Mit Theodor Körner gingen die Nazis unter, mit ihm beschwört die ZZ den Sieg – Eine Wahlniederlage

Ein gutes Zeichen für die Nationalratswahl, wenn die freiheitliche ZZ in der aktuellen Ausgabe gleich zweimal Theodor Körner gedenkt, ihn zum Wiederlesen empfiehlt, diesen deutschbündelnden Dichter, mit dem einer der höchsten nationalistischen Massenmordverbrecher die Menschen in den „totalen Krieg“ schrie, bis der „Sieg in unseren Händen“ … Wer sich aber 1943 im Sportpalast genau umgesehen hätte, hätte eines sofort gewußt, hier redet einer nur noch die bevorstehende Wirklichkeit der Niederlage weg – wie noch einen Sieg in Händen halten können, wenn es nicht einmal mehr zwei Hände zum Klatschen gibt …

Lastrede - Theodorf Körner - Freiheitliche - WahlniederladeEin derart gutes Zeichen für die Nationalratswahl am 29. September 2013 und für jede kommende Wahl ist das also, daß gar nicht mehr darauf eingegangen werden muß, wie Freiheitliche Theodor Körner für sich verstehen … Wen kann es noch interessieren, was freiheitliche Wahlverlierer und Wahlverliererinnen lesen und welche Schlüsse sie daraus ziehen? Niemanden …

Verlieren sollen sie, die Freiheitlichen, und zwar total, denn …

NS Wer aber meint, hier werde versucht, den Freiheitlichen zu unterstellen, sie lieben einen Dichter, den schon die Nazis liebten, muß gesagt sein, das ist ein Irrtum – jedenfalls im Falle von Theodor Körner. Es gibt freilich eine Literatur, über die hier schon geschrieben wurde, die heute nicht mehr hoch angesehen ist, außer bei Freiheitlichen und …  Aber wie Literatur reichlich mißverstanden wird, Interpretationen zu oft reinste Irrtumsschriften sind, dafür könnte auch ein Theodor Körner als Beispielgeber herangezogen werden …

Während Joseph Goebbels eine Zeile aus dem Gedicht „Männer und Buben“ paraphrasiert, um im Sportpalast die Menschen in den „totalen Krieg“ zu treiben, schreibt im gleichen Jahr die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ eine Zeile aus dem „Aufruf“ auf ein Flugblatt gegen ebendiese nationalistische Totaldiktatur der Massenmorde und Massenverbrechen, und sie hätte doch den „Aufruf“ im Anschluß an Joseph Goebbels bruchlos rezitieren können … Dem Kriegstreiber wäre dabei wohl ganz warm ums Herz geworden, so nationalistisch, so deutsch und so kriegerisch Theodor Körner seinen Aufruf

Bei welchen Stellen es Freiheitlichen wohl so recht warm ums Herz wird, wenn sie das von Helge Morgengrauen besonders hervorgehobene Stück „Zriny“ von Theodor Körner lesen? Bei den Worten, die ungetrübt von englischen Begriffen noch das rechte Frauenbild darstellen? Wenn Allah „grässlich“ genannt wird? Oder wenn im Umgang mit Gefangenen noch keine Konventionen einzuhalten waren, besonders türkische Gefangene behandelt werden konnten, wie es nur die eigene Nächstenliebe vorschrieb und befahl? „Ein edles Herz“ also ganz recht edel wird, wie ebendas von Zriny, der

[s]cheut nicht die Uebermacht! Und gehen hundert
Von ihrer Zahl auf einen Mann von uns:
Gott ist mit uns und seine heil’gen Engel.
Ich fühl‘ ein ganzes Heer in meiner Brust! –
Die weite Christenheit sieht angstzerrissen
Auf uns, den kleinen Haufen Männer, her.
So weit das Kreuz sich auf die Berge pflanzte,
Liegt alles Volk auf seinen Knien und betet
Zum ew’gen Gott für uns und unsern Sieg!
Und wie sie uns und unsrer Kraft vertraun,
So tretet stolz zum Kampfe, kühn zum Tod.
Nun hört noch das Vermächtnis meines Willens,
Das ernste Wort des alten Hauptmanns an:
Wer seinen Obern den Gehorsam weigert,
Der stirbt durchs Beil; wer den bestimmten Platz
Auf Augenblicke nur verläßt, der stirbt
Ohne Verhör, wenn kein Befehl gerufen.
Wer einen Brief annimmt vom Sarazenen,
Stirbt als Verräter. Was vom Feinde kommt,
Wird ungelesen in die Glut geworfen.
Zwei, die besorgt und ängstlich thun und heimlich
Sich in die Ohren flüstern, sollen hängen! Wer es sieht
Und, weil’s ihm Freunde sind, die That nicht anzeigt,
Hängt wie sie selbst; denn wir sind Sterbende
Und haben kein Geheimnis vor einander.
Der schwarze Lästrung wider unsern Glauben
Aus seiner gottverfluchten Lippe stieß.
Auch die dreihundert der gefangnen Türken;
Wir haben nichts zu essen für die Hunde
Und geben kein Quartier, verlangen keins.
Man pflanze ihre Köpfe aus die Mauer;
Sie zahlen uns für unsrer Dörfer Brand
Und für das Blut schuldlos erwürgter Brüder.
Ein großes Kreuz, das Zeichen unsers Glaubens,
Sei blutigrot auf unser Thor gestellt,
Das melde den verwegnen Türkenhunden,
Und wie ich jetzt, der erste, euer Hauptmann,
Vor Gott hinkniee zum gewalt’gen Schwur,
So thut mir’s nach und schwört’s aus meinen Säbel:
Er tritt ganz in den Vordergrund und kniet nieder.
Ich, Niklas, Graf von Zriny, schwöre Gott,
Dem Kaiser und dem Vaterlande Treue
Bis in den Tod! So mag der Himmel mich
In meines Lebens letztem Kampf verlassen,
Wenn ich euch je verlasse, brüderlich
Nicht Sieg und Tod mit meinen Ungarn teile! –
Schwöre mir’s nach, mein heldenmütig Volk!

