Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Es ist zum Freiheitlichen Traum eines elitären Reiches noch eine Ergänzung nachzureichen, und zwar zum ehemaligen Kirchenratspräsidenten Professor Dr. Menno Aden, der in der ersten Ergänzung Wolfgang Caspart – der teure Philosoph der Freiheitlichen erwähnt wurde, und das vor allem aus zwei Gründen …

Ein Grund ist, mit Menno Aden kann wieder einmal der unterschiedliche Umgang beim Vermieten von Räumlichkeiten in Deutschland und in Österreich gezeigt werden, der zweite aber wichtigere Grund ist, mit Menno Aden kann Wählerinnen und Wählern die Haltung der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft ihnen gegenüber ein weiteres Mal aufgezeigt werden. Und das ist ein Haltung, die nicht einlädt, Freiheitliche zu wählen, ganz im Gegenteil …

Die Blutopfer dieses Feldzuges waren, verglichen mit den entsetzlichen Verlusten auf beiden Seiten während des Ersten Weltkrieges, geradezu vernachlässigbar.

Für den von der freiheitlichen ZZ zur Lektüre empfohlene Eckartschriftautor Menno Aden sind also Menschen geradezu vernachlässigbar …. Diese Haltung gegenüber Menschen, diese Selbstverständlichkeit, daß Menschen halt zu opfern sind, adelt die freiheitliche ZZ mit einer Empfehlung dieses Autors, und das sagt wohl sehr viel aus, was Menschen den Freiheitlichen bedeuten, wenn derartige Autoren zu ihrem Literaturkanon gehören … Das Magazin Zur Zeit wird, wie bekannt ist, gefüllt mit Texten von dem zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen bis hinunter oder bis hinauf zu freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen, zu denen auch der III. Präsident NR Dr. Martin Graf …

Menschen sind vernachlässigbar, das ist die entscheidende Aussage, das haben Wähler und Wählerinnen heute zu bedenken, wenn sie überlegen, Freiheitliche wählen zu wollen, weil sie sich erwarten und erhoffen, daß Freiheitliche sich für sie einsetzen werden …

Die adensche Darstellung der Geschichte, wie in der Collage auszugsweise gelesen werden kann, in die der Satz von den vernachlässigbaren Menschen eingebettet ist, interessiert in keiner Weise, diese aberwitzige Besessenheit von der Vergangenheit ist nicht zu kommentieren, sie kommentiert sich selbst … Würde diese ungeheuerliche und barbarische Sicht auf den Menschen, der vernachlässigbar ist, nicht sein, könnte geschrieben werden, diese Denker dieser Gesinnungsgemeinschaft  könnten um diese ihre einfache Erklärung der Welt geradezu beneidet werden -, ach, wie wird doch um die komplexen Zusammenhänge in der Menschenwelt sonst gerungen, diese verstehbar zu machen, während es auch für diesen Autor dieser Gesinnungsgemeinschaft derart leicht ist, beispielsweise zu erklären, warum die Kolonialreiche stürzten: Es war einfach die Schlacht um Dünkirchen, es waren schlicht die zwei Siege des nationalistischen deutschen Reiches der Massenmörder und Massenverbrecherinnen …

Wie in der Collage, um zum unterschiedlichen Umgang in Deutschland und in Österreich zu kommen, auch gelesen werden kann, ist es für die konservative staats- und wirtschaftspolitische Gesellschaft in Hamburg nicht leicht, noch Veranstaltungsräume zu bekommen, wie die „Junge Freiheit“ es beklagt, muß sich Menno Aden gar mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung herumschlagen … In Österreich hingegen, wird an den nun in „Wiener Akademikerball“ umgetauften und von der freiheitlichen Landesgruppe Wien veranstalteten WKR-Ball gedacht, stehen die Staatsräume der Republik Österreich zur Verfügung, stehen die Türen zu den Staatsräumen der Republik Österreich sperrangelweit offen, um alle hereinzubitten, die sonst keine Herberge mehr finden … Und wie sähe in Österreich für Menno Aden die Anzeige aus? Hierfür soll für einen Moment angenommen werden, Menno Aden sei ein freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament -, die christschwarzen Abgeordneten würden wohl folgendes zur Anzeige bringen, Menno Aden werde nun von uns zum III. Präsidenten NR gewählt werden, da unser Führer Michael Spindelegger nach einem langen Gespräch mit demselben nichts fand, was einer seiner Wahl im Wege stände

Wie in der Collage ebenfalls auszugsweise gelesen werden kann und zur Gänze auf der Website von Menno Aden abzurufen ist, gibt es auch Gemeinsamkeiten, die nicht Deutschland und Österreich betreffen, sondern innerhalb der Gesinnungskameraderie, auch ein Menno Aden verließ nicht freiwillig ein Amt, auch für einen Menno Aden mußten Gerichte bemüht werden …

