Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur noch begraben werden – III

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem Absatz weiter …

Nicht mit einem Absatz, mit der Überschrift, die im Grunde bereits vollständig enthält, was in diesem Kommentar alles falsch … Damit die Serie, wenigstens heute, enden kann … Es falsch gemacht, mit der Überschrift wäre zu beginnen gewesen, soher wäre keine weitere Folge notwendig geworden, bereits geendet mit dem ersten Text zum Kirchengastlichen, mehr als ausreichend …

Das Ohrenproblem des Josef Kirchengast

„Nick Raynsford, Abgeordneter für die Stadtteile Greenwich und Woolwich ist besonders darüber erfreut, dass alle großen muslimischen Organisationen sowie muslimische Persönlichkeiten die Tat in den vergangenen 24 Stunden ‚unmissverständlich verurteil’“ haben.“

Menschgemäß blieben die Worte, mit denen Angehörige dieses Organisierten Glaubens in England dieses Verbrechen innerhalb von vierundzwanzig Stunden verurteilten, bei den Mitgliedern der rechtsradikalen „English Defence League“ aufgrund ihrer Gesinnung ungehört … Möglicherweise hat Josef Kirchengast ein Ohrenproblem, vielleicht schreien Mitglieder dieses Organisierten Glaubens nicht laut genug, um von Josef Kirchengast auf dem Kontinent auch gehört zu werden, vielleicht hätten sie schon vierundzwanzig Stunden vor der Tat dieses Verbrechen für Josef Kirchengast exklusiv verurteilen müssen, dann hätte er seinen innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach dem Verbrechen geschriebenen Kommentar anders schreiben können, oder er hätte seinen Kommentar achtundvierzig Stunden davor schreiben müssen, damit Angehörige dieses Organisierten Glaubens ihn rechtzeitig gehört hätten, um befolgen zu können, vierundzwanzig Stunden vor dem Verbrechen das Verbrechen aber für Josef Kirchengast extra und ordentlich laut …

Und der kirchengastliche Untertitel, also diese Ansicht, die größte Beleidigung des dieses Organisierten Glaubens sei die Gewalt in seinem Namen … Nun, für diesen nocht nicht rechtskräftig veruteilten und soher als mutmaßlichen zu bezeichnenden Mörder mag Gott den Vulgo-Namen Allah tragen, aber die Anleitung für dieses Verbrechen entnahm er dem Buch, das über den „Schmied“ (aus der kirchengastlichen Schreibe kann durchaus entnommen werden, daß für Josef Kirchengast mit einem gewissen Stolz der christliche Gott der „Schmied“ ist) und nicht den „Schmiedl“ geschrieben wurde. Das ist das eine. Das andere ist, daß mit der aktuellen blutigen Befolgung dieser Auge-um-Auge-Anleitung eine Ökumene nie notwendig war, auch dieser aktuelle Fall zeigt die Einheit blutig auf … Das weitere ist, wie kann die größte Erfüllung der Worte der Bedienungsanleitungen die größte Beleidigung einer Religion sein … Wohl nur durch das Ausblenden, nur dadurch, daß heutzutage ausschließlich die Liebesworte der Religionsbücher gelesen werden wollen, die Lüge zur Wahrheit gewandelt werden will, daß es sich bei diesen Büchern um Bücher ausschließlich der Menschenliebe und des Friedens … Die größte Beleidigung in Wahrheit aber ist schon das Leugnen eines einziges Wortes in diesen Büchern, deren Anspruch es ist, jedwedes Wort zählt gleichviel, jedwedes Wort gilt, soher das Herauslesen des gerade Passenden und das Verschweigen des gerade Nichtpassenden nach deren Ursprung und deren Intention, um es mit einem Wort aus dieser Buchwelt zu sagen, eine Todsünde

Im zweiten Teil wurde über Aufklärung gesprochen, das Christentum in England steht auch Jahrhunderte vor der Aufklärung, haben nicht einmal noch das Gesetz von Mose gelesen, daß die Vergeltung eingrenzt, besagt, es dürfe beispielsweise nicht die gesamte „Sippe“ für einen Mörder aus ihrem Kreis bestraft werden, zumindest jene in England haben es nicht gelesen, sind Prä-Mosianer und Prä-Mosianerinnen, die nun gegen …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem kirchengastlichen Satz beginnen, wie vorgenommen, um konkret auf die fatale … Vielleicht mit einem, der im kirchengastlichen Kommentar geographisch beinahe auf der Höhe von Rom …

Christentum Aufklärung

„Die Lehrpläne enthielten ‚absolut unannehmbare Positionen zur Sexualität und zur Ehe im Gegensatz zur christlichen Anthropologie und zum Wesen des kroatischen Volkes‘. Der Weihbischof von Zagreb, Valentin Pozaić, verglich die Regierung sogar mit Nazis und rief dazu auf, sie aus dem Amt zu jagen.“

Nicht eine Endlosfolge daraus machen, gleich ganze Absätze in einem behandeln … Mit welchem beginnen? Mit dem, der entgegen der kirchengastlichen Intention auf jedwede Religion zutrifft, es muß dafür aus diesem kirchengastlichen Absatz lediglich ein Lückenabsatz …

Nicht wegzudiskutieren ist, dass sich Gewalt – nicht nur ­- gegen Andersgläubige mit zahlreichen Stellen […] rechtfertigen lässt. Worum es geht, ist eine zeitgemäße Interpretation […]. Die friedliebenden […] – und das ist wohl die überwiegende Mehrheit – haben es zugelassen, dass die militanten […] die Deutungshoheit über ihre Religion erringen, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Das hat viel mit sozialer Ungerechtigkeit, Armut, mangelnder Bildung zu tun – siehe […] und die Folgen. Trotzdem muss [..] mit der modernen Welt zurechtkommen. Das ist […] zentrales Problem.

