„Our far-right is nothing“ compared to the Austrian continuity

Julius Raab

Es könnte in diesem Kapitel erzählt, wie Raab Reinthaller überredete, die nun zur identitären Regierungspartei gewordene Gesinnungsgemeinschaft zu führen, wie Figl an einem Nationalsozialisten etwas Gutes fand, weil dieser doch ein „idealistischer Nationalsozialist“ war, oder wie Figl für die christschwarze Ikone das Gute an seinem Antisemitismus fand, weil es bloß ein „ökonomischer“ war, aber das alles ist lange her, und es wird alles gewußt, es ist alles bekannt, und so wird es nicht erzählt …

Erzählt soll aber werden von

„Ideelle Kontinuität“ in Österreich

noch einer seltsamen Kontinuität in Österreich, die von Menschen gepflegt wird, von denen gesagt wird, sie seien Juden. Es wird sich beispielsweise kaum noch wer an Hans Weigel, der so tief österreichisch war, daß er damals, also vor 1945, zumindest zu einem „Mitläufer“ geworden wäre … was ihn davor bewahrte, war der für ihn glückliche Umstand, daß damals Menschen jüdischer Herkunft das Mitlauftum verweigert war, und so mußte er emigrieren.

Kunschak - Raab - Figl - Kurz

Eine Spezialität in Österreich ist wohl auch, daß bei Menschen jüdischer Herkunft großzügig übergangen wird, daß sie jüdischer Herkunft sind, wenn sie äußerst kritisch jüdischen Menschen gegenüberstehen, wie etwa Bruno Kreisky …

Wenn aber ein Bundeskanzler gesinnungsgemäß nicht zu Gesicht steht, wird sofort der Verdacht geäußert, das müsse ein „Jude“ sein. Es ist vielleicht auch eine österreichische Spezialität, daß ebendieser Bundeskanzler, der selbst antisemitischer Hetze ausgesetzt ist, einen Berater beschäftigt (genauer: beschäftigte), dem Antisemitismus und Rassismus keine verwerflichen Mittel sind.

Leopold Figl

Beim Lesen eines Artikels in „The Jewish Chronicle“ vom 11. Jänner 2018 fällt das ein. Der Artikel hat die Überschrift: „Our far-right is ‘nothing compared to Ukip’, says Austrian MP Martin Engelberg“.

In diesem Artikel wird berichtet, Martin Engelberg habe den Vorwurf zurückgewiesen, er sei ein „Hofjude“ … er „handle wie ein Hofjude“ …

Martin Engelberg

… er, Engelberg, lehne auch einen Vergleich zwischen FPÖ und Ukip ab … Nun, vielleicht hätte Martin Engelberg anders geantwortet, wenn er gefragt worden wäre, ob Ukip bewundert werde:

EU-Wahl heißt für den von He.-Chr. „Strache bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten

Die Farages – Schweres Gepäck für die Reise in eine europäische Zukunft

Patriotisches Gaunerinnentum

Verkaufte Heimaten

Er, Engelberg, „handle wie ein „Hofjude“ … nun, von Handeln zu sprechen, das ist doch ein zu ein großes Wort, er spricht halt wie ein „Österreichjude“, er schreibt halt so tief österreichisch …

„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

„Das ist sehr lieb“, Martin Engelberg, „vielen Dank!“

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Im Artikel ist auch zu lesen, Engelberg sei wichtig, daß Sebastian Kurz so sensibel auf Antisemitismus … ja, wie wahr das ist, wird ihm Viktor Orbán bestätigen können:

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Im Artikel ist auch zu lesen, die Vorwürfe gegen ihn, Engelberg motiviert von „Politik und Karrierismus“ … Nun, das mit dem Karrierismus ist wahr, er hat Karriere gemacht, nun sitzt er für Kurz im österreichischen Parlament …

Austria Jew Martin Engelberg - The Jewish Chronicle - Our fair-right

 

 

„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

Es ist Sonntag. Ein Tag also, der einlädt, über Unnützes, nein, nicht nachzudenken, aber Unnützes hin und her zu wenden; beispielsweise die Frage, womit sich wohl Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung“ verdient hat.