Der Schluß heute aber soll ein Beweis dafür sein, was für Geistesgrößen in den Reihen dieser Gesinnungsgemeinschaft stehen, welche Geistesgrößen den Freiheitlichen zur Seite stehen, um ihren Traum vom elitären Reich -, Menno Aden muß unbedingt dazugezählt werden, denn er ist möglicherweise der Meister von allen  … Auf seiner Website präsentiert sich Menno Aden vom Titel „Paralipomena“ eines seiner Werke her als ein zweiter Schopenhauer und von der Form her als ein zweiter Wittgenstein … Allein die wenigen Beispiele daraus, die in die Collage aufgenommen wurden, beweisen, was für ein Geistesmensch Menno Aden durch und durch ist, wie Schopenhauer und Wittgenstein gegen ihn verblassen, abfallen zu unbedeutenden -, wer sonst als Menno Aden, von dem u.v.a.m. Freiheitliche ihr fundiertes Geschichtswissen beziehen, könnte den Nachweis erbringen, daß Adolf Hitler nicht nur in der Bibel bereits vorkommt, sondern der deutsche Napoleon … Wer sonst als Menno Aden, der von den Freiheitlichen empfohlene Historiker, könnte mit einer alles durchdringenden Geistesschärfe die Verhältnisse in der Familie Thomas Mann so präzise in eine Tabelle bringen und die Millionen von Fremdstämmigen vor den Toren Europas mit ihrem Begehren nach Einlaß …

NS Es darf geradezu angenommen werden, daß vor allem die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in Österreich sich für Deutschland fremdschämen dürfte ob des Umstandes, daß die SWG in Hamburg es in Deutschland so schwer habe, noch Veranstaltungsräume zu finden; zählen doch zu ihren Vortragenden, wie der Liste auf ihrer Website entommen werden kann, auch Herrschaften aus und in Österreich als Persönlichkeiten …, zum Beispiel der noch seligzusprechende Otto Habsburg, Lothar Höbelt, Walter Marinovic, Richard Melisch … Aber auch Herren, die im Österreich der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gute Namen sind, wie etwa Claus Nordbruch, Heinz Nawratil, Alfred de Zayas …

Wolfgang Caspart – der teure Philosoph der Freiheitlichen

Es ist lediglich eine Ergänzung zu Freiheitlicher Traum vom elitären Reich, da in diesem das Buch „Politische Philosophe eines modernen Idealismus“ von Wolfgang Caspart bereits angesprochen wurde, das dem freiheitlichen Lager Grundlage für eine Gesellschaftsordnung nach seinem Geschmack und vor allem seinem Verdiensterwartungen …

In der Buchempfehlung der freiheitlichen ZZ wird Wolfgang Caspart derart angepriesen, daß es notwendig erscheint, sein Buch unbedingt zu kaufen, auch wenn 42,80 € für 199 Seiten eine Menge Geld -, aber nach dieser freiheitlichen Rezension darf nicht geknausert werden, denn es scheint ein für die politische Philosophie entscheidendes und wegweisendes Buch zu sein …

In der aktuellen Ausgabe 29/2012 der ZZ hat der teure Philosoph der Freiheitlichen selbst ein Empfehlungsschreiben für sich abgeliefert, das die Entscheidung sehr erleichtert, die 42,80 für andere Bücher auszugeben, die länger schon auf der Liste stehen: Transparenzgesellschaft von Byung-Chul Han, Flüchtige Zeiten von Zygmunt Bauman, Agentieller Realismus von Karen Barad -, addiert sind das 365 Seiten; es bleibt noch Geld über für ein viertes Buch …

Der caspartsche Absatz über die „Gender-Mainstreaming-Perversionen“ brachte die letzte Gewißheit, auch in seinem teuren Buch nichts lesen werden zu können, was Brigitte Kashofer bereits umsonst

Es bleibt noch Geld für ein viertes Buch -, vielleicht es für Im Schatten der schweigenden Mehrheiten von Jean Baudrillard investieren, das wären dann insgesamt 486 Seiten für 42,80 …

NS In der Ausgabe 29/2012 wird übrigens auch eine Eckartschrift empfohlen, vom Erscheinungsdatum her ebenfalls eine ganz aktuelle und kenntnisreiche Schrift, über Friedrich den Großen, wie in der freiheitlichen Rezension ausgeführt wird unter Zitierung von Menno Aden:

Im Gegensatz zu heute war die Meinungsfreiheit in Friedrichs Preußen „eigentlich unbeschränkt. Heute ist sie das nicht“.

