Österreich unfähig zur einwandfreien Wiedergabe des einfachsten Sachverhalts

„Nachdem Konzerthaus-Chef Matthias Naske kürzlich in einem Interview mit der Presse bedauerte, dass er Andreas Gabalier 〈32〉 auftreten ließ:“

Das schreibt die Umsonst am 8. Juni 2017. Und das ist kurz und einfach gesagt: falsch. Falsch, und dabei ist das, was Matthias Naske zum Auftreten sagte, sogar kürzer als der oben zitierte Umsonstsatz:

„Wir hätten das nicht gemacht.“

Wie immer das Umsonstfalsche zustande kam, ob die größte Leseschwäche, die gedacht werden kann, dafür verantwortlich ist, nicht einmal fünf Wörter sinnerfassend lesen zu können, ob einfach die falsche Überschrift von einem anderen Medium genommen wurde, ohne den gesamten Bericht zu lesen, dieses kleine Beispiel sollte Sie nur daran erinnern, was Sie unbedingt zu tun haben, ehe Sie etwas weitererzählen, das Sie in dieser Umsonst gelesen haben, nämlich zuerst das Gelesene auf Richtigkeit zu überprüfen.

Das wäre eigentlich nicht Ihre Aufgabe, sondern die des Umsonstmeisters, aber dieser hat wichtigere Aufgaben für sich auserkoren, etwa sich mit offenem Mund mit Niki Lauda über das „Speiben“ zu unterhalten, was zwar auch keinen Informationswert hat, um den es ihm wohl nicht geht, sondern lediglich einen Unterhaltungswert für sich selbst.

Und dieses kleine Beispiel zeigt ein weiteres Mal, wie um vieles wichtiger eine Lese- und Schreibeförderung statt einer geplanten Presseförderung für die Umsonsten wäre …

Andreas Gabalier - Österreich - 8-6-2017

 

 

Wer vermag es schon zu sagen, wofür das Eck von Andreas Gabalier steht

Wofür steht Andreas Gabalier - Muslim - Kurzist.jpg

Es wurde bereits vermutet, was Matthias Naske zu Andreas Gabalier sagte,

„Tourneeauftakt im Wiener Konzerthaus“ von dem die Meinungsfreiheit Klagenden,

sei interpretierbar wie ein Gedicht. Er und seine Anwälte, seine Anwälte oder er haben kurz und rasch zu einer von gar vielen Interpretationen Zuflucht gesucht, von der sie für sich wohl ein Klagsheil zu erhoffen meinen.

Nun, es gibt viele Interpretationen, die ebenso Klagsglück, aber auch Klagsunheil bringen könnten … hier nur zwei der vielen möglichen weiteren …

Vielleicht stehe er für das Frauenbild eines Mannes, der das Erbe seiner Ahnen hochhält, kurz gesagt, für das Frauenbild eines Muslimen. Steht er doch hart dafür:

Der österreichische Volksmusik-Star Andreas Gabalier verteidigt in GALA mit Nachdruck sein Frauenbild. „Heute traut sich die Frau schon fast nicht mehr, sich zu freuen, wenn sie sich zu Hause um die Kinder kümmert, weil es so hingestellt wird, als wäre das der größte Fauxpas überhaupt“, sagte der 31-Jährige im Interview. „Als müsste sich jede Mutter, die sich den Kindern hingibt und mal auf den Job pfeift, als zweitklassiger Mensch fühlen.“ Die traditionelle Rollenverteilung betrachte er „als etwas Schönes, da ich es selbst auch bei uns so erlebt habe, dass die Mama das mit voller Hingabe gemacht und genossen hat“. Ob eine berufstätige Frau nach der Familiengründung im Job bleibe oder nicht, sei ihr zwar persönlich freigestellt, so Gabalier, bei seiner Freundin stehe das aber nicht zur Diskussion: „Natürlich wird sie als Mutter zu Hause bleiben.“ Mit der TV-Moderatorin Silvia Schneider, die er „ein tapferes Mädel“ nennt, ist Andreas Gabalier seit 2013 liiert. Einen Hochzeitstermin gebe es aktuell nicht an, sagte er GALA: „Gott sei Dank darf das ja der Mann bestimmen. Ich möchte es nicht zwischen Tür und Angel machen.“

Klingt das nicht wie die Deutung des Islams? Etwa vorgebracht von dem Islamischen Zentrum in München, wo es zwar keinen Musikverein gibt, aber er trotzdem gerne auftritt, im Stadion:

Dem Mann obliegt es, die Familie zu versorgen (Koran 4:34). Er ist vor Gott verantwortlich für das Wohlergehen seiner Familie. Eine Familie braucht Führung, so wie es auch in jedem Team jemanden geben muß, der letztendlich Entscheidungen fällt. Die Frau ist die Person, welche die Kinder empfängt, in sich trägt, gebiert, stillt und erzieht; sie trägt die Hauptverantwortung für das Wohl der Kinder. Dies ist ihre wichtigste Aufgabe.

