Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Es muß seit den Tagen der Chefredaktion von Andreas Unterberger, in denen für die freiheitliche „Zur Zeit“ in der Tageszeitung „Die Presse“ Inserate geschaltet wurden, eine Verbundenheit zwischen diesen beiden Medienprodukten sich entwickelt haben, die Freiheitlichen noch heute zum Vorteil gereicht …

Erich Körner-Lakatos - für die Presse ein renommierter HistorikerEs ist nicht angegeben, wer diese Rezension des Lobes für Erich Körner-Lakatos schrieb, so daß gefragt werden darf, wurde es ihm selbst ermöglicht, sein Buch zu bewerben?

Erich Körner-Lakatos ist also, für „Die Presse“ ein renommierter Historiker -, ja, er ist derart renommiert, daß er sich selbst verlegen …

Erich Körner-Lakatos leuchtet der „Presse“ Nischen der Geschichte aus, und trotz Licht sieht „Die Presse“ nicht in den Nischen die freiheitlichen Spitzenfunktionäre und freiheitlichen Spitzenfunktionärinnen stehen, in deren Schatten Erich Körner-Lakatos …

Der Inhaltsangabe des von der „Presse“ beworbenen Buches ist zu entnehmen, eine Nische, die Erich Körner-Lakatos ausleuchtet, ist das Verhalten neutraler Staaten gegenüber Deutschland im Mai 1945. Nun, „Proben seines Könnens“ legt Erich Körner-Lakatos kontinuierlich in der freiheitlichen ZZ vor. Von daher läßt es sich auch gut erschließen, weshalb Erich Körner-Lakatos „heikle Kapitel der stolzen sozialdemokratischen Geschichte nicht umschifft“ … Womit nicht gesagt werden will, daß diese Kapitel zu verschweigen sind, sondern viel mehr, daß diese Kapitel von einem vielleicht weniger renommierten Historiker aber dafür unparteilicheren zur Gänze behandelt werden sollen, soweit noch Neues der geschichtlichen Aufarbeitung hinzugefügt werden kann …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Neutrale Staaten – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Pfeilkreuzler

Holocaust

Bestrafungsbegierden

Ist der Magyare ein Arier?

Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Andreas Unterberger

Jedwede Werbung braucht stets Beipack-Informationen

Barbara Coudenhove-Kalergi wird wohl schon gespannt auf die Antwort eines Schuhgeschäftes warten, ob sie nun den Zuschlag erhält,  neue Werbetexterin für Franz zu sein … Sie kann sich berechtigte Hoffnungen machen, mit ihrem Probewerbetext in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 24. April 2013 -, irgendwer wird sie, sollte es nicht dieses Schuhgeschäft sein, schon als Werbetexterin anstellen, es braucht ihr nicht bange zu sein, denn Werbepersonal suchen viele und ständig, nicht nur dieses Schuhgeschäft, das seinerzeit, als es auf Franz als Werbeträger setzte, als modern, fortschrittlich angesehen wurde … Allerdings, wenn sie auf eine Zusage auf einen Arbeitsplatz etwa in einem Grätzel von Rom wartet, wird sie sich noch gedulden müssen, sehr gedulden müssen, möglicherweise wird die Erfüllung ihrer Bewerbung überhaupt darin bestehen, sich beworben zu haben, eine sogenannte Motivationsbewerbung abgeschickt zu haben …

Coudenhove-Calergi - Werbung braucht Information

Lesen Sie zu jedweder Werbung stets Beipack-Informationen.

Welchen Karriereplan Barbara Coudenhove-Kalergi für sich entworfen hat, ist nicht bekannt … Sollte dieser vorsehen, über Werbetexte den Einstieg in den Journalismus zu schaffen, sollte Barbara Coudenhove-Kalergi auf die Frage, was sie in fünf Jahren sein möchte, selbst die Antwort Journalistin gegeben haben, dann ist das durchaus ein zu erreichendes Berufsziel … Es bleibt dann noch die Frage offen, wo … Wird  von ihrem Werbetext ausgegangen, könnte vermutet werden, sie möchte in einem Medium des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche selbst unterkommen, vielleicht genügt es ihr auch, beispielsweise in der Umsonst „Heute“ oder in der Umsonst „Österreich“ oder in der „Kronen-Zeitung“ oder in der „Zur Zeit“ exklusiv über kirchliche … Allerdings, die Kirchenmänner lesen sich gerne selbst, auch in Österreich, mit Schönborn und Laun beispielsweise sind die Posten … Es bliebe noch das Schreiben von Büchern -, aber das sogar besorgt sich beispielsweise ihr Bruder Franz selbst …

