Ein Wahlspiel, Ausgabe Kärnten: „Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil …“

Dieses Spiel wurde vor einiger Zeit für Gesamtösterreich erfunden und hier vorgestellt, es kann aber auch ohne Änderung der Spielregeln regional gespielt werden, also auch aus aktuellen Anlässen und unmittelbar bevorstehender Wahl in einer rein auf Kärnten bezogenen Ausgabe, wobei es mit anderen Parteien ebenfalls gespielt werden kann, wofür lediglich der Parteiname entsprechend zu tauschen ist -, zum Beispiel und vor allem mit der ÖVP: „Ich wähle die Christschwarzen in Kärnten nicht, weil …“

Zur Erinnerung noch einmal die am 28. Mai 2011 veröffentlichten Spielregeln:

Das Spiel Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde erfunden, als zu einem Anti-Spiel der Freiheitlichen geschrieben wurde. Die wesentliche Unterscheidung zum freiheitlichen Anti-Spiel besteht darin, daß es kein Spiel ist, das gegen andere gerichtet ist, sondern ein Spiel zur Sammlung, weshalb die Freiheitlichen nicht wählbar sind.

Es gibt derart viele Gründe, die Freiheitlichen nicht zu wählen, und alle diese Gründe sind bestens bekannt, werden auch medial wieder und wieder vorgebracht. Selbst jenen können diese Gründe also nicht unbekannt sein, die bisher die Freiheitlichen wählten; ihnen werden diese möglicherweise am Tag einer Wahl nur überlagert von irgend welchen aktuellen Aufregungen, die andere Parteien hervorrufen, so daß es doch wieder dazu kommt, die Freiheitlichen zu wählen, der Ärger in einer Minute soher unerfreuliche Auswirkungen haben, Jahre dominieren kann, und das auf keine gute Art, politisch und gesellschaftlich Jahre also wieder mutwillig verschleudert werden. Dafür kann dieses Spiel tauglich sein, sich zu erinnern, sich bewußt zu machen, was es für zahlreiche Gründe gibt, die Freiheitlichen nicht zu wählen.

Darüber hinaus ist Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … ein geselliges Spiel, ein Spiel, das ohne finanziellen Aufwand gespielt werden kann und keinerlei Ressourcen benötigt, also ein naturschonendes Spiel. Und, zusätzlich ist es ein sehr phantasieanregendes Spiel, nicht in bezug auf die Gründe, denn die, das könnte eine Regel dieses Spiels genannt werden, haben stets konkret und real zu sein.

Einsatz der Phantasie also allein in der Gestaltung des Spiels, wie anhand eines Beispieles gezeigt werden darf. So hatte in einer Runde eine Spielerin die Idee, sich auf einen Schemel zu stellen und vorzutragen: Ich wähle die Freiheitlichen, weil … Obgleich sie überzeugt war, Gründe für die Wählbarkeit anführen zu können, war von ihr, jedesmal wenn sie anhob, einen Grund zu nennen, ein Nein, nein doch nicht zu hören. Diese Spielrunde verwendete doch Materialien, nämlich Bleistifte und Schmierpapier, um alle Gründe  für die Nichtwählbarkeit aufzuschreiben, nach dem Ende des Spiels einen Überblick zu haben, ob es tatsächlich so viele Gründe gibt, die dafür sprechen, die Freiheitlichen nicht zu wählen. Es waren alle überrascht, wie viele Gründe ihnen einfielen, wieder einfielen, an wie viele vergessen geglaubte Gründe Spieler und Spielerinnen sich erinnern konnten, weshalb Freiheitliche nicht gewählt werden können. Beschämend wenige Gründe wurden für die Wählbarkeit der Freiheitlichen gefunden, präziser, es fand sich nur ein Grund, und noch genauer, es war ein bloßer Einwurf, also bei weitem noch kein auf freiheitliche Leistungen, freiheitliche Angebote oder freiheitliche Verhaltensweisen  oder … basierendes Argument, nämlich, es seien doch, auch, rechtlich zugelassene Kandidaten und Kandidatinnen …

Michael Spindelegger – Von der Reaktionszeit christschwarzer Führer

Michael Spindelegger, zurzeitiger Führer der christschwarzen Partei, sagt zum Rücktritt von Josef Martinz, es sei „sofort und umgehend“ …

