Die Stadt der Christarier – Maria Fekter ist zu danken, Harald Vilimsky vorzustellen

Maria Fekter ist für ihre Auslassungen zu danken, wieder einmal Die Stadt ohne Juden von Hugo Bettauer aufzuschlagen, den er einen Roman von übermorgen nannte. Dieser Roman ist nicht aktuell, sondern das heutige Österreich, wie es in diesem Roman beschrieben ist, ist für diesen Roman aktuell geblieben. Österreich ist also für diesen Roman aktuell geblieben, der vorgestern geschrieben wurde.

Ein paar Zitate aus diesem Roman möchten dazu verleiten, den gesamten Roman zu lesen. Jene, die wenig Zeit haben, um den gesamten Roman zu lesen, aber werden anhand der wenigen Zitate bereits erkennen, wie aktuell Österreich für diesen Roman geblieben ist, bis hin zum Lächerlichen, wenn zum Romanpersonal das Personal der letzten Kalenderjahre in Erinnerung gerufen wird, zum Beispiel Hubert Gorbach …

Das alles war in so drolligem Englisch-deutsch herausgekommen.

Die Sozialdemokraten traten ohne neues Programm in den Wahlkampf, die Christlichsozialen
hingegen scharten sich um ihren geistvollen Führer Dr. Karl Schwertfeger, dessen Losungswort lautete:
Hinaus mit den Juden aus Oesterreich! Nun, vielleicht ist es Ihnen bekannt,« —

Der Kanzler fuhr fort.
»Trotzdem, ja gerade deshalb wuchs im Laufe der Jahre in mir immer mehr und stärker die Ueberzeugung,
daß wir Nichtjuden nicht länger mit, unter und neben den Juden leben können, daß es entweder Biegen oder
Brechen heißt, daß wir entweder uns, unsere christliche Art, unser Wesen und Sein oder aber die Juden
aufgeben müssen. Verehrtes Haus! Die Sache ist einfach die, daß wir österreichische Arier den Juden nicht
gewachsen sind, daß wir von einer kleinen Minderheit beherrscht, unterdrückt, vergewaltigt werden, weil
eben diese Minderheit Eigenschaften besitzt, die uns fehlen! Die Romanen, die Angelsachsen, der Yankee, ja
sogar der Norddeutsche wie der Schwabe — sie alle können die Juden verdauen, weil sie an Agilität,
Zähigkeit, Geschäftssinn und Energie den Juden gleichen, oft sie sogar übertreffen. Wir aber können sie nicht
verdauen, uns bleiben sie Fremdkörper, die unsern Leib überwuchern und uns schließlich versklaven. Unser
Volk kommt zum überwiegenden Teil aus den Bergen, unser Volk ist ein naives, treuherziges Volk, verträumt,
verspielt, unfruchtbaren Idealen nachhängend, der Musik und stiller Naturbetrachtung ergeben, fromm und
bieder, gut und sinnig!»Sehen wir dieses kleine Oesterreich von heute an. Wer hat die Presse und damit die
öffentliche Meinung in der Hand? Der Jude! Wer hat seit dem unheilvollen Jahre 1914 Milliarden auf Milliarden gehäuft? Der Jude!
Wer kontrolliert den ungeheuren Banknotenumlauf, sitzt an den leitenden Stellen in den Großbanken, wer
steht an der Spitze fast sämtlicher Industrieen? Der Jude! Wer besitzt unsere Theater? Der Jude! Wer schreibt
die Stücke, die aufgeführt werden? Der Jude! Wer fährt im Automobil, wer praßt in den Nachtlokalen, wer
füllt die Kaffeehäuser, wer die vornehmen Restaurants, wer behängt sich und seine Frau mit Juwelen und
Perlen? Der Jude!
Verehrte Anwesende! Ich habe gesagt, daß ich den Juden, an sich und objektiv betrachtet, für ein wertvolles
Individuum halte und ich bleibe dabei. Aber ist nicht auch der Rosenkäfer mit seinen schimmernden Flügeln
ein an sich schönes, wertvolles Geschöpf und wird er von dem sorgsamen Gärtner nicht trotzdem vertilgt,
weil ihm die Rose näher steht als der Käfer? Ist nicht der Tiger ein herrliches Tier, voll von Kraft, Mut und
Intelligenz? Und wird er nicht doch gejagt und verfolgt, weil es der Kampf um das eigene Leben erfordert?
Von diesem und nur von diesem Standpunkt kann bei uns die Judenfrage betrachtet werden. Entweder wir
oder die Juden! Entweder wir, die wir neun Zehntel der Bevölkerung ausmachen, müssen zugrunde gehen
oder die Juden müssen verschwinden! Und da wir jetzt endlich die Macht in den Händen haben, wären wir
Toren, nein, Verbrecher an uns und unseren Kindern, wenn wir von dieser Macht nicht Gebrauch machen und
die kleine Minderheit, die uns vernichtet, nicht vertreiben wollten.

