Außerdem wurden dort drei Hakenkreuze mit der Überschrift „es ist an der zeit (sic) macht euch bereit“ entdeckt[.]
Woher sie es haben, die Losung, die Parole „Macht euch bereit“, ist nicht schwer herauszufinden, die es auf eine Info-Tafel des S-Bahnhofs Waidmannslust schrieben, sie verrieten es durch die drei Hakenkreuze selbst, wollten es treustolz zu ihrer Ehre verkündet wissen.
nun öffnet die tore und macht euch bereit (lied der motorflieger) Walter von Müller flieger sind sieger – neue fliegerlieder, 1941 G SV193 SoldVaterl, TextNoten, 2 Strophen, Tonart: F, Einzigartig
Es ist nicht das einzige Lied, wie desselben Tages aus dem „Handbuch deutscher Musiker 1933-1945“ zu erfahren ist, das die Parole „Macht euch bereit“ zu singen aus längst verwichener Zeit in die Gegenwart …
K. Fiebig: (Morgenlied) Auf, auf, macht euch bereit (T. E. Leibi)
Wenn am letzten Tage des November in ihrem Jahr ’24 am Heldenplatz in Wien die Losung „Macht euch bereit“ gar vorgetragen, gesungen wird, dann wohl in „Tonart F“ … Was sich die Burschen, seien sie nach Jahren tatsächlich Burschen, seien sie im Gemüte noch Burschen, vom „Morgen“ erhoffen, ist nicht das, was sie sich von ihrem „Morgen“ ersehnen; was sie vom „Morgen“ bekommen werden, in der Gegenwart, ist das, was ihre Vorgängerinnen von der „großen Zeit“ bekamen, und das hat John Heartfield bereits vor 87 Jahren in einer Montage deutlich vor Augen geführt, im Jahr 1937, dazu reichte ihm die Bildunterschrift:
„Macht euch bereit, macht euch bereit, jetzt segeln wir in die GROSSE ZEIT!“
Darüber ist ein Segelschiff zu sehen, dessen Segeln sind „Brotkarte“, „Fettkarte“ … in diesem Segelschiff wieder am Heldenplatz im November ’24 zum Anstellen um Brot …
Vielleicht weiß er selbst noch gar nicht um alle Usancen, aber bald kommt ein Patriot zu ihm, der recht viel von Usancen versteht, von gesinnungsgemäßen Gepflogenheiten.
Von dem Dritten ist ein Ausspruch aus seiner Laufbahn in Erinnerung geblieben, der unterschiedlich zitiert wird, einmal: „Sie werden sich noch wundern, was alles gehen wird.“ Einmal auch so: „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Im Grunde aber gibt es nichts zu wundern, weder darüber, was alles weiter möglich ist, noch darüber, was alles schon wieder geht, dabei ist nicht einmal noch eine Woche nach der Mache vergangen. Und von diesem Gemachten wird, vielleicht, in Erinnerung bleiben: Usancen – manches wiederbelebt werden muß.
NS Im letzten Kapitel wurde erzählt, es werde am 9. November eine Demonstration unter der Parole „Macht euch bereit“ geben, die ist nun, wird berichtet, verschoben auf den 30. November … Hier kommt also nicht der Spruch „Je eher, desto besser“ zur Anwendung, für diesen Umzug, der für die rosenkranzsche Partei mit ihrem auf Usancen bestehenden Bergführer in Marsch gesetzt werden soll, vielleicht wurde auch einfach nicht bedacht, wie lange es dauert, sich bereit zu machen, für eine volle Wichs …
Zu der Parole „Macht euch bereit“ wäre noch etwas zu sagen, vielleicht im nächsten Kapitel.
NNS Es soll, auch wenn dies gleich als Gerücht abzutun ist, Zeit sein, je eher, desto besser, eine eigene Fahne für das Parlament Österreichs endlich geben, das Parlament soll auf dieser Fahne durch seine Vertäfelung gleich als Fahne erkennbar sein, und es soll eine Bannerfahne werden, in dieser Gestaltung dann auch nicht etwa mit der peruanischen Flagge verwechselbar, das der Spitze des Nationalratspräsidenten fortan ersparte zu erklären, was für einen Anstecker sie trage.