„Sofort und umgehend“ … „Da wird’s einem wirklich angst und bang“, einen anderen Refrain als Antwort darauf könnte wohl nicht einmal ein Johann Nestroy singen … „Sofort und umgehend“ bei Malversationen, wie ist es um das „Sofort und Umgehend“ dann allgemein bestellt bei politischen Sachthemen? Beim Thema Bildung etwa würde auch ein Johann Nestroy sich nichts Neues einfallen lassen, lediglich ein wenig improvisieren -, da ist’s einem wirklich angst und bang seit Jahrzehnten …

„Sofort und umgehend“ sei nach Michael Spindelegger reagiert worden -, die christschwarze Reaktionszeit beträgt also zwei Jahre und zwei christschwarze Parteiobmänner; denn vor über zwei Jahren wurde, wie in der Collage auch zu lesen ist, bereits gewußt, wie es um die Steuergeldmillionen für die Christschwarzen, für die Freiheitlichen und für Dietrich Birnbacher …

Zwei Jahre und zwei Parteiobmänner ist die Reaktionszeit, das ist christschwarze Bestzeit -, mit Blick auf Martin Graf ist das eine Verbesserung zum gegenwärtigen Zeitpunkt um zwei Jahre und zwei Parteiobmänner …

„Sofort und umgehend“ sei also nach Michael Spindelegger reagiert worden -, für die endgültige Aufklärung des Deals mit den Eurofightern kann noch keine abschließende christschwarz-spindeleggerische Reaktionszeit angegeben werden. Die Stoppuhr rennt und zeigt zur Stunde eine Reaktionszeit von 9 Jahren und drei, falsch, vier Parteiobmännern (auf Wolfgang Schüssel folgte nicht gleich Josef Pröll, sondern Wilhelm Molterer) …

Und sollte einst es noch zu einer endgültigen und umfassenden Aufkärung kommen, an wen beim Eurofighterdeal Steuergeldmillionen geflossen sind, wer noch prall gefülltere Steuergeldkuverts wen überrreichte, von wem wird, sollte Michael Spindelegger dann noch christschwarzer Führer sein, der für „Ehrlichkeit und Anstand „…, von wem wird Michael Spindelegger dann „zutiefst enttäuscht“ sein? Von Wolfgang Schüssel? Eines ist aber heute schon gewiß, es wird auch dann wieder richtig schnell, also  „sofort und umgehend“ reagiert worden sein …

PS Richter Manfred Herrnhofer habe, war zu lesen, Josef Martinz gefragt, ob er weiter wie ein Schwerverbrecher agieren wolle, der nur zugibt, was nicht zu widerlegen ist … Auf die christschwarze Partei in deren Gesamtheit in bezug auf das Reagieren könnte das dann umgemünzt werden, sie reagiere wie eine hochverschuldete Familie, die nur reagiert, wenn sie zum Reagieren gezwungen wird. Hochverschuldet ist bei dieser Partei zu beziehen auf Verantwortung, Moral … Etatmäßig hochverschuldet ist das Land Kärnten -, darauf haben die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen als Wählerinnen und Wähler Reaktionszwang …

Wie halten es Martin Graf und Andreas Mölzer mit einem ordentlichen Steuergeldumgang?

Andreas Mölzer wird, wieder einmal, von einem österreichischen Medium zum anderen weitergereicht, um über die „dritten Republik“, von der Freiheitliche einst träumten, Auskunft zu geben, über eine „dritte Republik“, die unterging, ehe sie überhaupt erstehen konnte -, einen teuren Schwank von einer „dritten Republik“ gaben in Kärnten die Freiheitlichen …

Aktuell von der „Kleinen Zeitung“ an den „runden Tisch“ des „Österreichischen Fernsehen“– warum? Weil Andreas Mölzer etwas zu sagen hat? Weil ein Freiheitlicher einmal von Freiheitlichen verlange, alles müsse auf den Tisch? Andreas Mölzer spricht gerne von Aufdeckung und Transparenz, wie hier schon vor längerer Zeit geschrieben wurde, aber aufgrund der aktuellen Herumreichung des Andreas Mölzer ist wieder einmal die Frage zu stellen, wie es denn Andreas Mölzer selbst mit dem ordentlichen Umgang mit Steuergeld halte, im allgemeinen und im besonderen?