NNS In dieser Ausgabe malt selbst Dr. Martin Graf ein Sinnbild des Zockertums  …

Freiheitlicher Traum vom elitären Reich

Es ist in Österreich gerade das freiheitliche Lager, welches vorgibt, für die Demokratie zu sein, welches vorgibt, für den Ausbau der Demokratie zu sein, das mit dem Schlagwort „direkte Demokratie“ hausieren geht …

In der freiheitlichen ZZ zu blättern, erhellt und macht erschreckend kenntlich, was Freiheitliche von Demokratie halten …

Es lohnt, den Artikel „Der Fetisch Mehrheit“ von Arno Delegesta in der freiheitlichen ZZ vergleichend mit seinem Artikel „Demokratie: Wider den Fetisch Mehrheit – Eine Attacke“ auf „eigentümlich frei“ zu lesen, den er als Andreas Tögel veröffentlichte …

Es ist eine Attacke gegen das derzeitige Wahlrecht, nach dem jede Stimme demokratisch gleichviel zählt, nach dem jede Stimme zählt und gezählt wird, und nicht, wie Andreas Tögel mit Schiller träumt, die Stimme zuerst gewogen wird und dann entschieden wird, ob sie ein Wahlrecht bekommt oder nicht. Freiheitliche giert es also wieder nach einem Wahlrecht, von dem wieder viele auszuschießen, also das Folc wieder auszuschließen ist, das Stimmrecht nicht mehr jedem Menschen zugestanden werden soll, wozu der althochdeutsche Ausdruck Folc für Volk bezeichnender ist, bedeutet dieser doch „Haufe, Kriegsschar“, und dieser alte Ausdruck datiert ohne große Erklärung freiheitliche Gesinnung genau als eine Zeit, die weder zur Gegenwart noch Zukunft und nicht einmal zur Vergangenheit der letzten fünfzig Jahre gehört …

Freiheitliche plakatieren „Dem Volk sein Recht“, aber handeln nach „Ihr seid das Folc“, der Haufen. Der Haufen, der von Freiheitlichen hin- und hergeschaufelt werden will, wie es Freiheitlichen gerade einfällt und gelüstet …

In der Collage sind die zwei Artikel zum Vergleich nebeneinandergestellt, und es lohnt nicht, auszuführen, welche Passagen in der ZZ-Version ausgelassen wurden; es sind vor allem die Sätze, die zu offensichtlich ein freiheitliches Selbstbildnis evozieren könnten, zu sehr den Wähler und die Wählerin beleidigen könnten, auf die die Freiheitlichen zurzeit noch angewiesen sind …

Welche Gesellschaftsordnung streben also Freiheitliche tatsächlich an? Eine Buchempfehlung gibt darüber Auskunft, wie in der Collage gelesen werden kann, nämlich für das Buch von Wolfgang Caspart, der die derzeitige Demokratie überführen möchte in eine „meritokratische Aristokratie der Verdienstvollen“ … Aber der „Haufen“ soll von diesem Traum eines elitären Reiches nichts wissen, und dafür wird auch schon durch die Preisgestaltung gesorgt: 42,80 Euro kosten 199 Seiten von Wolfgang Caspart, von dem hier schon berichtet wurde, nicht in Zusammenhang mit Philosophie, sondern in Zusammenhang mit krausen und kruden Vorstellungen … Möglicherweise werden aber Freiheitliche falsch eingeschätzt und sie sprechen ganz uneigennützig einer Gesellschaftsordnung das Wort, von der sie wissen, daß sie in einer solchen Gesellschaftsordnung nicht an der Spitze stehen werden und können, denn zur „Aristokratie der Verdienstvollen“ sind Freiheitliche wahrlich nicht … Es kann aber auch sein, daß vorher die Definition von „Verdienst“ entsprechend geändert werden muß, in die rechte Richtung, also zum Beispiel: zum „Adel der Verdienstvollen“ gehören jene mit den meisten Unschuldsvermutungsnennungen. Das führte dann unweigerlich zu einer freiheitlichen Hocharistokratie …

NS Es ist zwar müßig, weil allzu bekannt, wieder etwas dazu anzumerken, aber Freiheitliche können nicht von der Vergangenheit der nationalistischen Massenmörder und Massenverbrecherinnen des Deutschen Reiches lassen. Ob es nun, wie auch in die Collage aufgenommen, Walter Seledec ist, der mit verklärendem Blick auf das Grab von Walter Nowotny eine Geschichte schreibt, die -, es muß nicht wiederholt werden, was zu Walter Nowotny auch hier bereits geschrieben wurde … Es wäre aber Walter Seledec diesmal nicht erwähnt und nicht in die Collage aufgenommen worden, würde Arno Delegesta/Andreas Tögel nicht auch für den „Nonkonformisten“ schreiben, auch in diesem Medium, wie in der Collage gelesen werden kann, das gleiche Starren auf die Geschichte, der gleiche Zugang zur Geschichte, die gleiche Zurechtbiegung der Geschichte, die anerkennende Wiedergabe der hehren Worte eines „Verdienstvollen“ aus der Zeit der …

