Freiheitliche Betätigung in der Wiederholungsschleife

Es gibt, wie der Tageszeitung „Der Standard“ von heute zu entnehmen ist, wieder einmal eine Aufregung um einen Kommentar auf der Website „UnzensuriertAt“ … Das ist nicht die erste Aufregung …

UnzensuriertAt - Martin Graf aber auch Norbert HoferEs ist nicht das erste Mal, daß auf „UnzensuriertAt“ in einem Kommentar der blutrünstigen Gewalt eine endgültige Lösungserwartung …

Es ist nicht das erste Mal, daß Alexander Höferl plötzlich das erste Mal von einem Kommentar … Und selbstverständlich völlig indiskutabel …

Es ist nicht das erste Mal, daß freiheitlich behauptet werde, Martin Graf habe damit nichts zu tun, also Martin Graf habe mit „UnzensuriertAt“ nichts …

Und es ist nicht das erste Mal, daß hier geschrieben werden muß, Martin Graf ist „UnzensuriertAt“. Niemand weiß das besser als Andreas Mölzer, der nach wie vor in seinem Block die Verlinkung zu „UnzensuriertAt“ mit dem Hinweis stehen hat:

Politik unzensuriert — Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf.

Wie eine neuerliche und monatsaktuelle Abbildung auf der carte postale belegt … In einer Hinsicht aber sagt Alexander Höferl die Wahrheit, wenn er, wie vom „Standard“ zitiert, sagt, Martin Graf habe damit nichts zu tun, denn es haben tatsächlich sehr viele freiheitliche Abgeordnete etwas mit „UnzensuriertAt“ zu tun – Norbert Hofer, Andreas Mölzer, Walter Rosenkranz, Werner Neubauer, Barbara Rosenkranz, Unzensurix …

Wer über die freiheitliche Website „UnzensuriertAt“ spricht, kommt nicht umhin, zugleich auch über die freiheitliche ZZ zu sprechen, in der nicht ein Kommentarschreiber in dem Mörder Breivik einen nachzueifernden Mann für sich erkennt, sondern die freiheitliche ZZ  – das freiheitliche Magazin der freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen – selbst den Mörder Breivik durch ein Zitat anerkennt …

EuleAber es sollte, mehr, es muß das letzte Mal sein, derartiges hören und lesen zu müssen. Und das können ausschießlich die Wähler und Wählerinnen erwirken, nämlich dadurch, daß sie Freiheitliche je nicht mehr wählen, also Freiheitliche in die Bedeutungslosigkeit entlassen, somit endlich dorthin, wo heute ihr angestammter Platz aufgrund ihrer Gesinnung und Lösungskompetenz ist. Denn erst und nur dann ist es tatsächlich unwesentlich, was auf „UnzensuriertAt“, was in der „Zur Zeit“ geschrieben wird, sei es beispielsweise von einem freiheitlichen Abgeordneten, sei es von einer den Freiheitlichen zugewandten Kommentarschreiberin, die sich Eule nennt … Eulen wäre eigentlich der rechte Name für das sozialheimatliche Gesinnungslager, das einmal …

Ein Nebeneffekt durch die Nichtwahl von Freiheitlichen wäre auch die Hilfe für die Wähler und Wählerinnnen im Parlament, denn diese wären dann davon befreit, den nächsten Freiheitlichen wieder zu ihrem III. Präsidenten NR machen zu müssen, nach Dr. Martin Graf nun Ing. Norbert Hofer …

Zwischenstand Wählen für die Zukunft 28-05-2013

Zwischenstand von heute – weiterhin schlechte Werte.

Zur Nachlese eine Auswahl und zwei Langzeitumfragen, zu deren Teilnahme Sie herzlich eingeladen sind:

Alexander Höferl und die gar sanfte Kommentarstaffel

Auf „UnzensuriertAt“ ruf nach einer Regierung, die Massenmorde anordnet

Ing. Norbert Hofer – Das freundliche aber auch nicht wählbare Gesicht der Freiheitlichen

Unzensuriert

Zur Zeit

Zwischenstand Rücktritte 28-05-2013

Zwischenstand von heute. Nach wie vor können Abgeordnete nicht von ihrer Wahl überzeugen.

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf

Shakespeare ist Andreas Mölzer keiner – Außer vielleicht für sich und „Die Presse“ noch

Unzensurix

Feingeister wie „Steppenwolf“ und „Königstiger“ lesen französische Autoren

Ein Freiheitlicher soll vergessen werden – Michael Spindelegger wäre das wohl nur allzu recht

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur noch begraben werden – III

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem Absatz weiter …

Nicht mit einem Absatz, mit der Überschrift, die im Grunde bereits vollständig enthält, was in diesem Kommentar alles falsch … Damit die Serie, wenigstens heute, enden kann … Es falsch gemacht, mit der Überschrift wäre zu beginnen gewesen, soher wäre keine weitere Folge notwendig geworden, bereits geendet mit dem ersten Text zum Kirchengastlichen, mehr als ausreichend …

