Freiheitliche Gemein-Schaft wirbt weiter mit Andreas Mölzer für EU-Wahl

Heute, am 11. Apri 2014, in der Ausgabe der „Zur Zeit“, die heute, am 11. April 2014, erschienen ist. Nach der bloßen Aufgabe der Kandidatur von Andreas Mölzer, also nicht nach seinem Rücktritt als Abgeordneter. Alles, was dazu geschrieben werden könnte, schreibt diese freiheitliche Werbung für die EU-Wahl, weiterhin mit Andreas Mölzer, ohnehin selbst. Und was zum zweiten Mann in diesem Inserat, vor dem Andreas Mölzer prangt, geschrieben werden könnte, wurde erst gestern geschrieben, der ohnehin über sich selbst auch alles sagt, etwa dadurch, wen er in das Europaparlament gebracht haben will:

„Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

 

FPÖ wirbt mit Andreas Mölzer für EU-Wahl 11-04-2014

„Zur Zeit“ – Quellorgan der freiheitlichen Gemein-Schaft

Wie so ein Wochenende in freiheitlichem Umfeld verbracht wird, darüber wurde schon geschrieben, mit dem Auswildern von einem jungen Haifisch mitten in Wien, um ihn – zusätzlich noch tagelang ungefüttert – gegen Menschen … Auch davon wurde schon berichtet, was He.-Chr. Strache sonntäglich ins Grübeln bringt … Was noch fehlt, ist das Erzählen über den Samstag, ob der Samstag für He.-Chr. Strache auch ein Grübeltag war oder …

Nun, am verwichenen Samstag sprach He.Chr. Strache über die Wirklichkeit, als er in einem Radio-Interview zur Mittagsstunde sagte, das Magazin „Zur Zeit“ sei kein „Parteiorgan“ der freiheitlichen …

Auch zur Weihnachtszeit - Wie immerDas ist die formale Wirklichkeit, aber ist es auch die Realität? Die „Zur Zeit“ ist der freiheitlichen Gemein-Schaft wohl das Quellorgan schlechthin. Es wollte eigentlich Denkorgan geschrieben werden. Jedoch Denkorgan trifft es nicht, denn Denken, so wird weithin angenommen, hat etwas mit Bewegung zu tun, mit einem Fortschreiten auf neue Erkenntnisse zu, aber die Inhalte des freiheitlichen Quellorgans lassen es nicht zu, in dem Sinne von einem Denkorgan zu sprechen. Auch wenn in diesem Quellorgan viel von freiheitlichen Mandataren und freiheitlichen Mandatarinnen aus allen politischen Ebenen geschrieben wird, und das Schreiben, wie gesagt wird, Denken voraussetzt, wobei den vielen und vielen freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren, die in der „Zur Zeit“ schreibend auf- und hintreten, nicht abgesprochen werden will und kann, zu denken, jedoch es handelt sich um ein Stillstanddenken, so ist auch der Inhalt dieses Magazins besser charakterisiert durch Stillstand …

Über den Stillstand im freiheitlichen Quellorgan und wer aller zu diesem Stillstand beiträgt, muß nicht ein weiteres Mal aufzählend geschrieben werden, ein Hinweis auf eine der diesbezüglichen Zusammenfassungen reicht für heute wohl aus:

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

PS In der aktuellen Ausgabe ist mit mehreren Beiträgen wieder einmal Johann Gudenus

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Wie sich Menschen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft ein gelungenes Wochenende im familiären Abendlandgrillgarten vorstellen, wie einem He.-Chr. Strache ein Sonntag erst zu einem recht christlichen Sonntag wird, davon erzählen zwei Kommentare auf der freiheitlichen „Unzensuriert“ und ein Gekrähe von He-Chr. Strache vom verwichenen Wochenende.

