Um diesem 8. Mai ’20 wurde auch über eine aktuelle Studie berichtet. Genauer. Am 9. Mai ’20 ist eine Presseaussendung von dem Nachrichtenmagazin „Profil“ zu lesen: „Schüler haben eklatante Wissenslücken zur NS-Zeit“ – 81 Prozent können ‚Antisemitismus‘ nicht definieren“ …
Vielleicht, dabei an die gegenwärtigen sogenannten Hohen und Höchsten Maß genommen …
Wien (OTS) – Das Nachrichtenmagazin berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über eine repräsentative Studie unter … zu deren Wissensstand über … Die Untersuchung offenbart eklatante Bildungslücken: … Prozent der schriftlich – und ohne Zeitlimit – befragten Schüler … entweder gar keine oder nur eine falsche Definition der Begriffe „Antiziganismus“, „Wiederaufbau“ nennen. Eine von vielen Antworten: „Gehört, aber keinen Plan.“
Von dem Nachrichtenmagazin zur Studie befragt, verwiesen Schülerinnen und Schüler auf die umfassenden pädagogischen Bemühungen, etwa das Porajmos-Bildungsinstitut. Angesichts der dramatischen Ergebnisse kündigten Schüler aber an, sich dafür zu engagieren und einzusetzen, „dass für die Befragten dieser Studie sowohl in der Ausbildung als auch in der Fortbildung die Auseinandersetzung intensiviert werden muss“.
Das werden so knappe Geschichten sein, die im Kleinwalsertal vielleicht noch lange erzählt werden, nicht im ganzen Kleinwalsertal, aber in der einen mittelberglerischen Familie, weil der Vater, der das erlebte, es seinen Kindern …
Als einmal, Corona I ging eben zu Ende, der Bundeskanzler kam, und er dem Vater die Hand reichen wollte.
Das wird der Mann erzählen, seinem Kind oder seinen Kindern, falls er ein Kind oder Kinder hat, vielleicht seinen Neffen und Nichten, falls er ein Onkel ist.
Er sei hinter dem Bundeskanzler gestanden. Plötzlich habe sich der Bundeskanzler umgedreht, habe ihn erblickt, den Vater und Onkel, und sofort habe er, der Bundeskanzler, seinen Arm angewinkelt und nach vorne schnellen lassen, wie es eben üblich sei, um einem Menschen zum Handgeben die Hand zu reichen, er aber, der Vater oder der Onkel, habe die ausgestreckte Hand des Bundeskanzlers nicht zum Handschlag ergriffen, sondern er, der Onkel oder der Vater, habe sich sofort abgewendet und sich vom Bundeskanzler wegbegeben, dieser, der Bundeskanzler, sei ihm, dem Vater oder dem Onkel, mit weiter angewinkelt gestrecktem Arm zum Händeschütteln bereiter Hand …
Was den Vater oder den Onkel dazu bewegen könnte, diese klitzekleine Geschichte immer wieder zu erzählen, seinem Kind und seinen Kindern, die diese nur einmal hören wollen, immer wieder seinen Neffen und Nichten, seinen Enkelkindern oder seinen Großnichten oder Großneffen, die bis zu deren Schuleintritt von dieser nicht genug …
Vielleicht mit einem gewissen Stolz, seine Hand nicht dem Bundeskanzler gereicht zu haben, nicht mehr auf diese Weise gerührt gewesen zu sein, wie einst ein Greißler stolz gerührt war, daß ihm die Hand reichte der Doktor …
Zu einem Lied wird es die mittelberglerische Geschichte nicht bringen. Dabei hätte diese es durchaus verdient. Ein Lied mit dem Titel etwa: Gereicht nicht die Hand …
So ein Lied könnte etwas Tröstliches haben, daß seit den Tagen des Doktors sich doch etwas geändert hätte, in Österreich … Auch wenn gewußt wird, daß das Tröstende nicht wahr ist.
Dabei hatte er für diesen Test doch rund fünf Monate Zeit. Dennoch lieferte er einen negativ zu beurteilenden Test ab. Ein Ergebnis, das zu keinem weiteren Aufstieg berechtigt, im Grunde, das Verbleiben bereits äußerst fragwürdig … vielleicht darf er noch zu einem weiteren Coronatest antreten, der den ersten in den Sand gesetzten vergessen lassen könnte, sofern dieser tatsächlich je noch positiv ausfallen könnte …
Seit dem 29. Jänner ’20 gibt es ein Ministerium für Kunst und Kultur. Was es nicht gibt, ist ein Minister für Kunst und Kultur. Auch wenn es diesen geben sollte, den Minister, der für Kunst, Kultur, für den öffentlichen Dienst und für den Sport zuständig, verantwortlich ist. Es ist nicht unüblich, dass in einem Ministerium mehrere sogenannte Geschäftsbereiche zusammengefaßt sind, es einen Minister, eine Ministerin in der Verantwortung für mehrere sogenannte Geschäftsbereiche gibt.
