Der Untertan

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Eine perfekte Beschreibung des titelgebenden Menschen, die „Geschichte der öffentlichen Seele unter …“

Der Verfasser des Untertanen charakterisiert diesen Jahre später selbst als „Vorgestalt des Nazi“, nun, nach dem verheerenden patriotischen Untergang des Nationalsozialismus, ist der Untertan auch eine Nachgestalt des Nazis. „Der Untertan“ erzählt von einem Mann, es dabei soll aber, jetzt im Rückblick, nicht vergessen werden, daß es auch die Untertanin gab als Vorgestalt der Nazisse und gibt als Nachgestalt der Nazisse.

Im Totalitarimsus des Nationalsozialismus gab es einen gar mächtigen Mann, der sogar zum Stellvertreter des österreichischen Heilsbringers aufstieg, dessen Heilsgesinnung der Untergang, mit Namen Heß, der Untertan heißt Heßling. Obgleich der Verfasser des Untertanen beim Schreiben des Untertanen Heß nicht kennen konnte, da Heß bei Fertigstellung des Buches 1914 gerade einmal ein öffentlich völlig unbekannter und wohl zum Untertanentum zugerichteter und hergerichteter Jüngling von zwanzig Jahren war, nennt er ihn Heßling, in der Verkleinerungsform von HeßHeßling wie Däumling. Jetzt, im Rückblick kann gesagt werden, ein Heßling bleibt ein Heßling, gleich in welche Stellung er geschoben wird.

Bozkurt işareti

Der Erste: Pessimistisch. Weißt, er hat gesagt, in der Türkei is ein kranker Mann, dann kommen wir dran, du also wieso?

Der Patriot: Sie meinen Friedjung. Aber Friedjung konträr schloß doch mit einem dreifachen Hoch und Eljen auf den Ausbau des Bündnisses der beiden Mittelmächte mit der Türkei!

Vor bald einhundertzehn Jahren begann Karl Kraus an den letzten Tagen der Menschheit zu schreiben, an diesem einem Marstheater zugedachten Stück, das fällt zuerst ein beim Lesen des Namens Merih Demiral, und dann gleich, was kann ein Mensch mit dem Vornamen Mars anderes werden als Fußballer, als dem Geschäft des Fußballs nachzugehen, diesem als menschenverbindendes und friedensförderndes verkauftes Spiel, für das stets Armeen an Polizei aufgeboten werden muß, für das Spiel, das sagt: Nennt mich Mars. Der Ausschreitung. Der Gewalt. Des Krieges.

So gewiß der Mars rotiert, so gewiß rotieren die Aufregungen um einen Gruß, genauer,

um den Wolfsgruß, mit dem Merih Derimal auf seiner patriotischen Fußballfeldbahn rotiert, und mit ihm dann Hunderte, Tausende, Abertausende vielleicht sogar auf ihrer Fußballstraßenbahn rotierend um ihren —

Gerade einmal ein Jahr ist es her, vor rund einem Jahr die Aufregung um den Wolfsgruß und nun die Wiederkehr der Aufregung auf dem Fußballmars … Vor einem Jahr köpfelte die Spitze des österreichischen Staates dem Wolfsgrußpräsidenten einen Gratulationsgruß, und nun, rund ein Jahr später, und das ist nur eine Stimme der Aufgeregten, fordert Florian Klenk auf der Konzernplattform X, in der Nacht des 7. Juli 2024:

Man sollte eine Mannschaft, deren Spieler und Fans demonstrativ den rechtsextremen Wolfsgruß machen einfach von der nächsten EM ausschließen.

Ein für kurz gewesener Bundeskanzler, ein Bild, das in Erinnerung bleibt, in trauter Umarmung mit Wolfsgrußbuben … Aber diese eine Stimme unter vielen Stimmen erköpfelt sich, ja, was, als wäre damit irgend etwas … Den Wolfsgrußpräsidenten würde es, hörte er je diese Stimme, beruhigen, ihn träfe ein klenkischer Ausschluß nicht …

Aus der klenkischen Forderung strömt doch auch militärischer Geist. Das Unvermögen oder das Vergehen eines Spielers der gesamten Mannschaft als Strafe aufzuerlegen, das Nachmachen, das Mitlaufen oder das Benehmen von Zuschauern allen Zuschauerinnen und ihrer Mannschaft als Strafe aufzuerlegen. Und die Frage stellt sich nach der politischen Wirkung eines Spielers, der mit einem solchen Handzeichen sich einmal daneben benimmt, von „Fans“, die ein solches Handzeichen mitläuferisch einmal nachmachen, im Gegensatz etwa zu einem Präsidenten, dessen gesamtes politisches Wirken dieses Handzeichen, daß er zusätzlich auch noch dann und wann zeigt, ist, und dies nicht davon abhält, ihm weiter und mit ihm weiter …

Der für die derzeitige und rund noch drei Monate im Amte befindliche österreichische Regierung Daten zu einem Jugendbericht zusammentragende Mann wirbt für eine steinalte Kapelle, von der ein Bild in Erinnerung bleibt, jenes mit dem Wolfsgruß — aber Florian Klenk …

Eine Säkularisierung des Fußballs ist überfällig. Eine Entnationalisierung. Eine Entpatriotisierung. Eine selbstauferlegte Verbannung weltanschaulicher Zeichen vom Fußballplatz, dazu gehören u. a. m. das Sich-Bekreuzigen, der Tauhīd-Finger, das Tore-Gott-Widmen, der Wolfsgruß …