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Zur Nachlese, eine Auswahl:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Helmut Qualtinger liest Jorge Mario Bergoglio

Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ

Robert Mugabe empfängt den Diener des Herrn

Täglicher Heldenplatz ist heute aber noch immer der Petersplatz

Quellen für die Montage auf der carte postale:

Papst Franziskus: Radikaler in Sandalen, Matthias Mattusek, Spiegel Online

Gotteskrieg, Süddeutsche

Wir werden noch allerhand hören vom Papst Franz, Der Standard

Kollektives Schweigen – Warum?

Nun also wurde herausgefunden, daß Horst Tappert in der Waffen-SS gewesen ist, daß er darüber stets geschwiegen hat –, wer will ihm das verübeln, gerade diesem Schauspieler, der den anständigen, den höflichen, den aufrechten Deutschen so überzeugend verkörperte und zu einem Exportschlager machte …

Gerade aber seine Lebensrolle macht es notwendig, darüber zu sprechen, nicht über Horst Tappert, sondern über Derrick …

Derrick und das kollektive SchweigenSeit dem Start von Derrick in 1974 fand sich niemand, kein einziger ehemaliger Kamerad von Derrick, der sagte, er war einer von uns, von der Waffen-SS, 39 Jahre lange funktionierte das kollektive Schweigen darüber – warum?

Es müssen viele davon gewußt haben, denn Adolf Hitler zog nicht allein mit Stephan Derrick und Heinrich Himmler in den Vernichtungskrieg. Es hätte verlockend sein können, Derrick als leuchtendes Beispiel für die Anständigkeit der Waffen-SS –, nein, mit dieser Argumentation wäre kein Durchkommen gewesen …

Warum also dieses jahrzehntelange Verschweigen?

Der Schaden, Derrick als Mitglied der Waffen-SS öffentlich zu machen, wäre größer gewesen, als es zu verschweigen. Freilich wurde gewußt und war bekannt, daß mit Herbert Reinecker ein HJ-Oberbannführer und SS-Unterscharführer und Mitglied einer SS-Propagandakompanie die Drehbücher auch für Derrick schrieb, aber ein am Schreibtisch Massenware Erzeugender ist keine Identifikationsfigur …

(Ob Herbert Reinecker ein gewichtiges Wort bei der Auswahl des Schauspielers zu reden hatte? Horst Tappert und Herbert Reinecker wären, ist nun zu lesen, im selben Regiment gewesen. War Horst Tappert also eine strategische Besetzung?)

Das wird der Gewinn gewesen sein aus dem kollektiven Schweigen über die Zugehörigkeit zur Waffen-SS von Derrick, seinen ehemaligen Kameraden, die keineswegs also nur sogennante ohnmächtige Pflichterfüller waren, werden politisch und weltanschaulich klar erkannt haben, Derrick spricht für uns, Derrick verkörpert ohne militärischen und nationalsozialistischen Sprech unsere soldatische Ehre und Treue, unsere weltanschauliche Verankerung, Derrick erzählt von unserer Aufrichtigkeit und Anständigkeit, von unserem Wollen einer nach unserer Gesinnung gestalteten sauberen Welt, mit Derrick identifzieren sich die Menschen, Derrick macht für uns in der Welt Werbung, Derrick stellt unseren Ruf wieder her, Derrick ist ein wichtiger Mann der Revision der uns nicht wohlgesinnten zeitgenössischen Geschichtsschreibung, der Erfolg von Derrick ist unser aller Freispruch

