Norbert Hofer – Kaum zwei Tage im Amt und …

wie er sich von seinem Vorgänger Martin Graf, dessen Fürsprecher er treu bleibt, unterscheidet, war im heutigen Morgenjournal von Ö 1 um 7.00 Uhr …

Wie Norbert Hofer das einschlägig von Freiheitlichen über Burschenschaften Verbreitete recht auswendig gelernt aufsagen kann … Dieses „Ehrenmitglied der Marko Germania Pinkafeld“, die einen Freund haben, den Martin Graf zum Nationalratspräsidentenkünstler sich erwählte – Odin Wiesinger

Norbert Hofer - Warnung Burschenschaften sind nichtUnd wie der Radiojournalist die Rede vom netten Gesicht der Freiheitlichen wiederholt …

Und wie Norbert Hofer bestätigt, daß für den nun nächsten freiheitlichen III. Präsidenten NR es dasselbe sei: die Wahlkampfbotschaften der Freiheitlichen und die Inhalte der Freiheitlichen …

Die Inhalte der Freiheitlichen schreibt federführend Norbert Hofer, wie noch erinnerlich ist, und aus diesen Inhalten werden dann halt die einschlägig bekannten Wahlkampfreime der Freiheitlichen …

Ach, wie anders ist doch Norbert Hofer, legt recht brav die Kornblume ab, wenn er seinen Stuhl neben Barbara Prammer und Herrn Kopf …

Der Schutzinstikt gegen die Willkür geht verloren und auch Alfred Goubran verliert ihn

Die erste Reaktion vor Tagen war, sofort vergessen, dieses sonderliche Interview, von dem so gar nicht geglaubt werden kann, daß es überhaupt ein Gespräch war, sondern mehr das alleinige Abfassen eines Denkprobierzettels von Alfred Goubran, mit dem er Marie-Theres Egyed dann nicht zum Einkaufen aber in die Redaktion schickte, um etwas zu verkaufen, das immer öfters verkauft werden will …

Und ebendieser vermehrt versuchte Verkauf eines Ausschließgesellschaftsmodells läßt es nicht zu, diese Veröffentlichung durch die Tageszeitung „Der Standard“ zu übergehen … Es kann auch nicht damit abgetan werden, Alfred Goubran wisse einfach nicht, worüber er spricht. Und weil es eben kein solitärer Zugang von Alfred Goubran ist, kann dieser Denkprobierzettel nicht übergangen werden. Als jüngste Beispiele, in welche Reihe sich Alfred Goubran stellt, sei lediglich verwiesen auf Kevin, der seine Artikel mit Christian Ortner unterschreibt, und auf die freiheitliche Gemein-Schaft, die von einem elitären Reich träumt, in dem ebenfalls nicht alle wählen dürfen

Menschgemäß weiß Alfred Goubran nicht, wovon er spricht. Er hätte sonst jauchzen müssen, denn diese Ausschließgesellschaft ist zu einem Großteil bereits realisiert. Wie viele in Österreich bereits jetzt von Wahlen ausgeschlossen sind, er hätte im heurigen August bloß seine Denkprobierzettelveröffentlichungszeitung einmal genau lesen müssen, aber die Überheblichkeit eines sich wohl selbst als den idealen Wahlberechtigten Ansehenden läßt Genauigkeit nicht zu, er hätte dann auch nichts mehr zu sagen, treffender, zu plaudern, augenblicklich müßte er sogar mit dem Denkprobieren aufhören …

Alfred Goubran veröffentlicht einen Denkprobierzettel

„Der Standard“, 25. Oktober 2013

Es will, und das darf wirklich wörtlich genommen werden, nichts gegen Alfred Goubran geschrieben werden, aber es muß sofort und immer gegen Modelle einer Ausschließgesellschaft und Wegsperrgesellschaft geschrieben werden. Gegen diese Lockungen in eine Draußen-vor-derTür-Gesellschaft, zu der jene verlocken möchten, die als Türsteher und Türsteherinnen selektieren wollen, wer hinein und vor allem, wer draußen zu bleiben hat … Deshalb auch die Konzentration auf diesen Teil des Denkprobierzettels, obgleich es ein leichtes wäre, über den gesamten Denkprobierzettel ein -, aber es geht nicht um Alfred Goubran, sondern darum, daß wieder, ein weiterer aufritt …

