Wie der Stephansplatz nach Anton Faber politisch zu nutzen ist

Anton Faber will Verbote für politische Kundgebungen auf dem Stephansplatz, vor seinem Arbeitsplatz im Turmgebäude … Wie gesehen werden kann, läßt sich Anton Faber vor dem Modell seines Arbeitsplatzes  fotografieren, jedoch so, daß die Tafel mit der besonderen Geschichtsdarstellung nicht ins Bild kommt, denn diese Geschichtstafel der katholischen Art soll weiter im Hintergrund als ständige politische Schriftkundgebung auf dem Stephansplatz wirken, muß angenommen werden, da seitens dieses Organisierten Glaubens keine Korrekturen vorgenommen werden wollen, die römisch-katholische Kirche nicht einmal den Respekt gegen die Republik aufbringen will, wenigstens den Namen des ersten Bundespräsidenten der I. Republik richtig zu schreiben …

Was es sonst über diese Geschichtstafel auf dem zentralsten und wohl frequentiertesten Platz in Wien zu sagen gibt, wurde bereits geschrieben, muß also heute nicht mehr wiederholt werden, es kann hier nachgelesen werden …

Adressenbüro PRESS III NR

Es wurde zwar schon einmal vermutet, Dr. Martin Graf sei immer noch auf der Suche nach einem für ihn adäquaten Arbeitsplatz, weil ihm der vor allem von Christschwarzen ausgewählte nicht … Und diese seine Berufsorientierung dürfte nach wie vor nicht abgeschlossen sein, wie sein Gastkommentar in der Presse vermuten läßt, mit dem Dr. Martin Graf erste zaghafte Gehversuche als Adressenanbieter unternimmt.

Wer ihn auf diesen Beruf gebracht haben mag, ist letztendlich nicht ausschlaggebend, es ist Dr. Martin Graf aufrichtig zu wünschen, daß er für sich mit dem Beruf eines Adressenanbieters endlich einen für ihn angemessenen und erfüllenden Beruf gefunden haben mag, vielleicht sogar als selbständiger Adressenverkäufer, mit einem eigenen kleinen Adressenbüro mit Blick auf die blaue Donau …

Wer ihm den Rat gegeben haben mag, es in diesem Beruf zu versuchen, nun, möglicherweise niemand, vielleicht ist Dr. Martin Graf ganz allein auf diesen Beruf gestoßen, durch die Lektüre von … Ja, durch welche Lektüre? Es ist nicht sehr verbreitet, nicht sehr gängig, in Zeitungsartikeln Adressen zu veröffentlichen … In gewissen alpenländischen online haunts ist es eine nicht unbeliebte … Mancher Burschenschafter hält auch viel von dieser Art der Dienstleistung für seine Leser und Leserinnen … Möglicherweise war die richtige Berufswahl Thema bei seinem Besuch in Marburg, und ein rheinfränkischer Kollege sagte zu Dr. Martin Graf, Adressen zu veröffentlichen könne auch zu einem Beruf ausgeweitet …

Zu einem guten Kunden für Martin Graf könnte sich die Tageszeitung die Presse entwickeln, scheinen doch beispielsweise Oliver Pink noch Adressen für seine Artikel zu fehlen … Als Referenz könnte Martin Graf diese ehrenwerte Tageszeitung in den Firmennamen aufnehmen, wie im Titel vorgeschlagen …

Kurz wurde daran gedacht, Dr. Martin Graf zu raten, das Adressenbüro gleich zu kombinieren mit dem Vermitteln von Veranstaltungsorten … Aber die zusätzliche Aufgabe eines Tanzbodensvermittlers dürfte für Dr. Martin Graf nicht so in Frage kommen, wäre es doch eine Überforderung, denn Dr. Martin Graf ist zu sehr auf einen einzigen Ort für das Schmißtönnchengschnas fixiert. Ein Mißerfolg schon beim Einstieg könnte ihn veranlassen, nicht nur das Angebot des Vermittelns von Räumen aus dem Programm zu nehmen, sondern auch gleich wieder das Adressenbüro zu schließen … Und das kann nicht der Wunsch für Dr. Martin Graf sein, immer weiter suchen zu müssen, nach seinem durch einen für ihn guten Beruf gestützten Platz in der Gesellschaft …