Sonderaufmerksamkeiten erhalten, wie hier schon zu oft geschrieben werden mußte,  von der freiheitlichen „Unzensuriert“ Menschen, die die freiheitliche Gemein-Schaft nicht als deutsch-deutsche Menschen empfinden. So auch wieder am Sonntag, dem 6. April 2014. Und einer aus der Schreibstaffel hat gleich wieder die vor Herzblut triefende Lösung dafür:

„Ich bin mir sicher die brunzen da auch rein!
Wäre ich nicht so ein Tierfreund, würde ich plädieren dort einen jungen Haifisch auszuwildern.“

He-Chr Strache Unzensuriert Haifisch auswildern gegen FrauenOb es gleich nach der sonntäglichen Abendmesse war, daß 50 Menschen diese herzblutreiche Lösung ihre Zustimmung geben konnten, vermag nicht gesagt zu werden. Und es soll auch nicht darüber spekuliert werden, wann das geschah. Tatsache ist, fünfzig Menschen können dem gleich etwas abgewinnen. Zur Spekulation kann ohnehin gleich weiteres geschrieben werden, hinzugefügt zu dem, was hier schon geschrieben wurde, wenn vom christlichen Sonntag des He.-Chr. Strache

Und gründlich wie Menschen aus diesem Gesinnungskreis sind, schlägt ein weiterer aus der Schreibstaffel aber bereits am Montag, wohl noch in Erinnerung schwelgend über ein gelungenes Wochenende der freiheitlichen Gemein-Schaft, vor:

„Fischlein vorher einge Zeit nicht füttern“

Einen milden Vorschlag für den „Haifisch-Auswilderer“ hat ein weiterer aus der Schreibstaffel, er schlägt „Chlortabletten“ vor,

„würden vielleicht Abhilfe bringen. Vor allem für die MA-Mitarbeiter, die diese mit rumänischen Natursekt verunreinigten Brunnen reinigen müssen. Grauslich. Denn diese Stinkbomben entleeren ihre Harnblase sicher nicht in homöopathischen Dosen.“

Diese Milde ist wohl seinem Pseudonym hier geschuldet: „Tea Party“.

Und am Samstag, dem 5. April 2014, spekuliert die freiheitliche „Unzensuriert“ darüber, ob der Mensch denn die Statuen aus Gips und Holz ganz alleine konnte zerstören, er müsse doch „Komplizen“ … Menschen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft wissen aus eigener Erfahrung nur recht gut, es gibt immer …, Wo beispielsweise ein Andreas Mölzer ist ein zweiter, ein dritter, ein vierter Andreas Mölzer mitten unter ihnen Harald Vilimsky  … He-Chr. Strache aber läßt sich Zeit, er ist kein Mann der schnellen Schüsse, erst am Sonntag, vielleicht nach dem Kirchgang – ach, das Spekulieren wollte hier jenen überlassen werden, die das hypogut … Nun, am Sonntag kräht He.Chr. Strache auf der Plattform des Unternehmens Twitter, es sei aus mehreren Gründen unwahrscheinlich, daß die „Kirchenschändungen von einem“ und verlinkt zu dem Kommentar auf der freiheitlichen „Unzensuriert“, die schließlich jene Gründe anführen, die He.-Chr. Strache bestätigen, es sei – und es ward, wie es für Freiheitliche ist …

So also verbringt He.-Chr. Strache einen recht christlichen Sonntag und Menschen der Schreibstaffel reichen christlich am Wochende Menschen der freiheitlichen Gemein-Schaft, die für ihr Medium werk- wie feiertags Sonderschichten fahren, die Hände, eben noch geöffnet zum Empfange der geheiligten Hostie, zum Dialog …

PS Und wie verbringen Menschen in Österreich sonst ihre Wochenenden? Zum Beispiel: Christoph Kardinal Schönborn? Für den begann diesmal das Wochenende bereits am Freitag, 4. April 2014, mit einer Einkehr, in die Umsonst … Wieder in der Umsonst. Ein Krieg wie in Syrien sei doch nicht mit dem Zerstören von Statuen in wienerischen Kirchen – Krieg sei doch ein „schlimmerer Vandalismus“

Wahlen in Österreich, in Ungarn, in …: Wer erhitzt alte Gifte, wer will uns fangen?

Heute wird in Ungarn gewählt und in fünf Tagen hätte Attila József seinen einhundertundneunten Geburtstag feiern können, hätte er nicht bereits mit zweiundreißig Jahren beschlossen, genug, genug von diesem Leben … Er konnte in diesem seinem notreichen Leben wenigstens noch den Tod frei wählen; vielleicht wäre ihm bald darauf auch diese einzige freie Wahl der Armen noch geraubt worden …

Im Jänner 1937 hätte Attila Jószef sein Gedicht anläßlich der Lesung von Thomas Mann in Budapest vortragen sollen. Das wurde vom Innenministerium verboten.

