Raif Badawi ist nicht Opfer von Gewalt, sondern von Gesetzen gegen die Menschlichkeit

Das wurde zwar schon geschrieben, aber für Raif Badawi und für alle die schon aufgrund dieser Gesetze gegen die Menschlichkeit gefoltert und ermordet wurden, für alle die aufgrund dieser Gesetze gegen die Menschlichkeit noch gefoltert und ermordet werden, ist es noch einmal und immer wieder zu wiederholen, exemplarisch zu richten an Heinz Fischer und Sebastian Kurz:

Abdullah-Zentrum - Keine Gesetze gegen die Menschlichkeit zu dulden

Michael Spindelegger bei der Eröffnung des Abdullah-Zentrums am 26. November 2012. Ohne das Zuhalten der Ohren hätte dieses Zentrum nie eröffnet werden können. Wer hätte gedacht, daß Michael Spindelegger je ein Vorbild für Heinz Fischer … oder war Heinz Fischer zuerst für …

Und zum aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Saudi-Arabien gegen Raif Badawi ist abschließend zu schreiben. Daß Heinz Fischer und Sebastian Kurz sich nun für seine “Begnadigung” einsetzen, das mögen sich die zwei Herren selbst hoch anrechnen, denn niemand sonst kann es ihnen hoch anrechnen. Wären die zwei Herren sogenannte einfache Bürger, also ohne höchste politische Mandate, wäre ihnen menschgemäß zu applaudieren, für diesen Einsatz. Aber sie üben höchste politische Ämter aus, und mißbrauchen diese höchsten Ämter zum unpolitischen Ausüben und soher als Erfüllungsgehilfen eines terroristischen Staates. Denn. Allein schon das Wort “Begnadigung” im Zusammenhang mit derart terroristischen Gesetzen determiniert solche Gesetze, erkennt solche Gesetze an. Heinz Fischer und Sebastian Kurz bestätigen damit nur, daß das Urteil gegen Raif Badawi gesetzeskonform sei, aber sie appellieren an den Terrorkönig, an Abdullah, den Erhabenen, gütig zu sein, Milde gegen einen “zu recht verurteilten Verbrecher” walten zu lassen. Und sollte der Terrorkönig in Laune sein, wird er dieser frommen Bitte von Heinz Fischer und Sebastian Kurz nachkommen. Und dann wird sich der Terrorkönig hoch anrechnen lassen, ach, wie menschlich er doch … und Sebastian Kurz und Heinz Fischer werden sich hoch anrechnen,  ach, wie gut ihr Einsatz für das Abdullah-Zentrum … Aber die Terror-Gesetze bleiben und werden weiter massenweise Menschen zu “Verbrechern” machen … Und was für Lehren werden in Saudi-Arabien daraus gezogen werden? Vorsorge zu treffen, daß es nicht mehr weltweit bekannt wird, wenn die nächsten Raif Badawis ihre eintausend Peitschenhiebe aufgrund terroristischer Gesetze …, Vorsorge zu treffen, ungehindert und je ohne weltweite Proteste terroristische Gesetze exekutieren zu können.

Günter Traxler schlägt u.a. vor, das „Abdullah-Zentrum“ in „Raif-Badawi-Zentrum umzubenennen. Ja, ein feiner Gedanke. Aber nicht für einen „interreligiösen Dialog“, sondern für einen  sozio-politischen Dialog unter Beteiligung von möglichst vielen Staaten, die dann aber auch das in diesem Zentrum zur Verbesserung der weltweiten sozialen Lagen Erarbeitete verpflichtend umzusetzen haben …

Saudi-Arabisches Terror-Gesetz, Heinz Fischer, belegt Unbrauchbarkeit des Abdullah-Zentrums

Dr. Heinz Fischer spricht sich gegen die Schließung des Abdullah-Zentrums aus. Als Gründe hierfür führt er an, Brücken seien schneller abgebrochen als gebaut. Schön salbungsvoll gesprochen. Was dazu fehlt, ist die fischerische Erläuterung, wie das Abdullah-Zentrum das leisten soll können, von dem Heinz Fischer anscheinend meint, das könnte das Abdullah-Zentrum leisten, einen Beitrag zu einem Dialog, ein Einwirken auf die menschrechtlich bestialische Situation in Saudi-Arabien selbst.

Wie das funktionieren soll, das aber hat Dr. Heinz Fischer noch zu erklären. Er hat zu erklären, wie das Abdullah-Zentrum vor dem Hintergrund der saudi-arabischen Terror-Gesetze, die im Jahr 2014 erlassen wurden, einen solchen Beitrag je zu leisten vermag. Mit der ständigen Angst davor, gegen die saudi-arabischen Terror-Gesetze zu verstoßen, Opfer dieser Gesetze werden zu können. Denn in diesem Gesetz aus 2014 heißt es:

 Article 9: “Attending conferences, seminars, or meetings inside or outside [the kingdom] targeting the security of society, or sowing discord in society.”

Article 11: “Inciting or making countries, committees, or international organizations antagonistic to the kingdom.”

Abdullah-Zentrum - Brücke von Anti-Terror-Gesetz zu Anti-Terror-Gesetz

Saudi-Arabisches Terror-Gesetz: „Artikel 9: Der Besuch von Konferenzen, Seminaren oder Versammlungen innerhalb oder außerhalb [des Königreiches], welche auf die Sicherheit der Gesellschaft abzielen oder Uneinigkeit in der Gesellschaft sähen. Artikel 11: Länder, Komitees oder internationale Organisationen dazu bringen, dem Königreich entgegenzuwirken.“

Es kann also nicht überraschen oder gar verwundern, daß das Abdullah-Zentrum nun eine „neutrale“ Haltung in bezug auf den Peitschenterror gegen Raif Badawi einzunehmen hat. Wer bringt schon den Mut auf, und es bedürfte eines großen Mutes, Kritik an dem saudi-arabischen Peitschenterror vorzubringen, im Wissen, deshalb selbst ein nächstes Opfer der saudi-arabischen Terror-Gesetze werden zu können, ausgepeitscht und für ein Jahrzehnt in den Kerker geworfen werden zu können. Und wofür? Für ein Wort gegen die Unmenschlichkeit.

