Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft – Fünf Jahre Verdacht

Das Medium der freiheitliche Gemein-Schaft feiert heute recht ausgiebig allein. Es führt Leistungen an. Bietet Analysen zur Selbsterklärung. Nicht alleine aber sollen seine freiheitlichen Betreiber und Betreiberinnen am Tisch mit der Fünf-Jahres-Torte im Dunklen sitzen … Darum sollen ihnen als Geschenk ein paar Beispiele aus fünf Jahren hier überbracht sein, das diese freiheitlichen Leistungen und diesen freiheitlichen analytischen Fähigkeiten in eine recht angemessene Festbeleuchtung …

Unzensuriert At - 5 Jahre VerdachtUnzensuriert nennt sich eine „Internet-Tageszeitung“ … Ihr Autor Ing. Norbert Hofer, III. Präsident NR, nennt sie schlicht: „Grafs Homepage“. Inzwischen wird Norbert Hofer nicht mehr als ihr Autor geführt. Hat er sich abgewendet? Oder ist er nicht so fleißig wie Andreas Mölzer, abseits der Funktion, für die er gewählt wurde? Oder ist es einfach und eher strategisch doch kein Renommee für einen dritten Nationalratspräsidenten, mit einer derartigen Homepage in Verbindung gebracht zu werden?

Fünf Jahre Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-SchaftUnzensuriert führt stolz an, „ohne ein einziges Regierungsinserat“, „ohne einen Cent Presseförderung“, „dafür mit enormen Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter“ … Wo ihre Mitarbeiter sonst beschäftigt sind, führt sie nicht an, denn, das würde rasch Steuergeld in Erinnerung rufen. Und: „etwa sechs Artikel“, wie in ihrem Impressum angegeben, „pro Tag“ machen noch keine Tageszeitung, wie ja auch eine Schwalbe noch keinen Sommer macht; sechs Kommentare am Tag auf einer Homepage erfüllen wohl nicht annähernd die Kriterien, um eine Presseförderung zu erhalten.

Homepage ist Unzensuriert eine Tageszeitung - 5 Jahre„Immer mehr Menschen“ schreibt Unzensuriert, „misstrauen den Darstellungen, die ihnen von den Mainstream-Medien vorgesetzt werden. Sie schöpfen Verdacht, wenn die Informationen und Interpretationen zu den wesentlichen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen einander gleichen wie ein Ei dem anderen und suchen gezielt nach Alternativen, die hauptsächlich das Internet zu bieten hat.“ Das ist wohl der Grund, weshalb Unzensuriert es nicht dabei beläßt, nur Verdacht zu schöpfen, sondern gleich aus dem Vollen des Verdachts schöpft, und alle Verdächtigungen gegen Menschen, die im Internet zu finden sind, zu eigenen Kommentaren (von ihr „Artikel“ genannt) verbratet. Das ist also eine ehrenreiche Aufgabe eines „regierungskritischen Mediums“, jedenfalls für Unzensuriert, die sich selbst als „regierungskritisches Medium“ einstuft. Für Betreiber und Betreiberinnen von Homepages ist es nicht selten schwer, die Wirklichkeit richtig zu erfassen. In dieser Hinsicht ist Unzensuriert keine Ausnahme. Zur fünfjährigen Selbstfeier muß Unzensuriert – alt genug ist sie ja für die Wahrheit -, einmal gesagt werden, in der Regierung in Österreich sitzen nicht all die Menschen, die für Unzensuriert unter Pauschalverdacht stehen

Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft 5 Jahre Verdacht„So wurden im Laufe der Jahre aus 240.000 Seitenaufrufen (2009) zuletzt 6,2 Millionen (2013), und heuer werden wir diese Zahl erneut überspringen. Das liegt gewiss an unserer Themenauswahl und der Qualität unserer Beiträge, …“ Das ist die Erklärung von Unzensuriert für die vielen Zugriffe auf ihre Homepage, die „Themenauswahl und die Qualität“: einem prototypischen Kommentar von Unzensuriert durfte erst gestern „Qualität“ bescheinigt werden: „Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden und ihre Gefährtinnen Hexen„.

Unzensuriert freiheitlicher Gemein-Schaft 5 Jahre„Die Kommentare unserer Leser sind die am besten beobachteten im Land. Während dümmlich-aggressive Postings etwa im Standard, wo sie trotz Vorabkontrolle online gehen, niemanden jucken, beschäftigen solche auf Unzensuriert.at sogar die Parlamentspräsidentin.“

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbstAuch den Kommentaren der Leserinnen und Lesern kann eine der Unzensuriert angemessene Qualität bescheinigt werden, aber auch eine Lösungskompetenz, die authentisch insgesamt die Lösungskompetenz der freiheitlichen Gemein-Schaft widerspiegelt.

Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden und ihre Gefährtinnen Hexen

Das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft berichtet über einen Bettler, der als Kunde in einem Supermarkt das verlangte, was täglich vor allem von Pensionisten und mehr noch von Pensionistinnen laut schreiend zu hören ist, er verlangte die Öffnung einer zweiten Kassa.

Nicht Bettler werden, sondernTrader bei Hypo Alpe Adria

Wer von freiheitlicher Gemein-Schaft als Kunde anerkannt werden will, sollte Trader werden, am besten für die Hypo-Alpe-Adria, aber auf keinen Fall Bettler.

