Dieses Buch über den perfekten Untertanen zu lesen, kann nur empfohlen werden, so sehr empfohlen werden, daß hier gegen alle Gewohnheit zu einer Verkaufsquelle verlinkt ist, um es sofort zu bestellen, schneller noch geht es, wenn Sie es gleich morgen in Ihre Buchhandlung erwerben, um gleich desselben Tages es noch beginnen zu lesen.
Der Verfasser des Untertanen charakterisiert diesen Jahre später selbst als „Vorgestalt des Nazi“, nun, nach dem verheerenden patriotischen Untergang des Nationalsozialismus, ist der Untertan auch eine Nachgestalt des Nazis. „Der Untertan“ erzählt von einem Mann, es dabei soll aber, jetzt im Rückblick, nicht vergessen werden, daß es auch die Untertanin gab als Vorgestalt der Nazisse und gibt als Nachgestalt der Nazisse.
Im Totalitarimsus des Nationalsozialismus gab es einen gar mächtigen Mann, der sogar zum Stellvertreter des österreichischen Heilsbringers aufstieg, dessen Heilsgesinnung der Untergang, mit Namen Heß, der Untertan heißt Heßling. Obgleich der Verfasser des Untertanen beim Schreiben des Untertanen Heß nicht kennen konnte, da Heß bei Fertigstellung des Buches 1914 gerade einmal ein öffentlich völlig unbekannter und wohl zum Untertanentum zugerichteter und hergerichteter Jüngling von zwanzig Jahren war, nennt er ihn Heßling, in der Verkleinerungsform von Heß — Heßling wie Däumling. Jetzt, im Rückblick kann gesagt werden, ein Heßling bleibt ein Heßling, gleich in welche Stellung er geschoben wird.
Der Erste: Pessimistisch. Weißt, er hat gesagt, in der Türkei is ein kranker Mann, dann kommen wir dran, du also wieso?
Der Patriot: Sie meinen Friedjung. Aber Friedjung konträr schloß doch mit einem dreifachen Hoch und Eljen auf den Ausbau des Bündnisses der beiden Mittelmächte mit der Türkei!
Vor bald einhundertzehn Jahren begann Karl Kraus an den letzten Tagen der Menschheit zu schreiben, an diesem einem Marstheater zugedachten Stück, das fällt zuerst ein beim Lesen des Namens Merih Demiral, und dann gleich, was kann ein Mensch mit dem Vornamen Mars anderes werden als Fußballer, als dem Geschäft des Fußballs nachzugehen, diesem als menschenverbindendes und friedensförderndes verkauftes Spiel, für das stets Armeen an Polizei aufgeboten werden muß, für das Spiel, das sagt: Nennt mich Mars. Der Ausschreitung. Der Gewalt. Des Krieges.
Gerade einmal ein Jahr ist es her, vor rund einem Jahr die Aufregung um den Wolfsgruß und nun die Wiederkehr der Aufregung auf dem Fußballmars … Vor einem Jahr köpfelte die Spitze des österreichischen Staates dem Wolfsgrußpräsidenten einen Gratulationsgruß, und nun, rund ein Jahr später, und das ist nur eine Stimme der Aufgeregten, fordert Florian Klenk auf der Konzernplattform X, in der Nacht des 7. Juli 2024:
Eine Säkularisierung des Fußballs ist überfällig. Eine Entnationalisierung. Eine Entpatriotisierung. Eine selbstauferlegte Verbannung weltanschaulicher Zeichen vom Fußballplatz, dazu gehören u. a. m. das Sich-Bekreuzigen, der Tauhīd-Finger, das Tore-Gott-Widmen, der Wolfsgruß …
Betrachte unsere verhüllten Kirchenfenster einmal genauer! Sie sind Fenster mit Geschichte(n). Vordergründig erzählen die Fenster unserer Kirche neutestamentliche Episoden. Erst am zweiten Blick wird die Geschichte hinter dem Bildprogramm erkennbar. So wie in vielen Leitungsgremien österreichischer Vereine, Institutionen und Organisationen in den Nachkriegsjahrzehnten waren ehemalige Anhänger*innen des Nationalsozialismus auch in den Leitungsgremien der Pauluskirche tätig. So kam es, dass noch Ende der 1960er Jahre Kirchenfenster beim Künstler Rudolf Böttger in Auftrag gegeben wurden, der sich auch nach 1945 nicht von seinen Aktivitäten während der NS-Zeit und seiner NSDAP-Mitgliedschaft distanzierte. Das Aussparen alttestamentlicher Motive, die diffamierende Darstellung der Juden in den Kirchenfenstern und die Abbildung Jesu als arischer Jüngling wurden in Kauf genommen.