Geschichtstafel der katholischen Art auf dem Stephansplatz

Manche werden wohl auch fragen, gerade beim Lesen der Berichte über die aktuellen Verleihungen eines ganzen Haufens an Orden, welche Kriterien wohl erfüllt werden müssen, um einen Auszeichnung zu erhalten, wie beispielsweise von Christoph Schönborn … Für den leitenden Angestellten des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche wurde soeben eine weitere aus dem Haufen herausgezogen, das große goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien …

Möglicherweise ist ein Kriterium die Beharrlichkeit … Aus einer vielleicht zuerst ohne Absicht passierten Fehlleistung eine mit voller Absicht zu machen, muß angenomen werden, wenn die Tafel auf dem Stephansdom trotz erhaltener Hinweise nicht und nicht berichtigt werden will …

Vielleicht werden Auszeichnungen nun generell nach dem Schlüssel vergeben: besondere Geschichtsdarstellungen, die nicht breit aufregen, sind mit Orden …

Zur Zeit Wkr-Ball

Wie richtig die Entscheidung der Betriebsgesellschaft war, ab 2013 keine Staatsräume in der Hofburg mehr für das Schmißtönnchengschnas zur Verfügung zu stellen, den Mietvertag mit den Schaften nicht über 2012 hinaus zu verlängern, bestätigt auch das freiheitliche Magazin „Zur Zeit“, zwar ungewollt, aber eindeutig …

Es muß hier nicht wiederholt werden, wie sehr vor dem 27. Jänner 2012 und weiter versucht wird zu behaupten, wer alles nicht und niemals beim Säbeltanz anzutreffen sei, was alles nicht beim Schaftentanz gesprochen und besprochen wird, welche Gesinnung nicht als Orden auf der Brust zur Schau gestellt wird, Zeitgeschichte in recht ordentlicher Denkungsart etwa kein Thema sei, dafür vielleicht höchstens die recht ordentlichen Abendkleider der Schaften und deren tänzerische Anmut …

Ebenso wahrheitstreu werden die Macher und Macherinnen des freiheitlichen Magazins wohl von sich weisen, es relativieren, verharmlosen, nicht verantwortlich zu sein, nicht einzuladen, wer für dieses schreibt, welche Gesinnung für dieses in Sätze gegossen wird …

Was über den Wkr-Ball in der Hofburg schon seit langem bekannt war und ist, ist ebenso seit langem über „Zur Zeit“ bekannt … Es ist also nicht neu, aber, wieder einmal, sehr geballt, wie ein Blick in die zwei letzten Ausgaben von „Zur Zeit“ bestätigt: 04/12 und 5-6/12 …

Andreas Molau,

Alain de Benoist,

Lothar Höbelt,

Jan Ackermeier,

Alexander Höferl,

Richard Melisch,

ach, Namen, was sind Namen, es kann doch nichts Verwerfliches sein, könnten freiheitliche Magazineure sagen, Artikel dieser Herren zu veröffentlichen, es sind doch treuwerte Herren, etwa Lothar Höbelt und Andreas Mölzer mit ihren lebenslangen ORF-Abonnements von ORF-Sendungen, in denen sie zu auf sie recht zugeschnittene Themen ihre Meinungen exklusiv kundzutun …

Ach, und nicht anders ist es wohl mit den Inhalten, wer diese Inhalte in diesem freiheitlichen Magazin für ungehörig oder gar als inakzeptabel und vor allem als unwählbar befindet, muß ein Mensch sein, dem nur mehr mit medizinischen Diagnosen beizukommen ist, für welche die zurzeitige Ärzteschaft alle Voraussetzungen mitbringt, um solche erstellen zu können … Geplante Förderungen mittels Stipendien für Menschen in Ungarn, es will einmal angenommen werden, das ist wahrheitsgemäß berichtet, sind die beispielhaften Schatten, die für das freiheitliche Magazin auf die zurzeitige ungarische Regierung fallen, führen weit weg von Ironie und Polemik, denn diesen Menschen werden nicht nur von diesem nationalen Lager Förderungen geneidet, sondern diese Menschen haben im heutigen Europa keine breite Unterstützung, obgleich es Menschen sind, die im heutigen Europa physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind, wie keine anderen Menschen nur annähernd im gleichen blutigen und tödlichen Ausmaß …

Auf diese Menschen wurde auch von den Kritikern und Kritikerinnen eines Wkr-Balles in der Hofburg gänzlich vergessen. Diesen Menschen wurde kein Platz eingeräumt im ablehnenden Beschwören der grauenhaften Gewaltmassenverbrechen des nationalistischen zwölfjährigen Reiches gegen einen Wkr-Ball in der Hofburg … Und auch kein Verweis darauf, daß diese Menschen heute weiter Opfer sind dieser nationalistischen Gesinnung, die weit über den harten nationalistischen Kern hinaus Zustimmung findet und brutale Handlungen gegen diese Menschen immer wieder … Ein bitteres und unbewußtes Einvernehmen mit den Nationalen.

