„Sos Österreich“ ist nicht so anonym, wie der „Standard“ sie verkauft

Einen Administrator führt "Sos Heimat" nicht mehr an. Das war schon anders. Nun will wohl mehr verschleiert werden. Da kommt ein Bericht über Anonymität sehr gelegen.

Es wollte zwar hier nichts mehr zur Sos Österreich geschrieben werden, und genau betrachtet, wird auch nichts zur Sos Österreich geschrieben, sondern zu dem Artikel von Yilmaz Gülüm … Für die Köche und Köchinnen der Sos Österreich muß dieser Artikel hilfreich wirken, werden sie von diesem Artikel doch unterstützt beim Weiterverschleiern ihrer Identität … Auch Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv stellt im zweiten Artikel die Anonymität in den Vordergrund, die eine Anzeige verhindere …

Wie es um diese Anonymität bestellt ist, wie es tatsächlich darum bestellt ist, daß ein Einzelner mit seiner Familie die Sos Österreich täglich 20 Stunden rührt, soll hier noch einmal, besonders für den „Standard“, betrachtet werden.

Einen Namen gibt es, Dan Weber … Wie hier nachgelesen werden kann, hat er es allenthalben mit unterschiedlichen Namen versucht, etwa mit Daniel Freiheit … Möglicherweise ist es wahr, daß eine Familie die Sos Österreich würzt, Dan Weber könnte durchaus beispielsweise ein Schwager sein … Wenn Sie die Texte hier aufrufen, werden Sie auf weitere Namen von Personen stoßen, die befragt werden könnten …

Eine Anzeige zu erstatten, wie es Heribert Schiedel wegen der vermeintlichen Anonymität nicht möglich erscheint, ist gar nicht notwendig, einige aus der Polizei kennen freundschaftlich … Auch freiheitlichen NR im Parlament ist Dan Weber nicht unbekannt …

Es sind auch aus der Schreibstaffel und der Kommentarstaffel Namen bekannt, zum Beispiel Maria Klingler …

Möglicherweise ist es eine Familie, eine, die sehr viele Freunde hat, eine Familie, die Dan Weber als seine „Arbeitgeber“ angibt …

Das Publikum von dieser Veranstaltung einmal befragen, wie es war, als es nicht beim Blocken blieb.

Im zweiten Artikel im „Standard“ wird Karl Öllinger zitiert, mit der Meinung, die Beiträge selber seien nicht so problematisch, sondern bei den Kommentaren  … Nun, wie die Beiträge zu bewerten sind, lesen Sie dazu auch ein Beispiel über Tiersex …

Eines aber im Artikel von Yilmaz Gülüm kann nicht unwidersprochen bleiben. Yilmaz Gülüm schreibt, dieser Blocker „wirkt gebildet“, also ein solcher Blocker dürfe höchstens gebildet wirken, aber nicht gebildet sein, weil die, die gebildet sind, wohl nicht eine, möchten die Gebildeten nicht unter den Gebildeten sehen, derartige Sos Österreich … Aber es hat noch nie gestimmt, die Hauptakteure und Hauptvorantreiberinnen sind von je her die Gebildetsten, die seinerzeit für den Nationalsozialismus, wird an den Kronjuristen Carl Schmitt gedacht, oder für den Kommunismus oder für Organisierte Glauben … Welche Einschätzung Yilmaz Gülüm etwa vom freiheitlichen Akademikerverband, um ein Beispiel aus der Gegenwart zu nehmen, abgeben würde?

Zugegeben, es sind viele Texte zur Sos Österreich, es  wird viel Klickarbeit von Ihnen abverlangt, aber damit haben Sie zu den zwei Berichten im „Standard“ weitere zur Vervollständigung …

Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

Während Burschenschaften in München sogar von der sudetendeutschen Landsmannschaft schon ausgeladen werden, können Burschenschaften am 27. Jänner 2012 in Wien ein weiteres Mal ihr Schaftengschnas mit Säbeltänzen im Abendkleid in den Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich …

"Unser Türkenproblem ist in Ungarn das Zigeunerproblem." (Freiheitlicher Akademikerverband)

Während DDr. Alfred Oberwandling seine Klage und sein Gejammer über die Ausladung lediglich in einen Leserbrief gießen kann, dieser es lediglich zu einer Veröffentlichung in den burschenschaftlichen Blättern schafft, kann DDr. Alfred Oberwandling in Österreich im Parlament auftreten und mit Parlamentsberichten darüber rechnen …

Während DDr. Alfred Oberwandling aus München keine Antwort auf seine Anfragen erhält, schreibt in Österreich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eine Unterstützungszusage an jene, die unappetitliche „Auschwitz-Vergleiche“ anstellen, und zu den Degentänzen  vor seiner Tapetentür … Vielleicht nur eine Einhaltung einer Ratingagenturforderung, bei Stellungnahmen auch einzusparen …

Während DDr. Alfred Oberwandling für die sudetendeutsche Landsmannschaft in München nicht wichtig genug zu sein scheint, um ihm zu antworten, wird er in Österreich vom Wirtschaftsbund ausgezeichnet …

