Harvey Friedman und eine österreichische Bank – Eine Absurdität, aber nicht ohne He.-Chr. Strache

Harvey Friedman und eine österreichische BankDie am 29. Jänner 2015 erhaltene E-Mail von Klaus Schreiner hätte beinahe dazu geführt, in die Falle zu tappen, darüber in seinem Sinne und also dadurch letztlich zugunsten von Harvey Friedman zu berichten,  weil es um Meinungs- und Pressefreiheit geht. Aber nur beinahe.

Bedauernswerterweise tappte Klaus Schreiner bereits in die Falle, nämlich in die Falle von Harvey Friedman. Bloß aufgrund seiner Bewerbung, wie er schreibt, eines Buches von Harvey Friedman ist er nun mit einer Klage durch eine österreichische Bank konfrontiert, die, wie er schreibt, für ihn „existenzvernichtend“ sein könnte.

Aber auch die österreichische Bank ist durch diese ihre Klage in die Falle von Harvey Friedman gegangen. Einen größeren Gefallen kann einem Menschen wie ihm nicht erwiesen werden. Unentschieden bleibt noch, wer sich einer größeren Lächerlichkeit aussetzt, Harvey Friedman mit seinen abenteuerlichen Weltzusammenhangskonstruktionen oder die österreichische Bank, die auf ein Buch, das, wie Klaus Schreiner schreibt, auf einem „Doppelgängerplaneten mit Pseudonymen und Synonymen“ spielt, derart reagiert, anstatt es einfach zu ignorieren. Denn jedwede Aufmerksamkeit, die einem solchen Mann zuteil wird, nützt dieser nur für eines aus: um sich noch mehr inszenieren zu können. Es wird ihm ohne Not Futter geliefert für seine Weltzusammenhangsbasteleien, die er auch in seinen Vorträgen verbreitet, und die erschreckenderweise nicht wenigen als wahr erscheinen wollen.

Es wurde das Buch nicht besorgt, es wird auch nie gekauft und also auch nie gelesen werden. Denn. Es reicht vollkommen aus, nur ein paar Vorträge von Harvey Friedman, die auf der Plattform des Unternehmens Youtube abgerufen werden können, anzuhören, um einen Eindruck davon zu bekommen, was für eine Ware von ihm gekauft werden würde. Aber, wie gesagt, das ist keine Ware, die je gekauft werden will, die je gekauft werden wird. Denn. Es ist einfach nicht vorstellbar, daß die Bücher von einem Mann, der solche Vorträge hält, von einer anderen, also besseren und gehaltvolleren und faktenhaltenden Qualität sein sollen, je sein können.

In die Collage sind einige Abbildungen von seinen Vorträgen auf Youtube aufgenommen, die dort abrufbar sind. Allein seine Ausführungen etwa über die „Rothschilds“ genügen bereits, um zu wissen, was davon zu halten ist. Wobei sich bei solchen Männern immer wieder die Frage stellt, woher bloß beziehen sie all das von ihnen Verbreitete?

Nachdem Klaus Schreiner seine E-Mail, wie seine Anrede vermuten läßt,

„Sehr geehrte Chefredakteur_innen, Redakteur_innen, Chef_innen vom Dienst, Journalist_innen, Medienvertreter_innen …“

breit streute, ist es doch notwendig, darüber kurz zu berichten, auch wenn es nicht in seinem Sinne sein wird, was also Harvey Friedman betrifft. Denn wer einer Falle entgangen ist, hat so etwas wie eine Pflicht, andere darauf aufmerksam zu machen, wie dieser ausgewichen werden kann.

Anders freilich verhält es sich mit der gegen Klaus Schreiner eingebrachte Klage, über die er selbst wie folgt informiert (Hervorhebungen K. S.):

Meinungs- und Pressefreiheit sind ein hohes Gut in Österreich und vermutlich auch für Ihr Medium von enormer Bedeutung. Eines ist heute aber schon offensichtlich: als „kleiner Blogger“ sollte man nichts schreiben, was für eine Bank unangenehm ist, bzw. in meinem Fall: auch nicht lediglich das Buchcover des „streng verbotenen“ Romans Bankster Club am Blog abzubilden. Dann heißt es sehr schnell: Große Bank mit viel Geld und vielen Anwälten gegen Blogger: Presse- und Meinungsfreiheit versus „Persönlichkeitsrechte“ einer juristischen Person. Und das kann sehr schnell auch andere Blogger sowie kleinere und größere Medien betreffen. Daher möchte ich Sie heute über den Fall informieren. Als Erstes sei angemerkt: für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung, es handelt sich um einen laufenden Prozess. In Graz wurde – äußerst fragwürdig – ein Verbot des Buches Bankster Club von Harvey Friedman, gerichtlich erreicht. Im Roman, der auf einem Doppelgängerplaneten angesiedelt ist, und mit Pseudonymen und Synonymen arbeitet […] Die Tatsache, dass ich nur das Buchcover auf meinem Blog veröffentlicht habe, hat in Folge zu einer existenzvernichtenden € 30.300,– Mundtot-Klage gegen mich geführt. Zudem wurde ich unter vielen Buchbewerbern ausgewählt, da ich anscheinend der Kleinste bin, obwohl die Klägerin seit November von mir darüber informiert wurde, dass es viele andere Buchbewerber gibt. Siehe z. b. andere Buchbewerberin sowie Inhalt des Buches: https://www.kreditopferhilfe.net/de/weiterfuehrendes/buchempfehlung
Über meine bisher durchgeführten friedlich-kreativen Widerstandsmaßnahmen habe ich vor kurzem eine Facebook-Seite für interessierte Medienvertreter eingerichtet. Mit dem Namen: Tiroler FREIHEITSKAMPF 2.0 – Bankster Club Romanbuchbewerbungsverbot https://www.facebook.com/groups/779253715482879/. Am Blog http://www.aktivist4you  finden Sie alle „offene Bürgerbriefe“ von mir an den Rechtsanwalt der […]. Selbstverständlich stelle ich Ihnen gerne alle Gerichtsunterlagen zum Fall wie die Klage, die mich erst NACH dem Beschluss über das Buchbewerbungsverbot postalisch erreichte, den Beschluss des LG Ibk für das „Verbot“ der Buchbewerbung,

• die gerichtliche Strafe über € 13.500,– für meine BERICHTERSTATTUNG über meine eigene beklagenswerte € 30.300,– Klage!!!!,

• den gerichtlichen Zahlungsauftrag über € 13.500,– inkl. HAFTANDROHUNG bis zu einem Jahr

• über den Versuch seitens der Bank, mir meine gerichtlich zuerkannte Verfahrenshilfe entziehen zu lassen …  sowie alle Schreiben vom Anwalt der Gegenseite und meines Verfahrenshelfers auf Anfrage …

vollständig und in einer Original-Kopie zur Verfügung bzw. stehe ich jederzeit auch gerne persönlich, telefonisch oder schriftlich für nähere Auskünfte bereit.

