Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Es ist zum Freiheitlichen Traum eines elitären Reiches noch eine Ergänzung nachzureichen, und zwar zum ehemaligen Kirchenratspräsidenten Professor Dr. Menno Aden, der in der ersten Ergänzung Wolfgang Caspart – der teure Philosoph der Freiheitlichen erwähnt wurde, und das vor allem aus zwei Gründen …

Ein Grund ist, mit Menno Aden kann wieder einmal der unterschiedliche Umgang beim Vermieten von Räumlichkeiten in Deutschland und in Österreich gezeigt werden, der zweite aber wichtigere Grund ist, mit Menno Aden kann Wählerinnen und Wählern die Haltung der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft ihnen gegenüber ein weiteres Mal aufgezeigt werden. Und das ist ein Haltung, die nicht einlädt, Freiheitliche zu wählen, ganz im Gegenteil …

Die Blutopfer dieses Feldzuges waren, verglichen mit den entsetzlichen Verlusten auf beiden Seiten während des Ersten Weltkrieges, geradezu vernachlässigbar.

Für den von der freiheitlichen ZZ zur Lektüre empfohlene Eckartschriftautor Menno Aden sind also Menschen geradezu vernachlässigbar …. Diese Haltung gegenüber Menschen, diese Selbstverständlichkeit, daß Menschen halt zu opfern sind, adelt die freiheitliche ZZ mit einer Empfehlung dieses Autors, und das sagt wohl sehr viel aus, was Menschen den Freiheitlichen bedeuten, wenn derartige Autoren zu ihrem Literaturkanon gehören … Das Magazin Zur Zeit wird, wie bekannt ist, gefüllt mit Texten von dem zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen bis hinunter oder bis hinauf zu freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen, zu denen auch der III. Präsident NR Dr. Martin Graf …

Menschen sind vernachlässigbar, das ist die entscheidende Aussage, das haben Wähler und Wählerinnen heute zu bedenken, wenn sie überlegen, Freiheitliche wählen zu wollen, weil sie sich erwarten und erhoffen, daß Freiheitliche sich für sie einsetzen werden …

Die adensche Darstellung der Geschichte, wie in der Collage auszugsweise gelesen werden kann, in die der Satz von den vernachlässigbaren Menschen eingebettet ist, interessiert in keiner Weise, diese aberwitzige Besessenheit von der Vergangenheit ist nicht zu kommentieren, sie kommentiert sich selbst … Würde diese ungeheuerliche und barbarische Sicht auf den Menschen, der vernachlässigbar ist, nicht sein, könnte geschrieben werden, diese Denker dieser Gesinnungsgemeinschaft  könnten um diese ihre einfache Erklärung der Welt geradezu beneidet werden -, ach, wie wird doch um die komplexen Zusammenhänge in der Menschenwelt sonst gerungen, diese verstehbar zu machen, während es auch für diesen Autor dieser Gesinnungsgemeinschaft derart leicht ist, beispielsweise zu erklären, warum die Kolonialreiche stürzten: Es war einfach die Schlacht um Dünkirchen, es waren schlicht die zwei Siege des nationalistischen deutschen Reiches der Massenmörder und Massenverbrecherinnen …

Wie in der Collage, um zum unterschiedlichen Umgang in Deutschland und in Österreich zu kommen, auch gelesen werden kann, ist es für die konservative staats- und wirtschaftspolitische Gesellschaft in Hamburg nicht leicht, noch Veranstaltungsräume zu bekommen, wie die „Junge Freiheit“ es beklagt, muß sich Menno Aden gar mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung herumschlagen … In Österreich hingegen, wird an den nun in „Wiener Akademikerball“ umgetauften und von der freiheitlichen Landesgruppe Wien veranstalteten WKR-Ball gedacht, stehen die Staatsräume der Republik Österreich zur Verfügung, stehen die Türen zu den Staatsräumen der Republik Österreich sperrangelweit offen, um alle hereinzubitten, die sonst keine Herberge mehr finden … Und wie sähe in Österreich für Menno Aden die Anzeige aus? Hierfür soll für einen Moment angenommen werden, Menno Aden sei ein freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament -, die christschwarzen Abgeordneten würden wohl folgendes zur Anzeige bringen, Menno Aden werde nun von uns zum III. Präsidenten NR gewählt werden, da unser Führer Michael Spindelegger nach einem langen Gespräch mit demselben nichts fand, was einer seiner Wahl im Wege stände

Wie in der Collage ebenfalls auszugsweise gelesen werden kann und zur Gänze auf der Website von Menno Aden abzurufen ist, gibt es auch Gemeinsamkeiten, die nicht Deutschland und Österreich betreffen, sondern innerhalb der Gesinnungskameraderie, auch ein Menno Aden verließ nicht freiwillig ein Amt, auch für einen Menno Aden mußten Gerichte bemüht werden …