NNS Aber Andreas Tögel/Arno Delegesta schreibt nicht nur für den „Nonkonformisten“, auch auf der Website des „Zentralorganisten“ Christian Ortner finden sich viele Beiträge von ihm, und es gibt einen offensichtlich regen Austausch auch mit Andreas Unterberger, der u.a.v.m. neben Udo Ulfkotte als Schreiber von „erstaunlich frei“ gelistet ist …

Brigitte Kashofer und Norbert Hofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Es gibt, wieder, wurde nebenher mitbekommen, Aufregungen um Aussagen von Brigitte Kashofer, freiheitliche Mandatarin in Amstetten … Es geht dabei, die Berichte darüber wurden lediglich überflogen, um Familie und Kinder und wer die Familien zerstöre -, es ist allzu bekannt, um für derartige Aussagen noch Interesse aufbringen zu können … Jedoch war das Kashofersche Anlaß dafür, nachzuschauen, wie es um das Hofersche bestellt ist, denn auch beim Hoferschen geht es um Familie, Kinder …

Brigitte Kashofer schreibt im Block „FPÖ Amstetten … auf dem rechten Weg“ etwa über einen „menschenwürdigen Umgang“ … Es gibt die Ansicht, zu einem menschenwürdigen Umgang gehöre es auch, Daten und Fakten seriös zu verwenden -, Freiheitliche dürften dazu eine recht entgegengesetzte Ansicht … Es können menschgemäß Fehler passieren, jedoch sind die meisten Menschen dazu bereit, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, diese zu korrigieren -, Freiheitliche anscheinend nicht, denn für Freiheitliche scheinen Falschheit und Politik, richtiger, Falschheit und Parteipolitik Synonyme zu sein …

Anders kann es kaum erklärt werden, daß zehn Monate nach dem Hinweis sowohl an Norbert Hofer als auch an Thomas Tayenthal, wie in der Collage gelesen werden kann, immer noch die höchst dubiosen Zahlen zu „vaterlosen Familien“ auf TrennungsopferAt abrufbar sind … Möglicherweise wird von den Freiheitlichen gedacht, weshalb sollten diese höchst zweifelhaften Zahlen von der Website genommen werden, wenn, wie noch einmal in der Collage gelesen werden kann, bereits die Vorstellung von Trennungsopfer als eine unabhängige Initiative nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht …

Es mag nicht wiederholt werden, was zu diesen Zahlen bereits geschrieben wurde -, Sie sind eingeladen, es nachzulesen. Aber nicht nur zu diesen Zahlen von äußerst zweifelhafter Herkunft, sondern auch ein wenig über freiheitliche Gesinnung im pädagogischen Bereich …

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios, um nicht zu schreiben, anrüchig

Ing. Norbert Hofer – „ernsthafter Kandidat für ein Ministeramt“

Woher Freiheitliche ihre „Daten und Fakten“ beziehen

„Schnupperhaft für Jugendliche – Christian Höbart

„Tetschn“ – Uwe Scheuch

Norbert Hofer – „das freundliche Gesicht der FPÖ“

Ach ja, Brigitte Kashofer …

„Gender Mainstreaming ist die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs mit effektiveren Waffen“

Ach ja, auch noch, Gruppenbild Norbert Hofer und Brigitte Kashofer mit den „Vätern ohne Rechte“

Und zum Schluß, es scheint Freiheitlichen eine geliebte Konstruktion zu sein, so zu tun, als hätten sie mit gewissen Plattformen nichts zu tun, also nicht nur die oben angesprochene Initiative, sondern beispielsweise auch UnzensuriertAt

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 3

Im zweiten Teil war zu erfahren, daß Hermann Göring dem deutschen Volk bescheinigte, der Zweite Weltkrieg sei der große Rassenkrieg, und der „Völkische Beobachter“ in seiner Wiener Ausgabe vom 6. Oktober 1942 veröffentlichte dazu eine große Besprechung über zwei Seiten des Buches „Mythos des 20. Jahrhunderts“ von Alfred Rosenberg, und diese gleich auf dem Titelblatt beginnend …

In dieser Besprechung wird Alfred Rosenberg als „großer Erzieher“ des deutschen Volkes gewürdigt, dessen „Mythos des 20. Jahrhunderts “ bereits eine Millionenauflage … Aber, was für ein Buch? Es ist ein Buch, das beispielsweise mit Hochrechnungen arbeitet, genauso wie bestimmte zurzeitige Autoren, mit Hochrechnungen, wann beispielsweise die „schwarze Rasse“ … Es ist ein zu höchst antijüdisches Buch, das zur Unterstützung des göringschen Rassenkrieges in der gleichen völkischen Ausgabe noch einmal und wieder und weiter empfohlen wird … Aber es ist nicht nur ein antijüdisches Buch, es ist ein im ehemaligen Deutschen Reich in Millionenauflage verbreitetes Buch, das alles beinhaltet, was auch heute nach wie vor verbreitet wird, vor allem von extrem nationalistisch eingestellten Menschen, gegen die „schwarze Rasse, gegen die „gelbe Rasse“, gegen die „braune Rasse“, gegen andere Weltanschauungen, wie etwa gegen den Islam … Vieles in diesem rosenbergschen Buch erinnert vor allem an Ansichten aus dem nationalistischen Lager in diesem Land, etwa über Emanzipation, über Kunst, über Völker und Abendland, über Einwanderung und Rücksiedelung -, es muß nicht und es wird auch nicht diesem Lager Nationalsozialismus unterstellt, es ist bereits schlimm genug, nicht aus diesen Vorurteilen und Dummheiten, der bereits Nationalsozialisten erlagen, herauszukommen, nicht davon ablassen zu können, gegen alle zu sein, gegen die bereits auch Nationalsozialistinnen waren …