Und nun erteilte der Präsident mit dem roten Bart dem Finanzminister Professor Trumm das Wort. Trumm
war klein, verhuzelt wie eine halbgedörrte Pflaume, er sprach im Diskant und mußte sich jedesmal
unterbrechen, wenn seine Zunge zwischen dem Gaumen und dem oberen Rand des falschen Gebisses stecken
blieb.

»Aber, gottlob,« — der Finanzminister bekreuzigte sich — »wir werden in den kommenden schweren Tagen
nicht allein stehen! Ich kann dem hohen Hause die erfreuliche Mitteilung machen, daß sich das echte wahre
Christentum der ganzen Welt gesammelt hat, um uns zu helfen. Nicht nur, daß die österreichische Regierung
seit Monaten internationale Verhandlungen führt, auch der Piusverein hat in aller Stille eine mächtige
Agitation entfaltet, die glänzende Früchte trägt.

»Jonathan Huxtable ist ein frommer Kerl! Er spuckt Gift und Galle gegen die Juden, seitdem ihm seine Frau
mit einem jüdischen Preisboxer durchgegangen ist. Er ist ein strenger Temperenzler, aber er besauft sich
jeden Tag mit Magentropfen, die er aus der Apotheke bezieht. Einmal hat man gesehen, wie er eine ganze
Flasche Eau de Cologne auf einen Zug austrank. Und wenn er hier zwanzig Millionen investieren wird, will
er sicher fünfzig daran verdienen.«Der christlichsoziale Abgeordnete Pfarrer Zweibacher pries Doktor Schwertfeger als modernen Apostel,
der würdig sei, dereinst heilig gesprochen zu werden, die großdeutschen Abgeordneten Wondratschek und Jiratschek
aber beleuchteten das Gesetz lediglich vom Rassenstandpunkt, und Jiratschek, der stark mit böhmischem Akzent sprach,
schluchzte vor Ergriffenheit und schloß mit den Worten: »Wotan weilt unter uns!«

»Solche Szenen waren vorhergesehen und sind unvermeidlich! Instruieren Sie sofort die Polizei dahin, daß
die Bahnhöfe abgesperrt werden, die Abfahrt der Züge tunlichst nur zur Nachtzeit erfolgt und nicht von den
Hauptbahnhöfen, sondern von den außerhalb der Stadt gelegenen Rangierbahnhöfen. Und nun nur noch eine
Frage: Wie nimmt die Bevölkerung im allgemeinen die Durchführung des Gesetzes auf?«

»Mit größter Begeisterung natürlich! Die Polizei läßt hundert geschickte Agenten sich anonym in die
Volksmengen mischen und Beobachtungen sammeln. Nun, die Berichte gehen übereinstimmend dahin, daß die
christliche Bevölkerung sich geradezu in einem Freudentaumel befindet, eine baldige Sanierung der
Verhältnisse, Verbilligung der Lebensmittel und gleichmäßigere Verbreitung des Wohlstandes erwartet. Auch
innerhalb der noch sozialdemokratisch organisierten Arbeiterschaft ist die Befriedigung über den Fortzug der
Juden groß. Aber anderseits läßt sich nicht verhehlen, daß die Bevölkerung erregt und unsicher ist. Niemand
weiß, was die Zukunft bringen wird, die Massen leben in den Tag hinein, eine ganz staunenswerte
Verschwendungssucht in den unteren Klassen macht sich bemerkbar und die Zahl der Trunkenheitsexzesse
mehrt sich von Tag zu Tag.
Zur Gehobenheit der Stimmung trägt aber sehr wesentlich der Umstand bei, daß die Wohnungsnot mit einem
Schlage aufgehört hat. Allein in Wien sind seit Beginn des Monates Juli vierzigtausend Wohnungen, die
bisher Juden inne hatten, frei geworden. Eine direkte Folge davon ist, daß eine wahre Hochflut von
Trauungen eingesetzt hat und die Priester zehn und zwanzig Paare gleichzeitig einsegnen müssen.«

