Niki Lauda weiß seit den Iden des März von dem Plan „Liste Kurz“

In den Iden des März war Millionär von Sebastian Kurz eingeweiht in den Plan Liste KurzWie dem Interview vom 25. September 2017 zu entnehmen ist, rief Sebastian Kurz vor „einem halben Jahr“ Niki Lauda an. Er, Kurz, weihte dann Niki Lauda persönlich bei einem Treffen in seinen „Plan“ einer „Liste Kurz“ ein.

Ein halbes Jahr sind sechs Monate. Sechs Monate von heute zurück gerechnet, das war also Ende März 2017. Niki Lauda sagt nicht vor Monaten, er sagt, vor einem halben Jahr. Er ist präzise. Denn. Er sagt auch nicht, Kurz habe ihn vor Wochen – wie in der Collage gelesen werden kann – um Unterstützung gebeten, er sagt es genau: vor drei Wochen.

Reinhold Mitterlehner trat am 10. Mai 2017 zurück. Von diesem Tag bis heute gerechnet, war das vor viereinhalb Monaten.

Am 9. Mai 2017 sagt Sebastian Kurz in einem Interview: „Da ist nichts dran!“ Und er sagt weiter, Mitterlehner sei nicht zurückgetreten, Mitterlehner habe nicht seinen Rücktritt angeboten, er, Kurz, wisse nicht, wer diese Gerüchte streue …

Das ist also etwas mehr als vier Monate her. Und vor sechs Monaten weihte Sebastian Kurz bereits persönlich Niki-dem-„bei-Politikern-das-Speiben“-Lauda ein, erzählte ihm seinen Plan von der „Liste Kurz“ … Wen weihte er ein? Nicht die Menschen, von denen er, Kurz, gewählt werden will, sondern einen Millionär. Von Nicht-Millionären will er, Kurz, bloß die Stimmen, damit er dann mit den Millionärinnen, die er also beizeiten einweiht, die mit ihm machen werden können, was den Menschen nichts bringt, also für die Menschen der Arbeit mit Durchschnittslohn, für Menschen mit Mindestlohn und teuren Mieten alles unverändert bleibt …

Niki Lauda wird wohl nicht der einzige Geldmann gewesen sein, wenn davon ausgegangen werden darf, daß jungen Menschen, sobald sie einen Plan haben, das Herz übergeht, sie es der Welt unbedingt mitteilen wollen, freilich ihrer ausgewählten Welt, ihre Pläne mit der für sich erwählten Welt geheimkrämerisch teilen wollen …

Das ist im Grunde keine Neuigkeit. Jedoch, es wird so leicht und vor allem schnell vergessen, wie das im Mai 2017 war, als Reinhold Mitterlehner zurücktrat, wie getan wurde, als hätte es dahinter keinen Plan gegeben, vor allem von Sebastian Kurz.

Dabei. Wie es nun auch Niki Lauda bestätigt. Bereits davor, im März. Und weil Sebastian Kurz ein Mann der Tradition ist, darf geschrieben, und wann wäre es zutreffender: bereits in den Iden des März …

Das ist also im Grunde keine Neuigkeit, daß es seinen Plan der „Liste Kurz“ bereits lange vor dem Rücktritt von Mitterlehner gab, für den Luftkreismillionär seit den Iden des März … Damit wird aber sehr deutlich, womit Sebastian Kurz vor allem beschäftigt war, als er aus Steuergeld bezahlt wurde für die Arbeit als Außenminister und Integrationsminister, nämlich mit persönlichen Zukunftsplänen und mit dem Ränke schmieden, wobei aber die Menschen in Österreich nicht vorkommen, bis auf eingeweihte Millionäre und Millionärinnen …

Diese werden mit Kurz anders rechnen können als Sie, und vor allem werden sie dabei nicht auf Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch für Brennsuppn und Erdäpfel zurückgreifen müssen …

Noch ist es aber Zeit, bis zum 15. Oktober 2017, ob Sie sich und allen eine Suppn Kurz mit Millionär einbrocken wollen, für die Sie dann – bei Kurz ist zwar alles vage, das aber ist gewiß: für die Sie dann brennen werden, so wie Sie jetzt schon seit Jahren für sein Ränkeschmiedgehalt …

Zeit aber ist es, darüber sich im Klaren zu werden, soll es nach dem 15. Oktober 2017 – kurz gesagt – eine klare Politik geben, oder nur Sie eine klare Suppe –  brennesselgewürztes Wasser – zum Schlürfen …

Lauda, dem bei „Politikern das Speiben“ kommt, unterstützt Kurz

Sebastian Kurz ist „Politiker“, und sonst ist nichts bekannt. Er ist ewig und drei Tage nichts als „Politiker“. Einer, der von der „Politik“ sein Geld bezieht. Er war noch nie in der Wirtschaft, also arbeitete noch nicht … er verdient für seine Sprüche Steuergeld. Also, so wie Niki Lauda verstanden werden darf, müßte Sebastian Kurz für ihn der ultimative Auslöser für sein „Speiben“ sein.