Die saudi-arabischen Terror-Gesetze werden in Saudi-Arabien nicht Terror-Gesetze genannt, sondern „Anti-Terror-Gesetze“. Das sollte gerade jetzt in Europa höchste Warnung sein, was von „Anti-Terror-Gesetzen“ zu halten ist. Gerade jetzt, da der Ruf nach „Anti-Terror-Gesetzen“ wieder einmal hysterisch laut ist. Saudi-Arabien zeigt vor, was mit „Anti-Terror-Gesetzen“ angestellt werden kann. Die Etablierung und Rechtfertigung staatlichen Terrors. Ohne Erfolg gegen den nicht-staatlichen Terror. Aber die totale Zerstörung der sogenannten Werte, die gerade jetzt in Europa so bejubelt werden: die Werte der Freiheit, die Werte der Demokratie, die Werte der Rechtsstaatlichkeit und so weiter und so fort.

Wofür ist also ein Abdullah-Zentrum in Österreich brauchbar? Nur für eines. Für die Verherrlichung eines Staatsterroristen. Muß denn tatsächlich einem österreichschen Bundespräsidenten des Jahres 2015 mit einem Beispiel aus der auch österreichischen Vergangenheit erklärt werden, welchen Zweck derartige Einrichtungen in Wirklichkeit zu erfüllen haben? Ja. Mit Widerwillen. Aber es muß. Erst im Dezember 2014 wurde Thomas Mann in Zusammenhang mit der FPÖ zitiert. Besonders eine Stelle daraus sollte Heinz Fischer, gewendet auf Saudi-Arabien, sich Wort für Wort langsam buchstabieren:

Und der „Unterricht in deutscher Sprache im Ausland“! Jedes Kind in der weiten Welt wußte, was mit dem Euphemismus gemeint war, nämlich die Unterminierung der demokratischen Widerstandskräfte überall, ihre Demoralisierung durch Nazi-Propaganda. Nur der deutsche Schriftsteller wußte es nicht. Er hatte es gut, er durfte ein reiner Tor sein und ein stumpfes Gemüt, ohne moralische Reizbarkeit, ohne jede Fähigkeit zum Abscheu, zum Zorn, zum Grauen vor dem durch und durch infamen Teufelsdreck, der der Nationalsozialismus für jedes anständige Herz vom ersten Tage an war.

Und zum aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Saudi-Arabien gegen Raif Badawi ist abschließend zu schreiben. Daß Heinz Fischer und Sebastian Kurz sich nun für seine „Begnadigung“ einsetzen, das mögen sich die zwei Herren selbst hoch anrechnen, denn niemand sonst kann es ihnen hoch anrechnen. Wären die zwei Herren sogenannte einfache Bürger, also ohne höchste politische Mandate, wäre ihnen menschgemäß zu applaudieren, für diesen Einsatz. Aber sie üben höchste politische Ämter aus, und mißbrauchen diese höchsten Ämter zum unpolitischen Ausüben und soher als Erfüllungsgehilfen eines terroristischen Staates. Denn. Allein schon das Wort „Begnadigung“ im Zusammenhang mit derart terroristischen Gesetzen determiniert solche Gesetze, erkennt solche Gesetze an. Heinz Fischer und Sebastian Kurz bestätigen damit nur, daß das Urteil gegen Raif Badawi gesetzeskonform sei, aber sie appellieren an den Terrorkönig, an Abdullah, den Erhabenen, gütig zu sein, Milde gegen einen „zu recht verurteilten Verbrecher“ walten zu lassen. Und sollte der Terrorkönig in Laune sein, wird er dieser frommen Bitte von Heinz Fischer und Sebastian Kurz nachkommen. Und dann wird sich der Terrorkönig hoch anrechnen lassen, ach, wie menschlich er doch … und Sebastian Kurz und Heinz Fischer werden sich hoch anrechnen,  ach, wie gut ihr Einsatz für das Abdullah-Zentrum … Aber die Terror-Gesetze bleiben und werden weiter massenweise Menschen zu „Verbrechern“ machen … Und was für Lehren werden in Saudi-Arabien daraus gezogen werden? Vorsorge zu treffen, daß es nicht mehr weltweit bekannt wird, wenn die nächsten Raif Badawis ihre eintausend Peitschenhiebe aufgrund terroristischer Gesetze …, Vorsorge zu treffen, ungehindert und je ohne weltweite Proteste terroristische Gesetze exekutieren zu können.

PS Zur Aussage von Reinhold Mitterlehner, dem christschwarzen Obmann und Vizekanzler, die Forderung nach Schließung des Abdullah-Zentrums sei eine „populistische“ Forderung, muß nichts ausgeführt werden. Diese seine Aussage richtet ihn selbst bis zur Kenntlichkeit und Unwählbarkeit.

Kardinal Heinz Fischer und Bundespräsident Christoph Schönborn gegen Schließung des Abdullah-Zentrums

Bundespräsident und Kardinal - Was Abdullah gnädig gibt soll der Mensch dankbar nehmen

Bundespräsident (links hinten) und Kardinal (rechts vorne): Was aber Abdullah der Erhabene gnädig gibt, soll der Mensch auf Knien in Dankbarkeit empfangen.

