Langzeitumfragen Martin Graf – Weiter mit schlechten Werten

Langzeitumfragen Martin Graf Zwischenstand 07-12-12

Zusammenfassung der heutigen Zwischenergebnisse: Dr. Martin Graf, weiter mit schlechten Werten.

Über die Beschäftigung mit der „Volksbefragung“ zum Bundesheer beinahe darauf vergessen, wieder einmal einen Zwischenstand der Langzeitumfragen Dr. Martin Graf zu veröffentlichen, aber es ändert sich nichts an den Werten, soher können die heutigen Zwischenstände knapp kommentiert werden: Dr. Martin Graf – weiter mit schlechten Werten …

Auffällig ist – und es lädt zum Interpretieren ein -, daß in der einen Langzeitumfrage prozentmäßig in etwa genauso viele Bürgerinnen und Bürger die Frage, ob sie beispielsweise Dr. Martin Graf zum Beispiel zum dritten Nationalratspräsidenten wählen würden, verneinen, als Dr. Martin Graf im Parlament bei seiner Wahl zum III. Präsidenten NR durch Abgeordnete …

Mehr als die Einladung an Sie, sich an diesen Langzeitumfragen zu beteiligen, herzlich zu erneuern, ist zu den heutigen Zwischenergebnissen nicht zu schreiben.

Dafür kann in einem Aufwaschen etwas zu den Freiheitlichen und zum aktuellen Proporzbefragungsgetaumel angemerkt werden. Über die freiheitliche Verkleidung in Zusammenhang mit einer Petition „Pro Wehrpflicht“ wurde bereits geschrieben, und muß  nicht wiederholt werden -, das kann hier nachgelesen werden. Aktuell kann hinzugefügt werden, daß auch die Freiheitlichen nichts Wesentliches zu diesem Thema zu sagen haben, oder schlimmer, auch dieses Thema auf das reduzieren, wozu Freiheitliche halt nur imstande sind zu denken … Der zurzeitige freiheitliche Obmann fand diese Woche im Parlament nur die eine Gefahr in sich, es könnten, wie in Belgien, das er als Beispiel heranzog, um vor einem Berufsheer zu warnen, dann gar ebenfalls zu einem hohen Prozentsatz Menschen marokkanischer Herkunft beim österreichischen Bundesheer … Also ein typischer freiheitlicher Beitrag, um es freundlich zu halten, wenn auch kein förderlicher …

Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Ehe Freiheitliche gleich aufheulen wollen, es werde wieder versucht, sie über die nationalistischen Äcker der totalitären Diktatur des deutschen Reiches gehen zu sehen, sollen Freiheitliche die damit verbundenen und einzig relevanten Fragen genau lesen – und endlich einmal beantworten; entscheidender aber: die Wählerinnen und Wähler sollten sich auch diesen Fragen endlich ernsthaft stellen, ehe sie Freiheitliche in jedweder kommender Wahl ihre Stimme …

Was sagt es über eine vor allem Männerriege aus, die einen derartigen Literaturgeschmack hat, die einen derartigen begrenzten literarischen Horizont sich selbst auferlegt? Und nicht nur sich selbst verordnen wollen, sondern diese Literatur auch empfiehlt, der Betätigung geradezu verfallen ist, wieder und wieder derartige Literatur zu empfehlen, unter größten Anstrengungen der schönigendem Darstellung dieser Schriftsteller? Und das nicht vor fünzig oder sechzig Jahren, sondern heutzutage, nach allen wissenschaftlichen Erkenntnisen und Aufarbeitungen? Wie sehr färbt eine derartige Literatur auf ihr Handeln, daß von ihnen als ein „politisches“ verstanden wird, ab? Ist eine derartige Liebe, die sie wohl für sich als selbst als eine sie ehrende ansehen dürften, heututage in Wahlen noch eine belohnbar?

Das sind aber nicht nur Fragen, die in bezug auf die Literatur gestellt werden können, sondern auch in bezug auf Kunst

Die freiheitliche ZZ ist kein Magazin, das von Wiedergängern der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches gefüllt wird, sondern eines von gewählten freiheitlichenr Mandataren und Mandatarinnen, von einem III. Präsidenten NR Martin Graf abwärts bis zum zurzeitigen Obmann der freiheitlichen Riege, also keines von beispielsweise Gerd Honsik, Gottfried Küssel, von den Machern der eingestellten Website Alpen-Donau-Info

Allein in diesem Jahr wurde bis jetzt zur Wiederlesung empfohlen, so daß tatsächlich geschrieben werden kann von einer Liebe zu …

Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

AEIOU – Ka Nazi bist Du

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Kein Anstand  und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter

Selektion der Geschichte in der freiheitlichen Zur Zeit

Im Teutschgärtlein von Zur Zeit

Robert Hohlbaum, Josef Weinheber

Genug! Genug! Sollten Sie aber noch mehr erfahren wollen, suchen Sie unter „Zur Zeit“ oder „Dr. Martin Graf“  oder „Andreas Mölzer“ oder „Freiheitliche“ weitere Artikel heraus, die …

Wie Sie der Ansichtskarte entnehmen können, erstreckt sich diese freiheitliche Liebe auch auf Soldaten der massenmordenden und massenverbrecherischen Totaldiktatur des nationalistischen deutsches Reiches, wollen von ihnen auch diese dem Vergessen entrissen werden, die totale Niederlage der Wehrmacht geschmälert werden dadurch, daß wenigstens einzelne Soldaten der Wehrmacht „unbesiegt“ -, wie eben dieser Jagdflieger, der durch einen Unfall … Geradeso, als wollten sie der seinerzeitigen Propaganda von der „unbesiegbaren deutschen Wehrmacht“ beistehen, ihr heute bestätigen, nicht gelogen zu haben … Es bleibt aber nicht beim Schreiben, es wird auch recht ordentlich viel Geld ausgegeben, zum Beispiel für Walter Nowotny … Wie sehr diese glücklicherweise besiegte und untergegangene männliche Soldatengesinnungswelt den freiheitlichen Zugang zu heutigen Themen noch bestimmen, dafür gibt auch eine Brigitte Kashofer ein Beispiel …

Es könnte noch sehr viel angeführt werden. Es soll dabei belassen werden …

Außer, eines noch … Es könnte von jenen, die diese Literatur nicht kennen, gesagt werden, vielleicht ist es einfach großartige Literatur, die von Freiheitlichen zur Wiederlesung empfohlen wird … Eine Leseprobe  von einem freiheitlich wiedergelesenen Hermann Löns wird diese Annahme kaum bestätigen können. Es ist ein Auszug aus dem „Wehrwolf“:

Und ich will doch sehen, ob noch Recht und Gerechtigkeit im Lande ist,
und ob wir in einem christlichen Staate leben oder unter Türken und Heiden!«

»Wulfsbauer,« sagte der Engenser, »wir können jetzt die Ohren steifhalten,
wir gemeinen Bauern. Bei uns haben wir das schon abgemacht: Tatern und
anderes fremdes Volk, das sich bei uns sehen läßt, das wird ohne weiteres
mit der Peitsche begrüßt, denn die Bande zeigt den Räubern, denn was
anderes sind doch diese Kriegsknechte nicht, bloß den Weg, wo es was zu
holen gibt. In Ehlershausen haben sie vorige Woche zwei von diesen
Kerlen, die ein Pferd von der Weide geholt hatten, in aller Heimlichkeit
aufgehängt und beigerodet. Und das ist ganz recht so: denn erstens sind es
keine richtigen Menschen, und außerdem, warum bleiben sie nicht, wo sie
hingehören?«

Er hob seinen Stock hoch und zeigte die Kerben daran. »Seht her! ich habe
einhundertundsiebzehn Kerben hier eingeschnitten, zweiunddreißig auf der
einen und die übrigen auf der anderen Seite. Die fünfundachtzig Kerben
bedeuten, daß ich mitgeholfen habe, fünfundachtzig Landstreicher,
Gaudiebe, Tatern und Marodebrüder und einen verräterischen Hund
dahinzubringen, wo sie von Gottes und Rechtes wegen hingehören, unter
die Erde nämlich, daß die Würmer sie fressen, wenn sie sich davor nicht
ekeln. Die zweiunddreißig Kerben aber, meine Freunde, die bedeuten, daß
ich zweiunddreißig Menschen von dieser Art mit meiner eigenen Hand
beiseite gebracht habe.«

Die Marodebrüder und Parteigänger zogen immer noch im Lande um; aber
ihre gute Zeit war vorbei. Wo sie sich blicken ließen, lief das Volk
zusammen und schlug sie tot, und die Tatern und was sonst ohne Haus und
Herd war, desgleichen.

