Auf zur Wartburg – zum Wkr-Ball 2013

Es soll nicht gesagt werden können, den Schaften will gar kein Tanzboden mehr zugestanden werden, für ihre Säbelwalzer im Abendkleide, jetzt, da die Vermietungsgesellschaft nach Jahrzehnten sich besonnen und erkannt hat, daß die Hofburg das symbolische Zentrum einer demokratischen Republik ist, müssen die Schaften einen neuen Tanzboden finden, schon für den Wkr-Ball 2013

Die Schaften mit ein oder zwei Anregungen dabei zu unterstützen, warum nicht …

Der ideale Ort für einen Wkr-Ball 2013 müßte für die Schaften die Wartburg bei Eisenach sein. Es wäre für die Schaften keine Umgewöhnung notwendig, denn ein Tanzboden auf der Wartburg ist für die Schaften kein neuer Tanzboden, sondern ein alter Tanzboden, der ihnen bestens bekannt ist, somit wäre es für sie eine Heimkehr, zu ihrer Feuerstätte

Mit einem Tanzboden auf der Wartburg vermieden die Schaften, sich etwas Neuem stellen zu müssen, und, es ist bekannt, wie schwer das ihnen fällt, das Neue … Aber auch ihre Gäste, die Mitglieder der, wie sie selbst sich nennen, sozialen Heimatparteien fänden sich wohl ordentlich rasch zurecht, wie gesehen werden kann, wirbt die NPD ohnehin bereits mit der Wartburg …

Der Tanzboden auf der Wartburg hat zusätzlich für Schaften den wohl kaum zu widerstehenden Reiz, ihre Degenpolkas dann auch damit bewerben zu können, daß die Wartburg in die Liste des tatsächlichen Weltkulturerbes aufgenommen ist, während die Bälle lediglich als bundeslandlersche immaterielle Kulturerben geführt werden, also in einer völlig aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste … Es können sogar Einzelpersonen um Aufnahme in diese Liste ersuchen, wenn sie der Meinung sind, beispielsweise, die in ihrer Ortschaft seit, um ein Datum zu nennen, 1830 ritualisierte Art des dorfgemeinschaftlichen Ausziehens, Waschens und Aufhängens der Unterwäsche sei als immaterielles Kulturerbe

Sollte aber den Schaften der Weg nach Eisenach, Wartburg-Omnibusse wären wohl die rechten Einstimmungstransporter für Fahrten zur Wartburg, zu beschwerlich, zu anstrengend sein, kann auch mit einem weiteren Tanzboden aufgewartet werden, mit einer Empfehlung für einen sehr romantischen Tanzboden sogar, beim Burschenschafterturm, der, wenn dem Bild von Odin Wiesinger geglaubt werden darf, an einem Waldrand steht …

Am Rand eines Waldes zu tanzen, wie sehr müßte das dem zurzeitigen zahntechnischen Obmann der Freiheitlichen erfreuen, sein Blut in Wallung bringen, ist er doch einer, dem die Wälder seit Jugendtagen unvergeßlich geblieben sein müßten –, wer erinnert sich nicht gerne zurück an die eigene Jugend mit den Tagen im Gestrüpp … Wo genau allerdings dieser Turm mit wehender Fahne steht, diese Information, werden die Schaften gebeten, von Odin M. Wiesinger …

Gerhard Deimek würde sich wohl eher freuen, fände schon der Wkr-Ball 2013 in Oberösterreich statt … Möglicherweise auch Peter Fichtenbauer, von dem nicht gewußt wird, wie reisefreudig er ist, oder ob sein Einsatz für den Wkr-Ball in militärischen Uniformen in Wien nicht der Gesinnung, sondern der Bequemlichkeit …

Eine Freude jedoch ist gewiß, nämlich die, heute zum letzten Mal einen Aufruf zu schreiben, an der Demonstration teilzunehmen, am 27. Jänner 2012, zum einen, um die Vermietungsgesellchaft zu unterstützen, bei ihrer Aufkündigung des Mietvertrages zu bleiben, zum anderen, um mit einer imposanten Demonstration potentiellen Besuchern und Besucherinnen die Entscheidung zu erleichtern, daß der Wkr-Ball in der Hofburg kein … Garant dafür aber, daß es tatsächlich keinen Wkr-Ball in der Hofburg nach 2012 mehr gibt, ist ein Wkr-Ball mit einem finanziellen Verlust … Es scheinen die Befürchtungen von Andreas Mölzer, vor bald einem Jahr von ihm geschrieben, nicht zu unrecht gewesen zu sein, es werden für den Säbeltanz am 27. Jänner 2012 bereits Eintrittskarten verschleudert …

https://pronoever.wordpress.com/2011/03/16/wkr-ball-in-der-hofburg-anmeldung-zur-teilnahme-an-der-demonstration-27-janner-2012/

NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

„Zu behaupten, dieser Ball sei ein Treffpunkt der nationalen und internationalen extremen Rechten und deshalb das Uniformtrageverbot gerechtfertigt, ist blanke Propaganda und verdreht die Wahrheit.“

Soher kann tatsächlich niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer die Wahrheit verdreht, wenn er schreibt, es werde die Wahrheit verdreht, und es kann ebenfalls niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer blanke Propaganda betreibe, wenn er schreibt, es sei blanke Propaganda, daß der Wkr-Ball in der Hofburg ein Treffpunkt der nationalen

Fragen bleiben menschgemäß dennoch, etwa u.v.a.m diese:

Welcher und wessen Kulturgesellschaft singt NR Dr. Peter Fichtenbauer das Treuelied? Der Kulturgesellschaft, von der beispielsweise die Mitträger des freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg träumen erstehen zu lassen, mit Arbeitslagern, Scheiterhaufen und so weiter und so fort?

Die Treue zu welchem Staat wird von NR Dr. Peter Fichtenbauer besungen, stimmt er in das Lied von Richard Melisch ein? Als Böhmen noch bei der und die …

Welche Demokratie sieht NR Dr. Peter Fichtenbauer bewahrt? Ist es diese Demokratie, wie von den Burschen- und Landsmannschaften im 19. Jahrhundert diese verstanden wurde, als sie auf der Wartburg auf die ihre direkte Demokratie zuschritten, zum Verbrennen von Büchern?

Und kann es die Aufgabe von Fremden sein, das Grab eines Jagdfliegeroffiziers der deutschen Wehrmacht des nationalistischen Massenverbrechensregimes der NSDAP zu pflegen? Dieser Soldat liegt nicht in einem Massengrab, sein Name steht auf einem Grabstein, und er wird wohl Angehörige haben, die wissen, auf welchem Friedhof sie sein Grab finden können, um es zu pflegen, vorausgesetzt menschgemäß, sie wollen ihrem Verwandten überhaupt ein Andenken bewahren. Was wollte also Dr. Peter Fichtenbauer, Mitglied der deutschen Hochschüler Waldmark, mit seinem Grabgärtnern, vor einigen Jahren bereits, politisch vermitteln, als Nichtverwandter von Walter Nowotny? Trug ihn das Grabwässern in das Parlament? Gibt es für österreichische, genauer, freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen ein Pflichtenheft, in dem festgehalten ist, sie hätten den seinerzeitigen Propagandaikonen die Eichenblätter zu putzen?

„Zur Zeit“ – Ein lugdummes Wochenmagazin aus dem freiheitlichen Lager?

So sehr das Kaffeehaus an der bestimmten Ecke bevorzugt wird, für die Zeitungslektüre, so ärgerlich ist es, immer wieder, um den Lesehunger befriedigen zu können, mit Zur Zeit, während auf freiwerdende andere Zeitungen gewartet werden muß, die Gegenwart zu verlassen …

Auch heute wieder zum Espresso keine andere Zeitung zum ersten Schluck als die Ausgabe 01/2012 mit Beiträgen, die wieder die Frage hervorrufen, sind diese aus Dummheit geschrieben, oder geschrieben, um zu lügen, oder geschrieben, um Lüge und Dummheit zu vereinen, somit Lugdummes zu verbreiten, oder geschrieben ohne davor, womit u.a. Dummheit zu definieren ist, Informationen einzuholen, ohne, wieder ohne eine Antwort auf diese Frage …

Zwei Beitrage aus dieser Ausgabe sollen dafür als Beispiele herangezogen werden.

Walter Seledec schreibt unter dem Titel „Kriegstreiberei“:

Denn der Autor nimmt keine Rücksicht auf die herrschende Lehre der Angepaßten. Meiser bringt den ausführlichen Nachweiß, daß allierte und tschechische Politiker den Weltkrieg gewollt und herbeigeführt haben. Niemand kann angesichts der vorgelegten Beweise noch von einer Alleinschuld Deutschlands reden. Die Vertreibung der Sudetendeutschen war und bleibt ein Genozid, ein ungesühntes Verbrechen, so Meisers Aussage. Dabei wird die deutsche Mitschuld am WK II nicht in Frage gestellt. Es ist überhaupt sehr zu begrüßen, daß ein Buch dieser Art heute noch erscheinen kann.