Für einen narbenveredelten Recken von rechtem Schrot und Korn wäre es wohl ein Eingeständnis seiner Schwäche, spräche er das Wort „Frau“ aus, so findet er ein anderes Wort, nicht aber um geschlechtsneutral zu formulieren, sondern erst gar nicht die Idee in die Welt zu setzen, eine Frau könnte das werden und sein, zu dem er nun gemacht wurde: Nationalratspräsidentin …
Es wird manchmal behauptet, der Nationalratspräsident sei der zweitmächtigste Mann, sei die zweitmächtigste Person in der Republik.
Für seine gesinnungsgemäße Parlamentspartei muß das ein sie beruhigendes Signal sein, ist sie doch gesinnungsgemäß ganz vom Willen erfüllt, so wenig Frauen wie irgend nur möglich sollen im Parlament sein, auch wenn es vor der Wahl am 29. September 2024 noch verkündet ward:
Dabei hatte [H. K] im Wahlkampf noch getönt, dass das erstmals angewandte „Reißverschlusssystem“, mit dem sich Männer und Frauen auf der Bundesliste abwechseln, Abhilfe schaffen würde.
Tatsächlich schickt [seine Partei] nun aber lediglich 13 Frauen in den Nationalrat. Das entspricht bei insgesamt 57 blauen Abgeordneten nur 23 Prozent.
Die Mannen dieser Partei werden wohl unter „Reißverschlusssystem“ verstehen, Frauen dürfen ihnen den Reißverschluß weiterhin öffnen, wie es eben in Ehen auch nach den Vorstellungen des nun gemachten Nationalratspräsidenten Brauchtum —
Oh, was für ein uneingeschränkt agierender Mann wurde am 24. Oktober zum Nationalratspräsidenten gemacht, der bereits bei seinem ersten Hintreten einbekennen muß, er werde zur Seite zu treten …
[…] in Wien und ganz Österreichs einen Dialog mit mir, wie bisher, verweigern, so daß der Besuch wichtiger Veranstaltungen im Parlament, wie die Veranstaltung gegen Gewalt und Rassismus […] oder das Gedenken an die Pogromnacht 1938 vom jüdischen Leben boykottiert werden, so stehe ich nicht an, als Person auf die Seite zu treten […] es werden sicherlich mit meinen Stellvertretern, mit meinen beiden Präsidenten, wird es ganz bestimmt eine Lösung dafür geben.
Walter Rosenkranz nennt sich nur dann selbst „Person“, wenn es um auf die Seite treten geht, hier will er nicht Mann sein, Männer treten nicht auf die Seite, ein Mann geht nur zur Seite, wenn er … Es sind auch keine Personen seine Stellvertretungen, ein Mann wie Rosenkranz hat nur Stellvertreter, ein Mann mit „meinen beiden Präsidenten“, das österreichische Parlament hat seit seiner Mache zum Nationalratspräsidenten keine Präsidentin, und der Präsident, der mit Vornamen Doris heißt, nun, irgendwo, wenn auch nicht in Österreich, wird Doris auch ein männlicher Vorname sein; so gibt es für Mannpersonen ihrer Gesinnung stets eine Erklärung, wenn nach einer solchen verlangt …
Nun ist er, Walter Rosenkranz, also zum ersten Nationalratspräsidenten gemacht worden, am 24. Oktober 2024, würdiger für Österreich, ehrenreicher für Österreich kann kein anderer Mann sein, als er, Walter Rosenkranz, dessen Niveau der Fellner spiegelt und
Natürlich hätte er nicht gejauchzet, sondern er, Sohn eines bankrotten Seidenzeugfabrikanten, mit vorzüglichster Bildung, wäre wohl zur Feier zu einem Mozart in den Musikverein geeilt, die der nun gemachte Nationalratspräsident mit ihm teilt, mit dem „Mitgründer des Mozarteums“,
Darein wird ihm nicht Wolfgang Sobotka allein ein Vorbild sein, sondern auch seine Parlamentspartei, die weiß, Rechtbeste zu sich ins Parlament zu laden — Wie recht er, Wolfgang Sobotka, am 24. Oktober 2024 zum Abschiede gesprochen hat, daß es unbedingt zu zitieren ist, das von einer Maschine automatisch erzeugte Transkript:
von der linksextremen W es heute antizionistisch und antiisraelisch ist ober von der Migration kommt oder besonders bedenklich aus dem feton dort wo aus der Mitte der Gesellschaft kommt wo scheinbar dieses Gift dieses Antisemitismus dass wir seit 2000 Jahren das Judenhass kennen sich einsch und wiederum versucht eine wissenschaftliche Begründung dahinter zu legen die es nicht gibt dann wird Israel als Anti ein apatheitstaat denonziert oder als postkoloniales Geschöpf bei aller Kritik die notwendig ist auch zu Israel braucht es hier ein klares Bekenntnis eine klare Trennlinie und daher ist es unerträglich wenn am 9 November zu einer Demonstration aufgerufen wird wo wir wissen im Gedenken an die D hier zu einer Demonstration ganz anderen Inhalts aufgerufen wird da ist jeder andere Tag recht aber nicht dies und ich sag das auch hier und ich hier mit ein Brief geschrieben weil die Berichterstattung zum 7 Oktober 2023 2024 an der Haltung wirklich zweifeln lässt was man hier angestellt hat dass man unwidersprochen zum Teil Antisemitismen öffentlich dargestellt hat den Repräsentanten der Palästinenser dort zu Wort kommen ließ die Antwort und ich bitte darum dass man dementsprechend das auch in dem Stiftungsrat in den anderen grämien diskutiert das braucht Österreich um diese Wachsamkeit nicht der zu erliegen zum Schluss ich wünsche dem Parlament dem Nationalrat ihnen wirklich viel Kraft viel Ausdauer viel Freude sehen sie nicht das Glas halble leer sondern immer halbvoll in ihren Bemühungen es lebe die Republik Österreich es lebe unser Parlament und ich freue mich dass ich jetzt den Vorsitz an den neugewählten Präsidenten übergeben darf dem mich mit den selben wünschen begleite ich räume das Feld lieber Walter wie heißt es so schön the florss Standing Ovations für den abtretenden Nationalratspräsidenten von seiner Fraktion die Freiheitlichen applaudieren nicht die SPÖ applaudiert aber sie bleiben sitzen ebenso die Neos und die Grünen das war noch einige mahnende Worte von wolfgang Sobotka der sich noch bedankt
Wirklich eilig scheinen es die Parteichefs ja nicht zu haben, das Land in eine bessere Zukunft zu führen.
So beginnt Franz Schellhorn seine Kolumne im „Profil“ am 21. Oktober 2024 mit dem Titel „NEOS: Netter Passagier am schwarz-roten Geisterschiff“.
Wenn „bessere“ durch „hayek’sche“ ersetzt wird, dann ist es auf den Punkt gebracht, welche „Zukunft“ Franz Schellhorn für das „Land“ Österreich, „für die Menschen in Österreich“ vorschwebt. Und wie harmlos, gar nett Franz Schellhorn dies formuliert, wenn er schreibt:
Dabei würde das Land nichts dringender brauchen als eine engagierte Reformkoalition. Eine Regierung, die das aus dem Ruder laufende Budgetdefizit unter Kontrolle bringt und dem Ausgabenrausch des Staates ein Ende setzt, ohne gleich den gesamten Sozialstaat mit der Kettensäge zu zerstören. Eine Regierung, die Rezepte gegen die illegale Zuwanderung findet, endlich den Bildungssektor entschlossen reformiert und die steuerlichen Anreize so setzt, dass wieder mehr Menschen mehr arbeiten und damit den Wohlfahrtsstaat finanzierbar halten. Eine Regierung, die erkennt, dass Wohlstand nicht durch höhere Staatsausgaben und neue Steuern entsteht, sondern durch verlässliche Budgets, niedrigere Steuern und mehr unternehmerische Freiheit.