Der Schluß heute aber soll ein Beweis dafür sein, was für Geistesgrößen in den Reihen dieser Gesinnungsgemeinschaft stehen, welche Geistesgrößen den Freiheitlichen zur Seite stehen, um ihren Traum vom elitären Reich -, Menno Aden muß unbedingt dazugezählt werden, denn er ist möglicherweise der Meister von allen  … Auf seiner Website präsentiert sich Menno Aden vom Titel „Paralipomena“ eines seiner Werke her als ein zweiter Schopenhauer und von der Form her als ein zweiter Wittgenstein … Allein die wenigen Beispiele daraus, die in die Collage aufgenommen wurden, beweisen, was für ein Geistesmensch Menno Aden durch und durch ist, wie Schopenhauer und Wittgenstein gegen ihn verblassen, abfallen zu unbedeutenden -, wer sonst als Menno Aden, von dem u.v.a.m. Freiheitliche ihr fundiertes Geschichtswissen beziehen, könnte den Nachweis erbringen, daß Adolf Hitler nicht nur in der Bibel bereits vorkommt, sondern der deutsche Napoleon … Wer sonst als Menno Aden, der von den Freiheitlichen empfohlene Historiker, könnte mit einer alles durchdringenden Geistesschärfe die Verhältnisse in der Familie Thomas Mann so präzise in eine Tabelle bringen und die Millionen von Fremdstämmigen vor den Toren Europas mit ihrem Begehren nach Einlaß …

NS Es darf geradezu angenommen werden, daß vor allem die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in Österreich sich für Deutschland fremdschämen dürfte ob des Umstandes, daß die SWG in Hamburg es in Deutschland so schwer habe, noch Veranstaltungsräume zu finden; zählen doch zu ihren Vortragenden, wie der Liste auf ihrer Website entommen werden kann, auch Herrschaften aus und in Österreich als Persönlichkeiten …, zum Beispiel der noch seligzusprechende Otto Habsburg, Lothar Höbelt, Walter Marinovic, Richard Melisch … Aber auch Herren, die im Österreich der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gute Namen sind, wie etwa Claus Nordbruch, Heinz Nawratil, Alfred de Zayas …

Dr. Martin Graf ist nicht entlastet – Rücktritte mehr als gerechtfertigt

Dr. Martin Graf sieht sich also im Fall der Gertrud-Meschar-Stiftung entlastet, gar reingewaschen, ist aktuell den Medien zu entnehmen … Was aber tatsächlich gesehen werden muß, ist, daß ein politischer Verantwortungsträger, der ständig damit beschäftigt ist, sich wegen seiner Handlungen, die nichts mit seiner eigentlichen Arbeit als politischer Verantwortungsträger zu haben, erklären zu müssen, das Budget belastet, Steuergeld verschwendet, den Auftrag der Wähler und Wählerinnen nicht nachkommen und schon gar nicht erfüllen kann …

Dr. Martin Graf ist ein guter Beispielgeber (das heißt, zutreffender, ein schlechter Beispielgeber) für politische Verantwortliche, deren Rücktritte mehr als gerechtfertigt sind, wenn sie ihre durch Steuergeld finanzierte Arbeitszeit und ihre durch Steuergeld finanzierten und ihnen mannigfach zur Verfügung gestellten Ressourcen ständig in eigener Sache einsetzen müssen, also für Angelegenheiten, die absolut nichts mit ihrer politischen Arbeit zu tun haben … Es muß somit für politisch Verantwortungsträger und Verantwortungsträgerinnen endlich Standard werden, daß sie zurückzutreten haben, wenn sie die durch Steuergeld finanzierte politische Arbeit dafür mißbrauchen, sich aufgrund ihrer privaten und nicht koscheren Handlungen verteidigen zu müssen, um sich ihre aus Steuergeld gespeisten lukrativen politischen Ämter zu erhalten …

Für Rücktritte von politischen Verantwortlichen sind also nicht nur moralische und politische Gründe heranzuziehen, oder, wie im aktuellen Fall von Uwe Scheuch, strafrechtliche Verurteilungen, sondern vor allem die Frage, kann eine politische Verantwortungsträgerin ihren Arbeitsauftrag, der ihr von Wählerinnen und Wählern erteilt wird, je erfüllen, kann der politische Verantwortungsträger je seine Arbeitszeit und die ihm dafür zur Verfügung gestellten Ressourcen zu einhundert Prozent für seine eigentliche Arbeit, für die er gewählt wurde, einsetzen …

Gerade Dr. Martin Graf ist ein guter Beispielgeber für einen schlechten politischen Verantwortlichen, weil er seit seiner Wahl zum III. Präsidenten NR, für die christschwarze Abgeordnete hauptverantwortlich sind, seit dem 28. Oktober 2008 wohl wie kaum ein anderer politischer Verantwortungsträger damit beschäftigt war, sich sein Amt zu erhalten, statt im Amt zu arbeiten, wodurch er auch seine Gleichgültigkeit gegen freiheitliche Wähler und Wählerinnen beweist, die Freiheitlichen nicht dafür ihre Stimmen geben, für sich selbst zu arbeiten, sondern dafür, daß auch Freiheitliche für sie arbeiten, und allein für die Erfüllung des politischen Auftrages ist der Einsatz von Steuergeld gerechtfertigt … Es wird darüber keine Aufzeichnungen geben, aber gerade bei Dr. Martin Graf wäre es äußerst interessant zu erfahren, wie viel von seiner Steuergeld finanzierten Arbeitszeit und von den durch Steuergeld finanzierten Ressourcen hat er in den bald vier Jahren als III. Präsident NR aufgewendet, um seinen Auftrag der Wählerinnen und Wähler allgemein und um seinen Auftrag durch freiheitliche Wähler und Wählerinnen im besonderen nachzukommen und zu erfüllen, und wie viel von seiner Arbeitszeit und von den Ressourcen hat er in ebendieser Zeit wegen politferner Privatfälle dafür aufwenden müssen, um sich im Amt zu halten … Wird beispielsweise seine Privatgeschichte Gertrud-Meschar-Stiftung als aktuellste herangezogen, die vor allem im Juni 2012 für Wochen Hauptaufregung war, darf ohne Übertreibung geschrieben werden, daß Dr. Martin Graf mehr oder weniger den ganzen Juni mit Privaten beschäftigt war, somit seine eigentliche Arbeit gegen null Prozent … Es ist nicht anzunehmen, daß er seine Juni-Schlafenszeit dafür verwendete, um aus dieser privaten Bredouille wieder herauszukommen, darüber hinaus gab er seine öffentlichen Verteidigungsauftritte nicht weit nach Mitternacht, also in seiner Freizeit, sondern während des Tages, während seiner durch Steuergeld finanzierten Arbeitszeit. Aber nicht nur seine durch Steuergeld finanzierte Arbeitszeit wurde für Privates mißbraucht, auch die durch Steuergeld finanzierte Arbeitszeit seiner Mitarbeiter