Diese Frage betrifft im besonderen aber nicht nur die ZZ der Freiheitlichen, wie in Neger – Deutscher Charakter Österreichs – Grafland bereits geschrieben wurde, sondern auch Unzensuriert von Martin Graf, III. Präsident NR …

NS Der letzten Lacher in diesem Schwank ist Uwe Scheuch zu verdanken, der gestern einen Fotografen aus der Pressekonferenz warf mit der grandiosesten logischen Erklärung, seit es logische Erklärungen gibt – er, Scheuch, komme ja auch nicht zu ihm, dem Fotografen, nach Hause … Die Pressekonferenz fand aber nicht auf dem scheuchischen Bauernhof statt, sondern in Räumlichkeiten des Kärntner Landhauses …

Gefangene haben es besser – sie kommen gar nicht in Versuchung, Andreas Mölzer lesen zu müssen

Aus Kärnten durfte in den letzten Tagen vernommen werden, Freiheitliche seien „Charaktermenschen“ … Dörfler Gerhard hat jedoch lediglich den gemeinen „Charaktermenschen“ angesprochen, der für das freiheitliche Lager ideal- und prototypisch ist -, erwähnt hat er aber nicht den Übercharaktermenschen, den es im freiheitlichen Lager auch gibt: Und das ist zweifellos Andreas Mölzer …

Andreas Mölzer hat mit seinem Artikel in der „Kleinen Zeitung“ ein deutliches Bekenntnis zu seiner Übercharaktertreue abgelegt, dadurch vor allem, wie er jetzt über Dr. Jörg Haider schreibt …

Und wie gut fügt sich Andreas Mölzer trotz seines Übercharaktertums als einfaches Mitglied ein in die österreichische Tradition, nicht dabei gewesen zu sein, keine Rolle gespielt zu haben, nichts gewußt zu haben, am Ende wird Andreas Mölzer noch glaubhaft machen können, Dr. Jörg Haider nicht einmal persönlich gekannt zu haben, geschweige denn …

Eine Frage stellt sich noch, dürfen die Gefangenen in den österreichischen Justizanstalten diese Ausgabe der „Kleinen Zeitung“ nicht erhalten, weil ein Artikel von Andreas Mölzer enthalten ist? Oder wird nur dieser Artikel herausgeschnitten und den Gefangenen diese Ausgabe der „Kleinen Zeitung“ mit einem großen Loch zur Lektüre freigegeben? Wie in der Collage gelesen werden kann, haben es Gefangene besser, sie kommen gar nicht in Versuchung, zu überlegen, ob sie Andreas Mölzer lesen sollen oder nicht …

Und wenn Gefangene die „Kleine Zeitung“ mit dem großen Loch erhalten sollten, was sagten sie dann? Ah, wieder ein Mölzer? Könnte aber auch ein Honsik … Könnte aber auch der Vater von der Frau sein, über die Heinz-Christian Strache zu ihm für sieben Jahre sogar familiären Anschluß fand …

Der von Oskar Deutsch angekündigte Mißbrauch des Gesetzes gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung

Es muß eingangs wohl noch einmal klar geschrieben werden, daß es in allen Beiträgen zur Zirkumzision, die hier veröffentlicht wurden, weder für noch gegen die Beschneidung ging, sondern um die Sichtbarmachung von Aspekten, die in dieser erregten Diskussion nicht berücksichtigt werden, die von den Sekten nicht angesprochen werden wollen, weil diese kaum für die Beibehaltung der Beschneidung gute Argumente sind.

Je länger diese Debatte dauert, desto unappetlicher wird diese, und allein gegen diese von den Organisierten Glauben dazu gemachte Debatte ist Stellung zu beziehen.

Konnte über die Albernheit von Oskar Deutsch noch gelacht werden, Beschneidungen gäbe es seit fast Erschaffung der Welt, so ist die Ankündigung von Oskar Deutsch, das Gesetz gegen nationalsozalistische Wiederbetätitugng für sein Eintreten für die religiöse Beschneidung mißbrauchen zu wollen, nicht mehr trollig zu nennen, sondern …

Diese Art des Eintretens der Sekten für die Beschneidung ist abzulehnen.

