„Und nachdem Zahlen nicht lügen, gibt es“ Gerald Grosz, „Flaschenöffner“, Gruppe „Österreich“

Es gibt diese allseits bekannte Erkenntnis, „der würde ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen“, und diese fällt sofort zu Gerald Grosz ein, der am 16. April ’24 wieder einmal Gebrauchtes verkaufen will, als wäre dieses von ihm Gebrauchte etwas Neues, diesmal also „Schweden, Sterbestatistik und Corona-Krise“. Daß er hierbei nicht den soeben von einem kleinen Gebirgsjäger zur „Lichtgestalt“ Ausgerufenen erwähnt, ist wohl dem biblischen Spruch geschuldet, keine anderen Lichtgestalten neben sich —

Was also Gerald Grosz am 16. April ’24 verkaufen will, ist, einfach wie kurz gesagt, schon vor über einem Jahr breit beispielsweise von „ZDFheute“ ausführlich behandelt worden, auch wenn nun Gerald Grosz am 16. April ’24 verkündet: „Kaum publiziert, gänzlich von den Medien unbemerkt verschwiegen wurden die europäischen Sterbestatistiken veröffentlicht, und zwar über die Jahre 2020 bis ’22, Sie erinnern sich, da wurde uns von den politischen Corona-Autokraten […]“

Gerald Grosz‘ Auslassungen, Sie werden verstanden, wenn Sie sagen, je zu beachten, zu welcher Sache auch immer, verstünden Sie nicht, eines Mannes Auslassungen, dem ein von ihm stolz herzeigendes Jagdmesser, von ihm „Knicker“ genannt, zu einem „Flaschenöffner“ umgedeutet wird, wenn es gilt, sich zu seinem Jagdmesser zu bekennen, kann je noch Mittelpunkt einer Beachtung, einer Betrachtung seiner Auslassungen sein.

Und Sie haben damit vollkommen recht, nur mit der Einschränkung, wäre da nicht der Umstand, daß die eine durch eine österreichische Fernsehanstalt aufgestiegene „Lichtgestalt“, kurz ist das her, der identitären Parlamentspartei des Österreichs erscheint,

eine weitere für diese Partei wohl auch „Lichtgestalt“ von dieser in das österreichische Parlament gerufen wird, und

Gerald Grosz in einer österreichischen Fernsehanstalt Woche für Woche, einfach wie kurz gesagt, seit einer etlichen Zeit Auslassungen über Auslassungen gegen Entgelt in der von ihm genannten Währung „Zwetschken“ …

Kurz davor, am 13. April ’24, wird der von ihm vorgestellte „Dämon im TV-Studio“ ihm zu einem „normalen Menschen mit gründvernünftigen Ansichten […] einen Politiker, der klare und deutliche Vorstellungen von einer besseren Zukunft in Deutschland hat“, der wohl auch auf dem Werdungsweg zur „Lichtgestalt“, wenn er es nicht bereits ist, einfach wie kurz gesagt, seit seinem Auftritt dort, wo auch ein für kurz gewesener Innenminister des Österreichs seinen Kotau …

Und so bleibt es unumgänglich, auch diesen Auslassungen des Gerald Grosz vom 16. April ’24 inhaltlich nichts gegenüberzustellen, sondern nur daran zu erinnern, was dazu seit mehr als einem Jahr breit bekannt ist, also nicht „kaum publiziert“, also „nicht gänzlich von den Medien verschwiegen“ … wer nur das Eigenveröffentlichte bemerkt, der bleibt zwangsläufig unbemerkt, was sonst —

Es kann solchen grosz’schen Auslassungen auch nichts Inhaltliches gegenübergestellt werden, wenn der Inhalt dieser Auslassungen in die grosz’sche Zusammenfassung mündet: „Tote, Tote, Tote, aber nur dann, wenn es eben um die Dezimierung des deutschen Volkes geht, da sind die Politiker Weltmeister.“

100 years shining

In einer Presseaussendung zitiert am 12. April ’24 die identitäre Parlamentspartei des Österreichs ihren sie anführenden kleinen Gebirgsjäger

„Professor Bhakdi ist eine Lichtgestalt für Freiheit und Gesundheit für Milliarden Menschen!“

und dieses Zitat ruft in Erinnerung ein Flugblatt vom 1. Jänner ’24, in dem auch von einer „Lichtgestalt“ geschrieben ward, vor einhundert Jahren aber wurde nicht ein Wissenschafter im Professionsanspruches eines Bhakdis als „Lichtgestalt“ genannt, sondern von einem Wissenschafter im Sinne eines Bhakdis ward schon ein Mann zur „Lichtgestalt“ ausgerufen.

„Für Milliarden Menschen“ — April ’24 wie Jänner ’24 die noch nicht gedichtete, aber wohl schon angelegte Losung: „die ganze Welt“ —

Zu Bhakdi, dem Wissenschafter im Sinne jenes Mannes, der vor einhundert Jahren schon einen Mann zur „Lichtgestalt“ erhob, ist nur eines noch anzumerken, die Erinnerung, wo sie so groß wurde, daß sie nun von einem kleinen Gebirgsjäger zur „Lichtgestalt“ ausgerufen wird, sie wurde nicht in der identitären Parlamentspartei so groß, sie wurde nicht — wie sie vom kleinen Gebirgsjäger nach seinem Glauben auch genannt wird, in diesem April ’24 — in der identitären Parlamentspartei zum „Engel“, sondern sie bekam ihre Flügel, und Engel sind erst mit Flügeln Engel, verliehen von einem fernsehbetreibenden Bullen

Was den lichtgestaltigen Wissenschafter vom April ’24 mit dem lichtgestaltausmachenden Wissenschafter vom Jänner ’24 auch eint, ist deren Gesinnung gegen Menschen,

eine nach ihrer Wissenschaft getriebene Gesinnung,

deren Hauptstadt eine ist,

die gerade in dieser Nacht des 12. Aprils ’24 begann, „Drohnen und Raketen“ gegen Menschen fliegen zu lassen.

Aus der Zeit und um die Zeit des „Flugblatts“ in ’24 sollen doch ein paar Zitate wiedergegeben werden, die vieles von dem kenntlich machen, das ’24 nach wie vor state of the art

[…]ns Glaube an […] „Sendung“ wurde auch nach dem Scheitern des Münchner Putsches nicht erschüttert. In einem Flugblatt vom 1.1.1924 bezeichnete er den von ihm erwählten künftigen Vollstrecker seines Vermächtnisses als eine Art „Lichtgestalt“: Im Gegensatz zu den übrigen Politikern sei dieser „Gottessegen“ kein „Phrasendrescher“, sondern einer, der konsequent seine Gedanken zu Ende denke und furchtlos seine Folgerungen daraus ziehe.

[…]lain sprach seinerseits voller Bewunderung von den „wissenschaftlich“ begründeten „Erkenntnissen eines […]“, an denen „die offiziellen Stellen der Regierung … gleichgültig“ vorbeigegangen seien.

[…] bezeichnete seinerseits […]lain als den „Vater unseres Geistes“, den „Bahnbrecher“ und „Wegbereiter“.

Alle Zäsuren bahnen sich in der Regel nur langsam an. Eine außerordentlich wichtige Rolle spielte bei der Entstehung dieser Ideologie das Machwerk des von Friedländer erwähnten britisch-deutschen Publizisten H. S. Ch[…] „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“, in dem die künftigen Umrisse […] bereits sichtbar waren. Da […]ns programmatische Vorstellungen und […] Wahnideen zahlreiche Übereinstimmungen aufweisen, möchte ich auf das Buch […] genauer eingehen.
Und in der Tat. Das pseudowissenschaftliche Machwerk […] rief höhnische Reaktionen vieler Spezialisten hervor, worüber sich […] wiederholt beklagte:
„Dieser Professorenaberglaube ist in Deutschland fast eine Kalamität geworden“, schrieb er am 4.1.1902 an Kaiser Wilhelm II., der zu den größten Bewunderern der „Grundlagen“ zählte.

