Soslan Khan Aliatasi will in der EFD Abgeordnete anderer Parteien durch Freiheitliche ersetzen

Wird der reisende Obmann der Freiheitlichen, der, wie gewußt wird, nicht Soslan Khan Aliatasi heißt, vom Wirtschaftsblatt zitiert —, aber zum einen ist es vollkommen unwichtig, wie der Obmann der Freiheitlichen tatsächlich heißt, um die Freiheitlichen zu wählen oder besser nicht zu wählen … Zum anderen passen atmosphärisch die Forderungen, die beispielsweise Soslan Khan Aliatasi erhebt, mehr und genauer zu dieser anmaßenden Ansage, nämlich jene Abgeordnete von anderen Parteien, die nach wie vor gegen eine Aufnahme der Freiheitlichen in die EFD sind, nach der nächsten EU-Wahl durch Freiheitliche ersetzen zu wollen … Ersetzen zu wollen, es wurde vom freiheitlichen Obmann also nicht gesagt, nach der nächsten EU-Wahl, wenn es klappen sollte, solle die EFD-Fraktion zwei freiheitliche Abgeordnete mehr haben, sondern es sollen zwei Abgeordnete von anderen Parteien durch Freiheitliche ersetzt …

Der derzeitige freiheitliche Obmann will also nicht die EFD-Fraktion durch die Aufnahme von zwei weiteren Abgeordneten stärken, um diese im EU-Parlament stimmgewichtiger zu machen, sondern den unpolitischen Trieb befriedigen, sich, um nicht vom großen Wort der Rache zu sprechen, zu revanchieren für die erfahrene und wohl begründete Ablehnung der Aufnahme der Freiheitlichen in die EFD. Diese Aussage des freiheitlichen Obmannes sagt, wieder einmal, alles, was sogar jene, mit denen Freiheitliche in einer Fraktion sein wollen, von Freiheitlichen zu erwarten haben, das Klima der Drohungen, ersetzt zu werden, wenn nicht  …

NS Weshalb der freiheitliche Obmann diesmal den Namen Soslan Khan Aliatasi erhielt, wird es beim Lesen, was zu den Forderungen von Soslan Khan Aliatasi bereits geschrieben wurde, aus einem weiteren Grund, der nun sogar außerhalb von Amstetten angesprochen wurde, gut verstehen.

Informationen können zu Verbrennungen führen, jedenfalls die von WKR und ÖLM

Wiener Korporationsring (Vorsitzende Grafburschenschaft Olympia) und Österreichische Landsmannschaft laden zur Sonnwendfeier und offenbaren mit dieser ihrer Einladung einmal mehr bloß, einen sorglosen Umgang mit Informationen, ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Eigenen, ihre Bedenkenlosigkeit, die Eigenen Gefahren auszusetzen, ihre Verantwortunglosigkeit im Namen ihrer Gesinnung, die Eigenen, also, wie diese wohl von ihnen selbst in ihrer weiterhin von der Vorsehung bestimmten Diktion genannt werden, das eigene Volk ins Feuer zu hetzen.

Denn in ihrer Einladung schreiben ÖLM und WKR, es soll in feuersicherer Kleidung zum Feuerspringen … Landsmannschaft und Ring preisen die Tracht als bereits ausreichenden Schutz …

Ein weiteres Kennzeichen offenbart diese Einladung. Wer ihren Informationen vertraut, wer sich von ihnen führen läßt, hat zu zahlen. Am Cobenzl wird der Preis für den einzelnen aus dem eigenen Volke, wenigstens diesmal noch, nicht allzu hoch sein, drei Euro Eintritt, zusätzlich vielleicht eine versengte Dirndlschürze um 61,11  und dazu noch eine Brandsalbe zu 6,88 …

NS Bemerkenswert und alles bereits über den Gehalt der Informationen dieser Partei ebenfalls aussagend ist, daß auch bei der Sonnwendfeier auf dem Stadthügel der Redner ein Freiheitlicher sein wird, und jede und jeder mag diesen Satz nun selbst nach eigenen Erinnerungen fortschreiben, und wer die Freiheitlichen wählt, hat …

Weiterer NS Wer Dr. Karl Katary sei, der am 8. Juni 2011 zu Dichtungen aus dem deutschen Osten sprechen wird, möglicherweise gedacht als ein Aufwärmen in feuersicherer Umgebung, mag sich selbst über ihn informieren … Beispielsweise gibt ein Protokoll des Wiener Gemeinderates vom 25. Juni 2003 erste, wenn auch nicht unerwartete …

Schreitet der III. Präsident NR die Reihen ab, was bekommt er wohl zu sehen, was bekommt Martin Graf wohl zu hören?