Im „Klostergarten in Tachau Jesus, arischer Jüngling“

Betrachte unsere verhüllten Kirchenfenster einmal genauer! Sie sind Fenster mit Geschichte(n). Vordergründig erzählen die Fenster unserer Kirche neutestamentliche Episoden. Erst am zweiten Blick wird die Geschichte hinter dem Bildprogramm erkennbar. So wie in vielen Leitungsgremien österreichischer Vereine, Institutionen und Organisationen in den Nachkriegsjahrzehnten waren ehemalige Anhänger*innen des Nationalsozialismus auch in den Leitungsgremien der Pauluskirche tätig. So kam es, dass noch Ende der 1960er Jahre Kirchenfenster beim Künstler Rudolf Böttger in Auftrag gegeben wurden, der sich auch nach 1945 nicht von seinen Aktivitäten während der NS-Zeit und seiner NSDAP-Mitgliedschaft distanzierte. Das Aussparen alttestamentlicher Motive, die diffamierende Darstellung der Juden in den Kirchenfenstern und die Abbildung Jesu als arischer Jüngling wurden in Kauf genommen.

Ist auf der Website der Pauluskirche im dritten Bezirk von Wien am 5. Juli 2024 zu lesen, und weiter:

In der Öffentlichkeit wird intensiv über problematische Denkmäler und Bildwerke diskutiert. Ein prominentes Beispiel ist das Lueger-Denkmal am Wiener Stuben-Ring, das in den dritten Wiener Gemeindebezirk blickt, wo auch die Evangelische Pauluskirche steht. Anders als das Lueger-Denkmal, das „nur“ einen antisemitischen Bürgermeister Wiens zeigt, der die Bevölkerung aufwiegelte, zeigen die Fenster der Pauluskirche selbst ein antisemitisches Bildprogramm. Die Pauluskirche mit ihrer antisemitischen Ikonografie ist somit ein evangelisches Beispiel für problematische Denkmäler im öffentlichen Raum, das bereits seit Anfang der 2000er Jahre immer wieder diskutiert wird. Der vorliegende Beitrag ist im Rahmen der Tagung „Evangelisches Erinnern. Evangelische Erinnerungskulturen im Österreich des 20. und 21. Jahrhunderts“ im April 2023 entstanden und versteht sich als Werkstattbericht einer Kirchengemeinde.

Etwa ein Vierteljahrhundert Beschäftigung mit diesen Kirchenfenstern, vor einundzwanzig Jahren sich dazu durchgerungen, eine Tafel anzubringen:

Mit Scham stellen wir fest, dass sich unsere Kirchen für das Schicksal der Juden [..] Darum distanzieren wir uns von der Darstellung der Juden in diesem Bild und von dem Geist aus dem diese Darstellung kommt. […] Das Presbyterium der Evangelischen Pfarrgemeinde Wien – Landstraße im Jahre 2003

Dann aber ist alles sehr schnell gegangen, im März 2023, der Beschluss, in der nächsten „Legislaturperiode“ die Kirchenfenster zu tauschen, davor die Kirchenfenster zu verhüllen, und das wurde rasch umgesetzt, am 8. Oktober 2023 wurde feierlich verhüllt, einen Tag nach —

Es wird nicht gewagt, zu recherchieren, ob die evangelische Kirche sich inzwischen auch dazu durchgerungen hat, daß Martin Luther nicht nur ein Antisemit war, das sie nach langem Zögen nun doch offen einbekennt, sondern auch einbekennt, daß Martin Luther dazu ein Antiziganist war …

Der Sebastianplatz mit der Pauluskirche grenzt an die Neulinggasse, einen rechteren Ort für seine Kirchenfenster hätte Rudolf Böttger nicht finden können,

in Gehnähe der Skulputuren seiner Gesinnungskameraderie, auf einer Linie

mit Margarete Hanusch, Wilhelm Fraß, Josef Müllner —

Die österreichische Galerie Belvedere zeigt in ihrer Online-Sammlung, gesehen am 5. Juli 2024, ein gar schönes Bild von Rudolf Böttger: „Klostergarten in Tachau“, und selbstverständlich verschweigt „Das Belvedere – ein Museum von Weltrang, Vermittler von Geschichte und Schauplatz zeitgenössischer Kunst, Barockjuwel, digitaler Player und ökologisch bewusst: a museum that matters. Erfahren Sie hier, wofür das Museum steht.“ nicht die Biographie des Rudolf Böttger:

1887 Tachau/ Tachov – 1973 Regensburg
„Ab 1899 in Wien. Studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei F. Rumpler, dann an der Münchner Akademie bei C. v. Marr; 1911 wieder in Wien. Ab 1914 als Kriegsfreiwilliger an der russischen Front, im März 1918 im Kriegspressequartier. Reisen mit O. Laske in die Ukraine und auf die Krim. 1919 Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Studienreisen nach Italien, Holland, Schweden. Ansässig in Wien, ab 1945 in Deggendorf, Niederbayern. Böttger widmete sich vor allem der Portrait- und Landschaftsmalerei und arbeitete auch in den Techniken des Freskos, Sgraffitos und Gobelins.“

Wie schon bei Franz Köck, dem antisemitischen Postkartenpropagandameister, verschweigt das „Museum von Weltrang“ nichts, wie zum Beispiel in Niederbayern es kein Verschweigen gibt, wenn es um die Biographie von Rudolf Böttger …

Der Maler Rudolf Böttger (1887–1973) stammte aus dem Egerland und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, wo er den Großteil seines Lebens verbrachte und unter anderem nach 1938 im „Gaukulturrat“ für Malerei zuständig war. 1945 verschlug es Böttger nach Metten bei Deggendorf. Nach 1952 wohnte er in Regensburg-Prüfening.