Möglicherweise war sein Quergeschriebenes „Bei allem Respekt, hohe Herren: Was für unsägliche Vergleiche!“ vom 18. Mai 2017 ein Motivationsschreiben, um eingeladen zu werden, auf der Kurzliste zu kandidieren.

Die von Martin Engelberg vorgebrachten „Klarstellungen“ müssen Sebastian Kurz recht gefallen haben, um ihn dann eine „ehrenvolle Einladung“ zu senden, scheint doch alles, was Sebastian Kurz dazu selbst sagen könnte, zwischen den Zeilen zu liegen, die Martin Engelberg in diesem seinem Motivationsschreiben zieht.

Ehe etwas zu den sechs „Klarstellungen“ von Martin Engelberg angemerkt wird, muß geschrieben werden, selbstverständlich sind es „unsägliche Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit“, aber ebenso unsäglich sind die Kurzschlüsse des Martin Engelberg.

Es hebt zwar die Unsäglichkeit der Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit nicht auf, wenn gesagt wird, es sind eben bemühte Vergleiche, um auf die triste Lage der Menschen aufmerksam zu machen.

Die Kurzschlüsse von Martin Engelberg sind aber unsäglicher, weil die von ihm angesprochenen aktuellen Ereignisse keinen tatsächlichen Bezug zur Gegenwart haben.

Zweitens: Die meisten Asylwerber, schreibt Martin Engelberg, kämen nicht direkt aus den Kriegsgebieten zu uns, sondern aus Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon und in Jordanien. Was hätten Juden in der NS-Zeit dafür gegeben, schreibt er, in genau solche Flüchtlingslager fliehen zu können. Hätte man sie, schreibt er weiter, nur entkommen lassen und hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten.

Ist das nicht auch die Position von Sebastian Kurz, sie kämen nicht direkt zu uns, sondern …? In genau solche Flüchtlingslager, ach wie paradiesisch sind heutzutage doch die Flüchtlingslager.

Hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten … Es müssen tatsächlich keine Vergleiche mit der Nazi-Zeit gezogen werden, aber es darf mit Erschütterung gefragt werden, hat es seit damals bei Ausblendung der Nazi-Zeit sich etwas Entscheidendes in der Aufnahmebereitschaft der Länder geändert? Wenn, wie von Martin Engelberg, die Gegenwart ausgeblendet wird, kann es so geschrieben werden, wie Martin Engelberg es schreibt.

Drittens: Als Beweis dafür, schreibt Martin Engelberg, wie sehr Deutsche und Österreicher aus der Geschichte gelernt hätten, dass Juden auf der Flucht vor den Nazis in kaum einem Land Aufnahme finden konnten, sollen jetzt die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika geöffnet werden. Damit würden Menschen gerade aus solchen Ländern die Pforten geöffnet werden, die heute den höchsten Grad an Antisemitismus haben. Sie würden profitieren quasi vom Leid jener Juden, die sie so hassen. Was für eine Ironie der Geschichte!

Täglich, besonders auch in diesem Jahr, ist in Österreich nur ein Ruf von Politik und Medien und der sogenannten Bevölkerung zu hören: Auf die Grenzen! Nur ein Mensch mit einem ganz besonderen Gehör wie Martin Engelberg kann diesen von Millionen angestimmten Ruf aber hören …

Martin Engelberg ist ein moderner Mann, dem das Outsourcing nicht fremd ist. Vielleicht ist es seine besondere Art von Ironie, gerade in einem Land wie Österreich mit einer Hübner-schon-wieder-Partei den Antisemitismus auszulagern, zu den Flüchtlingen … ach, diese Flüchtlinge, was für Profiteure, sie profitieren nicht nur, kurz gesagt, von den österreichischen Sozialleistungen, auch von den Juden, von … Das müssen wohl auch, nach dem Kurzschluß von Martin Engelberg, junge Flüchtlinge sein, die in der ÖVP …

Die ÖVP muß quasi wohl immer noch von Leopold Kunschak profitieren, aber sie hassen ihn nicht …

Viertens: Zu diesem engelbergschen Punkt muß nichts angemerkt werden, es wäre nur eine Wiederholung von dem zweiten Punkt …

