Vergessen war der „Atterseekreis“, aber ein Eintrag am 22. März 2025 auf der Konzernplattform X ist gegen das Vergessen, erinnert, daß es ihn, den „Atterseekreis“ noch gibt, und jetzt ist zu erfahren, in dieser Besatzung gibt es auch einen Heimo Lepuschitz. Dabei hätte, würde nur die Krone des österreichischen Tageszeitungsstandards öfters als einmal im Quartal nachträglich aufgeschlagen werden, bereits im Jänner 2025 erfahren werden können, daß es ihn, den „Atterseekreis“, noch gibt.
Die Krone des österreichischen Journalismus schreibt am 9. Jänner 2025 in der oberösterreichischen Ausgabe:
Geläufiger ist sonst auch hierzulande durchaus Thinktank, aber für sie soll es in deutscher Sprache verbleiben. Auf dem Tanker wird, so die Krone, „auf höchster Ebene“ diskutiert, und weil auf einem solchen Tanker alle das Volk sind, die Höchsten und die Niedrigsten ein einig‘ Volk sind, diskutieren alle auf dem Tanker auf „höchster Ebene“, also auch die Matrosen und die Vollmatrosinnen wie soeben Heimo Lepuschitz in der Ausgabe Nr 41, März 2025:
Eine Kostprobe der höchsten Ebene der Diskussion veröffentlichte Volksmatrose Heimo Lepuschitz recht gemeinnützig am 21. März 2025, und diese Kostprobe kann eines Tages nur Eingang als exemplarisches Beispielzitat für die höchste Ebene des Diskutierens in den „Attersee-Report“ finden, vielleicht sogar eines Tages Anreiz sein, für eine Sammlung im „Report“: Schätze aus dem Attersee … Reichliches ließe sich dafür aus dem „Report“ selbst finden, allein aus der Ausgabe Nr. 21, September 2019, mit deren Thema „Leitkultur“,
allein das Wort „Landnahme“ ist schon reichlich Bestätigung der Tankerschaft höchste Ebene, ein „großer Genius“ und „kühner Formulierer“ wie Carl Schmitt hätte diesem auf höchster Ebene kühn Formulierten seine Respekt …
das Heranziehen der Jugend zur höchsten Ebene Pflicht, die Jugend selbst sprechen zu lassen, ein Treueversprechen an die Generationen, die ihnen darin vorbildhaft vorangegangen sind, und so kommt die Jugend auch zu Wort und weiß die Alten zu ehren, indem sie deren Ausgedachtes aufnimmt,
Und auf diese höchste Ebene möchte auch Magazin geschossen werden, und meint wohl schon, auf diese höchste Ebene katapultiert worden zu sein, wenn Atterseemann Lepuschitz auch für „Freilich“ seinen Garn —
„Vom Volk? Durch das Volk? Für das Volk?“ Das Fragezeichen Ausdruck der höchsten Diskussionsebene, aber ein Zeichen, das nicht alle verwenden, vor allem jene verwenden es nicht, die für die höchste Ebene nicht geeignet sind, sie sind Mitglieder der Anhangsschaft des Rufzeichens —
Es kann aber auch sein, daß das Atterseekreisfragezeichen nicht Ausdruck der höchsten Diskussionsebene ist, sondern heimliches Eingeständnis,
Was die nun Festgenommenen, für die Heimo Lepuschitz mit seiner unglaublichen Expertise die rechte ihnen gerechte Bezeichnung noch finden wird, nicht dauern werden, ist, nicht die italienische Staatsbürgerschaft zu besitzen, denn sie können in Österreich wählen, die „Ampel“, um genau zu sein, nicht die gesamte „Ampel“, sondern eine einzige Partei der „Ampel“, die auf einem kleinen Landstrich in Österreich bereits das machte, was nun in Italien kommen soll, ein „Genderverbot“, das ein Zwillingseigesetz zu dem ungarischen —
Ob es sich bei den mutmaßlichen Tätern um Identitäre handelt, da bei den Hausdurchsuchungen neben Waffen und Suchtmitteln auch nach dem Verbotsgesetz unerlaubte Gegenstände gefunden wurden, konnte die Polizei vorerst nicht beantworten.
