Die unnötigen Geschäfte der Medien für die Freiheitlichen

Es gibt keine besseren Helferinnen als die Medien für die Freiheitlichen. Wie auch die aktuellste Aufregung wieder einmal zeigt. Wie rasch wurden ausgestreckte Hände als „Hitlergruß“ prominent und breit von Medien verkauft …

Was für eine plakative und inhaltsleere …

Wie billig es Freiheitlichen gemacht wird

Und wie lange wird diese neuerliche Austilgungsphantasie den Freiheitlichen auf ihrer Website lieb und teuer sein, sie also zur Weiterverbreitung stehenlassen?

Und auch wenn es der „Hitlergruß“ ist (der es diesmal wohl doch nicht war, zum Gaudium und zur billigen Entlastung der Freiheitlichen), können Freiheitliche mit Recht sich stets damit herausreden, sie seien nicht dafür verantwortlich, welche Gesten ihre Klientel …, daß die Klientel der Freiheitlichen die Freiheitlichen mißverstehen, können Freiheitliche stets sagen, sei nicht die Schuld der Freiheitlichen …

Freiheitliche verbreiten kriminelle Anschuldigungen gegen Bundeskanzler

Printscreen vom 27. September 2013.

Menschgemäß ist das aber stets bloß ein Achtel der Wahrheit …Was aber Medien, die auch mit solchen Berichterstattungen die Geschäfte der Freiheitlichen unnötigerweise besorgen, nicht breit und prominent und rasch verbreiten, sind die Ungeheuerlichkeiten, für die Freiheitliche einzig und allein verantwortlich und zur Verantwortung zu ziehen sind …Um nur ein Beispiel dafür aus dieser Woche heranzuziehen.

Seit dem 23. September 2013 sind Freiheitliche nicht imstande und wohl vor allem nicht willens, die kriminellsten Anschuldigungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann von ihrer Website zu nehmen, und auch nicht all das andere Verabscheuungswürdige …

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Wie der heute, am 27. September 2013, gemachte Printscreen zeigt, die Zustimmung ist seit der ersten Veröffentlichung am 25. September dazu wieder ein wenig gestiegen … Es müssen den Freiheitlichen derartige Kommentare wohl sehr gut gefallen, wenn sie es in vier Tagen nicht schaffen wollen, derartiges zu löschen …

Zu oft also agieren Medien nach dem Motto, die Klientel und die Mitarbeiter sind schlecht, aber die Obrigkeit … Ja, die Obrigkeit, die tritt gesittet hin, wie im Oktober sie, die Freiheitlichen, es wieder zeigen werden, in Berlin – in der Messe

Vielleicht liegt es daran, daß aus diesem Lager unter Umständen – der Wähler und die Wählerin außerhalb des Parlaments mögen dies verhüten – der nächste III. Präsident NR … Ein Präsident ist den Medien halt doch näher als … Das ist auch, kann ergänzend geschrieben werden, ein Teil der Drei-Kasten-Politik der österreichischen Medien

Hochwasserhilfe und Steuerakt – Werte-Skala von Frank Stronach: Neun Zeilen für Transparenz

Über den transparenten Umgang mit Spendengeld durch Frank Stronach wurde hier schon mehrfach berichtet. Ebenso transparent hält es Frank Stronach bei der Offenlegung seines Steueraktes, wie die Veröffentlichung des Notariatsaktes nahelegt. Aufgrund der jeweiligen Textlänge kann angenommen werden, die von Frank Stronach der Öffentlichkeit übergebenen – sollen der Einfachheit halber so genannt werden – Informationen werden nach einer Werte-Skala erstellt, wobei der Transparenz-Wert auf neun Zeilen beschränkt ist, oder, nach einer zur doppelten Absicherung zusätzlich zum Einsatz kommenden Werte-Skala (die genannt werden könnte: Ausführlichkeit begrenzende stronachsche Werte-Skala) höchstens neunzig Worte betragen darf …

Frank Stronach Werteskala

Transparenter geht es nicht aufgrund der nach offen hin geschlossenen stronachschen Werte-Skala: Transparenzwert: maximal neun Zeilen.

