Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

robert-misik-der-scherz-vom-blockierenDie Richterin, so Georg Zakrajsek, verstehe seinen Humor nicht. Die „Kritiker seines Tweets“, bezeichne er, Robert Misik, als „humorlos“.

Menschgemäß ist es bloß ein „Scherz“, der Tweet von Robert Misik. Wie ja auch die Ergüsse von Georg Zakrajsek bloß „Humor und Ironie“ sind.

Mit Ernsthaftigkeit wollte weitergeschrieben werden. Über, wieder einmal über die zunehmende Bereitschaft, in der Gewalt, im Morden die Lösung sehen zu wollen, wie sehr diese Bereitschaft zugenommen hat, bei den sogenannten Rechten, bei den sogenannten Linken, wie sie darin einander ähneln, wie ihre Postings darin ähneln.

Im Internet. Und auch auf der Straße. Genauer, in der U-Bahn, ebenfalls Manifestationen der Bereitschaft zur Gewalt, zum Morden, von Menschen, die ihre politische Orientierung dabei nicht deklarieren. Am letzten Freitag längere Zugintervalle, eine Durchsage, die nicht die Verzögerungen erklärte, die Station Herrengasse sei wegen polizeilichen Platzverbotes gesperrt, am 3. Februar 2017, ließ einen situierten Geschäftsmann in seinen sogenannten besten, also jugendlosen Jahren ausrufen, die „Demonstranten gehören alle erschossen, diese Demonstrationstrotteln“ … Was für ein Glück, mit Wolfgang Sobotka einen Sicherheitsminister zu haben, der weiß, wie Demonstrantinnen und Demonstranten effektiv geschützt werden können – durch Demonstrationsverbote.

Es wollte etwas dazu geschrieben werden, wovon Robert Misik träumt, wenn er dazu kommt. Eine „CIA-Allende-Nummer“ gegen Donald Trump. Was für ein Traum. Von einem sogenannten Linken. CIA solle eine Nummer zur Bereinigung, das Wählerinnen und Wähler verpatzt haben, schieben. Und das, hätte geschrieben werden wollen, muß für Robert Misik nicht nur Traum, sondern auch großer Gedanke sein. Denn. Wie in der Collage gelesen werden kann, nennt er es selbst, seine CIA-Nummer angemessen beurteilend, in einem weiteren Tweet: „CIA-Metapher“. Wie wird auch in diesen Tagen breit darüber gesprochen, für bestimmte Menschen stünden religiöse Gebote über dem Gesetz. Wie beruhigend zu lesen, daß für Robert Misik das „Undogmatische“ gleichauf mit dem Rechtsstaatlichen ist, wie in der Collage festgehalten, also Donald Trump rechtsstaatlich oder mit einer CIA-Nummer „besiegen“ – einerlei …

 

kulturland-osterreichWas für ein Scherz. Dem Mann, dem er, Misik, den Slogan verdankt, wenn er von sich selbst ins träumen kommt – „Make Misik great again“ – , wünscht er eine Nummer mit … Träume sind wohl stets prefaktisch, postfaktisch, alternativ faktisch …

Es wollte weiter etwas dazu geschrieben werden, es könnte einen Menschen in Unruhe versetzen, wenn einer wie Misik in eine Position käme, von der aus er … Zum Traum, was Geheimdienste doch alles erledigen könnten, gesellt sich bei ihm auch ein hierzu grundsätzlich hochentwickeltes Verhalten. Wann er, Misik, zu dem einzigen wahren demokratischen Mittel griff, nämlich zu blockieren, wird nicht gewußt. Das Blockieren ist wohl irgendwann im Zuge der ihm nicht passenden Beschreibungen …, vielleicht bereits mit der Bekanntgabe, was ein junger Mensch, über den Robert Misik einst schrieb, von der Misik-Schreibe hält: „Besser als das UBahn Klopapier“. Oder vielleicht erst, als über seine gründliche Interviewvorbereitung oder über seine treffsichere Einschätzung von Stefan George

Nachdem aber darüber nicht geschrieben werden will, ist es gleichgültig, wann genau er blockierte.