Bei einer Razzia Freitagfrüh in sieben Bundesländern sind 15 Männer und Frauen wegen des Verdachts auf „Hate Crime“ festgenommen worden. Bei den zumindest 17 Opfern handelt es sich um Homosexuelle, denen von den Verdächtigen fälschlicherweise Pädophilie unterstellt wurde. Daher hätten die Täter sie ausgeraubt, verletzt und erniedrigt. In einem Fall steht auch Mordversuch im Raum. Bei den Hausdurchsuchungen wurden Waffen und NS-Devotionalien gefunden.
Klaudia Tanner, Verteidigungsministerin, die „Ich bin jedenfalls die längstdienende. Vom Start der vergangenen Bundesregierung 2020 bin nur mehr ich übrig“, sagt im am 19. März 2025 veröffentlichten Interview nicht: „Wir fliegen Steuergeld aus.“
Sie sagt: „Aber das heißt nicht, dass wir Steuergeld zum Fenster rauswerfen. Sondern dass es zusätzlichen Bewegungsspielraum gibt, weil sich die Bedrohungslage verändert hat.“
Sie wird gefragt: „Könnten die rund 17 Milliarden Euro bis 2032 für den Aufbauplan bald um einige Milliarden aufgestockt werden?“ Sie sagt: „Ja, denn für die künftig höheren Verteidigungsbudgets und die längeren Reichweiten bei der Luftverteidigung sind Gesetzesnovellen nötig. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es dafür mehr Geld geben wird. Aber das heißt nicht, dass wir Steuergeld zum Fenster rauswerfen.“
Sie wird gefragt: „Dass Sie wie Innenminister Karner aus dem für die ÖVP wichtigsten Bundesland Niederösterreich kommen, hat für Ihre Wiederbestellung wohl auch eine Rolle gespielt.“ Sie sagt: „lch glaube, wir haben inhaltlich wirklich viel vorzuweisen.“
Die „17 Milliarden Euro“ könnten „bald um einige Milliarden aufgestockt werden“, bestätigt die, die „übrig“ geblieben ist, mit einem „Ja“ — „Österreich [muss] in den nächsten Jahren zwischen 18,1 und 24,1 Milliarden Euro sparen“ … Das muß die beste Sparform sein, die je ersonnen, sein: Genau die Summe, die in etwa in diesen Jahren eingespart werden muß, auszugeben, um genau die Summe, die in etwa in diesen Jahren ausgegeben wird, zu sparen; was wird daraus allein an Zinserträgen zu lukrieren sein: ein Bild verdeutlicht es mehr denn es je in Worten verdeutlicht werden könnte:
Die, die „übrig“ geblieben ist, sagt, „“aber das heißt nicht, dass wir Steuergeld zum Fenster rauswerfen. Wie wahr sie spricht. „Kein Steuergeld zum Fenster raus.“ Sie fliegen Steuergeld aus. Zur Rüstungsindustrie. Etwas davon vielleicht auch zur kleinen, zur winzigen österreichischen …
Und nach dem Kommenden werden die ihrer Verantwortung bewußten Besitzenden wieder neue Bewegungsspielräume bekommen, in denen sie wieder singend „Wir bringen Steuergeld aus“ auf die Felder und Äcker …
Die ersten Eindrücke meiner Jugend verlassen mich nicht. Ich höre immer die Eltern davon erzählen, wie mein Urgroßvater aus der Gegend von Heilbronn nach Wien auswanderte, und der Großvater im Jahr 1848 diese Stadt fluchtartig verlassen mußte, weil er sich gegen den Kaiser gestellt hatte. So kamen wir in meine neue Heimat, in einen kleinen Ort nach Siebenbürgen.
