Alles ist Strom – Das Ende des Überwachungsstaates

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Am 24. Juni wird in einer konzentrierten Aktion die gesamte Stromversorgung des ganzen Landes nachhaltig unterbrochen. Um die Menschen darüber zu informieren, schicken die Energiegesellschaften ihre Angestellten von Haus zu Haus: Mit einer Herstellung der Stromversorgung ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Die Bevölkerung muß sich darauf einstellen, für eine sehr lange Zeit ohne Strom auskommen zu müssen.

Polizisten und Polizistinnen müssen in den Dörfern und Städten des gesamtes Landes die Verlautbarung des Innenministeriums auf zentralen Plätzen laut verlesen: eine Gruppe mit dem Namen „Svoboda“ hat sich zu diesem terroristischen Anschlag bekannt. 

In einem zweiten Bekennerschreiben – zur massenhaften Verteilung vervielfältigt mit einem Matritzendrucker – erläutert Svoboda ihre Motive eingehender.

Entgegen der Darstellung durch das Innenministerium war es kein Terroranschlag, sondern ein Akt der menschenrechtlichen und grundrechtlichen Notwehr.

Sie haben die Nacht des Mittsommerfestes bewußt dafür gewählt, damit die Bevölkerung in der durch Feuerschein erhellten Nacht sehen, wie sehr sie von den Regierungsverantwortlichen hinter das Licht geführt wurde, um ihr falsche und im Grunde terroristische Gesetze schmackhaft zu machen.

Die Verantwortung trägt daher einzig die Regierung. Schuldig ist zu einhundert Prozent die Regierung. Die daraus entstehenden Folgeschäden jedweder Art sind der Regierung anzulasten. Für den durch die Stromabschaltung verursachten wirtschaftlichen Niedergang gibt es keine andere Verantwortliche als die Regierung.

Nur durch die nachhaltige Stromabschaltung ist der totale Überwachungsstaat noch zu stoppen gewesen. Nachdem die Regierung in ihrer Radikalisierung bereits derart immunisiert war, gegen alle stichhaltigen Argumente, gegen alle fundierten Konzepte zur Beibehaltung der ohnehin hohen Sicherheitsstandards im Land. Nachdem alle rechtsstaatlichen Versuche zur Abwehr eines totalen Überwachungsstaates gescheitert, abgeschmettert waren.

Da der in den letzten Monaten gegen alle und breiteste Bedenken zu einem totalen Überwachungsstaat ausgebaute Überwachungsstaat nur mittels Strom funktioniert, war es naheliegend, die gesamte Stromversorgung des ganzen Landes nachhaltig zu unterbrechen, das gesamte Stromnetz des Landes nachhaltig zu zerstören.

Das war die einzig noch verbliebene Antwort gegen eine Regierung, deren vor allem männlichen Mitglieder mehr und mehr gegen die gesamte Bevölkerung sich radikalisierte, mehr und mehr extreme und terroristische Gesetze gegen alle Menschen, gegen alle bislang geltenden Grundrechte dekretierte und sich von allen bislang geltenden Grundrechten verabschiedete.

Svoboda schließt ihr Bekennerschreiben mit: Wer ohne Freiheit lebt, braucht kein Licht! Wofür auch?

Das könnte der Beginn eines Romanes sein, der in der Zukunft spielt, nicht unbedingt in einer sehr fernen. Aber zu einem Zukunftsroman paßt kein Überwachungsstaat mehr. Auch dann, wenn er vom Ende des Überwachungsstaates erzählt. In zu vielen Zukunftsromanen wurde von Überwachungsgesellschaften erzählt, die später Wirklichkeit wurden. Sogar in Romanen, die heutzutage noch unverständlicherweise als utopische Entwürfe bejubelt werden.

Das könnte auch der Beginn eines Romanes sein, der in der Vergangenheit spielt, nicht unbedingt in einer sehr fernen. Ein Roman in der Vergangenheit paßte auch besser zu einem Überwachungsstaat. Denn. Ein Überwachungsstaat ist Vergangenheit. Das kann also nur ein Roman sein, der in der Vergangenheit spielt, wenn er vom endlichen und endgültigen Ende des Überwachungsstaates erzählt.