He Chr Strache - Harvey Friedman

Auch He.-Chr. Strache ist das Produkt des Harvey Friedman einen Tweet wert.

Wie der Collage ebenfalls entnommen werden kann, wird das Buch nicht nur weiterhin beworben, es kann auch leicht weiterhin bestellt werden. Ganz unabhängig, ganz ohne Zutun von Klaus Schreiner. Und der von Harvey Friedman gesponnene Weltzusammenhangsgarn findet eine hohe Verbreitung, wie an den Zahlen der Aufrufe ablesbar ist. Es wird nicht falsch sein, annehmen zu dürfen, daß die österreichische Bank beispielsweise gegen das Unternehmen Youtube oder das Unternehmen Twitter oder das Unternehmen Facebook keine gleichlautende Klage eingebracht hat. Im Angesicht solcher Unternehmen ist halt eine österreichische Bank auch nicht mehr als eine winzige Blockerin, hilflos ausgeliefert, und wer hilflos ausgeliefert ist, findet dann halt einen Blogger, auf den mit Klagen eingedroschen werden kann, um sich nicht mehr so ganz hilflos und so klein zu fühlen und ein paar Muskelchen des Mutes wachsen zu spüren, auch wenn diese mit freiem Auge nicht zu sehen sind, aber mithilfe einer Lupe – oh, wie kräftig … Ob die österreichische Bank jetzt mit leicht geschwollenen Muskeln schon eine Klage etwa gegen He.-Chr. Strache eingebracht hat? Immerhin verlinkte auch dieser, wie die zweite Collage es belegt, verlinkte also der Obmann der FPÖ mit einem Tweet am 4. Dezember 2014 zu einer Besprechung des Buches, zu einer bewerbenden Besprechung auf einer Website, die mit ihm gesinnungsgemäß die Stunde der Wahrheit teilt … Und auf der Plattform des Unternehmens wiederholt es He.-Chr. Strache, findet das Buch „sehr interessant“ … Eine bessere Bewerbung des Buches kann sich Harvey Friedman gar nicht mehr wünschen, und zugleich ist es doch auch die schlechteste Bewerbung, denn die Urteilskraft von He.-Strache ist auf dem Niveau der friedmanschen Welterklärungswut … Aber nicht nur He.-Chr. Strache hat viel dafür über, auch sein Stellvertreter Norbert Hofer kann derartigen Produkten recht viel abgewinnen, wie beispielsweise Chemtrails

 

He Chr Strache findet Banksterclub interessant - Was klagt die österreichische dazu

He.-Chr. Strache findet „Bankster Club“ „sehr interessant“ – Was klagt die österreichische Bank dazu?

Während des Schreibens blieb jetzt auch noch Zeit, zu entscheiden, wer denn nun lächerlicher ist, Harvey Friedman oder die österreichische Bank. Es ist entschieden. Es ist die österreichische Bank. Harvey Friedman ist nur zu ignorieren, und das ist noch zu viel Aufmerksamkeit für ihn. Lächerlich ist er menschgemäß auch, wie alle eitlen Männer, die mit Geschichten über die Welt auftreten, und damit stets staunend nur die eine Frage provozieren, auf welcher Landkarte bloß ist die Welt ihrer Geschichten zu finden, in den Atlanten jedenfalls nicht. Noch lächerlicher und also tatsächlich lächerlich aber ist die österreichische Bank, die meint, die heutige Welt mit Internet funktioniert tatsächlich nach wie vor so wie in einem Bergdorf vor einhundert Jahren, wo es ausreichte, einem oder einer im Dorf für alle sichtbar zu zeigen, wo der Bartl den Most holt, damit alle schweigen und wieder kuschen, es nicht mehr wagen, öffentlich auf dem Anger etwas gegen die Bank zu sagen. Aber, darf angenommen werden, das hat nicht einmal damals wirklich funktioniert, getuschelt wird weiter worden sein, wenn auch nicht mehr unbedingt laut unter dem Kruzifix in der Wirthausstuben, wenn am Nebentisch der Herr Bankfilialendirektor seine Speckknödelsuppe …

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Heute, am 5. September 2014, schreibt einer, von dem nicht gewußt wird, ob er bereits zum Mörder wurde, aber jedenfalls einer, der in die Wüste zog, um Mörder und Mörderinnen zu unterstützen, etwas, das nicht ignoriert werden kann und darf, und zwar:

„Wir sind Khawarij von Saudischen Königshaus„.

Interessant daran ist aber bloß eines, daß einer von der Mordwüstenbande sagt, sie, die Mordwüstenbandenmitglieder, seien „von saudischen Königshaus“. In der Wüste wird der Mitläufer und also Mittäter etwas aufgeschnappt haben, um das schreiben zu können. Er schreibt das auf seiner Seite der Plattform des Unternehmens Facebook.

Und in Österreich gibt es ein Abdullah-Zentrum. ISIS IS vom saudischen KönigshausSpätestens jetzt ist es dringlich geboten, dieses Zentrum zu durchleuchten, eindringlich zu hinterfragen, ob es für einen demokratischen Staat tatsächlich angebracht ist, ein derartiges Huldigungspalais des Personenkultes … Für eine ehemalige Ministerin wird sich wohl noch ein anderes Ausgedinge finden lassen können, vielleicht als Oberministrantin bei Andreas Laun oder Christoph Schönborn …

Wer von diesem Zentrum noch nichts gehört hat, hier ein paar Hinweise als erste Informationen:

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

A letter from Saudi Arabia

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

Der mordende Hilflose in der Wüste

Fellners Österreich: „Sotloff war im August 2013 in Syrien verhaftet worden“

Fellners Österreich - Verhaftet - BahFür die zweite Umsonst in Österreich ist also, schreibt heute am 3. September 2014 die fellnerische, ist der ermordete Journalist „verhaftet worden“. Hierzulande heißt es, wer verhaftet wird, muß etwas angestellt haben, oder auch, wer ganz unschuldig ist, wird nicht verhaftet. Was also hat Steven Sotloff angestellt, daß er „verhaftet“ worden ist? Nichts. Er ist auch nicht „verhaftet“ worden. Er wurde entführt. Er wurde als Geisel genommen. Von jenen, die nun seine Mörder und Mörderinnen wurden. Bloß die zweite Umsonst schafft es, einer Bande von Mördern und Mörderinnen mit staatlicher Autorität auszustatten, Verhaftungen