Das asoziale und verfolgungswütige Verhalten gegen diese Menschen hat nur den einen Grund, also Nicht-Grund, daß es Menschen sind, die einer bestimmten Ethnie zugewiesen werden und diese Zuweisung reicht aus, nicht nur gegen sie europaweit zu hetzen, sondern in Hundertschaften mit brutalster Gewalt ihre ärmlichen Behausungen zu stürmen, in Brand zu setzen und zu zerstören, das gesunde Volksempfinden verdiene Nachsicht und Verständnis, ist es doch für jene so leicht erklärbar, die es sich nicht leicht … Als ob es europaweit das unausgesprochene Übereinkommen geben würde, für diese Menschen soll es weiterhin keinen Schutz geben durch das dünne Eis der Zivilisation …

Es gibt tatsächlich einen Schatten heute in Europa, und in diesem Schatten haben diese Menschen weiter ein ihnen abgesprochenes Leben in Würde zu führen, haben sie um ihr Leben weiter konkret zu fürchten … Den Schatten werfen auch die Mauern, die um deren Siedlungen gebaut werden, auf das Heute von Europa, und dieses europäische Heute muß diesen Menschen allein als Gegenwart des nationalistischen Gestern des zwölfjähriges Reiches …

Die Werte der Wähler und Wählerinnen im Parlament, die für Martin Graf stimmten, verschlechtern sich, weiter

Es kann heute das Ergebnis der Umfrage, ob die Abgeordneten, die am 28. Oktober 2008 Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten sollen, mit einem neuen Zwischenstand bekanntgegeben werden, der nicht unerfreulich ist. Denn es sind wieder mehr dafür, daß alle Wähler und Wählerinnen im Parlament von Martin Graf zurücktreten sollen …

Das Erfreuliche daran ist nicht, daß sich mehr für die Rücktritte aussprechen, sondern es sich die Erkenntnis durchsetzt, der Wähler und die Wählerin in jedweder Wahl ist der und die Verantwortliche und nicht die sich einer Wahl Stellenden …

Das Erfreuliche daran ist, die genaue Bestimmung, wer die Konsequenzen tatsächlich zu tragen, nämlich die Wählerin und der Wähler jedweder Wahl, und nicht der oder die Gewählte dafür, daß sie oder sie gewählt wurde …

Wenn sich diese Erkenntnis weiter und endlich durchsetzt zu einer tatsächlichen Veränderung des Wahlverhaltens, kann jedweder Wahl mit Gelassenheit entgegengesehen werden. Denn es gibt eine zweite Umfrage, in der für zwei Drittel, um bei diesem Freiheitlichen als Beispiel zu bleiben, der sich wieder ein Wahl stellen wird wollen, Dr. Martin Graf nicht wählbar ist.

Nicht unwesentliche Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Zusammengefaßt vom Innenministerium

Das ist das tatsächlich Entscheidende, sich umfassend zu informieren und dann verantwortungsbewußt zu wählen … Es ist nebensächlich, wer sich mit welchen Programmen und Aussagen einer Wahl stellt, denn Wähler und Wählerinnen haben über die Wählbarkeit zu entscheiden, haben zu wissen, was es heißt, etwa einen Schmißtönnchengschnasgänger zu wählen ..

Wenn Sie bisher sich noch nicht an den Umfragen beteiligten, ist es für Sie nach wie vor möglich, denn die zwei Umfragen werden erst mit der nächsten Nationalratswahl beendet werden:

Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen?

Rücktritt von allen Wählern und Wählerinnen im Parlament, die Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten?

