Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Wenn einer aus der freiheitlichen Gemein-Schaft über Geschichte schreibt, wird es immer seltsam ungenau, oder richtiger, gesinnungsgemäß genau, sogar dann, wenn es um die eigene Familiengeschichte geht.

Norbert Steger bestätigt das aktuell mit seinem Einsatz für den Säbeltanz der freiheitlichen Gemein-Schaft. Er greift auf die eigene Familiengeschichte zurück, wohl um zu bekräftigen, was für ein ehrbarer Kämpfer er doch für die Demokratie sei, und vor allem, was für ein unverdächtiger Kämpfer er sei für

Norbert Steger scheint es mühelos von der Hand zu gehen, mit Daten ebenso großzügig umgehen zu können, wie es von der Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft her bekannt ist, der er seinen Brief an Hannes Uhl zur Veröffentlichung übergab. Oder so gesinnungsgemäß wie die Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen ZZ ..

Norbert Steger und seine jüdische Familie - Mit ihnen nur den Namen gemeinsam

„Der Großvater war ein jüdischer Bankier mit ausgeprägter Neigung zum Antisemitismus, der Vater ’niemals Parteimitglied‘ und doch in der NSDAP – wie viele Vizekanzler hat Österreich?“ Und diese Frage aktualisiert: Wie viele Vizekanzler a.D. hat Österreich?

Sollte wer Norbert Steger treffen und ein Gespräch nicht so recht … Vielleicht sind diese Fragen dafür hilfreich:

Wann verlor der Großvater das Vermögen? Erst von den Nazis gestohlen oder doch schon in den 1920er Jahren? Was haben Sie jetzt mit der jüdischen Familie plötzlich gemeinsam, also mit Ihrer Adoptionsfamilie, mit der Sie einst nur den Namen Steger gemeinsam haben wollten?

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Ist es nicht ein besonderer Witz, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, die derart vor Parallelgesellschaften warnt, am meisten von einer Parallelgesellschaft profitiert?

Als ein Kennzeichen von Parallelgesellschaften wird u.v.a. das Ignorieren der Gesetze eines Landes angeführt.

Wenn sie die freiheitliche Gemein-Schaft wählen, ignorieren Wähler und Wählerinnen beispielsweise das Verbotsgesetz in Österreich, und können soher als Parallelgesellschaft bezeichnet werden.

Nein, es ist kein besonderer Witz.

Wählerinnen und Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft bilden keine Parallelgesellschaft, denn Österreich insgesamt ist eine Parallelgesellschaft.

Österreich ist keine Parallelgesellschaft, weil es gibt nur diese eine Gesellschaft in Österreich, und zu dieser Gesellschaft gibt es in Österreich keine Parallelgesellschaft.

Aber was für eine Gesellschaft ist das in Österreich?

Es ist eine schizophrene Geselllschaft in Österreich. Einerseits gibt es in Österreich das Verbotsgesetz. Anderseits wird trotz des Verbotsgesetzes die freiheitliche Gemein-Schaft in einem zum Erschaudern hohen Ausmaß gewählt, obwohl zugleich gewußt wird, die freiheitliche Gemein-Schaft ist die Heimstatt der potentiell und tatsächlich nach dem Verbotsgesetz zu Anklagenden schlechthin.

Die Gesellschaft in Österreich ist keine schizophrene Gesellschaft. Denn die Funktionäre und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft, die gewählt werden, sind keine, die nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden. Somit ist alles in rechter Ordnung, somit ist alles österreichisch normal.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, weil, es ist für sie ganz normal, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden, daß Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft Wiederbetätigung vorgeworfen werden kann, und zugleich ist es für die österreichische Gesellschaft ganz normal, die freiheitliche Gemein-Schaft in einem bestürzenden hohen Ausmaß zu wählen.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, weil, es ist für sie ganz normal, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden können, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft Wiederbetätigung vorgeworfen werden kann, und zugleich ist es für die österreichische Gesellschaft ganz normal, die freiheitliche Gemein-Schaft als eine potentielle Regierungs-Gemein-Schaft anzusehen, ist sie vor allem für die ÖVP unerschütterlich eine Koalitionsoption. Aber nicht nur, denn es wird bereits wieder verstärkt begonnen auch mit den Fürsprachen für eine rot-blaue Koalition.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, eine also genauso normale Gesellschaft als es die freiheitliche Gemein-Schaft ist. Die Gesellschaft in Österreich will keine Wiederbetätiger und Wiederbetätigerinnen in verantwortungsvollen politischen Positionen sehen, und auch die freiheitiche Gemein-Schaft will in ihren Reihen keine Wiederbetätigerinnen und Wiederbetätiger sehen. Und in ihren Reihen der Funktionäre und Funktionärinnen sieht die freiheitliche Gemein-Schaft auch keine Wiederbetätiger und Wiederbetätigerinnen.