Und gefällt es Dr. Martin Graf, was er zu sehen, was er hören bekommt?

Es wurde nicht recherchiert, wo überall Dr. Martin Graf bereits als III. Präsident NR auftrat, welche Dörfer er bereits in diesem gebirgs- und wasserreichen Land besuchte. Dr. Martin Graf war, wie gesehen werden kann, jedenfalls einmal in Amstetten. Es wird unter Berücksichtigung der Gepflogenheiten bei hohen und höchsten Besuchen nicht allzu falsch sein, annehmen zu dürfen, daß sehr viele Mandatare und Mandatarinnen der eigenen Partei in ein Spalier sich einreihen, wenn ihr Präsident NR ihre Gemeinde besucht, es für sie ein Hochtag ist, sie sich herausputzen, die Festtagstracht anlegen, auch ihre Ehrenabzeichen besonders gründlich polieren, ihre Tätowierungen von Körperhärchen …

Vielleicht war der III. Präsident NR bereits in Ebenthal, und wenn Dr. Martin Graf Ebenthal erst besuchen sollte, und ihm eine Tätowierung in der Sommerhitze des Jahres 2011 nicht mehr …, so bleibt ihm beispielsweise immer noch Linz, das er auf dem freiheitlichen Rückweg …

Selbstverständlich gefällt es dem III. Präsidenten NR, wie nachgelesen werden darf, nicht … Was bekommt Dr. Martin Graf,  kehrt er in sein Parlamentsbüro zurück, zu hören, zu sehen, vielleicht sieht er beim Spiel zu? Vielleicht bitten sie ihn gar, mitzuspielen, mit ihnen die Freizeit im Büro zu verbringen, in privater aber in spieltauglicher Kleidung? Gibt er ihrem Drängen nach, sich an dem Spiel aktiv zu beteiligen? Zieht er sich dafür dann  auch etwas Authentisches an, oder trägt er das bereits unter dem weißen Hemd, gefertigt aus schweißsaugendem Material?

So viele Fragen, und noch zwei, aber wenigstens zwei, die gleich hier beantwortet werden können:

Umfrage – Rücktritte von Abgeordneten

Hätten Sie den III. Präsidenten NR zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt?

Ein neues Spiel: „Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil …“

Das Spiel Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde erfunden, als zu einem Anti-Spiel der Freiheitlichen geschrieben wurde. Die wesentliche Unterscheidung zum freiheitlichen Anti-Spiel besteht darin, daß es kein Spiel ist, das gegen andere gerichtet ist, sondern ein Spiel zur Sammlung, weshalb die Freiheitlichen nicht wählbar sind.

Es gibt derart viele Gründe, die Freiheitlichen nicht zu wählen, und alle diese Gründe sind bestens bekannt, werden auch medial wieder und wieder vorgebracht. Selbst jenen können diese Gründe also nicht unbekannt sein, die bisher die Freiheitlichen wählten; ihnen werden diese möglicherweise am Tag einer Wahl nur überlagert von irgend welchen aktuellen Aufregungen, die andere Parteien hervorrufen, so daß es doch wieder dazu kommt, die Freiheitlichen zu wählen, der Ärger in einer Minute soher unerfreuliche Auswirkungen haben, Jahre dominieren kann, und das auf keine gute Art, politisch und gesellschaftlich Jahre also wieder mutwillig verschleudert werden. Dafür kann dieses Spiel tauglich sein, sich zu erinnern, sich bewußt zu machen, was es für zahlreiche Gründe gibt, die Freiheitlichen nicht zu wählen.

Darüber hinaus ist Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … ein geselliges Spiel, ein Spiel, das ohne finanziellen Aufwand gespielt werden kann und keinerlei Ressourcen benötigt, also ein naturschonendes Spiel. Und, zusätzlich ist es ein sehr phantasieanregendes Spiel, nicht in bezug auf die Gründe, denn die, das könnte eine Regel dieses Spiels genannt werden, haben stets konkret und real zu sein.