Der lichtgestaltausmachende Wissenschafter schrieb nicht nur an den Grundlagenbewunderungskaiser, sondern auch an seine „sehr geehrte und liebe“ Lichtgestalt, wie bereits zitiert werden durfte

Und wieder einmal kann festgestellt werden: glückliches Österreich

Während im fernen Amerika so nah ein Mann seine Lichtgestalt als Beistand aus dem Jenseits holen muss, kann in Österreich der kleine Gebirgsjäger seine Lichtgestalt auf die Bühne holen, und sie spricht, oh Wunder, sie spricht zu ihm, ihrem Lichtgestaltmachenden, und zu seinen Jüngerinnen, und die Lichtgestalt, so ward das zweite Wunder vollbracht, hört recht die kleine Lobpreisung ’24 ihres Gebirgsjüngers

Sie haben viele Menschen aufgeweckt
und wachgerüttelt. Mit Ihren Aussagen
und Publikationen haben Sie viele
Menschen aus den Ketten
der Manipulation und
Bevormundung herausgerissen.
Sie waren und sind einer der wenigen
Sehenden
unter den Blinden. Sie sehen
Wissenschaft
als Erkenntnis statt als
Bekenntnis. Sie stehen
für Empathie und Wärme.
Es geht eine Liebe
von Ihnen aus
und das merken
die Menschen.
Und was ich persönlich
an ihnen bewundere,
ist ihre Ruhe und
Gelassenheit, Ihr
friedvolles Wesen, an dem
der Hass, die Gemeinheiten,
das Unwissen und die
Dummheit
Ihrer Gegner
zerschellt.
Es leben
die Freiheit,
die Wahrheit
und
die Gerechtigkeit!“

100 years shining light
make au
stria happy again

Der Schulfreund

Mit jener Person, die am 1. April 2024 in der Tageszeitung des österreichischen Medienstandards über Johannes Mario Simmel schreibt, kann dieses Kapitel nicht gleich begonnen werden, sondern mit dem Buch „Lauter Lügen“ von einem in Villach wirkenden und aus Villach kommenden Filosofen, dessen Buchtitel ein Plagiat des Titels eines Theaterstückes aus 1937, geschrieben von einem „fördernden Mitglied der SS“, von Hans Schweikart, verfilmt 1938, unter der „Spielleitung“ von Heinz Rühmann.

Und der Spielleiter antwortete einmal auf die Frage, es war seine Antwort anläßlich eines seiner letzten Fernsehauftritte vor seinem Tod vor dreißig Jahren, ob er in seinem Leben, wenn er es könnte, irgend etwas anders machen würde, er, Heinz Rühmann, antwortete, er würde alles wieder so machen, alles in seinem Leben würde er wieder so machen, wie er es gemacht habe, der Freund der Menschenbrecher, der einst sang, er breche die Herzen … und schon isse hin, er würde alles wieder so machen, wie er es gemacht habe, und er war gerührt, das Publikum im Saal stand ebenso gerührt ihm zu Ehren applaudierend auf. Dieser Schauspieler, der einst auch Spielleiter war, spielte 1960 im Film „Mein Schulfreund“ den Geldbriefträger, der einen Brief an Hermann Göring schreibt, mit dem sein Unglück, ausgelöst durch das totalitäre Massenmordregime, dessen hilfsreichster Schauspieler er war, auf weit über ein Jahrzehnt hinaus beginnt. Johannes Mario Simmel schrieb an dem Drehbuch mit.

Der Spielleiter schrieb keinen Brief an Hermann Göring mit der Bitte, den Krieg zu beenden, er nahm von Hermann Göring einen Rat an, der ihn, Heinz Rühmann, persönlich nicht ins Unglück stürzte, sondern erfolgreiche Zeiten bescherte, so war es ihm etwa vergönt, „private Weihnachtsfilme“ der Kinder von Joseph Goebbels zu drehen, aber auch, um noch einen Film als Beispiel anzuführen, weil in diesem auch ein Brief eine Rolle spielt, den Komödianten mitten in der Zeit von Auschwitz zu geben, in der „Feuerzangenbowle“, mit der Heinz Rühmann in die „Wolfsschanze“ reisen durfte, um diesen Film persönlich Adolf Hitler vorzuführen, der diesen persönlich „für das deutsche Volk“ freigab, nachdem Hermann Göring ihm, Hitler, bestätigte, die „Feuerzangenbowle“ sei … Und Joseph Goebbels wußte nur zu recht, wie seine Gesinnung zu verbreiten ist, am besten so, daß kein Mensch je dabei daran denkt, es werde seine Gesinnung verbreitet …

Und wie verehrt die Schauspielerinnen, die ihm dabei halfen, seine Gesinnung zu verbreiten, heutzutage noch sind, mußte augenblicklich beim Lesen des Namens von Zarah Leander in „Rassenideologie in der ‚Feuerzangenbowle'“ gedacht werden, die dem Team der bis vor kurzem gewesenen Vizepräsidentin der österreichischen Nationalbank sofort einfällt, wenn seine Vizepräsidentin mit angeschlagener Stimme spricht — sie klinge dann wie Zarah Leander …

Von dem Wort „Völkerwanderung“ werden wohl zu viele meinen, es sei eines aus der Gegenwart, so oft wie es heutzutage eingesetzt wird, dabei …

Das alles wäre ohne Johannes Mario Simmel nicht eingefallen. Ohne die Verfilmung seines Theaterstückes „Ein Schulfreund“, das in keinem Bücherregal ungelesen stehen sollte

Und auch das fällt gleich wieder ein, beim Namen Johannes Mario Simmel, so kurz vor den Wahlen 2024 zum Europäischen Parlament, wenn die Haiderischen wie vor weit über zwei Jahrzehnten genauso gegen die Europäische Union —

Empfindliche Niederlagen hatte Haider bereits Mitte der 90er mit Klagen gegen den Schriftsteller Johannes Mario Simmel und den grünen Politiker Peter Pilz erlitten. Simmel hatte ihm „skrupellose und mörderische Hetze gegen Ausländer“ vorgeworfen. Das Gericht wertete dies als harte, aber akzeptable Kritik. Pilz hatte Haider als „politischen Ziehvater und Ideologen des rechtsextremen Terrorismus“ bezeichnet. Das Gericht ließ dies als politische Wertung gelten.

Dies aus der „Rheinischen Post“ vom 8. Mai 2001. Kurz ist es her, daß auch aus der „Rheinischen Post“ zitiert wurde, in einem anderen, aber dazugehörigen Zusammenhang …

Die Rezension von Alexander Kluy — nun, es reicht vollkommen dieser gegenüberzustellen, um zu wissen, was von dieser zu halten ist, was Heinz Sichrovsky am 3. April zum 100. Geburtstag von Johannes Mario Simmel schreibt.

Die Kritik ignorierte ihn über die Jahrzehnte als Trivialisten, bis sich sein diesbezügliches Schicksal verblüffend wendete: Eventuell aus Langeweile, vielleicht auch, um ihn gegen andere auszuspielen, begannen ihn die Kritikerpäpste Marcel Reich-Ranicki und Joachim Kaiser quasi über Nacht jenseits aller Verhältnisse zu loben. Simmels Romane waren Ende der Achtzigerjahre immer umfangreicher geworden, auch die dickleibigen Anmerkungsteile machten die Lektüre nicht einfacher. Er schrieb gegen die Verbrechen der Genforschung („Doch mit den Clowns kamen die Tränen“) und der Umweltzerstörer („Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche“) und verschwand dann zügig aus der Wahrnehmung. Ein Vermächtnis im Rang eines Schelmenstücks hinterließ er noch: In einem News-Interview bezichtigte er 1996 den FPÖ-Führer Jörg Haider „skrupelloser und mörderischer Hetze“ gegen Ausländer. Haider klagte, und Simmel wurde in einem Fallbeispiel grenzsalomonischer österreichischer Gerechtigkeit freigesprochen:

Zu Johannes Mario Simmel werden auch Diplomarbeiten geschrieben, und das nicht vor Jahrzehnten, Alexander Kluy kann, der nicht nur Rezensionen, sondern auch Bücher schreiben soll, in seinen Sätzen geantwortet werden:

Heute […] zu lesen ist, obschon Graf-Grossmann oft das Gegenteil behauptet und einen Lesetest mit zwei Frauen Mitte 20 durchführte, kaum mehr zu goutieren. Da braucht es, nicht nur weil die Romane adipös sind, in Österreich eine Jahresproduktion Wein aus dem Kamptal, in der Schweiz ein Leseplätzchen bei einem Absinth-Brauer im Val de Travers, in Deutschland den hierfür endlich erlaubten eignen Cannabisvorrat. Wird diese Biografie […] vom Gegenteil und von seinem Œuvre überzeugen? Wohl kaum. […] gehört in die Riege […] Patina […] (Alexander Kluy, 1.4.2024)

Das einzige Aufmerkenswerte an dieser Rezenzension ist seine

Sein Vater war Kaufmann, zum Luthertum konvertierter Jude und Sozialdemokrat. 1938 floh er nach Großbritannien, arbeitete für die BBC, vielleicht auch für den Geheimdienst, und starb Anfang 1945. Da hatte seine Frau, ihren Sohn Johannes und dessen jüngere Schwester Eva, von den Nazis als „Mischlinge“ eingestuft, mit enormen Komplikationen und aufreibenden Anstrengungen in Wien durch die Nazi-Jahre gebracht.