Das Ohrenproblem des Josef Kirchengast

„Nick Raynsford, Abgeordneter für die Stadtteile Greenwich und Woolwich ist besonders darüber erfreut, dass alle großen muslimischen Organisationen sowie muslimische Persönlichkeiten die Tat in den vergangenen 24 Stunden ‚unmissverständlich verurteil’“ haben.“

Menschgemäß blieben die Worte, mit denen Angehörige dieses Organisierten Glaubens in England dieses Verbrechen innerhalb von vierundzwanzig Stunden verurteilten, bei den Mitgliedern der rechtsradikalen „English Defence League“ aufgrund ihrer Gesinnung ungehört … Möglicherweise hat Josef Kirchengast ein Ohrenproblem, vielleicht schreien Mitglieder dieses Organisierten Glaubens nicht laut genug, um von Josef Kirchengast auf dem Kontinent auch gehört zu werden, vielleicht hätten sie schon vierundzwanzig Stunden vor der Tat dieses Verbrechen für Josef Kirchengast exklusiv verurteilen müssen, dann hätte er seinen innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach dem Verbrechen geschriebenen Kommentar anders schreiben können, oder er hätte seinen Kommentar achtundvierzig Stunden davor schreiben müssen, damit Angehörige dieses Organisierten Glaubens ihn rechtzeitig gehört hätten, um befolgen zu können, vierundzwanzig Stunden vor dem Verbrechen das Verbrechen aber für Josef Kirchengast extra und ordentlich laut …

Und der kirchengastliche Untertitel, also diese Ansicht, die größte Beleidigung des dieses Organisierten Glaubens sei die Gewalt in seinem Namen … Nun, für diesen nocht nicht rechtskräftig veruteilten und soher als mutmaßlichen zu bezeichnenden Mörder mag Gott den Vulgo-Namen Allah tragen, aber die Anleitung für dieses Verbrechen entnahm er dem Buch, das über den „Schmied“ (aus der kirchengastlichen Schreibe kann durchaus entnommen werden, daß für Josef Kirchengast mit einem gewissen Stolz der christliche Gott der „Schmied“ ist) und nicht den „Schmiedl“ geschrieben wurde. Das ist das eine. Das andere ist, daß mit der aktuellen blutigen Befolgung dieser Auge-um-Auge-Anleitung eine Ökumene nie notwendig war, auch dieser aktuelle Fall zeigt die Einheit blutig auf … Das weitere ist, wie kann die größte Erfüllung der Worte der Bedienungsanleitungen die größte Beleidigung einer Religion sein … Wohl nur durch das Ausblenden, nur dadurch, daß heutzutage ausschließlich die Liebesworte der Religionsbücher gelesen werden wollen, die Lüge zur Wahrheit gewandelt werden will, daß es sich bei diesen Büchern um Bücher ausschließlich der Menschenliebe und des Friedens … Die größte Beleidigung in Wahrheit aber ist schon das Leugnen eines einziges Wortes in diesen Büchern, deren Anspruch es ist, jedwedes Wort zählt gleichviel, jedwedes Wort gilt, soher das Herauslesen des gerade Passenden und das Verschweigen des gerade Nichtpassenden nach deren Ursprung und deren Intention, um es mit einem Wort aus dieser Buchwelt zu sagen, eine Todsünde …

Im zweiten Teil wurde über Aufklärung gesprochen, das Christentum in England steht auch Jahrhunderte vor der Aufklärung, haben nicht einmal noch das Gesetz von Mose gelesen, daß die Vergeltung eingrenzt, besagt, es dürfe beispielsweise nicht die gesamte „Sippe“ für einen Mörder aus ihrem Kreis bestraft werden, zumindest jene in England haben es nicht gelesen, sind Prä-Mosianer und Prä-Mosianerinnen, die nun gegen …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem kirchengastlichen Satz beginnen, wie vorgenommen, um konkret auf die fatale … Vielleicht mit einem, der im kirchengastlichen Kommentar geographisch beinahe auf der Höhe von Rom …

Christentum Aufklärung

„Die Lehrpläne enthielten ‚absolut unannehmbare Positionen zur Sexualität und zur Ehe im Gegensatz zur christlichen Anthropologie und zum Wesen des kroatischen Volkes‘. Der Weihbischof von Zagreb, Valentin Pozaić, verglich die Regierung sogar mit Nazis und rief dazu auf, sie aus dem Amt zu jagen.“

Nicht eine Endlosfolge daraus machen, gleich ganze Absätze in einem behandeln … Mit welchem beginnen? Mit dem, der entgegen der kirchengastlichen Intention auf jedwede Religion zutrifft, es muß dafür aus diesem kirchengastlichen Absatz lediglich ein Lückenabsatz …

Nicht wegzudiskutieren ist, dass sich Gewalt – nicht nur ­- gegen Andersgläubige mit zahlreichen Stellen […] rechtfertigen lässt. Worum es geht, ist eine zeitgemäße Interpretation […]. Die friedliebenden […] – und das ist wohl die überwiegende Mehrheit – haben es zugelassen, dass die militanten […] die Deutungshoheit über ihre Religion erringen, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Das hat viel mit sozialer Ungerechtigkeit, Armut, mangelnder Bildung zu tun – siehe […] und die Folgen. Trotzdem muss [..] mit der modernen Welt zurechtkommen. Das ist […] zentrales Problem.

