GRÖZ

Jan Böhmermann hätte seine Ausstellung in Graz nicht „Deuscthland#ASNCHLUSS#Östereich“ nennen sollen, sondern schlicht wie kurz: GRÖZ.

Dann aber hätte er diese Ausstellung nicht gemacht. Denn. Das hätte geheißen, Jan Böhmermann wäre zuvor in Graz gewesen, hätte einen Stadtspaziergang gemacht und bei diesem seinem Gang durch Graz festgestellt, seine Ausstellung ist schon da, in Graz, eine Ausstellung in Permanenz, ganz Graz, die permanente Ausstellung von Jan Böhmermann ohne Zutun von Jan Böhmermann.

Jan Böhmermann, heißt es nun aufgeregt, provoziere. Aber. Mehr als Graz kann niemand provozieren und vor allem nicht ständig. Schon im Juni 19 werden sich Menschen abmühen, zu erinnern, da sei doch was gewesen, im Mai 19, eine Ausstellung, die wo mit Satire was gehabt haben soll …

… es soll irgendwelche Aufregungen um diese … und irgendwann wird diese Ausstellung abgebaut sein, bleiben wird, bleiben wird, wie je, Graz als ständig provozierende Ausstellung.

Graz, die Stadt, die Österreich im Gesamten verkörpert, die Österreich ausstellt. Ein angemessener Titel dafür: GRÖZ.

Was hätte Jan Böhmermann zur Erkenntis bringen können, seine Ausstellung ist längst schon da als ständige Ausstellung, und provoziert als nicht ausgewiesene Satire ständig, zeigt der Welt, wie Österreich ist, Österreich ist Graz, Graz ist Österreich in all seinen Vergangenheiten, Gegenwarten und schlimmsten Ahnungen für sein Zukünftiges – GRÖZ.

Es sind die Wege, Straßen, Gassen, Plätze, die mit ihren Namen auf Graz, um Graz und weit um Graz herum verweisen, also auf ganz GRÖZ.

Es kann Ihnen nur empfohlen werden, besuchen Sie die Ausstellung GRÖZ. Es ist auch die bequemste Ausstellung, die Sie je erlebt haben werden. Denn. Sie werden keinen Zeitdruck haben. Sie brauchen sich um keine Öffnungszeiten zu kümmern. GRÖZ ist immer geöffnet, vierundzwanzig Stunden täglich das ganze Jahr über, am Werktagen, an Sonntagen, an Feiertagen. Ohne körperliche Anstrengung. GRÖZ ist von der Fläche her eine kleine, eine sehr kleine Ausstellung. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt sind Sie im Nu bei allen Stationen gewesen.

Vielleicht beginnen Sie ihren Spaziergang mit dem Kernstockweg … Sie können den auch auslassen, und gehen gleich von der Kernstockgasse los — Rudolf-Hans-Bartsch-Straße

… Wenn Sie die Gedenktafel für den „Ehrenbürger Bartsch“ lesen wollen, dann hinauf auf den Schloßberg, auch dieser bequem und mühelos zu erreichen. Der Ehrenbürger zwingt jetzt doch zu einer Berichtigung. Auch GRÖZ hat Sinn für Satire der Kritik. So schreibt GRÖZ auf ihrer offiziellen Website:

„Rudolf Hans Bartsch schrieb ab 1908 zahlreiche Romane, Erzählungen und Novellen, die nach Aussagen heutiger Kritiker das alte Österreich oft sentimental verklärten. Bereits für seine ersten Werke wurde er positiv rezensiert und gelobt. Sein Schubert-Roman ‚Schwammerl‘, eines der erfolgreichsten Bücher vor dem Zweiten Weltkrieg, diente 1916 als Vorlage zu der Operette ‚Das Dreimäderlhaus‘, die auch verfilmt wurde. In seiner Heimatstadt Graz wurde eine Straße nach ihm benannt. Geboren am 11. Februar 1873 in Graz, Ernennung zum Ehrenbürger am 17. März 1932.“

Dann wieder hinunter vom Hügerl in die Conrad-von-Hötzendorf-Straße

Nur nebenbei, wegen des von im Straßennamen. Es sind zwar in Österreich und also in GRÖZ Adelstitel verboten, aber das Identitäre ist doch näher als das Gesetz … Und wer weiß, vielleicht eines Tages, dann stimmen dafür schon die Straßennamen, nicht nur der von Hötzendorf, sondern auch von, es gibt für diese in Graz viele, für den Kaiser, für die Kaiserin, die keine war, aber die vieles geliefert hat, von dem heutzutage Identitäre recht gut leben …