Das half ihnen auf die Dauer aber doch nichts; die fremden Herren nahmen
ihnen mit Gewalt und List ein Recht nach dem andern, und schließlich
wurden sie alle zinspflichtige Lehnsmänner bis auf den Wulfsbauern;

„Tatern“ sind, wie sie heute noch von Freiheitlichen bezeichnet werden: „Zigeuner“ … Für Freiheitliche scheint die Wirklichkeit heute die Literatur zu sein, die sie lesen …

PS Quellen der Zitate auf der Ansichtskarte:

Lexikon nationalsozialistischer Dichter

Rezitationsabend zum 10. Oktober, der heuer auf den ……… fälllt

Gefangen, auch im Erinnern

Zur Zeit, Ausgabe 39/2012, 28. September-4. Oktober 2012

Freiheitliche in Paraguay: Fern vom Heim ist das Deutsche auch bedroht – Durch Indianer, die mitnaschen wollen

III. Präsident NR Dr. Martin Graf betätigte wieder die Kurbel des altdeutschen Leierkastens, um erneut ins Gerede zu kommen, diesmal mit einer Solidaritätsbekundung … Über diesen grafschen Knicks wurde bereits eine Bemerkung gemacht, so daß auf die aktuelle Affäre nicht weiter mehr eingangen zu werden braucht, denn die freiheitlichen Reisen nach Paraguay rufen weitere Aspekte in Erinnerung, auch von heiterer Art …

Andreas Mölzer war auch mal mit in Paraguay, und das erlaubt einen Schwenk zur freiheitlichen ZZ, die in der aktuellen Ausgabe 38/2012 zur Wiederlesung den Schriftsteller August Kraft empfiehlt, der nicht nur über Richard Wagner schrieb, sondern auch bekannt ist als Unterstützer -, des Reiches Namen muß wohl nicht ausgeschrieben werden … Freiheitliche scheinen nicht nur in literarischen, musikalischen und künstlerischen Belangen ihre Schritte auf vertrauten Boden setzen zu müssen, sondern auch wenn sie Österreich oder, wie es Freiheitliche meinen, den deutschen Kulturraum verlassen, um beispielsweise nach Paraguay zu reisen …

Kaum sind Freiheitliche in Paraguay suchen sie augenblicklich die vertraute Scholle oder flüchten sich sofort auf eine vertraute Scholle. In Paraguay haben sie diese in der Kolonie Fernheim zu ihrem Glück und ihrer Sicherheit auch gleich gefunden, wie auf der Ansichtskarte die Bilder und Texte … Auch geographisch verläßt die Freiheitlichen nie ihre Treffsicherheit, über die vor kurzem geschrieben wurde, ein Auszug aus dem Lexikon der Mennoniten auf der Ansichtskarte gibt Auskunft über diese Treffsicherheit …

Es wurde weiter oben Heiteres angekündigt, und das leistet die grafsche Unzensuriert mit ihrem Bericht über diese freiheitliche Reise – die lustigsten Stellen aus diesem:

Die drei Mennoniten-Kolonien liegen im 17. Bundesstaat von Paraguay, Boqueron. In der gepflegten Hauptstadt Filadelfia ist der Österreich-Bezug allgegenwärtig. Bürgermeister Berthold Doerksen erzählt der Delegation, dass er sich Videobänder mit ZDF-Sendungen schicken lässt. Seine Lieblingssendung sei der Musikantenstadl mit Karl Moik. Martin Graf klärt auf, dass dieser nun von einem Wiener, Andy Borg, moderiert wird. Blasmusik sei hier sehr beliebt, es gebe auch eine eigene Blasmusik-Kapelle, die eine Tracht aus Deutschland trägt. Eine Volkstanzgruppe gibt es nicht, dies lasse sich mit dem strengen Glauben der Mennoniten nur schwer vereinbaren. Augenzwinkernd gibt Doerksen aber zu, dass sich die Regeln in der Vergangenheit gelockert haben.

Indianer wollen am System mitnaschen. Gouverneur Walter Stöckl, dessen Vorfahren aus Tirol stammen, schildert, dass immer mehr Indianer in die Gegend ziehen. Waren die Mennoniten früher praktisch unter sich, so hat sich die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber. Die meisten Indianer würden nicht gerne arbeiten, bei der Allgemeinheit aber mitnaschen wollen. Des sozialen Friedens Willen habe man ihnen gratis Land zur Verfügung gestellt, sie versucht, in den Arbeitsprozess und in der Gesellschaft zu integrieren. Keiner weiß, wie lange das noch funktioniert. Der eine oder andere denkt da bereits schon wieder ans Auswandern. Aber wohin? Die weißen Flecken auf der Welt werden immer weniger, wohl auch die Bereitschaft, irgendwo wieder ganz von vorne zu beginnen.