Allgemein ist zum Blockieren zu sagen, und das ist keine Metapher, das Blockieren aber ist ein Scherz. Es muß, wie das Beispiel Robert Misik zeigt, auf der Plattform des Unternehmens Twitter einem Zwitscherer nicht gefolgt werden, um seine Tweets lesen zu können, wie in der Collage gelesen werden kann, konnten aktuell die großartigen Traumgedanken von Robert Misik … es reicht dazu aus, sich nicht mit dem eigenen Account auf dieser Unternehmensplattform anzumelden. Und mit diesem Scherz des Blockierens befindet sich Robert Misik in bester Gesellschaft, etwa von einem Gerhard Deimek, einem peppermind mit seinem Hofer, dem das Blockieren ebenfalls

Es kann sogar gelesen werden, was Pipboy Misik auf der Plattform des Unternehmens Facebook über das Regierungsprogramm am 30. Jänner 2017 schreibt: „Grosso modo mehr als okay.“ Also die Teile des Arbeitsprogramm 1718, die er wohl der Partei zuschreibt, über deren Parteivorsitzenden, wie zu hören ist, er eine Biographie … „Aber Sicherheit ist ein Hammer.“ Damit meint er, Misik  wohl die zweite Partei in der Regierung. So weit, so sobotka.

Und das ist es, worüber tatsächlich zu schreiben ist. Breitest und ausführlich. Was für ein Arbeitsprogramm diese Regierung vorgelegt hat. Nicht so verhalten wie Robert Misik mit seinem „mehr als okay“ sind jene, über die die copysite der identitären Parlamentspartei schreibt, für die ist es hammergesinnungsgemäß zu feiern.

spo-ovp-regierungsprogramm-1718-okay-und-hammerEin Regierungsprogramm 1718 für alle, fast alle, für Künstlerinnen und Kulturschaffende nicht. Freilich, die Künstler sind ja auch für eine größere Aufgabe auserkoren, für alle vor allen der Welt Zeugnis zu legen, was für ein Kulturland Österreich doch sei, wenn es im nächsten Jahr gilt, Österreich als Kulturland zu positionieren. Dazu werden sie gebeten werden, aufzutreten, die roten Teppiche werden ihnen ausgerollt werden, selbstverständlich wird unter ihnen auch der 17.. geborene Komponist sein, er und seine künstlerischen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen dürfen das ihr Datum dafür bereits heute vormerken. Das ist ihr nächster anstehender Termin für einen

„Plan A für Kunst und Kultur“ …

Was für ein Arbeitsprogramm 1718 das ist, darüber ist tatsächlich breit zu schreiben, zu diskutieren. Ein Kernpapier des Fortschritts, oder wie es als Referenz an die vielen in diesem vorkommenden Anglizismen eher genannt werden sollte: pippaper for stride, ist es wohl auch in bezug auf Frauen. Während die Kunst gar nicht im pippaper vorkommt, können sich Frauen glücklich schätzen, ihnen gilt die ganze Aufmerksamkeit. Einmal heißt es männlich mutig und von christlichen Werten durchdrungen:

„Eine fundamentale Aufgabe der Politik sehen wir im Schaffen und Sichern von individuell
empfundener Sicherheit. In unserem Land darf es keine Regionen geben, in denen Frauen am Abend Angst haben, auf die Straße zu gehen. Integration hat der Prämisse Fördern und Fordern zu folgen. Wir bieten Integrationswilligen Chancen und Angebote. Wer aber nicht bereit ist, die Werte der Aufklärung zu akzeptieren, wird unser Land und unsere Gesellschaft auch wieder verlassen müssen.“

Und noch einmal werden die Frauen direkt angesprochen.