Aber für den wieder einmal nicht namentlich genannten Unzensuriert-Redakteur hat ein Bettler nach freiheitlicher Schollenanschauung nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Und wenn ein Bettler die Öffnung einer zweiten Kassa doch verlangt, dann ist es ein „frecher Bettler“, der also nach freiheitlicher Gesinnung niemals ein Kunde sein kann, sein darf. Das Geld eines Bettlers ist nach freiheitlicher Gesinnung auch kein Geld, deshalb hat er auch nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Ein Bettler ist nach freiheitlicher Gesinnung einer, der nicht Waren einkauft, sondern „seine finanzielle Ausbeute in Waren“ umsetzt …

(Ganz nebenbei: Ob nach dieser freiheitlichen Gesinung die freiheitlichen Profiteure der Hypo-Alpe- Adria Geld oder „finanzielle Ausbeute“ in gemein-schaftspolitische Waren umsetzten? Ach, das Geld für die Freiheitlichen haben ja andere, nämlich alle Menschen in Österreich, die jetzt ihr Geld für die freiheitliche Bank-Ausbeute …)

Der anonyme Unzensuriert-Redakteur kommt weit herum, in Wien, so scheint es. Es kann aber auch sein, daß er einfach nicht die Namen der Kirchen im vierten Bezirk kennt oder nicht weiß, in welchem Bezirk die Piaristenkirche steht, oder er schlicht nicht weiß, wo er sich selbst gerade aufhält. Denn die Supermarkt-Geschichte erlebte er im vierten Wiener Gemeindebezirk, aber den Bettler, der für ihn kein Kunde ist, kennt er auch schon aus dem achten Wiener Gemeindebezirk, weil dieser für ihn Nicht-Kunde vor der Piaristenkirche auf einem „Kübel wie auf einem Thron“ sitzt, „in Lumpen gehüllt“. Er weiß viel über den in „Lumpen Thronenden“, etwa, daß dieser mit seiner Gefährtin, „kostümiert wie eine Hexe“, tätig war, und daß der für ihn Nicht-Kunde ein „amtsbekannter“ … Vielleicht war es Andreas Mölzer, der das erlebte. Zum einen ist er ein Unzensuriert-Autor, zum anderen kommt er viel herum, sogar bis nach Japan, wo er ein von Rechtsextremen einhellig begrüßtes „Massnahmenprogramm“ vorlegte.

Wer immer dieser Unzensuriert-Redakteur es war, der das erlebte, ob jetzt im vierten oder im achten Bezirk, es muß ihm so recht ganz warm ums Herz geworden sein, zu sehen und zu hören, wie das gemeine Kundenvolk freiheitliche Gesinnung … Und nachdem der Bettler zurechtgewiesen ward, kein Kunde zu sein, wurde vielleicht einer beherzten Pensionistin dafür motivierend zugejubelt, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen.

NS Das Bild zu dieser Geschichte zeigt aber keinen Bettler, der „in Lumpen gehüllt auf einem Kübel thront“, sondern einen auf allen vieren um Geld bettelnden Menschen. Zuerst wurde gedacht, ein unfähiger Redakteur, der nicht einmal ein Foto von einem auf einem Kübel Thronenden – dann aber: Das Bild soll wohl vermitteln, wie nach freiheitlicher Gesinnung Bettler zu sein haben, vor allem „ausländische“ Bettler, wie sie sich zu verhalten haben: auf allen vieren. Auch auf allen vieren im Supermarkt haben sie zur Kassa zu kriechen, und nach freiheitlicher Gesinnung gar nicht erst sich erlauben, einen Supermarkt zu betreten, nicht einmal auf allen vieren kriechend. Und damit Bettler in Supermärkten nicht wie Pensionistinnen laut nach der Öffnung einer zweiten Kassa schreien können, nicht einmal dann, wenn sie auf allen vieren vor der Kassa sind, sind „Bettler überhaupt nach freiheitlicher Gesinnung zu verbieten“, nicht nur das Betteln.

Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen

Die Zuordnung „Rechtsextreme“ trifft das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft selbst, wenn Unzensuriert, deren Autor auch Andreas Mölzer ist, gestern von der „rechtsextremen Partei Jobbik“ schreibt.

Es darf abgewartet, auch darauf gewettet werden, wie lange es dauern wird, daß die freiheitliche Gemein-Schaft die Jobbik als „Neo-Nazi-Partei“ einstufen wird, wie diese nun in Ungarn selbst genannt werden kann, ohne befürchten zu müssen, deshalb verurteilt zu werden.

Diese aktuelle freiheitliche Zuordnung der Jobbik als rechtsextreme Partei ruft eine Veranstaltung in Japan in Erinnerung, an der die freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr und Andreas Mölzer teilnahmen. Der freiheitliche ZZler schreibt darüber selbst:

„Ich legte in meiner Rede, betreffend die ‚Bekämpfung der negativen Folgen der Globalisierung und die Erhaltung der kulturellen Identität‘, ein umfassendes Massnahmenprogramm vor, das von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde.“

EU Abgeordneter progammiert für Rechtsextreme MaßnahmenAndreas Mölzer legte also ein „umfassendes Massnahmenprogramm“ vor, das „von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde“, somit auch von der rechtsextremen Partei Jobbik.

(Ganz nebenbei: Woher nehmen gerade Freiheitliche, diese Anbeter des Deutschen, bloß ihre Rechtschreibung her, denn weder nach der alten noch nach der neuen Rechtschreibung wird Maßnahme so geschrieben, wie es Andreas Mölzer schreibt: „Mass“. Möglicherweise dachte Andreas Mölzer an die herzunehmende Masse, die nach freiheitlicher Gesinnung zu programmieren ist, und daß eine Massenprogrammierung von der neonazistischen Jobbik begrüßt wird, ist nach deren Gesinnung recht nachvollziehbar.)