Niki Lauda gesteht das, wer ihn zum „Speiben“ bringt, im Juni 2017 und Wolfgang Fellner feixt dazu.

Nun unterstützt Niki Lauda also den Politiker schlechthin … Und es kommt ihm dabei nicht das „Speiben — es gibt wohl Zeiten, in denen das „Speiben“ zurückgehalten werden kann, die „Speibe“ hinuntergeschluckt werden kann, zugunsten von höheren Werten in Zahlen, die Sebastian Kurz beispielhaft, also für einen Lauda, vertritt.

Vor Jahrzehnten – fällt hierzu noch ein Spruch von dem Luftkreiser ein –, als Niki Lauda wieder einmal, kurz gesagt, die „Politik“ in Österreich maßlos ärgerte, sah er ein Rezept in seinem Sinne darin, daß eine Diktatur wohl die … es ist so lange her, die genaue Formulierung nicht mehr erinnerlich, und Niki Lauda wird seinen Spruch von damals selbst auch bereits vergessen haben, aber manches muß nicht bewußt in Erinnerung bleiben, um Jahre, Jahrzehnte später nach diesem seine oder ihre Zuneigung zu richten.

Sie passen recht zueinander. Die zwei Männer. Der eine das österreichische Werbegesicht der Entsolidarisierung, mit der er Geld verdient: „Ich habe nichts zu verschenken“, und der andere, der nichts hat oder alles, was er hat, aus Steuergeld hat, dennoch meint, er wolle nichts verschenken, er wolle also das nicht verschenken, was nicht ihm gehört, der etwa meint, es müssen Menschen erst etwas einzahlen, ehe sie etwas bekommen dürfen — wie er selbst? Was für ein Vorbild er doch ist, in das tatsächlich jedwede Hoffnung gesetzt werden darf: Sebastian Kurz zahlt Steuern aus Steuergeld. Doch, wie bekannt: die Hoffnung enttäuscht zuerst.

Kurz Lauda

 

Es ist Zeit

„Es ist Zeit.“

Zurzeit gibt es kein Vorbeikommen an diesem Spruch. „Es ist Zeit.“ Wo sonst als auf Plakaten kann ein derartig leerer Spruch stehen. Von wem sonst als von Sebastian Kurz kann dieser plakatiert werden.

Ein Spruch, den  jeder Mensch in seinem Leben oft und oft gehört und wohl schon verstanden hat, als er ihn selbst noch gar nicht sprechen konnte. Zum ersten Mal von seinen Eltern, dann für Jahre wiederholt. Daran wird sich wohl auch Sebastian Kurz erinnern. An dieses „Es ist Zeit.“ Am Morgen, wenn er vielleicht verträumt, aber auf jeden Fall verschlafen im Vorzimmer hockt, nicht und nicht es schafft, in die Schuhe zu kommen. „Es ist Zeit.“ Das eine Mal als liebevolle Aufforderung, sich endlich anzuziehen, um doch pünktlich in die Schule zu kommen, das andere Mal genervt und bedrohlich ihm entgegengeschleudert, um endlich aus dem Haus zu kommen. Späterhin vielleicht als elterliche Ermahnung, daß es Zeit sei, endlich zum Beispiel das Studium abzuschließen, oder, wenn das seine Fähigkeiten übersteigt, Bundeskanzler zu werden.

Sebastian Kurz hat für sich darauf die Antwort gefunden: Bundeskanzler werden zu wollen, dafür also ist es Zeit. Und das ist die einzige Antwort von ihm auf das „Es ist Zeit.“ Auf seinen Plakaten, auf denen menschgemäß diese Antwort nicht mitgeschrieben steht. Diese einzige Antwort, die Kurz geben kann, es sei Zeit für ihn, Bundeskanzler zu werden.