Während Dkfm. DDr. Alfred Oberwandling Leserbriefe nach München schicken darf, kann er in Österreich einen Vortrag halten, im Februar 2012 im „Neuen Club“, unter dem vieles offenbarenden Titel: „Prag – von der Residenz des Reiches …“. Im Jänner 2012 war bereits, wie der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bekanntgibt, Richard Melisch mit einem Vortrag zu Gast, im April 2012 wird Dr. Walter Marinovic … Richard Melisch und Walter Marinovic, zwei Vortragende, die auch in Wien bestens bekannt sind …

Wen mag es da noch überraschen, daß der Wkr-Ball es auf die Bratlliste der österreichischen Experten und Expertinnen geschafft hat … Der Wkr-Ball in der Hofburg wurde zwar wieder aus der Bratlliste gestrichen, jedoch nicht einfach der Wkr-Ball allein, sondern alle Bälle mußten von der Liste –, wie beim Militär, bei dem ja auch immer alle wegen einer Einzelverfehlung diszipliniert … Öffentlich begründen es die Bratllistenverantwortlichen damit, es übersehen zu haben … Was aber heißt es, etwas zu übersehen? Im Fall des Wkr-Balles kann das Übersehen nicht als Fehler, der menschgemäß passieren kann, gedeutet werden, sondern muß das Übersehen verstanden werden als eine stille Übereinkunft, der Wkr-Ball in der Hofburg gehöre einfach österreichisch dazu, und darüber müsse nicht einmal eine Sekunde nachgedacht werden, noch dazu, wenn Schaften in Österreich einen derart hohen und höchsten Stellenwert … Möglicherweise ist es auch oder zusätzlich noch trivialer, vielleicht wollten die Experten und Expertinnen einen Experten, nämlich Roland Girtler, nicht vor den Kopf stoßen mit einer Nichtaufnahme des Wkr-Balles in der Hofburg in die Bratlliste …

NS Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg hat sich ebenfalls, ein paar Tage vor dem letzten Wkr-Ball in der Hofburg, bereits eine Ballspende erschrieben, die oben veröffentlichte Montage als Ballspende darf dieser ohne Nachfrage verwenden und verbreiten, als Beweis dafür, wie von höchster Bildung durchdrungen, wie aus tiefstem Denken herauf Aussagen reinster Gesinnung ….

Ballspende für Dr. Martin Graf – Werte werden nicht besser, im Gegenteil

Wenn die Experten¹ aus Österreich ebenso sorgsam prüften, als Dr. Martin Graf sorgsam die Verzeichnisse „Weltkulturerbe“ und „immaterielles Kulturerbe“ verwechseln will, wird vorstellbar, wie sorgsam die innerösterreichische Expertinnen beim Erstellen ihrer Bratllisten … Derart sorgsam aber haben in den letzten Tagen auch viele Journalisten und Journalistinnen gearbeitet, als sie den Wkr-Ball zu einem Weltkulturerbe hochschrieben, sei es aus Schlampigkeit, sei es aus Recherchefaulheit … Von Medienarbeitern und Medienarbeiterinnen ist es, wenn auch äußerst bedauerlich, schon bald nichts anderes zu erwarten, von einem III. Präsidenten NR allerdings …

Freiheitliche Analyse - Gender Mainstreaming und Verbot von Bällen.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf heute schon eine erste Ballspende zu überreichen, den Zwischenstand der Umfrage, würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum dritten Nationalratspräsidenten wählen … Die Werte bessern sich nicht, im Gegenteil, seit dem letzten Zwischenstand schließen noch mehr Menschen für sich eine Wahl von Dr. Martin Graf aus, mittlerweile 68,09% …

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, Dr. Martin Graf zu unterstützen, insofern, daß seine Behauptung in der Nachrichtensendung im mitternächtlichen ORF vom 18. Jänner 2012 im Gespräch mit Ariel Muzicant sich wirklich bewahrheitet, daß zur letzten Demonstration gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg tatsächlich Tausende …

Wenn die Gesellschaft für freiheitliches Denken dies veröffentlicht, in den nationalen Lagern also selbst davon gesprochen wird, daß der Nationalsozialismus eine Versuchung darstellt, kann festgehalten werden, daß diese Lager, um eines ihrer Leitworte zu verwenden, gegen sich selbst hetzen, daß diese Lager, um ein zweites ihrer Leitworte aufzunehmen, gegen sich selbst die Nazi-Keule schwingen, daß diese Lager, um ein drittes ihrer Leitworte nicht vorzuenthalten, die Hauptquartiere der Ausgrenzung sind, und Ausgrenzung derart fanatisch überall vermuten, daß sie, um sich selbst zu bestätigen, sogar gegenseitig ausgrenzen müssen.

 

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, was es, weil sie von ihrer gemeinschaftlichen Gegenwart nicht in die gesellschaftliche Gegenwart zu wechseln bereit oder imstande sind, aber nicht zum letzten Mal geben wird, sind die akademisch freiheitlichen Vorstellungen, über die hier bereits geschrieben wurde. Es sind Vorstellungen, die, wie zu lesen ist, nach wie vor auf der Website des Akademikerverbandes verbreitet werden. Heute wurden noch ein paar besondere Auszüge hinzugenommen, um zu veranschaulichen, wie, was das Wesentlichste ist, unwählbar diese freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in jedweder Wahl ist.