Zu den Ausführungen von Frank Stronach in der Pressekonferenz zu seiner Vorstellung einer glasklaren Offenlegung wollte eigentlich geschwiegen werden, zu abwegig erscheinen diese. Andererseits. Frank Stronach bildet für sich die Parallelgesellschaft, vor der die Freiheitlichen in anderen Zusammenhängen immer haltlos zu warnen meinen, denn Frank Stronach rechnet zu seiner Steuerleistung Sachen als Teil seiner Steuerleistung hinzu, die kein Bürger und keine Bürgerin in diesem Land hinzurechnen würde, weil sie die gesetzlichen Steuerregelungen in diesem Staat respektieren, akzeptieren und einhalten. Dagegen vermeint Frank Stronach diese Regelungen nach seinem Willdünken auslegen und handeln zu können, wenn er kalauert, er habe viel mehr bezahlt, und dafür anführt: mehr Steuern bezahlt zu haben als alle demokratisch gewählten Abgeordneten zusammen, freiwillige Spenden, die Steuermilliarden, die andere als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zahlen, weil sie in den Autoteileschuppen

Zu den freiwiligen Spenden ist auch noch etwas zu sagen. Frank Stronach führt bei jeder Gelegenheit an, er habe schon einhundertfünfzig Millionen Euro gespendet. Eine Liste, an wen er 150 Millionen Euro bereits gespendet hat, ist nicht bekannt, nicht einmal eine Liste in der Länge von neun Zeilen oder im Ausmaß von neunzig Wörtern … Deshalb ein Aufruf:

Putzen Sie Frank Stronach die Transparenzscheibe!

Wenn Sie eine Spende von Frank Stronach erhalten haben, geben Sie das bitte bekannt, um zu einer transparenten Liste über die von Frank Stronach genannte Summe zu gelangen …

Es mag, sollte dieser Betrag verifziert werden können, für einen einzelnen eine hohe Spendensumme sein, aber im Vergleich, was die Menschen in Österreich jährlich spenden, ist das ein äußerst geringer Betrag, der nicht ins Gewicht fällt, wenn das gesamte Spendenaufkommen herangezogen wird für die Jahre, in denen Frank Stronach seine 150 Millionen … Und auch im Einzelvergleich ist das eine geringe Summe, beispielsweise mit Warren Buffett, der bereits Milliarden spendete … 150 Millionen Euro aus seiner Portokassa als Spende wären Warren Buffett wohl nicht einmal erwähnenswert …

Heute ist in Österreich alles noch viel erbärmlicher als 1938

Es gibt zwei Wege, die beschritten werden können, um auf das, was Efgani Dönmez und Peter Pilz als ihre Reaktion auf die Unruhen in der Türkei mit gerichtetem Blick hinunter auf die österreichische Scholle vorbrachten …

Auf dem einen Weg kann eine Thomas-Bernhard-Figur auf eine Parkbank gesetzt werden und sie darüber räsonieren lassen, daß heute in Österreich alles noch viel erbärmlicher ist als 1938. Ein Befund, der nicht von der Hand zu weisen ist. Wird nämlich berücksichtigt, was alles seit 1945 gedacht wurde, zu welchen Erkenntnissen seit 1945 Menschen fähig waren, welche visionären gesellschaftspolitischen Konzepte entwickelt wurden … In Österreich haben nun auch Grüne die Glocken entdeckt, mit denen Visionen das Totengeläut …

Dönmez - Pilz - Erbärmlich österreichischEs ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär mit dem sogenannten Migrationshintergrund nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: freiheitlich … Was für ein elende oder österreichische Integration. Wobei Elend und Österreich synonym …

Es ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär, von dem bisher angenommen werden durfte, sein Hintergrund ist eben diese Geistesarbeit, nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: christlich und freiheitlich … Millionen österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, die Mitglied des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche sind, würden heute ein pilzliches Verhör nicht bestehen können … Was dann? Mit ihnen? Ausbürgerung? Nein, das sind ja die Menschen, für die beispielsweise der zurzeitige freiheitliche Obmann das Kreuz zieht, das Peter Pilz bisher in der Scheide gut verbarg … Denn diese Millionen sind nach ihrem gültigen Katechismus nicht dem verpflichtet, was Peter Pilz von Einbürgerungswilligen scharf verlangen will, sie sind nicht der Demokratie in Österreich verpflichtet, sondern dem Absolutismus des in einem römischen Grätzel gesiedelten Kleinststaates … Das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Widerspricht nicht gerade der katholische Anführer in Österreich mit seinem Gehorsamkeitsgerede den demokratischen Grundwerten, nicht nur ständig fundamental, sondern stets prominent und breitest gebracht? Und gibt es nicht in Österreich eine kandidierende Partei, die die von Peter Pilz derart hochgehaltenen Staatswerte auf legalem Wege vernichten will? Auch das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Auferstehung der gleichgeschalteten Presse für Christoph Schönborn