Daß ein Buch dieser Art heute noch erscheinen kann … Wie soll eine solche Aussage bewertet werden? Walter Seledec muß zumindest der Buchdienst von der Zeitung, für die er schreibt, bekannt sein, soher muß er wissen, was für eine prosperierende Nationalismus- und Revisionismus-Industrie es nach wie vor gibt …

Alles erscheint heute, das kann einem Walter Seledec ebenfalls nicht unbekannt sein –, somit kann er nur wider besseres Wissens …

Helge Morgengrauen schreibt unter dem Titel „Jeder wird begeistert“:

Mit diesem Beitrag beginnt eine Serie, die allen Dichtern und Schriftstellern gewidmet ist, die heutzutage von den Medien ausgegrenzt bzw. totgeschwiegen werden. Hier sollen diejenigen gewürdigt werden, die Heimat und Volkstum immer hochgehalten haben, die sich nicht nach dem Wind gedreht haben und daher auch nicht in das linkslastige Konzept des ständig betroffenen Gutmenschentums passen. [D]er deutsche Dichter Robert Hohlbaum wird aber nicht mehr verlegt. Hohlbaum […] war mit Rudolf Hans Bartsch und Mirko Jelusich wie auch mit Franz Karl Ginzkey, dessen Biographie er schrieb, befreundet.

Es erscheinen viele Bücher von Hans Meiser, Robert Hohlbaum wird auch heute verlegt.

Ausgegrenzt bzw. totgeschwiegen werden … Wie soll eine solche Aussage bewertet werden? Helge Morgengrauen wird es wohl auch bekannt sein müssen, daß es Millionen von Dichterinnen und Schriftstellerinnen gibt … Um diesen gerecht zu werden, müßten Medien nur noch ausschließlich über Literatur berichten. Und die Literatur ist den österreichischen Medien im Grunde egal, sie grenzen nicht aus, sie sind schlicht und nicht interessiert. Es ist auch eine Frage des Marketings. Die Vermarktung scheint nicht gut zu sein, wenn das hohlbaumsche Wiederaufgelegte und das Gesamthohlbaumsche es nicht in die Medien schaffen, was aber, genauer besehen nicht stimmt, außer Zur Zeit versteht sich weder als österreichisches noch als Medium … Zusätzlich darf nicht vergessen werden, es sind erst einige Jahre vergangen, seit eine große österreichische Tageszeitung der gutter press durch Günther Nenning Dichter und Schriftstellerinnen vorstellen ließ, unter jenen werden wohl einige dabei gewesen sein, von denen Helge Morgengrauen nun meint, sie werden ausgegrenzt bzw totgeschwiegen, beispielsweise Franz Karl Ginzkey, auf den Helge Morgengrauen selbst verweist, oder Enrica Handel-Mazzetti, die Günther Nenning Millionen von Lesern und Leserinnen präsentierte …

Alles ist heute unausgregrenzt, nichts ist totgeschwiegen, irgendwo wird über alles geschrieben, gesprochen … Helge Morgengrauen wird das nicht verborgen sein können, soher nur wider besseres Wissens …

Für Robert Hohlbaum ist es aber eine Gnade, breit vergessen worden zu sein, denn so kann er durch Helge Morgengrauen nun eine Auferstehung feiern, die nicht sein literarischer Rang begründet, und er wird wieder seine Leser und Leserinnen finden, die gleich Helge Morgengrauen ein Schrifttum bevorzugen, das …

In Bekenntnis zu Josef Weinheber, 1950 im akademischen Gemeinschaftsverlag Salzburg erschienen, schreibt Robert Hohlbaum:

Was ihn aus der sehr gesiebten Schar der großen Lyriker auf einen unantastbaren Eigenplatz hebt, ist, daß sein „Ewiges“ […] immer „aus der Erde“ kam. Ein Gedicht, wie das wundervolle „Alt-Ottakring“ konnte nur schreiben, wer mit der „Maische Duft“ noch innig verbunden war und den Erdhauch noch nicht verloren hatte wie etwa Rilke, den Weinheber an Blutfülle weit übertrifft, aber auch an Spannweite im Stofflichen.