In ein paar Tagen wird es also den letzten Wkr-Ball in der Hofburg geben, ein guter Anlaß, in Erinnerung, daß gegen den letzten Wkr-Ball in der Hofburg in 2011 Demonstrationen polizeilich verboten waren, an der diesjährigen Demonstration teilzunehmen, um über den konkreten Anlaß hinaus ein sichtbares Zeichen für das Demonstrationsrecht zu setzen, vor allem vor dem Hintergrund der zum Teil bereits verabschiedeten Gesetze aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket …

¹ Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner, Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl, Mag. Karl C. Berger, Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder, Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn, Mag. Dagmar Butterweck, Dr. Christina Fennesz-Juhasz, Mag. Waltraud Froihofer, Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs, Dr. Bernhard Gamsjäger, Dr. Ingeborg Geyer, ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler, Dr. Elisabeth Großegger, Univ.-Prof. Dr. Gerd Gruppe, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner, Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid, Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider, Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger, Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs, Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl, em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner, ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar, Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller, Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer, Univ.-Prof. Dr. Jürgen König, em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka, Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer, Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist, Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer, o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer, Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka, em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt, Mag. Adelheid Pichler, Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler, em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann, Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken, Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner, ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel, Mag. Dr. August Schmidhofer, Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl, Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher, Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier, Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter, em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Ein Land wird weiter verkleinert – Am Beispiel Wkr-Ball, Roland Girtler und die Bratlliste

Bisher wurde von vielen gesagt, Politik denke nicht mehr groß, bisher wurde von vielen gesagt, Medien denken nicht mehr groß, und nun,  muß vermutet werden, wird von vielen ergänzt werden, auch Literatur denke nicht mehr groß, wird daran gedacht, womit sich Elfriede Jelinek beschäftigt, worüber Elfriede Jelinek nachdenkt, wozu sich Elfriede Jelinek äußert, wobei noch gehofft wird, daß es bei einer Vermutung bleibt, denn etwas Sicheres kann darüber nicht gesagt werden, schweigt doch in diesem Land die Literatur, und freundlich will gedacht sein, die Literatur denkt noch still groß …

Allgemeines aber zu sagen will hier nicht versucht werden, eine Verallgemeinerung gibt möglicherweise als Einleitung etwas her, das ist es dann aber auch schon …

Immaterielles Kulturerbe - Aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste.

Interessant aber ist, das Konkrete wahrzunehmen. Elfriede Jelinek beschäftigt sich nun mit dem Kleinkleinstem, innerhalb weniger Tage äußert sich Elfriede Jelinek zum Kleinkleinsten, zuerst mit einem wuchtigen Text mit unpassenden zeitgeschichtlichen Ausgrabungen zu einem Arbeitsuchenden, mißt diesem Arbeitsuchenden eine Bedeutung zu, gibt eine Einschätzung zu diesem Arbeitsplatzwechsler ab, die fern jeder Realität ist, daß gesagt werden kann, Alexander Wrabetz habe diesen Bewerber realistischer eingeschätzt, als er sagte, die Qualifikation des Bewerbers sei nicht ausschlaggebend … Elfriede Jelinek schreibt also einen jungen Menschen mit seinen Karriereträumen, mit seinen Wünschen und Hoffnungen auf einen guten und warmen Platz in der Gesellschaft, schreibt ihn hoch zu einem, der bereits eine hohe oder gar höchste Position …

Das zweite Kleinkleinste, nur wenige Tage später, ist die Liste des immateriellen Kulturerbes … Elfriede Jelinek verlangt gar den Rücktritt der Kommission, die den Wkr-Ball auf die Liste setzte … Es will hier gar nicht das Wort Unesco dazugeschrieben werden, klingt dieses doch nach Welt, während die Kommission eine absolut innerösterreichische Kommission ist, die von innerösterreichischen Antragstellerinnen eingebrachte Bräuche in eine Liste schreiben, die nur innerösterreichischen Ortschaften und innerösterreichischen Antragstellern schmeicheln … Mit dieser Liste sind keine Verpflichtungen verbunden, keine Rechte auf Förderungen, mit dieser Liste kann ein Bürgermeister durch Bad Ischl jauchzend laufen, unser Lichtbratlmontag ist Kulturerbe … Dann zufrieden ein Glas Bier auf den Listenlichtbratlmontag trinken, das ihm, vielleicht, eine listenverliebte Ischlerin ausgibt.

Allerdings stellt sich die Frage, wie wach und ernsthaft gehen die Mitglieder dieser Kommission, die sich nun zerknirscht gibt, in ihren eigentlichen Berufen vor, wenn von ihr, wie nun die Kommission sagt, der Wkr-Ball übersehen worden sei … Die Mitglieder dieser Kommission leben nicht außerhalb von Österreich, die Mitglieder dieser Kommission sind keine Hilfskräfte ohne abgeschlossene Schulausbildung, die Mitglieder dieser Kommission sind, darf ihnen unterstellt werden, Konsumenten und Konsumentinnen von nicht nur einer Zeitung der Marke Umsonst … Es wird von der Kommission namenlos gesprochen und geschrieben, als müßte verschämt verborgen werden, wer dieser Kommission angehört,  um die Chimäre von der mit Bildung durchdrungenen Elite dieses Landes zu retten. Die Namen gibt es in einer Liste auf der Website „Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe“ …