Der Sprengstoffgürtel des Staatsterroristen – ist das Recht

Christentuch

Auslöschung

Aber der Thomas-Bernhard-Figur will nicht weiter zugehört werden …

Es gibt noch den zweiten Weg, einfach zu fragen, wohin das führen wird, wohin das noch führen soll. Diesen Weg zu gehen, es wird gezögert, denn Furcht ist dabei. Vor den Antworten. Um diesen Weg einzuschlagen, auf diesem Weg einen ersten Schritt gehen zu können, muß abgeschwächt werden. Denn vielleicht sind auf diesem Weg doch Passanten und Passantinnen anzutreffen, mit nicht sorgenmehrenden Antworten auf die Fragen, wohin wird das noch führen, in Österreich, wenn jetzt schon Grüne beginnen, die visionären Konzepte zuzuschlagen und National-Christliches nachzubeten, vereinzelt noch, aber doch schon ein wenig taumelnd, zu wanken anfangen, von was für einer Strömung wollen sich so viele in Österreich, jetzt auch noch Grüne, mitreißen und den Kopf mit Geist und Buch ausreißen lassen …

Eine letzte Pflichterfüllung im Untergang – Im Bombenhagel Karl Lueger sein Andenken zu retten

Im Oktober 1944 fielen schon Bomben auf die Alpen- und Donaugaue, wenige Monate also vor dem endgültigen Untergang der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches, die in zwölf Jahren den völligen ethischen und moralischen Niedergang herbeiführte, gab es in Wien nur noch eine Pflicht, die zu erfüllen war, eine einzige Aufgabe, die noch als machbare und durchführbare verblieb, das Andenken an Karl Lueger zu retten und zu verfestigen, durch eine weitere Gedenktafel …

In diesem Oktober 1944 wurde also noch schnell eine Gedenktafel am Geburtshaus von Karl Lueger im Resselpark angebracht, gerade so, als ob es bis zu diesem Zeitpunkt nicht ohnehin schon genügend Tafeln für Karl Lueger … Eine Gedenktafel verunziert auch bis heute den Karl-Borromäus-Brunnen im dritten Bezirk, der einst zum 60. Geburtstag von Karl Lueger im Nudelstil (in Österreich besser bekannt als Jugendstil“) …

Karl Lueger - Aufseher geboren werden

„Dr. Karl Lueger – Als Sohn eines Aufsehers am technologischen Kabinett geboren. – Wien, im Oktober 1944“

Die Gedenktafel für Karl Lueger zu seinem 100. Geburtstag im Resselpark verunziert nicht das Haus, in dem er als Sohn eines „Aufsehers“ geboren wurde, denn das Haus ist in einem Zustand, als wäre heute Oktober 1944 … Und sie stehen festlich gewandet, warten auf die Enthüllung der Gedenktafel, Blockwarte mahnen zur Eile – jederzeit könnte es wieder Bombenalarm geben -, still im Wissen um den nahenden Untergang sprechen alle für sich den Wunsch an die Zukunft, daß allen in diesem Land, das zu einer Heimat von Aufsehern und Aufseherinnen gewandelt wurde, vor allem solche Söhne und gesinnungsgemäß weniger solche Töchter wie dem Aufseher Lueger, dessen Sohn ihrem Heiland den Weg wies aus einer katastrophalen Jugendbiographie in eine …, geboren werden, um es wieder versuchen zu können, was ihnen nicht …

Aber welche Wünsche an die Zukunft haben jene, die heute, kann im Juni 2013 vor dem Oktober-1944-Haus überlegt werden, sich derart für Karl Lueger einsetzen, ihm alles unkommentiert erhalten, den Strom für den Heiligenschein weiter erzeugen wollen … Wünsche werden sie haben, aber in welcher Zeitform? Möglicherweise in keiner, es soll alles nur ewig – im oben erwähnten Niedergang …

Leopold-Kunschak-Preise – Auch 2013 kein Verzicht. Dafür wieder ein Wunder von Werner Fasslabend?

Dabei hätte es gerade 2013 durchaus dazu kommen können, daß ein Preisträger oder eine Preisträgerin diese Auszeichnung nicht, endlich einmal nicht annimmt, mit dem Hinweis, daß Leopold Kunschak schlicht der falsche Pate für diesen Preis ist, die Ausgezeichnete oder der Ausgezeichnete schlicht die Falsche oder der Falsche ist für das Gedenken an diesen …

Leopold-Kunschak-Preise 2013 - Wieder kein VerzichtImmerhin gab es gerade in diesem Frühjahr eine doch breite Debatte über – auch über Leopold Kunschak. Aber von einer Diskussion zu einer Aktion ist es ein weiter Weg, in Österreich ein zu weiter Weg …

Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld.