Darin der Lobgesang, die Allüberstellung des Christentums,

Und etwas der Aufklärung im Christentum Vergleichbares hat der um ein halbes Jahrtausend jüngere Islam nicht erlebt.

mit dem vermeintlichen Beweis Aufklärung, aber ein auch zu hinterfragender, um nicht zu sagen, fragwürdiger Beweis. Und wird für eine Sekunde angenommen, die Aufklärung sei durchweg positiv, ohne negative Folgen, kann die Frage gestellt werden, wo im Christentum hat die Aufklärung gegriffen, wie hat die Aufklärung das Christentum unwiderruflich verändert … Beantwortet nicht gerade die aktuelle Aufregung um den Exorzismus die zwei Fragen erschreckend klar und eindeutig? Wobei es unerheblich ist, ob der nun unter dem Pseudonym bekannte Jorge Mario Bergoglio selbst einen Exorzismus durchführte, als er einem Mann beide Hände auflegte und sich gegen ihn stemmte … Der Exorzismus selbst ist es, der bestätigt, daß eine Aufklärung in diesem Organisierten Glauben je nicht angekommen und vor allem nicht angenommen ist … Der Exorzismus eine wieder boomende Schreckenstechnik des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche … Es ist bedeutungslos, was Papst Franziskus mit seiner Handauflegerei und Stemmerei wollte, von höchster Bedeutung ist die Erklärung des obersten Exorzisten Gabriele Amorth, der Mann sei von vier Dämonen besessen, als

Rache dafür, dass die Bischöfe des Landes nicht ausreichend gegen das dortige Abtreibungsgesetz protestiert hätten. „Diese Person wird nur befreit werden, wenn die mexikanischen Bischöfe Buße dafür tun, dass sie nicht interveniert haben.“

Bei den Päpsten ist die Aufklärung gänzlich gescheitert … Etwa, um einen aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen, bei:

„I can quote three cases of John Paul II performing exorcisms without an exorcism book.”

Weiter mit der von Josef Kirchengast vielgerühmte Aufklärung im Christentum, geographisch auf gleicher Höhe bleiben, also von Italien nach Kroatien … Noch ein aktuelles Beispiel: Ein christlich gemeingefährlicher Umgang mit der konkreten, mit der lebenssichernden Aufklärung

Und gleich weiter, wohin? Nach Polen? Nicht schon wieder Polen … An dem heutigen Tag doch, der wieder kein Sonntag für die Aufklärung ist, eher nach Frankreich …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Friedrich Gulda, Helmut Wobisch, Wilhelm Backhaus in Ossiach – Vom Schnee von gestern, der längst schon geschmolzen werden hätte können

Aber nein, das wird nicht gewollt, daß der Schnee von gestern endlich schmilzt, wie eine aktuelle Reaktion aus Ossiach auf

Alle wissen alles und alle tun nichts! Höchste Zeit zur Aufarbeitung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus

auch veranlaßt zu vermuten, eine Reaktion, die von der Sorge geprägt ist, der „Carinthische Sommer“ werde als „Nazi-Festival“ … Und eine Reaktion, die dazu verleitet, noch einmal darauf … Wer diesen Alle-wissen-alles-Text bereits gelesen hat, wird bis auf … zustimmen können, daß in diesem keine Silbe dafür mißbraucht wurde, den „Carinthischen Sommer“ als ein „Nazi-Festival“ hinstellen zu wollen …

Wie kann also ein Text nur dermaßen mißverstanden werden wollen, möglicherweise, weil es einfacher und bequemer ist und vor allem die einzige Wahrheit ist, die in Österreich gesagt werden kann und will, nämlich beispielsweise kein „Nazi-Festival“ zu sein, aber gleich nach dieser Entgegnung eines ganz und gar nicht erhobenen Vorwurfes muß augenblicklich wieder und weiter geschwiegen werden, oder, was nicht einfach ist, was nicht bequem ist, endlich die eigene Geschichte, die weit nach 1945 einsetzt, …

Und ist die Geschichte des „Carinthischen Sommers“ nicht noch ein weiteres Paradebeispiel für den Befund von Anna in „Heldenplatz“ von Thomas Bernhard, die zu Olga sagt:

In Österreich mußt du entweder katholisch oder nationalsozialistisch sein
alles andere wird nicht geduldet
alles andere wird vernichtet
und zwar hundertprozentig katholisch
und hundertprozentig nationalsozialistisch

Sagt dieser Befund nicht auch alles über die Gründung des „Carinthischen Sommers“? Gegründet von einem katholischen Pfarrer und einem musizierenden Nationalsozialisten … Und das erste Konzert gegeben von Reichskultursenator Wilhelm Backhaus, der von Adolf Hitler wohl noch persönlich wußte, daß keiner die „deutsche Musik glühender liebt als“ der nationalistische Massenmordtotaldiktator …

Carinthischer Sommer - Gulda - Wobisch - Backhaus

„Guldas Musikforum Ossiach […] wurde 1969 ganz bewusst […] Helmut Wobisch übergeben.“