Die verbrecherische und mordende IS oder ISIS oder ISIL – egal wie sie sich bezeichnen oder bezeichnet wird, am besten jetzt schon so über sie reden, wie sie nach ihrem Verschwinden im Rückblick genannt werden wird: Mordwüstenbande – wird sich vielleicht schon bei Wolfgang Fellner höchstpersönlich dafür bedankt haben, für sie in Österreich die Propaganda abzudecken. Nicht allein nur durch den heutigen Artikel, wird etwa an das Hochschreiben von einem jungen Erwachsenen am 1. September 2014 zu einem „Rockstar“ … Möglicherweise denkt die Mordwüstenbande schon an Einsparungen, eine Abteilung Österreich-Propaganda benötige sie ja eigentlich nicht mehr. Das erledige die zweite Umsonst ohnehin bitter hervorragend …

Wenn morgen in der Frühe auf dem Weg zur Arbeit in der Schnellbahn von Bruck an der Leitha nach Hütteldorf die Jugendlichen mit der zweiten Umsonst gesehen werden, für die das eine richtige Zeitung sei, weil sie ja geheftet ist, wird unweigerlich daran gedacht werden müssen, wie viele dieser Jugendlichen werden sich angezogen fühlen, von diesem „Staat“, der mit Verhaftungen durchgreift, und es nicht nur bei Verhaftungen mit anschließender Freilassung beläßt, sondern auch straft, hart straft. Wie viele der Jugendlichen haben sich auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf die Suche nach dem „Rockstar“ gemacht? Haben ihn gefunden und sind gleich seine „Freunde“ geworden. Manche haben vielleicht etwas länger dazu gebraucht. Gestern waren es noch unter …, heute sind es bereits …

Und das von der zweiten Umsonst zu dem heutigen Artikel über die Verhaftung ist ein aus dem Propagandavideo gezogenes Bild mit zusätzlich noch stehengelassenem Text in arabischer Schrift der Mörderinnen und Mörder von Steven Sotloff. Es verbietet sich eigentlich von selbst, Propagandamaterial von Verbrechern und Mörderinnen zu verwenden. Darüber wurde, das muß nicht wiederholt werden, schon ausführlich geschrieben in Der mordende Hilfelose in der Wüste.

Der Artikel über die Verhaftung ist unterzeichnet mit „(bah)“. Das wäre als Kommentar dazu schon mehr als ausreichend …

Bah!

Die positive Beurteilung von Firas H. über „Wie wir Firas verloren haben“ von Robert Misik

Robert Misik habe es mit „heißer Feder“ geschrieben, eine ganz, schreibt er, wichtige Sache, wie er, schreibt Misik, glaubt. Einmal einen Menschen direkt zu fragen, was er davon hält, was Journalisten oder Journalistinnen über ihn schreiben, war zu verlockend. Nun. Die Antwort liegt vor. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Firas H über Robert Misik

Firas H.: „Besser als das UBahn Klopapier“

Mit „heißer Feder“ schrieb Robert Misik. So heiß müssen wohl auch die Federn von einer Rosamunde Pilcher oder von einem Paulo Coelho gemacht sein, wenn sie sich hinsetzen, um ihre tiefgründigen Romane zu schreiben. Aber doch nicht so heiß wie die Feder von Robert Misik. Niemals wird ihnen eine Beschreibung gelingen, wie Robert Misik sie ins Papier brennen kann: „IS, der erfolgreichsten Terrororganisation aller Zeiten“. Ob sie sich im Angesichte von Robert Misik als Schreibende als Gescheiterte einstufen? Wenn ja, bleibt ihnen, ist zu hoffen, der Trost, so gute Lektoren oder Lektorinnen zu haben, die ihnen vielleicht sogar Lehrer und Lehrerinnen sind, wie Robert Misik einer ist, der auch um die Rechtschreibung bestens Bescheid weiß, stellt er doch Firas H. ein gutes Zeugnis aus. Der könne „Trophäe“ richtig schreiben, Satzzeichen, Komma – auch korrekt. Um die misikschen Fähigkeiten auch in dieser Hinsicht menschgemäß angemessen würdigen zu können, zwei Empfehlungen: zum einen seinen Text zu lesen, zum anderen ein paar Beispiele in der Collage, wie korrekt zu schreiben Firas H. es versteht.

Setzt korrekt - Robert MisikNur zehn Prozent von den Fähigkeiten des Robert Misik zu haben – was könnte damit alles schon angefangen werden. Sehen zu können, was er sieht. Etwa „die hunderten Likes“ für gewisse Eintragungen von Firas H. Sogar mit Brille reicht es nur, um einmal 20, dann 29, dann 65 „Gefällt mir“¹ zu sehen. Und dann diese psychologische Könnerschaft des Robert Misik. Was für blutleere Figuren haben Rosemande Pilcher und Paulo Coelho hingegen geschaffen. Vielleicht überlegen sie bereits, bei Robert Misik in die Schule zu gehen, oder bei ihm wenigstens einen Kurs zu belegen: psycho-creative writing.

In der Epoche der Ironie ist es nicht mehr angebracht, ein derartiges Loblied zu singen. Auch auf die Gefahr hin, sich der Lächerlichkeit preiszugeben; dennoch mußte eines auf Robert Misik gesungen werden. Um genau zu sein, mit normaltemperierter – um dieses schöne Wort ungefragt zu verwenden – Feder zu schreiben, denn ein Text zum Singen ist es nicht geworden, hierzu fehlen doch die Talente eines Robert Misik. Umso mehr freut es, Robert Misik als ein Danke für seinen wichtigen Text die positive Beurteilung seiner Arbeit durch Firas H. übermitteln zu können.

¹ Was im durchgesehenen Zeitraum vom 30. August 2014 bis zum 2. September 2014 auf der Seite von Firas H. auf der Plattform des Unternehmens Facebook nicht festgestellt werden konnte, ist ein nur annähernd so hoher Zuwachs an Zustimmung innerhalb von drei Tagen wie beispielsweise auf „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ … Wo sind all die Erwachsenen zwischen Floridsdorf und Simmering verlorengegangen?