Dr. Martin Graf ist nur ein Beispielgeber für gerechtfertigte Rücktritte, sobald durch Steuergeld finanzierte Arbeitszeit und durch Steuergeld finanzierte Ressourcen für Privates mißbraucht werden, statt die eigentliche Arbeit, für die politische Verantwortungsträger und Verantwortungsträgerinnen gewählt werden, zu einhundert Prozent zu erledigen, und nicht nur zu einem weit geringeren Prozentsatz …

Dr. Martin Graf ist auch deshalb ein guter Beispielgeber im Schlechten für aus den oben beschriebenen Gründen gerechtfertigte Rücktritte, weil auch in diesen letzten Monaten bis zur nächsten Nationalratswahl von ihm keine andere Arbeit zu erwarten sein wird können, als die für sich selbst, wird zum Beispiel an die Ermittlungen der Staaatsanwaltschaft gegen ihn wegen Seibersdorf

PS Dazu passsend darf wieder einmal ein Zwischenstand der Langzeitumfrage zu Rücktritten bekanntgegeben werden. Wie auf der Urlaubskarte aus der Wahlurne an die Abgeordneten, die an jene gerichtet ist, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, zu lesen ist, gibt es nach wie vor eine absolute Mehrheit für Rücktritte … Weiterhin sind Sie herzlich eingeladen, sich an dieser Langzeitumfrage zu beteiligen.

Ein Mund für Scheuch Graf und Strache!

Es wird auch von Medien aus nicht nachvollziehbaren Gründen so getan, als ob es zwischen Martin Graf und Heinz-Christian Strache einen Unterschied geben würde … Das Eintreten für Uwe Scheuch zeigt aber einmal mehr, wie in der Collage gelesen werden kann, Martin Graf und Heinz-Christian Strache haben nur einen Mund, mit diesem einen freiheitlichen Mund sprechen auch alle weiteren aus dem freiheitlichen Lager in einheitlichen und nahezu wortidenten Sätzen …

Es ist lange her, daß in Deutschland Bundestagspräsident Philipp Jenninger zurücktrat, er trat nicht zurück, weil er von einem Gericht verurteilt wurde, er trat nicht nach Monaten oder Jahren zurück, er trat einen Tag nach seiner Rede im Bundestag, bereits einen Tag nach seiner Rede trat er zurück, er trat nicht zurück, weil er eine Rede für die Gesinnung der nationalistischen Massenmörder und Massenverbrecher des Deutschen Reiches hielt, Philpp Jenninger trat zurück, weil seine Rede mißverstanden wurde, weil seine Anführungszeichen nicht gehört wurden …

Und noch etwas ist an diesem Rücktritt von Philipp Jenninger bemerkenswert, nicht nur, daß er bereits einen Tag danach zurücktrat, wegen einer Rede, die aufgrund von Betonung und Sprechlage lediglich mißverstanden, er kandidierte auch nicht mehr für ein Mandat …

Dieser Rücktritt von CDU-Mitglied Philipp Jenninger ist das Beispiel schlechthin, wie es um Österreich bestellt ist, sogar noch ein Vierteljahrhundert nach diesem Rücktritt von Philipp Jenninger …

Uwe Scheuch ist nicht unter Anführungszeichen verurteilt

Gegen Martin Graf ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht unter Anführungszeichen, sondern sie ermittelt gegen Dr. Martin Graf …

Heinz-Christian Strache äußert sich ohne Anführungszeichen …

Brigitte Kashofer lebt ohne Anführungszeichen im Zweiten Weltkrieg …

Ohne Anführungszeichen will Harald Stefan die Leistungen der deutschen Wehrmacht positiv erinnert wissen …

Ohne Anführungszeichen will Christian Höbart Jugendliche in Schnupperhaft …

Ohne Anführungszeichen träumt die freiheitliche ZZ von einem elitären Reich …

Ohne Anführungszeichen verbreitet Vater Norbert Hofer Daten und Fakten, die …

Ohne Anführungszeichen biegt Maria Fekter Geschichte zurecht …

Ohne Anführungszeichen stand Michael Spindelegger nichts im Wege, Dr. Martin Graf zu wählen …

Ach, wie viele Beispiele es in Österreich ohne Anführungszeichen gibt, und immer noch werden Freiheitliche in einem Ausmaß gewählt, das unverständlich erscheint, vor allem weil es ein Wählen gegen sich selbst ist, als Wähler und Wählerin für eigene Nachteile und für das eigene Leid in jedweder Art zu stimmen, und das ganz ohne Anführungszeichen -, Anführungszeichen auf dem Stimmzettel sind keine Kreuze bei blauen noch blaßblauen Freiheitlichen noch bei den Christschwarzen …

Sie kennen mit Bestimmtheit genügend weitere Beispiele ohne Anführungszeichen, so daß hier keine weiteren mehr gelistet werden müssen, und der heutige Beitrag mit einem Satz aus der Rede von Philipp Jenninger geschlossen werden kann, der 24 Jahre nach seiner Formulierung sich anhört, als ob er eben für Kärnten, aber nicht nur für Kärnten, geschrieben worden wäre:

Die herrschende Partei hatte in Gestalt ihrer höchsten Repräsentanten Recht und Gesetz suspendiert[.]