Nun, wer je Weinheber las, wer je Rilke las, wird verstehen, weshalb ihm oder ihr der Name Robert Hohlbaum bisher noch nicht untergekommen ist, außer, vielleicht auch beim Warten auf andere Zeitungen, beim Durchblättern von diesem Magazin … Als Literaturkritiker ist Robert Hohlbaum auf der Höhe eines H.M, über den in achtzig Jahren mit höchster Wahrscheinlichkeit niemand etwas schreiben wird, aber nicht um H. M. auszugrenzen bzw. totzuschweigen, sondern aus Freundlichkeit, aus Nachsichtigkeit, aus Höflichkeit, nichts Schlechtes …

An anderer Stelle wurde bereits über einen weiteren von diesem Magazin bevorzugten Schriftsteller gesprochen, von Erwin Guido Kolbenheyer. Wer diesen Beitrag liest, wird nicht überrascht sein, in welcher Gegenwart von Zur Zeit bevorzugt sich aufhält

Im aufgemalten Deutschen Reich werden reale Bücher verkauft – auch vom III. Präsidenten NR

Es sind, wieder einmal, diese bestimmten Versandhäuser breit im Gespräch, die sich selbst nicht als nationalsozialistische Versandhäuser bezeichnen, sondern als „nationale“, wie beispielsweise der „Weltnetzladen“. Wobei, wieder einmal, ausschließlich die T-Shirts und deren Käufer und Käuferinnen aufregen, die Bücher und deren Verfasser und Herausgeber aber unbeachtet bleiben, daß, wieder einmal, der Eindruck entstehen will, es soll damit unausgesprochen vermittelt werden, es sind vor allem des Lesens Unkundige, die derartige Produkte bestellen, es sei die sogenannte bildungsferne Schicht, die anfällig ist für derartige textile Propagandaprodukte, und wer imstande sei, wie die sogenannte bildungsnahe Schicht, Bücher zu kaufen und zu lesen, würde solche T-Shirts weder kaufen noch anziehen.

Diese Versandhäuser haben, etwa „Odin-Versand“ oder „Weltnetzladen“, aber ein reichhaltiges Sortiment an Büchern, das nicht nur verkauft werden will, sondern diese Bücher aus diesem recht ordentlich sortierten Angebot müssen zuerst einmal auch von wem geschrieben und herausgegeben werden, um in den Handel zu gelangen, die Verfasserinnen und Herausgeberinnen müssen also zumindest Schreibkundige sein … Weiter bedarf es auch Zeichenkundige als Bereitsteller für Umschlagbilder, wie Odin M. Wiesinger … Um derartige Bücher in Umlauf zu bringen, müssen diese menschgemäß zuerst gedruckt werden, das in der Regel ein Verlag übernimmt, wie etwa ein Verlag in der Steiermark

Es  mag für das Eigenbild der Gebildeten der Medien eine Notwendigkeit sein, vermitteln zu wollen, der typische Kunde von solchen Versandhäusern ist männlich, ungebildet und dumpf … Es wird wohl zutreffen, daß es vor allem Männer sind, die derartige textile Produkte kaufen, aber es entspricht nicht der Realität, daß die Erzeuger und Erzeugerinnen und die Verkäufer und Verkäuferinnen derartiger Produkte der sogenannten bildungsfernen Schicht angehören …

Realität ist, daß die Hersteller und Herstellerinnen solcher Produkte nicht nur hohe und höchste formale Bildungskarrieren vorzuweisen haben, sondern auch hohe und höchste Berufskarrieren, weiter auch Gehör finden bei einem Publikum, das selbst auf hohe und höchste … Ein Verweis auf das etwa zu Udo Ulfkotte bereits Geschriebene dürfte ausreichend sein.

Realität ist auch, daß viel und breit berichtet wurde, was Mitarbeiter von Dr. Martin Graf textil bevorzugen, nicht aber über das Erzeugte des III. Präsidenten NR und dessen Vertrieb … Diesmal will nicht mehr als ein Hinweis auf das dazu bereits ausführlich Festgehaltene geschrieben werden, als Einladung zur Lektüre

Erfreulich in der Realität ist nur eines, daß das Deutsche Reich ein bloßer Aufkleber mehr ist, daß diese Geistesgrößen, mögen sie noch so viele Produkte aller Art erzeugen und vertreiben, sich ihr Reich nur mehr aufmalen können. Achtsam jedoch muß weiterhin darauf geschaut werden, daß die Tragödie sich nicht als Farce wiederholen kann, das Deutsche Reich das bleibt, was es jetzt ist, ein Abziehbildchen, das leicht von jedem Laternenpfahl zu kratzen und in den Müll …

Umfrage zum wieder ein Jahr gewesenen III. Präsidenten NR Martin Graf

Über den wieder ein Jahr gewesenen III. Präsidenten NR wurde 2011 eine weitere Umfrage gestartet, deren Zwischenstand am Ende des Jahres als zu einem angemessenen Zeitpunkt hiermit veröffentlicht werden soll, nicht so sehr als Rückblick, sondern als Ausblick auf das kommende Jahr.