So klug ist Sebastian Kurz, nicht zu plakatieren:

„Es ist Zeit. Für mich. Bundeskanzler zu werden.“

Das weiß er, mit solch einem ehrlichen Plakat, mit solch einem wirklich Antwort gebenden Plakat würde er bei den Menschen nicht landen können; sie würden vielleicht sagen, nebenbei anmerken, wie schön zu sehen, daß auch heute noch junge Menschen etwas werden wollen, Ehrgeiz haben, etwas aus ihrem Leben machen wollen, aber es ist nicht „unsre Sach'“ …

Vielleicht hat es Sebastian Kurz auch nur über, die elterliche Ermahnungen, es sei Zeit, etwas zu werden, und er mag nicht einmal mehr einsilbig, wie eben auch erwachsene Kinder noch immer einsilbig gegen ihre Eltern sind, wenn es um ihre eigene Zukunft geht, darauf etwas … und so plakatiert er zur Beruhigung seiner Eltern ihr „Es ist Zeit.“ Und seine Eltern verstehen das Plakat richtig, als seine Antwort für sie allein. Ein Code zwischen Eltern und Kind. Gerade die Kommunikation zwischen Kind und Eltern, überhaupt die Kommunikation in Familien läuft sehr verschlüsselt ab, für Außenstehende rätselhaft und also je nicht zu verstehen.

Es ist Zeit

Es gibt weitere Plakate.

Auf denen wird Sebastian Kurz beinahe gesprächig.

„Die eigenen Werte wahren: Es ist Zeit.“ Hohleres zu verkünden, beinahe eine Unmöglichkeit. Nicht wenige werden es als Bedrohung ansehen: „Die eigenen Werte wahren:“ … Sind damit Werte gemeint, die noch bis zur Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts in Gesetze gegossen waren, daß etwa die Frau ihren Jesus Christus vulgo Ehemann um Erlaubnis zu fragen hat, ob sie arbeiten gehen dürfe … Vielleicht eine Androhung. Eher ist es eine abgekürzte Antwort. Und die gesamte Antwort lautet: auf die eigenen Gehaltswerte schauen. Es ist, wie es heißt, schön zu sehen, daß junge Menschen auf den Wert ihres Gehaltes schauen, so auch Sebastian Kurz, der jetzt bereits ein gutes Gehalt bezieht … und wer mag es ihm verübeln, seine Gehaltswerte zu wahren und vor allem weiter erhöhen zu wollen — und der nächste Gehaltssprung für ihn wäre halt der Bundeskanzlerbezug. Der einzige Weg für ihn, eigene Lohnwerte zu wahren; schließlich gehört er nicht zu den innovativen Menschen, die ihr Studium abbrechen, um enorme Geldwerte anzuhäufen, etwa durch eine Erfindung, durch das Herstellen eines Produktes wie beispielsweise Facebook oder Smartphone …

Es ist wohl nicht von ungefähr, daß die Säulen der Gehaltspyramide über die Einkommen österreichischer Politiker und Politikerinnen in schwarz und in blau gehalten sind … Das ist wohl mit gemeint, wenn es heißt, die eigenen Werte zu wahren, also selbst nicht auf Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch zurückgreifen zu müssen, mit Brennsuppn und Erdäpfel irgendwie satt werden zu müssen.

Und auf einem Plakat steht: „Wieder mehr auf unsere Werte schauen“. Der Sinn dieses Spruchs erschließt sich nur mit der Verortung der „Werte“, also auf den eigenen Lohnzettel schauen, auf dem sind Werte angegeben, in Zahlen; so werden Werte konkret, die er nur meinen kann. Und, wenn es doch einmal abstrahiert gelesen werden darf, ist es doch bloß ein weiterer leerer Spruch. Auf „unsere Werte“ wurde zur Genüge „geschaut“. Denn. Wäre nicht derartig auf „unsere Werte“ geschaut worden, hätte Österreich längst schon andere Parteien an der Spitze, wären diese drei Parteien, mit deren Farben die tatsächliche Flagge Österreichs angemalt ist, lange schon nicht mehr in den Parlamenten, in den Landtagen, in den Gemeinderäten …

Es gibt weitere Plakate. „Tun, was richtig ist.“ Was sonst? Bei seiner möglichen Regierungspartnerin, die berühmt ist für ihre Sprachfehler, würde es auf den Plakaten vielleicht zwar falsch geschrieben, dennoch richtig heißen: „Tun, was falsch ist“. Auf einem sonntäglichen Ausflug in das Niederösterreichische wurde zu diesem Plakat die Meinung gehört, das sei Leni-Riefenstahl-Ästhetik, wie Sebastian Kurz auf einem der Plakate abgelichtet … Es ist zwar töricht, stets auf diese Unheilzeit zurückzugreifen, aber vielleicht kennzeichnend, daß gerade im Niederösterreichischen diese Zeit zu einem Kurzplakat einfällt, wo jetzt das abgehängte Dollfußbild wieder aufgehängt …