Und solchen Aufritten ist stets und sofort entgegenzutreten, ist sofort die Frage eindringlich zu stellen, wohin führen solche Ausschließ- und Wegsperrgesellschaftsmodelle … In Letzte Einkehr notiert Imre Kertész am 11. September 2001:

„In Mittel- und Osteuropa [zeigen] die politischen Prozesse der letzten zehn Jahre, daß sie [die Demokratie] jederzeit zurücknehmbar ist. In diesen Ländern hat sich die Demokratie noch nicht als eine Existenzbedingung erwiesen; in diesen Gesellschaften hat sich noch kein spürbarer Schutzinstinkt gegen die Willkür entwickelt. Im Gegenteil, es haben sich eher jene Instinkte entwickelt, die der Überlistung durch eine Willkürherrschaft dienlich sind, dem Fortbestand und Überleben autoritärer Macht.“

Der Schutzinstinkt gegen die Willkür, von dem gemeint wurde, es würde diesen in Österreich geben, geht auch im sogenannten Westen und also auch in Österreich verloren, die Demokratie als Existenzbedingung will auch im sogenannten Westen und also auch in Österreich aus dem Gesellschaftsvertrag als Hauptbedingung gestrichen werden, von immer mehr Menschen und vor allem von jenen Menschen, die sich selbst als Spitzen der Gesellschaft verstehen … Dolche haben Spitzen, sie sind, das entspricht mehr der Wahreit, stickers of democracy …

PS Und haben nicht gerade am 29. Oktober 2013 die Wählerinnen und Wähler im Parlament vorgezeigt, was herauskommt, wenn nur eine sehr privilegierte Schicht wählen darf? Mit ihrer Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten … Von allen von dieser Wahl Ausgeschlossenen hätte Norbert Hofer keine achtzigprozentige Zustimmung erhalten …

Die Kornblume ist der Schmiß von Norbert Hofer – Von der gemeingefährlichen repräsentativen Demokratie in Österreich

Den Abgeordneten konnte bereits zwei Tage davor in einer persönlichen E-Mail zu deren überwältigenden Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten gratuliert werden. Wie erwartet, wurde er gewählt, mit überwältigender Mehrheit. Norbert Hofer wurde mit 80,3 Prozent gewählt, die Erste Nationalratspräsidentin mit 83,5 Prozent und der Zweite Nationalratspräsident mit 82 erhielten gerade noch ein wenig mehr Zustimmung …

Gemeingefährlichkeit der repräsentativen DemokratieBei der Nationalratswahl am 29. September erhielten Freiheitliche 20,51 Prozent. Die Wähler und Wählerinnen außerhalb des österreichischen Parlamentes wählten zu rund 80 Prozent nicht Freiheitliche, die Wählerinnen und Wähler im Parlament hingegen wählten zu rund 80 Prozent einen Freiheitlichen zum Dritten Nationalratspräsidenten, der an diesem Parlamentswahltag seinen Schmiß im Knopfloch trug. Diese offen zur Schau getragene Gesinnung war den Wählerinnen und Wählern im Parlament wohl kein letztes Argument, für Norbert Hofer nicht zu stimmen …

Das Positive daran ist, wenn etwas Positives daran ist, das Positive daran ist, daß außerhalb des österreichischen Parlamentes nicht 80 Prozent diese Gesinnung wählen. Obgleich den Wählerinnen und Wählern außerhalb des Parlamentes, die Freiheitliche wählen, das Gemeinste unterstellt wird, bildungsfern zu sein, mehr noch, dumm und stumpf zu sein, Verliererinnen und Verlierer zu sein, erhalten Freiheitliche außerhalb des Parlamentes aber lediglich rund 20 Prozent (zugegeben, ein sehr hoher Prozentsatz, wird bedacht, daß die stimmenstärkste Partei nicht einmal mehr auf 27 Prozent kommt), während im Parlament rund 80 Prozent …