Darin der Lobgesang, die Allüberstellung des Christentums,

Und etwas der Aufklärung im Christentum Vergleichbares hat der um ein halbes Jahrtausend jüngere Islam nicht erlebt.

mit dem vermeintlichen Beweis Aufklärung, aber ein auch zu hinterfragender, um nicht zu sagen, fragwürdiger Beweis. Und wird für eine Sekunde angenommen, die Aufklärung sei durchweg positiv, ohne negative Folgen, kann die Frage gestellt werden, wo im Christentum hat die Aufklärung gegriffen, wie hat die Aufklärung das Christentum unwiderruflich verändert … Beantwortet nicht gerade die aktuelle Aufregung um den Exorzismus die zwei Fragen erschreckend klar und eindeutig? Wobei es unerheblich ist, ob der nun unter dem Pseudonym bekannte Jorge Mario Bergoglio selbst einen Exorzismus durchführte, als er einem Mann beide Hände auflegte und sich gegen ihn stemmte … Der Exorzismus selbst ist es, der bestätigt, daß eine Aufklärung in diesem Organisierten Glauben je nicht angekommen und vor allem nicht angenommen ist … Der Exorzismus eine wieder boomende Schreckenstechnik des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche … Es ist bedeutungslos, was Papst Franziskus mit seiner Handauflegerei und Stemmerei wollte, von höchster Bedeutung ist die Erklärung des obersten Exorzisten Gabriele Amorth, der Mann sei von vier Dämonen besessen, als

Rache dafür, dass die Bischöfe des Landes nicht ausreichend gegen das dortige Abtreibungsgesetz protestiert hätten. „Diese Person wird nur befreit werden, wenn die mexikanischen Bischöfe Buße dafür tun, dass sie nicht interveniert haben.“

Bei den Päpsten ist die Aufklärung gänzlich gescheitert … Etwa, um einen aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen, bei:

„I can quote three cases of John Paul II performing exorcisms without an exorcism book.”

Weiter mit der von Josef Kirchengast vielgerühmte Aufklärung im Christentum, geographisch auf gleicher Höhe bleiben, also von Italien nach Kroatien … Noch ein aktuelles Beispiel: Ein christlich gemeingefährlicher Umgang mit der konkreten, mit der lebenssichernden Aufklärung …

Und gleich weiter, wohin? Nach Polen? Nicht schon wieder Polen … An dem heutigen Tag doch, der wieder kein Sonntag für die Aufklärung ist, eher nach Frankreich …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Friedrich Gulda, Helmut Wobisch, Wilhelm Backhaus in Ossiach – Vom Schnee von gestern, der längst schon geschmolzen werden hätte können

Aber nein, das wird nicht gewollt, daß der Schnee von gestern endlich schmilzt, wie eine aktuelle Reaktion aus Ossiach auf

Alle wissen alles und alle tun nichts! Höchste Zeit zur Aufarbeitung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus

auch veranlaßt zu vermuten, eine Reaktion, die von der Sorge geprägt ist, der „Carinthische Sommer“ werde als „Nazi-Festival“ … Und eine Reaktion, die dazu verleitet, noch einmal darauf … Wer diesen Alle-wissen-alles-Text bereits gelesen hat, wird bis auf … zustimmen können, daß in diesem keine Silbe dafür mißbraucht wurde, den „Carinthischen Sommer“ als ein „Nazi-Festival“ hinstellen zu wollen …

Wie kann also ein Text nur dermaßen mißverstanden werden wollen, möglicherweise, weil es einfacher und bequemer ist und vor allem die einzige Wahrheit ist, die in Österreich gesagt werden kann und will, nämlich beispielsweise kein „Nazi-Festival“ zu sein, aber gleich nach dieser Entgegnung eines ganz und gar nicht erhobenen Vorwurfes muß augenblicklich wieder und weiter geschwiegen werden, oder, was nicht einfach ist, was nicht bequem ist, endlich die eigene Geschichte, die weit nach 1945 einsetzt, …

Und ist die Geschichte des „Carinthischen Sommers“ nicht noch ein weiteres Paradebeispiel für den Befund von Anna in „Heldenplatz“ von Thomas Bernhard, die zu Olga sagt:

In Österreich mußt du entweder katholisch oder nationalsozialistisch sein
alles andere wird nicht geduldet
alles andere wird vernichtet
und zwar hundertprozentig katholisch
und hundertprozentig nationalsozialistisch

Sagt dieser Befund nicht auch alles über die Gründung des „Carinthischen Sommers“? Gegründet von einem katholischen Pfarrer und einem musizierenden Nationalsozialisten … Und das erste Konzert gegeben von Reichskultursenator Wilhelm Backhaus, der von Adolf Hitler wohl noch persönlich wußte, daß keiner die „deutsche Musik glühender liebt als“ der nationalistische Massenmordtotaldiktator …

Carinthischer Sommer - Gulda - Wobisch - Backhaus

„Guldas Musikforum Ossiach […] wurde 1969 ganz bewusst […] Helmut Wobisch übergeben.“