Die gabaliersche Ansicht könnte aber ebenso gut für Kurzismus stehen. Ein, zugegeben, Verlegenheitsbegriff. Es hätte auch gesagt werden können: Köstingerismus. Aber in einem nach Führung schreienden Staat soll das nicht vernebelt werden; deshalb Kurzismus, abgeleitet vom Namen ihres Ob-Mannes. Es ist ein Verlegenheitsbegriff, weil ÖVP, so schlecht als kurz gesagt, soll die ÖVP nicht mehr sein, und was sie werden soll, nun, das weiß, kurz und schlecht gesagt, die christschwarze Partei selbst nicht … vielleicht deshalb die stete Zuflucht zur Verlegenheitserklärung: neu soll sie sein. Nun, wie neu das sein wird, sagt Elisabeth Köstinger auf eindrucksvoll welteingekürzte Weise:

Ich werde Frauen aus voller Überzeugung auf allen Ebenen immer fördern, aber jede Frau soll selbst entscheiden können, ob sie Mutter sein will oder Vorstandsvorsitzende.

Muslim oder Kurzist, auch das also könnte eine Interpretation sein, wofür er stehen möge, der Andreas Gabalier. Und singt er nicht stolz des Mannes Hymne, die wie einst ohne die Frau auskommt?

„Tourneeauftakt im Wiener Konzerthaus“ von dem die Meinungsfreiheit Klagenden

Andreas Gabalier im Wiener Konzerthaus.jpgEs gehe, so der Anwalt von Andreas Gabalier, um die „Meinungsfreiheit“, um die von Matthias Naske und die von Andreas Gabalier, und diese seien, so der gabaliersche Anwalt, abzuwägen. Aber dem nicht genug.  Dann muß schon recht ordentlich gewogen werden. Ein weiterer Anwalt werde, so der Novak in seinem Interview in der fellnerschischen Fernsehanstalt, eine weitere Klage einbringen, und zwar wegen „Rufschädigung“: gegen Matthias Naske allein.

Das ist also unter Abwägung zu verstehen. Die „Meinungsfreiheit“ von Andreas Gabalier ist Meinungsfreiheit, und die Meinungsfreiheit von Matthias Naske ist „Rufschädigung“.

Das ist also „Rufschädigung“, die Meinungsfreiheit von Matthias Naske, geäußert in der Tageszeitung „Die Presse“, veröffentlicht am 8. Mai 2017:

„Wenn Andreas Gabalier – wie kürzlich – im Goldenen Saal des Musikvereins auftritt, ist das auch nur mit wirtschaftlichen Motiven zu erklären?

Ich glaube, das war einfach ein Fehler. Wir hätten das nicht gemacht.

Und wieso?

Weil das Signale sind. Man muss wissen, wer Gabalier ist, wofür er steht, und dann abwägen.

Ich könnte Ihnen jetzt entgegenhalten, dass er viele Menschen für Musik begeistert.

Das stimmt. Aber ich glaube, dass ein Hubert von Goisern hier sehr viel besser aufgehoben ist. Wir treffen auch gesellschafts- und kulturpolitische Aussagen, so harmlos ist das nicht. Auf der anderen Seite dienen wir auch keiner Ideologie. Wie gesagt, ich glaube, das mit Gabalier war eine Unachtsamkeit oder vielleicht auch Kalkül …

… das wohl viel Geld gebracht haben wird.

Wahrscheinlich.“

Das ist alles, was Matthias Naske zum Heimatkrachledernenmusikanten sagte. Dieses Wenige – interpretierbar wie ein Gedicht – ist nun zu einer Klage mit über zehn Seiten ausgerollt, wie ein Teig für Kas…

Das soll also die „Rufschädigung“ von Matthias Naske sein. Und damit ist alles zur Meinungsfreiheitsabwägung im gabalierschen Umfelde gesagt.