Im Bristol gedacht an -Das Mass‘-Programm von Andreas Mölzer wird Mitsuhiro Kimura sehr beeindruckt haben müssen, nahm er doch schon bald dessen Einladung zu einer „Ostasienkonferenz“ in Wien an. Und wer für das „Volk“ das Rechtbeste will, muß das Beste selbst recht fein kennen. Und eine der feinsten Adressen in Wien ist das Hotel Bristol. Im Hotel Bristol also referierten unter der Patronanz von He-Chr. Strache Experten über die EU und Japan. Multi-Experten, wie beispielsweise Bruno Gollnisch, der auch ein Experte für den Holocaust ist, wie ihm ein französisches Gericht bestätigte. Der Wähler und die Wählerin in Österreich können sich glücklich schätzen, derart wißbegierige freiheitliche Mandatarinnen und Mandatare zu haben, denn sie brauchen sich um ihr Fortkommen nicht zu sorgen, wenn sie sie in den nächsten Wahlen nicht mehr wählen …

FPÖ - Wie extrem ist Jobbik, beantwortet FPÖ selbstWehmütig aber und vielleicht auch neidvoll wird Mitsuhiro Kimura vielleicht erfahren haben, wie viele Mitglieder die freiheitliche Gemein-Schaft in Österreich hat und wie viele freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen in den Parlamenten, in den Landtagen, in den Gemeinderäten sitzen, während seine Gemeinschaft in Japan nicht mehr als 100 Mitglieder … Es muß für ihn eine hohe Ehre gewesen sein, in Österreich Abgeordneten, einem III. Präsidenten NR sein Wissen auftischen zu dürfen …

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Der Mensch ist der Kirche ein Schaf in ihrem Stall

Auf das Zweite Vatikanische Konzil wird sehr oft und sehr gerne hingewiesen. Zum einen als ein Symbol für den Fortschritt der Kirche. Zum anderen als Warnung, hinter das Zweite Vatikanische Konzil wieder zurückzufallen. Der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche mit seinem absolutistischen Kleinststaat in einem Grätzel von Rom versteht es, Legenden zu erschaffen, die ungeprüft breitest übernommen werden. Alle verweisen auf das Zweite Vatikanische Konzil und meinen das durchweg positiv. Es hätte sich etwas bewegt. Während in Wahrheit sich nichts bewegt hat. Es wurden Möbel umgestellt, genauer, ein Stück, ein Tisch wurde von der Mauer weggerückt und dem Pfarrer erlaubt, in den Raum zu schauen und nicht mehr gegen die Wand. Das Hinsetzen zum Trinken des Weines und zum Zerbrechen des Brotes ist es ihm aber nach wie vor nicht erlaubt. Den Menschen, die ihm beim Trinken zusehen, wurde erspart, Latein zu lernen, wenn sie auch verstehen wollen, was er mit weinvollem Mund spricht. Der Wein bleibt nach wie vor allein dem Pfarrer, der die Menschen mit Brot geizig füttert, denn jeder bekommt nur eine einzige sehr dünne geschmacklose weiße Brotscheibe.

Das ist es dann aber auch schon gewesen.

Es ist eine bloße Legende mehr in dieser an Legenden reichen Organisation.

Zweites Vatikanisches Konzil - Der Mensch der Kirche ein SchafEs sei, so die Legende, in diesem Zweiten Vatikanischen Konzil um Verheutigung, um Vergegenwärtigung gegangen. Wäre es tatsächlich um Verheutigung gegangen, auch dieser Organisierte Glaube hätte alle seiner Organisationsbücher ausmisten und also wegwerfen müssen. Aber, was wäre dann noch geblieben? Was hätte dann noch getan werden können? Der Betrieb hätte auf ewig eingestellt werden müssen.

Aber wie jedwede Organisation weiß, weiß auch die Kirche, es reicht, so zu tun, als würden entscheidende Veränderungen vorgenommen werden, es reicht, so zu tun, als würde eine Verheutigung und Vergegenwärtigung stattfinden, denn der Mensch ist ein Schaf, der die Lüge als Wahrheit frißt und seinem Bauern, der auch sein Schlächter ist, dafür überallhin brav und gehorsam nachläuft.

Es sind bald fünfzig Jahre her, daß das Zweite Vatikanische Konzil seinen Abschluß fand. Die Churchsession hat aber dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche keinen Erfolg gebracht, denn der Mensch ist kein Schaf, als der von dieser Organisation er gesehen und bezeichnet wird. Die Menschen haben sich im Gegensatz zur Kirche tatsächlich bewegt, die Fragen der katholisch-römischen Kirche sind dem Menschen egal geworden, nicht nur in Österreich haben gerade einmal Nullkommasechs Prozent sich an einer Fragebogenaktion beteiligt. Auch in anderen Staaten, etwa in der Schweiz oder in Deutschland, sind die Papstfragen als das erkannt worden, was sie sind, bedeutungslos und unerheblich.

Und dennoch muß auch über diesen Organisierten Glauben gesprochen werden, trotz seiner Uneheblichkeit und Bedeutungslosigkeit. Denn wie alle Bedeutunglosen und Unerheblichen versucht auch diese Organisation Einfluß über Gesetze auszuüben, massiv auf Gesetze einzuwirken. Und auch diese Organisation ist eine nach wie vor starke und gefährliche Lobby, die in jedem Staat versucht, ihre Weltanschauung und ihre Legenden in Gesetze zu bringen, um durch Gesetze gegen den Menschen zu herrschen, den Menschen zu tyrannisieren, dem Legendenterror auszuliefern.