Es wurde im ersten Teil bereits geschrieben, daß die nationalistische Totaldiktatur des Deutschen Reiches nicht interessiert, beklemmend aber ist die Tradition der Dummheit … Denn, wie ein paar rosenbergsche Schnipsel in der Collage bereits zur Genüge zeigen, sind diese rosenbergschen Dummheiten keine, die aus den heutigen Diskussionen verschwundene sind, und das Erschreckende dabei ist, es sind keine Parteikameraden von Alfred Rosenberg, die heute … Und auch heute erreichen Bücher Millionenauflagen, die beispielsweise Hochrechnungen verkaufen, wie etwa jenes von Thilo Sarrazin … Oder es werden Traditionalisten der Dummheit zu Fernsehdiskussionen eingeladen, zum Interview gebeten, wie etwa Gregor Henckel Donnersmarck …

NS Es wird heutzutage vor allem in der breiten Berichterstattung ab und an die Ansicht vertreten, die Nationalisten und Nationalistinnen hätten beispielsweise ihren Antisemitismus gegen einen Antiislamismus getauscht … Dem ist jedoch nicht so, denn auch die Nationalisten und Nationalistinnen des Deutschen Reiches waren bereits u.v.a.m. antiislamisch

Wird den Preis aus den Händen der Verharmloser des kunschakschen Antisemitismus 2012 wer nicht annehmen wollen?

Leopold Kunschak – Karl Lueger: Ein Antisemit errichtet einem Antisemiten ein Denkmal …

Das ist nicht zu erwarten -, zum einen schmeicheln Preise zu sehr, zum anderen können gerade in diesem Jahr mit der Annahme des Leopold-Kunschak-Preises Sporen verdient werden, der Dank der christschwarzen Partei mit der Annahme erkauft werden, verliert doch in diesem Jahr die ÖVP den Karl-Lueger-Ring … Leopold-Kunschak-Preisträger und Leopold-Kunschak-Preisträgerinnen werden mit christschwarzer Anerkennung und christschwarzer Großzügigzeit dafür rechnen können, als „lebende Karl-Lueger-Ringe“ die christschwarze Tradition ins Land zu tragen …

Möglicherweise wird die kunschaksche Pressepreisträgerin Eva Weissenberger oder der kunschaksche Pressepreisträger Peter Schöber in Jahrzehnten anders als Thomas Chorherr sich dazu entschließen, den Preis zurückzugeben … Es kann aber auch sein, daß für sie der Preis erst ein rechter Ansporn wird, wie etwa für Andreas Unterberger …Wie dankbar ist Beatrix Karl für ihren Kunschak-Preis und für den christschwarzen Dank für die Annahme des Preises sie mit einem Ministerinamt …, daß sie ihre politische Arbeit mit Blick in das Antlitz von Leopold Kunschak erledigt … Aber mit Dank und Beistand der kunschakschen Preisträger und Preisträgerinnen wird auch die christschwarze Partei wohl rechnen dürfen, vielleicht besonders Maria Fekter, wenn sie wieder einmal

Es wurde hier über den Leopold-Kunschak-Preis zur Genüge schon geschrieben, beginnend mit dem Vorschlag, den Preis wenigstens umzubenennen, zum Beispiel in Manush-Preis, so daß heute nicht mehr und nicht weiter geschrieben werden will … Außer noch, es werden die Kunschak-Preise immer, gegen die Ausschreibungsbedingungen für die Leopold-Kunschak-Preise, immer später im Jahr verliehen -, vielleicht ist es eines Tages derart zu spät, daß es sich kalendermäßig gar nicht mehr ausgeht, die Leopold-Kunschak-Preise zu vergeben …

PS Weshalb Leopold Kunschak ein ungeeigneter Namensgeber für diesen Preis ist, weshalb dieser Preis zumindest umbenannt werden sollte, darüber wurde ausführlich geschrieben und muß soher nicht wiederholt werden. Es kann nachgelesen werden:

Leopold-Kunschak-Preise

PPS Im Titel wird von den Verharmlosern gesprochen. Für einen ehemaligen Minister ist das zweite Post scriptum der angemessene Platz, auch dann, wenn er, wie Werner Fasslabend, ein Wunder vollbringt, das Wunder nämlich, aus dem „österreichischen Streicher“ ein „Kind“

