ZZ-Leserbriefschreiber Detlef Wimmer: „Brauchen genaue Kontrollen eines strengen Bettelverbotes“

Tatsächlich braucht es eine genaue Kontrolle, ehe ein strenges Bettelverbot je noch erlassen wird, also Kontrolle im Sinne von sachlicher Prüfung, ob ein derartiges Verbot tatsächlich berechtigt, gerechtfertigt, angemessen, verfassungskonform und so weiter und so fort ist.

Aber das hat Leserbriefschreiber Detlef Wimmer aus Linz mit seinem Leserbrief in der freiheitlichen ZZ in der aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 wohl nicht gemeint.

Leserbriefschreiber Detlef Wimmer hat eben das gemeint, was ihm freiheitliche Funktionäre und freiheitliche Mandatarinnen vorsagen, er von ihnen hört, was und wie diese über Menschen sprechen und schreiben, die ihr Leben durch das Betteln hart zu bestreiten haben.

Kurz - Wimmer - SozialtouristenDem Leserbriefschreiber aus Linz kann freilich kein Vorwurf gemacht. Er wird sich nicht beruflich damit auseinanderzusetzen haben, es wird ihm sein Beruf nicht dazu verpflichten, sich genau zu informieren. Er wird vielleicht ein Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft sein und darauf vertrauen, was diese ihm vorsagen, aber nicht nur diese, sondern auch was ihm SPÖ und ÖVP inzwischen vermitteln, die wiederum verstärkt nachreden, was ihnen Freiheitlche vorreden … Das Wort „Sozialtouristen“ hat der linzerische Leserbriefschreiber vielleicht vom Außenminister aufgeschnappt … Wo es wohl Sebastian Kurz aufschnappte?

Dabei hätte es der linzerische Leserbriefschreiber so leicht, er müßte sich bloß die Tageszeitung aus Oberösterreich besorgen, um sich über die Situation in bezug auf Bettelei in diesem Bundesland zu informieren. Es wird diese Tageszeitung in Linz doch ohne Schwierigkeiten zu bekommen sein, darf mit Sicherheit angenommen werden. Sollte sich Detlef Wimmer aber die Zeitung finanziell nicht leisten können, er kann es auch gratis im Internet unter http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Weniger-Bettler-auf-den-Strassen;art4,1405477

Detlev Wimmer - LeserbriefschreiberWeshalb Detlef Wimmer einen derartigen Leserbrief an die freiheitliche ZZ schickt, ohne sich vorher zu informieren, worüber er einen Leserbrief schreibt, könnte mit einer – diese Spekulation darf erlaubt sein – seiner prekären Lebenssituation zu tun haben. Möglicherweise sucht dieser linzerische Leserbriefschreiber schon lange eine Arbeit, aber er findet keine und keine … Und die freiheitliche ZZ sucht schon seit Wochen eine „Hilfskraft“ … Heutzutage wird von Menschen, die eine Arbeitsstelle suchen, sehr viel abverlangt, bereits bei ihren Bewerbungen müssen sie äußerst kreativ vorgehen, damit ihre Bewerbungen überhaupt noch Beachtung finden. Und ein vorausgesandter Leserbrief nach dem Geschmack eines zukünftigen Arbeitsgebers und dann eine nachgesandte Bewerbung … Sollte es denn so sein, ist Detlef Wimmer alles Gute zu wünschen, daß er mit dieser zweistufigen Bewerbung bekommt, was er sich ersehnt und dringend benötigt: die Stelle einer Hilfskraft …

Zur Zeit: Lügen, Manipulation und Propaganda

Mit diesen drei Hauptwörtern aus der Überschrift von Bernhard Tomaschitz ist umfassend beschrieben, womit sich die freiheitliche ZZ ausführlich beschäftigt, dem sie sich also in ihrer aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 auf vielen vielen Seiten verschreibt.

Zur Zeit - Lüge - Manipulation - Propaganda„Wie Medien manipulieren“, „Wahrheit und Lüge“ – zweifellos wichtige Themen, die die freiheitliche ZZ mit ihrem Aufmacher anspricht, und wer könnte dazu berufener sein, als eben die Zur Zeit?

Und die freiheitliche ZZ weiß auch, professionell wie sie darin ist, wen sie beiziehen muß, um klar zeigen zu können, wie „Lügen, Manipulation und Propaganda“ funktioniert – Michael Vogt

Aber es muß darüber nicht viel geschrieben werden. Ein konkretes Beispiel aus dem Interview führt deutlich vor, wie besorgt Bernhard Tomaschitz und Michael Vogt und mit ihnen die gesamte ZZ um das Manipulieren, um das Propagandieren sind, wie recht genau sie Bescheid wissen um das mediale Spiel mit Wahrheit und Lüge.

„Bernhard Tomaschitz: Hängt die einseitige Berichterstattung vielleicht damit zusammen, daß die Bundesrepublik nach 1945 nie richtig souverän geworden ist?