„Nach Vorbild der deutschen Rechtslage wird ab 1.1.2018 in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen sowie von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Frauenquote von 30 % festgelegt, die bei Neubestellungen verpflichtend einzuhalten ist.“

Nach Jahrhunderten der Aufklärung, nach Jahrhunderten der hochgehaltenen und ganz und gar gelebten Werte der Aufklärung schreitet die österreichische Regierung im Jahre 2017 in festen Stiefeln voran – für eine Frauenquote von dreißig Prozent. Solche Unternehmen gibt es noch? In Österreich? In deren Aufsichtsräten nicht einmal dreißig Prozent Frauen … das können doch nur saudi-arabische Unternehmen sein, somit eine Lex Saudi-Arabien?

Und einmal noch kommen die Frauen vor – indirekt:

„Der Staat ist verpflichtet, weltanschaulich und religiös neutral aufzutreten. In den jeweiligen Ressorts wird bei uniformierten ExekutivbeamtInnen sowie RichterInnen und StaatsanwältInnen darauf geachtet, dass bei Ausübung des Dienstes dieses Neutralitätsgebot gewahrt wird.“

Das ist ein gewaltiger Scherz: Das sogenannte Binnen-I zu verwenden, wenn es doch nur Frauen betreffen wird. Noch nie war das Binnen-I derart unangebracht, verwerflich, gegen die Frauen gesetzt. Was für eine Erleichterung allerdings das für Frauen bringen wird, in der Frühe nicht mehr wählen zu müssen, welche Farbe des Tuches zur übrigen Kleidung – zum goldenen Haar einfach pants and heelsdiese kavaliersmäßige Unterstützung der Frau bei der Wahl ihrer Kleidung ebenfalls, kurz und sobotka gesagt, eine Tradition im Lande der Aufklärung und nicht erst seit dem Dekrete eines Hofer A…

Hans Dichand bloggt – Von der nicht und nicht enden wollenden Staberlzeit in Österreich

Hans Dichand bloggt.jpgEin alter Mann wurde, wie gelesen werden kann,

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

in Beurteilung seiner Verurteilung wegen Verhetzung als „DER ‚Staberl‘-Ersatz“ gewürdigt. Und das wird die „Kronen Zeitung“ wohl recht freuen, daß ihr Richard Nimmerrichter unvergessen ist, bei dem stets gedacht wurde, er ist seinem Nachnamen untreu, er schreibt seinem Namen nach nicht authentisch.

Und ebendieser Mann mit seinem immer noch bekannten Staberl führt zur Frage, auf die so dringend Antworten gesucht werden:

Wie wird heute im Angesicht der ungeheuerlichsten Ergüsse im Internet nach Erklärungen gesucht, wie konnte es so weit kommen, woher der plötzliche „Hass“, woher das Wütende, woher all das Grausliche, das Schäbige, das Niveaulose, das Blutrünstige, und so weiter.

Und wie leicht ist das gerade in Österreich zu erklären.

Mit,

Warum erinnert Jean Raspail so an Immerrichter Staberl?

auch mit Richard Nimmerrichter.

Es sind vor allem ältere Männer, die an der vordersten Internetschreibfront sitzen, Männer, wie der soeben Verurteilte, die mit den Ergüssen von Richard Nimmerrichter aufgewachsen und alt geworden sind, denen die Staberlergüsse über Jahrzehnte Nahrung waren, die jeden seiner Tropfen über Jahrzehnte aufleckten, und nun, speien sie täglich die ranzigen Staberltropfen hektoliterweise selber aus.

Womit heute das Internet gefüllt ist, wurde über Jahrzehnte wie Gülle flächendeckend verspritzt.

Die heute an der Internetfront auftretenden vor allem älteren und alten Männer wurden über Jahrzehnte geprägt, auch von einem Richard Nimmerrichter, täglich aufgestachelt, von ihm, auch von ihm in die Radikalisierung hineingeschrieben, zur Radikalisierung verführt, damals schon, in ihrer Jugend, über die gesagt wird, nie ist ein Mensch leichter zu verführen, als in seiner Jugend.