Ein Verschweigen gibt es für das Aktionshaus im Kinsky ebenfalls nicht, die Bilder von Rudolf Böttger versteigert. Viel bringen seine Bilder nicht ein, ein billiger Maler, leistbar auch für jene, die gesinnungsgemäß ihr Heim, das ihnen ihre Festung ist, mit einem böttgerischen Original heimelig … Das Aktionshaus im Kinsky verschweigt nichts, ist am 5. Juli 2024 zu lesen: „(Tachau 1887 – 1973 Regensburg) » Zur Biografie“ — So offen weist das Aktionshaus im Kinsky auf die Biographie von Rudolf Böttger hin, und wer „Zur Biographie“ anklickt, bekommt die ganze böttgerischen Biographie unverschwiegen: „Rudolf Böttger Tachau 1887 – 1973 Regensburg“ …

„Erbe Österreich“

So, wir sind jetzt im Keller von Palais Wilczek […] Dramatiker Franz Grillparzer und der deutsche Dichter Joseph von Eichendorff sind sich vielleicht hier im Stiegenhaus begegnet. Die beiden Literaten wohnten hier allerdings lange bevor der Graf Wilczek überhaupt geboren wurde, und zwar zu ihren Studentenzeiten in den Jahren 1810 bis 1813. […] Und Eichendorff war ein entfernter Verwandter der Wilczeks. Vom Palais aus war es nicht weit zum Stammwirt der jungen Poeten, zum nahegelegenen Bier- und Künstlerlokal „Zum Lothringer“, Ecke Herrengasse und Kohlmarkt, wo auch der Lyriker und Freiheitskämpfer Theodor Körner, nicht zu verwechseln mit dem späteren Bundespräsidenten, verkehrte.

Das wird der Parlamentspartei, die in Österreich eine Volkskanzl errichten will, am 2. Juli 2024 gefreut haben, zu sehen und zu hören, wie Karl Hohenlohe in der Sendung „Erbe Österreich“ ihren Dichter erinnert, wie elegant Karl Hohenlohe es versteht, Carl Theodor Körner, der nichts mit dem Palais Wilczek zu tun hatte, dennoch zu erwähnen, ihn dem österreichischen Fernsehpublikum nicht nur als „Lyriker“ sondern auch als „Freiheitskämpfer“ … Oh, was für ein „Lyriker“ und was für ein „Freiheitskämpfer“ er doch war, so recht nach Geschmack und Gesinnnung der Parlamentspartei, deren für kurz gewesener Vizekanzler Carl Theodor Körner zu zitieren wußte, wahrscheinlich sogar auswendig

so lyrikbeflissen die Mannen und Frauen dieser erst vor kurzem für kurz gewesenen Regierungspartei —

Seinen Namen, Karl Hohenlohe, werden die Mannen und Frauen dieser Partei spätestens mit dem 2. Juli 2024 für sich notiert haben, für die Zeit, von der sie meinen, sie sei für sie angebrochen, sich auf die Suche zu machen, für ihre Volkskanzl einen Minister für Kultur und Geschichte … Lange schon könnte auf der Liste dieser Partei auch der Name von einem Menschen stehen, von dem nicht gewußt wird, ist es ein Mann, ist es eine Frau, aber Ing. H. Steinkellner hat sich als Minister für Kultur oder als Ministerin für Geschichte in einer Volkskanzl bereits 1992 selbst empfohlen, als er oder sie oder es eine Gedenktafel für Carl Theodor Körner errichtete, als er oder sie oder es Carl Theodor Körner, dem Lyriker oder dem Freiheitskämpfer, eine Gedenktafel widmete …

Für das Verteidigungsministerium einen Minister zu finden, eine Ministerin für das Volkskanzl der Landesverfestung zu finden, wird für diese Partei

eine Qual, denn zu viele im Bundesheer böten sich dafür an —

vielleicht aber schon ganz auf oben auf ihrer Liste der Militär, dem Carl Theodor Körner auch Lyriker aber vor allem Freiheitskämpfer, so sehr Freiheitskämpfer, daß er seine Worte ehrenreich stolz über dem seinem Herzen …

Manifest mit Waffe

Der kleine Gebirgsjäger spricht von einer „Trägerrakete“, die die „patriotische Allianz“ sein soll, präsentiert am 30. Juni ’24 in Wien, und eine „Trägerrakete“ ist eine Waffe, eine Mordwaffe, die die drei Mannen selber sein wollen, die dazu ein Manifest präsentieren am 30. Juni ’24 in Wien, und wohin Manifest mit Waffe gesinnungsgemäß zwangsläufig führt, das haben etliche patriotische Mannen vor diesen drei Mannen schon mordend …

Mehr ist zur patriotischen Achse nicht zu schreiben, ist doch einer, für den sie eintreten, unsichtbar mit ihnen auf der patriotischen Bühne, hängt vielleicht mit seinem Amtsbild in ihren Stuben, der sich wohl auch als „Trägerrakete“ versteht, sich selbst als Trägerrakete zwar nicht abschießen kann, aber patriotische Raketen abschießen läßt.