Was aber dennoch schwer zu glauben ist, daß in fast vier Jahrzehnten kein einziges Bandenmitglied sich meldete, um Derrick zu verpfeifen. Es darf eher angenommen werden, das wollte einfach niemand veröffentlicht haben, es war einfach stillschweigende Übereinkunft, das Ansehen von Deutschland ist wiederherzustellen, Deutschland muß eine gute Marke werden, und Derrick verkörperte alles, wie Deutschland sich sehen wollte, sich selbst und von den anderen in der Welt … Dafür wurde in Kauf genommen, daß hinter dem Schreibtisch ein SS-Mann saß, der die schriftlichen Vorlagen dafür lieferte und zugleich die Garantie war für keinen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, und vor der Kamera, was noch wichtiger war, ein großgewachsener und zur Massenidentifikation tauglicher SS-Mann …

Eine Meinung beleidigt niemanden

Das darf einer Initiative, die die Diskussion forciert über Organisierte Glauben und deren nach wie vor existierenden gesellschaftlichen und politischen Überstellungen mit verbrieften Sonderrechten, nicht passieren, selber wie ein Organisierter Glaube zu reagieren – auf die Meinung eines einzelnen … Also gleich davon zu schreiben, der Kommentar eines einzelnen beleidige 17.000 Wienerinnen … Weshalb aber dieser Kommentar in der Wochenzeitung „Falter“ für die Initiative gegen Kirchenprivilegien lediglich die beleidigt, die in Wien das Volksbegehren unterschrieben, mag einer noch sympathischen Bescheidenheit geschuldet sein, oder, was wahrscheinlicher ist, der ihrer Sichtweise, daß ein regionales Medium nur regional beleidigen kann …

Und noch etwas darf einer solchen Initiative nicht passieren, gleich der unseligen Art der Organisierten Glauben wegen der Meinung eines einzelnen sofort alle in Sippenhaftung zu nehmen, im konkreten Fall also die gesamte Zeitung für die Meinung eines einzelnen …

Damit ist auch schon das Wichtigste zu diesem Kommentar im „Falter“ geschrieben, genauer, zur Reaktion auf diesen Kommentar, der selber aber nicht …

Oder nur mit äußersten Vorbehalten ringt der Kommentar von Joseph Gepp selbst eine Notiz …

Ein Gepp macht noch keine BeleidigungAuffällig ist auch an der Meinung von Joseph Gepp, daß die Beiknieer (da es mehrheitlich Männer sind, kann auf das Anführen der weiblichen Form verzichtet werden) der Organisierten Glauben stets auf Formuliertes zurückgreifen müssen, das vor einer Ewigkeit geschrieben wurde, um heutzutage noch Prediger der Organisierten Glauben sein zu können … In dieser Hinsicht ist Joseph Gepp, beispielsweise im Vergleich zu Rudolf Langthaler, nahezu ein Moderner, denn er braucht nur einhundert Jahre in die Vergangenheit zurückzugehen, um den Organisierten Glauben das Brot zu brechen …

Wenn es eine „verdiente Niederlage“ war, ist Joseph Gepp zu fragen, wer hat dann einen Sieg errungen? Wer nach wie vor bei Max Weber nachschlägt (welche Seiten und vor allem wie werden diese gelesen?), ist nicht nur demokratiepolitisch nicht unbedingt ganz im Heute, auch wenn er meint, vom Heute aus sich zu äußern … Was ist aber tatsächlich passiert? Es konnten 100.000 Menschen nicht überzeugt werden, dieses Volksbegehren zu unterschreiben … Was wäre aber geschehen, hätten tatsächlich 100.000 Menschen es unterschrieben? Nichts, oder das Übliche in Österreich: das Ignorieren eines demokratischen Instruments, also eine neuerliche Niederlage der Demokratie ….

Genug, oder zusammenfassend: Würde Joseph Gepp diesen seinen Kommentar in einem Wirtshaus mündlich von sich geben, wäre die Reaktion wohl, schon noch den ersten paar seiner Sätze, sich zu einem anderen Stammtisch zu setzen, um nicht unhöflich aber unvermeidbar zu gähnen …

Statt zu schreiben, Joseph Gepp habe mit seinem Kommentar 17.000 Wiener beleidigt, hätte es gereicht, diesen Kommentar für das Wirtshaus unerwähnt zu lassen, oder, eine andere Möglichkeit, schlicht anzumerken, wer beleidigen will, muß dafür auch etwas Profundes vorbringen …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch – Ein Glück

