Freiheitliche Comics sind das Konzentrat ihrer wiedergelesenen Bücher

Daran mußte gedacht werden bei der aktuellen und wieder einmal Aufregung um einen freiheitlichen Comic

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen wird Hans Dominik vorgestellt … Wie in der Collage gelesen werden kann, paßt auch dieser Schriftsteller zum Comic, der aber hier nicht gezeigt werden will, stattdessen ein paar Sätze zu Hans Dominik …

Aus den Wiederlesungen der freiheitlichen ZZ erhellt sich die Gegenwart der Freiheitlichen, wird es verstehbar, woher ihre Handlungen, ihre Äußerungen, ihre Comics kommen, oder schlechter, wohin Freiheitliche zurückkehren, oder noch schlechter, von wo Freiheitliche nie weggegangen sind …

Es ist aber aus diesem Gesinnungsmagazin nicht allein die ZZ mit derartigen Empfehlungen zur Wiederlesung, auch etwa Grafens Unzensuriert

Über die freiheitlichen Empfehlungen zur Wiederlesung, zur Wiederbelebung wurde hier schon mehr als genug geschrieben, deshalb nun lediglich ein Hinweis auf die letzten …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen

Martin Graf – Herausgeber und Verkäufer eines Buches für den Ares-Verlag

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das Deutsche Reich und Adolf Hitler

Freiheitliches Magazin „ZZ“ fragt, was seine Politiker seien

Nun, einmal fleißig, aber nicht mehr notwendig; denn die Antwort auf die Frage der ZZ der Freiheitlichen – „Unsere Politiker: korrupt oder heilig“ – werden Sie, geschätze Leserin, geschätzer Leser, aus dem Stand heraus geben können, wie freiheitliche … Der Einfluß der Wiederlesungen scheint auf vielen Gesinnungsästen recht überreife Früchte -, nach den Politikerinnen nämlich wird erst gar nicht gefragt …

Diesmal wurde aber darauf verzichtet, die aktuelle Ausgabe überhaupt durchzublättern, es reichte das Inhaltsverzeichnis, in dem unter „Wiedergelesen“ ein Roman von Hans Dominik gelistet ist: „König Laurins Mantel“ -, es interessiert nicht mehr, wie diesmal ein zur Gesinnung passendes Buch schmackhaft gemacht wird -, diese Zubereitung ist nun hinlänglich bekannt … Es will auch nichts zu Hans Dominik hier geschrieben werden, es reicht der Hinweis, daß das Titelblatt der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ in eine entsprechende und alles sagende Collage gebracht wurde …

Diesmal interessierte auch nicht, was über Eisenach und Burschentag von der freiheitlichen ZZ geschrieben wird -, es gibt ja bereits den Text über die Wartburg, auf der die Schaften ihrer Feuerliebe seit zwei Jahrhunderten

Wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger? Von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008

Zuerst, um überhaupt das noch lesen zu können, sind Sie eingeladen, auch einmal genauso kräftig, um das überhaupt das noch schreiben zu können, zu lachen, nämlich darüber, daß der keine Rechtsanwaltsprüfunghabende Martin Graf vor vier Jahren im Juni in einem offenen Brief schreibt:

Ein Witz: Was sind die Leistungen des Günter Koch, der einen zweifelhaften Professorentitel führt und nicht einmal ein Doktorat geschafft hat; der kein Universitätsstudium abgeschlossen hat, aber ein […]

Und nun zum Eigentlichen, also zur Frage, wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger, die er aktuell so beschwört und sich selbst damit bewirbt als einer, der Kompetenz hätte für Zukunftsgestaltung …

Die Zukunft von Michael Spindelegger reicht von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008, oder von Anfang Oktober 2008 bis 28. Oktober 2008, denn Anfang Oktober 2008 muß das „lange Gespräch“ zwischen Michael Spindelegger und Martin Graf erfolgt sein, über das die Kronenzeitung um den 8. Oktober 2008 herum berichtete, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann …

Michael Spindelegger preschte also vor mit seinem Einsatz für eine Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR, was er dabei nicht sah, war weder die Zukunft noch die unmittelbare Vergangenheit … Wie in der Collage gelesen werden kann, gab es unmittelbar vor diesem Oktober 2008 Kritik an Dr. Martin Graf wegen seiner seibersdorferschen Tätigkeit, und es darf angenommen, daß diese auch Michael Spindelegger zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war, jedoch die Bedeutung für die Zukunft sich Michael Spindelegger daraus nicht erschloß …