Freiheitlicher Traum vom elitären Reich

Es ist in Österreich gerade das freiheitliche Lager, welches vorgibt, für die Demokratie zu sein, welches vorgibt, für den Ausbau der Demokratie zu sein, das mit dem Schlagwort „direkte Demokratie“ hausieren geht …

In der freiheitlichen ZZ zu blättern, erhellt und macht erschreckend kenntlich, was Freiheitliche von Demokratie halten …

Es lohnt, den Artikel „Der Fetisch Mehrheit“ von Arno Delegesta in der freiheitlichen ZZ vergleichend mit seinem Artikel „Demokratie: Wider den Fetisch Mehrheit – Eine Attacke“ auf „eigentümlich frei“ zu lesen, den er als Andreas Tögel veröffentlichte …

Es ist eine Attacke gegen das derzeitige Wahlrecht, nach dem jede Stimme demokratisch gleichviel zählt, nach dem jede Stimme zählt und gezählt wird, und nicht, wie Andreas Tögel mit Schiller träumt, die Stimme zuerst gewogen wird und dann entschieden wird, ob sie ein Wahlrecht bekommt oder nicht. Freiheitliche giert es also wieder nach einem Wahlrecht, von dem wieder viele auszuschießen, also das Folc wieder auszuschließen ist, das Stimmrecht nicht mehr jedem Menschen zugestanden werden soll, wozu der althochdeutsche Ausdruck Folc für Volk bezeichnender ist, bedeutet dieser doch „Haufe, Kriegsschar“, und dieser alte Ausdruck datiert ohne große Erklärung freiheitliche Gesinnung genau als eine Zeit, die weder zur Gegenwart noch Zukunft und nicht einmal zur Vergangenheit der letzten fünfzig Jahre gehört …

Freiheitliche plakatieren „Dem Volk sein Recht“, aber handeln nach „Ihr seid das Folc“, der Haufen. Der Haufen, der von Freiheitlichen hin- und hergeschaufelt werden will, wie es Freiheitlichen gerade einfällt und gelüstet …

In der Collage sind die zwei Artikel zum Vergleich nebeneinandergestellt, und es lohnt nicht, auszuführen, welche Passagen in der ZZ-Version ausgelassen wurden; es sind vor allem die Sätze, die zu offensichtlich ein freiheitliches Selbstbildnis evozieren könnten, zu sehr den Wähler und die Wählerin beleidigen könnten, auf die die Freiheitlichen zurzeit noch angewiesen sind …

Welche Gesellschaftsordnung streben also Freiheitliche tatsächlich an? Eine Buchempfehlung gibt darüber Auskunft, wie in der Collage gelesen werden kann, nämlich für das Buch von Wolfgang Caspart, der die derzeitige Demokratie überführen möchte in eine „meritokratische Aristokratie der Verdienstvollen“ … Aber der „Haufen“ soll von diesem Traum eines elitären Reiches nichts wissen, und dafür wird auch schon durch die Preisgestaltung gesorgt: 42,80 Euro kosten 199 Seiten von Wolfgang Caspart, von dem hier schon berichtet wurde, nicht in Zusammenhang mit Philosophie, sondern in Zusammenhang mit krausen und kruden Vorstellungen … Möglicherweise werden aber Freiheitliche falsch eingeschätzt und sie sprechen ganz uneigennützig einer Gesellschaftsordnung das Wort, von der sie wissen, daß sie in einer solchen Gesellschaftsordnung nicht an der Spitze stehen werden und können, denn zur „Aristokratie der Verdienstvollen“ sind Freiheitliche wahrlich nicht … Es kann aber auch sein, daß vorher die Definition von „Verdienst“ entsprechend geändert werden muß, in die rechte Richtung, also zum Beispiel: zum „Adel der Verdienstvollen“ gehören jene mit den meisten Unschuldsvermutungsnennungen. Das führte dann unweigerlich zu einer freiheitlichen Hocharistokratie …

NS Es ist zwar müßig, weil allzu bekannt, wieder etwas dazu anzumerken, aber Freiheitliche können nicht von der Vergangenheit der nationalistischen Massenmörder und Massenverbrecherinnen des Deutschen Reiches lassen. Ob es nun, wie auch in die Collage aufgenommen, Walter Seledec ist, der mit verklärendem Blick auf das Grab von Walter Nowotny eine Geschichte schreibt, die -, es muß nicht wiederholt werden, was zu Walter Nowotny auch hier bereits geschrieben wurde … Es wäre aber Walter Seledec diesmal nicht erwähnt und nicht in die Collage aufgenommen worden, würde Arno Delegesta/Andreas Tögel nicht auch für den „Nonkonformisten“ schreiben, auch in diesem Medium, wie in der Collage gelesen werden kann, das gleiche Starren auf die Geschichte, der gleiche Zugang zur Geschichte, die gleiche Zurechtbiegung der Geschichte, die anerkennende Wiedergabe der hehren Worte eines „Verdienstvollen“ aus der Zeit der …