Beim Blick auf die Wirklichkeit der Gegenwart aber werde es wohl der Beginn eines historischen Buches sein, in dem irgendwann darüber berichtet werden wird, wie es dazu kam, wer radikalisiert war, wer in der Notwehr den letzten Ausweg sah, wie es war, als in einem ganzen Staat es für lange Zeit keine Stromversorgung mehr gab.

Was es nicht sein kann, ist ein Zeitungsartikel am nächsten Tag über die totale Stromabschaltung in der Nacht davor. Es kann auch kein noch in derselben Nacht oder am nächsten Morgen ausgestrahlte Fernsehnachricht sein. Denn. Zu allem wird Strom gebraucht.

Pegida – Georg Immanuel Nagel weint sich bei Muttern Unzensurierta total aus

Zur Zeit Unzensuriert Nagel 1000 oder 2000 oder doch nurDie gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft stellt ein „Exklusiv-Interview“ mit Georg Immanuel Nagel ins Internet. Es ist mehr oder weniger eine Wiederholung, was NR Wendelin Mölzer ihn in der Nummer 6-7 der „Zur Zeit“ schreiben läßt. Das wäre noch kein Grund, darüber zu schreiben …

In der „Zur Zeit“, veröffentlicht am 6. Februar 2015, waren es für Georg Immanuel Nagel „fast 2.000 Menschen“, die „erschienen“ sind, auf der „Freyung, im ersten Wiener Bezirk“, die „war überfüllt mit PEGIDA…“ Am 7. November 2015 waren es beim Ausweinen für Georg Immanuel Nagel „um die 1.000 Menschen“, die „gekommen sind“ …

… aber das ist doch wieder einmal festzuhalten, wie großzügig in diesen Kreisen mit Fakten und Daten umgegangen wird, selbst mit den eigenen, wie glaubwürdig diese Kreise also sind, daran sollten Wähler und Wählerinnen stets denken, ehe sie …

Ganze freiheitliche Gemein-Schaft ist ausgewandert

Sie werden sagen, das stimmt nicht. Weil Sie haben die freiheitliche Gemein-Schaft erst am 29. September 2013 gewählt, Sie haben erst am 29. Oktober 2013 einen Bestimmten aus der freiheitlichen Gemein-Schaft zum Nationalratspräsidenten gewählt, und das konnten Sie nur, weil die freiheitliche Gemein-Schaft kandidierte, und kandidieren konnte die freiheitliche Gemein-Schaft und der Bestimmte aus der freiheitlichen Gemein-Schaft bloß, weil sie im Land, weil er im Parlament aufhältig ist …

Sie werden auf die Frage nach den Kriterien, die für Sie entscheidend sind, um eine Partei, einen Kandidaten für ein bestimmtes Amt wählen zu können, vielleicht antworten, Sie wählen jene, die bemüht sind, einen redlichen, einen positiven Beitrag zu einer gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten, Sie wählen jene, die glaubwürdig machen können, als Gewählte nicht zum Nachteil und vor allem nicht gegen die Menschen zu regieren. Sie wählen jene, die glaubwürdig machen können, verantwortungsbewußt und sorgsam zu entscheiden und zu handeln. Um aber das zu können, werden Sie dem wohl zu stimmen, daß hierzu es unerläßlich ist, mit Daten und Fakten sorgfältig umzugehen, daß es unabdingbare Grundvoraussetzung ist, mit Daten und Fakten je auf dem neuesten Stand zu entscheiden und zu handeln ….

Wenn Sie diesen oben angeführten Bedingungen für eine Wahl einer Partei oder einer Kandidatin für ein bestimmtes Amt zustimmen, dann können Sie der Frage nicht ausweichen, weshalb haben Sie am 29. September 2013 die freiheitliche Gemein-Schaft und am 29. Oktober 2013 einen Bestimmten aus der freiheitlichen Gemein-Schaft gewählt?