Auf die carte postale wurde einiges geklebt, als Anregung zur weiteren Recherche, zur Erinnerung daran, wie es bei der Gründung des „Carinthischen Sommers“ in Ossiach und wie es damals über Ossiach hinaus in Österreich … Was Friedrich Gulda für Ossiach vorschwebte, das konnte in den späten 1960er Jahren nicht geduldet werden, das konnte in dieser Zeit, den der Befund von Anna einhundertprozentig richtig beschreibt, nicht erlaubt werden, mußte verhindert werden …  Wie bestimmend das untergegangene Nationalistische der Massenverbrechenstotaldiktatur des deutschen Reiches in Österreich noch war, kann möglicherweise auch daran abgelesen werden, daß irgendwann Friedrich Gulda wohl resignierte, und sogar für Wilhelm Backhaus Gedenkkonzerte … Wilhelm Backhaus, Beethoven-Ringträger von 1961 der Musikakademie, hat heute noch, 25. Mai 2013, einen prominenten Platz auf der Website des „Carinthischen Sommers“ …

Und wie ist Anna zu diesem Befund gekommen? Wie konnte Thomas Bernhard das schreiben, was er schrieb? Thomas Bernhard war nicht der Außenseiter, zu dem er sich gekonnt stilisierte, er war ein bestens Eingeweihter, und als Eingeweihter war er gut gegen alle, denn er beging nicht das Verbrechen, Namen zu nennen, er blieb im allgemeinen, das ihm erlaubte, festes und wichtiges Mitglied dieser ehrenwerten Hochkulturgesellschaft zu bleiben und gleichzeitig sich als deren Kritiker bejubeln zu lassen …

PS Thomas Daniel Schlee wird am 11. März 2013 vom ORF zitiert:

Das ganze sei nicht ehrlich genug, das hätte längst passieren können.

Das hätte längst passieren können … Thomas Daniel Schlee kann sich vielleicht gemeinsam mit Karl Löbl (und österreichgemäß mit vielen weiteren) eine Antwort überlegen, auf die dem Herrn Balkonlöwen (der, wie er der Tageszeitung „Die Presse“ am 7. April 2013 verriet, immer nur ehrlich sein wollte) bereits gestellte Frage: Wo waren Sie, Karl …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden

In Anlehnung an die Überschrift in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 23. Mai 2013 könnte über den Kommentar von Josef Kirchengast  auch getitelt werden:

Die fatale Schreibe eines …

Denn es ist tatsächlich fatal, wohl auch fatalistisch, weiter an der Religion zu hängen, Religion trotz der historischen und gegenwärtigen Fakten, die ganz und gar nicht für die Religion sprechen, der Gegenwart und vor allem der Zukunft weiter bewahren zu wollen …

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott - Schlachterbeil und Blutrot

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott: Schlachtbeil und Blut. Die drei Namen aber geschrieben für alle Namen, die der Mensch seinem erschaffenen Monstrum je gegeben hat …

Der Mensch hat derart viele Weltanschauungen bereits hinter sich gelassen. Auf eine weitere kommt es nicht mehr an. Und. Dem Menschen wird die Kreativät ohnehin sich nicht erschöpfen, auch dafür, neue Weltanschauungen zu erfinden. Soher ist es kein Verlust, auch die Weltanschauung Religion endlich sterben zu lassen, auf dem Friedhof zu Gescheiterte Versuche, das Leben zu verstehen, zu begraben. Wer aber Sorge hat um eine vollständige Abbildung der Menschheitsgeschichte, diese Sorge kann zerstreut werden. Denn es werden sich auch für die Religion Grabpfleger und Grabpflegerinnen von selbst finden. Auch die Religion kann also den Sonderlingen überlassen werden, auch die Religion wird wie alle breitest vergessenen Weltanschauungen ihre Sonderlinge finden,  die sie still liebevoll pflegen werden, als Reliquie aufbewahren werden für die Historienschau menschlicher Skurilitäten, freilich die Religion ist in der Kammer Blutigste Monströsität auszustellen …

Es verleidet den Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen schon, weiter, konkret auch dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

Zum „Handbuch für freiheitliche Politik“ wurde bereits einiges in den zwei vorangegangenen Texten geschrieben,

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ – Mehr Zukunft als Freiheitliche hat niemand

Ing. Norbert Hofer – Das freundliche aber auch nicht wählbare Gesicht der Freiheitlichen

was nun noch fehlt, ist die Antwort auf die Frage, wer übernimmt und wie für Norbert Hofer, den freiheitlichen Programm- und Handbuchschreiber, auch Schreiber auf der grafschen Site „Unzensuriert“, die Aufgabe der Einschulung …

Wer?