Wie in der Collage zu lesen ist, dauerte es gerade einmal vier Monate, daß die Staatsanwaltschaft die Auslieferung von Dr. Martin Graf, nun mit christschwarzer Hauptverantwortung bereits III. Präsident NR, verlangte …

Und heute, am 14. Juni 2012, ist in der Umsonstzeitung „Österreich“ zu lesen, in den nächsten Wochen könnte Martin Graf eine Anklage drohen: „Verdacht auf Untreue. Strafandrohung bis zu 10 Jahre Haft“ …

Parteipolitisch mag es durchaus eine nicht unkluge Taktik sein, nun auf diese mögliche Anklage zu warten, vor den freiheitlichen Wählern, vor den potentiellen freiheitlichen Wählerinnen einen Kotau zu machen, in der Hoffnung, dann werde Martin Graf wohl endlich selbst zurücktreten müssen -, damit auch schon eine Nationalratswahltrumpfkarte … Politik ist das aber keine, und all die Kotaus belohnten bisher weder die christschwarze noch die sozialdemokratische Partei, sondern … Und diese Nichtpolitik der christschwarzen Partei und der sozialdemokratischen Partei hat keine Wahlzukunft, denn es entwickeln sich wählbare Alternativen, es bleibt nicht mehr bei der einzigen Möglichkeit, eine Proteststimme abzgeben zu können, die stets den Freiheitlichen, die ja nie eine Alternative waren und sind, zugute und den Menschen in Österreich schlecht …

„Zukunft aus Tradition“ ist der spindeleggersche Werbespruch, aber wer aus der Vergangenheit, aus der Tradition die falschen Schlüsse zieht, gestaltet keine Zukunft, nicht einmal Vergangenheit, sondern latscht einfach weiter in den Furchen, werden die Füße durch immer mehr auf den Stiefeln klebenden Gatsch schwerer und schwerer, bis schließlich die Füße gänzlich versagen und der Stillstand eintritt, tief im Gatsch steckend hilflos mit den Händen rudernd die nassen Erdklumpen verzweifelt aus den Augen wischend … Dafür ist Dr. Martin Graf ein gutes Beispiel, wie weit mit der spindeleggerschen Zukunft gekommen werden kann, bis zum 28. Oktober 2008 -, an diesem Tag wurde Martin Graf zum III. Präsidenten NR gewählt, hauptverantwortlich für diese Wahl waren die christschwarzen Abgeordneten, nach engagierter Vorarbeit von Dr. Michael Spindelegger …

Wenn Dr. Michael Spindelegger bei Dr. Martin Graf weder die Vergangenheit einschätzen konnte, um sich vorstellen zu können, was mit einem Dr. Martin Graf die Zukunft sein wird, wie wird es mit einem Dr. Michael Spindelegger erst sein, wenn es tatsächlich um Zukunft geht …

PS Der Antrag auf Abwahlmöglichkeit von Nationalratspräsidenten und Nationalratspräsidentinnen wurde heute im Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt … Karlheinz Kopf sagt heute, er würde Martin Graf nicht mehr wählen -, immerhin, aber seine Kompetenz in bezug auf die Zukunft ist wie die seines Führers … Das Verhalten der sozialdemokratischen Partei wie schon bei der Wahl am 28. Oktober 2008 ein lavierendes, oder positiv bemüht ausgedrückt, sozialdemokratische Abgeordnete wählten Dr. Martin Graf nicht in christschwarzer Stärke zum III. Präsidenten NR …

PPS Von Günter Koch gibt es eine Richtigstellung zu dem eingangs erwähnten offenen Brief von Dr. Martin Graf, die hier mit einem Klick aufgerufen werden kann.

„Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“ sind also jene, die Freiheitliche kritisieren

Das wäre nicht weiter erwähnenswert, aber Manfred Wiesinger, ein Freund hoher freiheitlicher Funktionäre und Funktionärinnen, setzt in seinem Kommentar Freiheitliche mit Österreich gleich -, diese Gleichsetzung erlebte seine Hochblüte während der blauchristschwarzen Regierung, das war das einzige Hoch, jedoch nicht die einzige Blüte dieser blau-blaßblauchristschwarzen Regierung …

Jene also, die Freiheitliche aus berechtigten und von Freiheitlichen selbst hauptverantwortlich verursachten Gründen kritisieren, sind „Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“, und das sind die Meinungen von Menschen, die mehr Demokratie wollen, eine direkte Demokratie