Ein Zitat noch, mit dem ein Kenner gewürdigt werden soll, der freiheitliche Abgeordnete Harald Vilimsky, dessen Geist ihn befähigt, Kulturferne zu bestimmen …

»Wir sehnen uns nicht nach den kulturfernen Ostjuden. Aber die intelligenten, klugen, wertvollen Juden, die
schon vor dem Jahre 1914 unsere Mitbürger waren, müssen wir wieder mit offenen Armen aufnehmen, wenn
wir nicht rettungslos verelenden wollen! Auf zur Tat, bevor es zu spät ist!
Der Bund der wahrhaftigen Christen.«

Stadt in Tracht

Maria Fekter als Finanzministerin wollte also lediglich, wie es in ihrer Stellungnahme heißtmahnende Worte gegen Feindbilder und Hetze finden

Was sie damit tatsächlich gefunden hat, ist die Zeit weit vor dem Holocaust, die 1920er Jahre, in denen so zu sprechen christschwarzer Brauch gewesen sein wird, als noch nicht die letzte und also barbarische Konsequenz … daß es im Holocaust enden wird, und in den 1920er Jahren wird es wohl auch sehr viele noch gegeben haben, die zur Reinwaschung der Habsburgerschen Geschichtsverfälschung betrieben.

Werner Faymann als Bundeskanzler findet seine Forderung nach einer besonderen Sorgfalt in der Wahl der Worte als Reaktion auf die zweifache fekterische Geschichtsverfälschung als ausreichend an und damit sich als Zeitgenosse von Maria Fekter in den 1920er Jahren.

Maria Fekter und Werner Faymann sind aber nicht alleine in den 1920er Jahren angekommen. Es scheint, Österreich kehrt insgesamt mit jedem Tag mehr und mehr in die 1920er Jahre zurück, in die Zeit als Hugo Bettauer den Roman Stadt ohne Juden schrieb, von dem unvergeßlich bleiben wird, daß es in Wien nach der Vertreibung der Juden nur noch eine Mode gab: nämlich die Tracht.

Fast drei Jahrzehnte war es nicht unangenehm in Wien zu wohnen, nicht an jeder Ecke waren gleich Passantinnen und Passanten in Tracht anzutreffen. Und heute, 2011, also 1920 in Österreich, reichen zwei Minuten in der Innenstadt vor die Haustüre zu treten aus, um die erste Krachlederne …

Fast drei Jahrzehnte war es angenehm in das Kaffeehaus Prückel zu gehen, ohne Zeitungen extremster nationalistischer … Nun ist es bereits soweit, daß zuerst drei Exemplare der Zur Zeit auf die Seite geräumt werden müssen, um zu anderen und nicht unbedingt österreichischen Zeitungen greifen zu können. Es ist nicht in Erinnerung, daß Maria Fekter mahnende Worte zu dieser freiheitlichen …

Hugo Bettauer würde seinem Roman heute, womit das tatsächliche Jahr 2011 gemeint ist, nur einen anderen Titel geben müssen, also einen, der sich nicht nur auf die Juden bezieht, sondern auf alle, die in Österreich unerwünscht sind, um einen aktuellen Roman für 2011 abzuliefern, vielleicht einfach Stadt in Tracht

PS Möglicherweise werden Sie sich fragen, hatte Hugo Bettauer reale Vorbilder für sein politisches Personal im Roman, die die Juden vertrieben. Ja, es waren christschwarze Politiker, über die einiges zu erfahren ist in „Wien und die jüdische Erfahrung“, herausgegeben von Frank Stern und Barbara Eichinger, Böhlau-Verlag, zum Beispiel über Leopold Kunschak, von dem Michael Spindelegger so lebendig sprechen kann, als träfen sie einander sonntäglich nach dem Kirchgang beim Karl-Lueger-Denkmal vor dem Kaffeehaus Prückel …

