Runen sind des Parlamentsgermanenkünstlers ehrtreue Zeichen

Es muß die Behauptung vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen, Albrecht Konecny sei nicht von Zugehörigen seiner rechten Gesinnung zusammengeschlagen worden, richtig gelesen werden, er, Maria Strache, wollte damit nicht Albrecht Konecny unterstellen, dieser habe seine Schläger selbst aus Deutschland bestellt, sondern ihm, Maria Strache, muß es viel mehr daran gelegen sein, zu beweisen, daß es in dieser seiner Gesinnungswelt keine spontane und keine unorganisierte und also keine unbeauftragte Gewalt gibt …

Denn das Selbstbild der Anständigen und Fleißigen dieser Gesinnungsgemeinschaft verlangt es, jedwede individuell eingesetzte Gewalt weit von sich weisen zu können, um als Einzelne sich weiter schuldlos zu sehen, sich weiter verstehen zu können, als Menschen, die ohne persönliche Schuld ausschließlich pflichtergeben tätig werden unter dem Schutz gesetzlich legitimierter Gewalt, sie vom nationalistischen Staat auserwählt sind, sich als Täter und Täterinnen zu opfern … Was darunter zu verstehen ist? Nicht nur freiheitlicher Akademikerverband legt darüber bestürzende Zeugnisse ab, sondern auch die Schreibstaffel … Das ist auch ein Ziel nationalistischer Gesinnung, einen Staat zu errichten, dem der und die Einzelne das eigene Gewissen überlassen darf, der in seiner Gesamtheit nichts anderes ist als Gewalt, für die kein Einzelner und keine Einzelne mehr Verantwortung zu übernehmen braucht …

Die nationalistische Gesinnung kennt menschgemäß auch Ausnahmen von der Regel der nicht staatlich verordneten Gewalt, nämlich die in der Zeit des Kampfes gegen das „System“ zur „Notwehr“ umgedeuteten Gewalt, und die solange eingesetzt werden darf, bis eben in einem Staat die Gesellschaft in eine nationalistisch durchorganisierte und gesetzlich abgesegnete Gewalt- und Disziplingesellschaft …

Es wird Maria Strache wohl auch daran gelegen gewesen sein, von der Rune gemäß Aussage von Albrecht Konecny auf dem Käppchen des Schlägers abzulenken, denn Runen weisen unweigerlich in das österreichische Parlament, direkt zum III. Präsidenten NR und seinem Parlamentsgermanenkünstler Odin Wiesinger

Adressenbüro PRESS III NR

Es wurde zwar schon einmal vermutet, Dr. Martin Graf sei immer noch auf der Suche nach einem für ihn adäquaten Arbeitsplatz, weil ihm der vor allem von Christschwarzen ausgewählte nicht … Und diese seine Berufsorientierung dürfte nach wie vor nicht abgeschlossen sein, wie sein Gastkommentar in der Presse vermuten läßt, mit dem Dr. Martin Graf erste zaghafte Gehversuche als Adressenanbieter unternimmt.

Wer ihn auf diesen Beruf gebracht haben mag, ist letztendlich nicht ausschlaggebend, es ist Dr. Martin Graf aufrichtig zu wünschen, daß er für sich mit dem Beruf eines Adressenanbieters endlich einen für ihn angemessenen und erfüllenden Beruf gefunden haben mag, vielleicht sogar als selbständiger Adressenverkäufer, mit einem eigenen kleinen Adressenbüro mit Blick auf die blaue Donau …

Wer ihm den Rat gegeben haben mag, es in diesem Beruf zu versuchen, nun, möglicherweise niemand, vielleicht ist Dr. Martin Graf ganz allein auf diesen Beruf gestoßen, durch die Lektüre von … Ja, durch welche Lektüre? Es ist nicht sehr verbreitet, nicht sehr gängig, in Zeitungsartikeln Adressen zu veröffentlichen … In gewissen alpenländischen online haunts ist es eine nicht unbeliebte … Mancher Burschenschafter hält auch viel von dieser Art der Dienstleistung für seine Leser und Leserinnen … Möglicherweise war die richtige Berufswahl Thema bei seinem Besuch in Marburg, und ein rheinfränkischer Kollege sagte zu Dr. Martin Graf, Adressen zu veröffentlichen könne auch zu einem Beruf ausgeweitet …

Zu einem guten Kunden für Martin Graf könnte sich die Tageszeitung die Presse entwickeln, scheinen doch beispielsweise Oliver Pink noch Adressen für seine Artikel zu fehlen … Als Referenz könnte Martin Graf diese ehrenwerte Tageszeitung in den Firmennamen aufnehmen, wie im Titel vorgeschlagen …

Kurz wurde daran gedacht, Dr. Martin Graf zu raten, das Adressenbüro gleich zu kombinieren mit dem Vermitteln von Veranstaltungsorten … Aber die zusätzliche Aufgabe eines Tanzbodensvermittlers dürfte für Dr. Martin Graf nicht so in Frage kommen, wäre es doch eine Überforderung, denn Dr. Martin Graf ist zu sehr auf einen einzigen Ort für das Schmißtönnchengschnas fixiert. Ein Mißerfolg schon beim Einstieg könnte ihn veranlassen, nicht nur das Angebot des Vermittelns von Räumen aus dem Programm zu nehmen, sondern auch gleich wieder das Adressenbüro zu schließen … Und das kann nicht der Wunsch für Dr. Martin Graf sein, immer weiter suchen zu müssen, nach seinem durch einen für ihn guten Beruf gestützten Platz in der Gesellschaft …