Muselzecken“ hat Manfred Wiesinger, der Freund hoher freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen eingebracht und „ohne Daseinsberechtigung“ ist von der Blutigen Maria, die nicht unbekannt ist, über die auch hier schon geschrieben wurde, auch in Zusammenhang mit Grafens „Unzensuriert“ … und der Sos Österreich, die zur Verteidigung des III. Präsidenten NR den gesamten mölzerischen Artikel in der Presse abbildet und dabei vielleicht dankbar die Hymne sang: Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Verkommen aber ist, und das ist gewiß, in diesem nationalistischen Lager die Auffassung von Demokratie, mehr noch, diese seine Auffassung ist bedrohlich bis hin zu lebensbedrohlich …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners von der ZZ der Freiheitlichen

Es muß nicht mehr besonders darauf eingegangen werden, welche Schriftsteller, welche Künstler die ZZ der Freiheitlichen zum Wiederlesen, als Vorbild für das Schöne empfehlen -, das ist weithin bekannt, aber es muß doch immer wieder darauf hingewiesen werden, von welcher Gesinnung diese waren, von denen die ZZ der Freiheitlichen, für die auch ein Dr. Martin Graf allenthalben Beiträge …, aber nicht als einziger freiheitlicher Spitzenmandatar, nicht als einzige freiheitliche Spitzenmandatarin …

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen wird Karl Springenschmid empfohlen und gesinunngsgemäß wieder mit einer lückenaften Biographie vorgestellt, die zum Wiederbeleben eines Schriftstellers der ZZ der Freiheitlichen tauglich erscheint … Jedoch die schwarzen biographischen Teile können hier in der Collage angelesen werden, um einen erstes Gesamtbild davon zu bekommen, wen H. M. diesmal -, einen Schriftsteller, der nach 1945 für seine Gesinnung eine Heimat fand, aber eine Gesinnungsheimat, die von der ZZ der Freiheitlichen ebenso nicht tauglich erscheint angeführt zu werden, weil sie wohl ahnt, daß es keine Empfehlung für Karl Springenschmid ist, als seine gesinunngsmäßigen Handlungen in Österreich vor und während der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches …

Wie bekannt, schreiben in der ZZ der Freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenmandatarinnen, die, und das ist der einzige Grund, weshalb es nicht ignoriert werden kann, unter Umständen einer zukünftigen Regierung in Österreich angehören könnten, wenn die Christschwarzen wieder schüsselig werden wollen, also wieder mit den Freiheitlichen … Die Christschwarzen können davor aber nur durch den Wähler und die Wählerin bewahrt werden, dadurch nämlich, daß Sie Freiheitliche und Christschwarze zusammen mit keiner Stimmenmehrheit versorgen, um eine ihre Regierungskoalition aufzuwärmen, daß allen anderen der Herd kalt wird …

Martin Graf – Herausgeber und Verkäufer eines Buches für den Ares-Verlag

Es wurde hier schon mehrmals über das von Martin Graf herausgegebene Buch über 150 Jahre Burschenschaften in Österreich geschrieben, aber in der Aufzählung über die verschiedenen Tätigkeitsversuche des III. Präsidenten NR wurde vergessen zu erwähnen, daß er sich vom Donizettiweg aus auch als Buchversender versuchte …

Wen der III. Präsident NR für das von ihm herausgegebene Buch gewinnen konnte, darüber wurde schon mehrmals geschrieben … Sie sind eingeladen, bei Interesse es nachzulesen …

Martin Graf gibt ein Buch heraus, im Ares-Verlag

Ares Leopold Stocker – Verlag

„Kerndeutsche Männer“ schreiben für Dr. Martin Graf, schreibt Alpen-Donau-Info, der Bitte nachkommend, für das grafsche Buch zu werben

Martin-Graf-Rätsel Wann ist es(wann nicht) „Nazi-Dreck“?

Martin Graf, Mädelschaft Freya und Hanna Reitsch, Zeugin der Holocaustleugnung

In die Collage ist ein auf einer einschlägig bekannten Plattform auch verbreiteter Solidaritätsaufruf für Professor Gerhard Pendl von einem freiheitlichen Funktionär auf Bezirksebene aufgenommen … Ob der Ring freiheitlicher Studenten für Dr. Martin Graf auch schon einen …

Neben Dr. Walter Rosenkranz konnte Martin Graf einen weiteren Abgeordneten NR, um noch einen Schreiber über 150 Jahre Burschenschaften in Österreich besonders zu erwähnen, auch gewinnen:

Was Freiheitliche unter Leistung verstehen, Harald Stefan zum Beispiel

Das Umschlagbild des grafschen Buches ist von Odin Wiesinger -, von einem Künstler, der für Freiheitliche als ihr gegenwärtiger Hauptvertreter für deren Kunstauffassung …