Es gibt weitere Plakate. Mit Sprüchen, etwa von der „neuen Gerechtigkeit“. Was zu diesem zu sagen ist, wurde bereits …

Vielleicht hätten seine Eltern nicht nur immer zu ihm sagen dürfen, daß es Zeit sei, sondern auch, sich nicht immer auf sie zu verlassen, oder auf irgendwen, die ihm seine Lohnwerte … aber es ist nicht zu spät für ihn, doch noch etwas dazuzulernen, wenn er nicht … aber das ist die Verantwortung der Wählerinnen und Wähler, also zu verweigern, seine Ersatzeltern zu werden, für ihn zu sorgen, während sie selbst Kartoffelschalen mit Erdäpfelbrei …

Die Ästhetik von gestern

Unzensuriert freiheitliche Koalitionsbedingungen an Sebastian Kurz

Koalitionsbedingungen - fpö unzensuriert - sebastian kurz 24-09-2017.png

Werden die Koalitonsbedingungen der FPÖ entscheidend abweichende sein, von denen, die Albert Pethö am 24. September 2017 in der FPÖ unzensuriert vorbringt?

 

  • Wir wünschen eine Koalition der Volkspartei mit den Freiheitlichen, sollte es keine anderen Mehrheiten geben, um linke Regierungsbeteiligung zu verhindern. Werden Sie im Interesse des Landes als Chef der Volkspartei bereit sein, den Freiheitlichen solche Zugeständnisse zu machen, daß eine wirkliche Wende-Regierung zustandekommen kann?
  • Wir wünschen von einem Bundeskanzler Kurz die sofortige Abschaffung all des von der Republik verordneten „Gender“-Unsinns, der sich in Schulen, Ämtern und Universitäten ausgebreitet hat. Selbstverständlich wäre auch die „gendergemäße“ Verunstaltung der schönen Hymne der Paula von Preradovic rechtlich zu eliminieren.
  • Wir wünschen kein linkes „Haus der Geschichte“, als Pseudomuseum und steuergelddotierte Indoktrinations-Institution eingerichtet. Werden Sie die Liquidation dieses linksextremen Projektes durchführen?
  • Werden Sie öffentlich feststellen, daß selbstverständlich Österreich als Opfer des National-Sozialismus anzusehen ist, und werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß dem damaligen Bundeskanzler Dollfuß aufgrund seines heldenhaften Widerstandes endlich die ihm zustehenden öffentlichen Ehrungen zuteil werden (wie Ehrengrab, Gedenkmarken, Gedenkmünzen, monumentales Denkmal auf prominentem Platz in der Wiener Innenstadt und weitere Denkmäler in ganz Österreich – wir unterbreiten gerne entsprechende Vorschläge und Entwürfe)?
  • Werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß Österreichs differenziertes und langbewährtes Schulsystem erhalten bleibt, daß also die linksextremen Projekte Ganztags- und Gesamtschule zurückgedrängt werden und endlich wieder eine vernünftige Schulpolitik betrieben wird?
  • Wir wünschen uns, angesichts der von Ihnen zu verantwortenden Subventionen für den sogenannten „Life Ball“, die sofortige Abschaffung der sozialrechtlichen Privilegierung (trans-bi-gender wie auch immer) homosexueller sogenannter „Partnerschaften“. Staatliche Förderung steht ausschließlich Familien im herkömmlichen Sinn zu. Nehmen Sie Stellung.
  • Wir wünschen die Abschaffung von Medienförderungen, Parteienförderungen und Förderungen linker „Kultur“-Projekte. Wir wünschen die Abschaffung der Zwangsabgaben an die Kammern.

 

Unzensuriert FPÖ - Kurz- Koalitonsbedingungen 24-09-2017.pngWenn Sie sich zu den für die FPÖ unzensuriert in einen „Gastbeitrag“ gegossenen Koalitionsbedingungen die Positionen der FPÖ in Erinnerung rufen, werden Sie meinen,  das sind bereits definitiv die Koalitionsbedingungen der FPÖ, und ein Sebastian Kurz ist nicht ein Mann, der je noch gewillt ist, das Angebot, Bundeskanzler zu werden, auszuschlagen, wie hoch der Preis auch immer sein möge, die die Menschen in Österreich für einen Bundeskanzler Kurz zu zahlen haben würden.