Zur Zeit Wkr-Ball

Wie richtig die Entscheidung der Betriebsgesellschaft war, ab 2013 keine Staatsräume in der Hofburg mehr für das Schmißtönnchengschnas zur Verfügung zu stellen, den Mietvertag mit den Schaften nicht über 2012 hinaus zu verlängern, bestätigt auch das freiheitliche Magazin „Zur Zeit“, zwar ungewollt, aber eindeutig …

Es muß hier nicht wiederholt werden, wie sehr vor dem 27. Jänner 2012 und weiter versucht wird zu behaupten, wer alles nicht und niemals beim Säbeltanz anzutreffen sei, was alles nicht beim Schaftentanz gesprochen und besprochen wird, welche Gesinnung nicht als Orden auf der Brust zur Schau gestellt wird, Zeitgeschichte in recht ordentlicher Denkungsart etwa kein Thema sei, dafür vielleicht höchstens die recht ordentlichen Abendkleider der Schaften und deren tänzerische Anmut …

Ebenso wahrheitstreu werden die Macher und Macherinnen des freiheitlichen Magazins wohl von sich weisen, es relativieren, verharmlosen, nicht verantwortlich zu sein, nicht einzuladen, wer für dieses schreibt, welche Gesinnung für dieses in Sätze gegossen wird …

Was über den Wkr-Ball in der Hofburg schon seit langem bekannt war und ist, ist ebenso seit langem über „Zur Zeit“ bekannt … Es ist also nicht neu, aber, wieder einmal, sehr geballt, wie ein Blick in die zwei letzten Ausgaben von „Zur Zeit“ bestätigt: 04/12 und 5-6/12 …

Andreas Molau,

Alain de Benoist,

Lothar Höbelt,

Jan Ackermeier,

Alexander Höferl,

Richard Melisch,

ach, Namen, was sind Namen, es kann doch nichts Verwerfliches sein, könnten freiheitliche Magazineure sagen, Artikel dieser Herren zu veröffentlichen, es sind doch treuwerte Herren, etwa Lothar Höbelt und Andreas Mölzer mit ihren lebenslangen ORF-Abonnements von ORF-Sendungen, in denen sie zu auf sie recht zugeschnittene Themen ihre Meinungen exklusiv kundzutun …

Ach, und nicht anders ist es wohl mit den Inhalten, wer diese Inhalte in diesem freiheitlichen Magazin für ungehörig oder gar als inakzeptabel und vor allem als unwählbar befindet, muß ein Mensch sein, dem nur mehr mit medizinischen Diagnosen beizukommen ist, für welche die zurzeitige Ärzteschaft alle Voraussetzungen mitbringt, um solche erstellen zu können … Geplante Förderungen mittels Stipendien für Menschen in Ungarn, es will einmal angenommen werden, das ist wahrheitsgemäß berichtet, sind die beispielhaften Schatten, die für das freiheitliche Magazin auf die zurzeitige ungarische Regierung fallen, führen weit weg von Ironie und Polemik, denn diesen Menschen werden nicht nur von diesem nationalen Lager Förderungen geneidet, sondern diese Menschen haben im heutigen Europa keine breite Unterstützung, obgleich es Menschen sind, die im heutigen Europa physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind, wie keine anderen Menschen nur annähernd im gleichen blutigen und tödlichen Ausmaß …

Auf diese Menschen wurde auch von den Kritikern und Kritikerinnen eines Wkr-Balles in der Hofburg gänzlich vergessen. Diesen Menschen wurde kein Platz eingeräumt im ablehnenden Beschwören der grauenhaften Gewaltmassenverbrechen des nationalistischen zwölfjährigen Reiches gegen einen Wkr-Ball in der Hofburg … Und auch kein Verweis darauf, daß diese Menschen heute weiter Opfer sind dieser nationalistischen Gesinnung, die weit über den harten nationalistischen Kern hinaus Zustimmung findet und brutale Handlungen gegen diese Menschen immer wieder … Ein bitteres und unbewußtes Einvernehmen mit den Nationalen.

Das asoziale und verfolgungswütige Verhalten gegen diese Menschen hat nur den einen Grund, also Nicht-Grund, daß es Menschen sind, die einer bestimmten Ethnie zugewiesen werden und diese Zuweisung reicht aus, nicht nur gegen sie europaweit zu hetzen, sondern in Hundertschaften mit brutalster Gewalt ihre ärmlichen Behausungen zu stürmen, in Brand zu setzen und zu zerstören, das gesunde Volksempfinden verdiene Nachsicht und Verständnis, ist es doch für jene so leicht erklärbar, die es sich nicht leicht … Als ob es europaweit das unausgesprochene Übereinkommen geben würde, für diese Menschen soll es weiterhin keinen Schutz geben durch das dünne Eis der Zivilisation …

Es gibt tatsächlich einen Schatten heute in Europa, und in diesem Schatten haben diese Menschen weiter ein ihnen abgesprochenes Leben in Würde zu führen, haben sie um ihr Leben weiter konkret zu fürchten … Den Schatten werfen auch die Mauern, die um deren Siedlungen gebaut werden, auf das Heute von Europa, und dieses europäische Heute muß diesen Menschen allein als Gegenwart des nationalistischen Gestern des zwölfjähriges Reiches …

Die Werte der Wähler und Wählerinnen im Parlament, die für Martin Graf stimmten, verschlechtern sich, weiter

Es kann heute das Ergebnis der Umfrage, ob die Abgeordneten, die am 28. Oktober 2008 Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten sollen, mit einem neuen Zwischenstand bekanntgegeben werden, der nicht unerfreulich ist. Denn es sind wieder mehr dafür, daß alle Wähler und Wählerinnen im Parlament von Martin Graf zurücktreten sollen …