NNS Aber Andreas Tögel/Arno Delegesta schreibt nicht nur für den „Nonkonformisten“, auch auf der Website des „Zentralorganisten“ Christian Ortner finden sich viele Beiträge von ihm, und es gibt einen offensichtlich regen Austausch auch mit Andreas Unterberger, der u.a.v.m. neben Udo Ulfkotte als Schreiber von „erstaunlich frei“ gelistet ist …

AEIOU – Ka Nazi bist Du

Es wollte eigentlich die Serie der Vorstellung fortgesetzt werden, welche Bücher von Freiheitlichen wiedergelesen werden, von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung empfohlen werden, auch in der akuellen Ausgabe 28/2012. Und diesmal wollte Biographisches zu Franz Karl Ginzkey hier angeführt werden, vor allem deshalb, weil die ZZ erstaunlicherweise keine anführte, nur den „Wiesenzaun“ zur Wiederlesung beschrieb -, diesmal wäre es also nicht notwendig gewesen, selektive biographische Angaben der ZZ zu ergänzen, sondern die von der ZZ unüblich ausgelassenen biographischen Angaben erst hinzuzufügen …

Jedoch, diesmal soll nicht die freiheitliche Zur Zeit im Mittelpunkt stehen, um ein weiteres Mal aufzuzeigen, welche Literatur von der ZZ empfohlen wird, von welcher Art Kunst sie Anhängerin ist -, einen Reim könne sich darauf machen, wer will, nämlich darauf, daß gerade zum auch für die nationalistischen Massenmörder und Massenverbrecherinnen des Deutschen Reiches nicht unwichtigen Dürer auf die Wiesn …

Diesmal soll allgemein angemerkt werden, daß es Jahrzehnte nach dem Untergang des deutsch-nationalistischen Reiches der Massenmörderinnen und Masssenverbrecher auch in Österreich endlich Standard sein sollte, biographische Angaben nicht mehr selektiv nach dem im Titel angeführten Auszählreim zu machen, wie in der Collage gelesen werden kann, zum Beispiel von dem österreichischen Kulturinformationssystem …

Es geht dabei ausschließlich um Redlichkeit und nicht um ein Anschwärzen von Schriftstellern, die in diesem massenmörderischen Deutschen Reich recht fleißig waren und anständig verdienten, wie den Tabellen in „NS-Herrschaft in Österreich“ beispielsweise entnommen werden kann, wie eben auch Franz Karl Ginzkey … Derartige Schriftsteller können auch nicht angeschwärzt werden, denn sie haben sich selbst …

Es scheinen aber in Österreich weiterhin viele als sich selbst angeschwärzt zu empfinden, wenn beispielsweise über einen Mitgründer und Kuratoriumsmitglied der Salzburger Festspiele und Verfasser der niederösterreichischen Landeshynme und so weiter und so fort keine selektiven biographischen Angaben gemacht werden würden, und sie sind tatsächlich angeschwärzt, nicht dadurch, daß etwa ein Franz Karl Ginzkey im massenmörderischen Deutschen Reich ein -, sondern durch die ihre unnredliche Selektion biographischer Angaben …

NS Möglicherweise ist die Selektion biographischer Angaben der Furcht geschuldet, solche Schriftsteller würden dann nicht mehr gelesen werden … Es wäre aber eine höchst törichte Fucht. Denn ein Werk kann durchaus abgetrennt von der Biographie seines Schriftstellers, und mag dieser das kriminellste Leben geführt haben, bestehen … Die freiheitliche ZZ  jedoch versucht die Werke von Schriftstellern zu reanimieren, deren Werke, und wären sie die Anständigsten gewesen, auch dann nicht Bestand haben, das literarische Urteil hat deren Werke der Unbedeutsamkeit zugeschlagen, und beispielsweise nicht deren Lobgesänge auf und deren Verstrickungen in das nationalistische Massenmord- und Massenverbrechenreich deutscher …

Brigitte Kashofer und Norbert Hofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Es gibt, wieder, wurde nebenher mitbekommen, Aufregungen um Aussagen von Brigitte Kashofer, freiheitliche Mandatarin in Amstetten … Es geht dabei, die Berichte darüber wurden lediglich überflogen, um Familie und Kinder und wer die Familien zerstöre -, es ist allzu bekannt, um für derartige Aussagen noch Interesse aufbringen zu können … Jedoch war das Kashofersche Anlaß dafür, nachzuschauen, wie es um das Hofersche bestellt ist, denn auch beim Hoferschen geht es um Familie, Kinder …

Brigitte Kashofer schreibt im Block „FPÖ Amstetten … auf dem rechten Weg“ etwa über einen „menschenwürdigen Umgang“ … Es gibt die Ansicht, zu einem menschenwürdigen Umgang gehöre es auch, Daten und Fakten seriös zu verwenden -, Freiheitliche dürften dazu eine recht entgegengesetzte Ansicht … Es können menschgemäß Fehler passieren, jedoch sind die meisten Menschen dazu bereit, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, diese zu korrigieren -, Freiheitliche anscheinend nicht, denn für Freiheitliche scheinen Falschheit und Politik, richtiger, Falschheit und Parteipolitik Synonyme zu sein …