Fünftens: In einem schlauen Schachzug, schreibt Martin Engelberg,  sei es dem politischen Islam gelungen, den Begriff der Islamophobie im Schuldbewusstsein von Deutschen und Österreichern einzuprägen. Einerseits machten sie sich damit als „die neuen Juden“ auch vor berechtigter Kritik unangreifbar, andererseits verkehrten sie die Situation auch noch ins Gegenteil: Die Moslems von heute würden verfolgt wie damals die Juden in der Nazi-Zeit. Daher müssten wir heute den Moslems beistehen, was damals gegenüber Juden so sträflich unterblieben sei. Aber mit Verlaub, Herr Bundespräsident: Was für ein Unterschied!

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb wollen Menschen in Österreich nach der aktuellen Bertelsmannstudie so viele wie in keinem anderen Land in Europa keine Muslime und keine Musliminnen in ihrer Nachbarschaft, nämlich 28 Prozent.

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb gibt es in Österreich nicht die geringste Kritik, wagt niemand aus Politik und Medien den Islam zu kritisieren. Täglich sind in Österreich ausnahmslos Hohelieder auf den Islam zu hören, zu lesen … auch das Fernsehen bringt nur Belangsendungen zur Lobpreisung des …

So schlau dürfte der politische Islam doch nicht sein, wie Martin Engelberg unterstellt, jedenfalls nicht so schlau wie die weiteren „neuen Juden“, wie sich in Österreich noch welche selbst als solche bezeichnen und dabei mit sich selbst sehr viel Mitleid haben. Denn. Die verkehren nicht nur alles in das Gegenteil, sie machen sich auch wählbar, und nicht für wenige, und sie werden, wie es derzeit aussieht, in der nächsten Regierung sitzen, als Partnerinnen von der Partei, kurz gesagt, für die Engelberg nun „ehrenvoll“ kandidiert. Was für recht löbliche Zeiten werden dadurch anbrechen, Martin Engelberg als Abgeordneter Koalitionspartner der „neuen Juden“ …

Sechstens: Es gäbe, schreibt Martin Engelberg, einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen Judentum und Islam: Im Judentum gelte das talmudische Prinzip „Dina de Malchuta Dina“, was so viel heiße wie: Das Gesetz des Landes sei Gesetz. Demnach seien Juden verpflichtet, die Gesetze des jeweiligen Landes zu respektieren und zu befolgen. Sofern es sich also nicht um einen Unrechtstaat handelte, stünden die staatlichen Gesetze über den Regeln der Halacha, des jüdischen Gesetzes.

Ein Punkt, von dem gefragt werden kann, wie paßt dieser dazu? Zu dem Heranziehen von Vergleichen von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit, wie es von Martin Engelberg gescholten wird. Wo ist dabei das Heranziehen? Im Vorspann schreibt Martin Engelberg: Das fast schon pathologische Herbeizerren von Vergleichen mit der NS-Zeit scheint zu einer Mode geworden zu sein. Es scheint wie schon ein pathologisches Herbeizerren von Unterschieden zwischen …

Darüber hinaus aber sicher ein Punkt, der Sebastian Kurz wohl auch sehr motiviert haben könnte zur „ehrenvollen Einladung“ … Legte doch Kurz, wie gelesen werden kann, „drastische Zahlen“ … es ging dabei um „staatliche“ und „religiöse Gesetze“ … Martin Engelberg hätte hier auch den Unterschied zwischen Judentum und Christentum anführen können. Denn im nach wie vor gültigen Katechismus ist festgeschrieben, daß religiöse Gebote über staatliche Gesetze …

Nun als Kurzkandidat wird Martin Engelberg wohl nicht mehr belegt beschreiben, welche zentrale Stelle Muslimen und Musliminnen in Österreich schriftlich festgelegt vorschreiben, über die staatlichen Gesetze ihr Evangelium …

Erstens: Die, schreibt Martin Engelberg, aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern flüchtenden Menschen würden nicht aufgrund einer bestimmten Religion oder ethnischen Zugehörigkeit verfolgt werden. So tragisch ihr Schicksal sei: Sie seien Leidtragende von Umstürzen und Kriegen in ihren eigenen Ländern. Die Juden in Nazideutschland seien jedoch verfolgt und ermordet worden – einzig und allein, weil sie Juden gewesen wären. Sie seien ganz gezielt Opfer einer wahnsinnigen Ideologie, eines wahnsinnigen Regimes und wahnsinnig gewordener Gesellschaften geworden. Der Tod im Holocaust sei kein Kollateralschaden eines Krieges gewesen.

