Steuergeld für Grafens „Unzensuriert“?

Mag. Alexander Höferl sagt, er sei im „Nebenberuf der Pressesprecher“ des III. Präsidenten NR … Und er sagt es, berichtet der Standard, schmunzelnd … Ist es das Schmunzeln, das aus dem Untersuchungsauschuß gekannt wird, etwa von Walter Meischberger? Ein Schmunzeln, das schon mehr ein Grinsen ist, ein Grinsen von jenen, die meinen, Steuergeld werde für ihren persönlichen Nutzen eingehoben?

Alexander Höferl sagt also, seine Arbeit im Parlament sei ein „Nebenberuf“ … Wie hoch ist seine Wochenstundenverpflichtung für die Arbeit als Pressesprecher? Für einen Nebenjob kann angenommen werden, eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn, fünfzehn, bei einem sehr fleißigen Menschen, zwanzig Stunden zusätzlich zu einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden … Mußte Alexander Höferl schmunzeln, weil es ihm möglich ist, seinen Hauptberuf für Grafens Unzensuriert zur Gänze in der Arbeitszeit im Parlament zu erledigen und dafür ein durch Steuergeld finanziertes Gehalt zu bekommen?

Wessen Geistes Grafens Unzensuriert ein Medium ist, darüber wurde auch hier schon zuhauf berichtet, so daß Sie heute lediglich eingeladen sind, selbst im Archiv zu stöbern, um sich ein Bild zu machen, für welches Medium Alexander Höferl von wo aus (vom Büro im Parlament oder/und vom gestifteten Haus in Döbling?) und wessen Auftrag den Chefredakteur … Wenn es Sie nur interessiert zu erfahren, was Alexander Höferl macht, auch darüber wurde bereits mehrmals berichtet …

Was wohl der Büroleiter vom III. Präsidenten NR über seinen durch Steuergeld finanzierten Arbeitsplatz im Parlament sagen würde? Sagte es Dipl.-Ing. Walter Asperl ebenfalls schmunzelnd, oder gar schon grinsend? Und wie der Referent des III. Präsidenten NR? Hubert Keyl … Und wie Mag. Michael Siedler?

Wer nicht mehr gefragt zu werden braucht, ist Jan Ackermeier, aber dieser ist auch kein durch Steuergeld finanzierter Mitarbeiter im Parlament mehr, und arbeitete auch nicht im Büro vom III. Präsidenten NR, sondern für einen anderen freiheitlichen Abgeordneten … Nun dürfen öfters Artikel von ihm in der ZZ der Freiheitlichen gelesen werden … Wie viel Zeit wohl Andreas Mölzer für seine durch Steuergeld finanzierte Tätigkeit als Abgeordneter im Europa-Parlament bleibt?

Und was für eine Leistung erbringt Alexander Höferl aktuell für das durch Steuergeld finanzierte Gehalt, wenn er nun in seinem „Nebenberuf“ im Parlament auch noch für eine absolut private Geschichte von Dr. Martin Graf, wie in der Collage zu lesen ist, tätig ist … Der Haupberuf also Unzensuriert, im Nebenberuf private Geschichten von Dr. Martin Graf, dafür aber das Gehalt von der Steuerzahlerin und vom Steuerzahler … Das Beziehen des Gehalts ist schließlich auch eine Arbeit, und das muß dem Steuerzahler und der Steuerzahlerin als Arbeit für die Steuerzahlerin und den Steuerzahler, für die Wähler und die Wählerinnen der Freiheitlichen schließlich genügen, könnte die Übersetzung des Schmunzelns lauten …

NS Und wie ist das mit Inseraten? Werden diese schmunzelnd vergeben, stolz und fre…

Freiheitliche Politik verfehlt Zweck

Die (zum Verdeutlichen der ungebrochenen Traditionslinie:) meischbergerische Leistung von Dr. Martin Graf, die aktuell breiten medialen Raum in der Berichterstattung einnimmt, kann leicht hinaufgebrochen werden auf die gesamte freiheitliche Politik …