Wer wie schult das Handbuch freiheitlicher PolitikWendelin Mölzer, der für die freiheitliche ZZ schreibt, in der Staffel der Gesinnung neben seinem ZZ-Herausgebervater Andreas Mölzer läuft, fällt die Aufgabe zu, hofer-freiheitliches Gedankengut in Seminaren zu verbreiten … Das nächste Seminar des FPÖ-Bildungsinstitutes, dessen Präsident der ZZ-Mitherausgeber Mag. Hilmar Kabas ist, findet dazu demnächst schon wieder statt …

Wendelin Mölzer mit der vom Vater überreichten Staffel in der Hand begehrte einmal den Schutz des Gesetzes dafür, Fremdes als Eigenes ausgeben zu wollen, sah Uhrheberrechte verletzt … Ob Wendelin Mölzer je Berufung einlegte, wurde nicht recherchiert … Aber nach diesem Urteil, wie auf der carte postale gelesen werden kann, über seine „kreative Leistung“ schwerlich vorstellbar … Anderseits, Freiheitliche geben nicht so schnell auf, auch wenn ihnen nachgewiesen wird, daß sie … Ob das ein „fundamentaler Grundwert“ von Freiheitlichen ist, Fremdes als Eigenes nicht nur zu beanspruchen, sondern auch Fremdes als Eigenes auszugeben, fremde Leistung bar Eigenleistung als eigene Leistung zu verkaufen?

Mit den „fundamentalen Grundwerten“ von Freiheitlichen ist die Frage nach dem Wie erreicht, wie also wird das hofer-freiheitliche Gedankengut geschult …

Der Seminarbeschreibung, wie ebenfalls auf der carte postale gelesen werden kann, ist zu entnehmen, daß Freiheitliche nicht nur Grundwerte haben, Freiheitliche haben „fundamentale Grundwerte“, das heißt ihre Werte haben nicht nur einen Grund, sondern zwei Gründe, Freiheitliche haben sozusagen Werte mit einem doppelten Boden …

In dieser mölzerischen Schulung geht es „praxisnah“, wie gelesen werden kann, darum wie zwischen „fundamentalen Grundwerten“ und „politischer Realität agiert“ werden könne … Ob Wendelin Mölzer hierfür internationale Beispiele heranzieht, um zu zeigen, daß beispielsweise Jobbik in Ungarn dieses „Agieren“ nicht sehr gut beherrscht? Oder „pro NRW“ in Deutschland? Sind das doch Gruppierungen, die Wendelin Mölzer nicht uninteressant findet, wie der Interviewtranskription in der Masterarbeit von Maximilian Freissler … Ob auch Norbert Hofer selbst von Wendelin Mölzer geschult wird, wurde nicht recherchiert, aber nach dem Agieren von Norbert Hofer zu schließen, ist es durchaus vorstellbar, könnte Norbert Hofer gar der Meisterschüler von Wendelin Mölzer sein, denn Norbert Hofer beherrscht das Agieren bereits recht gut zwischen dem einen Boden mit der freundlich aufgetragenen Farbe und dem Boden mit …

NS Die freiheitliche ZZ ist nicht interessant als Publikation, sondern dieses freiheitliche Magazin kann nicht ignoriert werden, weil sie als Organ der freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen für die Freiheitlichen ein maßgebliches ist, wie auch das heutige Beispiel zeigt, und die Freiheitlichen sind nicht interessant, weil sie Freiheitliche sind, sondern Freiheitliche können nicht ignoriert werden, weil sie sich Wahlen stellen, mit einer Gesinnung, die gerade die freiheitliche ZZ offener … Wenn Sie hier nach dem Schlagwort „Zur Zeit“ oder „Unzensuriert“ suchen, werden Sie Beispiele finden, die deutlicher nicht …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ Mehr Zukunft als Freiheitliche hat niemand

Es wurde zwar in

Ing. Norbert Hofer …

Hoferische Zukunftsformel der Freiheitlichenschon darauf hingewiesen, aber diese freiheitliche Forderung im „Handbuch für freiheitliche Politik“ ist, geschuldet ihrer Einzigartigkeit, gesondert hervorzuheben, ist als freiheitliche Forderung besonders auszuzeichnen.

Denn diese freiheitliche Forderung ist Garantin für eine … Die besten freiheitlichen Köpfe unter Führung des besten freiheitlichen Kopfes haben also das für die Zukunft des gesamtes Landes alles Entscheidende herausgefunden. Und sie haben dafür die Lösung schlechthin anzubieten. Und diese Lösung, auf die sie extrem stolz sein können, haben sie also mit Recht mit fiebernden Köpfen und brennenden Herzen in diese Forderung gegossen.  Denn sie ahnen ihre Vorsehung, mit dieser Forderung die ihre endgültige Lösung für alles zu Papier … Es ist eine Forderung die so, ach, nur ein Dichter aus sozialheimatlichen Reihen fände die rechten Worte, um diese Forderung mit einem Hymnenkranz zu besingen … Wenn diese freiheitliche Forderung umgesetzt wird, das wissen die Freiheitlichen heute als einzige – diese Ausgewählten, die in keiner weiteren Wahl, weil sie ja bereits selbsterwählt genug sind, mehr gewählt zu werden brauchen -, wird das Leben für jeden Einzelnen in diesem Land ein Leben sein, wie es heutige Generationen nicht kennen, es wird ein Leben sein für jede Einzelne, wie nicht in dieser Welt …

