schicken darf, kann er in Österreich einen Vortrag halten, im Februar 2012 im „Neuen Club“, unter dem vieles offenbarenden Titel: „Prag – von der Residenz des Reiches …“. Im Jänner 2012 war bereits, wie der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bekanntgibt, Richard Melisch mit einem Vortrag zu Gast, im April 2012 wird Dr. Walter Marinovic … Richard Melisch und Walter Marinovic, zwei Vortragende, die auch in Wien bestens bekannt sind …

Wen mag es da noch überraschen, daß der Wkr-Ball es auf die Bratlliste der österreichischen Experten und Expertinnen geschafft hat … Der Wkr-Ball in der Hofburg wurde zwar wieder aus der Bratlliste gestrichen, jedoch nicht einfach der Wkr-Ball allein, sondern alle Bälle mußten von der Liste –, wie beim Militär, bei dem ja auch immer alle wegen einer Einzelverfehlung diszipliniert … Öffentlich begründen es die Bratllistenverantwortlichen damit, es übersehen zu haben … Was aber heißt es, etwas zu übersehen? Im Fall des Wkr-Balles kann das Übersehen nicht als Fehler, der menschgemäß passieren kann, gedeutet werden, sondern muß das Übersehen verstanden werden als eine stille Übereinkunft, der Wkr-Ball in der Hofburg gehöre einfach österreichisch dazu, und darüber müsse nicht einmal eine Sekunde nachgedacht werden, noch dazu, wenn Schaften in Österreich einen derart hohen und höchsten Stellenwert … Möglicherweise ist es auch oder zusätzlich noch trivialer, vielleicht wollten die Experten und Expertinnen einen Experten, nämlich Roland Girtler, nicht vor den Kopf stoßen mit einer Nichtaufnahme des Wkr-Balles in der Hofburg in die Bratlliste …

NS Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg hat sich ebenfalls, ein paar Tage vor dem letzten Wkr-Ball in der Hofburg, bereits eine Ballspende erschrieben, die oben veröffentlichte Montage als Ballspende darf dieser ohne Nachfrage verwenden und verbreiten, als Beweis dafür, wie von höchster Bildung durchdrungen, wie aus tiefstem Denken herauf Aussagen reinster Gesinnung ….

Ballspende für Dr. Martin Graf – Werte werden nicht besser, im Gegenteil

Wenn die Experten¹ aus Österreich ebenso sorgsam prüften, als Dr. Martin Graf sorgsam die Verzeichnisse „Weltkulturerbe“ und „immaterielles Kulturerbe“ verwechseln will, wird vorstellbar, wie sorgsam die innerösterreichische Expertinnen beim Erstellen ihrer Bratllisten … Derart sorgsam aber haben in den letzten Tagen auch viele Journalisten und Journalistinnen gearbeitet, als sie den Wkr-Ball zu einem Weltkulturerbe hochschrieben, sei es aus Schlampigkeit, sei es aus Recherchefaulheit … Von Medienarbeitern und Medienarbeiterinnen ist es, wenn auch äußerst bedauerlich, schon bald nichts anderes zu erwarten, von einem III. Präsidenten NR allerdings …

Freiheitliche Analyse - Gender Mainstreaming und Verbot von Bällen.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf heute schon eine erste Ballspende zu überreichen, den Zwischenstand der Umfrage, würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum dritten Nationalratspräsidenten wählen … Die Werte bessern sich nicht, im Gegenteil, seit dem letzten Zwischenstand schließen noch mehr Menschen für sich eine Wahl von Dr. Martin Graf aus, mittlerweile 68,09% …

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf zu unterstützen, insofern, daß seine Behauptung in der Nachrichtensendung im mitternächtlichen ORF vom 18. Jänner 2012 im Gespräch mit Ariel Muzicant sich wirklich bewahrheitet, daß zur letzten Demonstration gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg tatsächlich Tausende

Wenn die Gesellschaft für freiheitliches Denken dies veröffentlicht, in den nationalen Lagern also selbst davon gesprochen wird, daß der Nationalsozialismus eine Versuchung darstellt, kann festgehalten werden, daß diese Lager, um eines ihrer Leitworte zu verwenden, gegen sich selbst hetzen, daß diese Lager, um ein zweites ihrer Leitworte aufzunehmen, gegen sich selbst die Nazi-Keule schwingen, daß diese Lager, um ein drittes ihrer Leitworte nicht vorzuenthalten, die Hauptquartiere der Ausgrenzung sind, und Ausgrenzung derart fanatisch überall vermuten, daß sie, um sich selbst zu bestätigen, sogar gegenseitig ausgrenzen müssen.