Wann auch immer Freiheitlichen das Herz beim Lesen so recht warm wird, es kümmert nicht … Es ist nur gut zu wissen, daß Freiheitliche ihre Literatur haben, mit der sie sich nach der Wahlniederlage trösten werden können, wenn ihnen die Tage ohne Parlament lang sein werden, daß Freiheitlichen ihre Literatur eine recht gute Ratgeberin ist: Einerlei ist Sieg und Niederlage …

Obgleich, die Niederlage bildet den Charakter noch mehr, heißt es …

Also mehr Charakter wird Freiheitlichen gewünscht, aber nicht irgendwann, sondern gleich, schon am 29. September 2013 …

Es gibt wählbare Alternativen zu Stronach-als-Team und Freiheitliche

Zieht mit Stronach-als-Team die tea party mit ihrem Geist des Ausnehmens mit in das Parlament ein? Das war augenblicklich die Frage beim Lesen des Namens Barbara Kolm, die für das Frank-Stronach-Institut … Denn Barbara Kolm ist Mitglied der „Austrian Tea Party“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Dieser Gruppe ist Barbara Kolm vor über einem Jahr selbst beigetreten, wie gelesen werden kann, sie wurde also nicht ungefragt zum Mitglied dieser Gruppe …

Kolm Barbara - Freiheitliche - Tea Party - Stronach-als-Team

Barbara Kolm, Austrian Tea Party, Freiheitliche, Stronach-Institut

Kathrin Nachbaur, zweite auf der Stronach-als-Team-Liste, habe sich, ist im dieswöchigen Falter zu lesen, Barbara Kolm für das Stronach-Institut geangelt …

Wenn Austrian-Tea-Party-Mitglied Barbara Kolm im Frank-Stronach-Institut beratend tätig ist, müssen die Aussagen von Frank Stronach, die oft als wirr, aberwitzig und so weiter eingestuft werden, anders bewertet werden, denn es muß an die wahnwitzigen Aussagen von Tea-Party-Mitgliedern in den Vereinigten Staaten gedacht wird, diese Aussagen haben System. Es ist das System der Tea Party, das Frank Stronach vertritt, aber dieses Tea-Party-System vertritt nicht den Bürger und die Bürgerin, dieses System will bloß zuerst die Stimmen der Bürger und Bürgerinnen – und dann, wenn es gewählt ist, zieht es dem Bürger noch sein letztes Hemd und der Bürgerin noch ihre letzte Bluse samt letztem Büstenhalter aus …

Tea-Party-Mitglied Barbara Kolm,  die schon mal freiheitliche Gemeinderätin war, macht aber noch einmal deutlich, daß es vollkommen gleichgültig ist, ob das Stronach-als-Team oder Freiheitliche gewählt werden – die Ausgezogenen werden nach jedweder Wahl von beiden die Bürgerinnen und Bürger sein … Aber daß Stronach-als-Team beim Wählen keine Alternative zu den Freiheitlichen ist und die Freiheitlichen beim Wählen keine Alternative zum Stronach-als-Team sind, wurde gestern schon in bezug auf Umwelt und alte Welt hingewiesen …

„Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team und Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitliche

Aber es gibt wählbare Alternativen zu diesen Bürger- und Bürgerinnen-Auszieh…

Wer diese alte Partie mit ihrem kalten Kaffee also nicht wählt, muß aber kein schlechtes Gewissen haben, daß dann Michael Spindelegger sich seinen Traum nicht erfüllen wird können … es wäre ja zum einen ohnehin nur eine sehr vielen schlaflose Nächte verursachende Traumerfüllung, zum anderen ist Michael Spindelegger bereits geworden, was er je werden konnte

PS Und weil in dem Falter-Artikel, wie gelesen werden kann, Christian Ortner und Georg Vetter auch genannt werden, soll doch auch daran erinnert werden, was für feine Herren das sind …

PPS Die Gruppe austrian tea party fiel vor längerer Zeit schon einmal auf, in einem anderen Zusammenhang: Tea Party beim Bachmann-Preis

PPPS Tea steht für taxed enough already … Die orange umgefärbte Leier der Blaßblaufreiheitlichen: „Genug gezahlt“.

„Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team und Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitliche

Es muß nicht wiederholt werden, was hier über das Umwelteventpaper von Stronach-als-Team bereits festgehalten wurde. Nur um eines soll das noch ergänzt werden.

Pfeif-auf-die-Umwelt-Stronach

Frank Stronach: „Pfeif’ auf die Umwelt, ich bau’ dir eine Neue.“

Auch die Umwelt in Österreich ist für Stronach-als-Team nicht von der Erhaltungswürdigkeit, wie es jetzt für den Wahlkampf propagandiert wird. An dieses an Umweltschutzauflagen gescheiterte stronachsche Vorhaben der Umweltbelastung ist aber doch noch zu erinnern …

Frank Stronach habe für diese von ihm gewollte Umweltbelastung politisch interveniert, konnte noch vor wenigen Monaten gelesen werden. Diese möglicherweise dem Alter geschuldete geplante Bequemlichkeit, in Zukunft also bei sich selbst intervenieren können zu wollen, dafür nicht einmal in Österreich aufhältig sein zu müssen, verdient keine Stimme in jedweder Wahl …