Die 48er werden wohl am 13. März vor siebenundachtzig Jahren auch Kränze zum „Obelisken aus Mauthausner Granit“ gelegt haben, sie hatten ja doch auch gesinnungsgemäß etwas an demselben Tag zu feiern: das am 13. März proklamierte Gesetz der —
Dennoch war aus diesem Grund der Präsident des Parlaments aus ihren Reihen. Der „Abstieg“ zum sogenannte Dritten Lager erfolgte erst im Nachgang mit der Abtrennung des deutschen Sudetenlandes, das eine Großzahl der nationalliberalen Abgeordneten stellte, durch die Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Seine geringe Popularität jedenfalls rührt daher, dass er ein Nationalliberaler und somit geistiger und ideologischer Vorvater der FPÖ […] Dinghofer war nach dem Zweiten Weltkrieg dann Mitglied im Verband der Unabhängigen (VdU) […]
Bisher wurde dies kaum bedacht. Auch deswegen nicht, weil es gerade auch die Burschenschaften […] Mit Nationalratspräsident Walter Rosenkranz rückt 1848 wieder ins Herz des Parlaments. Er hat am Morgen des 13. März 2025 am Wiener Zentralfriedhof der Opfer der Märzrevolution von 1848 gedacht, indem er am entsprechenden Gedenk-Obelisken einen Kranz niedergelegt hat. […]
Während seiner Tätigkeit unterstützte er seine Kollegen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, so verzichtete er zugunsten Not leidender Künstler auf seine Funktionspauschale. 1944 konnte er außerdem die Beschlagnahme des KH zur Verwendung als Rüstungsbetrieb verhindern.
Aufgrund seiner Funktionen in der Zeit von 1938 bis 1945 gestalteten sich die Nachkriegsjahre für E. schwierig: Verlust des Ateliers in Wien 4, Beschlagnahme seines Wohnhauses in Rodaun, 1945 Ausschluss aus dem KH […]
Wie gut doch Rudolf Hermann Eisenmenger, der seit „1933 NSDAP-Mitglied“ war, muß sofort gedacht werden, am 18. März 2025, beim Lesen seiner biographischen Angaben im „Österreichischen Biographischen Lexikon“, und auch,
Eisenmenger Rudolf Hermann, Maler und Graphiker. Geb. Piskitelep, Siebenbürgen (Simeria, RO), 7. 8. 1902; gest. Wien, 3. 11. 1994; evang. AB. Sohn von Dr. Rudolf Eisenmenger, Erfinder des „Biomotors“, eines Vorläufers der Eisernen Lunge, und Leiter des Sanatoriums in Hermannstadt, und der Hermine Eisenmenger, geb. Graffius, Großneffe von →August Eisenmenger; ab 1930 mit Sigilde Ertl (1905–1959), ab 1960 mit Ingeborg Ertl (1909–1993) verheiratet. – E. besuchte das Gymnasium in Hermannstadt, 1921 übersiedelte die Familie nach Wien, wo er 1921–29 Malerei an der Akademie der bildenden Künste bei →Hans Tichy und →Rudolf Bacher studierte (1926 und 1927 Meisterschul-Preis, 1929 Rom-Preis). Bald profilierte er sich als Öl- und Aquarellmaler, als hervorragender Zeichner (u. a. Tusche, Rötel, Silberstift) sowie als Meister in wandgebundenen Techniken. Als freischaffender Maler beteiligte er sich an vielen Ausstellungen, u. a. 1930 im Wiener Künstlerhaus (KH); 1932 erfolgte dort die erste umfassende Kollektivausstellung, die zahlreiche Aufträge und Bildankäufe zur Folge hatte. Die Teilnahme an der Biennale in Venedig (1936) mit dem Bild „Sinkende Nacht“ brachte ihm auch internationale Anerkennung. Auf Drängen von Hans Ranzoni beteiligte sich E. mit zwei Entwürfen am Kunstwettbewerb der IX. Olympischen Spiele in Berlin und gewann mit „Läufer vor dem Ziel“ die Silberne Olympiamedaille. Für die 75. Jubiläumsausstellung des Wiener KH gestaltete er die beiden Monumentalwerke „Das Leben“ und „Der Tod über allem Irdischen“, wofür er den Preis der Stadt Wien erhielt. Etliche Aufträge, u. a. als Porträtmaler („Die Kinder des Baron Rothschild“, 1937) sowie die künstlerische Ausgestaltung des großen Spielsaals des Kur-Casinos in Baden mit 24 Wandtafeln („Die Suche nach dem Glück“) folgten 1937. In diesem Jahr war E. auch bei der ersten