Was es allerdings nicht gab, waren eben die heutigen technischen Möglichkeiten für so viele, sich auf diese grausliche Weise zu entleeren, wie beispielsweise der soeben verurteilte …

Es ist nicht schlimmer geworden, es ist bloß schriftlich geworden, was in der Staberlzeit auch schon in dieser Heftigkeit gesagt wurde, an den Stammtischen, in den akademischen Buden, und so weiter.

In Österreich wird die Uhr immer noch nach der Staberlzeit gerichtet, die nicht nur Richard Nimmerrichter über Jahrzehnte täglich aufzog. Für eine Zeit durfte auch ein Wolf Martin an der Uhr mitdrehen. Und heute eben weiter von ihren vor allem männlichen Erben, die von der Gegenwart nur die technischen Möglichkeiten kennen und nutzen wollen. Wie viele der heute vor allem älteren und alten radikalisierten Männer fanden ihre lebenslängliche Prägung durch die Ergüsse von Hans Dichand …

Übrigens, es war nicht prophetisch, was Wolf Martin zum Tod von Hans Dichand schrieb, es war für ihn bloß unvorstellbar, es könnte in Österreich je die Staberlzeit enden, und „was Österreich von ihm empfangen, es lebt im Geist, wird nie vergehn.“

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Es ist bei einer solchen Gesinnung nachvollziehbar, daß die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Parlamentspartei einem „beliebten Blogger“ beisteht, mit dem es viele Überschneidungen gibt, wie gelesen werden kann:

Seitenkomposition der „Kronen Zeitung“ mit einem wegen Verhetzung verurteilten Juristen.

Es ist bei einer solchen Gesinnung ebenfalls nachvollziehbar, daß der verurteilte Jurist auch auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Parlamentspartei mit Zuspruch rechnen darf, nicht nur auf seiner eigenen Website, wie gelesen werden kann:

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe.

Von dem „Heil Dollfuß“ eines Kommentarkomplizen auf der Website des Notars ist die Brücke gespannt zur Verharmlosung der „NS Justiz“ eines Kommentarkomplizen auf der Website, die nun ihrem „beliebten Blogger“ beisteht, auch vereint dadurch, von derselben Richterin nicht so behandelt zu werden, wie es ihren Gesinnungen und Vorstellungen entspricht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist in den Kommentaren alles enthalten, das diesem Gesinnungskreis recht und ehre ist. Es muß, da es eine Richterin ist, sofort die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau gestellt werden. Und gesinnungsgemäß darf eine Bestrafungsphantasie nicht fehlen. Es kann nicht verwundern, wird an die recht große Liebe zum putinschen Rußland in diesen Kreisen gedacht, daß AndreasNorbertHofer weiß, wohin Menschen zu verbringen sind. Auch reichsbürgerliche Ansichten müssen geäußert werden. Gerichtsurteile sollen gar in einer „Volksbefragung/Abstimmung letztinstanzlich im Namen des Volkes revidiert“, Richter und Richterinnen entlassen werden, deren Urteile gesinnungsgemäß nicht genehm … und so weiter und so fort.

georg-zakrajsek-staberl-ersatz

Zu beachten bei diesen Kommentaren ist wiederum, wie viele diesen zustimmen. Ein paar dieser in die Collage aufgenommenen Kommentare sollen doch beispielhaft zitiert werden:

Herwig Seidelmann: „Was soll daran ‚Hetze‘ sein? Das ist nicht einmal ‚eine Hetz‘, sondern Faktum. Wer den Koran hierzulande nicht ablehnt, befindet sich auf dem Kriegspfad gegen uns Christen.“

Arbeiter: „Richterin Baczak hat den Rubikon überschritten“

AndreasNorbertHofer: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!

putin: „Richterin Baczak verurteilt … Jede Richterin hat einen Namen, eine Wohnadresse und meist auch ein Auto mit Kennzeichen. Dies herauszufinden ist keine Schwierigkeit, um mit der Person Aug in Aug zu sprechen!!! Die Bereichernden nennen das so: wir wissen wo dein Haus wohnt!