Ist auf der Website der Pauluskirche im dritten Bezirk von Wien am 5. Juli 2024 zu lesen, und weiter:
Etwa ein Vierteljahrhundert Beschäftigung mit diesen Kirchenfenstern, vor einundzwanzig Jahren sich dazu durchgerungen, eine Tafel anzubringen:
Mit Scham stellen wir fest, dass sich unsere Kirchen für das Schicksal der Juden [..] Darum distanzieren wir uns von der Darstellung der Juden in diesem Bild und von dem Geist aus dem diese Darstellung kommt. […] Das Presbyterium der Evangelischen Pfarrgemeinde Wien – Landstraße im Jahre 2003
Dann aber ist alles sehr schnell gegangen, im März 2023, der Beschluss, in der nächsten „Legislaturperiode“ die Kirchenfenster zu tauschen, davor die Kirchenfenster zu verhüllen, und das wurde rasch umgesetzt, am 8. Oktober 2023 wurde feierlich verhüllt, einen Tag nach —
Es wird nicht gewagt, zu recherchieren, ob die evangelische Kirche sich inzwischen auch dazu durchgerungen hat, daß Martin Luther nicht nur ein Antisemit war, das sie nach langem Zögen nun doch offen einbekennt, sondern auch einbekennt, daß Martin Luther dazu ein Antiziganist war …
Die österreichische Galerie Belvedere zeigt in ihrer Online-Sammlung, gesehen am 5. Juli 2024, ein gar schönes Bild von Rudolf Böttger: „Klostergarten in Tachau“, und selbstverständlich verschweigt „Das Belvedere – ein Museum von Weltrang, Vermittler von Geschichte und Schauplatz zeitgenössischer Kunst, Barockjuwel, digitaler Player und ökologisch bewusst: a museum that matters. Erfahren Sie hier, wofür das Museum steht.“ nicht die Biographie des Rudolf Böttger:
1887 Tachau/ Tachov – 1973 Regensburg „Ab 1899 in Wien. Studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei F. Rumpler, dann an der Münchner Akademie bei C. v. Marr; 1911 wieder in Wien. Ab 1914 als Kriegsfreiwilliger an der russischen Front, im März 1918 im Kriegspressequartier. Reisen mit O. Laske in die Ukraine und auf die Krim. 1919 Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Studienreisen nach Italien, Holland, Schweden. Ansässig in Wien, ab 1945 in Deggendorf, Niederbayern. Böttger widmete sich vor allem der Portrait- und Landschaftsmalerei und arbeitete auch in den Techniken des Freskos, Sgraffitos und Gobelins.“
Der Maler Rudolf Böttger (1887–1973) stammte aus dem Egerland und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, wo er den Großteil seines Lebens verbrachte und unter anderem nach 1938 im „Gaukulturrat“ für Malerei zuständig war. 1945 verschlug es Böttger nach Metten bei Deggendorf. Nach 1952 wohnte er in Regensburg-Prüfening.
Ein Verschweigen gibt es für das Aktionshaus im Kinsky ebenfalls nicht, die Bilder von Rudolf Böttger versteigert. Viel bringen seine Bilder nicht ein, ein billiger Maler, leistbar auch für jene, die gesinnungsgemäß ihr Heim, das ihnen ihre Festung ist, mit einem böttgerischen Original heimelig … Das Aktionshaus im Kinsky verschweigt nichts, ist am 5. Juli 2024 zu lesen: „(Tachau 1887 – 1973 Regensburg) » Zur Biografie“ — So offen weist das Aktionshaus im Kinsky auf die Biographie von Rudolf Böttger hin, und wer „Zur Biographie“ anklickt, bekommt die ganze böttgerischen Biographie unverschwiegen: „Rudolf Böttger Tachau 1887 – 1973 Regensburg“ …
So, wir sind jetzt im Keller von Palais Wilczek […] Dramatiker Franz Grillparzer und der deutsche Dichter Joseph von Eichendorff sind sich vielleicht hier im Stiegenhaus begegnet. Die beiden Literaten wohnten hier allerdings lange bevor der Graf Wilczek überhaupt geboren wurde, und zwar zu ihren Studentenzeiten in den Jahren 1810 bis 1813. […] Und Eichendorff war ein entfernter Verwandter der Wilczeks. Vom Palais aus war es nicht weit zum Stammwirt der jungen Poeten, zum nahegelegenen Bier- und Künstlerlokal „Zum Lothringer“, Ecke Herrengasse und Kohlmarkt, wo auch der Lyriker und Freiheitskämpfer Theodor Körner, nicht zu verwechseln mit dem späteren Bundespräsidenten, verkehrte.
