„Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“ sind also jene, die Freiheitliche kritisieren

Das wäre nicht weiter erwähnenswert, aber Manfred Wiesinger, ein Freund hoher freiheitlicher Funktionäre und Funktionärinnen, setzt in seinem Kommentar Freiheitliche mit Österreich gleich -, diese Gleichsetzung erlebte seine Hochblüte während der blauchristschwarzen Regierung, das war das einzige Hoch, jedoch nicht die einzige Blüte dieser blau-blaßblauchristschwarzen Regierung …

Jene also, die Freiheitliche aus berechtigten und von Freiheitlichen selbst hauptverantwortlich verursachten Gründen kritisieren, sind „Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“, und das sind die Meinungen von Menschen, die mehr Demokratie wollen, eine direkte Demokratie

Muselzecken“ hat Manfred Wiesinger, der Freund hoher freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen eingebracht und „ohne Daseinsberechtigung“ ist von der Blutigen Maria, die nicht unbekannt ist, über die auch hier schon geschrieben wurde, auch in Zusammenhang mit Grafens „Unzensuriert“ … und der Sos Österreich, die zur Verteidigung des III. Präsidenten NR den gesamten mölzerischen Artikel in der Presse abbildet und dabei vielleicht dankbar die Hymne sang: Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Verkommen aber ist, und das ist gewiß, in diesem nationalistischen Lager die Auffassung von Demokratie, mehr noch, diese seine Auffassung ist bedrohlich bis hin zu lebensbedrohlich …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners von der ZZ der Freiheitlichen

Es muß nicht mehr besonders darauf eingegangen werden, welche Schriftsteller, welche Künstler die ZZ der Freiheitlichen zum Wiederlesen, als Vorbild für das Schöne empfehlen -, das ist weithin bekannt, aber es muß doch immer wieder darauf hingewiesen werden, von welcher Gesinnung diese waren, von denen die ZZ der Freiheitlichen, für die auch ein Dr. Martin Graf allenthalben Beiträge …, aber nicht als einziger freiheitlicher Spitzenmandatar, nicht als einzige freiheitliche Spitzenmandatarin …

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen wird Karl Springenschmid empfohlen und gesinunngsgemäß wieder mit einer lückenaften Biographie vorgestellt, die zum Wiederbeleben eines Schriftstellers der ZZ der Freiheitlichen tauglich erscheint … Jedoch die schwarzen biographischen Teile können hier in der Collage angelesen werden, um einen erstes Gesamtbild davon zu bekommen, wen H. M. diesmal -, einen Schriftsteller, der nach 1945 für seine Gesinnung eine Heimat fand, aber eine Gesinnungsheimat, die von der ZZ der Freiheitlichen ebenso nicht tauglich erscheint angeführt zu werden, weil sie wohl ahnt, daß es keine Empfehlung für Karl Springenschmid ist, als seine gesinunngsmäßigen Handlungen in Österreich vor und während der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches …

Wie bekannt, schreiben in der ZZ der Freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenmandatarinnen, die, und das ist der einzige Grund, weshalb es nicht ignoriert werden kann, unter Umständen einer zukünftigen Regierung in Österreich angehören könnten, wenn die Christschwarzen wieder schüsselig werden wollen, also wieder mit den Freiheitlichen … Die Christschwarzen können davor aber nur durch den Wähler und die Wählerin bewahrt werden, dadurch nämlich, daß Sie Freiheitliche und Christschwarze zusammen mit keiner Stimmenmehrheit versorgen, um eine ihre Regierungskoalition aufzuwärmen, daß allen anderen der Herd kalt wird …

Wäre Graf ein ÖVP-Politiker … Aber Martin Graf ist ÖVP-III.-Präsident NR

Karlheinz Kopf sagt, wäre Dr. Martin Graf ein ÖVP-Funktionär, würde er ihm den Rücktritt nahelegen … Karlheinz Kopf hätte als christschwarzer Funktionär, dessen Partei „Verantwortung“ plakatieren läßt, sagen müssen, Dr. Martin Graf ist ein ÖVP-III.-NR.Präsident NR und daher verlange er, Karheinz Kopf, von Martin Graf den Rücktritt

Den Rücktritt also von einem der höchsten Amtsinhaber in diesem Staat, der – seit er hauptsächlich von den Christschwarzen zum III. Präsidenten NR gemacht wurde – seit dem 28. Oktober 2008 eine permanente Affäre …

Den Rücktritt von einem der höchsten Amtsinhaber in diesem Staat, der seit dem 22. Mai 2012 nicht mehr aus den Schlagzeilen kommt, also seit knapp drei Wochen seine politische Arbeitszeit dafür verwenden muß, sich zu verteidigen, und nicht dafür, wofür er gewählt wurde, und mit ihm müssen seit knapp drei Wochen auch Funktionäre und Funktionärinnen von allen Parteien ihre Arbeitszeit wieder einmal für die permanente Affäre Martin Graf vergeuden, statt für die eigentlichen Aufgaben, für die sie gewählt sind … Es muß also wieder für die permanente Affäre Martin Graf Steuergeld verbrannt werden, denn diese vergeudete Arbeitszeit wird durch Steuergeld …

Seit knapp drei Wochen kommt Dr. Martin Graf nicht aus den Schlagzeilen heraus, wird breit der Rücktritt von ihm gefordert, und es wäre zu schön, wenn nun endlich das widerlegt wird, was vor über zwei Jahren geschrieben wurde:

In Österreich wird wieder etwas vergessen – den Rücktritt von Dr. Martin Graf zu fordern

Es jetzt dermaßen widerlegt wird, so daß dieser Text im November 2012, drei Jahre nach seiner Abfassung, nicht mehr unverändert wiederholt werden kann, sondern jetzt im Juni 2012 gesagt werden kann, dieser ist nun endgültig widerlegt …

NS Denn so sicher wie das Amen im Gebet würde Martin Graf bei einem Nichtrücktritt bald wieder für Schlagzeilen sorgen, bald wieder für Vergeudung von politischer und medialer wichtiger Arbeitszeit …

2010 kandidiert Dr. Martin Graf als Unternehmer – für den Wiener Gemeinderat

Wie aktuell in Medien zu lesen ist, soll Dr. Martin Graf als „falscher Rechtsanwalt“ für den Nationalrat kandidiert …

Nun, es sollte nicht alles Dr. Martin Graf gleich zum Vorwurf gemacht werden. Vielleicht ist Martin Graf ein Mensch, der nach wie vor seinen Beruf aber auch den Ort sucht, der mit dem, was und wo er es gerade macht, nicht zufrieden ist, er selbst weiß, daß er auf dem Platz, auf dem er gerade ist sitzt, nicht hingehört …

Dr. Martin Graf hat schon vieles versucht … Als III. Präsident NR kandidierte er für den Wiener Gemeinderat, nicht als III. Präsident, nicht als Abgeordneter, sondern als Unternehmer … Aber er hat auch schon in andere Berufe hineingeschnuppert, vielleicht um zu sehen, ob einer von diesen endlich etwas Rechtes für ihn …

Martin Graf, Unternehmer

Martin Graf und die Videos der Burschenschaft Rheinfranken

Die Kompetenzen des Präsidenten NR und die Wiener Zuverlässigkeit der Polizei

Adressenbüro PRESS III NR

Dr. Martin Graf, Herausgeber von Welt – im deutschen Netzladen

Ein Verkäufer als III. Präsident NR oder ein Präsident als Verkäufer

Dr. Martin Graf – Poster

Dr. Martin Graf am Donizettiweg

Dr. Martin Graf in Seibersdorf

Es sollte nicht alles zum Anlaß genommen werden, groß gegen Dr. Martin Graf vorzugehen, weil er ein Freiheitlicher, ein Burschenschafter, ein  … Von Dr. Martin Graf kann durchaus Bescheidenheit gelernt werden, denn, als einer der formal höchsten Amtsträger in der Republik kandidierte er vor nicht einmal zwei Jahren als ganz einfacher Unternehmer, bescheiden als 299. Kandidat … Es sollte ihm geholfen werden, endlich seinen beruflichen Platz zu finden, dabei muß aber nicht so weit gegangen werden, ihm seinen Traum zu erfüllen, I. Präsident NR zu werden, auch wenn Michael Spindelegger in seiner Hofburgstreichfettrede in Aussicht stellte, es könne ein jeder ein Mateschitz -, nur ein wahrer „Führer“ kann Millionen Menschen in einem Land zurufen, jeder kann Milliardäre

Martin Graf – Der „Bürger-Präsident“ und die Bürgerin

Volk, stimme in jedweder Wahl für die Freiheitlichen, aber erhebe nie die Stimme gegen das Dir von Freiheitlichen zugedachte Schicksal, sondern ertrage es brav und ergeben, arbeite aber dabei still und fleißig für das Wohl der Freiheitlichen, die gesandt von der Vorsehung und von ihr gewarnt, vor der Bürgerin und dem Bürger sich vorzusehen …

… das mußte gedacht werden beim Lesen der Berichte darüber, daß Dr. Martin Graf versuchte, die Ausstrahlung des Beitrages über die Gertrud-Meschar-Stiftung zu verhindern, weil, so die Witt-Begründung, bereits in der Programmankündigung unwahre Behauptungen aufgestellt sollen worden seien …

Nun, was stand in der Programmankündigung?

Es war zu lesen, daß eine Bürgerin „schwere Vorwürfe“ gegen Martin Graf erhebt, es also nicht eine Behauptung vom ORF war, sondern die Ankündigung über einen Bericht, in dem eine Bürgerin erzählen wird, wie es ihr mit Freiheitlichen, u.a. mit Dr. Martin Graf ergangen ist … Jedoch die Freiheitlichen, die auf Plakate „Dem Volk sein Recht“ schreiben lassen, wollen einer Bürgerin das Recht nehmen, über ihre Erfahrungen mit einem Freiheitlichen öffentlich zu berichten …

Witty Graf kann nicht Gertrud Meschar direkt unterstellen lasssen,

dass der „Report“ die Verbreitung „der unwahren, ehrenbeleidigenden und kreditschädigenden Behauptung, eine alte Dame habe vor Jahren dem Kläger die Verwaltung ihres ganzen Vermögens anvertraut und der Kläger habe eine Reihe seltsamer Geschäfte mit diesem Vermögen getätigt, welche den Ansprüchen einer Vorbildwirkung von Politikern bezüglich Sauberkeit in der Politik nicht gerecht werden dürften“ zu unterlassen habe[,]