Ein zweiter ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der Tageszeitung „Die Presse“ meint auch noch einen wesentlichen Beitrag liefern zu können und schreibt ebenfalls schnell noch etwas zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien aber auch zu Frank Stronach, zum Lateinunterricht, zu Aufführungen auf dem Domplatz in Salzburg, zu Sokrates …  Thomas Chorherr mischt also Themen, die nicht zueinander gehören, das heißt, Thomas Chorherr schreibt so, wie am Stammtisch geredet wird, an dem zwischen den Bestellungen von zumeist alkoholischen Getränken von einem Thema zum anderen willkürlich gesprungen wird, Themen oft genug sogar innerhalb eines einziges Satzes abenteuerlich, um nicht unfreiwillig kabarettistisch zu schreiben, vermischt werden – und dabei aber von keinem Thema so genau etwas recht gewußt …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch - Ein GlückDer gesamte Artikel von Thomas Chorherr ist um die zentrale Frage des politischen Zufalls gebaut. Aber es ist eine völlig falsche Frage. Denn die festgesetzten Termine von Volksbegehren haben absolut nichts mit Politik zu tun. Es gibt für Volksbegehren einfach gesetzlich vorgeschriebene Fristenläufe. Thomas Chorherr weiß also nicht zu unterscheiden zwischen Politik und gesetzliche Fristen …

Es stellt sich daher die Frage, ob Thomas Chorherr überhaupt weiß, was Politik ist, wird hierzu zusätzlich bedacht, daß der Minister für Inneres nach den Fristen im Volksbegehrensgesetz darüber zu entscheiden hat, und im konkreten Fall hat Sicherheitsministerin Johanna Mikl-Leitner über den Termin zu entscheiden gehabt, womit eigentlich auch die Frage beantwortet ist, was Thomas Chorherr von Politik versteht … Ebendieser Thomas Chorherr, der in diesem Land allenthalben als großer Publizist … Einer mit Auszeichnungen, beispielsweise mit dem Leopold-Kunschak-Preis …Es ist aber nicht nur eine Qualität der Tageszeitung „Die Presse“, derartige Geistesgrößen als … Über eine zweite durfte vorgestern -, Andreas Unterberger, ob er den Leopold-Kunschak-Preis für das sein bürgerliches Gewissen

Eines der von Thomas Chorherr zu einer Mischung versprudelten Themen sollte doch, gerade vor all den heuer fixierten Wahlen auf Landes- und Bundesebene, separiert und besonders hervorgehoben werden … Es ist ein Unglück, daß nicht wenigen in diesem Land Frank Stronach als wählbare Alternative gilt, allerdings es ist ein Glück, daß nicht auch noch Thomas Chorherr kandidiert …

Wenn Andreas Unterberger das bürgerliche Gewissen ist, dann gibt es in Österreich weder Bürgertum noch Gewissen noch Publistizik

Es ist von den „Salzburger Nachrichten“ eine gute Idee, gegensätzliche Meinungen auf einer Seite gleichzeitig zu veröffentlichen, soher dem Leser und der Leserin die Möglichkeit zu bieten, sich je zu einem bestimmten Thema aus dem Pro und dem Contra eine eigene Meinung zu destillieren … Jedoch, es wäre wünschenswert, würden die „Salzburger Nachrichten“ Andreas Unterberger zu mehr – um nicht pathetisch von Wahrheit zu schreiben – Genauigkeit verpflichten, gerade auch und vor allem deshalb, weil Andreas Unterberger von den „Salzburger Nachrichten“ vorgestellt wird als

„für viele das bürgerliche Gewissen der österreichischen Publizistik.“

Wer immer die vielen sein mögen, für die Andreas Unterberger das bürgerliche Gewissen der österreichischen Publizistik ist, provozieren damit, danach zu fragen, ob es überhaupt eine Publizistik in Österreich gibt, die so genannt werden kann, ob das bürgerliche Gewissen eine Tugend ist oder doch mehr ein Freibrief zur Ungenauigkeit, um nicht pathetisch vom Freibrief zur Lüge zu schreiben …

