Bei uns kein Moskau Bodenküsser, kein bekennender Marxist und […] Vilimsky: FPÖ hat null Kontakte zum Putin-Regime
So Harald Vilimsky am 25. April ’24 auf der Konzernplattform X, sich selbst zitierend, treffender, sich selbst wieder einmal fotographierend, diesmal mit einer Tastatur.
Harald Vilimsky fotographiert damit durchaus die Wahrheit, genauer, was die „Bodenküsser“ und „bekennende Marxisten“ angeht,
es kann ihm das geglaubt werden, daß „bei uns kein Moskau Bodenküsser, kein bekennender Marxist“,
Willkommen, meine Damen und Herren, beim öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag, der uns heute wieder nicht nachsagen kann, daß wir ihm nicht mit allem verfügbaren Glanz die Reverenz erweisen.
Das Glück des Heinz Sichrovsky, daß ein Auftrag, auch als Kulturauftrag, nicht sprechen kann. So bleibt es bewiesen, auch an diesem Dienstag, 23. April 2024, daß er wieder glänzen wird, wie ein neuer Schilling, der keine Goldmünze, sondern ein Papierschein. Und mit allem verfügbaren Glanz glänzt er in seinem Gespräch mit Dirk Stermann zu seinem Buch über die oder mit der „renommierten jüdischen Psychoanalytikerin“, das er, Dirk Stermann, geschrieben oder, wie es Heinz Sichrovsky sagt, „aufgezeichnet“ —
Jeder möchte die Welt verbessern, und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.
Mit der Weisheit des Karl Heinrich Waggerl wird der Beitrag über die „Doyenne der österreichischen Klimawissenschaft“ eingeleitet. Aufmerkenswert daran ist nicht, daß Karl Heinrich Waggerl zitiert wird, sondern wie präsent dieser nach wie vor ist,
daß eine derartige Binsenweisheit je zum Glänzen je noch gebracht werden könne, wenn diese mit dem Namen Karl Heinrich Waggerl bloß … Ist dies die Weltverbesserung, die jede könnte, finge sie nur wollend bei sich selber an? In welches Ende führte der Anfang der Weltverbesserung, mit der Karl Heinrich Waggerl wollend bei sich selber anfing und heutzutage jene bei sich selber wollend anfangen, für die Karl Heinrich Waggerl ein „begnadeter Volks“kanzeldichter —
Und nun mit aller verfügbaren Reverenz der Glanz des Heinz Sichrovsky:
Aber er versteht auch, wenn es ernst wird auf der Welt und bei uns, zum Beispiel jetzt […] Dieses Buch ungefähr zeitgleich mit dem Überfall der Hamas auf Israel erschienen. Schrecklich, göh, daß es schon wieder im Oktober war und diese Qual sich endlos weiter fortsetzt. Äh, wäre das Buch anders verlaufen, wenn das bereits stattgefunden hätte, dieses Verbrechen? [Dirk Stermann: Ich vermute, ja. Ich vermute, es wäre schwerer geworden (…) wenn ich es später geschrieben hätte, wäre das Thema, glaube ich, viel größer noch geworden, das Hamas-Thema und das Israel-Thema (…)] Jetzt muß diese Frau erleben, daß der Antisemitismus hochkocht. Eines war sicher, es wird zu keiner Shoah mehr kommen. Da waren wir uns alle sicher. Es kam zu einer Shoah, und die wird prolongiert jetzt, und zwar von links, von rechts, von Migranten, von allen […]
Die von einem Österreicher befehligte staatlich-industrielle Massenvernichtung mit dem mörderischen Verbrechen der abscheulichsten und der grausamsten Art einer Terrorgruppe gleichzusetzen,
Vorher nehme ich schnell einen tiefen Zug der guten Toboler Luft. Hier ist es noch kälter als in Orenburg: zweiundreißig Grad minus. So viel zur globalen Erderwärmung, von der sie im Ausland faseln. In Russland hat es noch richtig Frost und Schnee, meine Herren, da könnt ihr sicher sein.