Was die Medien betrifft, so haben sich die Mennoniten mit den neuen Zuwanderern bereits arrangiert. In der genossenschaftseigenen Radiostation ZP30 (Stimme des paraguayischen Chacos) gibt es Nachrichten auf deutscher Sprache nur noch zu 24 Prozent. Die restlichen  Prozent teilen sich auf andere in dieser Region gesprochenen Sprachen wie Spanisch, Guarani usw. auf. Radio-Direktor Helmut Giesbrecht und Programmchefin Dorothea Eid erzählen, dass es den Sender bereits seit 35 Jahren gibt und sie mit einem Budget von umgerechnet 380.000 Dollar pro Jahr auskommen müssen. Der Anteil der religiösen Sendungen beträgt 34 Prozent des 24-Stunden-Programmes. Dass die Österreich-Delegation nach Filadelfia gefahren ist, um sich das Leben der Mennoniten anzuschauen, durfte in den deutschsprachigen Nachrichten natürlich nicht fehlen. Nicht nur das: Reporterin Gatti Harder führte mit Graf und Mölzer ein Live-Interview.

Inhaltlich ist der Bericht nicht heiter, aber erhellend, macht verständlich, weshalb Feiheitliche in Österreich derart, um es zurückhaltend auszudrücken, gegen Menschen, die nach Österreich einwandern, massiv agitieren, weil sie wissen, wie sie selbst als Zuwanderer und Zuwanderinnen wären, oder, weil sie Rechte nur sich selbst zugestehen können, weltweit … Freiheitliche fühlen sich scheinbar wohl auf der ihr vertrauten Scholle beispielsweise in Paraguay, aber vor lautet deutschen Lauten und Blasmusik haben sie bis heute nicht vernommen, wie viele Rechte den Einwanderinnen und Einwandern in Paraguay zugestanden und eingeräumt wurden,

Das Parlament von Paraguay hatte im Juli 1921 das Gesetz Nr. 514 verabschiedet, das den mennonitischen Siedlern ganz außergewöhnliche Rechte gewährte: Sie mussten keinen Eid auf die Verfassung leisten, sie wurden nicht zum Militärdienst herangezogen, sie durften ohne Einschränkungen Deutsch als Schulsprache verwenden, sie konnten ihre eigene Verwaltung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Rentenversicherung einrichten, sie erhielten zehn Jahre Steuerfreiheit usw.

die sich nun beklagen, daß es „nur noch zu 24 Prozent in deutscher Sprache …“, daß „immer mehr Indianer in die Gegend …“, daß „die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber“ … Ach, nie endet die Gefährdung der eigenen Kultur, geliefert durch das Zweite Deutsche Fernsehen und präsentiert durch Karl Moik, der lange schon Andy Borg heißt, ihr Herabsinken, das Schreckgespenst des „weißen Indianers“ kehrt zurück wie ehemals, die Erde selbst sogar versinkt in politischer Korrektheit: „immer weniger „weiße“ …

Wie viele Wiener und Wienerinnen stehen Kärntnerinnen und Kärntnern eigentlich gegenüber? Ein Glück, daß sie alle die deutsche Sprache sprechen, denn sonst würde es auch in Wien nur noch 24 oder gar weniger … und die restlichen Prozente verteilten sich auf Sprachen wie Kärntnerisch, Drautalerisch, Gurkerisch …

Wie halten es Martin Graf und Andreas Mölzer mit einem ordentlichen Steuergeldumgang?

Andreas Mölzer wird, wieder einmal, von einem österreichischen Medium zum anderen weitergereicht, um über die „dritten Republik“, von der Freiheitliche einst träumten, Auskunft zu geben, über eine „dritte Republik“, die unterging, ehe sie überhaupt erstehen konnte -, einen teuren Schwank von einer „dritten Republik“ gaben in Kärnten die Freiheitlichen …

Aktuell von der „Kleinen Zeitung“ an den „runden Tisch“ des „Österreichischen Fernsehen“– warum? Weil Andreas Mölzer etwas zu sagen hat? Weil ein Freiheitlicher einmal von Freiheitlichen verlange, alles müsse auf den Tisch? Andreas Mölzer spricht gerne von Aufdeckung und Transparenz, wie hier schon vor längerer Zeit geschrieben wurde, aber aufgrund der aktuellen Herumreichung des Andreas Mölzer ist wieder einmal die Frage zu stellen, wie es denn Andreas Mölzer selbst mit dem ordentlichen Umgang mit Steuergeld halte, im allgemeinen und im besonderen?