„die Verbreitung von der unwahren, ehrenbeleidigenden und kreditschädigenden Behauptung“, sondern er muß es der Sendung „Report“ vorwerfen lassen, in der jedoch keine Behauptungen aufgestellt werden, sondern der Bürgerin Gertrud Meschar der Platz eingeräumt wird, von ihren konkreten geschäftlichen wie privaten Erfahrungen mit Freiheitlichen zu erzählen … Jedoch diesen Platz will der „Bürger-Präsident“ einer Bürgerin nicht zugestehen … Es geht in diesem konkreten Fall nicht einmal um Meinungsfreiheit, sondern um die Verweigerung, die versuchte Verhinderung der Rechtsausübung  einer Bürgerin, von ihren Erfahrungen, mögen es negative oder positive sein, öffentlich zu berichten …

Freiheitliche brauchen und wollen also keine Bürger und keine Bürgerinnen, die sich zu Wort melden, wenn es für Freiheitliche unangenehm wird, Freiheitliche brauchen nur Wähler und Wählerinnen, die den Freiheitlichen ihre Stimme geben und dann sofort verstummen, weil das „Volk“ sind dann eh die Freiheitlichen, die wissen, welches „Recht“ ihnen förderlich ist …

In der Sendung selbst konnte Dr. Martin Graf zu den „schweren Vorwürfen“ einer Bürgerin Stellung beziehen, aber er wollte sich nicht äußern, er meinte, es sei nur eine Bürgerin …

Es sei ja nur eine Bürgerin … Eine Bürgerin, gegen die aber freiheitlich vorgegangen werden muß, wenn sie ihre Stimme nicht dafür verwendet, die Freiheitlichen zu wählen, sondern dafür, zu berichten, wie es ihr persönlich ergangen ist, weil sie einem Freiheitlichen zu nahe gekommen ist, darauf vertraut habe, daß ein Freiheitlicher ihr ein guter Ratgeber, eine Hilfe, eine Stütze …

Und woran noch gedacht werden mußte, daß Freiheitliche nur die Wahrheit lesen möchten, die „Unzensuriert“ schreibt, und es für Freiheitliche das Angenehmste wäre, wenn die „unzensurierte“ Wahrheit in allen Medien wie ein Medium …

Auch daran mußte gedacht werden, wie „Unzensuriert“, namentlich Alexander Höferl,  sich einsetzt für beispielsweise Meinungsfreiheit, der „Bürger-Präsident“ standhaft für die Anliegen der …

Und woran noch gedacht werden mußte, an die Liebe von Martin Graf zu einem Zitat von Voltaire, aber ein Zitat macht noch keine Meinungsfreiheit

Auch daran mußte gedacht werden, daß Dr. Martin Graf sich als „Bürger-Präsident“ sehe, der als „einziger für die Bürger“ arbeite, und der darüber hinaus als „Vater“ selbstverständlich nicht einfach zusehen kann, daß ihm und seiner freiheitlichen Kameradentruppe, die keine Sekte …, sein Mündel  entfremdet, alles was ihm, an seinem Kind lieb und teuer war, genommen wird …

Martin Graf – Für freiheitliche Funktionäre ministrabel – Justizminister …

Aber auch daran kann gedacht werden, daß Martin Graf ein „gewisses Verständnis“ für Werner Königshofer …, oder auch daran, daß Dr. Martin Graf selbst sagt, er begebe sich auch dorthin, wo er bestmöglich wirken kann, nicht für das sogenannte Volk, nicht für den Bürger, nicht für die Bürgerin, sondern für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft:

Ich habe es immer so gehalten: Dort wo die Partei und die Parteigremien meinen, dass ich bestmöglich für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft wirken kann, dort werde ich mich auch hinbegeben.

Zwischen Martin Graf und Heinz-Christian Strache paßt kein Giacometti

Es ist wahrlich ein komisches Land, dieses Österreich, in dem ein freiheitlicher Mann, Heinz-Christian Strache, der erst vor kurzem, wieder einmal, selbst auf dem Karussell der Rücktrittsaufforderungen saß, dem neulich erst Mister Timidity sogar einen Orden verweigerte, schon knapp nach dem Einschalten des Karussells des Vergessens, beschworen wird, durchzugreifen, und also einen freiheitlichen Mann, Dr. Martin Graf, zum Rücktritt von seinem Amt des III. Präsidenten NR zu zwingen …

Es ist nicht nur Anneliese Rohrer, die nun wissen will, wie stark denn Heinz-Christian Strache tatsächlich sei, aber Anneliese Rohrer schreibt ihre Gedanken in der Presse, von der noch die Hymne im Ohr klingt: Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Es ist ein komisches Land, weil in Österreich sogar die Kritiker der österreichischen Parteipolitik im allgemeinen, die Kritikerinnen der freiheitlichen im besonderen komisch sind, wie anhand des rohrerschen Stücks vom 25. Mai 2012 exemplarisch gezeigt werden darf …

Anneliese Rohrer tritt auf und verteilt die Rollen. Auf der einen Seite die „rechtslastige Burschenschaftstruppe“ und auf der anderen Seite Heinz-Christian Strache, von dem sie wissen möchte, ob er entweder zu schwach sei, ob er nur das „blauäugige Gesicht der rechtslastigen Burschenschaftstruppe um Graf“ sei … Einen besseren „Persilschein“ hätte sich Michael Spindelegger von der Werbeagentur Butter nicht schreiben lassen können, um eine mögliche Koalition mit den Freiheitlichen nach den nächsten Nationalratswahlen zu argumentieren …

Es werde sich also zeigen, ob Heinz-Christian Strache zu schwach, stark genug, nur das blauäugige Gesicht der rechtslastigen Burschenschaftstruppe … Aber eines wird sich nicht zeigen, für Anneliese Rohrer, ob er denn selbst … Für sie muß Heinz-Christian Strache „den Fall Graf auf anständige Weise lösen“ …