Und dieser hat klar und unmißverständlich offenbart, was sein und solcher Mannen Patriotismus ist: Grausigkeit …

Und von einem zweiten Patrioten, dessen abgehängtes Amtsbild vielleicht auch in ihren Stuben hängt, der ihnen als ihr Idol in Wien unsichtbar mit ihnen auf der patriotischen Bühne, ist sein Patriotismus gesinnungsgemäß ihr Patriotismus

Magnet Haverbeck

Die Gesinnungsurgroßmutter hat nach wie vor eine rechte Anziehungskraft auf Gesinnungsurenkelchen, wie wieder einmal festzustellen ist, beim Lesen des Geschreibes von Stefan Magnet auf der Konzernplattform X am 28. Juni ’24, und welche Gesetze ihm dabei wohl auch vorschweben dürften, denkt er in seiner Nacht auch an Österreich, wenn er, der Kenner ihrer Entäußerungen, die „Maulkorbgesetze“ der Ursula Haverbeck zitiert, ist kein Rätsel

Oh, was für Vergleiche, schreibt er, der Kenner der Jurisprudenz, im Finstern nach Deutschland, zieht Stefan Magnet heran, um die mildlose Behandlung der Gesinnungsurgroßmutter, deren Leben eine Wiederbetätigung in der Endlosschleife der Wiederholung, zu beklagen …

Zur Wahl zum Europäischen Parlament vor fünf Jahren die Ankündigung, „die Rechte“ würde die Gesinnungsurgroßmutter „aus dem Knast“ holen wollen, es werden den Rechten wohl auch die „Milde“ schon abgegangen sein, noch ganz ohne juristische Vergleichsexpertise eines —

Die Gesinnungsurgroßmutter, deren Anfangsbuchstabe in einer recht eigenen Buchstabiertafel Namen mit h zu buchstabieren

Eine Kraft, die recht anziehend sein soll, muß auch anziehend gekleidet sein, und Stefan Magnet, der Kenner der Mode, weiß sie recht einzukleiden

ˈɑː.stri.ə, ˈorbaːn ˈkʌn.tri

„Bevölkerungsaustausch“, ein Wort allein macht noch keinen Rechtsextremismus, ein Wort allein läßt keinen Verfassungsschutz tätig werden; aber Dr. Maximilian Krah MdEP, das ist jener, der dem österreichischen kleinen Gebirgsjäger etwas Gesinnungsgemäßes zur Sturmstaffel nachkrächzte, will genau das wem einreden, so schreibt er es auf der Konzernplattform X, ein Wort allein rufe schon den „Inlandsgeheimdienst auf den Plan“ …

@PM_ViktorOrban spricht offen vom Bevölkerungsaustausch, also etwas, was hierzulande nicht ausgesprochen werden darf und den Inlandsgeheimdienst auf den Plan ruft.

und er, der „Bevölkerungaustausch schreibend ausspricht, will wem einschreiben, diesmal am 22. Juni 2024, es dürfe nicht ausgesprochen werden …

„Bevölkerungsaustausch: Rechtsextreme Theorie wird Mainstream“: der Titel eines gerade einmal vor einem Monat gesendeten Beitrages; nur was ausgesprochen wird, nur was ausgeschrieben wird, kann auch „Mainstream“ werden, derart gesinnungshergerichtete Menschen wie in diesem Fall Maximilian Krah widerlegen sich stets selbst.

Was alles nicht geschrieben werden darf, was alles nicht gesprochen werden darf, das gibt es nur in der Gesinnungsvorstellung von Menschen wie Maximilian Krah, Tatsache ist doch, daß alles geschrieben werden kann, daß alles gesprochen werden kann, zu dem ein Mensch, in diesem Fall wie dieser, nur irgendwie imstande ist, für das auch in Wahlen kandidiert werden darf, für das in Wahlen auch Stimmen zu bekommen sind, auch in Deutschland, beispielsweise seine Partei.

Ein Bruder vom Schlage eines Maximilian Krah, eine Partei wie die seine widerlegt stets nicht nur sich selbst, sie und ihre Brüder und ihre Schwesterparteien offenbaren in ihren steten Eigenwiderlegungen auch immer ihre Wehleidigkeit in der Sekunde, wenn sie kritisiert werden, und sie meinen Kritik an ihnen wäre Lästerung ihres Gottes, Lästerung ihres Gesinnungsreiches, wähnen sie sich doch schon in einem ihrem Kalifat, in dem nur gesprochen und geschrieben erlaubt und geboten, das sie zu sprechen und zu schreiben allein freigeben, und verboten zu sprechen und zu schreiben, das ihre Gebote verbieten, aber diese ihre gesinnungsgemäße Kalifatswelt existiert außerhalb ihrer Gemäuer nicht.