NS Es ist Barbara Prammer Abbitte zu leisten, Norbert Hofer ist tatsächlich ein Mann, um die Stimme einzusetzen, denn, wer wie Norbert Hofer mit seinen freiheitlichen Mannen die zentrale Frage, wie Zukunft zu gestalten ist, derart klar und eindeutig zu beantworten weiß, hat es verdient, die Stimme gegen ihn abzugeben … Norbert Hofer kann dafür nicht genug gewürdigt werden. Dieser freiheitliche Mann, der den Kelch gefunden hat, mit der alles lösenden wie schlichten Zukunftsformel mit dem  Textoperator: „Ist zu belangen“ …

Norbert Hofer – Das zum Fürchten freundliche Gesicht der Freiheitlichen

Nein, falscher Titel. Richtig muß die Überschrift lauten:

Ing. Norbert Hofer – Das auch nicht wählbare freundliche Gesicht der Freiheitlichen

Das „Handbuch für freiheitliche Politik“ verursacht aktuell Aufregungen. Warum? Ein Stichwort dafür ist so ausreichend wie altbekannt: „Zuwanderung“. Genauer: Freiheitliche sind für „Rückwanderung“, weil u.v.a. Pauschalierungen Zugewanderte „Krankheiten“ … Es darf darauf gewartet werden, wie dieser Teil des Handbuches in Propaganda umgesetzt werden wird für den Wahlkampf zur Nationalratswahl 2013 … Möglicherweise legt der Mitherausgeber der freiheitlichen ZZ bereits nur ein wenig zu adaptierende Beispiele aus der Vergangenheit vor, etwa Filme von Fritz Hippler oder mit Paula Wessely … Den Menschen selbst die Heimkehr in glühender Rede schmackhaft … Mag. Hilmar Kabas gibt nicht nur mit Andreas Mölzer die freiheitliche ZZ heraus, sondern er, Hilmar Kabas, ist auch bei dem Handbuch mit dabei … Es ist soher gar nicht abwegig, wenn die freiheitliche ZZ mit ihrem recht überreichen geschichtlichen Wissen eine reklamemäßige Wahlkampfberatung …

Aber, das ist noch nicht alles, das „Handbuch für freiheitliche Politik“ hat 314 Seiten … Es fällt Freiheitlichen zu Menschen, die für sie, die Freiheitlichen, „Fremde“ sind, viel ein, viel Phantastisches, aber dann doch nicht so viel, um damit 314 Seiten …

Das freundliche freiheitliche Gesicht Hofer schreibt ein HandbuchUm einen ersten Überblick zu geben, wurden etliche Sätze und geforderte Maßnahmen aus diesem Handbuch auf die carte postale geklebt … Sie sind eingeladen, diese Zitate zum Anlaß zu nehmen, um dann im „Handbuch für freiheitliche Politik“ selbst nachzuschlagen, ein vollständiges Bild davon zu bekommen, was „freiheitliche Politik“ heißt, beispielsweise für

Arbeitslose …

Frauen …

Menschen, die in Österreich geboren werden, von Freiheitlichen „Fremde“ genannt …

Kinder …

EU-Bürger und EU-Bürgerinnen …

Ortsnamen …

Kulturpolitik …

Ute Bock …

Film …

Das ist die kursorische Auflistung, und Freiheitliche haben aber nicht Verbesserungen im Visier …

Die Dichter, Denker und Musiker aber, denen Freiheitliche so treu zugetan sind, wie in beinahe jeder Ausgabe der freiheitlichen ZZ gelesen werden darf, können sich freuen, nur eines können die meisten von ihnen physisch nicht mehr, Freiheitliche wählen …

Die Waffenindustrie wird dieses Handbuch ebenfalls mit Entzücken lesen – keine Kostenüberlegungen beim Militär …

Und wer von einem Großösterreich träumt, wird bei diesem Handbuch ins Schwärmen kommen, sich erinnern, wie schon einmal Gebiete zurückgeholt … Großösterreich ist vielleicht nicht ganz richtig, eher Kleingroßösterreich, also mit Südtirol, aber nicht nur …

Die römisch-katholische Kirche muß doch Dankmessen abhalten, alle Glocken im Land läuten lassen, für das geforderte Bekenntnis zum Kreuz …

Österreichische Familien in den Bundesmuseen ganz unter sich … Den freien Eintritt fordern Freiheitliche ausschließlich für Familien, für österreichische …

Wie geehrt wird sich Plato fühlen, in diesem Handbuch … Odin Wiesinger wird sich dadurch in seiner Nichtprimatenkunst bestätigt fühlen, andere Künstler und Künstlerinnen hingegen …

Und so weiter und so fort …

NS Wesentlich an diesem „Handbuch für freiheitliche Politik“ ist natürlich auch der Hauptverantwortliche, es ist Ing. Norbert Hofer, der Freiheitliche, wie ihn „Die Presse“ eindeutig erkannt hat, mit dem freundlichen Gesicht, Ing. Norbert Hofer, das ist der auch für das Parteiprogramm verantwortliche Freiheitliche, den die erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ihre Stimme geben würde, sie würde ihn zum III. Präsident NR wählen wollen, zum Nachfolger von Dr. Martin Graf, von dem Ing Norbert Hofer sich derart unterscheidet, wie ein freiheitlicher Ingenieur sich von einem freiheitlichen Doktor nur unterscheiden kann – im Titel …