 

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, was es, weil sie von ihrer gemeinschaftlichen Gegenwart nicht in die gesellschaftliche Gegenwart zu wechseln bereit oder imstande sind, aber nicht zum letzten Mal geben wird, sind die akademisch freiheitlichen Vorstellungen, über die hier bereits geschrieben wurde. Es sind Vorstellungen, die, wie zu lesen ist, nach wie vor auf der Website des Akademikerverbandes verbreitet werden. Heute wurden noch ein paar besondere Auszüge hinzugenommen, um zu veranschaulichen, wie, was das Wesentlichste ist, unwählbar diese freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in jedweder Wahl ist.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, in Erinnerung, daß gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg in 2011 Demonstrationen polizeilich verboten waren, an der diesjährigen Demonstration teilzunehmen, um über den konkreten Anlaß hinaus ein sichtbares Zeichen für das Demonstrationsrecht zu setzen, vor allem vor dem Hintergrund der zum Teil bereits verabschiedeten Gesetze aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket

¹ Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner, Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl, Mag. Karl C. Berger, Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder, Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn, Mag. Dagmar Butterweck, Dr. Christina Fennesz-Juhasz, Mag. Waltraud Froihofer, Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs, Dr. Bernhard Gamsjäger, Dr. Ingeborg Geyer, ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler, Dr. Elisabeth Großegger, Univ.-Prof. Dr. Gerd Gruppe, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner, Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid, Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider, Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger, Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs, Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl, em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner, ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar, Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller, Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer, Univ.-Prof. Dr. Jürgen König, em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka, Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer, Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist, Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer, o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer, Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka, em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt, Mag. Adelheid Pichler, Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler, em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann, Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken, Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner, ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel, Mag. Dr. August Schmidhofer, Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl, Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher, Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier, Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter, em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Ein Land wird weiter verkleinert – Am Beispiel Wkr-Ball, Roland Girtler und die Bratlliste

Bisher wurde von vielen gesagt, Politik denke nicht mehr groß, bisher wurde von vielen gesagt, Medien denken nicht mehr groß, und nun,  muß vermutet werden, wird von vielen ergänzt werden, auch Literatur denke nicht mehr groß, wird daran gedacht, womit sich Elfriede Jelinek beschäftigt, worüber Elfriede Jelinek nachdenkt, wozu sich Elfriede Jelinek äußert, wobei noch gehofft wird, daß es bei einer Vermutung bleibt, denn etwas Sicheres kann darüber nicht gesagt werden, schweigt doch in diesem Land die Literatur, und freundlich will gedacht sein, die Literatur denkt noch still groß …

Allgemeines aber zu sagen will hier nicht versucht werden, eine Verallgemeinerung gibt möglicherweise als Einleitung etwas her, das ist es dann aber auch schon …

Immaterielles Kulturerbe - Aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste.

Interessant aber ist, das Konkrete wahrzunehmen. Elfriede Jelinek beschäftigt sich nun mit dem Kleinkleinstem, innerhalb weniger Tage äußert sich Elfriede Jelinek zum Kleinkleinsten, zuerst mit einem wuchtigen Text mit unpassenden zeitgeschichtlichen Ausgrabungen zu einem Arbeitsuchenden, mißt diesem Arbeitsuchenden eine Bedeutung zu, gibt eine Einschätzung zu diesem Arbeitsplatzwechsler ab, die fern jeder Realität ist, daß gesagt werden kann, Alexander Wrabetz habe diesen Bewerber realistischer eingeschätzt, als er sagte, die Qualifikation des Bewerbers sei nicht ausschlaggebend … Elfriede Jelinek schreibt also einen jungen Menschen mit seinen Karriereträumen, mit seinen Wünschen und Hoffnungen auf einen guten und warmen Platz in der Gesellschaft, schreibt ihn hoch zu einem, der bereits eine hohe oder gar höchste Position …