„Vogt: Wenn man in den vergangen Jahren oder Jahrzehnten von konservativer oder sehr linker Seite eine solche Beurteilung vorgenommen hat, ist man wildest beschimpft und ins verfassungsfeindliche Eck gestellt worden. Aber in einer lässigen Rede vor Bankern hat Finanzminister Schäuble genau das bestätigt, daß die BRD nach 1945 nie wirklich souverän gewesen ist. Und wenn er das so sagt, schließt er damit automatisch auch die Entwicklung nach 1989 ein. Er sagt ja nicht, die BRD war bis dahin, sondern er sagt, sie war überhaupt nie wirklich souverän.“

Und was sagte Finanzminister Schäuble tatsächlich? Aus seinem Antwortschreiben vom 28. November 2011 auf eine diesbezügliche Frage, wie in die Collage aufgenommen:

„[I]n meiner Rede vor dem European Banking Congress 2011 habe ich folgendes zur Souveränität Deutschlands ausgeführt: ‚Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung eine neue Form von Gouvernements zu schaffen, wo es eben nicht eine Ebene, die dann nicht für alles zuständig ist und dann im Zweifel durch völkerrechtliche Verträge bestimmte Dinge auf andere überträgt, nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel zukunftsweisender Ansatz, als der Rückfall in die Regelungsmonopol-Stellung des klassischen Nationalstaates vergangener Jahrhunderte.‘

Hinsichtlich Ihrer ersten Frage handelt es sich also um einen Hinweis auf die eingeschränkten Hoheitsrechte eines Staates innerhalb einer supranationalen Gemeinschaft wie der Europäischen Union. Diese Lage bestand auch schon nach der deutschen Wiedervereinigung, dies ist insofern keine Neuigkeit sowohl für die Zukunft als auch die Vergangenheit.“

Wer in einer Suchmaschine nach dieser Aussage von Wolfgang Schäuble sucht, wird nicht überrascht sein, wer das heute noch verbreitet, also in der vogtschen Variante …

NS Wie „freundschaftliche Distanz“ in der freiheitlichen Gemein-Schaft definiert wird, kann so verstanden werden, nicht nur als NR die Leitung der freiheitlichen ZZ zu behalten, sondern auch weiter und weitere NRs für die freiheitliche ZZ zu schreiben, diesmal ist es Johannes Hübner. Zur Erinnerung, es war Harald Vilimsky, der noch kurz vor der EU-Wahl seinem NR-Kameraden Wendelin Mölzer riet, die Leitung abzugeben und von der „freundschaftlichen Distanz“ zur freiheitlichen ZZ sprach …

NNS Wer in einer Suchmaschine nach Eckart von Naso sucht, wird nicht überrascht sein, über diesen Schriftsteller das zu erfahren, was Helge Morgengrauen nicht schreibt – etwa von seinem Gelöbnis der treuesten Gefolgschaft gegenüber … -, den er in dieser Ausgabe in seiner Wiederlesung vorstellt …

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen – Nicht mehr als ein Kreuz für ein ZZ-Abo

Das mag für das freiheitliche Quellorgan „Zur Zeit“ gut sein, aber es ist nicht der Sinn einer demokratischen Wahl, weder auf österreichischer noch auf europäischer Ebene, eine Aboverkaufsveranstaltung zu sein.

Eu-Wahl - Freiheitliche AboveranstaltungUnd das zeigt auch wieder ein Blick in die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ … Wer schreibt diesmal? es ist Georg Mayer, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Dietmar Holzfeind, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Bernhard Tomaschitz, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Wolf-Rüdiger Mölzer, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Andreas Mölzer, EU-Abgeordneter noch bis zum morgigen Sonntag …

Andreas Mölzer, um die geschichtliche Darstellung der „Zur Zeit“ zu bemühen, ist derjenige, der „nach seinem Ausscheiden aus aktiven Politik“ dieses Magazin gründete, und das war bereits 1995, als er aus der „aktiven Politik“ ausschied

Eine Wahl hat den Sinn, Menschen zu wählen, die politisch aktiv sind, die für die Menschen politisch arbeiten, der Auftrag der Wählerinnen und Wähler an sie ist es nicht, eine Zeitung zu machen …

Genaugenommen ist das Kreuz bei der freiheitlichen Gemein-Schaft in einer Wahl die unterzeichnete Einverständniserklärung des Wählers und der Wählerin, nichts zu bekommen, also weder aktive Mandatare und Mandatarinnen noch die „Zur Zeit“ kostenlos und regelmäßig zugesandt zu bekommen.

So unattraktiv und also unwählbar das Angebot der freiheitlichen Gemein-Schaft ist, so unattraktiv und unlesbar ist die freiheitliche „Zur Zeit“. Und das zeigt auch ein Blick in die aktuelle Ausgabe …

Freiheitlicher FlachsWer wird diesmal zur Wiederlesung empfohlen? Es ist Joseph Georg Oberkofler. Wieder einmal Oberkofler. Als könnte dieser von einer Empfehlung zur anderen ein -, was zu ihm einmal geschrieben wurde, muß nicht wiederholt und vor allem nicht ergänzt werden:

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Zur Zeit - Adolf HitlerUnd wieder einmal, von Adolf Hitler kann nicht und nicht gelassen werden – respektvoll „deutsches Staatsoberhaupt“ genannt, das „findet Gefallen an dem biederen Landpfarrer, legt ihm eine eigenständige Slowakei unter deutschem Schutze nahe.“ Ein recht gutes Wort für Adolf Hitler darf nicht fehlen, und wer könnte das besser formulieren als Erich Körner-Lakatos? Experte für Anstand und Höflichkeit.

