Veränderte Zeiten brauchen andere Wahlkämpfe, andere Wahlsendeformate …

Zuerst wurde gedacht, Martin Ehrenhauser nimmt sich die Möglichkeit, als Kandidat die Positionen von „Europa anders“ einem breiten Publikum vorzulegen, beinahe wäre auch das Wort von einer „skurrilen“ oder kontraproduktiven Aktion ausgesprochen worden …

Aber ein paar Stunden später, eine Nacht später wird gedacht, es war im Grunde doch die richtige Entscheidung. Denn die traditionelle Herangehensweise, Parteien, die noch nicht in einem Gremium vertreten sind, untereinander diskutieren zu lassen, ist überholt. Parteien, die noch in keinem Gremium vertreten sind, treten nicht an, um sich gegenseitig Stimmen abzuwerben, gegeneinander ihre Argumente vorzuhalten. Sie treten an, um zu zeigen, daß sie andere Argumente haben als die Parteien, die bereits in Gremien vertreten sind, in Gremien gewählt worden sind. Das Abwägen der Argumente der Parteien, die noch nicht in Gremien gewählt worden sind, gegen die Argumente der Parteien, die bereits in Gremien gewählt worden sind, ist für Wählerinnen und Wähler aber nur seriös in einer direkten Diskussion aller Parteien möglich. Die noch nicht in Gremien gewählten Parteien haben zusätzlich nicht die Möglichkeit, den Parteien, die im konkreten Fall in den letzten Jahren im europäischen und/oder im österreichischen Parlament saßen, ihre Argumente unmittelbar vorzulegen, diese herauszufordern, ihnen ihre Politik vorzuhalten, von ihnen Antworten einzufordern, aber auch Erklärungen über das von ihnen zwar Versprochene aber nicht Umgesetzte, über ihre Versäumnisse, ihre Fehlentscheidungen und so weiter und so fort.

Es bedarf hier längst eines anderen Sendeformats.

Denn, so wie es jetzt immer noch gehandhabt wird, hinterläßt es doch stets das Gefühl, es sollen Parteien, die in noch keinem Gremium vertreten sind, in einer „Freakshow“ vorgeführt werden, ihnen von Anfang an allein durch das Sendeformat Bedeutungslosigkeit unterstellt werden. In einer direkten Auseinandersetzung, an der alle kandidierenden Parteien teilnehmen, bekämen auch diese Parteien und ihre Argumente ein anderes Gewicht, menschgemäß nicht alle ein positives, denn vor allem jene von „EU-Stop“ und „Rekos“ blieben auch dann, was sie sind, freakige. Aber allen zur Wahl zugelassenen Parteien die Möglichkeit zu geben, etwa im staatlichen Fernsehen auf gleicher Augenhöhe einander zu begegnen, ist das Gebot der Stunde, ist der Tribut an heutige Gegebenheiten. Und nebenher, freakiger als viele Argumente beispielsweise der freiheitlichen Gemein-Schaft sind jene von „EU-Stop“ und „Rekos“ allemal nicht, und doch braucht nach dieser überholten Herangehensweise der Diskussionsrunden im staatlichen Fernsehen die freiheitliche Gemein-Schaft nicht bei den Parteien, die bislang in keinem Gremium vertreten sind, Platz zu nehmen, obgleich sie argumentativ mehr in eine ganz eigene Runde gehörten – nur mit „EU-Stop“ und „Rekos“.

Soher gesehen, war es durchaus richtig, zu gehen.

Veränderte Zeiten brauchen auch veränderte Wahlkämpfe, andere Sende- und Schreibformate der Wahlberichterstattung – und das um so mehr, da die Rahmenbedingungen nicht nur im staatlichen Rundfunk nach wie vor unangemessen für nicht wenige zu Wahlen zugelassene Parteien sind …

 

„Neger“ – Seit über 300 Jahren kein neutrales Wort, sondern eines der brutalsten Diffamierung

In einem Artikel der Tageszeitung „Der Standard“ vom 11. April 2014 ist zu lesen, das Wort „Neger“, welches mit dem amerikanischen „Negro“ korrespondiert, sei ursprünglich neutral besetzt gewesen, während „Nigger“ immer schon ein Schimpfwort gewesen sei.