Auf die carte postale wurde einiges geklebt, als Anregung zur weiteren Recherche, zur Erinnerung daran, wie es bei der Gründung des „Carinthischen Sommers“ in Ossiach und wie es damals über Ossiach hinaus in Österreich … Was Friedrich Gulda für Ossiach vorschwebte, das konnte in den späten 1960er Jahren nicht geduldet werden, das konnte in dieser Zeit, den der Befund von Anna einhundertprozentig richtig beschreibt, nicht erlaubt werden, mußte verhindert werden …  Wie bestimmend das untergegangene Nationalistische der Massenverbrechenstotaldiktatur des deutschen Reiches in Österreich noch war, kann möglicherweise auch daran abgelesen werden, daß irgendwann Friedrich Gulda wohl resignierte, und sogar für Wilhelm Backhaus Gedenkkonzerte … Wilhelm Backhaus, Beethoven-Ringträger von 1961 der Musikakademie, hat heute noch, 25. Mai 2013, einen prominenten Platz auf der Website des „Carinthischen Sommers“ …

Und wie ist Anna zu diesem Befund gekommen? Wie konnte Thomas Bernhard das schreiben, was er schrieb? Thomas Bernhard war nicht der Außenseiter, zu dem er sich gekonnt stilisierte, er war ein bestens Eingeweihter, und als Eingeweihter war er gut gegen alle, denn er beging nicht das Verbrechen, Namen zu nennen, er blieb im allgemeinen, das ihm erlaubte, festes und wichtiges Mitglied dieser ehrenwerten Hochkulturgesellschaft zu bleiben und gleichzeitig sich als deren Kritiker bejubeln zu lassen …

PS Thomas Daniel Schlee wird am 11. März 2013 vom ORF zitiert:

Das ganze sei nicht ehrlich genug, das hätte längst passieren können.

Das hätte längst passieren können … Thomas Daniel Schlee kann sich vielleicht gemeinsam mit Karl Löbl (und österreichgemäß mit vielen weiteren) eine Antwort überlegen, auf die dem Herrn Balkonlöwen (der, wie er der Tageszeitung „Die Presse“ am 7. April 2013 verriet, immer nur ehrlich sein wollte) bereits gestellte Frage: Wo waren Sie, Karl

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden

In Anlehnung an die Überschrift in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 23. Mai 2013 könnte über den Kommentar von Josef Kirchengast  auch getitelt werden:

Die fatale Schreibe eines …

Denn es ist tatsächlich fatal, wohl auch fatalistisch, weiter an der Religion zu hängen, Religion trotz der historischen und gegenwärtigen Fakten, die ganz und gar nicht für die Religion sprechen, der Gegenwart und vor allem der Zukunft weiter bewahren zu wollen …

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott - Schlachterbeil und Blutrot

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott: Schlachtbeil und Blut. Die drei Namen aber geschrieben für alle Namen, die der Mensch seinem erschaffenen Monstrum je gegeben hat …

Der Mensch hat derart viele Weltanschauungen bereits hinter sich gelassen. Auf eine weitere kommt es nicht mehr an. Und. Dem Menschen wird die Kreativät ohnehin sich nicht erschöpfen, auch dafür, neue Weltanschauungen zu erfinden. Soher ist es kein Verlust, auch die Weltanschauung Religion endlich sterben zu lassen, auf dem Friedhof zu Gescheiterte Versuche, das Leben zu verstehen, zu begraben. Wer aber Sorge hat um eine vollständige Abbildung der Menschheitsgeschichte, diese Sorge kann zerstreut werden. Denn es werden sich auch für die Religion Grabpfleger und Grabpflegerinnen von selbst finden. Auch die Religion kann also den Sonderlingen überlassen werden, auch die Religion wird wie alle breitest vergessenen Weltanschauungen ihre Sonderlinge finden,  die sie still liebevoll pflegen werden, als Reliquie aufbewahren werden für die Historienschau menschlicher Skurilitäten, freilich die Religion ist in der Kammer Blutigste Monströsität auszustellen …

Es verleidet den Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen schon, weiter, konkret auch dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

Zum „Handbuch für freiheitliche Politik“ wurde bereits einiges in den zwei vorangegangenen Texten geschrieben,

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ – Mehr Zukunft als Freiheitliche hat niemand

Ing. Norbert Hofer – Das freundliche aber auch nicht wählbare Gesicht der Freiheitlichen

was nun noch fehlt, ist die Antwort auf die Frage, wer übernimmt und wie für Norbert Hofer, den freiheitlichen Programm- und Handbuchschreiber, auch Schreiber auf der grafschen Site „Unzensuriert“, die Aufgabe der Einschulung …

Wer?

Wer wie schult das Handbuch freiheitlicher PolitikWendelin Mölzer, der für die freiheitliche ZZ schreibt, in der Staffel der Gesinnung neben seinem ZZ-Herausgebervater Andreas Mölzer läuft, fällt die Aufgabe zu, hofer-freiheitliches Gedankengut in Seminaren zu verbreiten … Das nächste Seminar des FPÖ-Bildungsinstitutes, dessen Präsident der ZZ-Mitherausgeber Mag. Hilmar Kabas ist, findet dazu demnächst schon wieder statt …

Wendelin Mölzer mit der vom Vater überreichten Staffel in der Hand begehrte einmal den Schutz des Gesetzes dafür, Fremdes als Eigenes ausgeben zu wollen, sah Uhrheberrechte verletzt … Ob Wendelin Mölzer je Berufung einlegte, wurde nicht recherchiert … Aber nach diesem Urteil, wie auf der carte postale gelesen werden kann, über seine „kreative Leistung“ schwerlich vorstellbar … Anderseits, Freiheitliche geben nicht so schnell auf, auch wenn ihnen nachgewiesen wird, daß sie … Ob das ein „fundamentaler Grundwert“ von Freiheitlichen ist, Fremdes als Eigenes nicht nur zu beanspruchen, sondern auch Fremdes als Eigenes auszugeben, fremde Leistung bar Eigenleistung als eigene Leistung zu verkaufen?