Es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Theodor Fontane innerhalb kurzer Zeit in den Sinn kommt, das erste Mal im Zusammenhang mit den Freiheitlichen … Es ist kein weiter Weg von Martin Graf zu Michael Spindelegger … Vom „österreichischen Streicher“ zu Freiheitlichen, vom „Radau-Antisemiten“ zum zurzeitigen freiheitlichen Obmann

Und genau bedacht, ist es auch kein zu weites Feld, auf dem sich Christschwarze mit ihrem unbedingten Festhalten am Gedenken an Leopold Kunschak und also an den für diesen Preis falschen Namenspatron bewegen, wenn Christschwarze es ernst meinten, mit dem Zweck dieses Preis, und, ohne großes Nachdenken, es ist ein recht kleines und unfruchtbares Feld, auf dem Freiheitliche sich tummeln …

Und auf welchem Feld bewegen sich die Preisträger und Preisträgerinnen? Auf keinem. Es ist schlicht die Befriedigung der Eitelkeit, die Zurschaustellung, auszeichnungswürdig zu sein, schlicht das Sammeln von Lebensbestätigungen … Was zählt da schon der Beitrag, mitzuwirken am Gedenken an einem „österreichischen Streicher“, das Gedenken weiter zu legitimieren, das Gedenken an einen Mann weiterzutragen, der …

Alles wurde bereits geschrieben, und muß nicht wiederholt werden. Aber festzuhalten ist doch, wieder einmal, daß auch 2013 sich niemand fand, wieder niemand fand, der davon Abstand nehmen wollte …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Statt Exkursionen nach Mauthausen sollte Beatrix Karl welche in ihr Justizministerinbüro veranlassen

Erste und allem übergeordnete österreichische Disziplin: Die Wegrede

Österreich – Land des Proporz-Antisemitismus

Antisemitismus

Leopold-Kunschak-Preise

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder

Erste und allem übergeordnete österreichische Diszplin: Die Wegrede

Ganz davon erfüllt, Auslöser eines österreichischen Historikerstreits zu sein, veröffentlicht „Der Standard“ weitere Kommentare zum Antisemitismus in Österreich entlang der Leopold-Kunschak-Karl-Renner-Linie und gibt damit verdienstvoll aber unbeabsichtigt den Blick frei auf die in Österreich älteste und etablierteste Disziplin der allem übergeordneten Wegrede …

Allem übergeordnete österreichische Disziplin - WegredenEs ist der Beitrag von Norbert Leser, der exemplarisch das österreichische Wegreden spricht, indem er im konkreten Fall versucht zu beweisen, daß Karl Renner kein Antisemit gewesen sei, womit er zwar auch dem untergeordneten Proporz-Antisemitismus verpflichtet bleibt, also das eigene parteipolitische Lager gegen das andere parteipolitische Lager zu verteidigen, aber, wenn es darum geht, wegzureden, was es in Österreich gab und gibt aber nicht geben durfte und geben darf, wird gemäß der ersten österreichischen Order des übergeordneten Wegredens die parteipolitische Mauer niedergerissen zum gemeinsamen Räumen der Straße von störenden …

Um es ganz knapp zu halten aber das dennoch verständlich zu machen, ein Zitat von Peter Kreisky:

Norbert Leser versuchte zwar, den Antisemitismus der Christlichsozialen als wichtigen Einflußfaktor für den eliminatorischen Antisemitismus Adolf Hitlers und des Nationalsozialismus wegzudisputieren, aber zahlreiche Fakten sprechen gegen seine Argumentation.

Zum österreichischen Wegreden gehört aber auch das österreichische Herbeireden … Und Norbert Leser redet sich seinen Karl Renner herbei, indem er dem zum Antisemitismus gehörenden Gerede von der „jüdischen Finanzmacht“das Antisemitische wegredet und dafür eine „Tatsache“ herbeiredet:

Wenn Renner im Zusammenhang mit der Genfer Sanierung 1922 und dem damit verbundenen Völkerbunddiktat von einer „jüdischen Finanzmacht“ sprach, so bediente er damit keine antisemitischen Klischees, sondern stellte nur eine Tatsache fest.

Es ist noch gar nicht so lange her, als Finanzministerin Maria Fekter auch etwas wegreden und herbeireden wollte, dafür etwa drei Tage lang mit Rücktrittsaufforderungen … Zum Wegreden und zum Herbeireden gehört aber noch etwas: die Gegenwartsverweigerung. Weshalb wird beispielsweise Leopold-Kunschak-Preisträgerin Beatrix Karl nicht gefragt, etwa vom „Standard“, was bedeutet ihr und wie beeinflußt sie Leopold Kunschak, dessen Bild in ihrem Büro …, in ihrer brav zu spielenden Rolle einer Justizministerin 

Zusammengefaßt also handelt es sich bei der ersten und allem übergeordneten Disziplin um eine der Dreifaltigkeit: Wegreden, Herbeireden und Verweigern der Gegenwart.