Zur Zeit - IdentitäreAber nicht ungerecht werden. Es kommt ZZlern auch die Gegenwart in die Quere. Wenn es gilt, für die „friedlichen Identitären“ sich einzusetzen, Bürgermeister Michael Häupl einen „Großinquisitor“ zu nennen. Das ist verständlich, es ist eine Art von schriftlicher Selbstverteidigung, ist doch die freiheitliche Gemein-Schaft gemäß dem freiheitlichen NR Christian Höbart selbst eine …

 

EU-Wahl – Andere Meinungen als die eigene sind für Freiheitliche diskriminierend und intolerant

Soeben vom Einkauf vom Rochusmarkt zurückgekehrt, wird gedacht, das ist doch festzuhalten. Ein kurzes Gespräch mit einem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemeinschaft. Es hat zwar keinen Neuigkeitswert, das Muster ist nur zu gut bekannt, diese ständige freiheitliche Umkehrung, diese ständige freiheitliche Verdrehung. Die anderen sind die Intoleranten, die anderen sind die Faschistinnen, die anderen diskriminieren, wen? Ach, die freiheitliche Gemein-Schaft, während die Freiheitlichen doch nur alles recht ordentlich …

Dem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemein-Schaft wurde bloß gesagt, als er einen Wahlfolder überreichen wollte, es werde dieser nicht benötigt, weil das Angebot der FPÖ kein wählbares ist. Eine Meinung, nicht mehr, bloß eine Meinung. Und die Antwort darauf von dem jungen Wahlwerbenden war:

„Sie wissen schon, daß das diskriminierend ist, intolerant.“

Aufmerkenswert und immer wieder aufmerkenswert daran ist die Tatsache, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, die ach so für Meinungsfreiheit zu sein vorgibt, Meinungen, die nicht die ihre ist, gleich als diskriminierend und intolerant abwehrt, wie es auch dieser junge Wahlwerbende soeben wieder einmal exemplarisch vorgeführt hat.

Aber was ist das freiheitliche Wahlangebot anderes als ein nicht wählbares Angebot? Es gehört nicht viel, um zu dieser Meinung zu kommen, die nichts mit Diskriminierung, nichts mit Intoleranz zu tun hat. Aber für die freiheitliche Gemein-Schaft ist ein wahlberechtigter Bürger, dem das freiheitliche Angebot als nicht wählbar erscheint, gleich ein Diskriminierer, gleich ein Intoleranter …

Freiheitliches Angebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Die EU-Wahl zu einer Abstraferei verkommen zu lassen, das ist kein wählbares Angebot. Das ist aber noch lange nicht ein gutes Wort für die SPÖ oder für die ÖVP. Auch zu diesen zwei Parteien gibt es viele Meinungen, die nicht dafür sprechen, ÖVP oder SPÖ zu wählen. Aber es gibt noch andere Parteien, die zur EU-Wahl kandididieren, und die sich darum bemühen, etwas Konstruktives zur EU beizutragen, die sich mit der EU auseinandersetzen, die die EU-Wahl ernstnehmen, während die freiheitliche Gemein-Schaft bloß gierig nach Abstraferei ist, bloß die EU-Wahl für Kleininnenpoliitisches mißbrauchen. Es sollte der freiheitlichen Gemein-Schaft endlich wer deutlich sagen, das ist die EU-Wahl und keine innerösterreichische Nationalratswahl. Aber diese Tatsache, ist zu befürchten, hätte als freiheitliche Antwort zur Folge: Sie wissen schon, daß das diskrimierend ist, intolerant … Nicht nur Meinungen, die keine freiheitlichen Meinungen sind, sondern auch Tatsachen, die keine freiheitlich aufbereiteten Tatsachen sind, sind für die freiheitliche Gemein-Schaft sie diskriminierende und intolerante ….

Freiheitliches Wahlangebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot, wenn der freiheitliche Spitzenkandidat zum bloßen Vorredner verkommt? Nicht der Spitzenkandidat als Hauptredner also auftritt, sondern als Hauptredner einer auftritt, der in dieser EU-Wahl an chancenloser 42. Stelle kandidiert? Der auf dem letzten Platz Gelandete, der Mandatslosbleibende, der Abgeschlagene ist der Hauptredner. Das zeigt doch auch deutlich den Stellenwert, den der freiheitliche Spitzenkandidat für die EU-Wahl für die freiheitliche Gemein-Schaft selbst einnimmt. Bedeutungslos. Unwichtig. Also keiner zu wählen. Höchstens einer, dem der Rat gegeben werden kann, wie es ein Polizist in Deutschland auf so wunderbare Weise schon einmal getan hat: „Sie können sich ja ein Taxi rufen.