Christian Rainer, ein Profil

Christian Rainer, ein Profil

micro phonedy

Christian Rainer:

Das Lustige is, da is der Minister Hundstorfer, a Rota, aber der burgenländische rote Landeshauptmann traut sich net her, weil er in Verdacht gerät, irgendwie erwischt zu werden. Also rot und schwarz, da schau i ma an, der feigste Hund im wahrsten Sinn des Wortes ist heute der burgenländische Landeshauptmann, denkt sich, mein Gott, und der Herr Minister Darabos, der Burgenländer, ist auch nicht da, weil er Angst hat, er könnte vielleicht als Jäger vernadert werden, na da schau i ma an, der Zivildiener, der.

Josef Pröll:

Er [Christian Konrad] hat in Niederösterreich die Jagd zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Gesellschaftskultur gemacht, ja, das fortzusetzen, ist schwierig, aber ich werde mich bemühen.

Am Mikrophon auf dem Jägerball:
ORF, Chilli, 31. Jänner 2012.
Videobildmix aus den Sendungen:
ORF, Chilli und Seitenblicke, 31. Jänner 2012.

Im Stadtpark, Spätherbst 2012

 Es gilt in Österreich das Verharren in der Vergangenheit, das –, es schöner sagen, mit Peter Altenberg,

so tauchen wir denn hinab in Erinnerungen, da wir vom seienden Tag nicht leben können.

Aber es sind keine Erinnerungen, die gemütlich zu einer Portion Eis, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen wie einst im Stadtpark zu genießen und am Tisch beim leeren Becher leicht zurückgelassen werden können, um auf die Straße des Heute zu treten, in der Sicherheit, daß vor allem eine der schlimmsten Vergangenheiten im österreichischen Stadtpark nicht mehr Gegenwart ist, das nationalistische Grab des zwölfjährigen Reiches …

Hinabgetaucht, die einen, um ihr Reich zu suchen, die anderen, um das Loch zu diesem Reich noch einmal abzudichten, und über dem Wasser ruft vergebens das Heute nach ihnen, lockt sie vergeblich mit der klaren Aussicht, die erforderlich ist, um Vergangenheit und Gegenwart scharf zu trennen, politisch gegenwärtig zu sein …

Österreich, 2009

Es gibt wieder Aufregungen, es gibt wieder Aufforderungen zum Rücktritt und es wird im Spätherbst wieder weitere Erinnerungen geben, im Stadtpark, beim letzten Eis für das heurige Jahr, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen, die Erinnerung daran, daß niemand zurücktrat, weder Maria Strache noch Odin Graf, die Erinnerung daran, daß der Fluß der Empörung mit Rücktrittsforderungen nach drei Tagen ausgetrocknet war, daß wieder im Parlament der österreichische Streicher für hohe und höchste Christschwarze frei von Bedenken zum Vorbild heutiger Politik wurde, Preisträger und Preisträgerinnen stolz und still die Urkunden über dem Kopf heimtrugen, die Erinnerung daran, daß die Vergangenheit die politische Auseinandersetzung genau in den Tagen wieder dominierte, als die Gesetze zur Sicherheit der Polizei aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket …

Am 27. Jänner 2012 zur Demonstration auf dem Heldenplatz vorbei am brennenden Turmgebäude

am 12. April 1945, wie zu lesen ist auf der Tafel auf dem Stephansplatz im Zentrum von Wien … Beim neuerlichen Lesen der Tafeldaten wieder die Frage, was will der Organisierte Glaube der katholischen Kirche mit dieser geschichtlichen Darstellung auf der Tafel vermitteln und verbreiten, daß zum Jahr 1945 nur geschrieben steht:

Der Dom brennt.

Es wurde schon über die falsche Schreibung des Namens des ersten Bundespräsidenten und auch über die zeitlich falsche Zuordnung der Übersiedlung von Krampfadernkarli nach Madeira geschrieben, über die Verleugnung der I. Republik, auch darüber, daß es seitens der Kirche keinen Willen zur Richtigstellung gibt.