Dazu muß die Aussage von Alexander Hofmann zum konkreten Fall nur ein wenig umgeschrieben werden, um sich vorstellen zu können, was freiheitliche Politik weiter für die Menschen in Österreich bedeutet und wieder zu erwarten ist, Freiheitlichen zu vertrauen, also Freiheitliche zu wählen, in der Hoffnung, Freiheitliche werden die richtigen Handlungen setzen, zum Wohl der Menschen in Österreich, in der Annahme, auch freiheitliche Politik habe den Zweck, Verbesserungen für die Menschen zu erreichen …

Die hier von Alexander Hofmann umgeschriebene Aussage ist ein Fülltext mit der Bitte, den Text selbst zu vervollständigen -, denken Sie dabei an beispielsweise Ökonomie, Ökologie, Soziales, Demokratie, Geschichte, Europäische Union und so weiter und so fort …

Eine hervorragende …, bei Bedarf auch …; eine hochwertige … Alles das hätte der Wähler und die Wählerin den Menschen in Österreich gewünscht. Und alles das hätte auch die Politik der Freiheitlichen für sie garantieren sollen, für die sie aufgrund der Versprechen von Freiheitlichen stimmten.

Alles das haben die Freiheitlichen – vor allem ihre Führung, darunter Graf – aber nicht erfüllt: … Den Zweck von Politik haben sie klar verfehlt. Dieser lautet konkret auf eine gute …

Waren Wählerinnen und Wähler je gut beraten, werden Wähler und Wählerinnen mit Blick auf die Zukunft, von der Michael Spindelegger traditionell spricht, gut beraten sein, Freiheitlichen … Nein.

Was Michael Spindelegger und Heinz-Christian Strache verwechselbar macht – Lange mit Dr. Martin Graf, auch Gespräche

Und dann auch und vor allem die Fähigkeit und Geistesschärfe, als wären sie eineiige Zwillinge, beispielsweise die richtigen Schlüsse aus ihren „langen“ und „ausführlichen Gesprächen“ mit Dr. Martin Graf zu ziehen …

Diese Ununterscheidbarkeit zwischen Spindelegger und Strache kann auch zum Verwechseln der Vornamen führen, so daß der „Führer der Schwarzen“ im trauten Familienkreis mit Heinz-Christian und der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen mit Michael  …

Ehe die christschwarzen Abgeordneten im Palament eine eigene Meinung bilden konnten, ob Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR zu wählen ist, wußte Heinz-Christian Spindelegger bereits, gegen eine Wahl von Martin Graf stehe nichts im Wege, weil er hatte mit Dr. Martin Graf schließlich ein langes Gespräch …

Nun hatte Michael Strache ein ausführliches Gespräch mit Dr. Martin Graf geführt und für ihn konnte Dr. Martin Graf die „Vorwürfe entkräften“, das heißt, nach der Befürwortung der Wahl die Befürwortung für keinen Rücktritt als III. Präsident NR …

NS Von dem Schlagabtausch und den Verdächtigungen zwischen Christschwarzen und Freiheitlichen, wie in der Collage gelesen werden kann, darf ruhig abgesehen werden, auch in Familien mit eineiigen Zwilligen wird ab und an gestritten, aber wenn es um Vorteile für die Familie geht, dann wird wieder eisern zusammengehalten, und im Falle dieser darf darauf gewettet werden, nach der nächsten Nationalratswahl, wenn es sich stimmenmäßig ausgeht, werden Freiheitliche und Christschwarze eine gemeinsame Regierung unter der Überschrift „Vorteile für die nächste Generation Karl-Heinz Grasser und Freunde“ ausrufen unter gierigen Blicken, was dann dem Steuerzahler und der Steuerzahlerin abgenommen werden kann, als Belohnung dafür, sie gewählt, ihnen vertraut zu haben …