Andreas_Hofer-Platz — Andreas-Hofer-Straße — Ginzkeygasse — Paula-Grogger-Weg — Paula-Grogger-Büste, Ehrengalerie GRÖZER Burg — Franz-Nabl-Weg

— in die Hofgasse vielleicht zum Schluß, zum Firmensitz einer Familie, die für sich schon eine Ausstellung ist, für Österreich exemplarisch steht …

… von der Hofgasse haben Sie es dann nicht mehr, obgleich in GRÖZ davon gar nicht die Rede sein kann, weit zur Ausstellung von Jan Böhmermann, und sollte diese noch geöffnet sein, gehen Sie hinein …

… und wenn nicht, gehen Sie die paar Schritte zurück in die Hofgasse, in die Hofbäckerei, die befindet sich gegenüber vom oben erwähnten Firmensitz der Familie, die in sich alles vereint, was GRÖZ ist, bis herauf zu den Identitären und bis hinunter zum Adel

Und weil der Spaziergang kurz und nicht anstrengend ist, gehen Sie zum Abschluß noch auf den Hauptplatz. Vielleicht läuft Ihnen der Bürgermeister über den Weg. Fragen Sie ihn, was er Ihnen hätte empfohlen, in GRÖZ für Ihren Spaziergang … seine Antwort sozusagen als letzte Ausstellungstafel —

Courtshop gangbang at the Vatican

„In der Erzdiözese Wien sorgen Nacktbilder im Rahmen der Ausstellung des Künstlers August Zoebl im Curhaus, dem Pfarrhof der Pfarre des Wiener Stephansdoms, für Verwunderung und Diskussionen bei Katholiken. Die Ausstellung lief seit einigen Wochen und wurde am 7. Januar beendet. Die Bilder waren im Pfarrhof so ausgestellt, dass diese jeder, auch Kinder, sehen konnte. Unter anderem wurde ein Bild von zwei Lesben gezeigt, die sich vor einer Kirche küssen. Auf einem anderen Bild war eine halbnackte Frau zu sehen, die vom Künstler als ‚Das erste Licht im Felsengrab: Ein Mensch‘ beschrieben wird. Das Bild, welches man um 25.000 Euro kaufen konnte, nennt sich ‚Pietá‘. In der Eigenschreibung heißt es dazu noch: ‚Zur Kommunikation der unerhörten Botschaft Auferstehung.‘ kath.net hat gestern die Erzdiözese Wien um eine Stellungnahme ersucht, bis jetzt aber noch keine Antwort erhalten.“

Selbstverständlich kann es ohne einen Kommentar zusätzlich durch die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich nicht abgehen. Ist August Zoebl für die Kathnet ein Künstler ohne Anführungszeichen, so ist er für die gesinnungsgemäß zensurierte Website kein Künstler, das sollen die Anführungszeichen wohl zum Ausdruck bringen.

„In aktuellen Debatte rund um die katholische Kirche sorgt nun eine Aktion im Stephansdom für die nächste Aufregung. Eine Ausstellung von halbnackten, obszönen und teils homosexuell dargestellten Menschen stößt nicht nur konservativen Kirchenvertretern sauer auf, sondern auch etlichen Katholiken. Verantwortlich zeichnet sich für die fragwürdige Aktion der ‚Künstler‘ August Zoebl.

Erzdiözese schweigt

Er sorgt mit seinen Bildern von nackten Frauen aber auch sich küssenden Lesben derzeit für Kopfschütteln unter Besuchern des Curhauses im Pfarrhof des Stephansdoms. Doch nicht nur die seltsam titulierten Bilder wie etwa ‚Das erste Licht im Felsengrab: Ein Mensch‘ ärgern die Besucher, sondern auch die dafür verlangten Preise. So ist eben jenes Bild etwa ab 25.000 Euro zu haben.“

Preise von Künstlerinnen können nicht ärgern, ein jeder Künstler kann für seine Werke Preise ansetzen, die er eben hoffnungsfroh ansetzt, wie es ihr beliebt, er sich selber mit seinen Werk einschätzt, das durch den Preis Ausdruck finden soll. Freilich überschätzen viele Künstler den Wert ihrer Werke und ihren Wert als Künstlerinnen.