Und von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der freiheitlichen Gemein-Schaft, die in den Verdacht der Wiederbetätigung kommen, trennt sich die freiheitliche Gemein-Schaft selbstverständlich sofort. So war es für die freiheitliche Gemein-Schaft vor bald einem Jahr selbstverständlich, sich von einem Angestellten bei Verdacht auf Wiederbetätigung augenblicklich zu trennen, der sich nun wieder, wie aktuell zu lesen ist, wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung gerichtlich zu verantworten haben wird. Anhand dieses Beispieles könnte wieder einmal herausgearbeitet werden, wie groß der Unterschied zwischen den Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft und den gewählten Funktionärinnen und Funktionären der freiheitlichen Gemein-Schaft ist. In diesem Fall konkret der große Unterschied zwischen dem wegen Wiederbetätigung in Verdacht geratenen ehemaligen Angestellten und dem freiheitlichen Funktionär Hans-Jörg Jenewein, der den Angestellten bei Bekanntwerden des Vorwurfes der Wiederbetätigung augenblicklich nicht mehr als freiheitlichen Angestellten duldete. Aber es wäre eine Wiederholung, denn auch über diesen großen Unterschied wurde schon einmal geschrieben:

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein.

Dabei könnten auch Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft so leicht einem Vorwurf der Wiederbetätigung entgehen, verhielten sie sich ebenso normal wie die Funktionäre und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft, nein, als reine Angestellte ist das wohl ein zu riskantes Unterfangen, also ohne Schutz durch ein Amt, in das sie gewählt sind. Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft könnten aber dem Vorwurf der Wiederbetätigung auf eine andere Art entgehen, wenn sie nicht „Kampflieder der SS“ zitierten, sondern beispielsweise Lieder von der überaus erfolgreichen Musikgruppe Santiano, bei diesen Texten schunkelt die Gesellschaft in Österreich zur besten Hauptsendezeit ganz normal mit:

Fernsehen – “Bis in alle Ewigkeit – Zieht hinaus zu Odins Ruhm – Treu bis in den Tod – Mit den Göttern in Walhalla” – Santiano.

Und dann könnten auch Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft – ohne Gefahr wegen Liedzitate ihren Arbeitsplatz zu verlieren und eingereiht in die ganz normale österreichische Gesellschaft – unbehelligt von dem Vorwurf der Wiederbetätigung mit hinausziehen zu den Wahlen, um auch für ihre Arbeitgeberin zu stimmen, und das nicht nur aus Gründen der eigenen Arbeitsplatzerhaltung … Dann würden auch diese Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft wohl ebenfalls gerngesehene Gäste beispielsweise auf dem Akademikerball sein, nicht nur unbehelligt von den Behörden der Justiz, sondern ganz im Gegenteil, ehrenvoll eskortiert von Armeen der Polizei

NS Ach, es gibt so viele Arten, um den Vorwurf der Wiederbetätigung zu entgehen, und dennoch der eigenen Gesinnung öffentlich Ausdruck zu verleihen. Dieser ehemalige Angestellte hätte beispielsweise nur darauf zu achten gebraucht, wie es Hans-Jörg Jenewein auf der Plattform des Unternehmens Twitter als „HJenewein“  … Oder, weil oben der Akademikerball angesprochen wurde, er hätte sich auch ein Beispiel nehmen können an NR Harald Stefan, der nicht das Lied der Waffen-SS singt, sondern die „positiven Leistungen der Wehrmacht“ preist und die „Umdeutung der Geschichte“ – in der Hofburg

HJ enewein

„HJenewein“

Aula-Schriftleiter erinnert die Zeit des Akademikerballs an jene, vor der damals zu wenig gewarnt wurde

Aula-Schriftleiter erinnert die Zeit des AkademikerballsAuch ein Martin Pfeiffer aus der Reihe der freiheitlichen ZZ weiß gesinnungsgemäß am besten über jene Zeit Bescheid, „vor der heutzutage fast täglich gewarnt wird„. Wird er doch auch selbst ein eifriger Wiederleser der Schriften sein, die noch heutzutage fast in jeder Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft empfohlen werden … Und heißt es nicht, das Gelesene bestimmt das Tun?