Wie Meinungsumfragen zu entnehmen ist, sollen Wähler und Wählerinnen, die am 29. September 2013 für das Stronach-als-Team stimmen wollten, nun vermehrt die Freiheitlichen wählen wollen … Freiheitliche sind aber keine Alternative zum „Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team, wie auch Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitliche keine Alternative sind für das „Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team …

Freiheitliche wollen alle heimsuchen mit ihrer Heimholung in die alte Welt … Und was die alte freiheitliche Welt ist und bedeutet, muß ebenfalls nicht wiederholt werden …

„Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team sind  aus mannigfachen Gründen keine Alternative zu den Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitlichen – u.v.a. auch deshalb, wird bedacht, wie viele Freiheitliche, die sich zur Verwirrung aller und zur eigenen einmal blau und dann wieder orange aber auch … schminken, im Stronach-als-Team wiederzufinden sind … Neue Politik sieht anders aus, aber neue Politik ist auch bloß ein Werbewort wie Transparenz, Wahrheit, Fairneß, Werte – sowohl für Pfeif‘ auf als auch für Hol’n von Euch

Stronach als Team - Vorher und Nachher

Das Pult wird Frank Stronach wohl zu transparent gewesen sein.

Wenn Sie mehr über die „Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team und die Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitlichen erfahren wollen, werden Sie auch hier fündig, wenn Sie beispielsweise zur Suche Stichworte eingeben wie Frank Stronach, Magna, Hochwasserhilfe, Johann Gudenus, Unzensuriert, Zur Zeit, Martin Graf, Heinz-Christian Strache, Norbert Hofer

Ein paar Beispiele zum raschen Auffinden:

Programm des Stronach-als-Team mit dem Wort U…

Freiheitliche Heimholung in die alte Welt

Wien, ein Sonntag auf dem Lande: Trachten, Hungerstreiks und mutterschleppende Soldaten

Einen Sonntag auf dem Lande – in Wien, um genau zu sein, ausschließlich in der Innenstadt, im ersten Bezirk … Das könnte dazu verleiten, eine tagebuchartige Seite zu schreiben. Und was könnte vom 15. September 2013 festgehalten werden? Von diesem Tag auf dem Lande … Eigentlich nur das, was in all den Zeitungen, die sonntags ihre Produkte über Zeitungsständer anbieten, vernachlässigt, unzureichend, nicht …

Trachten

Es ist ein langer Spaziergang durch die Innenstadt, immer mal wieder ist es nicht zu vermeiden, stehenzubleiben, um zu bestaunen, wie trachtig diese Millionenstadt geworden ist … Manche laden ein, ihnen länger nachzusehen, Menschen in schick designten Dirndlkleidern, also auf modern getrimmte – und es bleiben doch nur Dirndln … Ob diese Männer und Frauen sich je fragten, was mit ihnen geschehen wäre, wie es ihnen ergangen wäre, wie versteckt sie leben hätten müssen, hilflos und ohnmächtig ausgesetzt den Verfolgungen, Verdächtigungen durch Trachtenperchten mit ihren von Trompeten begleiteten Psalmen von der Widernatürlichkeit, in jener Zeit, als die Tracht werk- und feiertags Uniform und Messgewand des Landes war? Vielleicht haben sie ein Wissen davon, denn ernst sind ihre prächtig geschminkten Gesichter und erschreckend abweisend sind ihre Blicke, vielleicht doch mehr unsicher und ängstlich, ob sie in diesem ihre Orientierung preisgebenden Outfit heil oder zumindest unbehelligt, wenigstens unbeschimpft, ohne kichernde Nachtuschelei an ihr Ziel … Vielleicht fühlen sie sich doch auch ein wenig unbehaglich in dieser zwar hochgezüchteten aber letztlich doch unmodernen Schneiderkunsttracht, weil sie ahnen, sie tragen bei, die Tracht wieder zur Uniform … und sie verhelfen der Tracht mit zu einem neuen Ansehen, das ihr nicht zusteht, nicht einmal mehr als Putzfetzen verwendet werden sollte, dieser Stoff aus finsterster Zeit …

Erster Hungerstreik

Vor dem Justizministerium, in dem Beatrix Karl auf Leopold Kunschak … Vor diesem Gebäude das Flugblatt erhalten über den ersten Hungerstreik

Zweiter Hungerstreik

Vor dem Stephansdom, von dem endlich nach langer Bemühung eine geschichtsverfälschende Tafel entfernt wurde … Das nächste Flugblattt erhalten, über den zweiten Hungerstreik

Mutterschleppende Soldaten

Stephanskirche - Im Hungerstreik gegen die katholische KircheAn der kleinen Gruppe zieht eine Prozession vorbei, vorneweg eine militärisch marschierende Trachtenkapelle und hinterdrein der doch schon recht gebückte Kardinal Schönborn, der im Vorübergehen die Tafeln über den Hungerstreik gegen die katholische Kirche sich genau besieht, den Kopf von unten herauf zur kleinen Gruppe gedreht, die ihm ihre Tafeln entgegenhalten … Und hinter dem leitenden Angestellten dieses Organisierten Glaubens tragen Soldaten des österreichischen Bundesheeres die Mutter, die irgendwann auch Jungfrau für eine längere oder kürzere Zeit war, Maria genannt, von der angenommen werden darf, sie hat ihrem Mann eine abenteuerliche Geschichte aufgetischt, um ihre Verhütungsunfähigkeit und die Verhütungsunwissenheit ihres Liebhabers zu vertuschen, ihrer Untreue also einen höheren oder für ihren Mann einen erträglicheren …

Soldaten schleppen eine Ehebrecherin durch WienOb die Soldaten des österreichischen Bundesheeres auch einen Mohammed oder einen Buddha durch die Stadt schleppen würden? Machen das die Soldaten in ihrer Freizeit? Und weil sie noch keine Tracht besitzen, schlüpfen sie in die Uniform? Oder können Soldaten von diesem Organisierten Glauben gemietet werden? Und wie hoch ist die Miete, die die katholische Kirche dafür zahlt, daß Soldaten die Ehebrecherin durch die Stadt schleppen? Oder ist es ein besonderes Service des österreichisches Staates für die römisch-katholische Kirche, und also eine kostenlose Abstellung? Muß die Familie Habsburg auch nichts dafür zahlen, daß das österreichische Bundesheer einen Knochen von ihrem Letzten, der in Österreich ein nicht demokratisch legitimiertes hohes Staatsamt innehatte – vor bald einhundert Jahren, lagern kann?