Diese Frage betrifft im besonderen aber nicht nur die ZZ der Freiheitlichen, wie in Neger – Deutscher Charakter Österreichs – Grafland bereits geschrieben wurde, sondern auch Unzensuriert von Martin Graf, III. Präsident NR …

NS Der letzten Lacher in diesem Schwank ist Uwe Scheuch zu verdanken, der gestern einen Fotografen aus der Pressekonferenz warf mit der grandiosesten logischen Erklärung, seit es logische Erklärungen gibt – er, Scheuch, komme ja auch nicht zu ihm, dem Fotografen, nach Hause … Die Pressekonferenz fand aber nicht auf dem scheuchischen Bauernhof statt, sondern in Räumlichkeiten des Kärntner Landhauses …

Brigitte Kashofer und Norbert Hofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Es gibt, wieder, wurde nebenher mitbekommen, Aufregungen um Aussagen von Brigitte Kashofer, freiheitliche Mandatarin in Amstetten … Es geht dabei, die Berichte darüber wurden lediglich überflogen, um Familie und Kinder und wer die Familien zerstöre -, es ist allzu bekannt, um für derartige Aussagen noch Interesse aufbringen zu können … Jedoch war das Kashofersche Anlaß dafür, nachzuschauen, wie es um das Hofersche bestellt ist, denn auch beim Hoferschen geht es um Familie, Kinder …

Brigitte Kashofer schreibt im Block „FPÖ Amstetten … auf dem rechten Weg“ etwa über einen „menschenwürdigen Umgang“ … Es gibt die Ansicht, zu einem menschenwürdigen Umgang gehöre es auch, Daten und Fakten seriös zu verwenden -, Freiheitliche dürften dazu eine recht entgegengesetzte Ansicht … Es können menschgemäß Fehler passieren, jedoch sind die meisten Menschen dazu bereit, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, diese zu korrigieren -, Freiheitliche anscheinend nicht, denn für Freiheitliche scheinen Falschheit und Politik, richtiger, Falschheit und Parteipolitik Synonyme zu sein …

Anders kann es kaum erklärt werden, daß zehn Monate nach dem Hinweis sowohl an Norbert Hofer als auch an Thomas Tayenthal, wie in der Collage gelesen werden kann, immer noch die höchst dubiosen Zahlen zu „vaterlosen Familien“ auf TrennungsopferAt abrufbar sind … Möglicherweise wird von den Freiheitlichen gedacht, weshalb sollten diese höchst zweifelhaften Zahlen von der Website genommen werden, wenn, wie noch einmal in der Collage gelesen werden kann, bereits die Vorstellung von Trennungsopfer als eine unabhängige Initiative nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht …

Es mag nicht wiederholt werden, was zu diesen Zahlen bereits geschrieben wurde -, Sie sind eingeladen, es nachzulesen. Aber nicht nur zu diesen Zahlen von äußerst zweifelhafter Herkunft, sondern auch ein wenig über freiheitliche Gesinnung im pädagogischen Bereich …

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios, um nicht zu schreiben, anrüchig

Ing. Norbert Hofer – „ernsthafter Kandidat für ein Ministeramt“

Woher Freiheitliche ihre „Daten und Fakten“ beziehen

„Schnupperhaft für Jugendliche – Christian Höbart

„Tetschn“ – Uwe Scheuch

Norbert Hofer – „das freundliche Gesicht der FPÖ“

Ach ja, Brigitte Kashofer …

„Gender Mainstreaming ist die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs mit effektiveren Waffen“

Ach ja, auch noch, Gruppenbild Norbert Hofer und Brigitte Kashofer mit den „Vätern ohne Rechte“

Und zum Schluß, es scheint Freiheitlichen eine geliebte Konstruktion zu sein, so zu tun, als hätten sie mit gewissen Plattformen nichts zu tun, also nicht nur die oben angesprochene Initiative, sondern beispielsweise auch UnzensuriertAt

„Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

In der ZZ der Freiheitlichen habe vor drei Wochen, schreibt in der aktuellen Ausgabe 24/2012 Alexander Höferl in Verteidigung seines III. Präsidenten NR, Dr. Martin Graf etwas zu Berufspolitikern geschrieben, das aber hier nicht von Belang ist, ebenso wenig die in dieser Ausgabe wiederholte Verteidigungsschreibe für Martin Graf von Andreas Mölzer, die er, wie hier bereits berichtet, auch aus seinem Block heraus …