Und wenn Maximilian Krah seinen Allah anhimmelt, nur weil dieser „spricht offen vom Bevölkerungsaustausch“, dann zeigt dies ein weiteres Mal, Götter sprechen bloß nach, was Menschen ihnen, oft vor langer, langer Zeit, beinahe gesagt, im Anfang vorgesprochen haben …

„Viktor Orbán: There is an Ongoing Population Replacement in Europe – Hungary Today“, von Maximilian Krah nachgekrächzt, rechtsextremes Gekrächze wird Mainstream, so könnte eine Überschrift eines Beitrages, von der ARD vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlicht,

Zehn Menschen ermordete der Schütze von Buffalo, mutmaßlich aus rassistischen Motiven. Auch er beruft sich auf den Kampf gegen den „Großen Austausch“, eine rassistische Verschwörungserzählung. Was steckt dahinter? Charleston 2015. Pittsburgh 2018. El Paso 2019. Drei Orte, drei Mordanschläge. In Charleston tötete ein Schütze neun schwarze Menschen in ihrer Kirche. In Pittsburgh starben elf jüdische Menschen in einer Synagoge, in El Paso 23 Menschen in einem Kaufhaus, viele von ihnen Latinos. Und nun wieder zehn Tote, viele von ihnen schwarz, in Buffalo. Dies sei der schlimmste Albtraum für eine Gemeinde, sagte der Bürgermeister.
Männlich, weiß, extrem rechts
Alle Schützen waren weiße, zumeist junge Männer. Ihre Taten begingen sie allein, doch sie verbindet ein gemeinsames rechtsextremistisches Weltbild. Dazu gehört die Theorie vom großen „Bevölkerungsaustausch“. „Dahinter steckt die Vorstellung, dass es eine bösartige Gruppe von Eliten gibt, die mithilfe einer Reihe von sozialen Programmen die weiße Rasse auslöschen will, von Einwanderung über Abtreibung bis zu Rechten für Schwule“, sagt Kathleen Belew, Historikerin an der Universität von Chicago bei NPR.

am 17. Mai 2022, leicht abgeändert auch gelautet haben und soher auch eine zutreffendere Überschrift. „Bevölkerungsaustausch“ allein macht noch keinen Mord, aber „Bevölkerungsaustausch ist eine Kugel, und wenn mit allen Kugeln auf einmal geschossen wird, dann ist es nicht nur ein Mord, sondern Morde – Mehrzahl und Aufruf …

Was für eine Idee, für den Beitrag über das, was Mainstream wird, „Idee“ zu verwenden, statt rechtsextremes Gekrächze oder, das auch zutreffender wäre, rechtsextremer Einfall zu nennen; es ist ein Einfall, sie, die Brüder und Schwestern Krahs, fallen ein, sie fallen ein und — Die Aufzählung der Morde ist nicht vollständig, was erklärlich ist, geht es in diesem Beitrag ausschließlich um die Vereinigten Staaten, hier aber können und müssen auch jene in

Neuseeland,

in Norwegen,

in Deutschland,

in Österreich mit

Rohrbombenmorden beginnend 1993 bis 1997 …

… der Mörder in Österreich würde heute statt „Einwander, nein danke!“

wohl „Remigration“ skandieren …

… Der Mörder in Norwegen kann in Österreich bei gewissen Brüdern mit Nachsicht …

der Mörder in Neuseeland bricht zu einer Wallfahrt auch nach Österreich auf und dann …

In Österreich wird „Bevölkerungsaustausch“ nicht, einfach wie kurz gesagt, nur ausgesprochen, in Österreich werden darüber Bücher geschrieben, deren Titel schlicht „Bevölkerungsaustausch“ und so ein Buch, gesinnungsgemäß in einem deutschen Verlag herausgebracht, mit dem Titel „Bevölkerungsaustausch“ wird in Österreich „geprüft“ und für „nicht beanstandet“ erklärt: vom österreichischen Bundesheer,

in Österreich schreibt ein ehemaliger „Geheimdienstchef“ ein Buch den Verlag, in dem auch

ein historisiender Kompaniekommandant des österreichischen Bundesheeres, der im Truppendienst recht viel zu „Bevölkerungsaustausch“

Österreich, Austria, urban country [ˈɑː.stri.ə, ˈorbaːn ˈkʌn.tri].

Vor fünf Jahren, lange vor Krahs Allah, stellte der für kurz gewesene Vizekanzler in Österreich fest: „Bevölkerungsaustausch ist Faktum!“

Krahs Allah, wäre er in Österreich aufgewachsen, er hätte wohl auch vor seinem Einstieg in die Parteipolitik, vor seinem Einfall in die höchsten Staatsämter, eine bundesheerliche Laufbahn absolviert, vielleicht ein Oberst geworden, so weit hat es der kleine Gebirgsjäger nicht gebracht, aber den kleinen Gebirgsjäger mit seiner Partei, die eine Vorgängerin der krahischen Partei, wollen nicht wenige als Volkskanzl herbeireden und herbeischreiben, ihn und

seine Partei der Bevölkerungsaustauscher, seine Partei der Bevölkerungstauscherinnen, die Mit-ihm-und-ohne-ihn-Partei der Bevölkerungstäuschung …