Was ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Wird an die letzten freiheitlichen Wahlangebote auch in personeller Hinsicht gedacht. Da stellt die freiheitliche Gemein-Schaft über Jahre Andreas Mölzer als ihren Kandidaten für das Europaparlament auf, und die freiheitliche Gemein-Schaft weiß dabei nicht einmal, daß Andreas Mölzer bereits 1995 aus der „aktiven Politik ausschied, seit dieser Zeit also sich aktiv um alles mögliche kümmerte, bloß um das, wofür er von der freiheitlichen Gemein-Schaft berufen wurde … Aber das kümmerte die freiheitliche Gemein-Schaft ganz und gar nicht, es war ihr wohl wichtiger, daß Andreas Mölzer das Leibblatt freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen recht aktiv …

Damit in Hinkunft nicht wieder ein junger Wahlwerbender für die freiheitliche Gemein-Schaft sich von einer Meinung diskriminiert zu fühlen braucht, nicht wieder vermeinen muß, intolant behandelt zu werden, auf dem Rochusmarkt oder wo immer, wird die Nichtannahme eines freiheitlichen Wahlfolders höflich abgelehnt werden mit den vorbildhaften Worten des deutschen Polizisten, aber ein wenig abgeändert: „Rufen Sie doch sich ein Taxi.“

Aber bei all den bekannten freiheitlichen Umkehrungen und bei all den bekannten freiheitlichen Verdrehungen darf beinahe mit Bestimmtheit angenommen werden, auch ein Ratschlag, sich ein Taxi rufen zu können, wird einem wahlberechtigten Bürger von Freiheitlichen als ein sie diskriminiender Ratschlag ausgelegt werden.

Für die Zukunft ist es daher besser, einfach stumm freiheitliche Wahlfolder nicht anzunehmen. Das Stummbleiben müßte Freiheitlichen eigentlich sogar recht ordentlich gefallen, wird etwa an das neue Liedl des Manneschors der freiheitlichen Gemein-Schaft gedacht mit der verstummten die Stange zu haltenden Frau …

Andreas Mölzer ist bereits 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisEs wurde gedacht, wenn der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ darüber eine Aussage macht, was in seiner Wochenzeitung bereits veröffentlicht wurde, dann muß diese Aussage stimmen. Denn, wer sonst als besonders ein Chefredakteur sollte darüber am besten Bescheid wissen, was in seiner Zeitung veröffentlicht wird oder, wie es sich jetzt im konkreten Fall herausstellt, nicht veröffentlicht wurde.

Dieter Stein, Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ weiß es nicht. Das ist ärgerlich und zugleich lehrhaft.

Es ist lehrhaft, weil von Machern und Macherinnen von derartigen Medien, zu der die „Junge Freiheit“ als auch ihre Schwester und Tochter „Zur Zeit“ aus dem altfreiheitlichen Reich zu zählen sind, nicht einmal ihre eigenen Aussagen zu ihren eigenen Produkten ungeprüft übernommen werden dürfen. Nicht einmal das, was sie zu ihren Produkten selbst schriftlich vorlegen, darf also als bare Münze genommen werden.

Andreas Mölzer ist 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

„Nachdem der Publizist und langjährige Vorsitzende der Freiheitlichen Parteiakademie, Andreas Mölzer, aus der aktiven Politik ausgeschieden war, gründete er 1995 gemeinsam mit dem Chefredakteur der ‚Jungen Freiheit‘, Dieter Stein, einen Österreich-Ableger dieses konservativen bundesdeutschen Wochenblattes.“

Es ist ärgerlich, weil aufgrund der Aussage von Dieter Stein, daß die „Zur Zeit“ ein Interview nachdruckte, darüber noch etwas geschrieben wurde, um dem möglichen Vorwurf zu entgehen, etwas Falsches über die „Zur Zeit“ zu verbreiten.  Und nun stellt sich aufgrund einer neuen Aussage von Dieter Stein heraus, daß aufgrund seiner Aussage mit dem zweiten Text erst recht etwas Falsches verbreitet wurde, während doch nur aufgrund der ersten steinschen Aussage alles richtiggestellt werden wollte.

Es ist auch deshalb ärgerlich, weil durch die neuerliche Aussage von Dieter Stein Überlegungen erzwungen wurden, ob es gelöscht werden soll, ob eine weitere Richtigstellung geschrieben werden soll, nachdem sich heute, am 22. Mai 2014, die eine Richtigstellung aufgrund der steinschen Aussage als Falschstellung erweist.

Die Entscheidung fiel darauf, eine weitere Richtigstellung zu schreiben. Denn in

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen „Junge Freiheit“ nur nach

geht es um mehr als nur um einen unausgewiesenen Nachdruck eines Interviews, der, wie heute Dieter Stein schreibt, doch kein Nachdruck war.

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Mit der zweiten steinschen Aussage kann also festgehalten werden, es ist richtig, was geschrieben wurde in

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der freiheitlichen ZZ ein Interview.