Denn. Sebastian Kurz hört den Ruf, liest den Ruf von seinen Plakaten, daß es Zeit sei, und wer sich je vor so einem Plakat fragt, wofür denn es Zeit sei, wird keine Antwort darauf finden, und auf den Plakaten selbst steht keine Antwort darauf, wofür es denn Zeit eigentlich sei. Denn. Es gibt nur eine Antwort, und diese Antwort gibt sich Sebastian Kurz selbst, er folgt der Botschaft seiner eigenen Plakate, und er gibt die Antwort auf diese nur für ihn bestimmte Botschaft nur sich allein: Zeit für ihn, Kanzler zu werden.

FPÖ unzensuriert ist, um es wieder einmal in Erinnerung zu rufen, nicht irgendeine Plattform. Sondern ein Organ der Funktionäre und Mandatarinnen der FPÖ. Gerade am 22. September 2017 hat Leopold Schöggl, der irgendwann in der Steiermark freiheitlicher Landeshauptmann-Stellvertreter war und jetzt irgendwo in der Steiermark wohl noch freiheitlicher Gemeinderat ist, in seinem Kommentar sich für „Aufsteiern“ selbst feiern dürfen, und „Aufsteiern“ ist für die FPÖ in diesem September auch Wahlkampfbühne, und es wird Leopold Schöggl gefallen haben, daß ihm dabei sein Obmann lobend erwähnt – „unser freiheitlicher Landesrat Leo Schökkl vor Jahren ins Leben gerufen hat“  …

Solche Koalitionsbedingungen als „Bürgerfragen“ zu verkleiden, das ist wohl eine besondere Chuzpe oder, um es hierzu passender zu formulieren, eine besondere Hinterfotzigkeit.

Wahlkarte PethöWie kann Albert Pethö seine Koalitionsbedingungen so selbstbewußt vortragen? Nun, er weiß Jesus Christus hinter sich, genauer, nicht den Nächstenliebereklamejesus, sondern den für ihn wahren und ihm nachzufolgenden Christus des Schwertes, ebenfalls verkündet in der FPÖ unzensuriert:

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

 

Dr. Wilfried Grießer, Hafenecker, Sommerfeld oder kurz etwas über Groteske in blau

Wilfried Grießer - Christian Hafenecker - FPÖ

Besonders wenn es um Hetze, Verhetzung, kurz gesagt, um den Haß gegen sogenannte ausländische Menschen geht, wird immer noch gerne und wohl zur Abgrenzung aufgrund der in Österreich recht ausgeprägten Standesdünkel verbreitet, das seien eben dumpfe Menschen, vor allem stumpfe Männer mit Glatze, sogenannte Verliererinnen besonders aus dem Gemeindebau, halt Bildungslose …

Das mit der Glatze ist schon richtig. Nur. Der Kopf ist nicht außen rasiert. Sondern innen. Es sind, wie besonders bei den Identitären zu sehen, adrett gekleidete Männer und auch einige adrett gekleidete Frauen. Sie haben volles Haar, ordentlich gescheitelt. Aber könnte in das Innen ihrer Köpfe gesehen werden, würden Glatzen zu sehen sein: synapsenkahle Schädel.

Nach dieser Einleitung zu einem Buch, das in einem Kommentar von Caroline Sommerfeld auf der Copysite der identitären Parlamentspartei vorgestellt wird, am 20. September 2017.

Es geht um die sogenannte „Migrationskrise“. Hochtrabend der Titel: „Flucht und Schuld. Zur Architektonik und Tiefenstruktur der ‚Willkommenskultur'“.

Es reichen die wenigen sommerfeldschen Sätze zu diesem Buch, um zu wissen, daß dieses Buch von einem adretten, auf jugendlich hergerichteten Mann geschrieben ist, der sich der zurzeitigen Mode der innengetragenen Glatze nicht entziehen kann.

Der Philosoph Gottlieb Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) ist für Griesser wichtig, weil er die Denkfigur der „Dialektik“ zur Beschreibung des wirkenden „Weltgeistes“ in der Gesellschaft erfunden hat. Ein Zustand entwickelt aus sich heraus stets sein Gegenteil, aus beiden entsteht ein neuer Zustand, usw. usf. Der Zustand der Deutschen ist fest im Griff des Tabus namens „3. Reich“. Daraus entwickelt sich das krasse Gegenteil, die alte Schuld soll aufgehoben werden in neuer „Willkommenskultur“. Doch das gelingt nicht, der historische Widerspruch wird im Alltag offen erkennbar.