PPS Wie hätte gerade der Autor von Stadt ohne Juden  nach 1945 dem Umgang mit den national-sozialistischen Massenverbrechen in Österreich kommentiert, den Aufstieg von Leopold Kunschak zum ersten Nationalratspräsidenten der II. Republik? Seine Kommentare, vielleicht sogar Romane, wären wohl förderlich gewesen, aber Hugo Bettauer hatte nicht die Chance dazu, denn er wurde 1925 von Otto Rothstock ermordet … Von Hugo Bettauer müßte soher die ÖVP in ihren Räumlichkeiten ein Bild aufhängen, um, wenn sie eines Jahres wenigstens in 2011 angekommen sein wird, daran zu erinnern, wer, um dieses obszöne Reklamieren des ersten Opfers zu bemühen, Engelbert Dollfuß war es nicht.

Freiheitliche Partei zur gemeinsamen Gruppe mit NVP und NPD: Die rutschen durch

Könnte, in etwa, eine Schlagzeile in einer österreichischen Zeitung lauten, wenn beispielsweise Ing. Norbert Hofer darauf angesprochen werden würde, daß seine Partei u.a.m. mit der NVP und der NPD eine geschlossene Gruppe … Es ist längst überholt und zu kurz gegriffen, lediglich einzelne Funktionäre und Funktionärinnen der Freiheitlichen zu hinterfragen, ihre Verbindungen, ihre Aussagen und friends zu beleuchten … Denn es konspiriert beispielsweise, wie bereits näher ausgeführt, die Partei  als Gesamtpartei in einer Widerstandsgruppe „Nein zur Umvolkung“. Geschlossene Gruppen bilden sich, um Konkretes zu besprechen, um Konkretes zu planen, das vor der Öffentlichkeit, vor den Behörden verborgen sein will und muß. Es ist zu hoffen, daß diese geschlossene Gruppe das Recht auf Widerstand nur theoretisch …

Asperl, Graf, Höferl, Keyl – Recht einfach statt einer langen Liste: Sos Freiheitliche

Sind Freiheitliche wählbar …

Das fragt die Umsonstzeitung heute am 21. September 2011 nicht, sondern lediglich, ob der FPÖ-Mann Martin Graf noch tragbar … Eine Frage, die schon lange nicht mehr zu stellen ist, denn die Antwort auf diese wurde bereits vor seiner Wahl zum III. Präsident NR eindeutig negativ … Es muß auch nicht mehr aufgezählt werden, was seine diese Gesinnungsmitarbeiter … Nichts also, was vor seiner Wahl zum III. Präsident NR unbekannt gewesen wäre …

Auch die Umsonstzeitung hätte soher seit dem 28. Oktober 2008 täglich die Frage stellen können, ist Martin Graf … In den Datenlagern der Medien (es darf mit Bestimmtheit angenommen werden: auch in den Kabinetten der Umsonst) dürften sich Materialien bis unter die Decke …, um zumindest wöchentlich die Frage nach der Tragbarkeit mit Belegen … Die Umsonst tat dies aber nicht, seit dem Tag der Wahl von Dr. Martin Graf …

Möglicherweise ist für die Umsonst aber nun die Zeit gekommen, einmal einem bestimmten Kunden ein Danke zu schreiben, und welches Danke könnte glaubwürdiger als ein durch Artikel geschriebenes Danke sein, ein solidarisches Danke, ein Danke, mit dem zum Ausdruck gebracht, die Anliegen der Kunden, den bedrängten Kunden zur Hilfe zu eilen … In diesem Fall ist es kein Danke an die FPÖ …

Wie übervoll die Archive der Medien (auch der vorwiegend in den Anlagen der öffentlichen Verkehrstransportunternehmen ausgelegten adews) erst sein müssen, wenn bereits der hier aufgestellte Kasten zuhauf Materialien enthält, beispielsweise in den unversperrten, also leicht mit einem Finger zu öffnenden Laden:

Werner Herbert

Michael Siedler

Hubert Keyl

Walter Asperl

Alexander Höferl

Harald Stefan

Werner Königshofer

Martin Graf

Barbara Rosenkranz

Johann Gudenus

Andreas Mölzer

Norbert Hofer

Christian Höbart

Helge Morgengrauen

Zur Zeit

Unzensuriert

WKR-Ball

Sos Österreich

FPÖ, NVP, NPD

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios, um nicht zu schreiben, anrüchig

Mit den Zahlen sind heute gar nicht die Zahlen gemeint, die nun in den Medien täglich in der abschließenden Leistungsschau der seinerzeitigen christfreiheitlichen Regierung unter dem Ährenmann Wolfgang Schüssel marschieren, Richtung Gerichte, in denen das endgültige Urteil über die Leistung der christfreiheitlichen Regierung gesprochen werden wird.