Wen der Ruf der Treue ereilt, steht stramm für den Akademikerball

Akademikerball - Faschismus in Wien -Der Pfad der Liberalität der freiheitlichen Gemein-Schaft ist nicht einmal mehr so breit, um von Norbert Steger noch beschritten werden zu können, auch er muß auf die Scholle der Schaften zum Strammstehen und Salutieren. Von anderen seiner Mitunterzeichner hingegen wurde nie erwartet, sie je auf einem liberalen Weg anzutreffen.

Von Barbara Rosenkranz ein Ares-Buch als Akademikerballgeschenk

Akademikerballgeschenk zur rechten Zeit von Barbara Rosenkranz - AresFür freiheitliche Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen ist es eine ehrfreudige Treubekundung, zu Veranstaltungen der Schaften u.v.a.m. auch druckfrische Bücher als Geschenke zu bringen – gesinnungsgemäß aus der Ares-Heimstatt … zur rechten Zeit diesmal von NR Barbara Rosenkranz

Rot-Blaue Koalition – Überlegungen auf Neuwal für eine politische Wirklichkeit, die es in Österreich nicht mehr gibt

Auf Neuwal ist ein Kommentar veröffentlicht von Thomas Knapp, der über „die blaue Chance der roten Machtpolitik“ spekuliert, einen Gusto auf eine rot-blaue Regierung machen will.

Aber dieser Braten, den Thomas Knapp serviert, schmeckt nicht, es ist ein schlecht zubereitetes Fleisch, mehr roh noch als gar gekocht …

Thomas Knapp kennt eine freiheitliche Gemein-Schaft die sonst niemand kenntDas mag jetzt nicht nett klingen, aber was treibt Thomas Knapp an, den Jodler der Freiheitlichen anzustimmen? Ist es der Umstand, daß die Freiheitlichen im letzten September stimmenstärkste Gemein-Schaft in der Steiermark geworden sind und wer in diesem Bundesland arbeitet, es sich mit einer siegenden Gemein-Schaft …

Und es wird der Jodler der Freiheitlichen gejodelt. Es will nicht auf alles eingegangen werden, was Thomas Knapp schreibt, aber auf das muß eingegangen werden, was er besonders hervorhebt, um diesen Brocken, wie er meint, genießbar zu machen. Allerdings diesen Brocken kann nur ihm selbst als einen eßbaren …

Um für eine rot-blaue Koalition zu argumentieren, weil, so Thomas Knapp, Freiheitliche und SPÖ leichter auf einen grünen Zweig kämen, stellt er besonders heraus die Sozialpolitik, die Steuerpolitik, die LGBT-Gleichberechtigung.

Er schreibt bloß freiheitliche Propaganda nach, sie sei eine soziale Partei. Wie sozial die freiheitliche Gemein-Schaft tatsächlich ist, darüber sollte sich auch er einmal gründlich informieren. Um nur ein Beispiel für die soziale Einstellung der freiheitlichen Gemein-Schaft zu nennen: Sie redet zwar öffentlich davon, für einen Mindestlohn zu sein, aber im Parlament stimmt sie dagegen. Und wie sozial kann diese Gemein-Schaft sein, die von einer Tea-Party-Lady, Barbara Kolm … Oder, doch noch ein Stichwort, Mindestsicherung … Auch bei der Steuerpolitik kann nicht unbedingt von einer Überschneidung freiheitlicher und sozialdemokratischer Positionen gesprochen werden – Stichwort flat tax … Und wer die freiheitliche Gesinnung auch in bezug auf LGBT-Gleichberechtigung kennt, weiß, es kann in diesem Bereich mit der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht besser werden, das heißt, nur bleiben, wie es ist, schlimm.