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Zur Nachlese:

Der Unwille zum Sein – Ein standardösterreichischer Historikerstreit

Für Leopold Kunschak setzt Paul Mychalewicz weiter auf die unselige Tradition der österreichischen Wirklichkeitswaschung

Österreich – Land des Proporz-Antisemitismus

Für Leopold Kunschak setzt Paul Mychalewicz weiter auf die unselige Tradition der österreichischen Wirklichkeitswaschung

Oder anders gesagt, was nicht gefunden werden soll, was nicht gefunden werden will, findet auch Paul Mychalewicz nach österreichischer Brauchtumsart nicht, die Wirklichkeit ist nach dieser die, die gesucht werden will und gesucht werden soll, und soher wird die Wirklichkeit erschrieben, die schon vor Beginn der Suche heiß ersehnt ward.

Kurz gesagt, Paul Mychalewicz wendet einen ganzen Artikel auf, um zu beweisen, daß Leopold Kunschak keiner war, der sich noch nach dem Ende der nationalistischen Totaldiktatur der Massenmorde und der Massenverbrechen antisemitisch geäußert habe. Er habe dafür umfassende Nachforschungen angestellt, Medien und sogar Polizeiberichte habe er … Und sein Fazit, er kann in seiner und für seine Wirklichkeit keinen quellenmäßigen Beweis finden, daß Leopold Kunschak sich nach Auschwitz noch antisemitisch geäußert habe.

Nun, eine Quelle mußte soher Paul Mychalewicz auch als Historiker unbedingt ausblenden:

Der Aufbau, 16. 4. 1946. Bestätigung des Sachverhaltes im Bericht der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit an Generalsekretär Wildner, Bundeskanzleramt, Auswärtige Angelegenheiten, 26. 9. 1946. Österreichisches Staatsarchiv, Wien (ÖStA), Archiv der Republik (AdR), BKA.-AA., Sekt II Pol.-1946, GZ. 111.844-pol/46. Kunschak hielt diese Rede am 14. 9. 1945.

Paul Mychalewicz - Reinwaschung Leopold Kunschak

„The Austrian chancellor, Leopold Figl, questioned by Alliens journalists on the subject of Kunschak’s speech, apolegetically offered the ‚explanation‘, that Kunschak was ’not an anti-Semite on racial grounds but on economic grounds.'“

Es gibt also von staatlicher Seite sehr wohl eine Bestätigung für diese antisemitische Rede von Leopold Kunschak am 14. September 1945. Paul Mychalewicz wollte aber seine Quellensuche nicht mit einer Zeitung beginnen, die damals in New York erschien, also mit einer Zeitung von Flüchtlingen … Da paßt es zu dieser Wirklichkeit doch viel besser, die Nachforschungen mit einer Quelle zu beginnen und vor allem zu beenden, die erstens nicht zu aktenkundlichen Belegen führt und zweitens diese Quelle, also das „Israelitische Wochenblatt“, auch gleich denunzieren und deren Wahrheitsgehalt auf Null stellen kann, denn es ist ja nicht einmal der Name richtig geschrieben …

Paul Mychalewicz will also nach schlechter österreichischer Traditionsart auch 2013 noch nicht die Wirklichkeit haben, mit der sich seinerzeit schon Leopold Figl herumschlagen mußte, als er gegenüber „ausländischen Journalisten“ Leopold Kunschak zu verteidigen hatte, ebendiese Rede, die es für Paul Mychalewicz nicht geben darf … Für ihn besonders sind auf die carte postale entsprechende Informationen geklebt …

Genug, wer noch mehr über die für Paul Mychalewicz und der ÖVP nicht existierende Wirklichkeit wissen will, braucht nur die entsprechenden Stichworte in einer Suchmaschine eingeben: „Affäre Kunschak“, oder „Leopod Kunschak Antisemit“ oder „Evelyn Adunka – Antisemitismus in der Zweiten Republik“ oder „Leopold Kunschak Konzentrationslager“ und so weiter und so fort …

Diese Wirklichkeitswaschung für Leopold Kunschak stellt aber auch dem „Standard“ ein Zeugnis aus, in dem ein Wort in der schriftlichen Beurteilung gänzlich fehlen darf: Qualität …

Nachlese, eine kleine Auswahl:

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder: ein Antisemit wird zu einem Kind mit Vorurteilen