Unüblich an der Einteilung der Ministerien seit dem Jänner ’20 ist allerdings, dass einem Minister, den es nicht gibt, aber für Kunst und Kultur dem Gesetze nach geben sollte, eine Staatssekretärin aus der eigenen Partei beigestellt ist, während beispielsweise, wie es in Österreich seit Jahrzehnten wohl gängige Praxis, der Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ein Staatssekretär von der zweiten Regierungspartei beigestellt ist.
Für den Coronatest wurden die Tweets des Werner Kogler herangezogen, und zwar vom 5. Jänner ’20 bis zum 13. Mai ’20. Alle seine Tweets wurden in den Collagen abgelegt. Und allein seine Tweets aus über vier Monaten bescheinigen nur eines, einen negativen Test vorgelegt zu haben.
Sie finden in diesen Tweets vielerlei. Vor allem Sport. Sport, Sport, Sport und noch mehr Sport. Das läßt die Vermutung aufkommen, Werner Kogler liest „Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport“ von rechts nach links:
Allenthalben fällt die Bezeichnung „Sportminister“ in den Tweets, Kultur- oder Kunstminister hingegen nicht …
Kunst kommt vor. Im weitesten Sinne. Etwa am 17. Jänner ’20, als der Tod von einem Künstler zu beklagen war. Werner Kogler steht hier nicht an, in einem Tweet sein Bedauern darüber …
Am 17. März ’20 ein Tweet, der den Eindruck erwecken könnte, diesen schreibt ein Minister für Kunst und Kultur; es tatsächlich aber schreibt ein Verkünder. Verkündet werden Maßnahmen für Kunst und Kultur, also das Planen von Maßnahmen …
Und ganz Sportminister, am 30. März ’20: „Keine einfache Zeit für Kinos und Kinofans. Wie ihr euer Lieblingskino trotzdem unterstützen könnt, erfährt ihr hier.“ Ein Retweet von ihm. Retweets dürften überhaupt seine Lieblinge sein.
Am 16. April ’20 ein Retweet der Ankündigung der für den 17. April angesetzten Pressekonferenz mit der Staatssekretärin aus der eigenen Partei. Und am 17. April ’20 ein Retweet, daß die Pressekonferenz stattgefunden hat, von der am 12. Mai ’20 die Staatssekretärin im Ö-1-Morgenjournal sagt: „
Renner: So viele Fragen. Ich fange einmal bei den Museen an. Vor ungefähr haben Sie deren Öffnung mit 15. Mai verkündet. Die Verordnung dazu hat fast einen Monat gebraucht. Wäre ein bisschen mehr Eile im Sinne der Planungssicherheit nicht angebracht gewesen.
Lunacek: Herr Renner, lassen Sie mich zuerst einmal sagen, dass es mir hier wirklich darum geht, Schritt für Schritt das Kulturleben wieder soweit zu bringen, daß Besucherinnen und Besucher, die Bevölkerung das wieder erleben kann, worauf ganz viele von uns oder alle wirklich dringend warten, nämlich Kultur und Kunst wieder live erleben zu können. Das analoge kulturelle Leben wieder in die Aufnahme zu bringen. Und da sind die Museen der erste Schritt. Wir haben schon vor einigen Wochen angekündigt, jetzt werden die Details erarbeitet und ab 15. Mai ist es möglich. Ich freue mich sehr, daß das wieder möglich sein wird, und ich ersuche auch ganz viele in der Bevölkerung, die Museen wieder zu besuchen, um all das, was uns jetzt abgegangen ist, tatsächlich wieder live erleben zu können. Insofern, so ist es jetzt. Ja, ab 15. Mai wird es wieder möglich sein, Museen zu besuchen. Da freue ich mich auch schon drauf.
Renner: Wissen Sie heute schon als anders als am 17. April in dieser berühmt berüchtigten Pressekonferenz, welche Bundesmuseen vielleicht doch früher als im Juli aufmachen wollen. Und gibt es mit den Häusern schon Absprachen für die geforderte Abgeltung der Mehrkosten durch die Corona-Auflagen.