Erfreulich daran ist, daß Dieter Stein von sich aus darauf aufmerksam macht, daß die „Zur Zeit“ doch nicht ein Interview von der „Jungen Freiheit“ nachdruckte. Und Dieter Stein sich dafür auch entschuldigt. Eine respektable Geste, die verständlich macht, weshalb die „Junge Freiheit“ das Vorbild für die „Zur Zeit“ war und nicht umgekehrt …

Dieter Stein - Pirincci - Zur Zeit - Junge FreiheitDieter Stein brauchte nicht einmal eine Woche, um einen Fehler von sich aus und entschuldigend zu korrigieren. Andreas Mölzer schafft es seit 1995 nicht, einen Fehler zu korrigieren, wie in der Collage gelesen werden kann, wobei angenommen werden darf, es ist bei Andreas Mölzer abgründiger … Es könnte auch gesagt werden, Freiheitliche erzählen, schreiben sogar ihre persönliche Geschichte auf eine recht besondere Art …

Die Schlüsse daraus, was Andreas Mölzer in den letzten 19 Jahren tatsächlich mit vollstem Einverständnis der freiheitlichen Gemein-Schaft getan hat, also nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik, sollten vor allem Wähler und Wählerinnen ziehen, die meinen, eine freiheitliche Gemeinschaft mit dem Personal von He.-Chr. Strache aufwärts sei ohne Andreas Mölzer eine wählbare geworden … Seit 1995 ist Andreas Mölzer nicht mehr in der aktiven Politik, aber für die freiheitliche Gemeinschaft saß er die letzten zehn Jahre und sitzt er noch bis zum kommenden Wahlsonntag im Europaparlament …

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen nur „Junge Freiheit“ nach

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisDieter Stein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ macht darauf aufmerksam, daß es sich bei dem in der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft veröffentlichten Interview mit Akif Pirinçci lediglich um einen Nachdruck des „JF“-Interviews handelt.

Vilimsky Obermayer Zur ZeitEs fehlt in der freiheitlichen ZZ darauf jedweder Hinweis, es wird von der freiheitlichen ZZ der Eindruck vermittelt, es handle sich sich dabei um ein aktuelles Interview. Um diesen Eindruck auch noch zu verstärken, daß es ein ganz aktuelles Interview ist, unterlegt es die freiheitliche ZZ auch noch mit einem Bild von einer Lesung in Bonn. Diese Lesung gab es aber erst am 10. Mai 2014, also nach dem veröffentlichten Interview durch die „Junge Freiheit“.

Wieder einmal ein Beispiel für die Vorgehensweise freiheitlicher Medien … Mit Seriösität, mit Redlichkeit, mit Anständigkeit wird diese Vorgehensweise wohl niemand in Verbindung bringen können. In mildester Betrachtungsweise vielleicht mit Nachlässigkeit, mit Schluddrigkeit, mit – eine solche Betrachtung aber wäre als größtmögliche Naivität …

Nach diesem Hinweis von Dieter Stein, daß es kein Original-Interview der freiheitlichen ZZ ist, hätte

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

entsprechend umgeschrieben werden müssen, um nichts Falsches weiter zu verbreiten. Aber es reicht auch dieser heutige Zusatz, wie es tatsächlich um dieses Interview bestellt ist.

Vor allem für Wähler und Wählerinnen müßte es äußert interessant sein, wie dieses freiheitliche Medium arbeitet, na ja – arbeitet, wie dieses freiheitliche Medium agiert. Denn es ist das freiheitliche Medium von gewählten freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen. In der aktuellen Ausgabe mit dem unaktuellen Interview schreibt wieder einmal NR Barbara Rosenkranz, natürlich auch wieder EU-Abgeordneter Andreas Mölzer und ein Mitarbeiter von dem freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr: Wolf-Rüdiger Mölzer. Schlüsse über das Agieren und die Vorgehensweise von gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren dürfen selbst gezogen werden …

Über das ebenfalls von Bernhard Tomaschitz geführte Interview mit Harald Vilimsky in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wird jetzt aber nicht mehr gewagt, etwas zu schreiben … Verunsichert darüber, ob es ein Original-Interview ist, ob es auch nur ein nicht ausgewiesener Nachdruck ist. Nur eines ist sicher, es ist nicht das Interview, das Harald Vilimsky der „PI“ gegeben hat, im Jänner 2014, als er in Köln war, bei der durch den Verfassungschutz unter Beobachtung stehenden und vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Pro NRW

Harald Vilimsky sei die „beste Wahl“ wird in einem mit „RED“ gekennzeichneten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geschrieben, also für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“. Damit ist die Wahl für Harald Vilimsky entschieden, von der ZZ ist er gewählt, das ist mehr als genug, niemand sonst braucht also sich noch zu überlegen, ob er wählbar ist oder nicht … Für die „Zur Zeit“ ist er bereits die „beste Wahl“. Das ist doch bereits ein rechter Erfolg für Harald Vilimsky, mit dem er zufrieden sein kann. Eine ziemliche Wahlerleichterung für den 25. Mai 2014, denn es treten ohnehin so viele Kandidatinnen und Kandidaten an, daß es nur gut sein kann, wenn mit Harald Vilimsky bereits vorher einer ausfällt bei der Entscheidungsfindung, wen wählen. Und außerdem, was würde Harald Vilimsky mit seiner Zeit in Brüssel anfangen? Als Schreiber ist er bis jetzt nicht groß in Erscheinung getreten. Anders als Andreas Mölzer, der seine Zeit im Europaparlament exzessiv zu nutzen wußte, zum Schreiben in der ZZ, in seinem Block, von Büchern, für Programme, die er in Japan und so weiter und so fort. Wer als Wähler und Wählerin jetzt sagt, gut, für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“, eine weitere Stimme braucht Harald Vilimsky nicht mehr zu bekommen, hilft ihm damit auch ungemein, nämlich zu vermeiden die krampfhafte Suche nach einer Beschäftigung, käme er in das Europaparlament … Um dann vielleicht mit Markus Beisicht in Brüssel zum Beispiel Karten zu spielen, das könnte sogar für einen Harald Vilimsky auf Dauer nicht befriedigend …