„Der Neid des geschlechtslosen Akif Pirinçci auf die Türme der Windräder“ – Aus einem Roman von Paula Paulsson

Es wurde ihr abgeraten, in ihrem Roman mit dem geplanten Titel „Reise durch das heutige Deutschland“ in einem Abschnitt Akif Pirinçci zu behandeln. Auch wenn ihre Idee dazu verlockend klingt, zu zeigen, wie einfach es ist, vulgär zu schreiben, wie unangestrengt einfach es ist, diese seine Vulgarität zu übertreffen. Sie würde ihren Roman dadurch billig machen, war der Einwand gegen ihr Vorhaben, über Akif Pirinçci vulgärer zu schreiben als Akif Pirinçci es je zusammenbrächte, vulgär zu schreiben. Sie weiß das. Aber. Wenn das Vulgäre derart mit Erfolg belohnt wird, muß dem Käufer und der Käuferin solcher Bücher vor Augen geführt werden, was sie kaufen, nämlich nichts als Vulgäres, das noch dazu als Vulgäres keine Qualität …

Windunion - Windräder im WaldEs wurden ihr, um sie doch noch davon abzubringen, auch die – zu dieser Zeit ist es ihr nicht mehr möglich, selbst zu lesen – Sachen

Akif Pirinçci: „Erneuerbare Energie – Mist“

Akif Pirinçci: „Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Akif Pirinçci gibt der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

vorgelesen, in denen bereits auf das eingegangen worden war, auf das auch sie eingehen wollte, wie sie es bereits in ihren diktierten – zu dieser Zeit ist es ihr nicht mehr möglich, selbst zu schreiben – Notizen festgehalten hatte. Nicht auf alles, sondern nur auf sein Wettern gegen Windräder. Es müßten für die Gewinnung erneuerbarer Energie Deutschlands Wälder abgeholzt werden. Sie weiß, daß darauf reagiert wurde. Sie weiß aber auch, es interessieren sachliche Einwände nicht. Das Schreiende wird breit gehört. Das Schreiende wird nachgeschrien. Deshalb müsse noch schreiender zurückgeschrien werden.

Es wird nicht mehr dazu kommen, je überprüfen zu können, wessen Argumente die – Paula Paulsson ist letzten Donnerstag verstorben. Nach langer und schwerer Krankheit. Ihren Roman konnte sie nicht beenden. Es ist zu hoffen, daß sie den Menschen, den sie mit der Verwaltung ihres Nachlasses betraute, verstehen wird, und ihm verzeihen wird, daß er sich um keine Veröffentlichung bemühen wird, da es unverantwortlich wäre, einen nicht abgeschlossenen Roman zu veröffentlichen.

Alleingelassen. Von ihr zurückgelassen. Zu einem Zeitpunkt von ihr verlassen, als das erste Mal es die Aussicht gab, sie werde auch einen Rat annehmen, und also die Idee aufgeben, vulgärer als Akif Pirinçci schreiben zu wollen, wenn auch nur für die Länge eines Abschnitts – mehr Beachtung wollte sie ihm ohnehin nicht schenken. Von ihr verlassen, auf die stets ganz und gar gehört wurde, deren Korrekturen der Texte stets uneingeschränkt übernommen wurden. Korrekturen, die tief in Inhalt und Form schnitten. Oft den Inhalt entscheidend veränderten, öfters noch dem Inhalt eine ganz neue Form gaben. Das Schreiende, das Vulgäre verbannte sie so lange aus den Texten, bis schließlich das Vulgär-Schreiende von selbst gar nicht mehr geschrieben wurde, weil es ohnehin nur geschrieben werden würde, um vor ihr nicht bestehen zu können, von Paula Paulsson radikal zusammengestrichen, skrupellos gelöscht … Nur ab und an noch, bloß um sie zu necken, das eine oder andere vulgäre Wort, etwas Schreiendes. Aber sie ließ es unausgesprochen durchgehen, stehen, und darüber die unbestätigte Freude, von ihr geneckt …

Ohne sie, alleingelassen mit der nicht zu Ende gebrachten Diskussion darüber, ob vulgärer, ob schreiender reagiert werden müsse, wird ein Ausweg gesucht – einen Ausweg gäbe es, aber einen, der kein Weiterweg ist. Um einen solchen zu finden, wird für zu einer für Zurückgelassene typischen Panikhandlung … in der Hoffnung, es findet es sich wer, um diese Diskussion weiterführen …

Um diesen Menschen aber finden zu können, muß dieser von ihr diktierte Abschnitt aus ihrem Roman veröffentlicht werden, auch auf die Gefahr hin, daß über Paula Paulsson aufgrund dieses Abschnitts hinkünftig abwertend geurteilt werden wird, sie habe abscheulich vulgär geschrieben, billig und oberflächlich … Darum wird eindringlich gebeten, wenn Sie diesen Abschnitt lesen, nicht zu vergessen, was Paula Paulsson mit diesem Abschnitt beweisen wollte, nämlich wie einfach es ist, vulgär und gemein und billig zu schreiben, ebenso vulgär und billig und gemein wie – nein, billiger, vulgärer, haltloser …

„Der Neid des geschlechtslosen Akif Pirinçci auf die Türme der Windräder

Ansichtskarte Das Sinnen des Akif Pirincci in den Wäldern von DeutschlandEine Reise durch das heutige Deutschland führt unweigerlich an Windrädern vorbei. An Windrädern, die vereinzelt in dichten Wäldern stehen, an Windrädern, die auf Feldern stehen, aber auch zu Dutzenden in Windparks. Weit in den Himmel ragen die Türme der Windräder: stark, mächtig, dick. Die Türme werden nicht müde, machen nicht schlapp. Sie sind Dauerständer. Dauerständer, von denen Männer träumen, die Männer ängstigen, schauen sie an sich hinunter, und sehen keine Türme, nur die Nässe in ihren Unterhosen sind ihnen ein sicherer, wenn auch unangenehmer Beweis, da unten, wenn schon keinen Turm, so doch einen Schwanz zu haben, der, als er noch stand, ab und an wenigstens noch steht, aber niemals eine Lineallänge in den Himmel je ragt, nicht stark und nicht mächtig und nicht dick, aber wenigstens so viel nach vorne steht, unsicher und gekrümmt, verkrümmt, daß die Frauen, die äußerst genügsamen unter ihnen und die Frauen, die sich längst schon damit abgefunden haben, daß auch die höchste Abfindung als Entschädigung dafür nicht ausreichte, womit sie sich abzufinden haben, wenigstens so viel dünnhart nach vorne, daß Frauen ihn bemerken, mehr ihn erahnen, er ihnen ein schwaches Gefühl vermittelt, begehrt zu werden, auch wenn es für sie ein unbefriedigendes Begehren ist. Aber das hindert die Frauen nicht daran, dennoch ihren Männern das Gefühl zu geben, sie seien, wie es früher hieß, Hengste, und nun wird zum Vergleich Zuflucht gesucht, sie hätten einen Windradturm in der Hose. Sie wahren damit den häuslichen Frieden und die Frauen wissen ohnehin, wie sie dann, im Geheimen, wenn die Dünnharten sie nicht mehr anstupsen, das Schlaffe auch noch frühzeitig erschlafft ist, wie sie sich selbst die Befriedigung verschaffen können, für die sie eigentlich ihre Männer in das Bett holen.