Einsatz der Phantasie also allein in der Gestaltung des Spiels, wie anhand eines Beispieles gezeigt werden darf. So hatte in einer Runde eine Spielerin die Idee, sich auf einen Schemel zu stellen und vorzutragen: Ich wähle die Freiheitlichen, weil … Obgleich sie überzeugt war, Gründe für die Wählbarkeit anführen zu können, war von ihr, jedesmal wenn sie anhob, einen Grund zu nennen, ein Nein, nein doch nicht zu hören. Diese Spielrunde verwendete doch Materialien, nämlich Bleistifte und Schmierpapier, um alle Gründe  für die Nichtwählbarkeit aufzuschreiben, nach dem Ende des Spiels einen Überblick zu haben, ob es tatsächlich so viele Gründe gibt, die dafür sprechen, die Freiheitlichen nicht zu wählen. Es waren alle überrascht, wie viele Gründe ihnen einfielen, wieder einfielen, an wie viele vergessen geglaubte Gründe Spieler und Spielerinnen sich erinnern konnten, weshalb Freiheitliche nicht gewählt werden können. Beschämend wenige Gründe wurden für die Wählbarkeit der Freiheitlichen gefunden, präziser, es fand sich nur ein Grund, und noch genauer, es war ein bloßer Einwurf, also bei weitem noch kein auf freiheitliche Leistungen, freiheitliche Angebote oder freiheitliche Verhaltensweisen  oder … basierendes Argument, nämlich, es seien doch, auch, rechtlich zugelassene Kandidaten und Kandidatinnen …

Martin Grafs Liebe bleibt eine verkümmerte, jedenfalls, was die Meinungsfreiheit betrifft

Es wurde aber nicht wirklich erwartet, daß seit dem 10. September 2010 es, ein paar Monate ausreichten, um …

Es aber dennoch erneut, immer wieder, zu versuchen, einen Meinungsaustausch mit jenen, die … Natürlich war das Ergebnis wieder das bereits bekannte vom letzten Herbst, mit dem einzigen Unterschied, es mußte, um auf Martin Graf Facebook einen Kommentar schreiben zu können, unter einem anderen Namen gepostet werden, mit: Martin Graf – Umfrage: Rücktritt.

Der Ablauf muß nicht noch einmal genau beschrieben werden, dieser gleicht dem vom Herbst 2010. Nun darf ebenfalls Martin Graf – Umfrage: Rücktritt „Gefällt mir – Martin Graf“ klicken, aber keinen Kommentar mehr schreiben …

NS Allerdings hätte es durchaus sein können, daß dieser Kommentar in Form einer Verlinkung allein von der Überschrift her nicht gelöscht wird, ist doch lediglich zu lesen das Zitat von Brigitte Kashofer, von ihr erst im Jänner 2011 geschrieben auf Unzensuriert …

Noch ein NS Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde gestern als empfehlenswertes Weitersagespiel präsentiert. Es ist vorstellbar, daß Spielern und Spielerinnen als Begründung für die Nichtwahl der Freiheitlichen auch Dr. Martin Graf einfällt. Manch recht trifftiger Grund läßt sich wohl auch finden unter III. Präsident NR …

Kurzmann, Taschner, Wurzer und das Spiel jeder Generation dieser Gesinnungsgemeinschaft

Gerhard Kurzmann ist, wie in den Medien gelesen werden kann, angeklagt wegen Verhetzung. Ein Spiel liegt der Anklage zugrunde. Bernhard Lehofer, Anwalt von Gerhard Kurzmann, wird vom Landesstudio Steiermark mit der Aussage zitiert, Gerhard Kurzmann habe nicht daran gedacht, daß mit diesem Spiel der Tatbestand der Verhetzung verbunden sein könnte …

Nun, weshalb sollte Gerhard Kurzmann zu dieser Tat nicht einmal die …? Möglicherweise wollte Gerhard Kurzmann tatsächlich der altersmäßig jüngeren Generation in seiner freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft eine Freude bloß machen, und hat dafür nach einem Spiel für sie … Möglicherweise dachte Gerhard Kurzmann, wenn das Spiel im Internet veröffentlicht wird, können es nur freiheitliche Buben zum Spielen abrufen. Das ist nicht so weit hergeholt, wird berücksichtigt, wie wenig Freiheitliche die Wirkung ihrer öffentlichen Auftritte bedenken, was sie verursachen …