Und eines spricht Thomas Knapp gar nicht an, um eine rot-blaue Koalition schmackhaft zu machen, weil er diesen Brocken nicht einmal selbst schlucken könnte: die Europäische Union … Hier eine Übereinstimmung zwischen freiheitlicher Gemein-Schaft und SPÖ erschreiben zu können … Dafür fehlt ihm gänzlich die Farbe, um den Zweig wenigstens hellgrün streichen zu können. Auf wen beispielsweise die freiheitliche Gemein-Schaft in der Europa-Politik hört: Karl Albrecht Schachtschneider

Oder auch, ob es so leicht wäre mit den Ansichten der freiheitlichen Gemein-Schaft zu Pädadgogik und Frauen  …

Und allgemein kann zu diesem rohen Stück Fleisch gesagt werden, es ist nicht einmal frisches Fleisch, sondern sehr altes Fleisch, das aus einer kaputten Tiefkühltruhe geholt wurde und erbärmlich stinkt, nach ganz Altem stinkt. Thomas Knapp versucht auch realpolitisch, strategisch und taktisch für eine rot-blaue Koalition zu argumentieren. Aber er redet bloß einer überholten Realpolitik das Wort, statt beispielweise Realpolitik neu zu denken, statt überhaupt irgend etwas neu zu denken.

Alt ist wohl die treffendste Bewertung dieses Kommentars auf Neuwal. Alt und Uninformiert. Das läßt sich schon an seinen zwei Verlinkungen im Text ablesen: eine zu einer Presseaussendung aus 2004 über den Prozeßgewinn des „Profils“ gegen He.-Chr. Strache und eine zu einem „Zeit“-Artikel aus 1983 … Alt auf jeden Fall … Bei Uninformiert könnte es sich um eine vorgetäuschte Uninformiertheit handeln, um die freiheitliche Gemein-Schaft in ein günstiges, in ein regierungstaugliches Licht zu rücken, ach, es ist ja schon so lange her mit dem „nationalsozialistischen Gedankengut und rechtsextremen Elementen der FPÖ“ …

Es will aber bei der freundlichen Annahme geblieben werden: alt und uninformiert …

Das Zitat aus der „Zeit“ aus 1983 über den Unterschied zwischen der freiheitlichen Gemein-Schaft und den bundesdeutschen Liberalen ist in diesem Kommentar groß hervorgehoben. Nun, es ist ein vergilbtes Zitat, wie nachgelesen werden kann, wenn der Name Frank Schäffler angeklickt wird in:

Keine Absage an den Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft in den Staatsräumen der Republik

Es wird auch auf das Programm der freiheitlichen Gemein-Schaft hingewiesen … Ob er es gelesen hat?

Programm der freiheitlichen Gemein-Schaft

Es wird auch vom Vorteil der Erpressbarkeit für die SPÖ gesprochen. Weil die SPÖ könnte dann ebenfalls mit der freiheitlichen Gemein-Schaft die ÖVP und nicht nur wie bisher die ÖVP die SPÖ mit der freiheitlichen Gemein-Schaft … Der Vorteil läge dann aber eindeutig bei der freiheitlichen Gemein-Schaft, denn sie könnte dann sogar zwei Parteien schon während Koalitionsverhandlungen und menschgemäß in einer gemeinsamen Regierung jederzeit – je nach Konstellation – sowohl SPÖ als auch ÖVP erpressen … Nach dem Ergebnis der letzten Nationalratswahl ist es aber ohnehin nur noch ein Gerede von einem Vorteil der Erpressbarkeit, denn sowohl ÖVP als auch SPÖ wären auf noch eine Partei angewiesen, wollten sie mit der freiheitlichen Gemein-Schaft eine Regierung bilden. Denn weder SPÖ noch ÖVP verfügen gemeinsam – in welcher Konstellation auch immer – mit der freiheitlichen Gemein-Schaft dafür die notwendige parlamentarische Mehrheit. Und auch die nächste Nationalratswahl wird ihnen eine solche wohl nicht bescheren.  Aber er schreibt sich eine Wirklichkeit zurecht, in der es in Österreich nur auf diese drei Parteien in bezug auf Regierungsvarianten ankommt. Diese Zeit ist aber lange vorbei, und dennoch schreibt Thomas Knapp immer noch so, als ob es bloß auf diese drei Parteien ankäme und alle anderen nur die Kulisse wären, die verschoben werden kann, wie es diesen drei Parteien beliebt. Unabhängig von den anderen können bloß noch ÖVP und SPÖ gemeinsam eine Regierung bilden – gerade noch. Aber die freiheitliche Gemein-Schaft ist, um je in eine Regierung zu kommen, davon abhängig, ob wenigstens eine der anderen im Parlament vertretenen Parteien bereit ist, eine Minderheitsregierung mit freiheitlicher Beteiligung zu unterstützen oder gar mit der freiheitlichen Gemein-Schaft eine Regierung zu bilden …