Wie in der Collage gelesen werden kann, war beim gabalierischen nackten Unterschenkelaufritt im Musikverein auch Johann Gudenus. Also der Vertreter der Meinungsfreiheitsabwägung besthin …

„Vienna.At – Online“ erträumte sich, wie in der Collage gelesen werden kann, einen weiteren Aufführungsort für Andreas Gabalier: gestern, also 19. und 20. April 2017 Musikverein und Großes Festspielhaus Salzburg, und morgen, also irgendwann, das Wiener Konzerthaus …

Das ist auch verständlich. Denn. Dieser Traum. Heute Musiktrachtenverein, und morgen …

Was ist die Meinungsfreiheit von Andreas Gabalier? „Das sind couragierte Ansichten.“ So das abwägende Urteil aus einem recht berufenen Munde:

FPÖ-ZZ macht Soziologie verständlich: „So a Congo-Neger frißt s‘ z’samm“

Und auch das ist selbstverständlich keine „Rufschädigung“, sondern nackte Meinungsfreiheit jener Menschen, die für Andreas Gabalier das Wort erschreiben …

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

 

Können Sie sich, Frau Ministerin, Heinisch-Hosek als Frauenministerin und als Bildungsministerin vorstellen?

Ehe begonnen wird, über ein Interview vom 5. Juli 2014 in der Tageszeitung „Kronen Zeitung“ zu schreiben, zuerst unbedingt für die Zukunft notieren: An verregneten Sommertagen nach Rückkehr aus dem Urlaub in dieses Land nicht in dessen alten Zeitungsaugaben stöbern.

Ein Vorsatz, der in diesem Sommer leider nicht mehr …

Das Interview, auch dieses wurde nachgelesen und kann nicht unbeschrieben bleiben.

Die Frage der Überschrift stellte Edda Graf der Bildungs- und Frauenministerin nicht. Dafür fragte Gabriele Heinisch-Hosek ihre Interviewerin:

„Sie wollen Schiller umtexten?“

Friedrich Schiller würde heute selbst umtexten oder es gar nicht geschrieben haben

Ehemalige FPÖ-Pressesprecherin Edda Graf interviewt Gabriele Heinisch-Hosek. Als wär’s ein Dramolett von Antonio Fian, aber diesmal frei erfunden.

Es ging dabei, wie kann es anders sein, um Hymnen. Auch um die Europahymne. Ein wohl ebenfalls mehr als unglücklich gewählter Text für eine Europahymne. Aber für Gabriele Heinisch-Hosek … Von einem anderen Blick aus, auf Europa gerichtet, möglicherweise die richtige Text-Wahl, wenn dafür herangezogen wird, was Friedrich Schiller selbst, zitiert nach Dieter Hildebrandt, über seinen Text schrieb:

„Schiller selbst hat sein Werk später hart kritisiert: ‚Die Freude ist nach meinem jetzigen Gefühl durchaus fehlerhaft und ob sie sich gleich durch ein gewisses Feuer der Empfindung empfiehlt, so ist sie doch ein schlechtes Gedicht.‘ Und er fügte hinzu: ‚Weil sie aber einem fehlerhaften Geschmack der Zeit entgegenkam, so hat sie die Ehre erhalten, gewissermaßen ein Volksgedicht zu werden.‘ Und Beethoven wiederum meinte über seine Sinfonie: ‚Er sehe ein, mit dem letzten Satz dieser Symphonie einen Mißgriff begangen zu haben; er wolle denselben daher verwerfen und dafür einen Instrumentalsatz ohne Singstimmen schreiben, wozu er auch schon eine Idee im Kopf habe.'“

Ein „schlechtes Gedicht“, „fehlerhaft“, „fehlerhaftem Geschmack der Zeit, so Schiller selbst, und Beethoven: „Mißgriff begangen, daher verwerfen“ …. Und ein „Gelegenheitsgedicht“ schreibt Dieter Hildebrandt:

„Schillers Lied ‚An die Freude‘ ist ein Jugendwerk, ein Wurf eines Sechsundzwanzigjährigen; keineswegs die ‚Hymne‘ oder ‚Ode‘, als die sie heute immer wieder bezeichnet wird, sondern ein Gelegenheitsgedicht.“

Edda Graf hätte darauf Gabriele Heinisch-Hosek fragen können, ob sie sich nicht eine Umbesetzung vorstellen könnte, also Getrude Brinek als Frauenministerin? Denn Volksanwältin Gertrude Brinek kann sich mittlerweile immerhin vorstellen, einen Wettbewerb für einen neuen Text einer österreichischen Nationalhymne zu veranstalten, wenngleich auch Gertrude Brinek nach wie vor die übrigen offiziellen acht unsäglichen Hymnen in Österreich unangetastet ….