Vorher nehme ich schnell einen tiefen Zug der guten Toboler Luft. Hier ist es noch kälter als in Orenburg: zweiundreißig Grad minus. So viel zur globalen Erderwärmung, von der sie im Ausland faseln. In Russland hat es noch richtig Frost und Schnee, meine Herren, da könnt ihr sicher sein.
Als Zwetschkenbrocker hegt Gerald Grosz eine nach seiner Herzenswärme mögliche liebevolle Sicht auf das Geschehen in der Wirklichkeit, und wäre er, Gerald Grosz, noch etwas, also „Chef“, dann hätte wohl er diesen Brief nach Moskau der Kleinstpartei unterschrieben, der am 23. April ’24 auf der Website der allein irgendwo in Kärnten noch eine Internetseite betreibenden Partei zu lesen ist:
Liebes russisches Volk, sehr geehrter Herr Präsident Putin: Seien Sie sich gewiß, daß es in Europa viele gebildete und kulturliebende Menschen gibt, die den von den USA und von der EU betriebenen Wahnsinn nicht gut heißen und die an einem Ausgleich der russischen und europäischen Interessen interessiert sind.
Mehr wird von der Kleinstpartei, deren „Chef“ einmal Gerald Grosz war, von dem Brief nicht zitiert. Vielleicht ist das aber auch schon der ganze Brief, gemessen an den beschränkten Möglichkeiten einer Kleinstpartei nahezu einer langer Brief …
Die Satire von Vladimir Sorokin aus 2006 über einen Mann, dem die Kleinstpartei irgendwo in Kärnten allein und ihr einstiger „Chef“ zugetan, erzählt vom
Russland im Jahr 2027. Das Land hat sich vom Westen abgeschottet und mit einer „Großen Russischen Mauer“ umgeben. China ist der wichtigste Handelspartner, und die reichen Öl- und Gasreserven sichern die Macht des Alleinherrschers, des „Gossudaren“. Und wie einst Iwan den Schrecklichen umgibt ihn eine Leibgarde, die „Opritschniki“, die diesen Machtanspruch gegen jeden Widerstand durchsetzt. Sorokins Romanvision aus dem Jahr 2006 ist eine schmerzhafte Satire, eine negative Utopie im Sinne von Huxley, Orwell und Burgess. Und das Erschreckende daran ist, dass sie — mit Blick auf das heutige Russland – so überaus realistisch erscheint.
In der SPÖ dominiert zwar eine pro-israelische Haltung, dennoch fallen Gruppierungen mit antisemitischen Standpunkten, getarnt als Israelkritik, auf. Gibt es in Diskussionen, um Antisemitismus in den eigenen Reihen vorzubeugen?“
So steht es im Interview im Magazin „nu“, Nr. 95 (1/2024), das Danielle Spera mit Andreas Babler führte … Andreas Babler ist so freundlich, und er antwortet ihr darauf unmißverständlich und klar.
Die Frage von Danielle Spera unmittelbar davor lautet:
Welche dieser Maßnahmen sollten bei einer möglichen Regierungsbeteiligung […]
Und ihre letzte Frage, die sie in diesem „Dossier: Wahlen“ Andreas Babler stellt, ist:
Würden Sie als Zeichen der Solidarität die israelische Fahne auf dem Bundeskanzleramt hissen?
Danielle Spera zu Andreas Babler: „bei einer möglichen Regierungsbeteiligung“, Mark E. Napadenski zu Beate Meinl-Reisinger: „falls Neos der nächsten Regierung angehört“, Nathan Spasić zu Werner Kogler: „bei einer erneuten Regierungsbeteiligung“, für Rainer Nowak scheint es sich erübrigt zu haben, Karl Nehammer zu sagen: „bei einer möglichen Regierungsbeteiligung“ oder „falls die ÖVP der nächsten Regierung angehört“; für „nu“ hat Karin Kraml die Antwort, wer „Bundeskanzler“ ganz ohne mögliche, ganz ohne falls, ganz ohne bei, und dieser „Bundeskanzler“ wird das Bundeskanzleramt beflaggen, je nicht mit der „israelischen Fahne“ …
„Bundeskanzler“ wurde von Karin Kraml befragt, „wie definieren Sie Antisemitismus“.