Darum muß immer wieder gegen die Lobby des Organisierten Glaubens geschrieben werden, auf das Abstruse, auf das Abwegige, auf das Sonderliche dieser Lobby hingewiesen werden.

Es ist zwar lächerlich, was diese Lobby schreibt, und diese Lobby macht sich durch das, was sie schreibt, selbst lächerlich, trotzdem aber ist sie eine gefährliche Lobby, auch wenn nicht mehr verstanden werden kann, wie es möglich ist, daß eine derartige Lobby immer noch einen so hohen Einfluß auf die Legislative in vielen Staaten ausüben kann.

Aus diesem Grunde und ausschließlich aus diesem Grunde werden in nächster Zeit einige Passagen aus den Legenden des Zweiten Vatikanischen Konzils gebracht werden, an die in den Parlamenten der Staaten gedacht werden sollte, wenn diese Lobby auftritt, um die Rücknahme von Gesetzen zu fordern, um die Verhinderung von Gesetzen zu fordern, um dieser Lobby höflich aber bestimmt zu sagen, sie möge erst einmal im Heute ankommen, ehe sie sich anmaßt, Gesetze nach ihren Legenden zu fordern.

Der Mensch ist der Kirche ein Schaf …

„So ist die Kirche der Schafstall, dessen einzige und notwendige Tür Christus ist (Joh 10,1-10). Sie ist auch die Herde, als deren künftigen Hirten Gott selbst sich vorherverkündigt hat (vgl. Jes 40,11; Ez 34,11 ff). Wenngleich ihre Schafe von menschlichen Hirten geleitet werden, so werden sie dennoch immerfort von Christus, dem guten Hirten und dem Ersten der Hirten, geführt und genährt (vgl. Joh 10,11; 1 Petr 5,4), der sein Leben hingegeben hat für die Schafe (vgl. Joh 10,11-15)“

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

„Die Presse“ stellt am 13. Februar 2014 Dipl.-Ing. Rainer Wolbank, Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, Platz zur Verfügung, um krampfhaft den Versuch zu unternehmen, Verbindungen zwischen dem Nationalsozialismus und den Burschenschaften zu kappen –

Aber sogar als Versuch ein gescheitertes Unternehmen …

Arminia - Beteiligung am nationalsozialistischen Putsch

„Im WS 1934/35 fielen zwei Bundesbrüder in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.“ Leo Mardaunig: „Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.“

Rainer Wolbank versucht nicht nur durch Geschichtsfälschung eine Schönrede für die Burschenschaften zu halten, sondern auch durch Gegenwartsfälschung. Wenn er behauptet, es sei schlicht falsch und unwahr, daß Budin und Küssel Burschenschafter seien, so mag das für den 13. Februar 2014 stimmen, aber daß Felix Budin und Gottfried Küssel nie etwas mit Burschenschaften zu schaffen gehabt hätten, hier unternimmt er mit dieser seiner Formulierung schlicht eine Gegenwartsfälschung

Hitler und die Vewirklichung urburschenschaftlicher Gedanken

„Verwirklichung des urburschenschaftlichen Gedankens“

Die Geschichtsfälschung betreibt Rainer Wolbank dadurch, daß er zwar einräumt, es sei unbestreitbar, „einige Männer“ gab es, „die es für notwendig hielten, der NSDAP beizutreten“ … „Einige Männer“ nur, also nur „einige“ Burschenschafter traten der NSDAP bei – diese Verharmlosung der Rolle der Burschenschaften im Nationalsozialismus ist nicht mehr zu überbieten …

Die Presse - Küssel - Arminia - Wolbank - Burschenschaften

„Bis 1945 waren Arminen in führenden Positionen des NS-Apparates zu finden.“

Rainer Wolbank ist Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, wie es auch Ernst Kaltenbrunner war, wie es auch sein Vater schon war, Hugo Kaltenbrunner. Heinrich Himmler, Vorgesetzter von Ernst Kaltenbrunner, Mitglied der schlagenden schwarzen Studentenverbindung Apollo (heute Burschenschaft Franco-Bavaria), Ernst Röhm … Sind „einige Männer“ drei Männer, oder waren es doch „einige“ mehr …

Mag ein jeder Mensch, also auch Rainer Wolbank, sich eine Geschichte schreiben und zurecht reden, wie es ihm beliebt, wie er es nicht anders kann, in seiner Bude hat ein jeder das Recht darauf, Herr einer Geschichte zu sein und ihr den Namen Historie zu geben … Anders verhält es sich aber, wenn Geschichtsfälschungen, Gegenwartsfälschungen und Geschichtslügen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Burschenschaft - Rainer Wolbank - Die Presse

„Die Charaktereigenschaften der Juden, die sie zu Schädlingen des deutschen Volkes machen, können sie durch die Taufe nicht ändern, genauso wie ein Neger durch die Taufe nicht Germane werden kann oder eine weiße Haut erhält.“ (1919)

Und „Die Presse“ räumt einer Geschichtslüge Platz ein. Denn es ist eine Geschichtslüge von Rainer Wolbank, wenn er schreibt, der Nationalsozialismus habe mit dem Sozialismus mehr gemein als mit den Burschenschaften. Denn allein die Arminia bereits, dessen Mitglied er ist, widerlegt diese wolbanksche Lüge, Burschenschaften hätten nichts mit dem Nationalsozialismus gemein: sie, die akademische Burschenschaft Arminia, dessen Mitglied er ist, beteiligte sich beispielsweise am nationalsozialistischen Putsch von 1934 …

Damit ist im Grunde alles über den Wahrheitsgehalt der Schreibe von Rainer Wolbank gesagt. Und das hätte nicht einmal gesagt werden müssen, wäre „Die Presse“ nicht zur erweiterten und also öffentlichen Bude geworden …

Denn äußerst bedenklich ist es aber, daß „Die Presse“ sich in den Dienst nehmen läßt, nicht nur für Geschichtslügen, sondern auch für fortgesetzte und unermüdliche Versuche der einschlägig bekannten Kreise, dem Sozialismus den Nationalsozialismus anzulasten, während der Nationalsozialismus eindeutig in die Kategorie des Faschismus gehört.