Wer erhitzt alte Gifte - Wer will uns fangenEin paar Zeilen aus diesem seinem Gedicht „Thomas Manns Begrüßung“:

„Wir beklagen grad Kosztolányis Tod,
die Menschheit wird, wie er, vom Krebs zerrüttet
und bald von Monsterstaaten zugeschüttet
sein, und wir fragen erschrocken: Was noch?

Was zerstört uns, welches neue Ideenjoch?
Wer kocht uns Gifte neu, wer will uns fangen?
Wie lang kannst äußern noch deine Gedanken? …

Wir lauschen, einige werden dich dann und wann
nur anblicken, doch froh: Sie sehn von näher
unter Weißen heute hier einen Europäer.“

„Sie sehn von näher unter Weißen heute hier einen Europäer.“ Heute am 6. April 2014 wird es zum nächtlichen Verkünden des Wahlergebnisses in Ungarn keinen Dichter geben, der diesen Vers wird schreiben können, nicht deshalb, weil dieser Vers schon geschrieben ist, sondern weil es heute in der Nacht ob der Zugewinne nur röhrende Volkstümelnde geben wird, aber keinen Thomas Mann, der wenigstens noch zu Besuch  …

Volkstümler – heute werden sie Populistinnen genannt – erzielen in Wahlen Zugewinne, ob in Ungarn, ob in Österreich, ob in … Aber womit? Attila József konnte noch von „neuen Giften“, von einem „neuen Ideenjoch“ schreiben – das traf damals wohl noch irgendwie zu, aber heute? Heute? Heute müßen diese Verse anders geschrieben werden, vielleicht so:

Was will uns zerstören – wieder
Dieses alte Joch? Wer
erhitzt
Altes Gift, wer will uns wieder
Weithin fangen und wieder er-
Richten mit unser aller Wahl
Wieder ihr ideenmodriges Loch

Staatsausgezeichnete der freiheitlichen Gemein-Schaft und der IGFM sorgen sich um Schändungen

Während in diesen Tagen die erfahrungsgemäß bald schon wieder verebbten Rücktrittsaufforderungen an Andreas Mölzer ihrem Höhepunkt und also ihrem Ende zutreiben, diskutieren in einer Veranstaltung des Bildungsinstituts der freiheitlichen Gemein-Schaft Hilmar Kabas, Andreas Mölzer und He-Chr. Strache mit der österreichischen Vertreterin der IGFM, was menschgemäß die freiheitliche Homepage nicht unkommentiert …

IGFM - Freiheitliche Gemein-SchaftIGFM … Kann es verstanden werden, daß es langweilt, etwas und vor allem Ausführliches zu dieser Gesellschaft zu schreiben, genauer, wieder zu schreiben, auch dazu, mit wem die höchsten Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft wieder einmal auftreten? Auf den feinsten Plätzen der Stadt – ganz standesgemäß für selbsternannte Vertreter und Vertreterinnen des sogenannten deutschkleinen Mannes. Auf wen gestoßen wird, beim Einholen von Erkundigungen über die IGFM? Es ist zu oft, es ist zu viel. Wer etwas über die IGFM wissen möchte, dem ist als Einstieg ein Dossier hier zur weiteren Selbstrecherche angeboten …

Es könnte auch verstanden werden, wenn nicht mehr selbst weitere Erkundigungen würden eingeholt werden wollen … Deshalb, um doch eine knappe Vorstellung über das  Personal der IGFM zu bekommen:

Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Für »Auschwitz-Vergleich« ein Brief im Sommer vom Bundespräsidenten und ein Geschenk zum Nationalfeiertag: Parlamentarischer Festakt

Möglicherweise hat das ohnehin alles seine rechte Ordnung in diesem Staat, der doch nur ehrenwerte Menschen auszeichnet, beispielsweise von Katharina Grieb, Präsidentin der österreichischen IGFM-Sektion, mit dem silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich, bis zu Andreas Mölzer mit Verdienstzeichen und Ehrenzeichen …

Für freiheitliche Strukturleistungen, wie die auch von Andreas Mölzer, kann es nur eines geben: Nichtwahl der freiheitlichen Gemein-Schaft