Mit den „fundamentalen Grundwerten“ von Freiheitlichen ist die Frage nach dem Wie erreicht, wie also wird das hofer-freiheitliche Gedankengut geschult …

Der Seminarbeschreibung, wie ebenfalls auf der carte postale gelesen werden kann, ist zu entnehmen, daß Freiheitliche nicht nur Grundwerte haben, Freiheitliche haben „fundamentale Grundwerte“, das heißt ihre Werte haben nicht nur einen Grund, sondern zwei Gründe, Freiheitliche haben sozusagen Werte mit einem doppelten Boden …

In dieser mölzerischen Schulung geht es „praxisnah“, wie gelesen werden kann, darum wie zwischen „fundamentalen Grundwerten“ und „politischer Realität agiert“ werden könne … Ob Wendelin Mölzer hierfür internationale Beispiele heranzieht, um zu zeigen, daß beispielsweise Jobbik in Ungarn dieses „Agieren“ nicht sehr gut beherrscht? Oder „pro NRW“ in Deutschland? Sind das doch Gruppierungen, die Wendelin Mölzer nicht uninteressant findet, wie der Interviewtranskription in der Masterarbeit von Maximilian Freissler … Ob auch Norbert Hofer selbst von Wendelin Mölzer geschult wird, wurde nicht recherchiert, aber nach dem Agieren von Norbert Hofer zu schließen, ist es durchaus vorstellbar, könnte Norbert Hofer gar der Meisterschüler von Wendelin Mölzer sein, denn Norbert Hofer beherrscht das Agieren bereits recht gut zwischen dem einen Boden mit der freundlich aufgetragenen Farbe und dem Boden mit …

NS Die freiheitliche ZZ ist nicht interessant als Publikation, sondern dieses freiheitliche Magazin kann nicht ignoriert werden, weil sie als Organ der freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen für die Freiheitlichen ein maßgebliches ist, wie auch das heutige Beispiel zeigt, und die Freiheitlichen sind nicht interessant, weil sie Freiheitliche sind, sondern Freiheitliche können nicht ignoriert werden, weil sie sich Wahlen stellen, mit einer Gesinnung, die gerade die freiheitliche ZZ offener … Wenn Sie hier nach dem Schlagwort „Zur Zeit“ oder „Unzensuriert“ suchen, werden Sie Beispiele finden, die deutlicher nicht …

Für Richard Wagner überwindet sich ein freiheitlicher ZZler – Ein Wiener Lied von der Unschuld

Es wird Helge Morgengrauen möglicherweise nicht leicht gefallen sein, einen Schriftsteller zur Wiederlesung zu empfehlen, zum einen weil dieser die sonst von dem freiheitlichen ZZler empfohlenen Autoren qualitativ weit überragt, zum anderen weil mit Thomas Mann das Sozialheimatliche der Freiheitlichen nicht beworben werden kann …

Wiener Lied von der Unschuld

„1889 übersiedelte Chamberlain nach Wien […] und verfaßte sein umstrittenes Hauptwerk ‚Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts‘.“

Aber zu groß dürfte die Überwindung des freiheitliche ZZlers dann doch nicht gewesen sein, denn schließlich geht es nicht darum, Thomas Mann zu empfehlen, sondern Thomas Mann für Richard Wagner einzuspannen, Richard Wagner für die sozialheimatliche Gesinnungsgemeinschaft zu retten, zu erhöhen, und dafür eignet sich eine über jeden Verdacht erhabene Stimme wie keine andere …

Die „kritische Distanz“ von Thomas Mann zu Richard Wagner ist dem freiheitlichen ZZler allerdings „übertrieben“ … Helge Morgengrauen wird heilfroh gewesen sein, das Kritische wegschreiben zu können, mit Formulierungen wie „tiefe Liebe zu Wagner“, „in letzter Konsequenz überwog aber die Bewunderung“ …

Nicht übertrieben ist es, zu schreiben, für Richard Wagner ist Wien nach wie vor ein guter Boden, ein Heimspiel, in dem unverdrossen versucht wird, Richard Wagner nur als Komponisten zu präsentieren, gereinigt von allen Schatten, die auch der Nationalsozialismus auf ihn warf, versucht wird seine Rolle als Vorgänger zu leugnen … Das kann zwar nicht mehr gelingen, aber es wird weiter versucht, und es kann dieser Versuch nur unterommen werden, indem die gesamte neuere und auch gar nicht so neue Literatur einfach ignoriert wird …

Jedoch es sind nicht die Freiheitlichen allein, die für einen geschönten Richard Wagner sich stark machen, den Freiheitlichen stehen Vertreter und Vertreterinnen der bildungsbürgerlichen Hochkultur tapfer zur Seite … Eine für die strikte Trennung von Werk und Mensch eintretende, nur die Musik geltenlassende und Chamberlain zitierende Christa Ludwig, ein Karl Löbl, der die längst geklärte Frage heute noch Gottfried Wagner stellt, ob denn Richard Wagner sein Werk bewußt mißbraucht habe …