Es wurde hier schon zu viel zu diesem Abdullah-Zentrum geschrieben. Es fällt dazu nichts mehr ein. Eine Schlagzeile will aber noch geschrieben sein, die die Verhältnisse in Österreich auf den Punkt … Am verwichenen Sonntag noch las Kardinal Fischer auf dem Ballhausplatz die Messe von der Weltoffenheit und Bundespräsident Schönborn sprach fromm das Gebet von der Blasphemie … Daß Vladimir Putin dabei ministriert habe, ist allerdings nur ein Gerücht

Seit Jahren wird allenthalben überlegt, ob der Statthalter des Herrn auf den Brief aus Saudi-Arabien je geantwortet hat. Und wenn ja, was könnte die Antwort des Kardinals Fischer gewesen sein? Schrieb er den besorgten Mann aus Saudi-Arabien, er solle sich in Demut üben, auf Gott und Österreich vertrauen, denn es werden in Wien Brücken gebaut, über die auch er schreiten werde können, wenn er Wien besuche? Er solle sich in Geduld üben, denn unerforschlich sind die Wege des Herrn? Und antwortete auch Bundespräsident Schönborn, der ebenfalls, wie hier gelesen werden kann, den Brief erhielt?

Abdullah-Zentrum - Brücke von Anti-Terror-Gesetz zu Anti-Terror-Gesetz

Kardinal Fischer baut Brücken zwischen den „Anti-Terror-Gesetzen“.

Was Kardinal Fischer nun mit seiner Begründung meint, wenn er salbungsvoll von den „Brücken“ spricht? Meint er, es sei eine Brücke noch zu bauen von „Anti-Terror-Gesetz“ zu „Anti-Terror-Gesetz“? Was für eine Leistung und was für eine Wirkung des Abdullah-Zentrums! Kaum eröffnet und schon hat Saudi-Arabien ein „Anti-Terror-Gesetz“, das … Aber auch dieses „Anti-Terror-Gesetz“ wurde hier schon angesprochen, als Vorbild für Österreich, das die Welt offen

PS Wie lange ist eigentlich Heinz Fischer noch Statthalter des Herrn in der Hofburg? Es ist zu hoffen, die Geschichte und vor allem die Wähler und Wählerinnen sind ihm gnädig, und er muß keine neue Bundesregierung mehr angeloben, in der die Mannen der ZZ

Abdullah ibn Abd al-Aziz liest christliche Messe in einer Synagoge in Paris

Abdullah ibn Abd al-Aziz las christliche Messe in einer Pariser SynagogeWie eben bekannt wurde, las Abdullah ibn Abd al-Aziz in einer Synagoge in Paris eine christliche Messe zum Gedenken an die Mordopfer. Trotz der Warnungen eines für ihn persönlich erhöhten Sicherheitsrisikos als Avantgardist von Demokratie und bürgerlichen Grundrechten wollte der König aus Saudi-Arabien es sich nicht nehmen lassen, persönlich in Paris ein mahnendes Zeichen für Freiheit und Weltoffenheit zu setzen. Er werde, sagte er in seiner Predigt, sich persönlich dafür einsetzen, ein Satiremagazin wie „Charlie Hebdo“ in Saudi-Arabien zu etablieren, er werde es gegen alle Widerstände durchpeitschen, das sei ihm von Mohammed, dem persönlichen Sekretär Allahs, in einem vertraulichen Gespräch aufgetragen worden.

Saudi-Arabien – Staatsterror ist im Westen zu hofieren und zu ehren

Die Morde in Paris machen wieder einmal die gesamte Heuchelei und die gesamte Verlogenheit des Westens kenntlich. Was für ein Geschrei um die Bedrohung der Pressefreiheit, der Meinungsfreiheit, was für tapfere Aufläufe auf den Straßen für Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, wie unbeugsam gebären sich nun Journalisten und Journalistinnen, sie werden weiter mutig unabhängig berichten – ach …

Abdullah - HollandeNun werden die Mörder in ganz Frankreich gejagt, und ganz Europa jagt mit. Wie töricht auch diese Mörder sind. Und wie unbelehrbar. Denn. Um Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Grundrechte auslöschen, Menschen umbringen zu können, bedarf es eines Staates. Da die Mörder von Paris weltanschaulich mit dem saudi-arabischen Königshaus verwandt sind, hätten sie von diesem lernen können, wie Menschen wirklich mit der eigenen Weltanschauung terrorisiert werden, wie Pressefreiheit wirklich vernichtet wird, wie Grundrechte der Menschen wirklich nicht anerkennt werden, wie Menschen wirklich umgebracht werden, und dabei dennoch weiter geehrt und hofiert zu werden …

Aber das Lernen allein wäre ein unnützes gewesen. Denn. Es fehlte ihnen die wichtigste Voraussetzung, die erste Bedingung für ein gelobtes Terrorisieren, für ein anerkanntes Morden – ein Staat, ein Königreich …

Und dabei spielt Österreich eine herausragende Rolle. Dieses Österreich mit der unabhängigsten und mutigsten Presse, seit es eine Presse gibt. In Österreich ist einem König, der weltanschaulich auch mit den Mördern von Paris verwandt ist, ein Tempel des Personenkults gewidmet. Die Hofknickse vor diesem Königshaus aus der österreichischen Provinz sind Legende. Und aktuell wird das blutrünstige Exempel an Raif Badawi wieder einmal mehr zur Lehrstunde für solche Mörder, wie jenen von Paris, wie es tatsächlich gemacht werden muß, um einerseits die Reputation im Westen nicht zu verlieren, und andererseits Presse- und Meinungsfreiheit zu zerstören.