Es ist ehrenwert eine Initiative zu setzen, den Rücktritt von Andreas Mölzer zu fordern, aber damit ist nichts getan, damit ist nichts erreicht. Es kann im Angesicht der für die freiheitlichen Gemein-Schaft qua Wahlmeinungsumfragen ausgewiesenen hohen Zustimmung und der dieser Gemein-Schaft prognostizierten hohen Stimmenzugewinne nur eine Antwort geben:

Freiheitliche Gemein-Schaft endlich nicht mehr zu wählen

Denn erst dann wird es endlich vorüber sein, daß es eine breite Auseinandersetzung geben muß mit freiheitlichen Funktionären und Funktionärinnen über ihre gesinnungsgemäßen freiheitlichen Strukturleistungen, wenn sie keine Mandatare und Mandatarinnen gleich auf welcher politischen Ebene mehr sind, sondern nur noch bloße Funktionäre und Funktionärinnen einer Kleinstgemein-Schaft mit Wahlergebnissen wie etwa die christlich fundamentalistische Kleinstpartei, der nun auch mit allen Farben, mit der sich die freiheitliche Gemein-Schaft schon bemalt hat, übergossene freiheitliche Funktionär Ewald Stadler angehört oder anführt oder – das ist nicht so wichtig zu wissen, bei einer Kleinstpartei mit etwa einprozentigen Wahlergebnissen

Und wenn endlich die freiheitliche Gemein-Schaft nicht mehr als einen Prozent in Wahlen an Zustimmung erhält, wird endlich nicht mehr gewußt werden müssen, was freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen denken, lesen, schreiben, werden auch die freiheitlichen Strukturleistungen des prototypischen freiheitlichen Funktionärs Andreas Mölzer die ihm gemäß seines Denkens und seiner Gesinnung entsprechenden Anteil an öffentlicher und medialer Aufmerksamkeit zugewiesen werden, und der dieser gebührende Anteil an Aufmerksamkeit beträgt rund einen Prozent, der damit eigentlich schon überreichlich ausfällt.

Es ist ehrenwert, eine Initiative zu setzen, den Rücktritt von Andreas Mölzer zu fordern, aber das Scheitern ist dieser Initiative schon eingeschrieben. Denn in Österreich ist eine Aufforderung zum Rücktritt eine Aufforderung zum Bleiben, für sehr sehr lange. Und auch – für diese Spekulation muß aber so getan werden, als gäbe es ein anderes Österreich oder würde von einem anderen Land gesprochen werden – wenn Andreas Mölzer zurücktreten würde, was wäre damit erreicht? Nichts. Der Nachwuchs steht stramm bereit, im Fall von Andreas Mölzer sogar der familiäre Nachwuchs, die gesinnungsgemäßen freiheitlichen Strukturleistungen zu erbringen, die Andreas Mölzer als prototypischer freiheitlicher Funktionär und Mandatar seit Jahrzehnten erbringt.

Nichtwahl der freiheitlichen Gemein-Schaft ist die nachhaltige AntwortEs wird von dieser Initiative, wie es die Abbildung zeigt, sogar die freiheitliche Gemein-Schaft gegen Andreas Mölzer zitiert, als gehörte Andreas Mölzer nicht zu dieser freiheitlichen Gemeinschaft, und dann noch mit einem Zitat von Dieter Egger, ausgerechnet von oder auch von Dieter Egger … Damit wird die freiheitliche Gemein-Schaft aus ihrer Haftung entlasssen, wird dem Wähler und der Wählerin der freiheitlichen Gemein-Schaft eine feine Rechtfertigung für ihre Wahl geschenkt – die freiheitliche Gemein-Schaft wäre gut, aber der Andreas Mölzer, der Andreas Mölzer, der ist nicht so …

Auch die von der Initiative auf ihrer Seite der Plattform des Unternehmens Facebook gebrachten Zitate der freiheitlichen ZZ können Wähler und Wählerinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft damit abtun, das seien vor Jahren und manche vor Jahrzehnten gemachte Aussagen, das könne nicht ewig vorgehalten werden, das müsse auch einmal vergessen werden. Tatsächlich aber handelt es sich dabei um seit Jahrzehnten ununterbrochen und kontinuierlich Abgesondertes, Woche für Woche, um nur das aktuellste Beispiel anzuführen und zur Lektüre vorzulegen:

Freiheitlicher „Zur Zeit“ sagt Himmlers Rußlandexperte SS-Obersturmbannführer Dwinger noch allerhand Rechtes

So ehrenwert es von dieser Initiative ist, den Rücktritt von Andreas Mölzer zu fordern, so unehrenwert ist es von manchen Funktionärinnen und Funktionären anderer Parteien, He.-Chr. Strache aufzufordern, er müsse handeln, also Andreas Mölzer zurücktreten lassen … Als hätte er und somit die freihetliche Gemein-Schaft mit dem Magazin der Mölzers nichts …

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

Es werden sich diese Funktionärinnen und Funktionäre von anderen Parteien wohl hoch anrechnen, den Rücktritt von Andreas Mölzer zu verlangen … Wie hoch erst müssen sie sich wohl erst anrechnen lassen, freiheitliche Funktionäre, von denen Andreas Mölzer bloß ein prototpischer und zu vorlauter ist, in höchste Staatsämter zu wählen, wie erst vor wenigen Monaten den leiseren aber Hauptgesinnungsschriftenhersteller Ing. Norbert Hofer – III. Präsident NR

Deshalb soll zur nochmaligen Bekräftigung und gegen die Tradition, wie ein Text zu beenden ist, mit der Überschrift als Lösung und als Losung geschlossen werden:

Endlich nicht mehr freiheitliche Gemein-Schaft wählen

NS Weil Andreas Mölzer sinnt, „Neger“ sei ein normales deutsches Wort, aber nicht nur wegen dieser seiner Aussage, soll hier daran erinnert, daß es bei einem Wort auch darauf ankommt, wie seine Bedeutung erklärt wird. Wenn daran gedacht wird, wie vor allem in der freiheitlichen Gemein-Schaft „Neger“ zum Einsatz kommt, müßte beinahe für sie der Wunsch geäußert werden, ach wären sie nur das, was ihr immer wieder Vorwürfe einbringt, denn dann wären sie wenigstens im 20. Jahrhundert schon einmal angekommen. Aber so sitzen sie vor den ihren Gegenwartsbüchern und lesen vielleicht beispielsweise in der amerikanischen Erstausgabe der Encyclopædia Britannica von 1798 unter dem Stichwort „Negro“:

„In der Pigmentierung der Neger begegnen wir verschiedenen Nuancen; doch alle unterscheiden sich auf dieselbe Weise von den anderen Menschen in allen Gesichtszügen. Runde Wangen, hohe Jochbeine, leicht erhöhte Stirn, kurze, breite und flache Nase, dicke Lippen, kleine Ohren, Hässlichkeit und unregelmäßige Züge charakterisieren ihr Aussehen. Die Negerfrauen haben sehr ausladende Hüften und sehr dicke Gesäßbacken, die ihnen die Form eines Sattels verleihen. Die bekanntesten Laster scheinen das Schicksal dieser unglücklichen Rasse zu sein; man sagt, dass Müßiggang, Verrat, Rachsucht, Grausamkeit, Schamlosigkeit, Diebstahl, Lüge, unflätige Rede, Zügellosigkeit, Engstirnigkeit und Ausschweifung die Prinzipien des Naturgesetzes ausgelöscht und die Mahnungen des Gewissens zum Schweigen gebracht haben. Jedes Mitgefühl ist ihnen fremd, und sie stellen ein schreckliches Beispiel für die Verderbtheit des Menschen dar, wenn er sich selbst überlassen bleibt.“

Und wer dieses Zitat im 21. Jahrhundert liest, wird, daran wird nicht gezweifelt, es recht verstehen

Freiheitlicher Strukturleister Andreas Mölzer mit Dvorak-Stocker und Höbelt im Palais Epstein

Worauf medial nicht und schon gar nicht breit eingegangen wurde, ist, mit wem und zu welchem Zweck Andreas Mölzer im Palais Epstein auftrat, als er sich wieder einmal als freiheitlicher Strukturleister betätigte. Mit Wolfgang Dvorak-Stocker, dem Verleger auch von Büchern aus der freiheitlichen Gemein-Schaft

Feinste freiheitliche ErkenntnisEs wurde diesmal das Buch über die EU von Barbara Rosenkranz präsentiert. Mit dabei war auch Lothar Höbelt.