Es ist ein erfreulicher Jahreswechsel, denn Dr. Martin Graf würde von den Menschen, die sich an dieser Umfrage bisher beteiligten, nicht zum 3. Nationalratspräsidenten gewählt werden, für eine Zwei-Drittel-Mehrheit wäre dieser freiheitliche Funktionär nach wie vor nicht wählbar

An dieser Umfrage sich zu beteiligen, sind Sie weiterhin herzlich eingeladen, denn diese Umfrage dient in erster Linie, nicht zu vergessen, wen vor allem die christschwarzen Abgeordneten zum III. Präsidenten NR wählten …

Es gibt vieles, das nicht vergessen werden darf, auch aus 2011, aber es kann nicht für alles eine eigene Umfrage gestartet werden … Beispielsweise müßte wohl vor allem für Maria Fekter ebenfalls eine Umfrage gestartet werden, um an ihre Auslassungen in 2011 zu erinnern, mit jedem Bekanntgeben des Zwischenstandes, mehr noch daran zu erinnern, wie kurz die Empörung über die fekterischen Auslassungen anhielt, für ein paar Tage nur laute Rufe nach ihrem Rücktritt es gab, wie rasch die Gewöhnung wieder eintrat, eine Maria Fekter als Ministerin, nun als Finanzministerin weiter …

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Als in Deutschland der Nationalismus sein von Unmenschlichkeit bestimmtes und geleitetes Wesen aufs deutlichste zur ewigen Mahnung offen zeigte, standen auch Burschenschafter stramm in der ersten Reihe, um sich an einer zur Reichsnormalität erhobenen Kriminalität zu beteiligen, etwa am Verbrennen von Büchern, die als unnational …

Lächerliche und madige zwölf Jahre waren es, die im grauenvollen Ergebnis selbstverständlich nicht lächerlich waren und selbstverständlich nicht vergessen werden dürfen, weil sie mit ihrem hohen Blutzoll belegen, wohinein der Nationalismus die Menschen stets nur führen kann: in Elend und Tod. Der Nationalismus macht, besonders an seinem Ende, keinen Unterschied zwischen Menschen, die als sogenannte Feinde willkürlich ausgesucht wurden und den sogenannten Angehörigen des sogenannten eigenen Volkes, besonders je deutlich in seinem Untergang verschlingt der Nationalismus alle, stürzt der Nationalismus alle in Elend und Tod …

Wenn am 27. Jänner 2012 die Schaften wieder zum Säbeltanz in die Hofburg ziehen werden, in der Hofburg in Reih‘ und Glied stehen werden, in den Uniformen, die sie auch zum Büchervebrennen anhatten, etwa 1933 sich schick angezogen fanden, in diesen Uniformen zum Feuertanze zu marschieren, darf nicht auf ihre Liebe zum Verbrennen vergessen werden, die nicht erst mit dem Nationalismus des Deutschen Reiches ihre Herzen entflammte, sondern sehr sehr viel früher … Als etwa 1817 auf der Wartburg Landsmannschaften und Burschenschaften zueinanderfanden, mußte die Einigung bereits mit einer Bücherverbrennung gefeiert werden … Wenn 2010 andere Meinungen nicht geteilt werden, ist die Sehnsucht nach wie vor groß, wie auf der Site eines freiheitlichen Verbandes zu lesen ist, nach Zeiten, in denen so leicht Scheiterhaufen angezündet werden konnten, es nicht die Einschränkung darauf gab, nur sagen zu können, wie heute, daß eine andere Meinung nicht geteilt, daß eine andere Meinung nicht gehört und respektiert werden will …

Der nicht eloquenteste, jedoch zurzeit auf einem der höchsten Amtsstühle der demokratischen Republik Österreich sitzende Verharmloser der schaftlichen Gesinnung hat durchaus recht, wenn er sagt, die Schaften haben nichts mit …sozial… zu schaffen, denn die Schaften haben nur etwas mit Nationalismus zu schaffen … Die Schaften stünden in der Tradition von …, führt für sie Dr. Martin Graf an, die Schaften stünden für Meinungs- und Pressefreiheit, das nach ihrem Verständnis auch stimmt, aber es ist keine uneingeschränkte und ungeteilte Meinungs- und Pressefreiheit, keine Meinungs- und Veröffentlichungsfreiheit nach heutigen Standards, sondern eine, um ein bereits genanntes Datum zu nennen, von 1817, eine unter dem nationalistischen Diktat …