Der Schluß aus dieser Parlamentspräsidiumswahl von gestern ist so einfach wie erschütternd zu ziehen. Nicht die Wähler und die Wählerinnen außerhalb des Parlamentes sind – noch nicht in demselben Ausmaß – zu fürchten, aber die Vertreter und die Vertreterinnen der repräsentativen Demokratie in Österreich haben mit dieser Wahl eines Freiheitlichen mit dieser Gesinnung ihre Gemeingefährlichkeit vorgeführt.

Was kann gegen diese Gemeingefährlichkeit der repräsentativen Demokratie in Österreich getan werden? Deren beruflichen Vertreterinnen und Vertreter im Parlament bilden, bilden und noch mehr bilden? Vor allem einzuschärfen, ein nettes Gesicht ist nicht mit Inhalt gleichzusetzen. Mit Stichtag 9. Mai 2012 war das Durchschnittsalter im österreichischen Parlament 51,23 Jahre … Die Lernfähigkeit und vor allem die Lernwilligkeit soll in diesem Alter schon sehr gering sein, wie oft zu hören ist, allerdings vorgebracht gegen Menschen außerhalb des Parlamentes, vor allem gegen Menschen, die in diesem Alter arbeitslos sind.

NS Norbert Hofer hat sich auf der Plattform des Unternehmens Twitter einen Tag vor seiner überwältigenden Wahl zum III. Präsidenten NR für die positive Berichterstattung bedankt … Über die Vertreter und Vertreterinnen der sogenannten vierten Gewalt in einer repräsentativen Demokratie ist oben bereits geschrieben worden, beim nochmaligen Lesen muß lediglich „Wähler und Wählerinnen im Parlament“, „Vertreterinnen und Vertreter im Parlament“ usw. getauscht werden gegen …

Rechte Gewalt gegen Menschen in Wien und Freiheitliche suchen panisch nach gegenzurechnender Gewalt in Deutschland

Es muß heute in aller Frühe panisch bei den Freiheitlichen zugegangen sein, um rasch eine Gegenantwort auf den gestrigen Überfall zur Mittagsstunde in Wien zu verbreiten. Panisch deshalb, weil sie in der Eile auf ein Buch aus dem Jahr 2010 zurückgreifen mußten, um Menschen, die Freiheitliche Ausländer nennen, der Gewalt bezichtigen zu können. Ganz nach dem freiheitlich verstandenen Nächstenliebe-Gebot, Zahn um Zahn, blindes Auge um blindes Auge …

Gewalt in Wien - Freiheitliche antworten mit GegenrechnungUm 9.00 Uhr bereits ist die Antwort veröffentlicht. Und Freiheitliche wissen, sie können sich auf ihre Schreibstaffel verlassen. Die Schreibstaffel liefert nach: die Entschuldigung, die Verharmlosung … Um 14.56 Uhr bereits schreibt etwa Odin in seinem Kommentar u.v.a.m. dazu, wer sich dagegen wehre, werde gleich als „Rechtsradikaler, als Nazi“ …

Auf wessen Buch die Betreiber der freiheitlichen Website, die ab morgen wieder einen ihrer Autoren als Dritten Nationalratspräsidenten und eine ihrer Autorinnen als Nationalrätin ansprechen werden können, in der Eile zurückgreifen mußten, ist einfach schnell gesagt, nämlich auf das Buch eines „Salonfaschisten“ (zu dem übrigens erst im September 2013 etwas zu schreiben war) …

NS In der Panik scheinen die Treiber der freiheitlichen Website keine geeignete Gegenrechnung aus Österreich gefunden zu haben … Anderseits ist es aus freiheitlicher Sicht doch wieder eine recht geeignete Gegenrechnung, wird doch die „Bevölkerung Wiens als eine „deutsche“, der „Charakter Österreichs als deutscher“ beschrieben, in der freiheitlichen ZZ, diesem weiteren Gesinnungsmedium, das ab morgen einen ihrer Kommentatoren wieder als Dritten Nationalratspräsidenten