War es Ihnen nicht klar, daß Sie Phantome wählten? Phantome, weil ebendie freiheitliche Gemein-Schaft diese Bedingungen nicht erfüllt. Und zwar deshalb, weil die ganze freiheitliche Gemein-Schaft vom Kontinent Daten und Fakten ausgewandert ist … Und was Ihnen die freiheitliche Gemein-Schaft zurückgelassen hat, um von Ihnen gewählt zu werden, sind Datenphantome und Faktenphantomfakte. Und wer sie wegen ihren Daten und Fakten wählte, in der Meinung, es seien tatsächliche Daten und Fakten, wählte in Wahrheit Faktenphantome und Datenphantome, das heißt, wählte tatsächlich die Leere …

Ganze freiheitliche Gemein-Schaft ist ausgewandertEin konkretes Beispiel dazu liefert wieder einmal die freiheitliche ZZ. Der Aufmacher der aktuellen Ausgabe brüllt „Ganz Afrika will auswandern“ …  Und das „Ganz Afrika will auswandern“ belegt ein freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament auf Seite 26 fundiert wie folgt: von „etwa einer Millarde Menschen“, so Johannes Hübner, „denken rund 400 Millionen daran den Kontinent zu verlassen“ … Denken Sie bei den nächsten Wahlen an die Auswirkungen von derart rechnerischen Leistungen, wenn Sie Freiheitliche in die Macht setzen, das österreichische Staatsbudget erstellen zu müssen … 40 Prozent sind also nach freiheitlicher Rechnung 100 Prozent, denn „ganz Afrika“ … 40 Prozent „denken“ also daran – was wird nicht alles gedacht, und dann doch nicht getan; wie viele Prozente von den 40 müßten unter dieser Berücksichtigung noch in Abzug gebracht werden? Ebenfalls auf Seite 26 schreibt Bernhard Tomaschitz zunächst nur: „Millionen von Afrikanern …“, auf Seite 30 sind es dann plötzlich „hunderte Millionen“ …

Datenphantome und Faktenphantome sind auch daran gut erkennbar, daß niemals die Quellen genannt werden, wohl auch nicht genannt werden können. Johannes Hübner schreit von „Schätzungen“, Bernhard Tomaschitz schreibt von „verschiedenen Berichten“, und Andreas Mölzer schrieb in der Ausgabe 42-2013 vom 18. Oktober ebenfalls ganz allgemein von „Untersuchungen“, wie hier nachgelesen werden kann:

Drohnen und höchste Freiheit beim Fakteneinsatz – Die mölzerischen ZZler stellen freiheitliche Gesinnung auch gegen Afrika vor

Sollten Sie nun vermissen oder sogar bemängeln, daß hier kein Wort zum Thema Auswanderung und Zuwanderung selbst geschrieben wird … Das ist leider nicht möglich, weil Freiheitliche in bezug auf Daten und Fakten nicht auf dem gleichen Kontinent sich befinden, und der freiheitliche Gesinnungskontinent nicht betreten werden will, aber es muß immer wieder aufgezeigt werden, mit welchen Datenphantomen und Faktenphantomen Freiheitliche versuchen, auf ihren Gesinnungskontinent zu locken, auf dem aber jenen, die diesen Lockungen nicht widerstehen, nur eines erwartet, im moralischen und ethischen Morast dieser Gesinnung zu versinken. Denn eines ist klar, es ist nicht einfach Schlampigkeit, Ungenauigkeit, Unfähigkeit, es ist gesinnungsförderlicher Einsatz freiheitlicher Scholleanschauung …

NS Wenn Sie hier nach den Stichworten „Daten“, „Fakten“ suchen, werden Sie weitere Datenphantome und Faktenphantome finden, und nicht nur in bezug auf Auswanderung und Zuwanderung …

Drohnen- und höchste Freiheit beim Fakteneinsatz – Die mölzerischen ZZler stellen freiheitliche Gesinnung auch gegen Afrika vor

In der aktuellen Ausgabe 42-2013 vom 18. Oktober 2013 der freiheitlichen ZZ schreibt Andreas Mölzer:

Die Hysterie aber, die in der Folge quer durch Europa ausgebrochen ist, ist mehr als grotesk.

Wer sich also darüber aufregt, daß Menschen sterben, ist für Andreas Mölzer bloß hysterisch, die Suche nach Lösungen, um zu vermeiden, daß Menschen weiterhin vor den europäischen Küsten sterben, ist für Andreas Mölzer bloß eine Groteske …

Bei der Gelegenheit wurde allerdings auch auf Untersuchungen hingewiesen, wonach nahezu ganz Afrika nach Europa auswandern würde, ließe man es. Hunderte Millionen Schwarzafrikaner sehen in Europa das Land, wo Milch und Honig fließen, wo Sozialhilfe leichterhand vergeben werde und man auf die Gunst menschenrechtsbewegter Damen und gutmenschlicher Gratis-Anwälte zählen könne.