Es kann also nicht verwundern, daß an diesem Abend im zur Scholle umgeackerten Palais Epstein Vergleiche und Bezeichnungen aus dem Boden gezogen wurden, die in keiner noch so kritischen Betrachtung der EU geschrieben werden würden, außer gesinnungsgemäß von Pgs. der freiheitlichen Gemein-Schaft …

Das sollte doch noch einmal festgehalten werden, in welchem Milieu Andreas Mölzer auftrat, der zwar nun im Nachhinein das Wort „Konglomerat“ schlimm findet, hingegen das Wort „Neger“ für ihn einen recht ehrenvollen deutschen  Treuklang …

Welche sonstige feinste freiheitliche Erkenntnisse auch geerntet wurden, kann hier nachgelesen werden:

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“

Freiheitliche Initiative zur Abschaffung der Fristenlösung, einer „Dekadenzerscheinung“

Martin Pfeiffer, „Schriftleiter der Aula“, schreibt in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ:

„Diese Union, der weniger ewiggültige Werte wie Leben, Familie, Freiheit und Ehre am Herzen liegen als vielmehr Dekadenzerscheinungen wie Abtreibungs- und Einwanderungsrecht, Euthanasie, Homo-‚Ehe‘, Gender Mainstreaming und undifferenzierte Gleichmacherei, zeigt im russisch-ukrainischen Konflikt wieder einmal ihre volksfeindliche Fratze.“

Freiheitliches Wissen über EUWas ein „Schriftleiter“ ist, das wissen Freiheitliche recht genau, allen voran Andreas Mölzer, der zu genau weiß, was eine Diktatur ist, aber keine Ahnung von der Europäischen Union hat, obgleich er dafür seit recht zehn Jahren mit Steuergeld finanziert wird, um endlich wissen zu können, was die Europäische Union ist. Helmut Zilk hat einmal über einen Freiheitlichen gesagt, dieser sei lernfähig. Jedweder Mensch besitzt diese Lernfähigkeit, darin irrte Helmut Zilk nicht. Was aber Freiheitlichen absolut fehlt, ist der Wille zum Lernen. Es scheint ihnen zu genügen, das wiederzukäuen, was sie von ihren Großvätern und Großmüttern einst an Heiligenbildchensprüchen erbten. In dieser Bequemlichkeit und in dieser Lernunwilligkeit werden Freiheitliche durch ihre Wählerinnen und Wähler auch noch bestärkt. Sie wären tatsächlich närrisch, sich anzustrengen, wenn sie für Faulheit in mannigfacher Weise, also auch für Lernfaulheit, reichlich mit Wahlstimmen belohnt werden. Die freiheitlichen Wiederkäuer und freiheitlichen Wiederkäuerinnen ihrer elterlichen und großelterlichen Gesinnungen sind nicht daran schuld, mit solchen Unsinnigkeiten sich heute noch herumschlagen zu müssen, es sind die Wähler und Wählerinnen, die nach wie vor solch Wiedergekäutes für wählbar …

Und wo schreibt der „Schriftleiter“ zusätzlich zur Diffamierung als Dekadenzerscheinung die Unwahrheit über die gesetzliche Regelung einer Abtreibung? In dem Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen, von He.-Chr. Strache aufwärts  … Er schreibt die Unwahrheit, denn ein Abtreibungsrecht besteht beispielsweise in Österreich nicht, wie allein schon aus dem Gesetz hervorgeht, daß kein Arzt und keine Ärztin verpflichtet ist, eine Abtreibung durchführen zu müssen. Wo es also keine Pflicht gibt, gibt es auch kein Recht. Und in anderen europäischen Ländern ist es ebenfalls nicht so … Aber die freiheitliche Wahrheit stimmt selten mehr als zu einem Achtel mit der tatsächlichen Wahrheit überein …

Der „Schriftleiter“ nennt also die Fristenlösung eine Dekadenzerscheinung – beinahe eine milde Formulierung, wird an den Vergleich des ehemaligen freiheitlichen Parlamentsabgeordneten DDr. Werner Königshofer beispielsweise gedacht, der die Fristenlösung mit den Morden in Norwegen …

Freiheitliche Initiative zur Abschaffung der FristenlösungEs bleibt aber nicht nur beim Geschwefel. Es werden auch Initiativen zur Abschaffung der Fristenlösung gesetzt. Zum Beispiel auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Hier nennt sich eine Gruppe „FPÖ-Freiheitliche Initiative gegen die Fristenlösung (Abtreibung)“.