Die Gesinnungsurgroßmutter hat nach wie vor eine rechte Anziehungskraft auf Gesinnungsurenkelchen, wie wieder einmal festzustellen ist, beim Lesen des Geschreibes von Stefan Magnet auf der Konzernplattform X am 28. Juni ’24, und welche Gesetze ihm dabei wohl auch vorschweben dürften, denkt er in seiner Nacht auch an Österreich, wenn er, der Kenner ihrer Entäußerungen, die „Maulkorbgesetze“ der Ursula Haverbeck zitiert, ist kein Rätsel …
„Bevölkerungsaustausch“, ein Wort allein macht noch keinen Rechtsextremismus, ein Wort allein läßt keinen Verfassungsschutz tätig werden; aber Dr. Maximilian Krah MdEP, das ist jener, der dem österreichischen kleinen Gebirgsjäger etwas Gesinnungsgemäßes zur Sturmstaffel nachkrächzte, will genau das wem einreden, so schreibt er es auf der Konzernplattform X, ein Wort allein rufe schon den „Inlandsgeheimdienst auf den Plan“ …
@PM_ViktorOrban spricht offen vom Bevölkerungsaustausch, also etwas, was hierzulande nicht ausgesprochen werden darf und den Inlandsgeheimdienst auf den Plan ruft.
und er, der „Bevölkerungaustausch schreibend ausspricht, will wem einschreiben, diesmal am 22. Juni 2024, es dürfe nicht ausgesprochen werden …
Was alles nicht geschrieben werden darf, was alles nicht gesprochen werden darf, das gibt es nur in der Gesinnungsvorstellung von Menschen wie Maximilian Krah, Tatsache ist doch, daß alles geschrieben werden kann, daß alles gesprochen werden kann, zu dem ein Mensch, in diesem Fall wie dieser, nur irgendwie imstande ist, für das auch in Wahlen kandidiert werden darf, für das in Wahlen auch Stimmen zu bekommen sind, auch in Deutschland, beispielsweise seine Partei.
„Viktor Orbán: There is an Ongoing Population Replacement in Europe – Hungary Today“, von Maximilian Krah nachgekrächzt, rechtsextremes Gekrächze wird Mainstream, so könnte eine Überschrift eines Beitrages, von der ARD vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlicht,
Zehn Menschen ermordete der Schütze von Buffalo, mutmaßlich aus rassistischen Motiven. Auch er beruft sich auf den Kampf gegen den „Großen Austausch“, eine rassistische Verschwörungserzählung. Was steckt dahinter? Charleston 2015. Pittsburgh 2018. El Paso 2019. Drei Orte, drei Mordanschläge. In Charleston tötete ein Schütze neun schwarze Menschen in ihrer Kirche. In Pittsburgh starben elf jüdische Menschen in einer Synagoge, in El Paso 23 Menschen in einem Kaufhaus, viele von ihnen Latinos. Und nun wieder zehn Tote, viele von ihnen schwarz, in Buffalo. Dies sei der schlimmste Albtraum für eine Gemeinde, sagte der Bürgermeister. Männlich, weiß, extrem rechts Alle Schützen waren weiße, zumeist junge Männer. Ihre Taten begingen sie allein, doch sie verbindet ein gemeinsames rechtsextremistisches Weltbild. Dazu gehört die Theorie vom großen „Bevölkerungsaustausch“. „Dahinter steckt die Vorstellung, dass es eine bösartige Gruppe von Eliten gibt, die mithilfe einer Reihe von sozialen Programmen die weiße Rasse auslöschen will, von Einwanderung über Abtreibung bis zu Rechten für Schwule“, sagt Kathleen Belew, Historikerin an der Universität von Chicago bei NPR.