Andreas Unterberger - Am StammtischWie sorgfältig und genau Andreas Unterberger arbeitet, beweist er auch diesmal mit seinem Beitrag zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien … Es könnte zu jedem seiner unhaltbaren Sätze etwas geschrieben werden, aber das würde hier zu weit führen …

Lesen Sie daher bitte selbst dieses neuerliche unterbergerische Genauigkeitsbeispiel und informieren Sie sich gleich anschließend umfassend dazu im Vergleich zum Unterbergerischen, beispielsweise:

Die Wohltätigkeitskonzerne – Wie Kirchen wirtschaften

Dauerskandal Kirchenfinanzen

Wie großzügig Andreas Unterberger mit Zahlen umgeht, darüber wurde auch schon geschrieben:

Andreas Unterberger liest den Freiheitlichen dankend eine Studie

In bezug auf Mißbrauch behauptet Andreas Unterberger, die Republik würde sich um eine Kommission herumdrücken, während die Kirche … Das Land Wien hat eine Kommission eingesetzt und Entschädigungszahlungen beschlossen, das Land Tirol hat eine Kommission …

Was Andreas Unterberger auch verschweigt, ist beispielsweise die zweimalige einhundertprozentige Erhöhung der Kirchensteuerabsetzbarkeit innerhalb kurzer Zeit

Und so weiter und so fort …

Andreas Unterberger an seinem StammtischDa es aber eher unwahrscheinlich ist, Andreas Unterberger zu mehr Genauigkeit noch verpflichten zu können, kann ein weiter Vorschlag unterbreitet werden. Vielleicht finden die „Salzburger Nachrichten“ doch noch einen Publizisten für diese an sich gute Idee der Kolumne „Kontroverse“, bei dem im Gegensatz zu Andreas Unterberger nicht zuerst noch nachgeprüft werden muß, stimmen die Fakten und Daten denn überhaupt, sondern gleich mit Gewißheit der Richtigkeit der Fakten und Daten über die Argumente nachgedacht werden kann. Damit will aber nicht geschrieben werden, die „Salzburger Nachrichten“ sollen Andreas Unterberger abberufen …

A UnterbergerEs könnte mit Andreas Unterberger eine weitere Kolumne geschaffen werden: „Am Stammtisch“. Unter diesem Titel ist dann erstens sogleich klar, auf die am Stammtisch vorgebrachten Daten und Fakten muß nicht geachtet werden, die können in der Regel aufgrund ihrer Falschheit übergangen werden, und zweitens ist es menschgemäß nicht uninteressant zu erfahren, was denkt der gewöhnliche Stammtischler … Anderseits Andreas Unterberger an zwei Stammtischen …

Freiheitlicher ZZler führt neuen Begriff für nationalistische Totalmassenmorddiktatur des Deutschen Reiches ein: „Später“

Aktuell wird Freiheitlichen ihre Liebe und ihre Tradition zu alten Wörtern vorgehalten, wobei aber nicht gewürdigt wird, daß sie auch imstande und recht aufgeschlossen sind, neue Begrifflichkeiten zu schaffen, wie etwa Helge Morgengrauen in der Ausgabe Nr. 15/2013 der freiheitlichen ZZ, der für die Zeit der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des Deutschen Reiches einen neuen geschichtlichen Terminus kreiert: „Später“ …

Freiheitliche Geschichtsschreibung - Später und Früher„Später“ schrieb Erwin H. Rainalter für den „Berliner Lokal-Anzeiger“ und „später“ war Erwin H. Rainalter auch „zeitweise“ Chefredakteur des „Neuen Wiener Tagblattes“ … „Später“ schrieb Erwin H. Rainalter – darüber allerdings informiert der freiheitliche ZZler nicht – auch für den „Völkischen Beobachter“. Und früher, um in der geschichtlichen Einteilung von Helge Morgengrauen zu bleiben, gehörte er, worüber Helge Morgengrauen ebenfalls vornehm treu schweigt, zu den Mitbegründern des nationalsozialistischen Rings nationaler Schriftsteller … Nach Jahreszahlen ist „Später“ und Früher eingespannt zwischen 1933 und 1939 … Geschichten von später und heute hätte Erwin H. Rainalter sein 1943 in Berlin veröffentlichtes Buch auch benennen können, wäre damals schon die morgengrauensche geschichtliche Zeitbestimmung bekanntgewesen … Erwin H. Rainalter blieb ohne die freiheitliche Zeitrechnung aber nichts anderes über, als zu einem traditionellen Titel zu flüchten: „Geschichten von gestern und heute“ …