NS Müßig zu schreiben, weil ohnehin zuhauf bekannt, was und wer und also auch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ nicht anders noch so veröffentlicht wird. Zwischen den Beiträgen gewählten Freiheitlichen wieder einmal ein Beitrag von „Ostmärker“ Richard Melisch und zur Wiederlektüre empfohlen ein Schriftsteller, der … Diesmal ist es Hans Watzlik …

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ist im Interview mit Akif Pirinçci, das Bernhard Tomaschitz führte, zu lesen:

„Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, daß in meinem Buch kein einziges böses Wort über Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer steht.“

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Wird allein daran gedacht, wie Akif Pirinçci in seinem Buch Judith Butler … Aber wozu das ausführen? Es reicht fragend festzustellen, warum sollte je das Buch von Akif Pirinçci irgendwer noch lesen, wenn es nicht einmal er selbst gelesen hat. Aber wenigstens an seine Verfassung kann er sich erinnern, an die Verfassung, in der er war, als er das Buch schrieb, wie diesem Interview zu entnehmen ist:

„Ich habe geschrieben, wie ich die Um- und Zustände hierzulande nun einmal empfand, und die sind, um im Stil des Buches zu bleiben, beschissen.“

Im „Stil des Buches“ gab also Akif Pirinçci dieses Interview – „beschissen“ … Derart betrachtet, nun, Scheiße ist kein böses Wort, eben nur das wertfreie Wort Scheiße …

Zur Zeit - Noble und ehrliche InterviewsOb Akif Pirinçci eines Tages einem anderen Medium ein Interview geben wird, in dem er sagen wird, er habe im Interview mit der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft kein „böses Wort im Stil des Buches“ gesagt? Beispielsweise auf die Frage, wer nach seiner Meinung mit welchem Recht die politisch korrekten Regeln aufstelle:

„Irre, Häßliche, Schwachsinn-studiert-Habende, Faule, Psychopathen, Schmarotzer, Kinderschänder in Politikerpelz, Moslem-Kolonialisten […]“

„Das viel gescholtene Spießertum der früheren Tage hat Wohlstand geschaffen. Political Correctness schmarotzt nur und schafft gar nix, deren Akteure wären unter normalen Umständen nicht einmal in der Lage, bei Aldi Regale aufzufüllen. Dafür sind sie schon körperlich scheiße.“

Das Buch wird ab jetzt kein weiteres Mal mehr aufgeschlagen werden, und auch die Interviews werden künftig gänzlich ignoriert werden. Es wurde ohnehin schon zu viel darüber …

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

„Erneuerbare Energie – Mist

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW, mit der Harald Vilimsky im Europaparlament sitzen will

Die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ist heute wieder einmal im schreiberischen Einsatz für die „Pro NRW“, dessen Vorsitzenden der nunmehrige und ach von Andreas Mölzer gar so zu unterscheidende freiheitliche Spitzenkandidat Harald Vilimsky in das Europaparlament gebracht haben will, vielleicht träumt er, Vilimsky, jetzt schon davon, wie es sein werde, wenn Markus Beisicht sein Sitzkamerad …

Unzensurierter freiheitlicher Einsatz für Pro-Nrw-PolizistenDer „unzensurierte“ Einsatz für den „ultrarechten“ Polizisten liefert wieder einmal Anschauungsmaterial für den freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit, erzählt wieder einmal von der freiheitlichen Redlichkeit, die vor allem eines auszeichnet, Einseitigkeit. Zu dieser Einseitigkeit gehört es gemäß freiheitlicher Gesinnung – eine Bewegung, eine Quelle – nur eine Informationsquelle zu nennen, zu nur einer Informationsquelle zu verlinken, und zwar zur „Pro NRW“. Deshalb wird hier eine Gegenüberstellung abgebildet, und zwar ein Artikel aus der „Aachener Zeitung“, der nicht nur den einseitigen freiheitlichen Einsatz objektiviert, sondern vor allem auch zeigt, für wen sich das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft recht stark ins Zeug legt, wieder einmal …

Wer freiheitliche Wahrheit, wer freiheitliche Redlichkeit also meint immer noch nicht zu kennen, oder eher, immer noch nicht kennen zu wollen, findet mit dieser Gegenüberstellung in der Abbildung wieder einmal eine Gelegenheit, freiheitliche Wahrheit und freiheitliche Redlichkeit kennenlernen zu können …