Ursprünglich neutral besetzt – wann?

Gerade einmal und bereits zweiundzwanzig Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten ist in der amerikanischen Erstausgabe der Encyclopædia Britannica von 1798 unter dem Stichwort “Negro” zu lesen:

“In der Pigmentierung der Neger begegnen wir verschiedenen Nuancen; doch alle unterscheiden sich auf dieselbe Weise von den anderen Menschen in allen Gesichtszügen. Runde Wangen, hohe Jochbeine, leicht erhöhte Stirn, kurze, breite und flache Nase, dicke Lippen, kleine Ohren, Hässlichkeit und unregelmäßige Züge charakterisieren ihr Aussehen. Die Negerfrauen haben sehr ausladende Hüften und sehr dicke Gesäßbacken, die ihnen die Form eines Sattels verleihen. Die bekanntesten Laster scheinen das Schicksal dieser unglücklichen Rasse zu sein; man sagt, dass Müßiggang, Verrat, Rachsucht, Grausamkeit, Schamlosigkeit, Diebstahl, Lüge, unflätige Rede, Zügellosigkeit, Engstirnigkeit und Ausschweifung die Prinzipien des Naturgesetzes ausgelöscht und die Mahnungen des Gewissens zum Schweigen gebracht haben. Jedes Mitgefühl ist ihnen fremd, und sie stellen ein schreckliches Beispiel für die Verderbtheit des Menschen dar, wenn er sich selbst überlassen bleibt.”

Seit 316 Jahren ist es also schriftlich festgehalten, daß „Neger“ kein neutral besetztes Wort ist, sondern ein Wort der Diffamierung brutalster Art.

Seit über 300 Jahren kein neutrales WortSeit mindestens 316 Jahren kann also nicht davon gesprochen werden, „Neger“ sei ein neutral besetztes Wort, aber in diesem Artikel werde die heutige Ablehnung des Wortes „Neger“ aufgrund der phonetischen Ähnlichkeit mit „Nigger“ erklärt, weil „Nigger“ immer schon ein Schimpfwort gewesen sei. Das Schimpfwort ist ja beinahe harmlos gegen die oben zitierte Definition von „Negro“, das Schimpfwort ist die in ein Wort gepreßte Definition von „Neger“, soher menschgemäß auch nicht harmlos. Wer also „Nigger“ sagte, ersparte sich aus Faulheit und ökonomischer Sprachverwendung und vielleicht auch aus schwacher Gedächtnisleistung das Aufsagen obiger Definition von „Neger“. Wer nur „Neger“ gesagt hätte, hätte aber diese Definition aufsagen müssen, um klar zu machen, wer mit „Neger“ aufs gemeinste beschimpft, brutalst behandelt …

Dreihundertsechszehn Jahre nach dieser Definition wird also in einer sogenannten österreichischen Qualitätszeitung immer noch verbreitet, „Neger“ sei ursprünglich …

Katharina Mittelstaedt gibt ihrem Artikel die Überschrift „Eine Debatte, die nie geführt wurde“ … Wenn die Debatte derart geführt wird, ist es besser, sie wird gar nicht geführt, noch besser, endlich anders …

PS Diese Definition von „Neger“ findet auch heute noch ihre Anwendung, beispielsweise in den Kreisen, in der sich auch die freiheitliche Gemein-Schaft bewegt, wenn nun von „Maximalpigmentierte“ die Rede ist, wird nicht auf „Nigger“ Bezug genommen, sondern auf diese 316 Jahre alte Diffamierung brutalster und gemeinster Art.