Etschmanns „Bevölkerungsaustausch“

Wer für Truppendienst geschichtliche Abrisse über „Bevölkerungsaustausch“ vornimmt, ist auch der rechte Mann, wenn es gilt, etwas zu einem Buch

vom Verlag Ares beizutragen: „100 Jahre Republik Österreich – Die Provisorische Nationalversammlung und ihre Rolle bei der Entstehung der Republik Deutschösterreich“,

und wie der Beschreibung auf der Website dieses Verlages zu entnehmen ist,

in einer Reihe mit Karlheinz Weißmann

Wolfgang Etschmann: Die „Deutschösterreichische Volkswehr“; Karlheinz Weißmann: Deutschösterreichs Symbole;

herausgegeben von J. Michael Rainer und Christian Neschwara

Christian Neschwara: Die Rolle der Parlamente; Staatsname – Staatsfeiertag; Lothar Höbelt: Die Gliederung der Provisorischen Nationalversammlung; Die provisorische Regierung Deutschösterreichs 1918/19; Die Landtage 1918/19; Anmerkungen zur politischen Laufbahn Franz Dinghofers; J. Michael Rainer: Dr. Franz Dinghofer – Eine Würdigung; Wolfgang Etschmann: Die „Deutschösterreichische Volkswehr“; Karlheinz Weißmann: Deutschösterreichs Symbole; Konrad Markward Weiß: Die Anschluss-Idee; Gedenken; Jaromír Tauchen: Deutschösterreich in der Sicht der Tschechoslowakei; Reinhard Mußgnug: Deutschösterreich in der Sicht des Deutschen Reiches; Manfred Andexinger: Nationale (deutsche) Identität – 1918 und heute.

Höbelt, gesinnungsgemäß, natürlich auch gesinnungsgemäß eine Würdigung Dinghofers

Der Beitrag von Wolfgang Etschmann wird, auch wenn dieser nicht gelesen, so bildungsreich sein, davon darf ausgegangen werden, wie sein Truppendienstbeitrag, in dem er wissend darlegt, daß „hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet, mehr als zwei Millionen die Zahl der Umgekommenen [Deutsche]“ …

„Bevölkerungsaustausch“ des Hermann H. Mitterer, Oberst – Truppendienst der Ausbildung und Information

Oberst Hermann H. Mitterer wird sein Buch „Bevölkerungsaustausch“ vielleicht auch als Dienst am Vaterlande verstanden wissen wollen, auch als Pflicht, seine Truppen, seine Kameraden zu informieren, vielleicht sogar Kameradinnen auszubilden, so wie es „Truppendienst“ versteht, das Magazin für Ausbildung, Führung und Einsatz des Österreichischen Bundesheeres, diese „amtliche Publikation der Republik Österreich“, deren „Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Bundesministerium für Landesverteidigung“ …

Ob „Truppendienst“ ihm, Hermann H. Mitterer, selbst auch eine Quelle der Information, der Inspiration, Medium der Ausbildung war, das kann nur er selbst beantworten, und auch, ob „Truppendienst Pate für den Titel seines Kopp-Buches „Bevölkerungsaustausch“, ein Wort wie ein Titel, lange schon vor dem Erscheinen seines Buches ein recht verwendetes Wort auf „Truppendienst“ …

Sein Titel als Referenz an Truppendienst?

Sein Habt-Acht vor Truppendienst?

Und, das könnte gut verstanden werden, verdient doch Truppendienst jedwede Achtung … Wie können sich doch die Soldatinnen, die stolz darauf sein dürfen, auf Truppendienst als Soldaten ausgezeichnet angesprochen zu werden, umfassend informieren, weit über den Tag hinaus, auch geschichtlich bilden, wofür Truppendienst die beste Lehrkameraderie stellt, etwa Dr. Wolfgang Etschmann, („Hofrat; Studium der Zeitgeschichte und Germanistik an der Universität Wien, 1979 Promotion zum Dr. phil.; 1980 Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; 1981-1982 Offizier auf Zeit (Kompaniekommandant 1. Jägerkompanie[UN]/Landwehrstammregiment 21); 1982-1993 Referent im militärwissenschaftlichen Institut/Heeresgeschichtliches Museum (HGM); 1994-2010 Leiter der militärgeschichtlichen Forschungsabteilung/HGM; seit 2011 Institut für Human- und Sozialwissenschaften/Landesverteidigungsakademie“), der auf Truppendienst veröffentlicht am 1. März 2016 über „Bevölkerungsaustausch“ lehrt, u. a.:

Flucht vor dem Nationalsozialismus und nach dem Zweiten Weltkrieg
Der Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland 1933 löste eine Fluchtwelle aus Deutschland aus, die politisch und rassisch Verfolgte vorerst in die europäischen Nachbarstaaten, dann in die USA und andere Staaten brachte. Trotzdem wurden hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet. Der Zusammenbruch der NS-Herrschaft, die selbst für zahlreiche Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen über weite Teile Europas verantwortlich war, brachte jedoch kein Ende von Flucht und Vertreibung. So verließen zwischen Sommer 1944 bis zum Jahresende 1949 mehr als 16 Millionen Deutsche ihre oft seit Jahrhunderten von ihnen bewohnte Heimat (z. B.: Rumänien, die Tschechoslowakei, Ungarn, Polen oder das Baltikum). Die Zahl der dabei Umgekommenen betrug mehr als zwei Millionen [Hervorhebungen nicht von Wolfgang Etschmann, Truppendienst].
Speziell in den schwer vom Krieg getroffenen Gebieten Deutschlands (westalliierte Besatzungszonen – ab 1949 BRD – und sowjetisch besetzte Zone – ab 1949 DDR) war die Lage der Flüchtlinge und Vertriebenen über mehrere Jahre hin dramatisch. Durch die hohen Menschenverluste im Krieg herrschte zwar ein erhöhter Arbeitskräftebedarf – die Unterbringung in Notlagern und die Schaffung von einigermaßen adäquatem Wohnraum stellte allerdings ein Problem über mehrere Jahre hinweg dar. Ab 1950 verließen weitere hunderttausende Aussiedler die eben genannten Gebiete. Schon ab 1945 wurde im Zuge eines Bevölkerungsaustausches […]