Um eine Empfehlung zur Wiederlesung durchzubringen, ist also höchste Kreativität gefragt, die ein freiheitlicher ZZler wieder einmal unter Beweis stellt …

NS Da in dieser Ausgabe der freiheitlichen ZZ auch Dr. Martin Graf wieder einmal schreibt, fällt noch ein, daß es morgen zwei Jahre gewesen sein werden, daß mit der Langzeitumfrage, würden Sie einen wie Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen, gestartet wurde … Je näher das Ende seiner Amtszeit rückt, desto weniger kann auch dieser Freiheitliche überzeugen, je ein Wählbarer gewesen zu sein, je ein Wählbarer zu werden … Auch an dieser Umfrage teilzunehmen, sind Sie weiter herzlich eingeladen, denken Sie bei einer Teilnahme aber schon an den nächsten Freiheitlichen, etwa an Norbert Hofer, den derzeit etwa Barbara Prammer für einen Wählbaren hält …

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Zur Nachlese, eine Auswahl:

„Später“ und früher – Von der Treue zu den Schriftstellern

„Umvolkung“

„Ring“

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

Die Freiheitlichen haben also das Beschäftigungsverhältnis mit einem Arbeitnehmer mit sofortiger Wirkung aufgelöst, weil dieser Sprüche verbreitet haben soll, die …

Als Arbeitnehmer bei den Freiheitlichen ein armes Schwein

Aber Hans-Jörg Jenewein ist ein Mandatar … Aber Johann Gudenus ist ein –

Dazu muß wieder einmal festgestellt werden, daß bei den Freiheitlichen die Arbeitnehmer die politische Verantwortung zu übernehmen haben, und nicht, wie politgemäß sonst gesagt wird, die gewählten freiheitlichen Funktionäre und Funktionärinnen … Es ist daher äußerst unklug, für die Freiheitlichen zu arbeiten. Wer also meint, mit seiner oder ihrer Gesinnung bei den Freiheitlichen am besten aufgehoben zu sein, sollte bei den Freiheitlichen nicht als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin anheuern, sondern ausschließlich als Funktionär und Funktionärin, die, dann einmal in den Nationalrat, in den Bundesrat, in das EU-Parlament, in die Landtage, in die Gemeinderäte gewählt, den besten Schutz genießen, davor sicher sein können, je politische Verantwortung übernehmen zu müssen, je Konsequenzen etwa durch Rücktritte ziehen zu müssen …

Es ist aber nicht so, daß die Last der Verantwortung allein von den gewählten Freiheitlichen ihrer Belegschaft aufgebürdet wird, sondern es wird auch von anderen, die keine freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen sind, geradezu erwartet,  daß die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen allein die politische Verantwortung übernehmen, während von Mandatarinnen und Mandataren nur eines erwartet wird, ihre Angestellten dafür zu kündigen, wofür sie selbst nicht …

NS Wie auf der carte postale¹ zu lesen ist, hat Hans-Jörg Jenewein sich zu dieser aktuellen Auflösung eines Beschäftigungsverhältnisses geäußert -, Hans-Jörg Jenewein ist Mandatar …

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Zur Nachlese:

O ehrenreich’ Obrigkeit, was habet Ihr nur schlimm’ Mitarbeiter

Was unterscheidet Harald Stefan von Jan Ackermeier

Die Website des III. Präsidenten NR der Rebublik Österreich

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Johann Gudenus schreibt einen treuen Brief

Welche Quellen nutzen Abgeordnete

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Statt Exkursionen nach Mauthausen sollte Beatrix Karl welche in ihr Justizministerinbüro veranlassen

¹ Quellen: Profil, 30. September 2010. OTS-Aussendung FP, 10. April 2013. Der Standard Online 14. Jänner 2009.