Denn die Begriffe, die der „Willkommenskultur“ zugrundeliegen, sind eigentlich religiöse Begriffe. Ist das Christentum schuld an der „Willkommenskultur“, der Öffnung des Schoßes der „deutschen Mutter“ Angela Merkel für die Entladung der jungen Männer aus aller Herren Länder in ihn? Wilfried Griessers Gedanken geraten gelegentlich vom Philosophischen ins unfreiwillig Sexualgroteske.

Wenn allein bedacht wird, in welchen Ländern der Erde die meisten Menschen aufgenommen werden, also millionenfach mehr als in Österreich oder in Deutschland, somit in Ländern, die nicht mehrheitlich christlich sind und die nichts mit dem „3. Reich“ zu tun haben, also in dieser Hinsicht keine „Schuld“ aufzuheben haben, offenbart bereits, wie unnötig es ist, das Buch überhaupt nur anzublättern.

Ein Buch also, nicht mehr als eine weitere Groteske. Und, wie Sommerfeld schreibt, auch eine „Sexualgroteske“. Mit der Sexualität dürfte Wilfried Grießer es überhaupt haben, und vor allem es schwer haben.

Sein Buch wird in der Tiefe keine andere Qualität haben, als seine Aussage:

Dass nicht alle seine Mannen ein „Nein heißt Nein!“ verstehen, das zeigt die Stellungnahme zur Reform des Sexualstrafrechts, die Wilfried Grießer, der bei der niederösterreichischen Gemeinderatswahl im Jänner in Mödling für die FPÖ antrat, abgab: „Auf daß der Mann sich als Mann setzt, muß er die Frau zum Ding bzw. zur „Ware“ herabsetzen“, schrieb der „Lehrbeauftrage“ in dem Dokument, das auf der Parlamentshomepage abrufbar ist. Und: „Mitunter lieben es Frauen … von einem ,wildgewordenen’ Penis ,überfallen’ zu werden“.

Und damit dreht sich die freiheitliche Spirale der Groteske weiter. Wie in der Collage gelesen werden kann. Der Abgeordnete der identitären Parlamentspartei, Christian Hafenecker, wollte „jeglichen FPÖ-Bezug“ aus dem Artikel entfernt haben, mit dem vom Hochgeistigen eines FPÖ-Kandidaten berichtet wurde, er drohte gar mit Klage.

Von Christan Hafenecker konnte schon einmal etwas erzählt werden, wie im Kapitel

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

gelesen werden kann.

Und auch von Caroline Sommerfeld:

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Übrigens, was noch gegen das Buch von Wilfried Grießer spricht. In ihrem Kommentar vom 20. September 2017 empfiehlt Caroline Sommerfeld auch die Bücher von Sieferle – nun ja …

Wie verführerisch schön das Plattschäbige zu klingeln vermag

Vergessen darf auch nicht werden, in welchem Verlag das Buch von Wilfried Grießer erschienen ist … im Ares-Verlag. Nun, das ist verzeihlich und verständlich, daß FPÖ unzensuriert Werbung für ein Ares-Buch macht, bei dieser inniglichen gesinnungsgemäßen und wirtschaftlichen Verflechtung.

Und abschließend darf nicht vergessen werden, in welche Buchhandlung wieder einmal gelockt wird, um das grießersche Buch zu kaufen:

Vom Parlament, vom Rathaus nur eine Armlänge zur Stöhr

Und ganz abschließend, aber das Wesentlichste: Dr. Wilfried Grießer ist in der Erwachsenenbildung tätig. Sie können lachen, auch wenn es kein Witz ist. Es müssen, wie es um die Bildung der Erwachsenen in Österreich bestellt ist, viele, recht viele Grießers in der Erwachsenenbildung tätig sein …

NS Zur identitären Parlamentspartei finden und aus ihr schlüpfen wahrlich des Landes Meisterdenker, wie auch dieser …

He.-Chr. Strache gedenkt „Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung“

He-Chr. Strache gibt sein hohes Alter preis, aber nicht ganz. Eines ist gewiß. Er ist sehr, sehr alt, jahrhundertealt. Wie alt genau, das kann dennoch nur geschätzt werden. Eines ist gewiß, er muß vor 1683 geboren sein. Denn er schreibt:

„Gedenken an die Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung am 12. September 1683 vor dem „Kugelkreuz“ in Schwechat!“ 

Er schreibt „vor der Türkenbelagerung“, nein, er zwitschert „vor“, er verwendet hierfür also modernste Kommunikationstechnologie; so alt und doch noch so modern.

Welche „Befreiung Wiens“ es wohl ist, die er miterlebt und zugleich voraussieht, Wien „vor der Türkenbelagerung“? Er kann sogar das genaue Datum angeben, wann diese sein wird, nämlich am 12. September 1683.