NS Der Film, der die Schaften fesch in Uniform beim Bücherverbrennen zeigt, ist aus Halle, und das erinnert nicht nur daran, daß Schafter sich im nationalistisch kriminellsten Deutschland von 1933 bis 1945 ebenfalls hervorgetan haben, sondern auch an die Reise des III. Präsidenten NR in 2010, die ihn von der Germania Halle in das Haus der Burschenschaft Rheinfranken in Marburg führte … Es müßte die größtmöglich denkbare Polemik eingesetzt werden, auch als Eingeständnis der Ideenlosigkeit, es anders als mit Polemik noch beschreiben zu können, welche Geschichte etwa von der Burschenschaft Rheinfranken verbreitet wird, es ist eine Geschichte, die im Grunde nur die Deutschen als Opfer kennt, Jahr für Jahr, auch in ihrer Totengedenkveranstaltung vom 17. Juni 2011, Jahr für Jahr wird an der Geschichte des unschuldigen, aber pflichterfüllenden deutschen Soldaten …

NNS Was nach dem Verbrennen von Büchern kommt, hat bereits Heinrich Heine gegenwartswach gefolgert, und ist nur allzu bekannt, um es hier noch wiederholen zu müssen …  Was den Burschenschaften die Wartburg bei Eisenach heute noch gilt, erzählen ihre Festakte, die sie gerne auf der Wartburg vollziehen, an dem Ort, wo einst ihre Vorgänger für spätere Generationen erforschten, welche Feuergrade …

Bescherung für Abgeordnete – Martin Graf

Abgeordnete, die mit ihrer Wahl dem österreichischen Parlament Dr. Martin Graf als III. Präsidenten bescherten, sollen selbst nicht ohne Geschenk bleiben. Um der Polizei aber nicht wieder Arbeit zu machen, wird diesmal darauf verzichtet, Geschenke auf dem Postweg an Abgeordnete zu schicken, da nicht gewußt wird, wie weit es bereits etwa bei Abgeordneten des Nationalrates üblich ist, die Polizei zu beauftragen, zu antworten, Geschenke zu retournieren bzw. zu vernichten.

Die Bescherung für vor allem christschwarze Abgeordnete ist das Bekanntgeben des Zwischenstandes der Umfrage, an der Sie sich seit etwas mehr als zweieinhalb Jahren beteiligen und weiter beteiligen werden können, sollten Sie bis jetzt noch nicht Ihre Wahl getroffen haben, ob jene Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR wählten, geschlossen zurückzutreten haben, oder Mag. Dr. Martin Graf allein …

Die Zwischenstandsbescherung:

Auch das Zwischenergebnis vom 24. Dezember 2011 hat wiederum als Summe eine absolute Mehrheit für Rücktritte: 41% plus 21%. 62% der 1068 Menschen, die sich bisher an dieser Langzeitumfrage beteiligten, sprechen sich für Rücktritte aus … Diese seit über zweieinhalb Jahren konstante absolute Mehrheit kann nicht überraschen, wird bedacht, wie seit seiner Wahl zum III. Präsidenten NR der freiheitliche Funktionär Dr. Martin Graf unverändert

Wkr-Ball – Wäre es unrecht getan, würde Oliver Pink als Madame mit Hofer-Notebook gezeichnet werden?

Oliver Pink von der Tageszeitung „Die Presse“ ist weder Ursache noch Anlaß für das heute zu Schreibende, jedoch mit ihm kann ein recht bequemer Einstieg freigelegt werden zu dem, was bereits geschrieben werden wollte. Als Dank dafür gebührt Oliver Pink der Titel zu dem Heutigen …

Es ist bei aller moralischer Empörung und bei aller persönlicher Betroffenheit dennoch wesentlich, nicht die Genauigkeit aufzugeben, nicht in den saloppen Umgang mit Zahlen zu verfallen, nur um das tatsächliche Grauen noch zu steigern, um dergestalt einen Wkr-Ball, der tatsächlich nicht in das symbolische Zentrum eines demokratischen Landes gehört, das der Blutrünstigkeit offiziell abgeschworen hat, vermeintlich noch besser verhindern zu können. Denn mit dem saloppen Umgang mit den Zahlen wird nur den Leugnern und Leugnerinnen des industriellen Massenmordes ein Dienst erwiesen, die stets darauf lauern, sogenannte unverdächtige Zeugen für ihre Leugnungen zu finden, darauf lauern, nach ihrem Glauben nachweisen zu können, daß es in ihrem ewigen Deutschland nie einen industriellen Massenmord gab, sondern nur Goethe und Löns, und wofür ihnen alles irgendwie nur Greifbare herhalten muß, auch salopp dahingesagte Zahlen  …