Die Buben waren wohl traurig, als das Spiel Anfang September 2010 nicht mehr … Aber dann, das Glück, wieder spielen zu können, wohl eine Freude. Und an dieser Freude wird sich wohl auch Gerhard Kurzmann gefreut haben, ein Spiel zu haben, für jede Generation dieser Gesinnungsgemeinschaft, ein Spiel, das den Dialog zwischen den Generationen fördert, wenn auch bloß innerhalb dieser Gesinnungsgemeinschaft, abgeschottet von der übrigen Gesellschaft …

Aber Generationen außerhalb dieser Gesinnungsgemeinschaft können eine anderes Spiel für sich finden. Ein ganz einfaches Spiel nämlich. Es ist ein Spiel, das keine Regeln kennt, ein Spiel, für das keine technischen Hilfsmittel benötigt werden. Das gemeinsame Spiel für alle Generationen heißt schlicht: Ich wähle die Freiheitlichen nicht, wähle Du die Freiheitlichen auch nicht. Es ist also ein sogenanntes Weitersagespiel. Mit einem einzigen leicht zu merkenden Satz, der menschgemäß, wenn gewollt, variiert werden kann: Wähle Du die Freiheitlichen nicht, wähle ich ebenfalls die Freiheitlichen nicht. Oder auch: Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … Es gibt derart viele Gründe, die Freiheitlichen nicht zu wählen, Gründe, die gut bekannt sind, die jeder und jede ergänzend in diesem Spiel, wie im Schlaf, aufzählen kann.

Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … ist aber kein Spiel ohne Gewinn. Der Gewinn wird einer für alle sein, nach jedweder Wahl. Ein Gewinn würde etwa schon sein, daß den Freiheitlichen aufgrund von Stimmverlusten die finanziellen Möglichkeiten (Steuergeld finanzierte Parteiförderung) eingeschränkt wären, um beispielsweise Spiele, Plakate, Postwurfsendungen massenhaft und fortwährend zu vertreiben, die allenthalben auch noch Gerichte zu beschäftigen haben. Und es könnte diese Gesinnungsgemeinschaft, die kaum noch wer wählte, unattraktiv werden für Spender und Spenderinnen, so daß vielleicht noch Geld bleibt für eine kleine Werbung, für 888 selbstkopierte Blätter Ö-Norm A3 im selbstgebastelten Layout die alten Sprüche, die bis jetzt so unerfreulich  die Straßen …

Für die Zukunft – Nicht nur, sondern besser Wählen

Wie gesehen werden kann, verbessern sich die Werte nicht, im Gegenteil, mit dem heutigen Zwischenstand sind wieder mehr für Rücktritte, nämlich 62,70%. Sie können sich nach wie vor an dieser gegen die Gewöhnung gerichteten Umfrage beteiligen, aber auch an der zukunftsorientierten Umfrage unter dem Motto:

Besser (nicht nur) Wählen.

Zum besseren Wählen gehört auch, sich nicht nur zu informieren, sondern Informationen auch zu verwenden, diese also beispielsweise beim Wählen in Handlung umzusetzen.

Dr. Martin Graf – Hätten Sie ihn zum III. Präsidenten NR gewählt?

Es haben 183 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Umfrage bis jetzt dafür gestimmt, daß Dr. Martin Graf zurücktreten soll …

Das war vor ein paar Tagen der erste Satz, mit dem eine neue Umfrage gestartet werden wollte, dann aber noch einmal gezögert wurde, unentschieden darüber, noch eine Umfrage in Umlauf zu bringen.

Nun ist es entschieden, doch eine neue Umfrage zu starten. Denn besser als Rücktritte einzufordern, ist es, gewisse Personen und vor allem gewisse Parteien erst gar nicht zu wählen, weil diese nicht nur Erwartungen mit absoluter Sicherheit enttäuschen, sondern diese nur eines können, Bedenken, sie je zu wählen, absolut zu bestätigen, es mit ihnen in allen Belangen ausschließlich schlechter werden kann.

Inzwischen haben mehr als 183 dafür gestimmt, daß Dr. Martin Graf allein zurücktreten soll. Mehr also als es Abgeordnete im österreichischen Parlament gibt. Das war auch die erste Überlegung zur geplanten neuen Umfrage, wie hätten 183 andere Abgeordnete im Oktober 2008 im Parlament gewählt, hätten 183 andere Abgeordnete Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR gewählt, einen Mann also gewählt, von dem klar war, daß er nur alle gegen ihn geäußerten Bedenken bestätigen wird können?