„Dass wieder mehr Menschen mehr arbeiten“, schreibt Franz Schellhorn, „mehr arbeiten“ heißt schellhornesk wohl auch noch mehr „Überstunden und Mehrstunden“ zu leisten. Im letzten Jahr wurden laut Statistik Austria rund 180 Millionen Überstunden in Österreich geleistet, davon wurden laut einer Sonderauswertung der Statistik Austria über 46 Millionen Mehr- und Überstunden nicht bezahlt … Noch mehr „unternehmerische Freiheit“ ersehnt sich Franz Schellhorn …
damit wohl zu ihrem besten Vorteil verkauft wird, für den sie keine Anzeigenpreise zu bezahlen hat, es in den Medienberichten keinen Hinweis gibt, daß es sich dabei um einen Einwortwitz —
Ökonomin K. wird, so wird wohl die schellhornsche Rechnung gehen,
Figuren wie Gerald Grosz machen es ohne nicht bei ihren Herren zuhause, sondern, sie wollen dabei gesehen werden, öffentlich, beispielsweise im Fernsehkanal der Fellner, der von ihnen „oe…“ abgekürzt für Österreich …
Moderatorin der Fellner: So also die Worte von Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen – Gerald Grosz bei mir im Studio zu Gast. Hallo, lieber Gerald. Ja, jetzt haben wir sie gehört, wir haben uns schon angenommen, eigentlich übergibt er den Regierungsbildungsauftrag an Karl Nehammer. Was sagst du denn zu seinen Worten? Niveau der Fellner: Er spricht davon, daß der Bundeskanzler im Nationalrat von einer Mehrheit gewählt werden muß. Wär‘ mir neu. Ich war wie Alexander Van der Bellen im Nationalrat. Wir haben in der gesamten Geschichte der Zweiten Republik keinen Bundeskanzler gewählt. Und Bruno Kreisky wurde auch nicht als Bundeskanzler gewählt, sondern war der Bundeskanzler einer mehrjährigen, langjährigen Minderheitenregierung, das heißt […]
erstens, Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat heute, am 22. Oktober 2024, mit keinem Wort davon gesprochen, ein „Bundeskanzler“ müsse im Nationalrat von einer Mehrheit gewählt werden. Und zweitens, Bruno Kreisky war nicht der Bundeskanzler einer „mehrjährigen, langjährigen Minderheitenregierung“. Eineinhalb Jahre sind weder „mehrjährig“ noch „langjährig“. Die Minderheitsregierung dauerte, um genau zu sein, vom 21. April 1970 bis 4. November 1971.
Figuren wie Gerald Grosz können die Bedeutung von Wörtern wohl auch nicht mehr mit konkreten Beispielen begreiflich gemacht werden, und ein Roman kann nicht ein Lehrbuch für Figuren wie Gerald Grosz sein, damit wäre die Intention des Romans verfehlt, und darüber hinaus, Figuren wie Gerald Grosz in einem gewissen Alter lernen auch nichts mehr, das haben sie gemein, diese Figuren, auch wie jene, die in Krems zur Schule ging — Dennoch zwei oder drei konkrete Beispiele, wann von „langjährig“, von „mehrjährig“ gesprochen werden kann:
Es gibt die Altersrente für langjährig Versicherte und die für besonders langjährig Versicherte. Für die Altersrente für langjährig Versicherte benötigen Sie 35 Versicherungsjahre, für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte 45 Versicherungsjahre.
Während die Auslegung des Begriffs „mehrjährig“ sich aus dem Wortlaut ableiten lässt (mehrjährig = mehr als ein Jahr = mindestens zwei Jahre), kann bei dem Begriff „langjährig“ nicht unbeachtet bleiben, in welcher Beziehung er steht. „Langjährig“ ist jedenfalls mehr als „mehrjährig“, sodass mindestens ein Zeitraum von drei Jahren zu fordern ist.