Lunacek: Zuerst einmal zu den Kosten. Hier ist ganz klar, daß wir jetzt einmal die Liquidität absichern … Auch bemühen werde mit dem Finanzminister, mit dem Vizekanzler und anderen bemühen werde, für die Zeit, die vielleicht schwieriger werden wird, weil nicht so viele Touristen kommen, wie es in der Vergangenheit der Fall war, hier natürlich auch mithelfen bei der Finanzierung. Aber was die Öffnungen betrifft, da ist klar, das Untere Belvedere öffnet schon am 15. Mai, die Albertina und die Albertina Modern öffnet am 27. Mai, das Künstlerhaus am 27. Mai, Wien-Museum, Hermes-Villa am 29. Mai, Kunsthaus am 31. Mai, das Kunsthistorische Museum Ende Mai, das MAK am 1. Juni, aber auch in allen Bundesländern werden in diesen nächsten Tagen Museum eröffnet, ich erwähne die Hofburg in Innsbruck am 15. Mai …
Renner: Bevor wir jedes großes Museum im Land aufzählen, ich weiß schon, ich habe die Frage gestellt, da wird es wohl eine Internetseite geben müssen, um einen Überblick zu bekommen. Dahinter steht die Frage, wenn Kultur so wichtig ist für das gesellschaftliche Leben, wieso sagen dann nicht alle Museen, angeleitet von der Regierung, Hurra, wir machen auf, es tröpfelt vor sich hin, daß man es nicht versteht.
Lunacek: Aber Herr Renner, da gibt es sehr viel mehr Museen in Österreich, hunderte Museen, große, kleine, die alle in ihrer eigenen Verantwortung diese Schritte setzen. Die müssen dieses Dreieck von Schutz- und Gesundheitsregeln, von Freiheit und Eigenverantwortung und von Wirtschaftlichkeit und Anteil der Besucherinnen und Besucher einfach selbst abschätzen. Die Regierung kann nicht einfach hergehen und sagen, die müssen jetzt alle an einem Tag öffnen. Das würde ganz viel Proteste auslösen. Wirtschaftlich unter die Arme greifen, wir tun das schon. Diejenigen, die Förderungen von uns erhalten, da wird, wie ich schon erwähnt habe, zum Beispiel werden Jahresförderungen jetzt schon ausgezahlt. Wir tun eh, was möglich ist. Aber die Freiheit, die haben die Museen selbst, die gebe ich ihnen nicht vor. Das ist schon auch mein Zugang zur Politik, hier Eigenverantwortung und Freiheit zu ermöglichen. Auch die Kunstvermittlungsprogramme sind wieder möglich. Das heißt, Führungen sind möglich bis zu zehn Personen. Und auch Workshops. Das ist gerade auch für die Museen ein wichtiger Faktor. Mindestabstand ein Meter, mechanische Schutzvorrichtungen, da habe ich auch sehr gute Rückmeldungen von Museen.
Renner: Spricht man dieser Tage mit Kulturschaffenden oder hört ihre Reaktionen, dann kommt dieser Grundtenor. In der Corona-Krise müsse sich die Kultur ganz hinten anstellen. Verstehen Sie diesen Eindruck? Woher kommt der?
Lunacek: Ja, ich höre all das. Ich spreche mit ganz vielen. Ich kann ihnen sagen, ich arbeite ganz intensiv mit meinem Team, in der Sektion, mit dem Gesundheitsministerium. Und was die Öffnungen, die Lockerungen, die Möglichkeiten, was Aufführungen betrifft, so ist mein Plan, noch diese Woche ein Konzept vorzustellen, wie ein Stufenplan ausschauen könnte. Ich brauche noch ein paar Tage, weil es geht, wie schon erwähnt, dieses Dreieck von Schutz- und Gesundheitsregeln, Freiheit und Eigenverantwortung und Wirtschaftlichkeit. Muß so gut als möglich gewährleistet sein. Da arbeite ich daran.
Und so weiter und so fort …
Renner: Der Ärger in der Kulturszene ist riesengroß, insbesondere und gerade über Sie und die Grünen. Der Kaberettist Lukas Resetarits etwa hat Ihnen eine regelrechte Wutrede gehalten und diese in der gestrigen ZIB-2 begründet. Hören wir kurz einen Ausschnitt daraus.
Resetarits: Ich bin wütend, weil es eine Mißachtung unserer ganzen Branche ist, weil man uns so überhaupt ignoriert. Das ist eine gewisse Respektlosigkeit und das ist geradezu beleidigend. Die Verärgerung über die Grünen in der kompletten Szene, bei meinen Kolleginnen und Kollegen, rührt daher, daß …
Und so weiter und so fort.
Lunacek: Ich gebe wohl auch Fehler zu. Die Pressekonferenz damals war einfach zu früh und in dieser Form hätten wir sie so nicht stattfinden lassen sollen. Das ist keine Frage. Aber jetzt machen wir Nägel mit Köpfen.
Und so weiter und so fort.
Lunacek: Es geht hier auch um Dinge, wie Klimaschutz, der im Kulturprogramm verankert sein muss. Wir kämpfen darum jeden Tag, die Situation so zu bewältigen, dass auch die Bevölkerung sieht, dass diese grüne Handschrift da ist in dieser Regierung.