Das Erfreuliche daran ist nicht, daß sich mehr für die Rücktritte aussprechen, sondern es sich die Erkenntnis durchsetzt, der Wähler und die Wählerin in jedweder Wahl ist der und die Verantwortliche und nicht die sich einer Wahl Stellenden …

Das Erfreuliche daran ist, die genaue Bestimmung, wer die Konsequenzen tatsächlich zu tragen, nämlich die Wählerin und der Wähler jedweder Wahl, und nicht der oder die Gewählte dafür, daß sie oder sie gewählt wurde …

Wenn sich diese Erkenntnis weiter und endlich durchsetzt zu einer tatsächlichen Veränderung des Wahlverhaltens, kann jedweder Wahl mit Gelassenheit entgegengesehen werden. Denn es gibt eine zweite Umfrage, in der für zwei Drittel, um bei diesem Freiheitlichen als Beispiel zu bleiben, der sich wieder ein Wahl stellen wird wollen, Dr. Martin Graf nicht wählbar ist.

Nicht unwesentliche Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Zusammengefaßt vom Innenministerium

Das ist das tatsächlich Entscheidende, sich umfassend zu informieren und dann verantwortungsbewußt zu wählen … Es ist nebensächlich, wer sich mit welchen Programmen und Aussagen einer Wahl stellt, denn Wähler und Wählerinnen haben über die Wählbarkeit zu entscheiden, haben zu wissen, was es heißt, etwa einen Schmißtönnchengschnasgänger zu wählen ..

Wenn Sie bisher sich noch nicht an den Umfragen beteiligten, ist es für Sie nach wie vor möglich, denn die zwei Umfragen werden erst mit der nächsten Nationalratswahl beendet werden:

Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen?

Rücktritt von allen Wählern und Wählerinnen im Parlament, die Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten?

Im Stadtpark, Spätherbst 2012

 Es gilt in Österreich das Verharren in der Vergangenheit, das –, es schöner sagen, mit Peter Altenberg,

so tauchen wir denn hinab in Erinnerungen, da wir vom seienden Tag nicht leben können.

Aber es sind keine Erinnerungen, die gemütlich zu einer Portion Eis, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen wie einst im Stadtpark zu genießen und am Tisch beim leeren Becher leicht zurückgelassen werden können, um auf die Straße des Heute zu treten, in der Sicherheit, daß vor allem eine der schlimmsten Vergangenheiten im österreichischen Stadtpark nicht mehr Gegenwart ist, das nationalistische Grab des zwölfjährigen Reiches …

Hinabgetaucht, die einen, um ihr Reich zu suchen, die anderen, um das Loch zu diesem Reich noch einmal abzudichten, und über dem Wasser ruft vergebens das Heute nach ihnen, lockt sie vergeblich mit der klaren Aussicht, die erforderlich ist, um Vergangenheit und Gegenwart scharf zu trennen, politisch gegenwärtig zu sein …

Österreich, 2009

Es gibt wieder Aufregungen, es gibt wieder Aufforderungen zum Rücktritt und es wird im Spätherbst wieder weitere Erinnerungen geben, im Stadtpark, beim letzten Eis für das heurige Jahr, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen, die Erinnerung daran, daß niemand zurücktrat, weder Maria Strache noch Odin Graf, die Erinnerung daran, daß der Fluß der Empörung mit Rücktrittsforderungen nach drei Tagen ausgetrocknet war, daß wieder im Parlament der österreichische Streicher für hohe und höchste Christschwarze frei von Bedenken zum Vorbild heutiger Politik wurde, Preisträger und Preisträgerinnen stolz und still die Urkunden über dem Kopf heimtrugen, die Erinnerung daran, daß die Vergangenheit die politische Auseinandersetzung genau in den Tagen wieder dominierte, als die Gesetze zur Sicherheit der Polizei aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket

Nie wieder Staatsräume der demokratischen Republik Österreich für …

Auch wenn am Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die Republik Österreich sein wird, sind dennoch zum letzten Mal einige Sätze zu schreiben.

Vor allem um nicht zu vergessen, darauf zu achten, daß es auch tatsächlich bei dieser Entscheidung der Betriebsgesellschaft bleibt, den Schaften nicht wieder die Staatsräume zu vermieten, für ihren Ball, der aufgrund ihrer Kostümierung korrekterweise Schaftengschnas genannt werden muß. Denn Wolfgang Jung zählt bereits darauf, daß bei einer freiheitlichen Regierungsbeteiligung die Betriebsgesellschaft den Schaften wieder Staatsräume

Und auch ein paar Anmerkungen im Rückblick auf die heftigen Diskussionen, die es zum Säbeltanz in der Hofburg gab.

Die Hauptargumenationslinie gegen den Wkr-Ball wurde in der jüngsten Vergangenheit gezogen, nicht nur von Säbeltanzeifrigen, sondern auch von jenen, die gegen einen Wkr-Ball sind … Es muß für viele der Eindruck entstanden sein, hier seien auf beiden Seiten Menschen unterwegs, die sich ein politnostalgisches Wortgefecht liefern, um je das eigene … Soher wird es vielen wohl unverständlich sein, weshalb Schaften nicht einen Ball (sogar in der Hofburg) veranstalten sollten, seien Schaften zwar in der Vergangenheit nicht harmlos gewesen, aber für Gegenwart und Zukunft scheinen sie in ihren Kostümierungen zu ignorierende Sonderlinge. Es wurde ins Treffen geführt, am Ball tanzen säbelnd Rechtsextreme, ohne aber konkrete gegenwärtige Bedrohungspotentiale vorzubringen.

Die Kostümierten sind nicht so harmlos in Gegenwart und Zukunft. Es wurden Beispiele vom freiheitlichen Akademikerverband angeführt, die Sie hier nachlesen können.