Daß die gesetzliche Änderung der österreichischen Nationalhymne, auf die Gabriele Heinisch-Hosek weiter setzt, die denkbar schlechteste Lösung war, darüber wurde schon vor Jahren geschrieben: „Wie aus an Schas a Kas wird – Österreichische Bundeshymne, das Rezept“

Es wäre gut und richtig, wenn Gertrude Brinek ihren Vorschlag des Wettbewerbs noch ausweitete, nämlich auf alle neun offiziellen Hymnen in diesem Land, wenn schon ein Trachtenjodler – „Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun offiziellen österreichischen Hymnen“

Weshalb es gut und richtig wäre, alle neun Hymnen neu zu texten, das muß nicht noch einmal ausgeführt werden; ein Hinweis reicht auf „Neun offizielle Hymnen aus Österreich – ein Destillat“ …

PS Das auf dem Donauinselfest 2014 angebotene Getränk wird in diesem leider nicht von Antonio Fian erfundenen Dialog auch angesprochen. Das will aber tatsächlich nicht mehr kommentiert werden – genug darüber schon …

Haxengespreizte FPÖ-Aussendung – Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun österreichischen Hymnen

Es muß zur Aussendung der freiheitlichen Gemein-Schaft nichts Neues geschrieben, mit der sie nun versucht, allen voran der namentlich angeführte Johann Gudenus, sich als sogenannte politisch korrekte Partei zu positionieren, indem sie bei anderen „tiefsten Sexismus“…

Haxenspreizer und neun Hymnen sind neu zu texten

„… wundert sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Er fordert eine offizielle Distanzierung der Parteispitze …“

Aber durch das Veröffentlichen von Donauinselfest 2014 – „Haxen – Spreizer“ am letzten Sonntag, 29. Juni 2014, muß wohl die Verantwortung dafür übernommen werden, daß der christschwarze Landesgeschäftsführer Alfred Hoch deswegen seine Beine spreizte und geistig ausrutschte, auch dafür, daß die Umsonst „Heute“ deswegen einen zweifachen Bild-Diebstahl begehen mußte, und schließlich dafür, daß, als ob es nicht schon genug wäre, die freiheitliche Gemein-Schaft auch noch als sogenannte politsch Korrekte …

Als die FSG am Sonntag in der Sekunde, wie im Beitrag über den ausgerutschen Alfred Hoch nachgelesen werden kann, reagierte und also ohne Zeitverlust, ohne Ausreden dieses Getränkeplakat augenblicklich von diesem einen Stand entfernte, wurde gedacht, es werde keine weitere Aufregung mehr geben. Es ist erledigt. FSG und SPÖ haben augenblicklich scharf dieses Getränkeplakat kritisiert und denen Konsequenzen angedroht, die dieses Getränkeplakat anbrachten, viel schärfer und eindeutiger und ablehnender als es hier am letzten Sonntag geschrieben wurde.

Es wurde also gedacht, nachdem FSG und SPÖ derart vorbildlich die Angelegenheit bereinigte, werde über das Eigentliche … Denn, wenn etwas lohnt, darüber breitest zu diskutieren, dann tatsächlich darüber, daß, wie am Sonntag geschrieben wurde, auch ein Andreas Gabalier den Vorschlag favorisiert, neun offizielle Hymen in Österreich neu zu texten, also die Bundeshymne und acht Landeshymnen. Denn über diese neun Hymnen ist tatsächlich zu reden, nicht nur über deren Inhalte, sondern auch über deren Verfasser und Verfasserinnen

NS Über das Frauenbild der freiheitlichen Gemein-Schaft muß – und vor allem kann – nichts Neues geschrieben werden, lediglich zum Beispiel verwiesen werden auf folgende Texte, deren Titel bereits alles über den Stellenwert der Frau in der freiheitlichen Gemein-Schaft aussagen:

Das Idealbild freiheitlicher Funktionäre: Die stumme Frau

Pädagogik und Frauenbild der Freiheitlichen sind aus der Zeit der Kriegserziehung

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

NNS Erschreckend an dieser Geschichte ist, wie viele kirchtagslustig sabbernd – und das sind nicht die sogenannten Bildungsfernen, wie vor allem auf der Plattform des Unternehmens Twitter gelesen werden kann – auf das Wort „Haxenspreizer“ aufspringen, während beispielsweise ignoriert wird, daß sich die freheitliche Gemein-Schaft als „identitäre Bewegung“ sieht:

Koalition mit der identitären freiheitlichen Gemein-Schaft.