großen Ausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München mit „Volkslied“ und „Sinkende Nacht“ vertreten. Seine Arbeiten schlossen an die tradierten Werte des 19. Jahrhunderts an, dies zeigte sich besonders im großformatigen, gefühlsbetonten lyrischen Tafelbild. E., ab Februar 1933 Mitglied der NSDAP, wurde 1939 Vorsitzender der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus) und übernahm auf Drängen der Kollegen nach dem Zusammenschluss sämtlicher Künstlervereinigungen Wiens nun auch den Vorsitz der Gesellschaft bildender Künstler Wiens. Während seiner Tätigkeit unterstützte er seine Kollegen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, so verzichtete er zugunsten Not leidender Künstler auf seine Funktionspauschale. 1944 konnte er außerdem die Beschlagnahme des KH zur Verwendung als Rüstungsbetrieb verhindern. 1939 fand E.s größte Ausstellung mit 62 Ölbildern, 54 Aquarellen und anderen Arbeiten in Bielefeld und Kassel statt und er war auf allen damals wichtigen Kunstausstellungen (Biennale in Venedig, München, Berlin) vertreten. Während des 2. Weltkriegs entstanden fünf öffentliche, zum Teil wandgebundene monumentale Auftragswerke und Tapisserieentwürfe (Wiener Rathaus, Bahnhof Wels, Rathaus Chemnitz) in einem der Zeit entsprechenden, verhärteten Stil mit klassizistischem Habitus. 1941 malte E. sein damals bekanntestes Gemälde „Die Nacht begleitet den Morgen“. Aufgrund seiner Funktionen in der Zeit von 1938 bis 1945 gestalteten sich die Nachkriegsjahre für E. schwierig: Verlust des Ateliers in Wien 4, Beschlagnahme seines Wohnhauses in Rodaun, 1945 Ausschluss aus dem KH, 1947 Wiederaufnahme (persönliche Bürgschaft von Stadtrat Viktor Matejka). In der Wiederaufbauzeit nach 1947 beteiligte sich E. erneut erfolgreich an öffentlichen Ausschreibungen und Wettbewerben und war ab 1949 wieder im leitenden Ausschuss des KH tätig. 1950 folgten für den neuen Festsaal der Wiener Staatsoper 171 m² Tapisserieentwürfe und Kartons, als Vorlage für das größte jemals in Österreich gewebte Tapisseriewerk. E. gelang damit die Verbindung zum internationalen Kunstschaffen in dieser Gattung und er erzielte dadurch viele Aufträge (u. a. Flughafen Wien-Schwechat, Unilever Rotterdam, Wiener Städtische Versicherung, Technische Hochschule). 1955 gewann er die Ausschreibung für den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper mit dem 170 m² großen Gemälde „Orpheus und Eurydike“ auf 23-karätigem Blattgoldgrund. 1951 wurde E. als ao. Professor und Institutsvorstand an die Technische Hochschule berufen, 1959 o. Professor, 1957–60 Senator, 1961/62 Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur, 1972 Emeritierung. E. prägte das Kunstgeschehen Österreichs fast 70 Jahre mit und ist als wichtiges Bindeglied zwischen Tradition und Moderne zu sehen. Im Tafelbild nach 1950 gelang ihm eine einzigartige Wiederbelebung des Symbolismus in Österreich, die ihren Niederschlag in vielen farbkräftigen Werken wie etwa „Horchende“, „Präludium“, „Träumende“, „Frühling“ und „Der Letzte“ findet. Zu seinem Œuvre zählen auch zahlreiche bedeutende religiöse Werke wie Kreuzwege für die Kirche von St. Christoph in Baden und St. Erhard in Wien-Mauer (Mosaik). E. fungierte 1963–72 als künstlerischer Beirat in der Kunstkommission der Universität Wien und war ab 1930 Mitglied, ab 1972 Ehrenmitglied des KH. Er erhielt u. a. das Österreichische Verdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft und die Goldene Ehrenmedaille des KH (1936), den Albrecht-Dürer-Preis (1942) und den Professorentitel (1943), das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (1957), den Goldenen Lorbeer des KH (1972) und das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1973).