Und noch etwas zeigen die Morde von Paris wieder einmal drastisch auf. Wie erhebt sich der Westen in seiner Eigenwahrnehmung über die Menschen, die weltanschaulich aktuell den Mördern von Paris zugeschlagen werden, wie feiert sich der Westen in seiner Selbstwahrnehmung als Festung der Zivilisation – ach … Sippenhaftung, oh, was für eine Perle der Zivilisation. Kaum begehen ein paar Menschen Morde aus bestimmten weltanschaulichen Motiven, marschiert der Mensch der ach so hochstehenden Zivilisation des Westens los, um alle Menschen, die er dieser Weltanschauung zuordnet, in Sippenhaftung zu nehmen, gegen sie Anschläge zu verüben …

 

Wiener Abdullah-Blödheitskarussell – Angetrieben von Bandion-Ortner und Schieder

Andreas Schieder zeigt sich schockiert von der „Blödheit“ der ehemaligen Justizministerin und dreht das Wiener Abdullah-Blödheitskarussell weiter, indem er sich blöd stellt, nichts von den „Steuerprivilegien“ gewußt haben zu wollen, und dreht weiter am Wiener Abdullah-Blödheitskarussel, es wollen ihm, Andreas Schieder, immerhin Staatssekretär für Finanzen in der Zeit der Gründung des Abdullah-Zentrums, die „Steuerprivilegien“ nicht klar gewesen sein, und mit dieser seiner Blödstellung dreht er weiter am Abdullah-Blödheitskarussel, indem er damit alle Menschen in Österreich der Blödheit zeiht …

Wer kann in Österreich von einer derartigen Blödheit befallen sein, zu glauben, daß ein genau zur Gründung und Eröffnung des Abdullah-Zentrums amtierender Staatssekretär für Finanzen nichts von den „Steuerprivilegien“ gewußt haben kann, zumal es sich bei diesem Abdullah-Zentrum nicht um eine medial unbeachtete Gründung einer Jausenstation im Hausruck handelte, sondern um eine, wie gesagt wird, höchste Staatsangelegenheit?

Abdullah Zentrum - Privilgien und Immunitäten

Vertrag Abdullah-Zentrum: „Privilegien und Immunitäten“

Sogar hier wurde vor Jahren bereits über die Privilegien geschrieben … Wenn also einer kurz vor der Pension stehenden Person, die bei einer Zeitungspapierzulieferfirma beschäftigt ist, seit Jahren es klar ist, worum es bei diesem Abdullah-Zentrum geht, dann muß ein nun zwar nicht mehr amtierender Staatssekretär für Finanzen und jetzt als eingesetzter Klubobmann einer auch für das Abdullah-Zentrum mitverantwortlichen Regierungspartei …

Und wie lange hat Andreas Schieder gebraucht, um von der „Blödheit“ der ehemaligen Justizministerin endlich schockiert zu sein? Im Grunde, Jahre. Denn vor Jahren gab es von der ehemaligen Justizministerin schon eine Aussage im Zusammenhang mit dem Abdullah-Zentrum, mit dem sie das Abdullah-Blödheitskarussel bereits in Gang setzte, als sie sagte, das Abdullah-Zentrum habe nichts mit Politik … Dann bleibt dafür, daß Andreas Schieder die „Steuerprivilegien“ nicht klar waren, nur noch eine Erklärung …

Und vielleicht noch eine zweite. Er ist Österreicher und soher treuer Anhänger eines Österreichs, für das eines nationsbildend war und weiter nationscharakteristisch ist, nämlich das  Nichts-Gewußt-zu-Haben-und-Nichts-zu-Wissen, genauer: das Als-ob-Nichts… Plötzlich wird wegen einer „Blödheit“ das Abdullah-Zentrum in Frage gestellt, als ob nicht seit jeher gewußt wird, was für ein Staat Saudi-Arabien ist … Wahrscheinlich wird von der höchsten Staatsspitze¹, die vor Jahren den Brief aus Saudi-Arabien im Zusammenhang mit dem Abdullah-Zentrum erhielten … was für einen Brief? wer? wann? Wird vielleicht noch auf der Post liegen … Jetzt wird vielleicht dieser Brief in den Staatskanzleien auftauchen, ja, und dann aber, sofort reagiert …

Zur Nachlese:

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

¹ A letter from Saudi Arabia – Where Dialogue Center is simply and democratically called: Secret Police

Headquarters with terror camp of Religions at Vienna?

IS – Saudisches Königshaus und Abdullah-Zentrum in Wien

Der mordende Hilflose in der Wüste

Aufklärung 1.0 für Minister Sebastian Kurz: Mohammed, einer aus der Dreifaltigkeit

Wie bitter notwendig jetzt und sofort eine Aufklärung 1.0 ist, dafür steuert aktuell auch Außenminister Sebastian Kurz ungewollt ein aktuelles Argument bei.

Ob Integrationsminister Sebastian Kurz eigentlich der Dimension seiner Forderung nach einer gesetzlichen einheitlichen Übersetzung des Korans bewußt ist?* Um das auf den Punkt bringen zu können. Dafür muß zum Holzhammer gegriffen werden. Es ist, als würde er fordern, „Mein Kampf“ von Adolf Hitler, hätte Adolf Hitler sein Buch nicht in der deutschen Sprache geschrieben, muß in einer gesetzlichen einheitlichen Übersetzung vorliegen, weil „die Mehrheitsbevölkerung es sich verdient, zu wissen, was der Glaubensinhalt ist“, und eine Gemein-Schaft „leide unter teilweisen Fehlinterpretionen des“ …

Islamische Glaubensgemeinschaft Deutschland - Ungläubige - Koranübersetzer Deffner

Ahmad von Deffner, Koranübersetzer: „Ungläubige“.