Ariel Muzicant und Oskar Deutsch haben es bereits jetzt geschafft, in ihrem blindwütigen Eintreten für die Beschneidung den absonderlichsten Rollentausch vorzunehmen, der in Österreich gedacht werden kann … Wie der Collage entnommen werden kann, können sich gerade Freiheitliche schon präsentieren als … Sogar ein Dieter Egger -, Und es wird nicht nur bei diesem einen Rollentausch bleiben … Es wird noch grauslicher werden -, möglicherweise verbreiten bereits jetzt Nationalsozialistinnen und Revisionisten eine „neue Wahrheit über den Holocaust“, gestützt auf die Aussage von Ariel Muzicant und Ariel Muzicant als „unverdächtige Quelle“ für eine neue Lüge über den Holocaust mißbrauchend, die Massenmorde dadurch leugnen zu können, daß sie die Aussage von Ariel Muzicant derart in ihre Lügen einbetten, es hätte sich beim Holocaust lediglich um ein Verbot der Beschneidung … Und für diese leider zu erwartende und für diese leider nicht ausbleibende Lügenvariante über den Holocaust wird Ariel Muzicant sich vielleicht doch einmal fragen, wenn die Debatte über die Beschneidung, in der die Sekten in Deutschland wie auch in Österreich von höchsten Repräsentanten und höchsten politischen Verantwortungsträgerinnen uneingschänkte Unterstützung erhalten, abgeklungen ist, ob diese Art des Argumentierens für die Beschneidung notwendig war, ob es notwendig war, ohne Not diesem Lager der Wiederbetätiger und Leugnerinnen …

Oskar Deutsch wird mit seiner Ankündigung des Mißbrauchs des Verbotsgesetzes wohl in nächster Zeit sehr viel Post mit Dankschreiben erhalten, auch aus dem freiheitlichen Lager, sofern die Verbotsgesetzabschaffenwollenden dafür die Höflichkeit aufbringen, denn bessere Argumente für die Abschaffung des Gesetzes gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung werden diese Gesinnungsgemeinschaften kaum bis gar nicht von ihnen Nichtzugehörigen, wiederum ohne Not, geliefert bekommen …

Die Ankündigung des Mißbrauchs des Verbotsgesetzes läßt aber auch einen Gedanken aufkommen, ob es nicht überhaupt zu einem weiteren Verbotsgesetz kommen wird müssen, zu einem Gesetz gegen religionistische Weiterbetätigung, denn im Falle von Organisierten Glauben kann nicht von einer Wiederbetätigung gesprochen werden, sondern von einer Weiterbetätigung. Auch wenn hier der Vorschlag eines Gesetzes gegen religionistische Weiterbetätigung unterbreitet wird, heißt das nicht, diesen Vorschlag selbst zu unterstützen, denn es gibt zu viele Gründe, die gegen Verbotsgesetze von Weltanschauungen sprechen … Dennoch ist das Aussprechen des Vorschlages für ein Gesetz gegen religionistische Weiterbetätigung der weltweiten Wirklichkeit geschuldet, in der Organisierte Glauben nicht nur Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiter propagieren, sondern auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiter begehen … Es sind nicht Einzelfälle, die allenthalben passieren, es gehört zu den religiösen Weltanschauungen wie das Amen im Gebet, von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllt zu sein, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu propagieren und zu begehen …

Es müssen heute dafür nicht wieder Beispiele angeführt werden, Sie werden selbst genügend Beispiele für die blutige religionistische Weiterbetätigung in Tat, Wort und Schrift kennen und aufzählen können … Allein in den letzten Wochen während der erregten Debatte über die Beschneidungen mußte hier auch gesprochen werden von Mali, von Tunesien, von Kuwait …

Für den Begriff der „Weiterbetätigung“ steht natürlich Oskar Deutsch nicht Pate, dieser Begriff wurde vor Jahren schon geprägt:

Wer gläubig mordet, mordet leicht und gewissensfrei

Was aber tatsächlich angegangen werden muß, schnell und umfassend:

Religionsfreiheit ist, wieder, aus allen Gesetzen zu entfernen

Denn es sind auch religionistische Weiterbetätigung unterstützende Gesetze …

PS Es fällt jetzt noch ein, Ariel Muzicant, wie nachgelesen werden kann, hat sich schon einmal für eine freiheitliche Spitzenfunktion empfohlen -, damals ging es aber gegen Mineratte … Wohl auch durch seine verharmlosende Sicht auf Jörg Haider … Beim nächsten Wkr-Ball, der sich dann Akademikerball nennen wird, in der Hofburg vielleicht schon die ersten Bilder eines mit olympischen Damen tanzenden …