„Die Presse“ sollte doch endlich ein Lexikon aufschlagen, um das Wort „Debatte“ richtig zu verstehen. Sie wird nirgendwo eine Erklärung für das Wort „Debatte“ finden, in der es heißt, die Merkmale einer Debatte sind Geschichtsfälschung, Gegenwartsfälschung, Geschichtslüge und so weiter und so fort …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

1848 – Die Farce von 1789

Theodor Körner – Eine burschenschaftliche Konstante

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Das unzensurierte Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft verkündet froh, nach „tagtäglicher Werbung auf den Straßen“ hat es die „konservative Partei ‚Die Freiheit'“ geschafft, sie kann bei den Stadtratswahlen in München antreten, denn für die freiheitliche Gemein-Schaft ist „Die Freiheit“ eine „tatsächlich konservative Alternative“ …

Für freiheitliche Unzensuriert eine konservative AlternativeWie groß die Freiheit und wie groß die Liebe zur Demokratie der „Freiheit“ ist, kann unmißverständlich und eindeutig schon anhand einer einzigen Forderung vermessen werden:

„Er [Michael Stürzenberger] hat gefordert, dass […], die ihrem Glauben nicht abschwörten, zur Ausreise gezwungen werden müssten.“

Nullkommadrei Prozent - Angemessenes WahlergebnisJa, die freiheitliche Gemein-Schaft weiß eben ganz genau, was Konservatismus, was Rechtsextremismus, was Neonazismus ist, was Freiheit ist, was Demokratie ist, und in Bayern würden sie ganz genau wissen, wie die freiheitliche Gemein-Schaft einzustufen ist, gäbe es in Bayern eine freiheitliche Gemein-Schaft. Aber bei all dem Gleichklang zwischen der freiheitlichen Gemein-Schaft und „Der Freiheit“ müßte es in Bayern zu einer Fusionierung kommen, sie würden sich dann vielleicht „Die Freiheit der Gemein-Schaft“ nennen. So oder so, in Deutschland sehen Wähler und Wählerinnen in derartigen Gemein-Schaften keine wählbare Alternative, oder, wählbar bloß in einer solchen Gemein-Schaften angemessenen Höhe, wie in Berlin beispielsweise mit einem Prozent oder in Niedersachsen – auf den Punkt gebrachte Angemessenheit – 0,3 Prozent oder in Oberbayern mit ausreichenden Nullkommadrei Prozent …

Verfassungsfeindliche StrömungDie Wählerinnen und Wähler in Österreich sollten auch bald wissen, daß ein Stimmenanteil von Nullkommaein Prozent für derartige „konservative Alternativen“ völlig ausreichend sind, aber auch die Wählerinnen und Wähler in Ungarn sollten endlich sich dafür entscheiden, daß für die Jobbik, die von Andreas Mölzer als ein „rechtes Korrektiv“ eingestuft wird, während in Ungarn selbst die Jobbik eine „Neonazi-Partei“ genannt werden darf, Nullkommaein Prozent ein ihrer Gesinnung und ihren Kompetenzen tatsächlich widerspiegelnder Wahlstimmenanteil ist …

102 Jahre Olympia – Frieden, denn nichts verbindet mehr als Sport

Wenn Kritiker und Kritikerinnen dem Sport aus Anlaß der Olympischen Spiele in Sochi nun wieder einmal vorwerfen, etwa Zwangsumsiedlungen, Vertreibungen, Raub, Betrug, Weltrekordkorruption, Naturzerstörungen, Errichtung von Sportanlagen durch Sklavenarbeit und Lohnrückbehalte, Vergabe der Austragungsorte an Staaten, die Menschenrechte massiv verletzen und noch vieles weitere Ungeheuerliche und Graufenhafte mehr, so vergessen diese Nörgler und Nörgerlinnen, was Sport der Welt brachte und bringt, wie sehr nach den Ideen und Grundsätzen aus dem 19. Jahrhundert nach wie vor unermüdlich …

Olympische Spiele - Egoismen überwindenWie ein Blick in die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts eindrucksvoll zeigt, das Völkerverbindende, das der Sport bewirkt, das Friedenbringende von Olympischen Spielen, wie unermüdlich darauf hingewiesen wird, damit geworben wird, haben seine Preise, aber wer den Frieden will, wer die Aussöhnung der Völker will, wer das Miteinander der Nationen will, wird, wie in der Vergangenheit, gerne diesen Preis zahlen …

Die Olympischen Sportspiele von 1912 versöhnten die Nationen derart miteinander, brachten die Völker derart zueinander, erwirkten den so rasch einsetzenden großen Frieden von 1914 bis 1918. Und da ein derart großer Frieden herrschte und die Ausrichter von Olympischen Spielen derart selbstlose Menschen sind, wurde 1916 darauf verzichtet, Olympischen Sport zu spielen.

