Dr. Martin Graf – Verständnis für den „Königstiger“

Es ist eine falsche Forderung von Michael Spindelegger, eine Abrüstung der Sprache zu verlangen, auch deshalb, weil es ein Mehr an Sprache notwendig ist, um beispielsweise umfassend interpretieren und fragen zu können, was Dr. Martin Graf denn damit tatsächlich meine, wenn er ein gewisses Verständnis für die Aussagen seines freiheitlichen Parlamentskameraden …

In Norwegen waren es 77 Morde, von einem Menschen begangen, ohne gesetzlichen Auftrag, ohne der Versicherung zur unbestraften Unmenschlichkeit … Unzensuriert veröffentlicht den Ruf nach einer Regierung, die unbestrafte … Gewiß, werden manche sagen, verständlich, daß in einem derartigen Milieu …

Norbert Hofer, der für Thomas Prior in der Presse vom 29. Juli 2011 einer der gemäßigteren Köpfe in der …, wird vom Kurier am 27. Juli 2011 wie folgt zitiert:

„Und dabei hat er mir versichert, dass die Facebook-Seite offline bleibt“, sagt Hofer zum KURIER. Königshofers Ausdrucksweise bezeichnet Hofer als „verunglückt“: „Vor allem der Begriff Kanak hat mich unglaublich gestört“.

Kanak habe also Norbert Hofer unglaublich gestört … Werner Königshofer hätte bei Norbert Hofer möglicherweise keine Störung hervorgerufen, hätte er statt diesem Begriff geschrieben: MigrattenNorbert Hofer ist u.a.m. einer der Schreibkameraden des III. Präsidenten NR auf Unzensuriert, und Migratten ist ein nicht störendes Wort auf Unzensuriert

Wie wäre es Werner Königshofer ergangen, wäre Werner Königshofer der III. Präsident NR gewesen? Hätte Norbert Hofer ebenso reagiert, dieses präsentable Amt für die Freiheitlichen aufgegeben? Die Antwort darauf gibt Dr. Martin Graf selbst in der Tiroler Tageszeitung vom 7. August 2011:

Ich habe es immer so gehalten: Dort wo die Partei und die Parteigremien meinen, dass ich bestmöglich für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft wirken kann, dort werde ich mich auch hinbegeben.

Und Dr. Martin Graf nennt dabei zugleich sein persönliches Ziel, er möchte 2013 I. Präsident NR werden … Wie könnte das erreicht werden?  Dieses Ziel erreichte nicht Dr. Martin Graf persönlich, sondern andere trügen ihn auf dem Verhandlungstisch über den Einlauf … Stimmkräftige Unterstützung also der ÖVP, capsche Großzügigkeit der freien Stimmentscheidung für sozialdemokratische Abgeordnete machte … Bei Wählerinnen und Wähler außerhalb des Parlamentes, zumindest bei jenen, die an den beiden Umfragen sich bisher beteiligten, findet Dr. Martin Graf nach wie vor nicht annähernd eine Mehrheit, nicht einmal für sein zurzeitiges Amt …

Weiterhin sind Sie herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Umfragen zu beteiligen:

Umfrage: Rücktritt von Martin Graf allein oder …

Umfrage: Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen

Dr. Martin Graf und seine Wähler und Wählerinnen – Umfrage zu Rücktritte seit zwei Jahren

Gestern, 18. Juni 2011, sind es zwei Jahre gewesen, daß die Umfrage gestartet wurde, ob alle Abgeordnete, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR am 28. Oktober 2008 wählten, zurücktreten sollen, oder, Martin Graf allein.

Seit zwei Jahren gibt es eine absolute Mehrheit für Rücktritte.

An dieser Umfrage können Sie sich weiterhin beteiligen.