Es wurde vor allem der Eindruck erweckt, überhaupt gegen einen Wkr-Ball zu sein, den Schaften ihren Schmißtönnchenball verbieten zu wollen. Es hätte mehr klar werden müssen, daß es lediglich gegen einen Wkr-Ball in Staatsräumen geht, eindrücklich klarzumachen, daß es nicht angeht, Staatsräume an jene zu vermieten, die im Grunde viele gesellschaftliche gute Entwicklungen rückgängig machen würden, wenn sie könnten. Es müssen auch Schaften ihren Kostümball irgendwo veranstalten können, aber eben nicht in den Staatsräumen der Republik. Es wurden ihnnen hier bereits Vorschläge unterbreitet. Freilich wird es für die Schaften nicht leicht werden, einen neuen Tanzboden, also in Deutschland, vielleicht nun auch in Österreich, zu finden, nicht einmal in Privaträumen, wie das Beispiel München zeigt

Schaftengemäß fällt Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft zusammen, so daß doch in diesem Absatz Vergangenheit erwähnt werden muß, aber um zu zeigen, wie ihnen Gegenwart und Zukunft von Vergangenheit determiniert ist. Es geht hierbei auch um das Frauenbild, das schaftliche Frauen selbst verbreiten, etwa durch die Verbreitung, daß Hanna Reitsch für die heutige Frau noch ein … Auffällig an den Diskussionen um die Schaften war auch, daß es von beiden Seiten eine totale Männerdiskussion war, Frauen kamen nicht vor, oder höchstens in der Beschreibung, wie schaftliche Männer Frauen sehen, auf diese Art haben die schaftlichen Männer ihr Rollenverständnis von Frau und Mann in der Gesellschaft völlig durchgebracht, denn auch für die sogenannten Gegner des Wkr-Balles waren Frauen kein Thema, sondern nur die Männer der Burschenschaften, aber es gibt auch die Mädelschaften, die recht aktiv sind, aber nicht an dem Herd, der in der Küche …

Welche Demokratie von Schaften bevorzugt wird, reicht ein Blick auf die Tradition, die sie unentwegt hochhalten, auf ihr 1848, das sie stets so stolz  ansprechen. Dafür soll kurz in die Gegenwart des 19. Jahrhunderts gewechselt werden, um das Urteil eines Zeitgenossen über diese Ereignisse zu zitieren. Es gibt das Wort von der Geschichte, die sich wiederholt, beim zweiten Mal als Farce. Für Karl Marx ist 1848 die Farce von 1789, genauer: er sieht in der Krise 1848-1851 eine makabre Parodie von 1789 …

PS Wie vor bald einem Jahr geschrieben, scheint es morgen tatsächlich zu einer letzten Demonstration von Tausenden gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg, in den Staatsräumen zu kommen. Sollten Sie keinen Kalender zur Hand haben, können Sie den Termin für die morgige Demonstration auch hier eintragen.

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen – Zusammengefaßt vom Innenministerium

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Gut zusammengefaßt vom Innenministerium.

Wenn am kommenden Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die demokratische Republik Österreich sein wird, sollten Wähler und Wählerinnen für jedwede kommende Wahl die Zusammenfassung des Innenministeriums aufbewahren, um, bevor Sie beispielsweise einer Partei der Freiheitlichen Ihre Stimme geben wollen, selbst zu überprüfen, ob die von Ihnen präferierte Partei mehrere innerministeriale Kriterien erfüllt, und dann entscheiden, ob Sie eine Partei, auf die mehrere oder sogar alle sicherheitsbehördlichen Elemente zutreffen, tatsächlich noch wählen wollen …

Wenn Sie es dennoch tun wollen, dann werden Sie sich nicht beklagen dürfen, am Ende wieder der Bezahler und die Bezahlerin der hinterlassenen offenen Rechnungen von der Partei, die Sie wählten, zu sein, werden Sie die Schuld dafür nicht von sich weisen können, werden Sie nicht die gesamte Politik dafür verantwortlich machen können, nicht nur aufgrund dieser Kriterien, sondern auch aus weiteren Gründen, die dann wieder in Gerichten und in parlamentarischen Untersuchungsauschüssen verhandelt und geklärt müssen werden, wie es eben in Österreich aktuell geschieht … Also aus Gründen, die Ihnen, ist zu hoffen, wenigstens noch wichtig sind, sauberer und verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Steuergeld, kompetentes und gewissenhaftes Erfüllen mandatarischer Aufgaben, ehrliches Arbeiten für das Gemeinwohl, nicht für das private Wohl von Funktionären und Funktionärinnen und nicht für das Parteienwohl …

Zu den innerministerialen Elementen wurden ein paar Aussagen von freiheitlichen Mandataren aus einer von diesen gemeinschaftlich abgehaltenen Pressekonferenz hinzugefügt sowie eine Meldung der Kleinen Zeitung und aus einem Standard-Interview über Aussagen von zwei weiteren freiheitlichen Mandataren. Für einen ersten Test, wie eine solche Prüfung vor einer Wahl ablaufen könnte, reichen die paar Namen aus.