NNS Oder, es war doch einfach zu wenig Zeit, um beispielsweise die Kriminalstatistik derart umzuschreiben, daß die ihre geliebten „Deutschen“ in einem für sie rechten Licht … denn die Statistik wartet mit keinen Schmeicheleien für die von den Freiheitlichen als ihnen zugehörig empfundenen „Deutschen“ auf (worüber übrigens ebenfalls erst im September 2013 zu schreiben war) …

Gratulation zur rechten Wahl von Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten

Norbert Hofer - Gratulation an AbgeordneteWie leicht ist es doch, die Arbeit der werten Damen und Herren im Parlament zu kritisieren, ihnen beispielsweise vorzuhalten, wen sie zum Dritten Nationalsratspräsidenten wählten und wählen werden, wie auch von dieser Stelle aus erst am 6. Oktober 2013 … Und darum soll ihnen auch einmal gratuliert werden, und zwar rechtzeitig, weil eben gewußt wird, die Wähler und Wählerinnen im Nationalrat machen es sich nicht leicht, sie stimmen nicht willkürlich für irgendwen, sie lassen sich nicht von Oberflächlichkeiten und über sich bestimmen.

Als Ermunterung zu ihrer neuerlich recht durchdacht zu nennenden Wahl am 29. Oktober 2013 wurde bereits heute an alle Abgeordneten des österreichischen Parlamentes diese E-Mail gesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

um Ihnen zur Ihrer recht klugen Wahl von Martin Graf zum III. Präsidenten NR zu gratulieren, ist es wohl zu spät. Damit aber diese Unhöflichkeit nicht noch einmal passiert, darf ich Ihnen heute schon zu Ihrer nächsten ebenfalls recht durchdachten Wahl vorab gratulieren.

Zwei Tage vor der anstehenden Wahl im Parlament kann bereits ausgeschlossen werden, daß Sie Norbert Hofer nicht mit überwältigender Mehrheit zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen werden. Ein Indiz dafür ist auch, daß es diesmal keine breite mediale Debatte darüber gibt, ob Norbert Hofer nun ein geeigneter Mann für dieses hohe Staatsamt ist oder nicht. Es herrscht einmütige Stille, die wohl so gedeutet werden darf, Norbert Hofer ist der rechte Mann für dieses hohe Staatsamt.

Darum heute schon: Gratulation zu Ihrer Wahl!

Es kann (und deshalb muß Ihnen einfach gratuliert werden) davon ausgegangen werden, Sie werden sich Ihre Wahl recht überlegt haben, Sie werden die Für und Wider gewogen haben, Sie werden zur Einsicht gekommen sein, Österreich braucht in Zeiten wie diesen an der Staatsspitze einen rechten Mann, und wer kann rechter für dieses hohe Staatsamt sein, als eben Ing. Norbert Hofer.

Und sollte Ihre recht kluge Wahl doch, am 30. Oktober 2013 schon oder  – nach einem meinetwegen österreichisch zu nennenden Motto: lieber danach als rechtzeitig – eher später kritisiert werden, darf ich Ihnen  voller Bewunderung Ihrer bald recht kompetenten Entscheidung mannigfache Gründe beisteuern, die Ihre Stimme für Norbert Hofer zusätzlich erklärlich machen. Diese Gründe finden Sie zu Ihrer freien Verfügung noch einmal zusammengefaßt unter Norbert Hofer, Mannsvolk, gegen Verbotsgesetze und für Rechte mit Vätern.

Ihre Arbeit bleibt so oft unbedankt. Und deshalb war es ein Bedürfnis, Ihnen einmal öffentlich zu gratulieren, Sie zu ermuntern, weiter so! Sie sind auf dem rechten Weg!