Das zweite Kleinkleinste, nur wenige Tage später, ist die Liste des immateriellen KulturerbesElfriede Jelinek verlangt gar den Rücktritt der Kommission, die den Wkr-Ball auf die Liste setzte … Es will hier gar nicht das Wort Unesco dazugeschrieben werden, klingt dieses doch nach Welt, während die Kommission eine absolut innerösterreichische Kommission ist, die von innerösterreichischen Antragstellerinnen eingebrachte Bräuche in eine Liste schreiben, die nur innerösterreichischen Ortschaften und innerösterreichischen Antragstellern schmeicheln … Mit dieser Liste sind keine Verpflichtungen verbunden, keine Rechte auf Förderungen, mit dieser Liste kann ein Bürgermeister durch Bad Ischl jauchzend laufen, unser Lichtbratlmontag ist Kulturerbe … Dann zufrieden ein Glas Bier auf den Listenlichtbratlmontag trinken, das ihm, vielleicht, eine listenverliebte Ischlerin ausgibt.

Allerdings stellt sich die Frage, wie wach und ernsthaft gehen die Mitglieder dieser Kommission, die sich nun zerknirscht gibt, in ihren eigentlichen Berufen vor, wenn von ihr, wie nun die Kommission sagt, der Wkr-Ball übersehen worden sei … Die Mitglieder dieser Kommission leben nicht außerhalb von Österreich, die Mitglieder dieser Kommission sind keine Hilfskräfte ohne abgeschlossene Schulausbildung, die Mitglieder dieser Kommission sind, darf ihnen unterstellt werden, Konsumenten und Konsumentinnen von nicht nur einer Zeitung der Marke Umsonst … Es wird von der Kommission namenlos gesprochen und geschrieben, als müßte verschämt verborgen werden, wer dieser Kommission angehört,  um die Chimäre von der mit Bildung durchdrungenen Elite dieses Landes zu retten. Die Namen gibt es in einer Liste auf der Website „Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe“ …

Hier also einmal die Namen mit den Arbeitsplätzen, damit es anschaulicher wird, von welch profunder Kommission eigentlich die Rede ist. Im Grunde ist es aber auch unerheblich, wer in dieser Kommission sitzt, die Mitglieder dieser Kommission werden ihre sonstigen beruflichen Aufgaben äußerst gewissenhaft erfüllen, daran kann kein Zweifel bestehen, und daß keinem Mitglied dieser Kommission die Bedeutung des Wkr-Balles in der Hofburg auffiel, damit hat die Kommission, auch dieses Gremium, einmal mehr deutlich gemacht, wer in Österreich mit Nachsicht, mit Ehrungen und Auszeichnungen, mit Empathie nach wie vor gesegnet ist …

Es wurde mit einer Verallgemeinerung begonnen, es soll mit einer Verallgemeinerung enden … Es werde in diesem Land nicht groß gedacht, aber es wird in diesem Land nach wie vor von Größe geträumt, denn es kann nicht nur Schlampigkeit sein, es kann nicht nur Recherchefaulheit sein, die veranlassen, das immaterielle Kulturerbe unbedingt als Weltkulturerbe auszugeben, auch von sogenannten Qualitätszeitungen in diesem Land … Aber die Bratlmontagsliste ist eine Bratlmontagsliste und nichts weiter …

PS Nachdem der Wkr-Ball ab 2013 nicht mehr in der Hofburg sein wird, sondern irgendwo, vielleicht in Bad Ischl, beim Kirchenwirten, soll jetzt schon mit dieser Kommission auch der Wkr-Ball, der ab 2013 auf seine Bedeutung reduziert möglicherweise von vielen nur noch Schaftengschnas genannt werden wird, vergessen werden.