In Wien geht es wohl um mehr, als ausschließlich um Richard Wagner, es geht wohl auch darum, die Lüge des unschuldigen Wiens aufrechtzuerhalten, die Lüge weiter zu singen, bei der Massenvernichtung nicht dabei gewesen zu sein, für die Massenvernichtung nicht die entscheidenden geistigen Vorarbeiten geleistet zu haben, nur Opfer … Jedoch, das Wiener Lied von der Unschuld müßte augenblicklich verstummen, gäbe es einen ehrlichen Umgang – auch – mit Richard Wagner … Niemand mehr könnte in Wien das Lied von der Unschuld anstimmen, wenn offen und ehrlich – auch – über die Wagner-Familie und den Bayreuther Kreis …  Also etwa über Houston Stewart Chamberlain, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eben in Wien sich bereits vorbetätigte

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Christa Ludwig spielt beim AC Richard Wagner auf der Position Kicherin

Alle wissen alles, alle tun nichts

Für die freiheitliche ZZ sind aber Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Empfohlene der freiheitlichen ZZ

Christa Ludwig spielt beim AC Richard Wagner auf der Position Kicherin

In „Erlesen“ wurde vom Traineranwärter Heinz Sichrovsky die Fußballerin des FC Richard Wagner auf der Position Kicherin für sein Prüfungsspiel am 14. Mai 2013 eingesetzt. Sie werden jetzt einwenden, Christa Ludwig ist doch keine Fußballerin, sie ist eine Opernsängerin, die Opernsängerin, Christa Ludwig ist ja eine Repräsentantin der Hochkultur, eine Angehörige der bildungsbürgerlich hochwertigen besseren Gesellschaft …

Christia Ludwig - FC Richard Wagner - Position KicherinUnd dann, das auch noch, diese Dame der Hochkultur auf die Fußballbühne des Niederen und Ungebildeten zu stellen. Aber. Mit ihren geistigen Fallfehlern steht Christa Ludwig mit auf dem Fußballfeld, und Fußballer mit ihren beispielsweise sprachlichen Fallfehlern stehen mit auf der Hochkulturbühne. Zwischen Fußballfeld und Hochkulturbühne gibt es in diesem Land keine Niveauunterschiede, genauer messen, das Niveau der Hochkulturbühne mit ihrer Selbstüberhebung liegt eben dadurch um etliches tiefer als das Niveau vom Fußballfeld …

Es kann hier nicht jeder Ball, der in diesem Spiel vom 14. Mai 2013 geschossen wurde, gestoppt werden. Es sind deren zu viele. Deshalb an Sie die Empfehlung, sich dieses Spiel in einer Aufzeichnung selbt anzusehen.

Ein oder zwei verschossene Bälle aber sollen hier doch aufgehoben werden, um Ihnen einen ersten Einblick zu geben, was für eine Kickerei und Kicherei in diesem Spiel Sie erwartet …

Christa Ludwig auf der Position der Kicherin spielt nach der heute nicht mehr gelehrten Taktik das Einer-System, das, zur Erinnerung, besagte, es reicht, irgendwann einmal etwas gelesen zu haben. Und sie nennt die Quelle ihres Wissens, das für ein ganzes Leben ausreicht: Chamberlain …

Wagner-Chamberlain - Wien 2013

„Er war Engländer von Geburt, Franzose durch Erziehung, Deutscher aus Überzeugung: Houston Stewart Chamberlain, einer der Erzväter modernen Rassenwahns und ein Apostel germanischer Herrlichkeit. Er verehrte Jesus Christus, Richard Wagner und Adolf Hitler.“

Christa Ludwig wird wohl Houston Stewart Chamberlain gemeint haben. Sollten Sie nicht wissen, wer das war, ist das nicht Ihr Defizit, sondern mehr das von Christa Ludwig, ihn zu kennen, mehr noch, heute noch ihn zu zitieren … Housten Stewart Chamberlain, Schwiegersohn von Richard Wagner, schrieb u.a. ein Buch, das zum Standardwerk für den rassischen und ideologischen Antisemitismus in Deutschland …

Für Fußball kann nicht ernstes Interesse aufgebracht werden. Deshalb wird der erste und letzte Versuch, ein Fußballspiel zu kommentieren, hier einfach abgebrochen, mit dem Hinweis, wer sich dieses Spiel unbedingt ansehen sollte. Das sind Freiheitliche. Sie wissen, Freiheitliche, das sind die sowohl mit sprachlichen als auch geistigen Fallfehlern … Weshalb sich gerade und vor allem freiheitliche ZZler dieses Spiel ansehen sollten? Es ist nicht einmal ein Jahr her, daß in der freiheitlichen ZZ behauptet wurde, das Werk von Richard Wagner sei antisemitismusfrei … Freiheitliche sollen sich dieses Spiel ansehen, um von Gottfried Wagner zu erfahren, was über Richard Wagner gewußt wird und zu sagen ist …

Durch Gottfried Wagner, der in diesem Spiel also ebenfalls auftrat, wurde es auch für einen Menschen, der von Fußball nichts versteht und sich für Fußball nicht interessiert, verstehbar, weshalb das Niveau des deutschen Fußballs weit über dem des österreichischen …

PS Wie bereits geschrieben, war in diesem Spiel auch Karl Löbl im Einsatz … Eine Frage ist dazu an Karl Löbl doch nachzureichen. In diesem Spiel schießt Karl Löbl den Ball, es sei das große Versäumnis gewesen, die erste und zweite Generation nach 1945 nicht ins Klare zu setzen, es sei das große Versäumnis gewesen, nicht darüber zu diskutieren … Mit einem etwas abgeänderten Titel von Heinrich Böll an ihn also die Frage: Wo waren Sie, Karl …