Anders kann es kaum erklärt werden, daß zehn Monate nach dem Hinweis sowohl an Norbert Hofer als auch an Thomas Tayenthal, wie in der Collage gelesen werden kann, immer noch die höchst dubiosen Zahlen zu „vaterlosen Familien“ auf TrennungsopferAt abrufbar sind … Möglicherweise wird von den Freiheitlichen gedacht, weshalb sollten diese höchst zweifelhaften Zahlen von der Website genommen werden, wenn, wie noch einmal in der Collage gelesen werden kann, bereits die Vorstellung von Trennungsopfer als eine unabhängige Initiative nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht …

Es mag nicht wiederholt werden, was zu diesen Zahlen bereits geschrieben wurde -, Sie sind eingeladen, es nachzulesen. Aber nicht nur zu diesen Zahlen von äußerst zweifelhafter Herkunft, sondern auch ein wenig über freiheitliche Gesinnung im pädagogischen Bereich …

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios, um nicht zu schreiben, anrüchig

Ing. Norbert Hofer – „ernsthafter Kandidat für ein Ministeramt“

Woher Freiheitliche ihre „Daten und Fakten“ beziehen

„Schnupperhaft für Jugendliche – Christian Höbart

„Tetschn“ – Uwe Scheuch

Norbert Hofer – „das freundliche Gesicht der FPÖ“

Ach ja, Brigitte Kashofer …

„Gender Mainstreaming ist die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs mit effektiveren Waffen“

Ach ja, auch noch, Gruppenbild Norbert Hofer und Brigitte Kashofer mit den „Vätern ohne Rechte“

Und zum Schluß, es scheint Freiheitlichen eine geliebte Konstruktion zu sein, so zu tun, als hätten sie mit gewissen Plattformen nichts zu tun, also nicht nur die oben angesprochene Initiative, sondern beispielsweise auch UnzensuriertAt

Dr. Martin Graf „immer ein Problembär“

Die Abgeordneten des österreichischen Parlamentes machen nun Ferien, und Dr. Martin Graf kann wieder einmal, auch in diesem Jahr, seinen Urlaub als III. Präsident NR antreten und sich dabei schon freuen, genüßlich und entspannt auf einer Sonnenliege -, denn, wieder hat es Dr. Martin Graf geschafft, als III. Präsident NR aus einer Affäre, wieder aus einer Affäre als III. Präsident herauszukommen, oder, richtiger, es wurde im Parlament von den Abgeordneten vornehmlich der christschwarzen und auch der sozialdemokratischen Partei es nicht geschafft, die permanente Affäre Dr. Martin Graf endgültig zu beenden …

Dr. Martin Graf legt wert auf Umfragen, wie darüber bereits geschrieben wurde … Der freiheitliche III. Präsident NR hat während der letzten großen Aufregung um die Gertrud-Meschar-Stiftung und um seine Berufsbezeichnungen Umfragen herangezogen, um sein Beharren darauf, III. Präsident NR zu bleiben, zu untermauern …  Diese Umfragen wurden von Medien längst beendet, es besteht kein Interesse mehr, denn die letzte große Aufregung wurde, wieder einmal, von Dr. Martin Graf und von den vornehmlich christschwarzen Abgeordneten und auch von den sozialdemokratischen Abgeordneten ausgesessen …

Nach wie vor aber nicht abgeschlossen sind die zwei Langzeitumfragen, an denen zu beteiligen Sie weiter herzlich eingeladen sind, besonders zur Beteiligung an der Langzeitumfrage, ob Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen würden … Der Zwischenstand von heute weist wieder und weiter einen schlechten Wert des Dr. Martin Graf auf, unverändert geben zwei Drittel an, sie würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen …

NS Die Oberösterreichischen Nachrichten zitieren heute Lothar Höbelt im Artikel „Straches Kompass: Wie Herbert Kickl die Strategie der FPÖ bestimmt“:

Immer ein Problembär

Personelle Hemmnisse werden nach der Wahl weggeräumt. Höbelt ist sicher, dass Martin Graf nicht wieder nominiert wird, „der war immer ein Problembär.“

Es gibt Spekulationen, wer Martin Graf beerben könnte respektive möchte, Peter Fichtenbauer wird genannt … Peter Fichtenbauer -, nun … Es ist wohl richtiger, nicht von einer permanenten Affäre Dr. Martin Graf zu sprechen, sondern von einer permanenten Affäre Freiheitliche -, und diese Affäre können tatsächlich nur Wähler und Wählerinnen, die keine vor allem christschwarze Abgeordnete und auch keine sozialdemokratischen Abgeordneten sind, in der nächsten Nationalratswahl endgültig beenden …

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 4

Im zweiten Teil war zu lesen von der Bescheinigung, die Hermann Göring dem deutschen Volk in seiner großen Rede im Oktober 1942 ausstellte, daß dieser Krieg der große Rassenkrieg sei … Und in dieser Rede versprach er:

Zuerst kommt das deutsche Volk – Wenn aber durch Maßnahmen des Gegners Schwierigkeiten in der Ernährung auftreten, dann sollen es alle wissen: Wenn gehungert wird, in Deutschland auf keinen Fall! (Erneuter stürmischer Beifall.)