Mit freundlichen Grüßen,

Norbert Hofer, Volksmann gegen Verbotsgesetze und für Rechte mit Vätern

Wenn am 29. Oktober 2013 im Parlament Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt werden wird, und davon ist auszugehen, auch davon, daß sich hierbei vor allem wieder die christschwarzen Wählerinnen und Wähler im Nationalrat besonders hervortun werden, sie es wieder sein werden, die hauptverantwortlich für eine rechte Wahl sein werden, sie es erneut hauptverantwortlich vorzeigen werden, wie ausgeprägt ihr Urteilsvermögen …

Wenn am 29. Oktober 2013 im Parlament Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt werden wird, und davon ist auszugehen, auch davon, daß sich hierbei die sozialdemokratischen Wählerinnen und Wähler wieder in der unverhofften weil äußerst seltenen Lage wieder finden werden, ihr Mandat frei ausüben zu dürfen, also keinem Klubzwang unterworfen sein werden, wie vor fünf Jahren bei der Wahl von Martin Graf, der fünf Jahre lang eines fulminant den Wählerinnen und Wählern im Parlament bestätigte, eine rechte Wahl … Vielleicht wird es am 29. Oktober 2013 aber ganz anders sein, schließlich kandidiert nicht Martin Graf, sondern Norbert Hofer, der für die Erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer einer ist, dem sie ihre Stimme

Norbert Hofer - VerbotsgesetzOb seit dem 23. März 2013 Erste Nationalratspräsidentin Barbara Pammer eine andere Sicht auf Norbert Hofer …? Also eine Sicht, die dazu führte, Norbert Hofer doch nicht ihre Stimme zu geben … Aus der breiten medialen Berichterstattung ist seit dem 23. März 2013 nichts Gegenteiliges zu entnehmen. Wie es diesmal aber auch keine breite mediale Debatte im Vorfeld der Wahl des Dritten Nationalratspräsidenten gibt … Es scheint, wer Martin Graf fünf Jahre lang zu ertragen hatte, sieht es bereits als Verbesserung an, einen nächsten freiheitlichen Nationalratspräsidenten zu bekommen, der so schön und freundlich lächeln kann … Wer will da sich noch mit Inhalten abgeben?

Darüber hinaus, wer will dem kompetenten Urteil der ehrwürdigen und klugen Nationalratspräsidentin widersprechen? Wer wird ihr nicht nacheifern wollen, ebenfalls Norbert Hofer seine und ihre Stimme zu geben? Wenn Sie die obigen Verlinkungen zu Texten aufgerufen haben, die alle davon erzählen, weshalb Norbert Hofer eine rechte Wahl für dieses hohe Staatsamt ist, dies Ihnen dennoch immer noch zu wenig auflistet, was für Norbert Hofer spricht, es kann noch mehr erzählt werden, was für Norbert Hofer …

Es spricht für Norbert Hofer in diesem hohen Staatsamt, daß er recht ordentlich Bescheid weiß, worüber in Österreich diskutiert werden darf und worüber nicht, und er in diesem Amt ein Garant sein wird, daß – endlich – „über eine Volksabstimmung diskutiert“ werden darf, weil bekanntlich in Österreich über „Volksabstimmungen“ zu diskutieren verboten ist …

Es spricht für Norbert Hofer in diesem hohen Staatsamt, daß er recht ordentlich um die Gesetze dieses Landes Bescheid weiß, etwa um das „Verbotsgesetz“, in dem das Wort „Meinung“ nicht ein einziges Mal vorkommt … Es geht in freiheitlicher Tradition vor allem un den Paragraphen 3, in dem es vor allem um „Betätigung im nationalsozialistischen Sinn“ und um „Leugnung, Verharmlosung, Rechtfertigung“ des „nationalsozialistischen Völkermordes oder andere nationalsozialistische Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ geht … Es spricht also für Norbert Hofer in diesem hohen Staatsamt, daß er in freiheitlicher Tradition Meinung und Leugnung von Fakten recht ordentlich zu verwechseln weiß …