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was die ZZ der Freiheitlichen, was Freiheitliche verkaufen wollen -, an wen und wen als was? Die Wählerinnen und Wählern in diesem Land -, diese jedoch sind mehr als gut damit beraten, freiheitliche Produkte nicht gegen ihre Wahlstimmen zu tauschen, denn für ihre Stimmen bekommen sie von Freiheitlichen nichts, wie auch das heutige Beispiel zu klar aufzeigt … Diesmal ein Artikel, mit dessen Wertung die Schwierigkeit bereits beginnt -, dieser ist kein freiheitliches Produkt der Wahrheit, aber im Grunde auch nicht der Lüge, der Luft kann ebenfalls nicht geschrieben werden, weil Luft lebensnotwendig ist, auch des Nichts kann nicht geschrieben werden, wird die enorme philosophische Bedeutung des Nichts berücksichtigt … Es ist am einfachsten, zu schreiben, dieser Artikel im „Feuilleton“ des freiheitliches Magazins ZZ entzieht sich jedweder Kritik und Bewertung, wie Freiheitliche sich jedweder Wählbarkeit selbst entziehen … Und daher einfach bloß hinschreiben, was die ZZ schreibt, übrigens ohne Nennung eines Autors oder einer Autorin:

[D]ie poetischen und philosophischen Werke Wagners, die keine einzige antisemitische Zeile enthalten (!)[.]

Der Anlaß, der dazu führte, diese Behauptung in der ZZ zu schreiben, will nicht besprochen werden, weil kein Interesse daran besteht, sich an einer Diskussion zu beteiligen, ob ein bestimmter Komponist aufgeführt oder nicht aufgeführt werden sollte …

Zu dieser Behauptung will hier ebenfalls nichts geschrieben werden, das erst selbst formuliert werden müßte -, in der Collage sind ein paar erste Informationen als Berichtigung dieser Behauptung angeführt, und wer mehr über den Antisemitismus von Richard Wagner erfahren möchte, möchte die reichhaltige Literatur dazu selbst … Es will auch nicht darauf eingegangen werden, daß ein paar Seiten davor in dieser Ausgabe (aber mit Autorennamen) die ZZ sehr genau weiß, wer antisemitisch …

NS Das Zitat in der Überschrift ist eine Tagebucheintragung von Cosima Wagner, mit der sie berichtet, was ihr Mann Richard Wagner „im heftigen Scherz“

NNS Die Büste von Richard Wagner in der Collage ist eine von Arno Breker, von einem Künstler der für Walter Marinovic, einem Gast im Parlament von Dr. Martin Graf, ein Vorbild für …

NNNS Übrigens wird in dieser Ausgabe auch darüber freudig berichtet, daß Michael Jeannée in Andreas Mölzer das „bei Freund und Feind unumstrittene intellektuelle Aushängeschild der Blauen“ erkannt hat, in Zusammenhang, sonst wäre es keiner Erwähnung …, mit der mölzerschen Verteidigungsschreibe für Dr. Martin Graf, die von der Presse veröffentlicht wurde …

Freiheitliche Comics sind das Konzentrat ihrer wiedergelesenen Bücher

Daran mußte gedacht werden bei der aktuellen und wieder einmal Aufregung um einen freiheitlichen Comic

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen wird Hans Dominik vorgestellt … Wie in der Collage gelesen werden kann, paßt auch dieser Schriftsteller zum Comic, der aber hier nicht gezeigt werden will, stattdessen ein paar Sätze zu Hans Dominik …

Aus den Wiederlesungen der freiheitlichen ZZ erhellt sich die Gegenwart der Freiheitlichen, wird es verstehbar, woher ihre Handlungen, ihre Äußerungen, ihre Comics kommen, oder schlechter, wohin Freiheitliche zurückkehren, oder noch schlechter, von wo Freiheitliche nie weggegangen sind …

Es ist aber aus diesem Gesinnungsmagazin nicht allein die ZZ mit derartigen Empfehlungen zur Wiederlesung, auch etwa Grafens Unzensuriert

Über die freiheitlichen Empfehlungen zur Wiederlesung, zur Wiederbelebung wurde hier schon mehr als genug geschrieben, deshalb nun lediglich ein Hinweis auf die letzten …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen

Martin Graf – Herausgeber und Verkäufer eines Buches für den Ares-Verlag

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das Deutsche Reich und Adolf Hitler

Wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger? Von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008

Zuerst, um überhaupt das noch lesen zu können, sind Sie eingeladen, auch einmal genauso kräftig, um das überhaupt das noch schreiben zu können, zu lachen, nämlich darüber, daß der keine Rechtsanwaltsprüfunghabende Martin Graf vor vier Jahren im Juni in einem offenen Brief schreibt:

Ein Witz: Was sind die Leistungen des Günter Koch, der einen zweifelhaften Professorentitel führt und nicht einmal ein Doktorat geschafft hat; der kein Universitätsstudium abgeschlossen hat, aber ein […]

Und nun zum Eigentlichen, also zur Frage, wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger, die er aktuell so beschwört und sich selbst damit bewirbt als einer, der Kompetenz hätte für Zukunftsgestaltung …

Die Zukunft von Michael Spindelegger reicht von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008, oder von Anfang Oktober 2008 bis 28. Oktober 2008, denn Anfang Oktober 2008 muß das „lange Gespräch“ zwischen Michael Spindelegger und Martin Graf erfolgt sein, über das die Kronenzeitung um den 8. Oktober 2008 herum berichtete, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann …

Michael Spindelegger preschte also vor mit seinem Einsatz für eine Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR, was er dabei nicht sah, war weder die Zukunft noch die unmittelbare Vergangenheit … Wie in der Collage gelesen werden kann, gab es unmittelbar vor diesem Oktober 2008 Kritik an Dr. Martin Graf wegen seiner seibersdorferschen Tätigkeit, und es darf angenommen, daß diese auch Michael Spindelegger zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war, jedoch die Bedeutung für die Zukunft sich Michael Spindelegger daraus nicht erschloß …

Wie in der Collage zu lesen ist, dauerte es gerade einmal vier Monate, daß die Staatsanwaltschaft die Auslieferung von Dr. Martin Graf, nun mit christschwarzer Hauptverantwortung bereits III. Präsident NR, verlangte …

Und heute, am 14. Juni 2012, ist in der Umsonstzeitung „Österreich“ zu lesen, in den nächsten Wochen könnte Martin Graf eine Anklage drohen: „Verdacht auf Untreue. Strafandrohung bis zu 10 Jahre Haft“ …

Parteipolitisch mag es durchaus eine nicht unkluge Taktik sein, nun auf diese mögliche Anklage zu warten, vor den freiheitlichen Wählern, vor den potentiellen freiheitlichen Wählerinnen einen Kotau zu machen, in der Hoffnung, dann werde Martin Graf wohl endlich selbst zurücktreten müssen -, damit auch schon eine Nationalratswahltrumpfkarte … Politik ist das aber keine, und all die Kotaus belohnten bisher weder die christschwarze noch die sozialdemokratische Partei, sondern … Und diese Nichtpolitik der christschwarzen Partei und der sozialdemokratischen Partei hat keine Wahlzukunft, denn es entwickeln sich wählbare Alternativen, es bleibt nicht mehr bei der einzigen Möglichkeit, eine Proteststimme abzgeben zu können, die stets den Freiheitlichen, die ja nie eine Alternative waren und sind, zugute und den Menschen in Österreich schlecht …

„Zukunft aus Tradition“ ist der spindeleggersche Werbespruch, aber wer aus der Vergangenheit, aus der Tradition die falschen Schlüsse zieht, gestaltet keine Zukunft, nicht einmal Vergangenheit, sondern latscht einfach weiter in den Furchen, werden die Füße durch immer mehr auf den Stiefeln klebenden Gatsch schwerer und schwerer, bis schließlich die Füße gänzlich versagen und der Stillstand eintritt, tief im Gatsch steckend hilflos mit den Händen rudernd die nassen Erdklumpen verzweifelt aus den Augen wischend … Dafür ist Dr. Martin Graf ein gutes Beispiel, wie weit mit der spindeleggerschen Zukunft gekommen werden kann, bis zum 28. Oktober 2008 -, an diesem Tag wurde Martin Graf zum III. Präsidenten NR gewählt, hauptverantwortlich für diese Wahl waren die christschwarzen Abgeordneten, nach engagierter Vorarbeit von Dr. Michael Spindelegger …

Wenn Dr. Michael Spindelegger bei Dr. Martin Graf weder die Vergangenheit einschätzen konnte, um sich vorstellen zu können, was mit einem Dr. Martin Graf die Zukunft sein wird, wie wird es mit einem Dr. Michael Spindelegger erst sein, wenn es tatsächlich um Zukunft geht …

PS Der Antrag auf Abwahlmöglichkeit von Nationalratspräsidenten und Nationalratspräsidentinnen wurde heute im Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt … Karlheinz Kopf sagt heute, er würde Martin Graf nicht mehr wählen -, immerhin, aber seine Kompetenz in bezug auf die Zukunft ist wie die seines Führers … Das Verhalten der sozialdemokratischen Partei wie schon bei der Wahl am 28. Oktober 2008 ein lavierendes, oder positiv bemüht ausgedrückt, sozialdemokratische Abgeordnete wählten Dr. Martin Graf nicht in christschwarzer Stärke zum III. Präsidenten NR …

PPS Von Günter Koch gibt es eine Richtigstellung zu dem eingangs erwähnten offenen Brief von Dr. Martin Graf, die hier mit einem Klick aufgerufen werden kann.

„Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“ sind also jene, die Freiheitliche kritisieren

Das wäre nicht weiter erwähnenswert, aber Manfred Wiesinger, ein Freund hoher freiheitlicher Funktionäre und Funktionärinnen, setzt in seinem Kommentar Freiheitliche mit Österreich gleich -, diese Gleichsetzung erlebte seine Hochblüte während der blauchristschwarzen Regierung, das war das einzige Hoch, jedoch nicht die einzige Blüte dieser blau-blaßblauchristschwarzen Regierung …

Jene also, die Freiheitliche aus berechtigten und von Freiheitlichen selbst hauptverantwortlich verursachten Gründen kritisieren, sind „Muselzecken ohne Daseinsberechtigung“, und das sind die Meinungen von Menschen, die mehr Demokratie wollen, eine direkte Demokratie

Muselzecken“ hat Manfred Wiesinger, der Freund hoher freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen eingebracht und „ohne Daseinsberechtigung“ ist von der Blutigen Maria, die nicht unbekannt ist, über die auch hier schon geschrieben wurde, auch in Zusammenhang mit Grafens „Unzensuriert“ … und der Sos Österreich, die zur Verteidigung des III. Präsidenten NR den gesamten mölzerischen Artikel in der Presse abbildet und dabei vielleicht dankbar die Hymne sang: Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Verkommen aber ist, und das ist gewiß, in diesem nationalistischen Lager die Auffassung von Demokratie, mehr noch, diese seine Auffassung ist bedrohlich bis hin zu lebensbedrohlich …

Wäre Graf ein ÖVP-Politiker … Aber Martin Graf ist ÖVP-III.-Präsident NR

Karlheinz Kopf sagt, wäre Dr. Martin Graf ein ÖVP-Funktionär, würde er ihm den Rücktritt nahelegen … Karlheinz Kopf hätte als christschwarzer Funktionär, dessen Partei „Verantwortung“ plakatieren läßt, sagen müssen, Dr. Martin Graf ist ein ÖVP-III.-NR.Präsident NR und daher verlange er, Karheinz Kopf, von Martin Graf den Rücktritt

Den Rücktritt also von einem der höchsten Amtsinhaber in diesem Staat, der – seit er hauptsächlich von den Christschwarzen zum III. Präsidenten NR gemacht wurde – seit dem 28. Oktober 2008 eine permanente Affäre …

Den Rücktritt von einem der höchsten Amtsinhaber in diesem Staat, der seit dem 22. Mai 2012 nicht mehr aus den Schlagzeilen kommt, also seit knapp drei Wochen seine politische Arbeitszeit dafür verwenden muß, sich zu verteidigen, und nicht dafür, wofür er gewählt wurde, und mit ihm müssen seit knapp drei Wochen auch Funktionäre und Funktionärinnen von allen Parteien ihre Arbeitszeit wieder einmal für die permanente Affäre Martin Graf vergeuden, statt für die eigentlichen Aufgaben, für die sie gewählt sind … Es muß also wieder für die permanente Affäre Martin Graf Steuergeld verbrannt werden, denn diese vergeudete Arbeitszeit wird durch Steuergeld …

Seit knapp drei Wochen kommt Dr. Martin Graf nicht aus den Schlagzeilen heraus, wird breit der Rücktritt von ihm gefordert, und es wäre zu schön, wenn nun endlich das widerlegt wird, was vor über zwei Jahren geschrieben wurde:

In Österreich wird wieder etwas vergessen – den Rücktritt von Dr. Martin Graf zu fordern

Es jetzt dermaßen widerlegt wird, so daß dieser Text im November 2012, drei Jahre nach seiner Abfassung, nicht mehr unverändert wiederholt werden kann, sondern jetzt im Juni 2012 gesagt werden kann, dieser ist nun endgültig widerlegt …

NS Denn so sicher wie das Amen im Gebet würde Martin Graf bei einem Nichtrücktritt bald wieder für Schlagzeilen sorgen, bald wieder für Vergeudung von politischer und medialer wichtiger Arbeitszeit …