R. K. Höfer und sein unzulänglicher Versuch der Diffamierung des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien

Es gibt keinen hinterhältigeren, es gibt keinen widerwärtigeren Versuch, das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien zu verunglimpfen, als den von Rudolf K. Höfer in der Tageszeitung „Die Presse“ vom 5. April 2013. Und zugleich ist es auch der Unzulänglichste. Denn eine Debatte über die Organisierten Glauben damit diffamieren zu wollen, es wären hier „NS-Nachläufer“ dabei, die sich „NS-Gedankengänge zu eigen machen“ und „Festhalten an NS-Gedankengut“, ist in dieser Schäbigkeit nicht zu überbieten …

Rudolf K Höfer - Unzulänglicher VersuchEs muß soher dem Historiker Rudolf K. Höfer deutlich gesagt werden, Geschichte ist mehr und Geschichte ist vor allem nicht eingegrenzt auf die madigen zwölf Jahre der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des Deutschen Reiches, und mehr noch, die Geschichte der Organisierten Glauben ist nicht vorbei, die Organisierten Glauben sind  unter stolzer Berufung auf ihre Geschichte weiter tätig …

Und es muß der Historiker Rudolf K. Höfer deutlich aufgefordert werden, nicht dazu, Geschichte zu lernen – die wird er wohl gelernt haben –, sondern dazu, Geschichte in ihrer Gesamtheit zu sehen, das Starren auf die madigen zwölf Jahre der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des Deutschen Reiches endlich aufzugeben, um beispielsweise die Geschichte der Organisierten Glauben in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, und hier vor allem die Weigerung der Organisierten Glauben zu berücksichtigen, mit ihrer Geschichte glaubwürdig brechen zu wollen …

(Einen glaubwürdigen Bruch mit ihrer Geschichte aber können Organisierte Glauben nur durch deren eigene Auflösungen vollziehen und durch deren Neugründungen, die keinen Zweifel daran lassen, daß sie noch das Geringste mit dieser geschichtlich am längsten währenden Grausamkeit zu tun haben, weder mit ihren Handlungen noch mit ihren weltanschaulichen Ausrichtungen …)

Und es muß dem Historiker Rudolf K. Höfer auch deutlich gesagt werden, um Organisierte Glauben in ihrer Gesamtheit in ihrem heutigen Wirken zu beurteilen, darf Österreich nicht als Maß für die Welt genommen werden, obgleich sogar in Österreich Angestellte und Mitglieder der Organisierten Glauben auftreten im Anspruchswahn der Allmacht, deren verbale Hartherzigkeit, deren verbale Unerbittlichkeit gegen den Menschen, deren Auslöschungsphantasien …

PS Die Unzulänglichkeit des höferischen Versuches beginnt bereits mit dem ersten Absatz, in dem er von der „außergewöhnlichen Optik“ aufgrund der „zeitlichen Nähe der Eintragungswoche zum Gedenken des vor 75 Jahren erfolgten Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich“ schreibt und zu suggerieren versucht, die Eintragungswoche sei von der „Gruppe“, die die Diskussion um die Kirchenprivilegien startete, festgelegt worden … Ein Volksbegehren kann aber von einer Initiative nur zur Durchführung beantragt werden, ob und vor allem wann es jedoch stattfindet, wird von der Behörde festgelegt. Nicht einmal die „zeitliche Nähe zum Gedenken“ an den Anschluß vor 75 Jahren kann soher dieser Initiative angelastet werden, für diese „außergewöhnliche Optik“ ist also der Staat verantwortlich zu machen, wobei hinzugefügt werden muß, diese „zeitliche Nähe“ begründet keinen Vorwurf.

PPS Es ist nicht unpikant, daß gerade die „Presse“ diesen geschichtlich unzulänglichen höferischen Versuch der Diffamierung veröffentlicht, eine Tagszeitung also, die allenthalben versucht, den Freiheitlichen ein freundliches und somit wählbares Gesicht zu erschreiben …

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Zur Nachlese, eine Auswahl:

Wessen Leiber hinzugeben, wessen Blut zu vergießen

Der steueretatbelastete Klassentagesausflug zu Robert Mugabe nach Rom, Grätzel Vatikan