Die Olympischen Sportspiele von 1936 versöhnten die Nationen derart miteinander, brachten die Völker derart zueinander, erwirkten den so rasch einsetzenden großen Frieden von 1939 bis 1945. Und da ein derart großer Frieden herrschte und die Ausrichter von Olympischen Spielen derart selbstlose Menschen sind, wurde 1940 darauf verzichtet, Olympischen Sport zu spielen. Und weil der Frieden so lange währte, konnte auch 1944 darauf verzichtet werden, Olympischen Sport zu spielen.

Ach, hätte es 1944 bloß Olympische Sportspiele gegeben, bald schon wäre auch in Indochina der Frieden ausgebrochen. Aber es gab keine, so kam es 1946 in Indochina ganz bitter anders.

Aber daraus wurde gelernt. Auch im Frieden sich für den Frieden einzusetzen, nicht nachzulassen in der Königsdiszplin des Sports, für den Frieden, für das Völkerbindende, für das Miteinander der Nationen Olympischen Sport zu spielen. Von 1948 an bis zum heutige Tage wurden keine Olympischen Sportspiele mehr abgesagt. Und was für große Erfolge konnten in diesen sechsundsechzig Jahren gefeiert, Frieden gestiftet werden, Völker und Nationen zueinandergebracht werden.

Es können nicht alle aufgezählt werden, wenigstens die berühmtesten und größten Leistungen:

Kaum zwei Jahre nach den Olympischen Sportspielen 1948 begann 1950 der Koreafrieden.

Noch schneller, bereits ein Jahr nach den Olympischen Sportspielen setzte der Vietnamfrieden ein, und was für ein großer und langer Frieden, nämlich bis 1975.

Der Iranfrieden, der Golffrieden, der Afghanistanfrieden, der Jugoslawienfrieden, der Tschetschenienfrieden, ach, so viele Frieden, oh Sport, oh Olympische Spiele …

102 Jahre Olympische Spiele - Aber nicht in AfrikaUnd wenn von all den Kriegen und Bürgerkriegen, Wirtschaftskriegen und Religionskriegen zu hören, zu sehen und zu lesen ist, die auf dem afrikanischen Kontinent wüten, kann es nur einen Wunsch geben, endlich Olympische Sportspiele in Afrika, wo es noch nie Olympische Spiele gab, denn mit Olympischen Sportspielen kehrt Frieden ein, die fünf olympischen Ringe vermählen die Menschen miteinander, lassen sie einander wirklich begegnen, so wie es in den letzten einhundertundzwei Jahren geschah auf den Kontinenten Asien, Australien, Nordamerika, Lateinamerika, Europa. Nur Afrika ist vom Frieden also noch ausgeschlossen, obwohl nach einem Gerücht, einer der olympischen Ringe Afrika symbolisieren soll.

Für eine Medaille Afritz am See in Sochi umgesiedelt, unbelohnt, zerstört

Es wird in Österreich nun sehr gejubelt, über die ersten gewonnenen Medaillen in Sochi, vor allem über die Abfahrtsgoldmedaille – die Kronjuwelen in Österreich … Es würde heute nicht wundern in Österreich Schlagzeilen zu lesen zu bekommen, wie „Wir sind Medaille“.

Sochi Arbeiter näht sich Mund aus Protest zu - Welt-deWährend die Schlagzeilen der Wahrheit entsprechend lauten müßten: „Wir sind Ignoranz„.

Was hier über die Kronjuwelen geschrieben wird, ist stellvertretend und beispielhaft für jede Olympia-Medaille geschrieben. Matthias Mayer ist nur stellvertretend und beispielhaft für die Sportler und Sportlerinnen hier genannt, deren Leistungen derart bejubelt werden, die von jedweder Verantwortung freigesprochen sind – als wären sie alle Vollentmündigte und einem Regime der Vormundschaft unterworfen …

Zwangsräumung und Zerstörung eines Haus einer Familie mit Kleinkindern

Die Zwangsräumung und die Zerstörung des Hauses dieser Familie mit kleinen Kindern …

Wahrscheinlich muß man die Dimension der Zerstörung wegen einer vierzehntägigen Veranstaltung auf ein handfestes und verstehbares Beispiel herunterbrechen, damit in diesem Österreich verstanden wird, wie groß das Ausmaß der Zerstörung ist, was die Zerstörung beispielsweise für Menschen aktuell in Sochi bedeutet.

Matthias Mayer wohnt in Kärnten, Afritz am See. Afritz am See hat rund 1500 Einwohner und Einwohnerinnen. Bereits in China, um ein Beispiel aus der jüngsten aus der Vergangenheit anzuführen, wurden für Olympia Tausende von Menschen zwangsumgesiedelt, offiell wurde zugegeben, 6.000 Menschen zwangsumgesiedelt zu haben, das heißt ganz Afritz am See verschwand für Olympia viermal vom Erdboden. Nicht anders wird es in Brasilien für Fußball-WM und Olympia sein: geschätzte 170.000 Menschen sollen dort von gewaltsamen Räumungen betroffen sein – Einhundertdreizehnmal Afritz am See …

Sochi Stundenlohn 1 Euro 16 Cent

90 Prozent gar nicht oder nur teilweise den Lohn bekommen haben. Stundenlohn 1,16 Euro.

Und auch in Sochi ist es nicht anders. Ohne Entschädigungen. Das heißt Raub. Rund 2.000 Familien wurden umgesiedelt. So viele Familien gibt es in Afritz am See nicht. Da müssen noch umliegende Dörfer mit umgesiedelt werden, um auf diese Zahl zu kommen.