Vielleicht rechtfertigt das Material den Preis von 25.000,00 Euro; ist doch in der Beschreibung irgendwas von „Rand 24 Kt Reingold“ angeführt … denn sonst ist es ein Bild eines Künstlers, das selbst in einem 1-Euro-Geschäft ein Ladenhüter zum Ärger der 1-Euro-Geschäftsinhaberin, es je eingekauft zu haben, nur sein kann, oder nicht zum Ärger, wenn sie es bloß auf Kommission übernommen hat.

Was für abenteuerliche Interpretationen. Von Kathnet und der gesinnungsgemäß zensurierten Website: „Lesben, die sich küssen, halbnackte Frauen, von halbnackten, obszönen, teils homosexuellen dargestellten Menschen, dass diese jeder, auch Kinder, sehen konnte.“

Ein Kuß macht noch keine „Lesbe“.

Vielleicht sind es einfach Frauen, geflüchtet vor ihren Ehemännern und vor deren blutiger Liebe, in einem Moment der Trostsuche, in einem Moment der Sehnsucht nach Zärtlichkeit, die nicht messerkalt wie die ihrer Männer ist.

Was müssen Menschen, auch Kinder, sich in Kirchen seit Jahrhunderten an Nacktheit ansehen. Auch an Obszönität. Vor allem an Obszönität der Gewalt.

Was allein, um ein Beispiel zu nennen, ist in der Hauptkapellenfiliale alles werbend.

„Das jüngste Gericht“.

Wie könnte das ein Mensch, der niemals die Bibel las und deshalb ein glücklicher Mensch genannt werden kann, dieses Deckengemälde interpretieren? Noch nie gelesen. Sagt plötzlich wer, und drängt sich damit selbst als dritte Figur in das Kapitel.

Vielleicht so.

Sagt die ungebetene Figur. Ob gebeten oder ungebeten, soll sie halt trotz ihrer Aufdringlichkeit sprechen.

Vielleicht ist das Gemälde so zu interpretieren. Der angesagteste Koch in einer Stadt serviert seine neueste Essenskreation und nennt diese „Das jüngste Gericht“. Nachdem die Abendgesellschaft es verspeist hat, angeregt und mehr und mehr enthemmt durch die triebfördernden Zutaten seines jüngsten Gerichts, reißen sich Männer wie Frauen ihre Kleider vom Leibe und stürzen sich aufeinander. Eine halbnackte Frau wird von einer vor ihr knieenden Frau betatscht, schickt sich energisch an, sie weiter auszuziehen, drängt heftig vor zu ihrer Scham, um sie endlich mit der … und so weiter und so weiter.

Aber es ist bei weitem nicht das einzige Bild für das eine Interpretation als bibelunkundige Betrachterin … es gibt Bilder, die beispielsweise Männer beim Peitschen zeigen, in einem Outfit, die nur eine Interpretation zulassen, hier finden sich Männer in bestimmten Lokalen zum gemeinsamen Ausflug auf einen Berg ein, um ihre Sado-Maso-Triebe zu befriedigen, und der Triebhafteste unter ihnen ist wohl der Mann mit den geschulterten vernagelten Brettern, der sich von vielen Männern mit Peitschen bedienen läßt.

Es muß der Figur Einhalt geboten werden, ihre Interpretation dieses Gemäldes hier noch weiter auszubreiten. Es braucht keine weitere Figur, die abenteuerliche Interpretationen absondert. Es ist bereits mit den zwei Figuren Kathnet und zensurierte Website hinlänglich erklärt, daß Interpretationen nichts mit den betrachteten Bildern zu tun haben, sondern ausschließlich die Interpretation der Betrachterinnen und also die Betrachterinnen selbst interpretieren, ihre Abgründe offenbaren. Abgründe, aus denen sie nicht herauskommen, es für sie kein Entrinnen aus ihren Abgründen gibt, sie sind in ihren Abgründen begraben, ohne jedwede Aussicht auf Auferstehung.


Maria Theresia 2017

Mariatheresia2017

 

Wenn es 2019 in Wien eine Ausstellung geben sollte, zu 130 Jahre Adolf Hitler, was würde dann auf dem Plakat stehen? Führer – Mutter – Massenmörder? Schlechtes Beispiel, er hatte keine Kinder, bloß Krieg und Massenverbrechen. Prinz Eugen? Auch schlechtes Beispiel. Dann eben als Beispiel doch Franz Josef H.: sein Todestag wurde 2016 mit einer Ausstellung ebenfalls an vier Orten zelebriert, jedoch ohne auf dem Plakat anzuführen: Mutter …

Was wäre wohl auf das Plakat von Maria Theresia H. geschrieben worden, wäre sie kein Vater gewesen? Strategin – Als Frau versagt – Reformerin?