PPS Diese Definiton von „Neger“ wurde bereits vor zehn Tagen in Zusammenhang mit dem mölzerischern, mehr noch, mit dem gesamten freiheitlichen Umgang mit dem Wort „Neger“ zitiert:

Für freiheitliche Strukturleistungen, wie die auch von Andreas Mölzer, kann es nur eines geben: Nichtwahl der freiheitlichen Gemein-Schaft

Wolfgang Bachmayer – Von den willfährigen Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft

Kaum ist Andreas Mölzer nicht zurückgetreten, sondern hat lediglich als Kandidat aufgegeben, melden sich Experten zu Wort, um expertenreich über die Abgrenzung der freiheitlichen Gemein-Schaft gegen den „rechten, braunen Rand“ zu reden, wie aktuell Wolfgang Bachmayer …

Wolfgang Bachmayer - Willfähriger Experte der freiheitlichen Gemein-SchaftIm Falle von Wolfgang Bachmayer ist für seine diese Beurteilung wohl nicht nur die Schminke, die die freiheitliche Gemein-Schaft nun versucht aufzulegen, verantwortlich, die ihn zu diesem raschen Beisprung der freiheitlichen Gemein-Schaft veranlaßte, sondern wohl auch der getrübte Blick auf die freiheitliche Gemein-Schaft, der nachsichtige Blick eines Meinungsforschers, der ein kontinuierlicher und regelmäßiger Gesprächspartner des freiheitlichen Magazins „Zur Zeit“ ist.

Und was führt Wolfgang Bachmayer für seine aktuelle Beurteilung an?

„Dieser habe schon weit vor Mölzers Abgang begonnen und betreffe etwa Susanne Winter, Barbara Rosenkranz, Werner Königshofer und Martin Graf. ‚Es handelt sich dabei um eine notwendige Abgrenzungsaktion gegen den rechten, braunen Rand‘, so Bachmayer.“

Diese „Abgrenzung“ habe also schon mit Susanne Winter und Barbara Rosenkranz begonnen. Das muß eine perfekte Abgrenzung genannt werden, denn beide sitzen im österreichischen Parlament als NR für die freiheitliche Gemein-Schaft. Und die freiheitliche NR Susanne Winter wird im Mai 2014 in Deutschland unterwegs sein, um im EU-Wahlkampf die „Pro NRW“ zu unterstützen. Das ist die Bewegung, die der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen als „rechtsextremistische Organisation“ … An deren Spitze steht Markus Beisicht, den Harald Vilimsky ins Europaparlament bringen will, und das nicht vor Jahrzehnten, sondern 2014 …

„Abgrenzung“ ist wohl das falsche Wort – Wachablösung, das richtige …

Wer ist Martin Graf nachgefolgt? Norbert Hofer, ein Fürsprecher von Burschenschaften, ein Gegensprecher des Verbotsgesetzes …

Wem ist die Homepage von Martin Graf  eine verlinkenswerte Informationsquelle? He.-Chr. Strache …

Johann Gudenus wurde von den Experten gar nicht für ihre tiefschürfende Beurteilung … Da wäre es wohl noch holpriger mit dem Zurechtreden der freiheitlichen Gemein-Schaft geworden … Und von den Vorstellungen der freiheitlichen Gemein-Schaft, wie eine Demokratie nach freiheitlicher Gesinnung beschaffen sein soll, davon haben die Experten erst gar nicht gesprochen, sie hätten dann wohl auch mehr von einer Wachablösung …

Wer wünscht allen Leserinnen und Lesern der „Zur Zeit“ frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2014? Es sind freiheitliche Mandatare und freiheitliche Mandatarinnen von allen politischen Ebenen in diesem Land – von He.-Chr. Strache aufwärts …

Kaum ist also Andreas Mölzer nicht zurückgetreten – der Verzicht auf eine Kandidatur ist in Österreich bereits ein Rücktritt -, verbreiten österreichische Medien willfährig die oberflächlichen Beurteilungen von Experten von der Abgrenzung, die höchstens eine Wachablösung ist, wird die freiheitliche Gemein-Schaft medial breit wahlschmackhaft erschrieben …

Freiheitliche Gemein-Schaft wirbt weiter mit Andreas Mölzer für EU-Wahl

Heute, am 11. Apri 2014, in der Ausgabe der „Zur Zeit“, die heute, am 11. April 2014, erschienen ist. Nach der bloßen Aufgabe der Kandidatur von Andreas Mölzer, also nicht nach seinem Rücktritt als Abgeordneter. Alles, was dazu geschrieben werden könnte, schreibt diese freiheitliche Werbung für die EU-Wahl, weiterhin mit Andreas Mölzer, ohnehin selbst. Und was zum zweiten Mann in diesem Inserat, vor dem Andreas Mölzer prangt, geschrieben werden könnte, wurde erst gestern geschrieben, der ohnehin über sich selbst auch alles sagt, etwa dadurch, wen er in das Europaparlament gebracht haben will:

„Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

 

FPÖ wirbt mit Andreas Mölzer für EU-Wahl 11-04-2014

Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Bringt den Harald Vilimsky ins Europaparlament – Nein, das hat „PI“ weder gerufen noch geschrieben, die Treiber und Treiberinnen von „PI“ jedoch konnten mit ihm ein Interview führen, anläßlich des Neujahrsempfanges am 19. Jänner 2014 in Köln, und dafür aber

„rief Vilimsky am Sonntag unter dem Applaus der über 300 Gäste im Kölner Rathaus: Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament.“

Für „PI“ und „Pro NRW“ war Harald Vilimsky also im Jänner 2014 bereits der freiheitliche „Spitzenkandidat“ …

Was für ein gänzlich anderer Spitzenkandidat Harald Vilimsky doch im Vergleich zu Andreas Mölzer ist. Er verkehrt in ganz anderen Ehrenkreisen, wie etwa in dem der „Pro NRW“, die so ehrenwert ist, daß der Verfassungschutz des Landes Nordrhein-Westfalen auch 2012 wieder ausführlich über diese Ehrenwerten berichtet und die freiheitliche NR Susanne Winter die Ehre hat, ebenfalls erwähnt zu werden. Vielleicht ist Harald Vilimsky das Glück beschieden, in einem der nächsten ach gar so ehrenfördernden Berichte des Verfassungsschutzes auch erwähnt zu werden. Möglicherweise war die Reise von mehreren freiheitlichen Mandataren zum Neujahresempfang auch als eine Dankesgeste gedacht, daß die freiheitliche Gemein-Schaft in diesem Bericht insgesamt vorkommt, in diesem erlauchten Kreis der …

Vilimsky - Beisicht - Strache - FPÖ - Pro NRW PIWen also möchte Harald Vilimsky ins Europaparlament bringen? Es mag das gar nicht formuliert werden. Deshalb eine kleine Zusammenstellung als erste Informationen in der Abbildung … Der Zusammenfassung kann auch entnommen werden, was beispielsweise „Bundestagsabgeordnete“ (entweder gehört für „Pro NRW“ Österreich bereits wieder zu Deutschland oder ihre Zeit ist noch die, in der Österreich ein christlich-deutscher „Bundesstaat Österreich“ ist mit einem „Bundestag“, in dem von „Gott“, der das Volk ist, „alles Recht ausgeht“  – 1934 bis … ) Susanne Winter im Mai 2014 machen wird, unterstützen, daß Markus Beisicht gebracht wird ins Europaparlament …

Pro-BewegteAber nicht nur Harald Vilimsky ist ganz anders als Andreas Mölzer, auch He.Chr. Strache ist ganz anders als Andreas Mölzer. Wie Harald Vilimsky ist He.-Chr. Strache ebenfalls ein so durch und durch pro eingestellter Mann, wie etwa sein seinerzeitiger Aufruf zeigt, „Pro München“ zu wählen. Ob He-Chr. Strache heute noch im Parlament säße, hätte er beispielsweise damals es ein wenig anders formuliert, also einem berühmten Fußballer statt „Zuwandererscharen“ unterstellt …?

Vilimsky - Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament - HaraldNS Und wie pro die „PRO NRW“ selbst eingestellt ist, davon erzählt auch ihr aktuell angekündigter Werbespot für die bevorstehende EU-Wahl, der Bilder, wie suggeriert wird, von Roma und Sinti zeigt, die derart pro sind und unterlegt mit einem Song, der diese Pro-Wünsche beschwört und im Einklang mit diesen Bildern dazu diese etwa durch die Zeile ausdrückt: „I wanna you see move like a gipsy“.