Seit einiger Zeit ist viel Aufheben, einfach wie kurz gesagt, um die Normalität.
Was für Aufregungen um die Normalität in der Normalität Österreichs etwa, in dem so vieles normal ist, was längst nicht mehr normal zu sein hat, längst nicht mehr die Norm Österreichs etwa hat zu sein, und dennoch nicht nur die Normalität weiter bleibt, sondern deren Ausdehnung noch harsch vorangetrieben wird.
Was jetzt not tut, ist nicht Normalität etwa in Österreich, was jetzt tatsächlich not tut, auch in Österreich, ist Sachlichkeit. Es wäre ein verlockender, weil durchaus ein leicht ins Ohr gehender Spruch, auszurufen: Neue Sachlichkeit statt Normalität!
Doch stimmiger und sachlicher genügt es vollauf, auch für Österreich:
Nach dem Einschub zum rosenkranzischen Eisenmenger in der Galerie Belvedere kann nun das Kapitel zu Rudolf Wacker und Hubert Lanzinger fortgesetzt werden, in dem es vor allem um die Darstellung der Biographien von Rudolf Wacker und Hubert Lanzinger …
Und was weiß „Österreichisches Biographisches Lexikon“ von Rudolf Wacker zu berichten?
Wacker Rudolf, Maler und Graphiker. Geb. Bregenz (Vbg.), 25. 2. 1893; gest. ebd., 19. 4. 1939. Sohn des Bregenzer Baumeisters Romedius W. und von Marianne W., geb. Wüstner; ab 1922 mit der Kunstgewerblerin Ilse Moebius aus Goslar verheiratet. – Nach dem Gymn. besuchte W. 1909–10 die Fachschule für gewerbl. Zeichnen in Bregenz, 1910–11 lernte er zusätzl. bei Gustav Bauer in Wien. 1912–14 stud. er an der Großherzogl. Sächs. Hochschule für Bildende Kunst in Weimar in der Meisterkl. von →Albin Egger-Lienz und Walter Klemm und schloss eine lebenslange Freundschaft mit dem Künstler Otto Herbig. 1914 Einjährig-Freiwilliger, 1915 wurde er zum Kriegsdienst an die Ostfront eingezogen und geriet bald in Kriegsgefangenschaft (bis 1920 im sibir. Tomsk). Ab 1917 erhielt er die Erlaubnis, das Lager für längere Zeit zu verlassen, und schuf zahlreiche Zeichnungen. 1920–23 wieder in Bregenz, hielt er sich jeweils im Winter und Frühling in Berlin auf, wo er die Maler des „Brücke“-Kreises kennenlernte. 1923–24 folgten längere Aufenthalte in Wien und Hermannstadt. 1924–39 hatte er seinen Wohnsitz in Bregenz, fast jährl. unterbrochen von ein- bis zweimonatigen Aufenthalten in Dtld. (Berlin, Goslar) und Reisen durch Österr. und die Schweiz. 