Nathan Spasić fragt Werner Kogler: „Waren Sie schon einmal in Israel?“ Und Werner Kogler antwortet: „Nein, aber hoffentlich in nächster Zukunft einmal.“
„Nein“ antwortet „Bundeskanzler“ auf die Frage von Karin Kraml, ob er „persönlich in Israel“ war, und auf ihr nachgereichtes „Warum“ antwortet „Bundeskanzler“:
Es hat sich während meiner politischen Tätigkeit, auch als Innenminister, einfach nicht ergeben, und privat bin ich vor allem innerhalb Österreichs in den Bergen unterwegs. Ich schließe aber nicht aus, dass ich einmal in der Pension Israel einen Besuch abstatte […]
Früher einmal hieß es, es heißt immer noch, einen Bärendienst erweisen; eine Redewendung die zurückgeht u. a. auch auf die Fabel „Der Bär und der Gartenfreund“, die mit der Einsicht endet:
Nichts bringt so viel Gefahr uns als ein dummer Freund; Weit besser ist ein kluger Feind
Ob die „investigative Biographie“ von Gernot Bauer und Robert Treichler ein Bärendienst ist, den sie erwiesen …
Und das nicht nur wegen des nun von ihnen eingestandenen Fehlers, falsche Namen der Großeltern anzugeben, und mehr gestehen sie bis jetzt nicht ein, wie gelesen werden kann, obgleich das Enkelkind mehr Falsches im Zusammenhang mit seinen Großeltern anführt.
es könnte beim Fpödienst geradezu vom ersten Paragraphen einer österreichischen Leitkultur … Und nun, in diesem April ’24, reihen sich Gernot Bauer und Robert Treichler ein, Fpödienstzu machen.
Sie machen es dem Enkelkind leicht, wieder wird einem gesinnungsgemäßen Enkelkind es zu leicht gemacht, ihm gedient, ihre „investigative Biographie“ zum Nichtlesenswerten zu erklären und sich dabei selbst generös, erhaben, im Besitz der Fakten darzustellen, zu bestätigen, daß nicht es, das Enkelkind, Falsches verbreitet, sondern …
Es ist eine „Biographie“, auf die nun aufmerksam geworden durch das zum Teil eingestandene Falsche in dieser, die es nicht wert erscheint, je in einer Buchhandlung in ihr zu blättern, denn die nun gelesene Ankündigung auf der Website des Verlages reicht aus, weder in ihr zu blättern noch je zu kaufen.
Fast drei Jahrzehnte war Herbert Kickl der Mann im Schatten: derjenige, der für Jörg Haider die Reden schrieb; derjenige, dessen (heftig umstrittene) Slogans Heinz-Christian Strache zum Vizekanzler der Republik Österreich machten; der einzige Minister seit 1945, der aus seinem Amt entlassen wurde. Einst standen Kickls rhetorische Radikalität, die scharfe Argumentation und Agitation seiner Karriere im Weg, jetzt entsprechen diese Eigenschaften einem Zeitgeist, der die liberale Demokratie nicht nur in Österreich, sondern im Verbund mit Alice Weidel, Viktor Orbán, Marine Le Pen und anderen Rechtspopulisten auch in ganz Europa abschaffen will. Gernot Bauer und Robert Treichler haben sich auf Spurensuche begeben und liefern eine neue Sicht auf einen asketischen Ideologen, einen wankelmütigen Volkstribun – und einen brandgefährlichen Politiker.
Dennoch ist über den Mann wenig bekannt, der mit Rechtspopulisten wie Marine Le Pen, Alice Weidel und Viktor Orbán das politische Fundament Europas zu zerstören droht.
Bloße Rechtspopulistinnen, wie genau die zwei Herren sind, Europa zu zerstören … So mächtig sind diese wohl nicht, daß sie Europa je zerstören könnten, das größer und mehr als die Europäische Union ist, die die zwei Herren wohl meinten, und sie, die Rechtspopulisten, sind nicht einmal mächtig genug, die Europäische Union …
Was sie, Rechtspopulisten wollen, ist nicht, Europa zu zerstören, sondern
etwa auf dem Viktor-Adler-Markt, wenn sie es überhaupt schaffen, je so weit zu kommen.