PPS Ach ja, die Namen der Mitglieder dieser Kommission, wie oben versprochen, nun gut, hier die Namen … Vorab, einem Mitglied, Roland Girtler, Corps Symposium, wird es aber unmöglich aufgefallen sein können, beim Erstellen der Bratlliste, was die drei Buchstaben WKR … Möglicherweise war Roland Girtler bei dieser Erstellung gar nicht dabei, weil intensiv beschäftigt mit einem Artikel, vielleicht wieder einmal für die Aula

Bewerbung um Aufnahme einer Tradition in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

ExpertInnen zu den Bereichen des immateriellen Kulturerbes in alphabetischer Reihenfolge

Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann

Universitätsprofessorin für Vergleichende Musikwissenschaft, Institut für Musikwissenschaften, Universität Wien

Institutsvorständin und Mitglied der Fakultätskonferenz

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner

Politikwissenschaft und Soziologie, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft

Universität Salzburg

Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl

Österreichisches Museum für Volkskunde

Forschungsinteressen: Zentraleuropäische Gesellschaften, Transformationsprozesse, Lebensstile

Mag. Karl C. Berger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Tiroler Volkskunstmuseum (Tiroler Landesmuseum)

Vorstandsmitglied / Schriftführer des Österreichischen Fachverbands für Volkskunde

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Vereins für Volkskunde, Wien

Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder

Institut für Geschichte, Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn

Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Volkskunde Österreichs, Fachgeschichte, Arbeit und Wirtschaft, Ausstellungs- und Museumswesen, Ethnizität und Minderheiten

Mag. Dagmar Butterweck

Kustodin der Metall- und Schmucksammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde

Forschungsinteressen: Gender, Lebensstile, Fachkultur

Dr. Christina Fennesz-Juhasz

Phonogrammarchiv, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Aufgabenbereich: Ethnomusikologie, Romistik

Mag. Waltraud Froihofer

Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz

Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs

Institut für Volkskunde, Institut für Europäische Ethnologie Wien

Dr. Bernhard Gamsjäger

Vorstandsmitglied des Österreichischen Volksliedwerkes

Vorstandsmitglied der Volkskultur Niederösterreich (Regionalforschung)

Dr. Ingeborg Geyer

Direktorin des Instituts für Österreichische Dialekt- und Namenslexika

Zentrum Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation; Österreichische Akademie der Wissenschaften

ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler

Institut für Soziologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Randkulturen, Bauern in Österreich und Siebenbürgen, Kultursoziologie

Dr. Elisabeth Großegger

Stellvertreterin des Direktors des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Wiener Theatergeschichte und Festkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Burgtheater und Publikum

Univ.-Prof. Dr. Gerd Grupe

Institutsvorstand des Instituts 13 Ethnomusikologie

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Vizestudiendekan

Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner

Universität für Bodenkultur Wien

Schwerpunkt: „Historische Holzverwendung“

Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid

Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung u. Ethnomusikologie an der Universität für Musik u. Darstellende Kunst Wien

Hauptsächliches Forschungsgebiet: Volksmusik der Alpen

Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider

Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien

Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Österreichische Theatergeschichte, Theater der griechischen Antike, französische Klassik, Theater und Drama im Zeitalter der bürgerlichen Aufklärung, Exilforschung, Gegenwartstheater und -dramatik, Hörspiel- und Radioforschung

Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger

Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Re/Konstruktion von Tanzgeschichte(n), Tanztheater im 19. Jahrhundert, Inszenierungs- und Wirkungskonzepte (in verschiedenen historischen Formationen), zeitgenössische performative Künste

Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs

Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsbereichs Plurilingualismus am treffpunkt sprachen der Universität Graz

Forschungsschwerpunkte: Soziolinguistik, Sprachenpolitik, Plurilingualismus, Minderheiten, Roma und Romani

Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl

Institut für Ökologischen Landbau, Department für nachhaltige Agrarsysteme

Universität für Bodenkultur Wien

Arbeitsgruppe Wissenssysteme und Innovationen

Schwerpunkt: Naturfarben und traditionelle Färbetechniken

em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel

Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit (IKN)

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner

Leiter des Instituts für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte

Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum Salzburg

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar

Institut für Slawistik, Geisteswissenschaftliche Fakultät

Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer

Fachbereich Geschichte, Zentrum für Gastrosophie: Ernährung – Kultur – Gesellschaft

Universität Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Jürgen König

Department für Ernährungswissenschaften, Emerging Focus Nutrigenomics

Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien

em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka

Department  für  Pharmakognosie

Pharmaziezentrum der Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer

Vorstand Abteilung Musikwissenschaft / Fachbereich II

Universität Mozarteum Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger

Leiter der Abteilung Transkulturelle Kommunikation, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Kulturindustrie und kulturelle Identität, Tourismus und kultureller Wandel, internationale und interkulturelle Kommunikation: Nord-Süd-Diskurs und entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer

Abteilung für Musikwissenschaft, Universität Mozarteum Salzburg

Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Musik und Brauch, Fasnacht, Volksmusik und Nationalsozialismus, Volksmusiküberlieferung im Alpenraum, insbesondere in Westösterreich und Südtirol

Obmann des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung

o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer

Katholisch-Theologische Fakultät, Fachbereich Praktische Theologie

Paris-Lodron-Universität Salzburg

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka

Institut für Germanistik, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Dialektologie, Dialektsyntax, Fachsprachen, historische Sprachwissenschaft, Grammatik der Gegenwartssprache

em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt

Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Adelheid Pichler

Institut für Kultur- und Sozialanthropologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Urban Anthropology, Cultural Heritage Studies, Memory and Ritual

Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler

Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie

Karl-Franzens-Universität Graz

em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann

Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Erzählforschung, Biographieforschung, Mentalitätsgeschichte, Katastrophenforschung, Friesische Kulturgeschichte, Volksglaube, Individualpsychologie, Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse

Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner

Direktor des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Renaissance- und Barockliteratur, Literatur der Avantgarde und des frühen 20. Jahrhunderts

ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel

Department für Pharmakognosie

Universität Wien

Vizestudienprogrammleiter Pharmazie

HR Dr. Margot Schindler

Direktorin des Österreichischen Museums für Volkskunde

Gegenwärtige Forschungsinteressen: Methodische und sachbezogene Museumsthemen, Sachkulturforschung, Lebensstile, Transformationsprozesse in Europa

Mag. Dr. August Schmidhofer

Institut für Musikwissenschaft

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl

Institut für Historische Werkstoffe, Montanuniversität Leoben

Präsident des Montanhistorischen Vereins Österreich

Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher

Professor am Institut für Angewandte Regional- und Wirtschaftsgeographie

Wirtschaftsuniversität Wien

Präsident der Österreichischen Geographischen Gesellschaft

Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz

Leiter des Kompetenzzentrums für Kunst- und Kulturrecht

Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier

Abteilungsleiter Stadt- und Regionalsoziologie, Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Arbeitsschwerpunkte: Regionalentwicklung, Evaluierung, Kulturlandschaftsforschung, Raumwahrnehmung

Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter

Zentrum für Umweltgeschichte, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Institut für Soziologie, Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung

Johann Kepler Universität Linz

Auf zur Wartburg – zum Wkr-Ball 2013

Es soll nicht gesagt werden können, den Schaften will gar kein Tanzboden mehr zugestanden werden, für ihre Säbelwalzer im Abendkleide, jetzt, da die Vermietungsgesellschaft nach Jahrzehnten sich besonnen und erkannt hat, daß die Hofburg das symbolische Zentrum einer demokratischen Republik ist, müssen die Schaften einen neuen Tanzboden finden, schon für den Wkr-Ball 2013

Die Schaften mit ein oder zwei Anregungen dabei zu unterstützen, warum nicht …

Der ideale Ort für einen Wkr-Ball 2013 müßte für die Schaften die Wartburg bei Eisenach sein. Es wäre für die Schaften keine Umgewöhnung notwendig, denn ein Tanzboden auf der Wartburg ist für die Schaften kein neuer Tanzboden, sondern ein alter Tanzboden, der ihnen bestens bekannt ist, somit wäre es für sie eine Heimkehr, zu ihrer Feuerstätte

Mit einem Tanzboden auf der Wartburg vermieden die Schaften, sich etwas Neuem stellen zu müssen, und, es ist bekannt, wie schwer das ihnen fällt, das Neue … Aber auch ihre Gäste, die Mitglieder der, wie sie selbst sich nennen, sozialen Heimatparteien fänden sich wohl ordentlich rasch zurecht, wie gesehen werden kann, wirbt die NPD ohnehin bereits mit der Wartburg …