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 2

Im ersten Teil konnte etwas erfahren werden über die Bescheinigung „dieses Nichtwissen über die Endlösung der Judenfrage im Dritten Reich“ … Gerulf Stix hebt, wie in der dazu veröffentlichten Collage gelesen werden kann, in seiner Besprechung hervor, daß Alfred de Zayas weitere Bescheinigungen ausstellt, so etwa die Bescheinigung, daß die damalige türkische Regierung ihren Massenmord an armenischen Menschen zwar ähnlich aber „weniger perfekt“als Adolf Hitler und Heinrich Himmler geheim -, diese deutsche Tugend der Perfektion nicht hervorzuheben, wäre für einen Freiheitlichen wohl unverzeihlich …

Es wurde im ersten Teil dargestellt, wie es um dieses „Nichtwissen der Judenvernichtung“ im damaligen Deutschland bestellt war … Die von Gerulf Stix gewürdigte Bescheinigung von Alfred de Zayas ist menschgemäß eine Fleißaufgabe gewesen, denn es wissen nie einhundert Prozent alles bis in die letzte Einzelheit genau, was in einem Land passsiert …

Die „perfekte Geheimhaltung gegenüber dem eigenen Volk“ war höchstens eine über die technischen Einzelheiten des Massenmords, aber sowohl in Deutschland als auch in Österreich wurde nicht verschwiegen, daß „dieser Krieg der große Rassenkrieg“ ist, wie Hermann Göring den Krieg in seiner Rede unmißverständlich definierte, die der „Völkische Beobachter“ am 6. Oktober 1942 zur Gänze abdruckte und auch in der Wiener Ausgabe zu lesen war …

Sie haben ja gelesen, was man mit unseren Kindern vorhätte, was mit unseren Männern gemacht würde. Unsere Frauen würden dann eine beute der wollüstigen haßerfüllten Juden werden. Deutsches Volk, du mußt wissen: Wird der Krieg verloren, dann bist du vernichtet! Der Jude steht mit seinem nie versiegenden Haß hinter diesem Vernichtungsgedanken, und wenn das deutsche Volk diesen Krieg verliert, dann wird dein nächster Regent Jude. Und was Jude heißt heißt, das müßt ihr wissen. Wer die Rache Judas nicht kennt, der lese sie nach.

Dieser Krieg ist nicht der zweite Weltkrieg, dieser Krieg ist der große Rassenkrieg.

Ob hier der Germane und Arier steht oder ob der Jude, die Welt beherrscht, darum geht es letzten Endes und darum kämpfen wir draußen. (Stürmischer Beifall.)

Es wurde also gewußt, es geht um Vernichtung, irgendwer muß vernichtet werden, am Ende des „großen Rassenkriegs“ vernichtet sein -, für Hermann Göring gab es „jetzt nur ein Ziel und einen Gedanken – den Krieg gewinnen“ …

Alfred de Zayas ist aber nicht nur ein für Gerulf Stix zu Würdigender, er ist auch einem weiteren freiheitlichen Nationalratspräsidenten nicht unbekannt, wie vor längerer Zeit bereits geschrieben …

Für „Auschwitz-Vergleich“ ein Brief im Sommer vom Bundespräsidenten und ein Geschenk zum Nationalfeiertag: Parlamentarischer Festakt

Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl

Das war also etwas zur aktuellen Buchempfehlung von einem ehemaligen Nationalratspräsidenten aus dem III. Lager … Wie im ersten Teil angesprochen, nun noch die Empfehlung des zurzeitigen –

III. Präsident NR informiert über einen Geschichtsrevisionisten

Mit Ausblick auf die Zukunft …Vor allem christschwarze Abgeordnete können sich bereits jetzt freuen, welche Bücher beispielsweise Harald Stefan, wenn sie diesen vielleicht zum nächsten freiheitlichen Nationalratspräsidenten wählen werden, dann als III. Präsident NR empfehlen würde, der sich nicht mehr mit der Frage über „Wissen und Nichtwissen“ … Harald Stefan möchte „stolz sein auf die Leistungen der deutschen Wehrmacht“, ihm, Harald Stefan, ist das „Wesentliche die Umdeutung der Geschichte“ …

Was Freiheitliche unter Leistung verstehen – Harald Stefan zum Beispiel

„Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

In der ZZ der Freiheitlichen habe vor drei Wochen, schreibt in der aktuellen Ausgabe 24/2012 Alexander Höferl in Verteidigung seines III. Präsidenten NR, Dr. Martin Graf etwas zu Berufspolitikern geschrieben, das aber hier nicht von Belang ist, ebenso wenig die in dieser Ausgabe wiederholte Verteidigungsschreibe für Martin Graf von Andreas Mölzer, die er, wie hier bereits berichtet, auch aus seinem Block heraus …