Unterstellung, der Vater von Johannes Mario Simmel hätte für den „Geheimdienst“ gearbeitet, eingeschränkt mit einem „vielleicht“, wohl um sich bei Antretenmüssen eines Beweises, herausreden zu können, er habe ja eh, ach nur gemeint, vielleicht … Diese Rezension ist nicht vielleicht, sondern bestimmt nicht nur inhaltlich, sondern bis in ihre Formulierungen hinein bedenkenlos geschrieben, und vielleicht noch abgründiger, einem jüdischen Menschen zu unterstellen, er habe …

Amnesty International sollte auf Spenden von Florian Klenk verzichten, bis dieser mittels Aktenvorlage die Richtigkeit seiner Verbreitungen belegt

Und einmal noch Akteneinsichtsmeister Florian Klenk, der das, wofür Jan Fleischhauer immerhin eine „Korrektur“ nachzureichen sich genötigt meinte, weiter verbreitet, nicht von Jan Fleischhauer, sondern von Hasnain Kazim …

Florian Klenk hat repostet

Hasnain Kazim

Lange habe ich viel von der Menschenrechtsorganisation @amnesty gehalten . Jetzt feiert sie einen Typen, der in Israel im Gefängnis an Krebs gestorben ist – einen Mann, der einem 19-Jährigen die Augen ausgestochen, ihn kastriert und ihm dann in den Kopf geschossen hat. I am out.

Ohne Akteneinsicht, ohne Fakten, sich über einen Mann derart verbreitend zu erregen, dessen Tat aus 1984 hier in keiner Weise kommentiert und schon gar nicht entschuldigend kommentiert wird, wie auch, ohne Kenntnis der Gerichtsakte, von dem nur eines gesagt werden kann, und das auch einem Florian Klenk, dem Großkenner des Rechts, der Rechtsstaatlichkeit, er war für seine Taten 38 Jahre in Haft, womit dem Recht Genüge getan, daß es nicht angebracht ist, dazu auch noch Falsches, wie Jan Fleischhauer es doch eingestehen mußte, zu verbreiten, kann nur eines noch gesagt werden, auch Florian Klenk gesagt werden, zur Erinnerung an Recht und Rechtsstaatlichkeit, was Amnesty International in der Stellungnahme vom 10. April 2024 schreibt:

Unsere Haltung bleibt unverändert: Alle Gefangenen, unabhängig von ihrer Herkunft oder der Art ihrer Verurteilung, haben Anspruch auf eine menschenwürdige Behandlung und die durch internationale Standards garantierten Rechte.  

Solange Florian Klenk keine Fakten für die Richtigkeit seiner Verbreitungen vorlegt, sollte Amnesty International von sich aus auf seine Spenden verzichten, denn hehr zu spenden und gleichzeitig solches zu verbreiten schließt sich aus.

Nichts liegt ferner

Nichts liegt ferner, als ein Verteidigungskapitel für W. D. zu schreiben, und das wird auch kein Kapitel über W. D. werden, denn, das muß eingestanden werden, W. D. nicht zu kennen, W. D. nicht gekannt zu haben, und das wird auch so bleiben, W. D. je zu kennen, wer jedoch gekannt wird, das sind Florian Klenk, Jan Fleischhauer und Ben-Gvir, die verantwortlich sind, diesen Namen erfahren zu haben, die mit ihren Auslassungen auf der Konzernplattform X verantwortlich sind, den Namen je zu schreiben.

Mit wem beginnen? Mit dem „rechtsextremen Sicherheitsminister“ Ben-Gvir, der am 7. April 2024 schreibt:


לא בוכה הלילה על מותו של אסיר העולם – המחבל ווליד דקה ימ“ש. לצערי, ווליד
דקה סיים את חייו במוות טבעי, ולא כמו תפיסתי לפיה דקה היה אמור לסיים את
תפיסתי לפיה דקה היה אמור לסיים את חייו במסגרת עונש מוות למחבלים

Eine versuchte Übersetzung: „Itamar Bev-Gvir weint nicht über den Tod des Gefangenen, des Terroristen Walid Daqqah, leider sei er eines natürlichen Todes gestorben, nach seiner Meinung hätte Daqqah sein Leben durch die Todesstrafe für Terroristen beendet werden sollen.“

Was würde Florian Klenk schreiben, wenn er dies läse:

Walid Daqqah ist ein 62-jähriger palästinensischer Staatsbürger Israels. Er ist Schriftsteller und Vater einer dreijährigen Tochter. Am 25. März 1986 nahmen die israelischen Streitkräfte den damals 24-jährigen Walid Daqqah fest. Im März 1987 verurteilte ihn ein israelisches Militärgericht zu lebenslanger Haft. Es befand ihn für schuldig, eine der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehende Gruppe befehligt zu haben, die 1984 den israelischen Soldaten Moshe Tamam entführt und getötet hatte. Walid Daqqah wurde nicht verurteilt, weil er den Mord selbst begangen hatte, sondern weil er die Gruppe befehligte, und seine Verurteilung stützte sich nicht auf das israelische Strafrecht, sondern auf die britischen Notstandsgesetze aus dem Jahr 1945, die für eine Verurteilung ein wesentlich niedrigeres Beweismaß vorsehen. Es ist gut dokumentiert, dass israelische Militärgerichte das Recht auf ein faires Verfahren nicht gewährleisten. Darüber hinaus wurde Walid Daqqah während des Verhörs gefoltert und anderweitig misshandelt. Im Jahr 2012 wurde die lebenslange Haftstrafe von Walid Daqqah auf 37 Jahre verkürzt, nachdem der damalige Präsident Schimon Peres seinem Antrag auf Begrenzung der Haftstrafe stattgegeben hatte. Anfang 2018, fünf Jahre vor Ablauf seiner Haftstrafe, wurde er jedoch in einem anderen Fall zu zwei weiteren Jahren Haft verurteilt. Walid Daqqahs Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe der Jahre aufgrund der unzureichenden medizinischen Versorgung durch den israelischen Gefängnisdienst (IPS). Im Jahr 2020 traten gesundheitliche Probleme mit seinem Blut auf, und im Dezember 2022 wurde bei Walid Daqqah eine seltene Form von Knochenmarkkrebs diagnostiziert, die eine dringende Knochenmarktransplantation erforderlich macht. Im Februar 2023 erlitt Walid Daqqah einen Schlaganfall, wurde aber erst eineinhalb Wochen später in ein ziviles Krankenhaus verlegt. Die Verzögerung bei der Notfallbehandlung von Walid Daqqah führte zu einer Reihe weiterer Komplikationen wie Lungenentzündung, Nierenversagen und eine Verringerung der Blutzellen, so dass er sich einer Operation unterziehen musste, bei der der größte Teil seines rechten Lungenflügels entfernt wurde. Er wird derzeit in der Klinik des Ayalon-Gefängnisses (ehemals Ramleh-Gefängnisklinik) festgehalten, die laut einer von Amnesty International überprüften unabhängigen medizinischen Meinung nicht für seinen Gesundheitszustand ausgestattet ist.

Amnesty International

He was arrested in 1986 under the accusation of either being a member [3] or commander, of a Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP)-affiliated group that had abducted and killed an Israeli soldier named Moshe Tamam in 1984. Daqqa was not present at the time of the kidnapping[3] and was not convicted of carrying out the murder himself, but of commanding the group, an accusation he always rejected. He received a life sentence without parole, but his sentence was later reduced to 37 years.[4]

Wikipedia

Würde er, Florian Klenk, das gelesen und zugleich ohne Gerichtsaktenstudium, derart voreilig schreiben, was er schreibt, am 9. April 2024?

Würde er, Florian Klenk, der Aktenstudiermeister, ohne Aktenprüfung derartiges schreiben, was er schreibt, am 9. April 2024?