Und weil das Kapitel mit der Fabel begann, soll es auch mit der Fabel enden, die zu lesen erfreulicher ist, nicht allein wegen ihres Endes und ihres Beginns mit Bellerophon, der ein Pferd brauchte …
Ein halb geleckter Bär, dem Hochgebirg‘ entstammt, Lebt‘, gleich Bellerophon, den einst das Schicksal steigen Und fallen ließ, im Wald zur Einsamkeit verdammt. Er wurde toll; denn nichts ist der Vernunft so eigen, Als daß sie nimmer lang‘ bei Eremiten bleibt. Reden ist Silber, sagt man oft, Gold ist das Schweigen; Doch beides ist nicht gut, wenn man es übertreibt. Kein lebend Tier mocht‘ da sich zeigen, Leer blieb’s und öde ganz und gar, So daß, trotzdem ein Bär er war, Er höchst langweilig fand dies allzu traur’ge Leben. Indes er also hier der Schwermut sich ergeben, Langweilte ganz auf gleiche Weis‘ In seiner Nähe sich ein Greis, Ein Gartenfreund, der in Pomona’s Dienste schaltet Und Flora’s Priesteramt verwaltet. Schön ist dies Doppelamt; doch deucht mir schöner sei’s In liebenswürd’ger Freunde Kreis. Ein Garten spricht nicht viel, außer in meinem Buche. Drum ging der Greis einst auf die Suche Im Morgensonnenschein, der stummen Sippschaft satt, Nach Freunden; querfeldein wandelt er frisch und munter. Der Bär, der gleiche Absicht hat, Kam auch von seinem Berg herunter. Durch Zufall trifft höchst sonderbar An einer Ecke sich das Paar. Der Mann hat angst. Doch wie ausweichen? Was anstellen? Mut heucheln ist noch stets das best‘ in solchen Fällen; Er wußt‘ es und verbarg die Furcht vor der Gefahr. Der Bär, der just kein Höfling war, Sagt kurz ihm: »Komm zu mir!« Drauf jener: »Gerne zwar, Doch seht, da steht mein Haus; wollt Ihr mir Ehr‘ erweisen, So nehm‘ Eu’r Gnaden dort ein einfach ländlich Mahl. Ich habe Frücht‘ und Milch; zwar weiß ich nicht einmal, Ob die Herrn Bären auch gewohnt sind solcher Speisen, Doch biet‘ ich, was ich hab‘.« Der Bär nimmt’s an, sie gehn; Man kann schon unterwegs sie als zwei Freunde sehn. Im Hause haben sie sehr freundlich sich vertragen; Und mag Alleinsein mehr behagen Als eines Narren Gegenwart, So hindert, da der Bär in Schweigen meist verharrt, Doch nichts den Mann, daß er sein Tagewerk verrichte. Der Bär geht auf die Jagd, schafft Wild herbei und liegt Dann seinem Hauptgeschäft vergnügt Als Fliegenjäger ob und scheucht vom Angesichte Des Freundes, wann er schläft, das lästige Insekt, Die Fliege, die so oft uns neckt. Einst sieht er unsern Greis in tiefem Schlummer liegen, Und eine Fliege, die ihm auf der Nase kreucht; Er wütet, da umsonst er immer fort sie scheucht: »Wart‘ nur!« so ruft er aus »Und wie will ich dich kriegen!« Gesagt, getan: seht da, der Fliegenjäger rafft ’nen Pflasterstein euch auf, schleudert ihn voller Kraft, Zermalmt des Greises Haupt, die Fliege zu verjagen, Und hat – ein guter Schütz, allein höchst mangelhaft Als Denker – auf der Stell‘ ihn mausetot geschlagen.