mehrjährig = „mehr als ein Jahr“ = mindestens 2 Jahre langjährig = mehr als „mehrjährig“ = mindestens 3 Jahre
Ein solches Niveau zieht gesinnungsgemäß unweigerlich Niveau an, wie ein Beispiel auf der Konzernplattform X vom 21. Oktober 2024 illustriert, von einer weiteren Figur, Christian Bauer, der dem Niveau der Fellner direkt antwortet, nicht mit Worten, dafür mit einem Bild …
Dieses Niveau, beispielhaft von diesen drei Figuren vertreten, wird, wenn die eine am kommenden Donnerstag tatsächlich zur Präsidentin gemacht werden wird, ab dem 25. Oktober 2024 auf höchster staatlicher Ebene im Inland wie im Ausland auch mehrjährig, langjährig, fünf lange Jahr lang oe …
als es endlich mit den Massenmorden des deutschen reiches nicht aus dessen eigenem Willen zu Ende war, dessen Hauptstadt nicht Berlin, sondern Auschwitz war,
Das sind doch wahrlich Fortschritte Österreichs zu nennen, wenn am 24. Oktober 2024 nicht ein Antisemit zum ersten Nationalratspräsidenten gemacht werden wird, sondern einer, Walter Rosenkranz, dessen Vorbild ein Antisemit ist, wie er, als er hoffnungsreich davon träumte, österreichischer Bundespräsident zu werden, bekundete, in einem Alter, dem Reife zugesprochen wird, vor gerade einmal zwei Jahren:
wir wollen sie auch als Person kennenlernen immer wieder haben sie in den vergangenen Jahren eine Person genannt wenn man sie nach ihrem Vorbild gefragt hat den Politiker Julius Silvester das ist ja mittlerweile eher unbekannter Salzburger Politiker bei der einzige wirkliche staatsnotar in deutschen nationaler Abgeordneter und Präsident des Abgeordnetenhauses er war so wie sie Burschenschafter bei der liebertasse auch in glühender Antisemit warum nehmen sie sich so eine Person als Vorbild nicht nur das wenn Sie den Antisemitismus weglassen es insbesondere auch in mein Gymnasium in Krems gegangen hat dort maturiert er ist auch dort auf der Gedenktafel eingraviert kann man den Antisemitismus einfach so das mache ich auch nicht und wenn sie auch mein Interview dass ich zum Beispiel der Zeitung Falter gegeben habe gelesen hätte dann ist es das was ich bei ihm ausklammere selbstverständlich das heißt den Antisemitismus können Sie auch bei einem Vorbild ausklammern das war damals auch wie gesagt es gibt so viele Parallelen mit ihm dass ich es an sich durchaus damals als ich diese diesen Namen auch bei der parlamentsvorstellung auf der Homepage gegeben hat ich habe an sich einen unbekannten Politiker wieder aus der Vergangenheit herausgenommen nicht nur seine schulische Tätigkeit sondern auch seine Leistungen auf dem Gebiet des der Musik Mitgründer des mozarteums in Salzburg und so weiter also das sind alles Eigenschaften die mir sehr nahe gehen bis auf den Antisemitismus Antisemitismus ist ein ganz großes Thema in Österreich der Bundespräsident ist ja auch sowas wie das moralische gewissen eines Landes wie groß sind sie denn die Antisemitismus Gefahren Österreich ich sehe die antisemitismusgefahr durchaus groß aber ich glaube es nicht dass es unbedingt jetzt von Rechten rechtsextremen Kreisen kommt die hervorbeschworen werden sondern es gibt durchaus auch einen politischen Islam der ebenfalls antisemitische Tendenzen hat und auch verdrängt auch Linksextremisten die auch bei Demonstrationen sagen wenn es zum Beispiel um den Staat Israel geht und das Verhältnis zu Palästinensern die ebenfalls antisemitische Klischees bedienen all diese Formen des Antisemitismus gibt es nur ein paar Fakten zu bringen die es realitische Kultusgemeinde hat eine Meldestelle die überwiegende Anzahl 48 Prozent der Meldungen betreffen da wenn es um ideologischen Hintergrund geht rechten Antisemitismus erst dann kommt lange nichts dann kommt der linke Antisemitismus dann kommt der muslimische ist aber auch diese ethische Kultusgemeinde sieht auch 270 Fälle von Antisemitismus mit Corona Bezug vor allem online aber auch bei Demos sie selbst sind ja auch bei corona-demos aufgetreten sind sich das da auch als Problem ich habe es auch nicht gesehen also ich habe gesehen dass Menschen dort die israelische Fahne getragen haben und manche Menschen haben in einer aus meiner Sicht sehr überspitzten Art und Weise die Frage der Ausgrenzung als ungeimpfter verglichen mit der verfolgung von Juden im Dritten