Heute sind es Zahlen, mit denen Freiheitliche arbeiten, mit denen Freiheitliche also Gesinnungspolitik machen, allen voran, in diesem konkreten Fall, der zurzeitige stellvertretende Obmann.

Vorab kann schon gesagt werden, auch mit diesen Zahlen kann den Freiheitlichen kein positives Zeugnis geschrieben werden.

Es geht um die Zahlen, die auf der Website von Trennungsopfer veröffentlicht sind. Das Eintreten für Väter ist dem zurzeitigen stellvertretenden Obmann der Freiheitlichen, Ing. Norbert Hofer, ein besonderes Anliegen. Wie gewissenhaft, wie redlich die freiheitliche Bürgerserviceeinrichtung Trennungsopfer arbeitet, beweisen die veröffentlichten und auch heute weiter abrufbar gewesenen Zahlen unmißverständlich. Diese Zahlen dürfen wohl beispielhaft angenommen werden für die Arbeitsweise der Freiheitlichen.

Über diese Zahlen wurde schon einmal berichtet, mit der Frage, beziehen sich diese statistischen Zahlen auf die Schweiz, auf Deutschland oder Österreich

Diese Zahlen beziehen sich weder auf Österreich noch Deutschland noch die Schweiz, sondern es sind einfach abgeschriebene Zahlen aus den Vereinigten Staaten. Abgeschrieben und verbreitet in Deutschland, in der Schweiz und von den Freiheitlichen in Österreich, von Trennungsopfer und Unzensuriert …, als wären es Zahlen aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Österreich … Dabe sind es Zahlen aus den Vereinigen Staaten, wie in der Gegenüberstellung zu sehen ist, gibt es zu signifikante Übereinstimmungen.

Zu diesen amerikanischen Zahlen führte die Neugier, mehr über den schweizerischen Soziologen Matthias Christen und diese Zahlen, der von Trennungsopfer und Unzensuriert als Quelle angegeben wird, zu erfahren.

Die Nachforschungen erbrachten ein höchst seltsames Ergebnis.

Eine Interessensgemeinschaft geschiedener und getrennt lebender Männer in der Schweiz wußte gar nicht, war ihre erste Antwort, daß sie über diese Zahlen je etwas publiziert hätten. Nach dem Hinweis, wo auf deren Website diese Zahlen zu finden seien, wurde freundlicherweise der Versuch unternommen, selbst etwas über Matthias Christen herauszufinden. Aber auch die Interessensgemeinschaft fand keine Hinweise über die Veröffentlichung von Matthias Christen, dafür wurden in der zweiten Antwort die amerikanischen Zahlen mitgeschickt.

Eine Initiative in Deutschland, die ebenfalls diese Zahlen verbreitet, antwortete nicht.

Wie bedeutend und verwendungstauglich für eine ernsthafte Politik diese Veröffentlichung des Matthias Christen, die Trennungsopfer und Unzensuriert …, ist, wenn es denn überhaupt, muß nach der Recherche in der Schweiz gefragt werden, einen schweizerischen Soziologen Matthias Christen gibt, davon erzählt auch die Antwort eines Journalisten, der diese Zahlen in einem kurzen Artikel in der Luzerner Rundschau im Jahr 2009 veröffentlichte:

Leider erinnere ich mich nicht mehr an jenen Artikel. Sorry! Haben Sie mir nähere Angaben zum Inhalt, eventuell?

Und nach dem Senden der näheren Angaben an ihn, war die Antwort des Journalisten, daß nun alles klar sei, er werde in Luzern nachforschen und, falls er fündig werde, Bescheid geben. Seit seiner zweiten Antwort sind zwei Wochen vergangen. Es scheint, daß er nicht fündig wurde.

Soweit also zu den fragwürdigen Zahlen, die Freiheitliche verwenden.