IRRA: „‚Die Richterin‘ Es ist immer wieder ein Genuss für mich, wie sich Frauen selbst aus dem Rennen nehmen um eigentlich akzeptiert und gleichwertig behandelt zu werden. Irgendwie ist die Zeit doch nicht reif dafür, was ich auf eine ………….! Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Gleicher Mist wie…: „Richter haben kein Recht. Das ist das Hauptproblem. Legislative, Judikative und Exekutive sind unlegitimiert und handeln gegen die Interessen des Volkes. Wer gibt dieser Mafia das Recht Macht über andere auszuüben? Ende der Durchsage.

Bertaweber: „Österreichs Justiz….. …. hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr der NS Justiz angepasst, deren System aber verfeinert. Das kann ich behaupten, da ich Recherchen für ein Buch durchgeführt und dieses auch geschrieben habe. Leider will es in Österreich bisher keiner verlegen….warum wohl? Fakt ist auf jeden Fall, dass Straftaten von Politikern gedeckt werden, Anzeigen gegen Justizverbrecher ins leere laufen und sich diese feine Gesellschaft gegenseitig deckt. Hotspots hierfür sind Innsbruck und Graz. Und das ist keine Justizbeleidigung, sondern alles Beweisbar.“

Florianer: „Die täglichen ‚querschuesse.at‘ …. … erhalte ich als sog. Newsletter seit mehr als 5 Jahren. Meine Zustimmungsrate von rund 80% hat mich dazu bewogen, die überwiegende Anzahl seiner hervorragenden Beiträge zu kopieren und zu sammeln. Meine Sammlung wächst weiter. Ich danke Herrn Dr. Zakrajsek und wünsche ihm ein noch langes gesundes Leben! Er ist DER Staberl-Ersatz.

Für Florianer ist also Georg Zakrajsek „DER ‚Staberl‘-Ersatz“ … wer nicht mehr weiß, wer heute nicht mehr wissen kann, wer „Staberl“ war: das war ein Schreiber für die „Kronen Zeitung“, die es versteht, Seiten zu gestalten …

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Was tun mit den radikalisierten Greisen und Greisinnen.jpg

Es ist heute üblich geworden, bei Jugendlichen sofort von „radikalisierten“ Jugendlichen zu sprechen, eigentlich auch schon, wie aktuell geschehen, von „radikalisierten“ Kindern, einen Zwölfjährigen medial als „Komplizen“ vorzuführen.

Bei Männern der ehrenwerten Gesellschaft wird das nicht getan. Wie auch der aktuelle Fall des wegen Verhetzung verurteilten Notars es wieder einmal aufzeigt; bei einem Greis wird gütig formuliert: „78-jähriger Jurist sollte sich eigentlich auskennen“.

Und von seinen „Komplizen“ wird gar nichts geschrieben. Dabei verbreiten seine „Komplizen“  … das muß gar nicht erst erläutert werden. Es reicht zu zitieren:

„Bitte nicht immer den Faschismus mit der minderwertigsten politschen Ideologie des Marxismus gleichzusetzen! Faschismus ist Diktatur für die Völker, Marxismus+grünbuntes Gutmenschentum ist Diktatur gegen die Völker! Warum diejenen, welche freie Völker wollen eine Diktatur benötigen? Weil es welche gibt die das nicht wollen!“

„Ich bin bekennender ‚Austrofaschist‘ und bestätige nicht nur die Rechmäßigkeit der Anhaltelager, sondern auch die unbedingte Notwendigkeit derselben für das Überleben der Deutschösterreichischen Bevölkerung, um nicht im Blutrausch des Marxismus unter zu gehen! Heil Dollfuß, Heil Graf Rüdiger!“

„Unserem Herrn Doktor ist leider der Fehler unterlaufen ‚Wir‘ zu schreiben. Richtiger vielmehr ist: Das Volk wird Euch beseitigen.“

Das schreibt am 25. Jänner 2017 Wolfgang Kröppl in seinen Kommentaren zu „Der Tag der Meinungsfreiheit ist vorbei“ von Georg Zakrajsek, mit dem er seine Meinung kundtun, was er von seiner Verurteilung wegen Verhetzung hält, wie in der Collage gelesen werden kann.