NR Rosenkranz stellt alle, die einen Wkr-Ball in den Staatsräumen der Republik äußerst bedenklich finden, in eine historische Reihe von … Als gebildeter Verteidiger der Schaften wird er wohl selbst nur allzu genau wissen, in welcher Reihe er wo steht, vor dem Feuer, um beste Sicht zu haben auf brennende Bücher, aber nicht vor den brennenden Büchern, die im zwölfjährigen nationalistischen Reich, das allen Tod und Armut brachte, sondern vor denen 1817 auf der Wartburg

NR Stefan mußte schon einmal weit in die Vergangenheit zurückgehen, um eine positive Erinnerung an eine Leistung des nationalen Lagers … Aber die „Leistungen der deutschen Wehrmacht“ können nur mehr zu einer „positiven kollektiven Erinnerung“ werden, wenn die Geschichte umgedeutet wird, wie es für NR Stefan ein „wesentliches Element“ ist …

Wolfgang Jung, ist NR im Parlament gewesen und nun im Wiener Landtag, gibt, Zukunft will sich nicht schreiben lassen, einen Ausblick, was zu erwarten ist, wenn die Meinung, die das nationale Lager liebt, durch Regierungsbeteiligung …

Ach ja, bei dieser gemeinschaftlichen Pressekonferenz meldete sich auch Johann Gudenus, der nicht NR im Parlament, sondern im Wiener Landtag ist, zu Wort, der im letzten Jahr bewies, wofür ihm wichtig ist, Geld auszugeben, selbstverständlich nicht genommen aus seiner Brieftasche

Um zu einem Ende zu kommen, auch wenn der Testlauf noch lange fortgesetzt werden könnte, mit weiteren Mandatarinnen und Mandataren … Etwa mit dem III. Präsidenten NR Graf  oder mit NR Hofer, mit Andreas Mölzer und Zur Zeit oder den unzensurierten Freiheitlichen, oder mit NR Höbart, mit …

NS Zur letzten Demonstration am kommenden Freitag gegen ein Schaftengschnas in Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich rufen sehr viele auf. Ihre Teilnahme an dieser im feinen Tuch wäre eine gute Gelegenheit zu zeigen, daß Demonstrantinnen keine ungewaschenen Nichtleistungsträger sind, wie ihnen seitens der für den Erhalt des Hofburgschaftengschnas sich einsetzenden Wortfechter unterstellt wird …

Es ist aber ganz und gar nicht notwendig, in Ausgehkleidung zu demonstrieren, denn so schmutzig wie freiheitlich akademische Denkloden kann Ihre Garderobe je nicht sein

Auch hier können Sie Ihr Kommen in einen Veranstaltungskalender eintragen: Endlich letzte Demonstration für Nie-mehr-Hofburg-Schaftengschnas.

Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

Während Burschenschaften in München sogar von der sudetendeutschen Landsmannschaft schon ausgeladen werden, können Burschenschaften am 27. Jänner 2012 in Wien ein weiteres Mal ihr Schaftengschnas mit Säbeltänzen im Abendkleid in den Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich …

"Unser Türkenproblem ist in Ungarn das Zigeunerproblem." (Freiheitlicher Akademikerverband)

Während DDr. Alfred Oberwandling seine Klage und sein Gejammer über die Ausladung lediglich in einen Leserbrief gießen kann, dieser es lediglich zu einer Veröffentlichung in den burschenschaftlichen Blättern schafft, kann DDr. Alfred Oberwandling in Österreich im Parlament auftreten und mit Parlamentsberichten darüber rechnen …

Während DDr. Alfred Oberwandling aus München keine Antwort auf seine Anfragen erhält, schreibt in Österreich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eine Unterstützungszusage an jene, die unappetitliche „Auschwitz-Vergleiche“ anstellen, und zu den Degentänzen  vor seiner Tapetentür … Vielleicht nur eine Einhaltung einer Ratingagenturforderung, bei Stellungnahmen auch einzusparen …

Während DDr. Alfred Oberwandling für die sudetendeutsche Landsmannschaft in München nicht wichtig genug zu sein scheint, um ihm zu antworten, wird er in Österreich vom Wirtschaftsbund ausgezeichnet …

Während Dkfm. DDr. Alfred Oberwandling Leserbriefe nach München schicken darf, kann er in Österreich einen Vortrag halten, im Februar 2012 im „Neuen Club“, unter dem vieles offenbarenden Titel: „Prag – von der Residenz des Reiches …“. Im Jänner 2012 war bereits, wie der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bekanntgibt, Richard Melisch mit einem Vortrag zu Gast, im April 2012 wird Dr. Walter Marinovic … Richard Melisch und Walter Marinovic, zwei Vortragende, die auch in Wien bestens bekannt sind …

Wen mag es da noch überraschen, daß der Wkr-Ball es auf die Bratlliste der österreichischen Experten und Expertinnen geschafft hat … Der Wkr-Ball in der Hofburg wurde zwar wieder aus der Bratlliste gestrichen, jedoch nicht einfach der Wkr-Ball allein, sondern alle Bälle mußten von der Liste –, wie beim Militär, bei dem ja auch immer alle wegen einer Einzelverfehlung diszipliniert … Öffentlich begründen es die Bratllistenverantwortlichen damit, es übersehen zu haben … Was aber heißt es, etwas zu übersehen? Im Fall des Wkr-Balles kann das Übersehen nicht als Fehler, der menschgemäß passieren kann, gedeutet werden, sondern muß das Übersehen verstanden werden als eine stille Übereinkunft, der Wkr-Ball in der Hofburg gehöre einfach österreichisch dazu, und darüber müsse nicht einmal eine Sekunde nachgedacht werden, noch dazu, wenn Schaften in Österreich einen derart hohen und höchsten Stellenwert … Möglicherweise ist es auch oder zusätzlich noch trivialer, vielleicht wollten die Experten und Expertinnen einen Experten, nämlich Roland Girtler, nicht vor den Kopf stoßen mit einer Nichtaufnahme des Wkr-Balles in der Hofburg in die Bratlliste …

NS Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg hat sich ebenfalls, ein paar Tage vor dem letzten Wkr-Ball in der Hofburg, bereits eine Ballspende erschrieben, die oben veröffentlichte Montage als Ballspende darf dieser ohne Nachfrage verwenden und verbreiten, als Beweis dafür, wie von höchster Bildung durchdrungen, wie aus tiefstem Denken herauf Aussagen reinster Gesinnung ….