Ein Terrorist, dessen Killertrupp einen jungen Mann brutal folterte und ermordete, wird zum „Writer“ verklärt. Nein, Amnesty, so geht das einfach nicht.

Ich finde Amnesty ist eine der wichtigsten Organisationen. Amnesty hat Verantwortung. Und natürlich muss man sich für die Rechte von Insassen einsetzen. Aber man kann es nicht auf diese Art machen. Das geht einfach nicht.

Ich hoffe, dass Amnesty-Mitglieder den Mut finden, dieser Art von Geschichtsverdrehung zu widersprechen.

Ich stelle hiermit das Spenden an @amnesty bis auf weiteres ein. So geht das einfach nicht. Das ist nicht jene Organisation, mit der ich mich seit über 30 Jahren verbunden fühle. Vielleicht finden wir wieder zusammen wenn solche Einseitigkeiten aufhören.

Und noch einmal Ben-Gvir, der am 8. April 2024 „sein großes Lob an den Superintendenten der Küstenwache, Danny Levy, und seine Bezirkspolizsten, die in Baka al-Garabiya das Trauerzelt des Terroristen Walid Daqqah abgebaut haben, der den Soldaten Moshe Tamm am 14. entführt und ermordet hat.“

Wenn ein „rechtsextremer Sicherheitsminister“ schon schreibt, daß Walid Daqqah den Soldaten Moshe Tamam entführt und ermordet hat, auch wenn Walid Daqqah bei der Entführung und Ermordung nicht dabei war und dafür nicht verurteilt wurde, sondern dafür, die Gruppe kommandiert zu haben, dann kann ein Jan Fleischhauer am 9. April 2024 nicht anders, als das recht auszumalen, wie Walid Daqqah …

Was für eine elende Shit-Show aus Amnesty geworden ist. Nachdem der „palästinensische Autor“ Walid Daqqa den 19jährigen Moshe Tamam gekidnappt hatte, folterte er ihn zwei Tage, kastrierte ihn, riss ihm die Augen aus und schoss ihm dann in die Brust.

Was für eine Quelle Jan Fleischhauer dafür wohl heranzog? Eine Quelle jedenfalls, die er sofort fallen läßt, als er, von seiner nächsten Quelle wohl, aufmerksam gemacht wurde:

Korrektur: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Daqqa den Jungen nicht selbst verstümmelt hat, sondern das von ihm befehligte Terrorkommando. Auch Eichmann hat übrigens nie selbst geschossen.

Dafür weiß er, Jan Fleischhauer, nun, wofür er wohl seine eigene Quelle sein wird, aber keine Quelle haben dürfte, daß W. D. den Befehl für die Entführung und Ermordung gab, mit wem W. D.es kann nun erst recht verstanden werden, daß er, Fleischhauer, auf Servus-TV eine eigene Sendung hatte, oder noch hat?

Es muß eingestanden werden, es war eine Unvorsichtigkeit, zu lesen, was der „rechtsextreme Sicherheitsminister“, was Florian Klenk, was Jan Fleischhauer auf der Konzernplattform X geschrieben haben, ohne diese Unvorsichtigkeit, wäre es nie dazu gekommen, diesen Namen zu schreiben, wäre es nie dazu gekommen, ein Kapitel mit diesem Namen zu schreiben, ein Kapitel, das nicht von diesem Namensträger handelt, sondern von drei Männern, von denen einer dem so nah und zwei so fern —

Bei Gericht das Jagdmesser ein „Flaschenöffner“, vor der aschermittwöchlichen AfD der „Flaschenöffner“ ein „Knicker“

Im Gericht ist Gerald Grosz das Jagdmesser ein „Flaschenöffner“ — in aschermittwöchlicher Gesinnungsgemeinschaft der „Flaschenöffner“ ein „Knicker“ …

Mehr als das muß nicht mehr geschrieben werden. Zu dem „Flaschenöffner“ wurde schon zu viel geschrieben, vor über einem Jahr. Das von ihm nun als „Flaschenöffner, wie seine fellnerische Anstalt schreibt, bezeichnete Messer, bezeichnete er vor über einem Jahr selbst als „Knicker“ und zeigte sein Jagdmesser auf der AfD-Bühne auch her

Wer das Herausziehen seines „Flaschenöffners“ selbst sehen möchte, wer sich das antun möchte, ihm zuzusehen bei seinem Herausziehen seines Jagdmessers —

Ein Nicker (auch Knicker, Nickfänger, Genickfänger, in Österreich meist Knicker) ist ein 15–25 cm langes und schmales, einseitig scharf geschliffenes Jagdmesser, das neben seiner allgemeinen Verwendung geeignet ist, ein Stück Wild durch einen Stich in den Nacken (Genickstich) über dem obersten Halswirbel (Atlas) zu töten.

er zieht es aus seiner Krachledernen bei 4:43 …

Mit seinem recht hohen Wahrheitsgehalt seiner Aussagen verdient er, Gerald Grosz, wofür er sich bei Fellner junior bedankte, „Zwetschken“ … ob Peter Westenthaler für seinen recht hohen Wahrheitgehalt Birnen bei den Fellners verdient? Das ist eine Frage, die er noch nicht, nein, doch: er mache es ohne

„Ich teile Ihre Meinung nicht, und Sie werden Ihr Leben dafür geben, daß Sie sie äußern.“

Der Satz von der Meinung, wie dieser vor allem von Menschen nachgeredet wird, die beispielsweise gesinnungsgemäß rechtsextrem mit rechts verwecheln, lautet, und das ist hinlänglich bekannt, anders, auch landläufig bekannt ist, daß der Satz von der Meinung nicht von einem Mann verfaßt wurde, sondern von einer Frau.

Der Satz von der Meinung ist menschgemäß eine große Ansage, um nicht zu sagen, eine Angeberei. Denn. Wer würde schon das Leben dafür geben, damit irgendwer eine Meinung, die nicht einmal geteilt wird, sagen darf; wörtlich oder gar ernst ist dieser Satz von der Meinung menschgemäß nicht zu nehmen.

Was ist weither sichtbarer als Feuer, vor allem in der Nacht, die über eine Gesellschaft hereinbricht, die einer Gesellschaft den Tag zur dauernden Nacht wandelt?

Und damit kann auf Johanna Mikl-Leitner zu sprechen gekommen werden, die im „Amtsblatt Bezirkshauptmann Melk“ vom 1. April 2024 verkündet:

Es ist immer wieder schön, hier im Stift Melk zu Gast sein zu dürfen. Niederösterreich ist ein Land mit vielen Stiften und Klöstern, auf die wir unglaublich stolz sind und wo wir uns immer wieder freuen, dass christliche Symbole von weither sichtbar sind“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Seit Jahrzehnten wird immer wieder darauf hingewiesen, daß der Satz von der Meinung nicht von einem französischen Philosophen ist, nicht aber erzählt wird der Anlaß, der zu diesem Satz von der Meinung führte.

Vor 265 Jahren verbot der Vatikan das Buch „De l’esprit“ (Essays on the mind, Diskurs über den Geist des Menschen), vor 265 Jahren wurde dieses Buch mit einem christlichen Kirchenbann belegt, sein Verfasser der Verfolgung ausgesetzt, vor 265 Jahren wurde dieses Buch von Helvétius durch einen Henker in Paris öffentlich verbrannt, mitverbrannt wurde auch ein Buch vom französischen Philosophen, dem bis herauf in die Gegenwart der Satz von der Meinung fälschlich zugeschrieben wird.

What the book could never have done for itself, or for its author, persecution did for them both. ‘On the Mind’ became not the success of a season, but one of the most famous books of the century. The men who had hated it, and had not particularly loved Helvétius, flocked round him now. Voltaire forgave him all injuries, intentional or unintentional. ‘What a fuss about an omelette!’ he had exclaimed when he heard of the burning. How abominably unjust to persecute a man for such an airy trifle as that!{199} ‘I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it,’ was his attitude now. But he soon came, as a Voltaire would come, to swearing that there was no more materialism in ‘On the Mind’ than in Locke, and a thousand more daring things in ‘The Spirit of Laws.’ Turgot and Condorcet forgave the philosophy, in their pity for the philosopher. D’Alembert made common cause with the man with whom he had nothing else in common. Rousseau instantly stopped writing his refutation. Diderot roundly swore ‘On the Mind’ was one of the great books of the age. Though Rome had censured it, cardinals wrote to condole with its author on the treatment it had received. It was translated into almost all European languages. Presently, England published an edition of her own. And Helvétius, when that two years’ exile—a punishment surely only in name?—was over, returning to Paris, found himself the most distinguished man in the capital.