Hier also einmal die Namen mit den Arbeitsplätzen, damit es anschaulicher wird, von welch profunder Kommission eigentlich die Rede ist. Im Grunde ist es aber auch unerheblich, wer in dieser Kommission sitzt, die Mitglieder dieser Kommission werden ihre sonstigen beruflichen Aufgaben äußerst gewissenhaft erfüllen, daran kann kein Zweifel bestehen, und daß keinem Mitglied dieser Kommission die Bedeutung des Wkr-Balles in der Hofburg auffiel, damit hat die Kommission, auch dieses Gremium, einmal mehr deutlich gemacht, wer in Österreich mit Nachsicht, mit Ehrungen und Auszeichnungen, mit Empathie nach wie vor gesegnet ist …

Es wurde mit einer Verallgemeinerung begonnen, es soll mit einer Verallgemeinerung enden … Es werde in diesem Land nicht groß gedacht, aber es wird in diesem Land nach wie vor von Größe geträumt, denn es kann nicht nur Schlampigkeit sein, es kann nicht nur Recherchefaulheit sein, die veranlassen, das immaterielle Kulturerbe unbedingt als Weltkulturerbe auszugeben, auch von sogenannten Qualitätszeitungen in diesem Land … Aber die Bratlmontagsliste ist eine Bratlmontagsliste und nichts weiter …

PS Nachdem der Wkr-Ball ab 2013 nicht mehr in der Hofburg sein wird, sondern irgendwo, vielleicht in Bad Ischl, beim Kirchenwirten, soll jetzt schon mit dieser Kommission auch der Wkr-Ball, der ab 2013 auf seine Bedeutung reduziert möglicherweise von vielen nur noch Schaftengschnas genannt werden wird, vergessen werden.

PPS Ach ja, die Namen der Mitglieder dieser Kommission, wie oben versprochen, nun gut, hier die Namen … Vorab, einem Mitglied, Roland Girtler, Corps Symposium, wird es aber unmöglich aufgefallen sein können, beim Erstellen der Bratlliste, was die drei Buchstaben WKR … Möglicherweise war Roland Girtler bei dieser Erstellung gar nicht dabei, weil intensiv beschäftigt mit einem Artikel, vielleicht wieder einmal für die Aula …

Bewerbung um Aufnahme einer Tradition in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

ExpertInnen zu den Bereichen des immateriellen Kulturerbes in alphabetischer Reihenfolge

Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann

Universitätsprofessorin für Vergleichende Musikwissenschaft, Institut für Musikwissenschaften, Universität Wien

Institutsvorständin und Mitglied der Fakultätskonferenz

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Bachleitner

Politikwissenschaft und Soziologie, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft

Universität Salzburg

Dir. Stv. Mag. Matthias Beitl

Österreichisches Museum für Volkskunde

Forschungsinteressen: Zentraleuropäische Gesellschaften, Transformationsprozesse, Lebensstile

Mag. Karl C. Berger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Tiroler Volkskunstmuseum (Tiroler Landesmuseum)

Vorstandsmitglied / Schriftführer des Österreichischen Fachverbands für Volkskunde

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Vereins für Volkskunde, Wien

Univ.-Prof. Dr. Dieter A. Binder

Institut für Geschichte, Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Prof. i.R. Dr. Olaf Bockhorn

Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Volkskunde Österreichs, Fachgeschichte, Arbeit und Wirtschaft, Ausstellungs- und Museumswesen, Ethnizität und Minderheiten

Mag. Dagmar Butterweck

Kustodin der Metall- und Schmucksammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde

Forschungsinteressen: Gender, Lebensstile, Fachkultur

Dr. Christina Fennesz-Juhasz

Phonogrammarchiv, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Aufgabenbereich: Ethnomusikologie, Romistik

Mag. Waltraud Froihofer

Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz

Univ.-Ass. Dr. Bernhard Fuchs

Institut für Volkskunde, Institut für Europäische Ethnologie Wien

Dr. Bernhard Gamsjäger

Vorstandsmitglied des Österreichischen Volksliedwerkes

Vorstandsmitglied der Volkskultur Niederösterreich (Regionalforschung)

Dr. Ingeborg Geyer

Direktorin des Instituts für Österreichische Dialekt- und Namenslexika

Zentrum Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation; Österreichische Akademie der Wissenschaften

ao. Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler

Institut für Soziologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Randkulturen, Bauern in Österreich und Siebenbürgen, Kultursoziologie

Dr. Elisabeth Großegger

Stellvertreterin des Direktors des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Wiener Theatergeschichte und Festkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Burgtheater und Publikum

Univ.-Prof. Dr. Gerd Grupe

Institutsvorstand des Instituts 13 Ethnomusikologie

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Vizestudiendekan

Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Michael Grabner

Universität für Bodenkultur Wien

Schwerpunkt: „Historische Holzverwendung“

Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid

Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung u. Ethnomusikologie an der Universität für Musik u. Darstellende Kunst Wien