Noch etwas gibt He.-Chr. Strache nicht genau preis, für welche „Befreiung Wiens“ das „Gedenken“ Anlaß ist, nach Schwechat zu ziehen, und auch, von wem Wien …

Oder das „Gedenken“ war oder ist am 12. September 1683. Eher das Gedenken. Denn ein Seher ist dieser Mann nicht, kein Voraussehender, kein Vorausschauender. Schlampig halt. Wo sonst könnte ein Mann mit solch einer Eigenschaft geboren sein, als in Österreich, in diesem Land der schlampigen Erinnerungen …

Vielleicht verrät das aber noch wer aus seinem Bunde. Denn. Es sind in diesem recht, recht viele in seinem Alter, also genauer, weniger schlampig … nein, das ist bloß ein lachloser Witz.

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Nein. So alt, jahrhundertealt ist He.-Chr. Strache nicht. Auch die anderen nicht aus seiner Gesinnungsschaft.

Aber was für eine schöne Vorstellung, es wäre jetzt „vor der Türkenbelagerung“, es wäre jetzt lange vor dem 12. September 1683.

Es dauerte – was für eine schöne Vorstellung – noch Jahrhunderte, bis es in Österreich eine identitäre Regierungspartei gäbe, und – was für eine schöne Vorstellung – das müßte und könnte auch gar nicht mehr erlebt werden:

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

He-Chr Strache ist vor dem 12-09-1683.png

Wahlkarten

Dr. Alexander Gauland, der in Österreich Gefragte, nicht nur von der identitären Parlamentspartei,

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

sondern auch beispielsweise von einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, wie eben erst heute, am 21. September 2017, will „unsere Vergangenheit zurück“ …

Er, Gauland, will „Vergangenheit zurück“. Wird das, sollte er am kommenden Sonntag in das Parlament in Deutschland gewählt werden, sein erster Antrag im Parlament sein: Das Parlament möge die Rückkehr „unserer Vergangenheit“ beschließen? Und wenn sich eine Mehrheit für die Rückkehr fände, wie würde dann die Vergangenheit praktisch zurückgeholt werden? Es sind eben Forderungen, für deren Umsetzung nie ein Beweis angetreten zu werden braucht. Forderungen, die schon die Schuldabwendung enthalten. In diesem Fall ist die Zeit die Schuldige, die sich weigert, die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft gegen die gaulandsche Zeitfolge Vergangenheit, Vergangenheit, Vergangenheit einzutauschen.

Von dieser Vergangenheit aber ist nichts zurückzuholen. Vielleicht gibt es keine zutreffendere Beschreibung von Glück als diese: Glück ist, niemals in dieser Vergangenheit gewesen zu sein. Nichts ist von dieser Zeit zu retten, trotz des Glücks, in der nicht gewesen zu sein.

Aber zu viele in Österreich, als wäre das Land nach wie vor in Gaue aufgeteilt, sind in dieser Vergangenheit zur Bedrohung von allen unterwegs und sie kennen, auch jene, die damals nicht lebten, die Gegenwart nur als diese Vergangenheit, ihnen erzählt von einem Menschenschlag, zu dem auch ein Gauland zu zählen ist, der diese Vergangenheit auch nicht aus eigenem Erleben kennt, sondern ihm ebenfalls nur erzählt wurde, insbesondere von Menschen, die mit ihren Erzählungen versuchten, von ihren Händen das Blut abzuwaschen, sich reinzuwaschen, und blieben auch dabei weiter fixiert auf das Reine, von dem sie einst meinten, das Reine sei ihnen der Vorsehung Auftrag.

Um einen Eindruck zu vermitteln, wie recht gefangen diese Menschen in Österreich in dieser Vergangenheit sind, wurde das Spiel Wahlkarten aufgelegt, zum Anlaß der Ausstellung Nationalratswahl Oktober ’17.

Wahlkarten Ausstellung Nationalratswahl Oktober 17

Dieses Wahlkartenspiel ist durch Sie selbst erweiterbar. Es wird Ihnen selber vieles bekannt sein, um für dieses Spiel weitere Wahlkarten herzustellen.

Wenn Sie schon in der Ausstellung waren, vielleicht auch den Kochkurs Brennsuppn und Erdäpfel besuchten, selbst die Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch ausprobierten, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Wahlkartenspiel zu spielen. Ein Satz Karten dafür liegt bereits auf.