Helvétius was all at once ‘regarded as a child of perdition, and the Queen pitied his mother as if she had produced Anti-Christ.’ Rome banned the accursed thing. On January 31, 1759, the Pope attacked it with his own hand in a letter. On February 6 the Parliament of Paris condemned it. On February 10 it was publicly burned by the hangman, with Voltaire’s ‘Natural Law.’ On April 9 the Sorbonne censured it, and declared it to contain ‘the essence of the poisons’ of all modern literature.

So beschreibt Evelyn Beatrice Hall in ihrem Buch „The friends of Voltaire“ den Anlaß, weshalb sie überhaupt auf den von ihr verfaßten Satz von der Meinung kam, vor rund 120 Jahren.

Weither sichtbar das gläubige Feuer, in diesem Fall das christliche Feuer, weither sichtbar war das christliche Feuer auch vor bald 60 Jahren, genauer, als am 3. Oktober,

»Am Erntedanksonntag des Jahres 1965 brannten am Rhein wieder einmal Bücher. Der evangelische »Jugendbund für Entschiedenes Christentum« warf beim Gesang frommer Lieder »Schundhefte« sowie Werke von Kästner, Grass, Camus, Sagan und Nabokov ins Feuer. Das Ordnungsamt hatte die Aktion offiziell genehmigt. Der CVJM sah in ihr einen »Akt der Notwehr«.

Bei der Bibellesung war es um die Aufgabe des Menschen gegangen, sich selber und seine Umwelt rein zu halten. Die jungen Leute hätten sofort Konsequenzen ziehen wollen, berichtet Schwester Brigitte später einem Reporter der NRZ. „Einer schlug schließlich vor, jeder solle die Schriften mitbringen, die eine schlechte Wirkung auf ihn ausgeübt haben. Um ein Bekenntnis gegen das Böse abzulegen, sollten sie öffentlich verbrannt werden.“ Keine Sekunde lang sei ihr der Gedanke gekommen, man tue es den Nazis gleich, beteuerte Schwester Brigitte. „Wir wollten doch etwas ganz anderes – das Gute!“

Das Ziel der Christen: sich selbst und die Umwelt rein halten
Jemand hatte eine Gitarre dabei. Alle sangen fromme Lieder. Schwester Brigitte warf noch schnell einen Blick auf das gesammelte Material. Bei einigen Büchern hatte sie zwar Bedenken, aber im Großen und Ganzen stand sie hinter der Aktion, die ihre ältere Kollegin Schwester Christa, die eigentliche Leiterin dieser Jugendgruppe des „Bundes Entschiedener Christen“, vor vier Wochen mit den Jugendlichen abgesprochen hatte.

Aber nicht nur in Düsseldorf wurden 206 Jahre nach der Verbrennung des Geistes des Menschen wieder und weiter Bücher verbrannt auf gläubigen Befehl im Geheiß des mikl-leitnerischen Allahs, auch in Brugg, dort angeführt von einem Mann, der „Schundpapst“ genannt wurde …

Was Erich Kästner 1965 widerfuhr, was Erich Kästner 32 Jahre zuvor auch schon widerfuhr, wäre Erich Kästner auch 265 Jahre zuvor widerfahren worden – verbrennt zu werden.

Die Wiederbetätigung der Glauben seit 206 Jahren, und nicht erst seit 206 Jahren, sondern seit einer Ewigkeit, so wird wohl die von Gläubigen angebetete Ewigkeit verstanden und auf ewig eingesetzt werden wollen …

Und was dem vatikanischen Allah Eingebung, ist nicht weithin sichtbar, aber weithin festgeschrieben zur Weiterbetägung und auch einer Niederösterreichischen auferlegt,

ihren „Leit“ stolz zu verkünden, als Kultur, über die staatlichen Gesetze sind zu stellen der Evangelien

so in Melk wie in Kloster…

Die Stadt Melk könne sich glücklich schätzen, das Stift in der Stadtmitte zu haben. „Es ist unsere Verantwortung und Verpflichtung, diese Stifte und Klöster in die kommenden Generationen gut weiterzutragen. Da kommt der Denkmalpflege eine große Bedeutung zu“, unterstrich die Landeshauptfrau, die ergänzte,

und das ergänzte die Niederösterreichische nicht, aber es ist zu ergänzen, zur Verkündigung der heiligen Johanna der Klosterhöfe1

in Wien kommt gerade der „Denkmalpflege eine große Bedeutung zu“,

das Denkmal eines christschwarzen Parteikameraden der Niederösterreichischen wird gereinigt, gesäubert, recht herausgeputzt …

1 Es gibt bereits ein Stück über eine heilige Johanna in Chicago, aber vielleicht sucht gerade eine Theaterautorin Stoff für ein Stück, das in der Gegenwart spielt; der Titel dafür wird gerne unentgeltlich beigesteuert: Die heilige Johanna der Klosterhöfe

S. G. Tallentyre/Evelyn Beatrice Hall: „Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie sie äußern dürfen.“

Wie notwendig es ist, daß immer wieder und nun auch von Gerald Krieghofer in seinem Buch „Die besten falschesten Zitate aller Zeiten“ darauf aufmerksam gemacht wird, also in Österreich und für Österreich darauf aufmerksam zu machen ist, daß dieses Zitat in der Überschrift nicht von Voltaire ist, bewiesen auch vor fünf Jahren Pamela Rendi-Wagner und Susanne Fürst —

Herr Präsident! Hohes Haus! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Bundespräsident! Das öster­reichische Parlament beginnt heute mit seiner Arbeit für die kommenden fünf Jahre – ich hoffe, es werden fünf Jahre –, und es sollte für uns alle, nicht nur für die neuen Abgeordneten hier im Hohen Haus, zu denen ich auch sprechen und denen ich zu diesem wichtigen, ersten Tag in diesem wunderbaren Parlament gratulieren möchte, ein Neubeginn sein. Es war der französische Aufklärer Voltaire, der einmal gesagt hat: „Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie sie äußern dürfen.“ – Ja, andere Meinungen gelten lassen, respektieren, das ist das Wesen der Demokratie, und, wenn Sie so wollen, die Herzkammer der Demokratie ist dieses Hohe Haus, ist das Parlament. Es ist der zentrale Ort einer fairen politischen Debatte.

Das war am 23. Oktober 2019, in der ersten Sitzung des Nationalrates.

Es ist auch nicht rechtsextrem, wenn man für eine strikte Migrations- und Asylpolitik ist; es ist nicht rechtsextrem, wenn man sich für Grenzschutz ausspricht; es ist auch nicht rassistisch, wenn ich mich gegen unkontrollierte Einwanderung und deren Folgen aus­spreche; ich bin auch nicht sexistisch und auch nicht frauenfeindlich, wenn ich mich gegen die Genderideologie ausspreche, sondern das sind legitime politische Meinun­gen. Klubobfrau Rendi-Wagner hat dankenswerterweise Voltaire zitiert. – Das alles hat Voltaire gemeint. (Beifall bei der FPÖ.)

„Das alles hat Voltaire gemeint.“ Sagt Susanne Fürst. Das alles hat Voltaire nicht gemeint, weil Voltaire das nicht geschrieben hat, worauf sich Susanne Fürst unter Bezugnahme auf Pamela Rendi-Wanger bezieht; was sie, Susanne Fürst, meint, ist das, was ihr kleiner Gebirgsjäger, der vor ihr sprach, ihr zu meinen vorgesprach.

Ich denke, meine sehr geehrten Damen und Herren, dass das demokratische Spek­trum ein sehr breites ist – von ganz links beginnend über die Mitte bis hin zu rechten Parteien. Wer aber den Fehler begeht, rechts mit rechtsextrem zu verwechseln oder gleichzusetzen und damit eine Form der Verunglimpfung zu betreiben, hat aus meiner Sicht diese Grundregeln der Demokratie nicht verstanden. (Beifall bei der FPÖ.)