Spg. Novelle Daten Speicherung-Vorrat 1.4.2012-1.7.2012

Es ist nicht so, daß Spg. Novelle Daten Speicherung-Vorrat gesetzlich lediglich vom 1. April bis zum 1. Juli existierte, sondern es ist leider so, daß am 1. April 2012 in Österreich die Vorratsdatenspeicherung und mit 1. Juli 2012 die SPG-Novelle …

Es ist soher weiter viel zu tun, um das Existieren dieser Gesetze so kurz als möglich zu halten, also kaum über den 1. Juli 2012 hinaus …

Eine aufzumerkende Leistung von Dr. Martin Graf

Es ist die Zeit, in der alles positiv zu formulieren ist, in der die Stärken eines Menschen hervorzuheben sind, und nicht die Schwächen, nicht die Defizite, die Mängel, das Unvermögen … Auch Dr. Martin Graf besitzt ein Talent, eine Kompetenz, eine Fähigkeit, gebündelt einzig darauf. in regelmäßigen Abständen eine Leistung zu erbringen, die aufzumerken ist …

Und diese Leistung, die Dr. Martin Graf in regelmäßigen Abständen erbringt, ist die Leistung, die Forderung nach seinem Rücktritt zu erneuern, somit die Leistung, das Abfinden und die Gewöhnung an einen Dr. Martin Graf als III. Präsidenten NR zu unterlaufen …

Erbrächte seit dem 28. Oktober 2008 Martin Graf nicht selbst zuverlässig in regelmäßigen Abständen diese seine einzige unter Leistung zu verbuchende ehrenamtliche aber ebenfalls nicht unentgeltliche Tätigkeit, seinen berechtigten Rücktritt zu fordern, wer sonst würde noch gegen das Abfinden und gegen die Gewöhnung …

Auch nach den Aufregungen samt Rücktrittsaufforderungen dieser Woche wird es bald wieder still werden, wird Martin Graf bald wieder in seinen gewohnten Geschäften sich betätigen können, und das heute hier Geschriebene kann bereits jetzt eingefügt werden, in den Text, der vor einiger Zeit im Rückblick vom Spätherbst 2012 aus geschrieben wurde -, wissen Sie noch etwas von den heftigen Rücktrittsaufforderungen an Maria Fekter, wie blaß wird bereits die Erinnerung an die Rücktrittsaufforderung an Uwe Scheuch, vor zwei Wochen oder doch schon eine ganze Woche her?

Aber wenigstens Dr. Martin Graf leistet alles dafür, daß nicht gemütlich vergessen werden kann, wer vor allem von christschwarzen Abgeordneten zum III. Präsidenten NR …

Und bis zur nächsten grafschen Leistung in dieser hier beschriebenen Bedeutung bleiben die zwei Umfragen, an denen zu beteiligen Sie herzlich eingeladen sind, als Umfragen gegen die Gewöhnung, gegen das Abfinden, aber auch als Ansporn, zu überlegen, wie das Karussell Aufregung und Gewöhnung zu stoppen ist … Im Grunde eine leichte Aufgabe, einfach in den kommenden Wahlen anders wählen, also so wählen, daß beispielsweise christschwarzen Abgeordneten es erspart bleibt, wieder einen freiheitlichen Burschenschafter zu ihrem III. Präsidenten NR zu machen, dessen Leistung wieder nur die einzige sein wird, seinen Rücktritt …

Was Martin Graf vor seiner Wahl dem „Führer der Schwarzen“ wohl erzählte?

Daß Dr. Michael Spindelegger, der vom „Führer“ spricht, wenn er von sich spricht, als Vorreiter für die grafsche Wahl sagen konnte, es stehe einer Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR „nichts im Weg“ …

Und wo fand dieses Gespräch wohl statt? Vielleicht am Donizettiweg? Schließlich ist Dr. Martin Graf an seiner Heimadresse recht aktiv, sei es, wie schon geschrieben wurde, als Herausgeber und Verkäufer eines Buches über Burschenschaften, sei es, wie jetzt bekannt wurde, als Exekutierer eines Stiftungszweckes…