Exemplarischer kann es wohl kaum mehr dargestellt werden, was von nationalistischen Versprechen zu halten ist. Und noch etwas kann aus diesem Beispiel klar herausgelesen werden, sollte etwas nicht funktionieren, dann sind daran stets die Anderen, die nach der nationalistischen Gesinnungsart immer die Gegner sind, es sind also stets, bis zum heutigen Tage herauf, die Gegner schuld, aber niemals die Nationalisten und Nationalistinnen …

Hermann Göring hat aber das sogenannte deutsche Volk nicht belogen, das sogenannte deutsche Volk hat nur nicht genau hingehört, wie das sogenannte Volk bis zum heutige Tage nicht genau hinhört … Hermann Göring gab sich und seinen nationalistischen Parteikameraden das Versprechen, wenn gehungert werden sollte, werde in Deutschland nicht gehungert werden, er sagte nicht, werde das deutsche Volk nicht hungern, sondern es werde in Deutschland nicht gehungert werden, und dieses Versprechen an sich selbst war auch ein Wissen, nämlich das Wissen, daß er und Adolf Hitler und Heinrich Himmler und all die weiteren hohen und höchsten nationalistischen Massenmörder und Massenmörderinnen in ihren Villen in Deutschland nicht hungern werden …

Für das sogenannte deutsche Volk aber gab es bald nach diesem göringschen Versprechen Hunger, einen von den Nationalisten und Nationalistinnen verursachten Hunger, und wer half den Menschen in Deutschland tatkräftigst gegen den Hunger? Es waren nicht die Nationalisten und Nationalistinnen, denn die können nur eines, Katastrophen verursachen, Elend und Tod den Menschen …

„Zuerst“ -, ein Wort, das Jahrzehnte später wieder Programm wurde, in Österreich, 1993 mit dem „Ausländer-Volksbegehren „Österreich zuerst“ von Dr. Jörg Haider …Und seit damals ist dieses freiheitliche „Zuerst“ in allen Farbschattierungen von Blau bis Blaßblau (vulgo Orange) Programm geblieben, und die verursachten Schäden müssen wieder die Anderen beheben, wird beispielsweise allein an Kärnten gedacht, an die Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe für …

Der Beispiele sind so viele, nicht nur kärntnerische, und diese vielen Beispiele sind bestens und breitest bekannt, so daß kein weiteres mehr hier genannt zu werden braucht -, Sie lesen darüber nahezu täglich in den Medien …

Es ist aber keine Beruhigung und kein Trost, daß es heute lediglich finanzielle Schäden sind, denn dieses Steuergeld geht selbstverständlich ab, könnte selbstverständlich dringend gebraucht werden für …

Denken Sie, wenn Sie beispielsweise an einem Plakat mit dem Spruch „Dem Volk sein Recht“ vorübergehen, oder einen Funktionär aus diesem Lager am Fernsehen mit dem Sticker „Genug gezahlt“ auf seinem Revers sehen, denken Sie dabei an Hermann Göring, aber nicht an den nationalsozialistischen Massenverbrecher und Massenmörder, nicht an den Nationalsozialismus, nicht an das Dritte Reich, sondern einfach an den Funktionär einer Partei, die exemplarisch vorgab, ausschließlich für das sogenannte Volk da zu sein, vorgibt, nur dem sogenannten Volk zu dienen, und denken Sie dabei, was innerhalb kürzester Zeit immer wird aus diesen Versprechen Zuerst 

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 3

Im zweiten Teil war zu erfahren, daß Hermann Göring dem deutschen Volk bescheinigte, der Zweite Weltkrieg sei der große Rassenkrieg, und der „Völkische Beobachter“ in seiner Wiener Ausgabe vom 6. Oktober 1942 veröffentlichte dazu eine große Besprechung über zwei Seiten des Buches „Mythos des 20. Jahrhunderts“ von Alfred Rosenberg, und diese gleich auf dem Titelblatt beginnend …

In dieser Besprechung wird Alfred Rosenberg als „großer Erzieher“ des deutschen Volkes gewürdigt, dessen „Mythos des 20. Jahrhunderts “ bereits eine Millionenauflage … Aber, was für ein Buch? Es ist ein Buch, das beispielsweise mit Hochrechnungen arbeitet, genauso wie bestimmte zurzeitige Autoren, mit Hochrechnungen, wann beispielsweise die „schwarze Rasse“ … Es ist ein zu höchst antijüdisches Buch, das zur Unterstützung des göringschen Rassenkrieges in der gleichen völkischen Ausgabe noch einmal und wieder und weiter empfohlen wird … Aber es ist nicht nur ein antijüdisches Buch, es ist ein im ehemaligen Deutschen Reich in Millionenauflage verbreitetes Buch, das alles beinhaltet, was auch heute nach wie vor verbreitet wird, vor allem von extrem nationalistisch eingestellten Menschen, gegen die „schwarze Rasse, gegen die „gelbe Rasse“, gegen die „braune Rasse“, gegen andere Weltanschauungen, wie etwa gegen den Islam … Vieles in diesem rosenbergschen Buch erinnert vor allem an Ansichten aus dem nationalistischen Lager in diesem Land, etwa über Emanzipation, über Kunst, über Völker und Abendland, über Einwanderung und Rücksiedelung -, es muß nicht und es wird auch nicht diesem Lager Nationalsozialismus unterstellt, es ist bereits schlimm genug, nicht aus diesen Vorurteilen und Dummheiten, der bereits Nationalsozialisten erlagen, herauszukommen, nicht davon ablassen zu können, gegen alle zu sein, gegen die bereits auch Nationalsozialistinnen waren …