1933 trat W. der Vaterländ. Front bei. 1934 erzielte er mit seinem auf der Biennale in Venedig ausgest. „Stilleben mit zwei Köpfen“ (1932) einen ersten Erfolg. Nach expressionist. Anfängen entwickelte er eine eigene Bildsprache im Stil der Neuen Sachlichkeit mit surrealist. Übertönen und avancierte zu einem der wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung in Österr. und Dtld. 1935 bemühte sich W. – allerdings erfolglos – um eine Professur an der ABK in Wien. Nach dem „Anschluss“ 1938 kam es bei W. zu einer Hausdurchsuchung und einem Verhör durch die Gestapo, in dessen Folge er einen ersten Herzinfarkt erlitt und sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte. Weiters wurde er aus der Vbg. Kunstgmd. und dem Zentralverband bildender Künstler ausgeschlossen. W.s Arbeiten wurden u. a. 1918/ 19 in Tomsk, ab 1923 wiederholt im Vbg. Landesmus. (Bregenz), 1925 im Weimarer Mus. für Kunst und Kunstgewerbe, 1958 in der Österr. Galerie (Wien), 1966 im Künstlerhaus Graz, 1985 im Austrian Inst. (New York) und im Kulturhaus Dornbirn, 1995 im Kunstforum Bank Austria (Wien) und im Frankfurter Kunstver., 1998 im Kunsthaus Bregenz und 2015 sowie 2018 im vorarlberg mus. (Bregenz) gezeigt. Darüber hinaus beteiligte er sich als Gründungsmitgl. (1926) der überregionalen Künstlervereinigung Der Kreis an zahlreichen Ausst. und war Mitgl. der Vbg. Kunstgmd. 1928 erhielt er einen Staats-Ehrenpreis. W.s Nachlass mit einem eigenhändig geführten Werkverzeichnis befindet sich seit 1985 im Franz-Michael-Felder-Archiv in Bregenz. Seine Tagebücher, im Besitz der Stadt Bregenz, geben einen tiefen Einblick in die Kunst- und Sozialgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jh.
Von Rudolf Wacker weiß das Lexikon, daß er „avancierte zu einem der wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung [Neue Sachlichkeit]“, es weiß auch, „[n]ach dem ‚Anschluss‘ 1938 kam es bei W. zu einer Hausdurchsuchung und einem Verhöhr durch die Gestapo, in dessen Folge er einen ersten Herzinfakrt erlitt und sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte.“ Das Lexikon weiß also, was für eine Zeit das damals war, als 1943 Hubert Lanzinger den „Mozart-Preis“ erhielt: die Grausamkeitszeit des Nationalsozialismus auf seinem Grausamkeitshöhepunkt. Während das Lexikon österreichischer Biographien nichts vom Politischen des Hubert Lanzinger weiß, weiß es aber vom Politischen des Rudolf Wacker das: „1933 trat W. der Vaterländ. Front bei.“
Wovon das Lexikon nichts weiß, es sollte wohl gesagt werden, nichts wissen will, ist, daß Rudolf Wacker 1937 aus der „Vaterländischen Front“ wieder austrat. Warum es zum Eintritt und zum Austritt wird gewußt, aber das ein Wissen, das das Lexikon nicht verbreitet wissen will.
Zudem übernahm er im Arbeitsausschuss der Vaterländischen Front des Bezirks Bregenz die Funktion des Beirats. Damit verband er die Hoffnung, vom Verdacht der Nähe zum Kommunismus befreit zu werden und sich politische Repressionen zu ersparen. Im Gegenzug las er viele Bücher und Zeitschriften, welche auf der Verbotsliste der Vaterländischen Front standen.