Abschließend noch eine kritische Stimme einer Künstlerin, die ihre Kritik in einem Brief an die Staatssekretärin formulierte, und nicht an den Minister für Kunst und Kultur, weil es diesen eben nicht gibt, obgleich es ihn geben sollte, aber Papier ist eben, nein, nicht geduldig, Papier saugt alles auf ….
„Allen voran ist es den Betroffenen wichtig, nicht als Bittsteller behandelt zu werden, sondern dass auf Augenhöhe mit ihnen gesprochen wird. Darüber hinaus wird ihnen in der gesamten Debatte nicht der Stellenwert gegeben, den sie als Repräsentanten und Repräsentantinnen des Kulturlandes Österreich verdienen.“
PS Wer die ersten so zu benennenden Elchtests aus den Zeiten von Corona I bestanden haben wird, nicht bestanden haben wird, das wird noch eine Zeit in Anspruch nehmen, bis deren alle Testergebnisse endgültig auf dem Tisch …
Bei einigen Testantinnen, so viel kann bereits kurz gesagt werden, sieht es ganz danach aus, daß sie den Coronatest nicht bestehen …
Die dritte Rede soll in Erinnerung an den Dreiteiler „Mutig in die neuen Zeiten“ nun dem dritten Kapitel über die Reden in Zeiten von Corona I Inhalt sein. Drei Kapitel, deren Haupttitel „Mutig in die neuen Zeiten“ …
„Gerade in Zeiten so großer Herausforderungen ist es wichtig, an unser Österreich zu glauben.“
Denn. Es reicht ein Blick in die Ergebnisse der Umfragen durch die Jahrzehnte über die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer höhere Akzeptanz Österreichs als Nation, über das absolute Bekenntnis der Zugehörigkeit, die über die absolute Anerkennung Österreichs als „Heimatland“, um sagen zu können, ein derartiger Appell ist so notwendig wie ein K…
Und. Wie es wirklich war, in den Zeiten von Corona I, wird in Jahren in Büchern zu lesen, vielleicht sogar in einer diesmal mit „So war es wirklich“ betitelten Fortsetzung … Bei dieser Rede von Alexander Van der Bellen und schon bei der Rede von seinem Büronachbarn fiel unweigerlich dieses Buch „Und keiner sang die ‚Reblaus‘. Die Wahrheit über Leopold Figl, Andreas Hofer und andere österreichische Mythen“ von Konrad Kramar und Georg Mayrhofer ein.
„Die Geschichte von der Reblaus und dem österreichischen Staatsvertrag glaubt jeder über die berühmte Karikatur von E. H. Köhler mit der Bildunterschrift ‚Und jetzt, Raab – jetzt noch d‘ Reblaus, dann sans waach!‘ zu kennen. Diese Szene kann aber so gar nicht stattgefunden haben, ‚einfach aus dem Grund, dass an dem Abend, als die österreichische Delegation in Moskau den Staatsvertrag verhandelt hat, der arme alte und damals schon gesundheitlich schwer angeschlagene Außenminister Figl um 8 Uhr ins Bett gegangen ist, weil er wie üblich seine ziemlich hohe Dosis Alkohol bereits intus hatte und schlicht und einfach nicht mehr stehen konnte‘, erzählt Kramar und legt auch gleich die Quellen seines Wissens offen: ‚Sie finden das nicht nur in den Aufzeichnungen seines Widersachers, des SPÖ-Vizekanzlers Schärf, sie finden es in vielen Biografien über Figl – versteckt, ein bisschen unterspielt, aber es ist da. Figl ist am nächsten Tag in der Früh aufgestanden und hat gefragt: War irgendwas letzte Nacht?, und hat vom Schärf brühwarm serviert bekommen, ja, es war was, wir haben den Staatsvertrag ausverhandelt.‘
Im verklärten Blick auf die Vergangenheit wird alles besser, größer und heldenhafter. Um nationale Identität zu stiften, wird nur selten auf die trockenen Fakten der Geschichtsbücher verwiesen, viel öfter wird die Realität in anekdotischer Form serviert.“
Dabei. Wie leicht es stets war und wie leicht es stets ist, den Strom abzudrehen, die Herdplatten kalt zu lassen, das Kochen von Mythensuppen einzustellen, davon erzählt auch das Buch von Konrad Kramar und Georg Mayrhofer …
„Um voreiliger Verehrung, etwa als ‚Aufdecker der Nation‘, entgegenzuwirken, geben sich Konrad Kramar und Georg Mayrhofer betont bescheiden. Den im Buch angeführten Wahrheiten haben sie keineswegs mühselig nachspüren müssen, sämtliche Quellen wären jederzeit und jedermann zugänglich, in den meisten Fällen sogar in erfolgreich publizierten Büchern nachzulesen. ‚Es will offensichtlich nur nicht wahrgenommen werden‘, so ihr Schlusswort.“
Es will offensichtlich nur nicht wahrgenommen werden …
Zwei Reden aus dem Mai ’20 sind es, die es gilt aufzubewahren.