Reich im Nationalsozialismus das ist mit Sicherheit ein überzogener Vergleich und das würde auch die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlosen überzogen nennen sie das eindeutig überzogen es würde sogar die Verbrechen verharmlosen an welchen Wahlziel sollen wir sie denn das kommen wir schon zum Schluss eigentlich am 9 Oktober messen sie wollen in die Stichwahl das ist klar aber wie viele Prozent müssten sie denn oder wollen Sie dafür erreichen ersten Wahlgang hat den Norbert Hofer 2016 35 Prozent die FPÖ liegt zurzeit Job plus minus 20 Prozent in den Umfragen weil das eine Hürde für Sie oder wäre es das Ergebnis von Barbara Rosenkranz nicht verwandt 2010 wo sie 15 Prozent gegen Heinz Fischer erreicht hat wo taxieren wird es ist weder noch ist sie eine komplett neue Ausgangssituation es gibt einen Amtsinhaber
Dies ist ein automatisch erstelltes Transkript des Interviews in der Nachrichtensendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs aus 2022, das seine heiteren Seiten hat, wenn die Maschine etwa „Libertas“ „Liebertasse“ schreibt, oder den Namen „Sylvester“ „Silvester“ —
wie es am kommenden Donnerstag wieder ein Fall sein wird, der in Österreich gefeiert werden wird können, als Tag der Fortschritte, als Tag der Lehre aus der Geschichte,
Vater: Karl Alexander S., Seidenzeugfabrikant (Konkurs der Fabrik 1861)
1899-1908 Vizepräsident der Advokatenkammer Salzburg; 1886 Gründer der Ortsgruppe Salzburg des Schulvereins für Deutsche (1889 behördlich aufgelöst); 1887 Mitgründer und bis zur behördlichen Auflösung 1893 Obmann des „Germanenbund“ in Salzburg; seit 1894 Obmann des Verbands alter Burschenschafter Österreichs „Wartburg“ (mehrfach Umbenennung wegen behördlicher Auflösung und Neugründung); 1903 Gründungsmitglied des Salzburger Hochschulvereins; 1915-1922 Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg
Das rosenkranz’sche Vorbild Mitgründer und Obmann des Germanenbundes: aufgelöst, das rosenkranz’sche Vorbild Gründer der Ortsgruppe Salzburg des Schulvereins für Deutsche: aufgelöst, das rosenkranz’sche Vorbild Obmann des Verbands alter Burschenschafter Österreichs Wartung: aufgelöst …
Und auf „Salzburg Wiki – Salzburger Nachrichten“ ist am 21. Oktober 2024 zu lesen:
Sylvester trat bereits 1874 der Burschenschaft Teutonia Wien bei und etablierte sie später als antisemitische Verbindung. 1881 wurde er Mitglied der Burschenschaft Libertas Wien. Nach seinem Umzug nach Salzburg im Jahr 1886 machte er die Stadt zum gesamtösterreichischen Zentrum der antisemitischen Ideologie im Geiste Georg von Schönerers, der die Juden für die negativen Begleiterscheinungen des Liberalismus verantwortlich machte. Der deutschnational gesinnte Politiker Sylvester war selbst ein bekennender Antisemit, der den Antisemitismus in Salzburg zu verstärken wusste. Dr. Sylvester war nicht nur Vizebürgermeister sondern auch Mitglied des Antisemitenbundes, Obmann des „Germanenbundes“ und des „Kyffhäusers-Bundes“. Nach dem Erwerb des Zeller Schlössls in Zell am Wallersee in Seekirchen, baute er dieses zu einer Villa mit Strandbad aus. Er besaß in Seekirchen-Bayerham auch eine Gastwirtschaft. Als Strandbadbetreiber und Gastwirt war er von der Frage der „judenreinen Sommerfrische“ direkt betroffen. Die Verfolgung der jüdischen Sommergäste war in den Gemeinden rund um den Wallersee besonders ausgeprägt.[1] Sylvester verstarb 1944 in seiner Villa in Zell am Wallersee und liegt auch dort begraben. Ehrungen Die Internationale Stiftung Mozarteum, der er von 1915 bis 1922 als Präsident vorstand, ernannte ihn nach seinem Rücktritt am 7. Dezember 1922 zum Ehrenpräsidenten, von der Universität Wien erhielt er 1927 die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Stadt Salzburg ernannte ihn mit Diplom vom 11. Juni 1901 „in dankbarer Anerkennung der vielen um die Stadt Salzburg als Reichsratsabgeordneter erworbenen Verdienste, insbesondere in Würdigung der hervorragenden und ausgezeichneten Tätigkeit für den nunmehr gesicherten Bau der für Stadt und Land Salzburg so hochwichtigen Tauernbahn“ zu ihrem Ehrenbürger und 1945 zum Namensgeber der Dr.-Sylvester-Straße. In Anerkennung seiner Verdienste verliehen ihm die Pongauer Gemeinden Wildbad Gastein und Schwarzach ihre Ehrenbürgerschaft.