Alle wissen alles und alle tun nichts! Höchste Zeit zur Aufarbeitung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus – Aber in der Gegenwart

In der ORF-Sendung „Erlesen“ am 14. Mai 2013 erzählt Karl Löbl, er habe Leonard Bernstein nach Helmut Wobisch gefragt, und der Komponist antwortete ihm, er, Wobisch, sei sein „Lieblingsnazi“ unter den Wiener Philharmonikern …

Karl Löbl wußte also vor Jahrzehnten bereits über Helmut Wobisch … Leonard Bernstein starb 1990, also muß dieses nicht öffentlich geführte Gespräch zwischen ihm und Karl Löbl vor nun mindestens über 23 Jahren -, irgendwann also zwischen einem Vierteljahrhundert und gar einem halben Jahrhundert flüsterten einander Karl Löbl und Leonard Bernstein …

Karl Löbl wußte es, nicht nur er, auch Thomas Daniel Schlee äußerte sich im März 2013 dahingehend, daß das für ihn nicht neu sei, schon sein Vater habe über Wobisch …

Aufarbeitung der Aufarbeitung des NationalsozialismusThomas Daniel Schlee wußte es also auch schon – alles von seinem Vater oder Zusätzliches auch noch von anderen? -, von wem wußte es Karl Löbl? Und wer informierte über Wobisch den Informanten von Karl Löbl, wer war die Informantin des Informanten von Karl Löbl, Leonard Bernstein wußte es bereits, ehe Karl Löbl ihn darauf ansprach, von wem? Von wem wußte es die Informantin von Leonard Bernstein, und wer informierte den Informanten der Informantin von dem Dirigenten und wen flüsterte es Leonard Bernstein weiter und so weiter und so fort … Das heißt soher nur eines: alle haben es gewußt, alle haben darüber geschwiegen, alle haben wohl auch befürchtet, ihre Karrieren zu riskieren, alle fanden es vielleicht sogar prickelnd, Geheimnisträger und Geheimnisträgerinnen eines schmutzigen Wissens zu sein, eines Wissens, das allenthalben auch nutzbringend für den persönlichen Fortgang zum Einsatz kommen kann … Alle haben den ehemaligen Aktiven einer nationalistischen Massenmordtotaldiktatur ermöglicht, weiter angesehene Bürger in diesem Land zu bleiben und zu sein, weiter erfolgreich …

Und nun gab es im Frühjahr 2013 plötzlich diese Aufregungen um Helmut Wobisch, ach, als wäre das alles unbekannt, als hätte darüber nie jemand etwas gewußt, wissen können, plötzlich werden Konsequenzen gezogen, Ehrenkonzerte abgesagt …

Es ist Helmut Wobisch dafür nur ein Beispiel. Über ein anderes Beispiel wurde vor kurzem geschrieben: Derrick … Auch bei ihm: plötzlich jetzt, das konnte niemand wissen, niemand hat das gewußt … Plötzlich jetzt werden Konsequenzen gezogen, die Sendung abgesetzt …

Möglicherweise wird das alles nur mißverstanden, und es sind alle bloß damit honorig beschäftigt, die Geschichtszunft blühen und gedeihen zu lassen, alle nur darum besorgt, daß auch Historiker und Historikerinnen nicht nur immer Arbeit haben, sondern ebenfalls Karrieremöglichkeiten. Vielleicht wird es einfach nicht verstanden, was alle verstehen, daß nämlich die Gegenwart in der Geschichte zu verhandeln ist, die Zukunft die Gegenwart zu sein hat,  in der die Gegenwart offen und ehrlich gelebt werden darf … Auch im Falle Wobisch wurden Historiker und Historikerinnen damit beschäftigt, herauszufinden, was ohnehin alle wußten und wissen …

Eher aber ist es endlich an der Zeit, das Wissen nicht für die Historiker und Historikerinnen aufzusparen, sondern es sofort gegenwärtig einzusetzen, sofort gegenwärtig Konsequenzen zu ziehen …

Und es ist auch höchst an der Zeit, den Satz „Wir haben ja nichts gewußt“ und den Satz „Wir wissen ja gar nichts“ in Österreich aber nicht nur in Österreich für die Zeit ab 1945 aufzuarbeiten. Diese Aufarbeitung würde noch einmal als ein Nebenergebnis kenntlich machen, was von dem Satz „Wir haben ja nichts gewußt“ von jenen zu halten ist, die diesen nach 1945 einsetzten, um sich für die Zeit von 1933 bis 1945 reinzuwaschen … Zu diesen beiden Sätzen gehören auch ihre Brüder, die unweigerlich stets augenblicklich ihnen zur Seite stehen: „Wir haben ja nichts getan“, „Wir tun ja nichts“ … Thomas Daniel Schlee läßt die Brüder beispielgebend auftreten, mit seinem Hinweis, nicht er habe die Helmut-Wobisch-Gedächtniskonzerte erfunden, sondern … Derart unschuldig sind stets alle, die immer nie etwas gewußt haben, die immer nie etwas getan haben, die immer nie etwas wissen, die immer nichts tun, bloß immer das fortsetzen, was ihnen immer andere …