Akif Pirincci Wälder und Windräder nicht auf Facebook

Das Bild von Akif Pirinçci auf seiner Seite des Unternehmens Facebook zeigt keine Wälder, keine Windmühlen, sondern auf Foto gebannte Feuchtträume.

Vorbei an den Windrädern in den Wäldern denke ich, während ich meinem Fahrer zuhöre, wie kann ein Mann bloß über Männer derart abschätzig reden, während ich von der Autobahn aus im Vorbeifahren Wälder fotografiere und dabei meinem Fahrer weiter zuhöre und über das von ihm Gesagte zugleich nachdenke, erinnere ich mich an die vielen Male, als ich mir wünschte, in einem Park von Dünnharten zu sein, einen Dünnhartenpark zur Verfügung zu haben, um mich nicht immer selbst befriedigen zu müssen, im Anschluß an die stets großen Versprechen, es mir zu besorgen, wie es mir noch nie, ja, nie. Meinem Fahrer fällt der Witz von dem Mann ein, dessen Schwanz, wenn sein Schwanz um einen Millimeter kleiner wäre, dann hätte er ein Loch. Akif Pirinçci hat nicht mal diesen Millimeter, deshalb hat er auch keine Fut, er hat vorne gar nichts, weder Schwanz noch Fotze. Von daher sein Unbehagen, sein Wettern gegen Windräder. Die Türme der Windräder ficken ihm die Gewißheit in seine aufgefickten Eingeweide, selbst nicht ficken zu können, die Windrädertürme rammen sich durch seine Arschfotze hinauf bis in sein Gehirn, zerfetzen ihm die Synapsen, und die Synapsenschleimfetzen rotzt er unaufhörlich aus und verklebt sie zu Texten, in denen er sich einen Schwanz erschreibt, ein Mannsein imaginiert, während er in Wahrheit weder Mann noch Frau ist, sondern ein geschlechtsloses Wesen, das von Windrädertürmen in den Arsch gefickt wird, während es hilflos mit Texten um sich schlägt, als wären sie die Geburtsurkunde, auf der doch ein männlicher Vorname vermerkt ist, als müßte Akif Pirinçci sich mit jedem Text eine Geburtsurkunde selbst immer wieder ausstellen, um zu beweisen, daß der Vorname Akif keine Lüge ist. Vielleicht gab es bei der Geburt dieses Wesens schwächste äußere Anzeichen, aus ihm werde ein Mann werden. Deshalb wurde ein männlicher Vorname gewählt, der Eltern Hoffnung währt eine Ewigkeit und drei Tag‘. Aber mit den Jahren verschwand dieses äußert schwache Anzeichen gänzlich, es bildete sich auch nichts anderes. Nur noch glatte Haut, wo andere Wesen ihr Geschlecht, sei es ein männliches, sei es ein weibliches, haben, glatte Haut, ein wenig mit Haaren überdeckt. Schütteres Haar ohne Geschlecht. Das schüttere Haar dort, wo es ein Geschlecht bekränzen sollte, schmerzt, schmerzt umso mehr in den bitteren Momenten, wenn Akif Pirinçci nackt in einem Wald vor einem mächtigen und dicken und schönen Windradturm steht, diesen anfleht, er möge doch Akif aus dem schütteren Haar heraus wachsen, wozu wäre sonst der männliche Vorname recht und gut.

Vor lauter Windmühlen sieht Akif Pirincci keine Wälder mehr

Vor lauter Windmühlen sieht Akif Pirinçci keine Wälder mehr.

Und wüchse Akif wenigstens noch ein Dünnharter, es wäre zu spät, alt und grau und faltig geblieben, treibt Akif die Gewißheit an, weiter Synapsenschleimfetzen zu rotzen, denn es hätte auch ein Turm in der Hose aus Akif keinen Mann der Frauen gemacht, sieht Akif sich selbst ins Gesicht, es ist kein schönes Gesicht, es ist ein Gesicht, vor dem geflohen wird, vor dem geflohen wurde, seit der Ausstellung der Geburtsurkunde, und den seit jeher vor diesem Gesicht mit der darunter angehängten Gestalt Fliehenden keucht rotzend Akif hinterher, Akif, ein Name, der von hinten nach vorne gelesen auch ein lesbares Wort ergibt, einen zutreffenderen Namen: Fika. Das Gefickte. Und dagegen kämpft Das Gefickte an, kämpft gegen „Windmühlen“. Das wenigstens weiß Das Gefickte, uneingestanden zwar, aber es weiß das, es kann gegen das Wesen, das es ist, nur anrennen, aber nicht ändern, nicht mehr ändern, zu verlockend auch ist die Aufmerksamkeit, der ökonomische Aspekt, die Häßlichkeit in Nebensächlichkeit verwandelnde Prominenz geworden. Deshalb wettert es nicht gegen Wälder, gegen Bäume, obgleich die dicken und kräftigen und mächtigen Baumstämme ebenfalls die Geschlechtslosigkeit drastisch vor Augen führten, aber das Unbewußte ist grausam genau, wählt zielsicher aus, was es das Bewußte sagen läßt, aber auch gütig, es legt dem Bewußten eine Fährte.

Wie es mir eine Fährte legte, mit dem Arbeitstitel „Reise durch das heutige Deutschland“. Bald nach dem ersten Kapitel war klar, daß ich niemals einen Roman über Landschaften schreiben wollte, keinen menschenleeren Roman, sondern immer schon einen, der von Menschen handelt, die mir zu Landschaften, zu Bauten auf meiner Reise durch das heutige Deutschland einfallen, oder meinem Fahrer, den ich im neunten Kapitel in das Auto zu mir setzte, zu mir, die im sechsten Kapitel beschloss, auch im Auto zu sitzen, selbst also im Roman vorzukommen, als jenes namenlose Ich aufzutreten, das erzählt, ohne noch, nach wie vor noch nicht, wirklich festgelegt zu haben, welches Geschlecht das Ich haben soll und schlußendlich haben wird, ob der Fahrer tatsächlich ein Fahrer bleiben wird, oder doch eine Fahrerin wird. In welches Kapitel dieser Windradturmabschnitt kommen soll, ist noch ganz ungewiß. Stimmig wäre dieser Abschnitt als Fußnote im Kapitel über das Leben der Menschen mit uneingeschränkter Sicht auf Atommeiler.“