Zwischen Martin Graf und Heinz-Christian Strache paßt kein Giacometti

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Martin Graf eröffnet seinem germanischen Staatskünstler eine Ausstellung, in Chile

Bei so vielen Talenten und Tätigkeitserfahrungen müssen Wähler und Wählerinnen nicht besorgt sein um das Fortkommen von Freiheitlichen, in jedweder zukünftiger Wahl können Sie also beruhigt anderen als Freiheitlichen Ihre Stimmen geben … Aber deswegen nicht aus Protest die christschwarze Partei wählen, die forciert nämlich massiv Ihre Überwachung

2010 kandidiert Dr. Martin Graf als Unternehmer – für den Wiener Gemeinderat

Wie aktuell in Medien zu lesen ist, soll Dr. Martin Graf als „falscher Rechtsanwalt“ für den Nationalrat kandidiert …

Nun, es sollte nicht alles Dr. Martin Graf gleich zum Vorwurf gemacht werden. Vielleicht ist Martin Graf ein Mensch, der nach wie vor seinen Beruf aber auch den Ort sucht, der mit dem, was und wo er es gerade macht, nicht zufrieden ist, er selbst weiß, daß er auf dem Platz, auf dem er gerade ist sitzt, nicht hingehört …

Dr. Martin Graf hat schon vieles versucht … Als III. Präsident NR kandidierte er für den Wiener Gemeinderat, nicht als III. Präsident, nicht als Abgeordneter, sondern als Unternehmer … Aber er hat auch schon in andere Berufe hineingeschnuppert, vielleicht um zu sehen, ob einer von diesen endlich etwas Rechtes für ihn …

Martin Graf, Unternehmer

Martin Graf und die Videos der Burschenschaft Rheinfranken

Die Kompetenzen des Präsidenten NR und die Wiener Zuverlässigkeit der Polizei

Adressenbüro PRESS III NR

Dr. Martin Graf, Herausgeber von Welt – im deutschen Netzladen

Ein Verkäufer als III. Präsident NR oder ein Präsident als Verkäufer

Dr. Martin Graf – Poster

Dr. Martin Graf am Donizettiweg

Dr. Martin Graf in Seibersdorf

Es sollte nicht alles zum Anlaß genommen werden, groß gegen Dr. Martin Graf vorzugehen, weil er ein Freiheitlicher, ein Burschenschafter, ein  … Von Dr. Martin Graf kann durchaus Bescheidenheit gelernt werden, denn, als einer der formal höchsten Amtsträger in der Republik kandidierte er vor nicht einmal zwei Jahren als ganz einfacher Unternehmer, bescheiden als 299. Kandidat … Es sollte ihm geholfen werden, endlich seinen beruflichen Platz zu finden, dabei muß aber nicht so weit gegangen werden, ihm seinen Traum zu erfüllen, I. Präsident NR zu werden, auch wenn Michael Spindelegger in seiner Hofburgstreichfettrede in Aussicht stellte, es könne ein jeder ein Mateschitz -, nur ein wahrer „Führer“ kann Millionen Menschen in einem Land zurufen, jeder kann Milliardäre

Martin Graf – Der „Bürger-Präsident“ und die Bürgerin

Volk, stimme in jedweder Wahl für die Freiheitlichen, aber erhebe nie die Stimme gegen das Dir von Freiheitlichen zugedachte Schicksal, sondern ertrage es brav und ergeben, arbeite aber dabei still und fleißig für das Wohl der Freiheitlichen, die gesandt von der Vorsehung und von ihr gewarnt, vor der Bürgerin und dem Bürger sich vorzusehen …

… das mußte gedacht werden beim Lesen der Berichte darüber, daß Dr. Martin Graf versuchte, die Ausstrahlung des Beitrages über die Gertrud-Meschar-Stiftung zu verhindern, weil, so die Witt-Begründung, bereits in der Programmankündigung unwahre Behauptungen aufgestellt sollen worden seien …

Nun, was stand in der Programmankündigung?