Das ist die erste Rede aus dem Mai.
Es sind Reden, die es den kommenden Generationen leichter machen werden, die Zeiten von Corona I zu beurteilen. Alexander Van der Bellen spricht diese selbst an …
„Ich glaube daran, dass die Generationen nach uns, dies als jene Zeit sehen werden, die unsere guten Eigenschaften zum Vorschein gebracht hat.“
Vertieft in schwere Gedanken, die Augen voller Sorgen um Österreich, werden dem Bundespräsidenten die unmißverständlichen Worte „unserer guten Eigenschaften“ und dieser „arbeitsfrohe“ und „hoffnungsreiche“ Plakatruf „Mutig in die neuen Zeiten!“ in der Gasse unweit seiner Wohnung nicht aufgefallen sein, vielleicht bei einem gemeinsamen Spaziergang durch diese Gasse seinem Hund, der vielleicht gerade an diesen Liftfaßsäulen schnupperte und, wie es so ansprechend umschrieben wird, sein Geschäft … Was wohl sein Hund dazu sagte, wenn er lesen und sprechen könnte ….
„Mutig in die neuen Zeiten, Frei und gläubig sieh uns schreiten, Arbeitsfroh und hoffnungsreich.“
Es sollen die von Alexander Van der Bellen nicht mehr deklamierten Verse dieser letzten Strophe nicht vorenthalten werden, ebenso großartig, ebenso vielbeneidet von der ganzen Welt …
„Einig lass in Jubelchören, Vaterland, dir Treue schwören, Vielgeliebtes Österreich. Vielgeliebtes Österreich.“
Übrigens. Es gab einen Fernsehfilm in drei Teilen mit dem Gesamttitel „Mutig in die neuen Zeiten“. Vor etwa fünfzehn Jahren. Der erste Teil von „Mutig in die neuen Zeiten“ hat den Titel „Im Reich der Reblaus“ …
Varianten von diesem Titel wird es geben, manche werden einen kürzeren Titel wählen: „Ich, Held“ oder radikal kurz: „Ich Held“.
Vielleicht auch in der Variante: „Wir waren Vorbild“ …
„Wir waren Vorbild“ … Und auf dem Umschlag dazu groß ein Bild, wie sie tapfer aufmarschieren, damals, in den kurzen Zeiten von Corona I, mit angelegten Masken über Mund und Nase, mutig ihre Bunker mit Terrassen und Gärten verließen, ihre Sicherheit wagemutig aufgaben, um hinter Glas ihren Meldedivisionen, die im respektvollen Abstand zu ihnen Aufstellung nahmen, bekanntzugeben, was diese dem Volke …
Einer wird seiner Autobiographie allerdings nicht so betiteln können. Aber er trat auch nicht mit Maske und hinter Glas auf, er sprach nicht von einem „Wiederaufbau“, sondern gelassen und nüchtern bloß davon, es müsse der „Umschwung“ geschafft werden. Er gab auch keine Kommandos bekannt, teilte keine Kommandos aus, er diskutierte in einer Fernsehsendung an einem Tisch mit seiner Interviewerin, kein Glas schnitt den Tisch entzwei, keine Masken verbargen ihre Gesichter voreinander.
Er war aber auch nicht in Österreich Wirtschaftsminister, sondern in Deutschland.
So wäre es gewesen, wie in Österreich wäre es in Deutschland gewesen, Ehrlichkeit dem Volke …
„Umschwung“ … Selbstverständlich ist auch ein „Umschwung“, der herbeigeführt werden muß, mit Arbeit verbunden, mit Schwierigkeiten, mit Herausforderungen, und doch war es von diesem Heldenlosen nicht nur, dass er den Helden verweigerte, er stufte es auch noch herab auf einen „Umschwung, er verniedlichte, redete die schier unmenschlich zu erbringenden Leistungen auch noch klein, verniedlichte, was wirklich nach Corona I zu tun war, nämlich ein „Wiederaufbau“ …
Das war die Wahrheit in ’20. Das war die Wahrheit, die der Wirtschaftsminister in Deutschland den Menschen verheimlichte, verniedlichte mit seinem Wort von dem „Umschwung“.