Auch 2012 ist zu rufen – Hinaus mit dem Antisemiten aus dem Parlament

Hinaus mit dem Antisemiten

Christlich-kunschaksches Verschönerungsdenken heute

Umbenennen des Leopold-Kunschak-Preises

Österreich – Land des Proporz-Antisemitismus

Österreich, Land des Proporz-Antisemitismus

Es mußte lauthals aufgelacht werden, zu lesen, daß Franz Schausberger Kurt Bauer eines (parteipolitischen) Anwurfes gegen die ÖVP bezichtigt, weil Kurt Bauer über den Antisemiten Leopold Kunschak schreibt, es mußte einfach gelacht werden, es konnte nur gelacht werden, weil Franz Schausberger nicht nur ein hoher ÖVP-Politiker war, sondern auch ein Leopold-Kunschak-Preisträger ist …

Österreich - Land des Proporz-AntisemitismusBeim Lesen des Artikels von Kurt Bauer über den „österreichischen Streicher“ – diesen Spitznamen erwähnt Kurt Bauer nicht – konnte noch gedacht werden, es greift noch einer die Frage auf, ob es denn für einen Preis heute einen Namenspatron Leopold Kunschak geben kann – 2013. Aber nach der Lektüre des Artikels von Franz Schausberger muß dem Leopold-Kunschak-Preisträger zugestimmt werden, der Anwurf von Kurt Bauer ist ebenso ein parteipolitischer Anwurf als auch sein eigener nur ein parteipolitischer Anwurf gegen die SPö ist, denn Kurt Bauer ist ein Preisträger des Karl-Renner-Instituts …

„Der Standard“ hätte das aber anführen sollen, daß ein Leopold-Kunschak-Preisträger und ein Karl-Renner-Instituts-Preisträger –, wer hier also je einen Anwurf gegen die jeweils andere judenhassende Partei-Ikone … Dadurch wäre sofort klar gewesen und alle hätten bei der Lektüre von diesen beiden Anwürfen ebenfalls in der Sekunde lauthals auflachen können, über dieses kleine putzige Land Österreich, in dem schon zu Lebzeitenn von Karl Renner und Leopold Kunschak der Antisemitismus proporzmäßg unter SPÖ und ÖVP aufgeteilt war, über dieses kleine putzige Land Österreich, in dem heute noch nach Antisemiten benannte Preise proporzmäßig vergeben werden, von denen nicht gelassen werden will, außer es verzichten beide Parteien nach schöner Proporzart auf ihre nach Antisemiten benannten Preise, oder, benennen diese ihre Preise nach bester Proporzart um

Kunschak Beatrix KarlAuf der carte postale klebte an der Stelle, wo jetzt die Briefmarke mit dem abstürzenden Eurofighter pickt, mehrere Male die von Kurt Bauer in seinem Artikel verwendete Leopold-Kunschak-Briefmarke. Der Austausch erfolgte, weil es wichtiger erscheint, auf die heutige  Verschwendung von Steuergeld hinzuweisen, aber auch, weil diese jahrzehntealte Leopold-Kunschak-Briefmarke mehr verdunkelt als erhellt – das heutige kleine putzige Österreich. Kurt Bauer hätte zu seinem Artikel das Bild nehmen sollen, auf dem zu sehen ist, daß die amtierende Justizministeirn Karl Beatrix in ihrem Büro ein Bild von Leopold Kunschak hängen hat …

PS Es wollte, wie bereits mehrmals angekündigt, zu Leopold Kunschak nichts mehr geschrieben werden, denn zu viel wurde zu diesem Christschwarzen vor allem in bezug auf die Gegenwart geschrieben. Aber heute geben Franz Schausberger und Kurt Bauer doch eine so dankenswerte Gelegenheit, einmal über lauthalses Lachen, auch wenn dafür noch einmal Leopold Kunschak erwähnt werden muß, schreiben zu dürfen. Wenn Sie es interessiert, wie wenig, öder noch, kein Lachen dem vorausgehen mußte, schlagen Sie nach unter:

http://bernhardkraut.wordpress.com/?s=Leopold+Kunschak

https://pronoever.wordpress.com/?s=Kunschak

„Jessica und Kevin“ – Eine Autobiographie von Christian Ortner

Christian Ortner hat also seine Autobiographie geschrieben, die fälschlicherweise aber nicht als Autobiographie angeboten und soher auch nicht als Autobiographie rezipiert wird -, es hat jedoch seine Richtigkeit, daß Christian Ortner, der in dieser seiner Autobiographie sich den Namen Kevin gegeben hat, nicht weiß, welcher Textsorte seine „Prolokratie“ zuzuordnen ist, denn das entspricht haarscharf dem Bildungsniveau vom beschriebenen Kevin, und soher kann Christian Ortner ein Vorwurf nicht gemacht werden, daß er keine authentische Autobiographie geschrieben hätte …