Ballspende für Dr. Martin Graf – Werte werden nicht besser, im Gegenteil

Wenn die Experten¹ aus Österreich ebenso sorgsam prüften, als Dr. Martin Graf sorgsam die Verzeichnisse „Weltkulturerbe“ und „immaterielles Kulturerbe“ verwechseln will, wird vorstellbar, wie sorgsam die innerösterreichische Expertinnen beim Erstellen ihrer Bratllisten … Derart sorgsam aber haben in den letzten Tagen auch viele Journalisten und Journalistinnen gearbeitet, als sie den Wkr-Ball zu einem Weltkulturerbe hochschrieben, sei es aus Schlampigkeit, sei es aus Recherchefaulheit … Von Medienarbeitern und Medienarbeiterinnen ist es, wenn auch äußerst bedauerlich, schon bald nichts anderes zu erwarten, von einem III. Präsidenten NR allerdings …

Freiheitliche Analyse - Gender Mainstreaming und Verbot von Bällen.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf heute schon eine erste Ballspende zu überreichen, den Zwischenstand der Umfrage, würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum dritten Nationalratspräsidenten wählen … Die Werte bessern sich nicht, im Gegenteil, seit dem letzten Zwischenstand schließen noch mehr Menschen für sich eine Wahl von Dr. Martin Graf aus, mittlerweile 68,09% …

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf zu unterstützen, insofern, daß seine Behauptung in der Nachrichtensendung im mitternächtlichen ORF vom 18. Jänner 2012 im Gespräch mit Ariel Muzicant sich wirklich bewahrheitet, daß zur letzten Demonstration gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg tatsächlich Tausende

Wenn die Gesellschaft für freiheitliches Denken dies veröffentlicht, in den nationalen Lagern also selbst davon gesprochen wird, daß der Nationalsozialismus eine Versuchung darstellt, kann festgehalten werden, daß diese Lager, um eines ihrer Leitworte zu verwenden, gegen sich selbst hetzen, daß diese Lager, um ein zweites ihrer Leitworte aufzunehmen, gegen sich selbst die Nazi-Keule schwingen, daß diese Lager, um ein drittes ihrer Leitworte nicht vorzuenthalten, die Hauptquartiere der Ausgrenzung sind, und Ausgrenzung derart fanatisch überall vermuten, daß sie, um sich selbst zu bestätigen, sogar gegenseitig ausgrenzen müssen.

 

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, was es, weil sie von ihrer gemeinschaftlichen Gegenwart nicht in die gesellschaftliche Gegenwart zu wechseln bereit oder imstande sind, aber nicht zum letzten Mal geben wird, sind die akademisch freiheitlichen Vorstellungen, über die hier bereits geschrieben wurde. Es sind Vorstellungen, die, wie zu lesen ist, nach wie vor auf der Website des Akademikerverbandes verbreitet werden. Heute wurden noch ein paar besondere Auszüge hinzugenommen, um zu veranschaulichen, wie, was das Wesentlichste ist, unwählbar diese freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in jedweder Wahl ist.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, in Erinnerung, daß gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg in 2011 Demonstrationen polizeilich verboten waren, an der diesjährigen Demonstration teilzunehmen, um über den konkreten Anlaß hinaus ein sichtbares Zeichen für das Demonstrationsrecht zu setzen, vor allem vor dem Hintergrund der zum Teil bereits verabschiedeten Gesetze aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket

¹ Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner, Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl, Mag. Karl C. Berger, Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder, Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn, Mag. Dagmar Butterweck, Dr. Christina Fennesz-Juhasz, Mag. Waltraud Froihofer, Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs, Dr. Bernhard Gamsjäger, Dr. Ingeborg Geyer, ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler, Dr. Elisabeth Großegger, Univ.-Prof. Dr. Gerd Gruppe, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner, Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid, Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider, Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger, Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs, Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl, em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner, ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar, Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller, Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer, Univ.-Prof. Dr. Jürgen König, em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka, Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer, Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist, Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer, o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer, Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka, em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt, Mag. Adelheid Pichler, Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler, em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann, Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken, Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner, ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel, Mag. Dr. August Schmidhofer, Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl, Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher, Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier, Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter, em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Ein Land wird weiter verkleinert – Am Beispiel Wkr-Ball, Roland Girtler und die Bratlliste

Bisher wurde von vielen gesagt, Politik denke nicht mehr groß, bisher wurde von vielen gesagt, Medien denken nicht mehr groß, und nun,  muß vermutet werden, wird von vielen ergänzt werden, auch Literatur denke nicht mehr groß, wird daran gedacht, womit sich Elfriede Jelinek beschäftigt, worüber Elfriede Jelinek nachdenkt, wozu sich Elfriede Jelinek äußert, wobei noch gehofft wird, daß es bei einer Vermutung bleibt, denn etwas Sicheres kann darüber nicht gesagt werden, schweigt doch in diesem Land die Literatur, und freundlich will gedacht sein, die Literatur denkt noch still groß …

Allgemeines aber zu sagen will hier nicht versucht werden, eine Verallgemeinerung gibt möglicherweise als Einleitung etwas her, das ist es dann aber auch schon …

Immaterielles Kulturerbe - Aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste.