Aber was ist dann? Wenn Heinz-Christian Strache „den Fall Graf auf anständige Weise gelöst hat“? Also Dr. Martin Graf als III. Präsident NR gegangen worden ist? Wenn Dr. Martin Graf, das soll für einen Absatz angenommen werden, als III. Präsident NR gegangen worden ist, dann bleibt u.v.a. Freiheitlichen Heinz Christian Strache selbst, der für Anneliese Rohrer vielleicht nur ein „blauäugiges Gesicht“ ist … Anneliese Rohrer ist eine sehr prominente politische Kommentatorin in diesem Land, vielleicht ist sie die Lady Short-Time-Memory der Kritik in diesem Land …

Das Gedächtnis ist in diesem Land ein generelles Übel, das zeigt sich an dem Beispiel Heinz-Christian Strache, der zum Gegner der Burschenschaftstruppe nun hochgeschrieben wird, von dem erwartet wird, dieser Truppe das Sagen bei den Freiheitlichen abzunehmen … Aber zwischen Heinz-Christian Strache und der Burschenschaftstruppe paßt in Sachen Gesinnung nicht einmal die dünnste der dünnen Giacometti-Figuren, womit der Kunstkenner Walter Marinovic angesprochen werden kann, den Anneliese Rohrer Martin Graf zur Last legt, weil dieser ihn in das Parlament einlud …

Bundesparteiobmann der FPÖ H. C. Strache stellte aber klar: Es ist absolut inakzeptabel, einen honorigen und unbescholtenen Professor wie Dr. Walter Marinovic mit absurden Unterstellungen zu diffamieren und sogar ein Hausverbot für ihn in den Raum zu stellen. “Ich habe dies auch in der heutigen Präsidialsitzung gegenüber Präsidentin Prammer klar und deutlich zum Ausdruck gebracht” Die Methoden, mit denen gegen Prof. Marinovic agitiert worden ist, gehören weder in eine Demokratie noch in einen Rechtsstaat. Frau Prammer muß sich auch endlich mit der Überparteilichkeit ihrer Funktion anfreunden. Sie sei Präsidentin dieses Hauses und keine Richterin am Volksgerichtshof oder eine Hausbesitzerin, die je nach Lust und Laune unbescholtenen Personen den Eintritt verwehren könne.

Wer hier Heinz-Christian Strache und nicht Martin Graf oder einen anderen aus der Burschenschaftstruppe zitiert? Es ist der freiheitliche Künstler Soslan Khan Aliatasi, auf der Website „Neue Ordnung“, deren Traum die „Wiedergeburt des …“

Lady Short-Time-Memory der österreichischen Kritik erinnert sich an den „Persilschein“ von Maria Fekter, an Josef Pröll, die nicht von der „Usance“ im österreichischen Parlament … Aber ihre Nichterwähnung der Vorreiterrolle von Michael Spindelegger und seiner Bestätigung, daß einer Wahl von Dr. Martin Graf nichts im Wege stehe, erlaubt es u.v.a. Anneliese Rohrer ohne „vermutlich“ Lady Short-Time-Memory der österreichischen Politkritik zu nennen …

Es könnte auch mehr geschrieben werden, zum Beispiel dazu, daß Dr. Martin Graf, wie Anneliese Rohrer schreibt, in dieser hohen Funktion unerträglich sei, weil seine „Mitarbeiter im Parlamentsbüro sich auf rechtsextremen Internetseiten herumtrieben“ … Jedoch dazu wurde schon geschrieben, aber mehr darüber, weil wesentlicher und entscheidender, was von Dr. Martin Graf verkauft wird … Oder darüber, wen Dr. Martin Graf in das Parlament noch einlädt, mit wem er auf Reisen geht … Aber zu Ausstellungen von Odin Wiesinger stellt sich auch Heinz-Christian Strache mit Worten ein

In einer etwas abgeänderten Form kann ein Satz von Anneliese Rohrer zum Schluß zustimmend aufgegriffen werden, unter Weglassung des von ihr zwischen Heinz-Christian Strache und Martin Graf zum Männerkampf Gemachten, es wird sich hoffentlich der breiten Öffentlichkeit, also vor allem den Wählern und Wählerinnen, endlich zeigen, wie die wahren Verhältnisse bei den Freiheitlichen sind, daß es nämlich gleichgültig ist, wer bei den Freiheitlichen das Sagen hat, es immer das gleiche Sagen …

Das Komische ist oft auch mit Bitterem vermengt, und das Bittere in dem Komischen von Österreich ist, daß weder die anderen Parteien noch die Medien den Zustrom zu den Freiheitlichen stoppen können, sondern es sind die Freiheitlichen selbst, wie auch das aktuellste Beispiel zeigt, denn es ist eine freiheitliche Wählerin, die die Freiheitlichen in Bedrängnis bringt …

Diese freiheitliche Wählerin sollten sich Wähler und Wählerinnen der Freiheitlichen vor jedweder Stimmenabgabe im Langzeitgedächtnis behalten, denn klarer und eindeutiger und konkreter ist kaum ein freiheitlicher Fall, weil er, zwar nicht zum ersten Mal, aber gut zeigt, wie es sogar einer mit Freiheitlich persönlich bekannten Wählerin ergehen kann … Was können dann erst Wähler und Wählerinnen von Freiheitlichen, mit denen sie weder bekannt noch befreundet sind, zu erwarten? Nichts, besser und genauer, doch etwas, aber dieses Etwas muß von Gerichten, von Untersuchungsausschüssen … Dieses Etwas hat dann der der Steuerzahler und die Steuerzahlerin bitter zu bezahlen, und das ist dann nicht komisch …

„Krone“: Warum haben Sie ausgerechnet diesem Politiker vertraut?
Meschar: Weil er mir grad über den Weg gelaufen ist! – Lacht. – Herr Graf wohnt ja gleich da drüben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich damals mit den Blauen sympathisiert habe. Und weil er ein Blauer war und zudem auch noch Rechtsanwalt, dachte ich: Ich frage ihn.