Es wird diese Umfrage geben, bis zur nächsten Nationalratswahl, zum einen, weil die Gründe nicht weniger geworden sind, die gegen einen Freiheitlichen beispielsweise in der Position eines dritten Nationalratspräsidenten sprechen -, im Gegenteil, zum anderen als Zeichen gegen die Gewöhnung, denn die Gewöhnung an eine bedenkliche Entscheidung, wie diese durch die Wahl im Parlament getroffen wurde, ist ungleich gefährlicher als eine in einer Sekunde falsch getroffene Entscheidung, die in der nächsten Sekunde wieder korrigiert werden könnte, sofern eben keine Gewöhnung gegen eine Korrektur …

NS Die Freiheitlichen präsentieren sich, als ob sie im Heute lebten, als ob es mit den Freiheitlichen in die Zukunft, in eine recht … Tatsächlich aber … Um dem Authentischen der Freiheitlichen gerecht zu werden, sollten Berichte über die Freiheitlichen nur mehr in der Mitvergangenheit verfaßt werden, also auch dann, wenn am gleiche Tage etwas über Freiheitliche berichtet wird, beispielsweise gestern über den freiheitlichen Traumtag in Graz mit der Beschlußfassung eines Parteiprogrammes.

PPS Im Gegensatz zu den Freiheitlichen scheinen Medienmacher und Medienmacherinnen aber in Österreich vor allem vom Heute zu leben, von sich überzeugt, nicht recherchieren zu müssen, arrogant davon überzeugt, ihre Genauigkeit sei ausreichend, ihre Ignoranz genüge, um journalistisch tätig sein zu können, aber tatsächlich schreiben sie bloß nach, was ihnen vorgegeben wird, beispielsweise von den Freiheitlichen.

Die rasch angefertigte Gegenüberstellung mit zufällig ausgewählten Beiträgen von „Der Standard“ und „Kleine Zeitung“ reicht, um zu zeigen, daß der Unterschied zwischen dem Parteiprogramm 2005 und dem Parteiprogramm 2011 vor allem der ist, das eine Programm wurde 2005 beschlossen, und das Programm wurde wieder 2011 beschlossen. Es wurde, was die Seitenanzahl betrifft, dünner, und sonst …

Michael Spindelegger, Leopold-Kunschak-Preise und Trachtenfeuersprünge

Am 21. Juni 2011 werden, doch wieder, Leopold-Kunschak-Preise vergeben werden. Michael Spindelegger wird die Preise übergeben, die Rede halten. Im Parlament. Es durfte für kurze Zeit angenommen werden, es werden wenigstens in diesem Jahr keine Leopold-Kunschak-Preise im Parlament Werbung für einen Antisemiten …

Was es in dem Jahr, gemäß dieser Aussendung, aber nicht geben dürfte, ist die Verleihung eines Großen-Leopold-Kunschak-Preises. Das ist durchaus zu verstehen. Alles soll noch kleiner, alles soll nur mehr national behandelt werden, das Nestchen recht sauber hergerichtet … Österreichische Journalistinnen und Journalisten sollen, wurde von Michael Spindelegger gesagt, nicht auf internationalem Boden national betreffende Fragen stellen, die schon im Inland niemand … Und erst recht gilt, ausländische Preisträger und Preisträgerinnen sollen auf inländischen Boden …Es könnte ein internationaler Preisträger, wie es Jean Claude Juncker tat, sich erdreisten, etwas anzumerken, oder gar Fragen zu stellen, die ihn als Nichtösterreicher nichts angehen, weil sie auch einen spindeleggerschen Österreicher nicht jucken. Eine Anmerkung zum Antisemitismus von Leopold Kunschak, diesem aufrechten Nach-Holocaust-Antisemiten, muß Michael Spindelegger in diesem Jahr nicht ertragen, wie 2009, als Jean Claude Juncker …

Am 21. Juni 2011 gibt es noch eine Veranstaltung, wenigstens nicht am Heldenplatz, wie als Forderung im Internet auch zu finden, sondern auf dem Cobenzl: eine Sonnwendfeier. Ob Michael Spindelegger nach der Werbung für einen Antisemiten im Parlament zun Feuerspringen fährt, in feuersicherer Tracht? Ein stimmiger Abschluß eines spindeleggerschen Inlandstages wäre es allemal, nicht nur in Graz …

Möglicherweise wird dies der bleibende geistige Beitrag von Vizekanzler Michael Spindelegger sein, daß im nächsten österreichischen Wörterbuch das Wort „Internationalität“ folgendermaßen erklärt wird. „Internationalität“ ist nicht zusammen, sondern ausschließlich getrennt geschrieben zu verwenden, wie im Beispiel: Michael Spindelegger inter … und … Empfohlen aber wird, überhaupt auf „inter“ zu verzichten und „zwischen“ zu verwenden.