Oder worüber tatsächlich es lohnte, zu reden, aufzuzeigen, für wen diese freiheitliche Gemein-Schaft tatsächlich rennt, immerhin eine Organisation, die in aktuellen Wahl-Meinungsumfragen an erster Stelle …

Auch freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex – aber nicht für ihre Wähler und Wählerinnen

Donauinselfest 2014 – FSG bietet „Haxen – Spreizer“ um 2,60 an

Vorspann, hinzugefügt am 21. November 2014

Neues Volksblatt - FPÖ - Haxenspreizer

Nachdem immer noch nicht davon abgelassen werden kann, Medien sich durch Nicht-Recherche auszeichnen, wie aktuell das „Neue Volksblatt“, muß hier dieser neuerliche Vorspann zur umfassenden Information über diese leidige und unselige Sache geschrieben werden:

FPÖ entdeckt nichts, Neues Volksblatt, FPÖ mißbraucht bloß

Vorspann, hinzugefügt am 9. November 2014

Krone Printausgabe 9-11-2014 - HaxenspreizerNachdem auch Medien nicht davon ablassen können, die so rasch und vorbildhaft erledigte Sache auch nach Monaten noch berichtenswert zu finden, ist zur umfassenden Information eine weitere Hinzufügung heute, am 9. November 2014, leider notwendig geworden. Es ist zu hoffen, die letzte:

Als Krönung gießt sich jetzt die Krone auch noch einen Haxenspreizer ein

Vorspann, hinzugefügt am 6. November 2014

FPÖ Entschließungsantrag 2 - Gegen sozialistischen SexismusNachdem die FPÖ es nicht lassen kann, diese bei Bekanntwerden sofort und vorbildhaft bereinigte Sache mit dem Getränkeplakat immer wieder für ihre nicht hehren Beweggründe zu mißbrauchen und vor allem das Parlament damit unnötig zu beschäftigen, muß noch einmal ein Vorspann geschrieben werden, damit Sie vollständig über diese Sache inforrmiert sind:

FPÖ sollte statt gegen „Haxenspreizer“ gegen sich selbst einen Entschließungsantrag einbringen wegen blutrünstiger Postings

Vorspann, hinzugefügt am 8. Juli 2014

Gesinnungsstichige Information von Erstaunlich-atEs wird empfohlen, nicht mit diesem Text vom 29. Juni 2014 zu beginnen, sondern mit dem letzten dazu, mit der Chronologie einer Grauslichkeit, um zu erfahren, was danach geschah. Das ist aufschlußreicher:

Die Woche nach dem Fest – Eine Grauslichkeit

Und von dem kommen Sie, wenn es Sie noch interessieren sollte, wieder – auch zurück – zu:

Donauinselfest 2014 – FSG bietet „Haxen – Spreizer“ um 2,60 an

Würde ein Stand von einem Branntweiner oder von einem Weinhaus auf dem Donauinselfest 2014 „Haxen – Spreizer“ anbieten, wäre es nicht erwähnenswert, aber es ist ein Stand der FSG, die „Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen“ bietet den „Haxen – Spreizer“ an …

Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen - Donauinselfest 2014 - Haxenspreizer

Donauinselfest – Stand FSG, Samstag, 28.06.2014

Was mit dem „Haxen – Spreizer“ gemeint ist, muß nicht besonders ausgeführt werden, denn die FSG-Preistafel mit den nacken Frauenbeinen liefert die eindeutigste Erklärung, was die FSG damit meint, suggerieren will …

Erwähnenswert ist besonders noch, es scheint der Stand der „Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen“ der einzige Verkaufsstand auf dem ganzen Gelände des Donauinselfestes 2014 zu sein, auf dem dieser „Haxen – Spreizer“ wohl vor allem sparsamen und wohl auch mit ihrem Geld genau zu kalkulierenden Männern angeboten wird, damit auch sie Frauen auf diesen einladen können, um … Auf dem gesamten Gelände des Donauinselfestes 2014 nämlich wurde kein zweiter Stand gefunden, der dieses hochprozentige Getränk unter solch einem Namen und mit solch einem Bild anbietet.