Es muß leider auf Adolf Hitler zurückgegriffen werden, um dem christschwarzen Minister deutlich machen zu können, was er mit dieser seiner Forderung in einem demokratischen und säkularen Staat des 21. Jahrhunderts tatsächlich verlangt. Die Geschichte von Adolf Hitler ist ihm ja noch geläufig. Adolf Hitler, ein Mörder, ein Betrüger. Das wird auch Sebastian Kurz noch verstehen können. Das ist auch einfach zu verstehen. Kein demokratischer Staat des 21. Jahrhunderts auf dieser Welt würde je noch gesetzlich verankern wollen, daß es vom Glaubensbuch eines Mörders und Betrügers eine einheitliche Übersetzung geben müsse. Und kein demokratischer und säkularer Staat des 21. Jahrhunderts auf dieser Welt würde hitlerische Wiederbetätiger als „wichtigste Partner“ …

Bloß der christschwarze Außenminister, bloß der christschwarze Integrationsminister Sebastian Kurz will alles dazu beitragen, daß aus dem österreichischen Staat kein demokratischer Staat des 21. Jahrhunderts und vor allem kein säkularer Staat des 21. Jahrhunderts wird …

Denn der christschwarze Minister fordert nicht weniger als den gesetzlichen Schutz eines „Betrügers“, er fordert nicht weniger als die staatliche Anerkennung eines „Betrügers“, die staatlich gesetzliche Gewährleistung, daß ein Buch eines „Betrügers“ in einer einheitlichen, in der staatlich anerkannten Übersetzung verbreitet wird. Und die dabei „wichtigste Partnerin“ ist ihm die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. Weiterbetätigerin und Verherrlicherin und Propagandistin eines „Betrügers“. Und wer wird den Koran³ in eine einheitliche Übersetzung bringen? Wird es Carla Amina Baghajati sein? Ja, ihre Übersetzungen gehen nicht fehl, ihre Übersetzungen lassen keine Fehlinterpretationen mehr zu. Was für eine Übersetzungskompetenz – „Ungläubige“ seien, richtig übersetzt, keine „Ungläubigen“, sondern „Leugner Gottes“ …

Ein Minister eines demokratischen und säkularen Staates hat nicht dafür gesetzliche Sorge zu tragen, daß die Bücher von Mördern und Betrügern in richtigen Übersetzungen verbreitet werden, sondern seinen Beitrag zur Aufklärung zu leisten. In Österreich muß, wie Sebastian Kurz beispielhaft aktuell beweist, die Aufklärung 1.0 mit der Bundesregierung beginnen. Und dafür kann, wie in Aufklärung 1.0 – Jetzt! angekündigt, auch auf Schriften zurückgegriffen werden, die vor dreihundert Jahrhundert geschrieben wurden. Sebastian Kurz braucht sich aber nicht zu fürchten, daß es sich dabei um eine hochphilosophische Schrift, die für wenige Experten und Expertinnen geschrieben wurde, handelt, sondern es ist eine Schrift, die vor Jahrhunderten für die sogenannte breite Masse geschrieben wurde, die für die „Mehrheitsbevölkerung“ gedacht war, damit sie weiß, was für Betrüger und Mörder die Religionsstifter sind …

Aufklärung Einsnull - Mohammed, Mörder und BetrügerUnd damit, dreihundert Jahre später, auch Sebastian Kurz weiß, wem er eine „einheitliche Übersetzung“ gesetzlich verschaffen will, ein kurzer Auszug aus dem „Traktat über die drei Betrüger“:

„Es handelte sich hiebei um einen Schacht, aus dem heraus er sprach, um das Volk glauben zu machen, daß Gottes Stimme sich zugunsten Mohammeds ausspreche, der inmitten seiner Anhänger stand. Durch die Schmeicheleien des durchtriebenen Mohammed getäuscht, begab sich sein Komplize in die Grube, um wie gewöhnlich das Orakel zu spielen. Als nun Mohammed an der Spitze einer Volksmenge, die ihm ganz ergeben war, daherkam, hörte man eine Stimme sprechen: ‚Ich, euer Gott, tue euch kund, daß ich Mohammed als Propheten aller Völker eingesetzt habe. Er wird euch mein wahres Gesetz lehren, das die Juden und die Christen verfälscht haben.‘ Diese Rolle spielte er eine lange Zeit, aber schließlich wurde er dafür mit der größten und schmutzigsten Undankbarkeit belohnt. Als Mohammed die Stimme vernahm, die ihn als Mann Gottes ausrief, wandte er sich dem Volk zu und befahl ihm im Namen jenes Gottes, der ihn als seinen Propheten anerkannte, die Grube, aus der ein so glaubwürdiges Zeugnis zu seinen Gunsten zu hören gewesen war, mit Steinen zuzuschütten. Dies sollte zur Erinnerung an den Stein geschehen, den Jakob zur Kennzeichnung jenes Ortes errichtet hatte, an dem Gott ihm erschienen war. So kam der Elende um, der zu Mohammeds Aufsteig beigetragen hatte. Auf diesem Steinhaufen hat der letzte der berühmten Betrüger sein Gesetz errichtet. Dieses Fundament ist so solide und beständig, daß nach mehr als tausend Jahren seiner Herrschaft noch kein Anzeichen zu sehen ist, das es ins Wanken geraten könnte.

Das war Mohammeds Aufstieg. Er hatte mehr Glück als Jesus, da er noch vor seinem Tode erleben konnte, wie sein Gesetz Verbreitung fand; dem Sohn der Maria war das wegen seinere Armut nicht beschieden. Er hatte sogar noch mehr Glück als Moses, der sich aus übersteigertem Ehrgeiz in den Tod stürzte. Mohammed dagegen starb in Frieden und am Ziel seiner Wünsche und konnte einigermaßen sicher sein, daß seine Lehre auch noch nach seinem Tod Bestand haben würde, da er sie der Denkungsart seiner Anhänger angepaßt hatte, die in der Unwissenheit geboren und aufgewachsen waren.“

„Dieses Fundament ist so solide und beständig“, daß auch nach über eintausendvierhundert Jahren ein Minister in einem demokratischen Staat es für notwendig erachtet, einem „Betrüger“ eine richtige Übersetzung gesetzlich zu verschaffen. Es fehlt dabei nicht nur an Aufklärung. Für einen christschwarzen Minister darf es gemäß seines Glaubens auch keine breite Aufkärung geben. Denn. Stürzt mit Mohammed auch Allah, stürzt endgültig auch Jesus² mit Moses¹ …

 ¹ „Anders als Moses verfügte er über keine Armee, um seine Meinungen zu verteidigen. Moses ließ 24000 Menschen auf einmal hinrichten, weil sie sich seinem Gesetz widersetzt hatten. Grund für diese Massenhinrichtung war, wie 4 Mos. 25, 1-9, berichtet, die Hurerei der Söhne Isreals mit den Töchtern Moabs.“