Niki Lauda weiß seit den Iden des März von dem Plan „Liste Kurz“

In den Iden des März war Millionär von Sebastian Kurz eingeweiht in den Plan Liste KurzWie dem Interview vom 25. September 2017 zu entnehmen ist, rief Sebastian Kurz vor „einem halben Jahr“ Niki Lauda an. Er, Kurz, weihte dann Niki Lauda persönlich bei einem Treffen in seinen „Plan“ einer „Liste Kurz“ ein.

Ein halbes Jahr sind sechs Monate. Sechs Monate von heute zurück gerechnet, das war also Ende März 2017. Niki Lauda sagt nicht vor Monaten, er sagt, vor einem halben Jahr. Er ist präzise. Denn. Er sagt auch nicht, Kurz habe ihn vor Wochen – wie in der Collage gelesen werden kann – um Unterstützung gebeten, er sagt es genau: vor drei Wochen.

Reinhold Mitterlehner trat am 10. Mai 2017 zurück. Von diesem Tag bis heute gerechnet, war das vor viereinhalb Monaten.

Am 9. Mai 2017 sagt Sebastian Kurz in einem Interview: „Da ist nichts dran!“ Und er sagt weiter, Mitterlehner sei nicht zurückgetreten, Mitterlehner habe nicht seinen Rücktritt angeboten, er, Kurz, wisse nicht, wer diese Gerüchte streue …

Das ist also etwas mehr als vier Monate her. Und vor sechs Monaten weihte Sebastian Kurz bereits persönlich Niki-dem-„bei-Politikern-das-Speiben“-Lauda ein, erzählte ihm seinen Plan von der „Liste Kurz“ … Wen weihte er ein? Nicht die Menschen, von denen er, Kurz, gewählt werden will, sondern einen Millionär. Von Nicht-Millionären will er, Kurz, bloß die Stimmen, damit er dann mit den Millionärinnen, die er also beizeiten einweiht, die mit ihm machen werden können, was den Menschen nichts bringt, also für die Menschen der Arbeit mit Durchschnittslohn, für Menschen mit Mindestlohn und teuren Mieten alles unverändert bleibt …

Niki Lauda wird wohl nicht der einzige Geldmann gewesen sein, wenn davon ausgegangen werden darf, daß jungen Menschen, sobald sie einen Plan haben, das Herz übergeht, sie es der Welt unbedingt mitteilen wollen, freilich ihrer ausgewählten Welt, ihre Pläne mit der für sich erwählten Welt geheimkrämerisch teilen wollen …

Das ist im Grunde keine Neuigkeit. Jedoch, es wird so leicht und vor allem schnell vergessen, wie das im Mai 2017 war, als Reinhold Mitterlehner zurücktrat, wie getan wurde, als hätte es dahinter keinen Plan gegeben, vor allem von Sebastian Kurz.

Dabei. Wie es nun auch Niki Lauda bestätigt. Bereits davor, im März. Und weil Sebastian Kurz ein Mann der Tradition ist, darf geschrieben, und wann wäre es zutreffender: bereits in den Iden des März …

Das ist also im Grunde keine Neuigkeit, daß es seinen Plan der „Liste Kurz“ bereits lange vor dem Rücktritt von Mitterlehner gab, für den Luftkreismillionär seit den Iden des März … Damit wird aber sehr deutlich, womit Sebastian Kurz vor allem beschäftigt war, als er aus Steuergeld bezahlt wurde für die Arbeit als Außenminister und Integrationsminister, nämlich mit persönlichen Zukunftsplänen und mit dem Ränke schmieden, wobei aber die Menschen in Österreich nicht vorkommen, bis auf eingeweihte Millionäre und Millionärinnen …

Diese werden mit Kurz anders rechnen können als Sie, und vor allem werden sie dabei nicht auf Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch für Brennsuppn und Erdäpfel zurückgreifen müssen …

Noch ist es aber Zeit, bis zum 15. Oktober 2017, ob Sie sich und allen eine Suppn Kurz mit Millionär einbrocken wollen, für die Sie dann – bei Kurz ist zwar alles vage, das aber ist gewiß: für die Sie dann brennen werden, so wie Sie jetzt schon seit Jahren für sein Ränkeschmiedgehalt …

Zeit aber ist es, darüber sich im Klaren zu werden, soll es nach dem 15. Oktober 2017 – kurz gesagt – eine klare Politik geben, oder nur Sie eine klare Suppe –  brennesselgewürztes Wasser – zum Schlürfen …

Unzensuriert freiheitliche Koalitionsbedingungen an Sebastian Kurz

Koalitionsbedingungen - fpö unzensuriert - sebastian kurz 24-09-2017.png

Werden die Koalitonsbedingungen der FPÖ entscheidend abweichende sein, von denen, die Albert Pethö am 24. September 2017 in der FPÖ unzensuriert vorbringt?