Abschließend ist doch noch festzustellen, daß Thomas Knapp nicht dem Irrtum erliegen darf, sein Kommentar sei ein Beitrag, auf den allein deshalb zu reagieren ist, weil es ein interessanter Beitrag ist. Nein. Er wäre unkommentiert geblieben. Aber es muß der von der freiheitlichen Gemein-Schaft verbreiteten Legende, sie sei eine soziale Gemeinschaft, widersprochen werden, auch dann, wenn irgendwer einen alten Kommentar uninformiert schreibt, mit dem er bloß freiheitliche Sagen nachplappert …

Keine Absage an den Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft in den Staatsräumen der Republik

Bundeskanzler Werner Faymann ist ein Mann mit Weitblick, ist einer, der über österreichische Gegebenheiten und Stimmverhalten bestens Bescheid weiß, und also solcher weiß er zu genau, diese Gruppen, gegen deren Gedankengut er sich klar ausspricht, gehen nicht nur einmal im Jahr zur Winterszeit beispielsweise in der Wiener Hofburg ein und aus  …

Wiener Hofburg Interview

Interview in der Wiener Hofburg

Deshalb tut Werner Faymann recht daran, wenn er keiner Absage des Akademikerballes der freiheitlichen Gemein-Schaft in der Wiener Hofburg das Wort spricht. Damit wäre es auch nicht getan. Bei weitem nicht getan. Ein Wintertanz macht auch noch keinen Staat. Sondern die Wähler und Wählerinnen im Parlament und außerhalb des Parlaments sind für den Staat verantwortlich, dafür verantwortlich, was aus einem Staat gemacht wird.

Nicht die freiheitliche Gemein-Schaft ist in die Pflicht zu nehmen, sondern die Wähler und Wählerinnen im Parlament und außerhalb des Parlaments sind in die Pflicht zu nehmen, die solch ein Gedankengut, gegen das sich Werner Faymann klar ausspricht, wählen …

Freilich muß immer wieder darauf hingewiesen werden, um was für ein Gedankengut es sich dabei handelt, das in Österreich mit einer derart hohen Zustimmung die Furcht vor den Wählerinnen und Wählern im Parlament und außerhalb des Parlaments …

Aber im Grunde: Niemand in Österreich kann sagen, nicht zu wissen, um was für ein Gedankengut es sich dabei handelt …

Und damit dieser Ausrede, nicht zu wissen, um was für ein Gedankengut, das in Österreich das ganze Jahr über verbreitet wird, es sich dabei handelt, ganz der Boden entzogen wird, muß menschgemäß immer wieder darauf hingewiesen werden, auf welcher Scholle die freiheitliche Gemein-Schaft mit wem aufstampft

Es muß also immer wieder darüber informiert werden, was ohnehin lange schon breitest gewußt wird, und trotzdem: es sind die Wählerinnen und die Wähler im Parlament und außerhalb des Parlaments in die Pflicht zu nehmen, und nicht die freiheitliche Gemein-Schaft mit ihrem Gedankengut, das für den Menschen des 21. Jahrhunderts kein wählbares mehr sein kann.