² „Dies nun, meine Leser, ist das Bemerkenswerteste, das über die drei berühmten Gesetzgeber zu berichten ist, deren Religionen einen großen Teil der Welt unterjocht haben. Sie waren von der Art, wie wir sie dargestellt haben. Ihr müßt nun prüfen, ob sie eure Achtung verdienen, und ob man euch den Vorwurf ersparen kann, daß ihr euch von Führern leiten laßt, die allein durch ihre Ehrsucht groß geworden sind und deren Unwissenheit dafür sorgt, daß auf ewig Hirngespinste verbreitet sind. Um euch von den Irrtümern zu heilen, mit denen sie euch verblendet haben, müßt ihr das folgende freimütig und unparteilich lesen, denn so läßt sich die Wahrheit ans Licht bringen.

Aufgrund unserer Darstellung von Moses, Jesus und Mohammed ist es offensichtlich abwegig, in ihren Schriften eine wahre Vorstellung von Gott zu suchen. Die Erscheinungen Gottes und seine Unterredungen mit Moses und Mohammed sind ebenso wie die göttliche Herkunft Jesu die größten Betrügereien, die je verbreitet wurden. Wer die Wahrheit liebt, muß sich von ihnen fernhalten.“

³ Welche Übersetzung des Korans wird eigentlich derzeit bevorzugt verwendet? Etwa die von Ahmad von Denffer? Ob dieser von Carla Amina Baghajati dafür gerügt wurde, von „Ungläubigen“ zu sprechen, statt von „Gottlosen“, als die „Leugner Gottes“ auch gebrandmarkt werden? Oder die von Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Elyas? Mit einem Vorwort „Von Seiner Exzellenz, Scheich Salih ibn ‚Abd al-‚Aziz ibn Muhammad AI aa-Sayh, Minister für Islamische Angelegenheiten,Stiftungen, Da-‚wa und Rechtweisung und Generalinspecteur des König-Fahd-Komplexes“. Diesem Vorwort darf auch entommen werden:

„In Durchführung der Direktiven des Dieners der beiden Heiligen Stätten, des Königs Fahd ibn ‚Abd al-‚Aziz AI Su’ud, sich um Allahs Buch zu kümmern und seine Verbreitung unter den Muslimen in allen Teilen der Welt zu erleichtern, es zu deuten und seine Bedeutungen in die verschiedenen Sprachen der Welt zu übersetzen, und weil das Ministerium für Islamische Angelegenheiten, Stiftungen, Da-‚wa und Rechtweisung im Königreich Saudi-Arabien die Wichtigkeit erkennt, die Bedeutungen des Qur’ans in alle Hauptsprachen der Welt zu übersetzen, um den nichtarabischen Muslimen sein Verständnis zu erleichtern, ist diese Übersetzung herausgegeben worden.
 
Zunehmend wuchs das Gefühl der Muslime um den Bedarf nach einer echten islamischen Übersetzung, die sie aus der Lage der Kritik an den Werken anderer, der Verbesserung der Fehler der Orientalisten und der Richtigstellung des gestörten Bildes herausbringen soll. So gelangte das Islamische Zentrum Aachen – Bilal-Moschee – zu der Überzeugung, daß die Vorlage einer islamischen Alternative notwendig war, beschloß die Durchführung des Projekts einer Übersetzung der Bedeutungen des Qur’ans und betraute mit dieser Arbeit Herrn ‚Abdullah Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Ata Elyas.

Während der Arbeit an dem Projekt erschienen auch andere islamische Übersetzungen, darunter die Übersetzung von Muhammad Ahmad Rassoul, einem Verleger und Verfasser ägyptischer Herkunft, die Übersetzung des deutschen Muslims Ahmad von Denffer, sowie die Übersetzung mit Kommentar, herausgegeben von der SKD Bavaria Verlag und Handel GmbH in München. Aus all diesen Übersetzungen – wenn auch nicht immer von Anfang an – hat das Projekt Nutzen gezogen, und sie haben, durch Allahs, des Erhabenen, Huld, einen positiven Einfluß darauf gehabt.“

Sebastian Kurz Koran-Übersetzung

Wenn die Kurz-Übersetzung auch ein Jahrzehnt in Anspruch nimmt, dann wird sie rechtzeitig vorliegen, wenn die nächste Wüstengottmordbande … Und nur noch auf Terror spezialisierte Historikerinnen wissen werden, daß es einmal eine Wüstengottmordbande namens IS …

Noch eine österreichische Übersetzung? Kann es denn eine fehlinterpretationsfreiere als jene nach königlichen Direktiven noch geben? Eine von noch höherer Autorität abgesegnete? Aber, auch das steht im Vorwort, es kann nie genug Übersetzungen geben. Es fehlt noch eine, jedenfalls Sebastian Kurz fehlt eine noch, vielleicht die von Allah Carla Amina Mohammed Baghajati. Nach ihrer Übersetzungsleistung in der Fernsehsendung „Im Zentrum“ könnten die von Elyas-Bubenheim königlich abgesegneten übersetzten Quaran-Sätze:

„Gewiß, Allah hat die Ungläubigen verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet, ewig und auf immer darin zu bleiben, ohne einen Schutzherrn noch Helfer zu finden. Am Tag, da ihre Gesichter im (Höllen)feuer hin und her gedreht werden, sagen sie: ‚O hätten wir doch Allah gehorcht und hätten wir dem Gesandten gehorcht!‘ Und sie sagen: ‚Unser Herr, gewiß, wir haben unseren Herrschern und unseren Großen gehorcht, und da haben sie uns vom Weg abirren lassen. Unser Herr, lasse ihnen zweifache Strafe zukommen, und verfluche sie mit einem großen Fluch.‘ ‚Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Ungläubigen. ‚Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, in dem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal seht ihr auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung. Doch wer an Allah und seinen Gesandten nicht glaubt – gewiß, so haben Wir für die Ungläubigen eine Feuerglut bereitet.“

von ihr wie folgt lauten:

Gewiß, Allah hat die Leugner Gottes verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet, ewig und auf immer darin zu bleiben, ohne einen Schutzherrn noch Helfer zu finden. Am Tag, da ihre Gesichter im (Höllen)feuer hin und her gedreht werden, sagen sie: ‚O hätten wir doch Allah gehorcht und hätten wir dem Gesandten gehorcht!‘ Und sie sagen: ‚Unser Herr, gewiß, wir haben unseren Herrschern und unseren Großen gehorcht, und da haben sie uns vom Weg abirren lassen. Unser Herr, lasse ihnen zweifache Strafe zukommen, und verfluche sie mit einem großen Fluch.‘ ‚Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Leugner Gottes. ‚Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Leugnern Gottes gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, in dem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal seht ihr auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung. Doch wer an Allah und seinen Gesandten nicht glaubt – gewiß, so haben Wir für die Leugner Gottes eine Feuerglut bereitet.

Es könnten noch viele Sätze aus dem Koran genommen werden, beispielsweise über „Ungläubige“ und „Frauen“, oder, in der Übersetzung von Frau Baghajati: „Leugner Gottes“ und … Aber, die wenigen oben angeführten Beispiele für eine weitere, für eine kurzsche Übersetzung sind ausreichend, um Kopfschmerzen … Die „Mehrheitsbevölkerung“ wird dem christschwarzen Minister und seiner christschwarzen Partei, ist zu hoffen, die verdiente Antwort in allen kommenden Wahlen geben. Die Menschen in diesem Land haben sich nicht einen Minister der religiösen Vernebelung verdient, nicht einen Minister verdient, der nicht einmal bis zur historischen Aufklärung vorgedrungen ist.

* Es sind damit auch ganz profane, praktische Fragen aber mit demokratiepolitischer Relevanz verbunden. Werden dann, sobald es die Baghajati-Übersetzung gibt, alle anderen Übersendungen beschlagnahmt, eingezogen, verboten, das Besitzen einer anderen Übersetzung, das Lesen von anderen Übersetzungen unter Strafe gestellt? Wie wird die „Mehrheitsbevölkerung“ von den Baghajati-„Glaubensinhalten“ erfahren? Wird die Baghajati-Übersetzung an die „Mehrheitsbevölkerungshaushalte“ kostenlos massenweise verschickt werden? Werden Brautpaare der Mehrheitsbevölkerung am Standesamt als Geschenk die Kurz-Baghajati-Übersetzung erhalten? Wird es im Deutsch-Unterricht doch wieder einen Literatur-Kanon geben, aber mit einem einzigen Buch, nämlich mit der Kurz-Baghajati-Übersetzung?

Anstatt IHR zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadet im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadert unwissend im Gebet mit Demokratie.

  Ohne Demokratie wäre Allah unbekannt, stumm, gesichtslos, und das weiß Allah, deshalb betet er zur Demokratie, anerkennt er, daß sie über ihm steht, auch wenn er, wie es genannt werden könnte, mit negativen Gebeten seine Huldigung spricht. Das ist nicht verwerflich. Das hat Tradition. Das Hadern mit seiner Göttin. Aber das ist ein Beweis, daß es sie gibt, die Göttin Demokratie. Drei solcher Gebete sollen heute vorgestellt werden. Sie wurden in den letzten Stunden von Allah gesprochen, geschrieben und verbreitet. Allah hat viele Namen. Einer ist Firas H. In Abwandlung von einer Aussage von Martin Luther, die er auf einen anderen Organisierten Glauben münzte, daß nämlich jeder Mensch ein Papst ist, kann für den Glauben von Firas H. gesagt werden, jeder Mensch dieses Organisierten Glaubens ist ein Allah – also auch Firas H. Und was alle Allahs ihm, Allah, dessen Gebete hier zitiert werden, nicht bieten können, das verschafft ihm, Allah, die Göttin Demokratie. Vielleicht hatte er in seinem jungen Leben schon sogenannte Schicksalsschläge hinzunehmen, die er, um eine Schuldige zu finden, der Demokratie anlastet, und darum dieser Zorn auf sie. Vielleicht hat sie sich ihm nicht in der Pracht offenbart, ihn nicht eindrücklich genug zur Teilnahme eingeladen, wie er sich das von ihr gewünscht hätte. Und darum dieser Zorn auf sie und dieses Hadern mit ihr. Aber, (wie es so schön heißt:) offen gestanden, die Beweggründe, die psychische Verfaßtheit eines Mitläufers, eines Mittäters der Mordwüstenbande wollen hier nicht behandelt werden. Warum auch immer also die Flucht in die Wüste, die Flucht vor der Demokratie. Es war eine vergebliche Flucht. Denn auch in der Wüste ist sie ihm gegenwärtig, auch in der Wüste ist er ohne sie nichts. Oder vor allem in der Wüste ist er ohne sie nichts, bloß einer in der Reihe, namenlos zum Morden und zum Sterben aufgestellt. Ohne sie bleibt er in der Wüste ein stummer und unbekannter und gesichtsloser Allah, einer, den seine Familie bloß kennt, ein paar Freunde noch, ein paar Lehrerinnen, vielleicht auch noch der Gemüsehändler in seiner Wohnstraße in Wien …

Allah ruft zornig seine Göttin Demokratie an

Allah beschimpft im Gebet Demokratie dafür, daß er seine Meinung äußern und Menschen lächerlich machen kann.