Das heißt, es ist noch nicht zu spät, zum Kennenlernen freiheitlicher Redlichkeit und freiheitlicher Wahrheit, vor den nächsten Wahlen, um nicht erst nach den nächten Wahlen sagen zu müssen, um freiheitliche Wahrheit und freiheitliche Redlichkeit kennenzulernen, hätte die freiheitliche Gemein-Schaft erst gar nicht gewählt zu werden brauchen …

Um jenen, die „Pro NRW“ nicht kennen (aber auch nicht kennen müssen, weil diese in Österreich nicht gewählt werden kann), die Suche zu erleichtern, hier eine Zusammenstellung:

Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Kein Reim von Harald Vilimsky … Ist freiheitlicher Gemein-Schaft erst recht genehm

Von den willfährigen Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft

Und weil es heute ja um den freiheitlichen Einsatz für einen Polizisten ging, darf in Erinnerung gebracht werden, wie pflichterfüllt in Österreich der freiheitlichen Gemein-Schaft zugewandte Polizisten …

Besser als je mit Anti-Terror-Paketen ermitteln Polizisten bereits jetzt mit Freunden

NS Was auch bereits zu wissen ist, mit He.-Chr. Strache würde in Österreich ein einmalig, also einmalig einseitig Informierter und einmalig einseitig Informierender zum Bundeska…, wie es manche, also He.-Chr. Strache allein trä…  Die freiheitliche Gemein-Schaft wählen zu wollen, kommt einem Wegwerfen der Zukunft gleich, die freiheitliche Gemein-Schaft gar in eine Regierung wählen zu wollen, kommt einem Vernichten der Zukunft gleich, allein schon dadurch, daß „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ dann die einzigen Informationsquellen einer österreichischen Regierung, und vielleicht noch Akif Pirinçci …

„Jungen Haifisch auszuwildern“ – Gegen Frauen

„Erneuerbare Energie – Mist“

„Richter der Lebenden und Toden“ – Andreas Laun am Karfreitag in Höchstform

In der diesjährigen karfreitlichen Ausgabe der freiheitlichen „Zur Zeit“ kann zum Gastkommentar von Weihbischof Andreas Laun zusammenfassend geschrieben werden – es ist halt ein Kreuz mit dem Denken …

Andreas Laun - Herr und Meister der SatireVielleicht aber wird Andreas Laun mißverstanden. Möglicherweise schreibt Andreas Laun einfach bloße Satiren, ohne diese je als Satiren auszuweisen …

Möglicherweise werden, eines Tages, Sätze von Andreas Laun als exemplarische Sätze der Satire gelten, er selbst geheiligt sein mit dem Titel, der Satiriker Gottes gewesen zu sein, eines Tages in einhundert oder in zweihundert Jahren … Und es werden vielleicht gerade die Sätze sein, die am heurigen Karfreitag veröffentlicht worden sind, mit der Anmerkung, im April 2014 habe Andreas Laun sich selbst übertroffen, ist zum Licht der Satire …

„Zur modernen Verfolgung der Christen gehört auch die Verstaatlichung der Kinder in Form der Einschränkung der Elternrechte …“

„Unverständlich ist die moderne Christenverfolgung in Europa auch deswegen, weil die öffentliche, ideologische und politisch gelenkte Meinung höchste Empfindlichkeit zur Schau stellt, wenn es um vermeintliche oder wirkliche Rechte zum Beispiel von Homosexuellen geht oder um das behauptete Frauenrecht auf Abtreibung.“

Aber solche Toleranz gilt nicht für Christen! Zum Beispiel: Eltern, die ihre Kinder der staatlichen, unmoralischen und darum widerchristlichen „Sexualerziehung“ entziehen wollen …“

„Wahr ist jedenfalls, daß die Menschenrechte der Christen und auch von bestimmten Randgruppen nicht mehr wirklich geachtet werden. Man rühmt sich der Rechtsstaatlichkeit, aber tritt die Menschenrechte bestimmter Menschen mit Füßen, besonders die der Christen. Warum ist das so? Meine Antwort stützt sich auf die dramatische Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gegnern, wie sie vor allem das Evangelium nach Johannes erzählt: Wäre Jesus nur frommer Jude gewesen, wäre ihm wohl nichts passiert. Aber er hat das, was seine Feinde für unverzichtbare Fundamente ihres Glaubens ansahen, inrage gestellt und einen für Juden unerhöhrten Anspruch gestellt.“

„Unsere Situation ist anders, aber auch für unsere, mehr und mehr atheistische Kultur stellt das Christentum Ansprüche, die unerträglich sind und nicht harmlose Märchen wie so Vieles in manch anderen Religionen.“

„Aber so, als Widerstandsnest gegen die herrschenden Ideologien des Zeitgeistes, ist sie unerträglich und muß – letztlich bekämpft werden. Mit welchen Mitteln? Das wird sich zeigen, aber die Geschichte lehrt: Zimperlich waren die Mächtigen dabei nie, vor allem deswegen, weil sie zugleich in der immer wiederkehrenden Illusion lebten, sie könnten die Welt ‚christenfrei‘ machen.“