PS Wer einst nachschlagen wird, wie präzise Michael Spindelegger, der einmal auch Außenminister war, national zuersterisch einzuschätzen vermag, was Österreich im Ausland schaden könnte, wird möglicherweise auf den Schatten Streichers aus Österreich

PPS Es wurde vor langer Zeit schon vorgeschlagen, diesen Leopold-Kunschak-Preis umzubenennen. Die Argumente können nachgelesen werden. Es werden nun aber auch die Richtlinien zur Vergabe bald nicht mehr zur Gänze befolgt werden können, denn die finanziellen Grundlagen …

Feingeister wie „Steppenwolf“ und „Königstiger“ lesen französische Autoren

Ein Ratschlag von – wem könnte für diesen gedankt werden, wie fast immer wiederum ein nicht namentlich gekennzeichneter Beitrag auf Unzensuriert … Es soll daher, passend zum heutigen Inhalt, einfach angenommen werden, es sei Unzensurix

Ein Ratschlag also soll aufgenommen werden,  um diesen in folgender Formulierung zu retournieren, vor allem aber weiterzugeben:

Wer wissen möchte, wie gut die Freiheitlichen sind, der sollte die Kommentare ihrer Schreibstaffel ebenfalls lesen, konkreter auch, wer wissen möchte, wie gut der III. Präsident NR ist, der sollte seine Kommentarstaffel …

Es könnte erneut etwas zu den Kommentaren selbst geschrieben werden, zu diesen Kommentaren bar jedweder … Heute sollen aber die Feingeistigen den ihnen gemäßen würdigen Platz eingeräumt bekommen, Königstiger und Steppenwolf.

Von Königstiger wird gewußt, wo er seinen Arbeitsplatz hat, im Parlament, er ist freiheitlicher Abgeordneter, liest französische Autoren und heißt DDr. Werner Königshofer. Von Steppenwolf wird nicht gewußt, wo er seinen Arbeitsplatz hat, womit er seinen Lebensunterhalt verdient, mit welchem Namen er beispielsweise in Ämtern vorstellig wird. Von Steppenwolf wird gewußt, er schreibt Kommentare … Und Steppenwolf teilt mit Königstiger das Lesen französischer Autoren, konkreter, eines französischen Autors …

Nachdem von Königstiger der Name und der Arbeitsplatz gewußt werden, kann er mit Steppenwolf nicht verwechselt werden. Wäre dem nicht so, könnte …. Denn ein weiteres teilen Steppenwolf und Königstiger miteinander, beide geben ein Rätsel auf, warum sich der eine Steppenwolf nennt, der andere KönigstigerWeshalb Steppenwolf als Steppenwolf auftritt, darüber wurde bereits spekuliert … Als DDr. Werner Königshofer einen Namen für seine Website suchte, woran dachte er, was sah er sich vielleicht gerade an, und wußte augenblicklich —, den Panthera tigris tigris, den Panzerkampfwagen der Wehrmacht?

NS Zu diesem Ratschlag von wem auch immer auf Unzensuriert, die Pressesprecher der Regierung sich anzuschauen, paßt auch vorzüglich noch etwas Heitres, eine Schnurre, die in keiner Weise ernstzunehmen ist, vor allem auch deshalb, weil nicht einmal den von Hans-Georg Peitl selbst verschickten Mitteilungen geglaubt werden darf, der seit seiner hier uneingeladenen und somit auch unaufgeforderten Verkündung der Tatsache, Pressearbeit für die Freiheitlichen in Absprache mit dem Büro Strache zu machen, alles Erdenkliche versucht, diese seine verbreitete Tatsache als Einbildung von einem Journalisten wegzuschreiben. Es scheint die Frage nicht unangebracht zu sein, ob Hans-Georg Peitl selbst eigentlich wisse, was er schreibt und sagt, und vielleicht ist das der wahre Grund, weshalb Hans-Georg Peitl es so stark empfand, es ihm zur verkündenswerten Tatsache wurde, der Freiheitlichen Pressearbeit

Schreitet der III. Präsident NR die Reihen ab, was bekommt er wohl zu sehen, was bekommt Martin Graf wohl zu hören?