Es war zu lesen, daß eine Bürgerin „schwere Vorwürfe“ gegen Martin Graf erhebt, es also nicht eine Behauptung vom ORF war, sondern die Ankündigung über einen Bericht, in dem eine Bürgerin erzählen wird, wie es ihr mit Freiheitlichen, u.a. mit Dr. Martin Graf ergangen ist … Jedoch die Freiheitlichen, die auf Plakate „Dem Volk sein Recht“ schreiben lassen, wollen einer Bürgerin das Recht nehmen, über ihre Erfahrungen mit einem Freiheitlichen öffentlich zu berichten …

Witty Graf kann nicht Gertrud Meschar direkt unterstellen lasssen,

dass der „Report“ die Verbreitung „der unwahren, ehrenbeleidigenden und kreditschädigenden Behauptung, eine alte Dame habe vor Jahren dem Kläger die Verwaltung ihres ganzen Vermögens anvertraut und der Kläger habe eine Reihe seltsamer Geschäfte mit diesem Vermögen getätigt, welche den Ansprüchen einer Vorbildwirkung von Politikern bezüglich Sauberkeit in der Politik nicht gerecht werden dürften“ zu unterlassen habe[,]

„die Verbreitung von der unwahren, ehrenbeleidigenden und kreditschädigenden Behauptung“, sondern er muß es der Sendung „Report“ vorwerfen lassen, in der jedoch keine Behauptungen aufgestellt werden, sondern der Bürgerin Gertrud Meschar der Platz eingeräumt wird, von ihren konkreten geschäftlichen wie privaten Erfahrungen mit Freiheitlichen zu erzählen … Jedoch diesen Platz will der „Bürger-Präsident“ einer Bürgerin nicht zugestehen … Es geht in diesem konkreten Fall nicht einmal um Meinungsfreiheit, sondern um die Verweigerung, die versuchte Verhinderung der Rechtsausübung  einer Bürgerin, von ihren Erfahrungen, mögen es negative oder positive sein, öffentlich zu berichten …

Freiheitliche brauchen und wollen also keine Bürger und keine Bürgerinnen, die sich zu Wort melden, wenn es für Freiheitliche unangenehm wird, Freiheitliche brauchen nur Wähler und Wählerinnen, die den Freiheitlichen ihre Stimme geben und dann sofort verstummen, weil das „Volk“ sind dann eh die Freiheitlichen, die wissen, welches „Recht“ ihnen förderlich ist …

In der Sendung selbst konnte Dr. Martin Graf zu den „schweren Vorwürfen“ einer Bürgerin Stellung beziehen, aber er wollte sich nicht äußern, er meinte, es sei nur eine Bürgerin …

Es sei ja nur eine Bürgerin … Eine Bürgerin, gegen die aber freiheitlich vorgegangen werden muß, wenn sie ihre Stimme nicht dafür verwendet, die Freiheitlichen zu wählen, sondern dafür, zu berichten, wie es ihr persönlich ergangen ist, weil sie einem Freiheitlichen zu nahe gekommen ist, darauf vertraut habe, daß ein Freiheitlicher ihr ein guter Ratgeber, eine Hilfe, eine Stütze …

Und woran noch gedacht werden mußte, daß Freiheitliche nur die Wahrheit lesen möchten, die „Unzensuriert“ schreibt, und es für Freiheitliche das Angenehmste wäre, wenn die „unzensurierte“ Wahrheit in allen Medien wie ein Medium …

Auch daran mußte gedacht werden, wie „Unzensuriert“, namentlich Alexander Höferl,  sich einsetzt für beispielsweise Meinungsfreiheit, der „Bürger-Präsident“ standhaft für die Anliegen der …

Und woran noch gedacht werden mußte, an die Liebe von Martin Graf zu einem Zitat von Voltaire, aber ein Zitat macht noch keine Meinungsfreiheit

Auch daran mußte gedacht werden, daß Dr. Martin Graf sich als „Bürger-Präsident“ sehe, der als „einziger für die Bürger“ arbeite, und der darüber hinaus als „Vater“ selbstverständlich nicht einfach zusehen kann, daß ihm und seiner freiheitlichen Kameradentruppe, die keine Sekte …, sein Mündel  entfremdet, alles was ihm, an seinem Kind lieb und teuer war, genommen wird …

Martin Graf – Für freiheitliche Funktionäre ministrabel – Justizminister …

Aber auch daran kann gedacht werden, daß Martin Graf ein „gewisses Verständnis“ für Werner Königshofer …, oder auch daran, daß Dr. Martin Graf selbst sagt, er begebe sich auch dorthin, wo er bestmöglich wirken kann, nicht für das sogenannte Volk, nicht für den Bürger, nicht für die Bürgerin, sondern für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft:

Ich habe es immer so gehalten: Dort wo die Partei und die Parteigremien meinen, dass ich bestmöglich für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft wirken kann, dort werde ich mich auch hinbegeben.