Es waren nicht 183, sondern 109 von 183 Abgeordneten, die alle Informationen, alle Bedenken, die gegen einen 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf sprachen, ignorierten, die Dr. Martin Graf wählten, als wären sie Informationsferne, als wären sie Bildungsferne … Nach Parteienzuordnung waren es vor allem Abgeordnete der FPÖ und der ÖVP, aber wohl auch ein paar von der SPÖ. Aber das ist nicht das Entscheidende, das Wichtige. Das über die Frage der Wahl eines Dr. Martin Graf Hinausgehende ist, daß die Demokratie, wie wir sie haben, ernstgenommen wird, statt, wie von allen ideologischen Seiten immer mehr gefordert, eine andere Demokratie haben zu wollen. Denn das kann nur eine werden, die nicht mehr als Demokratie bezeichnet werden wird können. Das wird dann tatsächlich eine Diktatur werden.  Also die Diktatur werden, die heute so leichtfertig und bequem von Rechtsaußen als auch von Linksaußen der Demokratie unterstellt wird, eine zu sein.

Inzwischen haben auch zusätzlich 319 dafür gestimmt, daß alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten sollen, somit haben sich bis heute von 814 Teilnehmern und Teilnehmerinnen an dieser Umfrage 509 für Rücktritte …

Besser aber als nachträglich stets Rücktritte verlangen zu müssen, ist es, gewisse Parteien erst gar nicht zu wählen, gewisse Personen erst gar nicht in hohe und höchste Ämter zu wählen. Dr. Martin Graf ist ein guter Beispielgeber, der gar nicht erst gewählt hätte werden dürfen, und seine Partei eine gute Beispielgeberin, die nicht wählbar ist, wenn die existierenden Instrumente der demokratischen Teilhabe ernstgenommen werden.

NS Auch die Kommentarstaffel der unzensurierten Abgeordneten beweist, daß es ihnen nicht um eine demokratische Gesellschaft geht, daß es ihnen nicht um eine offene Gesellschaft geht, daß es ihnen nicht um eine Weiterentwicklung vorhandener demokratischer Standards geht, sondern um Ausschwitzung ihrer sie wohl selbst belastenden Blutrünstigkeit, von aberwitzigen Geschichtsdeutungen …

Norbert Darabos – jahreszeitlicher Erfüllungsgehilfe

Im Sommer 2010 war im Magazin „News“ zu lesen, am 22. Juli:

Eine Wehrpflicht für Frauen in Österreich ist für Verteidigungsminister Darabos ‚aktuell kein Thema‘. Man komme mit den männlichen Wehrpflichtigen vollends aus und habe nicht vor, etwas daran zu ändern, so Darabos. Wenn Frauen irgendwann den Männern voll gleichgestellt seien, etwa bei den Löhnen, könne man über eine Wehrpflicht für Frauen nachdenken, allerdings langfristig.

Irgendwann im Herbst 2010 das Bekenntnis von Norbert Darabos in der Heeresbroschüre:

Die allgemeine Wehrpflicht ist der entscheidende Faktor zur kontinuierlichen Sicherstellung jenes Personals, das die Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums des Bundesheers gewährleistet. Sie ist somit ein Garant für die Sicherheit und Stabilität Österreichs.

Und nun im Winter, Kleine Zeitung, 17. Jänner 2011:

‚Wir werden einen der radikalsten Schritte in der Zweiten Republik setzen müssen‘, sagte er am Montag bei der Präsentation seiner Alternativmodelle zur Wehrpflicht. Darabos möchte den Wehrdienst aussetzen und stattdessen ein Mischheer aus Berufs- und Milizsoldaten aufstellen.

Wessen Erfüllungsgehilfe wird Norbert Darabos im Frühling sein?

Es werden die Beweggründe von Norbert Darabos, einst Zivildiener zu werden, nicht gewußt. Vielleicht hatte er keine, möglicherweise wünschte sich eine Frau, um die er warb, keinen Soldaten zum Freund, und er erfüllte bloß ihr den Wunsch.

Es wäre schön, würde im Frühjahr zum Beispiel Bundespräsident Dr. Heinz Fischer nicht noch einmal über die Wehrpflicht, etwa auch für Frauen, spekulieren, sondern die Abschaffung des Militärs fordern. Einen Minister als Erfüllungsgehilfen hätte er dann gewiß unter sich an seiner Seite.

Aber in bezug auf das Militär ist es vollkommen unerheblich, wer was im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling denkt und sagt, denn das Militär ist abzuschaffen (http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/07/23/nicht-die-wehrpflicht-sond…).