am 17. Mai 2022, leicht abgeändert auch gelautet haben und soher auch eine zutreffendere Überschrift. „Bevölkerungsaustausch“ allein macht noch keinen Mord, aber „Bevölkerungsaustausch ist eine Kugel, und wenn mit allen Kugeln auf einmal geschossen wird, dann ist es nicht nur ein Mord, sondern Morde – Mehrzahl und Aufruf …
Was für eine Idee, für den Beitrag über das, was Mainstream wird, „Idee“ zu verwenden, statt rechtsextremes Gekrächze oder, das auch zutreffender wäre, rechtsextremer Einfall zu nennen; es ist ein Einfall, sie, die Brüder und Schwestern Krahs, fallen ein, sie fallen ein und — Die Aufzählung der Morde ist nicht vollständig, was erklärlich ist, geht es in diesem Beitrag ausschließlich um die Vereinigten Staaten, hier aber können und müssen auch jene in
Christian Neschwara: Die Rolle der Parlamente; Staatsname – Staatsfeiertag; Lothar Höbelt: Die Gliederung der Provisorischen Nationalversammlung; Die provisorische Regierung Deutschösterreichs 1918/19; Die Landtage 1918/19; Anmerkungen zur politischen Laufbahn Franz Dinghofers; J. Michael Rainer: Dr. Franz Dinghofer – Eine Würdigung; Wolfgang Etschmann: Die „Deutschösterreichische Volkswehr“; Karlheinz Weißmann: Deutschösterreichs Symbole; Konrad Markward Weiß: Die Anschluss-Idee; Gedenken; Jaromír Tauchen: Deutschösterreich in der Sicht der Tschechoslowakei; Reinhard Mußgnug: Deutschösterreich in der Sicht des Deutschen Reiches; Manfred Andexinger: Nationale (deutsche) Identität – 1918 und heute.
Der Beitrag von Wolfgang Etschmann wird, auch wenn dieser nicht gelesen, so bildungsreich sein, davon darf ausgegangen werden, wie sein Truppendienstbeitrag, in dem er wissend darlegt, daß „hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet, mehr als zwei Millionen die Zahl der Umgekommenen [Deutsche]“ …
Oberst Hermann H. Mitterer wird sein Buch „Bevölkerungsaustausch“ vielleicht auch als Dienst am Vaterlande verstanden wissen wollen, auch als Pflicht, seine Truppen, seine Kameraden zu informieren, vielleicht sogar Kameradinnen auszubilden, so wie es „Truppendienst“ versteht, das Magazin für Ausbildung, Führung und Einsatz des Österreichischen Bundesheeres, diese „amtliche Publikation der Republik Österreich“, deren „Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Bundesministerium für Landesverteidigung“ …
Und, das könnte gut verstanden werden, verdient doch Truppendienst jedwede Achtung … Wie können sich doch die Soldatinnen, die stolz darauf sein dürfen, auf Truppendienst als Soldaten ausgezeichnet angesprochen zu werden, umfassend informieren, weit über den Tag hinaus, auch geschichtlich bilden, wofür Truppendienst die beste Lehrkameraderie stellt, etwa Dr. Wolfgang Etschmann, („Hofrat; Studium der Zeitgeschichte und Germanistik an der Universität Wien, 1979 Promotion zum Dr. phil.; 1980 Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; 1981-1982 Offizier auf Zeit (Kompaniekommandant 1. Jägerkompanie[UN]/Landwehrstammregiment 21); 1982-1993 Referent im militärwissenschaftlichen Institut/Heeresgeschichtliches Museum (HGM); 1994-2010 Leiter der militärgeschichtlichen Forschungsabteilung/HGM; seit 2011 Institut für Human- und Sozialwissenschaften/Landesverteidigungsakademie“), der auf Truppendienst veröffentlicht am 1. März 2016 über „Bevölkerungsaustausch“ lehrt, u. a.:
Flucht vor dem Nationalsozialismus und nach dem Zweiten Weltkrieg Der Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland 1933 löste eine Fluchtwelle aus Deutschland aus, die politisch und rassisch Verfolgte vorerst in die europäischen Nachbarstaaten, dann in die USA und andere Staaten brachte. Trotzdem wurden hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet. Der Zusammenbruch der NS-Herrschaft, die selbst für zahlreiche Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen über weite Teile Europas verantwortlich war, brachte jedoch kein Ende von Flucht und Vertreibung. So verließen zwischen Sommer 1944 bis zum Jahresende 1949 mehr als 16 Millionen Deutsche ihre oft seit Jahrhunderten von ihnen bewohnte Heimat (z. B.: Rumänien, die Tschechoslowakei, Ungarn, Polen oder das Baltikum). Die Zahl der dabeiUmgekommenen betrug mehr als zwei Millionen [Hervorhebungen nicht von Wolfgang Etschmann, Truppendienst]. Speziell in den schwer vom Krieg getroffenen Gebieten Deutschlands (westalliierte Besatzungszonen – ab 1949 BRD – und sowjetisch besetzte Zone – ab 1949 DDR) war die Lage der Flüchtlinge und Vertriebenen über mehrere Jahre hin dramatisch. Durch die hohen Menschenverluste im Krieg herrschte zwar ein erhöhter Arbeitskräftebedarf – die Unterbringung in Notlagern und die Schaffung von einigermaßen adäquatem Wohnraum stellte allerdings ein Problem über mehrere Jahre hinweg dar. Ab 1950 verließen weitere hunderttausende Aussiedler die eben genannten Gebiete. Schon ab 1945 wurde im Zuge eines Bevölkerungsaustausches […]
Habt-Acht kann, noch Jahre später, beim Lesen am 26. Juni 2024, da nur noch geschrieben mit zusammengeschlagenen Hacken — —
Von einem „Parodie-Account“ auf der Konzernplattform X zum österreichischen Bundesheer erscheint als natürlicher Gang, auf welchem Wege sonst sollte zum Bundesheer Österreichs auch gelangt werden, als über die Parodie?
Offen dabei bleibt nur die Frage, ist die Empfehlung für das Buch eines Bundesheermannes selbst als Parodie gemeint oder wird hier doch mit einem sehr bekannten Menschen, dessen Name für diesen „Parodie-Account“ herhalten muß, gesinnungsgemäße Empfehlung für „Bevölkerungsaustausch in Europa: Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen“ von dem Bundesheeroberst Hermann H. Mitterer betrieben.
Allein der Verlagsname des verlegenden Bundesheeroberstbuches reicht bereits völlig, um in der Sekunde zu wissen, um was für ein gesinnungsgemäßes Buch es sich dabei handelt. Es ist ein Buch, das
laut Bundesheer-Pressesprecher Bauer damals „überprüft und nicht beanstandet.“
Der Verteidigungsministeriumsmann ist auf der Konzernplattform X auch recht aktiv, ein „Parodie-Account“ aber soll es nicht sein, und so manches von ihm ist bereits in das eine und andere Kapitel aufgenommen worden, der für sich einen sehr schlagenden Namen auf der Konzernplattform fand …
Das Bundesheeroberstbuch sei also vom Bundesheer „überprüft und nicht beanstandet“ worden.
Es reicht aus dem Bundesheeroberstbuch ein Zitat, um zu wissen, was die geistige Grundlage dieses Bundesheeroberstbuches ist:
Auch der akademisch-wissenschaftlichen Welt war, bevor sie sich durch die Political Correctness in ihrer Zuverlässigkeit selbst relativierte, die Tatsache eines Bevölkerungsaustausches sehr wohl bewusst. So hat die deutsche Anthropologin und Hochschullehrerin Ilse Schwidetzky den Begriff „Einvolkung“ und damit „Bevölkerungsaustausch“ (Ethnomorphose“, wie er hier verstanden wird, folgendermaßenm auf den Punkt gebracht: “Mit der Einschmelzung Fremder ändern die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreis, wirkt nunmehr mit an der Variabilät der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und Hochleistungen. […] Dieser Wandel durch Einvolkung Fremder kann so weit gehen, dass im Laufe der Geschichte der biologische Inhalt, der einem Volksnamen mit aller damit verbundenen Tradition entspricht, ein völlig anderer wird.“ Im nächsten Kapitel werden wir uns nun den Fragen zu: Gibt es den Bevölkerungsaustausch, die Ethnomorphose, in Europas Mitte in der Realität wirklich? Kann man dies anhand von Fakten nachweisen?