 

  • Wir wünschen eine Koalition der Volkspartei mit den Freiheitlichen, sollte es keine anderen Mehrheiten geben, um linke Regierungsbeteiligung zu verhindern. Werden Sie im Interesse des Landes als Chef der Volkspartei bereit sein, den Freiheitlichen solche Zugeständnisse zu machen, daß eine wirkliche Wende-Regierung zustandekommen kann?
  • Wir wünschen von einem Bundeskanzler Kurz die sofortige Abschaffung all des von der Republik verordneten „Gender“-Unsinns, der sich in Schulen, Ämtern und Universitäten ausgebreitet hat. Selbstverständlich wäre auch die „gendergemäße“ Verunstaltung der schönen Hymne der Paula von Preradovic rechtlich zu eliminieren.
  • Wir wünschen kein linkes „Haus der Geschichte“, als Pseudomuseum und steuergelddotierte Indoktrinations-Institution eingerichtet. Werden Sie die Liquidation dieses linksextremen Projektes durchführen?
  • Werden Sie öffentlich feststellen, daß selbstverständlich Österreich als Opfer des National-Sozialismus anzusehen ist, und werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß dem damaligen Bundeskanzler Dollfuß aufgrund seines heldenhaften Widerstandes endlich die ihm zustehenden öffentlichen Ehrungen zuteil werden (wie Ehrengrab, Gedenkmarken, Gedenkmünzen, monumentales Denkmal auf prominentem Platz in der Wiener Innenstadt und weitere Denkmäler in ganz Österreich – wir unterbreiten gerne entsprechende Vorschläge und Entwürfe)?
  • Werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß Österreichs differenziertes und langbewährtes Schulsystem erhalten bleibt, daß also die linksextremen Projekte Ganztags- und Gesamtschule zurückgedrängt werden und endlich wieder eine vernünftige Schulpolitik betrieben wird?
  • Wir wünschen uns, angesichts der von Ihnen zu verantwortenden Subventionen für den sogenannten „Life Ball“, die sofortige Abschaffung der sozialrechtlichen Privilegierung (trans-bi-gender wie auch immer) homosexueller sogenannter „Partnerschaften“. Staatliche Förderung steht ausschließlich Familien im herkömmlichen Sinn zu. Nehmen Sie Stellung.
  • Wir wünschen die Abschaffung von Medienförderungen, Parteienförderungen und Förderungen linker „Kultur“-Projekte. Wir wünschen die Abschaffung der Zwangsabgaben an die Kammern.

 

Unzensuriert FPÖ - Kurz- Koalitonsbedingungen 24-09-2017.pngWenn Sie sich zu den für die FPÖ unzensuriert in einen „Gastbeitrag“ gegossenen Koalitionsbedingungen die Positionen der FPÖ in Erinnerung rufen, werden Sie meinen,  das sind bereits definitiv die Koalitionsbedingungen der FPÖ, und ein Sebastian Kurz ist nicht ein Mann, der je noch gewillt ist, das Angebot, Bundeskanzler zu werden, auszuschlagen, wie hoch der Preis auch immer sein möge, die die Menschen in Österreich für einen Bundeskanzler Kurz zu zahlen haben würden.

Denn. Sebastian Kurz hört den Ruf, liest den Ruf von seinen Plakaten, daß es Zeit sei, und wer sich je vor so einem Plakat fragt, wofür denn es Zeit sei, wird keine Antwort darauf finden, und auf den Plakaten selbst steht keine Antwort darauf, wofür es denn Zeit eigentlich sei. Denn. Es gibt nur eine Antwort, und diese Antwort gibt sich Sebastian Kurz selbst, er folgt der Botschaft seiner eigenen Plakate, und er gibt die Antwort auf diese nur für ihn bestimmte Botschaft nur sich allein: Zeit für ihn, Kanzler zu werden.