Religiöse Beschneidung und Völkermord

Über die Aussage in kashoferischer Qualität des Ariel Muzicant wurde bereits geschrieben, aber seine Verharmlosung und seine Diffamierung ist noch einmal aufzugreifen, da es heute zu diesem einhelligen Auftritt der Organisierten Glauben kam, bei dem sich auch die christlichen Sekten für die religiöse Beschneidung mächtig ins Zeug legten …

Die Verharmlosung der Shoa durch Ariel Muzicant läßt durch das massive Eintreten der christlichen Sekten für die rituelle Beschneidung an einen Völkermord denken, der nicht allein durch das Töten von Menschen durchgeführt wurde, sondern auch durch Kastration, die, wie hier schon ausgeführt wurde, Sigmund Freud mit der Beschneidung in Verbindung bringt …

Es ist ein Völkermord, den gläubige Christen und Christinnen, die Tasmanien kolonisierten, verübten, über den John Gray in Von Menschen und anderen Tieren – Abschied vom Humanismus schreibt:

Als 1772 Schiffe mit europäischen Siedlern landeten, schienen die Eingeborenen sie überhaupt nicht zu beachten: Weil sie auf einen derartigen Anblick durch nichts vorbereitet waren, lebten sie weiter wie gewohnt. Sie hatten den Siedlern nichts entgegenzusetzen. Im Jahr 1830 waren von ursprünglich etwa 5000 Menschen nur noch 72 übrig. In den Jahrzehnten dazwischen hatte man die Ureinwohner zu Sklaven gemacht und sexuell missbraucht, gefoltert und verstümmelt. Man jagte sie, als seien sie Schädlinge, und erhielt für ihre Haut ein staatliches Kopfgeld. Wenn man einen Mann tötete, band man seiner Frau seinen Kopf um den Hals und ließ sie damit herumlaufen. Männer, die man nicht umbrachte, kastrierte man meistens. Die Kinder schlug man tot. Als der letzte männliche eingeborene Tasmanier, William Lanner, 1869 starb, öffnete Dr. George Stokell, ein Mitglied der Royal Society von Tasmanien, das Grab und machte sich aus Lanners Haut einen Tabakbeutel. Der Genozid war vollendet, als einige Jahre später die letzte „Vollblut“-Eingeborene starb.

Der Symbolersatz Beschneidung wurde in Tasmanien zur grausamen Wirklichkeit der Kastration und zur tatsächlichen Vernichtung eines ganzen Volkes -, daran mußte gedacht werden beim Auftritt der leitenden Angstellten der christlichen Sekten zur Schützenhilfe für die rituelle Beschneidung, ausgelöst durch die völlig in die Irre gehende und in Zusammenhang mit der Beschneidung jedweder Grundlage entbehrenden Warnung des Ariel Muzicant …

PS In die Collage wurden noch einmal Aussagen von Sigmund Freud und von Moses Maimonides aufgenommen, der von einer schwerwiegenden Operation spricht -, das Schneiden der Fingernägel zählte bis heute nicht zu Tätigkeiten, die operativ … Aber Moses Maimonides spricht auch deutlich aus, welchen Zweck die Beschneidung hat -, das ist nachzulesen unter: Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer …

Und mehr zu Sigmund Freud und auch den heute von den vier Sekten wieder vorgebrachten Unterstellungen …

PPS Über eine Aussage von Oskar Deutsch durfte schon einmal voll Bewunderung geschrieben werden … Und auch heute abverlangt Oskar Deutsch Anerkennung für seine Aussage, ein Verbot der Beschneidung wäre eine geistige Vertreibung … Sollte in Israel eines Tages die Bewegung, die für ein Verbot der Beschneidung in Israel ist, derart stark werden, daß in Israel ein solches Verbotsgesetz -, wäre das dann auch eine Vertreibung? Und wenn ja, wer vertriebe wen? Der Jude den Juden? Oder gäbe es dann keine Juden mehr, sondern nur noch Unbeschnittene, die Beschnittene vertrieben? Und wo wäre dann der Platz der Jüdinnen? Könnten Jüdinnen, die ja Markierungen nicht würdig sind, denen also keine direkte Bande zu den Überirdischen zugestanden wird, in Israel bleiben oder müßten sie zuvor mit bloßem Wasser von Menstruationsblut gereinigt mit ihren Irdischen …