Profil - Pirinci - Furor bei FrauenthemenDas ist der Abschnitt aus ihrem Roman, für den kein Verlag je aktiv gesucht werden wird, für dessen Druck es niemals eine Zustimmung geben wird, der also niemals in seiner unabgeschlossenen Ganzheit gedruckt werden wird. Ob alles richtig verstanden wurde, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Sie sprach doch schon schwer. Ob sie es schaffte, vulgärer als Akif Pirinçci zu schreiben, kann ebenfalls nicht gesagt. Es kann kein Urteil darüber abgegeben werden, es wäre doch nur eines aus Befangenheit. Es kann ja beispielsweise mit dem von ihm erst kürzlich auf der Plattform des Unternehmens Facebook veröffentlichten Erregungstext über einen Artikel im Magazin „Profil“ verglichen werden: „Gender-Debatte: Woher kommt der Furor, wenn es um Frauenthemen geht?“ von Christa Zöchling und Eva Linsinger, oder mit der Seite 270 seines aus „Synapsenschleimfetzen verklebten Text[es]“, aus dem das Zitat ist, das von dem österreichischen Wochenmagazin, wie er sich erregt, nicht richtig …

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

Christian Höbart folgt auf Twitter der Schwarzen Katze – Was sagt das über „Heimat ohne Hass“ aus? Zwei Fragen, eine Antwort: Nichts. Die zwei Fragen könnten auch mit dem Namen Andreas Unterberger durchgespielt werden. Die Antwort wäre wieder: Nichts.

Christian Höbart hätte Alexander Pollak auch anders antworten können, als er es getan hat, wie in der Collage gelesen werden kann. Christian Höbart hätte Alexander Pollak antworten können, er folge, wie auch Heimat ohne Hass, der Schwarzen Katze, die, wie er, Höbart, selbst durch und durch „kritisch, feministisch, antifaschistisch“ eingestellt ist, und da der Faschismus in jedweder Ausprägung beobachtet werden muß, ist es unumgänglich, der „WalkuereRota“ zu folgen, um zu wissen, was für Gefahren im neonazistischen Winkel für unsere demokratische und antifaschistische Gesellschaft lauern, um gewappnet zu sein, das Wort „Wehret den Anfängen“ ernstzunehmen, eine freiwillige Aufgabe als Pflicht für jeden Bürger und für jeder Bürgerin, und noch mehr ein Auftrag und Herzensanliegen für einen gewählten Mandatar. Als Follower der Schwarzen Katze stehe er mit Alexander Pollak, mit Heimat ohne Hass und so vielen anderen uneingeschränkt auf derselben Seite.

Hätte Christian Höbart auf diese Weise geantwortet? Was dann, Alexander Pollak? Wie dann, Heimat ohne Hass?

Schwarze Katze - Höbart - Pollak - Heimat ohne Hass - TwitterIm Grunde muß hierzu nicht mehr geschrieben, denn die Collage ist selbsterklärend. Die Plattform des Unternehmens Twitter mit dieser Möglichkeit, anderen zu folgen, taugt wenig bis gar nicht, um daraus irgend etwas ableiten zu wollen, schlimmer noch, es bietet Menschen – beispielsweise Christian Höbart, He.-Chr. Strache, Harald Vilimsky, Gerhard Deimek einen leichten und bequemen Ausgang … Die Sache mit dem „Follow“ und „Following“ auf Twitter ist eine andere als jene mit „Friends“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook und also nicht so leicht übertragbar … Einer Person oder einer Gruppierung auf Twitter zu folgen, heißt nichts, schon gar nicht, daß Kontakte gepflegt werden. Wer auf Twitter sich einmal umsieht, wird erstaunt darüber sein, wer wen folgt. Es hat den Anschein, alle folgen allen und allen wird gefolgt, aber wer verfolgt tatsächlich etwas, könnte bei der Follow- und Following-Menge eines jeden einzelnen und einer jeder einzelnen gefragt werden.

Es können auch andere Proben gezogen werden. Wer würde christschwarzen Funktionären glauben, sie seien beispielsweise feministisch, und das nur deshalb, weil sie der Schwarzen Katze folgen, sie pflegten mit ihr, weil sie ihr folgen, tatsächlich Kontakte ? Hat Christian Höbart etwas von der Walküre retweetet, favorisiert, ihr zustimmend geantwortet? Mit wie vielen, denen Sie folgen und die Ihnen folgen, stehen Sie in und unterhalten Sie Kontakte?

Wer also Twitter dafür einsetzen will, um jemanden weltanschaulich festnageln zu können, zu wollen, hat Twitter noch nicht ganz verstanden, wie allein diese kleine Auswahl in der Collage gut und hoffentlich ausreichend zeigt. Und es birgt auch die Gefahr, daß Menschen, die tatsächlich aus antifaschistischen Beweggründen gewissen Personen oder Gruppierungen folgen, aus dem einzigen Grund, Informationen einholen zu können, an die sonst nicht herangekommen werden könnte, sich plötzlich dem ungerechtfertigten Vorwurf ausgesetzt sehen müssen, zumindest fragwürdigen Personen oder Gruppierungen zu folgen, punziert zu werden als … Schwarze Katze selbst ist dem bis jetzt wohl mit Glück entgangen, weil vielleicht noch keiner nachgesehen hat, wem sie folgt, oder Gründe hervorgeholt werden, die es rechtfertigen, nachsichtig zu sein? Aber das ist nicht wesentlich, wem sie folgt, sondern eine weitere Bestätigung nur dafür, wie äußerst fragwürdig und ungerechtfertigt es ist, daraus gegen jemanden einen Vorwurf zimmern zu wollen.

PS Christan Höbart ist momentan, so scheint es, sehr antwortfreudig, freilich nicht jede Frage beantwortet er, eine etwa seit Jahren nicht, wie gelesen werden kann in:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

Hypo Alpe Adria schwemmt Volksphantasien bedrohlich an die Oberfläche – Am Beispiel von Wolfgang Reichl und Roland Düringer

 

Ganz davon entfernt, für ÖVP und SPÖ das Wort zu ergreifen, muß doch gesagt werden, es ist auch im Zusammenhang mit der Hypo Alpe Adria eine beunruhigende Entwicklung festzustellen. Dieses obsessive Berufen auf das „Volk“. Es wird daraus nichts Gutes entstehen. Es ist eine Entwicklung zum Fürchten.