Interessant aber ist, das Konkrete wahrzunehmen. Elfriede Jelinek beschäftigt sich nun mit dem Kleinkleinstem, innerhalb weniger Tage äußert sich Elfriede Jelinek zum Kleinkleinsten, zuerst mit einem wuchtigen Text mit unpassenden zeitgeschichtlichen Ausgrabungen zu einem Arbeitsuchenden, mißt diesem Arbeitsuchenden eine Bedeutung zu, gibt eine Einschätzung zu diesem Arbeitsplatzwechsler ab, die fern jeder Realität ist, daß gesagt werden kann, Alexander Wrabetz habe diesen Bewerber realistischer eingeschätzt, als er sagte, die Qualifikation des Bewerbers sei nicht ausschlaggebend … Elfriede Jelinek schreibt also einen jungen Menschen mit seinen Karriereträumen, mit seinen Wünschen und Hoffnungen auf einen guten und warmen Platz in der Gesellschaft, schreibt ihn hoch zu einem, der bereits eine hohe oder gar höchste Position …

Das zweite Kleinkleinste, nur wenige Tage später, ist die Liste des immateriellen KulturerbesElfriede Jelinek verlangt gar den Rücktritt der Kommission, die den Wkr-Ball auf die Liste setzte … Es will hier gar nicht das Wort Unesco dazugeschrieben werden, klingt dieses doch nach Welt, während die Kommission eine absolut innerösterreichische Kommission ist, die von innerösterreichischen Antragstellerinnen eingebrachte Bräuche in eine Liste schreiben, die nur innerösterreichischen Ortschaften und innerösterreichischen Antragstellern schmeicheln … Mit dieser Liste sind keine Verpflichtungen verbunden, keine Rechte auf Förderungen, mit dieser Liste kann ein Bürgermeister durch Bad Ischl jauchzend laufen, unser Lichtbratlmontag ist Kulturerbe … Dann zufrieden ein Glas Bier auf den Listenlichtbratlmontag trinken, das ihm, vielleicht, eine listenverliebte Ischlerin ausgibt.

Allerdings stellt sich die Frage, wie wach und ernsthaft gehen die Mitglieder dieser Kommission, die sich nun zerknirscht gibt, in ihren eigentlichen Berufen vor, wenn von ihr, wie nun die Kommission sagt, der Wkr-Ball übersehen worden sei … Die Mitglieder dieser Kommission leben nicht außerhalb von Österreich, die Mitglieder dieser Kommission sind keine Hilfskräfte ohne abgeschlossene Schulausbildung, die Mitglieder dieser Kommission sind, darf ihnen unterstellt werden, Konsumenten und Konsumentinnen von nicht nur einer Zeitung der Marke Umsonst … Es wird von der Kommission namenlos gesprochen und geschrieben, als müßte verschämt verborgen werden, wer dieser Kommission angehört,  um die Chimäre von der mit Bildung durchdrungenen Elite dieses Landes zu retten. Die Namen gibt es in einer Liste auf der Website „Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe“ …

Hier also einmal die Namen mit den Arbeitsplätzen, damit es anschaulicher wird, von welch profunder Kommission eigentlich die Rede ist. Im Grunde ist es aber auch unerheblich, wer in dieser Kommission sitzt, die Mitglieder dieser Kommission werden ihre sonstigen beruflichen Aufgaben äußerst gewissenhaft erfüllen, daran kann kein Zweifel bestehen, und daß keinem Mitglied dieser Kommission die Bedeutung des Wkr-Balles in der Hofburg auffiel, damit hat die Kommission, auch dieses Gremium, einmal mehr deutlich gemacht, wer in Österreich mit Nachsicht, mit Ehrungen und Auszeichnungen, mit Empathie nach wie vor gesegnet ist …

Es wurde mit einer Verallgemeinerung begonnen, es soll mit einer Verallgemeinerung enden … Es werde in diesem Land nicht groß gedacht, aber es wird in diesem Land nach wie vor von Größe geträumt, denn es kann nicht nur Schlampigkeit sein, es kann nicht nur Recherchefaulheit sein, die veranlassen, das immaterielle Kulturerbe unbedingt als Weltkulturerbe auszugeben, auch von sogenannten Qualitätszeitungen in diesem Land … Aber die Bratlmontagsliste ist eine Bratlmontagsliste und nichts weiter …

PS Nachdem der Wkr-Ball ab 2013 nicht mehr in der Hofburg sein wird, sondern irgendwo, vielleicht in Bad Ischl, beim Kirchenwirten, soll jetzt schon mit dieser Kommission auch der Wkr-Ball, der ab 2013 auf seine Bedeutung reduziert möglicherweise von vielen nur noch Schaftengschnas genannt werden wird, vergessen werden.

PPS Ach ja, die Namen der Mitglieder dieser Kommission, wie oben versprochen, nun gut, hier die Namen … Vorab, einem Mitglied, Roland Girtler, Corps Symposium, wird es aber unmöglich aufgefallen sein können, beim Erstellen der Bratlliste, was die drei Buchstaben WKR … Möglicherweise war Roland Girtler bei dieser Erstellung gar nicht dabei, weil intensiv beschäftigt mit einem Artikel, vielleicht wieder einmal für die Aula

Bewerbung um Aufnahme einer Tradition in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

ExpertInnen zu den Bereichen des immateriellen Kulturerbes in alphabetischer Reihenfolge

Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann

Universitätsprofessorin für Vergleichende Musikwissenschaft, Institut für Musikwissenschaften, Universität Wien

Institutsvorständin und Mitglied der Fakultätskonferenz

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner

Politikwissenschaft und Soziologie, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft

Universität Salzburg

Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl

Österreichisches Museum für Volkskunde

Forschungsinteressen: Zentraleuropäische Gesellschaften, Transformationsprozesse, Lebensstile

Mag. Karl C. Berger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Tiroler Volkskunstmuseum (Tiroler Landesmuseum)

Vorstandsmitglied / Schriftführer des Österreichischen Fachverbands für Volkskunde

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Vereins für Volkskunde, Wien

Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder

Institut für Geschichte, Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn

Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Volkskunde Österreichs, Fachgeschichte, Arbeit und Wirtschaft, Ausstellungs- und Museumswesen, Ethnizität und Minderheiten