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was die ZZ der Freiheitlichen, was Freiheitliche verkaufen wollen -, an wen und wen als was? Die Wählerinnen und Wählern in diesem Land -, diese jedoch sind mehr als gut damit beraten, freiheitliche Produkte nicht gegen ihre Wahlstimmen zu tauschen, denn für ihre Stimmen bekommen sie von Freiheitlichen nichts, wie auch das heutige Beispiel zu klar aufzeigt … Diesmal ein Artikel, mit dessen Wertung die Schwierigkeit bereits beginnt -, dieser ist kein freiheitliches Produkt der Wahrheit, aber im Grunde auch nicht der Lüge, der Luft kann ebenfalls nicht geschrieben werden, weil Luft lebensnotwendig ist, auch des Nichts kann nicht geschrieben werden, wird die enorme philosophische Bedeutung des Nichts berücksichtigt … Es ist am einfachsten, zu schreiben, dieser Artikel im „Feuilleton“ des freiheitliches Magazins ZZ entzieht sich jedweder Kritik und Bewertung, wie Freiheitliche sich jedweder Wählbarkeit selbst entziehen … Und daher einfach bloß hinschreiben, was die ZZ schreibt, übrigens ohne Nennung eines Autors oder einer Autorin:

[D]ie poetischen und philosophischen Werke Wagners, die keine einzige antisemitische Zeile enthalten (!)[.]

Der Anlaß, der dazu führte, diese Behauptung in der ZZ zu schreiben, will nicht besprochen werden, weil kein Interesse daran besteht, sich an einer Diskussion zu beteiligen, ob ein bestimmter Komponist aufgeführt oder nicht aufgeführt werden sollte …

Zu dieser Behauptung will hier ebenfalls nichts geschrieben werden, das erst selbst formuliert werden müßte -, in der Collage sind ein paar erste Informationen als Berichtigung dieser Behauptung angeführt, und wer mehr über den Antisemitismus von Richard Wagner erfahren möchte, möchte die reichhaltige Literatur dazu selbst … Es will auch nicht darauf eingegangen werden, daß ein paar Seiten davor in dieser Ausgabe (aber mit Autorennamen) die ZZ sehr genau weiß, wer antisemitisch …

NS Das Zitat in der Überschrift ist eine Tagebucheintragung von Cosima Wagner, mit der sie berichtet, was ihr Mann Richard Wagner „im heftigen Scherz“

NNS Die Büste von Richard Wagner in der Collage ist eine von Arno Breker, von einem Künstler der für Walter Marinovic, einem Gast im Parlament von Dr. Martin Graf, ein Vorbild für …

NNNS Übrigens wird in dieser Ausgabe auch darüber freudig berichtet, daß Michael Jeannée in Andreas Mölzer das „bei Freund und Feind unumstrittene intellektuelle Aushängeschild der Blauen“ erkannt hat, in Zusammenhang, sonst wäre es keiner Erwähnung …, mit der mölzerschen Verteidigungsschreibe für Dr. Martin Graf, die von der Presse veröffentlicht wurde …

Freiheitliche Comics sind das Konzentrat ihrer wiedergelesenen Bücher

Daran mußte gedacht werden bei der aktuellen und wieder einmal Aufregung um einen freiheitlichen Comic

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen wird Hans Dominik vorgestellt … Wie in der Collage gelesen werden kann, paßt auch dieser Schriftsteller zum Comic, der aber hier nicht gezeigt werden will, stattdessen ein paar Sätze zu Hans Dominik …

Aus den Wiederlesungen der freiheitlichen ZZ erhellt sich die Gegenwart der Freiheitlichen, wird es verstehbar, woher ihre Handlungen, ihre Äußerungen, ihre Comics kommen, oder schlechter, wohin Freiheitliche zurückkehren, oder noch schlechter, von wo Freiheitliche nie weggegangen sind …

Es ist aber aus diesem Gesinnungsmagazin nicht allein die ZZ mit derartigen Empfehlungen zur Wiederlesung, auch etwa Grafens Unzensuriert

Über die freiheitlichen Empfehlungen zur Wiederlesung, zur Wiederbelebung wurde hier schon mehr als genug geschrieben, deshalb nun lediglich ein Hinweis auf die letzten …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen

Martin Graf – Herausgeber und Verkäufer eines Buches für den Ares-Verlag

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das Deutsche Reich und Adolf Hitler

Wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger? Von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008

Zuerst, um überhaupt das noch lesen zu können, sind Sie eingeladen, auch einmal genauso kräftig, um das überhaupt das noch schreiben zu können, zu lachen, nämlich darüber, daß der keine Rechtsanwaltsprüfunghabende Martin Graf vor vier Jahren im Juni in einem offenen Brief schreibt:

Ein Witz: Was sind die Leistungen des Günter Koch, der einen zweifelhaften Professorentitel führt und nicht einmal ein Doktorat geschafft hat; der kein Universitätsstudium abgeschlossen hat, aber ein […]