Wahrscheinlich muß in Zeiten, in denen olympische Ringe die einzigen funktionierenden Synapsen sind, besonders veranschaulicht werden, was es heißt, wenn das eigene Haus geraubt wird, aus dem eigenen Haus vertrieben zu werden, zu sehen, wie das eigene Haus zerstört wird. Ein Haus läßt sich nicht so leicht bauen, auch in Afritz am See. Wie viele auch in Afritz am See werden ein Leben dafür aufgewendet haben, um zu einem eigenen Haus zu kommen, und ein Leben ist dafür noch zu wenig. Auch in Afritz in See werden Eltern, Schwiegereltern, Großeltern, Schwiegergroßeltern, Brüder und Schwestern beim Bau auf die eine oder andere Art mitgeholfen haben, befreundete Maurer und Installateure und Dachdeckerinnen im Pfusch den eigenen Hausbau erst möglich gemacht haben.

Sochi Wir werden einen Hubschrauber brauchen

Zugang zum Wohnhaus eine Lücke im Beton.

Und dann kommt Matthias Mayer und sagt, er möchte eine Medaille gewinnen, aber das Haus stört, das Haus muß weg. Selbstverständlich ist Matthias Mayer ein guter Mensch und verspricht, ist doch Olympia die große Veranstaltung der Versöhnung und der Verbrüderung aller Menschen auf dieser Welt und also auch in Afritz am See, dann mit der Goldmedaille einmal vorbeizukommen, mit der dann das Kleinkind, das soeben seines Elternhauses beraubt wurde, ein wenig spielen darf. Und vielleicht hält er das Versprechen sogar ein, anders als jene in Sochi, die nicht nur versprochen haben, sondern verpflichtet gewesen waren und sind, Löhne zu bezahlen …

2000 Familien umgesiedelt in Sochi

2000 Familien sind bereits umgesiedelt worden. Doch einige, deren Wohnungen zerstört wurden, haben nichts bekommen.

Tausende von Arbeitern in Sochi, die nicht ihren kompletten Lohn erhielten, sollen es wohl als Lohn empfinden, Matthias Mayer gesehen haben zu dürfen, wie er der Goldmedaille entgegengefahren ist, sein ganzer Lohn soll wohl auch ihr komplettierter Lohn sein, und wenn die Tausenden von Arbeitern noch kein Haus in Afritz am See haben, weil sie ohne Lohn keines bauen können, für die wird Matthias Mayer einen Trost haben, gebildet wie gerade österreichische Sportler und Sportlerinnen sind, wird er sie mit Rilke trösten können: Wer jetzt kein Haus hat, der braucht koans mehr …

Siebenhundertundvier Arbeiter in Sochi, die gar keinen Lohn noch erhielten, dafür aber nicht wenige von ihnen bereits abgeschoben sein dürften … Mehr Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen dürfte es in Afritz am See wohl nicht geben. Ganz Afritz am See ohne Lohn … Ob eine Gold-Medaille so viel Olympia in Afritz am Seewert ist, um damit eine Suppenküche für ganz Afritz am See einzurichten?

Würde in Afritz am See, würde Kärnten, würde in Österreich noch gejubelt werden über die Medaille von Matthias Mayer, würde das alles, was in Sochi passiert, in Afritz am See passiert sein? Zwangsumsiedlungen, Zerstörungen, Raub, unbezahlte Arbeit, kriminell niedrige Stundenlöhne. Gibt es in Afritz am See überhaupt einen Hügel, auf dem Matthias Mayer der Goldmedaille entgegenfahren hätte können?

Andreas Mölzer kann durchaus Respekt fordern, auch für andere Parteien, aber es muß schon eine neonazistische sein

„Die rechtsextreme ungarische Partei Jobbik darf nach einem rechtskräftigen Gerichtsurteil als ’neonazistisch‘ bezeichnet werden.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter gewesen, das Urteil wäre wohl recht anders ausgefallen, denn ist er nicht ein schollenweit dafür bekannter Mann, vorurteilsfrei und genauer als je wer sonst zu prüfen, ehe er etwas sagt oder schreibt. Wie mit jeder Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht nur Andreas Mölzer, sondern die gesamte Beleg-Schaft der „Zur Zeit“ die Bestätigung vorlegen, vorurteilsfrei und genauer als je ein Medium sonst zu prüfen, ehe etwas veröffentlicht wird. Und weil sie stets und alles vorurteilsfrei prüfen, ist bei ihnen immer alles ganz anders ist, ob in Ungarn, ob in Oradour, Frankreich, ob …

Andreas Mölzer - Respekt - JobbikVielen und zugleich viel zu wenigen wird es nicht unrecht sein, daß Andreas Mölzer nicht auch noch Richter ist, sondern ein bloßer Wahlkandidat, der aber nicht gewählt werden muß, im Gegensatz zu einer Richterin, die weder von einer angeklagten noch von einer klagenden Partei ausgesucht werden kann. Daher kann hier auch mit keinem mölzerischen Urteil über die Jobbik-Partei aufgewartet werden, aber mit seiner auf der FPÖ-Site veröffentlichten Meinung:

„Zum Abschneiden von Jobbik erklärte der freiheitliche Europa-Abgeordnete, dass diese Partei im neuen ungarischen Parlament ein starkes rechtes Korrektiv sein werde. ‚Jobbik ist demokratisch legitimiert und das ist zu respektieren. Insbesondere wird man sich anschauen müssen, ob die von linken Mainstream-Medien geäußerten Vorwürfe einer genaueren und vorurteilsfreien Überprüfung stand halten. Jedenfalls ist Jobbik ein politischer Faktor geworden, mit dem man in Ungarn rechnen muss‘, schloss Mölzer.“

Andreas Mölzer - FPÖ und Jobbik

“Ja, es besteht die Möglichkeit zur engeren Zusammenarbeit zwischen der FPÖ und Jobbik. Beide Parteien vertreten eine sehr ähnliche Ideologie; besonders was die EU-Skepsis und die Ablehnung der Masseneinwanderung angeht sind wir einer Meinung. Darum hoffe ich, daß Jobbik bei den ungarischen Wahlen im nächsten April erfolgreich abschneiden wird.”