Religiöse Beschneidung – Ariel Muzicant, der Brigitte Kashofer der Israelitischen Kultusgemeinde

Es war vor zehn Jahren richtig, für die Präsentation von „Gefangen, auch im Erinnern“ im österreichischen Parlament auch Ariel Muzicant den Ehrenschutz übernehmen zu lassen. Heute, nach dieser Aussage von Ariel Muzicant, könnte ihm ein derartiger Ehrenschutz nicht mehr angetragen werden …

Der Ehrenpräsident der Israelitischen Kultusgemeinde fände, wird in der Kleinen Zeitung geschrieben, drastische Worte -, das ist das falsche Wort, er findet verharmlosende Worte, in einer Qualität, die sonst vor allem jene aus dem freiheitlichen Lager nur herzustellen imstande sind … Diese Verharmlosung der Shoa durch Ariel Muzicant gleicht der Verharmlosung des Krieges von 1939 bis 1945 durch Brigitte Kashofer derart, daß sich Ariel Muzicant damit für eine freiheitliche Spitzenfunktion empfohlen hat … Zu dieser muzicantischen Verharmlosung gesellt sich auch noch die Beleidigung und die abscheulichste Diffamierung von heute lebenden Menschen, die zur religiösen Beschneidung eine andere Meinung haben …

Obgleich darüber hier schon geschrieben wurde, muß es noch einmal deutlich geschrieben werden, in der aktuellen Diskussion um die Beschneidung wird auch in Österreich nicht berücksichtigt, wie es um die Beschneidung in Israel bestellt ist, welchem Druck Menschen in Israel ausgesetzt sind, die ihre Kinder nicht mehr beschneiden lassen möchten, und es wird auch nicht berücksichtigt, daß es auch in Israel eine Bewegung gibt, die gegen das Beschneiden ist, die für ein Verbot der religiösen Beschneidung eintritt … Zur muzicantischen Verharmlosung, Beleidigung und Diffamierung als potentielle Mörder und Mörderinnen des jüdischen Volkes gesellt sich auch noch die religionsgelegte Präpotenz und Dummheit … Sind Juden,  die ihre Söhne nicht beschneiden lassen, keine Juden? Und die den Versuch einer neuerlichen Shoa selbst in die Hand nehmen? Der Beschnittene ist, auch nach Ariel Muzicant, der Jude, durch die Beschneidung also wird der Mann zum Juden -, und die Frau? Welche Markierung macht die Frau zur Jüdin? Frauen scheinen keine Markierung zu benötigen als Zeichen ihrer Bande zum Überirdischen, bei Frauen genügt das Wasser, um zu Jüdinnen …, genügt das Wasser, mit dem sie sich zu reinigen haben von der Unreinheit der Menstruation, genügt das Wasser, um gereinigt in das Bett zu ihrem Irdischen …

Es ist -, es will nicht weiter geschrieben werden, es wurde hier bereits mehr als genug dazu -, auch über weitere in dieser Diskussion ausgeblendete Punkte, etwa Beschneidung als Kontrollinstrumentarium der Sexualität und so weiter und so fort …

Beschneidung und Holocaust und Menschenrechte und sektiererischer beleidigender Aberwitz

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Das perfide sektiererisch Einmahnen von Demokratie

Das herrische Gewinsel der Sekten um ihre Religionsfreiheit

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Es ist zum Freiheitlichen Traum eines elitären Reiches noch eine Ergänzung nachzureichen, und zwar zum ehemaligen Kirchenratspräsidenten Professor Dr. Menno Aden, der in der ersten Ergänzung Wolfgang Caspart – der teure Philosoph der Freiheitlichen erwähnt wurde, und das vor allem aus zwei Gründen …

Ein Grund ist, mit Menno Aden kann wieder einmal der unterschiedliche Umgang beim Vermieten von Räumlichkeiten in Deutschland und in Österreich gezeigt werden, der zweite aber wichtigere Grund ist, mit Menno Aden kann Wählerinnen und Wählern die Haltung der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft ihnen gegenüber ein weiteres Mal aufgezeigt werden. Und das ist ein Haltung, die nicht einlädt, Freiheitliche zu wählen, ganz im Gegenteil …

Die Blutopfer dieses Feldzuges waren, verglichen mit den entsetzlichen Verlusten auf beiden Seiten während des Ersten Weltkrieges, geradezu vernachlässigbar.