Und gefällt es Dr. Martin Graf, was er zu sehen, was er hören bekommt?

Es wurde nicht recherchiert, wo überall Dr. Martin Graf bereits als III. Präsident NR auftrat, welche Dörfer er bereits in diesem gebirgs- und wasserreichen Land besuchte. Dr. Martin Graf war, wie gesehen werden kann, jedenfalls einmal in Amstetten. Es wird unter Berücksichtigung der Gepflogenheiten bei hohen und höchsten Besuchen nicht allzu falsch sein, annehmen zu dürfen, daß sehr viele Mandatare und Mandatarinnen der eigenen Partei in ein Spalier sich einreihen, wenn ihr Präsident NR ihre Gemeinde besucht, es für sie ein Hochtag ist, sie sich herausputzen, die Festtagstracht anlegen, auch ihre Ehrenabzeichen besonders gründlich polieren, ihre Tätowierungen von Körperhärchen …

Vielleicht war der III. Präsident NR bereits in Ebenthal, und wenn Dr. Martin Graf Ebenthal erst besuchen sollte, und ihm eine Tätowierung in der Sommerhitze des Jahres 2011 nicht mehr …, so bleibt ihm beispielsweise immer noch Linz, das er auf dem freiheitlichen Rückweg …

Selbstverständlich gefällt es dem III. Präsidenten NR, wie nachgelesen werden darf, nicht … Was bekommt Dr. Martin Graf,  kehrt er in sein Parlamentsbüro zurück, zu hören, zu sehen, vielleicht sieht er beim Spiel zu? Vielleicht bitten sie ihn gar, mitzuspielen, mit ihnen die Freizeit im Büro zu verbringen, in privater aber in spieltauglicher Kleidung? Gibt er ihrem Drängen nach, sich an dem Spiel aktiv zu beteiligen? Zieht er sich dafür dann  auch etwas Authentisches an, oder trägt er das bereits unter dem weißen Hemd, gefertigt aus schweißsaugendem Material?

So viele Fragen, und noch zwei, aber wenigstens zwei, die gleich hier beantwortet werden können:

Umfrage – Rücktritte von Abgeordneten

Hätten Sie den III. Präsidenten NR zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt?

Ein Gemeinsames von Martin Graf, Robert Menasse und dem Eckart

Kann es nicht geben, ist nicht vorstellbar, könnte in einer ersten Reaktion …

Und doch, in einer Hinsicht gibt es ein Gemeinsames von Martin Graf, Robert Menasse und dem Eckart, auf der Plattform Facebook gleichen sie ihr Verhalten einander an; sie können keine Kommentare dulden, die …

Das Erwähnenswerte daran ist nicht, daß Martin Graf und Robert Menasse und der Eckart Kommentare löschen, das Auffällige daran ist, daß sowohl Martin Graf und der Eckart als auch Robert Menasse viel von Demokratie, viel vom Wert der Meinungsfreiheit reden und schreiben, aber im Handkehrum …

Ob das nun für Martin Graf oder für den Eckart zu bedenken ist, etwas mit Robert Menasse gemein …, oder das nun für Robert Menasse …