Und nun zum Eigentlichen, also zur Frage, wie weit reicht die Zukunft von Michael Spindelegger, die er aktuell so beschwört und sich selbst damit bewirbt als einer, der Kompetenz hätte für Zukunftsgestaltung …

Die Zukunft von Michael Spindelegger reicht von einem Graf bis zum 28. Oktober 2008, oder von Anfang Oktober 2008 bis 28. Oktober 2008, denn Anfang Oktober 2008 muß das „lange Gespräch“ zwischen Michael Spindelegger und Martin Graf erfolgt sein, über das die Kronenzeitung um den 8. Oktober 2008 herum berichtete, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann …

Michael Spindelegger preschte also vor mit seinem Einsatz für eine Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR, was er dabei nicht sah, war weder die Zukunft noch die unmittelbare Vergangenheit … Wie in der Collage gelesen werden kann, gab es unmittelbar vor diesem Oktober 2008 Kritik an Dr. Martin Graf wegen seiner seibersdorferschen Tätigkeit, und es darf angenommen, daß diese auch Michael Spindelegger zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war, jedoch die Bedeutung für die Zukunft sich Michael Spindelegger daraus nicht erschloß …

Wie in der Collage zu lesen ist, dauerte es gerade einmal vier Monate, daß die Staatsanwaltschaft die Auslieferung von Dr. Martin Graf, nun mit christschwarzer Hauptverantwortung bereits III. Präsident NR, verlangte …

Und heute, am 14. Juni 2012, ist in der Umsonstzeitung „Österreich“ zu lesen, in den nächsten Wochen könnte Martin Graf eine Anklage drohen: „Verdacht auf Untreue. Strafandrohung bis zu 10 Jahre Haft“ …

Parteipolitisch mag es durchaus eine nicht unkluge Taktik sein, nun auf diese mögliche Anklage zu warten, vor den freiheitlichen Wählern, vor den potentiellen freiheitlichen Wählerinnen einen Kotau zu machen, in der Hoffnung, dann werde Martin Graf wohl endlich selbst zurücktreten müssen -, damit auch schon eine Nationalratswahltrumpfkarte … Politik ist das aber keine, und all die Kotaus belohnten bisher weder die christschwarze noch die sozialdemokratische Partei, sondern … Und diese Nichtpolitik der christschwarzen Partei und der sozialdemokratischen Partei hat keine Wahlzukunft, denn es entwickeln sich wählbare Alternativen, es bleibt nicht mehr bei der einzigen Möglichkeit, eine Proteststimme abzgeben zu können, die stets den Freiheitlichen, die ja nie eine Alternative waren und sind, zugute und den Menschen in Österreich schlecht …

„Zukunft aus Tradition“ ist der spindeleggersche Werbespruch, aber wer aus der Vergangenheit, aus der Tradition die falschen Schlüsse zieht, gestaltet keine Zukunft, nicht einmal Vergangenheit, sondern latscht einfach weiter in den Furchen, werden die Füße durch immer mehr auf den Stiefeln klebenden Gatsch schwerer und schwerer, bis schließlich die Füße gänzlich versagen und der Stillstand eintritt, tief im Gatsch steckend hilflos mit den Händen rudernd die nassen Erdklumpen verzweifelt aus den Augen wischend … Dafür ist Dr. Martin Graf ein gutes Beispiel, wie weit mit der spindeleggerschen Zukunft gekommen werden kann, bis zum 28. Oktober 2008 -, an diesem Tag wurde Martin Graf zum III. Präsidenten NR gewählt, hauptverantwortlich für diese Wahl waren die christschwarzen Abgeordneten, nach engagierter Vorarbeit von Dr. Michael Spindelegger …

Wenn Dr. Michael Spindelegger bei Dr. Martin Graf weder die Vergangenheit einschätzen konnte, um sich vorstellen zu können, was mit einem Dr. Martin Graf die Zukunft sein wird, wie wird es mit einem Dr. Michael Spindelegger erst sein, wenn es tatsächlich um Zukunft geht …

PS Der Antrag auf Abwahlmöglichkeit von Nationalratspräsidenten und Nationalratspräsidentinnen wurde heute im Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt … Karlheinz Kopf sagt heute, er würde Martin Graf nicht mehr wählen -, immerhin, aber seine Kompetenz in bezug auf die Zukunft ist wie die seines Führers … Das Verhalten der sozialdemokratischen Partei wie schon bei der Wahl am 28. Oktober 2008 ein lavierendes, oder positiv bemüht ausgedrückt, sozialdemokratische Abgeordnete wählten Dr. Martin Graf nicht in christschwarzer Stärke zum III. Präsidenten NR …

PPS Von Günter Koch gibt es eine Richtigstellung zu dem eingangs erwähnten offenen Brief von Dr. Martin Graf, die hier mit einem Klick aufgerufen werden kann.