Praktisch wie Dr. Martin Graf zu sein scheint, ist es durchaus vorstellbar, daß er Michael Spindelegger dorthin zum Gespräch lud, die Gertrud-Meschar-Stiftung hat den Donizettiweg als Adresse, das Buch über die Burschenschaft hat im Impressum den Donizettiweg … Vielleicht macht „der Führer der Christschwarzen“ es Martin Graf noch ein bißchen praktischer und läßt das Parlament verlegen in die Donaustadt, Donizettiweg …

PS Worüber wohl gesprochen wurde? Etwa über die grafsche Tätigkeit in Seibersdorf, oder doch eher nicht? Worüber nicht gesprochen werden konnte, weil es erst in Leistungsbilanzen von Dr. Martin Graf in den Jahren danach dargestellt werden konnte, sind etwa Versandhäuser, Vorträge und Ausstellungen im Parlament, in Chile …

PPS Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, üben Christschwarze „scharfe Kritik an Graf“, es solle der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen Verantwortung für all die Malversationen in seinen Reihen übernehmen … Wie ist das zu verstehen? Soll Heinz-Christian Strache statt Martin Graf zurücktreten? Und wie oft kann ein Obmann zurücktreten? Bei all den Malversationen müßte der freiheitliche Obmann n-fach zurücktreten … Oder ist damit lediglich gemeint, Heinz-Christian Strache soll wie Michael Spindelegger einfach plakatieren: „Verantwortung ist ein Wet aus Österreich „(zu erwartender freiheitlicher Rechtschreibfehler ist berücksichtigt, soll aber nicht als englische Vokabel gelesen werden), und damit ist es dann alles erledigt, und „der Führer der Schwarzen“ schenkt dem III. Präsidenten NR als Belohnung die Verlegung des Parlaments …

PS In welcher Nachfolge Traditionsbeschwörer Michael Spindelegger sich als „Führer“ wohl sieht? Von Engelbert Dollfuß? Von Kurt Alois Schuschnigg? Von Leopold Kunschak? Oder bastelt sich Michael Spindelegger für seinen Wiedergang mit für sich ersehnter Zukunft eine „Führer“-Puppe aus diesen dreien und mit einem eigenen bescheidenen Anteil und vielleicht auch etwas von Erwin Pröll …

PPS Es gibt die nicht unberechtigte Vorstellung, an der eigenen Adresse werde das angemeldet, von dem geglaubt wird, es gehöre zum eigenen Besitz …

Dr. Martin Graf – „Wenn er einen Charakter hätte, dann würde er sagen, gut, ich trete zurück“

„Aber scheinbar hat er keinen“ -, das sagt Gertrud Meschar, die Dr. Martin Graf sehr vertraute, und sie meinte damit nicht, Dr. Martin Graf soll als III. Präsident NR zurücktreten, sondern von seiner Funktion als Vorstand in ihrer Stiftung, in der sie unwiderruflich nichts zu sagen hat, dafür aber Martin Graf …

Wie es einem Menschen konkret ergehen kann, der einer freiheitlichen Funktionärin und Burschenschafter vertraut, darüber berichtete gestern die Sendung „Report“ in einem Lehrbeispiel, das jeder Wählerin und und jedem Wähler vor jedweder Wahl vorgespielt werden sollte …

Menschgemäß ist vorstellbar, daß Wähler und Wählerinnen von den Freiheitlichen dennoch sagen, sie würden ja bloß ihre Stimme den Freiheitlichen anvertrauen, aber nicht Geld, nicht eine Million Euro … Und diesen Menschen ist zu sagen, sie sollen die persönliche Erfahrung, die Gertrud Meschar mit freiheitlichen Spitzenfunktionären machte, hinaufbrechen auf das politische Agieren von Freiheitlichen, dann haben sie die konkrete Antwort, was es heißt, Freiheitlichen politische Verantwortung anzuvertrauen …

Es muß im Grunde zu diesem Bericht nichts geschrieben werden, denn dieser Fallbericht sagt alles aus und führt zur endgültigen Reaktion, nicht einmal im Ansatz je noch in Betracht ziehen zu können, Freiheitliche zu wählen …

Dennoch ein paar Sätze, vor allem für die, die voller Vertrauen sind, daß Freiheitliche ihre Fähigkeiten für sie …

… Es ist nicht nur Dr. Martin Graf allein, es sind weitere freiheitliche Funktionäre, die auch Burschenschafter sind, involviert, wie etwa Harald Stefan, Notar und Stellvertreter des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen.