Generell könnte gesagt werden, wofür diese Damen und Herren beispielhaft stehen, die erste Reaktion in diesem Land, möglicherweise besonders in diesem Österreich genannten Land, ist das Löschen, also das Ausblenden von allem, das nicht in … Gerade so, als ob das Spiel, das besonders von Kleinkindern zum Erkunden und zum Zurechtfinden in der Wirklichkeit gespielt wird, schließe ich meine Augen, siehst du mich nicht, alles ungetan, ungesagt, ungeschreiben, ungeschehen … Fraglich aber ist es, ob es tatsächlich ein Spiel der Kleinkinder ist, und nicht viel mehr ein Spiel der Erwachsenen, ob Kleinkinder tatsächlich ein derartiges Spiel zum Erkunden der Wirklichkeit benötigten, es also in Wahrheit ein den Kleinkindern verkauftes Einübungsspiel in die vereinbarte Wirklichkeit zur Sicherung dieser Art von Wirklichkeit …

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Es ist gut und richtig, menschgemäß eine absolute Notwendigkeit, auf die Massenverbrechen, auf die Massenmorde totalitärer kommunistischer Regime aufmerksam zu machen, an diese zu erinnern, vor deren Wiederkehr zu warnen, diese ebenfalls anzuprangern, diese genauso absolut zu ächten, wie die Massenverbrechen und die Massenmorde des totalitären nationalsozialistischen Regimes.

Allerdings, wenn Dr. Martin Graf für ein Buch aus der Reihe der Eckartschriften, mit dem vorgegeben werden will, diese Aufgabe unparteiisch zu erfüllen, wirbt, wie auf Unzensuriert am 1. Juni 2011 geschehen, und nicht nur für dieses eine Buch, sondern, wie gesehen werden kann, für das gesamte eckartsche Sortiment wirbt, hat das mit redlicher Ächtung des Kommunismus nicht das geringste zu tun. Diese Ächtung, unter der die Leibwäsche der Marke Aber die Anderen erst getragen wird, ist genauso ohne Wert wie die Ächtung des Nationalsozialismus durch einen Kommunisten oder eine Kommunistin, die, gar heute noch (wie etwa im letzten steiermärkischen Wahlkampf), verteidigende, der, gar heute noch, warme erklärende Worte für den Kommunismus beispielsweise der Sowjetunion findet.

Wer nun tatsächlich den Werbetext auf Unzensuriert für den Eckart schrieb, kann ein weiteres Mal nicht gesagt werden, weil wiederum nicht angegeben ist, wer es schrieb …

Im Grunde aber ist es unerheblich, wer es war, denn wesentlich ist, daß es die Informationen eines Dritten Nationalratspräsidenten sind, wie nicht nur Andreas Mölzer Unzensuriert bezeichnet, sondern beispielsweise auch die FPÖ Amstetten, mit der mittlerweile weit über Amstetten hinaus bekannten Brigitte Kashofer, darauf verweist, Dr. Martin Graf schreibe unter …

Dieser Werbetext für den Eckart spricht deutlich aus, worum es tatsächlich geht, es geht nicht um die Verurteilung kommunistischer Regime, es geht um das Verächtlichmachen, um das Nichtverstehen, um die Ablehnung gesellschaftlicher Entwicklungen, um die Verfolgung jedweder Kunst, die nicht im Stillstand des Abbildens lieblicher Bauernsonntage in den Bergen und an den Flüssen …

Unzensuriert müßte also mit Blick auf die Angehörigen des eigenen Lagers und im Wissen um die österreichische Geschichte ganz andere Bücher, jedenfalls keine Bücher der österreichischen Landsmannschaft, nicht nur empfehlen, sondern diesen Mitgliedern und Mandatarinnen und Mandataren sogar Bücher der redlichen Geschichtsschreibung kaufen und persönlich zum dringenden Studium und zur längst überfälligen Lektüre schenken, wie beispielsweise dem Tätowierten in Ebenthal, wenn für einen Augenblick und dazu noch leichtgläubig angenommen werden will, es sei lediglich eine Bildungsfrage …

Und die Empfehlung für Bücher der unparteilichen Geschichtsschreibung könnte durchaus in Anlehnung an die Einleitung für die Eckartschrift 202 auf Unzensuriert etwa wie folgt beginnen:

Es birgt auch der Nationalismus mit all seinen Abarten, sei es Faschismus, Nationalsozialismus, Sozialheimatschaft oder …, schon vom Beginn an den Keim des Zerfalls. Diese zeigen den Menschen zwar eine augenscheinlich bessere Zukunft auf, welche vordergründig den zu erstrebenden Staat als das Paradies auf Erden erscheinen lässt, dies alles jedoch nur unter dem Opfer, dass sich der Mensch unterwerfen muss. Die Realität allerdings sah und sieht vollkommen anders aus. Die Millionen von Opfern des Nationalsozialismus sprechen eine deutliche Sprache.