Und gestern beim Gang zur Demonstration auf dem Heldenplatz, bei der auch über die Befreiung von Auschwitz am 27. Jänner 1945 gesprochen wurde, vor der Tafel auf dem Stephansplatz innehaltend wurde gedacht, eine äußerst eigentümliche Geschichtsdarstellung … Kein Wort zum Kriegsende, kein Wort zur Befreiung Österreichs vom totalitären nationalistischen Regime des zwölfjährigen Reiches, kein Wort zur erzwungenen Beendigung der industriellen Menschenvernichtung … Erst 1955 scheint für die Kirche es unumgänglich zu werden, zu schreiben, den Traum der Rückkehr des Fabelreiches auf Erden aufzugeben, noch nicht ganz, vielleicht deshalb die Anführungszeichen,

„Österreich ist frei“

Diese Tafel macht auch überdeutlich, durch die äußerst sonderliche Nennung von geschichtlichen Ereignissen und auch Falschschreibungen, daß es für den Organisierten Glauben der katholischen Kirche nach wie vor unangenehm sein muß, wie die Geschichte verlaufen ist … Denn es ist eine Tafel, die laufend ergänzt wird, beinahe bis herauf zum Jahr 2012 … Grundsätzlich ist eine Tafel zur Bau- und Renovierungsgeschichte eines Gebäudes eine ungeeignete Tafel dafür, auch geschichtliche Daten aufzunehmen, die mit dem betreffenden Gebäude nichts zu tun haben, außer diese soll für Propagandazwecke auch herhalten, was bei dieser Tafel durch die Art der geschichtlichen Darstellung der Fall ist …

Als die Tafel um den Namen des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer ergänzt wurde, hätten spätestens Korrekturen vorgenommen werden können, wenigstens den Namen von Karl Seitz richtig …, wenigstens die falsche zeitliche Zuordnung der Madeira-Übersiedlung … Eine Richtigstellung ist den Angestellten dieses Organisierten Glaubens keine Herzensangelegenheit, zu sehr scheint die Wunde noch zu brennen, nicht mehr Herren zu sein, die die Menschen in Österreich in den Beichtzwinger eines heiligen römischen  …

Aber die Republik Österreich hat Verständnis für die gefallenen Herren, so darf der leitende Angestellte Christoph Schönborn noch vor dem Bundeskanzler, vor der Nationalratspräsidentin protokollarisch die Suppe löffeln …

Beim Stehen auf dem Heldenplatz schließlich der Gedanke, die Vorgänger der heutigen Angestellten dieses Organisierten Glaubens luden noch Max Mell ein, um einen Aufruf für sein zu renovierendes Turmgebäude …

Es hat sich wenigstens das geändert, die Tafel kommt ohne Sprüche von Mell oder Ginzkey aus …

Und beim Hinaustreten vom Heldenplatz die Frage … Wie skrupellos und unverschämt muß auch ein Max Mell gewesen sein, zuerst durch freiwillige Aktivitäten für das nationalistische zwölfjährige Reich das sogenannte eigene Volk in Tod, Elend und Armut zu stürzen, und dann genau dieses eben noch in Tod, Elend und Armut gestürzte sogenannte eigene Volk anzubetteln, für die herausgeforderten und also mitverursachten Schäden noch einmal aufzukommen … Aber die II. Republik hatte auch für Max Mell belohnende Nachsicht, so durfte er sich etwa das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst umhängen, sich Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der Wissenchaften nennen, den großen österreichischen Staatspreis für Literatur …

Nie wieder Staatsräume der demokratischen Republik Österreich für …

Auch wenn am Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die Republik Österreich sein wird, sind dennoch zum letzten Mal einige Sätze zu schreiben.

Vor allem um nicht zu vergessen, darauf zu achten, daß es auch tatsächlich bei dieser Entscheidung der Betriebsgesellschaft bleibt, den Schaften nicht wieder die Staatsräume zu vermieten, für ihren Ball, der aufgrund ihrer Kostümierung korrekterweise Schaftengschnas genannt werden muß. Denn Wolfgang Jung zählt bereits darauf, daß bei einer freiheitlichen Regierungsbeteiligung die Betriebsgesellschaft den Schaften wieder Staatsräume …

Und auch ein paar Anmerkungen im Rückblick auf die heftigen Diskussionen, die es zum Säbeltanz in der Hofburg gab.

Die Hauptargumenationslinie gegen den Wkr-Ball wurde in der jüngsten Vergangenheit gezogen, nicht nur von Säbeltanzeifrigen, sondern auch von jenen, die gegen einen Wkr-Ball sind … Es muß für viele der Eindruck entstanden sein, hier seien auf beiden Seiten Menschen unterwegs, die sich ein politnostalgisches Wortgefecht liefern, um je das eigene … Soher wird es vielen wohl unverständlich sein, weshalb Schaften nicht einen Ball (sogar in der Hofburg) veranstalten sollten, seien Schaften zwar in der Vergangenheit nicht harmlos gewesen, aber für Gegenwart und Zukunft scheinen sie in ihren Kostümierungen zu ignorierende Sonderlinge. Es wurde ins Treffen geführt, am Ball tanzen säbelnd Rechtsextreme, ohne aber konkrete gegenwärtige Bedrohungspotentiale vorzubringen.