In Österreich hingegen wurde dem Volke die Wahrheit zugemutet. Wie auch anders? Wurde doch in Österreich der Satz von der Wahrheit, die den Menschen zumutbar, geboren. Seitdem ist dieser Satz in Österreich allen erstes Gebot. Von den Höchsten im Staate bis zu …
Und das Volk in Österreich hätte sich auch nicht belügen lassen. Es weiß, wie ein Land aussieht, das wieder aufgebaut werden muß. Ein Land in Schutt und in Asche, ein zertrümmertes Land, am 8. Mai ’20 führten die über alle Medien verbreiteten Bilder dem Volke in Österreich das eindrücklich vor Augen …
„Was mich so sicher macht? Uns ist das schon früher gelungen. Nicht nur für uns, sondern für einander. So werden wir auch diesen Wiederaufbau hinbekommen.“
Sogleich sprachen und schrieben es ihm alle nach, in diesem Österreich der zugemuteten Wahrheit, aus allen Redaktionen, ganz gleich, wo diese eingemietet, ob in der Hofburg, ob in Krähwinkel, das Wort vom „Wiederaufbau“ wurde in das Land …
Wie sicher sich doch dieser Mann – aus dem Volke oder vom Volke gewählte? – sein konnte, es wieder hinzubekommen, was schon einmal gelungen … Was war das doch ’45 für eine leichte Übung, mit dem BIP-Rückgang von 59 Prozent, damals war nur ein „Umschwung“ zu schaffen. Auch ’09 nach der Finanzkrise mit dem BIP-Rückgang von 3,8 Prozent in Österreich war kein „Wiederaufbau“ … Hingegen in ’20 mit seinem berechneten BIP-Rückgang von 5,5 Prozent.
Wie aufmerksam Dr. Ferdinand Wegscheider lauscht, wie er seine Augen von Professor Dr. Sucharit Bhakdi nicht lassen kann.
Und das ist nur allzu verständlich.
Wer blickte nicht traurig auf den eigenen Großvater zurück, der nicht wie Sucharit Bhakdi war. Wer träumte nicht für die eigenen Kinder, der eigene Vater würde ihnen ein Großvater wie Sucharit Bhakdi sein. Ein Großvater so recht ganz wie Sucharit Bhakdi mit seinem ihn gleich ins Herz schließenden G’schau, mit seiner lieblichen Art, mit seiner gleich für ihn einnehmenden Stimme, die er auf eine so ruhige und bedächtige Weise einzusetzen weiß, was immer er mit ihr auch erzählen mag, allein der Ton seiner Stimme erschafft gerade Kindern eine Welt der Geborgenheit, der sie so bitter bedürfen, die es ihnen ermöglicht, schnell und sorglos und zufrieden einzuschlafen, im sicheren Wissen, ihr Großvater sitzt wachend auf ihrem Bette.
Wer also könnte Kindern nicht einen solchen Großvater wünschen, einen Sucharit Bhakdi.
Einen, der die Kinder mit Zuversicht in die Zukunft schauen lassen kann, der ihnen lebendes Beispiel ist, alles im Leben werden zu können, wie reich das Leben einem Menschen sein kann, das in jedem Lebensalter geändert werden kann, es im Leben eines Menschen niemals zu spät ist, ein anderer zu werden.
Auch in dieser Gewißheit können Kinder sich dem Schlaf unbesorgt und schnell anvertrauen, sitzt Sucharit Bhakdi an ihrem Bette. Der Großvater, dessen Berufsleben die Mikrobiologie war, Forschung zur Atherosklerose betrieb, und nun nach acht Jahren in seinem Rentnerdasein aus seinem Zimmer gehen kann, als Experte für Recht und Verfassung.
Wie staunend, wie Kinder sonst nur staunen können, sitzt Ferdinand Wegscheider in größter Zuneigung ganz nah bei Sucharit Bhakdi, um ja kein Wort von ihm zu überhören, aufmerksamst seiner Vorlesung über das Gesetz zu lauschen. Diesmal hat Sucharit Bhakdi das Strafgesetz für seine Vorlesung ausgesucht und seinem ihm treu ergebenen Schüler einen Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch der Republik Deutschland fein säuberlich herausgeschrieben:
„Strafgesetzbuch (StGB) § 240 Nötigung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig durch Drohung mit einem empfindlichen Übel (bis zu 5000 Euro in Bayern) zu einer Handlung nötigt (Mundschutz tragen), wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
[…]“
Nicht nur Ferdinand W. ist ganz fasziniert von der Rechtsvorlesung des zum Juristen gewordenen Mikrobiologen, sondern auch Kamera und Regie dieser Sendung, die sofort das Blatt, von dem Sucharit Bhakdi liest, groß ins Bild bringen. Vielleicht haben sie Kinder, die Rechtsanwälte, Richterinnen werden wollen, aber sie sind mit den Berufswünschen ihrer Kinder nicht einverstanden, vielleicht sogar unglücklich darüber, wollen ihnen das schon lange ausreden, sähen es vielleicht gerne, daß sie beispielsweise auf dem Gebiete der Mikrobiologie Karriere machten, und nun, mit Sucharit Bhakdi, hätten sie einen schlagenden Beweis, Rechtsexpertinnen könnten sie immer werden, sogar im Rentenalter noch.