Diese „Untersuchungen“, die Andreas Mölzer ins Feld führt, nach denen „nahezu ganz Afrika nach Europa auswandern würde“, legt Andreas Mölzer nicht vor, gibt nicht die Quelle bekannt … Über den freiheitlichen Umgang mit Fakten und Daten muß heute nicht noch einmal geschrieben werden, Beispiele können auch hier nachgelesen werden. Es gibt Untersuchungen, die nicht nur über das Einwanderungspotential berichten, sondern ebenfalls darüber, wie komplex auch dieses Thema ist. Freiheitliche hingegen sind gesinnungsgemäß nicht imstande, ein Thema komplex zu bearbeiten und schon gar nicht, für dieses oder irgendein anderes Thema eine Lösung anzubieten, die der Komplexität eines Themas gerecht werden könnte. Komplex ist ein Wort, das Freiheitliche nicht bewußt kennen, der sie aber beeinflußt, der National-Komplex.

Freiheitliche ZZlerWie komplex dieses Thema ist, dafür soll auf drei Berichte hingewiesen werden, die Andreas Mölzer bestimmt nicht gemeint haben wird, schon deshalb nicht, weil etwa in der einen Untersuchung von einer nicht massiv erhöhten Einwanderung aus Afrika in den von Freiheitlichen geliebten deutschen Sprach- und Kulturraum die Rede ist:

Ansturm auf Europa?

Vor den Toren Europas?

Migration aus Nordafrika

Es ist allerdings nur Hohn, Andres Mölzer zu empfehlen, beispielsweise diese Unterlagen zu lesen, denn er wird wie Johanna Mikl-Leitner (die vor kurzem behauptete, niemand nehme so viele Flüchtlinge auf wie Europa) ebenso genau wissen, wie es wirklich ist …

In einem hat aber Andreas Mölzer nicht unrecht, in Europa fließen Milch und Honig – afrikanische Milch und afrikanischer Honig …

Satellitengestützte Kontrolle, der Einsatz von Drohnen und schließlich ganz einfacher konventioneller Küstenwache würden bei entsprechendem politischen Willen vollkommen ausreichen, um solche Tragödien bereits präventiv unmöglich zu machen.

Die Tragödien enden zu oft grausam tödlich auf dem Meer. Aber die Tragödien setzen nicht mit den Booten ein. Drohnen gegen Boote, das ist die schlichte Lösung von Andreas Mölzer, aber gegen die gesamte Tragödie hat Andreas Mölzer nichts vorzuschlagen … Der National-Komplex scheint es Andreas Mölzer unmöglich zu machen, zu verstehen, was tatsächlich passiert. Dieses Nichtverstehenkönnen und mehr noch Nichtverstehenwollen beweist Andreas Mölzer auch durch seine falsche Wortwahl. In einer Tragödie haben immer zwei recht und berufen sich je auf ihr Recht, aber die Menschen in den Booten, die vor den europäischen Küsten sterben, haben keine Rechte …

Wo ein Mölzer ist, darf ein zweiter Mölzer nicht fehlen, und auch nicht ein dritter Mölzer, Wolf-Rüdiger:

Gerade in den heutigen Tage, wo wieder einmal der Strom der illegalen Zuwanderer durch zahlreiche Dramen im Mittelmeer in die Mitte der Gesellschaft gerückt ist, rückt auch diese utopische Phantasie, die Sörgel in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erdacht hat, wieder in den Blickpunkt der Gesellschaft – und die Gutmenschen bejubeln diesen: Wäre es nicht schön, wenn die schwarzen Menschenmassen aus Afrika fast ohne Risiko nach Europa kommen könnten[.]