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der freiheitliche Kandidat für das Amt des Dritten Nationalratspräsidenten ist Norbert Hofer. Für die, die schon länger im Haus sind, ist er kein Unbekannter: Er ist 2006 hier eingezogen, also ein erfahrener Parla­mentarier. Er war in den Jahren von 2013 bis 2017 bereits einmal Dritter National­rats­präsident, und ich denke, dass es keine Übertreibung ist, wenn ich sage, dass er sich in dieser Zeit durch seine Amtsführung über alle Lager hinweg großes Ansehen und ein hohes Maß an Vertrauen erarbeitet hat. Seine Vorsitzführung ist immer objektiv und unparteiisch gewesen. Er hat dieses Amt tadellos geführt und durch seine Art der Amtsführung, durch die Besonnenheit, die er dabei an den Tag gelegt hat, auch einen großen Beitrag zur viel strapazierten Würde dieses Hauses geleistet. (Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP.)

Gerade deshalb ist es mir ein inneres Bedürfnis, mich am Ende meiner Ausführungen noch einmal an die neuerlich eingezogene Fraktion der Grünen, die sich dazu ent­schlossen hat, Norbert Hofer heute zu boykottieren, zu wenden: Sie wissen, dass Sie damit einen Mandatar boykottieren, der vor gar nicht allzu langer Zeit in einer Per­sönlichkeitswahl – ich spreche von der Bundespräsidentenwahl – 2,1 Millionen und noch ein paar mehr Wählerinnen und Wähler hat überzeugen können. Das ist, glaube ich, ein sehr, sehr eindrucksvolles Votum, auf das kein einziger anderer Mandatar in diesem Haus – und ich glaube, es gibt auch in der Vergangenheit keinen – zurück­blicken kann.

Ich weiß nicht, ob das der Sinn der Übung ist, die die Grünen mit dieser Gegen­kan­didatur betreiben; diese zeigt mir und auch denjenigen, die diese Entwicklung in den letzten Stunden genau beobachtet haben, aber, dass halt leider hinter der Fassade dieser hippen – man möchte manchmal fast sagen: putzigen – Ökopartei, hinter die­sem putzigen Mäntelchen samt den dazugehörigen Papptafeln – (auf eine neben dem Sitzplatz von Abg. Kogler auf dem Boden stehende Tafel weisend:) Herr Klubobmann Kogler hat wieder eine mitgebracht – in Wahrheit doch eine knallharte linkslinke Gesin­nung steht, die immer auch Gefahr läuft, in eine totalitäre Richtung zu kippen. (Beifall bei der FPÖ. Heiterkeit bei den Grünen und bei Abgeordneten der SPÖ. – Zwi­schenruf bei der SPÖ.) Ich sage das dazu, weil es für jeden erkennbar ist.

Und sie, Susanne Fürst, spricht —

Gestern wurden Meldungen gebracht, waren Aussagen in den Medien, wonach Norbert Hofer der Chef einer rechtsextremen Partei sei und daher nicht Dritter Nationalratspräsident sein könne. Es hat sich leider eingebürgert, dass solche scharfen Begriffe sehr inflationär verwendet werden, dass rechts und rechtsextrem vermischt werden und dass jeder, der eine abweichende, eine nicht genehme Meinung hat, den Stempel rechtsextrem draufkriegt. Man will den politischen Mitbewerber hier diskreditieren. (Beifall bei der FPÖ.)

Der Kollege, der gestern diese unfairen Meldungen über Norbert Hofer gespielt hat, meint, dass Grenzschutz ein Angriff auf den europäischen Geist ist, der offensichtlich darin besteht, dass man sich überrennen lässt. Das wusste ich nicht! Die Mehrheit der Bevölkerung will das aber, sehr viele Men­schen wollen einen Grenzschutz, weil es natürlich dem Hausverstand, der Ver­nunft und der natürlichen Selbstbehauptung entspricht. Nun, was muss man als Min­derheitenvertreter machen? – Man muss diese Meinung diffamieren. Man muss sagen, sie ist extrem, sie ist radikal, sie ist fremdenfeindlich, sie ist verwerflich, und jeden, der diese Meinung vertritt, muss man in dieses Eck stellen, bis sich dann niemand mehr traut, das zu vertreten. Das ist die Methode. So sollen sich zulässige politische Meinun­gen in der Diskussion auflösen und aus ihr verschwinden.

Dem stellen wir uns entgegen, daher ernten wir sehr viele Anfeindungen. Die FPÖ ist eine demokratische, rechte Partei. Norbert Hofer ist der Chef einer demokratischen, rechten Partei. Wir haben Wahlergebnisse immer akzeptiert, obwohl uns schon sehr viele Ergebnisse nicht gepasst haben, wie Sie sich vorstellen können. Wir haben keine wöchentlichen Donnerstagsdemonstrationen gegen Wahlergebnisse, die uns nicht ge­passt haben, auf die Beine gestellt. Wir haben immer gesagt: Der Wähler ist am Wort, das wird akzeptiert.

Wenn ich mir die Gegenkandidatin anschaue, die hier als Signal für ein weltoffenes, zukunftsorientiertes Österreich hingestellt wird und die ein Weltbild von Toleranz und Vielfalt hat – nur ganz kurz: für uns gilt das schon einmal nicht, also wir gehören da nicht dazu, wir sind in diese Vielfalt offensichtlich nicht eingebettet –: Auch bei der Weltoffenheit wird der Sinn total verwischt. Weltoffenheit ist für mich das Schätzen von, das Interesse an fremden Kulturen, fremden Menschen in ihren Ländern, natürlich auch das Schätzen der eigenen Kultur. Weltoffenheit ist für mich nicht das Befürworten einer unkontrollierten Masseneinwanderung, so wie sich das jetzt gewandelt hat. (Beifall bei der FPÖ.)

Wenn die frühere Rektorin der Akademie der bildenden Künste dieses Haus Einwan­derern zur Verfügung stellt, die illegal zu uns gekommen sind, sie dort nächtigen lässt, sie dort politisch agieren lässt, dann hat das mit Weltoffenheit, mit Toleranz, mit Vielfalt nicht das Geringste zu tun, sondern es ist ein Missbrauch ihrer Stellung. (Beifall bei der FPÖ.)

Nur um das noch zu untermauern: Sie bezeichnet ihre eigene Rektoratstätigkeit als all-female queer-feministisches Rektorat. Ich weiß nicht, was das ist, sie wird es uns wahrscheinlich in folgenden Diskussionen noch erklären. (Zwischenruf der Abg. Kucharowits.) Ich erahne nur, dass es mit Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt nicht besonders viel zu tun hat, sondern dass das einfach eine politische Agenda ist. Das heißt, wir merken uns: Wer immer noch glaubt, dass die Akademie der bildenden Künste irgendetwas mit Ästhetik, mit Kunst, mit Kultur, mit Bildhauerei, mit Malerei zu tun hat, ist vollkommen naiv. Das ist offensichtlich eine politische Akademie geworden. Das ist sehr bedauerlich.

Ich komme zum Schluss: Es wäre mir der Anblick des Gesichtsausdrucks unseres wohl auch künftigen Nationalrats­präsi­den­ten Wolfgang Sobotka sehr viel wert, wenn er sich in einem all-female queer-femi­nistischen Nationalratspräsidium, einem hochpolitischen Nationalratspräsidium wieder­finden würde. (Zwischenrufe der Abgeordneten Heinisch-Hosek und Kucharowits.) Aus staatspolitischer Räson würde ich aber doch an Sie appellieren, Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten zu wählen, ob aus Usance oder nicht; aber bitte nicht nur aus Usance, denn er ist der dafür am besten geeignete Kandidat. 

Ihr Hofer wurde gewählt, und das mit einer Mehrheit, die ihre Hofer

außerhalb des Parlaments je nie erhalten haben und je bekommen werden …

Wo Pamela Rendi-Wagner das Voltaire untergeschobene Zitat ausgegraben hat, wird nicht gewußt, will auch nicht vermutet werden, woher es Susanne Fürst hat, das ist wohl leichter nachzuvollziehen, ist es doch ein Lebenszitat eines Nationalratspräsidenten ihrer Partei, der es bereits vor weit über zehn Jahren zu seinem Leitspruch —

Aber, in diesem Land der Voltaire, kann sie in Österreich es auch von anderen auf- und für sich geschnappt haben …

Von wem sie es betimmt nicht haben, ist von Milan Kundera, der einmal schrieb:

In einem Brief an Helvétius schrieb Voltaire den wunderbaren Satz: „Ich teile zwar nicht Ihre Meinung, aber ich werde Ihr Recht, sie zu äußern, bis in den Tod verteidigen.“

Und das war 1983 in seinem Essay Un occident kidnappé, erstmals jedoch in deutscher Übersetzung erschienen, vierzig Jahre später, also 2023: Der entführte Westen. Verlag Kampa, Zürich, Schweiz. Es ist kein Vorwurf an Milan Kundera, wie leicht etwas Falschem erlegen werden kann, ist gerade heutzutage mit all den Verkehrungen und Verdrehungen, der sich in Österreich exemplarisch die identitäre Parlamentspartei schamlos bedient, leicht nachzuvollziehen, jedoch der Verlag hätte, vierzig Jahre später, nachdem so lange, lange schon bekannt ist, daß es nicht Voltaire war, sondern S. G. Tallentyre respektive Evelyn Beatrice Hall es war, die diesen „wunderbaren Satz“ schrieb, die sie sich dafür bereits 1945 entschuldigte, der Verlag hätte dabei das von Milan Kundera Geschriebene vollkommen unverändert belassen können, und nur mit einer Fußnote versehen erklären können, wer tatsächlich die Verfasserin dieses „wunderbaren Satzes“ ist.