Menschenspieler Dewinter erholt sich von der Jagd beim freiheitlich-akademischen Hofburgtanz

Die Sos Österreich sieht, wie nicht anders zu erwarten, darin eine „bemerkenswerte Aktion“ von Filip Dewinter, für das „Aufspüren“ von Menschen diesen eine Prämie zu zahlen, und wie lange darf gewartet werden, bis Freiheitliche wieder ein Verbot von einem bestimmten Kleidungsstück in Österreich fordern werden, um dann vielleicht auch eine Jagdprämie „ausloben“ zu können, wie ihr Hofburgtanzfreund Filip Dewinter in Belgien … Verantwortlich für diese „spielerische Aktion“ sei eine „Gruppierung gegen Islamisierung“, deren Vorsitz Filip Dewinter innehat … Ob diese Gruppierung auch die Jagdprämie zahlt, wurde nicht recherchiert … Ob Filip Dewinter selbst etwas bezahlt für seine „spielerische Aktion“, das darf, so wie Nationalistische und Rechtsextreme gekannt werden, äußerst bezweifelt werden …

Erinnern Sie sich, wie auch im Jänner dieses Jahres Freiheitliche bei ihrer Ehr‘ sich dagegen verwahrten, das Schmißtönnchengschnas in der Hofburg mit dem Begriff „Rechtsextremismus“ in Verbindung zu bringen? Wie selbstverständlich, wie auch in der Collage gelesen werden kann, wird beispielsweise Filip Dewinter außerhalb von Österreich als rechtsextremer … In Österreich hingegen gibt es für diese Bezeichnung sogar im Parlament einen Ordnungsruf, und diesen nicht von einem freiheitlichen Abgeordneten …

Von einem Begriff allerdings wird derzeit in Österreich viel und häufig Gebrauch gemacht: „Demokratie“ … Parteien, Initiativen von Bürgern und Bürgerinnen schreien „Demokratie“ heraus, als ob es keine Demokratie in Österreich geben würde, oder ihnen die bestehende Demokratie für sie viel zu wenig Eigennutz-Demokratie wäre. Es wird selbstverständlich nicht Eigennutz-Demokratie genannt, sondern „Direkte Demokratie“ … Inzwischen wird es von sehr vielen nachgeplappert, ohne darüber nachzudenken, was beispielsweise die Freiheitlichen tatsächlich unter „direkter Demokratie“ verstehen und verkaufen wollen … Die Hofburgtanz- und die Gesprächs- sowie Reisepartner der Freiheitlichen wollen auch die Demokratie … Wie der Rechtsextreme Filip Dewinter von „Aufspüren“ von Menschen, also mit einem Jagdbegriff gegen Menschen vorgeht, verwenden die Freiheitlichen für ihre Kampagne für „direkte Demokratie“ einen militärischen Begriff: „Offensive“ … Das sagt bereits sehr viel aus, über die Richtung, müßte bereits Warnung genug sein, vor allem auch noch durch die Verbindung von „Offensive“ und „Volk“ und „Recht“ …

Und zu einer derartigen Demokratie, vor der zu warnen ist, gehören Gesetze, wie sie auch in Österreich allenthalben gefordert werden, nicht nur von den Freiheitlichen …

… Filip Dewinter, Gesprächspartner von Heinz-Christian Strache, wie in der Collage gesehen werden kann, offenbart aber mit dieser „spielerischen Aktion“ auch, welchen Wert Gesetze für ihn haben, keinen anderen als den, Menschen jagen zu können, und dabei auch noch Freude zu haben, denn von einer „spielerischen Aktion“ wird menschgemäß erwartet, das diese Freude bereitet, das diese eine Gaude garantiert … Wer derartige Gesetze fordert, beispielsweise Gesetze gegen das Tragen eines bestimmten Kleidungsstückes, erhofft für sich den eigennützigen Gewinn eines Spieles …

Diese derzeitige Hysterie um „direkte Demokratie“ ist auch von einer sozialdemokratischen Partei und von einer christschwarzen Partei nichts anderes als eine populistische Ansage, nichts anderes als der hilflose und einfallslose Versuch, Wahlstimmen zu keilen … Vor ein paar Tagen konnte beispielhaft erlebt werden, was ihr Gerede von einem Mehr an Demokratie bedeutet, nämlich nichts -, zehn Minuten im Parlament für die „Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung“ mit 106.067 Unterschriften …. Wie läßt sich ein Mehr an Demokratie mit einem Noch-Mehr an Überwachungsstaat vereinbaren, wenn die Vorratsdatenspeicherung, die SPG-Novelle, kurz das gesamte sogenannte Anti-Terror-Paket, sich bereits mit der bestehenden Demokratie nicht vereinbaren läßt