1937 kam es zu einschneidenden Ereignissen, die Rudolf Wacker die Machtlosigkeit des österreichischen Staates und seiner Kulturpolitiker gegenüber des Deutschen Reiches bewusst machte. Er besuchte die Ausstellung „Entartete Kunst“ im Haus der Kunst in München. Er fand dort Werke von nahezu allen seinen Vorbildern und persönlichen Bekannten an den Wänden. Daraufhin protestierte er gegen die Kulturpolitik der Nationalsozialisten. In einem Brief an die „Ständige Delegation“, die Wiener Vertretung von Secession, Künstlerhaus und Hagenbund, forderte er offiziellen Protest der österreichischen Künstlerschaft gegen die Verleumdung Oskar Kokoschkas. Als er die Ohnmacht des Systems erkannte, trat Wacker aus der Vaterländischen Front aus. Nach der Reise durch Deutschland schrieb er im September 1937 in sein Tagebuch:
Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 geriet Rudolf Wacker in das Visier der Nationalsozialisten, da ihm ein Naheverhältnis zum Kommunismus nachgesagt wurde. Der Maler hatte Anfang der 1930er Jahre vor der neuerlichen Kriegsgefahr gewarnt, an einer Friedenskundgebung teilgenommen und sich ein Jahr zuvor offen gegen die Kulturpolitik des NS-Regimes geäußert.
Auf der Konzernplattform X schreibt Oskar Deutsch am 13. März 2025
„Damit wäre das Andenken an Simon Wiesenthal und der glaubwürdige Einsatz der Republik für die Opfer“ des Porajmos „sowie gegen“ Antiziganismus und Ostjudenfeindlichkeit „sichergestellt.“
nicht, er, Oskar Deutsch schreibt am 13. März 2025 tatsächlich:
Damit wäre das Andenken an Simon Wiesenthal und der glaubwürdige Einsatz der Republik für die Opfer der Shoah sowie gegen Antisemitismus und Romafeindlichkeit sichergestellt.
Aber Oskar Deutsch ist, wer eine Gesetzesänderung als „weise“ erkennt,
Eine weise Gesetzesänderung wurde auf den Weg gebracht, die Österreichs Verantwortung gegenüber den Opfern des NS-Regimes Rechnung trägt.
ein weiser Mann, und ein weiser Mann weiß, was er schreibt, kann ebenso nur weise sein. Es ist eine „weise Gesetzesänderung“, also eine österreichische Gesetzesänderung, über die nun zu lesen ist: nach dieser Gesetzesänderung kann die Nationalratspräsidentin als Vorsitzende zurücktreten, kann der Nationalratspräsident als Vorsitzender des Nationalfonds abgewählt werden, kann — es muß nicht von der Nationalratspräsidentin gesprochen werden, geht es bei dieser Gesetzesänderung doch ausschließlich und bloß um Rosenkranz — Rosenkranz sich vertreten lassen, oder wie es Oskar Deutsch weise formuliert, die Gesetzesänderung ermöglicht Rosenkranz, sich im Nationalfonds vertreten zu lassen, er gibt also Rosenkranz das Heft in die Hand, zu entscheiden, wie er es damit halten will, der selbst Usancen recht wiederbelebt haben möcht‘ … Es ist schade, daß der und nicht allein von seiner identitären Parlamentspartei gewählte Nationalratspräsident ausgerechnet Rosenkranz heißen muß, wie gerne wäre sonst zu einer Formulierung gegriffen worden, die das Ausmaß der österreichischen Brauchtumsusancen mit einem einzigen Wort ausdrückte, dem Nationalratspräsidenten bleibt der Rosenkranz der Entscheidung in seiner Hand …
Weise erkennt Oskar Deutsch, daß Rosenkranz „seinen eigenen Worten nicht treu bleiben will“, und so ist es unumgänglich, eine österreichische Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, die es ihm ermöglicht, seiner Gesinnung treu zu bleiben, der die Treue Ehre ist, ihr das gegebene Wort nichts zählt. Es wird Rosenkranz, wenn er sich nun vertreten wird lassen können, wenn er nun selbst zurücktreten wird können, wenn er nun abgewählt werden wird können, viel einfallen, vielleicht auch recht froh darüber sein, über die gewonnene Zeit, die er dann gesinnungsgemäß noch mehr darauf verwenden wird wollen,