PS Auf Helvétius wird noch zu sprechen kommen sein, denn es kann das christliche Brauchtum in Österreich einer zurzeitigen christschwarzen Regierungspartei, die sich in ihren letzten Regierungstagen anschickt, dieses als ihren Leitkulturaltar herzurichten —

Bonobos bauen keine Brücken

Am 15. Juli 2023 sprechen Marc Friedrich, Barbara Kolm, Steffen Krug und Markus Krall nicht über das, worüber seit längerem gerne etwas mehr gelernt würde werden wollen, worin, wie schon zu erfahren war, allen voran Markus Krall unter diesen Expertinnen ein, mehr, der Experte ist. Aber weil sie nicht über diese seine besondere Expertise sprechen, worin Markus Krall, einfach wie kurz gesagt, der Experte ist, fehlte in dieser Runde ein Gast aus Österreich, der aus Villach, dem filosofischen Nabel der Welt, kommende und nicht nur auf Villach einwirkende Filosof, der erhellende Ergänzungen zu den Ausführungen des Markus Krall in seinem Spezialwissen des „Ökosystems“ der —

Was hätte das für eine Lehrstunde sein können, mit den krallschen Ausführungen über das „Ökosystem“ und den lehrreichen Ergänzungen des villacherischen Filosofen besonders zum Brückenbau, wie ausführlich hätte der Filosof belegt und das krallische Ökosystem bestätigt, wer und wer nicht Brücken

Statt dem Filosofen aber ist eine ebenso gehaltvolle Expertin geladen, immerhin auch eine aus Österreich, die zu diesem Gesprächszeitpunkt noch Vizepräsidentin der österreichischen Nationalbank ist, und so sprechen sie ebenso geistreich, wie sie über das, einfach wie kurz gesagt, System gesprochen hätten, wenn der filosofische Beistand für den Experten in die Runde geladen gewesen wäre, deren Titel hätte sein können: Bonobos bauen keine Brücken.

Ob Marc Friedrich, der, das muß zugegeben werden, bis zum Ansehen dieser Gesprächsrunde gänzlich Unbekannte, etwas hätte beisteuern können, wird nicht gewußt; es kann aber, wenn, sofern es gewollt wird, Informationen über den, einfach wie kurz gesagt, Moneyfixer eingeholt werden, davon ausgegangen werden, daß er sich in der Sekunde ebenfalls als ein Experte auf dem Spezialgebiet des Experten geoutet hätte. Es darf hier das englische Wort verwendet werden, werden doch von dieser Runde der Expertinnen, Beleg ihrer Weltlmännischkeit, mannigfach englische Phrasen eingestreut.

Zum großen Bedauern ist, wie gesagt, nichts weiter von dem Spezialwissen des Experten aus diesem Gespräch der Experten zu erfahren, sondern … Damit könnte das Kapitel auch schon enden, wären in diesem Gespräch nicht ein paar Aussagen gefallen, die schmerzlich vermissen lassen, daß nicht über das Spezialfach des Experten gesprochen wurde, was wäre das für ein informatives, lehrreiches Gespräch geworden, wenn sie nicht über das gesprochen hätten, worüber sie sprechen, am 15. Juli 2023. Sie sprechen, damit Sie das Bedauern verstehen, statt über das System des Experten und des Filosofen, sprechen sie … ein paar Zitate aus diesem Gespräch am Ende —

Steffen Krug: Herzlich willkommen zur Alpha-Trio-Sommerausgabe 2023, hier aus dem Taunus wieder, und wir haben das Sommerloch[…] glücklicherweise habe ich nach langen, langen Jahren, nachdem wir uns aus den Augen verloren haben, Barbara, haben wir über unseren gemeinsamen Bekannten, den Thomas Bachheimer, wieder Kontakt bekommen […]

Thomas Bachheimer, ein bedeutender Mann, aus Österreich, der dort auftritt, wo nur die Bedeutendsten auftreten, in Österreich, beispielsweise eine volkstanzelnde — wer schlecht hört, hört volkskanz’lnde — Persönlichkeit … bloß so eine Persönlichkeit kann den Kontakt zu einer Vizepräsidentin —

Steffen Krug: Barbara Kolm ist mittlerweile Vizepräsidentin der österreichischen Nationalbank, hat also, was gerade diese Themen angeht, noch einmal einen ganz anderen Einblick. Und war auch gerade, wie sie mir sagte, kommt grade aus dem Flieger und war in Japan und China unterwegs und zwischendurch auch mal in Denver und ist jetzt grad hier gelandet. Und Barbara vielen, vielen herzlichen Dank, daß Du die Zeit nimmst, ich weiß, das ist totaler Jetlag, den Du jetzt eigentlich hast […] Heute mal ausnahmsweise auf der Rechtsaußen-Position der Markus Krall, das war ihm heute wichtig, rechtsaußen, das läßt nichts gutes ahnen […] Und, ja, zu dieser Ausgabe in der Mitte unser Moneyfixer […] Marc Friedrich […]

Barbara Kolm: Ich muß gleich zwei Disclaimer machen. Der erste ist, der leichtere, meine Stimme ist ziemlich angegriffen, ich habe gestern zwei lange Vorträge gehalten und Interviews geben […] Mein Team behauptet dann immer, wenn ich mit so einer Stimme sprich, dann kling ich wie die Zarah Leander. Ich hoffe, die Inhalte sind dann besser, als wenn sie das singen würde. Aber. Und der zweite Disclaimer ist, natürlich spreche ich nicht für die EBZ, ich spreche als Privatperson, als Barbara Kolm, ich sprech auch nicht für die österreichische Nationalbank, das ist immer ganz wichtig, nichtsdestotrotz habe ich natürlich entsprechende Meinungen und werde bei manchen Fragen vielleicht ein bisschen elegant diese umschiffen, aber ich glaub, jeder, der mich kennt, weiß dann ganz genau, wie das zu verstehen ist, und wie der Markus und ich uns auch sehr lang schon kennen, der würde dann vielleicht noch einmal etwas draufsetzen.

Marc Friedrich:

Markus Krall:

Da nichts vom Spezialfach des Experten gelernt werden konnte, weil über dieses nicht referiert wurde, kann bloß erzählt werden, was sonst, etwas von Steffen Krug

Die ROLAND BAADER-Auszeichnung wurde durch das Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) gestiftet. Die Preisträger werden durch eine Jury gewählt, der neben dem jeweils aktuellen Preisträger auch Daniel Baader (Familie Roland Baader), Olivier Kessler (Liberales Institut Schweiz), Steffen Krug (IfAAM-Institut Hamburg) sowie Prof. Thorsten Polleit (Ludwig von Mises Institut Deutschland) angehören.

mit seinem Institut für Austrian Asset Management, mit Sitz, so steht es im Impressum, in Ungarn, wo sonst als in Ungarn bei den Gesinnungsgleichen

es könnte gesagt werden, je freiheitlicher, desto mehr zieht es gen

Der Sohn von Roland Baader über die Roland Baader-Auszeichnung: Als einer der meistgelesenen Freiheitsautoren im deutschsprachigen Raum hat er mit seinen Büchern, Artikeln und an deren Publikationen in den vergangenen 25 Jahren Menschen aus allen Schichten und jeden Alters die Freiheitslehren des (Klassischen) Liberalismus und die Ideen der Österreichischen Schule in verständlicher, eindringlicher und wortgewaltiger Sprache nahegebracht. Mit der ROLAND BAADER-Auszeichnung sollen Leistungen und Verdienste anerkennend gewürdigt und herausgestellt werden, die im Zusammenhang stehen mit den freiheitlichen Idealen, denen sich Roland Baader verbunden und verpflichtet gefühlt hat. Den Preis erhalten schöpferisch tätige Personen (Publizisten, Unternehmer, etc.