Für den von der freiheitlichen ZZ zur Lektüre empfohlene Eckartschriftautor Menno Aden sind also Menschen geradezu vernachlässigbar …. Diese Haltung gegenüber Menschen, diese Selbstverständlichkeit, daß Menschen halt zu opfern sind, adelt die freiheitliche ZZ mit einer Empfehlung dieses Autors, und das sagt wohl sehr viel aus, was Menschen den Freiheitlichen bedeuten, wenn derartige Autoren zu ihrem Literaturkanon gehören … Das Magazin Zur Zeit wird, wie bekannt ist, gefüllt mit Texten von dem zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen bis hinunter oder bis hinauf zu freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen, zu denen auch der III. Präsident NR Dr. Martin Graf …

Menschen sind vernachlässigbar, das ist die entscheidende Aussage, das haben Wähler und Wählerinnen heute zu bedenken, wenn sie überlegen, Freiheitliche wählen zu wollen, weil sie sich erwarten und erhoffen, daß Freiheitliche sich für sie einsetzen werden …

Die adensche Darstellung der Geschichte, wie in der Collage auszugsweise gelesen werden kann, in die der Satz von den vernachlässigbaren Menschen eingebettet ist, interessiert in keiner Weise, diese aberwitzige Besessenheit von der Vergangenheit ist nicht zu kommentieren, sie kommentiert sich selbst … Würde diese ungeheuerliche und barbarische Sicht auf den Menschen, der vernachlässigbar ist, nicht sein, könnte geschrieben werden, diese Denker dieser Gesinnungsgemeinschaft  könnten um diese ihre einfache Erklärung der Welt geradezu beneidet werden -, ach, wie wird doch um die komplexen Zusammenhänge in der Menschenwelt sonst gerungen, diese verstehbar zu machen, während es auch für diesen Autor dieser Gesinnungsgemeinschaft derart leicht ist, beispielsweise zu erklären, warum die Kolonialreiche stürzten: Es war einfach die Schlacht um Dünkirchen, es waren schlicht die zwei Siege des nationalistischen deutschen Reiches der Massenmörder und Massenverbrecherinnen …

Wie in der Collage, um zum unterschiedlichen Umgang in Deutschland und in Österreich zu kommen, auch gelesen werden kann, ist es für die konservative staats- und wirtschaftspolitische Gesellschaft in Hamburg nicht leicht, noch Veranstaltungsräume zu bekommen, wie die „Junge Freiheit“ es beklagt, muß sich Menno Aden gar mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung herumschlagen … In Österreich hingegen, wird an den nun in „Wiener Akademikerball“ umgetauften und von der freiheitlichen Landesgruppe Wien veranstalteten WKR-Ball gedacht, stehen die Staatsräume der Republik Österreich zur Verfügung, stehen die Türen zu den Staatsräumen der Republik Österreich sperrangelweit offen, um alle hereinzubitten, die sonst keine Herberge mehr finden … Und wie sähe in Österreich für Menno Aden die Anzeige aus? Hierfür soll für einen Moment angenommen werden, Menno Aden sei ein freiheitlicher Abgeordneter im österreichischen Parlament -, die christschwarzen Abgeordneten würden wohl folgendes zur Anzeige bringen, Menno Aden werde nun von uns zum III. Präsidenten NR gewählt werden, da unser Führer Michael Spindelegger nach einem langen Gespräch mit demselben nichts fand, was einer seiner Wahl im Wege stände …

Wie in der Collage ebenfalls auszugsweise gelesen werden kann und zur Gänze auf der Website von Menno Aden abzurufen ist, gibt es auch Gemeinsamkeiten, die nicht Deutschland und Österreich betreffen, sondern innerhalb der Gesinnungskameraderie, auch ein Menno Aden verließ nicht freiwillig ein Amt, auch für einen Menno Aden mußten Gerichte bemüht werden …