Nur nebenher gesagt, davon schreibt Wolf-Rüdiger Mölzer nichts, daß Herman Sörgel sich der nationalistischen Diktatur des deutschen reiches andiente, wenn er auch den Nazis als unzuverlässig … Wesentlicher ist, was Wolf-Rüdiger Mölzer auch nicht schreibt, worum es tatsächlich ging, es ging darum, daß Menschen aus Afrika nicht nach Europa kommen können, sondern darum, in Afrika „Lebensraum für die übervölkerte Alte Welt“ zu schaffen, wofür sogar die „Temperatur für künftige weiße Siedler“ gesenkt hätte werden sollen …

Der afrikanische Teil Atlantropas spielte bei Sörgel die Rolle einer kolonialen Beute – als Lieferant billiger Arbeitskräfte und Rohstoffe. Anzahl und Lebensraum der Schwarzen sollte zugunsten zugewanderter Europäer beschränkt werden.

NS Am 29. Oktober 2013 wird im Parlament wieder einer aus der ZZ– und Unzensuriert-Schaft zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt werden. Norbert Hofer, auch ein Faktenspezialist

NNS Als Spezialist für Ägypen in der aktuellen Ausgabe gilt der freiheitlichen ZZ „Ostmärker“ Richard Melisch

NNNS Im Gegensatz zu Andreas Mölzer findet in dieser Ausgabe Michael Frohne die rechte Wortwahl, wenn er darüber schreibt, daß die SPÖ die Ausgrenzung fortsetze. Das rechte Wort von Michael Frohne ist: „Netzseite“ … „Netzseite“ – es muß wohl nicht erläutert werden, aus welcher Gesinnung heraus dieses Wort und in welchen Gemeinschaften dieses Wort …

Freiheitliche Faktenfreiheit zum Beispiel auf „Unzensuriert.at“, etwa von Norbert Hofer

Die freiheitliche Website „UnzensuriertAt“ macht aktuell wieder Schlagzeile, erwartungsgemäß keine positive, erwartungsgemäß auch, daß der Name Martin Graf fällt, ebenfalls keine Überraschung, daß der III. Präsident NR dabei nicht positiv …

Jedoch, die Affärenzeit von Martin Graf ist um, ein paar Wochen noch, und Dr. Martin Graf wird III. Präsident NR gewesen sein … Sollten aber die nächsten Nationalratswahlen im Herbst 2013 wieder die Freiheitlichen auf den dritten Platz bringen, wird es – wer die österreichische Realpolitik vor allem von ÖVP aber auch von SPÖ kennt, weiß, das ist zu erwarten – wieder einen Freiheitlichen als dritten Nationalratspräsidenten geben, der nach bereits erfolgter freiheitlicher Festlegung Ing. Norbert Hofer …

Michael Spindelegger erteilte vor bald fünf Jahren Dr. Martin Graf die Wahlabsolution und Norbert Hofer verteidigte unter dem Titel „Vogelfrei?“ auf „UnzensuriertAt“ Martin Graf auf eine Art, die das Wort „Faktenfreiheit“ auch in der heutigen Überschrift rechtfertigt. Wobei darunter zu verstehen ist, zum einen die faktenfreie Argumentation, zum anderen die Freiheit, Fakten derart zu verdrehen, daß nicht mehr von Fakten gesprochen werden kann. Und in dieser seiner Martin-Graf-Verteidigungsschrift macht Norbert Hofer von der Faktenfreiheit reichlich Gebrauch … Um ein Beispiel dieser hoferischen Faktenfreiheit konkret zu nennen: Zum Zeitpunkt der Abfassung seiner Martin-Graf-Verteidigung im Februar 2009 waren die Christschwarzen weit davon entfernt, Martin Graf den Freiheitlichen herausschießen zu wollen … Immerhin haben die Christschwarzen nicht einmal vier Monate davor hauptverantwortlich Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR gemacht. Erst im Juni 2012 konnte sich beispielsweise der christschwarze Klubobmann Karl-Heinz Kopf dazu durchringen, wenigstens im Konjunktiv, zu sagen, er würde Martin Graf nicht mehr wählen … Mehr an Beispielen will gar nicht angeführt werden, Sie sind eingeladen, selbst das Hoferische weiter auf Faktenhaltbarkeit zu prüfen …