Habt-Acht kann, noch Jahre später, beim Lesen am 26. Juni 2024, da nur noch geschrieben mit zusammengeschlagenen Hacken — —

„Bevölkerungsaustausch“, ein österreichisches Bundesheeroberstbuch

Von einem „Parodie-Account“ auf der Konzernplattform X zum österreichischen Bundesheer erscheint als natürlicher Gang, auf welchem Wege sonst sollte zum Bundesheer Österreichs auch gelangt werden, als über die Parodie?

Offen dabei bleibt nur die Frage, ist die Empfehlung für das Buch eines Bundesheermannes selbst als Parodie gemeint oder wird hier doch mit einem sehr bekannten Menschen, dessen Name für diesen „Parodie-Account“ herhalten muß, gesinnungsgemäße Empfehlung für „Bevölkerungsaustausch in Europa: Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen“ von dem Bundesheeroberst Hermann H. Mitterer betrieben.

Gesinnungsgemäß kommt für ein derartiges Bundesheeroberstbuch nur ein Verlag in Frage, der ein derartiges Bundesheeroberstbuch zu verlegen bereit ist: Kopp.

Und gekauft kann es auch werden im Konzernramschladen, der alles verkauft …

Allein der Verlagsname des verlegenden Bundesheeroberstbuches reicht bereits völlig, um in der Sekunde zu wissen, um was für ein gesinnungsgemäßes Buch es sich dabei handelt. Es ist ein Buch, das

laut Bundesheer-Pressesprecher Bauer damals „überprüft und nicht beanstandet.“

Der Verteidigungsministeriumsmann ist auf der Konzernplattform X auch recht aktiv, ein „Parodie-Account“ aber soll es nicht sein, und so manches von ihm ist bereits in das eine und andere Kapitel aufgenommen worden, der für sich einen sehr schlagenden Namen auf der Konzernplattform fand …

Das Bundesheeroberstbuch sei also vom Bundesheer „überprüft und nicht beanstandet“ worden.

Es reicht aus dem Bundesheeroberstbuch ein Zitat, um zu wissen, was die geistige Grundlage dieses Bundesheeroberstbuches ist:

Auch der akademisch-wissenschaftlichen Welt war, bevor sie sich durch die Political Correctness in ihrer Zuverlässigkeit selbst relativierte, die Tatsache eines Bevölkerungsaustausches sehr wohl bewusst. So hat die deutsche Anthropologin und Hochschullehrerin Ilse Schwidetzky den Begriff „Einvolkung“ und damit „Bevölkerungsaustausch“ (Ethnomorphose“, wie er hier verstanden wird, folgendermaßenm auf den Punkt gebracht:
“Mit der Einschmelzung Fremder ändern die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreis, wirkt nunmehr mit an der Variabilät der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und Hochleistungen. […] Dieser Wandel durch Einvolkung Fremder kann so weit gehen, dass im Laufe der Geschichte der biologische Inhalt, der einem Volksnamen mit aller damit verbundenen Tradition entspricht, ein völlig anderer wird.“
Im nächsten Kapitel werden wir uns nun den Fragen zu: Gibt es den Bevölkerungsaustausch, die Ethnomorphose, in Europas Mitte in der Realität wirklich? Kann man dies anhand von Fakten nachweisen?

Das Zitat allein reicht aus, um in der Sekunde zu wissen, daß hier nationalsozialistische Gesinnung verbreitet wird, es muß also nicht einmal gewußt werden, daß Ilse Schwidetzky …

Seit Anfang April 1935 war sie in Breslau Assistentin des Anthropologen Egon von Eickstedt, mit dem sie schon seit 1934 zusammenarbeitete. Es folgte die Mitarbeit an der anthropologischen Landesaufnahme Schlesiens. Sie vertrat diesen während dessen zweiter Indien-Expedition. Ab 1939 wirkte sie an der Universität Breslau als Dozentin und führte Vorlesungen beim sogenannten „Oststudium“ durch. Sie war Mitherausgeberin der von Eickstedt gegründeten „Zeitschrift für Rassenkunde“ und „Rasse, Volk und Erbgut in Schlesien“.

Dieser Enzyklo… ist es Ehre und Stolz, auch Ilse Schwidetzky zu zitieren:

„Unter planmäßiger Förderung des Führers und seiner Mitarbeiter tritt die Rassenwissenschaft ihren Siegeszug in die schon verfallende Welt des Liberalismus an und versetzt ihr durch ihre Durchschlagskraft den Todesstoß. Wegen ihrer weltanschaulichen Bedeutung kann man der Rassenkunde nicht nur den Wert eines beliebigen neuen Wissensgebiet zumessen, man muß sie vielmehr als eine Wissenschaft größter politischer und pädagogischer Ausdehnung betrachten.“ (1933)[2]