Hauptsächliches Forschungsgebiet: Volksmusik der Alpen

Univ.-Prof. Dr. Hilde Haider

Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien

Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Österreichische Theatergeschichte, Theater der griechischen Antike, französische Klassik, Theater und Drama im Zeitalter der bürgerlichen Aufklärung, Exilforschung, Gegenwartstheater und -dramatik, Hörspiel- und Radioforschung

Univ.-Ass. Prof. Nicole Haitzinger

Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Re/Konstruktion von Tanzgeschichte(n), Tanztheater im 19. Jahrhundert, Inszenierungs- und Wirkungskonzepte (in verschiedenen historischen Formationen), zeitgenössische performative Künste

Ass.-Prof. Mag. Dr. Dieter Halwachs

Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsbereichs Plurilingualismus am treffpunkt sprachen der Universität Graz

Forschungsschwerpunkte: Soziolinguistik, Sprachenpolitik, Plurilingualismus, Minderheiten, Roma und Romani

Dipl.-Ing. Dr. Anna Hartl

Institut für Ökologischen Landbau, Department für nachhaltige Agrarsysteme

Universität für Bodenkultur Wien

Arbeitsgruppe Wissenssysteme und Innovationen

Schwerpunkt: Naturfarben und traditionelle Färbetechniken

em. Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel

Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit (IKN)

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner

Leiter des Instituts für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte

Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum Salzburg

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludwig Karnicar

Institut für Slawistik, Geisteswissenschaftliche Fakultät

Karl-Franzens-Universität Graz

Univ.-Ass. Dipl.-Rest. Regina Knaller

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer

Fachbereich Geschichte, Zentrum für Gastrosophie: Ernährung – Kultur – Gesellschaft

Universität Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Jürgen König

Department für Ernährungswissenschaften, Emerging Focus Nutrigenomics

Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien

em. o. Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka

Department  für  Pharmakognosie

Pharmaziezentrum der Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Peter Maria Krakauer

Vorstand Abteilung Musikwissenschaft / Fachbereich II

Universität Mozarteum Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist

Institut für Konservierung und Restaurierung

Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger

Leiter der Abteilung Transkulturelle Kommunikation, Universität Salzburg

Forschungsschwerpunkte: Kulturindustrie und kulturelle Identität, Tourismus und kultureller Wandel, internationale und interkulturelle Kommunikation: Nord-Süd-Diskurs und entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer

Abteilung für Musikwissenschaft, Universität Mozarteum Salzburg

Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Musik und Brauch, Fasnacht, Volksmusik und Nationalsozialismus, Volksmusiküberlieferung im Alpenraum, insbesondere in Westösterreich und Südtirol

Obmann des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung

o. Univ.-Prof. Dr. Hans Paarhammer

Katholisch-Theologische Fakultät, Fachbereich Praktische Theologie

Paris-Lodron-Universität Salzburg

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Patocka

Institut für Germanistik, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Dialektologie, Dialektsyntax, Fachsprachen, historische Sprachwissenschaft, Grammatik der Gegenwartssprache

em. Univ.-Prof. Dr. Leander Petzoldt

Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Adelheid Pichler

Institut für Kultur- und Sozialanthropologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Urban Anthropology, Cultural Heritage Studies, Memory and Ritual

Ass.-Prof. Dr. Burkhard Pöttler

Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie

Karl-Franzens-Universität Graz

em. o. Univ.-Prof. Dr. Josef Riedmann

Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken

Institut für Europäische Ethnologie

Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Erzählforschung, Biographieforschung, Mentalitätsgeschichte, Katastrophenforschung, Friesische Kulturgeschichte, Volksglaube, Individualpsychologie, Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse

Univ.-Prof. DDr. Michael Rössner

Direktor des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Renaissance- und Barockliteratur, Literatur der Avantgarde und des frühen 20. Jahrhunderts

ao. Univ.-Prof. Dr. Johannes Saukel

Department für Pharmakognosie

Universität Wien

Vizestudienprogrammleiter Pharmazie

HR Dr. Margot Schindler

Direktorin des Österreichischen Museums für Volkskunde

Gegenwärtige Forschungsinteressen: Methodische und sachbezogene Museumsthemen, Sachkulturforschung, Lebensstile, Transformationsprozesse in Europa

Mag. Dr. August Schmidhofer

Institut für Musikwissenschaft

Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Sperl

Institut für Historische Werkstoffe, Montanuniversität Leoben

Präsident des Montanhistorischen Vereins Österreich

Univ.-Prof. Dr. Christian Staudacher

Professor am Institut für Angewandte Regional- und Wirtschaftsgeographie

Wirtschaftsuniversität Wien

Präsident der Österreichischen Geographischen Gesellschaft

Ass.-Prof. Dr. Armin Stolz

Leiter des Kompetenzzentrums für Kunst- und Kulturrecht

Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier

Abteilungsleiter Stadt- und Regionalsoziologie, Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Arbeitsschwerpunkte: Regionalentwicklung, Evaluierung, Kulturlandschaftsforschung, Raumwahrnehmung

Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter

Zentrum für Umweltgeschichte, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

em. o.Univ.-Prof. Dr. Klaus Zapotoczky

Institut für Soziologie, Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung

Johann Kepler Universität Linz

Auf zur Wartburg – zum Wkr-Ball 2013

Es soll nicht gesagt werden können, den Schaften will gar kein Tanzboden mehr zugestanden werden, für ihre Säbelwalzer im Abendkleide, jetzt, da die Vermietungsgesellschaft nach Jahrzehnten sich besonnen und erkannt hat, daß die Hofburg das symbolische Zentrum einer demokratischen Republik ist, müssen die Schaften einen neuen Tanzboden finden, schon für den Wkr-Ball 2013 …

Die Schaften mit ein oder zwei Anregungen dabei zu unterstützen, warum nicht …

Der ideale Ort für einen Wkr-Ball 2013 müßte für die Schaften die Wartburg bei Eisenach sein. Es wäre für die Schaften keine Umgewöhnung notwendig, denn ein Tanzboden auf der Wartburg ist für die Schaften kein neuer Tanzboden, sondern ein alter Tanzboden, der ihnen bestens bekannt ist, somit wäre es für sie eine Heimkehr, zu ihrer Feuerstätte …

Mit einem Tanzboden auf der Wartburg vermieden die Schaften, sich etwas Neuem stellen zu müssen, und, es ist bekannt, wie schwer das ihnen fällt, das Neue … Aber auch ihre Gäste, die Mitglieder der, wie sie selbst sich nennen, sozialen Heimatparteien fänden sich wohl ordentlich rasch zurecht, wie gesehen werden kann, wirbt die NPD ohnehin bereits mit der Wartburg …

Der Tanzboden auf der Wartburg hat zusätzlich für Schaften den wohl kaum zu widerstehenden Reiz, ihre Degenpolkas dann auch damit bewerben zu können, daß die Wartburg in die Liste des tatsächlichen Weltkulturerbes aufgenommen ist, während die Bälle lediglich als bundeslandlersche immaterielle Kulturerben geführt werden, also in einer völlig aus der Provinz für die Provinz auf die Provinz reduzierte Liste … Es können sogar Einzelpersonen um Aufnahme in diese Liste ersuchen, wenn sie der Meinung sind, beispielsweise, die in ihrer Ortschaft seit, um ein Datum zu nennen, 1830 ritualisierte Art des dorfgemeinschaftlichen Ausziehens, Waschens und Aufhängens der Unterwäsche sei als immaterielles Kulturerbe …

Sollte aber den Schaften der Weg nach Eisenach, Wartburg-Omnibusse wären wohl die rechten Einstimmungstransporter für Fahrten zur Wartburg, zu beschwerlich, zu anstrengend sein, kann auch mit einem weiteren Tanzboden aufgewartet werden, mit einer Empfehlung für einen sehr romantischen Tanzboden sogar, beim Burschenschafterturm, der, wenn dem Bild von Odin Wiesinger geglaubt werden darf, an einem Waldrand steht …

Am Rand eines Waldes zu tanzen, wie sehr müßte das dem zurzeitigen zahntechnischen Obmann der Freiheitlichen erfreuen, sein Blut in Wallung bringen, ist er doch einer, dem die Wälder seit Jugendtagen unvergeßlich geblieben sein müßten –, wer erinnert sich nicht gerne zurück an die eigene Jugend mit den Tagen im Gestrüpp … Wo genau allerdings dieser Turm mit wehender Fahne steht, diese Information, werden die Schaften gebeten, von Odin M. Wiesinger …

Gerhard Deimek würde sich wohl eher freuen, fände schon der Wkr-Ball 2013 in Oberösterreich statt … Möglicherweise auch Peter Fichtenbauer, von dem nicht gewußt wird, wie reisefreudig er ist, oder ob sein Einsatz für den Wkr-Ball in militärischen Uniformen in Wien nicht der Gesinnung, sondern der Bequemlichkeit …

Eine Freude jedoch ist gewiß, nämlich die, heute zum letzten Mal einen Aufruf zu schreiben, an der Demonstration teilzunehmen, am 27. Jänner 2012, zum einen, um die Vermietungsgesellchaft zu unterstützen, bei ihrer Aufkündigung des Mietvertrages zu bleiben, zum anderen, um mit einer imposanten Demonstration potentiellen Besuchern und Besucherinnen die Entscheidung zu erleichtern, daß der Wkr-Ball in der Hofburg kein … Garant dafür aber, daß es tatsächlich keinen Wkr-Ball in der Hofburg nach 2012 mehr gibt, ist ein Wkr-Ball mit einem finanziellen Verlust … Es scheinen die Befürchtungen von Andreas Mölzer, vor bald einem Jahr von ihm geschrieben, nicht zu unrecht gewesen zu sein, es werden für den Säbeltanz am 27. Jänner 2012 bereits Eintrittskarten verschleudert …

https://pronoever.wordpress.com/2011/03/16/wkr-ball-in-der-hofburg-anmeldung-zur-teilnahme-an-der-demonstration-27-janner-2012/

Am Flowchart pissen Hand in Hand Militär und Rüstungsindustrie stets auf alles und stets alle an

Rüstungsindustrie mit Militär pissen stets alle an und stets auf alles.