Die Schaften werden nicht auf, eine aktuell äußerst unappetitliche Formulierung von Ariel Muzicant, Millionen toten Juden und Jüdinnen tanzen, sondern sie werden in ihren Uniformen darüber feixen, daß sie es wieder einmal schaffen, alle, die gegen einen Wkr-Ball in der Hofburg sind, in ihr Gefängnis Vergangenheit zu sperren, ihre säbeltanzenden Wärter und Wärterinnen zu sein, daß sie es immer noch sind, die bestimmen, wer das Gefängnis Vergangenheit durch das Tor in der Zeitmauer, wer ihrer ungustiösen Sprache nicht entgehen kann, sogar dann, wenn die Stimme gegen ihre Gesinnung erhoben wird …

Bei aller moralischer Empörung und bei aller persönlicher Betroffenheit ist die Argumentation mit den Kapitalverbrechen aus der Vergangenheit gegen einen Wkr-Ball in der Hofburg in der Gegenwart wohl vielen Menschen ein leidliche Klage über die Vergangenheit, da sie nicht das Bedrohungspotential der Schaften für Gegenwart und Zukunft erkennen können, in den Schaften möglicherweise verkleidete Sonderlinge sehen, aber doch harmlose, die halt einmal im Jahr in Prunkräumen zum Tanze … Oder sie werden gar schon mild dargestellt, wie von Oliver Pink, der sich fragt, ob ihnen denn nicht ungerecht getan werde, soher die Schaften zu Opfern in der Gegenwart …

Aber die Schaften sind der Gegenwart und Zukunft weder Harmlose noch Milde noch Opfer … Sie haben akademische Pläne, die Gegenwart und Zukunft in diese überwunden geglaubte staatliche Vergangenheit verwandeln könnten …

Und für eine breit nachvollziehbare und breit verstehbare Warnung bräuchte es verstärkte Gedenkaktionstage gegen die Verbrechen und Morde nicht der Vergangenheit, sondern gegen Verbrechen und Morde, die in der Gegenwart geschehen, gegen Pläne, die heute entworfen werden, aus dieser Gesinnung heraus, deren Opfer heute in Europa vor allem die Menschen sind, die sich selbst als Roma und Sinti bezeichnen, auf die breit vergessen wird, sogar von denen, die gegen die Verhöhnung der in der Vergangenheit industriell Ermordeten … Für Roma und Sinti ist das heutige Europa nach wie vor ein Europa der [wenn auch nicht mehr (wer darin einen zivilisatorischen Fortschritt zu sehen vermag) der nationalstaatlich verordneten] grauenvollen und blutrünstig asozialen Vergangenheit

Was die Schaften in der Hofburg, auch am 27. Jänner 2012, tanzen wollen, ist ihre Polka um das nationalistische Ungeheuer … Es sollte ihnen auch nicht, wie es zu oft leichtfertig geschieht, vorgeworfen werden, nationalsozialistisch … Es reicht vollkommen zu sagen, sie huldigen einer nationalistischen Gesinnung, ihnen aus dem Wort Sozialismus zu streichen, denn sozial war auch der Nationalsozialismus nie, um dergestalt bereits klarzumachen, daß sie nichts vertreten, das annähernd etwas dem Sozialen zu tun hat. Weder für die Menschen, die sie als Fremde bezeichnen, sind sie sozial eingestellt, noch sind sie sozial eingestellt für das sogenannte eigene Volk, das in der Vergangenheit beispielsweise für den Nationalismus des von Adolf Hitler geführten deutschen Reiches teuer zu zahlen hatte, und die Rechnungen der Tänzer und Tänzerinnen um das nationalistische Ungeheuer wird auch immer das sogenannte eigene Volk zu begleichen haben …

PS Jenen, die ihre Aufrufe zu Demonstrationen gegen den Wkr-Ball in der Hofburg mit einem „Es lebe der Kommunismus“ schließen, kann empfohlen werden, zum Beispiel Simone Weil zu lesen, die bereits in den 1930er Jahren in ihren Essays zu Krieg und Gewalt alles gesagt hat, was (auch) zum Antifaschismus des Kommunismus zu sagen ist. Wer aber im heutigen Europa weiter an dem Kommunismus festhalten will, um dieses Ungeheuer weiter tanzen will, könnte sich auch eine Karte für den Wkr-Ball …