All jene, die nun auf ÖVP und SPÖ wegen der Hypo Alpe Adria einprügeln, besorgen das Geschäft der freiheitlichen Gemein-Schaft, die unter vielen Namen bekannt ist und schon viele Namen hatte und hat: FPÖ, BZÖ, FPK, F … Sie tragen dazu bei, daß diese freiheitliche Gemein-Schaft Nutznießerin und Krisengewinnlerin ihres verursachten Schlamassels sein wird. Die aktuellen Meinungsumfragen zu Wahlen belegen das auf beängstigende Weise … Sie sprechen von enormen Zugewinnen für die freiheitliche Gemein-Schaft. Es ist ein Aberwitz. Das „Volk“ will  „Anständigkeit“ und das „Volk“ will den Ruin nicht, aber es wählt die Staffel des Ruins, es wählt jene in einem beängstigenden und unverständlichen und nicht nachvollziehbaren Ausmaß, die „Anständigkeit“ nicht einmal flüssig buchstabieren …

Wolfgang Reichl - Hypo Alpe Adria

Wolfgang Reichl: „[D]och wo er [He.-Chr. Strache] Recht hat, hat er Recht und seine Emotion ist mir hier sehr sympathisch!!!“

Aus der Riege, die für die freiheitliche Gemein-Schaft wissentlich oder unwissenlich das Geschäft besorgen, soll stellvertretend Wolfgang Reichl genannt werden, der mit einem Aufruf zum Steuerstreik aktuell von sich reden macht, dessen Brief an Minister Michael Spindelegger auf der Plattform des Unternehmens Facebook bereits über fünftausendmal geteilt wurde. Höchstes Mißtrauen ist angebracht. Denn Wolfgang Reichl teilt mit der freiheitlichen Gemein-Schaft eine Vorliebe ganz besonders, nämlich den Kopp-Verlag als Informationsquelle zu benutzen. Wie redlich der Kopp-Verlag ist, wie dieser politisch einzustufen ist, wurde hier schön öfters angesprochen. Und für Wolfgang Reichl ist selbst He.-Chr. Strache ein ehrenwerter Zeuge in diesem Fall, einer, der Rechtes zur Hypo Alpe Adria zu sagen weiß … Aber Wolfgang Reichl ist auch einer, der schon mal verbreitete, daß das BZÖ recht damit habe, kein Geld mehr für …

Dieses obsessive und bedrohliche Berufen auf das „Volk“ erfaßt auch schon Menschen, von denen gemeint wurde, sie hätten einen reflektierten Zugang zum und vor allem Umgang mit dem Begriff „Volk“, sie würden geschichtsbewußt um die Gefährlichkeit des Berufens auf das „Volk“ wissen, aber es scheint, daß auch in Österreich eine massive Entwicklung der galoppierenden Denkausschaltung passiert. Stellvertretend hierfür ein Satz von Roland Düringer in seinem Brief an Minister Michael Spindelegger unter dem Betreff „Unser Steuergeld“:

„PS: Und falls ihnen bei Gelegenheit Herr Faymann über den Weg läuft, sprechen sie ihn bitte darauf an und versuchen sie auch ihn auf die Seite des Volkes zu ziehen.“

Michael Spindelegger soll also Herrn Faymann auf die Seite des – ein Kabarettist macht über sich selbst Kabarett. Aber wer macht dann noch politisches Kabarett?

Selbstverständlich ist absolute Aufklärung und sind mannigfache Konsequenzen im Fall der Hypo Alpe Adria zu fordern, mehr noch, haben zu passieren, aber ebenso selbstverständlich muß es sein, aufzupassen, auf welche Art das gemacht wird, wessen Seiten auch unwissentlich und vor allem unreflektiert beim diesbezüglichen Engagement unterstützt werden, wem hier ein Ausgang aus der Verantwortung breitest geöffnet wird, wer dabei tatkräftig unterstützt wird, Krisengewinnlerin des von ihnen verursachten Schlamassals, in das sie zuerst Kärnten und schließlich ganz Österreich

Freiheitliche Initiative zur Abschaffung der Fristenlösung, einer „Dekadenzerscheinung“

Martin Pfeiffer, „Schriftleiter der Aula“, schreibt in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ:

„Diese Union, der weniger ewiggültige Werte wie Leben, Familie, Freiheit und Ehre am Herzen liegen als vielmehr Dekadenzerscheinungen wie Abtreibungs- und Einwanderungsrecht, Euthanasie, Homo-‚Ehe‘, Gender Mainstreaming und undifferenzierte Gleichmacherei, zeigt im russisch-ukrainischen Konflikt wieder einmal ihre volksfeindliche Fratze.“

Freiheitliches Wissen über EUWas ein „Schriftleiter“ ist, das wissen Freiheitliche recht genau, allen voran Andreas Mölzer, der zu genau weiß, was eine Diktatur ist, aber keine Ahnung von der Europäischen Union hat, obgleich er dafür seit recht zehn Jahren mit Steuergeld finanziert wird, um endlich wissen zu können, was die Europäische Union ist. Helmut Zilk hat einmal über einen Freiheitlichen gesagt, dieser sei lernfähig. Jedweder Mensch besitzt diese Lernfähigkeit, darin irrte Helmut Zilk nicht. Was aber Freiheitlichen absolut fehlt, ist der Wille zum Lernen. Es scheint ihnen zu genügen, das wiederzukäuen, was sie von ihren Großvätern und Großmüttern einst an Heiligenbildchensprüchen erbten. In dieser Bequemlichkeit und in dieser Lernunwilligkeit werden Freiheitliche durch ihre Wählerinnen und Wähler auch noch bestärkt. Sie wären tatsächlich närrisch, sich anzustrengen, wenn sie für Faulheit in mannigfacher Weise, also auch für Lernfaulheit, reichlich mit Wahlstimmen belohnt werden. Die freiheitlichen Wiederkäuer und freiheitlichen Wiederkäuerinnen ihrer elterlichen und großelterlichen Gesinnungen sind nicht daran schuld, mit solchen Unsinnigkeiten sich heute noch herumschlagen zu müssen, es sind die Wähler und Wählerinnen, die nach wie vor solch Wiedergekäutes für wählbar …

Und wo schreibt der „Schriftleiter“ zusätzlich zur Diffamierung als Dekadenzerscheinung die Unwahrheit über die gesetzliche Regelung einer Abtreibung? In dem Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen, von He.-Chr. Strache aufwärts  … Er schreibt die Unwahrheit, denn ein Abtreibungsrecht besteht beispielsweise in Österreich nicht, wie allein schon aus dem Gesetz hervorgeht, daß kein Arzt und keine Ärztin verpflichtet ist, eine Abtreibung durchführen zu müssen. Wo es also keine Pflicht gibt, gibt es auch kein Recht. Und in anderen europäischen Ländern ist es ebenfalls nicht so … Aber die freiheitliche Wahrheit stimmt selten mehr als zu einem Achtel mit der tatsächlichen Wahrheit überein …

Der „Schriftleiter“ nennt also die Fristenlösung eine Dekadenzerscheinung – beinahe eine milde Formulierung, wird an den Vergleich des ehemaligen freiheitlichen Parlamentsabgeordneten DDr. Werner Königshofer beispielsweise gedacht, der die Fristenlösung mit den Morden in Norwegen …

Freiheitliche Initiative zur Abschaffung der FristenlösungEs bleibt aber nicht nur beim Geschwefel. Es werden auch Initiativen zur Abschaffung der Fristenlösung gesetzt. Zum Beispiel auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Hier nennt sich eine Gruppe „FPÖ-Freiheitliche Initiative gegen die Fristenlösung (Abtreibung)“.