Hier schreibt Martin Engelberg schon ganz als Politiker kurz’schen Zuschnitts . Tragisch ihr SchicksalUmstürze und Kriege in ihren eigenen Ländern, also selber verantwortlich, hausgemacht und es gibt halt Kollateralschäden – so tragisch das … Was getan werden kann, das weiß sein „Spitzenpolitiker“: zu schließen die Routen und kolonialistisch zu helfen …

Siebtens: Einen siebenten Punkt führt Martin Engelberg nicht. Aber wenn es um die Vergangenheit geht, um die Gegenwart, um Antisemitismus, darf nicht Antiziganismus,  fehlen. Vielleicht hätte Martin Engelberg sogar darüber geschrieben, gäbe es die geringste Möglichkeit, Antiromaismus wie Antisemitismus zu den Flüchtlingen auszulagern zu können. Aber gerade der Umgang mit den dieser Ethnie zugeordneten Menschen widerspricht deutlich der Ansicht von Martin Engelberg, wie sehr in Österreich aus der Geschichte gelernt worden wäre … eine recht herausragende Rolle hierbei spielen, wie wäre es auch anders möglich, die „neuen Juden“, die möglicherweise nach dem 15. Oktober 2017 Sitznachbarn von Sebastian Kurz auf der Regierungsbank …

Motiviationsschreiben des Martin Engelberg

„Das ist sehr lieb“, Martin Engelberg, „vielen Dank!“

Es ist tatsächlich sehr lieb, daß Martin Engelberg den Eintrag,

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

wie in der Collage gesehen werden kann, stillschweigend gelöscht hat.

Dafür gebührt Martin Engelberg der größte Dank, der vorstellbar ist.

Wahrlich, Sebastian Kurz schart um sich tatsächlich echte Männer, die unbeirrt eintreten für eine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie …“

Die „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ nennt Martin Engelberg als einen der Beweggründe, weshalb er sich für die Kandidatur entschied. Und als wahrer Demokrat will er nicht nur engagiert verteidigen, sondern auch „meine Beweggründe für meine Entscheidung mit Euch teilen“.

Seine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ teilt Martin Engelberg also eindrucksvoll mit den Menschen, die mit ihm seine Beweggründe teilen: „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“ Das ist auch wahrlich ein großes Bekenntnis eines Mannes, der bekennt: „Ein großes Interesse für Politik kennzeichnet mein Leben.“ „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“: etwas Politischeres ist nicht vorstellbar.

Als Mann für eine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ verschließt sich Martin Engelberg selbstverständlich nicht der Diskussion, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, wenn jemand schreibt: Bin baff. Und enttäuscht.“

Aber es darf kein anonymer Wähler oder anonyme Wählerin sein, sondern es muß jemand sein, den Martin Engelberg wohl persönlich kennt und für ihn zum sogenannten Establishment im Land zählt. Dann antwortet Martin Engelberg: „Freue mich über ein Gespräch bei nächster Gelegenheit.“ Die Antwort von dem sehr bekannten Mann in Österreich darauf: „Wird kurz sein.“

Auch das zeigt von dem großen Verständnis und von dem großen Engagement für die Werte wie Demokratie des Martin Engelberg. Die Masse hat zu teilen, was ihr vorgegeben wird, und vor allem zu wählen. Dann: „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“ Und kann es eine größere „Volksnähe“ geben, als der Masse zu erlauben, zu wählen? Ihn zu wählen, Martin Engelberg? Ist das nicht ein herrlicher Wert der Demokratie, daß Martin Engelberg die Masse so nahe an sich heranläßt, ein Kreuz bei der Partei machen lassen zu dürfen, für die er kandidiert? Gar noch näher, mit einem Kreuz direkt bei seinem Namen, wenn Martin Engelberg auch um Vorzugsstimmen …