Das Zitat allein reicht aus, um in der Sekunde zu wissen, daß hier nationalsozialistische Gesinnung verbreitet wird, es muß also nicht einmal gewußt werden, daß Ilse Schwidetzky …
Seit Anfang April 1935 war sie in Breslau Assistentin des Anthropologen Egon von Eickstedt, mit dem sie schon seit 1934 zusammenarbeitete. Es folgte die Mitarbeit an der anthropologischen Landesaufnahme Schlesiens. Sie vertrat diesen während dessen zweiter Indien-Expedition. Ab 1939 wirkte sie an der Universität Breslau als Dozentin und führte Vorlesungen beim sogenannten „Oststudium“ durch. Sie war Mitherausgeberin der von Eickstedt gegründeten „Zeitschrift für Rassenkunde“ und „Rasse, Volk und Erbgut in Schlesien“.
Dieser Enzyklo… ist es Ehre und Stolz, auch Ilse Schwidetzky zu zitieren:
„Unter planmäßiger Förderung des Führers und seiner Mitarbeiter tritt die Rassenwissenschaft ihren Siegeszug in die schon verfallende Welt des Liberalismus an und versetzt ihr durch ihre Durchschlagskraft den Todesstoß. Wegen ihrer weltanschaulichen Bedeutung kann man der Rassenkunde nicht nur den Wert eines beliebigen neuen Wissensgebiet zumessen, man muß sie vielmehr als eine Wissenschaft größter politischer und pädagogischer Ausdehnung betrachten.“ (1933)[2]
„Dem Nationalsozialismus ist wiederholt der Vorwurf der Demagogie in seiner Rassenlehre, vor allem in der Judenfrage, gemacht worden. Und doch kommt man bei einer gründlichen und tiefen Beschäftigung mit dieser Frage zu einem Ergebnis, das den offiziellen Standpunkt der NSDAP vollkommen verständlich macht.“ (1933)[3]
Unnütz zu schreiben, daß ihre Karriere nach dem Untergang des nationalsozialistischen Reiches eine Fortsetzung und sie weiter ihre Schülerinnen fand, beispielsweise Andreas Vonderach, und in welchen Verlagen kann ein Schüler von Ilse Schwidetzky Aufnahme finden, gesinnungsgemäß beispielsweise im recht hoch ausgezeichneten steiermärkischen Verlag, kann ein Schüler von
Die mittererischen Wörter, wer hat diese nicht schon gehört, recht getrommelt von den Mannen und Frauen dieser Parlamentspartei seit einer Ewigkeit, nicht seit einer Ewigkeit, sondern seit —
Noch vor seiner Einleitung hebt Hermann H. Mitterer einen Spruch hervor: E
Nicht Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung unterscheidet den Edlen vom Gemeinen. Es ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte zu erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer und, falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.
Auch er muß ganz beseelt sein, als Militär wie auch anders, vom
Wie lang das Kapitel nun schon geworden, für Hermann H. Mitterer ein viel zu langes Kapitel, und doch kann es noch nicht enden, es könnte wegen Hermann H. Mitterer jetzt einfach enden, das ihm angemessen wäre, aber es kann noch nicht enden, weil auch Hermann H. Mitterer zu weiteren Personen führt, die den recht hohen Vernetzungsgrad in Österreich bis an die sogenannte Staatsspitze hinauf wieder einmal so deutlich vor Augen führen. Es will gar nicht allem nachgegangen werden, erfahren werden, zu wem aller Hermann H. Mitterer, es reichen schon beispielhaft die wenigen …
Diesem Kapitel scheint jetzt seine Länge selbst schon zu lang zu sein, es will nicht mehr erzählen, von einem weiteren Magazin, in dem „Bevölkerungsaustausch“ vor etlichen Jahren schon ein gängiges Wort war, lange vor dem Bundesheeroberstbuch, vielleicht las der Bundesheeroberst in diesem Magazin zu zum ersten Mal das Wort „Bevökerungsaustausch“ und war sogleich und recht erweckt …
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