Es bleibt abschließend nur zu schreiben, es ist hoffen, daß Wähler und Wählerinnen in jedweden zukünftigen Wahlgängen endlich zu einer genaueren und überlegteren Einschätzung der Freiheitlichen Regierungstauglichkeit und Regierungsfähigkeit kommmen, als beispielsweise Dr. Martin Fritzl in der Presse, für den etwa Ing. Norbert Hofer ein zweifellos ernsthafter Kandidat für ein Ministeramt

Karl-Heinz Kopf – Von der christfreiheitlichen Luising

Es gibt Sprachen, in denen Wörter gänzlich anders geschrieben als gesprochen werden. Die Luising der ÖVP ist, daß nun auch die deutsche Sprache zu diesen gezählt werden kann. Die Christschwarzen sprechen nämlich „Luising“ als „Leistung“ aus.

Die Turbulenzen dürften dafür verantwortlich sein, daß bei der christschwarzen Veranstaltung in Saalfelden noch die alte Schreibweise von Leistung zum Einsatz kam, auf der Tafel hinter dem Redepult, von dem aus Karlheinz Kopf „Gerechtigkeit für (hier wird aber schon die neue Schreibweise durchgängig verwendet) Luising“ forderte …

Die ÖVP sei, berichten die Medien, sagte Karlheinz Kopf weiter, gegen die „Renaissance von Staatsunternehmen, wie das manchen vorschwebt“ … Es kann bei einer derart großen Vergeßlichkeit niemand der ÖVP vorwerfen, daß sie nicht mehr um die vor etlichen Jahren erbrachten Luisingen der christfreiheitlichen Regierung weiß, wenn Karlheinz Kopf sich schon nicht mehr daran erinnern kann, daß in der Praxis der letzte Verstaatlicher der christschwarze Finanzminister Josef Pröll war … Und die Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria ist nicht einmal zwei Jahre her … Eine Luising in Kärnten, wer an dieser beteiligt war, wird allen noch im Gedächtnis sein, außer den Christschwarzen, aus verständlichen, aber unwählbaren Gründen …

Das folgende Zitat von Karl-Heinz Kopf ist nicht der neuen Schreibweise angepaßt, weil es sich um ein Zitat handelt, und Medien, in diesem Fall „News“, oft längere Zeit benötigen, um sich zu entscheiden, welche Rechtschreibung sie verwenden werden wollen:

Wer durch eine Reichensteuer Unternehmen und Vermögen ins Ausland vertreiben wolle, „soll bitte gleich selber vorausgehen“, so Kopf. In Richtung SPÖ kritisierte er, dass manche Steuern offenbar als „Bußgeld für ein kapitalistisches Leistungsvergehen“ sehen und „das ganze auch noch mit dem schönen Begriff Gerechtigkeit verpacken“. Aber eigentlich gehe es nur „um das Abzocken der Leistungsträger“. Die ÖVP fordere dagegen „Gerechtigkeit für Leistung“. Daher sage er „den Linken“, Leistung sei nicht das Problem in diesem Land, sondern die Lösung. Vielmehr sei die Haltung der Linken das Problem, erklärte Kopf.

Bußgeld für ein kapitalistisches Luisingvergehen … Abzocken der Luisingträger … Luising sei nicht das Problem …

Die parteipolitischen Luisingträger und Luisingträgerinnen möchten, wie allenthalben zu vernehmen ist, vor wenigen Tagen etwa von Ursula Stenzel erst, eine christfreiheitliche Wiederregierung … Christschwarze und Freiheitliche passen, das ist anzuerkennen, tatsächlich vorzüglich zueinander. Die Freiheitlichen wollen beispielsweise, daß niemand nach Österreich kommt, damit keine, wie es Freiheitliche formulieren, „Umvolkung“ ….

Und die Christschwarzen wollen, wie es Karl-Heinz Kopf in der Klausur verkündete, es sollen gleich alle gehen, somit eine Entvolkung …  Soher werden Luisingträger und Luisingträgerinnen mit ihrer verbleibenden Luisingklientel ganz unter … Befreit jedoch von der Sorge, ihre Leute durchfüttern zu müssen, zum Beispiel Handelsangestellte … Nur, für eine reale Regierung wird das bei einem überlegten Wählen nicht mehr … Aber es bleibt ihnen immer noch nach einem virtuellen Wahlsieg eine virtuelle Regierung … Und als solche könne schließlich regiert werden, wie eine demokratische Wirklichkeit es nie mehr … Virtuell ist alles möglich und virtuell kann alles ausgedacht und durchgespielt werden … Denn weder die Luisingen noch die Konzepte „keine Umvolkung“ und Entvolkung noch … sind je in einer Realwahl mehrheitsfähig … Ein gemütliches Plätzchen ist alles, was in der Wirklichkeit für die christfreiheitliche Virtualitätsregierung dann einzig gebraucht wird, und dieses wird sich schnell finden lassen, vielleicht die Bude der Schaft des Dr. Martin Graf …