Die Kostümierten sind nicht so harmlos in Gegenwart und Zukunft. Es wurden Beispiele vom freiheitlichen Akademikerverband angeführt, die Sie hier nachlesen können.

Es wurde vor allem der Eindruck erweckt, überhaupt gegen einen Wkr-Ball zu sein, den Schaften ihren Schmißtönnchenball verbieten zu wollen. Es hätte mehr klar werden müssen, daß es lediglich gegen einen Wkr-Ball in Staatsräumen geht, eindrücklich klarzumachen, daß es nicht angeht, Staatsräume an jene zu vermieten, die im Grunde viele gesellschaftliche gute Entwicklungen rückgängig machen würden, wenn sie könnten. Es müssen auch Schaften ihren Kostümball irgendwo veranstalten können, aber eben nicht in den Staatsräumen der Republik. Es wurden ihnnen hier bereits Vorschläge unterbreitet. Freilich wird es für die Schaften nicht leicht werden, einen neuen Tanzboden, also in Deutschland, vielleicht nun auch in Österreich, zu finden, nicht einmal in Privaträumen, wie das Beispiel München zeigt …

Schaftengemäß fällt Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft zusammen, so daß doch in diesem Absatz Vergangenheit erwähnt werden muß, aber um zu zeigen, wie ihnen Gegenwart und Zukunft von Vergangenheit determiniert ist. Es geht hierbei auch um das Frauenbild, das schaftliche Frauen selbst verbreiten, etwa durch die Verbreitung, daß Hanna Reitsch für die heutige Frau noch ein … Auffällig an den Diskussionen um die Schaften war auch, daß es von beiden Seiten eine totale Männerdiskussion war, Frauen kamen nicht vor, oder höchstens in der Beschreibung, wie schaftliche Männer Frauen sehen, auf diese Art haben die schaftlichen Männer ihr Rollenverständnis von Frau und Mann in der Gesellschaft völlig durchgebracht, denn auch für die sogenannten Gegner des Wkr-Balles waren Frauen kein Thema, sondern nur die Männer der Burschenschaften, aber es gibt auch die Mädelschaften, die recht aktiv sind, aber nicht an dem Herd, der in der Küche …

Welche Demokratie von Schaften bevorzugt wird, reicht ein Blick auf die Tradition, die sie unentwegt hochhalten, auf ihr 1848, das sie stets so stolz  ansprechen. Dafür soll kurz in die Gegenwart des 19. Jahrhunderts gewechselt werden, um das Urteil eines Zeitgenossen über diese Ereignisse zu zitieren. Es gibt das Wort von der Geschichte, die sich wiederholt, beim zweiten Mal als Farce. Für Karl Marx ist 1848 die Farce von 1789, genauer: er sieht in der Krise 1848-1851 eine makabre Parodie von 1789 …

PS Wie vor bald einem Jahr geschrieben, scheint es morgen tatsächlich zu einer letzten Demonstration von Tausenden gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg, in den Staatsräumen zu kommen. Sollten Sie keinen Kalender zur Hand haben, können Sie den Termin für die morgige Demonstration auch hier eintragen.

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen – Zusammengefaßt vom Innenministerium

Prüfkriterien für Wähler und Wählerinnen - Gut zusammengefaßt vom Innenministerium.