Der Tanzboden auf der Wartburg hat zusätzlich für Schaften den wohl kaum zu widerstehenden Reiz, ihre Degenpolkas dann auch damit bewerben zu können, daß die Wartburg in die Liste des tatsächlichen Weltkulturerbes aufgenommen ist, während die Bälle lediglich als bundeslandlersche immaterielle Kulturerben geführt werden, also in einer völlig aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste … Es können sogar Einzelpersonen um Aufnahme in diese Liste ersuchen, wenn sie der Meinung sind, beispielsweise, die in ihrer Ortschaft seit, um ein Datum zu nennen, 1830 ritualisierte Art des dorfgemeinschaftlichen Ausziehens, Waschens und Aufhängens der Unterwäsche sei als immaterielles Kulturerbe

Sollte aber den Schaften der Weg nach Eisenach, Wartburg-Omnibusse wären wohl die rechten Einstimmungstransporter für Fahrten zur Wartburg, zu beschwerlich, zu anstrengend sein, kann auch mit einem weiteren Tanzboden aufgewartet werden, mit einer Empfehlung für einen sehr romantischen Tanzboden sogar, beim Burschenschafterturm, der, wenn dem Bild von Odin Wiesinger geglaubt werden darf, an einem Waldrand steht …

Am Rand eines Waldes zu tanzen, wie sehr müßte das dem zurzeitigen zahntechnischen Obmann der Freiheitlichen erfreuen, sein Blut in Wallung bringen, ist er doch einer, dem die Wälder seit Jugendtagen unvergeßlich geblieben sein müßten –, wer erinnert sich nicht gerne zurück an die eigene Jugend mit den Tagen im Gestrüpp … Wo genau allerdings dieser Turm mit wehender Fahne steht, diese Information, werden die Schaften gebeten, von Odin M. Wiesinger …

Gerhard Deimek würde sich wohl eher freuen, fände schon der Wkr-Ball 2013 in Oberösterreich statt … Möglicherweise auch Peter Fichtenbauer, von dem nicht gewußt wird, wie reisefreudig er ist, oder ob sein Einsatz für den Wkr-Ball in militärischen Uniformen in Wien nicht der Gesinnung, sondern der Bequemlichkeit …

Eine Freude jedoch ist gewiß, nämlich die, heute zum letzten Mal einen Aufruf zu schreiben, an der Demonstration teilzunehmen, am 27. Jänner 2012, zum einen, um die Vermietungsgesellchaft zu unterstützen, bei ihrer Aufkündigung des Mietvertrages zu bleiben, zum anderen, um mit einer imposanten Demonstration potentiellen Besuchern und Besucherinnen die Entscheidung zu erleichtern, daß der Wkr-Ball in der Hofburg kein … Garant dafür aber, daß es tatsächlich keinen Wkr-Ball in der Hofburg nach 2012 mehr gibt, ist ein Wkr-Ball mit einem finanziellen Verlust … Es scheinen die Befürchtungen von Andreas Mölzer, vor bald einem Jahr von ihm geschrieben, nicht zu unrecht gewesen zu sein, es werden für den Säbeltanz am 27. Jänner 2012 bereits Eintrittskarten verschleudert …

https://pronoever.wordpress.com/2011/03/16/wkr-ball-in-der-hofburg-anmeldung-zur-teilnahme-an-der-demonstration-27-janner-2012/

NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

„Zu behaupten, dieser Ball sei ein Treffpunkt der nationalen und internationalen extremen Rechten und deshalb das Uniformtrageverbot gerechtfertigt, ist blanke Propaganda und verdreht die Wahrheit.“

Soher kann tatsächlich niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer die Wahrheit verdreht, wenn er schreibt, es werde die Wahrheit verdreht, und es kann ebenfalls niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer blanke Propaganda betreibe, wenn er schreibt, es sei blanke Propaganda, daß der Wkr-Ball in der Hofburg ein Treffpunkt der nationalen

Fragen bleiben menschgemäß dennoch, etwa u.v.a.m diese:

Welcher und wessen Kulturgesellschaft singt NR Dr. Peter Fichtenbauer das Treuelied? Der Kulturgesellschaft, von der beispielsweise die Mitträger des freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg träumen erstehen zu lassen, mit Arbeitslagern, Scheiterhaufen und so weiter und so fort?