Ganz gleich ob es der Wahrheit entspricht oder nicht, das Bild der Soldaten, die auf tote Menschen pissen, ist das Symbol besthin für jedwedes Militär auf dieser Welt, jedes Militär pißt alle an und überschwemmt jedes Stück Erde mit seiner gelbbräunlichen Pisse. Es sind nicht die einzelnen Soldaten, die, wenn auch regelmäßig, empörende Aktionen setzen, in die große mediale Aufregung zu rücken, denen, sofort bei ihrer Rückkehr in das Zivilleben, wieder ein Platz in der Schlange der Anzupissenden zugewiesen wird, und den die Soldaten wie selbstverständlich wieder einzunehmen bereit sind. Es ist das Militär insgesamt, das eine einzige skandalöse Organisation ist, zu verurteilen und endlich abzuschaffen, womit eine Paradoxie endlich zur Auflösung zu bringen ist, nämlich, daß der Mensch den Frieden, nichts anderes ist ständig von allen zu hören, verkündet und zugleich, nichts anderes wird weiter ständig gemacht, den Krieg mit der luxuriösesten Infrastruktur, die gekannt wird, fortwährend verschwenderisch auszustatten.

Ob nun ein paar Soldaten tatsächlich auf tote Menschen pinkelten, ob jemand dieses Video geschickt produzierte, ist gleichgültig, diese Soldaten oder jene, die diesen Film herstellten, sind auszuzeichnen. Sie haben der Welt das Bild über das Militär geliefert, das in jedem Zimmer dieser Welt aufzuhängen ist, um immer vor Augen zu haben, was das Militär grundsätzlich ist, was die grundsätzliche Aufgabe jedweden Militärs ist, nämlich alle anzupissen, unabhängig davon, ob die Zeit eine Zeit des Friedens oder eine Zeit des Krieges genannt wird, wobei, weltweit betrachtet, keine Zeit des Friedens existiert.

Dafür könnten aktuelle Beispiele angeführt werden, aber es können täglich seit einer Ewigkeit aktuelle Beispiele vorgebracht werden. Und mit Sicherheit werden Ihnen aktuelle Beispiele einfallen, vielleicht denken Sie an Ägypten, oder Sie an Nordkorea, oder Sie an Griechenland, oder Sie an Deutschland, Sie wieder an Syrien, oder Sie an …

Was aber nicht täglich passiert, sind Sparpakete, die aktuell europaweit ausgeliefert werden, beliebtes Transportmittel sind die Eurofighter, deren Hersteller sich wohl gleich selbst von der Empfängerliste gestrichen haben, womit die zweite oder bereits die erste Pisserin vorgestellt ist, die Rüstungsindustrie, über die vor kurzem in der Zeit ebenfalls berichtet wurde, ein Ausschnitt:

Eigentlich unglaublich: In diesem Frühjahr entscheidet sich, ob Griechenland im Euro-Raum überlebt oder zur Drachme zurückkehrt. An dem Morgen, an dem im Café freimütig Interna ausgeplaudert werden, behandeln Mediziner in Athener Krankenhäusern nur noch Notfälle, streiken Busfahrer, fehlen noch immer Schulbücher in den Schulen und demonstrieren Tausende Staatsbedienstete gegen ihre angekündigte Entlassung. Griechenlands Regierung verkündet ein neues Sparprogramm, das kaum einen Griechen verschont. Es sei denn, er arbeitet beim Militär oder in der Rüstungsindustrie. An diesen beiden Bereichen ist nämlich noch jedes Sparpaket beinahe spurlos vorübergegangen.

NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

„Zu behaupten, dieser Ball sei ein Treffpunkt der nationalen und internationalen extremen Rechten und deshalb das Uniformtrageverbot gerechtfertigt, ist blanke Propaganda und verdreht die Wahrheit.“

Soher kann tatsächlich niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer die Wahrheit verdreht, wenn er schreibt, es werde die Wahrheit verdreht, und es kann ebenfalls niemand behaupten, daß NR Dr. Peter Fichtenbauer blanke Propaganda betreibe, wenn er schreibt, es sei blanke Propaganda, daß der Wkr-Ball in der Hofburg ein Treffpunkt der nationalen …

Fragen bleiben menschgemäß dennoch, etwa u.v.a.m diese:

Welcher und wessen Kulturgesellschaft singt NR Dr. Peter Fichtenbauer das Treuelied? Der Kulturgesellschaft, von der beispielsweise die Mitträger des freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg träumen erstehen zu lassen, mit Arbeitslagern, Scheiterhaufen und so weiter und so fort?

Die Treue zu welchem Staat wird von NR Dr. Peter Fichtenbauer besungen, stimmt er in das Lied von Richard Melisch ein? Als Böhmen noch bei der und die …

Welche Demokratie sieht NR Dr. Peter Fichtenbauer bewahrt? Ist es diese Demokratie, wie von den Burschen- und Landsmannschaften im 19. Jahrhundert diese verstanden wurde, als sie auf der Wartburg auf die ihre direkte Demokratie zuschritten, zum Verbrennen von Büchern?