Vormerken: Nicht vergessen, das Museumsquartier in den nächsten Tagen zu besuchen, um sich zu erkundigen, ob die affichierte Ausstellung „Salon der Angst“ nur in den Räumen der Kunsthalle – oder das ganze Land zum Salon der Angst …

Hochwasserhilfe-Spendengeld für Stronach-Wahlwitz? – „Was würdest du tun, wenn du“ Michael Spindelegger wärst?

Es wurde schon in bezug auf die Aktion „Frank Stronach sucht den Hochwasserhelden“ verwundert festgestellt, wie schnell die mediale Verwertung doch erfolgen kann, ebenso verwundert wurde auch schon festgestellt, wie schnell die Mitnahme eines Kindes im eigenen Flugzeug medial ausgeschlachtet werden konnte, und es darf jetzt noch einmal verwundert festgestellt werden, wie schnell es doch gehen kann, etwas medial zu verbraten, mit Pomp und Getöse in der Hofburg …

Frank Stronach Hochwasserhilfe SpendengeldDie Verwunderung bezieht sich aber jeweils darauf, nichts davon zu hören, was mit dem Spendengeld für die Hochwasser-Geschädigten passiert ist, wie das Spendengeld verteilt wurde oder wenigstens wann es endlich wirklich verteilt werden will, wie viel Spendengeld eingenommen wurde, wie hoch der Verwaltungsaufwand und so weiter und so fort.

Um genau zu sein, eine Antwort wurde schon gegeben, aber eine Nicht-Antwort

[W]ir haben sehr viele Anfragen von Familien bekommen, die unsere Hilfe benötigen. Derzeit unterziehen wir die Anfragen einer sorgfältigen Prüfung, um das Geld möglichst fair zu verteilen. Wir sollten in den nächsten Tagen und Wochen in der Lage sein, das Geld an die Familien zu übergeben. Natürlich werden wir euch über die Aktionen auf dem Laufenden halten.

Deshalb darf es jetzt nicht verwundern, wenn gefragt wird, ob vielleicht das Hochwasser-Spendengeld von Frank Stronach dafür verwendet wurde, um einen Wahlkampfwitz zu finanzieren. Und etwas anderes ist dieser Ideenwettbewerb von Frank Stronach auch nicht gewesen. Ein Witz, ein Wahlstimmenköder, eine apolitische Idee, eine demokratiepolitisch unbrauchbare Herangehensweise, eine Manifestierung autoritärer Denkweisen …

Dieser apolitische Video-Ideenwettbewerb von Frank Stronach hieß korrekt: „Was würdest du tun, wenn du Bundeskanzler wärst?“ Im Titel wurde anstelle des Bundeskanzlers der Name Michael Spindelegger eingesetzt. Es gibt nämlich von Michael Spindelegger auch ein Video, in dem er davon spricht, was er tun würde, wenn er … Nicht einmal für einen Preis, geschweige denn für den ersten Preis, reichte seine „Ansage, wenn ich … bin“ …

PS Eine nochmalige direkte Nachfrage an das Frank-Stronach-Institut, was aus der „Frank’s Hochwasserhilfe“ geworden sei, wird nicht mehr gesandt werden. Eine Nicht-Antwort genügt. Aber es sollten die Menschen, die Frank Stronach ihr Spendengeld anvertrauten, nachfragen. Es kann natürlich auch sein, und deshalb bislang keine Informationen, daß niemand spendete, aber nicht, weil die Menschen in Österreich nicht spendenfreudig sind, sondern das Zutrauen fehlte, Frank Stronach Geld anzuvertrauen – und wenn dem so ist, ist es wohl noch mehr angebracht, sehr vorsichtig mit der eigenen Wahlstimme umzugehen … Ein paar Euro Spendengeld können verschmerzt werden, aber fünf Jahre Stronach-als-Team im Parlament – das wird schmerzlich und vor allem teuer …

Die Höhle teilen sich Freiheitliche, Innozenz XI., die kleine Prinzenschlampe Eugen …

Zwei Wochen vor der Nationalratswahl am 29. September 2013 ist es – doch noch einmal – unerläßlich darauf hinzuweisen, was gewählt wird, wenn Freiheitliche gewählt werden:

Das Nichts.

Das Nichts im Grab der Vergangenheit.

Das Nichts für die Gegenwart.

Das Nichts für die Zukunft.

Freiheitliche teilen sich mit Innozenz die HöhleDas Nichts der Freiheitlichen ist das reine Negative, ist das pure Destruktive, ist das, womit eine Zivilisation, die sich als eine lernende und eine weiterentwickelnde versteht, nichts zu tun haben darf, nichts mehr zu schaffen haben sollte. Denn der Zustand, in dem Freiheitliche eine Gesellschaft halten wollen, ist der Mensch in der Höhle, zwar mit Computer und Handy, aber in der kognitiven Verwendung als Keule …

Und noch etwas bedeutet eine Wahlstimme für Freiheitliche. Es ist immer auf mannigfache Weise eine Stimme gegen Österreich.