Es ist auch herzig, rührend, das Löschen des oben verlinkten Kapitels. Viele meinen immer noch, also auch Martin Engelberg, wenn sie etwas auf ihrer Seite löschen, dann ist es aus der Welt. Nun gibt es doch schon sehr lange die sogenannten modernen Kommunikationstechnologien. Dennoch meinen immer noch viele, also auch Martin Engelberg, wenn sie etwas auf ihrer Seite löschen, dann ist es, wie früher einmal, wenn etwas verbuddelt wurde, beispielsweise im Sand, unauffindbar. Das stimmte damals schon nicht. Auch aus dem Sand wurde vieles wieder ausgegraben. Und das Internet, Martin Engelberg, ist schon gar kein Sand, oder, in Österreich zutreffender, keine Tuchent, unter der etwas für immer …

Eines noch zeigt dieses sein Löschen, Martin Engelberg bleibt sich treu, er ist dabei, wie es heutzutage heißt und gefordert wird, authentisch. Wer für das Beschneiden ist, beschneidet generell gerne …

Aber es ist gar nicht auszuschließen, daß erst jetzt so richtig begonnen wird, mit dem Lüften der Tuchent …

Martin Engelberg - Joesi Prokopetz - Baff und enttäushct

 

 

 

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Nun hat Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung erreicht“, für Sebastian Kurz zu kandidieren. Eine „Chance“, die er sich nicht entgehen lassen möchte.

Er möchte also einem „Spitzenpolitiker“ dienen, der „gewillt und imstande ist, große Veränderungen in dieser Richtung in unserem Land herbeizuführen“. Und wer kann das besser einschätzen als Martin Engelberg? Der selbst ein großer Mann mit einem „großen Interesse für Politik“ der Veränderungen ist, wie sein Eintreten für die Beschneidung auf so zukunftsweise eindringliche Art —

Das perfide sektiererische Einmahnen von Demokratie.

Noch etwas zeichnet Martin Engelberg uneingeschränkt aus, eine „ehrenvolle Einladung“ zu erhalten. Er spricht, wie es so schön heißt, Klartext. Nicht nur in bezug auf „HC Strache und sein Team“, die er „nicht an die Macht“ lassen will, sondern auch in bezug auf die „Ultraorthodoxen“, wie in dem oben verlinkten Kapitel nachgelesen werden kann …

Es ist zwar eine Weile her, daß Martin Engelberg sein „Nein“ gegen eine FPÖ an der Macht unmißverständlich geschrieben hat. Aber sein „Nein“ wird er nun nicht in ein Ja verändern, ist doch eine Veränderung der FPÖ seitdem nicht bekannt …

Wer sich also vor einer kurzschwarz-blauen Regierung bis jetzt fürchtete, gar davor warnte, kann beruhigt werden. Denn mit Martin Engelberg ist nun ein Mann an der Seite von Kurz, der doch ein großer Garant sein muß, daß es zu keiner Regierungsbeteiligung der FPÖ … eine „ehrenvolle Einladung“ kann einen so aufrechten Mann nicht dazu bewegen, sich, wie es seit einiger Zeit in diesem Land so schön heißt, „situationselastisch“ …

Ein Mann, der im Fall der Beschneidung sofort erkannte, worum es auch ging, nämlich um „Antisemitismus“, wird wohl in der Causa „Hübner schon wieder“ für sich sofort sein „Nein“ zur FPÖ an der Macht erneuert haben, mehr noch, es möglicherweise unerschrocken seinem Einlader als Bedingung für seine Kandidatur …

Generell abschließend gesagt, kann es für einen Mann wie Martin Engelberg keine andere „ehrenvolle Einladung“ geben, als die von der kurz’schen ÖVP; ist sie doch eine Partei, die unmißverständlich für Tradition steht mit ihrem Nein zum „Antisemitismus“, dessen Garantie sie Jahr für Jahr mit ihrer Ikone Leopold Kunschak unmißverständlich erneuert.

Darüber hinaus. Bekräftigen nicht gerade die jungen Menschen in der ÖVP diese Garantie? Es kann tatsächlich nur eine „ehrenvolle Einladung“ genannt werden, unter ihnen …

Martin Engelberg - Kurzens Kandidat