Der Schluß heute aber soll ein Beweis dafür sein, was für Geistesgrößen in den Reihen dieser Gesinnungsgemeinschaft stehen, welche Geistesgrößen den Freiheitlichen zur Seite stehen, um ihren Traum vom elitären Reich -, Menno Aden muß unbedingt dazugezählt werden, denn er ist möglicherweise der Meister von allen  … Auf seiner Website präsentiert sich Menno Aden vom Titel „Paralipomena“ eines seiner Werke her als ein zweiter Schopenhauer und von der Form her als ein zweiter Wittgenstein … Allein die wenigen Beispiele daraus, die in die Collage aufgenommen wurden, beweisen, was für ein Geistesmensch Menno Aden durch und durch ist, wie Schopenhauer und Wittgenstein gegen ihn verblassen, abfallen zu unbedeutenden -, wer sonst als Menno Aden, von dem u.v.a.m. Freiheitliche ihr fundiertes Geschichtswissen beziehen, könnte den Nachweis erbringen, daß Adolf Hitler nicht nur in der Bibel bereits vorkommt, sondern der deutsche Napoleon … Wer sonst als Menno Aden, der von den Freiheitlichen empfohlene Historiker, könnte mit einer alles durchdringenden Geistesschärfe die Verhältnisse in der Familie Thomas Mann so präzise in eine Tabelle bringen und die Millionen von Fremdstämmigen vor den Toren Europas mit ihrem Begehren nach Einlaß …

NS Es darf geradezu angenommen werden, daß vor allem die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in Österreich sich für Deutschland fremdschämen dürfte ob des Umstandes, daß die SWG in Hamburg es in Deutschland so schwer habe, noch Veranstaltungsräume zu finden; zählen doch zu ihren Vortragenden, wie der Liste auf ihrer Website entommen werden kann, auch Herrschaften aus und in Österreich als Persönlichkeiten …, zum Beispiel der noch seligzusprechende Otto Habsburg, Lothar Höbelt, Walter Marinovic, Richard Melisch … Aber auch Herren, die im Österreich der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gute Namen sind, wie etwa Claus Nordbruch, Heinz Nawratil, Alfred de Zayas …

Wolfgang Caspart – der teure Philosoph der Freiheitlichen

Es ist lediglich eine Ergänzung zu Freiheitlicher Traum vom elitären Reich, da in diesem das Buch „Politische Philosophe eines modernen Idealismus“ von Wolfgang Caspart bereits angesprochen wurde, das dem freiheitlichen Lager Grundlage für eine Gesellschaftsordnung nach seinem Geschmack und vor allem seinem Verdiensterwartungen …

In der Buchempfehlung der freiheitlichen ZZ wird Wolfgang Caspart derart angepriesen, daß es notwendig erscheint, sein Buch unbedingt zu kaufen, auch wenn 42,80 € für 199 Seiten eine Menge Geld -, aber nach dieser freiheitlichen Rezension darf nicht geknausert werden, denn es scheint ein für die politische Philosophie entscheidendes und wegweisendes Buch zu sein …

In der aktuellen Ausgabe 29/2012 der ZZ hat der teure Philosoph der Freiheitlichen selbst ein Empfehlungsschreiben für sich abgeliefert, das die Entscheidung sehr erleichtert, die 42,80 für andere Bücher auszugeben, die länger schon auf der Liste stehen: Transparenzgesellschaft von Byung-Chul Han, Flüchtige Zeiten von Zygmunt Bauman, Agentieller Realismus von Karen Barad -, addiert sind das 365 Seiten; es bleibt noch Geld über für ein viertes Buch …

Der caspartsche Absatz über die „Gender-Mainstreaming-Perversionen“ brachte die letzte Gewißheit, auch in seinem teuren Buch nichts lesen werden zu können, was Brigitte Kashofer bereits umsonst …

Es bleibt noch Geld für ein viertes Buch -, vielleicht es für Im Schatten der schweigenden Mehrheiten von Jean Baudrillard investieren, das wären dann insgesamt 486 Seiten für 42,80 …

NS In der Ausgabe 29/2012 wird übrigens auch eine Eckartschrift empfohlen, vom Erscheinungsdatum her ebenfalls eine ganz aktuelle und kenntnisreiche Schrift, über Friedrich den Großen, wie in der freiheitlichen Rezension ausgeführt wird unter Zitierung von Menno Aden:

Im Gegensatz zu heute war die Meinungsfreiheit in Friedrichs Preußen „eigentlich unbeschränkt. Heute ist sie das nicht“.

NNS In dieser Ausgabe malt selbst Dr. Martin Graf ein Sinnbild des Zockertums  …