… Dr. Martin Graf will nicht von seiner Funktion in dieser Stiftung zurücktreten. Jede Position muß gehalten werden, nicht nur aus parteipolitischen sondern auch aus monetären Gründen, schließlich ist eine Familie zu versorgen, nicht die von Gertrud Meschar …

… Und daß Gertrud Meschar, eine Frau von 90 Jahren, sich mit einem Gerichtsverfahren plagen muß, scheint sie einer burschenschaftlichen Tugend verdanken zu können, die auch von Dr. Martin Graf verlangt, es muß bis zum letzten Atemzug gekämpft werden, Pardon wird nicht gegeben, auf Großzügigkeit, Einsicht, Entgegenkommen, Verantwortung und weitere Werte, die außerhalb des nationalistischen Lagers gelebte Werte sind, legen Burschenschafter keinen Treueeid ab …

… Freiheitliche scheinen Alchemisten zu sein, die wissen, wie Gold gewonnen werden kann, aber nicht im Interesse von Menschen, die ihnen vertrauen … Gertrud Meschar brachte in die Stiftung eine Million Euro ein, und jetzt erhält sie, die einst eine Million Euro besaß, von der von einem olympischen Burschenschafter Graf geführten Stiftung monatlich 400,00 Euro für ihre Lebensführung …

… Einem Rücktritt geht eine Wahl voraus. Und das führt direkt zur Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR … Um mit dem „Charakter“, mit dem begonnen wurde, zu einem Ende zu kommen. Es wird den vor allem christschwarzen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, nicht abgesprochen, einen Charakter zu haben. Sie haben ebenso einen Charakter als Dr. Martin Graf einen hat. Jedoch, ob für sie Verantwortung ein Wert ist, wie die christschwarze Partei in diesen Tagen plakatieren läßt, ob Verantwortung ein Wert ist, nach dem das eigene Handeln und das Wählen ausgerichtet ist, darf äußerst stark bezweifelt werden …

NS Und was sagt Dr. Martin Graf in diesem Bericht? Er sagt, er sagt nichts, und spricht dann davon, wie bekannt, es werde kampagnisiert, von parteipolitischer Dreckschleuder …, er habe als Stiftungsvorstand nur einen Zweck zu exekutieren, er könne gar nichts machen, denn die Gerichte seien am …, es sei nur eine Bürgerin … Eine Bürgerin, deren Vertrauen er stark enttäuschte, eine Bürgerin, die sich von Dr. Martin Graf hintergegangen und hineingelegt fühle, ist also nur eine, die kampagnisiere, eine parteipolitische Dreckschleuder … Eine parteipolitische Dreckschleuder, das sollten sich Wählerinnen und Wähler auch merken, was sie ebenfalls, nachdem sie Freiheitlichen ihr Vertrauen in jedweder Wahl schenkten, für Freiheitliche sein werden …

NNS Die Adresse der Privatstiftung ist Donizettiweg … Mit dieser Adresse bekommt Privatstiftung eine vielsagende Bedeutung, als was die Stiftung eigentlich angesehen … An dieser Adresse ist Dr. Martin Graf auch anderwertig sehr aktiv, wie schon einmal berichtet wurde …

Ausblick auf eine schwarze Regierung mit Freiheitlichen

„Ich, als der Führer, hundertprozentig sauber“

micro phonedy

Michael Spindelegger:

Da spreche ich von mir, als dem Führer der Volks…

Martin Graf:

Hundertprozentig sauber …

Quelle: ORF, Zeit im Bild, 22. Mai 2012, 19.30 Uhr,

PS Michael Spindelegger muß von seiner mit Unterstützung von Butter gehaltenen Rede derart beflügelt sein, diese von Christoph Schönborn als „eindrucksvolle“ gesegnete, daß knapp zehn Tage später er sich nicht mehr bloß als Obmann sieht, das ja ein jeder Kleingartenpächter in seinem Kleingartenverein schließlich ist, sondern „als Führer“ … Und Martin Graf, der nun mit „schweren Vorwürfen“ einer Nachbarin, die ihn kennenlernte beim Plaudern in einer Kleingartenanlage, konfrontiert ist, sagt zu seiner Verteidigung in der gleichen Nachrichtensendung nicht wie sein ehemaliger Parteikollege Karl-Heinz Grasser, „supersauber“, sondern er sagt „hundertprozentig sauber“, schließlich ist Dr. Martin Graf im Reden kein Papagai …

PPS Von der christschwarzen Partei wird eine Koalition mit den Freiheitlichen nicht ausgeschlossen … Was von einer derartigen Koalition zu erwarten ist, mit einem Michael Spindelegger, der träumt, ein „Führer“ zu sein, und einem Martin Graf mit seinem Traum, I. Präsident NR zu werden … Das könnte wieder eine Regierung werden, die für die Einsetzung von Untersuchung… sorgen wird, und für die Verantwortung soviel Wert besitzt wie beispielsweise Karl-Heinz Grasser …

PPPS Potenzielle Wähler und Wählerinnen der Freiheitlichen ist empfohlen, sich die heutige Sendung „Report“ um 21.05 Uhr anzusehen, in dieser können sie konkret erfahren, wie burschenschaftleriche Freiheitliche (es ist nicht nur Martin Graf involviert) mit dem Vertrauen umgehen, das in sie gesetzt wurde …

Zweimal St. Pölten für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung

Traditionalisten, die „Zukunft aus“ Reden propagieren, muß das Gewicht der Beteiligung bodenständig, also mit einem an deren regionales Denken angepaßten Vergleich gewogen werden. Zweimal St. Pölten hat bisher bereits für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet, und nicht nur für die Abschaffung in Österreich, sondern in der gesamten EU, und darüber hinaus, auch für die Evaluierung der sogenannten Terrorgesetze ausgesprochen …

Das darf nicht vergessen werden: es geht nicht allein um die Vorratsdatenspeicherung, sondern auch um die SPG-Novelle, um das Datenaustauschgesetz mit den Vereinigten Staaten und so weiter …

Warum St. Pölten für den Vergleich?

In St. Pölten sitzt mit Erwin Pröll ein gewichtiger christschwarzer Videoüberwacher der Autobahnen, zu dessen Hof, als das Erwin Pröll Niederösterreich betrachtet, auch Hinterbrühl gehört …

Traditionalistinnen und Traditionalisten, die meinen, mit verfassungsrechtlich garantierten Rechten der Bürger und Bürgerinnen in großbäuerlicher Art wie vor einhundert Jahren umspringen zu können, kann in Wahlen das Aus für ihre politische Zukunft als Antwort gegeben werden, in einem Jahr schon sowohl in Niederösterreich als auch in Gesamtösterreich …

Mord und Sex der Menschen Alltag – Kunst aber soll das bloß artig nur behübschen

Kunst hat nicht zu sein: konkret, einmischend …

Einerseits könnte frohlockt werden, daß die hochtechnisierte Gesellschaft derart archaisch und einfältig ist und nach wie vor beherrscht vom Gegenkunstreflex, sich derart leicht von der Kunst immer noch provozieren zu lassen, andererseits ist es erschütternd und erschreckend, daß Künstlerinnen und Künstler augenblicklich mit dem Ermorden bedroht werden …

Aber was ist die Provokation der Kunst?