Und Jokl schreibt am 24. Jänner 2017 darunter:

„Tut mir echt leid. Auch für mich und für uns alle. 5 Monate sind kein Dreck und wenn Sie nochmal verurteilt werden, dann müßen Sie die Strafe absitzen. Oder bekommen eine Fußfessel. Das muß man sich echt mal reinziehen… Und merken. Auf jeden Fall sämtliche relevanten Namen, die an diesem Prozeß beteiligt waren merken. Im Leben kommt alles zurück, jeder – wirklich jeder wird in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen werden. Ein schwarzer Tag für unsere Demokratie.“

Kröppl und Jokl sind schon lange Kommentarkomplizen von dem Notar, wie gelesen werden kann:

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Es gibt noch weitere Meinungen von Kommentarkomplizen zu dieser Verurteilung, die aber nicht mehr zitiert werden wollen; in die Collage sind sie aufgenommen …

Es stellt sich bei solchen Männern grundsätzlich die Frage, in welchem Alter werden sie zu radikalisierten Greisen, und hängt es überhaupt mit den Lebensjahren zusammen, werden sie es ab der Verwendung von Behelfen, kommen sie als radikalisierte Greise in ihre Ämter oder radikalisieren sie ihre Ämter, in die sie gewählt werden?

Von nicht wenigen wird gewußt, sie stellen sich als radikalisierte Greise Wahlen. Und bei diesen Männern und den wenigen radikalisierten Greisinnen stellt sich grundsätzlich die Frage, weshalb haben ihre Wähler und Wählerinnen vor ihnen keine Angst, während sie sich gleichzeitig nicht mehr auf die Straße wagen, weil es könnte ihnen ein „radikalisiertes“ Kind auf seinem Schulweg entgegenkommen.

Es gibt beispielsweise in Österreich staatliche Beratungsstellen für Deradikalisierung und Demokratie für Jugendliche. Weshalb aber gibt es keine für radikalisierte Greise und Greisinnen? Solche Beratungsstellen würden wohl dringend gebraucht werden, nicht nur in Österreich. Wie anders beispielsweise wären die Wahlen in den Vereinigten Staaten möglicherweise ausgegangen, hätte irgendwer Donald Trump an der Hand genommen und wäre mit ihm in eine solche Beratungsstelle gegangen; er wäre mit seiner Deradikalisierung vollauf beschäftigt gewesen und hätte für einen Wahlkampf keine Zeit mehr gehabt. Aber auch vielen seiner Wählerinnen und vor allem seiner männlichen Wähler hätten Gespräche in einer solchen Beratungsstelle gut getan.

Es könnten noch viele Länder genannt werden, Türkei zum Beispiel, in denen solche Beratungsstellen für radikalisierte Greise und Greisinnen äußerst notwendig wären …

Das ist eine vordringlich zu lösende Aufgabe, die aber keine für die Gerichte ist. Eine Verurteilung bringt keine Einsicht, wie das Beispiel von Georg Zakrajsek und seinen Kommentarkomplizen zeigt, im Gegenteil, noch mehr Gefahr, die eigentliche Gefahr für eine Gesellschaft, denn sie nehmen etablierte Positionen ein, haben Ämter inne, dagegen sind „radikalisierte“ Jugendliche tatsächlich bloße Kinder, die für eine Zeit eine Phase durchlaufen, die vor allem für sie allein gefährlich und schwierig ist.