Akif Pirinçci: „Erneuerbare Energie – Mist“

Informationsnullwert - He-Chr StracheHe.-Chr. Strache fürchtet, kräht er auf der Plattform des Unternehmens Twitter, das könnte das letzte Fernsehinterview von Akif Pirinçci gewesen sein, und er, Strache, verlinkt gleich zur ungekürzten Fassung auf der Plattform des Unternehmens Youtube. Wie übrigens Akif Pirinçci in seinem Blog es auch macht, wobei er, Pirinçci, klagt, die in der Mediathek abrufbare Fassung sei zensuriert und verlinkt zur ungekürzten auf Youtube … Nun, die Fassung in der ZDF-Mediathek ist tatsächlich um rund fünfzig Sekunden kürzer. Allerdings, was herausgeschnitten wurde, kann wohl nur durch einen ausführlichen Vergleich herausgefunden werden. Akif Pirinçci selbst meint, es seien die brisanten Stellen geschnitten worden. Bei einem ersten vergleichenden Anhören dieser zwei Fassungen kann diese seine Meinung nicht bestätigt werden. Mehr der Eindruck, es sind Wiederholungen herausgeschnitten worden, vielleicht hat er viel öfters „versifft“ gesagt …

Fünfzig Sekunden brisante Stellen? Nun, wenn er meint, „versifft“ zu sagen, beinhalte eine Brisanz für den öffentlichen Diskurs …

He-Chr Strache - Pirinçci AkifWäre das Gekrähe von He.-Chr. Strache nicht aufgefallen, über Akif Pirinçci wäre hier mit Bestimmtheit nichts geschrieben worden. Denn er redet und schreibt, wie es zur Genüge bekannt ist, beispielsweise von der Schreibstaffel und Kommentarstaffel auf der Homepage der freiheitlichen Gemein-Schaft. Sein Buch kann hier soher auch gar nicht Gegenstand einer Betrachtung werden. Es ist derart uninteressant, daß es nicht einmal die Mühe lohnt, zu den Kritiken beispielsweise in der „Zeit“ oder in der „Taz“ zu verlinken … Es wäre bereits zu viel der Aufmerksamkeit, allein die Kritiken an diesem Buch zu lesen. Der Unterschied zu dem Bekannten von beispielsweise Thilo Sarrazin (für die freiheitliche Gemein-Schaft auch ein wichtiger Quellenlieferant) ist vielleicht, daß Akif Pirinçci Charles Bukowski – nein, eher nicht gelesen, aber davon gehört hat, versifft zu schreiben, kommt an … Ein Schüler von Bukowski ist er nicht, er ist nur einer aus der Schreibstaffel …

Wäre He.Chr. Strache nicht Obmann einer Gemein-Schaft, der beachtliche Stimmenzugewinne qua Meinungsumfragen vorausgesagt werden, würde auch über diesen Mann hier nichts geschrieben werden …

Wählerinnen und Wähler sollten aber doch wissen, wen sie wählen und was für geistige Grundlagen ihre Gewählten aussuchen, um für sie, genauer, gegen sie Politik zu machen.

In diesem oben angesprochen Interview (in beiden Fassungen zu hören) sagt Akif Pirinçci:

„Leider wird ja durch diese grüne Ideologie, die Wälder so nach und nach abgeholzt, damit man da Windmühlen hinstellen kann oder sowas. Also diese Quatsch-Energie, diese erneuerbare oder verteuerbare Energie – Mist.“

Erneuerbare Energie ist also „Quatsch-Energie“, erneuerbare Energie ist also „Mist“ … Wie es um die Waldflächen in Deutschland tatsächlich bestellt ist, was in den Statistiken an Waldzuwachs ausgewiesen ist, das kümmert menschgemäß einen Mann, der schreibt und redet wie einer aus der Schreibstaffel, gar nicht. Und um solche Männer sorgt sich He.-Chr. Strache, das sollte Wähler und Wählerinnen, die der freiheitlichen Gemein-Schaft ihre Stimme geben, um ihre Zukunft äußerst besorgt machen, denn eine Zukunft gibt es mit solchen Männern nicht …

Wie nebensächlich wird mit diesem seinem Bekenntnis zur Gleichgültigkeit und zum Verspielen der ökologischen und somit auch ökonomischen Zukunft alles andere, was Akif Pirinçci redet und schreibt. Aber es macht auch allzu deutlich, hier redet und schreibt einer, der von dem, was er redet und schreibt, keine fundierten Kenntnisse und kein redlich überprüftes Wissen hat. Es ist halt einer aus der Schreibstaffel, der „sein altes Deutschland wieder haben will“, in den deutschen grünen, ach in den grünsten Wäldern der Welt, wie er sagt,  „sein Deutschtum“ …, dem die Fristenlösung ein „Massenmord am eigenen Volk“ …