Prolokratie - Ortner ChristianWürde diese ortnersche Autobiographie korrekt als Autobiographie in den Medien besprochen werden, müßte hier über diese Autobiographie kein Wort geschrieben werden. Dem ist aber nicht so. Denn es wird medial so getan, als hätte Christian Ortner über die Erzählung seines Lebens hinaus etwas zu sagen, es wird diese Autobiographie zur „Streitschrift“ geadelt, es wird medial so getan, als enthielte diese Autobiographie relevante Thesen zu Wirtschaft und Demokratie, während in Wahrheit diese Autobiographie nichts anderes beschreibt, als das für Dritte marginal von Interesse seiende sattfurzende Leben eines Begünstigten, der auch in das Fernsehen eingeladen wird, wo er nicht über sein Leben befragt wird, nicht darüber, weshalb er eine Autobiographie geschrieben habe, sondern fälschlicherweise zu etwas befragt wird, das Kevin nicht besitzt, nämlich Thesen …

Auf Kevin, das muß zugegeben werden, wurde schon ganz vergessen, aber sein letztwöchiger Auftritt in der Sendung „Erlesen“ rief Erinnerungen hervor. Und noch etwas. Es verleitete dazu, in einer Buchhandlung diese Autobiographie in die Hand zu nehmen. Um die Wartezeit bis zum Filmbeginn zu verkürzen, wurden ein paar Seiten dieser Autobiographie gelesen, vielleicht waren es, wenn überhaupt, zehn oder dreizehn Seiten, aber diese reichen im Grunde schon aus, um erstens für diese Autobiographie niemals Geld auszugeben, zweitens feststellen zu können, als „Streitschrift“ ist diese genauer einzuordnen, nämlich als „Bassenaschrift“.  Kevin hätte also seine Autobiographie betiteln können mit „Jessica und Kevin – Ein Bassena-Tratsch“ …

Kevin hat gerechnet

Das Bundesministerium für Finanzen geht mit Kevin geduldig seine falsch gerechnete Hausaufgabe durch und erklärt Kevin, wie er zu rechnen hat, um beim nächsten Mal vielleicht schon selber zum richtigen Ergebnis zu kommen.

Auf diesen zehn oder dreizehn gelesenen Seiten war nicht nur bald schon ein Rechtschreibfehler zu lesen, war nicht nur bald schon festzustellen, daß Kevin enorme Beobachtungsdefizite besitzt, wenn er etwa davon schreibt, daß seit den 1960er Jahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Buchlesende nicht mehr anzutreffen ist, sondern bereits auf diesen zehn oder dreizehn Seiten bekennt Kevin, daß er die Grundrechnungsarten ganz und gar nicht beherrscht, wenn er davon schreibt, daß bei einem Gehalt von dreitausend Euro über fünfzig Prozent Abgaben zu leisten wären, in Österreich. Nun, wie hoch die Abgabenquote bei einem Gehalt von dreitausend Euro tatsächlich ist, kann der Abbildung überschlagsmäßig mit einem Blick entnommen werden, es muß also dafür noch nicht einmal genau gerechnet werden, um zu wissen, daß die fünfzig Prozent, die Kevin mühsam errechnet hat, gänzlich falsch …

Sollte wieder einmal die Wartezeit bis zu einem Filmbeginn verkürzt werden müssen, werden vielleicht, aber eher nicht, weitere Seiten von dieser Autobiographie gelesen werden, und hier vielleicht, aber eher nicht, wieder berichtet werden, was auf diesen weiteren zehn oder dreizehn Seiten Kevin von seinem Tratsch mit Jessica …

Auf Kevin war, wie oben geschrieben wurde, bereits ganz vergessen worden, und Kevin fiel vor langer Zeit – das führt zur Frage, wer ist in dieser Autobiographie Jessica? – nur auf in Verbindung mit Andreas Unterberger … Ist Andreas Unterberger die Jessica? Der Genauigkeit willen muß geschrieben werden, Kevin tritt als Nebenfigur noch einmal auf, und das ist noch nicht so lange her, nämlich in der Beschreibung des freiheitlichen Traumes von einem elitären Reich …

Es ist nicht auszuschließen, daß Kevin, überzeugt von seiner Wichtigkeit, noch einen Fortsetzungsband seiner Autobiographie schreiben will, über sich und Jessica … Einige Kapitel sind schon geschrieben. Kevin darf diese kostenlos übernehmen:

Freiheitlicher Traum von einem elitären Reich

Wie Ortner und Unterberger Neoliberalismus buchstabieren

Christian Ortner – der Neoliberale als Zensor

Christian Ortner – der Neoliberale als Zensor besinnt sich

Andreas Unterberger liest den freiheitlichen dankend eine Studie

Andreas Unterberger, der Blocker in alten Zeiten

Es geschah aber, daß freiheitliche Plakate herabstiegen, um sich aufzumachen, das Haus der Herren zu besetzen

Jedoch die Besetzung der Votivkirche am verwichenen Sonntag war auch schnell wieder vorüber – diese war wohl nicht sehr überlegt, möglicherweise beschlossen in der Sekunde, beim Stehen vor dem freiheitlichen Plakat auf Dreiecksständern, das seit dem letzten Wochenende auf Wiens Straßen gegen asylsuchende Menschen pauschal und konkret gegen die Menschen in der Votikvkirche …

Freiheitliche Plakate und W-I-REs ward aber zu einer harmlosen Besetzung, zu eine Besetzung von Kindern, die durch das eine dreiviertel Stunde nach Beginn der Besitzung aufgenomene und dann veröffentlichte Video rührten durch ihre kleine Bedarfsliste für die Besetzung, was sie sich als Untersützung wünschten, was ihnen in die Votivkirche – Schwedenbomben … Und bereits nach einer dreiviertel Stunde war diesen Kindern doch recht kalt im Haus der Herren, nach einer dreiviertel Stunde Besetzung bereits klagten diese Kinder, es zerre an ihren Kräften …

Rührend sind die Kinder der Gruppe W.I.R. auch mit ihrem Ersuchen auf ihrer Website zu den von ihnen produzierten Aufklebern:

Schaut aber zu, dass ihr keine Sachbeschädigung begeht und nicht unserem Anliegen schadet! Wir weisen darauf hin, dass wir keine Sachbeschädigungen unterstützen oder in irgendeiner Form dazu aufrufen wollen.  Dass wäre eine  schlechte Werbung für unsere Sache.

Zugleich aber stellen sie Aufkleber her zur Verbreitung, die von „Streetfight Experience since 1529“ sprechen, zu „Moch wos“ aufrufen mit einer abgebildeten skelettierten Hand, und dann, zusätzlich oder vor allem ihr Logo: die einfache Bauernwaffe: eine Sturm- oder Kriegssense -, die wohl nicht unbeabsichtigt an die türkische Flagge erinnern soll, zumal die Sturmsense auch bei der zweiten Türkenbelagerung zum Einsatz kam … Möglicherweise haben aber die W.I.R.-Kinder nur zu viel Respekt vor dem Materiellen, daß sie sich um Sachbeschädigungen sorgen, aber keine Skrupel, Menschen Gefahren auszusetzen …

Weder harmlos noch rührend aber ist das bestellte Feld, auf dem die W.I.R.-Kinder ihre Nahrung suchen, während sie von einer „metapolitischen Revolution“ auch für Östereich träumen, gleich jener für sie in „Ungarn durch Fidesz“  …

Einladung zum Vortrag beim Wiener Akademikerbund …

Die Blogroll der W.I.R.-Kinder belegt auch recht ordentlich, wessen Geistiges sie wiederkäuen, wem sie nacheifern, wessen Vokabular sie fleißig lernen, wem sie mit Straßenkampf imponieren und/oder beistehen wollen:

Dr. Martin Graf mit Unzensuriert …

Sos Österreich …

Sos Abendland …

BI Dammstraße …

Andreas Unterberger …

NS aus aktuellem Anlaß: Der Wiener Akademikerbund wird heute sehr erschüttert sein, sich in dieser Welt noch mehr unsicher fühlen, auch verraten von seinem Herrn des Kleinstaates in einem römischen Grätzel, der als „Stellvertreter auf Erden“ einfach zurücktrat … Ob es heute im Lokal des Akademikerbundes zu Wutausbrüchen kam, das Poster von Herrn Ratzinger von der Wand gerissen wurde? Oder es im Gegenteil zu Anbetungen vor dem Bild des Herrn Ratzinger kam, zu Rufen nach sofortiger Heiligsprechung, sich dabei fest umklammernd, um sich vor der unsicheren Welt gegenseitig zu schützen, zu trösten, in der auf nichts mehr Verlaß ist, nicht einmal mehr darauf, daß der „Stellvertreter auf Erden von Ja-von-wem bis zu seinem letzten Atemzug seine Rechte absolutistisch …