Alle wissen alles … Die Frage ist, wie wird mit diesem Wissen umgegangen. Wird es aufgespart für die Geschichtsschreibung? Oder wird das Wissen sofort gegenwärtig eingesetzt? Und würde bei sofortiger gegenwärtiger Wissensverwendung noch eine Geschichtsschreibung gebraucht werden? Wenn alles offenliegen würde, was in Wahrheit offenliegt, nur geheimgehalten wird …

PS Alle haben alles gewußt und alle wissen alles, alle haben nichts getan und alle tun nichts .. Das ist menschgemäß nicht nur eingegrenzt auf den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu verstehen, sondern beispielhaft für viele Bereiche, das Credo der Gesellschaft, nicht nur der medialen …

PPS Jetzt nach all diesen Aufregungen um Helmut Wobisch und auch den „Carinthischen Sommer“ wird es verständlicher, erklärlich, weshalb vor Jahren die Verweigerung nach Ossiach zu fahren, um selbst bei der Aufführung eines musikalischen Werkes, zu dem der Text geschrieben wurde, anwesend zu sein. Geschrieben für den Komponisten, nicht für Ossiach. Der „Carinthische Sommer“ war immer schon nicht koscher, eine Veranstaltung, die zu meiden ist. Auch ohne explizit davon gewußt zu haben, wie in Ossiach mit dieser Vergangenheit in der Gegenwart umgegangen wurde …

Shakespeare ist Andreas Mölzer keiner – Außer vielleicht für sich und „Die Presse“ noch

Dabei reicht es bei Andreas Mölzer eigentlich nicht einmal dazu, seinen Vornamen weglassen zu können, er hat es nicht zu dem gebracht, er wird es nicht mehr zu dem bringen, daß in anerkennender Weise lediglich sein Nachname noch … Wird also von Andreas Mölzer gesprochen, muß stets in rechter Bemessung seiner Größe sowohl sein Vorname als auch sein Nachname ungekürzt geschrieben werden. Ganz ausgeschrieben deshalb, weil Andreas Mölzer kein Tatverdächtiger ist, wie es Harald Walser einer für Andreas Mölzer zu sein scheint, denn in seinem heute in der Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Artikel schreibt Andreas Mölzer den Namen von Harald Walser nicht einmal aus, kürzt konsequent „auf Harald W.“ ab, wie es eben in Medien üblich ist, wenn über Verdächtige einer strafbaren Handlung …

Andreas Mölzer bestätigt Harald WalserEs wird auf diesen heutigen Artikel von Andreas Mölzer nicht deshalb eingegangen, weil Andreas Mölzer etwas geschrieben hat, das ein weiteres Mal zu kommentieren wäre, sondern ausschließlich deshalb, weil „Die Presse“ einen Artikel eines Freiheitlichen veröffentlicht, der in seiner Machart zu bekannt ist, um ihn in Wahrheit weder zu kommentieren noch zu veröffentlichen … Es ist eine Schreibe für ein einschlägiges Medium, beispielsweise für die freiheitliche ZZ … Alle bis zum Überdruß bekannten Tricks werden in dieser von Andreas Mölzer eingesetzt, um Harald Walser lächerlich zu machen, mehr noch, schlimmer noch, ihn als potentiellen Mörder hinzustellen. Denn nichts anderes behauptet Andreas Mölzer, wenn er Harald Walser unterstellt, er wolle Robespierre -, schlimmer noch, Andreas Mölzer stellt Harald Walser als Mörder hin, wenn er von Harald Walser als einem „ehrenwerten Mann“ spricht, wie gewußt wird, ist die Rede über den „ehrenwerten Mann“ eine über einen Mörder … Jedoch, es kann auch einfacher – also lächerlicher – sein, freiheitliche ZZler, wird etwa an Erich Körner-Lakatos und seinen lateinischen Zitaten gedacht, gefallen sich darin, als Bildungsbürger sich zu präsentieren …

Kurz und bündig: „Die Presse“ hat keinen Artikel veröffentlicht, sondern die Projektion von einem Freiheitlichen …

Ich (das ist das von Antonios ausgeborgte Ich) will, was „Die Presse“ Andreas Mölzer sprechen läßt, nicht widerlegen;
Ich spreche hier von dem nur, was ich weiß.

Was gewußt wird, ist, wer für Freiheitliche heute noch groß und unvergessen ist, wer Freiheitlichen geistliche Quellen sind, wessen Literatur und Kunst Freiheitlichen Erbauung sind, von wem Freiheitliche sich nicht zu distanzieren vermögen, daß freiheitliche Politik nicht in der Gegenwart angekommen ist, daß freiheitliche Politik eine Politik der Vergangenheit ist, also eine des Überholten, des Gescheiterten, eine des in den Untergang führende … Das Konzept sozialer Heimatparteien scheint stets dieselbe Überschrift zu tragen: Niedergang, heute wie ehedem …

Was auch gewußt wird, ist, daß Andreas Mölzer Harald Walser, sogar dadurch, daß er Harald Walser lächerlich machen wollte, bestätigt … Bereits mit dem Wort „Umerzieher“ in dem von der Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Titel. „Umerziehung“ ist ein Wort, das heute in den Lagern verwendet wird, von denen sich Freiheitliche wieder und wieder und wieder mit Distanzierungen zu betätigen haben … Ein Beispiel dafür, wie und von wem das Wort „Umerziehung“ heute noch gebraucht wird, wurde zur Projektion von Andreas Mölzer auf die carte postale geklebt … „Die Presse“ läßt Andreas Mölzer in seiner Umkehrung, Verdrehung auch dem freiheitlichen Volksanwalt Peter Fichtenbauer beistehen – von dem ebenfalls gewußt wird …