„Dem Nationalsozialismus ist wiederholt der Vorwurf der Demagogie in seiner Rassenlehre, vor allem in der Judenfrage, gemacht worden. Und doch kommt man bei einer gründlichen und tiefen Beschäftigung mit dieser Frage zu einem Ergebnis, das den offiziellen Standpunkt der NSDAP vollkommen verständlich macht.“ (1933)[3]

Unnütz zu schreiben, daß ihre Karriere nach dem Untergang des nationalsozialistischen Reiches eine Fortsetzung und sie weiter ihre Schülerinnen fand, beispielsweise Andreas Vonderach, und in welchen Verlagen kann ein Schüler von Ilse Schwidetzky Aufnahme finden, gesinnungsgemäß beispielsweise im recht hoch ausgezeichneten steiermärkischen Verlag, kann ein Schüler von

Ilse Schwidetzky nur recht willkommen sein: gesinnungsgemäß im schnellrodaischen Verlag … und Mannen aus diesem Dorf sind recht

willkommen, bei ihren Mannen und Frauen im österreichischen Parlament.

Die mittererischen Wörter, wer hat diese nicht schon gehört, recht getrommelt von den Mannen und Frauen dieser Parlamentspartei seit einer Ewigkeit, nicht seit einer Ewigkeit, sondern seit —

„Bevölkerungsaustausch“

„Ethnomorphose“

„Völkerwanderung“

„Umvolkung“

Was für einen langen Weg mußte gerade „Umvolkung“ auf sich nehmen, um jetzt, wie gelesen werden kann, im Konzernramschladen Wort der Reklame zu werden, für dieses Bundesheeroberstbuch

Noch vor seiner Einleitung hebt Hermann H. Mitterer einen Spruch hervor: E

Nicht Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung unterscheidet den Edlen vom Gemeinen. Es ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte zu erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer und, falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.

Auch er muß ganz beseelt sein, als Militär wie auch anders, vom

„Neustädter Geist“ der Treue zum Tod, der Untreue zum Leben.

Wie lang das Kapitel nun schon geworden, für Hermann H. Mitterer ein viel zu langes Kapitel, und doch kann es noch nicht enden, es könnte wegen Hermann H. Mitterer jetzt einfach enden, das ihm angemessen wäre, aber es kann noch nicht enden, weil auch Hermann H. Mitterer zu weiteren Personen führt, die den recht hohen Vernetzungsgrad in Österreich bis an die sogenannte Staatsspitze hinauf wieder einmal so deutlich vor Augen führen. Es will gar nicht allem nachgegangen werden, erfahren werden, zu wem aller Hermann H. Mitterer, es reichen schon beispielhaft die wenigen …

Es führt zu dem am österreichischen Waffengesetz Mitschreibenden, und mit ihm wieder und zu einem weiteren Militiär, ein weiterer Militär auch in der parlamentarischen Anfrage … Es könnte diese Anfrage und auch die Antwort der Verteidigungsministerin hier zitiert werden, aber wozu das Kapitel noch weiter verlängern, es reichen auch ein paar Collagen …

Auf welchen Journalisten könnte Hermann H. Mitterer sonst hinweisen, als auf diesen U. U. —

Welche Website sonst als diese könnte das Bundesheeroberstbuch derart anpreisen: Es ist höchste Zeit, Mitterers Buch zu lesen und zu verbreiten. Europas Uhr tickt so laut, dass die Grenzpfosten Griechenlands bald fallen könnten.“ Welches Buch sonst als das Bundesheeroberstbuch kann auf einem „Marsch der Patrioten empfohlen werden, von Inge Rauscher, „Obfrau der unabhängigen ‚Initiative Heimat & Umwelt‘ und Sprecherin der ‚ÖXIT-Plattform‘.“

Welches Magazin sonst als dieses könnte in seinem Bericht über den Patriotenmarsch die Empfehlung für das Bundesheeroberstbuch betonen … Ein Magazin, das überrascht, hat es doch das Bundesheeroberstbuch nicht in seinem Shop, aber sonst Bücher, ja recht viele Bücher, die es selbst verlegt, die es von anderen Verlagen anbietet, Bücher von

Sellner,

Raspail,

Dávila,

Klonovsky,

Kubitschek,

Tullio,

Jennewein,

Weißmann,

Hartlage,

Freilich Sickl,

Ares Vonderach,

zu Dinghofer

im Zusammenhang mit der Verfassung,

Lichtmesz mit Ley mit Mannheimer mit Unterberger,

Sommerfeld

und und und

so fort

und mit welch einem anderen Historiker als mit diesem könnte solch ein Magazin im Gespräch sein — —

Ein Magazin, das freilich einhundertprozentige Akademikerverbände als Gesellschafterinnen hat, zwei freiliche Akademikerverbände nämlich, laut seinem Impressum, die einhundert Prozent …

Diesem Kapitel scheint jetzt seine Länge selbst schon zu lang zu sein, es will nicht mehr erzählen, von einem weiteren Magazin, in dem „Bevölkerungsaustausch“ vor etlichen Jahren schon ein gängiges Wort war, lange vor dem Bundesheeroberstbuch, vielleicht las der Bundesheeroberst in diesem Magazin zu zum ersten Mal das Wort „Bevökerungsaustausch“ und war sogleich und recht erweckt

und das Kapitel scheint der Ansicht zu sein, daß dieses besondere Magazin ein eigenes Kapitel sich erschrieben hat, so soll diesem Kapitel sein Ende erfüllt