Geradeso, als ob durch das Blockieren die mannigfachen Gründe für ein Nein zu dieser Partei aus der Welt wären, blockiert Peter Sichrovsky fpö-nein-weil, mag er jetzt mit dieser Partei noch etwas direkt zu tun haben oder nicht, von seinen
freiwillig und ohne Not in die Gesinnungsgefangenschaft gehen, mögen sie als einzelne noch so bedeutungslos sein, oder mögen sie als einzelne ihre Stühle auf noch so wichtige Ämter …
Liebe Muslime, wieder hat ein Jude den Nobelpreis für Medizin erhalten, während ihr eure Kinder für Terror und Krieg vorbereitet, schicken wir sie in Schulen und Universitäten, aus dieser Verantwortung entsteht Überlegenheit, der ihr nie gewachsen sein werdet.
Dies schreibt Peter Sichrovsky am 14. Oktober 2024 auf der Konzernplattform X, und am 16. Oktober 2024 gibt Peter Sichrovsky selbst darauf die Antwort, die jede andere Antwort erspart —
Ein Idiot zeigt seinen Hass gegen Israel, gegenüber einem griechischen Restaurant, weil der die Flagge verwechselt, und zeigt damit das durchschnittliche Intelligenz-Niveau der Israel-Kritiker, ihre Lächerlichkeit und Primitivität.
Eine Antwort hat Peter Sichrovsky im Grunde schon am 12. Oktober 2024 zu dem, was er am 14. Oktober 2024 geschrieben haben wird, gegeben:
Wir brauchen einfach nur zuhören, diese Typen verbreiten einen krankhaft schwachsinnigen Hass wie andere den Wetterbericht, fett und ausgefressen schicken sie andere in […]
Diese Woche ist es wieder so weit. Die Show der Nobelpreis-Verkündungen geht über die Bühne. Wir wissen bereits, dass sich acht US-Forscher, ein Schweizer und zwei Briten neu in die Riege der Spitzenforscher der Menschheit und der Top-Literaten einreihen dürfen. Und wie jedes Jahr werfen am Rande der Prozedur wieder ein paar Neunmalkluge die Frage auf: Warum kriegt eigentlich keiner aus der islamischen Welt einen Nobelpreis? Natürlich nur, um die Antwort gleich hinterherzuschicken: „Weil der Islam bildungsfeindlich ist. Ist doch klar!“ Diese simple „Beweisführung“ eignet sich wunderbar, um eifriges Kopfnicken an Stammtischen zu bewirken und ganz viele Likes in Sozialen Medien zu sammeln. De facto stimmt die Beobachtung ja sogar. Ohne den Friedensnobelpreis sind es seit 1901 gerade mal eine Handvoll, von denen man die Religionszugehörigkeit kennt, was freilich nichts darüber aussagt, ob und wie gläubig diese Menschen sind. Warum haben die USA einen Vorsprung? Der wahre Grund für die Beobachtung dürfte derselbe sein, der erklärt, warum Hindus so wenige Nobelpreisträger hervorgebracht haben oder Afrikaner oder Südamerikaner. Mit Religion und Kultur hat das allerdings wenig zu tun, auch wenn es den einen oder anderen Zeitgenossen geben mag, der lieber den ganzen Tag lang im Koran liest oder sich in die Veden vertieft, statt Fachbücher zu studieren. Man sollte eher fragen, warum die USA bei den Nobelpreisträgern so einen Riesenvorsprung haben? Vielleicht sind US-Amerikaner ja tatsächlich so viel intelligenter als Europäer, Asiaten und andere. Ich glaub jedoch, es liegt weniger daran, dass eine Geburt in den USA mit der Weitergabe einer besonderen Intelligenz verbunden ist oder eine Einbürgerung den IQ heben würde. Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass heute die Wissenschaftslandschaft in den USA so viel effizienter ist als anderswo, zum Beispiel weil die Forschungseinrichtungen finanziell viel besser ausgestattet sind. Das gilt schon im Vergleich zu Europa, und erst recht im Vergleich zur islamischen Welt, die in weiten Teilen in Kriegstrümmern liegt (z.B. Syrien, Irak, Jemen, Libyen, Afghanistan) oder durch politisch und wirtschaftlich schwere Zeiten geht (z.B. Türkei, Ägypten, Tunesien, Pakistan, Bangladesch)
eine Geschichte davon, in der die zwei Brüder vorkommen, wird von der „Neuen Zürcher Zeitung“ erzählt, am 3. Mai 2016, mit dem Titel: „Österreichs Wendehälse in Umbruchzeiten“, ein Titel, acht Jahre später genauso weiter gültig, vielleicht mit einer Einschränkung. „Umbruch“ wäre etwas Positives, wenn der „Umbruch“ eine tatsächliche grundlegende Veränderung. Aber der „Umbruch“ in Österreich ist je keine grundlegende Veränderung, sondern ein Weiter wie bisher. So ist der Titel zutreffender: Österreichs Wendehälse in Bruchzeiten. Den Bruch damals wie heute will die Parlamentspartei begehen, und sie kann heute wie damals auf viele zählen, die ihr dabei mit ausgerenkten Hälsen Schmiere stehen …
Das Bekenntnis zu einem Künstler ist nun mal ein Risiko. Wer erinnert sich noch an den Schock des politisch korrekten Österreich, als Mitte der 1990er Jahre Peter Sichrovsky zum FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordneten mutierte? Er war davor eher als Schriftsteller und Dramatiker bekannt, dem Claus Peymann nicht ohne Hintergedanken das Burgtheater geöffnet hatte, war doch Bruder Heinz Sichrovsky als Kulturchef von News der allergrößte Propagandist von Peymann. Weshalb es nicht überraschen konnte, dass trotz fliehender Burgtheater-Abonnenten Peymann Sichrovskys Nazikinder-Stück „Schuldig geboren“ durch „alle Abonnement-Kategorien“ spielen ließ. Ja – bis Peter Sichrovsky den Schwenk zur FPÖ tat. Dann war er für Peymann von einem Tag auf den anderen nicht nur Persona non grata, nein, er äußerte sich plötzlich auch nur noch höchst abfällig über die dramatische Kunst Sichrovskys.
Aber möglicherweise ist das immer noch besser, als die Eignung eines Kandidaten daran zu messen, welchen Lieblings-Sänger, -vogel oder -maler er hat. Wie etwa Profil (ebenfalls in einem Leitartikel) und der Standard (auf Seite 1) mit Schaum vor dem Mund die Nicht-Eignung des FPÖ-Kandidaten Hofer daran ermessen wollten, dass dessen Lieblingsmaler ein kaum bekannter oberösterreichischer Maler namens Manfred Wiesinger ist, der sich jedoch Odin nennt und großdeutsche Karten malt. Wenn das kein Disqualifikationsgrund ist. Aber nichts im Vergleich dazu, würde ein Kandidat den moralischen (nicht künstlerischen) Missgriff tun und Rudolf von Alt, den großen österreichischen Aquarellisten, als Lieblingsmaler nennen. Denn diesen hatte ja Adolf Hitler ob seiner Landschaften und getreuen Wien-Motive zum Lieblingsmaler erkoren.
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