Und wenn Gesetze „uns in unserem Handeln behindern“, wogegen nicht nur seine gesinnungsgemäße Kameradin ihr Wort ergreift, und diesem auch treu bleibt, ist es doch ein Wort der Gesinnung, sind eben Gesetzesänderungen auf den Weg zu bringen, Anlässe lassen sich dafür stets finden, wie dieser beispielsweise am 13. März vor siebenundachtzig Jahren gefunden wurde, und damals war es nicht ein einziger weiser Mann, der es weise fand, sondern — Und heutzutage finden sich viele und vor allem weise Männer es weise, diese Usance, einem den Vorsitz für den Nationalfonds in Kann-Varianten nicht überantworten zu können, aber in die Verantwortung für das gesamte österreichische Parlament zu wählen, ihn zum Vorsitzenden des österreichischen Parlaments zu wählen, und das mit einer absoluten Mehrheit, mit über sechzig Prozent zu wählen, einen Mann aus einer Partei, die außerhalb des Parlaments nicht einmal von neunundzwanzig Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme bekommen.
Wer ein Gesetz als weise erkennt, ist ein weiser Mensch, und Oskar Deutsch ist ein weiser Mann. Eines weisen Mannes aber Worte dürfen nicht gekürzt wiedergegeben werden, sondern in deren Gesamtheit, um zu ermessen, wie weise er ist, so soll als Referenz das am 13. März 2025 weise Formulierte von Oskar Deutsch ungekürzt stehen am Ende:
Eine weise Gesetzesänderung wurde auf den Weg gebracht, die Österreichs Verantwortung gegenüber den Opfern des NS-Regimes Rechnung trägt. Sie ermöglicht dem NR-Präsidenten, sich im Nationalfonds vertreten zu lassen – wie er es selbst angekündigt hatte. Da er seinen eigenen Worten nicht treu bleiben will und sich gravierende Fehltritte rund um die Ermittlungen wegen NS-Wiederbetätigung gegen seinen Büroleiter und um ein Bild eines NS-Künstlers im Parlament geleistet hat, soll das Parlament die Möglichkeit haben, den Zweiten Präsidenten des Nationalrats zum Vorsitzenden des Nationalfonds-Kuratoriums zu wählen. Damit wäre das Andenken an Simon Wiesenthal und der glaubwürdige Einsatz der Republik für die Opfer der Shoah sowie gegen Antisemitismus und Romafeindlichkeit sichergestellt. Damit wäre das Andenken an Simon Wiesenthal und der glaubwürdige Einsatz der Republik für die Opfer der Shoah sowie gegen Antisemitismus und Romafeindlichkeit sichergestellt.
wie am 12. März 2025 auf deren Website gelesen werden darf:
„1921–29 Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei H. Tichy und R. Bacher. Studienreisen nach Holland, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Italien. 1929 Rom-Preis. Ab 1930 Mitglied des Wiener Künstlerhauses (1939–45 Präsident). 1936 Auszeichnung mit der Silbermedaille für Malerei bei den Olympischen Spielen in Berlin. 1937–44 Teilnahme an den Großen Deutschen Kunstausstellungen in München. 1951–72 Professur an der Technischen Hochschule Wien (Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur, Lehrstuhl für zeichnerische und malerische Darstellung).
Eisenmenger schuf vor allem große figurale Kompositionen und Portraits. Er widmete sich auch der Technik des Gobelins und der Wandmalerei.“
[aus: Reiter, Cornelia (Bearb.)/ Koja, Stephan (Bearb.)/ Márkus, Hella (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 1: A–F, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1993, S. 195]
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