Was tun mit den dauerradikalisierten Eliten?

Von den testosteronlosen radikalisierten alten Männern

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Antonio Fian schreibt Dramolette mit dem Anspruch, auch die darin verarbeiteten Zitate sollten doch einen gewissen Standard nicht unterlaufen, oder wenigstens, das verarbeitete Material sollte einen gewissen Wert noch haben, zumindest einen hohen Bekanntheitswert und selbstverständlich auch einen Unterhaltungswert.  Aus dem aber, was Georg Zakrajsek und Wolfgang Kröppl und Gerhard M. und Jokl schreiben, würde Antonio Fian kein Dramolett … Antonio Fian würde mit einem derartigen Dramolett seinen guten Ruf in Gefahr bringen. Um den guten Ruf jedoch muß hier nicht Sorge getragen werden; deshalb kann das von diesen Herren Geschriebene hier bedenkenlos verarbeitet werden – zu was? Zu keinem Dramolett … So schlecht kann keines schreibenden Menschen Ruf sein.

Georg Zakrajsek - Freiheitliche UnzensuriertEs würde im Grunde die Collage des Original-Geschwefels der Herren Wolfgang Kröppl, Georg Zakrajsek, Gerhard M. und Jokl genügen, um alles geschrieben zu haben, was dazu geschrieben werden kann. Jedoch in der Verknappung und in der Zusammenführung ihres Geschwefels zu einem Prachtexemplar, das jede Kuriositätensammlung wegen Platzmangels aufgrund solcher bereits reichlich gesammelter Schaustücke ablehnen würde, wird auch deutlicher das Zusammenspiel von Kommentatoren und Schreibstaffel, wie es von der freiheitlichen Unzensuriert her schon recht bekannt ist, die auch ein Medium von Georg Zakrajsek ist.

„Hat der Wolfgang Kröppl schon aufgenommen?

Keinen einzigen. Doch nicht er. Wo diese Leute vielleicht den Parkettboden verheizen, das Geschirr zertrümmern und die Einrichtung verkaufen. Wirklich nicht. Ich habe ihn freilich nicht gefragt, weil ich ihn nicht blamieren wollte, ist aber sicher so. Hat er nämlich große Töne gespuckt.

Die Menschen sind allesamt weder. Sie sind ganz einfach Besatzer, sie wollen unseren Wohlstand, unser Geld und unsere Zuwendung, Wohnungen, Nahrung, Mobiltelefone, Internet und zwar alles gratis. Sie sind nicht. Natürlich nimmt der keine auf, nicht einmal in seinem Umfeld. Dabei gibt es mittlerweilen genug Deutschösterreicher die neger sind. Für die hat er noch weniger Platz.

Satelliten können jedes noch so kleine Boot identifizieren wenn man will. Und wird so ein Boot entdeckt, kommen die Marineboote und die Zollboote, nehmen in Schlepptau und schleppen. Angekommen werden Boote versenkt oder verbrannt. Das Geschäft verdorben. Niemand wird ihnen mehr etwas zahlen, wenn das konsequent gemacht wird.

Ich schäme mich für die unbeschreibliche Blödheit meiner Landsleute, die nicht begreifen, was sie mit ihrem Desinteresse diesem Land für einen Schaden zufügen. Auch Kinder werden dies bitter. Sie werden bald nur mehr vorfinden Gebräuche. Dafür werden wir jede Menge auf Land scheißen und nur deshalb weil 50% der einheimischen Vollidioten es vorziehen nicht zur Wahl zu gehen.

Meine Lösung ist einfach. Das Recht ausgesetzt. Keiner bekommt. Jeder wird. Die Folge dieser menschenverachtenden, rassistischen, rechtsextremen Regelung nach meinem Plan verschifft, dort sollen sie leisten.