Das läßt sich wieder und wieder zeigen, dafür muß nicht einmal die Vergangenheit bemüht werden, in der Menschen, die in freiheitlicher Diktion keine Inländer und Inländerinnen sind, das Ansehen Österreichs in der Welt begründeten, von dem Österreich heute noch zehrt … Das läßt sich sogar am aktuellen Beispiel Fußball zeigen. Daß es noch eine Hoffnung auf die Teilnahme an der nächsten Fußballweltmeisterschaft gibt, ist wohl vor allem einem Menschen zu verdanken, der in der freiheitlichen Diktion kein Österreicher ist … Mit Freiheitlichen kann Österreich also eine Weltmeisterschaft nur mit sich und gegen sich selbst …

Die Tat eines Einzelnen muß für Freiheitliche immer dafür herhalten, daß Freiheitliche gegen alle, die in freiheitlicher Diktion keine Inländer und Inländerinnen sind, wettern können, der Einzelne ist und steht für Freiheitliche immer für Alle. Aber anders kann das Hetzen nicht funktionieren. Sonst müßten Freiheitliche augenblicklich verstummen, ihre Gemein-Schaft als wahlkandidierende auflösen … Diese von Freiheitlichen behaupteten Gegensätze jedoch gibt es nicht, wie auch das Beispiel der Kriminalität zeigt, das von Freiheitlichen obsessiv bemüht wird, um gegen alle Menschen zu hetzen, die in freiheitlicher Diktion keine Inländerinnen und Inländer sind … Darüber wurde erst kürzlich geschrieben, daß es einen Gleichklang gibt, es keinen Unterschied gibt, wenn Kriminalität von der Unbescholtenheit her besehen wird

Und noch etwas bedeutet eine Wahlstimme für Freiheitliche. Es ist immer eine Stimme für Krieg, Gegenwartsverfälschung, Geschichtsverfälschung und Geschichtsverknappung …

Freiheitliche befinden sich immer im Krieg, wie der aktuelle Kommentar auf der freiheitlichen Unzensuriert At es nahelegt, auf der freiheitlichen Website, zu deren Autoren auch Norbert Hofer gehört. Norbert Hofer, der für die Freiheitlichen den nächsten Dritten Nationalratspräsidenten machen soll, und es wohl auch machen wird, weil vor allem die Christschwarzen ein weiteres Mal keine Bedenken, keine Scham haben werden, diesen zu ihrem III. Präsidenten NR zu wählen. Die freiheitliche Website schreibt gestern über „330 Jahre Türkenbelagerung“ und denunziert alle heute in Österreich lebenden Türkinnen und Türken als das „Heer des Kara Mustafa“, aberkennt Menschen, daß sie österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen sind …

Das Heer des Kara Mustafa hatte etwa 200.000 Mann – man kann gratulieren: 330 Jahre später sind sie alle wohlbehalten und bestens versorgt in der Stadt angekommen. Eingebürgert, und damit nicht mehr in die „Ausländerstatistik“ fallend, wurden allein in Wien von 2003 bis 2012 rund 15.280 Personen türkischer Herkunft.

Mit einer Gegenwartsverfälschung wird dieser freiheitliche Kommentar eingeleitet, wenn geschrieben wird:

Auch dieses Jahr gedenkt man des 12. Septembers des Jahres 1683, an dem im Zuge der zweiten Türkenbelagerung […].

„Man gedenkt“? Wer gedenkt? Es sind die Freiheitlichen allein. Es ist etwa ein Johann Gudenus, ein prototypischer freiheitlicher Experte für Geschichte

Diese unseriöse und unredliche freiheitliche Geschichtsverknappung. Was müßte nicht alles angeführt werden, um über die Geschichte vor über 300 Jahren zu schreiben. Aber es ist alles geschrieben. Es muß hier nichts wiederholt werden. Und es für Freiheitliche wiederholen? Nutzlos …

In dieser Zeit spielte die „petit salope“ eine wichtige Rolle. Liselotte von der Pfalz nannte den „edlen Ritter“ so … übersetzt kann es werden als „kleine Schlampe“ aber auch als „kleine Drecksau“. Das sollte aber nicht unerwähnt bleiben, weil Prinz Eugen von Savoyen in Österreich generell noch einen guten Ruf besitzt … Mit Karlheinz Deschner kann beispielhaft ein wenig über diese Zeit erzählt werden, aus der Kriminalgeschichte des Christentums:

Der edle Ritter blieb kalt, als die Christen nach der Eroberung von Ofen wie besinnungslos vergewaltigten und mordeten, als sie in einem furchtbaren Blutrausch Osmanen samt Kombattanten, die mit ihnen kämpfenden ungarischen Calvinisten und Juden niedermetztelten, als nach Johann Dietz, dem Beobachter und späteren Hallenser Chirurgen, „kein Türke am Leben gelassen, alle massakriert, den meisten die Haut abgezogen, das Menschenfett ausgebraten und getrocknet worden sei“, um sie dann, ergänzt Historiker Duchhardt heute, als hochbezahlte „Mumia“ (Pulvis Mumiae) loszuschlagen.

Und als nach der Schlacht bei Zenta am 11. September 1697 – „Oberbefehl für Prinz Eugen“, „Erste Sternstunde“ titelt 2007 eine Wiener Publikation – 25 000 Türken die Walstatt bedeckten oder in der Theiß versanken, meldet der versierte Schlächter über das Gemetzel, „ein gräuliches Blutbad“, sagt er selbst, in dem man keine Gefangenen macht: „Meine Leute konnten auf den Leichen der Feinde stehen wie auf einer Insel“ – und auch auf den Leichen von mehr als 3 500 eigenen Pferden[.] Es war die Begründung der neuen österreichisch-ungarischen Monarchie, der neuen „Weltstellung des Kaiserhauses“ (Schüßler).