Trotz aller Zweifel an der Wirkung von Informationen in diesem Land mit einem derart hohen Anteil an informationsresistenten Wählerinnen und Wählern im Parlament und außerhalb des Parlaments soll mit konkreten Informationen geendet werden:

Deimek unterstützt Schäffler

„‚Politically Incorrect‘ — diese Plattform rechtspopulistisch zu nennen, ist zu harmlos ausgedrückt: Es ist ein rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Blog.“

NR Gerhard Deimek aus der freiheitlichen Gemein-Schaft, bekannt auch als Eintreter für den Akademikerball, unterstützt , wie aktuell gelesen werden kann, Frank Schäffler

An dieser Stelle sollten Ausführungen zu den Informationen stehen, aber es überwiegen, heute jedenfalls, die Zweifel an der Wirkung von Informationen in diesem Land mit einem derart hohen Anteil an informationsresistenten Wählern und Wählerinnen im Parlament und außerhalb des Parlaments … Wird etwa an eine aktuelle Umfrage gedacht, nach der die freiheitliche Gemein-Schaft stimmenstärkste

Giacomo Casanova – Eine Beuverie eines Germanisierers der freiheitlichen ZZ

In der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ findet sich neben der Vorstellung des neuen Leiters NR Wendelin Mölzer und der Empfehlung zur Wiederlesung von Hans Grimm, von einem der honsikschen „Zeugen wider die Gaskammer“ auch eine Causerie von Erich Körner-Lakatos, also eine Plauderei, die aber harmlos zu nennen ist. Wenn darüber hinweggesehen wird, daß sie nicht ohne die freiheitliche Obsession, alles germanisieren zu wollen, auskommt, kann über diese Causerie gelächelt werden.

Erich Körner-Lakatos - Eine Beuverie

Eine „bescheidene Causerie“ von Erich Körner-Lakatos über „Jakobus Neuhaus, das ist bloß das germanisierte Pseudonym für …“

Erich Körner-Lakatos ist ein gebildeter Mann, er weiß nicht nur, was eine Causerie ist, es wird ihm Saint Beuve kein Unbekannter sein, an den er beim Schreiben dieses Wortes  gedacht haben mag, und es wird ihm, Körner-Lakatos dabei durch ihn ganz hell in seiner freiheitlichen Redaktionsstube … Denn diese französische Bezeichnung für eine gebildete Plauderei geht zurück auf Saint Beuve, auf dessen causeries du lundi.

Beim Lesen aber der körnerischen Causerie wurde gedacht, ein Montagstext, und dann der Gedanke, Erich Körner-Lakatos hätte seine Nacherzählung des Lebens von Giacomo Casanova als Bibliothekar in Tschechien nicht eine „bescheidene Causerie“ nennen sollen, treffender wäre es gewesen, sie eine „unbescheidene Beuverie“ zu nennen, also eine Zecherei, oder wie es für die freiheitliche Gemein-Schaft mit ihren Burschenschaften und Mädelschaften in den Kellerbuden noch verstehbarer ist, eine Sauferei.

Das „germanisierte Pseudonym Jakobus Neuhaus“ ist – wen, der die freiheitliche Gemein-Schaft ein wenig kennt, wird es verwundern – natürlich keine Erfindung von Erich Körner Lakatos. Erich Körner-Lakatos könnte es „Stupidedia – Wissen Sie Bescheid? Nein? Wir auch nicht!“ nachgeschrieben haben. Das wäre bei der freiheitlichen Gemein-Schaft sehr naheliegend.

Das Germanisieren aber funktioniert nie und nimmer, wie selbst Germanisierer Erich Körner-Lakatos auch mit seinem eingesetzten Vornamen „Jakobus“ zusätzlich belegt. Mit dem Germanischen allein, auch das beweist Erich Körner-Lakatos, hätte er nicht einmal seine „Causerie“ schreiben können.

Derart harmlos schreibt Erich Körner-Lakatos selten, wie erinnert werden darf, aber auch im Harmlosen ist diese freiheitliche Obsession stets dabei …

Der freiheitlichen ZZ ist eine Wiederlesung von Hans Grimm, einem der Lieblinge Adolf Hitlers, schon eine recht werte Empfehlung

Die freiheitliche ZZ weiß, wie ein neues Jahr zu begehen ist. Mit einem Lieblingsschriftsteller von Adolf Hitler. Mit einem Schriftsteller oder gar einer Schriftstellerin, die vor dem Führer nicht bestehen könnte, ein neues Jahr einzuschreiben, erschiene dem Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft wohl als Tribut an das Alte zu gering, zu unwürdig dem deutschdeutschen Geschmack, dem sich auch ein Adolf Hitler schon verpflichtet fühlte.