Es könnte sich der Herr Kröppl zu einer Diskussion mit mir. Öffentlich und im Fernsehen. (live) Übertragen. Traut sich der doch nie! Diese Leute sind nur dann, wenn sie sich auf sicherem Terrain bewegen. Sonst sind sie feige.

Heil 1848.“

Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden

Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden? Wie etwa Dr. Georg Zakrajsek.

Anforderungsprofil Unzensuriert - Freiheitliche Gemein-SchaftDr. Georg Zakrajsek ist das rechte Beispiel, um einmal diese Fragen zu stellen, anhand seiner Texte, die er auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht. Alle seine hier in die Collage geklebten Texte sind aus 2014, veröffentlicht auf seiner eigenen Homepage …

Gehört dazu ein milder Blick auf die Vergangenheit, gepaart mit der Fähigkeit, Geschichten über die Vergangenheit so erzählen zu können, daß sogar Nachgeborene seufzend der guten alten Zeit erinnern, als es noch „glimpflich“ ausging, wenn die „Gestapo eine Waffenkontrolle“ …?

Gehört es dazu, Satiren zu schreiben, die nicht als Satiren erkannt werden? Obgleich Dr. Georg Zakrajsek lupenreine satirische Lehrsätze zu schreiben vermag, wie diese:

„Die Entwicklungshilfe wird nicht gekürzt. Verziert mit den üblichen Bildern, herziger, hungernder Negerkinder verkündet das der Außenminister. Und das ist eine unglaubliche Schweinerei.“

(Nur nebenher, in der freiheitlichen ZZ gibt es auch einen Satiriker, der …)

Fragen zum Anforderungsprofil der UnzensuriertGehört es dazu, keinen „Unsinn“ zu schreiben? Tatsächlich schreibt Georg Zakrajsek nicht wie Ernst Trost, dem er vorhält, „Unsinn“ zu schreiben. Mehr noch, gehört es dazu, Sinn und Satire auf ein nicht gekanntes Niveau heben zu können? Und hat Georg Zakrajsek mit diesem Beispiel seinen ungeteilten Zenit bereits erreicht:

„Afrika wird hauptsächlich von Negern bewohnt. Die morden rauben und stehlen, die vergewaltigen und metzeln Kinder und Frauen hin. Die und niemand anderer. Manchmal sind noch einige Araber dabei.“

Gehört es dazu, auch etwas von Kultur und Seuchen zu verstehen, zu wissen also, welche Seuchen im seuchenfreien  …?

Gehört es dazu, die gleichen fundamental wissenden Autoren zu lesen, in die gleichen fundamental redlichen Informationsquellen einzutauchen, wie beispielsweise Akif Pirinçci, wie beispielsweise in die Website „PI“?

Ist es auch recht förderlich, im selben Bezirk, gar in der gleichen Gasse, nur ein paar Häuser weiter von …? In der Schlösselgasse könnten vielleicht jene angetroffen werden, die auf die Fragen antworten könnten, also Walter Asperl und Alexander Höferl, die einerseits Obmann und Obmann-Stellvertreter des Vereines Unzensuriert sind, andererseits Gesellschafter der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH. – aber diese Verhältnisse wurde schon ausführlich …

Frage nach dem Anforderungsprofil für Unzensuriert und Zur ZeitTrotz dieser auf dem Papier so klaren Verhältnisse hat der stellvertretende Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft vor gar nicht so langer Zeit gemeint, „Unzensuriert“ sei die Homepage von … Nun, Ing. Norbert Hofer, selbst bis vor kurzem noch als „Unzensuriert-Meiner“ geführt, müßte wohl tiefe Einblicke in die …Aber darum geht es heute gar nicht, sondern nur um die Fragen der Qualifikationen, Kompetenzen, um das Anforderungsprofil …

Zur Nachlese, falls wer …

Martin Graf und Unzensuriert – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Norbert Hofer – „Das ist Grafs Homepage“

Norbert Hofer – Nicht mehr als Unzensuriert-Meiner angeführt