NS Wem es sonderbar erscheinen mag, daß die Werbung für den Eckart erwähnenswert ist, wird es beim Lesen beispielsweise nachfolgender Beiträge noch verständlicher werden:

Martin Graf, Mädelschaft Freya und Hanna Reitsch, Zeugin der Holocaustleugnung

Nach dem Vortrag des Ostmärkers geht der Eckart-Schriftleiter auf den WKR-Ball

Landsmannschaften sind auch gerne mit Dr. Martin Graf und anderen Freiheitlichen unter den Burschenschaften

Harald Stefan in der Hofburg und die Umdeutung der Geschichte

Martin Grafs Liebe bleibt eine verkümmerte, jedenfalls, was die Meinungsfreiheit betrifft

Es wurde aber nicht wirklich erwartet, daß seit dem 10. September 2010 es, ein paar Monate ausreichten, um …

Es aber dennoch erneut, immer wieder, zu versuchen, einen Meinungsaustausch mit jenen, die … Natürlich war das Ergebnis wieder das bereits bekannte vom letzten Herbst, mit dem einzigen Unterschied, es mußte, um auf Martin Graf Facebook einen Kommentar schreiben zu können, unter einem anderen Namen gepostet werden, mit: Martin Graf – Umfrage: Rücktritt.

Der Ablauf muß nicht noch einmal genau beschrieben werden, dieser gleicht dem vom Herbst 2010. Nun darf ebenfalls Martin Graf – Umfrage: Rücktritt „Gefällt mir – Martin Graf“ klicken, aber keinen Kommentar mehr schreiben …

NS Allerdings hätte es durchaus sein können, daß dieser Kommentar in Form einer Verlinkung allein von der Überschrift her nicht gelöscht wird, ist doch lediglich zu lesen das Zitat von Brigitte Kashofer, von ihr erst im Jänner 2011 geschrieben auf Unzensuriert

Noch ein NS Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde gestern als empfehlenswertes Weitersagespiel präsentiert. Es ist vorstellbar, daß Spielern und Spielerinnen als Begründung für die Nichtwahl der Freiheitlichen auch Dr. Martin Graf einfällt. Manch recht trifftiger Grund läßt sich wohl auch finden unter III. Präsident NR

Die Lösungsdreifaltigkeit der Sos Heimat: Mord, Vertreibung, Zensur

Die dreiendige Lösung, die von der Schreibstaffel der Sos Österreich, in der sie schwimmt in der Hoffnung auf Rettung, sind, verbreitet wird, wie die drei prints (lediglich aktuellster Beispiele allein vom 19. Mai 2011) zeigen:

Mord

Vertreibung

Zensur


NS Zur Zensur muß aber ergänzend geschrieben werden, es regt absolut nicht auf, daß die eigenen Kommentare, ohnehin nur in Form von Verlinkungen, von Sos Österreich Facebook Site gelöscht werden. Es ist lediglich ein gutes Beispiel dafür, wie äußerst wenig andere Meinungen tatsächlich gehört werden wollen, wie kein Wille zum Dialog vorhanden ist. Soher ist es vor allem eine Selbstzensur, schlimmer noch, eine Selbstbeschneidung, sich über die Gegebenheiten und deren mannigfaltigen Auslegungen umfassend und offen informieren zu wollen, die fehlende Bereitschaft, andere Lösungen zu denken … Dieses Löschen von anderen Meinungen kann dennoch unter Zensur geführt werden, weil es einen Ausblick gibt, was in der Zukunft erwartet werden darf, wenn eine Partei nach dem Geschmack der Schreibstaffel regiert

Martin Graf lauscht am Heldenplatz im Schein der Fackeln Wolfgang Jung

Es waren tatsächlich keine Leistungen, die zu würdigen sind, aber vielleicht hat Bruno Kreisky diese seine Handlungen als Bundeskanzler für sich selbst in seinem Privatbuch der Verdienste nicht auf der Habenseite verbucht, später, als er nicht mehr Bundeskanzler war.