Organisierte Glauben – Mannigfaltiger Kindesmißbrauch

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

75 Jahre nach dem Anschluß an Nazi-Deutschland – Täglicher Heldenplatz ist aber heute noch immer der Petersplatz in Rom

Allzu irdische Weiterbetätiger

A letter from Saudi Arabia

Vom Wirklichkeitsriß der Gottesanbeter

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Geschichtstafel auf dem Stephanplatz wurde entfernt

Aufnahmebedingung bei den Freiheitlichen: Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes

Gleichbleibend absonderliche Blüten treibt

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“ kann es sich nicht entgehen lassen, über das Verbot des Küssens in einem Lokal in Innsbruck zu berichten und mit dem Satz zu eröffnen:

Immer absonderliche Blüten treibt der religöse und kulturelle Fundamentalismus von Zuwanderern aus dem orientalischen Raum in Österreich.

Freiheitliche werden von Informationen nicht geküßtEntweder ist das Einholen von Informationen bei den Freiheitlichen bei Androhung des Ausschlusses verboten, oder die Freiheitlichen haben Informationsquellen, von denen andere nicht trinken möchten, also Informationsquellen, aus denen Freiheitliche ihre Beweise schöpfen, daß bereits von den Vereinigten Staaten bis Oberösterreich der Boden übersät ist mit religiösen und kulturellen Fundamentalismusblüten, deren Gärtner und Gärtnerinnen …

Nein. Es gilt für Freiheitliche wohl eher das selbstauferlegte Informationsverbot. Und zugleich haben Freiheitliche ihre Informationsquellen, aus denen andere nicht … Wie es um das Kußverbot in der Welt bestellt ist, ein paar Beispiele wurden auf die carte postale geklebt. In Südtirol, wohin Dr. Martin Graf auch reist, wird ihm nichts erzählt worden sein, wie es in Italien beispielsweise gesetzlich aussieht – alle ganz versunken in das Gebet für einen Terroristen … Und auf dem Akademikerball vulgo Wkr-Ball werden die französischen Gäste auch noch nichts erzählt haben, fasziniert vielleicht oder mehr abgelenkt von den geschichtlichen Ausführungen des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen, wer die neuen Juden

Es gilt für Freiheitliche vor allem das selbstauferlegte und die als Eintritt zu zahlende Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes und, wer den gesamten Beitrag liest, wird vielleicht denken, auch die Informationsselektionspflicht, zu der es auch gehört, einen längst abgelaufenen Kalender zu verwenden.

Aber das ist das Übliche, das von Freiheitlichen Erwartbare. Interessant ist mehr die Frage, ob es zu einer Umbennung von „Unzensuriert“ kommen wird, wenn Norbert Hofer, einer der Autoren, zum III. Präsidenten NR gewählt werden sollte – I. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat ihm ihre Stimme ja schon offeriert, wird es dann heißen: „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Ing. Norbert Hofer“? Inhaltlich wäre allerdings eine Umbennung nicht notwendig … Und wird auch das grafsche Personal dann weiter für Norbert Hofer im Parlamentsbüro arbeiten, diese Arbeit im Nationalrat weiter als Nebenberuf ….

Absonderliche Blüten treiben nicht nur die Gesetzgebungen in vielen Staaten aus, sondern auch private Reaktionen auf Zärtlichkeiten und Küsse von jeher … Auch in Wien, um ein Beispiel herauszugreifen, konnte in einem von … (auch wenn es auf der Hand läge, eine religiöse Zuordnung hieße, in die freiheitliche Falle zu tappen) betriebenen Lokal in der Burggasse mit übergroßen Schnitzelstücken es zwei Menschen passieren, daß ihr Kuß mit einem brutalen Klopfen auf den Tisch jäh unterbrochen und befohlen ward, augenblicklich mit dem Küssen aufzuhören, denn sonst …

NS Aus welchen Informationsquellen Norbert Hofer trinkt, darüber wurde schon geschrieben, und kann hier nachgelesen werden …

NNS Eine Frage stellt sich im Zusammenhang mit den beiden Umfragen, die mit Martin Graf verklammert sind, aber darüber morgen oder übermorgen, wenn wieder einmal Zwischenstände bekanntgegeben werden sollten. Wenn Sie sich noch an diesen beiden Umfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.