Ist doch der Standard von Österreich das Vergessen, sein Führer der Alzheimer, seine Heilige die Demenz.

Wie wird doch gerade in diesem Jahr 18 in Österreich das Erinnern beschworen, Eide darauf abgelegt, nicht zu vergessen.

Wie paradox. Was für eine Unmöglichkeit. Ist doch der Standard in diesem Land das Vergessen, sein Führer der Alzheimer, seine Heilige die Demenz.

Ein Interview mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich in einer Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts macht das wieder einmal deutlich. Es ist die Lektüre doch immer wieder berauschend, wie wach …

Der Zurzeitige wird gefragt, ob denn noch etwas vom „Rebell“ übrig“ sei. Vergessen sind die Bezeichnungen, mit denen der Zurzeitige für die Zeit bedacht wurde, für die er jetzt als „Rebell“ verkauft wird. Und wer diese Bezeichnungen vergessen hat, kann nicht anders, als die Propaganda zu übernehmen.

Ein Rebell war er nie, ein recht braver Gesinnungssohn immer.

Der Zurzeitige wird gefragt, ob für den „Deutschnationalismus“ geschämt werden müsse; er sage zumeist, er sei ein „Patriot“, wenn er gefragt werde, ob er ein „Deutschnationaler“ sei. Zur Demenz gehört es auch, etwas kognitiv nicht erfassen zu können. Was einst, kurz gesagt, „Deutschnationalismus“ war, ist heute für das Marketing: „Patriotismus“.

Kurz zusammengefaßt: Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund.

Der Zurzeitige sagt, er als „wir Österreicher“ spreche „nicht zufällig Deutsch“ … Zum Vergessen gehört auch, nachzufragen. Was hätte sich alles zur Sprache fragen lassen, beispielsweise, ob das „Deutsch“ seiner Rede das Reden auf …

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Gesinnungsgemäß spricht der Zurzeitige nicht zufällig „Deutsch“ — das Lehrbuch seines Regierungskameraden wird er wohl immer eingesteckt haben …

Er hätte aber durchaus zufällig auch eine andere Sprache, wird an das Herkommen seiner Ahnen …

Der Zurzeitige wird gefragt, ob ihm der Begriff „Wanderjude“ etwas sage. Zum Vergessen gehört auch, zu vergessen zu überlegen, was kann auf eine solche Frage die Antwort nur sein … er kenne den Begriff nicht, eine andere Antwort ist nicht zu erwarten, auf eine ihm helfende Frage. Was wären stattdessen für Fragen möglich gewesen. Aber zur Demenz gehört auch, die Wirklichkeit nicht mehr zu sehen, blind zu sein, während geglaubt wird, zu sehen, weil die Augen doch offen sind.

Was der Zurzeitige wohl geantwortet hätte auf die Frage, ob er die Rothschilds der Website seiner Gesinnungsschaft kenne …

Was der Zurzeitige wohl geantwortet hätte auf die Frage, ob ihm auch bereits die Namenslisten übermittelt wurden, die in Zusammenhang mit den Rothschilds …

Das sind aber keine Namenslisten von Menschen, um diese zu ehren, um diese auszuzeichnen, sondern für einen Ort im Oberösterreichischen …

Für das gesinnungsgemäße Ehren gibt es andere Namenslisten, zuständig recht besonders eine Ikone der Partei des Zurzeitigen …

Dem Zurzeitigen wird vorgehalten, sein „Klubchef Gudenus hat vor einigen Wochen gesagt, es gebe ’stichhaltige Gerüchte‘, Soros unterstütze die Migrationsströme nach Europa“ … Manchmal gibt es dann doch die lichten Momente noch, und es fällt plötzlich ein, was vor Wochen … Woher das sein Klubchef habe, wurde der Zurzeitige nicht gefragt. Er hätte darauf antworten können, schließlich ist er der Anführer, na, von ihm gesinnungsgemäß …

„Der Wächter“ (beispielsweise) hat darüber groß berichtet, im Mai 18. Und aus dem „Wächter“ sind all die Wahrheiten zu erfahren, die der Gesinnungsschaft heiltreu und ehrenteuer … welche Banken die Rothschilds, wie Adolf Hitler und Eva Braun nach Argentinien und so weiter und so fort.

Der Zurzeitige wird gefragt, ob er die Regierung verlassen würde, um Bürgermeister in Wien … er wird nicht nach seiner Verantwortung gefragt, es wird ihm einfach wie kurz zugestanden, er könne in diesem Land werden, was er wolle … Aber er ist ja, kurz gesagt, nicht die einzige Person in dieser Regierung mit dieser Amtsspringerstiefelmentalität …

Der Zurzeitige hätte wenigstens gefragt werden können, werde er sich um das Amt der Bürgermeisterin in Wien bewerben, weil er bereits gewesen sein werde, ein recht erfolgreicher Sportstadtrat in Wien …

Dann kann der Zurzeitige noch von dem „Europa der Vaterländer“ reden, „auf gut deutsch“ sozusagen, und der Fragenden fällt dazu nichts mehr ein, fest im Griff vom Alzheimer, der es verbietet zu erinnern, was vor einer Sekunde …

Dabei, was fiele nicht alles zu „Vaterländer“ ein …

Hofburgrede „Ehre, Freiheit, Vaterland“ recht gehalten für den Bundeskanzler in Österreich

Beim Lesen der FP-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“

Der Reichspogromnacht recht besonders gedenken: „Cousin 3. Grades von Rothschild“.

„Kickls Idee umgesetzt.“ Kurz, nachgeredet.

Wie wird doch gerade in diesem Jahr 18 in Österreich das Erinnern beschworen, Eide darauf abgelegt, nicht zu vergessen … einhundert Jahre Anti…

Wie paradox. Was für eine Unmöglichkeit. Ist doch der Standard von Österreich das Vergessen, sein Führer der Alzheimer, seine Heilige die Demenz.

Vizekanzler in Österreich - Der Wächter

 

2 Gedanken zu „Ist doch der Standard von Österreich das Vergessen, sein Führer der Alzheimer, seine Heilige die Demenz.

  1. Pingback: „Nur Einzelfälle? Die lange Liste rechter Ausrutscher“ namens Österreich. Einzelfälle, Serienfälle und Cheffälle – Strache, Vizekanzler in Österreich | Prono ever

  2. Pingback: Petra Stuiber: „Diese Einzelfälle sind nicht gestrig“. Cheffall Strache, Vizekanzler in Österreich. Er wäre gut, anstatt so, doch seine Partei, die ist nicht so. | Prono ever

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