Erwähnenswert ist darüber hinaus auch noch, daß sowohl von einer Verkäuferin in ihrem roten Sozialdemokratiegewerkschaftsshirt als auch von einem Verkäufer in seinem roten Sozialdemokratiegewerkschaftsshirt lediglich mit Schweigen und Unverständnis reagiert wurde, als sie darauf angesprochen wurden, ob es gerade für eine „Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen“ tatsächlich passend sei, einen „Haxen – Spreizer“ anzubieten, noch dazu, um es ja unmißverständlich zu machen, worum es dabei geht: beworben mit nacken Frauenbeinen …

FSG - Haxen Spreizer auf dem Donauinselfest 2014Gerade in diesen Tagen, in denen es eine enorme und breiteste Aufregung um die Bundeshymne gibt, weil ein Mann diese in der alten Version sang, also ohne die „Töchter“, hätte angenommen werden dürfen, daß vor allem die FSG keinen „Haxen – Spreizer“ anbietet, um das Geschäft anzukurbeln – mit der Mann-Anlockung, mit einem derartigen hochprozentigen Getränk zu einem schnellen und vor allem günstigen und leicht (weil alkoholisierte Frauen ja …) zu habenden …

Andreas Gabalier favorisiert Neutextung von Bundeshymne und LandeshymnenWie harmlos und wie im Grunde richtig, diese auch gendermäßig verunglückte Bundeshymne ohne „Töchter“ zu singen, geradezu elegant durch das schlichte Weglassen eines Wortes im Vergleich und im Gegensatz zum angebotenen „Haxen – Spreizer“ der „Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen“ …

PS Dieser Mann, der die sogenannte alte und Reinmännerbundeshymne also wieder haben möchte, weiß anscheinend doch noch nicht so ganz genau, was er haben möchte. Wie gesehen werden kann, favorisiert er zugleich auch den Vorschlag, daß neun offizielle Hymnen in Österreich neu zu texten sind

Neun offizielle Hymnen in Österreich sind neu zu texten

Wäre Andreas Gabalier vor dem Fernsehapparat gesessen, dann hätte er ein „sehr niveauvolles Gespräch“ gehört und gesehen, wie er meint, „das sieht man selten im Fernsehen“. Aber er nahm an diesem Gespräch selbst teil, und darum muß von diesem „niveauvollen Gespräch“ zwischen drei Menschen in einem Fernsehstudio ein Drittel Niveau abgezogen werden, nämlich das ihm beigebrachte Drittel.

Neun offizielle Hymen in Österreich sind neu zu textenAndreas Gabalier hat auch nach seiner Pflichtschulzeit doch noch ein geringes dazugelernt, darf gegen seine Erklärung, mit acht Jahren bereits ein Ausgelernter gewesen zu sein, festgestellt werden – zumindest eines, sich in einer Fernsehsendung so zu verhalten, als wäre er bereits ein freiheitlicher Funktionär, und also im ORF gegen den ORF aufzutreten, wenn er beklagt, daß die Diskussion abgebrochen werde, und er vermutet, die Diskussion werde abgebrochen, weil der ORF jetzt Serien wiederholen müsse, statt die Diskussion weiterzuführen, der für ein einhundertprozentiges niveauvolles Gespräch nur eines fehlte, ein entsprechender Beitrag von ihm selbst. Und auch diese freiheitliche Präpotenz hat er sich wohl ebenfalls noch von diesen abgeschaut, alles müsse nach ihnen augerichtet werden, als ob es beispielsweise keine Sendepläne gäbe …

Mehr ist zu diesem Herrn, der „seine Damen und Dirndln verehrt und besingt“ und als Gast in der Sendung zum Schluß der Diskussion sich bei den zwei Frauen, als wäre er der Gastgeber, der Moderator, gar der Hausherr,  für ihren „Besuch“ bedankt,  nicht zu sagen.

Die nun neuerliche Aufregung um die österreichische Bundeshymne aber sollte endlich und letztmalig sinnvoll genutzt werden, und zwar dafür, alle Hymnen in Österreich einer kritischen Lesart zu unterziehen. Die Konsequenz daraus kann dann nur sein, neun offizielle Hymnen in Österreich zum Neutexten auszuschreiben. Auch darüber muß nicht mehr geschrieben werden, als bereits geschrieben wurde:

Die offiziellen Hymnen in Österreich

Landeshymne - Bundeshymne - Österreich - Ein Destillat