Ein Administrator dieser Gruppe ist beispielsweise Daniel Krammer,  der zwar angibt, Gemeinderat zu sein, aber nicht von welcher Partei, er ist von der freiheitlichen Gemein-Schaft …

FPÖ-Initiative zur Abschaffung der Fristenlösung - einer DekadenzerscheinungNicht alle geben in dieser Gruppe auch gleich ihr Mandat bekannt, wie weitere Administratoren: Wolfgang Zanger, freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament, freiheitlicher Gemeinderat Christian Brenner, Wolfgang Reinold, Klubobmann FPÖ-Meidling …

NS „Ostmärker“ Richard Melisch ist auch wieder mit einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ vertreten.

NNS Eine Terminankündigung in der aktuellen freiheitlichen ZZ darf nicht unerwähnt bleiben. Im Schulvereinshaus in der Fuhrmanngasse wird es am 9. April 2014 eine „Begegnung mit dem Dichter E. G. Kolbenheyer“ – also mit dem für Joseph Goebbels Gottbegnadeten … Und wo? Wieder in der Fuhrmanngasse

„Unsere Stadt Ried“ – Robert Faller ist es nicht, antwortet „Wir sind (die) Gegengewalt“

Es wurde in

Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

die Frage gestellt, ob es Robert Faller sein könnte, der …

Nun liegt eine Antwort vor, die redlicherweise nicht verschwiegen werden darf. Nicht direkt von Robert Faller, aber von „Wir sind (die) Gegengewalt“, für die gemäß Impressum Robert Faller verantwortlich zeichnet.

„Die Seite wurde nicht von Robert Faller erstellt. Aber da deine Seite vor Lügen und Hass voll ist Bernhard Kraut -fällt der FAIL auch nicht mehr auf!“

Und zur gleichen Zeit, um genau zu sein, drei Minuten später, stellt auch „Unsere Stadt Ried“ klar:

„Ich kann euch Versichern, das Robert Faller sicher nicht ls mit dieser Seite zu tun hat, Robert Faller ist der Administrator der Seite ‚GEGENGEWALT‘ Wir sind hier mehrer Administratoren. Nur um das klar zu stellen.“

Unsere Stadt Ried und WirsinddieGegengewalt zeitgleich - Robert Faller ist es nichtAlso nach „Unsere Stadt Ried“ hat auf „Wir sind (die) Gegengewalt“ doch Robert Faller selbst die oben angeführte Antwort geschrieben, denn von „Unsere Stadt Ried“ wird gewußt, daß Robert Faller der Administrator ist. Das wäre hier nicht gewagt worden zu schreiben, denn auf der Seite selbst ist kein Administrator namentlich angeführt. Aber da weiß „Unsere Stadt Ried“ offensichtlich mehr. Eines will aber „Unsere Stadt Ried“ nicht bekanntgeben, wer diese Seite gegründet hat und nun betriebt. Was wohl für einen Namen das „Ich“, welches synchron mit Robert Faller antwortet …

Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten über die Gründung einer Gruppe auf der Plattform des Unternehmens Facebook und schreiben, die Gründer möchten anonym bleiben. Nicht nur diese Tageszeitung verlinkt gleich zu „Unsere Stadt Ried“, auch beispielsweise die Tageszeitung „Der Kurier“, von der ebenfalls nicht hinterfragt wird, wer die Gründer sind, sondern deren Wunsch nach Anonymität ebenfalls ohne Not sofort erfüllt.

Unsere Stadt Ried - Robert Faller nach Betreiberidentität fragen

„Wir sind (die) Gegengewalt“ – Das gefällt „Unsere Stadt Ried“ einzig.

Wessen Wunsch erfüllen Medien damit? Besonders die zwei oben genannten Tageszeitungen? Den Wunsch von Robert Faller?

Was auf „Unsere Stadt Ried“ sogleich auffällt, ist, dieser „Gruppe“ gefällt „Gegengewalt“. „Gegengewalt“ wird betrieben von Robert Faller, der auch sofort schrieb, es müsse etwas dagegen getan werden:

„Dieses ‚RIED VIDEO‘ geht die Runde. Hoffe es rüttelt einige wach! Gegen (Ausländer-)Gewalt muss etwas getan werden! Gegengewalt -„

Wie groß kann der Zufall sein, daß den anonmyen Betreibern von „Unsere Stadt Ried“ ausgerechnet und sofort und einzig „Gegengewalt“ gefällt? Wer den Menschen kennt, weiß, wie gerne dieser doch verrät, was er macht, auch wenn er daraus ein Geheimnis machen möchte. Robert Faller wird dieser menschlichen Eigenschaft wohl auch nicht entgehen können. Und mit diesem Hinweis auf „Gegengewalt“ wird laut geschrien, fragt Robert Faller, ob er „Unsere Stadt Ried“ gegründet hat …

Die Gegengewalt von Robert Faller & Co

„Saufen – Geht raus und spielt.“ – „Fallers Fall vor Gericht.“

„Gegengewalt“ klingt gut und edel. Aber es ist keine Bewegung, die gegen Gewalt ist. Das ist bloß die verkürzte Schreibung. Diese Bewegung nennt sich „Wir sind (die) Gegengewalt“. Und um was für eine „Gegengewalt“ es sich dabei handelt, mit Robert Faller, dem im Zusammenhang mit dem Wiederbetätigungsgsetz Gerichten nicht Unbekannten, dafür reicht ein Hinweis:

„Zur Zeit“ wirbt Robert Faller als Abonnenten“

Möglicherweise antwortet Robert Faller gleich stolz und frei, er sei die Gruppe „Unsere Stadt Ried“ … Wie stolz werden die Medien dann auf ihre fallerischen Hilfsdienste sein?

Unsere Stadt Ried - Tirol wird Österreich - Eine Umdichtung

Wenn Männer Unterstützung brauchen, stehen freiheitliche Männer nicht an, beizuspringen.

Und noch einen Wunschen haben die Medien, nicht nur die zwei oben genannten Tageszeitungen, sogleich erfüllt, darüber ethnisch zu berichten, während es eine reine Männer-Geschichte ist, auch das muß nicht sonderlich noch ausgeführt werden, der Hinweis reicht aus auf:

Rapper aus Ried empfehlen sich für das Sortiment der mölzerischen „Zur Zeit“