Aber Norbert Hofer braucht im Grunde keine Fürsprache. Norbert Hofer ist selbst sein bester Fürsprecher, wie er beispielsweise es mit seinem Interview zu den Morden in Norwegen fulminant vorführte … Allein mit diesem Interview empfiehlt sich Norbert Hofer selbst eindrücklich für dieses hohe Staatsamt … Norbert Hofer weiß zu genau, um ein Beispiel aus diesem Interview herauszugreifen, welchen Terror es in Österreich gibt, es gibt nämlich nur den „linken Terror“, und der Beweis für Norbert Hofer ist Franz Fuchs, der aus einem „roten Elternhaus“ … Es kann nicht verkniffen werden, nach dieser hoferischen Logik und dieser hoferischen Entwicklungsverneinung zu bemerken, daß dann Jörg Haider ein Nazi war, denn schließlich kam er aus einem nationalsozialistischen Elternhaus … Wer allein sich dieses Interview ansieht, wird wohl ausrufen, möchte am 29. Oktober 2013 im Parlament wahlberechtigt sein, um für diesen recht ordentlich geeigneten Mann stimmen zu dürfen …

Und wem das alles noch zu wenig Gründe sind, weshalb dieser freiheitliche Spitzenfunktionär recht ordentlich geeignet ist für dieses hohe Staatsamt, weitere sind zu finden unter:

Eine Unveränderung

Verbotsgesetz

Rechte mit Vätern

Kindermordphantasien

Krematoriumsheizer

Anders Behring Breivik

Erich Priebke

Robert Jan Verbelen

Miklós Horthy

„Gender Mainstreaming ist die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs mit effektiveren Waffen“

Frank Rennicke

Einfach so durchgerutscht

Ein anderer Dritter Nationalratspräsident wird Norbert Hofer sein – er hört Bach und verbreitet keinen Rennicke

Norbert Hofer hört Bach und schreibt für die freiheitliche ZZ … Sie werden sagen, das wurde auch von Martin Graf gewußt, daß er für die freiheitliche ZZ schreibt. Das ist wahr, aber es wurde nicht gewußt, welche Musik er hört. Das konnten nur vermutet werden, genauer, das konnte nur gefragt werden. Selbstverständlich ohne je darauf eine Antwort zu erhalten.

Norbert Hofer hört BachNorbert Hofer hört Bach … Das ist doch wahrlich eine andere Qualität. Ob er auch Bach hört, wenn er für die freiheitliche ZZ einen Kommentar verfaßt? Ob je eine Antwort es geben wird?

So viele Fragen. Das ist beunruhigend, den Menschen dürstet es doch nach Antworten. Musik für die Nerven kann hier nicht aufgelegt werden, aber um die Nerven etwas zu beruhigen, kann mit einer Antwort aufgehört werden, auf die Frage, die Sie sich stellen, wieso ist heute von Musik die Rede …

Es ist eigentlich, um mit der Antwort zu beginnen, nicht von Musik die Rede, sondern von der Verbreitung einer ganz bestimmten Musik, die wieder in den Sinn kam, als heute zu hören war, daß es im Prozeß „Objekt 21“ auch um die „Verbreitung von Rechtsrock-Musik“ … Es muß zugegeben werden, es wurde die Berichterstattung zu diesem Prozeß nicht gelesen, und es kann durchaus sein, daß bereits erklärt wurde, weshalb dieses Netzwerk sich „Objekt 21“ nennt. „Objekt 21“ ist ein sonderbarer Name. Aber auch wieder nicht, die Quersumme von 2 und 1 ist 3 – drei wie … Und zu III fälllt gleich der Name vom Verlag der freiheitlichen ZZ ein: „W 3“ …

Beruhigend zu wissen, daß Norbert Hofer Bach hört, und beispielsweise nicht Frank Rennicke … Anderseits, es hat auch Tradition, höchste Musikkunst zu genießen, während das Eis aufgehackt wird, um die Zivilisation ersaufen zu lassen …

NS Wie gerne würde einmal die Gegenwart vergessen werden, um über etwas anderes als die Gegenwart schreiben zu können, beispielsweise etwas über die Vergangenheit des Dritten Reiches …. Aber dann wird wieder von einer Verhandlung gehört, und vergessen ist, daß die Gegenwart vergessen werden wollte. Sie kennen das vielleicht noch nicht, was aus der Gegenwart vergessen werden wollte:

Die Tore von Auschwitz und „Zur Zeit“

„Eine Hure, die es mit jedem treibt, ist ein emanzipiertes Klasseweib“

Das Burgtheater vergißt nicht – bloß die Gegenwart

Aber in der Gegenwart muß ja gewirtschaftet werden … Sachzwänge, der Gegenwart halt … in der Gegenwart regiert in diesem Land eine politiklose, kunst- und kulturlose Parteienpolitik, der die sogenannte erste Bühne im Land als Verwahrungsanstalt von Hochkulturalien zum herrschaftlichen Verzehr den Kapuziner dazu ….

Solch‘ Gegenwart … diese Gegenwart läßt’s halt nicht zu, über andere Formen des Wirtschaftens … so eine Gegenwart läßt’s nicht zu, über andere Formen von Beschäftigungsverhältnissen nachzudenken und auszuprobieren und umzusetzen .. solch‘ Gegenwart erzwingt geradezu den aufrechten Kriechgang zu Konzernen der …

Der erste Zeuge vom BurgtheaterUnd für das gute Herz gibt es in der Gegenwart die Vergangenheit, ach wie gut wärmt die Vergangenheit das gute Herz, das nicht vergißt, was nie vergessen werden darf, ach, und wie stärkt doch die Vergangenheit das mut’ge Herz zum unentwegen Pochen: Nie wieder!

PS Nach Jahrzehnten bald wird dieses unangenehme Empfinden, das ein jedweder Auftritt von Georg Springer am Bildschirm verursacht, endlich verstehbar: seine emission of security

Grundsatztreue von Norbert Hofer und Odin Wiesinger wieder einmal im Parlament

Was war Martin Graf in den letzten fünf Jahren? Steuerzahler und Steuerzahlerinnen werden darauf antworten, er war III. Präsident NR, und das ist eine durchaus richtige Antwort. Sie haben ihm unter dem Titel jahrelang ein ansehnliches Gehalt finanziert. Aber finanzierte sich damit Martin Graf nicht mehr sein Dasein als Staatsbuchmacher und als Staatswebsiter?

Das nun im Parlament vorgestellte Buch ist nicht das erste Buch, für das Martin Graf in seiner steuergeldfinanzierten Amtszeit verantwortlich ist. Und es war nicht zum ersten Mal Odin Wieisinger als freiheitlicher Gemein-Schaftskünstler im Parlament zu Besuch, und es war nicht zum ersten Mal, daß einem freiheitlichen Spitzenfunktionär ein Odin Wiesinger geschenkt wurde …

Von Martin Graf zu Norbert HoferMartin Graf hätte in den letzten Tagen gar nicht darauf hinweisen müssen, daß Norbert Hofer ein „grundsatztreuer Freiheitlicher“ … Das ist ohnehin bekannt, daß Norbert Hofer ein Treugesinnter und Festverbundener mit der Scholleanschauung dieser Gemein-Schaft ist … Es reicht dazu etwa ein Blick in das Programm, in das Handbuch dieser Gemein-Schaft – zwei Schriften, für die Norbert Hofer verantwortlich zeichnet …

Martin Graf rechnet wohl recht fest damit, daß Norbert Hofer sein Nachfolger auf der Position eines Dritten Nationalratspräsidenten wird, und wer vor allem die Christschwarzen kennt, weiß, es wird wohl die erste Rechnung von Martin Graf sein, die nicht falsch gerechnet ist …

Wer meint, mit Norbert Hofer zieht kein Martin Graf in das Parlamentspräsidium ein, verrechnet sich allerdings … Und das ist u.v.a.m. an der freiheitlichen Kunstgesinnung ablesbar. Auch wenn Martin Graf versuchte, sich einen eigenen Staatskünstler zu halten, war es nicht Martin Graf, der Odin Wiesinger verschenkte, sondern zum Beispiel He.-Chr. Strache, und nun bekam Martin Graf selbst einen Odin Wiesinger geschenkt …