Das Erzählen von Gutenachtgeschichten wird aber erst zur schönsten Zeit am Tag, wenn sie es nicht für die Kinder allein ist, sondern auch für die Erzählenden. Damit auch der Großvater daran sich in Liebe als seine schönste Zeit in seinem späten Leben erinnern kann, müssen sich Kinder auch aktiv beteiligen, den Großvater Fragen stellen, die Gutenachtgeschichte selbst allenthalben weiterspinnen. Vielleicht, und deshalb sein rührseliger Blick, dachte Sucharit Bhakdi bei seinem Interview mit Wehmut an seine Kinder zurück, die nie, wenn er ihnen Gutenachtgeschichten erzählte, etwas fragten, nie etwas zum Fortgang der Geschichten beitrugen, so wie es Ferdinand Wegscheider in diesem Interview tut, als er, Bhakdi, die Geschichte offenließ, ob Bill Gates für die Verbreitung — oh, wie springt da Ferdinand W. auf und ein, bringt diesen Strang der Geschichte zu einem märchenhaften Ende … es muß spätestens zu diesem Zeitpunkt des Interviews, vielleicht auch deshalb sein liebevoller Blick, Ferdinand W. ihm so recht lieb geworden sein und vielleicht nennt Sucharit Bhakdi seitdem Ferdinand Wegscheider für sich im Geheimen einfach nur noch Ferdinand, mein lieber Ferdinand …
Ach, darauf darf nicht vergessen werden, auf den Rat für alle, die gute Großväter und selbstverständlich auch gute Großmütter werden wollen, die von ihren Enkelkindern und noch von ihren Urenkelkindern für ihre Gutenachtgeschichten bewundert und geliebt werden wollen. Eine Gutenachtgeschichte zeichnet vor allem aus, daß sie von dem erzählt, was es in der Wirklichkeit gibt, und mehr noch, was es in der Wirklichkeit nicht gibt. In diesem Sinne ist Sucharit Bhakdi das role model eines Großvaters. Er erzählt, was es gibt. Es gibt das Strafgesetzbuch in Deutschland mit dem Paragraphen 240.
„(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist. (3) Der Versuch ist strafbar.
[…]“
Wie karg dieser doch ist. Was wäre er bloß für ein Großvater, den Kindern nur von einer armen Wirklichkeit zu erzählen. Es doch die Pflicht geradezu der Großväter ist, den Kindern die Wirklichkeit umzuschreiben, ihnen die Welt reicher zu machen …
PS Vor Jahrzehnten stellte Simone Weil kurz und klar fest: „Fakten kosten Mühe, Fiktionen nicht.“ Keine Sorge. Es will Ihnen hier keine Mühe gemacht werden. Wenn Sie aber ihren Kindern erzählen möchten, wie sie nach einem langen Leben als Forscherinnen für dies und das doch noch Expertinnen für Recht und Verfassung werden können, dafür immer noch Zeit bleibt, dann kann Ihnen dafür empfohlen werden: „SWR3 – Faktencheck“ — vom Mikrobiologen zum Verfassungsjuristen im Rentenalter …
Ehe auf den Plan eingegangen wird, muß doch lobend herausgestellt werden, diese gelebte Transparenz in Österreich: welche Informationen dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich entscheidend das Denken formten …
„She recounted a conference call she joined with doctors in Lombardy and Emilia Romagna in the first week of March: “They said, it’s like war going on here,” she said. “That kind of discussion was super important. Beyond just reading about all this stuff, nothing is actually like talking to the people, looking at them in the video, seeing the sense of urgency. That informed a lot of our actions.” The information was crucial in shaping Mr Kurz’s thinking, she said. Austria restricted gatherings on March 10 and went into full lockdown on March 16.“
Wie häßlich ist tatsächlich das Lesen nur, wie schön hingegen das Reden mit Leuten, sie auf dem Video dabei anzuschauen, mit einem Gefühl der Dringlichkeit …
Jetzt aber wirklich. Zum Plan. Von ihr zwar nur kurz, aber doch klar skizziert …
“We’re a small country, but we can learn from everybody and we do not think that we know everything,” Ms Mei-Pochtler told the Financial Times in an interview.
European governments will have to foster a sense of individual agency among their citizens in order to manage the crisis after lockdowns end, she said. “You need to create a sense now . . . of personal responsibility.” She believes technology such as contract tracing apps will be vital and European societies will be challenged by the need to balance public health with tools “on the borderline of the democratic working model”.
Making the downloading and use of a contact tracing app a criterion for access to the country for foreign tourists is one option being considered to encourage visitors without endangering public health. The government has ruled out making the app mandatory for Austrians, but hopes that many citizens will voluntarily use it as its benefits become clear. “This will be part of the new normal. Everyone will have an app. I think people will want to control themselves,” Ms Mei-Pochtler said. “You cannot manage a pandemic top down forever. You need to manage it from the bottom up.”