Die Bücher und das Geschwefel von jenen, die keine fundierten Kenntnisse haben und soher unredlich als überdurchschnittlich informiert Besorgte sich präsentieren und zu oft aus einer überstandenen Zeit stammen, sind die Ratgeber der Mandatare und Mandatarinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft, die …

NS Ein Verleger dieses Buches von Akif Pirinçci ist André F. Lichtschlag … Auch das ist derart nebensächlich bei einer solchen Aussage: „Erneuerbare Energie – Mist.“

„Zur Zeit“ – Quellorgan der freiheitlichen Gemein-Schaft

Wie so ein Wochenende in freiheitlichem Umfeld verbracht wird, darüber wurde schon geschrieben, mit dem Auswildern von einem jungen Haifisch mitten in Wien, um ihn – zusätzlich noch tagelang ungefüttert – gegen Menschen … Auch davon wurde schon berichtet, was He.-Chr. Strache sonntäglich ins Grübeln bringt … Was noch fehlt, ist das Erzählen über den Samstag, ob der Samstag für He.-Chr. Strache auch ein Grübeltag war oder …

Nun, am verwichenen Samstag sprach He.Chr. Strache über die Wirklichkeit, als er in einem Radio-Interview zur Mittagsstunde sagte, das Magazin „Zur Zeit“ sei kein „Parteiorgan“ der freiheitlichen …

Auch zur Weihnachtszeit - Wie immerDas ist die formale Wirklichkeit, aber ist es auch die Realität? Die „Zur Zeit“ ist der freiheitlichen Gemein-Schaft wohl das Quellorgan schlechthin. Es wollte eigentlich Denkorgan geschrieben werden. Jedoch Denkorgan trifft es nicht, denn Denken, so wird weithin angenommen, hat etwas mit Bewegung zu tun, mit einem Fortschreiten auf neue Erkenntnisse zu, aber die Inhalte des freiheitlichen Quellorgans lassen es nicht zu, in dem Sinne von einem Denkorgan zu sprechen. Auch wenn in diesem Quellorgan viel von freiheitlichen Mandataren und freiheitlichen Mandatarinnen aus allen politischen Ebenen geschrieben wird, und das Schreiben, wie gesagt wird, Denken voraussetzt, wobei den vielen und vielen freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren, die in der „Zur Zeit“ schreibend auf- und hintreten, nicht abgesprochen werden will und kann, zu denken, jedoch es handelt sich um ein Stillstanddenken, so ist auch der Inhalt dieses Magazins besser charakterisiert durch Stillstand …

Über den Stillstand im freiheitlichen Quellorgan und wer aller zu diesem Stillstand beiträgt, muß nicht ein weiteres Mal aufzählend geschrieben werden, ein Hinweis auf eine der diesbezüglichen Zusammenfassungen reicht für heute wohl aus:

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

PS In der aktuellen Ausgabe ist mit mehreren Beiträgen wieder einmal Johann Gudenus …

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Wie sich Menschen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft ein gelungenes Wochenende im familiären Abendlandgrillgarten vorstellen, wie einem He.-Chr. Strache ein Sonntag erst zu einem recht christlichen Sonntag wird, davon erzählen zwei Kommentare auf der freiheitlichen „Unzensuriert“ und ein Gekrähe von He-Chr. Strache vom verwichenen Wochenende.