PPS Wer die Glosse von Oliver Pink gelesen hat, wird die Antwort sich selbst geben können, ob eine Karikatur des Oliver Pink als Madame mit Hofer-Notebook ungerecht … Und würde Oliver Pink die Zeitung, für die er schreibt, selbst lesen, hätte er diesen Kommentar nicht geschrieben, oder mit einer anderen Frage … Vielleicht ist es ihm nicht möglich, eine gesinnungsgemäße Verbindung zwischen den Verbrechen und Morden und den akademischen Plänen … Oder, er ist einfach ein Anhänger der auch unter Journalisten und Journalistinnen immer mehr in Mode kommenden Ignoranz, sich nicht mehr informieren zu müssen, sondern einfach das Hofer-Notebook schreiben zu … Sich auf das zu verlassen und auf das zu beschränken, was selbst gesehen wird … Aber wer sah noch, was Oliver Pink auf dem Heldenplatz sah …

PPPS Wie würde die Presse reagieren, schriebe eine italienische Zeitung zum Beispiel als Hauptschlagzeile: „Zwei Europäer …“ und „Zwei österreichische …“ erst in der Unterüberschrift? Schriebe also eine italienische Zeitung das genauso, wie es die Presse über die Opfer aus Senegal eines Rechtsextremisten …

Hofburg ohne Wkr-Ball – Freiheitlicher Abgeordneter entdeckt für sich eine neue Variante von „Kauft nicht ein bei …“

Die „unzensurierten“ Freiheitlichen veröffentlichen eine E-Mail von Gerhard Deimek, einem freiheitlichen Abgeordneten im Parlament, der nicht mehr in einem bestimmten Hotel nächtigen wird wollen, weil seine Betreibergesellschaft nicht „politisch neutral“ mehr handle, also ebenfalls nicht weiter für einen Wkr-Ball in der Hofburg …

Es kann Gerhard Deimek durchaus verstanden werden, daß er  in einem solchen Hotel nicht mehr nächtigen möchte. Um das nachvollziehbarer zu machen, dürfen ein paar Wendungen aus seiner E-Mail dafür auf ihn selbst angewendet werden. Gerhard Deimek, der kein Taugenichts und schon gar nicht ein seine Leistung nicht kennender arbeitsscheuer Taugenichts ist, als international angesehene und auf diesem Niveau handelnde steuerzahlende Stütze könne sich in einer solchen Gesellschaft nicht mehr wohl fühlen, von der nicht mehr politisch neutral gesehen wird, daß immer mehr österreichische Produkte sich zum Islam bekennen, die Gefahr nicht mehr wahrgenommen wird, daß konvertierte Produkte die neben ihnen in den Regalen von internationalen Supermarktketten liegenden Produkte missionieren …

Wo Gerhard Deimek hinkünftig, aus der oberösterreichischen Berglandschaft anreisend in der an der Donau gelegenen Stadt nächtigen wird? Vielleicht hat der freiheitliche Abgeordnete von seinem Freund auf der Plattform des Unternehmens Facebook bereits eine rettende Empfehlung für ein Wohlfühlhotel von seiner Gesellschaft erhalten, in der die Sos Österreich zu jeder Speise serviert wird …

Die Überschrift, daß Gerhard Deimek eine neue Boykottvariante von „Kauft nicht ein bei …“ für sich ganz persönlich entdeckt hätte, ist zu präzisieren, der Titel sollte seinem internationalen Niveau schmeicheln … Gerhard Deimek hat  lediglich das in der Sos Österreich Schwimmende herausgefischt und seinen Nächtigungsgewohnheiten entsprechend …

NS Was für eine neutrale Gesellschaft Sos Österreich und Unzensuriert … Es sind, auch hier, genügend Beispiele beschrieben, so daß heute nichts mehr hinzugefügt zu werden braucht, und es auch nicht mehr gewollt wird …

Dr. Martin Graf – Umfragezwischenstand und politische Konsequenzen im Parlament, von Angestellten

Das ist ein recht angemessener Zeitpunkt, um wieder einmal einen Zwischenstand der Umfrage „Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum III. Präsidenten NR wählen“ zu veröffentlichen … Für Dr. Martin Graf sind die Werte nach wie vor …

Der Beginn einer neuen Woche ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt für einen Ausblick …

Die Aufregungen der letzten Woche, diesmal, vielleicht sogar zu seiner eigenen Überraschung, in Gang gesetzt von Gerhard Kurzmann, werden sich wieder legen, nach einem Moment der hellen Erkenntnis auch eines hohen sozialdemokratischen Funktionärs, wer tatsächlich die politische Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenz zu ziehen hat, wer also im Parlament nicht tragbar ist, wird wieder Ruhe einkehren, werden im Parlament  möglicherweise noch Bilder mit südamerikanischen Motiven von Odin Wiesinger

Möglicherweise wird in der verbleibenden Zeit bis zur nächsten Nationalratswahl noch der eine oder andere Arbeitnehmer politische Verantwortung übernehmen müssen, für …