FPÖ unzensuriert ist, um es wieder einmal in Erinnerung zu rufen, nicht irgendeine Plattform. Sondern ein Organ der Funktionäre und Mandatarinnen der FPÖ. Gerade am 22. September 2017 hat Leopold Schöggl, der irgendwann in der Steiermark freiheitlicher Landeshauptmann-Stellvertreter war und jetzt irgendwo in der Steiermark wohl noch freiheitlicher Gemeinderat ist, in seinem Kommentar sich für „Aufsteiern“ selbst feiern dürfen, und „Aufsteiern“ ist für die FPÖ in diesem September auch Wahlkampfbühne, und es wird Leopold Schöggl gefallen haben, daß ihm dabei sein Obmann lobend erwähnt – „unser freiheitlicher Landesrat Leo Schökkl vor Jahren ins Leben gerufen hat“  …

Solche Koalitionsbedingungen als „Bürgerfragen“ zu verkleiden, das ist wohl eine besondere Chuzpe oder, um es hierzu passender zu formulieren, eine besondere Hinterfotzigkeit.

Wahlkarte PethöWie kann Albert Pethö seine Koalitionsbedingungen so selbstbewußt vortragen? Nun, er weiß Jesus Christus hinter sich, genauer, nicht den Nächstenliebereklamejesus, sondern den für ihn wahren und ihm nachzufolgenden Christus des Schwertes, ebenfalls verkündet in der FPÖ unzensuriert:

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

 

Wahlkarten

Dr. Alexander Gauland, der in Österreich Gefragte, nicht nur von der identitären Parlamentspartei,

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

sondern auch beispielsweise von einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, wie eben erst heute, am 21. September 2017, will „unsere Vergangenheit zurück“ …

Er, Gauland, will „Vergangenheit zurück“. Wird das, sollte er am kommenden Sonntag in das Parlament in Deutschland gewählt werden, sein erster Antrag im Parlament sein: Das Parlament möge die Rückkehr „unserer Vergangenheit“ beschließen? Und wenn sich eine Mehrheit für die Rückkehr fände, wie würde dann die Vergangenheit praktisch zurückgeholt werden? Es sind eben Forderungen, für deren Umsetzung nie ein Beweis angetreten zu werden braucht. Forderungen, die schon die Schuldabwendung enthalten. In diesem Fall ist die Zeit die Schuldige, die sich weigert, die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft gegen die gaulandsche Zeitfolge Vergangenheit, Vergangenheit, Vergangenheit einzutauschen.

Von dieser Vergangenheit aber ist nichts zurückzuholen. Vielleicht gibt es keine zutreffendere Beschreibung von Glück als diese: Glück ist, niemals in dieser Vergangenheit gewesen zu sein. Nichts ist von dieser Zeit zu retten, trotz des Glücks, in der nicht gewesen zu sein.

Aber zu viele in Österreich, als wäre das Land nach wie vor in Gaue aufgeteilt, sind in dieser Vergangenheit zur Bedrohung von allen unterwegs und sie kennen, auch jene, die damals nicht lebten, die Gegenwart nur als diese Vergangenheit, ihnen erzählt von einem Menschenschlag, zu dem auch ein Gauland zu zählen ist, der diese Vergangenheit auch nicht aus eigenem Erleben kennt, sondern ihm ebenfalls nur erzählt wurde, insbesondere von Menschen, die mit ihren Erzählungen versuchten, von ihren Händen das Blut abzuwaschen, sich reinzuwaschen, und blieben auch dabei weiter fixiert auf das Reine, von dem sie einst meinten, das Reine sei ihnen der Vorsehung Auftrag.

Um einen Eindruck zu vermitteln, wie recht gefangen diese Menschen in Österreich in dieser Vergangenheit sind, wurde das Spiel Wahlkarten aufgelegt, zum Anlaß der Ausstellung Nationalratswahl Oktober ’17.

Wahlkarten Ausstellung Nationalratswahl Oktober 17

Dieses Wahlkartenspiel ist durch Sie selbst erweiterbar. Es wird Ihnen selber vieles bekannt sein, um für dieses Spiel weitere Wahlkarten herzustellen.

Wenn Sie schon in der Ausstellung waren, vielleicht auch den Kochkurs Brennsuppn und Erdäpfel besuchten, selbst die Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch ausprobierten, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Wahlkartenspiel zu spielen. Ein Satz Karten dafür liegt bereits auf.

Wahlkarte - Spiel - Steinbruch

 

 

Wahlkarte - Andreas Norbert Hofer

Wahlkarte - Arbeitshaus

Wahlkarte - Straflager

Wahlkarte - Krematorium

 

Wahlkarte - Buchenwald