Sonderaufmerksamkeiten erhalten, wie hier schon zu oft geschrieben werden mußte,  von der freiheitlichen „Unzensuriert“ Menschen, die die freiheitliche Gemein-Schaft nicht als deutsch-deutsche Menschen empfinden. So auch wieder am Sonntag, dem 6. April 2014. Und einer aus der Schreibstaffel hat gleich wieder die vor Herzblut triefende Lösung dafür:

„Ich bin mir sicher die brunzen da auch rein!
Wäre ich nicht so ein Tierfreund, würde ich plädieren dort einen jungen Haifisch auszuwildern.“

He-Chr Strache Unzensuriert Haifisch auswildern gegen FrauenOb es gleich nach der sonntäglichen Abendmesse war, daß 50 Menschen diese herzblutreiche Lösung ihre Zustimmung geben konnten, vermag nicht gesagt zu werden. Und es soll auch nicht darüber spekuliert werden, wann das geschah. Tatsache ist, fünfzig Menschen können dem gleich etwas abgewinnen. Zur Spekulation kann ohnehin gleich weiteres geschrieben werden, hinzugefügt zu dem, was hier schon geschrieben wurde, wenn vom christlichen Sonntag des He.-Chr. Strache …

Und gründlich wie Menschen aus diesem Gesinnungskreis sind, schlägt ein weiterer aus der Schreibstaffel aber bereits am Montag, wohl noch in Erinnerung schwelgend über ein gelungenes Wochenende der freiheitlichen Gemein-Schaft, vor:

„Fischlein vorher einge Zeit nicht füttern“

Einen milden Vorschlag für den „Haifisch-Auswilderer“ hat ein weiterer aus der Schreibstaffel, er schlägt „Chlortabletten“ vor,

„würden vielleicht Abhilfe bringen. Vor allem für die MA-Mitarbeiter, die diese mit rumänischen Natursekt verunreinigten Brunnen reinigen müssen. Grauslich. Denn diese Stinkbomben entleeren ihre Harnblase sicher nicht in homöopathischen Dosen.“

Diese Milde ist wohl seinem Pseudonym hier geschuldet: „Tea Party“.

Und am Samstag, dem 5. April 2014, spekuliert die freiheitliche „Unzensuriert“ darüber, ob der Mensch denn die Statuen aus Gips und Holz ganz alleine konnte zerstören, er müsse doch „Komplizen“ … Menschen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft wissen aus eigener Erfahrung nur recht gut, es gibt immer …, Wo beispielsweise ein Andreas Mölzer ist ein zweiter, ein dritter, ein vierter Andreas Mölzer mitten unter ihnen Harald Vilimsky  … He-Chr. Strache aber läßt sich Zeit, er ist kein Mann der schnellen Schüsse, erst am Sonntag, vielleicht nach dem Kirchgang – ach, das Spekulieren wollte hier jenen überlassen werden, die das hypogut … Nun, am Sonntag kräht He.Chr. Strache auf der Plattform des Unternehmens Twitter, es sei aus mehreren Gründen unwahrscheinlich, daß die „Kirchenschändungen von einem“ und verlinkt zu dem Kommentar auf der freiheitlichen „Unzensuriert“, die schließlich jene Gründe anführen, die He.-Chr. Strache bestätigen, es sei – und es ward, wie es für Freiheitliche ist …

So also verbringt He.-Chr. Strache einen recht christlichen Sonntag und Menschen der Schreibstaffel reichen christlich am Wochende Menschen der freiheitlichen Gemein-Schaft, die für ihr Medium werk- wie feiertags Sonderschichten fahren, die Hände, eben noch geöffnet zum Empfange der geheiligten Hostie, zum Dialog …

PS Und wie verbringen Menschen in Österreich sonst ihre Wochenenden? Zum Beispiel: Christoph Kardinal Schönborn? Für den begann diesmal das Wochenende bereits am Freitag, 4. April 2014, mit einer Einkehr, in die Umsonst … Wieder in der Umsonst. Ein Krieg wie in Syrien sei doch nicht mit dem Zerstören von Statuen in wienerischen Kirchen – Krieg sei doch ein „schlimmerer Vandalismus“ …

Wahlen in Österreich, in Ungarn, in …: Wer erhitzt alte Gifte, wer will uns fangen?

Heute wird in Ungarn gewählt und in fünf Tagen hätte Attila József seinen einhundertundneunten Geburtstag feiern können, hätte er nicht bereits mit zweiundreißig Jahren beschlossen, genug, genug von diesem Leben … Er konnte in diesem seinem notreichen Leben wenigstens noch den Tod frei wählen; vielleicht wäre ihm bald darauf auch diese einzige freie Wahl der Armen noch geraubt worden …

Im Jänner 1937 hätte Attila Jószef sein Gedicht anläßlich der Lesung von Thomas Mann in Budapest vortragen sollen. Das wurde vom Innenministerium verboten.