Wahlkarte - Spiel - Steinbruch

 

 

Wahlkarte - Andreas Norbert Hofer

Wahlkarte - Arbeitshaus

Wahlkarte - Straflager

Wahlkarte - Krematorium

 

Wahlkarte - Buchenwald

Brennsuppn und Kartoffel – Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch

Brennsuppn und Erdäpfel

Sollten Sie bereits jetzt eine Ahnung haben, Sie werden, wenn über Österreich der lange Herbst hereinbricht und als noch längerer Winter wüten wird, Rezepte der Sparsamkeit brauchen, für Gerichte, die vor allem ohne Butter zuzubereiten sind, kann Ihnen das Kochprogramm während der Ausstellung zur Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 empfohlen werden.

Der Kochkurs wird in der Gaulandkammer abgehalten. Die Gaulandkammer befindet sich einen Stock tiefer, direkt unter der Aula, und kann bequem von der Aula aus mit dem Paternoster erreicht werden.

Im Kochkurs werden wenige Gerichte vorgekocht. Sie können jederzeit in den Kurs einsteigen. Und dann auch sofort die vorgestellten Rezepte gemeinsam mit Menschen nachkochen, denen es ebenfalls schwant, bald schon auf Rezepte der Not zurückgreifen zu müssen.

Es sind Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch „Brennsuppn und Erdäpfel“.

Besondere Schmankerln beim Vorstellen der Kochrezepte ohne Butter sind gewiß Opas uralte Einkochgeheimnisse. 

Erdäpfelschalen statt Butter aufs Brot

Das gaulandsche Gutfinden von Sebastian Kurz hat gesinnungsgemäß etwas mit Flüchtlingen, mit Grenzen zu tun.

Gauland ist ein Kandidat in Deutschland, und er hat für Österreich keine Bedeutung, seiner mit der österreichischen identitären Parlamentspartei in Gesinnung verbundenen Partei sagen Umfragen voraus für den kommenden Wahlsonntag 8, 8 % gibt ihr Gauland auch selbst, also in Deutschland selbst ist er und seine Partei von nicht großer Bedeutung. Und es kann auch nicht anders sein, bei einer Partei mit einem, der

für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen in Weltkriegen – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung …

„Hohen Respekt“ hat Dr. Alexander Gauland vor Sebastian Kurz.

Und der Respekt ist die zentrale Frage.

Welchen Respekt hat Sebastian Kurz und seine Partei vor den Menschen, von denen er mit ihr gewählt werden will.

Ist es Respekt von Sebastian Kurz, Ihnen nicht einmal drei Prozent als Entlastung verkaufen zu wollen, gerade jetzt, in der Zeit, in der Lebensmittel um 4,1% teurer sind als noch vor einem Jahr?

Ist es Respekt von Sebastian Kurz und seiner Partei, Ihnen zu empfehlen, sollten Sie wie so viele von Altersarmut bedroht sein, Wohnungen zu kaufen – als „Vorsorge gegen Altersarmut“?

Es muß nicht noch einmal alles ausgeführt werden. Sie können es aufschlagen und lesen, was die kurzschen Entlastungen für Sie tatsächlich bedeuten: Nichts. Rechnen Sie es anhand Ihres Lohnes durch. Stellen Sie die nicht einmal 3 % weniger von Sebastian Kurz allein den 4,1 % gegenüber, die sie jetzt mehr für Lebensmittel ausgeben müssen, 2017, als noch vor einem Jahr:

Vom Senkungswillen des Sebastian Kurz

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Mindestlohn

Sebastian Kurz - Statt Butter Kartoffelschalen aufs BrotSein Parteiurgroßvater meinte vor rund einhundert Jahren, die Menschen sollen halt Kartoffeln und Kraut statt Fleisch …  Butter, heißt es jetzt schon, werde zum Luxus. Den höchsten Respekt vor Ihnen wird Sebastian Kurz nach dem Tag Ihres Kreuzes bezeugen:

Sollen sie doch Brot mit Kartoffelschalen statt Butter essen.

Und die absolute Ihnen entgegengebrachte kurzsche Respektbezeugung in weiterer Folge, wenn es kein Halten mehr gibt:

Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann nicht Erdäpfelschalen mit Kartoffelbrei?

Mit Leopold Kunschak durch das Jahrhundert der Kartoffeln

Gerade jetzt, in der Zeit vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich, muß stets beim Vorbeikommen am Grab des Parteiurgroßvaters kurz stehengeblieben werden, um sich in Erinnerung zu rufen, was vor über einhundert Jahren Octave Mirbeau so eindrücklich und unmißverständlich …

Der Streik der Wähler und Wählerinnen — —

Schafe wählen nicht ihr Schlachthaus und kollaborieren nicht mit ihren …