„Krone“: Haben Sie auch FPÖ gewählt?
Meschar: Ich habe jahrzehntelang die ÖVP gewählt, aber dann bin ich auf den Haider umgestiegen. Er war einfach ehrlicher, was die Ausländer betrifft. Ich habe viele ausländische Freunde. Aber ich mag es nicht, wenn sich Ausländer hier einnisten und auf unsere Kosten leben. Gegen die Anständigen hab‘ ich gar nichts.

„Krone“: Herrn Graf hielten Sie für anständig?
Meschar: Na, und ob. Er war mir am Anfang auch sympathisch. Ich habe wirklich sehr vertraut auf ihn.

(Quelle: Kronenzeitung, 2. Juni 2012, Conny Bischofberger interviewt Gertrud Meschar)

Ergänzung, geschrieben am 6. Juni 2012: Filip Dewinter muß demnach wohl das blauäuige Gesicht der Rechtsextremen in Europa sein, wenn er Heinz-Christian Strache als den wichtigen Ansprechpartner in Österreich sieht, und nicht etwa Dr. Martin Graf, also einen aus der Burschenschaftstruppe …

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Die aktuelle Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen beschäftigt sich mit Kunst -, durchaus mit Hingabe, so ist Walter Marinovic mit einem Artikel vertreten. Sie kennen Walter Marinovic, er war auch schon einmal Gast von Dr. Martin Graf im österreichischen Parlament

Walter Marinovic klagt wieder einmal über die „Diktatur des Hässlichen“, er wehrt sich gegen die „Aufdrängung der Ideologie der allseinseligmachenden Demokratie“, er ruft auf, „zu kämpfen für einen neuen Aufbruch des Schönen“ … Was wird zu sehen sein, wenn das Schöne wieder einmal aufgebrochen ist? In was für einen Abgrund des nationalistischen Grauens wird durch das aufgebrochene Schöne zu blicken sein? Walter Marinovic legt selbst eine Antwort nahe, wenn er als das Schöne eine Skulptur von Arno Breker vorstellt …

Arno Breker, wie in der Collage gesehen werden kann, reiste seinerzeit mit seinem nationalistischen Massenverbrechensführer, fertigte von seinem Massenverbrechensführer Büsten an, und Arno Breker wurde von seinem Massenverbrechensführer auch dadurch bedankt, einer der zwölf bildenden Künstler auf der „Gottbegnadetenliste“ sein zu dürfen …

Es gibt auch zurzeitige Künstler des „Schönen“, wie es von dem wohl auf freiheitliche Kunstpolitik einflußreichen Kunstkenners Walter Marinovic verstanden wird, etwa Odin M. Wiesinger, den Sie bereits kennen auch durch mehrere Texte, die hier veröffentlicht wurden …

Es ist und kann menschgemäß kein Vergleich und keine Gleichsetzung von Odin M. Wiesinger mit Arno Breker sein, es ist und kann menschgemäß kein Vergleich und keine Gleichsetzung von Heinz-Christian Strache oder Dr. Martin Graf oder von einem anderen freiheitlichen Funktionär oder von einer anderen freiheitlichen Mandatarin mit dem Massenverbrechensführer sein, sondern lediglich ein Hinweis darauf, was einmal durch das Beschwören des Schönen passierte, wohin der Kampf um das Aufbrechen des Schönen einmal führte, damals, und es ist Walter Marinovic dafür verantwortlich, hier die nationalistische Totaldiktatur des Deutschen Reiches als Beispiel heranziehen zu müssen, damals führte das Aufbrechen des Schönen direkt in den Abgrund des Holocausts, des Krieges von 1939 bis 1945 …

Wohin die Freiheitlichen wollen mit dem Aufbrechen des Schönen? Nun, das ist unwichtig, unwesentlich, entscheidend ist, daß die Wähler und die Wählerinnen dafür stimmen, daß die Freiheitlichen mit dem Aufbrechen des Schönen nirgendwo hinkommen, genauer und besser, daß die Freiheitlichen wieder aus allen staatsverantwortlichen Positionen herauskommen, daß die Freiheitlichen sich wieder zurückziehen können auf ihre Buden, auf denen sie die germanisch schönen Werke des Odin M. Wiesinger bewundern und die Kunst, wie sie von Freiheitlichen verstanden wird, für sich allein beschwören können … Und dann können Heinz-Christian Strache und Martin Graf und all die anderen Freiheitlichen gemeinsam mit ihrem germanischen Künstler auf Reisen gehen, und es ist ihnen, herausgewählt aus allen politischen Verantwortlichkeiten, viel Freude zu wünschen,  für ihre Privatreisen zum Aufbrechen des Schönen in ihren privaten Leben …  Ob es dann allerdings noch gelingen wird, beispielsweise in Chile Odin Wiesinger eine Ausstellung zu eröffnen

„Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen“

Heinz-Christian Strache schätzt das freiheitliche Personal realistisch ein – im Gegensatz zur „Presse“

Jedoch, das ist noch keine Leistung, oder, für Freiheitliche positiv formuliert, eine meischbergersche Leistung, denn wer sonst als der zurzeitige Obmann kann besser über das freiheitliche Personal, auch über sich selbst, Bescheid wissen, über ein Personal, das unausweichlich Diskussionen herausfordert, Diskussionen nicht von der positiven Art …

Wenigstens in dieser Hinsicht ist es Heinz-Christian Strache möglich, wie in der Collage gelesen werden kann, eine realistische Einschätzung abzugeben, aber bereits mit der nächsten Antwort kommt dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann die Realität abhanden, wofür er aber ganz allein verantwortlich ist, er hat die Wirklichkeit nicht in eine von seinen Parteikameraden verwaltete Stiftung eingebracht … Obwohl, wird die gesamte freiheitliche Politik bedacht, liegt die Vermutung nahe, das gesamte freiheitliche Personal einschließlich ihres zurzeitigen Obmannes hat die Wirklichkeit in eine Stiftung eingebracht, dessen Vorstand ebenfalls Dr. Martin Graf ist, notariell beglaubigt von Harad Stefan und vom Stiftungsgründungsdatum an beschrieben von Unzensuriert, der ZZ … Ob der christschwarze „Führer“ in diese Wirklichkeitsstiftung auch schon vertrauensvoll seine …

Im Gegensatz zu Rainer Nowak, der das Interview mit Heinz-Christian Strache führte, weiß der zurzeitige Obmann sehr genau, welche Diskussionen auch ein Peter Fichternbauer als freiheitlicher Kandidat beispielsweise für die Position eines Dritten Nationalratspräsidenten herausfordern würde, aufgrund seiner Tätigkeiten und Aussagen -, den Stoff für Diskussionen produziert stets das freiheitliche Personal, ohne diesen Stoff würde es keine Diskussionen geben …

Der von Peter Fichtenbauer produzierte Stoff beispielsweise, um gegenwartsnah zu beginnen, sein treues Engagement für das Schmißtönnchengschnas in der Hofburg könnte durchaus Anlaß für Diskussionen werden, oder ebenso seine Tätigkeit als Grabpfleger für einen Liebling der nationalistischen Totaldiktatur des Deutschen Reiches – Walter Nowotny … Und Rainer Nowak glaubt, wie dem zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen antwortet, nicht, daß Peter Fichtenbauer ein Stofflieferant für Diskussionen … Es wäre interessant an einer Redaktionssitzung „der Presse“ teilnehmen zu dürfen, um zu erfahren, ob es eine Hymne „Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen“ gibt, die zu Beginn jeder Redaktionssitzung angestimmt wird, zuerst von dem Trio Rainer Nowak, Oliver Pink und Martin Fritzl

Berichtigung von „Austria – still in sperm-stained claws of priests“

Die Umsonstzeitung Heute in Österreich und Express.de in Deutschland berichteten über ein Einreiseverbot nach Österreich gegen Laabs Kowalski aufgrund seines Buches „Ich, Jesus, Scharlatan“, das in „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ zu schnell aufgegriffen wurde, weil es das Einreiseverbot doch nicht zu geben scheint, es also eine Ente ist …

Daher werden Sie ersucht, beim Lesen von „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ folgende Sätze als nun gelöschte Sätze anzusehen, die sich direkt auf das konkrete Einreiseverbot gegen Laabs Kowalski beziehen:

Anders kann ein Einreiseverbot nach Österreich für einen Autor nicht zusammengefaßt werden, weil er ein Buch schrieb, in dem Jesus die Romanfigur Christus als Lügner und Betrüger …

Und im 21. Jahrhundert belegt der österreichische Staat mit einem Einreiseverbot …

Bis auf diese zwei Sätze aber kann „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ unverändert bleiben. Denn der Bericht über „Einreiseverbot“ war zwar Auslöser für diesen Text, nimmt aber letztlich einen äußerst geringen Platz in diesem Text ein, wie gelesen werden kann, viel mehr als über das „Einreiseverbot“ wird beispielsweise über, dabei unabhängig von diesem“Einreiseverbot“, Sexualität und Arbeitsmethoden von Medien geschrieben …

Es will in keiner Weise entschuldigt werden, zu leichtfertig diese Ente aufgegriffen zu haben, aber es zeigt doch, wie leicht es ist, etwas zu glauben, zumal es gerade beim Glauben es von aberwitzigen Aktionen, Reaktionen, Handlungen nur so strotzt, die jedoch keine Enten, sondern tatsächlich real sind.

Beispielsweise in Österreich der Paragraph 188, nach dem wegen Herabwürdigung religiöser Lehren eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verhängt werden kann, und es allenthalben Anzeigen nach diesem Paragraphen gibt, zum Beispiel 2009 gegen Manfred Deix .. Das Ergebnis der Anzeige gegen Manfred Deix wurde jetzt nicht recherchiert, grundsätzlich aber kann jede Anzeige nach einem gültigen Paragraphen auch zu einer Verurteilung führen. Gerhard Haderer wurde 2005 in Griechenland letztendlich wegen Religionsbeschimpfung freigesprochen und auch die Beschlagnahmung seines Buches „Das Leben des Jesus“ aufgehoben, doch in erster Instanz wurde er zu 6 Monaten Haft verurteilt. Nicht nur diesen Paragraphen gibt es in Österreich, sondern auch die Paragraphen in den Veranstaltungsgesetzen ..