Die Treue zu welchem Staat wird von NR Dr. Peter Fichtenbauer besungen, stimmt er in das Lied von Richard Melisch ein? Als Böhmen noch bei der und die …

Welche Demokratie sieht NR Dr. Peter Fichtenbauer bewahrt? Ist es diese Demokratie, wie von den Burschen- und Landsmannschaften im 19. Jahrhundert diese verstanden wurde, als sie auf der Wartburg auf die ihre direkte Demokratie zuschritten, zum Verbrennen von Büchern?

Und kann es die Aufgabe von Fremden sein, das Grab eines Jagdfliegeroffiziers der deutschen Wehrmacht des nationalistischen Massenverbrechensregimes der NSDAP zu pflegen? Dieser Soldat liegt nicht in einem Massengrab, sein Name steht auf einem Grabstein, und er wird wohl Angehörige haben, die wissen, auf welchem Friedhof sie sein Grab finden können, um es zu pflegen, vorausgesetzt menschgemäß, sie wollen ihrem Verwandten überhaupt ein Andenken bewahren. Was wollte also Dr. Peter Fichtenbauer, Mitglied der deutschen Hochschüler Waldmark, mit seinem Grabgärtnern, vor einigen Jahren bereits, politisch vermitteln, als Nichtverwandter von Walter Nowotny? Trug ihn das Grabwässern in das Parlament? Gibt es für österreichische, genauer, freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen ein Pflichtenheft, in dem festgehalten ist, sie hätten den seinerzeitigen Propagandaikonen die Eichenblätter zu putzen?

„Zur Zeit“ – Ein lugdummes Wochenmagazin aus dem freiheitlichen Lager?

So sehr das Kaffeehaus an der bestimmten Ecke bevorzugt wird, für die Zeitungslektüre, so ärgerlich ist es, immer wieder, um den Lesehunger befriedigen zu können, mit Zur Zeit, während auf freiwerdende andere Zeitungen gewartet werden muß, die Gegenwart zu verlassen …

Auch heute wieder zum Espresso keine andere Zeitung zum ersten Schluck als die Ausgabe 01/2012 mit Beiträgen, die wieder die Frage hervorrufen, sind diese aus Dummheit geschrieben, oder geschrieben, um zu lügen, oder geschrieben, um Lüge und Dummheit zu vereinen, somit Lugdummes zu verbreiten, oder geschrieben ohne davor, womit u.a. Dummheit zu definieren ist, Informationen einzuholen, ohne, wieder ohne eine Antwort auf diese Frage …

Zwei Beitrage aus dieser Ausgabe sollen dafür als Beispiele herangezogen werden.

Walter Seledec schreibt unter dem Titel „Kriegstreiberei“:

Denn der Autor nimmt keine Rücksicht auf die herrschende Lehre der Angepaßten. Meiser bringt den ausführlichen Nachweiß, daß allierte und tschechische Politiker den Weltkrieg gewollt und herbeigeführt haben. Niemand kann angesichts der vorgelegten Beweise noch von einer Alleinschuld Deutschlands reden. Die Vertreibung der Sudetendeutschen war und bleibt ein Genozid, ein ungesühntes Verbrechen, so Meisers Aussage. Dabei wird die deutsche Mitschuld am WK II nicht in Frage gestellt. Es ist überhaupt sehr zu begrüßen, daß ein Buch dieser Art heute noch erscheinen kann.

Daß ein Buch dieser Art heute noch erscheinen kann … Wie soll eine solche Aussage bewertet werden? Walter Seledec muß zumindest der Buchdienst von der Zeitung, für die er schreibt, bekannt sein, soher muß er wissen, was für eine prosperierende Nationalismus- und Revisionismus-Industrie es nach wie vor gibt …

Alles erscheint heute, das kann einem Walter Seledec ebenfalls nicht unbekannt sein –, somit kann er nur wider besseres Wissens …

Helge Morgengrauen schreibt unter dem Titel „Jeder wird begeistert“:

Mit diesem Beitrag beginnt eine Serie, die allen Dichtern und Schriftstellern gewidmet ist, die heutzutage von den Medien ausgegrenzt bzw. totgeschwiegen werden. Hier sollen diejenigen gewürdigt werden, die Heimat und Volkstum immer hochgehalten haben, die sich nicht nach dem Wind gedreht haben und daher auch nicht in das linkslastige Konzept des ständig betroffenen Gutmenschentums passen. [D]er deutsche Dichter Robert Hohlbaum wird aber nicht mehr verlegt. Hohlbaum […] war mit Rudolf Hans Bartsch und Mirko Jelusich wie auch mit Franz Karl Ginzkey, dessen Biographie er schrieb, befreundet.