Zur Insel für erste Chancen ist Andreas Thierry heimgeschwommen

Und es stellt sich die Frage, weshalb es dermaßen aufregt, daß Andreas Thierry in einem österreichischen Medium Arbeit fand …

Vielleicht ist die Aufregung dieser seiner gesinnungsmäßig zu eindeutigen Zuordnung geschuldet, einer öffentlich herausgestellten Positionierung … Sich zu klar zu positionieren wird in Österreich ja bereits im sogenannten Privaten als äußerst  unangenehm …

Andreas Thierry wird in den vielen aktuellen Medienberichten als „Rechtsextremer“, als „Neonazi“ … Diese zusätzliche Qualifikation wird von einem österreichischen Medienmenschen nicht, noch, verlangt … Für einen österreichischen Medienmenschen reicht es, noch, vollkommen aus, höchst ungenaue, höchst spekulative und faktenschlampige Artikel im Tatsachengewand zu verfassen, die aber durch ihre massenhafte Verbreitung …

Es wird zu einer brauchbaren Argumentation herangezogen werden können, es werde in Österreich ohnehin rigoros gegen „Rechtsextreme“ und „Neonazis“ vorgegangen, unter Verweis auf das aktuelle Beispiel von Andreas Thierry, dem keine zweite Chance zugestanden … Andreas Thierry hat seine Arbeit in einem österreichischen Medium, das ihm eine zweite Chance geben wollte, schon wieder verloren …

Aber Österreich ist ein Land der Großzügigen, die vor allem auf die erste Chance setzen … Es beginnen beispielsweise nun bald wieder die Sitzungen der Landtage, der Gemeinderäte, des österreichischen Parlamentes, in dem etwa bereits in der ersten Wahl Dr. Martin Graf mit einer überwältigenden Mehrheit zum III. Präsidenten NR berufen wurde, der nun Sitzungen wieder für seine Gesinnungsgemeinschaft …, oder für DDr. Werner Königshofer ist es ebenfalls nicht die zweite Chance, um nun wieder gemäß seiner Gesinnung im Nationalrat …, oder für …, oder …

Möglicherweise, wurde oben geschrieben, ist die Aufregung dieser seiner zu eindeutigen Zuordnung … Jedoch, wird daran gedacht, wie viele Eindeutigkeiten in Österreich auszumachen sind, ist diese eindeutige Zuordnung von Andreas Thierry möglicherweise doch nicht hauptverantwortlich für die aktuelle Aufregung … Andreas Thierry scheint während seines nun doch recht kurz ausgefallenen Arbeitsverhältnisses mit einem oberösterreichischen Medium in diesem nichts geschrieben zu haben, das für einen amtsbekannten Einschlägigen typisch wäre, jedenfalls kommen in der Berichterstattung keine derartigen thierrysche Produkte vor, die die Aufregung zu einer tatsächlich berechtigten machten … Denn allein, beispielsweise, die allenthalben einschlägige Schreibe der Wochenzeitung „Zur Zeit“ …, einer Wochenzeitung, die ein Gast des Kaffeehauses Prückel in Wien, mit Blick auf das Karl-Lueger-Denkmal, nicht einmal selbst zu kaufen und auch selten lange zu warten braucht, um in dieser zu blättern, denn zumeist sind drei Exemplare von „Zur Zeit“ im Prückel

Andreas Thierry, um einen letzten Versuch des Verstehens dieser Aufregung zu unternehmen,  kam aus Deutschland zurück, von, wie beweislerisch hingewiesen wird, der NPD, als reichte das in Österreich aus, für keine Chancen mehr würdig … Was für eine Partei die NPD nun wirklich ist, wer könnte in Österreich über die NPD besser Auskunft geben, als Freiheitliche, als die FPÖ, die mit der NPD beispielsweise eine geschlossene Gruppe