Eines nur noch zu dieser hoferischen Martin-Graf-Verteidigung, weil es zu dieser Lösungserwartung von der blutrünstigen Gewalt, die auf „UnzensuriertAt“ allenthalben ausgesprochen wird, paßt, ist die hoferische Unterstellung, daß Kritiker und Kritikerinnen von Martin Graf Mörder und Mörderinnen seien, denn nichts anderes schreibt Norbert Hofer, wenn er diese als „Heckenschützen“ bezeichnet … Es darf angenommen werden, daß der stellvertretende Obmann der Freiheitlichen und der freiheitliche Programmschreiber und der Verantwortliche für das „Handbuch für freiheitliche Politik“ weiß, was ein „Heckenschütze“ ist, auch wenn dabei berücksichtigt werden muß, daß gerade Freiheitliche ihre Not haben im korrekten grammatikalischen und inhaltlichen Einsatz der deutschen Sprache … Der freiheitliche Kampf um die richtige Verwendung der deutschen Sprache kann legendär genannt werden …

Wie oben geschrieben, die Affärenzeit von Martin Graf ist bald um, soher bereits belanglos auch die freiheitlichen Verteidigungsversuche, tauglich aber noch dafür, was von einem möglichen nächsten freiheitlichen III. Präsidenten NR zu erwarten ist, nur das, was Freiheitliche einzig allein können, Menschen zu ächten, sie unter größter Ausreizung der Faktenfreiheit zu vogelfreien … Auch Norbert Hofer, wie das aktuellste als weiteres Beispiel aus dem „Handbuch für freiheitliche Politik“ zeigt: „Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“

Freiheitliche FaktenfreiheitDie Liebe zur Faktenfreiheit bekunden Freiheitliche aber auch immer wieder durch die Bücher, die sie empfehlen und die wohl Grundlage ihrer „freiheitlichen Politik“ sind … Eine derartige Bekundung gibt, um das aktuellste Beispiel anzuführen, am 23. Mai 2013 „UnzensuriertAt“ mit der Empfehlung eines Buches von Martin Lichtmesz … Es wird nicht gern, mehr, es wird mit Abscheu Michael Stürzenberger zitiert, es wird mit Ablehnung die Website „Politically Incorrekt“ als Quelle benutzt, aber keine andere Quelle kann besser aufzeigen, wer von „UnzensuriertAt“, der Plattform freiheitlicher Spitzenfunktionäre und Spitzenmandatarinnen, zur Lektüre empfohlen wird, schlimmer, wer noch und auch Grundlagen beisteuert für freiheitliche Politik …

Lichtmesz offenbart eine geradezu kindliche Aggressivität, als wenn ihm jemand sein Spielzeug weggenommen hätte, gepaart mit schnöseliger Arroganz. Gleichzeitig beweist er eine grobe Fakten-Unkenntnis […]

Wer die Befreiung Deutschlands vom National-Sozialismus und die anschließende Entnazifizierung offensichtlich kritisch sieht, muss sich schon die ernste Frage stellen lassen, in welch dunklen Bereichen er herumtaumelt. Weiter in der Lichtmeszschen Geisterbahnfahrt [….]

Für was lohnt es sich denn, zu kämpfen und zu sterben, Herr Lichtmesz? Für germanisches Blut, Boden, Volk und Vaterland? Erhellend ist auch die Bezeichnung “Kunst-Amerikanoiden”. Der Mann scheint die am längsten zusammenhängende Demokratie der Welt, die Heimat der wohl wegweisendsten Verfassung und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich abgrundtief zu verachten.

Nicht einmal also im sogenannten eigenen, im sogenannten rechten Lager werden die Faktenkenntnisse eines von Freiheitlichen empfohlenen Autors anerkannt, mehr noch, werden seine Fakten einfach in der Luft zerrissen … Auch daran sollten Menschen denken, wenn sie Freiheitliche immer noch als wählbar meinen, etwa aufgrund der von Freiheitlichen präsentierten Fakten …

Freiheitliche haben mehr als nur zum Schnuppern …

… in den Büchern und Publikationen der seriösen Geschichtsforschung und dafür wenigstens für eine gewisse Zeit einmal das etwa von ZZ und Unzensuriert und Alpen-Donau Beworbene und Empfohlene zur Seite zu legen …