Zwischen Martin Graf und Heinz-Christian Strache paßt kein Giacometti

Es ist wahrlich ein komisches Land, dieses Österreich, in dem ein freiheitlicher Mann, Heinz-Christian Strache, der erst vor kurzem, wieder einmal, selbst auf dem Karussell der Rücktrittsaufforderungen saß, dem neulich erst Mister Timidity sogar einen Orden verweigerte, schon knapp nach dem Einschalten des Karussells des Vergessens, beschworen wird, durchzugreifen, und also einen freiheitlichen Mann, Dr. Martin Graf, zum Rücktritt von seinem Amt des III. Präsidenten NR zu zwingen …

Es ist nicht nur Anneliese Rohrer, die nun wissen will, wie stark denn Heinz-Christian Strache tatsächlich sei, aber Anneliese Rohrer schreibt ihre Gedanken in der Presse, von der noch die Hymne im Ohr klingt: Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Es ist ein komisches Land, weil in Österreich sogar die Kritiker der österreichischen Parteipolitik im allgemeinen, die Kritikerinnen der freiheitlichen im besonderen komisch sind, wie anhand des rohrerschen Stücks vom 25. Mai 2012 exemplarisch gezeigt werden darf …

Anneliese Rohrer tritt auf und verteilt die Rollen. Auf der einen Seite die „rechtslastige Burschenschaftstruppe“ und auf der anderen Seite Heinz-Christian Strache, von dem sie wissen möchte, ob er entweder zu schwach sei, ob er nur das „blauäugige Gesicht der rechtslastigen Burschenschaftstruppe um Graf“ sei … Einen besseren „Persilschein“ hätte sich Michael Spindelegger von der Werbeagentur Butter nicht schreiben lassen können, um eine mögliche Koalition mit den Freiheitlichen nach den nächsten Nationalratswahlen zu argumentieren …

Es werde sich also zeigen, ob Heinz-Christian Strache zu schwach, stark genug, nur das blauäugige Gesicht der rechtslastigen Burschenschaftstruppe … Aber eines wird sich nicht zeigen, für Anneliese Rohrer, ob er denn selbst … Für sie muß Heinz-Christian Strache „den Fall Graf auf anständige Weise lösen“ …

Aber was ist dann? Wenn Heinz-Christian Strache „den Fall Graf auf anständige Weise gelöst hat“? Also Dr. Martin Graf als III. Präsident NR gegangen worden ist? Wenn Dr. Martin Graf, das soll für einen Absatz angenommen werden, als III. Präsident NR gegangen worden ist, dann bleibt u.v.a. Freiheitlichen Heinz Christian Strache selbst, der für Anneliese Rohrer vielleicht nur ein „blauäugiges Gesicht“ ist … Anneliese Rohrer ist eine sehr prominente politische Kommentatorin in diesem Land, vielleicht ist sie die Lady Short-Time-Memory der Kritik in diesem Land …

Das Gedächtnis ist in diesem Land ein generelles Übel, das zeigt sich an dem Beispiel Heinz-Christian Strache, der zum Gegner der Burschenschaftstruppe nun hochgeschrieben wird, von dem erwartet wird, dieser Truppe das Sagen bei den Freiheitlichen abzunehmen … Aber zwischen Heinz-Christian Strache und der Burschenschaftstruppe paßt in Sachen Gesinnung nicht einmal die dünnste der dünnen Giacometti-Figuren, womit der Kunstkenner Walter Marinovic angesprochen werden kann, den Anneliese Rohrer Martin Graf zur Last legt, weil dieser ihn in das Parlament einlud …

Bundesparteiobmann der FPÖ H. C. Strache stellte aber klar: Es ist absolut inakzeptabel, einen honorigen und unbescholtenen Professor wie Dr. Walter Marinovic mit absurden Unterstellungen zu diffamieren und sogar ein Hausverbot für ihn in den Raum zu stellen. “Ich habe dies auch in der heutigen Präsidialsitzung gegenüber Präsidentin Prammer klar und deutlich zum Ausdruck gebracht” Die Methoden, mit denen gegen Prof. Marinovic agitiert worden ist, gehören weder in eine Demokratie noch in einen Rechtsstaat. Frau Prammer muß sich auch endlich mit der Überparteilichkeit ihrer Funktion anfreunden. Sie sei Präsidentin dieses Hauses und keine Richterin am Volksgerichtshof oder eine Hausbesitzerin, die je nach Lust und Laune unbescholtenen Personen den Eintritt verwehren könne.