Freiheitliche Zur Zeit empfiehlt zur Wiederlektüre Hans Grimm

NR Wendelin Mölzer als neuer Leiter der freiheitlichen ZZ wird vorgestellt.

Hans Grimm ist nicht einer, mit dessen Schriften seine Leserinnen und Leser friedlich und still vor einem Kaminfeuer es sich genießerisch bequem machen, sondern er ist einer, der Pate war für die Losung „Volk ohne Raum“, mit der dann … Aber wozu viel noch über Hans Grimm schreiben? Es ist ohnehin alles bekannt. Und wer mehr über Hans Grimm, diesem von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung Empfohlenen, wissen möchte, heutzutage nichts leichter als das …

Hans Grimm von Freiheitlichen unvergessen - wohl zur Freude von Gerd Honsik

Die Zeugen des Gerd Honsik – Hans Grimm, Herbert Schwaiger …

Daß die freiheitliche ZZ in ihrer ersten Ausgabe des Jahres ’14 gerade kurz vor dem nächsten Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft Hans Grimm zur Wiederlesung empfiehlt, ist möglicherweise dem Unverständnis geschuldet, daß das freiheitliche Personal auch mit Hans Grimm teilt. Das freiheitliche Personal versteht nicht, weshalb Menschen nicht wollen, daß der Akamedikerball ausgerechnet in Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich stattfinden muß. Hans Grimm verstand auch nicht, weshalb gegen ihn in den 1950er Jahren ein Redeverbot in Deutschland verhängt wurde …

Hans Grimm - Verbot in Österreich

Offener Brief an den österreichischen Bundespräsidenten von Hans Grimm wegen des Verbotes in Österreich.

Gerd Honsik wird es wohl freuen, daß sein Zeuge Hans Grimm wider die Gaskammer nicht vergessen ist, von so hoher Stelle zur Wiederlesung empfohlen wird. Auch unter dem neuen freiheitlichen ZZ-Leiter Wendelin Mölzer, Abgeordneter NR, bleibt die freiheitliche ZZ ihrem deutschdeutschen Geschmack treu

Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft und eine falsche Reihung von Barbara Prammer

In der heutigen Pressestunde des Österreichischen Rundfunks hat Barbara Prammer von einem schönen Signal gesprochen, wenn der Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft abgesagt werden würde, und knapp davor nahm sie eine Reihung vor, die vollkommen falsch war.

„Ich will, daß dieses Österreich Erinnerungskultur macht, die sich über 365 Tage im Jahr zieht. Und dann hätten wir solche Themen gar nicht. Und ich denke, daran muß gearbeitet werden in den Schulen, auch im Parlament, und an allen möglichen Stellen. Wir brauchen auch die Medien dazu. Da geht es auch um viel Informationsarbeit.“

Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft und falsche Reihung von Barbara PrammerEs ist nicht nur eine falsche Reihung, es ist eigentlich eine absolut unnötige Auflistung. Denn dort, wo Barbara Prammer möchte, daß daran gearbeitet wird, wird schon konkret gearbeitet: in den Schulen und an vielen, sehr vielen anderen Stellen, auch viele Medien beteiligen sich an dieser Arbeit, sogar, mit Abstrichen, die gutter press.

Barbara Prammer hätte heute den Satz, der tatsächlich der Wirklichkeit entspricht, sagen müssen: Und ich denke, daran muß gearbeitet werden: im Parlament.

Das Parlament zu nennen – ohne „auch“ und nicht erst an zweiter Stelle -, sondern als die und erste Stelle, wo es tatsächlich hoch an der Zeit ist, daran zu arbeiten. Und es müßte Barbara Prammer selbst auch mit der Arbeit beginnen, wird nur beispielsweise daran gedacht, daß sie im Frühjahr 2013 verkündete, Norbert Hofer bekomme ihre Stimme … Und nun ist Norbert Hofer III. Präsident NR …

Barbara Prammer hätte heute eine Auflistung vornehmen können, die tatsächlich der Wirklichkeit entspricht: Und ich denke, daran muß gearbeitet werden: im Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten.