Es ist die Keine-Provokation als Provokation durch Verweigerung der Kunst, die Räume der Menschen für ihr tägliches widerwärtiges Treiben mit Blümchen artig zu tapezieren, von der Kunst wird erwartet und gefordert, weiter schöne bunte Bildchen zu malen -, schließlich wird in einer schönen Buntwelt gelebt, und eine schöne Buntwelt möchte das millionenfache Schlachten von Tieren nicht von Kunst thematisiert haben wollen, sondern hinter schönen bunten großformatigen Bildern versteckt das tägliche und alltägliche Schlachten erledigen, im Rücken also erledigen, damit der Blick auf den schönen saftigen Braten, den dem Menschen das Lebewesen Tier, das im Gegensatz zum Menschen als Tier ohne Finanzmärkte definiert werden kann, …

In Deutschland Morddrohungen gegen Künstler, in Österreich Sprengung eines Kunstwerks zur Entspannung der …Und Norbert, das Tier mit Finanzmärkten, möchte auch nicht, daß Kunst seinen Sex thematisiert, und auch Anneliese, das Tier mit Finanzmärkten, erwartet sich und fordert von der Kunst schöne bunte großformatige Bilder, hinter denen versteckt Anneliese und Norbert die Produkte der milliardenschweren Pornoindustrie und der Sexdienstleistungsindustrie mit ihren kruden Arbeitsbedingungen und auch mit ihrem Sklavinnenhandel …

Kunst hat zu sein: hübsch abstrakt bunt.

Weshalb erfüllen, sagt die schön klinisch-technisierte Buntwelt, Künstler und Künstlerinnen nicht einfach ihre Pflicht, das Herstellen von schönen bunten Bildchen, das Bauen von Guillotinen ist nicht der Kunst Aufgabe, die sind ohnehin gebaut und kommen ohnehin zum Einsatz: klinisch, versteckt, unter anderen Produktbezeichnungen, beispielsweise unter der Typenbezeichnung Drohne … Der Kunst wird ohnehin großzügig die Freiheit zugestanden, nicht mehr gegenständlich sein zu müssen, und eigentlich darf die Kunst auch nicht mehr gegenständlich sein, Kunst muß geradezu abstrakt sein, denn sonst könnte Kunst etwas sagen und konkret verstehbar aussagen, und eine konkrete Aussage ist nicht das Recht der Kunst, sondern die Pflicht der Kunst ist es, hübsch artig abstrahierte Blümlein an die Wände der aseptisch mordenden Gesellschaft …

PS Es wird zwar nicht gewußt, ob die zwei Künstler, Iman Rezai und Rouven Materne, sich selbst „Perverskünstler“ nennen, jedoch, das ist schwer vorstellbar, Für den „Berliner Kurier“ sind sie, wie Karim Mahmoud schreibt, ganz ohne Anführungszeichen derartige Künstler, die bereits ihr nächstes, ganz ohne Anführungszeichen, derartiges Projekt planen …

PPS Da das Wort „Perversion“ von dem „Berliner Kurier“ in Umlauf gebracht wurde, darf es für das verwendet werden, was an dieser Kunstaktion tatsächlich „pervers“ genannt werden kann, das ist nämlich die Beteiligung an dieser Abstimmung -, daran ändert auch nichts der Umstand, daß die Mehrheit sich dafür entschied, das Schaf nicht töten zu lassen …

Allerdings ist im Hinblick auf diese Bereitwilligkeit und Freiwilligkeit, an einer derartigen Abstimmung teilzunehmen, ist es wohl angebrachter, statt von „Perversion“ zu sprechen, um das Wort von Theodor W. Adorno aufzugreifen, „von dem wimmelnden Grauen unter dem Stein der Kultur“ zu reden …

PPPS Es geht auch noch darüber hinaus, was heißt das politisch, wenn derart viele Menschen wie selbstverständlich über Leben und Tod abzustimmen bereit sind, vor dem Hintergrund der vielen Forderungen nach der sogenannten direkten Demokratie mit den vielen geforderten Volksabstimmungen?