Wenn Wolfgang Jung nun am 8. Mai 2011 den Knochen von Mördern von Selbstmördern, wie jedwede Militärs zu bezeichnen sind, seine Ehrbezeugung erweist, am Heldenplatz, und dabei spekuliert, Bruno Kreisky hätte Walter Nowotny, wäre er bei der richtigen Partei gewesen, möglicherweise gar zum Verteidigungsminister gemacht, dann denkt Wolfgang Jung, ein Bruno Kreisky hätte ebenfalls so schlicht gedacht, wie sonst vor allem Freiheitliche schlicht denken können.

Es ist wahr, Bruno Kreisky holte ehemalige Mitglieder dieser Totalverbrechenspartei beispielsweise in sein erstes Regierungsteam, aber Bruno Kreisky wäre wohl nicht so närrisch gewesen, einen derart exponierten Vertreter dieses Massenmordregimes, das auch das sogenannte eigene Volk in extremstes Leid, Elend und Tod führte, zum Minister zu machen. Von Freiheitlichen aber würden das heute noch bestimmt viele erwarten, ihnen ohne weiteres zutrauen. Darüber will aber hier gar nicht geschrieben werden. Zu gut muß es noch in Erinnerung sein, welche Bruchpiloten und Bruchpilotinnen freiheitliche Minister und Ministerinnen waren, so daß über ihre Gesinnung gar nicht mehr gesprochen werden muß, denn diese verkam seinerzeit schon zur Nebensächlichkeit ob ihrer Unfähigkeiten.

Aber der Spekulation von Wolfgang Jung darf eine entgegengesetzt werden, die realitätsnäher erscheint; denn nach allem, was über ihn bekannt ist, wäre Walter Nowotny wohl eher seinem Lehrer Hans Ulrich Rudel gefolgt, der nach 1945 weiter ein Aktiver war. Ein derart aktiver Weitergänger wäre für Bruno Kreisky, selbst für Bruno Kreisky als Realpolitiker, nicht ministrabel gewesen …

Flieger und Fliegerinnen des Naziregimes waren ja nicht unbedingt besonders lernfähig, wird auch noch an Hanna Reitsch gedacht

Wolfgang Jung sprach zu den Knochen und zu den vor ihm stehenden Getreuen, es gäbe keine einzige Äußerung, die Walter Nowotny vorgeworfen werden könnte, scheinbar jedoch auch keine, aus heutiger Sicht, die für ihn sprechen würde. Was es aber gibt, wie gelesen werden kann, ist ein Zitat aus seinem letzten Brief:

„Ein Hundsfott, der jetzt die Flinte  ins Korn werfen will! Es gibt nur noch eines: Bestehen und Treue halten, mag kommen, was da will!“

Dieses Zitat klingt doch stark mehr danach, daß Walter Nowotny nach 1945 weiter ein braver Schüler von Hans Ulrich Rudel geblieben wäre …

Aber, auch Wolfgang Jung ist es unbenommen, dem Mörder und Selbstmörder im Dienste des Naziregimes zu gedenken, jedoch das Steuergeld der Gegenwart ist nicht dafür bestimmt, mit beiden Händen hinausgeworfen zu werden, damit freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen das Gebeinhaus ihrer Lagerhelden herausputzen, darin u.v.a.m. ihre Fechtburschen beim Säbeln …

Aber es sagt auch sehr viel darüber aus, was zwar ohnehin bekannt ist, jedoch immer wieder gesagt werden muß, wie freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen auch auf diesem Acker ihre Wähler und Wählerinnen sehen, wofür die Freiheitlichen sie benötigen, nämlich als Zahlende, Wählerinnen und Wähler sind für sie also das Steuergeldausnehmvolk, das ihnen ihre Hobbykellerbudengeschichtsbastelei finanzieren.