She has also been put in charge of the “future operations clearing board”, which will oversee Austria’s normalisation of public life after the pandemic.
After lockdowns and after the pandemic
Nach den Ausgangssperren und nach der Pandemie soll so weitergemacht werden wie bisher, nicht von oben nach unten zu managen, sondern, wie bisher so eindrücklich schon, von unten nach oben zu steuern.
The plan for a brave new normality ist um seinen Mittelpunkt rundherum gezeichnet, dieser Hauptpunkt ist der Wille zum Überzeugen. Das Überzeugen ist erster und einziger Ausgangspunkt, das Überzeugen ist der Dreh- und Angelpunkt, daß dieser Plan überhaupt funktionieren kann.
Alle sind überzeugt von der persönlichen Verantwortung.
Alle sind überzeugt, es ist ihr eigener Wille und es ist ihr eigenes Wollen, sich selbst zu kontrollieren.
Alle sind klar von ihrem freiwilligen Gebrauch überzeugt, von den für alle damit einhergehenden Vorteilen.
Alle sind überzeugt, von den „tools on the borderline of the democratic working model“.
Alle sind davon überzeugt, daß die Demokratie weiterhin das working model ist, ein tool, eine engineering simulation software zum Perfektionieren der Simulation von Demokratie mit dem geplanten Endziel der eigenständigen, eigenverantwortlichen und automatisierten Selbstoptimierung der Simulantin, die in diesem Arbeitsmodell mit dem Namen Demokratie codiert, zur absoluten Simulation von Demokratie …
Wenn alle davon schließlich überzeugt sind, ist der Plan Tat, Wirklichkeit, Normalität.
Das heißt:
Alle setzen freiwillig aus persönlicher Verantwortung zu eigenen Vorteilen die Kontrolle die dafür zur Verfügung gestellten Gerätschaften des Grenzwertigen selber ein.
Ein hervorragender Plan.
Ein überzeugender Plan.
Ein Plan, der Zustimmung findet. Breiteste Zustimmung.
Und wie breit die Zustimmung zu diesem Plan bereits nach wenigen Tagen ausfällt, das belegen auch die vielen, vielen Rückmeldungen, die Ansuchen. Denn. Kaum ist der Plan bekannt, meldet sich bereits everyone, melden sich unablässig alle im Bundeskanzleramt, bekunden alle ihren Allwillen, ihre uneingeschränkte und unbefristete Bereitschaft zur Planumsetzung, zur freiwilligen Tat, die Österreich zur Weltspitze werden lassen soll in der Vernichtung des Coronavirus.
Dermaßen davon gerührt schauen manche, wird erzählt, verklärt aus einem Fenster im Bundeskanzleramt und sagen still in sich hinein: „So sind wir!“
Alle, alle, alle melden sich, um mitzuwirken beim Ausschalten von allen Ansteckungsgefahren, gleichgültig wie groß oder klein die Gefahr einer Ansteckung je sein mag, auch die geringste Ansteckungsgefahr muß beseitigt werden. Darin sind sich alle einig und fühlen, sie sind eine Gemeinschaft, eine einzig große Gemeinschaft, mehr noch, eine echte Dinggemeinschaft.
So melden sich also seit der Veröffentlichung des Plans die Türklinken, die Oberflächen von Tischen, die Einkaufswägelchen, Autos, Münzen, Geldscheine, Kreditkarten, Vorteilskarten, Personalausweise, Stuhlflächen, Augengläser, oh, es können gar nicht alle aufgezählt werden, die sich jetzt melden, einfach sich melden müssen, weil sie wissen, auch auf ihnen klebt das Virus, weil sie wollen, daß verfolgt werden kann, die Bankomatkarte, die informieren will, mit welchem Fahrscheinautomaten sie Kontakt, wer wen wann wo angesteckt, welche Hose bei einem Fahrgastsitz etwa in einem Bus, welche Maske an einem Straßenschild, um die Ansteckungskette zu sprengen, die notwendige Quarantäne zu veranlassen, sie alle melden sich nun mit dem Ersuchen im Bundeskanzleramt, ihnen rasch und auf dem berühmten kurzen Wege ein Smartphone auszuhändigen, um die dafür notwendige App endlich installieren zu können. Und dann mit umgeschnallten Smartphones, bis auf die Bytes bewaffnet, überall bereit, wo immer sie hingestellt, aufgebaut, in ihren Stellungen gegen … Auch die Smartphones selbst stehen nicht an, ein Smartphone mit dieser Digition ausfassen zu wollen, denn gerade Smartphones wissen nur zu gut, was alles an ihnen klebt, welche Ansteckungsgefahren von ihnen …
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