Nichts bringt so viel Gefahr uns als ein dummer Freund; Weit besser ist ein kluger Feind
Und dies reichte als Erwähnung völlig aus. Säße dieser nicht wöchentlich in einem TV-Studio zum Verdienen seiner fellnerischen „Zwetschken“, und würde zu diesem nicht auch sofort und sofort immer „Verkehrungen ins Gegenteil“ von Sylvia Sasse einfallen, nicht nur deswegen, weil in diesem Buch aus 2023 Österreich
[Z]eigen darüber hinaus, dass die Verkehrung ausgerechnet dort zu einer Gleichsetzung führen soll, wo Differenz zur Diskriminierung wird, wenn etwa Feminismus als Sexismus gegenüber Männern gelesen wird oder wenn sich Identitäre mit von Siedler:innen vertriebenen und ermordeten Native Americans gleichsezten, weil sie nun angeblich von Geflüchteten und Immigrant:innen bedroht werden, die ihnen in Europa ihre Identität rauben. Die Autor:innen zitieren als Beispiel den Mitbegründer der Identitären Bewegung in Österreich, Alexander Markovics, der von einer vermeintlichen „Kolonisation unseres Landes“ spricht. In solchen Fällen geht es darum, Unterschiede auszulöschen und Täter mit ihren Opfern gleichzusetzen, das heißt die Bedrohenden als Bedrohte darzustellen. So wird im Grunde wiederum aus einer Position der Macht die Kritik an dieser Macht als Unterdrückung, Ausgrenzung und Bedrohung interpretiert, das rassistische Anliegen wird mit den Mitteln des Antirassismus vertreten.
Erwähnung findet, sondern weil mit diesem Buch grundsätzlich und generell die „Machttechnik“ des „Establishments“,
Spätestens seitdem ein faschistisch agierendes politisches System einen Krieg mittels „Entnazifizierung“ rechtfertigt, ist klar: Verkehrungen ins Gegenteil sind eine allgegenwärtige Machttechnik. Doch nicht erst seit Putins autokratischem Regime, nicht erst durch Verschwörungstheorien oder Trumps Versuch, Fakten konsequent als Lüge zu deuten, können wir Verkehrungen beobachten. Wie Sylvia Sasse mit berückendem Blick nachweist, ist die Geschichte vielmehr voll von politischen wie medialen Strategien zur Erschaffung verkehrter Welten – und die Verkehrung ins Gegenteil ein direkter Angriff auf Differenz und Demokratie.
Ja, Wahlergebnisse in diesem Jahr wie vor Jahrzehnten, wäre, so bescheiden sind die Ansprüche geworden, wären in dieser Hinsicht schon eine Rückkehr zur „Normalität„,
Es gibt diese allseits bekannte Erkenntnis, „der würde ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen“, und diese fällt sofort zu Gerald Grosz ein, der am 16. April ’24 wieder einmal Gebrauchtes verkaufen will, als wäre dieses von ihm Gebrauchte etwas Neues, diesmal also „Schweden, Sterbestatistik und Corona-Krise“. Daß er hierbei nicht den soeben von einem kleinen Gebirgsjäger zur „Lichtgestalt“ Ausgerufenen erwähnt, ist wohl dem biblischen Spruch geschuldet, keine anderen Lichtgestalten neben sich —
Was also Gerald Grosz am 16. April ’24 verkaufen will, ist, einfach wie kurz gesagt, schon vor über einem Jahr breit beispielsweise von „ZDFheute“ ausführlich behandelt worden, auch wenn nun Gerald Grosz am 16. April ’24 verkündet: „Kaum publiziert, gänzlich von den Medien unbemerkt verschwiegen wurden die europäischen Sterbestatistiken veröffentlicht, und zwar über die Jahre 2020 bis ’22, Sie erinnern sich, da wurde uns von den politischen Corona-Autokraten […]“
Und so bleibt es unumgänglich, auch diesen Auslassungen des Gerald Grosz vom 16. April ’24 inhaltlich nichts gegenüberzustellen, sondern nur daran zu erinnern, was dazu seit mehr als einem Jahr breit bekannt ist, also nicht „kaum publiziert“, also „nicht gänzlich von den Medien verschwiegen“ … wer nur das Eigenveröffentlichte bemerkt, der bleibt zwangsläufig unbemerkt, was sonst —
Es kann solchen grosz’schen Auslassungen auch nichts Inhaltliches gegenübergestellt werden, wenn der Inhalt dieser Auslassungen in die grosz’sche Zusammenfassung mündet: „Tote, Tote, Tote, aber nur dann, wenn es eben um die Dezimierung des deutschen Volkes geht, da sind die Politiker Weltmeister.“
In einer Presseaussendung zitiert am 12. April ’24 die identitäre Parlamentspartei des Österreichs ihren sie anführenden kleinen Gebirgsjäger …
„Professor Bhakdi ist eine Lichtgestalt für Freiheit und Gesundheit für Milliarden Menschen!“
und dieses Zitat ruft in Erinnerung ein Flugblatt vom 1. Jänner ’24, in dem auch von einer „Lichtgestalt“ geschrieben ward, vor einhundert Jahren aber wurde nicht ein Wissenschafter im Professionsanspruches eines Bhakdis als „Lichtgestalt“ genannt, sondern von einem Wissenschafter im Sinne eines Bhakdis ward schon ein Mann zur „Lichtgestalt“ ausgerufen.