Wer erhitzt alte Gifte - Wer will uns fangenEin paar Zeilen aus diesem seinem Gedicht „Thomas Manns Begrüßung“:

„Wir beklagen grad Kosztolányis Tod,
die Menschheit wird, wie er, vom Krebs zerrüttet
und bald von Monsterstaaten zugeschüttet
sein, und wir fragen erschrocken: Was noch?

Was zerstört uns, welches neue Ideenjoch?
Wer kocht uns Gifte neu, wer will uns fangen?
Wie lang kannst äußern noch deine Gedanken? …

Wir lauschen, einige werden dich dann und wann
nur anblicken, doch froh: Sie sehn von näher
unter Weißen heute hier einen Europäer.“

„Sie sehn von näher unter Weißen heute hier einen Europäer.“ Heute am 6. April 2014 wird es zum nächtlichen Verkünden des Wahlergebnisses in Ungarn keinen Dichter geben, der diesen Vers wird schreiben können, nicht deshalb, weil dieser Vers schon geschrieben ist, sondern weil es heute in der Nacht ob der Zugewinne nur röhrende Volkstümelnde geben wird, aber keinen Thomas Mann, der wenigstens noch zu Besuch  …

Volkstümler – heute werden sie Populistinnen genannt – erzielen in Wahlen Zugewinne, ob in Ungarn, ob in Österreich, ob in … Aber womit? Attila József konnte noch von „neuen Giften“, von einem „neuen Ideenjoch“ schreiben – das traf damals wohl noch irgendwie zu, aber heute? Heute? Heute müßen diese Verse anders geschrieben werden, vielleicht so:

Was will uns zerstören – wieder
Dieses alte Joch? Wer
erhitzt
Altes Gift, wer will uns wieder
Weithin fangen und wieder er-
Richten mit unser aller Wahl
Wieder ihr ideenmodriges Loch

Staatsausgezeichnete der freiheitlichen Gemein-Schaft und der IGFM sorgen sich um Schändungen

Während in diesen Tagen die erfahrungsgemäß bald schon wieder verebbten Rücktrittsaufforderungen an Andreas Mölzer ihrem Höhepunkt und also ihrem Ende zutreiben, diskutieren in einer Veranstaltung des Bildungsinstituts der freiheitlichen Gemein-Schaft Hilmar Kabas, Andreas Mölzer und He-Chr. Strache mit der österreichischen Vertreterin der IGFM, was menschgemäß die freiheitliche Homepage nicht unkommentiert …

IGFM - Freiheitliche Gemein-SchaftIGFM … Kann es verstanden werden, daß es langweilt, etwas und vor allem Ausführliches zu dieser Gesellschaft zu schreiben, genauer, wieder zu schreiben, auch dazu, mit wem die höchsten Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft wieder einmal auftreten? Auf den feinsten Plätzen der Stadt – ganz standesgemäß für selbsternannte Vertreter und Vertreterinnen des sogenannten deutschkleinen Mannes. Auf wen gestoßen wird, beim Einholen von Erkundigungen über die IGFM? Es ist zu oft, es ist zu viel. Wer etwas über die IGFM wissen möchte, dem ist als Einstieg ein Dossier hier zur weiteren Selbstrecherche angeboten …

Es könnte auch verstanden werden, wenn nicht mehr selbst weitere Erkundigungen würden eingeholt werden wollen … Deshalb, um doch eine knappe Vorstellung über das  Personal der IGFM zu bekommen:

Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Für »Auschwitz-Vergleich« ein Brief im Sommer vom Bundespräsidenten und ein Geschenk zum Nationalfeiertag: Parlamentarischer Festakt

Möglicherweise hat das ohnehin alles seine rechte Ordnung in diesem Staat, der doch nur ehrenwerte Menschen auszeichnet, beispielsweise von Katharina Grieb, Präsidentin der österreichischen IGFM-Sektion, mit dem silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich, bis zu Andreas Mölzer mit Verdienstzeichen und Ehrenzeichen …