Aber nicht nur in der redlichen Geschichtsschreibung hätten Freiheitliche mehr als genug zum Schnuppern, und um ihnen diese enorme Zeit für den Nachholbedarf, den Freiheitliche haben, zu verschaffen, sollten Wähler und Wählerinnen ihnen dabei helfen, indem sie Freiheitliche nicht mehr wählen, sie in keine politischen und also verantwortlichen Positionen mehr wählen, in keiner Wahl, denn neben Geschichte auch noch gegenwärtige Lernstoffe nachzuholen, das überfordert nicht nur aber vor allem Freiheitliche, nicht nur den sogenannten einfachen Freiheitlichen und die sogenannte einfache Freiheitliche, sondern auch den sogenannten freiheitlichen Spitzenfunktionär, die sogenannte freiheitliche Spitzenfunktionärin …

Wie aktuell NR Christian Höbart …

Es gibt schon Stellungnahmen zu dieser freiheitlichen Forderung nach einer „Schnupperhaft“ gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen, es werden bereits genügend Daten vorgebracht, die die höbartsche Argumentation für eine „Schnupperhaft“ auf eine äußerst schwache und leicht zu widerlegende Argumentation reduziert und klarstellt, daß es im Grunde von einem freiheitlichen Mandatar wieder einmal nichts anderes ist als eine faktenfreie Trompeterei, soher muß nicht auch hier noch ein weiteres Mal explizit darauf eingegangen werden …

Und was trompetet NR Christian Höbart?

Es ist das von Freiheitlichen zur Übergenüge Verbreitete gegen Menschen, die von Freiheitlichen nicht als sogenannte Inländer und Inländerinnen angesehen werden und gegen die Freiheitliche nur vier Ideen haben und diese vier Ideen obsessiv verfolgen: Gefängnis, Strafarbeit, Sippenhaftung und Ausweisung

Die FPÖ schlägt zum Beispiel eine Art „Schnupperhaft“ vor, damit Verurteilte sehen, welche Konsequenzen bei weiteren Straftaten drohen. Auch Strafarbeiten im Sinne der Allgemeinheit sind zu befürworten, um den Gemeinschaftsgeist der Jugendlichen zu stimulieren. Bei ausländischen Jugendstraftätern ist zusätzlich die Integrationswilligkeit der Familie zu überprüfen und gegebenenfalls die gesamte Familie aus unserer Heimat Österreich auszuweisen.

Aber auch NR Christian Höbart trompetet nicht zum ersten Mal, was er vor lauter Hineinblasen aufgewärmter Luft in seine Trompete jedoch nicht kann, ist zu antworten. Deshalb wird diesmal darauf verzichtet, ihm noch einmal eine Frage persönlich zu schicken, ob denn der Gemeinschaftsgeist der „Eine Jugend rebelliert“ in Vorarlberg ein Beispiel sei für seine Stimulanz des Gemeinschaftsgeistes? (Einschub für das Innenministerium: die Website der EJR ist inzwischen recht aufwendig …)

Die Website „Alpen-Donau-Info“ ist, nein, nicht Geschichte, diese Website gibt es schlicht nicht mehr, obgleich die Treiber und Treiberinnen meinten, die Zukunft gehöre ihnen, also ihrem nationalistischen Lager … Und wie Christian Höbart sich einmal als Prophet ausprobierte und eine Strafanzeige bereits vor einer Veranstaltung einbrachte, daran muß nun wieder gedacht werden, bei seiner Trompeterei für „Schnupperhaft“, „Strafarbeit“ und „Ausweisung“, und auch an die Überlegung von „Alpen-Donau-Info“ möglichst viele Anzeigen einzubringen, auch wenn diese nichts bringen, aber zum Erreichen einer ausgeglicheren Statistik -, schließlich, wenn nur genug oft und lange gespuckt wird, etwas bleibt, freiheitliches Denken, schon hängen und rinnt nicht dorthin ab, wo es einzig hingehört: in den Gulli, zum Beispiel an den Jugendlichen, denen Christian Höbart ins Gesicht …

Wenn Ihnen die Ausschnitte in der Collage zu wenig sind, sind Sie eingeladen, die inzwischen schon veröffentlichten Stellungnahmen gegen diese freiheitliche Forderung selbst herauszusuchen, wenn Sie an Beispielen vergangener aber nicht nur höbartscher Trompeterei interessiert sind, darf verwiesen werden auf u.v.a.m.:

Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen

Kennt Christian Höbart die Zukunft und will auch Martin Graf den Umbruch?

Akademische Pläne: Arbeitslager, Schul-Pflicht als Kann-Bestimmung, Nichtintegration usf.