Während 2012 der österreichische Staat eine Null-Lohnrunde für seine Beamten und Angestellten für 2013 beschließt, Förderungen gestrichen werden, wird die Steuerabsetzbarkeit des Kirchenbeitrages mit 2012 noch einmal um einhundert Prozent erhöht

Und präsentieren die Medien in Österreich nicht immerzu ein „Austria – still in sperm-stained claws of priests“?

Sie können gar nicht den Ärger darüber ermessen, für „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ ausgerechnet dieses „Einreiseverbot“ als Einleitung gewählt zu haben, und diesen Ärger schmälert auch nicht der Gedanke, in einem derartigen Umfeld erscheint nicht einmal „Einreiseverobt“ als abwegig …

PS Eine Einreiseverweigeurng als Ideengeberin für den Mediengag eines Schreibens der österreichischen Regierung über ein „Einreiseverbot“ an ihn scheint es jedoch gegeben zu haben, wie nulleffekt.net berichtet und dafür aus einer vorliegenden E-Mail von Laabs Kowalski zitiert: wahr sei, er, Laabs Kowalski, sei vor ungefähr drei Monaten bei der Einreise mit einer befreundeten Rockband nach Österreich zurückgeschickt worden, mit der Begründung, in der Republik Österreich sei er eine persona non grata

PPS In „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ wird zwar in direktem Zusammenhang mit „Ich, Jesus, Scharlatan“ von dem biblischem Gedächnis und von vatikanischer Reaktionszeit des Innenministeriums gesprochen, jedoch mit Blick etwa auf die Vorratsdatenspeicherung und beispielsweise den Umgang mit bestimmten Websites kann es ungelöscht stehen bleiben

Austria – still in sperm-stained claws of priests

Anders kann ein Einreiseverbot nach Österreich für einen Autor nicht zusammengefaßt werden, weil er ein Buch schrieb, in dem Jesus die Romanfigur Christus als Lügner und Betrüger …

„Ich, Jesus, Scharlatan“ wurde nicht dieses Jahr veröffentlicht, sondern vor beinahe zehn Jahren -, das österreichische Innenministerium ausgestattet mit einem biblischen Gedächtnis und vatikanischer Reaktionszeit …

Es muß zugegeben werden, nicht nur, diesen Roman nicht gelesen zu haben, sondern auch kein Interesse an einem weiteren Buch aus der Bibran zu haben, also noch irgend eine obskure Geschichte aus dem Leben von diesem Anstifter eines Organisierten Glaubens zu erfahren … Über die Anstifter von Organisierten Glauben liegen die Akten auf, sind die Akten bekannt, und doch scheint es notwendig zu sein, zu empfehlen, die Schriften noch einmal zu lesen, zum Beispiel „Traktat über die drei Betrüger – Moses, Jesus und Mohammed“ aus dem 17. Jahrhundert, mit einer Entstehungsgeschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Im 13. Jahrhundert belegte Papst Gregor IX den Staufenkaiser mit dem Kirchenbann, weil Friedrich II. gesagt haben soll,

von drei Schwindlern, nämlich Jesus Christus, Moses und Mohammed sei die ganze Welt betrogen worden.

Und im 21. Jahrhundert belegt der österreichische Staat mit einem Einreiseverbot …

Und in Deutschland im 21. Jahrhundert warnt, wie in der Collage gelesen werden kann, ein Unternehmen vor seinem eigenen Produkt, das es eigentlich zum Verkauf anbietet, und empfiehlt eine andere Lektüre … Das ist zwar nicht mit der staaatlichen Strenge eines Einreiseverbots vergleichbar, aber sonderbar ist es allemal …

Jesus Christus ist, wie es der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche sagt, Mensch geworden, nun, wie eben alle Menschen werden, die als Menschen geboren werden. Und jeder Mensch hat ein Geschlecht -, es muß zwar der eigene Kopf geschüttelt werden über das, was jetzt geschrieben wird, aber es scheint notwendig zu sein, das einmal zu schreiben, deutlich zu schreiben, denn davon wird und will weiter nicht geredet … Jesus Christus wurde von Menschen gezeugt und wurde als Mann geboren, und als Mann hatte er einen Penis  … Es will nicht darüber spekuliert werden, weil es kein Ehrgeiz für eine zusätzliche Spekulation vorhanden ist, wie der Mann Jesus Christus seine Sexualität lebte … Eines ist aber unabänderlich, jedes sich paarende Tier, also auch der Mensch, kann sich nicht dem Geschlechtstrieb entziehen, sei es durch Geschlechtsverkehr zum Zwecke der Fortpflanzung, sei es zur reinen Freude … Wenn das Geschlecht seine Zuwendung fordert, bleibt nur eines, es ihm gehorsam zu erfüllen, nicht anders wird es auch diesem Mann mit dem Namen Jesus Christus ergangen sein … Freilich, es gibt mannigfaltige Möglichkeiten der Befriedigung, zu der auch u.v.a.m die Selbstgeißelung, der Erguß im Schlaf -, aber die Erleichterung ist unausweichlich …

Das Folgende wäre gerne geschrieben worden, Sie können es zwar lesen, aber es ist nicht geschrieben worden:

Zu den Möglichkeiten der Befriedigung ist beim Tier ohne Finanzmärkte  und also auch beim Tier mit Finanzmärkten ebenso die gleichgeschlechtliche Sexualität zu zählen … Laabs Kowalski macht aus dem Ausbilder für den Beruf des Menschenfischens einen Frauenhelden, Christoph Schönborn scheint aus Jesus Christus einen Homosexuellen zu machen, wenn er über einen Pfarrgemeinderat, der in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt, sagt:

„Sie können mir als Seelsorger glauben, dass ich – ohne in Details gehen zu wollen – überzeugt bin, dass er auf dem Weg der Nachfolge Christi ist – als junger Gläubiger und in einer sicher nicht einfachen Situation.“

Nun, wer in einer Beziehung lebt, ob in heterosexuellen oder in einer homosexuellen, wird sich hingeben müssen … Und der Pfarrgemeinderat sei auf dem Weg der Nachfolge von Christi, wobei Christoph Schönborn nicht in Details gehen wolle … Plötzlich ist der leitende Angestellte  derart verschwiegen, wo er sonst so beredt über den Glauben und Jesus Christus, wie diesem nachzufolgen sei, Auskunft geben kann, daß angenommen werden darf, es geht schlicht um die sexuelle Nachfolge … Wird Christoph Schönborn nach seinem nächsten Rom-Aufenthalt nicht mehr in Österreich einreisen dürfen, wegen der Unterstellung, Jesus Christus sei …

Das hätte geschrieben werden können, nach dem Zitat aus dem Standard -, jedoch es konnte nicht geschrieben werden, weil der Standard das Medium zitiert, dem Christoph Schönborn das Interview tatsächlich gab, und in diesem lautet der Satz:

“Without entering into details, you can believe me that as a pastor I have had very clear words with this young man, and I am convinced that he is on a way as a young faithful in a difficult situation.”

Kein Wort also von der „Nachfolge Christi“ … Unversehens und möglicherweise nicht dazu passend durch diese Gegenüberstellung der Zitate hineingeraten in die Überlegung, wie arbeiten Medien, was treibt den Standard an, mit Pathos ein Zitat … Jedoch, es ist kein eigener Artikel der Tageszeitung Standard, sondern von der APA übernommen … Ist es von der APA selbst übersetzt worden oder ist die Übersetzung mit Christoph Schönborn vor Verbreitung durchgegangen worden, und hat er der APA für die Verbreitung veränderte Zitate aufgesagt? Zum Beispiel auch gesagt, es solle in der Übersetzung weglassen werden, daß Promiskuität wirklich inhuman sei?

Und was nun geschrieben wird, können Sie als wieder tatsächlich Geschriebenes lesen. Der Vergleich der beiden Zitate ist ein gutes Beispiel dafür, wie leicht und wie schnell etwas verändert werden kann, schon dann, wenn, wie in diesem Fall, es lediglich drei beteiligte Medien und möglicherweise einen vierten Beteiligten gibt. Womit an den Anfang zurückgekehrt werden kann, zur Bibran, zu diesen vor Jahrhunderten geschriebenen Berichten, die heute noch von den Organisierten Glauben als wahre und unumstößliche Grundlagen für …

Und als wirklichen Schluß ein paar Zitate aus dem „Traktat über die drei Betrüger“:

Alle anderen Gesetze, die auf das des Moses folgten, ich meine die Gesetze der Christen, stützen sich lediglich auf die Bibel, deren Original unauffindbar ist, die übernatürliche und unmögliche Dinge zum Inhalt hat.

Von einer Jungfrau unter Mitwirkung des Heiligen Geistes geboren zu sein, ist nämlich nicht außergewöhnlicher und auch nicht wunderbarer als das, was die Tartaren von ihrem Dschingis Chan berichten, der auch eine Jungfrau zur Mutter hatte; die Chinesen sagen, der Gott Foe verdanke seine Geburt einer Jungfrau, die durch Sonnenstrahlen geschwängert worden war.

Was die Moral Jesu Christi angeht, so ist in ihr nichts anzutreffen, dessentwegen sie den Schriften der antiken Autoren vorzuziehen wäre; vielmehr ist alles, was man in ihr findet, aus ihnen entlehnt oder ihnen nachgeahmt.

Nachdem wir nun die Politik und die Moral Jesu Christi untersucht haben, in der man nichts so Nützliches und so Erhabenes findet wie in den Schriften der Philosophen des Altertums, wollen wir nun sehen, ob das Ansehen, das er nach seinem Tode erwarb, ein Beweis für seine Göttlichkeit ist.

Man zieht die Bibel zu Rate, als gäben Gott und die Natur sich in ihr auf eine besondere Weise zu erkennen. Dies, obwohl dieses Buch nur ein Flickwerk aus Fetzen ist, die zu verschiedenen Zeiten zusammengeflickt, von verschiedenen Personen gesammelt und mit Genehmigung der Rabbinen veröffentlicht wurden, die die Entscheidung darüber, was (als kanonischer Text) anerkannt zu werden verdient oder verworfen werden muß, willkürlich strafen, und zwar je nach dem, ob sie es mit dem mosaischen Gesetz vereinbar fanden oder nicht. So böswillig und vernagelt sind die Menschen: Sie verbringen ihr Leben damit, anderen Schwierigkeiten zu bereiten, und bestehen auf die Anerkennung eines Buches, das fast so konfus wie der Koran Mohammeds, zudem unverständlich, dunkel und schlecht geschrieben und nur dazu geeignet ist, Spaltungen zu befördern.

PS Ein und dasselbe Wort kann oft unterschiedliche Bedeutungen annehmen und dadurch erhellend …, priest, beispielsweise, wird u.a.. ein Werkzeug genannt, das verwendet wird, um Fische zu töten …