Es wurde im ersten Teil bereits geschrieben, daß die nationalistische Totaldiktatur des Deutschen Reiches nicht interessiert, beklemmend aber ist die Tradition der Dummheit … Denn, wie ein paar rosenbergsche Schnipsel in der Collage bereits zur Genüge zeigen, sind diese rosenbergschen Dummheiten keine, die aus den heutigen Diskussionen verschwundene sind, und das Erschreckende dabei ist, es sind keine Parteikameraden von Alfred Rosenberg, die heute … Und auch heute erreichen Bücher Millionenauflagen, die beispielsweise Hochrechnungen verkaufen, wie etwa jenes von Thilo Sarrazin … Oder es werden Traditionalisten der Dummheit zu Fernsehdiskussionen eingeladen, zum Interview gebeten, wie etwa Gregor Henckel Donnersmarck …

NS Es wird heutzutage vor allem in der breiten Berichterstattung ab und an die Ansicht vertreten, die Nationalisten und Nationalistinnen hätten beispielsweise ihren Antisemitismus gegen einen Antiislamismus getauscht … Dem ist jedoch nicht so, denn auch die Nationalisten und Nationalistinnen des Deutschen Reiches waren bereits u.v.a.m. antiislamisch

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 2

Im ersten Teil konnte etwas erfahren werden über die Bescheinigung „dieses Nichtwissen über die Endlösung der Judenfrage im Dritten Reich“ … Gerulf Stix hebt, wie in der dazu veröffentlichten Collage gelesen werden kann, in seiner Besprechung hervor, daß Alfred de Zayas weitere Bescheinigungen ausstellt, so etwa die Bescheinigung, daß die damalige türkische Regierung ihren Massenmord an armenischen Menschen zwar ähnlich aber „weniger perfekt“als Adolf Hitler und Heinrich Himmler geheim -, diese deutsche Tugend der Perfektion nicht hervorzuheben, wäre für einen Freiheitlichen wohl unverzeihlich …

Es wurde im ersten Teil dargestellt, wie es um dieses „Nichtwissen der Judenvernichtung“ im damaligen Deutschland bestellt war … Die von Gerulf Stix gewürdigte Bescheinigung von Alfred de Zayas ist menschgemäß eine Fleißaufgabe gewesen, denn es wissen nie einhundert Prozent alles bis in die letzte Einzelheit genau, was in einem Land passsiert …

Die „perfekte Geheimhaltung gegenüber dem eigenen Volk“ war höchstens eine über die technischen Einzelheiten des Massenmords, aber sowohl in Deutschland als auch in Österreich wurde nicht verschwiegen, daß „dieser Krieg der große Rassenkrieg“ ist, wie Hermann Göring den Krieg in seiner Rede unmißverständlich definierte, die der „Völkische Beobachter“ am 6. Oktober 1942 zur Gänze abdruckte und auch in der Wiener Ausgabe zu lesen war …

Sie haben ja gelesen, was man mit unseren Kindern vorhätte, was mit unseren Männern gemacht würde. Unsere Frauen würden dann eine beute der wollüstigen haßerfüllten Juden werden. Deutsches Volk, du mußt wissen: Wird der Krieg verloren, dann bist du vernichtet! Der Jude steht mit seinem nie versiegenden Haß hinter diesem Vernichtungsgedanken, und wenn das deutsche Volk diesen Krieg verliert, dann wird dein nächster Regent Jude. Und was Jude heißt heißt, das müßt ihr wissen. Wer die Rache Judas nicht kennt, der lese sie nach.

Dieser Krieg ist nicht der zweite Weltkrieg, dieser Krieg ist der große Rassenkrieg.

Ob hier der Germane und Arier steht oder ob der Jude, die Welt beherrscht, darum geht es letzten Endes und darum kämpfen wir draußen. (Stürmischer Beifall.)

Es wurde also gewußt, es geht um Vernichtung, irgendwer muß vernichtet werden, am Ende des „großen Rassenkriegs“ vernichtet sein -, für Hermann Göring gab es „jetzt nur ein Ziel und einen Gedanken – den Krieg gewinnen“ …

Alfred de Zayas ist aber nicht nur ein für Gerulf Stix zu Würdigender, er ist auch einem weiteren freiheitlichen Nationalratspräsidenten nicht unbekannt, wie vor längerer Zeit bereits geschrieben …

Für „Auschwitz-Vergleich“ ein Brief im Sommer vom Bundespräsidenten und ein Geschenk zum Nationalfeiertag: Parlamentarischer Festakt

Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl

Das war also etwas zur aktuellen Buchempfehlung von einem ehemaligen Nationalratspräsidenten aus dem III. Lager … Wie im ersten Teil angesprochen, nun noch die Empfehlung des zurzeitigen –

III. Präsident NR informiert über einen Geschichtsrevisionisten

Mit Ausblick auf die Zukunft …Vor allem christschwarze Abgeordnete können sich bereits jetzt freuen, welche Bücher beispielsweise Harald Stefan, wenn sie diesen vielleicht zum nächsten freiheitlichen Nationalratspräsidenten wählen werden, dann als III. Präsident NR empfehlen würde, der sich nicht mehr mit der Frage über „Wissen und Nichtwissen“ … Harald Stefan möchte „stolz sein auf die Leistungen der deutschen Wehrmacht“, ihm, Harald Stefan, ist das „Wesentliche die Umdeutung der Geschichte“ …

Was Freiheitliche unter Leistung verstehen – Harald Stefan zum Beispiel