Ein Gerichtsurteil darüber, ob Jobbik eine neonazistische Partei genannt werden dürfe oder nicht, war notwendig geworden, weil Jobbik einen Historiker klagte, der in einer Sendung diese Partei eine „neonazistische“ nannte, „weil sie einen Kult um den mit Hitler verbündeten ‚Reichsverweser‘ Miklos Horthy betreibe.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter in dieser Verhandlung gewesen, hätte der Anwalt von Jobbik in einer abschließenden Rede sich direkt an Richter Mölzer wenden können, um eine Verurteilung des Historikers zu erwirken. Vielleicht hätte der Verteidiger geendet mit:

Euer Ehren, ehe Sie Ihr Urteil fällen, rufen Sie sich selbst noch als Zeugen auf. Wenn Miklós Horthy von Jobbik verehrt wird, dann verehrt sie auch im Einklang mit Ihrem Magazin, Euer Ehren, damit bloß den „größten magyarischen Staatsmann des 20. Jahrhunderts“ … Wenn Miklós Horthy in Ihrem Österreich ein derart großes Ansehen genießt, kann Ihr Urteil, Euer Ehren, nur eines gegen den Historiker sein.

Aber Andreas Mölzer war nicht der Richter …

Vizepräsident Andreas Mölzer spricht - Deák térre hiv a Jobbik

Andreas Mölzer, freiheitlicher ZZler, im Ungarn von Jobbik: „Vizepräsident“

So ist der Historiker schlußendlich einer Verurteilung entgangen. Vielleicht wäre László Karsai von einem Richter Mölzer gar nicht verurteilt worden. Ist Andreas Mölzer nicht auch dafür schollenweit bekannt, recht milde zu sein. Möglicherweise hätte Andreas Mölzer dem Historiker einfach ein paar dieser vorurteilsfreien und auf Wahrheitsgehalt hin genau geprüften Schriften der ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemeinschaft zum Lesen aufgetragen, um László Karsai vor weiteren Verhandlungen zu bewahren, denn Verhandlungen sind doch immer etwas Unangenehmes, Aufwendiges, sogar dann, wenn sie gewonnen werden.

Damit aber László Karsai nicht noch einer anderen Partei, in Ungarn vorhalten kann, eine neonazistische zu sein, nur weil sie sich dem Kult um Horthy möglicherweise noch anschließen könnte, um ihn also davor zu bewahren, je wieder vor ein Gericht gezerrt zu werden, könnte Andreas Mölzer ihm jetzt schnell noch die freiheitlichen Schriften als Beleg des hohen Ansehens, das der Reichsverweser international in Österreich genießt, schicken, vielleicht, für den Anfang einmal jene, die angesprochen sind in:

Freiheitliche „Zur Zeit“ sucht den „größten ungarischen Staatsmann“ und findet im 20. Jahrhundert dafür Miklós Horthy

Freiheitliche rühmen in der Zeit des Gedenkes der Novemberpogrome Miklós Horthy

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

„Damit es nicht ein zweites Palästina wird – Ungarn – eine Arier-Kolonie? – den Magyaren“

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

„Die Bevölkerung“ wird wieder mit freiheitlicher Naturfälschung „belästigt“

Es muß auf das, was wieder einmal in der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft geschrieben wird, inhaltlich nicht eingegangen werden, denn auf Unkenntnis und Respektlosigkeit muß nicht eingegangen werden …

Es kann nur festgestellt werden, daß die freiheitliche Gemein-Schaft auch in bezug auf Natur keine Ahnung hat, sie mit Unkenntnis wie in so vielem geschlagen ist. Diese Annahme aber, die freiheitliche Gemein-Schaft wäre unwissend, nicht nur in bezug auf die Natur, wäre beinahe eine freundliche Sicht auf die freiheitliche Gemein-Schaft …

FPÖ Zur Zeit 6-7-2014 Wiederbelästigung mit Naturfälschung

„Zur Zeit 6-7/2014“: Wiederbelästigung mit Naturfälschung.

Selbstverständlich ist der freiheitlichen Gemein-Schaft die Vielfalt der gesamten und nicht nur menschlichen Natur bekannt, weiß sie sehr wohl, daß auch der Mensch nicht gegen seine Natur handelt. Und dennoch kann es die freiheitliche Gemein-Schaft nicht lassen, „die Bevölkerung“ mit ihrer Propaganda bar jedweder Wahrheit, ohne Redlichkeit und Anständigkeit zu „belästigen“.

Blankes Erstaunen aber ruft ständig hervor, daß diese freiheitliche Gemein-Schaft der Fälschungen für deren „Belästigungen“ von der „Bevölkerung“ mit viel zu vielen Wahlstimmen nach wie vor belohnt wird, während die freiheitliche Gemein-Schaft eine tatsächlich absolut unwählbare ist. Für die Unwählbarkeit stehen prototypisch die Mölzers mit ihrer ZZ-Mannschaft, wobei sich diese nicht nur federführend der Naturfälschung verschrieben haben …

NS Recht unerträglich muß es für die ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft gesinnungsgemäß noch zusätzlich sein, wenn der weiße Mann mit einem schwarzen Menschen ebenfalls der Natur gemäß sich austauscht, schwarze Menschen und weiße Menschen der Natur gemäß zueinanderfinden …