Ein Administrator dieser Gruppe ist beispielsweise Daniel Krammer,  der zwar angibt, Gemeinderat zu sein, aber nicht von welcher Partei, er ist von der freiheitlichen Gemein-Schaft …

FPÖ-Initiative zur Abschaffung der Fristenlösung - einer DekadenzerscheinungNicht alle geben in dieser Gruppe auch gleich ihr Mandat bekannt, wie weitere Administratoren: Wolfgang Zanger, freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament, freiheitlicher Gemeinderat Christian Brenner, Wolfgang Reinold, Klubobmann FPÖ-Meidling …

NS „Ostmärker“ Richard Melisch ist auch wieder mit einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ vertreten.

NNS Eine Terminankündigung in der aktuellen freiheitlichen ZZ darf nicht unerwähnt bleiben. Im Schulvereinshaus in der Fuhrmanngasse wird es am 9. April 2014 eine „Begegnung mit dem Dichter E. G. Kolbenheyer“ – also mit dem für Joseph Goebbels Gottbegnadeten … Und wo? Wieder in der Fuhrmanngasse

Sprüche von Andreas Mölzer sind keine Fehlleistungen, sondern recht freiheitliche Strukturleistungen

Andreas Mölzer hat sich also nun für sein „Neger-Konglomerat“ entschuldigt und sich selbst mit entschuldigt, daß es eine Fehleistung gewesen sei …

Aber es war keine Fehlleistung von Andreas Mölzer, sondern eine urfreiheitliche Strukturleistung. Eine Fehleistung kann schon einmal passieren, und es wäre tatsächlich töricht, jedwedes gesprochene Wort sofort und unerbittlich gegen Sprechende zu richten.

Jedoch, das muß stets gegenwärtig sein, Mandatarinnen und Mandataren der freiheitlichen Gemein-Schaft passieren nicht Fehlleistungen, sondern sie erbringen stets gemäß ihrer Scholleanschauung Strukturleistungen.

ZZler Andreas MölzerWörter wie „Neger“, „Zigeuner“, „Gutbazillen“ und so weiter und so fort werden von ihnen nicht in der Hitze und Schnelligkeit einer Diskussion ausgespuckt, sondern kalt überlegt immer wieder geschrieben, in ihren Schriften stehengelassen, obgleich bis zur einer Veröffentlichung immer genügend Zeit noch wäre, es einer Korrektur zu unterziehen …

Auch zur Weihnachtszeit - Wie immerAber was Freiheitlichen eben gesinnungsgemäße Struktur und Schreibunterlage ist, kann von Freiheitlichen nicht korrigiert werden.

Andreas Mölzer hat nun in seiner Doppelentschuldigung eingeräumt, „Neger-Konglomerat“ sei durchaus als rassistisch einzustufen. Daran sollten alle in jedweder Wahl denken, wenn sie meinen, diese Gemein-Schaft wählen zu wollen. Es ist eine Gemein-Schaft mit vielen strukturellen Unvereinbarkeiten.

NS Zur Nachlese, eine kleine Auswahl, die zeigt, wie überlegt es von Freiheitlichen eingesetzt wird:

„Neger“

„Zigeuner“

„Gutbazillen“

„Migratten“ und „Muselzecken“

Hinzu zum ewigen großen Verdienst Kärntens ein goldenes Zeichen für ZZler Andreas Mölzer

He-Chr. Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Freiheitlicher „Zur Zeit“ sagt Himmlers Rußlandexperte SS-Obersturmbannführer Dwinger noch allerhand Rechtes

Es muß kein weiteres Mal besonders hervorgehoben werden, daß die Empfehlungen zur Wiederlektüre in der freiheitlichen ZZ mit einer Karriere-Leugnung unter der totalitären nationalistischen Massemorddiktatur des deutschen reiches untrennbar verbunden sind. So auch in der aktuellen Ausgabe 12 vom 21. März 2014, in der Helge Morgengrauen über seine Wiederlesung von Edwin Erich Dwinger schreibt. Und zu dieser Karriere-Leugnung gehört untrennbar stets dazu das Hochschreiben der von der freiheitlichen ZZ Wiedergelesenen zu bedeutenden Schriftstellern, die ihnen, den Freiheitlichen, heute noch Orientierung …