Wer hier Heinz-Christian Strache und nicht Martin Graf oder einen anderen aus der Burschenschaftstruppe zitiert? Es ist der freiheitliche Künstler Soslan Khan Aliatasi, auf der Website „Neue Ordnung“, deren Traum die „Wiedergeburt des …“

Lady Short-Time-Memory der österreichischen Kritik erinnert sich an den „Persilschein“ von Maria Fekter, an Josef Pröll, die nicht von der „Usance“ im österreichischen Parlament … Aber ihre Nichterwähnung der Vorreiterrolle von Michael Spindelegger und seiner Bestätigung, daß einer Wahl von Dr. Martin Graf nichts im Wege stehe, erlaubt es u.v.a. Anneliese Rohrer ohne „vermutlich“ Lady Short-Time-Memory der österreichischen Politkritik zu nennen …

Es könnte auch mehr geschrieben werden, zum Beispiel dazu, daß Dr. Martin Graf, wie Anneliese Rohrer schreibt, in dieser hohen Funktion unerträglich sei, weil seine „Mitarbeiter im Parlamentsbüro sich auf rechtsextremen Internetseiten herumtrieben“ … Jedoch dazu wurde schon geschrieben, aber mehr darüber, weil wesentlicher und entscheidender, was von Dr. Martin Graf verkauft wird … Oder darüber, wen Dr. Martin Graf in das Parlament noch einlädt, mit wem er auf Reisen geht … Aber zu Ausstellungen von Odin Wiesinger stellt sich auch Heinz-Christian Strache mit Worten ein

In einer etwas abgeänderten Form kann ein Satz von Anneliese Rohrer zum Schluß zustimmend aufgegriffen werden, unter Weglassung des von ihr zwischen Heinz-Christian Strache und Martin Graf zum Männerkampf Gemachten, es wird sich hoffentlich der breiten Öffentlichkeit, also vor allem den Wählern und Wählerinnen, endlich zeigen, wie die wahren Verhältnisse bei den Freiheitlichen sind, daß es nämlich gleichgültig ist, wer bei den Freiheitlichen das Sagen hat, es immer das gleiche Sagen …

Das Komische ist oft auch mit Bitterem vermengt, und das Bittere in dem Komischen von Österreich ist, daß weder die anderen Parteien noch die Medien den Zustrom zu den Freiheitlichen stoppen können, sondern es sind die Freiheitlichen selbst, wie auch das aktuellste Beispiel zeigt, denn es ist eine freiheitliche Wählerin, die die Freiheitlichen in Bedrängnis bringt …

Diese freiheitliche Wählerin sollten sich Wähler und Wählerinnen der Freiheitlichen vor jedweder Stimmenabgabe im Langzeitgedächtnis behalten, denn klarer und eindeutiger und konkreter ist kaum ein freiheitlicher Fall, weil er, zwar nicht zum ersten Mal, aber gut zeigt, wie es sogar einer mit Freiheitlich persönlich bekannten Wählerin ergehen kann … Was können dann erst Wähler und Wählerinnen von Freiheitlichen, mit denen sie weder bekannt noch befreundet sind, zu erwarten? Nichts, besser und genauer, doch etwas, aber dieses Etwas muß von Gerichten, von Untersuchungsausschüssen … Dieses Etwas hat dann der der Steuerzahler und die Steuerzahlerin bitter zu bezahlen, und das ist dann nicht komisch …

„Krone“: Warum haben Sie ausgerechnet diesem Politiker vertraut?
Meschar: Weil er mir grad über den Weg gelaufen ist! – Lacht. – Herr Graf wohnt ja gleich da drüben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich damals mit den Blauen sympathisiert habe. Und weil er ein Blauer war und zudem auch noch Rechtsanwalt, dachte ich: Ich frage ihn.

„Krone“: Haben Sie auch FPÖ gewählt?
Meschar: Ich habe jahrzehntelang die ÖVP gewählt, aber dann bin ich auf den Haider umgestiegen. Er war einfach ehrlicher, was die Ausländer betrifft. Ich habe viele ausländische Freunde. Aber ich mag es nicht, wenn sich Ausländer hier einnisten und auf unsere Kosten leben. Gegen die Anständigen hab‘ ich gar nichts.

„Krone“: Herrn Graf hielten Sie für anständig?
Meschar: Na, und ob. Er war mir am Anfang auch sympathisch. Ich habe wirklich sehr vertraut auf ihn.

(Quelle: Kronenzeitung, 2. Juni 2012, Conny Bischofberger interviewt Gertrud Meschar)

Ergänzung, geschrieben am 6. Juni 2012: Filip Dewinter muß demnach wohl das blauäuige Gesicht der Rechtsextremen in Europa sein, wenn er Heinz-Christian Strache als den wichtigen Ansprechpartner in Österreich sieht, und nicht etwa Dr. Martin Graf, also einen aus der Burschenschaftstruppe …