Aber jetzt, in der Wüste, hat er der Demokratie alles zu verdanken. Er hat ihr zu verdanken, daß er ein Gesicht hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er eine Stimme hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er bekannt ist. Er hat ihr zu verdanken, daß er medial vor allem in dem demokratischen Land, aus dem er in die Wüste zog, umschmeichelt wird, etwa damit, ein „Rockstar“ zu sein. Obgleich bis jetzt noch nichts davon gehört wurde, daß Allah singt oder überhaupt singen kann, wie es von einem „Rockstar“ … Oder, daß medial betrauert wird, ihn verloren zu haben. Es versucht wird, sich in ihn hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln. Das alles hat Allah der Demokratie zu verdanken. Und auch, daß er in der Wüste seine Meinung äußern kann, hat er der Demokratie zu verdanken. Denn, wo äußert er seine Meinung? Auf der Plattform des Unternehmens Facebook, einer Firma aus einem weiteren demokratischen Land. Daß Allah nun so viele digitale Freunde hat, auch das verdankt er der Demokratie. Er hätte also gar keine Gründe für negative Gebete. Daß sich Medien aus einem demokratischen Land um Interviews mit ihm bemühen, er welche geben kann, auch das verdankt er der Demokratie. Daß ihm attestiert wird, kein Dummkopf zu sein – auch das. Allah selbst aber bescheinigt mit seinen negativen Gebeten, nichts zu wissen, unwissend zu sein, beispielsweise was in der Demokratie erlaubt ist und was nicht. In Wahrheit bleibt Allah nur eines, sich in den Sand zu werfen, und der Demokratie Abbitte zu leisten, für seinen Zorn, seinen Hader, seine Undankbarkeit. Aber die Demokratie ist eine seltsame Göttin. Sie will keine Gebete, keine Abbitte, keinen Ablaß, nur Allah glaubt, daß sie über ihm steht, daß sie eine zu bekämpfende Göttin ist, eine Herrscherin ist, während sie nichts anderes ist, als eine, in der auch Allah seinen absurden Kampf …

Allah hadert im Gebet mit Demokratie

Hätte Allah sich vor seiner zornigen Flucht in die Wüste ein wenig nur informiert, er hätte mit seinen Meinungen eine seine rechte Heimat auch in Wien finden können, in der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und diese Nachsicht der Demokratie mit den jugendlichen Allahs aufgrund ihres Alters ist ihrem blinden Auge wohl geschuldet, oder, ihrem religiösen Auge – das ist ein und dasselbe Auge. Denn nicht alle Jugendlichen, auch jene nicht, die viele Jahre jünger als Allah sind und heute nicht unter Mördern und Mörderinnen leben, die heute morden, für die sie keine Propaganda heute betreiben, können auf diese Nachsicht zählen, die etwa irgendwo ein Hakenkreuz schmieren, schon ein einziges geschmiertes Hakenkreuz wird ihnen zum Tribunal … Auch wenn zwischen den jugendlichen Allahs und den jugendlichen Rechtsextremen Parallelen … Hier hat die Demokratie höchsten und dringendsten Handlungsbedarf. Es kann sogar ein sehr alter Mensch, der sogar selbst eingesteht, mit siebzehn Jahren bei der Waffen-SS gewesen zu sein, heute noch Gefahr laufen, daß sein ganz und gar unnazihaftes Lebenswerk genichtet wird. Beinahe wäre das beispielsweise Günter Grass vollständig passiert. Unerbittlich wird sogar von einem Siebzehnjährigen Verantwortung eingefordert, Milde abgelehnt, Erklärungsversuche verweigert, verurteilt, Empathie zu einem tatsächlichen Fremdwort erklärt. Das entschiedene Auftreten gegen Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Faschismus, des Hitlerismus muß  Vorbild sein im Auftreten gegen Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben … Aber auch die anderen Allahs in der Wüste haben der Demokratie zu danken, etwa jener Allah, dessen Hilflosigkeit gesehen wurde, bemerkt wurde, wie hilflos Allah in der Wüste stand, knapp davor, als er zum Mörder wurde … Und daß diese drei negativen Gebete von dem neunzehnjährigen Allah hier veröffentlicht werden, auch das hat er der Demokratie zu verdanken. Auch wenn er als Unwissender damit vorgeführt wird. Aber das muß in einer Demokratie ausgehalten werden. Und es ist nie zu spät, ein Wissender zu werden, auch für Allah. In dieser Hinsicht ist aber die Demokratie gefordert, denn nicht alle schaffen es von alleine, den Wert einer Demokratie zu erkennen. Die Demokratie selbst scheint ermüdet zu sein, ihre Werte extensiv und intensiv darzustellen. Dabei ist das, wie auch die negativen Gebete von Allah zeigen, notwendiger denn je.

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Heute, am 5. September 2014, schreibt einer, von dem nicht gewußt wird, ob er bereits zum Mörder wurde, aber jedenfalls einer, der in die Wüste zog, um Mörder und Mörderinnen zu unterstützen, etwas, das nicht ignoriert werden kann und darf, und zwar:

„Wir sind Khawarij von Saudischen Königshaus„.

Interessant daran ist aber bloß eines, daß einer von der Mordwüstenbande sagt, sie, die Mordwüstenbandenmitglieder, seien „von saudischen Königshaus“. In der Wüste wird der Mitläufer und also Mittäter etwas aufgeschnappt haben, um das schreiben zu können. Er schreibt das auf seiner Seite der Plattform des Unternehmens Facebook.

Und in Österreich gibt es ein Abdullah-Zentrum. ISIS IS vom saudischen KönigshausSpätestens jetzt ist es dringlich geboten, dieses Zentrum zu durchleuchten, eindringlich zu hinterfragen, ob es für einen demokratischen Staat tatsächlich angebracht ist, ein derartiges Huldigungspalais des Personenkultes … Für eine ehemalige Ministerin wird sich wohl noch ein anderes Ausgedinge finden lassen können, vielleicht als Oberministrantin bei Andreas Laun oder Christoph Schönborn …

Wer von diesem Zentrum noch nichts gehört hat, hier ein paar Hinweise als erste Informationen:

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

A letter from Saudi Arabia

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

Der mordende Hilflose in der Wüste