Es erscheinen viele Bücher von Hans Meiser, Robert Hohlbaum wird auch heute verlegt.

Ausgegrenzt bzw. totgeschwiegen werden … Wie soll eine solche Aussage bewertet werden? Helge Morgengrauen wird es wohl auch bekannt sein müssen, daß es Millionen von Dichterinnen und Schriftstellerinnen gibt … Um diesen gerecht zu werden, müßten Medien nur noch ausschließlich über Literatur berichten. Und die Literatur ist den österreichischen Medien im Grunde egal, sie grenzen nicht aus, sie sind schlicht und nicht interessiert. Es ist auch eine Frage des Marketings. Die Vermarktung scheint nicht gut zu sein, wenn das hohlbaumsche Wiederaufgelegte und das Gesamthohlbaumsche es nicht in die Medien schaffen, was aber, genauer besehen nicht stimmt, außer Zur Zeit versteht sich weder als österreichisches noch als Medium … Zusätzlich darf nicht vergessen werden, es sind erst einige Jahre vergangen, seit eine große österreichische Tageszeitung der gutter press durch Günther Nenning Dichter und Schriftstellerinnen vorstellen ließ, unter jenen werden wohl einige dabei gewesen sein, von denen Helge Morgengrauen nun meint, sie werden ausgegrenzt bzw totgeschwiegen, beispielsweise Franz Karl Ginzkey, auf den Helge Morgengrauen selbst verweist, oder Enrica Handel-Mazzetti, die Günther Nenning Millionen von Lesern und Leserinnen präsentierte …

Alles ist heute unausgregrenzt, nichts ist totgeschwiegen, irgendwo wird über alles geschrieben, gesprochen … Helge Morgengrauen wird das nicht verborgen sein können, soher nur wider besseres Wissens …

Für Robert Hohlbaum ist es aber eine Gnade, breit vergessen worden zu sein, denn so kann er durch Helge Morgengrauen nun eine Auferstehung feiern, die nicht sein literarischer Rang begründet, und er wird wieder seine Leser und Leserinnen finden, die gleich Helge Morgengrauen ein Schrifttum bevorzugen, das …

In Bekenntnis zu Josef Weinheber, 1950 im akademischen Gemeinschaftsverlag Salzburg erschienen, schreibt Robert Hohlbaum:

Was ihn aus der sehr gesiebten Schar der großen Lyriker auf einen unantastbaren Eigenplatz hebt, ist, daß sein „Ewiges“ […] immer „aus der Erde“ kam. Ein Gedicht, wie das wundervolle „Alt-Ottakring“ konnte nur schreiben, wer mit der „Maische Duft“ noch innig verbunden war und den Erdhauch noch nicht verloren hatte wie etwa Rilke, den Weinheber an Blutfülle weit übertrifft, aber auch an Spannweite im Stofflichen.

Nun, wer je Weinheber las, wer je Rilke las, wird verstehen, weshalb ihm oder ihr der Name Robert Hohlbaum bisher noch nicht untergekommen ist, außer, vielleicht auch beim Warten auf andere Zeitungen, beim Durchblättern von diesem Magazin … Als Literaturkritiker ist Robert Hohlbaum auf der Höhe eines H.M, über den in achtzig Jahren mit höchster Wahrscheinlichkeit niemand etwas schreiben wird, aber nicht um H. M. auszugrenzen bzw. totzuschweigen, sondern aus Freundlichkeit, aus Nachsichtigkeit, aus Höflichkeit, nichts Schlechtes …

An anderer Stelle wurde bereits über einen weiteren von diesem Magazin bevorzugten Schriftsteller gesprochen, von Erwin Guido Kolbenheyer. Wer diesen Beitrag liest, wird nicht überrascht sein, in welcher Gegenwart von Zur Zeit bevorzugt sich aufhält