Auch der „Blitzkrieg“ in Bosnien wird unter dem Prinzen mit gnadenloser Härte, ohne jedes Erbarmen geführt, Sarajevo geplündert und mit seinen mehr als hundert Moscheen vollständig verbrannt, desgleichen die ganze Umgebung eingeäschert, insbesondere alle Häuser der Türken, was dem siegreichen Feldherrn in Wien, wo zuweilen seine Verehrung „einen an Vergötterung grenzenden Grad“ erreicht (von Landmann), Jubel und Preis einträgt, Huldigungen, einen kostbaren Ehrendegen des Kaisers auch und eine Silbermedaille mit seinem Porträt.

Und welche Rolle spielte zur damaligen Zeit der Vatikan, nun von Freiheitlichen als Retter in letzter Not vor … Der Papst zu dieser Zeit war Innozenz XI.:

So galt seine lebenslange Leidenschaft einem Kreuzzug gegen den christlichen „Erbfeind“, galt der Bekämpfung der Türken. Geradezu fanatisch verfolgte er dies Ziel. Er setzte dafür seine Nuntien ebenso ein wie alles verfügbare Kapital.

Schon als Kardinal Odescalchi soll der Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie aus Como für „die Türkensache“ gespendet haben, Summen von 20 000 Gulden, von 90 000 Goldgulden (aurei) werden genannt. Und schickte auch gleich unmittelbar nach seiner Thronbesteigung 50 000 Dukaten, meist noch eignes Geld, Richtung Warschau zur Anheizung des Krieges. Als Papst aber konnte er natürlich weit tiefer in die Tasche (der Christenheit) greifen, konnte er Kaiser Leopold hohe Zuwendungen machen, ebenso dem polnischen König Johann III. Sobieski, konnte er Venedig mit dem Oberbefehl über die päpstlichen Galeeren ausstatten samt dem Recht, von seinem Klerus eine Auflage von 100 000 Goldgulden zu erheben, konnte er dem bayerischen Kurfürsten für seine Rüstungen eine Auflage von 300 000 Gulden auf den geistlichen Besitz seines Landes gestatten, dem Polenkönig 500 000 Gulden zugestehen, dem Kaiser insgesamt 1 300 000 Gulden. Von Beginn seines Pontifikates an hatte Innozenz nichts Schöneres, nichts Edleres gekannt, als über die Vernichtung der Türken nachzudenken, kein fesselnderes Gesprächsthema gab es für ihn. „Gott selbst wolle den Türkenkrieg“, wusste er und drohte all jenen, die ihn behinderten, die schwersten Strafen an. Fasziniert studierte er 1678 die – vielleicht in seinem Auftrag erstellten – vier Gutachten des Kapuziners Fra Paolo da Lagni über die „Aussichten eines Angriffskrieges“ und mühte sich, wahrhaft kreuzzugsbesessen, die abendländischen Fürsten zu einigen und vereint zum Kampf gegen den Halbmond, den „Erbfeind“ zu treiben. „Man muß selbst angreifen“.

Und auch dieses aktuelle freiheitlich-unzensurierte Beispiel zeigt, wo und wann Freiheitliche leben … Aber es wäre völlig unangebracht und falsch, diese Zeit herbeizusehnen, und sei es nur für den letzten Sonntag im September, und das aus dem einzigen Grund, weil es damals keine Wahl gab, also keine Versuchung, Freiheitliche zu wählen …

NS Die von Karlheinz Deschner angesprochene Wiener Publikation aus 2007: Hanne Egghart, Prinz Eugen. Der Philosoph in Ritterrüstung, Verlag Kremayr und Scheriau, 2007.

NNS Der von Johann Gudenus in seiner kahlen und berglerischen Rede angesprochene Prinz Eugen ist in freiheitlicher Diktion auch kein Inländer … Und weil der Kahlenbergler geschichtlich Geisterbahn fährt und sich vor der Büste von Josef Stalin schreckt, darf – muß wieder einmal – erinnert werden, wie Freiheitliche mit Daten und Fakten umgehen: Freiheitliche Wahrheitswankelmütigkeit am Beispiel von Josef Stalin.

Da verdrehen sich sogar die Augen von Johannes Rauch, wenn Michael Spindelegger sagt, er wolle — werden

Als erste Auszüge aus der Rede von Spindlelor Michael Spindelegger vom 10. September 2013 gehört wurden, fiel augenblicklich die Frage ein, ob jetzt der freiheitliche Generalsekretär Herbert Kickl auch für Michael Spindelegger, der sich beim GröWaKata („größt organisierten Wahlkampfauftakt“) wähnte, schreibt. Denn. Derart flotte Sprüche sind von christschwarzen ghostwritern bisher nicht zu lesen gewesen. Und bei der Flexibilität von Freiheitlichen wäre das keine Überraschung, wird daran gedacht, wie leicht Freiheitliche Parteien wechseln können – hin und auch zurück und wieder woanders hin …

Aber vielleicht unterrichtet Herbert Kickl Christschwarze nur im Schreiben von Sprüchen – flott aber so wahr wie Festreden (müßte nachgelesen werden, denn das Zitat könnte auch lauten: unwahr wie Festreden), leitet die Schreibwerkstatt für das gemeinsame Verfassen von freiheitlichen und christschwarzen Reden … Vorbereitung und Einstimmung auf eine christ-freiheitliche Koalition …

Diese Frage kann aber unbeantwortet verlassen werden. Denn. Die Aufzeichnung bietet tatsächlich etwas Besseres, weil Stummes, und dennoch niicht Aussageloses …

Michael Spindelegger Verdrehte Augen Johannes RauchDie Zitate verleiteten also dann doch noch dazu, die Rede von Spindlelor Michael Spindelegger mit Bild anzusehen … Als Michael Spindelegger nach etwa zwei Minuten sagt, er wolle … werden, ist Johannes Rauch zu sehen, wie es ihm dabei sofort die Augen verdreht, dem christschwarzen Generalsekretär verdreht es augenblicklich die Augen, als Michael Spindelegger äußert, er wolle … werden. Dieses reflexartige Verdrehen der Augen von Johannes Rauch sagt wohl alles darüber aus, was selbst in der christschwarzen Partei davon gehalten wird, wenn Michael Spindelegger sagt, er wolle … werden.