Mag. Dagmar Butterweck

Kustodin der Metall- und Schmucksammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde

Forschungsinteressen: Gender, Lebensstile, Fachkultur

Dr. Christina Fennesz-Juhasz

Phonogrammarchiv, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Aufgabenbereich: Ethnomusikologie, Romistik

Mag. Waltraud Froihofer

Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz

Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs

Institut für Volkskunde, Institut für Europäische Ethnologie Wien

Dr. Bernhard Gamsjäger

Vorstandsmitglied des Österreichischen Volksliedwerkes

Vorstandsmitglied der Volkskultur Niederösterreich (Regionalforschung)

Dr. Ingeborg Geyer

Direktorin des Instituts für Österreichische Dialekt- und Namenslexika

Zentrum Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation; Österreichische Akademie der Wissenschaften

ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler

Institut für Soziologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Randkulturen, Bauern in Österreich und Siebenbürgen, Kultursoziologie

Dr. Elisabeth Großegger

Stellvertreterin des Direktors des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Wiener Theatergeschichte und Festkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Burgtheater und Publikum

Univ.-Prof. Dr. Gerd Grupe

Institutsvorstand des Instituts 13 Ethnomusikologie

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Vizestudiendekan

Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner

Universität für Bodenkultur Wien

Schwerpunkt: „Historische Holzverwendung“

Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid

Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung u. Ethnomusikologie an der Universität für Musik u. Darstellende Kunst Wien

Hauptsächliches Forschungsgebiet: Volksmusik der Alpen

Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider

Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien

Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Österreichische Theatergeschichte, Theater der griechischen Antike, französische Klassik, Theater und Drama im Zeitalter der bürgerlichen Aufklärung, Exilforschung, Gegenwartstheater und -dramatik, Hörspiel- und Radioforschung

Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger

Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Re/Konstruktion von Tanzgeschichte(n), Tanztheater im 19. Jahrhundert, Inszenierungs- und Wirkungskonzepte (in verschiedenen historischen Formationen), zeitgenössische performative Künste

Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs

Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsbereichs Plurilingualismus am treffpunkt sprachen der Universität Graz

Forschungsschwerpunkte: Soziolinguistik, Sprachenpolitik, Plurilingualismus, Minderheiten, Roma und Romani

Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl

Institut für Ökologischen Landbau, Department für nachhaltige Agrarsysteme

Universität für Bodenkultur Wien

Arbeitsgruppe Wissenssysteme und Innovationen

Schwerpunkt: Naturfarben und traditionelle Färbetechniken

em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel

Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit (IKN)

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner

Leiter des Instituts für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte

Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum Salzburg

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar

Institut für Slawistik, Geisteswissenschaftliche Fakultät

Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer

Fachbereich Geschichte, Zentrum für Gastrosophie: Ernährung – Kultur – Gesellschaft

Universität Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Jürgen König

Department für Ernährungswissenschaften, Emerging Focus Nutrigenomics

Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien

em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka

Department  für  Pharmakognosie

Pharmaziezentrum der Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer

Vorstand Abteilung Musikwissenschaft / Fachbereich II

Universität Mozarteum Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger

Leiter der Abteilung Transkulturelle Kommunikation, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Kulturindustrie und kulturelle Identität, Tourismus und kultureller Wandel, internationale und interkulturelle Kommunikation: Nord-Süd-Diskurs und entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer

Abteilung für Musikwissenschaft, Universität Mozarteum Salzburg

Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Musik und Brauch, Fasnacht, Volksmusik und Nationalsozialismus, Volksmusiküberlieferung im Alpenraum, insbesondere in Westösterreich und Südtirol

Obmann des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung

o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer

Katholisch-Theologische Fakultät, Fachbereich Praktische Theologie

Paris-Lodron-Universität Salzburg

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka

Institut für Germanistik, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Dialektologie, Dialektsyntax, Fachsprachen, historische Sprachwissenschaft, Grammatik der Gegenwartssprache

em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt

Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Adelheid Pichler

Institut für Kultur- und Sozialanthropologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Urban Anthropology, Cultural Heritage Studies, Memory and Ritual

Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler

Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie

Karl-Franzens-Universität Graz

em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann

Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Erzählforschung, Biographieforschung, Mentalitätsgeschichte, Katastrophenforschung, Friesische Kulturgeschichte, Volksglaube, Individualpsychologie, Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse

Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner

Direktor des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Renaissance- und Barockliteratur, Literatur der Avantgarde und des frühen 20. Jahrhunderts

ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel

Department für Pharmakognosie

Universität Wien

Vizestudienprogrammleiter Pharmazie

HR Dr. Margot Schindler

Direktorin des Österreichischen Museums für Volkskunde

Gegenwärtige Forschungsinteressen: Methodische und sachbezogene Museumsthemen, Sachkulturforschung, Lebensstile, Transformationsprozesse in Europa

Mag. Dr. August Schmidhofer

Institut für Musikwissenschaft

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl

Institut für Historische Werkstoffe, Montanuniversität Leoben

Präsident des Montanhistorischen Vereins Österreich

Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher

Professor am Institut für Angewandte Regional- und Wirtschaftsgeographie

Wirtschaftsuniversität Wien

Präsident der Österreichischen Geographischen Gesellschaft

Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz

Leiter des Kompetenzzentrums für Kunst- und Kulturrecht

Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier

Abteilungsleiter Stadt- und Regionalsoziologie, Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Arbeitsschwerpunkte: Regionalentwicklung, Evaluierung, Kulturlandschaftsforschung, Raumwahrnehmung

Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter

Zentrum für Umweltgeschichte, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Institut für Soziologie, Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung

Johann Kepler Universität Linz