NNS In diesem „Handbuch für freiheitliche Politik“ sind sehr viele Statistiken zitiert … Freiheitliche sind dabei stets genau, auch Ing. Norbert Hofer ist genau, er ist so genau, daß trotz des schriftlich übermittelten Hinweises auch heute, 19. Mai 2013, noch eine Statistik auf „Trennungsopfer“ veröffentlicht ist, die so genau ist, daß nicht einmal der sie erstellende Matthias Christen ausfindig zu machen ist …

NNNS Eine Nebensächlichkeit noch, wenn es um das Finanzielle geht, nutzen Freiheitliche auch alles aus, was nur ausgenutzt werden kann, sogar die EU, denn es ist wohl durch die EU erst so richtig einfach und bequem geworden, die freiheitliche ZZ in Bratislava drucken zu lassen … Beim Finanziellen, auf das Freiheitliche sich so gut verstehen, heißt es nicht „Österreich zuerst“, genauer bedacht, heißt es immer so, nur „Österreich“ dürfte (die sprachlichen Leistungen der Freiheitlichen sind legendär, die anderen nur amtsbekannt …), nicht ganz richtig geschrieben sein, es heißt doch immer: Wirreich zuerst …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios, um nicht zu schreiben, anrüchig

Ing. Norbert Hofer – das freundliche Gesicht der GG

Brigitte Kashofer und Norbert Hofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Oliver Pink mit rosabürgerlicher Brille: Von Graf zu Hofer – Eine Unveränderung

Freiheitliche ZZ

Kunst – das Wahre, das Gute und Schöne: aus freiheitlicher Sicht

Für Richard Wagner überwindet sich ein freiheitlicher ZZler – Ein Wiener Lied von der Unschuld

Es wird Helge Morgengrauen möglicherweise nicht leicht gefallen sein, einen Schriftsteller zur Wiederlesung zu empfehlen, zum einen weil dieser die sonst von dem freiheitlichen ZZler empfohlenen Autoren qualitativ weit überragt, zum anderen weil mit Thomas Mann das Sozialheimatliche der Freiheitlichen nicht beworben werden kann …

Wiener Lied von der Unschuld

„1889 übersiedelte Chamberlain nach Wien […] und verfaßte sein umstrittenes Hauptwerk ‚Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts‘.“

Aber zu groß dürfte die Überwindung des freiheitliche ZZlers dann doch nicht gewesen sein, denn schließlich geht es nicht darum, Thomas Mann zu empfehlen, sondern Thomas Mann für Richard Wagner einzuspannen, Richard Wagner für die sozialheimatliche Gesinnungsgemeinschaft zu retten, zu erhöhen, und dafür eignet sich eine über jeden Verdacht erhabene Stimme wie keine andere …

Die „kritische Distanz“ von Thomas Mann zu Richard Wagner ist dem freiheitlichen ZZler allerdings „übertrieben“ … Helge Morgengrauen wird heilfroh gewesen sein, das Kritische wegschreiben zu können, mit Formulierungen wie „tiefe Liebe zu Wagner“, „in letzter Konsequenz überwog aber die Bewunderung“ …

Nicht übertrieben ist es, zu schreiben, für Richard Wagner ist Wien nach wie vor ein guter Boden, ein Heimspiel, in dem unverdrossen versucht wird, Richard Wagner nur als Komponisten zu präsentieren, gereinigt von allen Schatten, die auch der Nationalsozialismus auf ihn warf, versucht wird seine Rolle als Vorgänger zu leugnen … Das kann zwar nicht mehr gelingen, aber es wird weiter versucht, und es kann dieser Versuch nur unterommen werden, indem die gesamte neuere und auch gar nicht so neue Literatur einfach ignoriert wird …

Jedoch es sind nicht die Freiheitlichen allein, die für einen geschönten Richard Wagner sich stark machen, den Freiheitlichen stehen Vertreter und Vertreterinnen der bildungsbürgerlichen Hochkultur tapfer zur Seite … Eine für die strikte Trennung von Werk und Mensch eintretende, nur die Musik geltenlassende und Chamberlain zitierende Christa Ludwig, ein Karl Löbl, der die längst geklärte Frage heute noch Gottfried Wagner stellt, ob denn Richard Wagner sein Werk bewußt mißbraucht habe …

In Wien geht es wohl um mehr, als ausschließlich um Richard Wagner, es geht wohl auch darum, die Lüge des unschuldigen Wiens aufrechtzuerhalten, die Lüge weiter zu singen, bei der Massenvernichtung nicht dabei gewesen zu sein, für die Massenvernichtung nicht die entscheidenden geistigen Vorarbeiten geleistet zu haben, nur Opfer … Jedoch, das Wiener Lied von der Unschuld müßte augenblicklich verstummen, gäbe es einen ehrlichen Umgang – auch – mit Richard Wagner … Niemand mehr könnte in Wien das Lied von der Unschuld anstimmen, wenn offen und ehrlich – auch – über die Wagner-Familie und den Bayreuther Kreis …  Also etwa über Houston Stewart Chamberlain, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eben in Wien sich bereits vorbetätigte …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Christa Ludwig spielt beim AC Richard Wagner auf der Position Kicherin