Und sonst, was sagte Michael Spindelegger sonst noch?

Nun, er sagte:

Das ist meine Ansage, wenn ich […] bin.

Das würden äußerst fade weil immer dieselben Ansagen werden, sollte je ein Fernsehsender oder Radiosender auf die Idee verfallen, Michael Spindelegger als Programmansager zu beschäftigen …

Im Grunde ist auch diese Rede schon eine Wiederholung, wieder der Spruch, jeder könne ein Mateschitz … Schon gehört in seiner Streichfettrede

Michael Spindelegger sollte sich besinnen und bescheiden, was er werden kann, ist er schon geworden – Spindlelor … Das muß nicht mehr ausgeführt werden, sonst heißt es noch, auch hier nur Wiederholungsgrüße … Aber für das Murmelige sind die Auftretenden verantwortlich – nicht die Rezipienten und Rezipientinnen -, also beispielsweise Michael Spindelegger …

Zwei Programme des SaT – Das erste zum Wirtschaften und eines im Sonntagsg’wand zum Wahlgang

Es heißt, Papier sei geduldig, es kann aber auch gesagt werden, Papier ist käuflich … oder einfach, Frank Stronach hat zwei Umweltprogramme, ein zweites für die Nationalratswahl am 29. September 2013 und ein erstes Programm, das das entscheidende ist, für die eigene …

Das Stronach-als-Team (SaT) hat ein Umweltprogramm vorgelegt, in Österreich, mit dem Ablaufdatum 29. September 2013. In den Vereinigen Staaten hat Frank Stronach eine Frist bis zum 16. September 2013, um noch zusätzlich benötigte Informationen nachzureichen …

Frank Stronach Zwei Umweltprogramme

Die zwei Umweltprogramme des Frank Stronach: eines für die Wahl und eines für die eigene …

Ach, wieder dieser täglich gelebte Wert Transparenz … Hochwasser und Bewässerung schwemmen vieles aus …

Während also Frank Stronach in Österreich ein Umweltschutzprogramm in Stimmen wechseln will – soher scheint es zwischen diesen beiden Programmen keinen Unterschied zu geben -, müssen sich in den Vereinigten Staaten Bürger und Bürgerinnen und Behörden von Frank Stronach beschäftigen lassen, weil es eben größte Bedenken in bezug auf seinen Umgang mit der Umwelt gibt, nicht mit seinem Umgang mit der Umwelt vor Jahrzehnten, sondern seinen gegenwärtigen Umgang mit der Umwelt … Dieses Herumschlagen mit Frank Stronach kostet Zeit, kostet Geld, auch Steuergeld …

Dazu gibt es zu viele behördliche Unterlagen, zu viele Berichte, um hier weiter ausführlich darauf eingehen zu können, das sprengte den Rahmen. Aber alles ist abrufbar, eine Auswahl dazu ist unten gelistet. Nur eines, der extreme Wasserverbrauch, über den hier schon geschrieben wurde, mußte von Frank Stronach zwischenzeitlich schon reduziert werden. Das alles kann nachgelesen werden, das alles sollte bedacht werden, wenn am 29. September 2013 jemand glaubt, das Stronach-als-Team wählen zu können, weil es eben erst ein Umweltprogramm vorlegte …

Wie nachgelesen werden kann, gibt es bis jetzt allein eine 5689 files umfassende Korrespondenz  zu dem aktuellsten Wirtschaftsprojekt von Frank Stronach. Was für einen Aufwand die Behörde mit Frank Stronach hat, wie viel Steuergeld dafür bisher schon aufgewendet wurde. Um die Umwelt vor Frank Stronach zu schützen. Ein Beispiel aus der Korrespondenz, eine besorgte Bürgerin schreibt:

Why should the State of Florida „cow-tow“, (pun intended), to a man […] who is set on ruining all our natural resources for money. As a billionaire, and employer of a few hundred souls, the need isn’t there for him to use any of OUR water.

Wer genauer sich darüber informieren möchte, eine Auswahl:

https://permitting.sjrwmd.com/epermitting/jsp/DocumentSearch.do?permitNum=129419&seqNo=1&command=OnlySearch&menuOption=No

http://www.sjrwmd.com/facts/AdenaSpringsRanchCUP.html

Impressum

http://www.thegirlsgonegreen.com/adena-springs-ranch-permit.html

http://jacksonville.com/news/florida/2012-07-09/story/silver-springs-vs-adena-springs-ranch-spurs-new-water-war

Der stronachsche Nullwert von Transparenz

Seit der mühsam abgerungenen Antwort, die dann doch nur eine Nicht-Antwort war, sind bald zwei Wochen wieder vergangen, und es stellt sich weiter die Frage, ob wenigstens jetzt schon wer von den Hochwasser-Geschädigten eine Unterstützung aus der gar so groß angekündigten „Frank’s Hochwasserhilfe“ erhalten hat …

Hochwaserhilfe - Vergleich Transparenz

Transparenzvergleich – Ein Beispiel

Zu hören ist weiter nichts, zu lesen ist weiter nichts.

Die Fragen bleiben weiter offen. Keine Antworten darauf, wie viel Spendengeld gesammelt wurde, wie hoch ist der Verwaltungsaufwand … Eines wenigstens ist bekannt, geholfen, geholfen wurde noch nicht …

Diese stronachsche Hochwasserwerbekampagne  läßt jedoch einen Vergleich gut zu, was Frank Stronach von Transparenz als Wert hält. Nichts.