Und kann es die Aufgabe von Fremden sein, das Grab eines Jagdfliegeroffiziers der deutschen Wehrmacht des nationalistischen Massenverbrechensregimes der NSDAP zu pflegen? Dieser Soldat liegt nicht in einem Massengrab, sein Name steht auf einem Grabstein, und er wird wohl Angehörige haben, die wissen, auf welchem Friedhof sie sein Grab finden können, um es zu pflegen, vorausgesetzt menschgemäß, sie wollen ihrem Verwandten überhaupt ein Andenken bewahren. Was wollte also Dr. Peter Fichtenbauer, Mitglied der deutschen Hochschüler Waldmark, mit seinem Grabgärtnern, vor einigen Jahren bereits, politisch vermitteln, als Nichtverwandter von Walter Nowotny? Trug ihn das Grabwässern in das Parlament? Gibt es für österreichische, genauer, freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen ein Pflichtenheft, in dem festgehalten ist, sie hätten den seinerzeitigen Propagandaikonen die Eichenblätter zu putzen?

„Kunst darf satt machen“ – Prekäre Perspektiven für Kunstschaffende

Es gab im Juni 2009 eine Konferenz „zur sozialen Lage der Kreativen“. Seit dem sind zweieinhalb Jahre vergangen, die Zeit ist also vergangen, aber daß die Zeit vergeht, ist keine Leistung, bringt für Kunstschaffende noch keine wesentlichen Verbesserungen, außer für jene, die es mittlerweile aufgegeben haben, Kunstschaffende zu sein …

Wie sehr eine breitest angelegte Diskussion notwendig ist, zeigt die Sammlung „zur sozialen Lage der Kreativen“, eine breitest öffentliche Diskussion, die schließlich mit einem gesetzlichen Instrumentarium, genannt „Volksbegehren“, die überfällige massive Handlungsaufforderung an Politik und Gesellschaft wohl zu unterschreiben haben wird müssen …

PS Es will zwar weder polemisiert noch gar so etwas wie ein Gegeneinanderausspiel angepfiffen werden, wird jedoch beispielsweise an den Spielplan der Wiener Staatsoper gedacht, und es geht bei dieser Anregung um eine breiteste öffentliche Diskussion auch um zeitgenössische Inhalte, könnte gar leicht der Satz geschrieben werden: Hochkultur macht Kunst altsatt …

Volksbegehren „Kunst darf satt machen“ – Umfrage

Um einen ersten aktiven Schritt zu setzen zu einem Volksbegehren „Kunst darf satt machen“, ist der Start mit dieser Umfrage gedacht, mit der vorab ausgelotet werden möchte, ob in Österreich überhaupt ein Interesse dafür besteht, für die Verbesserung der wirtschaftlichen Situationen der Kunstschaffenden aktiv einzutreten, ob denn Kunst in allen ihren Ausdruckformen tatsächlich die Bedeutung in Österreich hat, von der stets derart stolz gesprochen wird.

In Volksbegehren „Kunst darf satt machen“ wurden erste Beweggründe angeführt.

Wenn Sie der Meinung sind, es ist wichtig, ein derartiges Volksbegehren auf den Weg zu bringen, es ist nicht wichtig, ein solches Volksbegehren zu starten, sind Sie herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Volksbegehren Kunst darf satt machen

Möglicherweise wartet Claudia Schmied bereits ungeduldig auf ein Volksbegehren „Kunst darf satt machen“, um es ebenfalls unterschreiben zu können, als kräftiges und kämpferisches Zeichen dafür, wie sehr sie, auch in diesem Bereich, bereit ist, die dafür zuständige und verantwortliche Ministerin zu fordern, zu fördern, zu unterstützen, zu motivieren, ihr den Rücken zu stärken …

Es ist augenscheinlich, daß Claudia Schmied nicht nur als Bundesministerin für Unterricht einer volksbegehrlichen Motivation durch Eigenunterzeichnung bedurfte, sondern noch viel mehr als Bundesministerin für Kunst und Kultur einer volksbegehrlichen Unterstützung bedürftig ist, um …

Es ist dringend notwendig, über Kunst und Kultur in diesem als Kunst-und-Kultur-Land sich verkaufenden Staat breit zu diskutieren, über die wirtschaftliche Situationen von kunstschaffenden Menschen im besonderen, über die Fragen im allgemeinen, ist etwa der Ruf als Kunstland auf Dauer zu sichern mit einer Kimtschielthal-Art eingefroreren Kulturpolitik, und so weiter und so fort.

Ein Volksbegehren „Kunst darf satt machen“ kann für die überfälligen Verbesserungen und Weichenstellungen für die Zukunft durchaus ein gutes erstes Instrument sein, auch dafür, breit öffentlich zu verankern, wie sehr Kunst in jedweden Ausdrucksformen für dieses Land nach wie vor, noch, internationaler Atout …

PS Das Bildungsvolksbegehren hatte mit Hannes Androsch einen sehr prominenten Unterstützer. Es wäre wohl nützlich und hilfreich, fände sich für ein Volksbegehren „Kunst darf satt machen“ eine ebenso prominente Unterstützerin, die über ein Netzwerk verfügt, das sie zum Mitmachen motivieren kann, um „Kunst darf satt machen“  zu einem tatsächlich erfolgreichen Volksbegehren zu machen, der, wenn notwendig, dafür einen entsprechenden Verein gründet, und sich im Gegensatz zu Dr. Hannes Androsch, dem Präsidenten des Vereins „Bildungsinitiative für die Zukunft“, mit dem Titel Obmann begnügt …