„Für Milliarden Menschen“ — April ’24 wie Jänner ’24 die noch nicht gedichtete, aber wohl schon angelegte Losung: „die ganze Welt“ —
Was den lichtgestaltigen Wissenschafter vom April ’24 mit dem lichtgestaltausmachenden Wissenschafter vom Jänner ’24 auch eint, ist deren Gesinnung gegen Menschen,
Aus der Zeit und um die Zeit des „Flugblatts“ in ’24 sollen doch ein paar Zitate wiedergegeben werden, die vieles von dem kenntlich machen, das ’24 nach wie vor state of the art …
[…] bezeichnete seinerseits […]lain als den „Vater unseres Geistes“, den „Bahnbrecher“ und „Wegbereiter“.
Alle Zäsuren bahnen sich in der Regel nur langsam an. Eine außerordentlich wichtige Rolle spielte bei der Entstehung dieser Ideologie das Machwerk des von Friedländer erwähnten britisch-deutschen Publizisten H. S. Ch[…] „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“, in dem die künftigen Umrisse […] bereits sichtbar waren. Da […]ns programmatische Vorstellungen und […] Wahnideen zahlreiche Übereinstimmungen aufweisen, möchte ich auf das Buch […] genauer eingehen. Und in der Tat. Das pseudowissenschaftliche Machwerk […] rief höhnische Reaktionen vieler Spezialisten hervor, worüber sich […] wiederholt beklagte: „Dieser Professorenaberglaube ist in Deutschland fast eine Kalamität geworden“, schrieb er am 4.1.1902 an Kaiser Wilhelm II., der zu den größten Bewunderern der „Grundlagen“ zählte.
Während im fernen Amerika so nah ein Mann seine Lichtgestalt als Beistand aus dem Jenseits holen muss, kann in Österreich der kleine Gebirgsjäger seine Lichtgestalt auf die Bühne holen, und sie spricht, oh Wunder, sie spricht zu ihm, ihrem Lichtgestaltmachenden, und zu seinen Jüngerinnen, und die Lichtgestalt, so ward das zweite Wunder vollbracht, hört recht die kleine Lobpreisung ’24 ihres Gebirgsjüngers
Sie haben viele Menschen aufgeweckt und wachgerüttelt. Mit Ihren Aussagen und Publikationen haben Sie viele Menschen aus den Ketten der Manipulation und Bevormundung herausgerissen. Sie waren und sind einer der wenigen Sehenden unter den Blinden. Sie sehen Wissenschaft als Erkenntnis statt als Bekenntnis. Sie stehen für Empathie und Wärme. Es geht eine Liebe von Ihnen aus und das merken die Menschen. Und was ich persönlich an ihnen bewundere, ist ihre Ruhe und Gelassenheit, Ihr friedvolles Wesen, an dem der Hass, die Gemeinheiten, das Unwissen und die Dummheit Ihrer Gegner zerschellt. Es leben die Freiheit, die Wahrheit und die Gerechtigkeit!“
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