Alle wissen alles, alle tun nichts

Für die freiheitliche ZZ sind aber Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Empfohlene der freiheitlichen ZZ

Christa Ludwig spielt beim AC Richard Wagner auf der Position Kicherin

In „Erlesen“ wurde vom Traineranwärter Heinz Sichrovsky die Fußballerin des FC Richard Wagner auf der Position Kicherin für sein Prüfungsspiel am 14. Mai 2013 eingesetzt. Sie werden jetzt einwenden, Christa Ludwig ist doch keine Fußballerin, sie ist eine Opernsängerin, die Opernsängerin, Christa Ludwig ist ja eine Repräsentantin der Hochkultur, eine Angehörige der bildungsbürgerlich hochwertigen besseren Gesellschaft …

Christia Ludwig - FC Richard Wagner - Position KicherinUnd dann, das auch noch, diese Dame der Hochkultur auf die Fußballbühne des Niederen und Ungebildeten zu stellen. Aber. Mit ihren geistigen Fallfehlern steht Christa Ludwig mit auf dem Fußballfeld, und Fußballer mit ihren beispielsweise sprachlichen Fallfehlern stehen mit auf der Hochkulturbühne. Zwischen Fußballfeld und Hochkulturbühne gibt es in diesem Land keine Niveauunterschiede, genauer messen, das Niveau der Hochkulturbühne mit ihrer Selbstüberhebung liegt eben dadurch um etliches tiefer als das Niveau vom Fußballfeld …

Es kann hier nicht jeder Ball, der in diesem Spiel vom 14. Mai 2013 geschossen wurde, gestoppt werden. Es sind deren zu viele. Deshalb an Sie die Empfehlung, sich dieses Spiel in einer Aufzeichnung selbt anzusehen.

Ein oder zwei verschossene Bälle aber sollen hier doch aufgehoben werden, um Ihnen einen ersten Einblick zu geben, was für eine Kickerei und Kicherei in diesem Spiel Sie erwartet …

Christa Ludwig auf der Position der Kicherin spielt nach der heute nicht mehr gelehrten Taktik das Einer-System, das, zur Erinnerung, besagte, es reicht, irgendwann einmal etwas gelesen zu haben. Und sie nennt die Quelle ihres Wissens, das für ein ganzes Leben ausreicht: Chamberlain …

Wagner-Chamberlain - Wien 2013

„Er war Engländer von Geburt, Franzose durch Erziehung, Deutscher aus Überzeugung: Houston Stewart Chamberlain, einer der Erzväter modernen Rassenwahns und ein Apostel germanischer Herrlichkeit. Er verehrte Jesus Christus, Richard Wagner und Adolf Hitler.“

Christa Ludwig wird wohl Houston Stewart Chamberlain gemeint haben. Sollten Sie nicht wissen, wer das war, ist das nicht Ihr Defizit, sondern mehr das von Christa Ludwig, ihn zu kennen, mehr noch, heute noch ihn zu zitieren … Housten Stewart Chamberlain, Schwiegersohn von Richard Wagner, schrieb u.a. ein Buch, das zum Standardwerk für den rassischen und ideologischen Antisemitismus in Deutschland …

Für Fußball kann nicht ernstes Interesse aufgebracht werden. Deshalb wird der erste und letzte Versuch, ein Fußballspiel zu kommentieren, hier einfach abgebrochen, mit dem Hinweis, wer sich dieses Spiel unbedingt ansehen sollte. Das sind Freiheitliche. Sie wissen, Freiheitliche, das sind die sowohl mit sprachlichen als auch geistigen Fallfehlern … Weshalb sich gerade und vor allem freiheitliche ZZler dieses Spiel ansehen sollten? Es ist nicht einmal ein Jahr her, daß in der freiheitlichen ZZ behauptet wurde, das Werk von Richard Wagner sei antisemitismusfrei … Freiheitliche sollen sich dieses Spiel ansehen, um von Gottfried Wagner zu erfahren, was über Richard Wagner gewußt wird und zu sagen ist …

Durch Gottfried Wagner, der in diesem Spiel also ebenfalls auftrat, wurde es auch für einen Menschen, der von Fußball nichts versteht und sich für Fußball nicht interessiert, verstehbar, weshalb das Niveau des deutschen Fußballs weit über dem des österreichischen …

PS Wie bereits geschrieben, war in diesem Spiel auch Karl Löbl im Einsatz … Eine Frage ist dazu an Karl Löbl doch nachzureichen. In diesem Spiel schießt Karl Löbl den Ball, es sei das große Versäumnis gewesen, die erste und zweite Generation nach 1945 nicht ins Klare zu setzen, es sei das große Versäumnis gewesen, nicht darüber zu diskutieren … Mit einem etwas abgeänderten Titel von Heinrich Böll an ihn also die Frage: Wo waren Sie, Karl …