Ausgefallener Leistungsbericht von Frank Stronach

Hochwasserhilfe und Steuerakt – Nach offen hin geschlossene stronachsche Werte-Skala

Hochwasserhilfe – Paradebeispiel für stronachsche Transparenz

„Frank’s Hochwasserhilfe“ – Ist das Spendengeld in der Sommerhitze wie Gras verbrannt?

Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach

Ein Wahlkampfeventpaper – Das Umweltprogramm von SaT

Damit niemand auf die Idee verfallen kann, es werde hier Frank Stronach eine ideologische Nähe zu Gerd Honsik unterstellt, muß das eingangs völlig klargestellt werden. Das ist in keiner Weise der Fall, das ist in keiner Weise beabsichtigt. Gerd Honsik hat eine gänzlich andere Gesinnung als Frank Stronach mit seiner Wirtschaftsgesinnung …

Aber die Präsentation des Umweltprogrammes von dem Stronach-als-Team (SaT) ließ augenblicklich in rein werbetechnischer Hinsicht an Gerd Honsik denken, nämlich daran, daß auch dieser versuchte mit dem Anführen und Auflisten von zahlreichen Persönlichkeiten seinem revisionistischen Buch den Anstrich von Seriösität und Redlichkeit zu verpassen …

Stronach als Team Umweltprogramm - Redlichkeit ersetzt durch PersönlichkeitenUnd wie damals bei Gerd Honsik sofort größte Skepsis berechtigt angebracht war, allein schon dadurch, daß jemand versuchen muß, Seriösität und Redlichkeit über Namen zu spielen, ist auch heute bei Frank Stronach größte Skepsis angebracht, der ebenfalls über Namen versucht Seriösität und Redlichkeit zu spielen …

Das Buch von Gerd Honsik zu einem ganz anderen Thema als das Programm des Stronach-als Team hielt in keiner Weise einer Überprüfung stand, der Wahrheitsgehalt war gleich null, obwohl er sich krampfhaft bemühte, seine Wahrheit durch das Auflisten von Persönlichkeiten als historische Wahrheit zu verkaufen …

Nun versucht es Frank Stronach ebenfalls, sein Umweltprogramm mit dem Auflisten von Persönlichkeiten als ein seriöses und redliches zu verkaufen …

Was Frank Stronach und Gerd Honsik über das Werbetechnische hinaus verbindet?

Das ist einmal die Anmaßung.

Die Anmaßung von Gerd Honsik, allein im Besitz der historischen Wahrheit zu sein, korrespondiert mit der Anmaßung von Frank Stronach, allein im Besitz eines und dann gleich des weltweit besten Umweltprogrammes zu sein … Ein Programm noch dazu, das – wie es im Werbevideo heißt – in zwei Monaten … Ein derartiges Programm von 68 Seiten kann auch schneller geschrieben werden, in einer Woche, möglicherweise haben aber die ersten zehn Seiten, auf denen die Persönlichkeiten zur Untermauerung der Seriösität und Redlichkeit vorgestellt werden, schon Wochen in Anspruch genommen …

Programme gibt es viele, seit Jahrzehnten wird über Umweltschutz nachgedacht, seit Jahrzehnten liegen theoretische Lösungen haufenweise auf dem Tisch, woran es aber hapert, ist die Umsetzung, die Praxis. Und die stronachsche Praxis spricht entschieden gegen die Redlichkeit und die Seriösität dieses Umweltprogrammes von Stronach-als-Team, der sich nun mit dem Kauf eines Umweltprogrammes – diese seine Persönlichkeiten werden es nicht für ’nen Apfel und ein Ei geschrieben haben – als Umweltschützer verkaufen will …

Wie sieht denn die Praxis von Frank Stronach in bezug auf Umweltschutz aus? War er nicht jahrzehntelang in einer Branche tätig und die ihn vermögend machte, deren Nachhaltigkeit Umweltschäden und höchste mannigfache Belastungen sind? Und ist er nicht weiter damit zugange, diese seine Nachhaltigkeit zu forcieren? Es wird in diesem gekauften stronachschen Umweltprogramm beispielsweise einige Male das Wasser angesprochen … Wie Frank Stronach höchstpersönlich mit dem Wasser umgeht, kann hier nachgelesen werden:

Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter.

Was Frank Stronach und Gerd Honsik noch teilen?

Den Hang zu skurrillen Gedankengängen, abstrusen Weltvorstellungen, Ideen einer autoritär geführten Gesellschaft, wobei allerdings Frank Stronach der Erste in einer solchen Gesellschaft, die seiner Wirtschaftsgesinnung gänzlich unterworfen ist, selbst sein will, und sie teilen auch eine gewisse Vorliebe für Freiheitliche, für die Gerd Honsik schon mal eine Wahlempfehlung abgibt, und die, die Freiheitlichen, beim Stronach-als-Team unterkommen …

PS Erstellt wurde das Umweltprogramm von einer Event-Agentur und ohne Beteiligung der Partei, als deren Programm es verkauft wird.  Das ist der höchste Wahrheitsgehalt dieses Programmes. Beteiligt daran war, wenn Einkauf als Beteiligung gesehen wird, einzig Frank Stronach von dem Stronach-als-Team. Frank Stronach ist, wird auch damit noch einmal bestätigt, die gesamte Partei. Die Anderen in der Partei sind … Die Anderen in der Partei sind reduziert auf die Lobfunktion. Wie beispielsweise Frau Nachbaur, die dieses Wahlkampfeventpaper als „vielleicht das beste einer Partei auf der ganzen Welt“ …