Wenn am kommenden Samstag der Wkr-Ball in der Hofburg unrühmliche Geschichte für die demokratische Republik Österreich sein wird, sollten Wähler und Wählerinnen für jedwede kommende Wahl die Zusammenfassung des Innenministeriums aufbewahren, um, bevor Sie beispielsweise einer Partei der Freiheitlichen Ihre Stimme geben wollen, selbst zu überprüfen, ob die von Ihnen präferierte Partei mehrere innerministeriale Kriterien erfüllt, und dann entscheiden, ob Sie eine Partei, auf die mehrere oder sogar alle sicherheitsbehördlichen Elemente zutreffen, tatsächlich noch wählen wollen …

Wenn Sie es dennoch tun wollen, dann werden Sie sich nicht beklagen dürfen, am Ende wieder der Bezahler und die Bezahlerin der hinterlassenen offenen Rechnungen von der Partei, die Sie wählten, zu sein, werden Sie die Schuld dafür nicht von sich weisen können, werden Sie nicht die gesamte Politik dafür verantwortlich machen können, nicht nur aufgrund dieser Kriterien, sondern auch aus weiteren Gründen, die dann wieder in Gerichten und in parlamentarischen Untersuchungsauschüssen verhandelt und geklärt müssen werden, wie es eben in Österreich aktuell geschieht … Also aus Gründen, die Ihnen, ist zu hoffen, wenigstens noch wichtig sind, sauberer und verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Steuergeld, kompetentes und gewissenhaftes Erfüllen mandatarischer Aufgaben, ehrliches Arbeiten für das Gemeinwohl, nicht für das private Wohl von Funktionären und Funktionärinnen und nicht für das Parteienwohl …

Zu den innerministerialen Elementen wurden ein paar Aussagen von freiheitlichen Mandataren aus einer von diesen gemeinschaftlich abgehaltenen Pressekonferenz hinzugefügt sowie eine Meldung der Kleinen Zeitung und aus einem Standard-Interview über Aussagen von zwei weiteren freiheitlichen Mandataren. Für einen ersten Test, wie eine solche Prüfung vor einer Wahl ablaufen könnte, reichen die paar Namen aus.

NR Rosenkranz stellt alle, die einen Wkr-Ball in den Staatsräumen der Republik äußerst bedenklich finden, in eine historische Reihe von … Als gebildeter Verteidiger der Schaften wird er wohl selbst nur allzu genau wissen, in welcher Reihe er wo steht, vor dem Feuer, um beste Sicht zu haben auf brennende Bücher, aber nicht vor den brennenden Büchern, die im zwölfjährigen nationalistischen Reich, das allen Tod und Armut brachte, sondern vor denen 1817 auf der Wartburg …

NR Stefan mußte schon einmal weit in die Vergangenheit zurückgehen, um eine positive Erinnerung an eine Leistung des nationalen Lagers … Aber die „Leistungen der deutschen Wehrmacht“ können nur mehr zu einer „positiven kollektiven Erinnerung“ werden, wenn die Geschichte umgedeutet wird, wie es für NR Stefan ein „wesentliches Element“ ist …

Wolfgang Jung, ist NR im Parlament gewesen und nun im Wiener Landtag, gibt, Zukunft will sich nicht schreiben lassen, einen Ausblick, was zu erwarten ist, wenn die Meinung, die das nationale Lager liebt, durch Regierungsbeteiligung …

Ach ja, bei dieser gemeinschaftlichen Pressekonferenz meldete sich auch Johann Gudenus, der nicht NR im Parlament, sondern im Wiener Landtag ist, zu Wort, der im letzten Jahr bewies, wofür ihm wichtig ist, Geld auszugeben, selbstverständlich nicht genommen aus seiner Brieftasche …

Um zu einem Ende zu kommen, auch wenn der Testlauf noch lange fortgesetzt werden könnte, mit weiteren Mandatarinnen und Mandataren … Etwa mit dem III. Präsidenten NR Graf  oder mit NR Hofer, mit Andreas Mölzer und Zur Zeit oder den unzensurierten Freiheitlichen, oder mit NR Höbart, mit …

NS Zur letzten Demonstration am kommenden Freitag gegen ein Schaftengschnas in Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich rufen sehr viele auf. Ihre Teilnahme an dieser im feinen Tuch wäre eine gute Gelegenheit zu zeigen, daß Demonstrantinnen keine ungewaschenen Nichtleistungsträger sind, wie ihnen seitens der für den Erhalt des Hofburgschaftengschnas sich einsetzenden Wortfechter unterstellt wird …

Es ist aber ganz und gar nicht notwendig, in Ausgehkleidung zu demonstrieren, denn so schmutzig wie freiheitlich akademische Denkloden kann Ihre Garderobe je nicht sein …

Auch hier können Sie Ihr Kommen in einen Veranstaltungskalender eintragen: Endlich letzte Demonstration für Nie-mehr-Hofburg-Schaftengschnas.