„Götter als Märchenfiguren, ja, aber den Gott der Juden und Christen können sie nicht dulden, weil dieser wahre Gott sie mit ihrem absoluten Autonomie-Gehabe infragestellt! Sie wollen folgerichtig die Welt ‚entgotten‘, Gott ‚ausweisen‘.“

„Warum lassen sie die Kirche mit ihrer Botschaft nicht einfach als lächerliches Konstrukt von Menschen wie den Affengott oder irgendeine Voodoo-Figur bestehen? Meine These: Ihr Verfolgungseifer ist, verdrängt hinter ihrer atheistischen Ideologie, ein nicht bewußtes Tiefenwissen, daß Jesus doch ganz anders war, Herr und Meister, ja, Sohn Gottes sein könnte und auch als Richter der Lebenden und Toden wiederkommen wird.“

Es können im Grunde nur satirische Sätze sein, wird beispielsweise allein an die historischen Gegebenheiten gedacht, in denen der Zelot Jesus Christus … Andere von der ZZ oder auch von Unzensuriert, die allenthalben ihre Kommentare als Satiren bezeichnen, müssen wohl beim Lesen von derart satirischen Sätzen hingebungsvoll aufschauen zu ihrem Meister und Herrn der …

Und weil es doch eine karfreitliche ZZ-Ausgabe ist, kann wohl von keinem anderen freiheitlichen NR ein Kommentar in Frage kommen – als einer von Rosenkranz …

Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden

Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden? Wie etwa Dr. Georg Zakrajsek.

Anforderungsprofil Unzensuriert - Freiheitliche Gemein-SchaftDr. Georg Zakrajsek ist das rechte Beispiel, um einmal diese Fragen zu stellen, anhand seiner Texte, die er auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht. Alle seine hier in die Collage geklebten Texte sind aus 2014, veröffentlicht auf seiner eigenen Homepage …

Gehört dazu ein milder Blick auf die Vergangenheit, gepaart mit der Fähigkeit, Geschichten über die Vergangenheit so erzählen zu können, daß sogar Nachgeborene seufzend der guten alten Zeit erinnern, als es noch „glimpflich“ ausging, wenn die „Gestapo eine Waffenkontrolle“ …?

Gehört es dazu, Satiren zu schreiben, die nicht als Satiren erkannt werden? Obgleich Dr. Georg Zakrajsek lupenreine satirische Lehrsätze zu schreiben vermag, wie diese:

„Die Entwicklungshilfe wird nicht gekürzt. Verziert mit den üblichen Bildern, herziger, hungernder Negerkinder verkündet das der Außenminister. Und das ist eine unglaubliche Schweinerei.“

(Nur nebenher, in der freiheitlichen ZZ gibt es auch einen Satiriker, der …)

Fragen zum Anforderungsprofil der UnzensuriertGehört es dazu, keinen „Unsinn“ zu schreiben? Tatsächlich schreibt Georg Zakrajsek nicht wie Ernst Trost, dem er vorhält, „Unsinn“ zu schreiben. Mehr noch, gehört es dazu, Sinn und Satire auf ein nicht gekanntes Niveau heben zu können? Und hat Georg Zakrajsek mit diesem Beispiel seinen ungeteilten Zenit bereits erreicht:

„Afrika wird hauptsächlich von Negern bewohnt. Die morden rauben und stehlen, die vergewaltigen und metzeln Kinder und Frauen hin. Die und niemand anderer. Manchmal sind noch einige Araber dabei.“

Gehört es dazu, auch etwas von Kultur und Seuchen zu verstehen, zu wissen also, welche Seuchen im seuchenfreien  …?

Gehört es dazu, die gleichen fundamental wissenden Autoren zu lesen, in die gleichen fundamental redlichen Informationsquellen einzutauchen, wie beispielsweise Akif Pirinçci, wie beispielsweise in die Website „PI“?

Ist es auch recht förderlich, im selben Bezirk, gar in der gleichen Gasse, nur ein paar Häuser weiter von …? In der Schlösselgasse könnten vielleicht jene angetroffen werden, die auf die Fragen antworten könnten, also Walter Asperl und Alexander Höferl, die einerseits Obmann und Obmann-Stellvertreter des Vereines Unzensuriert sind, andererseits Gesellschafter der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH. – aber diese Verhältnisse wurde schon ausführlich …

Frage nach dem Anforderungsprofil für Unzensuriert und Zur ZeitTrotz dieser auf dem Papier so klaren Verhältnisse hat der stellvertretende Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft vor gar nicht so langer Zeit gemeint, „Unzensuriert“ sei die Homepage von … Nun, Ing. Norbert Hofer, selbst bis vor kurzem noch als „Unzensuriert-Meiner“ geführt, müßte wohl tiefe Einblicke in die …Aber darum geht es heute gar nicht, sondern nur um die Fragen der Qualifikationen, Kompetenzen, um das Anforderungsprofil …

Zur Nachlese, falls wer …

Martin Graf und Unzensuriert – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Norbert Hofer – „Das ist Grafs Homepage“

Norbert Hofer – Nicht mehr als Unzensuriert-Meiner angeführt