Ein objektiv ausgewählter Preisträger gesinnungsgemäß Markus Krall, die schöpferische tätige Person mit freiheitlichen Idealen

Das Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) gibt bekannt, dass der Autor und Jurist Carlos A. Gebauer die ROLAND BAADER-Auszeichnung 2024 erhält. Die Verleihung des Preises findet am 01.06.2024 in Waghäusel-Kirrlach im Rahmen des ROLAND BAADER-Treffens 2024 statt. […] Man kann in Carlos A. Gebauer geradezu die Verkörperung des ermutigenden Satzes von Hölderlin „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ sehen:

in Wien zur Zeit eine Denkmalparole, verkündet von

einer Sitzenden auf der Mölker Bastei

Steffen Krug weiß Personen mit freiheitlichen Idealen ausfindig zu machen, und sie augenblicklich zu interviewen:

Steffen Krug: Ich bin hier mit Hans Georg Maaßen auf den Hayektagen 2023. Herr Maaßen, die meisten bringen Sie noch in Verbindung mit ihrem Posten als ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Wie kommt es, daß wir Sie heute beim Jahrestreffen der Hayek-Gesellschaft in Erfurt antreffen?

Hans Georg Maaßen: Ich bin seit gut einem Jahr Mitglied der Hayek-Gesellschaft und ich habe mich auch sehr gefreut darüber, daß man mich aufgenommen hat und mich verbindet einiges mit Hayek, auch wenn man es vielleicht nicht so sieht oder denkt, ich bin ja, wie Sie wissen, ehemaliger Geheimdienstchef […] und was mir an Hayek gefallen hat, daß er eigentlich staatswissenschaftlich gedacht hat, also nicht nur der Ökonom war, sondern sich auch mit der liberalen Gesellschaftsform beschäftigt hat.

Institute über Institute, und wer so schöpferisch wie Markus Krall ist, ist gesinnungsgemäß vielen Instituten recht willkommen, auch etwa dem „Austrian Institute of Economics and Social Philosophy (kurz: Austrian Institute)“, dessen Präsident ein „Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce, Rom (1990-2020), seit 2020 Visiting Professor“ und mitarbeitende Hochgradige wie ein „Wirtschaftsredakteur bei eXXpress“ …

Institute über Gesellschaften, und dabei voran immer wieder Österreich

„Wenn ich mir was wünschen dürfte, käm‘ ich in Verlegenheit, was ich mir denn wünschen sollte“, dieser von Charlotte Rampling gesungene Refrain müßte in diesem Fall geändert werden auf

Wenn ich mir das leisten könnt‘, käm‘ ich nicht in Verlegenheit, wen ich mir denn wünschen sollt‘, am 13. Juli 2024 in Königstein, für ein „exklusives Dinner mit einem Gastgeber Ihrer Wahl um € 1.699“ … die Wahl fiele nicht auf die nun Ehemalige der österreichischen Nationalbank, sondern auf Markus Krall, mit der höflichen Bitte an ihn, beim exklusiven Dinner eklusiv seine ureigene Expertise …

„Rising Star Business-Netzwerk Club Tirol nahm in den Räumen der Signa-Holding von Renè Benko Gestalt an“

Es werden nicht tausend Kapitel zu Friedrich Hayek werden, aber ein Kapitel wird es doch noch werden. Eines, das nur von Österreich erzählt. Von der Vernetzung in Österreich von Menschen, denen das Erbe Hayeks ihr Gral

Und eine war, und nicht nur hier, mit dabei, als

Rasch waren unter den in Wien lebenden TirolerInnen engagierte Mitstreiter gefunden, darunter Renate Danler (heute Vizepräsidentin des Clubs), Sepp Ebenbichler (heute Betreiber des Schönbrunnerbad) und Barbara Kolm (heute Vizepräsidentin der Österreichischen Nationalbank). Im September gab es ein erstes Treffen von Dutzenden Interessierten in den Räumen der Signa-Holding von Renè Benko. Viele zeigten sich begeistert und der Club Tirol nahm Gestalt an.

Das war 2008, mit einem „großen Fest“ wurden 2018 zehn Jahre gefeiert, 2011 erhielt René Benko

Gemäß dem Motto „Identität verbindet und vorbildliche Beispiele motivieren“, vergibt der Club Tirol, das Business Netzwerk für Tiroler/innen in Wien bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung „Tiroler/in des Jahres“. Es war demnach ein Highlight des Abends, als Landeshauptmann Platter und Club Tirol-Präsident Julian Hadschieff die begehrte Auszeichnung an Prof. Christian Keuschnigg übergaben, seit Juni 2012 neuer Direktor des Instituts für höhere Studien (IHS) in Wien. Laudatorin Dr. Barbara Kolm, Präsidentin des Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Centers, würdigte die Leistungen Keuschniggs in der Wissenschaft und seine Bedeutung als Nationalökonom, der weit über die Grenzen Tirols und Österreichs hinaus Bekanntheit erlangt hat. Den 1959 in St. Johann in Tirol geborenen Ökonomen führte sein Weg vor seiner neuen Tätigkeit als IHS-Direktor an die renommierten Universitäten von Princeton oder Oxford und zuletzt an die Universität St. Gallen, wo er seit 2000 eine Professur im Fach Nationalökonomie innehat. Die Trophäe, bezeichnenderweise auf den vielsagenden Namen „Rising Star“ getauft, wurde heuer erstmals vom Tiroler Paradeunternehmen Swarovski entworfen und zur Verfügung gestellt. Im Vorjahr gab es gleich zwei Sieger – Biennale 2011 Komissärin Univ.-Prof. Eva Schlegel und Immobilientycoon René Benko.

die „begehrte Auszeichnung Tiroler des Jahres“, und das ist nur billig und recht, daß der „Immobilientycoon“ als erster Gleicher unter Gleichen die Auszeichnung erhielt, nahm doch in seinen Signa-Holding-Räumen Gestalt an, was heute, sechzehn Jahre später, so erfolgreich in aller Munde —

„Das Business-Netzwerk für Tiroler/innen in Wien“, versucht zu sagen, Abbild jedwedes Netzwerk in Österreich schlechthin …

Mit einem, der von sich selbst sagt, der Hayek-Gesellschaft in Deutschland anzugehören, soll das Kapitel Hayek geschlossen werden, es ist ein Mann, von dem manches zu erzählen war, von dem nichts mehr erzählt werden will, außer, daß er beispielsweise einem Mann einmal ein Interview gab, das alles sagt,

das noch einmal alles sagt, was zu diesem Mann zu sagen ist, und dieser Mann gab einem Mann, der in Deutschland „Salonfaschist“ genannt wird und in Österreich erst vor kurzem im österreichischen Parlament, in den parlamentarischen Räumen einer österreichischen Parlamentspartei auftrat,

ein Interview, er gab einem „Salonfaschisten“, der in Österreich allenthalben auch auf Kongressen auftritt, auf denen auch schon ein Mann auftrat, dem die Vorsehung träumt, in Österreich volkszukanzlern

und doch, ein Mann soll einmal noch erwähnt werden, ehe das Kapitel Hayek für immer geschlossen wird,

der Mann, der nun für einen Mann, der jetzt ebenfalls, so erfolgreich wie stets, in aller Munde ist, wenn von der benkoischen Signa zu berichten ist,

ein von dem Hayek-Institut ausgezeichneter Arbeitgeber ist

Wie anders hingegen in Deutschland, und das nicht nur, was das Geschäft betrifft, dem das österreichische Business-Netzwerk keine Leitkultur ist, wie „Capital“ bereits am 20. Mai 2019, also schon vor fünf Jahren, zu berichten wußte:

Dennoch ringt Benko in Deutschland bis heute um Anerkennung. Während er daheim von Bundeskanzlern und Wirtschaftsbossen hofiert wird, bleiben hierzulande viele auf Distanz, denen Benko zu glatt ist, sein Konzern zu undurchsichtig, seine Geschichte zu gut, um wahr zu sein. Als er 2015 auch noch den Karstadt-Rivalen Kaufhof übernehmen wollte, nannten ihn die Gewerkschaften einen „Hasardeur“. Für andere ist er ein „Trickser“. Woher kommt dieses Misstrauen? Und wie steht es wirklich um Benkos Imperium?