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios – Norbert Hofer und die Daten auf „Trennungsopfer“

Watsch’n, auch nicht zu vergessen

 

Woher Freiheitliche ihre „Fakten und Daten“ beziehen

Die parlamentarisch aktuelle Anfrage von Freiheitlichen zum Tod von Liese Prokop zeigt einmal mehr auf, was die Grundlagen von Freiheitlichen sind, es sind auch und, wie es scheint, immer mehr die paranoiden Weltsichten nicht nur der Schreibstaffel Österreich (SSÖ), also von Menschen die auf vielen digitalen Plattformen sich ihre eigenen Wirklichkeiten ausschwitzen, die vor allem eines sein müssen: blutrünstig …

Derart offen aber haben bisher Freiheitliche noch nicht preisgegeben, woher sie ihre „Fakten und Daten“ beziehen, wie auf Unzensuriert zu lesen ist, auf der Plattform freiheitlicher Abgeordneter mit ihrem von Christschwarzen Gnaden III. Präsidenten NR als  Spitze der …

Es waren in den seinerzeitigen Medienberichten über den Tod von Liese Prokop auch die Abläufe des Krankenstransportes beschrieben … Der Routenplaner, wie gesehen werden kann, veranschlagt bereits für eine sogenannte normale Fahrt von Annaberg über Lilienfeld nach St. Pölten 51 Minuten, und die freiheitlichen Abgeordneten schreiben ihre abgeschriebenen „Fakten und Daten“ in eine parlamentarische Anfrage, es habe über eine Stunde gedauert, es sei eine Fahrt quer durch Niederösterreich gewesen …

Eine Anfrage also, die von einem oder einer aus der Schreibstaffel ohne ebenso billig, aber ohne fiskalischen Aufwand für Abgeordnetenlöhne hätte gestellt werden können … Kennzeichnend für derartige Verschwörungsgebilde ist, es muß stets alles ausgeblendet werden, das stören könnte, beim Erguß einer gruseligen Verschwörung. Der Routenplaner veranschlagt, das muß wiederholt werden, bereits für eine sogenannte normale Fahrt 51 Minuten, ohne Berücksichtigung also auch von beispielsweise Wetterbedingungen, und die Freiheitlichen schreiben, es habe der Transport weit mehr als eine Stunde … Waren es fünf Minuten länger als eine Stunde, waren es acht Minuten, gar zwölf Minuten … War zwischendurch keine Zeit aufzuwenden für erste lebenserhaltende Versorgungen …

Es hat wenig Sinn und schon gar keine Aussicht auf Erfolg, auf sachlicher Ebene der Vernarrtheit in das Grauen begegnen zu wollen …

Eine derartige parlamentarische Anfrage ist zwar eine Verschwendung von Arbeitszeit, aber richtet keinen staatsweiten Schaden an, den viele Menschen in diesem Land dann zu erleiden und zu bezahlen hätten. Anders hingegen sieht es menschgemäß mit höchst fragenwürdigen „Fakten und Daten“ aus, die Freiheitliche verbreiten, die zur Grundlage werden können in Abstimmungen über Gesetze. Und wie die Menschen, die auf so vielen nationalen wie internationalen digitalen Plattformen ihre Verschwörungspolkas geifernd  tanzen, von diesen trotz Widerlegungen und vor allem trotz ihrer eigenen in ihre Verschwörungsgebilde gepinselten Widersprüchlichkeiten nicht lassen können, sind Freiheitliche ebenfalls nicht in der Lage, sich von höchst zweifelhaften „Fakten und Daten“ zu trennen, im Gegenteil, sie verbreiten diese weiter, und verstehen das noch als „Bürgerservice“. Wie zu lesen ist, wurden Ing. Norbert Hofer und Thomas Tayenthal sogar direkt auf die fragwürdige Studie hingewiesen … Aber diese Zahlen werden nach wie vor verbreitet … Es passen diese Zahlen von höchst zweifelhafter Herkunft halt, wie es scheint, so gut zu dieser Gesinnung, daß von diesen nicht gelassen werden kann …

Wovon aber Wähler und Wählerinnen lassen sollten, ist Freiheitliche je zu wählen, denn Freiheitliche und verantwortungsvolle Arbeit, Freiheitliche und unzweifelhafte Fakten und Daten passen nicht zueinander …