Edwin Erich Dwinger - Drittes ReichDamit wäre die Aufgabe für heute eigentlich schon erledigt, mit dem Hinweis, was alles die freiheitliche ZZ auch im Fall von Edwin Erich Dwinger ausläßt, verschweigt, beschönigt …

„[S]ogar ‚DDR‘-Staatsdichter Johannes R. Becher reihte es unter die 20 wichtigsten deutschen Bücher der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein, und fast hätte Dwinger dafür den Literaturnobelpreis bekommen.“

Gemäß freiheitlicher Genauigkeit schreibt Helge Morgengrauen nicht, wann das Johannes R. Becher sagte. Es war 1931. Da gab es noch lange keine DDR und Becher war kein „Staatsdichter“. In der DDR dann wurde das von Helge Morgengrauen hochgelobte Buch „Zwischen Weiß und Rot“ ebenfalls aus der Literatur „ausgesondert“. Und daß Dwinger „fast dafür den Literaturnobelpreis bekommen hätte“, nun, es sind zwar allgemeine Formulierungen zu finden, er wäre als Kandidat gehandelt worden. Ob er tatsächlich dafür auch vorgeschlagen wurde? Und von wem? Es schwimmt ein konkreter Hinweis im Internet, der „Sohn Edgar Allen Poes“ hätte Dwinger für den Nobelpreis vorgeschlagen. Aber das kann nur eine Erfindung sein, denn die kinderlose Ehe von Edgar Allen Poe endete mit dem Tod der Ehefrau 1847 und er selbst verstarb 1849. Ein Sohn von Edgar Allen Poe wird in seiner Biographie nicht erwähnt.

Edwin Erich Dwinger - Freiheitliche Zur Zeit 12-2014Das von Helge Morgengrauen hochgelobte Buch „Zwischen Weiß und Rot“ wurde 1930 veröffentlicht. Und weil es darin um Rußland geht, ist es eine gute Gelegenheit eine Antwort zu versuchen, nämlich darauf, weshalb Freiheitliche sich gar so für Rußland, genauer für Vladimir Putin stark machen. Vielen erscheint das nicht verständlich, gar widersprüchlich. Aber es ist nicht unverständlich, nicht widersprüchlich. Vladimir Putin verkörpert alles, was Freiheitliche lieben: Es ist das Nationale dabei, es ist der Glauben dabei, es ist der Traum von einem Großreich dabei, es ist ein starker Mann dabei, es ist die Diffamierung und Verfolgung beispielsweise von Homosexuellen dabei, es ist eine PJ (Putin-Jugend) dabei. Und läßt Vladimir Putin auf der Krim die freiheitlichen Nachgeborenen nicht gerade aktuell das erleben, was sie selbst in Österreich nicht mehr erleben konnten? Einen Einmarsch, einen Anschluß, eine Volksabstimmung, eine Welt, die dem nichts Wesentliches und Entscheidendes entgegenzusetzen hat? Nicht Einhalt gebietet?

Wofür Edwin Erich Dwinger tatsächlich nominiert war, war der „Deutsche Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft“, geschaffen von Adolf Hitler als Ersatz für den Nobelpreis, den er „für alle Zukunft Deutschen untersagte anzunehmen“, aber nicht einmal diesen bekam Edwin Erich Dwinger, obgleich er dafür von Hermann Göring vogeschlagen wurde.

Edwin Erich Dwinger erinnert auch daran, was für rechter Boden Österreich nach 1945 für derartige Autoren immer noch war. 1957 erschien im Salzburger Pilgram-Verlag sein Roman „Es geschah im Jahre 1965“, in dem er die Vernichtung der Sowjetunion durch Atomraketen beschreibt, mit Zweihundert Millionen Ermordeten … Was für ein rechter Boden Österreich noch immer für derartige Autoren ist. Der Leopold-Stocker-Verlag hat „Zwischen Weiß und Rot“ im 21. Jahrhundert wieder

Wer also wieder einmal von der freiheitlichen ZZ hochgelobt wird, kann in diesem Fall ermessen werden, was der Enkel von Edwin Erich Dwinger für das Theater erarbeitete, abrufbar unter Nestbeschmutzung.