Und Norbert Hofer schreibt freiheitliche Scholleanschauung auch in bezug auf Kunst in die freiheitlichen programmatischen Schriften …

Wer meint, es geht ein Martin Graf, und es kommt wieder ein Martin Graf, zählt richtig zusammen, und herauskommt: III … Denn der nun aus dem Parlament gehende Martin Graf hat bereits in Aussicht gestellt, wieder sich betätigen zu wollen … Bei Freiheitlichen aber sind Namen Schall und Rauch … es ist freiheitliche Tradition: geht ein Freiheitlicher mit der bis zum Überdruß bekannten Scholleanschauung, kommt ein Freiheitlicher mit der bis zum Überdruß bekannten

NS Martin Graf wird seinen Odin Wiesinger doch nicht dem Parlament, ist zu hoffen, überlassen … Ein recht ähnlich gestaltetes Portrait hängt ohnehin im Parlament, jenes von Leopold Kunschak … Wie Odin Wiesinger sein verschenktes Bild betitelt haben mag? Vielleicht Ein noch nicht recht aufgegebener Traum

NNS Möglicherweise hat sich bei dieser Buchpräsentation der nächste Maler für den nächsten freiheitlichen III. Präsidenten NR vorgestellt. Helmut Ditsch, ein Maler der Berge, der Seen und Trachten. He.-Chr. Strache schenkte die vereisten Berge … Helmut Ditsch würde recht gut zu Norbert Hofer passen. Der freundlich lächelnde Norbert Hofer vor den unverfänglichen Naturbildchen von Helmut Ditsch, der nicht so eindeutig wie Odin Wiesinger, aber recht in die freiheitliche Kunstauffass

Social Media ist Ecoegia

Es ist Zeit, sich von dieser Plattform – um die verbreiteteste herauszugreifen -, des Unternehmens Facebook zu verabschieden.

Und sich anderem zuzuwenden.

Es gibt zu viele Bedenken gegen derartige Plattformen. Und mit jedem Tag werden diese Bedenken mehr.

Es ist ein Hohn, daß derartige Plattformen unter „Social Media“ laufen. Denn. Im Grunde sorgen Abermillionen von Menschen dafür, daß ein paar wenigen ein unverschämt hohes Einkommen gesichert wird. Es ist aber kein bedingungsloses Grundeinkommen, sondern die wenigen Personen diktieren Abermillionen von Menschen Bedingungen, um sich selber dieses pornographisch hohe Grundeinkommen zu sichern, für das Abermillionen von Menschen sich selbstausbeuten, während sie fälschlicherweise meinen, sich selbst ein Stück vom Kuchen Freiheit abzuschneiden. Tatsächlich aber ist der Kuchen Freiheit aufgefressen, und die Krümel, die als Köder ausgelegt sind, sind vergiftet, und die Ironie daran ist, daß die Krümel von den Abermillionen selbst mit Gift zersetzt werden.

Der Kuchen Freiheit ist aufgefressen, aber kaum war er aufgefressen, stand für die wenigen Menschen der Kuchen Freiheit wieder neu auf dem Tisch, für sie bäckt der Kuchen Freiheit von selbst sich immer wieder weiter und wird dabei nur eines, für sie jedesmal größer. Das ist jedoch kein Wunder, sondern brutale neoliberale Ökonomie, bei der die Abermillionen von Menschen nicht nur vergessen und ausblenden und alle Informationen darüber selbst vernichten, daß sie die brutal verarbeiteten Zutaten sind, sondern sich als Zutaten gehorsam und backfertig anbieten, sich selbst verbacken.

Es gibt eine Menge Literatur dazu, und es gibt ein aktuelles kleines Buch: Byung-Chul Han, „Im Schwarm – Ansichten des Digitalen“, Matthes & Seitz Berlin. Ein Buch, das viele, ist zu hoffen, dazu verleitet, anderen Formen des sozialen Austausches sich zuzuwenden, Plattformen zu gründen, die dem Begriff „Social Media“ gerecht werden.

Was jetzt unter „Social Media“ läuft, muß anders benannt werden, vielleicht: Ecoegia.