Denn dieser Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft ist kein Säbeltanz von Schülerinnen und Schülern, keiner von Lehrern und Lehrerinnen, keiner von Angehörigen von irgendwelchen Stellen, nicht von Journalisten und Journalistinnen, sondern es ist der Säbeltanz der freiheitlichen Gemein-Schaft, deren Funktionäre und Funktionärinnen im Parlament, im EU-Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten ihre Stühle … Und die freiheitliche Gemein-Schaft kann immer mit Rücksicht von der christschwarzen Partei und auch von der sozialdemokratischen Partei rechnen, die freiheitliche Gemein-Schaft kann stets darauf zählen, daß ihr Personal sogar in höchste Staatsämter gewählt wird, auch von sozialdemokratischen Funktionären und Funktionärinnen.

Und noch einen Satz hätte Barbara Prammer heute, explizit an ihre Kollegen und Kolleginnen aus der sozialdemokratischen Partei und aus der christschwarzen Partei zu richten, sagen können: Wir müssen mit den Informationen, die an uns von so vielen Menschen und von so vielen Organisationen laufend herangetragen werden, endlich zu arbeiten beginnen, diese Informationen müssen in unserer Arbeit sichtbar werden.

Aus Zeitgründen, die Sendung war beinahe zu Ende, konnte Barbara Prammer wohl nicht mehr erklären, wie sie sich eine derartige Absage vorstellt. Eine Veranstaltung kann im Grunde nur von der Veranstalterin abgesagt werden, also in diesem Fall von der freiheitlichen Gemein-Schaft. Die Vermieter der Staatsräume können die Mietvereinbarung aufkündigen. Also was möchte Barbara Prammer: Absage oder Aufkündigung? Vielleicht aber holt Barbara Prammer das noch nach und erklärt, wie sie sich das konkret vorstellt … Die freiheitliche Gemein-Schaft bitten? Aber dieser Bitte wird die Gemein-Schaft kaum nachkommen, denn es wäre für sie kein schönes Signal, weil es wäre dann für sie kein rechtes Signal war. Auch wenn es für Barbara Prammer ein schönes Signal wäre. Es war für Barbara Prammer aber schön und bereits wohl auch schon genug gehupt; denn von manchen wird sie ob ihres Mutes bereits dafür gelobt, ihr dafür Respekt gezollt … Und mit einem derartigen Signal wäre, käme die Gemein-Schaft dem nach, dann für Barbara Prammer alles … Ein gutes Signal allerdings wäre das nicht, denen die Entscheidung über Staatsräume zu überlassen, die all das verursachen, die Gemein-Schaft um die Entscheidung zu bitten, die all das verursacht …

Es ist hier schon zu viel darüber geschrieben worden, daß heute gänzlich der Antrieb fehlt, es noch weiter auszuführen. Es kann ohnehin nachgelesen werden. Bevor aber eine kleine Auswahl zum Nachblättern gelistet wird, eine Anregung für die Wähler und Wählerinnen im Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten, und auch für die Wähler und Wählerinnen außerhalb dieser Gremien: Wenn es in Österreich endlich eine andere Realpolitik geben würde, hätten wir dieses von Barbara Prammer angesprochene Thema – eine gute Stelle, die Hoffnung aufzurufen – nicht, zu dem nach wie vor gearbeitet werden muß.

Zum Parlamentarischen Blindheitstag – Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren

Werden Sie mit der Wahl von Norbert Hofer diesmal überzeugen können, nicht rücktrittsreif zu stimmen?

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Die Kornblume ist der Schmiß von Norbert Hofer – Von der gemeingefährlichen repräsentativen Demokratie in Österreich

Norbert Hofer – Kaum zwei Tage im Amt und …

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Norbert Hofer, Volksmann gegen Verbotsgesetze und für Rechte mit Vätern

Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen Unzensuriert und Zur Zeit ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Freiheitliche Wiederholungen – Dritter Nationalratspräsidenten- und Regierungsstuhl

Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl

NS Zum Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft selbst will gar nichts mehr geschrieben werden, darüber wurde ebenfalls bereits zu viel geschrieben, schon damals, als dieser Säbeltanz noch anders genannt wurde. Und es bleibt nach wie vor bei der Feststellung, keine Staatsräume für derartige Auftritte; für solche Säbeltänze gibt es viele andere Orte, ein paar wurden sogar hier schon vorgeschlagen.