Was hingegen nicht gewußt wird, wohl auch deshalb, weil ein mediales Pendant zur freiheitlichen ZZ fehlt, wer für Grüne heute noch groß und unvergessen ist, also alles das, was von Freiheitlichen gewußt wird, wie oben geschrieben …

Was hingegen von Grünen auch nicht gewußt wird, sind etwa Forderungen, wie sie von Freiheitlichen allenthalben vorgebracht werden; kurz und bündig: Forderungen danach, die Gegenwart realiter in Vergangenheit zu wandeln, beispielsweise durch Verbotsgesetze, Arbeitslager …

Abschließend kann zusamengefaßt werden, daß es auch von einem Harald Walser nicht unrichtig ist, immer wieder darauf hinzuweisen, in welchen Zügen soziale Heimatparteien sitzen, wohin diese Züge auch heute noch fahren könnten, wenn Wähler und Wählerinnen sozialen Heimatparteien die Lokomotiven überlassen …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Peter Fichtenbauer

Arbeitslager

Die unvergessenen Großen der Freiheitlichen

Gesetze „unerheblich“

Opfer von sozialen Heimatparteien – auch das sogenannte eigene Volk

Kunst

Literatur

Holocaust

Die Presse

Grafens Unzensuriert

Rassismus

Antisemitismus

Roma und Sinti

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Die Überschrift soll bereits deutlich machen, wie belanglos, wie unerheblich es ist, was der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos zur Geschichte schreibt … Noch einer mehr, wer will das noch groß beachten …

Es ist aber nicht unerheblich, es darf nicht unbeachtet bleiben, wenn eine Tageszeitung wie „Die Presse“ für derartige Produkte wirbt, einen Geschichtsumschreiber als „renommierten Historiker“ verkaufen will, wie darüber bereits berichtet in Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“ … In diesem von der Tageszeitung „Die Presse“ beworbenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler u.v.a.m:

Szálasi kommt nie mehr nach Güns zurück, denn am 5.Mai 1945 erfolgt in Augsburg seine Gefangennahme durch die US-Streitkräfte, danach Auslieferung nach Ungarn. Nach einem Schauprozeß wird Szálasi wegen illegaler Machtergreifung und Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkende während seiner kurzen Herrschaft zum Tode verurteilt und am 12.März 1946 im Hof eines Budapester Gefängnisses durch den Strang hingerichtet. Vorsitzender Richter im Szálasi-Prozeß ist Péter Jankó (geb. 20.August 1907 Pápa, gest. [Selbstmord] 15.September 1955 Budapest), der weder willens noch fähig ist, während der Strafverhandlung die Grundsätze des Prozeßrechts einzuhalten.

Die Presse und freiheitlicher ZZler

„Im Oktober 1944 wurde Horthy politisch kaltgestellt: Das noch radikalere Regime der Pfeilkreuzler übernahm die Macht – eine nationalsozialistische Partei, die sich in Ideologie, Herrschaftswesen und Symbolik an Hitlers NSDAP orientiert.
Nun konnten auch aus dem Land der Magyaren ungehindert die Züge in die Vernichtungsfabriken der SS rollen. Oder es wurde gleich in Ungarn gemordet: Todesschwadrone richteten Tausende Juden, Sinti und Roma in den letzten Kriegsmonaten hin.“

Es muß hier nicht die Geschichte des Massenmordes auch in Ungarn ausführlich wiederholt werden, die ist bekannt, es muß hier auch nicht ausführlich wiederholt werden, daß Ferenc Szálasi wenige Monate vor dem Ende des Krieges von 1939 bis 1945 noch die „Endlösung  der Judenfrage in Ungarn“ verkündet hat, auch das ist bekannt, aber es muß diese Abscheulichkeit eines freiheitlichen ZZlers festgehalten werden, Massenmord als „Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkene“ verkaufen zu wollen. Und das ist für „Die Presse“ ein zu empfehlendes …

Es sollte menschgemäß nicht zu streng geurteilt werden, auch einer Zeitung, die sich selbst wohl als Qualitätszeitung versteht, kann es passieren, einmal ein Buch zu empfehlen, das … Bloß, diese Empfehlung ist keine einmalige … Wie die auf die carte postale geklebten Beispiele zeigen, gibt es zwischen der „Presse“ und dem freiheitlichen ZZler eine seit langem bestehende Verbindung …

Im Grunde könnte es auch unbeachtet bleiben, was „Die Presse“ für Qualität hält, welche Bücher „Die Presse“ zur Geschichte für empfehlenswert hält … Aber es geht nicht um Geschichte, nicht um die Vergangenheit, denn es ist nicht vorüber, es geht um Gegenwart und Zukunft. Auch in diesem von der „Presse“ empfohlenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler über die Gegenwart, und dafür müßte ihm beispielsweise die rechtsextreme Jobbik-Partei in Ungarn sehr dankbar sein …

Und vor allem, eines dürfen Wähler und Wählerinnen in Österreich nicht vergessen, nicht unbeachtet lassen, wer in der freiheitlichen ZZ seine Schreibkameraden und seine Schreibkameradinnen sind: freiheitliche Spitzenfunktionäre und freiheitliche Mandatarinnen aufwärts von dem zurzeitigen Obmann … Wähler und Wählerinnen sollten auch daran denken, welche Leistungen Freiheitliche, wie beispielsweise Harald Stefan, gewürdigt sehen möchten, es sind die Leistungen, die direkt in den Untergang führen