Die Bücher des Dr. Martin Graf

In der gestrigen Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im Österreichischen Rundfunk zeigte Dr. Martin Graf ein Buch in die Kamera und beklagte, daß es totgeschwiegen worden sei …

Ein von Martin Graf herausgegebenes Buch zeigte der III. Präsident NR aber nicht in die Kamera, um ebenfalls zu beklagen, daß es totgeschwiegen werde …

Möglicherweise wird es vor allem dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann ordentlich recht sein, daß über dieses von einem der freiheitlichen Schafter herausgegebene Buch nicht groß berichtet wird …

In dieser Gesellschaft stimmt etwas nicht – Dr. Martin Graf

Schreibt selbst, oder wer immer von den Unzensurixen … Das läßt sich auf Unzensuriert ja ganz ganz selten ausmachen, wer was … Diesmal zu den Ergebnissen der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und dafür einen Artikel in der Süddeutschen heranziehend, um, ja was, der NPD …

Daß dieser Artikel in der Süddeutschen den unzensurierten Freiheitlichen nicht gefallen kann, erstaunt nicht, wird doch die NPD, mit der die FPÖ auf Facebook eine geschlossene Gruppe führt, nicht positiv beschrieben, zu offensichtlich sind die Parallelen im Auftreten … Die SED nenne sich, wird aufgedeckt, heute Die Linke … Geschichtsvernarrt, wie die Freiheitlichen es sind, werden sie auch recht ordentlich zu benennen wissen, wie sich einst NPD

Wolfgang Schüssel ist ein Ährenmann

Hätte die Schlagzeile im Kurier vom 1. September 2011 eigentlich lauten müssen, aber beim Transkribieren des Interviews mit Andreas Khol wurde aus Ährenmann Dr. Wolfgang Schüssel der Ehrenmann

Es kann menschgemäß durchaus sein, daß Andreas Khol, der Rhetoriker, tatsächlich sagte, Wolfgang Schüssel sei ein Ehrenmann, darauf hoffend, ein gebildetes Publikum werde es richtig … Jedoch, was dagegen spricht, ist, Andreas Khol wird sich selbst, frei von Redekunst, als Ehrenmann sehen, heute als auch zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung …

Wolfgang Schüssel als Ährenmann zu titulieren, entspricht also mehr der christfreiheitlichen Regierung, dessen Kanzler Wolfgang Schüssel war, denn die Mannen mit ihm haben nichts anderes getan, als gedroschen, aus den Ähren für sich die Körner herausgelöst …

Andreas Khol ist ein kluger und als ein zentralgewichtiger Mann, der er zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung war, wird er möglicherweise noch erklären, weshalb Wolfgang Schüssel, der, wie Andreas Khol sagt, absolut keine Kenntnis hat, strafrechtliche Entwicklungen nicht zu kommentieren brauche, während er, Andreas Khol, sehr wohl kommentiere, mehr für Wolfgang Schüssel, oder doch vor allem für sich selbst …

Eine weitere Frage an Andreas Khol ist die, worüber er denn tatsächlich traurig sei … Ein Rhetoriker muß in die Pflicht genommen werden. Ist Andreas Khol darüber traurig, daß dies alles passiert ist, zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung? Das sagt Andreas Khol nicht. Er sagt, er sei traurig, daß die Entwicklungen sind, wie sie sind. Die Entwicklungen sind aber heute, Jahre nach der christfreiheitlichen Regierung, die Aufdeckungen der Drescharbeit … Ist Andreas Khol also traurig über die Aufdeckungen?

Und, weil in diesem Interview zur christfreiheitlichen Dreschgemeinschaft, zu hoch angesetzt, Geschichte angesprochen wird, noch eine Geschichte harrt ihrer Aufdeckung. Was wird wohl der tatsächliche Grund gewesen sein, daß Wolfgang Schüssel unbedingt Karl-Heinz Grasser als christschwarzen Superregierungssaubermann … Hatte Wolfgang Schüssel gar berechtigte Befürchtungen, Karl-Heinz Grasser könnte ohne feste Einbindung in die christschwarze Partei sonst eines Tages leichter singen, um für sich selbst den dann letzten Fallschirm für eine weiche Landung umzuschnallen, die christschwarze Partei damit aber zerschellen, im Sand der Wüste Gobi …